Defensive des 1. FC Köln: Bislang sehr stabil, doch nun warten die großen Herausforderungen

Timo Hübers vom 1. FC Köln
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Defensive des 1. FC Köln: Bislang sehr stabil, doch nun warten die großen Herausforderungen

Bislang hat sich die Defensive der Geißböcke doch sehr stabil gezeigt. Mit erst zehn Gegentreffern zählen die Kölner zu den stärksten Teams der Liga. Doch nun kommen gleich zwei Brocken: Auf die Defensive des 1. FC Köln warten nun Härtetests.

Der FC hat erst wenige Gegentore kassiert, ist in der Abwehr stabil. Dabei sprechen nicht alle Defensivwerte für den FC. Und nicht nur das – auf die Defensive des 1. FC Köln warten nun zwei richtige Härtetests.

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Möglicherweise hatte das Knie von Dominique Heintz mehr als nur einen Zähler im Duell gegen den FC Augsburg verhindert. Der Kölner Innenverteidiger hatte im Duell gegen den FC Augsburg sein Bein vielleicht ein wenig unglücklich stehen lassen, Mittelfeldspieler Anton Kade nahm dankend an und Fabian Rieder verwandelte den vertretbaren Elfmeter zur Führung des FCA. „Schade, dass ich dann den Elfmeter verursache und wir 0:1 in Rückstand geraten. Das wird dann im Fußball bestraft“, sagte Heintz. „Wenn er den pfeift, dann ist er natürlich berechtigt. Ich finde aber nicht, dass ich aktiv hingehe. Er geht in mich aktiv rein. Das sieht in der Geschwindigkeit blöd aus. Das passiert leider. Das ist dann mein Fehler und da muss man auch dazu stehen.“ 

Wenige Gegentore

Und so stand nicht nur der 0:1-Rückstand, vielmehr hatte der FC den nächsten Gegentreffer nach einem ruhenden Ball kassiert. Der siebte in dieser Saison. Auch, wenn die beiden Strafstöße gegen den VfB Stuttgart und eben Augsburg in einer Standard-Gegentore-Bilanz ein wenig anders gewichtet sind, der FC bleibt anfällig bei den Standards. Und doch ist dann da auch weiterhin das andere Stück Wahrheit. Denn die Kölner kassierten auch gegen die Fuggerstädter kein Gegentor aus dem Spiel heraus. Das sind nach dem siebten Spieltag genau drei. Kein anderes Team hat weniger Gegentore aus dem Spiel eingenetzt bekommen, einzig der FCB liegt mit dem FC auf Augenhöhe. Das spricht wohl für eine gute Defensivleistung. Auch gegen den FCA ließen die Kölner nicht so wirklich viel zu, standen sehr stabil.

Erstaunlich, denn der FC lief einmal mehr mit Timo Hübers, Joel Schmied und Dominique Heintz und damit mit der Innenverteidiger-Formation der Vorsaison auf. Und die wurde im Grunde mit dem Aufstieg dann vor der Saison noch ein wenig in Frage gestellt. Schmied habe sich zu viele Fehler erlaubt, Hübers wirke nicht immer sattelfest und bei Heintz stünde die Frage nach dem Bundesliga-Tempo im Raum, so der Tenor. Drei Gegentore aus dem Spiel, erst zehn insgesamt sprechen aber eine andere Sprache. Gerade einmal vier Clubs haben weniger Tore der Gegner auf dem Konto. Das sind die Bayern, Stuttgart, Leipzig und eben der kommende Gegner aus Dortmund – also schon auch die Topclubs der Liga.

Schwache Zweikampfwerte

Die Frage wird aber schon erlaubt sein, wie sich die Kölner Defensive in den Härtetests schlägt. Denn die beiden kommenden Gegner heißen bekanntlich Dortmund und Bayern München. Auf die letzte Kette der Rheinländer dürfte einiges zukommen. Und zumindest in der Statistik zeigen sich dann doch einige Werte, die zeigen, dass die Kölner Hintermannschaft vielleicht doch nicht so souverän wie erhofft ist. Hübers kommt auf einen Zweikampfwert von knapp über 50 Prozent, Schmied liegt sogar unter der Hälfte gewonnener Zweikämpfe. Überhaupt bestreiten die Kölner die wenigsten Bodenzweikämpfe und gewinnen dann prozentual auch am drittwenigsten davon. Dazu ist der FC die Mannschaft mit den wenigsten Balleroberungen.

Dass es gegen spielstarke Mannschaften schwer werden kann, hat die Begegnung gegen RB Leipzig gezeigt, als die Sachsen für mächtig Betrieb in der Kölner Box sorgten. Nicht umsonst betonte Lukas Kwasniok später, dass es gerade bei der Boxverteidigung noch einiges zu tun gäbe. Und der BVB ist ebenfalls bekannt für das Offensivspiel. Zwölf Treffer erzielte die Borussia aus dem Spiel heraus, liegt damit gemeinsam mit dem FC auf Rang drei. Ganz sicher wird Lukas Kwasniok wieder versuchen, den richtigen Schlüssel zu finden.


Kölns perfekter Saisonstart: Die Basis ist die Defensive – aber ein Wert ist alarmierend

Kristoffer Lund und Joel Schmied vom 1. FC Köln
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Kölns perfekter Saisonstart: Die Basis ist die Defensive – aber ein Wert ist alarmierend

Mit sechs Punkten aus zwei Spielen ist der FC ziemlich stark in die neue Saison gestartet. Vor allem die Defensive scheint eine wichtige Rolle dabei zu spielen. Denn bisher bekam Marvin Schwäbe nicht wirklich viel zu tun beim 1. FC Köln: Die Basis des Erfolgs ist bisher die Abwehr.

Kaum einer hätte den Geißböcken vor der Saison nach zwei Spieltagen sechs Zähler auf dem Konto zugetraut. Vor allem, weil den Kölnern das Toreschießen in der vergangenen Spielzeit eher schwer gefallen ist. Doch nicht nur die Kölner Scorer sorgen für den guten Start beim 1. FC Köln: Die Basis des Erfolgs ist bisher die Abwehr.

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Es war ein Moment der Unachtsamkeit. Er kam zu einem Zeitpunkt, da versank die Kölner Anhängerschaft schon in purer Glückseligkeit. Die Begegnung war natürlich schon längst entschieden, als Freiburgs Maximilian Eggestein zum 4:1 einköpfte. Der Kölner Freude tat das natürlich keinen Abbruch, dabei hätte nicht viel gefehlt und der FC wäre als einziger Bundesligist mit einer weißen Weste in die erste Länderspielpause gegangen. So oder so stellen die Geißböcke bislang mit die beste Defensive. Und genau darauf scheint auch ein Fokus von Trainer Lukas Kwasniok in dieser Spielzeit zu liegen. „St. Pauli hatte in der Vorsaison mit die wenigsten Gegentore und sie sind deswegen auch ziemlich souverän in der Klasse geblieben“, sagte Timo Hübers am Dienstag. „Das ist die Basis“, so der Abwehrspieler weiter.

„Fleiß steht über allem“

Die Basis ist die stabile Defensive und die fängt laut Abwehrchef ziemlich weit vorne, nämlich in der ersten Linie an. „Ich glaube, wir haben da einen ganz guten Verbund. Wir versuchen die Abstände von ganz vorne bis ganz hinten nicht viel zu groß werden zu lassen“, sagte Hübers. „Wir wollen einen engen Block haben, um den der Gegner herumspielen muss. Das war gegen Freiburg nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Nichtsdestotrotz hatte Freiburg jetzt auch nicht die ganz dicken Torchancen.“ Tatsächlich gab es gegen den FC in den ersten beiden Ligaspielen nur eine einzige Großchance – und die wurde nicht genutzt. Zwar ließ der FC bislang schon 26 gegnerische Torschüsse zu, allerdings gerade einmal fünf die auf das Kölner Tor kamen. Auf den gleichen Wert kommen nur die Bayern und Mainz.

So bleibt unterm Strich ein Gegentor. Einzig Borussia Mönchengladbach kassierte genauso viele Treffer. Die Defensive steht also aktuell beim FC stabil. Neben der Kommunikation auf dem Platz sieht Abwehrchef Hübers vor allem aber einen Grund dafür: „Fleiß steht über allem in der Defensive und Disziplin – und das gilt es dann in jeder Formation auf den Platz zu bringen.“ Und die Formationen können bekanntlich unter Trainer Lukas Kwasniok auch schonmal variieren. So lässt der Coach mal mit fünf Akteuren in der letzten Reihe spielen, mal mit einem Sechser mehr, „wenn man aktive Halbverteidiger hat, ist das fast das gleiche, dass die dahinter eine Viererkette bilden“, so Hübers. Die Abläufe blieben eigentlich die gleichen. Die Idee sei, mit der letzten Linie „immer wieder rauszuschieben, die Abstände nicht zu groß werden zu lassen und fleißig zu sein.“

Schlechte Zweikampfwerte

Und das scheint den Kölnern und auch Hübers aktuell zu gelingen. Zumindest die Ergebnisse geben den Kölner „für den Moment recht.“ Allerdings ist in den Daten dann doch noch eine kleine andere Wahrheit versteckt, die das Kölner Defensivverhalten dann doch nicht ganz so gut aussehen lässt. Der FC gewann bislang gerade einmal 43 Prozent seiner Zweikämpfe – der schlechteste Wert der Liga, unmittelbar hinter Heidenheim. Der Sprung zu Werder Bremen, Rang 16, ist dann mit 48 Prozent schon ein erstaunlich großer. Zudem haben die Geißböcke mit Abstand die wenigsten Bodenzweikämpfe bislang bestritten. Die Kölner haben von denen erst 128 Zweikämpfe gewonnen – ebenfalls der schlechteste Wert der Liga. Im Grunde ist es genau wie Timo Hübers sagt: „Es gibt noch Luft nach oben“.


Das ist für Timo Hübers der Schlüssel zum Erfolg – „Es gibt nichts Wichtigeres“

Timo Hübers und Rav van den Berg
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Das ist für Timo Hübers der Schlüssel zum Erfolg – „Es gibt nichts Wichtigeres“

Trotz des hohen Konkurrenzkampfes ist Timo Hübers bislang in der Defensive gesetzt. Am Samstag steht die Begegnung gegen Wolfsburg an. Keine leichte Aufgabe, aber eine lösbare Aufgabe für den 1. FC Köln: Das ist für Timo Hübers das Erfolgsrezept.

Drei Pflichtspiele, drei Siege – mit weißer Weste auf Rang drei. Es läuft für den 1. FC Köln: Das ist für Timo Hübers das Erfolgsrezept.

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Bereits nach 45 Minuten war für ihn Schluss. Gegen den SC Freiburg blieb Timo Hübers am vergangenen Spieltag zur Pause in der Kabine – ausgewechselt. Das aber nicht aufgrund seiner Leistung, der Innenverteidiger war bereits angeschlagen in die Begegnung gegangen. Dementsprechend war in der vergangenen Woche auch nicht viel mit Training. Ohne Erkrankung hätte der Abwehrspieler sicher noch ein paar Minuten mehr Einsatzzeit gesammelt. Allerdings dürfte auch Hübers zu den Spielern gehören, die durchaus zum Stammpersonal gehören, aber eben keine Stammplatzgarantie mehr haben. Denn Lukas Kwasniok wird nicht müde zu betonen, dass es einen Pool an Stammspielern, aber keine Stamm-Anfangself gäbe.

„Das ist die Basis“

Allerdings fand der Coach zuletzt auch besonders lobende Worte für den Ex-Kapitän. Hübers weiß das einzuordnen, spricht die Auftaktsiege an. „Dann ist es immer leichter“, so der 29-Jährige, da gäbe es eben „nicht viel zu meckern“. In der Vorsaison der Dauerbrenner, in dieser zumindest nicht ausnahmslos gesetzt. Auch Hübers muss um seinen Platz kämpfen. Mit Rav van den Berg, Cenk Özkacar und auch Tom Krauß hat sich der Konkurrenzkampf erheblich verändert. Noch in der vergangenen Spielzeit stand der 29-Jährige auf dem Platz, wenn er fit war, nur gegen Preußen Münster erfolgte nach einem Kopftreffer eine frühzeitige Auswechslung. Immerhin treibt der neue Konkurrenzkampf die Mannschaft ganz offensichtlich auch an. Der FC ist perfekt in die Spielzeit gestartet.

„Für einen neu zusammengewürfelten Haufen gibt es nichts Wichtigeres als Erfolgserlebnisse“, sagt Hübers. Schneller würde eine Gruppe nun mal nicht zusammenwachsen. „Davon hatten wir jetzt einige, auch in dem Wissen, dass das Spielglück auch Größtenteils auf unserer Seite war und wir noch nicht alle Facetten dabei haben, wie wir sie gerne hätten“, so der Abwehrspieler weiter, betont aber auch, dass das Ergebnis erstrangig sei. Und die guten Ergebnisse kommen auch über die stabile Defensive. „St. Pauli hatte in der vergangenen Saison mit die wenigsten Gegentore und sind deswegen auch ziemlich souverän in der Klasse geblieben. Das ist die Basis“, sagt Hübers. Die Defensivarbeit fange aber in der vordersten Reihe an.

„Das ist das A und O“

Der Schlüssel zum Erfolg ist darüber hinaus aber auch ein anderer. „Um in der Bundesliga zu punkten, muss man zumindest wettbewerbsfähig sein. Um dann alles in die Waagschale werfen zu können, damit es ein offenes Spiel wird“, sagt Hübers. „Wenn du nicht konkurrenzfähig bist, kommst du gar nicht erst in die Situation, punkten zu können. Das waren wir in den beiden Spielen.“ So stehen sechs Punkte auf dem Konto. Der kommende Gegner aus Wolfsburg hat vier Punkte erreicht. Für den Sieger der Begegnung wird es also auch nach dem dritten Spieltag einen Tabellenplatz im oberen Drittel geben.

Und Hübers will dafür auch weiterhin alles tun, vorangehen. Zwar hat der Innenverteidiger die Kapitänsbinde abgegeben, verantwortlich fühlt sich der Abwehrspieler dennoch. „Ich habe schon ein paar Bundesligaspiele auf dem Buckel und bringe viel Kommunikation mit ein“, sagt Hübers, genau das sei „das A und O“. Geschockt zeigte sich der 29-Jährige von der Verletzung seines Mittstreiters Luca Kilian. Der Abwehrspieler zog sich den dritten Kreuzbandriss innerhalb von 18 Monaten zu. Auch Hübers kennt die Verletzung nur zu gut, war ebenfalls aus diesem Grund zwei Mal am Knie operiert worden. Der Mensch stehe jetzt im Vordergrund, sagt der Ex-Kapitän. „Wir können ihm als Mannschaft Kraft geben und ihn unterstützen.“


Als Kapitän ausgebootet, wirklich eine Stammplatzgarantie? – Wie geht es weiter mit Timo Hübers beim 1. FC Köln?

Wie sieht die Zukunft von Timo Hübers beim 1. FC Köln aus?
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Als Kapitän ausgebootet, wirklich eine Stammplatzgarantie? – Wie geht es weiter mit Timo Hübers beim 1. FC Köln?

Timo Hübers musste die Kapitänsbinde abgeben. Der Abwehrspieler erhielt aber die Auszeichnung „gesetzt“. Dennoch dürften die aktuellen Entwicklungen zum Denken anregen beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Timo Hübers?

Er gilt zurzeit als gesetzt, doch die Konkurrenz ist groß und er musste die Kapitänsbinde abgeben beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Timo Hübers?

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An der Personalie Timo Hübers wollte Lukas Kwasniok am Freitag gar keine Zweifel aufkommen lassen. Die Leistung des Abwehrspielers sei „1A mit Sternchen und da gibt es auch kein Wenn und Aber, er ist absolut gesetzt genauso wie Eric auch“, sagte der Coach am Freitag, nachdem er kurz zuvor auch offiziell bekannt gegeben hatte, dass Marvin Schwäbe künftig Kapitän der Geißböcke sei. Der Stellvertreter heißt Rob-Robert Zieler und die Kontaktperson für den Schiedsrichter auf dem Feld wird also Eric Martel sein. Timo Hübers ist also nach nur einer Spielzeit das Amt des Spielführers wieder los. „Das hängt einfach damit zusammen, dass Eric als Sechser näher zu allen Konstellationen und Situationen auf dem Platz hinzukommen kann als ein Hübi als Innenverteidiger“, so der Trainer weiter, sicher auch in dem Bemühen, weiteren Spekulationen den Wind aus den Segeln zunehmen.

Wie ist die Zukunftsplanung?

„Wenn Hübi oder Eric Kapitäne geblieben wären, müsste ich spätestens im Oktober oder November ganz viele Fragen beantworten. Wann verlängert der Kapitän seinen Vertrag? Kann man als Kapitän in der Rückserie mit auslaufendem Vertrag überhaupt eine gute Leistung bringen?“, so der Coach weiter. „Dann muss man ruhig und sachlich eine Entscheidungen fällen, die nicht nur kurzfristig Auswirkungen hat, sondern auch wirklich langfristig und diese Thematik haben wir damit auch umgangen.“ Restlos glücklich wird Hübers mit der Entscheidung vermutlich nicht sein. Auch, wenn zuletzt gerade die älteren Spieler genauso wie der Trainer nicht müde wurden, zu betonen, dass es keine Binde brauche, um eine Leaderrolle zu übernehmen.

Und dennoch drängt sich die Frage auf, wie Hübers seine Zukunft bei den Geißböcken sieht. Vor wenigen Wochen waren Spekulationen über einen möglichen Abschied hochgekocht. Hintergrund war ein Podcast, in dem der Abwehrspieler einfach nur betonte, sich durchaus vorstellen zu können, auch noch mal im Ausland gegen den Ball zu treten. Aufgrund seines im Sommer 2026 auslaufenden Vertrags entstand offenbar die Idee eines Wechselwunsches, den Hübers (zumindest offiziell) aber nicht hinterlegt hat. Abwegig ist ein verfrühter Abschied allerdings auch nicht. Denn der Innenverteidiger muss nicht nur die Binde abgeben, die Konkurrenz auf seiner Position ist ungleich größer als noch in der Vorsaison, in der Hübers zudem ebenfalls nicht unumstritten war.

Viel Konkurrenz in der letzten Kette

Kwasniok betonte also, dass Hübers „absolut gesetzt“ sei. Allerdings sprach der Trainer in den vergangenen Wochen auch immer wieder von Rotation und einer flexiblen Stammelf. Zählt man Tom Krauß dazu, der zwar etatmäßig Mittelfeldspieler ist, aber eine hervorragende Rolle in der Abwehrreihe spielte, kommt der FC aktuell auf neun Akteure, die in der Innenverteidigung spielen können. Mit Rav van den Berg haben die Kölner einen jungen Spieler geholt, dem ganz offensichtlich viel zugetraut wird. Immerhin haben die FC-Bosse tief in die Tasche gegriffen. Krauß und Joel Schmied spielten in der Vorbereitung stark in der Innenverteidigung, mit Cenk Özkacar gibt es einen weiteren Neuzugang. Zurzeit dürfte der Abwehrchef der vergangenen Saison seinen Stammplatz sicher haben, doch der ist alles andere als in Stein gemeißelt.

Gerüchte über einen Abschied gibt es genauso wenig wie einen konkreten Abschiedswunsch. Zufriedenheit ist in der aktuellen Konstellation aber eben auch nicht garantiert. Faktoren, die zumindest eine Rolle auf künftige Vertragsverhandlungen haben können.

Anführer für den Klassenerhalt: Wie könnte die Führungs-Achse beim 1. FC Köln aussehen?

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach
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Anführer für den Klassenerhalt: Wie könnte die Führungs-Achse beim 1. FC Köln aussehen?

Der Kapitän für die neue Saison steht noch nicht fest beim FC. Aber egal, wer es wird, er wird es nicht alleine richten können. Es wird mehrere Spieler brauchen, die vorangehen beim 1. FC Köln: Wer kann auf dem Platz die Führungs-Achse sein?

Um in der Bundesliga zu bestehen, braucht der FC mehrere Spieler, an denen sich die anderen orientieren können. Gerade bei wichtigen Spielen im Kampf gegen den Abstieg braucht es Akteure, die vorangehen beim 1. FC Köln: Wer kann auf dem Platz die Führungs-Achse sein?

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Erst in ein paar Wochen will Trainer Lukas Kwasniok entscheiden, wer beim 1. FC Köln in der kommenden Spielzeit Kapitän ist. Das sagte er nach dem Testspiel gegen Bergisch Gladbach. Fest steht: Der FC braucht mehr als nur einen Anführer, um in der Bundesliga zu bestehen. Über alle Mannschaftsteile hinweg benötigt es eine Achse an Akteuren, die vorangehen und an denen sich die anderen orientieren können. Gerade nach dem Aufstieg ist das für die Kölner von besonderer Bedeutung, da es sehr wahrscheinlich ist, dass es in der Saison auch mal schwierigere Phasen geben wird und sie etwa vielleicht öfter mal einem Rückstand hinterherlaufen. Dann braucht es Spieler, die mit Leistungen überzeugen und ihren Mitspielern Sicherheit geben. Aber wer könnte diese Rolle in der kommenden Saison bei den Geißböcken übernehmen?

Schwäbe als Rückhalt

In der Defensive gibt es auf jeden Fall einen klaren Rückhalt, nämlich Torwart Marvin Schwäbe. Bereits in der vergangenen Saison war der Torhüter, nachdem er sich die Nummer eins von Jonas Urbig zurückerobert hatte, einer der Führungsspieler. Der Keeper überzeugte mit starken Leistungen und stabilisierte mit seiner Ruhe die gesamte Verteidigung. Nicht umsonst gilt der 30-Jährige als einer der möglichen Kandidaten für das Kapitänsamt. Aber egal ob mit oder ohne Binde wird Schwäbe in der kommenden Spielzeit ein wichtiger Teil der Kölner Führungs-Achse sein.

Neben ihm ist hinten ein weiterer Anker beziehungsweise ein Abwehrchef wichtig. Nominell könnte das Timo Hübers sein. Der Kapitän der abgelaufenen Saison verfügt über viel Erfahrung in der ersten und zweiten Liga und hat logischerweise auch in der abgelaufenen Saison schon eine Führungsrolle eingenommen. Mit seinen fast 29 Jahren kann er eine Abwehr organisieren und vorangehen. Allerdings läuft sein Vertrag nur noch bis 2026, seine Zukunft ist also noch nicht geklärt. Auch könnte es seine Position in der Mannschaft schwächen, wenn ihm das Kapitänsamt abgenommen werden sollte. Daher wäre es verständlich, wenn der FC noch den erfahrenen Innenverteidiger holen würde, nach dem er sich momentan wohl umschaut. Dieser könnte dann entweder gemeinsam mit Hübers die Defensive organisieren, diesen entlasten oder seine Rolle übernehmen.

Fragezeichen im Mittelfeld

Eine Position weiter vorne im Mittelfeld könnte Eric Martel die Führungs-Achse fortführen. Der nominelle Sechser ist trotz seiner erst 23 Jahre einer der wichtigsten Spieler im Kölner Kader. So geht er mit Leistungen voran. Auch zeigte er seine Führungsqualitäten bereits zuletzt in der deutschen U21, bei der er während der EM Kapitän war. An ihm können sich seine Mitspieler aufrichten. Aber auch Martels Vertrag läuft in einem Jahr aus. Noch ist unklar, wie der 23-Jährige sich entscheidet. Der Verein würde gerne mit ihm verlängern. Wenn er jedoch eine Verlängerung ablehnt, ist es sowohl denkbar, dass die Kölner Martel bei einem angemessenen Angebot noch verkaufen, als auch, dass beide zusammen in das letzte Vertragsjahr gehen. Es könnte sich daher aber noch eine Lücke in der Kölner Achse auftun.

Zumindest zum Teil füllen kann diese eventuell Neuzugang Tom Krauß. Wenn er Martel auch nicht spielerisch ersetzen kann, wäre es möglich, dass Krauß zu einem der Spieler wird, der mit seiner Einstellung die anderen mitzieht und so die Führungsqualitäten von Martel auf dem Platz teilweise ersetzt. Krauß ist sehr laufstark und zeigt großen Einsatz, was Coach Kwasniok von seinen Spielern fordert. Auch verfügt er über ein großes Selbstverständnis. Sein Ex-Trainer Dieter Hecking attestierte ihm in seiner Bochumer Zeit eine „positive Arroganz“. Diese braucht es, um im Kampf gegen den Abstieg zu bestehen. Wenn Krauß dieses Selbstbewusstsein auf seine Mitspieler übertragen kann, wird er möglicherweise einer der Anführer auf dem Platz.

Wer führt die Offensive an?

Im Kölner Angriff gibt es ein paar Kandidaten, die die Achse fortführen könnten, aber noch niemanden, der sich eindeutig dafür aufdrängt. Florian Kainz war 2023/24 bereits FC-Kapitän, konnte die Rolle aber nicht gut genug ausfüllen. Auch darum wurde er bereits nach einer Saison wieder abgesetzt. Er ist eher nicht der Typ Spieler, der in schwierigen Situationen vorangeht. Ähnlich ist es bei Luca Waldschmidt. Mit 29 Jahren und bereits einer Menge Erfahrung wäre er auf dem ersten Blick eine Option. Allerdings ist auch er weniger jemand, der die Mannschaft in harten Momenten nochmal pusht. Linton Maina könnte vielleicht in diese Rolle hineinwachsen. In der abgelaufenen Saison war er einer der besten Kölner und setzte mit seiner Vertragsverlängerung am Saisonende ein Zeichen. Wenn er es schafft, auch in der Bundesliga zu überzeugen, könnte er darum vielleicht immer mehr zu einem der Führungsspieler werden.

Zumindest durch seine Leistungen kann eventuell Ragnar Ache ein Teil der Achse sein. Wenn er in seinem zweiten Anlauf den Durchbruch in der Bundesliga schafft, könnte er mit guten Einsätzen seine Mitspieler mitziehen. Dafür müsste er aber auch in den schwierigeren Phasen performen. Als voraussichtlich gesetzter Stammspieler gibt es aber zumindest gute Voraussetzungen dafür, dass er Einfluss auf die Mannschaft nehmen kann. Ob er das letztendlich schafft, wird sich zeigen. Klar ist aber, dass sich die Führungs-Achse im Kölner Sturm erst noch finden muss.


Die K-Frage: Wer wird Kapitän des 1. FC Köln? Kandidaten gibt es einige

Timo Hübers vom 1. FC Köln trägt die Kapitänsbinde
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Die K-Frage: Wer wird Kapitän des 1. FC Köln? Kandidaten gibt es einige

Beim 7:1-Erfolg über Bergisch Gladbach führte Timo Hübers die Mannschaft zunächst aufs Feld. Ob der Abwehrspieler aber Kapitän der Geißböcke bleibt, ist offen beim 1. FC Köln: Wer wird der neue Kapitän?

Namen werden schon einige genannt, aber es sind nicht alle logisch beim 1. FC Köln: Wer wird der neue Kapitän?

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Julian Pauli wusste nach dem 7:1-Erfolg über Bergisch Gladbach nicht so recht, wie ihm geschah. Der Innenverteidiger wurde zum Interview gebeten – im hauseigenen Livestream. Während sich der Youngster über die Auswahl wunderte, war die des Halbzeit-Interviewten alles andere als eine Überraschung. Timo Hübers stellte sich den Fragen, gab gewohnt eloquent seine Antworten und untermauerte damit eine Eigenschaft, die ihn nun einmal als Kapitän der Geißböcke auszeichnet. „Grundsätzlich ist Hübi einer, der das kann“, stellte Trainer Lukas Kwasniok nach der Begegnung fest. Grundsätzlich mag das stimmen, doch ist die Aussage alles andere als ein Freifahrtschein für den Abwehrspieler.

Übernimmt Marvin Schwäbe das Amt?

Und das stellte Kwasniok dann eben auch klar. „Ob das am Ende auch die Entscheidung sein wird, da bin ich in vier Wochen klüger“, so der Coach weiter. Heißt: Nach der ersten Woche bei seinem neuen Club will sich Kwasniok noch nicht festlegen. Und das wäre auch verfrüht, zumal noch nicht einmal die genaue Kaderzusammenstellung steht. Immerhin wurde vor noch nicht allzu langer Zeit über einen Abgang des Abwehrspieler spekuliert. Hübers hat noch Vertrag bis 2026, nur jetzt wäre noch eine marktgerechte Ablöse drin und der Innenverteidiger hatte erst vor wenigen Wochen erklärt, dass er sich durchaus nochmal im Ausland spielen sehe. Ein vielleicht noch größeres Fragezeichen steht hinter dem Verbleib von Eric Martel, der ebenfalls das Zeug zum Capitano bei den Geißböcken hat.

Am Samstag führte eben Hübers die Mannschaft im ersten Abschnitt an – vermutlich auch aufgrund seiner bisherigen Erfahrung. „Dass natürlich Jungs, die schon ein paar Schlachten geschlagen haben, dafür infrage kommen, steht außer Frage“, sagte der Coach. Und auch da kämen neben Hübers gleich mehrere in Frage – oder auch nicht. Florian Kainz ist der dienstälteste Kölner Spieler, nach den Erfahrungen der Abstiegssaison wäre ein Kapitänsamt eher unwahrscheinlich. Von den weiteren Stammspielern bietet sich zudem Marvin Schwäbe an. Aber ein Torwart? „Das ist kein Problem. Es geht um den Einfluss eines Spielers auf die Mannschaft – in der Kabine, im Alltag. Das ist das Entscheidende“, sagte der Trainer. „Auf dem Feld brauchst du drei, vier Häuptlinge, nicht nur einen, der die Binde trägt. Insofern kann das auch der Torhüter sein.“

„Jeder kann sich empfehlen“

Kwasniok hätte gerne einen Kapitän mit „breiten Schultern“, mit Sicherheit ein Stammspieler oder zumindest zum erweiterten Kreis gehörend. Und so viele Akteure kommen dann doch nicht mehr in Frage. Oder doch? Alter und Erfahrung spielen jedenfalls nicht die größte Rolle. „Ich habe in meinem ersten Jahr in Paderborn damit überrascht, dass ein Ron Schallenberg mit 22 Jahren Kapitän geworden ist. Insofern ist da alles offen“, sagt Kwasniok. „Das ist ein tolles Amt, wenn du eine Mannschaft in der Bundesliga aufs Feld führen darfst“, so der Trainer weiter und dann auch mit einer Marschroute der nächsten Wochen. „Jeder kann sich für das Amt empfehlen.“ Das Casting hat längst begonnen.

Runderneuerung beim 1. FC Köln – Wird die Kapitänsfrage erneut gestellt?

Timo Hübers vom 1. FC Köln.
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Runderneuerung beim 1. FC Köln – Wird die Kapitänsfrage erneut gestellt?

Bei den Geißböcken wird in diesem Sommer vieles auf den Kopf gestellt. Mit dem neuen Trainer Lukas Kwasniok könnte sich auch innerhalb des Mannschaftsgefüges noch einiges ändern beim 1. FC Köln: Deswegen könnte es einen neuen Kapitän geben.

Als Sprachrohr der Mannschaft kommt dem Mann mit der Binde am Arm eine besondere Bedeutung zu – und er trägt eine besondere Verantwortung. Bisher bekleidete Abwehrchef Timo Hübers das Amt beim 1. FC Köln: Deswegen könnte es einen neuen Kapitän geben.

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Der 1. FC Köln erlebt(e) in diesem Sommer einen Umbruch. Wenn am kommenden Montag bei der Saisoneröffnung der neu verpflichtete Coach Lukas Kwasniok die Geschicke bei den Geißböcken übernimmt, hat sich nicht nur auf Seiten des Trainerteams einiges geändert. Mit Thomas Kessler ist ein neuer Sportdirektor im Amt, der mit Hochdruck an der Kaderplanung arbeitet. Zwei Neuverpflichtungen sind bereits getätigt, einige Abgänge besiegelt und sogar das Restaurant am Geißbockheim erstrahlt in neuem Licht. Viel scheint runderneuert beim 1. FC Köln. Und so darf wohl auch die Frage nach einer Umstrukturierung innerhalb der Mannschaft gestellt werden. Gerade die Kapitänsfrage war vor der abgelaufenen Saison ein heiß diskutiertes Thema.

Im Sinne des Neubeginns

Denn nach dem Abstieg in die zweite Bundesliga und den zum Teil nicht nachzuvollziehenden Leistungsabfällen von Ex-Kapitän Florian Kainz in der Saison 2023/24 wurde über einen neuen Bindenträger diskutiert beim 1. FC Köln. Bekanntlich entschied sich Gerhard Struber im vergangenen Sommer dann dafür, Abwehrchef Timo Hübers sein Vertrauen zu schenken. Der Innenverteidiger sollte die Mannschaft auf das Feld führen. Und er machte seine Sache zu Beginn auch recht gut. Zumindest schien die „Bürde der Binde“ nicht allzu schwer auf dem 28-Jährigen zu lasten. Die Mannschaft vertraute ihrem Kapitän, auch, wenn die Leistungen nicht immer passten. Vor einigen Wochen kündigte Hübers allerdings in einem Interview an, dass er sich durchaus vorstellen könne, im Ausland zu spielen.

Und so darf sich der neue Trainer die Frage stellen, ob er den aktuellen Kapitän, der in Zukunft Wechselambitionen hegt und nur noch bis 2026 Vertrag hat, das Amt erneut anvertraut, oder ob er eben – ganz im Sinne des Neubeginns – auch auf dieser Position einen neuen Weg einschlägt. Während der laufenden Saison bewies nämlich ein anderer Spieler durchaus Führungsqualitäten, die Mannschaft vertraute ihm, folgte ihm, erlangte neues Selbstvertrauen und gewann wieder. Dieser Spieler war kein anderer als Marvin Schwäbe. Zunächst zur Nummer zwei der Geißböcke degradiert und hinter Jonas Urbig einsortiert, gelang dem Keeper das Comeback – und dies nachhaltig.

Kapitänsanwärter beim 1. FC Köln

Schwäbe hat sicherlich einen großen Teil zum direkten Wiederaufstieg der Geißböcke beigetragen. Und das eben nicht nur durch seine Glanzparaden, sondern auch durch seine Haltung auf dem Spielfeld. Die Überlegung, diesen Fels in der Brandung zum Kapitän der Kölner zu machen, ist insofern sicherlich nicht weit hergeholt, auch wenn der Trend des Kapitäns durchaus bei den Feldspielern liegt. Die Ruhe und Souveränität, die der Kölner Keeper auf dem Platz ausstrahlt, sind dennoch gute Argumente. Doch nicht nur Schwäbe könnte neben dem amtierenden Kapitän ein Anwärter auf die Binde sein.

Auch der ehemalige U21-Nationalspieler Eric Martel, der beim deutschem Nachwuchs bereits das Amt des Kapitän inne hatte, wäre durchaus ein Anwärter – wenn er denn dem 1. FC Köln erhalten bleibt. Und so wird sich Kwasniok ab Montag ein eigenes Bild von seiner Mannschaft machen können. Dann starten die Geißböcke in die Saisonvorbereitung. Welche Runderneuerung der Trainer im Köcher haben wird, bleibt bis zum Saisonbeginn spannend.

Wie lange bleibt Timo Hübers noch beim 1. FC Köln?

Timo Hübers lässt seine Zukunft beim 1. FC Köln offen
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Wie lange bleibt Timo Hübers noch beim 1. FC Köln?

Timo Hübers geht nun in sein fünftes Jahr beim FC. Der Kapitän der Geißböcke hat noch Vertrag bis 2026 und gehört damit zu den Akteuren, mit denen Thomas Kessler eigentlich verlängern müsste. Aber: Timo Hübers lässt seine Zukunft beim 1. FC Köln offen.

Wie geht es weiter mit dem Kapitän der Kölner? Ein Treuebekenntnis gibt es aktuell nocht nicht. Timo Hübers lässt seine Zukunft beim 1. FC Köln vorerst offen.

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Die Suche nach einem neuen Trainer ist noch im Gange, da zeichnen sich die ersten Konturen des kommenden Kaders ab. Ragnar Ache hat bei den Geißböcken unterschrieben, Said El Mala wird ebenfalls zum Profikader gehören. Neben zahlreichen Spielern, die noch langfrisitig beim FC Vertrag haben oder vom FC offiziell verabschiedet wurden, gibt es eben auch jene, bei denen die Zukunft weiterhin offen ist. Aktuell vor allem die Akteure, deren Verträge im Sommer 2026 auslaufen werden. Die Konstellation ist einfach: Sollten jene Spieler ihre Verträge nicht verlängern, ist dieser Sommer der letzte, in denen die Kölner noch einmal eine marktgerechte Ablöse erzielen können. Von daher liegt auch ein Hauptaugenemerk von Thomas Kessler sicherlich auf den Vertragsverlängerungen von Eric Martel, Jan Thielmann und Co. „Ich hoffe, dass ähnliches passiert, wie im vergangenen Jahr, dass viele bleiben und dann haben wir ein gutes Gerüst“, sagt Timo Hübers.

Wie geht es weiter mit Timo Hübers?

Doch zu eben jenen Spielern gehört eben auch der Kapitän des 1. FC Köln. Hübers spielt seit mittlerweile 2021 beim FC, kommt auf 126 Einsätze, erzielte acht Tore, unter anderem ein Tor des Monats im Mai 2023 gegen Hertha BSC. Doch wie lange der Innenverteidiger in Köln bleiben wird, scheint offen. Aktuell wird Hübers Anfang Juli zum Vorbereitungsauftakt beim FC zurückerwartet. „Davon gehe ich im Moment auch stark aus. Die Zeichen sehen auf jeden Fall danach aus. Ich fühle mich wohl in Köln, ich bin aber kein Freund von Lippenbekenntnissen. Ich weiß, es ist mein letztes Vertragsjahr“, sagt der Abwehrspieler bei „kicker meets DAZN„. Doch sicher ist das nicht. „Vielleicht hat ja auch der Verein ein Interesse daran zu sagen, wir wollen dich zu Geld machen. Was ich nicht glaube, aber es bringt jetzt nichts da irgendwelche Lippenbekenntnisse abzugeben.“

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Auch Hübers würde ähnlich wie Linton Maina ein starkes Zeichen mit dem Verbleib senden. „Ich komme jetzt in mein fünftes Jahr beim FC und das sagt vielleicht mehr aus, als Lippenbekenntnisse. Es ist nicht selbstverständdlich, so lange bei einem Verein zu bleiben“, sagt Hübers. Aber der Innenverteidiger betont auch: „Es steht ganz stark auf der Agenda noch einmal im Ausland zu leben und im Idealfall auch zu spielen“, sagt der 28-Jährige. „Am liebsten noch bevor meine Freundin und ich noch Kinder haben. Damit man alles aufsaugen kann. Ich hab da nichts Spezielles im Sinn, ich kann wenig ausschließen. Im Idealfall mit einer schönen sportlichen Herausforderung.“ Perspektivisch will Hübers wieder in seine Heimat ziehen. Doch erst stünde noch eine Auslandszeit auf dem Plan. „Wann auch immer. Man kann das im Fußball nicht immer planen und muss von Transferphase zu Transferphase schauen.“

Hübers spricht auch über den Abschied von Gerhard Struber, für den das Aus „ein Schlag in die Magengrube“ gewesen sein muss, über den kommenden Trainer und die weiteren Herausforderungen.


„Ich würde lieber heute als morgen spielen“ – Timo Hübers über die Vorfreude und Anspannung vor Kaiserslautern

Timo Hübers im Training
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„Ich würde lieber heute als morgen spielen“ – Timo Hübers über die Vorfreude und Anspannung vor Kaiserslautern

Nun sind es nur noch wenige Tage, bis das Duell gegen Kaiserslautern im Kölner Stadion auf dem Programm steht. Die Vorbereitung läuft auf Hochtouren beim 1. FC Köln: Das sagt Timo Hübers zu Anspannung und Stimmung beim FC.

Nach der Einheit am Mittwoch stellte sich der FC-Kapitän den Fragen der Journalisten. Zur Causa Lemperle wollte sich der 28-Jährige nicht äußern. Viel wichtiger sei das anstehende Duell für den 1. FC Köln: Das sagt Timo Hübers zu Anspannung und Stimmung beim FC.

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Die Lage rund ums Geißbockheim wäre in der Woche vor dem entscheidenden Spiel der Saison wohl ohnehin spannend gewesen. Die Frage nach zur Verfügung stehenden Spielern, taktischer Ausrichtung und Stimmungslage wurde genau beobachtet. Die Causa Lemperle brachte zusätzlich Brisanz in die Vorbereitung. Zum einen, weil der Top-Scorer dem FC am Sonntag gegen Kaiserslautern fehlen wird, zum anderen, weil der Vorfall an sich nicht zu gebrauchende Störgeräusche verursacht. Ablenkung, die die Mannschaft von Friedhelm Funkel nun so gar nicht gebrauchen kann. Und so fokussierte sich FC-Kapitän Timo Hübers am Mittwoch auch lediglich auf das Geschehen rund um den Aufstieg. “Ich sage heute nichts zu Tim Lemperle. Wir können am Wochenende aufsteigen, deswegen stellt mir bitte Fragen zum Sport“, so der 28-Jährige.

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Anspannung und Lockerheit

Die Stimmung der Mannschaft scheint trotz des vorgefallenen Eklats jedoch dennoch positiv zu sein. „Es ist glaube ich ein guter Mix aus Angespanntheit und der nötigen Lockerheit. Wenn man das Training heute verfolgt hat, wissen wir schon, wie wir den Punkt treffen müssen“, so Hübers. „Das stimmt mich optimistisch, auch wenn mir die Woche ewig lang vorkommt. Ich würde lieber heute als morgen spielen.“ Denn der Kapitän der Geißböcke erwartet ein „stimmungsvolles Spiel, die Euphorie ist groß. Wie es in Kaiserslautern aussieht, kann ich aus der Ferne nicht ganz einschätzen.“ Im besten Fall wollen die Kölner daran anknüpfen, wie sie in Nürnberg gespielt haben. „Das war kein offener Schlagabtausch, das war ein sehr kontrolliertes Spiel von uns mit in weiten Teilen überlegenen Phasen. Das wollen wir auch gegen Kaiserslautern hinbekommen, damit es kein wilder Schlagabtausch wird“, so der 28-Jährige.

Das Ziel ist dabei völlig klar der Aufstieg, aber auch die Anhänger des 1. FC Köln hat Hübers im Blick. Die Mannschaft wolle den Fans etwas zurückgeben. Hübers fügte jedoch hinzu, dass die Mannschaft auch sich selbst beweisen wolle, dass sie „zu den zwei besten Mannschaften in dieser Liga gehören. Dann wollen wir nächste Saison hoffentlich wieder da spielen, wo sich der ganze Verein und das Umfeld sieht“, so der Kapitän. Zu diesem Sprung in die 1. Bundesliga soll Interims-Coach Friedhelm Funkel verhelfen.

“Die Vorfreude ist groß“

Und es wäre bekanntermaßen nicht das erste Mal, dass der 71-Jährige den FC rettet. “Er hat es schon ein paar Mal erlebt. Ich nehme ihn sehr optimistisch war, er bestärkt uns in den Sachen, die wir gut können. Gleichzeitig spricht er die Dinge an, die vielleicht nicht so gut waren“, sagt Hübers über seinen Trainer. „Er strahlt eine Zuversicht aus, hat den Tick Gelassenheit, den es in dieser Situation braucht. In Nürnberg hat man schon gesehen, dass es sich auf die Spieler übertragen hat. Jetzt gilt es, das nochmal zu wiederholen.“

Die Unterstützung der Fans ist dem FC im Kölner Stadion sicher. „Das ist, was den Standort auszeichnet. Ich habe hier schonmal eine Europa-Qualifikation miterlebt und was da los war. Ich glaube, ein möglicher Aufstieg würde in ähnliche Sphären vorstoßen“, sagte Hübers. „Die Vorfreude ist groß. Die Bilder darf man sich in die Köpfe holen, um es als Motivationsspritze zu nehmen. Wir wollen uns vergegenwärtigen, was wir schaffen können. Mit einem Blick in den Rückspiel, hätte sich vor einem halben Jahr wohl jeder so ein Saisonfinale gewünscht. Ich bin optimistisch und gehe mit einem guten Gefühl rein.“ Die Vorzeichen scheinen also zu stimmen am Geißbockheim.