Wichtige Stellschraube: Die Rückkehr von Sebastian Sebulonsen erspart René Wagner eine schwierige Entscheidung

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert
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Wichtige Stellschraube: Die Rückkehr von Sebastian Sebulonsen erspart René Wagner eine schwierige Entscheidung

In den vergangenen Wochen musste der FC immer wieder rechts hinten experimentieren. Jetzt steht mit Sebastian Sebulonsen aber der Stammspieler für die Position wieder zur Verfügung – zum Glück für den neuen Trainer René Wagner: Sebulonsen Rückkehr ist für den 1. FC Köln extrem wichtig.

Durch die Ausfälle von Sebastian Sebulonsen und Alessio Castro-Montes musste Lukas Kwasniok zuletzt immer wieder auf der Rechtsverteidiger-Position umstellen. So kam Cenny Neumann gegen Mönchengladbach zu seinem Startelfdebüt – und war da an allen Gegentreffern beteiligt. Umso wichtiger ist es für Kwasniok-Nachfolger René Wagner, dass er erstmal nicht experimentieren muss – dank der sehr wichtigen Rückkehr von Sebulonsen.

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Eine Gemeinsamkeit hat der neue FC-Trainer René Wagner schonmal mit Sebastian Sebulonsen: Der Coach spielte früher selber wie der Norweger heute Rechtsverteidiger. Wenn auch auf einem deutlich niedrigerem Niveau in der Regional- und Oberliga. Aber nicht nur, weil beide die gleiche Position inne haben beziehungsweise hatten, dürfte der Blick des Trainers besonders auf Sebulonsen gerichtet sein. Denn dadurch, dass der Norweger gegen Eintracht Frankfurt nach seiner Gelbsperre wieder zur Verfügung steht, bleibt Wagner wohl eine unangenehme und schwierige Entscheidung erspart.

Experimente durch Sebulonsen-Ausfall

Denn gerade in den vergangenen Wochen, als der Norweger erst wegen einer Muskelverletzung gegen Augsburg und Dortmund ausfiel und sich dann nach seiner Einwechslung gegen den HSV die fünfte Gelbe Karte abholte, war der FC immer wieder zum Experimentieren gezwungen. So setzte Lukas Kwasniok meistens rechts hinten auf Tom Krauß. Der machte seine Sache zwar sehr ordentlich, fehlte aber gleichzeitig dadurch im zentralen Mittelfeld. Dort hatte sich der 24-Jährige zuvor mit starken Leistungen festgespielt. Durch das Aushelfen als Rechtsverteidiger fiel er im Zentrum jedoch als Stabilisator weg. Außerdem zeigte Krauß nicht den gleichen Offensivdrang wie Sebulonsen oder auch Alessio Castro-Montes.

Im Derby, als Sebulonsen seine Gelbsperre absaß, fiel der eigentliche Sechser dann kurzfristig nach dem Aufwärmen aus. Notgedrungen stellte Kwasniok daher Nachwuchsspieler Cenny Neumann als Rechtsverteidiger auf – das Startelfdebüt für den Youngster. Leider war es jedoch kein sonderlich erfolgreiches. Schon nach 30 Sekunden musste der 19-Jährige beim 0:1 durch Jens Castrop das erste Mal Lehrgeld zahlen. Nach einem schönen Pass von Franck Honorat verlor Neumann das Duell und musste Castrop ziehen lassen. Bei den anderen beiden Gegentoren gab der Startelfdebütant ebenfalls zumindest keine gute Figur ab. Wie sich daran zeigt, stellt Neumann also (noch) keine ausreichende Alternative dar.

Sebulonsen-Rückkehr eine Stellschraube?

Umso wichtiger ist es für Wagner jetzt, dass Sebulonsen wieder spielberechtigt und fit ist. So dürfte der Norweger dem FC defensiv wieder mehr Stabilität verleihen. Gleichzeitig unterstützt der 26-Jährige die Offensive mehr, als es etwa Krauß getan hatte. Außerdem kann Letzterer so wieder auf seiner Idealposition im Zentrum eingeplant werden, wenn Wagner weiter auf ihn setzt. So bleiben dem neuen Coach Experimente erspart. Die Rückkehr Sebulonsens ist damit wohl eine der einfachsten „Stellschrauben“, an denen der Trainer nun für das kommende Spiel gegen die Eintracht drehen kann.

Dabei wird er wahrscheinlich hoffen, dass Sebulonsen wie vor seiner Verletzung erneut zum Dauerbrenner bei den Geißböcken wird. Denn bis zum Augsburg-Spiel hatte der Rechtsverteidiger immer zur Verfügung gestanden und war eine der Konstanten in der Kölner Mannschaft. Da mit Castro-Montes die etatmäßige Alternative weiter ausfällt, ist es noch wichtiger für den neuen Trainer und die Mannschaft, dass der 26-Jährige wieder genau diese verlässliche Stütze wird.


Die nächsten Ausfälle: Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen werden dem 1. FC Köln fehlen

Sebastian Sebulonsen und Lukas Kwasniok im Gespräch
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Die nächsten Ausfälle: Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen werden dem 1. FC Köln fehlen

Die Verletzungsmisere hält beim 1. FC Köln weiterhin an: Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen fallen vorerst mit muskulären Verletzungen aus. Das bestätigte der Verein am Sonntagmittag.

Bei Jan Thielmann hatte es sich schon am Samstag angedeutet, am Sonntag folgte dann die nächste Hiobsbotschaft. Gleich zwei Spieler fallen beim FC vorerst aus. Denn neben Thielmann wird auch Sebastian Sebulonsen vorerst fehlen.

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Und weiter geht es mit den muskulären Verletzungen bei den Geißböcken. Sebastian Sebulonsen und Jan Thielmann werden den Geißböcken vorerst nicht zur Verfügung stehen. Das gab der Verein am Mittag bekannt. Bei beiden Spielern wurde eine MRT-Untersuchung durchgeführt. Thielmann hatte schon das Aufwärmen abgebrochen. Später sprach Lukas Kwasniok davon, dass es dem Eigengewächs dann eher Bescheiden gehe. Kein Wunder, für Thielmann ist es nicht die erste Muskelverletzung. Der 23-Jährige hatte zuletzt im Oktober mit einer muskulären Verletzung vier Pflichtspiele verpasst. Sebulonsen war nach knapp 70 Minuten ausgewechselt worden. Offenbar hatte der Norweger zu diesen Zeitpunkt schon etwas gespürt. Nun folgte also die Bestätigung.

Nicht die erste muskuläre Verletzung

Neben Thielmann und Sebulonsen hat der FC in dieser Spielzeit schon einige muskuläre Verletzungen zu verkraften gehabt. Dominique Heintz musste gleich zwei Mal pausieren. Auch Joel Schmied, Jahmai Simpson-Pusey und Alessio Castro-Montes fielen aufgrund ähnlicher Verletzungen aus. Während der Belgier individuell arbeitet, haben sich die anderen Spieler bereits wieder zurückgemeldet. Vor einigen Wochen hatte Lukas Kwasniok über die Situation auf eine Pressekonferenz gesprochen. „Ich glaube schon, dass die Muskelverletzungen grundsätzlich zunehmen werden, weil du in der Diagnostik so weit bist. Weder bei Monti noch bei Jahmai war es so, dass sie ein Spiel oder ein Training nicht hätten beenden können“, so der Coach. „Sie haben zwischen einem Spiel und einer Trainingseinheit etwas gespürt, dann gehen sie ins MRT und sind zwei bis vier Wochen dann nicht da. Heute nimmt man die Spieler ein, zwei Wochen raus, damit nichts Schlimmes passiert.“ 

Die beiden Akteure werden dem FC in den kommenden Wochen also nicht zur Verfügung stehen. Gerade Sebulonsen war ein fester Teil der Kölner Hintermannschaft, hatte sich einen Stammplatz erspielt, war unter Kwasniok unumstritten.


Ungewohnt hitzige Diskussion auf dem Platz beim 1. FC Köln

Said El Mala und Sebastian Sebulonsen geraten aneinander
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Ungewohnt hitzige Diskussion auf dem Platz beim 1. FC Köln

Der Frust war den Spielern im Duell gegen Leipzig deutlich anzumerken und entlud sich offenbar auch untereinander. Die Spieler diskutierten zum Teil heftig beim 1. FC Köln: Ungewohnte Diskussionen auf dem Spielfeld.

Neben der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig gab es noch ein kleines Störfeuer auf dem Platz. Die Spieler gerieten zum Teil aneinander.

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Es hätte nicht viel gefehlt und Sebastian Sebulonsen hätte sich dann endlich auch in die Scorerliste bei den Geißböcken eingetragen. Der Wingback kommt bislang weder auf einen Treffer noch auf einen Assist für die Kölner. Gegen Leipzig bot sich dem Interims-Innenverteidiger dann plötzlich die Chance. Sebulonsen war in der 70. Minute weit aufgerückt, als die Kugel Richtung Sechzehnerlinie rollte, nahm sich der Spieler ein Herz. Doch der erste Kontakt war nicht sauber genug. Der Norweger legte sich den Ball einen Tick zu weit vor, Leipzig konnte klären. Und diese Szene sorgte gleich mehrfach für Unmut. Denn Said El Mala ließ es sich nicht nehmen, seinen Mitspieler zu kritisieren. In der Tat hatte der Offensivspieler frei gestanden, genauso wie zwei weitere Kölner. Doch Sebulonsen konnte nach dem schwachen Kontakt gar nicht mehr passen, selbst wenn er es gewollt hätte.

Bereits sieben Tore und drei Vorlagen

Und das machte dann wiederum der Defensivspieler El Mala gestenreich deutlich. Der Norweger war offensichtlich alles andere als begeistert ob der Reaktion des 19-Jährigen, schimpfte sogar. Und das scheint auch durchaus verständlich. Denn gerade El Mala ist nicht unbedingt bekannt dafür, dass er im Zweifel das Abspiel sucht. So unter anderem wenige Minuten zuvor, als der Offensivspieler in seiner unnachahmlichen Art den Weg von Außen ins Zentrum suchte und dann das Abspiel auf den komplett blank stehenden Isak Johannesson übersah. Der Isländer war ebenfalls alles andere als amused, schimpfte ebenfalls, fand aber offensichtlich keinen Adressaten. Tatsächlich war es nicht das erste Mal in dieser Saison, dass der Angreifer einen besser positionierten Spieler nicht fand.

Allerdings macht dieser Wunsch des Toreschießens den 19-Jährigen auch aus und vor allem stark. El Mala ist einer dieser Spieler, die den Abschluss suchen, es immer wieder versucht, bis es dann irgendwann klappt. Ein Instinktfußballer, der den schnellsten Weg zum Tor sucht. Kaum ein Spieler sucht so oft den Abschluss wie El Mala. So hat der Offensivspieler in dieser Saison auch schon einige Tore erzielt. „Wir müssen ihm die Freude am Fußball lassen“, hatte Lukas Kwasniok Ende vergangenen Jahres gesagt. Dementsprechend wird man beim FC El Mala sicherlich auch nicht in seine Spielweise reinreden. Unterm Strich gibt der Erfolg Said El Mala bislang recht. Kein anderer Kölner Spieler kommt auf sieben Tore, kein anderer auf zehn Scorerpunkte. Der Unmut der übersehenen Mitspieler ist dennoch verständlich.


Ehre, wem Ehre gebührt: Profi des 1. FC Köln für A-Team nachnominiert

Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen mit Trainer Lukas Kwasniok
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Ehre, wem Ehre gebührt: Profi des 1. FC Köln für A-Team nachnominiert

So wirklich überraschend kommt es nach den letzten Leistungen nicht. Es bahnt sich ein weiterer Nationalspieler an für den 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen wurde nun für das Nationalteam von Norwegen nominiert. Am Dienstag könnte das Debüt erfolgen.

Bekommt der FC einen weiteren Nationalspieler? Zumindest gab es eine Nachnominierung für einen weiteren Spieler des 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen für die Nationalmannschaft von Norwegen nominiert.

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Beim FC führt dieser Tage kein Weg an ihm vorbei. Auch, weil Kölns Trainer Lukas Kwasniok mehr als überzeugt ist von seinem Schützling. Der Coach ließ sich nach dem Spiel gegen Hoffenheim zu einem Extralob hinreißen. „Was Sebulonsen heute gegen Touré wegverteidigt hat und nach vorne abgespult hat, war sensationell“, sagte Kwasniok. „Er war heute geisteskrank.“ Tatsächlich hatte der Schienenspieler seine Probleme mit dem gegnerischen Flügelflitzer, verhinderte aber vielleicht auch Schlimmeres. So oder so ist der 25-Jährige beim FC absolut gesetzt, Leistungsträger, einer der wenigen Stammspieler, die bislang immer zu Spielbeginn auf dem Platz gestanden haben. Einzig auf dem Scorerboard hat sich der FC-Profi in dieser Saison noch nicht eingetragen, obwohl er der Top-Flankengegner des Teams ist.

Sebulonsen schon U21-Nationalspieler

Und das reicht offenbar zur Nachnominierung für die norwegische Nationalmannschaft. Am Sonntag folgte die Einladung, der Außenbahnspieler wird also in den kommenden Tagen dem FC ebenfalls fehlen. Sebulonsen könnte am Dienstag zum Einsatz kommen. Norwegen bestreitet dann ein Testspiel gegen Neuseeland. Gegen die Kiwis hätte zuvor schon Jakub Kaminski zum Einsatz kommen. Doch der Offensivspieler der Kölner war im Freundschaftsspiel der Polen nicht berücksichtigt worden. Vermutlich auch, um Kaminski für die Begegnung gegen Litauen am Dienstag zu schonen. Sebulonsen hat bereits in der U21 19 Mal für Norwegen gespielt, auf eine Berücksichtigung der A-Nationalmannschaft bislang vergeblich gewartet.

Damit kommen die Kölner in dieser Länderspielpause auf vier Nationalspieler. Neben Sebulonsen und Kaminski spielen aktuell auch Isak Johannesson für Island sowie Said El Mala für die deutsche U21. Am Dienstagnachmittag startet der FC in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen Augsburg. Dann aber noch ohne die vier Akteure.

Der 1. FC Köln spielt auch gegen eine beängstigende Heimserie

Für den 1. FC Köln gab es in den vergangenen Jahren im eigenen Stadion gegen den VfB nur selten etwas zu holen
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Der 1. FC Köln spielt auch gegen eine beängstigende Heimserie

Am 5. Spieltag der Bundesliga steht für die Kölner dann auch das zweite Heimspiel auf dem Programm. Das ist am Sonntagabend aber nicht unbedingt ein Vorteil für den 1. FC Köln: Heimfluch gegen den VfB Stuttgart?

Als einziges Team der Liga haben die Geißböcke erst ein Heimspiel auf der Uhr. Nun steht das zweite auf dem Programm, doch rein nach der Statistik ist das kein Vorteil für den 1. FC Köln: Heimfluch gegen den VfB Stuttgart?

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Auch wenn die Aussichten sicherlich nicht die besten waren, waren die Hoffnungen beim FC doch große. Zumindest in der Theorie bestand am letzten Spieltag der Saison 21/22 die Chance, dass es der FC sogar in die Europa-League schaffen würde. Dort hätten sich die Geißböcke mit internationalen Schwergewichten messen können, etwa ein Wiedersehen mit dem FC Arsenal. Dass es dazu nicht kam, lag an den Ergebnissen auf den fremden Plätzen, aber ganz sicher auch an den Kölnern selbst. Die standen am finalen Spieltag der Saison dem VfB Stuttgart gegenüber. Gegen den Abstiegskandidaten musste der FC gewinnen, um die Chance am leben zu lassen. Bis in die Schlussphase schien das möglich. Es stand 1:1, ehe Wataru Endo einnickte und den VfB so sogar noch aus der Schlinge des Relegationsspiels befreite.

Ein Heimsieg in 25 Jahren

Letzten Endes hatte die Konkurrenz ohnehin nicht mitgespielt, der FC zog bekanntlich dennoch in die Conference League ein. Mittlerweile hat der FC eine Zwischenrunde 2. Bundesliga und die Schwaben eine Vizemeisterschaft sowie den Ausflug in die Königsklasse hinter sich gebracht. Am Sonntag stehen sich die Teams bereits zum 107. Mal in einem Pflichtspiel gegenüber. Die Bilanz spricht knapp für den FC. Die Kölner gewannen 41 dieser Begegnungen, Stuttgart 38 – man kann also insgesamt doch von einem ziemlich ausgeglichenen Duell sprechen. Doch der Schein trügt. Denn die Geißböcke müssen am Sonntag auch gegen eine erschreckende Bilanz spielen.

Denn die Kölner tun sich vor allem im eigenen Stadion überraschend schwer gegen die Stuttgarter. Seit einem 3:2-Erfolg vor ziemlich genau 25 Jahren hat der FC noch genau ein Heimspiel gegen den VfB gewonnen. Das im Dezember 2021 als Anthony Modeste Köln mit einem Tor kurz vor Spielende noch Richtung Erfolgs-Ziellinie stieß. Der FC setzte sich knapp 1:0 durch. Dafür kassierten die Kölner in den 14 Begegnungen aber insgesamt acht Niederlagen. Besonders bitter auch das 1:5 im Februar 2010, als alleine Cacau den Kölnern vier Dinger einschenkte. Im gleichen Jahr beendete Sebastian Hoeneß seine aktive Spielerkarriere. Seitdem trat er sechs Mal als Trainer gegen Köln an. Und auch die Bilanz ist nicht die beste. Gegen den FC hat Hoeneß als Coach noch nie verloren (fünf Erfolge, ein Unentschieden).

Es wird also Zeit, dass der FC den richtigen Schlüssel findet und Hoeneß gleichzeitig zu einem Jubiläum verhilft. In der Bundesliga hat Hoenes 49 Spiele als Trainer verloren.


Bislang ein Gewinner – Sebastian Sebulonsen: „Mir gefällt die Art, Fußball zu spielen“

Sebastian Sebulonsen ist bislang einer der Gewinner unter Lukas Kwasniok
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Bislang ein Gewinner – Sebastian Sebulonsen: „Mir gefällt die Art, Fußball zu spielen“

Er kam im Sommer für rund 2,5 Millionen Euro und hat sich ganz offensichtlich gut eingelebt beim 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen ist ein Gewinner des Starts der Geißböcke. Nun äußerte sich der 25-Jährige zum starken Saisonauftakt.

Seit diesem Sommer gehört die rechte Außenbahn unter anderem dem Norweger. Und bislang sind die Eindrücke gut beim 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen ist ein Gewinner des Starts in die neue Spielzeit. Wohl auch, weil die sportliche Ausrichtung von Lukas Kwasniok gut zu dem 25-Jährigen passt.

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So wirklich auf dem Zettel hatte Sebastian Sebulonsen wohl niemand, als der Norweger das erste Mal als Transfergerücht im Umfeld des 1. FC Köln auftauchte. Zumindest in Deutschland nicht. Bei seinem Ex-Verein Bröndby war der Außenbahnspieler vor seinem Wechsel unumstritten, Stammspieler, Leistungsträger. Dennoch erschienen die kolportierten 2,5 Millionen Euro, die der FC für den 25-Jährigen nach Dänemark überwiesen haben soll, als riskant. Immerhin hat auch Sebulonsen noch keine Bundesliga-Erfahrung auf der Uhr. „Ich glaube, die Intensität, die Qualität der Spieler und die Geschwindigkeit im Spiel sind in der Bundesliga einfach höher“, sagte Sebulonsen am Mittwoch nach dem Training.

„Wir haben schon einen große Konkurrenzkampf“

Große Anpassungsschwierigkeiten hat der 25-Jährige aber bislang nicht. „Ich glaube, die Anfangsphase der Saison verlief gut für mich und für das Team. Ich mag es, mit dem Team zu spielen und versuche mich, so gut es geht zu verbessern“, sagte Sebulonsen. Über seine eigene Leistung will der Schienenspieler nicht reden, das sollen andere einordnen. Und das lohnt sich bislang. Mittlerweile hat sich der Norweger jedenfalls längst beim FC festgespielt. Ist einer der Spieler, die bislang in jedem Pflichtspiel in der Anfangsformation standen. Wohl auch, weil das Spielsystem von Lukas Kwasniok auf Sebulonsen zugeschnitten scheint. „Mir gefällt seine Art, Fußball zu spielen. Ich glaube, dass sie sehr gut zu mir passt“, sagte der Norweger.

So gut, dass Winter-Neuzugang Jusuf Gazibegovic aktuell nicht den Hauch einer Chance zu haben scheint. „Wir haben schon einen große Konkurrenzkampf, haben viele gute Spieler auf allen Positionen. Da muss man schon fokussiert bleiben und versuchen, so gut wie es geht abzuliefern“, sagte Sebulonsen. Obwohl der 25-Jährige der FC-Profi mit den meisten Flanken aus dem Spiel ist, fehlt noch der Eintrag in die Scorerliste. Das könnte sich am Sonntag im Duell gegen den VfB Stuttgart ändern. „Es wird ein hartes Spiel. Aber in der Bundesliga ist jedes Spiel hart. Wir müssen die Tage nun nutzen, um uns gut auf die Begegnung vorzubereiten.“


Sechs Bundesliga-Debütanten gegen Mainz: FC-Profis beweisen sich in der höchsten deutschen Spielklasse

OF Kristoffer Lund bei seinem Bundesliga-Debüt gegen Mainz 05 (Foto: Alex Grimm/Getty Images)
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Sechs Bundesliga-Debütanten gegen Mainz: FC-Profis beweisen sich in der höchsten deutschen Spielklasse

Mit dem Erfolg gegen den FSV Mainz 05 feierte der FC seine Bundesliga-Rückkehr. Dabei gab es für einige Spieler eine Premiere beim 1. FC Köln: Mehrere FC-Profis beweisen sich bei Bundesliga-Debüt.

Einmal in der Bundesliga spielen ist das Ziel vieler Fußballer. Einige Spieler schafften am Sonntag dieses Ziel beim 1. FC Köln: Mehrere FC-Profis beweisen sich bei Bundesliga-Debüt.

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Für gleich sechs Kölner Spieler ging am Wochenende ein Traum in Erfüllung, den viele Fußballer haben: Joel Schmied, Kristoffer Lund, Sebastian Sebulonsen, Isak Johannesson, Said El Mala und Cenk Özkacar feierten beim Sieg des 1. FC Köln gegen den FSV Mainz 05 ihr Debüt in der Bundesliga. Und alle sechs deuteten zumindest schonmal an, dass sie das erforderliche Niveau für die höchste deutsche Spielklasse besitzen. Mit soliden Leistungen ohne große Fehler, aber dafür viel Einsatzwillen sorgten sie mit dafür, dass am Ende der Auftaktsieg stand. Nur Isak Johannesson fiel im Vergleich etwas ab, konnte nicht noch wie im Pokal gegen Jahn Regensburg der Taktgeber sein. Aber das ist noch kein Grund zur Beunruhigung. Denn das Potenzial hat der Mittelfeldspieler unbestritten.

Von Anfang an auf Bundesliga-Niveau

Damit deutet sich schonmal an, dass Kessler die Mannschaft mit Spielern wie Lund, Sebulonsen oder Özkacar gut für die Bundesliga verstärkt haben dürfte. So kann der Sprung von der zweiten in die erste Liga wie bei der Begegnung gegen Mainz gelingen. Dabei profitieren die Debütanten bestimmt auch davon, dass es in der Kölner Mannschaft einen guten Mix gibt mit noch einigen Profis, die bereits viele Partien im deutschen Oberhaus absolviert haben. Diese Akteure können gerade jetzt in den ersten Spielen vorangehen und sorgen mit dafür, dass mögliche Anpassungsprobleme der Neuen weniger schlimm sind.

Gleichzeitig gibt es bei den Debütanten noch Potenzial nach oben. Alle waren solide, aber nicht überragend. So landeten sie bei den Noten von come-on-fc.com alle – mit Ausnahme von Johannesson – im Dreierbereich. Eine herausragende Leistung ist bei der ersten Partie jedoch auch noch nicht zu erwarten. Dass Profis wie Schmied, Sebulonsen oder El Mala aber von Anfang an solide funktionieren, ist für den FC sehr wichtig, um nicht direkt in den Abstiegsstrudel zu rutschen. Das haben die Geißböcke den Aufsteigern der Vorsaison jetzt schon voraus. Denn der FC St. Pauli brauchte damals bis zum 5. Spieltag für den ersten Saisonsieg, Holstein Kiel sogar bis zum 9.

Weitere Entwicklung bleibt abzuwarten

Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Bundesliga-Neulinge in den kommenden Wochen weiter beweisen. Denn eine Partie hat natürlich noch keine endgültige Aussagekraft. Trotzdem dürfen die FC-Fans eine Entwicklung erwarten. Denn im Idealfall steigern sich die Debütanten mit der Zeit. So dürfte sich Trainer Kwasniok zum Beispiel von seinen Schienenspielern Lund und Sebulonsen bestimmt noch mehr Einfluss in der Offensive wünschen. Oder dass Johannesson wieder mehr zum Taktgeber im Mittelfeld wird. Interessant werden auch die möglichen Fortschritte von Said El Mala sein, der mit einigen Dribblings sein enormes Potential bereits andeutete. Jedoch muss der Youngster sich gerade in der Entscheidungsfindung noch verbessern, was für ein Talent in seinem Alter aber vollkommen normal ist.

Dabei ist der teuerste Kölner Transfer noch gar nicht zum Zug gekommen. Rav van den Berg saß gegen Mainz noch 90 Minuten auf der Bank. Der Innenverteidiger muss noch einen Rückstand aufholen, da er vor seinem Wechsel nur individuell trainiert hatte. Gerade bei ihm dürfte spannend sein, ob der 21-Jährige ähnlich wie die anderen auch direkt auf Bundesliga-Niveau mitspielen kann und sein großes Potential, wegen dem ihn die Geißböcke verpflichtet haben, sofort zeigen kann. Aber selbst wenn van den Berg noch eine etwas längere Anlaufzeit braucht, haben die anderen Debütanten angedeutet, dass er sich diese nehmen kann, weil die Kölner auch so schon in der Bundesliga mithalten können.


Das ist derzeit die größte Schwachstelle im Kader des 1. FC Köln 

Aktuell der einzige Linksverteidiger im Kader: Leart Pacarada
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Das ist derzeit die größte Schwachstelle im Kader des 1. FC Köln 

Die Linksverteidiger-Position ist derzeit die größte Problemzone im Kader des 1. FC Köln. Ein möglicher Ausfall von Leart Pacarada nach einer Sprungelenksverletzung im gestrigen Training verschärft diese Situation zusätzlich. 1. FC Köln: Auf dieser Position herrscht dringend Handlungsbedarf

Nachdem Leart Pacarada am Donnerstag das Training verletzungsbedingt frühzeitig abbrechen musste, vertiefen sich die Sorgenfalten bei den Verantwortlichen des 1. FC Köln: Auf dieser Position herrscht dringend Handlungsbedarf

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Die Bedeutung von Leart Pacarada für den sportlichen Erfolg des 1. FC Köln kann aktuell kaum hoch genug eingeschätzt werden. Der 30-Jährige hat sich nicht nur als verlässlicher Leistungsträger auf dem Platz etabliert, sondern nimmt auch abseits des Rasens eine zentrale Rolle in der Mannschaft ein. Als Führungspersönlichkeit fängt er die Sorgen seiner Mitspieler gekonnt auf. So auch jüngst im Trainingslager, als er sich offen dem Neuzugang Ragnar Ache annahm, der noch Anlaufschwierigkeiten im Team offenbarte. Doch ausgerechnet jetzt, in einer Phase, in der die Geißböcke ohnehin mit personellen Baustellen zu kämpfen haben, lastet auf den Schultern des Linksverteidigers besonders viel Verantwortung. Denn Pacarada ist aktuell der einzige gelernte Linksverteidiger im Kader. Umso größer nun die Sorgen, als er am Donnerstag das Training mit bandagiertem Knöchel vorzeitig abbrechen musste. Die Position droht zum echten Problemfall zu werden, sportlich, aber auch strukturell. Mit jeder Trainingsminute, die Pacarada fehlt, steigt der Druck, in der verbleibenden Transferperiode dringend nach Verstärkung zu suchen. Pacaradas Bedeutung für das Gefüge der Rheinländer war selten offensichtlicher als jetzt.

Wilde Experimente und taktische Kniffe aus der Not heraus

Die Kaderlücke auf der linken Verteidigerposition stellte prompt das Improvisationstalent von Lukas Kwasniok und seinem Trainerteam auf den Prüfstand. Flügelstürmer Linton Maina wurde etwa gegen Siegburg oder Leicester prompt mit Defensivauffgaben versehen. Das sorgte für lange Wege über die Aussenbahn und konsequent für eine enorme Beanspruchung auf dieser Position. Gegen Gegner wie Leicester City oder den Siegburger SV konnte dieser Ansatz unterm Strich aufgehen, doch die intensive Beanspruchung der Schienenspieler offenbarte im in den bisherigen Tests auch Nachteile dieser Spielanlage. Gerade in der Rückwärtsbewegung taten sich Räume auf, die gegen besser besetzte Bundesliga-Konkurrenten werden dürften. Mit Beginn der Saison könnte diese Variante daher rasch wieder ad acta gelegt werden. Ein klares Zeichen, wie dringend der FC auf dieser Schlüsselposition Transferbedarf hat, um taktisch flexibler agieren und defensiv stabil bleiben zu können. Insbesondere auch das Experiment mit Steffen Tigges als Linksverteidiger zeigt: es herrscht akuter Handlungsbedarf auf dem Transfermarkt.

Die händeringende Suche nach Verstärkung reisst noch nicht ab

Wie der Verein am Freitagmorgen bekannt gegeben hat, trainiert Pacarada nach dem Trainingsabbruch bereits wieder Individuell. Die Schlimmsten Befürchtungen sind demnach nicht eingetreten. Fakt ist aber: Aktuell klafft auf der linken Defensivseite des 1. FC Köln eine spürbare Lücke. Mit dem Wechsel von Max Finkgräfe zu RB Leipzig nach der abgelaufenen Spielzeit hat der Klub einen talentierten Linksverteidiger verloren, die entstandene Baustelle wurde bislang nicht geschlossen. Naheliegend sind die intensiven Bemühungen auf dem Transfermarkt um eine Verstärkung für die defensive Außenbahn. In den Fokus gerückt ist zuletzt Derrick Köhn, der aktuell noch bei Galatasaray Istanbul unter Vertrag steht. Der dynamische Außenverteidiger gilt als einer der heißesten Kandidaten für einen Wechsel an den Rhein und hat durch seine Erfahrung aus 27 Bundesliga Einsätzen und 14 Auftritte in der Süper Lig sicher das Zeug dazu, die Sorgen auf der linken Defensivseite der Geissböcke zu mildern.

Systemfrage beim 1. FC Köln: Vor- und Nachteile der Fünferkette mit offensiven Schienenspielern

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City
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Systemfrage beim 1. FC Köln: Vor- und Nachteile der Fünferkette mit offensiven Schienenspielern

In drei von vier Testspielen agierte der FC mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette. Dabei besetzte gegen Leicester City und den Siegburger SV unter anderem Linton Maina sehr offensiv die Schienenposition beim 1. FC Köln: Ist die Fünferkette mit Schienenspielern die Zukunft?

Mit 7:0 setzte sich der FC vergangenen Mittwoch im vierten Test gegen den Siegburger SV durch. Dabei agierte die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok das dritte Mal mit der Dreier- beziehungsweise Fünferkette, die der Coach auch in Paderborn spielen ließ. Und in dem System überzeugte in den bisherigen Testspielen auch der 1. FC Köln: Ist die Fünferkette mit Schienenspielern die Zukunft?

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Viele FC-Fans dürften sich schon am vergangenen Freitagabend gewundert haben, Linton Maina gegen Leicester City als linken Schienenspieler zu sehen. Sonst kennen ihn die Anhänger nur auf offensiveren Positionen. Gegen den englischen Zweitligisten musste der eigentliche Linksaußen dann aber das erste Mal als Außenverteidiger in der Kölner Fünferkette ran. Dass diese Position eher eine unbekannte ist, merkte man dem ehemaligen Hannoveraner jedoch nicht an. Der 26-Jährige interpretierte seine Rolle dabei aber auch sehr offensiv und schaffte durch sein enormes Tempo viel Raum für seine Mitspieler.

Und auch sein Gegenstück auf der rechten Seite, Neuzugang Sebastian Sebulonsen, überzeugte gegen Leicester als Schienenspieler mit viel Drang nach vorne. So erzielte der Norweger etwa nach wenigen Minuten die Führung für die Geißböcke und blieb auch danach ein Aktivposten. Aber nicht nur vergangenen Freitag lief der 1. FC Köln mit offensiven Schienenspielern auf. Auch ein paar Tage später gegen den Siegburger SV agierten die Geißböcke mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette.

Fünferkette auch in der Bundesliga?

Was bei dem System bisher bei allen Schienenspielern auffiel: Neben dem großen Offensivdrang legten die Außenspieler auch den Rückwärtsgang ein und nahmen dafür große Wege in Kauf. Das trifft sowohl auf Maina und Sebulonsen zu als auch auf die Alternativen Steffen Tigges auf links und Jusuf Gazibegovic auf rechts. Durch die überzeugenden Auftritte der Mannschaft in den Spielen gegen Bergisch Gladbach, Leicester und den Siegbuger SV zeigt sich, dass das System mit offensiven Schienenspielern und einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette beim 1. FC Köln funktionieren kann.

Und vielleicht kann es das für den FC ja auch in der Bundesliga. Trainer Lukas Kwasniok scheint zumindest ein Fan des Systems und auch von offensivstarken Spielern auf den Schienenpositionen zu sein. So ließ der Coach bereits beim SC Paderborn in der vergangenen Spielzeit ähnlich spielen. Dabei setzte er auf der rechten Seite auf den gelernten Mittelfeldspieler Raphael Obermair und auf der linken auf Aaron Zehnter. Beide sind weniger klassische Außenverteidiger. Sie haben ihre Stärken wie etwa auch Maina und Sebulonsen eher in der Offensive. Diese Stärken konnten die Schienenspieler in Kwasnioks System hervorragend ausspielen. So hatten die beiden einen großen Anteil daran, dass der SC Paderborn bis zum letzten Spieltag um den Aufstieg in die erste Liga kämpfte. Gemeinsam waren Zehnter und Obermair an knapp der Hälfte der Paderborner Ligatore direkt beteiligt.

Defensive Stabilität noch unklar

Wie man an Zehnter und Obermair sieht, passen auch zwei Spieler, die eher offensiv denken, auf die Schienenpositionen in Kwasnioks 3-4-2-1-System. Maina und Sebulonsen haben unter anderem gegen Leicester gezeigt, dass auch sie auf diesen Positionen spielen und offensiv überzeugen können. Klappt dies auch gegen bessere Gegner, hätte der FC auf jeden Fall viel Power im Spiel nach vorn. Allerdings bleibt fraglich, wie es gegen stärkere Mannschaften defensiv aussieht. Denn auch gegen den Siegburger SV gab es durchaus Probleme im Rückwärtsgang, die Maina mit seinem enormen Tempo noch bereinigen konnte. In der Bundesliga dürfte das Tempo ein deutlich höheres sein.

Und gerade da könnten die Kölner in den Spielen als Außenseiter vor allem in der Defensive vor größere Probleme gestellt werden. In den Testspielen bis zum Saisonstart wird sich also zeigen, ob Kwasniok das Risiko mit einer Dreierkette und zwei offensivstarken Schienenspielern eingeht oder doch auf eine defensivere Variante setzt. Gerade der Härtetest gegen Atalanta Bergamo könnte darüber mehr Auskunft liefern.

Starkes Debüt beim 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen empfiehlt sich für die Startelf

Sebsatian Sebulonsen trifft im Test gegen Leicester City
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Starkes Debüt beim 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen empfiehlt sich für die Startelf

Seit ungefähr einer Woche ist Sebastian Sebulonsen beim FC. Dort soll er Jusuf Gazibegovic als Rechtsverteidiger Konkurrenz machen. Und in seinem ersten Einsatz fügte sich der Norweger direkt gut ein beim 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen überzeugt beim Debüt.

Erster Einsatz, erster Treffer für den 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen überzeugt bei seinem Debüt gegen Leicester City. Der Rechtsverteidiger zeigt gute Ansätze und verschafft sich so erstmal eine gute Position im Konkurrenzkampf mit Jusuf Gazibegovic.

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Mit seinem Wechsel zum FC hat Sebastian Sebulonsen bereits ein großes Ziel erreicht. „Es war immer ein Traum, in einer der fünf großen Ligen zu spielen. Die Bundesliga sieht mit der Fankultur und allem anderen nach einer wirklich guten Liga aus, um darin zu spielen“, sagte der Rechtsverteidiger vergangenen Dienstag nach dem Training. Und dass er für den Sprung in die Bundesliga bereit sein könnte, deutete er in Köln direkt an. Bei seinem Debüt für die Geißböcke im Testspiel gegen Leicester City überzeugte der Norweger und traf nach gerade mal fünf Minuten zur Führung.

Qualitäten in der Offensive

Bei dem Tor zeigt sich auch eine seiner Stärken: sein Offensivdrang. Denn der als rechter Schienenspieler aufgestellte Verteidiger rückt bis in die vorderste Linie mit vor und bot den Laufweg in die Tiefe an, wo er dann auch den Pass bekam. Dabei erkannte Sebulonsen gut den Platz im Zentrum und füllte diesen auf statt nur auf seiner Seite zu bleiben. Kurz darauf bereitete der 25-Jährige mit einer butterweichen Flanke auf Kaminski auch fast noch einen Treffer vor, doch sein Mitspieler scheiterte am Torwart. Auch danach machte der Neuzugang eine starke Partie und zeigte bei seinen Läufen auch seine starke Physis, die FC-Sportdirektor Thomas Kessler bereits bei der Verpflichtung gelobt hatte.

Mit seinem Auftritt untermauerte der Norweger auch nochmal, dass er nicht als Back-up, sondern als Herausforderer für Jusuf Gazibegovic gekommen ist. Letzterer hatte am gleichen Tag im Interview mit der Kölnischen Rundschau seine Ansprüche klargestellt: „Ich will hier in Köln das zeigen, was ich in Graz gezeigt habe. Dazu muss ich Stammspieler sein, das ist das Ziel.“ Dass Sebulonsen dabei aber mehr als nur ein Wörtchen mitzureden hat, steht spätestens seit dem Test gegen Leicester City fest. Wobei der Norweger nach dem gutem Debüt wahrscheinlich sogar eher in der Pole Position ist. Auf jeden Fall hat er mit seiner Leistung schonmal eine erste Bewerbung auf einen Platz in der Startelf zu Saisonbeginn abgegeben. Die muss er jetzt in den kommenden Testspielen bestätigen.