U21 des 1. FC Köln dank neuem Torjäger im Auftrieb: Trainer lobt Entwicklung der Mannschaft
Redaktion
Die U21 des 1. FC Köln kann mit gutem Gefühl in die Weihnachts-Pause gehen: Mit zwei Siegen in Folge zum Abschluss gelang den FC-Talenten ein runder letzter Eindruck. Der Trainer lobte nach dem Spiel die Entwicklung seiner Mannschaft.
Nach dem Sieg gegen Bocholt steht nun erstmal eine Auszeit an. Der Torjäger der vergangenen Wochen bedauerte die anstehende Pause ein wenig. Doch die U21 des 1. FC Köln kann mit gutem Gefühl in die Weihnachts-Pause gehen.
Evangelos Sbonias mit Sargis Adamyan und Mikail Özkan
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Die U21 des 1. FC Köln geht mit 29 Punkten aus 18 Spielen in die kurze Weihnachtspause. Diese Bilanz zum Jahresabschluss hätten nach dem fünften Spieltag vermutlich nicht viele Beobachter erwartet: Seinerzeit stand die FC-Reserve nach der vierten Niederlage am Tabellen-Ende. Genau auf diesen Umstand verwies denn auch Trainer Evangelos Sbonias nach dem 3:2-Erfolg gegen Bocholt am Samstagnachmittag: „Man muss das alles kurz vor Weihnachten einordnen. Wir haben in den 13 Spielen seither 26 Punkte geholt, ein Schnitt von 2,0. Daher nötigt mir die Entwicklung der Jungs schon Respekt ab. Und auch dass sie nach den Rückschlägen immer wieder zurückkommen, das ist auch eine Qualität.“
„Momentan läuft es einfach“
Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte wirkte die Kabinen-Ansprache des Coaches offenbar: „Da gab es ein paar deutliche Empfehlungen und auch wirklich ungeschönt“, verriet Sbonias, „aber dann haben sie wirklich in der zweiten Halbzeit komplett alles umgesetzt und auch abgeliefert.“ Der Matchwinner war einmal mehr Bernie Lennemann, der in den jüngsten drei Spielen insgesamt viermal traf. „Er hat ein bisschen Zeit gebraucht, bis er bei uns ankommt. Und er hat immer wieder mit kleinen Rückschlägen und Verletzungen zu tun gehabt“, äußerte der Trainer über seinen Stürmer, „jetzt ist er über einen längeren Zeitraum in unserem Setting und das merkt man. Dann kommt auch diese Fitness. Wir haben ja was in ihm gesehen, als wir ihn geholt haben. Diese Abschlussqualitäten und immer wieder diese Tiefenläufe, die eine Abwehr auseinanderreißen können.“
Lennemann selbst strahlte nach seinem Doppelpack: „Momentan läuft es einfach.“ Angesprochen auf sein Erfolgsrezept der letzten Wochen entgegnete der Stürmer: „Ich versuche einfach, Gas zu geben auf dem Platz.“ Das Lob gab er auch direkt an die Mannschaft weiter: „Die Jungs unterstützen mich und wenn man gefüttert wird als Stürmer, dann kann man die Dinger machen. Der 22-Jährige ärgerte sich augenzwinkernd über die nun anstehende Weihnachtspause: „Ich würde natürlich gerne noch ein bisschen weiterspielen, aber es tut dem Körper auch gut, jetzt ein bisschen runterzufahren und dann in der Rückrunde voll anzugreifen.“
In der kommenden Woche warten noch die Belastungstest zur Leistungsdiagnostik auf die Spieler, ehe es in die kurze Pause geht. Am 3. Januar versammelt Sbonias sein Team schon wieder um sich. Eine Woche später steht ein Testspiel beim Oberligisten 1. FC Monheim an. In der Regionalliga geht es am 25. Januar beim Tabellen-Vorletzten SC Wiedenbrück weiter.
Mit Leidenschaft und Emotionalität: So will der 1. FC Köln gegen St. Pauli punkten
Redaktion
Für den FC steht am 13. Spieltag das Duell gegen die Kiezkicker an. Im drittletzten Spiel vor der Winterpause soll nochmal ein Dreier her – doch das wird keine leichte Aufgabe: So will der 1. FC Köln gegen St. Pauli punkten.
FC-Trainer Lukas Kwasniok erwartet am Samstagnachmittag ein unberechenbarer Gegner beim Heimspiel der Geißböcke gegen die Hanseaten. Vor der Winterpause wollen die Kölner in den verbleibenden drei Partien nochmal Zähler sammeln. So will der 1. FC Köln gegen St. Pauli punkten.
Gegen St. Pauli wollen die Kölner wieder punkten
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Die Vorzeichen vor dem Duell gegen den FC St. Pauli sprechen ganz klar für die Geißböcke. Immerhin haben die Kiezkicker die vergangenen neun Spiele allesamt verloren. Zudem haben die Kölner gegen keinen anderen Bundesligisten eine bessere Bilanz aufzuweisen, von den bisherigen acht Heimspielen gegen Pauli hat Köln immerhin sieben gewonnen. Samstagnachmittag sollten die Chancen also nicht schlecht stehen, weitere Punkte zu sammeln. Doch der Kölner Coach hält die Erwartungshaltung erneut klein: „Wir tun gut daran, auch in dieses Spiel wieder als Underdog zu gehen, so wie wir in die Saison als Underdog gegangen sind“, sagte Kwasniok und schob die Erklärung direkt hinterher. Man wolle “ leidenschaftlichen, emotionalen und am Ende hoffentlich erfolgreichen Fußball“ spielen.
Der FC will wieder punkten
Tatsächlich sind die Nordlichter trotz ihrer bescheidenen Bilanz alles andere als Fallobst. Das wollte auch Kwasniok „in aller Deutlichkeit“ sagen: „Das ist fußballerisch Top sechs, Top acht in der Bundesliga. Das ist die Wahrheit.“ Eigentlich spielt St. Pauli sogar einen ziemlich guten Ball, allerdings zuletzt eben einen besonders erfolglosen. Dennoch: „Ich will sie nicht stärker oder größer machen, als sie sind, weil sie offensichtlich ja auch an der ein oder anderen Stelle Punkte verloren haben“, so der Trainer weiter. „Aber Fußball inhaltlich war es auch beim Pokalspiel schon auch ein Genuss, ihnen zuzuschauen.“ Das gewannen die Nordlichter 2:1 und belohnten sich endlich auch mal für ihre Mühen. Das wiederum kam in der Liga trotz gutem Spiel bislang zu selten vor.
Am vergangenen Wochenende schnupperte der Tabellenvorletzte etwa an einer großen Überraschung gegen die Bayern, führte zu Beginn, kassierte in der Nachspielzeit aber einen Doppelschlag und unterlag 1:3 – eben die neunte Pleite in Folge. „Sie spielen einfach weiterhin mutigen Fußball. Sie haben eine ganz klar eingespielte Achse mit dem Keeper Nikola Vasilj, mit der Dreierkette mit Hauke Wahl, Eric Smith und Karol Mets und jetzt auch wieder Jackson Irvine. Das ist eine Achse, die kennen sich aus dem Effeff“, schwärmte der Kölner Coach. Vom Lob des Gegners kann sich die Mannschaft von Alexander Blessin aber wenig kaufen. Die Tendenz deutet klar auf Abstiegskampf. Auch St. Pauli will die Punkte unbedingt, die Serie auch in der Liga brechen.
„Nur ein Zwischenschritt“
Dementsprechend wird die Aufgabe für den FC nicht leicht. Zumal die Kölner auch weiterhin erhebliche Abwehrsorgen plagen. Vier Innenverteidiger fehlen, Kwasniok will in der Defensive wieder ein wenig „basteln“. Rav van den Berg ist gesetzt, die weiteren Positionen scheinen offen. Allerdings spielte Eric Martel in dieser Saison bereits eine so wichtige Rolle im Defensivverbund, das die Wahrscheinlichkeit nicht gerade gering ist, den 24-Jährigen einmal mehr als Innenverteidiger zu sehen. Nur deutete der Kölner Coach ebenfalls daraufhin, dass Isak Johannesson eine Pause bekäme. Dann müsste der Trainer seine Idealbesetzung im Zentrum finden. Said El Mala wird dagegen sicher spielen, genauso wie Jakub Kaminski.
Mit einem Heimsieg könnte Köln den Abstand auf die Abstiegsränge und damit auch auf den Gegner St. Pauli auf elf Punkte ausbauen. Trotzdem will Kwasniok die Partie nicht zu hoch hängen. Ein Dreier gegen die Kiezkicker wäre ein wichtiger Zwischenschritt, aber eben „nur ein Zwischenstand“, so Kwasniok. „Also genauso wie es umgekehrt kein Drama wäre, wäre das eben auch kein Grund zu feiern, sondern einfach drei weitere Punkte, über die wir uns dann freuen würden.“ Doch die müssen gegen den vermeintlichen leichten Gegner dann auch erst mal eingefahren werden. Und das mit der ebenfalls eher mauen Bilanz von einem Sieg aus sieben Pflichtspielen.
Formschwache Kiezkicker? Warum der 1. FC Köln St. Pauli auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen darf
Redaktion
Die Bilanz der Geißböcke gegen den FC St. Pauli ist positiv, die der Kiezkicker aktuell so gar nicht. Dennoch dürfen sich die Geißböcke am kommenden Samstag nicht zu sicher wähnen. Denn der Schein trügt: Der 1. FC Köln sollte St. Pauli nicht unterschätzen.
Die Negativserie der Nordlichter in der Liga hält aktuell an – noch. Denn in den vergangenen Wochen war Pauli oft die bessere Mannschaft, konnte sich gegen Gladbach im Pokal durchsetzen und Selbstvertrauen tanken. Der 1. FC Köln sollte St. Pauli nicht unterschätzen.
Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln ( Foto: Stuart Franklin / Getty Images)
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Die Bilanz, vielmehr die Negativbilanz, ist schon beeindruckend. Neun Spiele in Serie hat der FC St. Pauli in der Liga in Folge verloren. Nur fünf Mal gab es eine noch längere Negativ-Serie in der Geschichte der Bundesliga. Auf dem Papier gibt es zahlreiche Bilanzen, die am Samstag vor dem Heimspiel der Kölner gegen die Kiezkicker und für den FC sprechen. Gegen keinen anderen Bundesligisten haben die Geißböcke eine so gute Bilanz in der Liga aufzuweisen. Von 16 Duellen gewann der FC zehn. Sieben der acht Heimspiele gingen sogar an die Kölner. Zudem gehört Köln bei den xGoals und Toren zum obersten Drittel der Liga, es gibt dagegen nur drei Teams, die weniger Gegentore erzielt haben als die Nordlichter, gleichzeitig kein Team, das seltener getroffen hat.
Der Schein trügt
Auf dem Papier sieht der FC trotz des Negativtrends von nur einem Sieg in sieben Pflichtspielen also wie der klare Favorit aus. Doch der Schein trügt gleich aus mehreren Gründen. Und das eben nicht nur, weil die Nordlichter im Pokal einen 2:1-Erfolg ausgerechnet gegen Borussia Mönchengladbach eingefahren und damit Selbstvertrauen getankt und die Negativserie bereits gestoppt haben. Die Mannschaft von Alexander Blessin hat sich gegen die Fohlen endlich wieder für eine gute Leistung belohnt. Denn auch schon in den Wochen zuvor war St. Pauli oft die bessere Mannschaft, spielte zum Teil eine richtig gute Kugel, doch eine Niederlage folgte auf die nächste. So wie am vergangenen Wochenende gegen den FC Bayern München, als die Hanseaten in München in Führung gingen und bis in die Nachspielzeit an einen wichtigen Punkt glauben durften. Dann schlug der FCB noch einmal doppelt zu.
Allerdings fällt es schwer, bei neun Niederlagen in Folge nur von Pech zu sprechen. Der FC St. Pauli erspielt sich verhältnismäßig wenige Großchancen (10), hat seine Probleme im Schlussdrittel. Der xGoals-Wert ist der zweitschlechteste der Liga. Allerdings ist St. Pauli alles andere als harmlos und könnte für die Kölner tatsächlich gefährlich werden. Die Nordlichter überlassen in aller Regel dem Gegner gerne den Ball, kommen auf 45 Prozent Ballbesitz, nur Union Berlin (38) und der 1. FC Heidenheim (43) haben noch weniger die Kugel. Und die Kölner tun sich bekanntlich mit dem Ball in dieser Spielzeit schwer, es fehlen die guten Ideen im Schlussdrittel. Gegen Borussia Mönchengladbach, den FC Augsburg und den 1. FSV Mainz hatte Köln mehr Ballbesitz, in all diesen Spielen hatte der FC Probleme, sich Chancen zu erspielen.
Vor allem aber ist St. Pauli gefährlich über Konter. 16 Mal schlossen die Hanseaten Umschaltmomente mit Torschüssen ab – kein anderes Team öfter. Zum Vergleich, der FC kam erst zu sechs Abschlüssen nach Kontern. Der FC hat sich dagegen bereits zwei Tore nach Umschaltmomenten gefangen. Eine leichte Aufgabe wird es nicht. Dennoch sind drei Punkte eigentlich Pflicht.
An dieser Schwäche arbeitet Said El Mala beim 1. FC Köln noch
Redaktion
Mit seinem fünften Saisontor sicherte Said El Mala dem FC gegen Werder Bremen einen Punkt. Trotz des Remis avancierte der 19-Jährige zum Match-Winner. Doch der Youngster weiß um seine Problemfelder beim 1. FC Köln: An diesen Schwächen arbeitet Said El Mala.
Trotz seiner 19 Jahre ist Said El Mala beim FC aktuell der Shootingstar. Kein Wunder, der Offensivspieler kommt bereits auf fünf Tore und drei Vorlagen und ist damit der Topscorer der Geißböcke. Doch natürlich hat auch der Youngster noch Baustellen beim 1. FC Köln: An diesen Schwächen arbeitet Said El Mala.
Lukas Kwasniok wechselt den entkräfteten Said El Mala aus
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Das Lachen konnte sich Said El Mala nicht verkneifen, als der Trainer der Geißböcke die erste Medienrunde mit dem Shootingstar crashte. „Said, haben sie dich endlich?“, rief der Coach lachend. „Wie die Geier, wie im Zoo.“ Tatsächlich meldete sich der Offensivspieler am Mittwoch erstmals in einer Medienrunde zu Wort. Das lag vor allem daran, dass der Verein die Hand schützend über den 19-Jährigen hielt und auch weiterhin hält. Beim FC ist man nach wie vor darauf bedacht, den Wirbel um El Mala möglichst gering zu halten. Der Kölner Youngster soll sich in Ruhe entwickeln, die nächsten Schritte gehen. Denn der FC erhofft sich kurzfristig einen sportlichen und mittelfristig einen wirtschaftlichen Benefit von dem gebürtigen Krefelder.
„Ich finde schon, dass ich mit nach hinten arbeiten muss“
Bis dahin soll El Mala in Köln weiterhin an seinen Qualitäten arbeiten. Dass der Köln Angreifer diese vor allem im Eins-gegen-Eins hat, die Routiniers der Liga mit seinen Dribblings stehen lässt, hat der Youngster in dieser Saison bereits unter Beweis gestellt. „Auf Dauer ist er nicht zu verteidigen. Schön, dass er 90 Minuten durchgehalten hat“, freute sich FC-Trainer Lukas Kwasniok nach dem Duell gegen Werder Bremen am vergangenen Wochenende. Dass er sich allerdings auch noch weiter entwickeln muss, wurde ebenfalls deutlich. „Der nächste Step wird sein, mal ein, zwei Aktionen wegzulassen und der Mannschaft Zeit zu geben, nachzukommen, um dann den Gegner zu überraschen“, ergänzte der Coach.
Auch seine Mitspieler lobten den 19-Jährigen nach der Partie gegen die Hanseaten, in der El Mala dem FC in der Nachspielzeit durch seinen Treffer noch den Punkt gerettet hat. „Mit seinen Eins-gegen-Eins-Situationen ist er immer wieder für überraschende Situation verantwortlich bei unserem Spiel. Das hilft uns. Hier und da verliert er auch mal den Ball, dann müssen wir hinterherlaufen. Wenn er aber immer wieder Tore schießt, dann machen wir das gerne“, sagte Marius Bülter über den Torschützen zum 1:1. Die versteckte leichte Kritik sowohl des Trainers als auch der Teamkollegen nimmt sich der 19-Jährige durchaus zu Herzen. Vor allem die Defensivarbeit des Krefelders wurde bekanntlich schon öfter vom Coach kritisiert.
48 Prozent der Zweikämpfe gewonnen
Und auch El Mala selber setzt sich mit seinen Qualitäten in der Arbeit zurück auseinander. „Die Defensivarbeit ist schon besser geworden. Aber mit 19 Jahren gibt es wohl noch viele Bereiche, in denen man arbeiten kann“, so der FC-Profi am Mittwoch. Jüngsten Anmerkungen von Sky-Experte Didi Hamann widersprach der Youngster sogar. Dieser hatte gesagt, dass ein Spieler wie El Mala nicht immer mit zurück arbeiten müsse. „Ich finde schon, dass ich mit nach hinten arbeiten muss. Wenn du die Defensivarbeit machst, dann stehst du gut und kannst besser nach vorne arbeiten und Tore erzielen“, sagte El Mala. Dass der 19-Jährige grundsätzlich die Qualität für Zweikämpfe hat, zeigt die Statistik. 48 Prozent seiner direkten Duelle hat El Mala gewonnen – für einen Offensivspieler ein doch seht guter Wert. Die Bereitschaft, auch defensiv zu arbeiten hat der Spieler: Und das ist doch genau das, was sich Verein, Trainer und Fans am Ende dann auch wünschen.
Verstärkung im Winter? Diese Spieler könnten für die Innenverteidigung beim 1. FC Köln interessant werden
Redaktion
Nach den jüngsten Verletzungen von Joel Schmied und Dominique Heintz werden Verstärkungen beim FC in der Innenverteidigung wahrscheinlicher. Zumal das Präsidium offenbar grünes Licht gibt. FC-Sportdirektor Thomas Kessler wird also möglicherweise nachlegen. Das könnten mögliche Innenverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln sein.
In der Innenverteidigung ist beim 1. FC Köln doch eine größere Lücke aufgegangen. Es ist gut möglich, dass die Kölner noch einmal nachbessern. Allerdings ist das eine größere Baustelle, als es auf den ersten Blick scheint. Denn im Sommer könnte sich beim FC noch einiges verändern. Julian Pauli und Elias Bakatukanda könnten zurückkehren, die Zukunft von Timo Hübers scheint offen. Auch die Verträge von Cenk Özkacar und Dominique Heintz laufen aus. Das sind mögliche Innenverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln. Es handelt sich dabei aber nicht um Gerüchte!
Jeremiah St. Juste spielt für Sporting (Foto: Carlos Rodrigues/Getty Images)
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Sechs Innenverteidiger hat der FC aktuell im Kader, vier fallen im Moment verletzt aus, zwei werden in dieser Saison möglicherweise nicht mehr zum Einsatz kommen. Auch deswegen branden immer wieder Gerüchte über mögliche Neuverpflichtungen im Winter auf. Allerdings stehen hinter den aktuellen Spielern so viele Fragezeichen, dass nicht ersichtlich erscheint, welchen Weg der FC am besten gehen soll. Eine kurzfristige Leihe, ein Talent oder doch eine feste Verpflichtung? come-on-fc.com hat mal einige Spieler zusammengestellt, die unserer Meinung nach interessant werden könnten.
Kevin Akpoguma: Der 30-Jährige steht aktuell bei der TSG Hoffenheim unter Vertrag. Acht Mal lief der Innenverteidiger für die Nationalmannschaft von Nigeria auf, kommt auf mehr als 200 Pflichtspiele für die Sinsheimer, spielte unter anderem auch Champions League und Europa League. In der vergangenen Spielzeit war der Abwehrspieler noch Stammspieler. Das hat sich in dieser Saison geändert- Akpoguma kommt gerade einmal auf drei Pflichtspiel-Einsätze und 35 Minuten. Der Marktwert des 30-Jährigen wird von dem Online-Portal transfermarkt.de aktuell noch auf 2,5 Millionen Euro geschätzt. Da der Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, der Spieler nicht zum Einsatz kommt, dürfte die Ablöse deutlich darunter liegen. Allerdings ist der Abwehrspieler, der wie Trainer Kwasniok eine KSC-Vergangenheit hat, Rechtsfuß.
Ozan Kabak: Auch der 25-Jährige kommt bei der TSG in dieser Saison noch nicht wie erhofft zum Zuge. Kabak stand erst fünf Mal auf dem Platz, noch nicht einmal in der Startelf. Das dürfte natürlich auch seinem Kreuzbandriss geschuldet sein, den er sich im Sommer 2024 zugezogen hat. Kabak hat lange zurück gebraucht, in der vergangenen Spielzeit keinen einzigen Einsatz gehabt. Nun soll er bei der TSG erst einmal Minuten sammeln. Doch der Vertrag des türkischen Nationalspielers, der einst 25 Millionen Euro wert gewesen sein soll, läuft im kommenden Sommer ebenfalls aus. Zuletzt hatte TSG-Sportchef Andreas Schicker betont, dass man im Winter über die Zukunft sprechen würde. Angesichts der Marktwertberechnung von fünf Millionen Euro, dürfte Kabak eine Nummer zu groß für den FC sein.
Eine Menge Bundesliga-Erfahrung
Jeremiah St. Juste: Bereits 65 Bundesliga-Spiele hat Jeremiah St. Juste für den FSV Mainz 05 absolviert. Vor drei Jahren wechselte er dann für eine Ablöse von ungefähr zehn Millionen Euro zum portugiesischen Topclub Sporting. Dort konnte er sich seitdem aber auch wegen mehrerer Verletzungen nicht durchsetzen, war nur Ergänzungsspieler. Dass St. Juste aber die Qualität für die Bundesliga hat, hat er in Mainz bewiesen. Vor allem seine Geschwindigkeit ist überragend. Er verfügt außerdem über eine gute Spieleröffnung. Im Sommer hatte der Niederländer bereits mit einem Wechsel nach Deutschland geliebäugelt. Damals stand die Verpflichtung von Union Berlin wohl kurz bevor, doch der Deal platzte. Weil sich der Abwehrspieler öffentlich beschwerte, wurde er nun in die B-Elf von Sporting beordert. Der Vertrag läuft 2026 aus, das dürfte auf die Ablöse drücken. Der Marktwert wird auf sechs Millionen Euro geschätzt.
Zeno Van Den Bosch: Ein sehr interessanter Innenverteidiger, den gleich mehrere Bundesligisten auf dem Zettel haben sollen. Ganz hoch im Kurs steht wohl Borussia Mönchengladbach. Die „Fohlen“ hätten den belgischen U-Nationalspieler gerne schon im Sommer verpflichtet, doch dem Vernehmen nach scheiterte der Deal an der Ablöse. Kein Wunder, der Marktwert des Innenverteidigers wird auf zehn Millionen Euro geschätzt. Das dürfte auch eine Kategorie zu hoch für die Kölner sein. Aber: Der Stammspieler von Royal Antwerpen hat ebenfalls nur noch bis zum kommenden Sommer Vertrag. Der belgische Erstligist steht also ein wenig unter Zugzwang.
Étienne Youté Kinkoué: Seit Juli hielten sich im Sommer die Gerüchte um den Innenverteidiger und den 1. FC Köln. Aufgebracht von Transferexperte Fabrizio Romano. Mitte August hieß es dann, der FC habe sogar ein Angebot unterbreitet. Allerdings hatte der FC zu diesem Zeitpunkt gerade Rav van den Berg unter vertrag genommen und die Wahrscheinlichkeit, einen weiteren Spieler mit einem ähnlichen Marktwert zu verpflichten schien dann doch eher gering. Das hat sich mittlerweile ein wenig relativiert. Der Marktwert wird nur noch auf vier Millionen Euro eingeschätzt. Der 23-Jährige saß zudem zuletzt vier Mal nur auf der Bank, ist weit von einem Stammplatz entfernt. Der ehemalige Nachwuchsspieler von Inter Mailand gilt aber als hochveranlagt.
Alte Bekannter?
Sebastiaan Bornauw: Unvergessen ist der wuchtige Kopfball gegen den FC Schalke 04, der dem FC überhaupt erst die Chance auf den Klassenerhalt ermöglichte. 57 Mal lief Sebastiaan Bornauw für die Geißböcke auf, bevor vier Jahre beim VfL Wolfsburg folgten. Im Sommer stand dann der Wechsel in die Premier League an. Doch glücklich ist Bornauw bei Leeds United nicht. Der Abwehrspieler kam in der Liga noch nicht zum Einsatz – auch, aber nicht nur aufgrund einer Knieverletzung. Im Pokal stand er 90 Minuten auf dem Platz, scheiterte aber an Sheffield Wednesday. Bornauw käme wohl nur als Leihspieler in Frage, denn der Vertrag des Abwehrspielers läuft bis 2029. In Köln würde der Belgier aber sicherlich Spielpraxis erhalten, die ihn auf mehr vorbereiten könnten.
Bright Akwo Arrey-Mbi: Noch ein weiterer Ex-Kölner könnte interessant werden. Der Innenverteidiger war ein halbes Jahr an den FC ausgeliehen, konnte sich aber nicht nachhaltig durchsetzen. Der ehemalige U21-Nationalspieler wurde schließlich von den Bayern an Hannover 96 weiterverliehen und später von den Niedersachsen fest verpflichtet. Aktuell spielt Arrey-Mbi für den FC Braga, würde aber gerne nach Deutschland wechseln. Die aktuelle Spielzeit verläuft sehr wechselhaft. Mal Startelf, mal Joker, mal 90 Minuten Bank. Der Marktwert liegt aktuell bei sechs Millionen Euro, der Vertrag läuft noch bis 2029.
Felix Uduokhai: Auch ein weiterer Ex-Wolfsburger könnte interessant werden – wenn, dann als Leihspieler. Der gebürtige Deutsche spielt aktuell bei Besiktas Istanbul. Allerdings hält sich auch die Einsatzzeit des 28-Jährigen in Grenzen. Zuletzt saß der 28-Jährige sieben Mal in Folge nur auf der Bank. Insgesamt kommt der Innenverteidiger auf mehr als 200 Profi-Pflichtspiele. Der Marktwert liegt aktuell bei rund sechs Millionen Euro. Tatsächlich steht Uduokhai auf der Streichliste des türkischen Traditionsvereins. In türkischen Medien heißt es, dass man einem Abgang, auch einer Leihe, offen gegenüber stehe. Es soll zahlreiche Interessenten, auch aus Deutschland geben.
Lukas Klostermann: Der ehemalige Nationalspieler kommt bei RB Leipzig aktuell so gut wie gar nicht zum Einsatz. Vier Minuten stehen in der offiziellen Ligastatistik. Zu wenig für einen Abwehrspieler mit so viel Erfahrung. Auch daher sollen schon einige Clubs für eine Leihe in Leipzig angeklopft haben. Der Vertrag des 29-Jährigen läuft noch bis 2028. Der Marktwert liegt aktuell bei rund fünf Millionen Euro. Vorteil Klostermann: Der ehemalige Nationalspieler kann auch auf der rechten Abwehrseite spielen.
Lukas Kwasniok wünscht sich höheres „Entwicklungstempo“ beim 1. FC Köln
Redaktion
Als Lukas Kwasniok im Sommer vom SC Paderborn zu den Geißböcken wechselte, befand sich der Verein im Umbruch. Eine Chance, mit der der 44-Jährige möglichst nachhaltige Veränderungen herbeiführen will beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok wünscht sich ein höheres Entwicklungstempo.
Einen Fußabdruck hinterlassen, etwas aufbauen und Veränderungen herbeiführen – Der Kölner Coach will etwas erreichen beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok wünscht sich ein höheres Entwicklungstempo.
Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Dass FC-Trainer Lukas Kwasniok kein Freund von festgefahrenen Strukturen ist, hat nach 14 Pflichtspielen mit wechselnden Startelfen und Positionen seiner Spieler wohl auch der letzte Beobachter längst begriffen. Dem Kölner Coach kann nun wirklich nicht vorgeworfen werden, nicht flexibel auf den jeweiligen Gegner zu reagieren, gegebenenfalls auch Veränderungen während des Spiels vorzunehmen. Und genau dieses Vorgehen ist für den 44-Jährigen der Kern seiner Arbeit: „Um erfolgreich zu sein, musst du aber immer wieder Anpassungen vornehmen. Das machen wir beim FC. Dennoch bin ich manchmal ungeduldig und versuche, das zu beschleunigen“, sagte Kwasniok unlängst dem „Kicker“.
Kwasniok wünscht sich höheres „Entwicklungstempo“
Denn der Kölner Coach wünscht sich ein höheres „Entwicklungstempo“, Veränderungen, die es gilt, gemeinsam anzustoßen. In der Zusammenarbeit mit FC-Sportchef Thomas Kessler sieht Kwasniok dabei gute Chancen, den Verein nachhaltig voran zu bringen. Er selbst bringe dabei den „externen Blick mit“, Kessler sei jung und dynamisch und habe den Vorteil, jeden Stein in Köln zu kennen. Dabei dürfe es keine Tabus geben. Denn „gerade bei großen Traditionsvereinen brauchst du Leute, die vorwärtskommen wollen“, so Kwasniok. Bei eben jenen großen und traditionellen Vereinen sind die Strukturen oftmals festgefahren, nicht flexibel, es gibt ein immenses Anspruchsdenken. Kleinere Clubs hingegen seien weniger festgefahren in ihren Strukturen und es „ist einfacher, Veränderungen anzustoßen“, so der Kölner Trainer.
Als Beispiele benennt der Ex-Paderborner neben seinem vorherigen Verein auch den Bundesligisten Freiburg, Zweitligisten Elversberg sowie einige ausländische Vereine wie den aktuellen schwedischen Meister Mjällby und Bodö/Glimt in Norwegen. Der schnelle Erfolg und das Entwicklungstempo dieser Vereine müsse auch für den FC der Maßstab sein. Und hier will Kwasniok ordentlich mitmischen. „Bevor ich einen Verein wieder verlasse, will ich Bäume pflanzen, in deren Schatten ich nicht sitze. Also: Ich will eine erfolgreiche Zeit mitgestalten, die sich fortsetzt, wenn ich nicht mehr da bin“, so der 44-Jährige. „Meine Vereine sind für mich immer wie eine Familie, für die ich die Verantwortung trage und die ich zu Höchstleistungen anspornen will.“
„Bis dato ein ordentliches Bild“
Höchstleistungen, die die Fans und der Coach auch von den Spielern sehen wollen – und das laut Kwasniok „völlig zu recht.“ Allerdings geht Kwasnioks Blick auch über die einzelnen Akteure hinaus. „Auch das Umfeld wirkt auf eine Mannschaft, Spieler reagieren sensibel darauf und merken, ob jemand hungrig oder selbstzufrieden ist. Es muss immer etwas Neues geben, Monotonie ist der Tod der Aufmerksamkeit“, erklärt der Trainer. „Das versuchen mein Team und ich jeden Tag bei der Trainingsarbeit vorzuleben. Wenn ich diesem Anspruch nicht mehr gerecht werden kann, höre ich auf.“ Die Chance, beim FC einiges zu verändern, sieht der Kölner Coach. Mit einem starken Saisonauftakt sowie 15 Punkten und aktuell Platz zehn in der Bundesliga habe der FC “bis dato ein ordentliches Bild abgegeben.“ Es gebe allerdings noch sehr viel zu tun.
„Gefühlt ist wieder alles scheiße beim FC“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen Frankfurt
Redaktion
In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ äußerte sich der ehemalige Kölner Spieler zusammen mit Fabian Köster zur 3:4-Niederlage des 1. FC Köln: Jonas Hector übt deutliche Kritik am FC.
Die Niederlage gegen Eintracht Frankfurt bietet Raum für Diskussionen. Auch der ehemalige Nationalspieler des FC hadert mit der Begegnung zwischen Frankfurt und dem 1. FC Köln: Jonas Hector übt deutliche Kritik am FC.
Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln
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Die zweite Niederlage des 1. FC Köln führte bereits während des Duells, aber vor allem im Nachgang zu Diskussionen in den Sozialen Medien und unterhalb der Kölner Fans. Auch Ex-FC-Spieler Jonas Hector hat eine Meinung zur Niederlage seiner ehemaligen Mannschaft – und die fällt sehr deutlich aus. Zusammen mit Fabian Köster sprach Hector im gemeinsamen Podcast „Schlag und Fertig“ in der neusten Folge über die Begegnung gegen Frankfurt. „Es waren Sachen, die einen aus Fansicht super aufregen. Zwei Gegentore resultieren direkt beziehungsweise indirekt daraus, dass hinten rumgedribbelt wird und der Ball nicht einfach weggedroschen wird. Wo man aus der Leihen-Fansicht sagt: „Schieß doch einfach den scheiß Ball weg!“ Dann wurde der Ball verloren und zweimal entsteht ein Tor. Das finde ich schon super ärgerlich“, machte Köster seinem Frust Luft. „Wir sind Aufsteiger, da kann man auch mal eine Ball wegpölen“, ergänzte Köster. Auch Lothar Matthäus kommentierte während des Spiels, dass man mit den limitierten Möglichkeiten eines Aufsteigers nicht hinten rumdribbeln sollte.
„Das hat mich ein bisschen enttäuscht“
Auch Hector sieht die gefallenen Gegentore kritisch: „Wenn man das so spielen will, dann muss man damit rechnen, dass das auf Kritik stößt, aus Fanreihen oder aus Expertensicht. Das finde ich absolut verständlich, dass man sich darüber aufregt. Die Gegentore waren zu einfach. Dann wird es schwer gegen eine Mannschaft, die das konsequent zu Ende spielen kann“, so Hector. Der ehemalige FC-Profi findet allerdings auch eine Erklärung: „Es gibt viele, die zum ersten Mal in der Bundesliga spielen in dem Kader, in der Mannschaft, die auch von Beginn an gespielt haben. Das gehört eben auch zu so einem Lernprozess dazu“, ordnet Hector ein. „Da muss man dann eben auch manchmal so kack Gegentore schlucken. Lieber in einem Spiel direkt alles und dann nie mehr.“
Köster kritisierte ebenfalls das Tor, das in Unterzahl gefallen ist. Die Frage, ob Kwasniok nicht früher hätte einwechseln müssen, um so das Tor zu verhindern, wurde auch bereits in den Sozialen Medien heftig diskutiert. „Wenn du dir das Tor aber anguckst, da hättest du auch Elf-gegenElf spielen können. Das Tor bekommst du nicht, weil du in Unterzahl spielst“, meint Hector. Ein anderer Aspekt habe ihn allerdings mehr geärgert: „Ich fand schade, dass die zweite Halbzeit so dahingeplätschert ist. Da hätte ich mir gewünscht, dass die Mannschaft deutlich aktiver spielt. So wie die letzten zehn, 15 Minuten. Da hat man ja gesehen, dass das auch gut klappt. Am Ende waren das vier, fünf richtig richtig gute Chancen“, so Hector. Ich hatte das Gefühl, dass man da ein Stück weit abwartend agiert hat. Auch mit dem 2:1 Rückstand. Da habe ich mir erhofft, dass die Mannschaft mit richtig Vollgas aus der Halbzeit kommt.“ Es habe nur eine Chance von Thielmann gegeben und sonst bis zur 80. Minute nichts mehr, kritisiert Hector. „Das hat mich ein bisschen enttäuscht.“ Man könne nur eine Sache daraus lernen: „Das Leben geht weiter.“
„Gefühlt ist wieder alles scheiße beim FC“
Besonders stellte der Ex-Kölner allerdings seine Erfahrungen auf Social Media dar. Nach dem Duell habe er die Kommentare im Netz gelesen: „Gefühlt ist wieder alles scheiße beim FC nach zwei Niederlagen. Trainer kacke und es ist wieder alles ganz anders als nach den ersten vier, fünf Spielen“, fasst Hector die Reaktionen auf Social Media zusammen. Der Trainer habe viel zu spät gewechselt und viel zu lange gewartet. Es wurde viel zu abwartend gespielt. Im Gegenzug dazu gab es auch diejenigen, die die Kirche im Dorf lassen wollen. „Du hast schon gemerkt, dass ein Stimmungsumbruch da ist in den Kommentaren,“ berichtet Hector. „Ich dachte, jetzt können die mal in Ruhe arbeiten, jetzt kommen die ersten, die sich schon wieder aufregen.“ Eine Erfahrung, die der 35-Jährige sicherlich des Öfteren am eigenen Leib gemacht hat. „Ich kann ja auch verstehen, dass man sich über ein einzelnes Spiel aufregt, aber jetzt direkt auch den Trainer in Frage zu stellen, das weiß ich nicht.“
Aufatmen vor Bremen: Isak Johannesson trainiert wieder mit beim 1. FC Köln
Redaktion
Noch am Dienstag fehlte der Kölner Profi beim Training am Geißbockheim krankheitsbedingt. Die Trainingseinheit am Mittwoch konnte der isländische Nationalspieler wieder bestreiten beim 1. FC Köln: Isak Johannesson ist zurück auf dem Platz.
Am Mittwochmorgen gab es positive Nachrichten vom Trainingsgelände des 1. FC Köln: Isak Johannesson ist zurück auf dem Platz.
Isak Johannesson vom 1. FC Köln beim Training
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Drei Tage vor dem Auswärtsspiel bei Werder Bremen gibt es gute Nachrichten beim 1. FC Köln. Nachdem am gestrigen Dienstag Isak Johannesson das Training krankheitsbedingt verpasste, stand der isländische Nationalspieler heute wieder auf dem Platz am Geißbockheim. Die Sommer-Neuverpflichtung des FC wird laut Verein auch mit zum Duell gegen Bremen reisen und die Mannschaft tatkräftig unterstützen. Das dürfte für Trainer Lukas Kwasniok ein Aufatmen bedeuten. Denn im vergangenen Duell gegen Eintracht Frankfurt war mit Joel Schmied bereits ein weiterer Spieler für die Begegnung am Samstagnachmittag ausgefallen und wird den Geißböcken voraussichtlich auch länger fehlen.
Johannesson gehört zum Stammpersonal
Der Ausfall von Johannesson im Mittelfeld hätte besonders schwer gewogen. Zum einen, da Eric Martel gegebenenfalls in der Defensive aushelfen muss und nach hinten rückt. Zum anderen, da Johannesson unter Kwasniok absolut gesetzt ist. In elf Ligaspielen wurde der 22-Jährige nur einmal eingewechselt, stand ansonsten zehn Mal in der Startelf des Trainers. Im Hinblick auf die wechselnden Anfangsformationen von Kwasniok gehört der Isländer also zum Stammpersonal und ist einer der Leistungsträger der Geißböcke.
Und das nicht zu unrecht. Denn Johannesson, der zuletzt vom Online-Portal transfermarkt.de auf einen Marktwert von 10 Millionen Euro geschätzt wurde, zeigt durchaus solide Leistungen. Gegen den VfL Wolfsburg konnte der 22-Jährige mit seinem Treffer sogar Scorerpunkte sammeln. Ein Einsatz gegen Bremen scheint durchaus wahrscheinlich.
Transfergerücht: Der 1. FC Köln ist offenbar an diesem Drittliga-Talent interessiert
Redaktion
Trotz des insgesamt soliden Saisonauftakts dürfte hinter den Türen am Geißbockheim über Verstärkungen des Kaders nachgedacht werden. Der FC wird wohl noch einmal nachlegen. Und es gibt auch das nächste Transfergerücht: Der 1. FC Köln ist angeblich an Ayoube Amaimouni-Echghouyab interessiert.
Wenige Wochen vor Beginn der Winterpause gibt es das nächste Kölner Transfergerücht: Laut „RevierSport“ ist der 1. FC Köln an Ayoube Amaimouni-Echghouyab von der TSG Hoffenheim II interessiert.
Ayoube Amaimouni-Echghouyab beim Spiel gegen den MSV Duisburg (Foto: picture alliance/foto2press | Oliver Zimmermann)
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Natürlich steuerte er ebenfalls einen Treffer beim 4:1-Erfolg der Zweitvertretung der TSG Hoffenheim gegen den MSV Duisburg bei. Das zwischenzeitliche 3:0 ging auf die Kappe des Marokkaners. Natürlich, weil Ayoube Amaimouni-Echghouyab bei seinen vergangenen vier Einsätzen immer erfolgreich war. Drei Tore und zwei Vorlagen sammelte der 20-Jährige in den Partien und kommt nun in der Liga schon auf insgesamt acht Treffer und vier Assists. Damit befindet sich das Talent sowohl in der Torjägerliste als auch in der Scorerliste in der Top-5. Was die Torgefahr angeht werden ein wenig Drittliga-Erinnerungen an das Vorjahr wach, als Said El Mala die Liga aufräumte, nur eben auf der linken Seite, der gebürtige Spanier Amaimouni-Echghouyab spielt auf der rechten Seite.
Dribbelstark und torgefährlich
Und das eben ziemlich erfolgreich. So erfolgreich, das gleich mehrere Bundesligisten auf den Außenspieler aufmerksam geworden sind. Neben Bayer Leverkusen, dem VfB Stuttgart, dem Hamburger SV und dem VfL Wolfsburg soll auch der 1. FC Köln an dem Offensivspieler „dran sein“. Das berichtet „RevierSport„. Demnach hätten aber auch der FC Como und der FC Brügge die Fühler ausgestreckt. Der 20-Jährige gilt in der Tat als großes Offensivtalent. Amaimouni-Echghouyab ist dribbelstark, gilt als schnell und sorgt eben für mächtig Torgefahr – wenn auch noch in der 3. Liga. Der 20-Jährige spielte in der Jugend für Rot-Weiss Essen und Arminia Bielefeld. Während die Kölner auf der linken Seite mit Jakub Kaminski, Said El Mala und Linton Maina richtig stark besetzt sind, fehlt auf der rechten Seite ein wenig die Alternative zu Jan Thielmann.
Auch, wenn Spieler wie Kaminski oder Maina natürlich beide Flügel beackern können. Zuletzt betonte der 20-Jährige, dass er sich aktuell nur auf die Drittliga-Saison mit der Zweitvertretung aus Hoffenheim konzentriere. Allerdings läuft der Kontrakt des Talents bereits im kommenden Sommer aus. Kein Wunder, dass die ersten Vereine anklopfen. Zumal der Marktwert aktuell noch auf 500.000 Euro geschätzt wird. Möglich ist natürlich auch, dass die TSG Hoffenheim den Kontrakt verlängert. Immerhin soll es auch in der Sinsheimer Offensive im Sommer weitere Veränderungen geben. Der Offensivspieler wäre sicherlich eine Verstärkung, allerdings ist die Konkurrenz wieder einmal sehr groß.
Bitterer Ausfall beim 1. FC Köln: Marina Hegering muss an der Schulter operiert werden
Redaktion
Nach dem verlorenen Pokal-Duell der FC-Frauen beim SC Sand und dem Remis gegen Werder Bremen muss die Mannschaft von Britta Carlson nun eine weitere schlechte Nachricht hinnehmen: Marina Hegering fällt bei den Frauen des 1. FC Köln vorerst aus.
Am Montag gab der Verein die Nachricht über den Ausfall der ehemaligen Nationalspielerin bekannt: Marina Hegering fällt bei den Frauen des 1. FC Köln vorerst aus.
Marina Hegering für den 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel/Getty Images)
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Bei den FC-Frauen läuft es aktuell nicht rund. Zuerst das Aus im DFB-Pokal gegen den SC Sand, dann nur einem Punkt gegen Werder Bremen am Wochenende. Nun gibt es auch personell schlechte Nachrichten. Wie der Verein am Montagmorgen bekannt gab, fällt FC-Spielerin Marina Hegering vorerst aus. Die ehemalige Nationalspielerin hatte sich an der Schulter verletzt. Bereits vergangene Woche hatte sie sich in Köln einer MRT-Untersuchung unterzogen. Es folgte die bittere Diagnose: Hegering muss operiert werden und steht der Mannschaft von Britta Carlson laut Verein „für längere Zeit“ nicht zur Verfügung.
Maßgeblich an guten Entwicklungen der FC-Frauen beteiligt
Hegering war im vergangenen Sommer vom VfL Wolfsburg zum FC gewechselt. Seither ist die 35-Jährige eine der Führungsspielerinnen der Kölner Frauen. Zehn Mal lief die 35-Jährige in dieser Saison von Beginn an auf und „war an der sehr guten Entwicklung der FC-Frauen in dieser Saison maßgeblich beteiligt“, so der Verein. Die Innenverteidigerin kommt in der aktuellen Spielzeit auf eine Vorlage im Duell gegen Union Berlin und zwei Tore im DFB-Pokal gegen den VfR Warbeyen. Nun wird sie der Google Pixel Frauen-Bundesliga und den FC-Frauen vorerst fehlen – der Ausfall schmerzt.
Denn mit der 35-jährigen Verteidigerin holten die Verantwortlichen des FC im Sommer keine Unbekannte ans Geißbockheim. Und die Liste der Erfolge und Auszeichnungen ist lang, sehr lang. Einmal Deutsche Meisterin, viermal DFB-Pokalsiegerin, UEFA-Women’s-Cup-Siegerin, Champions League-Finalistin, Vize-Europameisterin, Bronzemedaille-Gewinnerin bei Olympia. Hegering wurde bereits in ihrer Juniorinnenzeit U20-Weltmeisterin. Zudem erhielt sie mit der Fritz-Walter-Medaille 2009 in Gold für ihr großes Talent eine Auszeichnung.
Die 35-Jährige wurde am 17. April 1990 in Bocholt geboren. Nach Stationen beim FCR 2001 Duisburg, Bayer 04 Leverkusen, der SGS Essen und zwei Jahren für den FC Bayern München spielte Hegering ab 2022 für den VfL Wolfsburg. Mit 221 Bundesligaspielen, bei denen sie 32 Tore erzielte, 30 Einsätzen im DFB-Pokal mit sieben erzielten Toren und 34 Einsätzen in der Champions League verfügt die Verteidigerin über viel Erfahrung. Beim VfL Wolfsburg war sie bis zuletzt Stammspielerin und Leistungsträgerin und setzte dies auch beim FC fort. In der Zeit von 2019 bis 2024 lief Hegering 42 Mal für die A-Nationalmannschaft auf. 2022 wurde die 35-Jährige unter anderem mit dem DFB Vize-Europameisterin in England.