TSG in der Transferoffensive: Lemperle kein Winter-Thema mehr? Wird Haris Tabaković wirklich für den 1. FC Köln zum Thema?

Tim Lemperle beim 1. FC Köln
,
Startseite » Transfer » Seite 4

TSG in der Transferoffensive: Lemperle kein Winter-Thema mehr? Wird Haris Tabaković wirklich für den 1. FC Köln zum Thema?

Die TSG Hoffenheim schlägt offenbar gerade in der Offensive auf dem Transfermarkt zu. Das wird wohl positive Auswirkungen auf den FC haben. Tim Lemperle bleibt im Winter wohl beim 1. FC Köln. Haris Tabaković kann für die Geißböcke aber sicher kein Thema werden.

Die TSG Hoffenheim scheint gerade in der Offensive aufzurüsten. Ein Akteur wurde verfrüht von seiner Leihe aus Graz zurückgeholt, ein weiterer verpflichtet. Das sollte auch Auswirkungen auf den FC haben: Tim Lemperle bleibt im Winter wohl beim 1. FC Köln. Haris Tabaković wird aber wohl nicht zum Thema werden.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Schon vor einigen Wochen hatte Christian Keller den Spekulationen einen Riegel vorgeschoben: Tim Lemperle werde den Verein zwar verlassen, aber erst im Sommer, erklärte der Sportdirektor auf einer Pressekonferenz. Die Information hatte die Fans nicht mehr sonderlich überrascht, seit Tagen hatte sich der Wechsel angedeutet, schmerzhaft ist sie dennoch. Immerhin ist das Eigengewächs aktuell der gefährlichste Angreifer der Geißböcke. Doch der vorgeschobene Riegel hatte nicht lange Bestand. Denn erst vor wenigen Tagen wurde berichtet, die TSG könne wohl doch noch einen weiteren Vorstoß bei den Geißböcken für einen Winter-Transfer wagen. Und zwar, wenn Trabzonspor mit einer Verpflichtung von Jacob Bruun Larsen ernst machen würde. Dann bräuchten die Sinsheimer einen Ersatz und Lemperle wäre als möglicher Sommer-Zugang doch die sinnvollste Option.

Haris Tabaković wird für den FC keine Option

Tatsächlich plant der Bundesligist offenbar eine Angriffs-Offensive. Zum einen holten die Sinsheimer Erencan Yardimci von seiner Leihe aus Graz frühzeitig zurück und auch Gift Orban wird die TSG verstärken. Während Yardimci am Donnerstag schon mit der Mannschaft trainierte, schaute der zweite Neuzugang bei der Einheit zu. Mit den zwei Neuverpflichtungen dürfte wohl auch feststehen, dass Tim Lemperle in diesem Winter dann eben doch noch keine Option für Hoffenheim ist. Denn rein nominell hat die TSG nun einfach mal zehn Angreifer im Kader. Kaum vorstellbar, dass das Kölner Eigengewächs diesen Weg in diesem Winter also auch noch geht und den Kader der Sinsheimer weiter aufbläht. Eben auch, weil Keller betonte, der Angreifer werde auch in der Rückrunde dazu beitragen, dass die Kölner den Wiederaufstieg schaffen werden. Lemperle reist am Freitag auch mit ins Trainingslager der Geißböcke an die Costa del Sol.

Die personelle Situation in Sinsheim könnte allerdings auch weitere Auswirkungen auf die Hoffenheimer Offensive und gleichzeitig auf die Kölner Kaderplanung haben. Zumindest wird in Köln schon fleißig über den Namen Haris Tabaković diskutiert und spekuliert. Der Angreifer hatte in der vergangenen Spielzeit gemeinsam mit Christos Tzolis von damals Fortuna Düsseldorf und Robert Glatzel vom Hamburger SV die Torschützenkanone der 2. Bundesliga gewonnen. Mit seiner Spielweise passt der Angreifer genau in das vom FC gesuchte Profil. Tabaković wäre für Köln sicherlich ein interessantes Transferziel. Allerdings kann es nach den regulären DFL-Statuten wohl nicht zu einem Wechsel zum FC kommen. Denn laut den Regeln darf ein Spieler zwischen dem 1. Juli und dem 30. Juni des Folgejahres zwar von drei Vereinen gemeldet werden, aber nur für zwei spielen.

Der 30-Jährige spielte im August noch für Hertha BSC und wechselte dann zu Hoffenheim. Ein Wechsel zum FC wird damit nicht möglich sein. Allerdings müssen sich die Kölner Verantwortlichen nach dem geplatzten Transfer von Wunschstürmer Ivan Prtajin neu orientieren. Ein weiterer Stürmer soll auf jeden Fall verpflichtet werden. Mit ins Trainingslager an die Costa del Sol wird dieser großer Wahrscheinlichkeit nicht reisen.

Netterweise sind wir von einem User auf die Regel hingewiesen worden.



Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Potocnik am Scheideweg?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Publikumsliebling, Kämpfer, Kunstschütze – Darum kann Jusuf Gazibegovic ein Transfercoup werden

, ,
Startseite » Transfer » Seite 4

Publikumsliebling, Kämpfer, Kunstschütze – Darum kann Jusuf Gazibegovic ein Transfercoup werden

Mit der ersten Neuverpflichtung landen die Kölner möglicherweise einen echten Volltreffer. Zumindest verpflichten die Geißböcke einen Leadertypen mit viel Erfahrung und ausgereifter Persönlichkeit. Das ist FC-Neuzugang Jusuf Gazibegovic.

Am Mittwoch hatte der FC die möglichen Wintertransfers noch einmal in der hauseigenen Doku „Geliebter Fußballclub“ angeteasert, am Donnerstag folgte dann die erste Bestätigung. Die Kölner machten die Verpflichtung des schon seit Wochen gehandelten Rechtsverteidigers offiziell. Und der Abwehrspieler wirkt sehr vielversprechend – im verschiedener Hinsicht. Das ist FC-Neuzugang Jusuf Gazibegovic.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


An einen so rasanten Karriereweg hatte man in Graz wohl nicht gedacht, als der junge Jusuf Gazibegovic von FC Liefering 2020 zu Sturm wechselte. Das Talent sollte als Backup auf der rechten Abwehrseite fungieren. Eine Thematik, die man beim FC nur zu gut kennt. Schließlich schickten sich die Kölner im Sommer 23 an, mit Rasmus Carstensen einen Backup für Benno Schmitz zu installieren. Doch während Carstensen die Rolle in Köln bis heute nicht erfüllen konnte und Schmitz mittlerweile in Zürich weilt, startete der junge Bosnier umgehend durch, avancierte schon nach wenigen Wochen zum Stammspieler, Leistungsträger und zur Identifikationsfigur in Graz und hat große Chancen beim FC nun als erste Neuverpflichtung nach dem Registrierungsverbot direkt den inoffiziellen Preis des Königstransfers einzuheimsen.

Der Wechsel hat sich schon seit Tagen angedeutet

Denn eben weil die Personalie Carstensen bislang keine besonders glückliche für den FC ist und Jan Thielmann als Ersatz-Rechtsverteidiger auch nicht so recht funktionieren will, ist Gazibegovic ein Stammplatz vermutlich ziemlich schnell ziemlich sicher. Und dafür gibt es sehr gute Gründe. In der aktuellen Folge der FC-Doku spricht Mathias Olesen über Eric Martel, lobt seinen Sechser als „Leader“, als einen, „der aggressiv“ in die Zweikämpfe geht und auch schon mal gerne einen, naja nennen wir es aus Gründen umgrätscht, um die richtigen Zeichen zu setzen. Olesen beschreibt seinen Sechser, könnte aber nach allem was man aus Österreich so hört auch seinen kommenden Rechtsverteidiger beschreiben. Gazibegovic ist in Graz zur Identifikationsfigur geworden, weil er wohl sein letztes Hemd für den Verein, für seine Mannschaft gegeben hätte. „Ein Mentalitätsmonster“, sagt Nationalmannschafts-Kollege Denis Huseinbasic.

Der 24-Jährige hat auch innerhalb der Mannschaft ein sehr hohes Standing. Gazibegovic ist Kommunikator, gilt als geradeheraus, spricht auch die unangenehmen Dinge an. Auf der anderen Seite gilt er als Spaßvogel und beschreibt sich selbst als Plappermaul. Auch gegenüber den Medien nimmt der Abwehrspieler meist kein Blatt vor den Mund. Zudem ist der gebürtige Salzburger für den Profifußball erstaunlich loyal. Vier Jahre spielte der Rechtsverteidiger nun für Graz. Schon im Sommer 23 gab es Gerüchte über ein Interesse aus Köln, auch Hertha BSC war damals angeblich interessiert. Auch der Hamburger SV wurde einst gehandelt, im vergangenen Sommer soll es dem Vernehmen nach dann Interesse aus der höchsten deutschen Spielklasse gegeben haben. Unter anderem war wohl auch der VfB Stuttgart interessiert.

Von der Champions League in den Aufstiegskampf

Doch Gazibegovic hielt den Verlockungen bislang stand. Insofern muss man den FC-Bossen durchaus ein Kompliment aussprechen. Denn den Geißböcken scheint auch sportlich ein guter Transfer gelungen zu sein. Der Bosnier kommt auf rund 200 Profi-Einsätze für Graz und Liefering, darunter mehr als 30 auf internationalem Parkett, zum Teil in der Königsklasse. Der 24-Jährige ist seit 2021 Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina und das als Stammkraft. Der Marktwert des Spielers wird auf rund fünf Millionen Euro geschätzt. Wie Sky erfahren haben will, soll die Ablöse sogar knapp unter den kolportierten zwei Millionen Euro gelegen haben. Boni werden laut dem TV-Sender selbst bei einem Aufstieg nicht fällig. Gazibegovic ist ein absolutes Schnäppchen, der Vertrag soll dem Vernehmen nach bis 2028 gelten.

Und die FC-Fans können sich offenbar auf einen starken Fußballer freuen. Gazibegovic gilt als rustikaler, leidenschaftlicher Rechtsverteidiger, der keinen Zweikampf scheut. “Ich glaube, dass mich das Wort ‘Kämpfer’ ziemlich gut beschreibt, weil ich ein Typ bin, der über die ganze Distanz immer alles reinhaut und keinen Ball verloren gibt“, sagt der 24-Jährige. Dabei ist der Abwehrspieler aber auch technisch durchaus versiert. Gilt als außergewöhnlich guter Freistoßschütze. „Natürlich bin ich auch ein Typ, der gerne mal ein schönes Tor erzielt, was mir bei meinen alten Vereinen öfter gelungen ist – gerne per Freistoß. Es würde mich freuen, wenn ich mal jubeln darf vor so vielen Leuten“, sagt der Außenbahnspieler. Gazibegovic ist beidfüßig und sucht gerne Mal die Dribblings sowie das Eins-gegen-eins. Zudem schaltet sich der Außenspieler immer wieder in die Vorwärtsbewegung ein.

„Für mich ist es ein logischer Schritt“

Auch, wenn die acht Treffer und 19 Assists kein überragender Wert sind. „Er hat genug Qualitäten vorne und hinten“, sagt Denis Huseinbasic über seinen künftigen Mitspieler, den der Mittelfeldakteur schon ein wenig bearbeitet habe. „Deni war der, der mich am meister hier hinholen wollte“, sagt Gazibegovic. „Er hat mir nur gute Sachen erzählt über Köln und dass, man einen Typen wie mich unbedingt braucht.“ Am Ende offenbar reichten auch diese Worte, um sich einen Wechsel von der Champions League in den Aufstiegskampf in der 2. Bundesliga vorstellen zu können. „Für mich ist es aber ein ganz logischer Schritt“, sagt Bazigevoic. „Ich finde auch, dass der 1. FC Köln ganz sicher kein Zweitliga-Verein ist, sondern in der Bundesliga bei den oberen Vereinen mitspielen sollte. Bei meiner Entscheidung haben aber viele Faktoren eine Rolle gespielt: Die Stadt, die für den Verein lebt“, sagte der Neu-Kölner.

Nicht der einzige Grund. Auch Gerhard Struber habe seinen Teil beigetragen. Und: „Ich will unbedingt mit dem FC in die Bundesliga aufsteigen. Ich kann es kaum erwarten, dass es losgeht“, sagt der 24-Jährige und offenbart einen Ehrgeiz, den man beim FC sicher gerne sieht. Gazibegovic ist noch keinen Tag offiziell in Köln und zeigt jetzt schon gute Voraussetzungen, auf dem Weg Richtung Publikumsliebling.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Eric Martel vom 1. FC Köln

Lob für Martel

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Transfergerüchte

Christian Keller bremst die Transfer-Euphorie, sein Vertrag bietet Anlass für Spekulationen

Christian Keller beim Training des 1. FC Köln
,
Startseite » Transfer » Seite 4

Christian Keller bremst die Transfer-Euphorie, sein Vertrag bietet Anlass für Spekulationen

In gut sechs Wochen ist es geschafft und der FC darf wieder auf dem Transfermarkt aktiv werden und die verpflichteten Spieler dann auch registrieren und einsetzten. Christian Keller äußert sich nun vorsichtig zu möglichen Neuverpflichtungen. Die Situation sei keine einfache bei den Winter-Transfers beim 1. FC Köln: Christian Keller dämpft die Erwartungen und bietet selbst Anlass für Spekulationen.

Dass der FC auf der Suche nach Verstärkung für manche Positionen ist, machte Thomas Kessler bereits vor einigen Wochen klar. Ob sich die Lage nach den drei „zu-Null“-Siegen in Folge und der Umstellung des Spielsystems geändert hat, ist unwahrscheinlich. Dennoch bremste Christian Keller die Vorfreude auf den oder die Top-Transfers deutlich aus. Die Situation auf dem Transfermarkt sei nicht einfach bei den Winter-Transfers beim 1. FC Köln: Christian Keller dämpft die Erwartungen. Für ein wenig Brisanz sorgt ein Bericht der „Sport Bild“. Demnach laufe der Vertrag des Sportdirektors im Februar aus.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Nun sind es nur noch genau sechs Wochen und der 1. FC Köln darf nach zwei sanktionierten Transferperioden wieder auf dem Transfermarkt zuschlagen. Die neu verpflichteten Spieler dürfen dann tatsächlich auch registriert und damit auch in Pflichtspielen eingesetzt werden. Die Vorfreude nimmt in den Sozialen Medien offensichtlich Fahrt auf, die ersten Namen werden bereits gehandelt. Und das nicht erst, seitdem Thomas Kessler vor einem guten Monat öffentlich die Position des Rechtsverteidigers und Knipsers als Vakanz ausgemacht hat. Der Leiter der Lizenzspielabteilung ließ auch durchblicken, dass es nicht unbedingt bei den beiden Positionen bleiben würde und auch Gerhard Struber erklärte erst vor wenigen Wochen in der neuen FC-Doku „Geliebter Fußball“, dass der FC durchaus „frische Gesichter“ vertragen könne. Martin Schulz war in der gleichen Folge ebenfalls zu sehen. Der Chefscout machte sich auf den Weg nach Österreich, um potenzielle Neuverpflichtungen zu beobachten.

„Es wird Kaderbewegungen geben“

Ganz offensichtlich kommt Fahrt in die Angelegenheit und das ist augenscheinlich auch nötig. Und das nicht nur, weil sich die Sehnsucht nach Neuverpflichtungen irgendwie angestaut hat. Der FC ist trotz einiger Rückkehrer nicht auf jeder Position des Kaders richtig gut aufgestellt. Auch, wenn die jüngsten Ergebnisse auf eine sportliche Wende hindeuten könnten, wirklich zufriedenstellend verläuft die Saison unterm Strich aber nicht. Baustellen gibt es weiterhin genug. „Es wird Kaderbewegungen geben. Welche und wie viele genau, ist jetzt verfrüht zu sagen“, verspricht Christian Keller im Interview mit dem „Geissblog„, bremst aber gleichzeitig die Euphorie. „Die Winter-Transferperiode ist keine einfache. Wir haben sie gewissenhaft vorbereitet, wir hatten ja auch lange genug Zeit. Trotzdem liegt es nicht allein in unserem Ermessen, was passiert. Spieler im Winter sind im Normalfall in einem Arbeitsverhältnis.“

Ob der Sportdirektor bewusst die Erwartungen klein halten will oder vorbaut, weil der ein oder andere Deal nicht wie erwartet funktioniert hat, ist natürlich nicht bekannt. Dennoch ist die Hoffnung bei den meisten Fans groß, dass die Kölner Spieler verpflichten, die dem FC auch umgehend weiterhelfen. Die Hoffnung, aber wohl auch die Erwartung. Denn Keller glänzte in der Wahrnehmung der meisten Anhänger nicht gerade mit funktionierenden Transfers. Gerade ein Knipser stünde bei den Kölnern wohl besonders hoch in der Verlosung. „Es ist schwieriger, einen ablösepflichtigen Transfer zu realisieren, wenn die Saison noch läuft. Kein Verein gibt im Winter zum Beispiel gerne seinen Top-Stürmer ab“, sagt Keller. De facto hat kein Verein einen nachvollziehbaren Grund, seinen Top-Stürmer abzugeben. Im Gegenteil, im Winter werden in der Regel die Spieler frei, die in ihrem Club wenig bis gar keine Spielzeit erhalten haben oder aus anderen Gründen unzufrieden sind. So wie Davie Selke, der 22/23 nur Edeljoker in Berlin war und ablösefrei zum FC wechselte.

Neuer Spieler muss „Qualitätsimpulse“ mitbringen

Zwar befinden sich die Geißböcke einerseits in einer durchaus besseren Verhandlungsposition als vor einem Jahr, als der FC ebenfalls nach einem Stürmer suchte, aber nicht einmal wusste, ob er diesen auch würde verpflichten dürfen. Ein Selbstläufer ist der Markt für einen Zweitligisten nach einer insgesamt doch eher durchwachsenen Hinrunde auf der anderen Seite aber ganz sicher auch nicht. Mal ganz abgesehen davon, dass auch andere Clubs auf der Suche nach dem günstigen Stürmer sind. Mit der Perspektive Bundesliga können die Kölner jedenfalls nicht dienen. Der Sportdirektor spricht im „Geissblog“ von „Qualitätsimpulsen“, die ein neuer Spieler mitbringen muss. Etwa Mentalität, Effizienz – und das unabhängig vom Alter. Von Erfahrung oder Routine spricht der Sportdirektor in diesem Zusammenhang nicht. Dabei wird diese doch gerade als einer der Gründe für den jüngsten Erfolge hervorgeholt.

Wirklich viel lässt sich Christian Keller dieser Tage zu möglichen Neuverpflichtungen nicht entlocken. Das lässt wieder Raum für Spekulationen. So wie schon in vergangenen Transferphasen und die Entwicklung war zumindest in denen unmittelbar vor der Transfersperre für viele Fans nicht wirklich zufriedenstellend. Das ganz große Rad will der Sportdirektor ohnehin nicht drehen, es geht vielmehr um punktuelle Verstärkungen. „Wir sind in weiten Teilen mit der Leistung der Mannschaft einverstanden. Ich sehe keinen Grund, im Winter den halben Kader auszuwechseln“, sagt Keller. Wieviel „Wollen“ und wie wenig „Können“ oder „Passen“ dann am Ende zusammenkommen, werden alle wohl erst am Ende der Transferperiode einordnen können. An dem daraus resultierenden Erfolg oder eben Misserfolg wird sich Keller messen lassen müssen.

Wie geht es weiter mit Christian Keller?

Ob es den Sportdirektor am Ende der Saison noch interessieren muss, ist allerdings offen. Denn wie die „Sport Bild“ berichtet, hat Keller nur noch Vertrag bis zum Februar 2025. Und so richtig viele Argumente für eine Verlängerung des Arbeitspapiers hat der 45-Jährige in den vergangenen Monaten nicht gesammelt. Auch, wenn der Kölner Vorstand doch sehr lobende Worte für den Sportdirektor in einem am Abend verschickten Newsletter fand. „Die Schlüsse, die alle sportlich Verantwortlichen gemeinsam gezogen haben, waren für uns abermals eine Bestärkung in unserer Überzeugung, die richtigen Personen an den richtigen Positionen zu haben“, heißt es dort. Finanziell wurde der Verein saniert und auch wichtige Dinge in der Infrastruktur des Clubs angestoßen, doch der sportliche Abstieg von einem Europapokal-Teilnehmer zum mittelmäßigen Zweitligisten innerhalb von gut zwei Jahren ist eben auch nicht von der Hand zu weisen.

Umso wichtiger erscheinen für den Außenstehenden die anstehenden Transfers sowie mögliche Vertragsgespräche. Für den Club, aber auch für den Sportdirektor, sollte der Vertrag tatsächlich noch nicht hinter den Kulissen verlängert worden sein. Zumindest würden funktionierende Neuverpflichtungen oder große Namen die Basis für Gespräche, aber auch das Vertrauen der Fans deutlich verbessern. Das gleiche gilt für Gespräche über Vertragsverlängerungen. Nur ließ Keller durchblicken, dass man gerade bei den Leistungsträgern Dejan Ljubicic, Tim Lemperle und Linton Maina das Gespräch zu einem späteren Zeitpunkt suche. „Die Vereinbarung ist, dass wir wieder sprechen, wenn besser absehbar ist, in welche Richtung es für uns gehen wird“, sagte Keller dem „Geissblog“, vermutlich in der stillen Hoffnung, dass sich die sportliche Entwicklung dann doch durch eine Serie schnell weiter verbessert.

Bei den jüngsten Worten im Newsletter scheint es jedenfalls wahrscheinlich, dass der Vorstand eine Vertragsverlängerung anstreben wird. Warum das bislang nicht geschehen ist, wirft allerdings Fragen auf.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Struber vor Luxusproblem

Kainz winkt Startelf

Erfolgreicheres System, Ergänzungsspieler im Aufwind, mehr Breite – doch diese Kaderlücken bleiben

Christian Keller vom 1. FC Köln
,
Startseite » Transfer » Seite 4

Erfolgreicheres System, Ergänzungsspieler im Aufwind, mehr Breite – doch diese Kaderlücken bleiben

Durch die Systemumstellung scheint sich der FC besser zurechtzufinden und einige Schwächen zu kompensieren. Auch einige Rückkehrer und Ergänzungsspieler im Aufwind sorgen für mehr Breite im Kader des 1. FC Köln: Diese Kaderlücken sind aber dennoch zu schließen.

Der FC suchte nach einem Stürmer und einem Rechtsverteidiger – vor der Wende. Allerdings bleiben die Lücken auch trotz Dreierkette bestehen, obwohl die Geißböcke mehr Breite im Kader gewonnen zu haben scheinen. Die Rückkehr der Langzeitverletzten spielt ebenfalls in die Karten beim 1. FC Köln: Diese Kaderlücken sind aber dennoch zu schließen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Erstaunlich offen hatte Thomas Kessler in der vergangenen Länderspielpause im Oktober von möglichen Neuverpflichtungen gesprochen. Konkret benannte der Leiter der Lizenzspielabteilung die Verpflichtung eines Stürmers und eines Rechtsverteidigers. Die FC-Welt war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch eine etwas andere. Die Viererkette galt beispielsweise als das Maß aller Dinge – und das schon seit Jahren. Die Kölner wähnten sich nach dem 2:0-Erfolg über Ulm auch in diesem System, bei dieser taktischen Ausrichtung auf einem guten Weg. Seitdem ist viel und doch irgendwie auch wenig passiert. Köln kassierte zwei Niederlagen, Gerhard Struber und Christian Keller gerieten massiv in die Kritik, die Idee der Dreierkette und des Torwartwechsels wurden geboren und der FC hat vorerst die Kurve gekriegt.

Lob für Rasmus Carstensen

Und durch die Systemumstellung wirkt der FC in der Defensive seitdem deutlich stabiler. Gerade Jan Thielmann und Leart Pacarada profitieren von der zusätzlichen Absicherung. Die Außenverteidiger kamen in den vergangenen Begegnungen nur noch sehr selten in die Verlegenheit, nicht schnell genug den Weg zurückzufinden. Gerade defensiv wirkte das zuletzt doch sehr souverän. Allerdings auch gegen erstaunlich harmlose Gegner. Während Thielmann nun mit der U21 in die Länderspielpause aufgebrochen ist und auch Max Finkgräfe und Leart Pacarada fehlten, durften sich am Donnerstag im Testspiel gegen den FC Groningen andere auf den Außenpositionen im Franz-Kremer-Stadion zeigen und heimsten dafür ein dickes Lob von Trainer Struber ein.

Unter anderem Rasmus Carstensen. „Ich bin sehr happy, wie er das heute gemacht hat. Er hat die Position sehr gut interpretiert, war nach vorne gefährlich, nach hinten verlässlich“, sagte Struber. Tatsächlich schaltete sich der junge Däne eine einige Male verheißungsvoll mit in die Offensive ein. Der Ertrag war aber überschaubar. Und so wird das Testspiel sicher nicht viel an der Situation von Carstensen verändert haben. Und die ist kompliziert: schon die vergangene Spielzeit lief nicht so wie erwünscht. Der Rechtsverteidiger erhielt unter Steffen Baumgart zunächst Einsatzzeit. Wohl auch weil der Däne perfekt auf den Hurra-Fußball des Ex-Trainers zu passen schien. Doch wirklich durchsetzen konnte sich Carstensen nicht. Zumal irgendwann auch der etatmäßige rechte Offensivspieler Jan Thielmann den Vorzug erhielt. 

Der FC sucht einen Rechtsverteidiger

Die FC-Verantwortlichen zogen dennoch im Sommer die Kaufoptionen, verpflichteten Carstensen fest. Zu einem gehörigen Anteil aufgrund der Transfersperre sowie dem Abgang von Benno Schmitz. Die Kölner brauchten ein Backup, denn Thielmann war auch weiterhin gesetzt. Und da Kessler bereits angekündigt hat, dass ein weiterer Rechtsverteidiger verpflichtet werden soll, könnte der 24-Jährige tatsächlich auf einer potenziellen Streichliste auftauchen. Wenn dem so ist, wird der Test gegen Groningen daran recht wenig geändert haben. Denn auf der rechten Seite bekam Carstensen erneut mit Marvin Obuz einen weiteren Spieler vor die Nase gesetzt, der Däne spielte links. Dort werden aber Leart Pacarada und der ebenfalls offensiv ausgerichtete Max Finkgräfe die Nase in einer Dreierkette vorne haben.

Auf der rechten Seite lieferte Marvin Obuz eine gute Begegnung ab. Der gebürtige Kölner erhielt im Test viel Einsatzzeit, konnte sich zeigen und scheint die Chance auch genutzt zu haben. „Die Position kann ihm liegen, weil er über den Flügel kommt und eine Absicherung nach hinten hat. Er braucht den Raum nach vorne für sein Spiel, um die Dynamik zu nutzen“, sagte Struber und betonte, dass Obuz ja ohnehin schon auf dem Sprung in die Mannschaft sei. Den hat der gebürtige Kölner aber bislang noch nicht hinbekommen. Und auch wenn die Position „sehr interessant“ für den 22-Jährigen werden könnte, die Kölner Verantwortlichen werden von dem Plan eines weiteren Rechtsverteidigers ganz sicher nicht ablassen. Zumal die FC-Bosse bereits mehrfach betonten, dass die Dreierkette aktuell eine Momentaufnahme, sie nicht in Stein gemeißelt sei. Spätestens mit einem sicheren Außenverteidiger wird sie wieder zur Option.

Welche Lücken gibt es im Kader?

Für die beiden Akteure wird sich die Situation trotz der ordentlichen Bewerbungen zunächst einmal nicht großartig verändert haben. Durch die mögliche Neuverpflichtung steigen zumindest nicht gerade die Chancen auf Einsatzzeit. Die müssen sich die beiden Schienenspieler wohl in den kommenden Wochen erarbeiten. Und auch in Sachen Knipser werden sich die Pläne der FC-Bosse nicht verändert haben. Zwar hat die Systemumstellung auch Auswirkungen auf den Angriff. Immerhin spielen die Kölner nun mit einem Stürmer weniger, ein Mittelstürmer, ein Zielspieler in der Spitze fehlt aber weiterhin. Denn die etatmäßigen Knipser sind zumindest gemessen an den Leistungen der vergangenen zweieinhalb Jahren keine wirkliche Alternative. Es ist eher zu erwarten, dass es im Angriff noch Abgänge geben könnte.

Ob es bei den beiden Neuverpflichtungen bleibt, ist offen. Gerhard Struber deutete bereits mehrfach an, dass man sich auch auf anderen Positionen umschauen würde. Handlungsbedarf steht eigentlich auch in der Innenverteidigung. Dort musste zuletzt auch schon mal Eric Martel aushelfen. Elias Bakatukanda machte seine Sache im Testspiel gegen Groningen gut, doch das ganz große Vertrauen hat er von seinem Trainer bislang auch noch nicht bekommen. Immerhin kehrt mit Luca Kilian in den kommenden Wochen ein weiterer guter Innenverteidiger zurück. Im Sommer 23 hatte Keller zudem einige Mal von dem Wunsch eines weiteren Sechsers gesprochen. Den hat der FC seitdem aber nicht verpflichtet. Aktuell scheinen die Kölner gut aufgestellt zu sein. Doch das ist sicher kein Ausschlusskriterium – sollte man zumindest meinen.

Unterm Strich hat der FC gefühlt mehr Breite im Kader. Gerade durch die Rückkehr einiger Langzeitverletzten, die wichtigen Kaderlücken sind aber noch nicht geschlossen.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Dominique Heintz vom 1. FC Köln

Heintz zur Keller-Kritik

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

„Nicht die Wunschlösung“

Wer sind die Verlierer der Transferpolitik?

Marvin SChwäbe und Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln
,
Startseite » Transfer » Seite 4

Wer sind die Verlierer der Transferpolitik?

Lange wurde über die Abgänge von Marvin Schwäbe und Dejan Ljubicic spekuliert. Am Ende deutet so ziemlich alles auf einen Verbleib der beiden Spieler hin. Nur eine der wenigen Ligen mit offenem Transferfenster wäre eine Option beim 1. FC Köln: Die Verlierer der Transferphase.

Sie wollten beide eigentlich nicht mit in die zweite Liga. Sie haben beide die Wechselabsicht hinterlegt, am Ende sind beide geblieben beim 1. FC Köln: Die Verlierer der Transferphase.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Marvin Schwäbe war in der vergangenen Spielzeit wahrlich nicht zu beneiden. Als einer der wenigen FC-Profis rief der Keeper, der sich noch im vergangenen Sommer im Dunstkreis der Nationalmannschaft bewegte, konstant ordentliche Leistungen ab. An Schwäbe hat die Krise, aber auch der Abstieg sicher nicht gelegen. Dass ein gestandener Bundesliga-Torwart im Falle der Zweitklassigkeit einen Wechselwunsch hegt, ist durchaus verständlich. Ironisch nur, dass Schwäbe keine Lust hatte, im Tor eines Zweiligisten zu stehen, nun aber als Nummer zwei auf der Bank des Absteigers sitzt. Ob sich der Keeper verpokert hat, ist von außen zwar schnell interpretiert, tatsächlich aber spekuliert. Denn nur der Torhüter selbst kennt die Beweg- und Hintergründe des Transfertheaters.

Ersatzkeeper mit hohem Gehalt

So oder so ist der 29-Jährige aber sehr wohl einer der großen Verlierer der Kölner Transferphase. Und das in mehrfacher Hinsicht. Schwäbe wollte wechseln, Schwäbe durfte wechseln, vielleicht sollte er es angesichts des doch ordentlichen Gehalts auch. „Marvin hat uns frühzeitig mitgeteilt, dass er den Club verlassen möchte, das hat sich jetzt schwieriger dargestellt, als er sich das vielleicht auch selber erhofft hat“, sagte Thomas Kessler am Freitag. Nach dem hinterlegten Wechselwunsch legten sich die FC-Bosse auf Jonas Urbig als Nummer eins fest. Die Umbesetzung wurde publik. Ein Fakt, der Schwäbe bei der Suche nach einem neuen Club und dem FC auf der Suche nach einer möglichst hohen Ablöse wohl nicht in die Karten gespielen haben dürfte. Der ohnehin als schwer geltende Torwartmarkt wurde so noch ein Stück schwieriger.

Wie konkret die Angebote für den Torhüter wirklich waren, ist nicht bekannt. Sollte Schwäbe aber nicht in eine der wenigen Ligen wechseln, deren Transferfenster noch geöffnet ist, sitzt der Keeper weiterhin auf der Bank und dem FC auf der Tasche. Und gerade angesichts dieses Aspekts wirken die wiederholten Äußerungen, dass durch den Verbleib ja mehr Qualität im Kader stecke, irgendwie schräg. Der FC gönnt sich trotz langem Sparkurs, der sicherlich auch seinen Anteil am Abstieg hat, einen Ersatzkeeper, der aber das Gehalt eines Stammtorhüters kassiert. Zudem könnte es sich schon sehr bald um einen frustrierten Ersatzkeeper mit erstklasigem Gehalt handeln. De facto ist bei der Personalie Marvin Schwäbe einiges falsch gelaufen. Tatsächlich aber eben nicht nur bei der Personalie Schwäbe.

Kein neuer Club für Ljubicic

Denn mit Dejan Ljubicic befindet sich Stand jetzt ein weiterer Profi in den Reihen des 1. FC Köln, der liebendgerne gewechselt wäre. Erneut liebendgerne gewechselt wäre. Nachdem im vergangenen Sommer der Deal mit dem VfL Wolfsburg nicht zu Stande kam, platzte nun der Wechsel nach Leeds. Im Gegensatz zu Schwäbe wollten die Kölner den Mittelfeldspieler nicht abgeben. Zumindest nicht so richtig. Denn natürlich hätten Keller und Co. sämtlichen Interessenten mit einem klaren „Nein“ frühzeitig jeglichen Wind aus den Segeln nehmen können. „Dejo wollen wir nicht abgeben. Am Ende des Tages, wenn es zu einem Wechselwunsch kommen sollte, oder wenn ein Verein kommt, der Dejo verpflichten möchte, muss er natürlich auch einen ordentlichen Betrag dafür zahlen“, sagte Kessler.

Soll heißen, eigentlich ist Ljubicic zu gut, als dass die Kölner auf der Mittelfeldspieler verzichten könnten. Es sei denn, das nötige Kleingeld fließt. Kleingeld, das die Kölner dann im kommenden Winter in neue Spieler investieren können. Nun bleibt Ljubicic mit großer Sicherheit. Und der vergangene Samstag macht Hoffnung, dass sich der Österreicher nicht hängen lässt. Doch schon wieder schwingt eine leichte Ironie mit. Ljubicic stellt sich nun in der 2. Liga in den Schaukasten, kann seinen Marktwert in die Höhe treiben, Werbung in eigener Sache für höhere Aufgaben machen. Der FC hat nichts davon. Jetzt ließen die Kölner den Spieler nicht gehen, weil die angebotene Ablöse zu niedrig war, im kommenden Sommer wird es wohl keine mehr geben. Der Vertrag läuft aus, Ljubicic ist dann ablösefrei.

Und dann wären da noch Maxi Schmid und Nikola Soldo, denen die FC-Bosse auch frühzeitig mitgeteilt haben, dass die Situation für sie eine schwere sei. Beide dürfen sich kaum Chancen auf Einsatzzeit bei den Profis ausrechnen, beide warteten offenbar vergeblich auf das richtige Angebot und stehen somit ebenfalls weiterhin auf der Payroll der Geißböcke. Sodass eigentlich ziemlich deutlich ist, dass nicht nur die Spieler Verlierer in dieser Angelegenheit sind.



Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Wer überträgt Schalke gegen Köln?

Timo Hübers vom 1. FC Köln

Ohne Kapitän gegen Schalke

Medienbericht: Selke wollte eigentlich verlängern, für die FC-Bosse zu spät

Davie Selke und Christian Keller
,
Startseite » Transfer » Seite 4

Medienbericht: Selke wollte eigentlich verlängern, für die FC-Bosse zu spät

Der Weggang von Davie Selke schlug in der vergangenen Woche hohe Wellen. Nur wenige Tage nach seinem Abschieds-Post unterschrieb der Stürmer bereits beim Hamburger SV. Dabei wäre der Angreifer gerne geblieben. Zumindest laut eines Medienberichts über den 1. FC Köln: Daran scheiterte der Selke-Verbleib.

Mit einem nächtlichen Post verabschiedete sich Davie Selke vom 1. FC Köln. Dazu hätte es laut einem Bericht der „Sport Bild“ nicht kommen müssen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Ausgerechnet in Österreich bereitet sich der Hamburger SV aktuell auf die neue Saison und vor allem auf den Saisonstart gegen den 1. FC Köln vor. Bramberg, eine Gemeinde im Salzburger Land, keine 50 Kilometer Luftlinie entfernt von Kuchl, jenem Ort, in dem Gerhard Struber aufwuchs. Mittendrin ein Spieler, den der neue FC-Trainer sicherlich auch gerne am Geißbockheim und ab der kommenden Woche im Trainingslager ebenfalls in Österreich, allerdings in der Steiermark, gesehen hätte: Davie Selke. Der Angreifer hat sich vor einer knappen Woche dem HSV angeschlossen und gibt aktuell Vollgas, um rechtzeitig fit zu werden für das Duell mit seinem Ex-Club, mit dem 1. FC Köln. Zwei Wochen hat Selke Zeit, die erste Einheit im Trainingslager absolvierte der Stürmer bereits mit dem Team, ließ nur die abschließende Spielform aus.

Den FC-Bossen fehlte das klare Commitment

Für den 1. FC Köln fand Selke bereits warme Worte. „Es ist ein Verein, der ihm noch immer sehr am Herzen liegt“, sagte der Stürmer. Er habe sich in Köln sehr wohl gefühlt und wünsche den Geißböcken nur alles erdenklich Gute. Fast. In den beiden Spielen gegen den HSV verständlicherweise nicht. So gerne Selke den FC auch noch hat, geräuschlos ging die Liaison nicht zu Ende. Selke verabschiedete sich mit einem Instagram-Post aus Köln. Man habe ihm „final“ die Chance genommen für den FC noch einmal aufzulaufen“, postete Selke offenbar sehr enttäuscht. Glücklicherweise fand der Angreifer einen schnellen Trost beim HSV. Laut einem Bericht der „Sport Bild“ habe Ex- und Neu-Coach Steffen Baumgart nur fünf Minuten gebraucht, um Selke vom HSV zu überzeugen. Dem Bericht zu Folge folgte ein weiteres Telefonat mit Stefan Kuntz und eine Millionen-Offerte.

Und damit in etwa dem Betrag, den auch der FC bereit war für ein Zweitliga-Jahr mit Selke zu bezahlen. Dieser hatte die Offerte der Kölner bekanntlich verstreichen lassen, ein Gegenangebot geschickt, sich aber später laut „Sport Bild“ dazu entschlossen, das Angebot doch noch anzunehmen. Auch, weil er von Mitspielern „bekniet“ worden sei, zu bleiben. Zu spät für die Kölner Verantwortlichen. Bei der Vorstellung von Gerhard Struber hatte Christian Keller schon gesagt, dass man schauen müsse, ob es ein weiteres Angebot für den Stürmer gäbe. Das gab es wohl nicht. Den Kölner Verantwortlichen hatte schon damals ein eindeutiges Commitment zum FC gefehlt. Selke hatte wiederum das Gefühl, man habe ihm die „finale“ Chance genommen. Wie das Fachmagazin weiter berichtet, habe es bereits im März erste Gespräche bezüglich eines Vertrags für die 2. Bundesliga und ein grundsätzliches Interesse gegeben.

FC reist am Sonntag ins Trainingslager

Nun geht Selke beim HSV auf Torejagd – und das am 1. Spieltag direkt gegen den FC. Und der Angreifer scheint bereit. „Der Körper kann einiges“, sagte der 29-Jährige optimistisch in einem Interview mit sport1. Neben Selke wird mit Robert Glatzel ein weiterer Top-Stürmer für die Rothosen agieren. In Köln vertraut man dagegen auf die Kräfte, die Selke in der vergangenen Saison noch vertreten haben. Und das bekanntlich mit eher mäßigem Erfolg. Während sich der Ex-FC-Stürmer nun in Bramberg auf die kommende Spielzeit vorbereitet, stehen für die Kölner noch zwei weitere Testspiele in Euskirchen gegen St. Truiden am Freitag und in Köln gegen die Viktoria auf dem Programm, bevor es dann am Sonntag ebenfalls ins Trainingslager geht.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?