Gleich mehrere Rückkehrer zum Auftakt in die Vorbereitung auf den KSC

Gerhard Struber beim Training des 1. FC Köln
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Gleich mehrere Rückkehrer zum Auftakt in die Vorbereitung auf den KSC

Der FC ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den Karlsruher SC am kommenden Sonntag gestartet. Und es gibt ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Mehrere Profis zurück im Mannschaftstraining.

Drei Tage nach dem bitteren 2:2 gegen Fortuna Düsseldorf ist der FC in die Vorbereitung auf die kommende Partie gestartet. Am Sonntag empfangen die Geißböcke den Karlsruher SC im eigenen Stadion. Dazu gibt es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Mehrere Profis zurück im Mannschaftstraining.

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Die Sorge nach dem 2:2 gegen Fortuna Düsseldorf war gegeben, wenn auch die Enttäuschung über das Ergebnis unmittelbar nach dem Spiel bei Gerhard Struber größer schien. Eine genaue Diagnose über den Oberschenkel-Zustand von Damion Downs gab es jedenfalls noch nicht. Der Stürmer war nach einer guten Stunde ausgewechselt worden, Steffen Tigges. Der Oberschenkel wurde dick einbandagiert und mit einem mindestens genauso dicken Eisbeutel versehen. Am Dienstag gab es dann die endgültige Entwarnung beim FC, Downs hat wieder am Mannschaftstraining teilgenommen, ein Einsatz am kommenden Spieltag sollte also kein Problem sein. Downs kommt im bisherigen Saisonverlauf auf zwei Treffer, ist neben Tim Lemperle im Sturm gesetzt, begann jede Begegnung.

Florian Kainz steigt langsam wieder ein

Auch Lemperle, den am Samstag Krämpfe geplagt hatten, stand genauso wie Leart Pacarada auf dem Trainingsplatz. Und auch Dejan Ljubicic ist wieder mit von der Partie. Der Österreicher hatte die Begegnung gegen Düsselddorf verpasst. Ljubicic hatte sich vor einer Woche mit einem Infekt krankgemeldet und war bis zum Derby nicht mehr gesund geworden. Für den Mittelfeldspieler rotierte Luca Waldschmidt in die Startelf, übernahm aber eine deutlich offensivere Rolle. Jetzt ist Ljubicic wieder dabei und sollte am Sonntag wieder zur Option werden. Besonders erfreulich: Auch Florian Kainz absolvierte erste Teile des Mannschaftstrainings. Der Österreicher soll nach und nach wieder mehr einsteigen.

Somit fehlen weiterhin Mark Uth, Luca Kilian und Jacob Christensen. Am Sonntag steht das Heimspiel gegen den Karlsruher SC, die aktuelle Nummer zwei, auf dem Spielplan. Der KSC ist bislang eine von vier Mannschaften, die noch ungeschlagen sind. Den FC erwartet also zum dritten Mal in Serie eine Mannschaft der aktuellen Top-Drei.


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Urbig der erste Gewinner

Ein Duell unterschiedlicher Vorzeichen und zahlreicher Gegensätze

Jan Thielmann für den 1. FC Köln.
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Ein Duell unterschiedlicher Vorzeichen und zahlreicher Gegensätze

Für den FC steht am Samstag die Begegnung beim Spitzenreiter auf dem Programm. Es ist mehr als nur ein Derby. 1. FC Köln gegen Düsseldorf ist ein Duell zahlreicher Gegensätze und unterschiedlicher Vorzeichen.

Die Frage nach der Favoritenrolle rang beiden Trainer ein Lächeln ab. Die Begegnung ist aber auch viel mehr als ein Derby. 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf ist auch ein Duell zahlreicher Gegensätze und unterschiedlicher Vorzeichen.

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Trotz aller Rivalität herrschte bei den beiden Trainern des bevorstehenden Derbys zwischen Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Köln in einer Sache Einigkeit. Sie mussten beide über Max Finkgräfe schmunzeln. Der Youngster, der bei der Fortuna die ersten Schritte Richtung Profifußball gemacht und beim FC den Durchbruch eben zu jenem geschafft hat, hatte am Mittwoch erklärt, dass der „große FC“ ja grundsätzlich als Favorit in die Zweitliga-Begegnungen gehe. Nominell dürfte der 20-Jährige den Nagel schon auf den Kopf getroffen haben. Doch ganz so einfach ist die Konstellation vor der Begegnung gegen die Fortuna dann doch nicht. Struber tat die Bemerkung seines jungen Burschen mit einem Lächeln und der Euphorie des Rekonvaleszenten ab. „Das ist aber auch gut so, das zeigt auch das Selbstverständnis vom Max und auch von der Mannschaft. Wir wissen, wo wir hinwollen“, schob der Trainer hinterher.

Favoritenrolle ist schwer auszumachen

Wie ein Aufstiegskandidat haben sich die Geißböcke im Zentrum schon gezeigt, im Schlussdrittel, aber auch in der eigenen Box dagegen nicht immer. Und so quittierte auch Düsseldorfs Daniel Thioune die Aussage von Finkgräfe mit einem breiten Lächeln. „Inhaltlich ist Köln mit das Beste, was ich in dieser Saison gesehen habe. Auch wenn das an den Ergebnissen nicht immer abzulesen ist, welche Dominanz sie in ihren Spielen ausüben“, sagte der Fortunen-Coach und mit einem verschmitzten Lächeln „Dass Köln immer in der Favoritenrolle ist, sieht man ja auch schon daran, dass wir bei den Wettanbietern Außenseiter sind.“ Thioune schob dann aber schon fast trotzig hinterher, dass man sehr wohl die Tabelle lesen könne. Und die verkehrt Finkgräfes Aussage dann doch. Düsseldorf führt die Tabelle an, ist ungeschlagen, hat erst einen Treffer kassiert und den nach einem Strafstoß.

Düsseldorf ist aktuell die beste Mannschaft der Liga und steht nicht zu unrecht auf dem „Platz an der Sonne“, wie Struber die Spitzenposition nannte. Die Favoritenrolle zu benennen, fällt indes schwer. Denn in dem Duell treffen in gewisser Weise die Teams der Gegensätze aufeinander. Düsseldorf verfügt über die bislang stabilste Abwehr, hat mit Tim Oberdorf laut Thioune wohl einen der besten Abwehrspieler der Liga in den eigenen Reihen, steht kompakt und gestaltet das Spiel aus einer stabilen Defensive. Mit sieben Toren hat sich die Offensive der Düsseldorfer dagegen noch nicht sonderlich hervorgetan. Einzig Mittelfeldspieler Danny Schmidt erzielte bislang zwei Tore. Dagegen trifft die Fortuna auf den FC, der bislang die meisten und besten Chancen der Liga kreiert, die meisten Abschlüsse und Offensivaktionen hat und immerhin auf zwölf Tore kommt.

Kessler: „Wir müssen Spiele gewinnen“

Auf der anderen Seite ist die Kölner Defensive doch anfällig. Aus der oberen Tabellenhälfte kassierte nur die Hertha noch mehr Gegentreffer. Wohl auch aufgrund der offensiveren Spielweise. Die Kölner pressen früher, stehen höher als noch unter Timo Schultz und sind dadurch anfälliger für Konter. Und das, obwohl der FC mit Timo Hübers über den wohl wertvollsten Abwehrspieler sowie mit Eric Martel und Dejan Ljubicic über die wertvollsten nominellen Sechser verfügt. Zwar erscheint die Kölner erste Elf überhaupt individuell stärker besetzt zu sein, dafür besitzt Düsseldorf in der Breite viel Qualität. Zumindest kann Thioune nachschieben. Bereits vier Tore erzielten die Joker des Trainers, zudem ist Düsseldorf in der Schlussphase effektiv. Drei der sieben Treffer fielen erst in den Schlussminuten, fünf in der letzten halben Stunde des Spiels.

Und noch etwas spricht für Düsseldorf. Die Fortuna ist in der Liga nicht erst in dieser Spielzeit ungeschlagen. Abgesehen von der Niederlage in der Relegation, liegt die letzte Niederlage schon mehr als ein halbes Jahr zurück. Die der Kölner bekanntlich gerade einmal eine Woche. Nur im Pokal war für Düsseldorf schon Schluss. Gegen Dresden scheiterte die Mannschaft von Daniel Thioune bereits in der ersten Runde. Ohnehin wollen sich die FC-Bosse keine großen Gedanken über die Tabelle und Bilanzen machen. „Düsseldorf und Karlsruhe sind Chancen, um wieder oben ranzukommen. Wenn wir dabei sein wollen, müssen wir Spiele gewinnen, damit sollten wir am besten am Samstag beginnen“, sagte Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung am Donnerstag. Dann ist die Frage um die Favoritenrolle auch geklärt.


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Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Ansage an die Youngster

Vor dem Derby

Zwei FC-Shootingstars: Die ersten Schritte in Düsseldorf, das Herz aber längst in Köln

Julian Pauli und Max Finkgräfe vom 1. FC Köln
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Zwei FC-Shootingstars: Die ersten Schritte in Düsseldorf, das Herz aber längst in Köln

Für Max Finkgräfe und Julian Pauli begann der lange Weg in den Profifußball bei der Fortuna aus Düsseldorf. Mittlerweile sind die beiden Youngster angekommen beim 1. FC Köln: Darum stehen Pauli und Finkgräfe vor einer besonderen Rückkehr.

In Düsseldorf die ersten Schritte, der Durchbruch gelang aber beim 1. FC Köln: Darum stehen Julian Pauli und Max Finkgräfe am Samstag vor einer besonderen Rückkehr.

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Aus Sicht des Trainers hatte Max Finkgräfe am Mittwoch offenbar gleich doppelt den Mund ein wenig voll genommen. Zumindest konnte man das Schmunzeln des Trainers so deuten. Etwa als der 20-Jährige den FC bereits zum Favoriten im Spiel gegen die Fortuna erklärte. „Ich glaube, dass der große 1. FC Köln immer als Favorit in der Zweiten Liga ins Spiel geht“, hatte der Abwehrspieler gesagt und trotz der aktuellen Tabellensituation nicht nur ein kölsches Gefühl beschrieben. Nominell ist Köln sicherlich der Favorit in vielen Spielen. Die Tabelle spricht am Samstag aber eine andere Sprache. Düsseldorf ist Spitzenreiter, ungeschlagen und aus dem Spiel heraus noch ohne Gegentreffer. Nach der aktuellen Bilanz geht eigentlich nicht mehr Favorit. Dass der junge Linksverteidiger den Gegner nun zum Außenseiter ernannt hat, wird Düsseldorfs Coach Daniel Thioune mit Wohlwollen vernommen haben. Struber vielleicht eine Spur kritischer.

Drei Jahre bei der Fortuna

Der zweite Vorstoß des 20-Jährigen wird dem Coach da schon besser gefallen haben. Finkgräfe kündigte an, bereit zu sein. Bereit für das Comeback und das am liebsten schon gegen Düsseldorf. Er fühle sich fit, „mega fit“ um genau zu sein. Und sprach eine mündliche Bewerbung aus, bevor er eine sportliche im Training folgen lassen wollte. Zudem deutete der Youngster die besondere Bedeutung für die Begegnung an und setzte noch ein emotionales Argument, das beim Pragmatiker Struber sicherlich nicht auf offene Ohren gestoßen sein wird. In Bezug auf das mögliche Profidebüt einiger Youngster wie Jaka Potocnik sprach Struber davon, dass man keine rosarote Brille trage und es im Endeffekt nur ums Gewinnen gehe. Bei dem Rekonvaleszenten Finkgräfe dürfte die generelle Sichtweise nicht groß anders gelagert sein. Für persönliche Befindlichkeiten bietet der Profifußball nun mal nicht sonderlich viel Platz.

Dabei ist Finkgräfes Befindlichkeit, der Wunsch auf Einsatzzeit gegen die Fortuna nur mehr als verständlich. Der Linksverteidiger ist in der Nähe von Düsseldorf groß geworden, in Willich. hat einen nicht ganz unwichtigen Teil seiner Kindheit in der Landeshauptstadt verbracht und bei der Fortuna die ersten frühen Schritte Richtung professionellem Fußball gemacht. Drei Jahre spielte Finkgräfe für Düsseldorf. Insofern ist der rheinische Rivale für den Youngster sicherlich ein besonderer Club, genauso wie die Stadt. Denn nach unterm Strich unglücklichen Stationen beim BVB und Mönchengladbach ging es für Finkgräfe zurück nach Düsseldorf, allerdings zur SG Unterrath. Was sich nach Vorstadt-Club anhört, gilt vielmehr Sprungbrett für ambitionierte Jugendspieler. So offenbar auch bei dem Linksverteidiger, der es dann doch zum FC schaffte.

Pauli: „Ich fühle mich wie ein echter Kölner“

Und dort nun auf sein Comeback hofft. Struber sprach davon, dass das „schon bald“ der Fall sein könne. Um dann die Tür nach Düsseldorf doch noch einen Spalt zu öffnen. „Manchmal geht es schneller, als man glaubt“, sagte der Trainer. Nicht nur im Kader sondern in der Startelf steht wohl ein Youngster, dessen ersten Schritte ähnliche waren. Julian Pauli wurde in London geboren. Der Innenverteidiger zog aber im Alter von fünf Jahren mit seiner Familie nach Düsseldorf. Dort spielte der jetzt 19-Jährige in einer Schülermannschaft, bevor der Wechsel zur Fortuna folgte. Bei den 95ern spielte Pauli unter anderem mit U21-Nationalspieler Joshua Quarshie, der wiederum auf seiner ersten Einsatzminuten bei der Fortuna schon kam. Wie bei Finkgräfe führte der nächste Karriereschritt zum BVB, wie bei Finkgärfe gelang der Durchbruch und das Profi-Debüt aber beim FC.

Paulis Familie lebt noch immer in der Landeshauptstadt. „Ich bin zwar in Düsseldorf aufgewachsen, fühle mich mittlerweile aber wie ein echter Kölner. Die Stadt und der Club passen sehr gut zu mir“, hatte der Innenverteidiger vor der Saison gesagt. Dass der Club offenbar gut klappt, zeigt sich an der eindrucksvollen Bilanz. In sechs Spielen stand Pauli fünf Mal in der Startelf, längst ist der Youngster Stammspieler. Auch Finkgräfe hat längst eine Liebeserklärung für den FC abgegeben. “Der Verein hat mir hier meine Chance gegeben und mich trotz Verletzungen weiter aufgebaut und mich zum Bundesligaspieler gemacht. Das werde ich dem Verein nie vergessen“, hatte der Youngster vor wenigen Monaten erklärt. Die ersten Schritte in Düsseldorf werden die beiden Jungprofis ebenfalls nicht vergessen haben, doch auch für diese Befindlichkeiten ist am Samstag kein Platz.


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Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Ansage an die Youngster

Vor dem Derby

Struber hat Respekt vor Düsseldorf, will aber Klarheit über die Nummer eins im Derby schaffen

Gerhard Struber, Trainer des 1. FC Köln
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Struber hat Respekt vor Düsseldorf, will aber Klarheit über die Nummer eins im Derby schaffen

Am Samstag ist der FC zu Gast beim Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf. Die Kölner erwartet gegen den Tabellenführer eine schwere Aufgabe. Doch Gerhard Struber hat dennoch wenig Zweifel daran, wer das Derby gewinnen wird. So will der 1. FC Köln gegen Düsseldorf punkten.

Die Aufgabe gegen Düsseldorf könnte kaum schwerer sein, dennoch gibt FC-Trainer Gerhard Struber die Marschroute drei Punkte vor. So will der 1. FC Köln gegen Düsseldorf punkten.

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Ein kleines Schmunzeln konnte sich der Kölner Trainer nicht verkneifen, als er gefragt wurde, ob er ähnlich wie Max Finkgräfe den FC am Samstag im Duell gegen Düsseldorf als Favorit sehe. Der Kölner Trainer tat die Äußerung seines Youngsters als Euphorie nach der Trainingsverletzung ab. Die Nachwirkungen des vergangenen Spieltags wirkten noch nach. Es habe schon ein paar Tage gedauert, bis man die bittere Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg verdaut habe, sagte Gerhard Struber. Kein Wunder, die mangelnde Chancenverwertung hatte sicherlich nicht nur die Fans zur Verzweiflung getrieben. Auch die Kölner Verantwortlichen haben ein ähnliches Szenario wohl eher selten erlebt. „Wenn du dir ein xG-Wert von fünf rausholst, kannst du mit einem Tor nicht zufrieden sein“, sagte auch Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung und erklärte, dass man bei einem ähnlichen Wert aber auch gerne mal sechs oder sieben Tore erzielen könne.

Struber setzt auf Vertrauen und Geduld im Abschluss

Besonders bitter, weil der Gegner bei einem xG-Wert von 1,2 immerhin zwei Tore erzielte und damit das Spiel für sich entscheiden konnte. Und ausgerechnet jetzt steht den Kölnern das Duell gegen Fortuna Düsseldorf bevor. Der FC, der im vergangenen Spiel am Chancenwucher scheiterte, wird gegen die Fortuna sicherlich nicht die Menge und Qualität an Möglichkeiten bekommen. Auch, weil sich Düsseldorf im bisherigen Saisonverlauf nicht die eklatanten Fehler erlaubte, mit denen Magdeburg den FC am 5. Spieltag erst stark machte. Im Gegenteil, Die Geißböcke treffen auf eine „sehr stabile“ Mannschaft, wie Struber erklärte. Eine Mannschaft, „die in ihrem Spiel viele richtige Entscheidungen trifft und die natürlich in dieser Erfahrung, die das Team in sich trägt, im Umschalten sehr stark ist“, sagte Struber. Auch vor den guten Standards warnte der Trainer. Klingt so, als würde im Nachbarschaftsduell einiges auf die Kölner zukommen.

Dabei halten sich die Offensivbemühungen der Fortunen doch in Grenzen, Düsseldorf war zuletzt nur sehr effizient. Zum 2:0-Erfolg in Berlin am vergangenen Spieltag benötigte die Mannschaft von Daniel Thioune einen xGoal-Wert von 1,5 und elf Abschlüsse, davon sieben aufs Tor. Und da die Abwehr tatsächlich „sehr stabil“ ist, erst ein Gegentor und das per Elfmeter zuließ, reichten Düsseldorf bislang sieben Tore für die Tabellenspitze. Nur sechs Mannschaften erzielten in der Liga weniger Treffer. Der FC muss also vor den Offensivbemühungen des Gegners nicht in Ehrfurcht erstarren, seine eigenen gerade in der Box aber definitiv steigern. „Am Ende geht es darum, das Ding über die Linie zu bringen“, sagte Struber. „Dass wir die Jungs in gute Abschlusspositionen bringen, davon bin ich überzeugt, ich zähle auf ein bisschen mehr Vertrauen und Geduld und hoffe, dass wir im Endprodukt ein bisschen besser werden.“

Kessler: „Wenn wir daran teilhaben wollen, müssen wir die Spiele gewinnen“

Mit einem besseren Endprodukt gegen Magdeburg wäre die Ausgangslage vor dem emotionalen Rheinderby eine andere. Aktuell haben die Geißböcke sechs Puntke Rückstand auf Düsseldorf, bei einer Niederlage wären es neun. Nur eine Woche später steht das ebenfalls schwere Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Karlsruhe an. Von Druck oder Zugzwang will Kessler indes aber nichts wissen. „Wenn wir das Spiel gewonnen hätten, wäre die Situation jetzt positiver“, sagte der ehemalige Keeper. Die beiden Begegnungen seien ja auch eine Chance, um mit Erfolgen „wieder heranzurücken“. Und: „Es wird ein spannender Kampf dort oben. Wenn wir daran teilhaben wollen, müssen wir die Spiele gewinnen.“ Dass das aber wiederum kein Selbstläufer wird, ist allen Beteiligten klar.

Struber: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“

„Wir haben großen Respekt vor dieser Aufgabe“, sagte Struber. „Die Mannschaft ist zusammengeblieben, und es gibt dort einen Trainer, der eine sehr klare Idee hat, wie er spielen lässt. Man merkt, dass das matcht und nachhaltig Früchte trägt.“ Und dennoch sei auch bei Düsseldorf eben „nicht alles Gold, was glänzt.“ Struber wolle schon für Überraschungsmomente sorgen und den Gegner vor eine schwere Aufgabe stellen. Blöd nur, dass ausgerechnet nun ein wichtiger Part der Mannschaft wegzufallen droht. Ehrlicherweise ein Teil des wichtigsten Parts. Denn in der vergangenen Saison noch überraschend schwach, hat sich das Kölner Mittelfeld zum Prunkstück entwickelt. Zwei der Garanten dafür drohen auszufallen. Linton Maina fehlte nach Rückenbeschwerden, dort sei Struber zuversichtlich. „Äußerst fraglich“ sei aber wiederum die rechtzeitige Rückkehr von Dejo Ljubicic, der noch immer unter einem Infekt leidet.

Wie Struber die möglichen Ausfälle kompensieren wolle, ließ der Coach offen. Der Kader sei aber breit genug und da wären ja einige Burschen, die auf den Positionen spielen könnten. Mögliche Alternativen wären Luca Waldschmidt und oder Mathias Olesen. Und das alles unter dem Deckmantel eines besonderen Spiels, eines emotionalen, bei dem es schon „prickelt“. „In solchen Derbys steckt schon ein besonderer Reiz. Man will unter Beweis stellen, dass man die Nummer eins ist. Für diese Klarheit wollen wir alles tun. Wir wollen Düsseldorf vor Probleme stellen“, sagte Struber gewohnt euphorisch. „Es wird für uns gute Möglichkeiten geben, den Stempel aufzudrücken.“ Der FC sollte dieses Mal die guten Möglichkeiten nur unbedingt auch nutzen.


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Kölner Mittelfeld ragt hervor

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Strubers klare Youngster-Ansage

Klare Youngster-Ansage: „Er ist noch nicht so weit, dass er eine tragende Rolle spielen kann“

Marvin Obuz, Julian Pauli und Jaka Potocnik beim Training des 1. FC Köln
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Klare Youngster-Ansage: „Er ist noch nicht so weit, dass er eine tragende Rolle spielen kann“

Obwohl gerade die Joker beim 1. FC Köln so gut wie keine Torgefahr ausstrahlen, spielen einige offensive Youngster bei den Geißböcken aktuell noch keine Rolle. Und das hat Gründe beim 1. FC Köln: Thomas Kessler und Gerhard Struber mit klarer Youngster-Ansage.

Jaka Potocnik spielte am vergangenen Samstag für die U21, Marvin Obuz saß gegen Magdeburg wieder einmal 90 Minuten auf der Bank. Das hat Gründe für die Verantwortlichen des 1. FC Köln: Thomas Kessler und Gerhard Struber mit klarer Youngster-Ansage.

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Die Diskussionen um den Kölner Nachwuchs erhielten in der vergangenen Woche einmal mehr Nahrung. Wieder einmal zeigte sich die Abschlussschwäche der Kölner Offensive, wieder einmal bewahrheitete sich das Problem, dass von der Bank relativ wenig nachkommt. Der FC kam auf einen xGoals-Wert von 4,6, auf 33 Torschüsse, aber nur auf einen Treffer. Nach der Einwechslung der Joker Sargis Adamyan, Luca Waldschmidt und Steffen Tigges flachte die Begegnung weitestgehend ab. Einzig Waldschmidt sorgte in den Schlussminuten noch einmal mit einem Schuss für Gefahr. „Wenn du einen xG-Wert von fast fünf hast, kannst du mit einem Treffer nicht zufrieden sein“, sagte Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielanbteilung am Donnerstag. Und so dauerte es nicht lange, bis die Rufe nach dem eigenen Offensiv-Nachwuchs um Jaka Potocnik und Marvin Obuz wieder lauter wurden.

Struber: „Der Weg ist noch ein weiter“

Während Obuz bereits die ersten Minuten, wenn auch nur wenige, in dieser Spielzeit sammeln konnte, wartet Potocnik nach wie vor auf sein Debüt. „Wir tun ihm keinen Gefallen damit, wenn am Wochenende die Stürmer das Tor nicht treffen, dass dann alle über Jaka sprechen“, sagte Kessler. „Wir wollen ihn entwickeln. Aber Jaka ist einfach noch nicht so weit, dass er eine tragende Rolle im Lizenzfußball spielen kann.“ Der FC war bekanntlich für die Verpflichtung des Youngsters ein hohes Risiko gegangen und bezahlte es letztlich mit der Transfersperre, möglicherweise auch mit dem Abisteg, da der Verein im Winter nicht nachbessern konnte. „Er kann überhaupt nichts dafür. Er ist in aller Munde. Jeder in Deutschland hat schon mal seinen Namen gehört, ohne ihn auf der Straße zu erkennen“, sagt Kessler. „Es wird permanent über ihn gesprochen. Er wird bei uns sehr eng betreut.“

Auch Trainer Gerhard Struber erklärte noch einmal, dass der Weg für Potocnik noch ein weiter sei. „Der Plan ist, dass wir auf ihn setzen und ihn mit Spielzeit versorgen wollen. Die bekommt er in der U21 stetig. Bei uns wäre das nur überschaubar“, sagte der Kölner Coach. „Bei den jungen Burschen ist es wichtig, regelmmäßig in die Minuten zu kommen, wo es ums Fußballspielen geht.“ Und genau diese Minuten wird Potocnik nicht in dem erhofften Ausmaß bekommen. „Der Weg in die Startformation ist noch ein weiter. Die U21 gibt ihm einfach den Raum, sich zu entwickeln. Nur bei uns auf der Bank zu sitzen, ist für ihn nur ein überschaubarer Entwicklungsprozess.“ Soll heißen, Potocnik erhält die benötigte Spielzeit zur Entwicklung in der Kölner Reserve, anstatt auf der Bank zu versauern. Ein Weg, den man beim FC bereits durch Leihgeschäfte gegangen ist.

Struber: „Sie müssen sich verdienen, bei uns zu spielen“

Aber auch mit den eigenen Nachwuchsspielern, eben über die Regionalliga. Wie Damion Downs, Max Finkgräfe und Julian Pauli. „Das sind alles Spieler, die sich über die U21 dahin entwickelt haben“, sagte Kessler und wurde dann sehr deutlich. „Am Ende ist es eine Leistungsgesellschaft. Die Jungs müssen performen und das müssen sie auch in der U21. Und da schauen wir genau drauf.“ Das bestätigte auch der Kölner Coach noch einmal und betonte, dass der Einsatz von jungen Spielern bei den Profis ja kein Domino-Effekt sei, der weitere Einsätze weiterer Youngster zur zwangsläufigen Folge habe. „Das entscheidende ist, dass wir nicht nur durch die romantische rosarote Brille schauen und weil der Junge mittrainiert, soll er auch spielen. Die Jungs müssen liefern. Auch in der U21. Sie müssen sich verdienen, bei uns zu spielen“, sagte der 47-Jährige.

Und das scheint Potocnik noch nicht gelungen zu sein. Durchaus größer stehen die Chancen offenbar bei Marvin Obuz. „Marvin ist eine ganz interessante Alternative für vornerein. Er macht es gut. Der Trend ist gut – die letzten Tage und Wochen“, sagte der Kölner Coach. „Mit seinen Aktionen, seinen Abschlüssen. Er wird konkreter im Training. Er ist eine interessante Option auf der Zehn oder Acht.“ Und genau auf den Positionen könnte am Wochenende ein Engpass entstehen. Denn mit Dejan Ljubicic und Linton Maina drohen zwei Spieler auszufallen. Ein Kaderplatz sollte für den Offensivspieler schon drin sein.


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Verliert der FC den Anschluss?

Linton Maina und Dejan Ljubicic fehlen weiterhin und sind „beide fraglich“

Linton Maina beim Training
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Linton Maina und Dejan Ljubicic fehlen weiterhin und sind „beide fraglich“

Der 1. FC Köln bangt weiterhin um zwei Stammspieler. Linton Maina und Dejan Ljubicic fehlen weiterhin im Mannschaftstraining. Für die Begegnung am Samstag wird es langsam eng. Das bestätigte auch Gerhard Struber am Donnerstag.

Drohen dem FC zwei wichtige Ausfälle gegen Fortuna Düsseldorf? Linton Maina und Dejan Ljubicic fehlen weiterhin im Mannschaftstraining. Somit bleibt nur eine Trainingseinheit vor dem Spiel des 1. FC Köln gegen den Spitzenreiter aus Düsseldorf.

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Ausgerechnet vor der Begegnung gegen den Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf am Samstag (Sky und Liveticker bei come-on-fc.com) droht dem FC ein wichtiger Teil der Zentrale wegzubrechen. Auch am Donnerstag fehlten Dejan Ljubicic und Linton Maina beim Training. Die Zeit wird langsam knapp. Es bleibt nur noch das Abschlusstraining am Freitag. „Beide sind fraglich“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Vor allem Dejan Ljubicic, der seit vergangenem Dienstag fehlt, bereitet dem Trainer offenbar Kopfzerbrechen. „Dejo hat sich leicht verkühlt, im Moment ist es mehr als fraglich, ob sich das ausgehen wird“, sagte Struber. Ljubicic hatte bereits das Pokalspiel gegen Sandhausen verpasst. Der Mittelfeldspieler ist eine der großen Überraschungen der aktuellen Spielzeit.

Bei Maina zuversichtlicher

Bei Linton Maina ist der 47-Jährige deutlich optimistischer. „Bei Linton sind wir um einiges zuversichtlicher. Hier ist die Tendenz schon so, dass es gehen wird“, sagte Struber, schränkte dann aber doch ein. „Hoffentlich. Wir müssen morgen das Abscbhlusstraining abwarten, gehen aber davon aus, dass es klappen wird.“ Der Offensivspieler blüht in dieser Saison auf der Zahn auf, war bereits an sieben Treffern beteiligt. Ein Ausfall wäre auch in dem fall besonders schmerzhaft. „Wir haben aber einen breiten Kader. Wir haben auf der Zehnerposition einige Jungs, die dann die Möglichkeit bekommen würden“, sagt Struber. „Wir haben Vertrauen in unseren Kader und könnten dann andere Jungs ins Rennen schicken.“ Allerdings betonte der Coach nochmal, dass er bei Maina von einer Genesung ausgehe.

Für Maina wäre wohl Luca Waldschmidt eine passende Option auf der Zehn. Der ehemalige Nationalspieler könnte aber auch für Dejan Ljubicic in die Startelf rücken, falls Struber Maina auf dem rechten Flügel einsetzen will. Im Pokalspiel gegen Sandhausen fehlten Ljubicic und Eric Martel. Damals kam auch Mathias Olesen zum Einsatz. Der Luxemburger machte ein gutes Spiel, erzielte den entscheidenden Treffer. Ein Ausfall von Maina und Ljubicic würde besonders schmerzhaft sein, da das Mittelfeld in dieser Saison das absolute Prunkstück des FC ist.


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Verliert der FC den Anschluss?

Von Chabot bis Jakobs – Ex-Kölner stellen (nahezu) komplette Europapokal-Mannschaft

Max Finkgräfe und Leart Pacarada
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Von Chabot bis Jakobs – Ex-Kölner stellen (nahezu) komplette Europapokal-Mannschaft

Die jüngste Reise durch Europa dürfte den meisten FC-Fans noch unvergessen sein. Davon sind die Kölner zurzeit bekanntlich weit entfernt. Doch eine Vielzahl von ehemaligen Geißböcken spielt international: Diese Ex-FC-Profis treten im Europapokal an.

Zwar ist der FC aktuell weit davon entfernt, international zu spielen, ein Hauch Europa weht aber doch am Geißbockheim vorbei. Zumindest ist nahezu eine komplette Mannschaft von ehemaligen Geißböcken international im Einsatz. Nur einen ehemaligen FC-Keeper sucht man vergebens. Diese Ex-FC-Profis treten im Europapokal an.

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Der Blick ins allabendliche Sport-TV-Programm dürfte dem ein oder anderen FC-Fan gerade nicht besonders leicht fallen. Denn während die Geißböcke in der 2. Bundesliga auf den Kampf um den Aufstieg hoffen, spielen zahlreiche Ex-Kölner im europäischen Wettbewerb. Viele von ihnen sogar Königsklasse. So stand Jeff Chabot am Dienstagabend im Estadio Santiago Bernabéu erstmals in einem Spiel der Champions League und dann auch noch ausgerechnet gegen Real Madrid mit der Top-Offensive um Kylian Mbappé, Vinicius Junior oder Rodrygo auf dem Platz. Auch der Ex-Kölner Chris Führich kam am Dienstag bei den Königlichen zum Einsatz.

Auch in der Europa League und Conference League Ex-Kölner

Nicht weniger Prominent waren die Gegner von Yann-Aurel Bisseck und Inter Mailand. Die Nerazzurri spielten bei Manchester City und Bisseck unter anderem gegen Erling Haaland, der beim 0:0 auch relativ ungefährlich blieb Mit Kevin Wimmer spielte ein weiterer Abwehrspieler am Mittwochabend in der Königsklasse. Der Österreicher spielte mit Slovan Bratislava bei Celtic Glasgow und erzielte das zwischenzeitliche 1:3. Die Slowaken verloren 1:5. Ebenfalls erfolgreich war Serhou Guirassy. Der Stürmer des BVB wurde beim FC Brügge in der Schlussphase eingewechselt. Nach einem Doppelpack von Jamie Gittens, traf der Ex-Kölner per Elfmeter zum 3:0-Endstand. Am Abend wird dann auch Florian Wirtz in die Kölnigsklasse einsteigen. Leverkusen spielt gegen Feyenoord.

Und auch in der kommenden Woche könnten weitere Ex-Kölner in den europäischen Wettbewerb eingreifen. So zum Beispiel Ismail Jakobs. Der gebürtige Kölner wechselte im Sommer zu Galatasaray Istanbul und spielt am ersten Spieltag der Europa League gegen POAK Athen. Gegen Jakobs Ligarivalen Beşiktaş Istanbul tritt in der Europa League Ellyes Skhiri mit Eintracht Frankfurt an. Auch Louis Schaub bekommt es mit Rapid Wien in der Conference League mit einem türkischen Gegner zu tun. Rapid spielt Anfang Oktober gegen Basaksehir FK. Max Meyer spielt mit APOEL Nikosia ebenfalls in der Conference League, genauso wie Kacper Przybylko mit dem FC Lugano.

Für Panathinaikos Athen könnten mit Dimitrios Limnios und Filip Mladenovic gleich zwei Ex-Kölner europäisch spielen. Zumindest in der Theorie. Limnios wurde aus dem Europapokal-Kader gestrichen. Auch Anthony Ujah verpasste die Conference League. Der Stürmer scheiterte mit Botev Plovdiv in der Quali. Der Stürmer fällt aktuell mit einem Patellasehnenriss aus.


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Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Finkgräfe hofft auf Einsatz

Linton Maina im Trikot des 1. FC Köln

Trainingsabbruch bei Linton Maina

Max Finkgräfe oder Leart Pacarada? Plötzlich die Qual der Wahl

Max Finkgräfe und Leart Pacarada
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Max Finkgräfe oder Leart Pacarada? Plötzlich die Qual der Wahl

Am Mittwoch meldete Max Finkgräfe seine Ansprüche für den Kader im Duell gegen seinen Ex-Verein Fortuna Düsseldorf an. Für die Rückkehr in die Startelf muss sich der Youngster allerdings gegen Leart Pacarada durchsetzen beim 1. FC Köln: Finkgräfe oder Pacarada? Der Positionskampf hat begonnen.

Max Finkgräfe hat sich vorgenommen, gegen Düsseldorf wieder im Kader zu stehen. Die Entscheidung liegt allerdings in den Händen von FC-Trainer Gerhard Struber. Mittelfristig läuft es auf ein spannendes Duell heraus beim beim 1. FC Köln: Finkgräfe oder Pacarada? Der Positionskampf hat begonnen.

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Hitzig ging es am Mittwoch im Training des 1. FC Köln zu. Selbst Gerhard Struber wählte überraschend deutliche Worte. Dabei wird es dem Trainer sicherlich nicht darum gegangen sein, die Stimmung aus dem und um das Nachbarschafts-Duell gegen Düsseldorf zu simulieren. Doch genau das wird die Kölner erwarten – eine hitzige Begegnung. Ob Max Finkgräfe, für den das Spiel besonders emotional sein dürfte, dann schon wieder im Kader steht, ist komplett offen. Der 19-Jährige hatte sich fest vorgenommen, gegen die Fortuna auch wieder im Kader zu stehen. Schließlich ist der Abwehrspieler in der Nähe von Düsseldorf aufgewachsen und hat drei Jahre bei den Junioren der Fortuna gespielt. Der Linksverteidiger ist nach eigener Aussage auch wieder fit. Es spricht also viel für die Kader-Nominierung, oder? „Das entscheide nicht ich“, sagte Finkgräfe.

Kein Selbstläufer für Finkgräfe

Diese Entscheidung wird der Trainer treffen. Struber wird wohl einordnen, ob der Youngster neun Wochen nach seiner Verletzung schon wieder eine Option ist. Grundsätzlich spielt auch die einstige Vertretung in Person von Leart Pacarada eine ordentliche Saison. Das ist auch Finkgräfe nicht entgangen. „Ich glaube, er wird von Spiel zu Spiel besser. Er findet sich da mega gut rein“, sagte Finkgräfe am Mittwoch. „Er macht einen mega guten Eindruck und macht das mega gut.“ Tatsächlich zeigt der Nationalspieler des Kosovo ein ganz anderes Gesicht als noch in der Vorsaison – wie ein Großteil der Mannschaft. Vor allen in den jüngsten Begegnungen drehte der Linksverteidiger zunehmend auf, stand in der Defensive gut und schaltete sich zunehmend in die Offensive ein. Auch die Standards sind deutlich gefährlicher, als noch in der Krisensaison.

Und so wird es für Finkgräfe, der zu Beginn der Vorbereitung noch gesetzt gewesen sein dürfte, kein Selbstläufer. „Ich versuche, mir so wenig Druck wie möglich zu machen, weil ich auch aus einer Verletzung komme“, sagt der 19-Jährige. „Ich versuche, auf mich selbst zu gucken, an mir selbst zu arbeiten und im Training alles zu geben. Der Rest kommt dann von alleine.“ Ganz so „leicht“ wie in der vergangenen Saison wird es aber wohl nicht werden. Da kam viel von ganz allein. Pacarada war zunächst gesetzt, Stammspieler, spielte nahezu jede Minute. Nach schwachen Leistungen bei dem 0:6 gegen Leipzig sowie dem Pokal-Aus gegen Kaiserslautern bekam Finkgräfe seine Chance und nutzte diese. Und das für den Rest der Spielzeit. Auch, weil sich Pacarada im Winter verletzt hatte.

Der Zweikampf ist eröffnet

Während der Vorbereitung auf die aktuelle Saison wendete sich das Blatt und der Youngster verletzte sich – Pacarada übernahm. „Jetzt sieht es für die ersten Spieltage so aus, dass ich die Chance bekommen werde und diese dann auch nutzen muss“, sagte Pacarada noch Ende Juli. „Ich wünsche ihm die schnellstmögliche Besserung. Jetzt geht es für mich darum, das mehr oder weniger auszunutzen und Gas zu geben.“ Und der 29-Jährige gibt Gas und sieht die Entwicklung pragmatisch: „Das ist die Geschichte des Fußballs. Der eine verletzt sich, der andere bekommt die Chance und dann wieder umgekehrt“, sagte Pacarada nach dem Braunschweig-Spiel, seinem 250. Zweitliga-Einsatz, der es Finkgräfe wohl nicht leicht machen wird. Mit der Rückkehr dürfte der Schlagabtausch beginnen: „Konkurrenzkampf ist im Fußball ganz normal“, bewertete der 19-Jährige die Situation. Der Konkurrenzkampf steht für die beiden Kontrahenten also kurz bevor.


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Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Finkgräfe hofft auf Einsatz

Linton Maina im Trikot des 1. FC Köln

Trainingsabbruch bei Linton Maina

Top-Abwehr gegen attraktivstes Offensivspiel

Tim Lemperle und Damion Downs vom 1. FC Köln
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Top-Abwehr gegen attraktivstes Offensivspiel

Am Samstag steht das Derby des FC gegen Fortuna Düsseldorf an. Eine Top-Abwehr trifft auf die starke Offensive des 1. FC Köln: Köln gegen Düsseldorf – Offensive vs. Defensive.

Mit dem FC trifft die Fortuna aus Düsseldorf, die bisher noch kein Tor aus dem Spiel heraus kassierte auf die Mannschaft der Liga, die meisten Chancen kreiert – den 1. FC Köln: Köln gegen Düsseldorf: Offensive vs. Defensive.

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Sechster Spieltag, achter Tabellenrang, 12 Tore, gute Leistungswerte. Der 1. FC Köln ist eigentlich gut in die zweite Liga gestartet – eigentlich. Die Laufbereitschaft und Spielfreude sowie das frühe Pressing sprechen in den vergangenen fünf Ligaspielen für die Mannschaft von FC-Coach Gerhard Struber. Der Fußball der Geißböcke lässt sich gut anschauen, die Mannschaft ist aktiv. Die Torausbeute und der Tabellenrang sowie zwei verlorene Spiele und ein Unentschieden auf der anderen Seite machen allerdings noch nicht wirklich glücklich und werden den Leistungen der Kölner auch nicht gerecht. Gerade im vergangenen Duell gegen den 1. FC Magdeburg war der FC bis in die zweite Halbzeit hinein deutlich überlegen, gab insgesamt 33 Torschüsse ab – die Offensive lebt. Jedoch lässt die Chancenverwertung noch zu wünschen übrig.

Stabile Defensive, sicherer Torwart

Ausgerechnet nun geht es für den FC gegen den Spitzenreiter, gegen den Nachbarn aus Düsseldorf und gegen die Mannschaft mit der besten Defensive der Liga. Tatsächlich kassierte die Fortuna in der bisherigen Spielzeit einen einzigen Gegentreffer, den per Elfmeter gegen Ulm. Und das, obwohl Düsseldorf alles andere als nur gegen Fallobst gespielt hat. Auf dem Spielplan standen mit dem Karlsruher SC, Hannover 96 und Hertha BSC gleich drei Teams, die vor der Spielzeit als potenzielle Aufstiegskandidaten gehandelt wurden. Gerade der 2:0-Erfolg in Berlin am vergangenen Wochenende war besonders beeindruckend. Während der vergangenen Spielzeit stellte Daniel Thioune sein Spielsystem um, setzt verstärkt auf die Defensive, das Abwehr-Bollwerk eine logische Konsequenz, aber kein Muss.

„Beim Verteidigen bedarf es keiner großen Fußballkunst, das hat auch etwas mit Haltung und Intensität zu tun“, erklärte der Düsseldorfer Trainer. „Dazu muss jeder in der Lage sein, man muss auch eine gewisse Toleranz für Fehler haben und darf sich gegen den Ball nicht darauf verlassen, dass es ein anderer macht.“ Neben den starken Defensivpielern um Tim Oberdorf oder Kapitän Andre Hoffmann arbeiten auch die Außenspieler wie Tim Rossmann oder Felix Klaus immer wieder mit zurück, verleihen der Viererkette noch zusätzliche Stabilität. „Und auch Florian Kastenmeier macht nicht so viel verkehrt“, lobt der Trainer seinen Torwart. Mit 24 gehaltenen Schüssen liegt Kastenmeier hinter Magdeburgs FC-Schreck Dominik Reimann(27) und Lauterns Julian Krahl (25). Jonas Urbig liegt in dieser Statistik auf Rang zehn.

Nun kommt das Team nach Düsseldorf, das die meisten Chancen kreiert, die meisten Torschüsse abgibt und die meisten Offensivaktionen im gegnerischen Schlussdrittel hat. Max Finkgräfe sieht die Chancen der Kölner auf einen Sieg durchaus gegeben. „Fortuna ist immer ein Kandidat der vorne mitspielen kann“, so Finkgräfe. „Ich glaube schon, dass Düsseldorf schlagbar ist. Der große FC geht in der 2. Liga immer als Favorit in ein Spiel.“


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Verliert der FC den Anschluss?

Linton Maina im Trikot des 1. FC Köln

Trainingsabbruch bei Linton Maina

Vor emotionaler Rückkehr – Max Finkgräfe hofft auf einen Einsatz gegen seinen Ex-Verein

Max Finkgräfe beim Training des 1. FC Köln
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Vor emotionaler Rückkehr – Max Finkgräfe hofft auf einen Einsatz gegen seinen Ex-Verein

Nach langer Verletzungspause arbeitet Max Finkgräfe mit Hochdruck an seinem Comeback. Am liebsten will der Linksverteidiger bereits am Samstag wieder spielen. Auch, weil es für den 19-Jährigen ein ganz besonders Spiel ist. Das sagt Max Finkgräfe über sein Comeback und Düsseldorf.

Nach seiner Innenbandverletzung im Sommer ist Max Finkgräfe wieder voll im Mannschaftstraining dabei. Am liebsten will er am Samstag wieder auf dem Platz stehen. Ob das klappt, ist offen. Das sagt Max Finkgräfe über sein Comeback und Düsseldorf.

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Max Finkgräfe gibt wieder Vollgas. Der 19-Jährige ist im Trainng bei der Mannschaft wieder dabei, arbeitet an seinem Comeback. „Ich bin jetzt seit Sonntag wieder komplett im Training drin. Ich mache alles mit, was geht und fühle mich mega“, sagte der 19-Jährige am Mittwoch nach der Einheit. Finkgräfe will zurück auf den Platz, will die Erfolgsgeschichte aus der vergangenen Spielzeit fortschreiben. Und das am liebsten schon am Samstag gegen den Spitzenreiter. „Ich selbst habe mir den Zeitplan gesteckt, unbedingt gegen Düsseldorf im Kader dabei sein zu wollen“, so der Youngster. „Weil das auch persönlich für mich ein emotionales Spiel ist. Ob es aber am Ende reicht, ist eine andere Frage. Das habe nicht ich zu entscheiden.“ Die Entscheidung wird Gerhard Struber treffen und möglicherweise am Donnerstag auf der Spieltags-Pressekonferenz verkünden.

Finkgräfe vor emotionalem Spiel

Für Finkgräfe würde damit eine doch lange Leidenszeit enden. Im Testspiel gegen St. Truiden hatte sich der Linksverteidiger im Sommer am Knie verletzt, fiel den Rest der Vorbereitung und den Saisonbeginn aus. „Mitten in der Vorbereitung ist ein besonders schlechter Zeitpunkt. Und dann so lange vom Team getrennt zu sein“, sagte der Linksverteidiger. Es folgte die Reha und offenbar jede Menge ungeduld. Diese sei „mega“ gewesen. „Man drängt den Rehatrainer mehr zu machen, als erlaubt. Aber das geht schon mal nach hinten los“, sagt Finkgräfe. Nun befindet er sich voll im Zeitrahmen und fühlt sich bereit. Ob Finkgräfe nach der langen Verletzung schon ein Kandidat für Samstag ist, ist aber offen. „Ich gebe alles auf dem Platz und versuche, mich zu zeigen“, sagt der Abwehrspieler.

Es wäre für Finkgräfe ein besonderes Comeback. Denn eigentlich liegen die Wurzeln des Kölner Eigengewächses ganz woanders. Geboren wurde der Linksverteidiger in Mönchengladbach, Finkgräfe kommt aber aus der Stadt Willich am Niederrhein, die ziemlich zentral zwischen Neuss, Gladbach und Düsseldorf liegt. Nach den ersten fußballerischen Schritten beim VfL Willich wechselte das Talent in die Jugend von Fortuna Düsseldorf. „Ich komme da aus der Jugend, habe drei Jahre dort gespielt und habe auch viele Freunde, die im Stadion sein werden“, sagt Finkgräfe und schiebt hinter her: „aber wohl für die falsche Mannschaft sein werden.“ Die Zeit in Düsseldorf war nicht durchweg positiv. Verletzungen, nach drei Jahren folgte der Wechsel nach Dortmund, von dort zu den Fohlen und schließlich über den Umweh Unterrath in den Nachwuchs des FC.

Finkräfe über Pacarada: „Er macht einen mega guten Eindruck“

Im vergangenen Sommer dann das Profidebüt, in der Saison das erste Profitor und ständige Vergleiche mit FC-Ikone Jonas Hector gleich von diversen Experten. Finkgräfe war der Shootingstaar der Krisenspielzeit, tat sich als Leistungsträger hervor und war auch deswegen in dieser Saison wohl als Stammspieler gedacht. Zumal Leart Pacarada auf der gleichen Position eben keine besonders gute Spielzeit hinter sich hatte. Doch auch der Nationalspieler des Kosovo spielt bislang eine ordentliche Saison. „Er wird von Spiel zu Spiel besser, findet sich sehr gut rein“, sagt Finkgräde. „Er macht einen mega guten Eindruck.“ Und so wird es wohl früher oder später zum Konkurrenzkampf kommen. „Ich versuche, mir so wenig Druck wie möglich zu machen, weil ich auch aus einer Verletzung komme“, sagt der 19-Jährige. „Ich versuche, auf mich selbst zu gucken, an mir selbst zu arbeiten und im Training alles zu geben. Der Rest kommt dann von alleine.“

So wie in der vergangenen Spielzeit. Auch dort kam für den Youngster viel von alleine. Nur wird es Pacarada dem 19-Jährigen nicht leicht machen. „Konkurrenzkampf ist im Fußball ganz normal“, so Finkgräfe. Zunächst geht es ohnehin am Wochenende gegen Fortuna Düsseldorf. Finkgräfe erwartet ein megahitziges Duell. „Ich glaube, es wird ein sehr hitziges Spiel. Ich hoffe, dass auf den Rängen nichts passiert“, sagt der Youngster. „Ich glaube schon, dass Düsseldorf schlagbar ist. Der große FC geht in der 2. Liga immer als Favorit in ein Spiel.“


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Verliert der FC den Anschluss?