Tore garantiert? Die Offensive des 1. FC Köln weiß, wo Augsburgs Tor steht

Linton Maina jubelt nach seinem Tor gegen Augsburg
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Tore garantiert? Die Offensive des 1. FC Köln weiß, wo Augsburgs Tor steht

Im bisherigen Saisonverlauf hat sich die Hintermannschaft des FC Augsburg alles andere als sattelfest gezeigt. Ein Vorteil für die Geißböcke? Die Offensive des 1. FC Köln weiß, wo Augsburgs Tor steht.

Die Anfälligkeit der Augsburger Hintermannschaft ist keine Toregarantie für den FC. Florian Kainz, Jan Thielmann, Marius Bülter und Co. – die Offensive des 1. FC Köln weiß aber sehr wohl, wo Augsburgs Tor steht.

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Es gibt wohl nur wenig Zweifel daran, dass die Statistik immer nur einen Teil der Wahrheit ablichtet. Obwohl im Schnitt beispielsweise vier Tore in den bisherigen Liga-Duellen der Augsburger gefallen sind und dabei auch jeweils beide Mannschaften immer trafen, ist nicht sicher gesagt, dass die Begegnung des FC am Samstag eine torreiche wird. Wahrscheinlich ist das aber schon: Immerhin trifft eine besonders kaltschnäuzige Mannschaft auf eine in der Defensive doch anfällige. Der FCA hat den höchsten gegnerischen xGoals-Wert der Liga – und das mit großem Abstand. Doch ein Garant ist es eben nicht. Um die Hoffnung auf Kölner Treffer aber ein wenig zu erhöhen, sei erwähnt, dass gleich mehrere FC-Spieler ganz genau wissen, wo das Tor der Augsburger steht, beziehungsweise, wie man es dann auch noch trifft.

Viele Treffer gegen Augsburg

Eric Martel erzielte sein erstes Tor für die Geißböcke in einer Begegnung gegen die Fuggerstädter. Im April 23 gewannen die Kölner 3:1 in Augsburg, der Sechser traf zum zwischenzeitlichen 2:0. Luca Waldschmidt war bereits zwei Mal erfolgreich, bereitete zwei Treffer vor. Doch der ehemalige Nationalspieler hat noch ein ganz anderes Erlebnis mit dem FCA. Im Juniorenbereich waren die Fuggerstädter wohl so etwas wie der Lieblingsgegner des gebürtigen Siegeners. Gleich sechs Tore knipste der Angreifer damals im Dienste der Frankfurter U17 gegen Augsburg – gegen keinen Gegner mehr. Im Februar 2013 erzielte Waldschmidt sogar einen Hattrick. Auch Marius Bülter traf bereits gegen den FCA. Auf der Scorerliste stehen zwei Treffer, ein Assist.

Und um die Kölner Gefährlichkeit gegen Augsburg komplett zu machen, kommen auch Linton Maina, Jan Thielmann und Florian Kainz auf insgesamt vier Tore und vier Assists. Die weiteren Kölner Offensivkräfte waren bislang weniger erfolgreich. Vor allem, weil es bisher für sie kaum bis gar keine Duelle gegen Augsburg gegeben hat. Nur Jakub Kaminski fällt in der Statistik mit keinem Tor in vier Begegnungen ab. In seiner aktuellen Form wäre der Samstag doch ein guter Zeitpunkt, das zu ändern.

Die Schattenseite der Qual der Wahl beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok muss zwei Spieler streichen

Lukas Kwasniok beim Spiel des 1. FC Köln
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Die Schattenseite der Qual der Wahl beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok muss zwei Spieler streichen

Durch die Rückkehr von Marius Bülter stehen Lukas Kwasniok wieder mehr Optionen für das Duell gegen den FC Augsburg zur Verfügung. Doch dieser Luxus führt auch auf der anderen Seite zur Qual der Wahl beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok muss wieder zwei Spieler streichen.

Mit Marius Bülter kehrt ein Leistungsträger zurück in den Kader der Geißböcke. Und das hat Auswirkung auf die Nominierung beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok muss nämlich wieder zwei Spieler streichen.

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Zu Beginn der Länderspielpause hatte Lukas Kwasniok noch erklärt, ein Freund der Länderspielpause zu sein. Betonte aber auch, dass er es am liebsten gehabt hätte, seine Nationalspieler wären auch in Köln geblieben. Zum einen sicherlich, damit sich die Mannschaft in ihrer Gänze weiter einspielen könnte, zum anderen aber auch, damit die Jungs keinem erhöhten Verletzungsrisiko ausgesetzt wären. Zumindest bei Zweiterem kann der Coach aufatmen. Zwar habe man bei Said El Mala eine leichte Muskelspannung feststellen können und auch Isak Johannesson habe laut Kwasniok nach wenig Schlaf ein „wenig verbogen“ ausgesehen, einsatzfähig sind seine Spieler aber schon. Und nicht nur das: Im Laufe der Woche meldeten sich auch die zuletzt angeschlagenen Marvin Schwäbe und Jan Thielmann sowie Marius Bülter zurück.

„Insofern können wir aus dem Vollen schöpfen“

Dementsprechend hat sich die personelle Lage beim FC entspannt. „Insofern können wir aus dem Vollen schöpfen und freuen uns auf Samstag“, sagte der Coach mit einem Lächeln im Gesicht. Kwasnioks Freude ist durchaus nachzuvollziehen. Der Kölner Trainer hat sein Versprechen schon lange wahr gemacht, möglichst viel zu rotieren, immer wieder anderen Spielern eine Chance zu geben. Das könnte auch am Samstag wieder der Fall sein. Möglicherweise gibt es am siebten Spieltag die siebte unterschiedliche Startelf. Zudem hat der Trainer auch bereits fünf unterschiedliche taktische Formationen gewählt. Die Maxime ist weiterhin, den geeigneten Schlüssel für den jeweiligen Gegner zu finden. Kwasniok hat dazu weiterhin die Qual der Wahl. Doch wo Licht ist, ist meist auch Schatten.

Und den werden am Samstag wieder zwei Spieler der Kölner Profis erfahren. Denn nach der Rückkehr von Marius Bülter, muss der Kölner Coach wieder zwei Akteure aus dem Kader streichen. Und auch da hat der Coach wieder die Qual der Wahl. Bei den vergangenen vier Spielen war jedes Mal Jusuf Gazibegovic betroffen. Der Rechtsverteidiger scheint keine Rolle mehr unter dem Coach zu spielen. Kwasniok macht aber auch keinen Halt vor Spielern, die in der vergangenen Saison noch zu den Stammspielern gehört haben. Denis Huseinbasic, Dominique Heintz, Florian Kainz oder Linton Maina – gleich mehrere Leistungsträger der Vorsaison blieben schon komplett außen vor. Allerdings haben es die Spieler auch wieder selbst in der Hand, auf sich aufmerksam zu machen.

Zuletzt nutzte genau das Dominique Heintz, der bekanntlich gegen die TSG Hoffenheim wieder in die Anfangsformation gerutscht war.

Der 1. FC Köln will den Flow nutzen, der FC Augsburg sucht nach der Konstanz

Eric Martel im Duell im Spiel gegen den FC Augsburg
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Der 1. FC Köln will den Flow nutzen, der FC Augsburg sucht nach der Konstanz

Nach der Länderspielpause empfängt der FC am Samstag den FC Augsburg zum 7. Spieltag. Zuletzt überzeugte die Mannschaft von Lukas Kwasniok mit einem Sieg gegen die TSG Hoffenheim. Nun wartet mit dem FC Augsburg ein unangenehmer Gegner. So will der 1. FC Köln gegen Augsburg punkten.

Die Ausgangslage ist eindeutig: Die Augsburger performen nach einem schwachen Start deutlich unter den Erwartungen, während Köln in positiver Form überrascht. Mit zehn Punkten belegen die Geißböcke aktuell den sechsten Tabellenplatz. Der FCA liegt mit sieben Zählern auf Rang 14. Beide Teams gehen mit einem Sieg im Rücken in die Partie. So will der 1. FC Köln gegen Augsburg punkten

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Noch im vergangenen Sommer hat der FCA deutlich aufgerüstet. Mit Spielern wie unter anderem den auch vom FC umworbenen Robin Fellhauer. Aber mit Sandro Wagner wurde auch ein neuer, ambitionierter Trainer und mit dem Namen auch eine gewisse Erwartung verpflichtet. Neue Protaginsten, die frischen Schwung bringen sollten. Bislang blieb der gewünschte Erfolg aber überschaubar. Erst der 3:1-Heimsieg gegen Wolfsburg beendete die jüngste Negativserie der Fuggerstädter. Lukas Kwasniok analysiert den kommenden Gegner sachlich: „Augsburg hat einen jungen, aufstrebenden Trainer verpflichtet, der den Fokus klar auf Intensität legt. Gegen Wolfsburg waren sie extrem aggressiv, zielstrebig und sehr präsent. Das hat sie in die Erfolgsspur zurückgeführt.“ Daher sei es schwierig, zu beurteilen, wie sich das Team von Wagner nach der Länderspielpause zeigt.

Augsburger unter Performancedruck

Köln will den FCA genau in diesem Aufwind nun aber auch schon wieder stoppen: „Wir versuchen, sie da wieder heraus zu katapultieren“, so Kwasniok. Am Donnerstag war zwischen den Zeilen zu lesen, dass der Trainer eine gewisse Aggressivität fordert und natürlich die stehts geforderte Intensität. Diese wird der FC auch brauchen, um der körperbetonten Augsburger Spielweise Stand zu halten. Ganze 21 Gelbe Karten sammelte der FCA bereits. Personell richtet sich der Blick auf Stürmer Marius Bülter, der nach seiner Verletzung wieder einsatzbereit ist. Kwasniok macht dennoch deutlich, dass er nur eine optionale Rolle spielt: „90 Minuten Bundesliga nach dreiwöchiger Pause – das wäre unseriös. Wir haben da Verantwortung dem Spieler gegenüber.“ Ob er also als Option von Beginn an ist oder erst in der Joker-Rolle agiert, blieb offen.

Ähnlich vorsichtig ist der Trainer bei Said El Mala, der nach zwei intensiven Einsätzen bei der U21 am Donnerstag muskulär leicht angeschlagen ins Mannschaftstraining einstieg. „Der Junge ist 19, sein Körper ist die Belastung noch nicht gewohnt. Ich möchte nicht irgendwann hier sitzen und erklären müssen, warum wir auf ihn nicht aufgepasst haben.“ Ob der offensive Youngstar startet oder als Einwechselspieler kommt, werde kurzfristig entschieden, so Kwasniok.

Konstanz auf der rechten Seite

Gefestigt wirkt dagegen die Rolle des Norwegers Sebastian Sebulonsen. Zuletzt hatte der Schienenspieler in der Länderspielpause in der norwegischen A-Nationalmannschaft debütiert und seine starke Form auch dort bestätigt. Mit seiner defensiven Sicherheit und der Laufbereitschaft an der Linie, gerade um in den Rücken des Gegners zu kommen, ist er für Kölns Trainer in seiner momentanen Verfassung auf der rechten Seite unverzichtbar.

Dass der FC als Aufsteiger nach dem soliden Saisonstart am Samstag als Favorit der Partie gilt, lässt Kwasniok allerdings nicht stehen: „Wir sind Aufsteiger – und werden bis zum 34. Spieltag in jedem Spiel Außenseiter sein.“ Man müsse sich Woche für Woche in der Bundesliga neu unter Beweis stellen. Und genau das wollen die Kölner am Samstag tun. Dort, wo sie vor zwei Wochen aufgehört haben, anknüpfen. Mit Mut, Aggressivität und Selbstbewusstsein strebt der FC den nächsten Heimerfolg an.


Jakub Kaminski vom 1. FC Köln darf von WM-Teilnahme träumen

Jakub Kaminski spielte stark für Polen
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Jakub Kaminski vom 1. FC Köln darf von WM-Teilnahme träumen

Für den Kölner Linksaußen läuft es aktuell nicht nur bei den Geißböcken gut. Auch mit der Nationalmannschaft Polens konnte der 23-Jährige am Sonntagabend einen Erfolg feiern, bevor er zurückkehrt zum 1. FC Köln: Jakub Kaminski darf von der WM-Teilnahme träumen.

90 Minuten stand der Offensivspieler in Litauen auf dem Platz. Und es lief gut für den Nationalspieler aus den Reihen des 1. FC Köln: Jakub Kaminski darf von der WM-Teilnahme träumen.

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In der aktuellen Saison läuft es für den gebürtigen Polen wahrlich nicht schlecht. Beim 1. FC Köln ist der 23-Jährige angekommen, stand in allen Bundesliga-Duellen 90 Minuten auf dem Platz und erzielte für den FC bereits drei Tore. Aktuell befindet sich Jakub Kaminski auf Länderspielreise mit der polnischen Nationalmannschaft. Und auch auf dem internationalen Parkett scheint es für den Kölner Neuzugang rund zu laufen. Wurde Kaminski im Duell gegen Neuseeland noch geschont und kam nicht zum Einsatz, so stand der Offensivspieler am Sonntagabend gegen Litauen 90 Minuten auf dem Platz, wurde erst kurz vor Ende der Begegnung vom Feld genommen.

Kaminski mit gutem Spiel gegen Litauen

Beim 2:0-Sieg der polnischen Nationalelf machte Kaminski ein gutes Spiel, konnte allerdings keine Scorerpunkte sammeln. Das übernahmen unter anderem mit ihren Treffern die beiden Torschützen Sebastian Szymanski von Fenerbahce Istanbul und Robert Lewandowski, der per Kopf einschob. Polen behält dank der eingefahrenen Punkte den zweiten Rang der Gruppentabelle vor und liegt mit 13 Zählern nur drei hinter den Niederlanden als Tabellenführer. Auf dem dritten Platz reiht sich aktuell mit zehn Punkten Finnland ein. Der Mannschaft mit FC-Spieler Kaminski kann den Platz in den Playoffs nur noch ein unmöglich erscheinender Kantersieg der Finnen streitig machen.

Mit einem Sieg gegen die Niederlande in der dritten Länderspielphase könnte die Mannschaft von Nationaltrainer Jan Urban sogar mit dem Spitzenreiter punktemäßig gleichziehen. Allerdings hat die Elftal ein wesentlich besseres Torverhältnis. Das Duell findet am 14. November statt. In der zweiten Begegnung wartet dann am 17. November das Auswärtsspiel auf Malta auf Kaminski, Lewandowski und Co. Für Isak Johannesson geht es schon am Montagabend gegen Frankreich weiter. Nach der Niederlage gegen die Ukraine steht Island bereits mächtig unter Druck. Am Dienstag könnte Sebastian Sebulonsen sein Länderspieldebüt feiern und auch Said El Mala spielt mit der deutschen U21.

Ausbau des Geißbockheims lässt weiter auf sich warten – Prozess erst im Sommer 2026

Geschäftsstelle des 1. FC Köln
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Ausbau des Geißbockheims lässt weiter auf sich warten – Prozess erst im Sommer 2026

Eigentlich hatte der FC mit der Wahl des neuen Präsidiums und des neuen Kölner Oberbürgermeisters auf eine baldige Lösung gehofft. Es sollte voran gehen für den 1. FC Köln: Der nächste Dämpfer beim Ausbau des Geißbockheims.

Nach bereits jahrelangen Auseinandersetzungen im Streit um die Nutzung der Gleueler Wiese gerät das Vorhaben erneut ins Stocken beim 1. FC Köln: Der nächste Dämpfer beim Ausbau des Geißbockheims.

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Gefühlt war es eine der ersten Amtshandlungen. Der neue Vorstand des 1. FC Köln und der designierte Bürgermeister der Stadt Köln Torsten Burmester waren erst wenige Tage gewählt, da gab es am Geißbockheim bereits das erste Treffen. Und damit die Hoffnung vieler FC-Fans, dass der jahrelang Kampf um den Ausbau eben jenes Geißbockheims endlich schneller voran geht. „Der 1. FC Köln ist tief in der Stadtgesellschaft verwurzelt. Umso mehr freut es uns, dass Torsten Burmester als neuer Oberbürgermeister den FC als ersten offiziellen Termin ausgewählt hat. Wir wollen diesen guten Austausch fortsetzen und die gemeinsame Verantwortung für unsere Stadt aktiv wahrnehmen“, hatte FC-Präsident Jörn Stobbe Anfang Oktober gesagt. 

Prozess erst im kommenden Sommer

Tatsächlich hat der künftige Oberbürgermeister im Wahlkampf zum FC und dessen Ausbauplänen am Geißbockheim gestanden. Der FC würde auch weiterhin gerne seine drei Trainingsplätze auf den Gleueler Wiesen bauen. Doch wie der Kölner Stadt-Anzeiger in seiner Samstagsausgabe berichtet, wird es zumindest eine juristische Entscheidung über die Gültigkeit der beiden Bebauungspläne nicht so schnell geben. Das OVG Münster teilte dem Stadt-Anzeiger auf Nachfrage mit, dass die Verhandlung erst für kommenden Juni anberaumt ist. Ein Urteil könnte sogar noch am gleichen Tag erfolgen. Das OVG hatte 2022 die Pläne für den Umbau wegen eines Formfehlers für unwirksam erklärt. Das Urteil wurde später gekippt, nun gibt es im Juni die nächsten Verhandlungen.

FC-Geschäftsführer Philipp Türoff sagte dem Stadt-Anzeiger am Freitag: „Wir sind enttäuscht, dass es so spät ist, aber wir stellen uns darauf ein und sind bereit.“ Zuletzt hatte man sich eigentlich auf einen Kompromiss geeinigt. Dieser vom Verein und dem Bündnis aus Grünen, CDU und Volt erwirkte Kompromiss, zwar das Leitstungszentrum auf dem Gelände des bisherigen Fußballplatzes zu bauen, die drei weiteren Plätze allerdings nicht auf der Gleuler Wiese zu errichten, scheint gescheitert. Denn die Verwaltung der Stadt sollte neue Flächen für den Breitensport und den FC finden, die lassen aktuell aber noch auf sich warten.

Der FC kann sich auch bei gewonnenem Prozess auf neuen Ärger einstellen. Denn selbst wenn die Pläne vom OVG für wirksam erklärt würden und der FC die Baugenehmigung beantragen könnte, steht dem Bau noch einiges im Wege. Ein neuer Bebauungsplan soll die Gleueler Wiese als Grünflache schützen, der Aufstellungsbeschluss ist vom Rat seit vergangenem Jahr beschlossen. Sollte der FC nach gewonnenem Prozess den Bauantrag stellen, gäbe es aufgrund des Aufstellungsbeschlusses eine Veränderungssperre und dem Vorhaben wäre erneut erst einmal ein Riegel vorgeschoben.

Trotz Kaderumbruch: In der Defensive setzt der 1. FC Köln gerade auf altbewährte Kräfte

Timo Hübers und Joel Schmied sind aktuell unumstritten
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Trotz Kaderumbruch: In der Defensive setzt der 1. FC Köln gerade auf altbewährte Kräfte

In der vergangenen Saison wurde die Defensive der Kölner öfter kritisiert. Gerade die Innenverteidigung schien zu Beginn der Spielzeit nicht immer sattelfest und offenbarte dann am Ende der Saison erneut schwächen. Umso erstaunlicher ist eine Entwicklung trotz Umbruch beim 1. FC Köln: Altbewährte Kräfte werden die neue Konstante im veränderten Kader.

In der vergangenen Zweitliga-Saison war die Defensive beim FC häufiger mal das Sorgenkind. Gerade als Aufsteiger erschien eine Kaderverbreiterung auch in der Hintermannschaft demnach folgerichtig. Aktuell sind aber ausgerechnet Innenverteidiger, die nicht immer unumstritten waren, die neuen Stabilisatoren beim 1. FC Köln: Altbewährte Kräfte werden zumindest aktuell die neue Konstante im Kader.

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Gerade zu Beginn der vergangenen Spielzeit war eine der größten Baustellen die Abwehrkette. Das wurde auch durch die Neuverpflichtungen nach dem Registrierungsverbot nicht wirklich aufgefangen. Immer wieder kam es zu Schwächen im Defensivverbund: Joel Schmied leistete sich den ein oder andere Fehler, unter anderem verursachte der Schweizer einen bitteren Elfmeter gegen Fortuna Düsseldorf. Der Berner wurde bei vielen Fans bereits als ein weiterer Fehleinkauf von Christian Keller eingeordnet. Timo Hübers gewann im Schnitt etwas mehr als jeden zweiten Zweikampf, war aber ebenfalls in einigen Spielen an mehreren Gegentoren beteiligt. Dominique Heintz wurde immer wieder ein Tempodefizit bescheinigt, das kolportiert in der Bundesliga eventuell noch deutlicher ausfallen würde. Die Fans forderten Verstärkung, und sie kam. Zu einem Teil für die Offensive. Von den insgesamt zwölf Neuzugängen wurden sieben wohl eher für die vorderen Positionen eingeplant und auch regelmäßig eingesetzt. Das Gesicht der Mannschaft hat sich vor allem in der Offensive verändert.

Neuer Abwehrchef schwer verletzt, Aufstiegs-Duo gefordert

Dabei hat der FC auch in der Defensive nachgebessert. Doch einer der vielversprechenden Neuzugänge verletzte sich früh, fiel nach nur zwei Einsätzen mit eine schweren Schultergelenks-Verletzung aus und wird wohl frühestens Ende Oktober wieder angreifen können. Der zehn Millionen Euro teure Hoffnungsträger Rav van den Berg überzeugte bei seinen bisherigen Auftritten mit einer Zweikampfquote von 66,7 Prozent sowie einer für sein Alter beeindruckenden Souveränität, einer Routine. Auch Cenk Özkacar wurde verpflichtet, kommt aber bislang eher selten zum Zug. Am Donnerstagabend lief der Abwehrspieler als Kapitän beim Cologne Cup auf, die Binde beflügelte den Innenverteidiger aber auch nicht so recht.

Glück im Unglück für das Aufsteiger Abwehr-Duo Hübers und Schmied. Denn die beiden tragen aktuell wieder die Verantwortung in der Kölner Defensive. Vor allem Schmied profitiert, hat sich zum unumstrittenen Stammspieler entwickelt. Am vergangenen Spieltag komplettierte dann ausgerechnet Heintz die Dreierreihe – die Stamm-Hintermannschaft der Rückrunde war also wieder vereint. Nach sechs Bundesligaspielen stehen aktuell neun Gegentore auf dem Kölner Konto. Ein Wert im Mittelmaß der Liga. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Torhüter Marvin Schwäbe mit Glanzparaden bereits einige Punkte gerettet hat und die Defensive stabiler wirken lässt, als sie statistisch erscheint. Der formstarke Eric Martel verschiebt je nach System zwischen Mittelfeld und Dreierkette, ist ebenfalls eine sichere Konstante.

Hübers und Schmied überzeugen bislang mit soliden Auftritten. Nach der Länderspielpause wartet der mitunter kriselnde FC Augsburg mit Trainer Sandro Wagner. Anschließend folgen einige Topgegner. Dann wird sich zeigen, ob Köln gerade überperformt oder die Mischung einfach gut passt. Spannend dürfte dann aber auch die Rückkehr von van den Berg werden. Der Niederländer wird voraussichtlich im Oktober wieder mit der Mannschaft trainieren. Auf ihn hält Lukas Kwasniok große Stücke. Doch die Konkurrenz wird es dem U21-Nationalspieler wohl nicht leicht machen.

Nach Doppel-Pleite: Nur wenige Spieler können sich beim 1. FC Köln „für mehr empfehlen“

Lukas Kwasniok wirkt beim Cologne Cup enttäuscht
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Nach Doppel-Pleite: Nur wenige Spieler können sich beim 1. FC Köln „für mehr empfehlen“

Mit zwei Niederlagen in zwei Spielen verlief das Benefiz-Turnier alles andere als optimal für den FC. Trotzdem konnten gegen die Viktoria und Fortuna zumindest ein paar Profis Pluspunkte im Kampf um einen Platz in der Mannschaft des 1. FC Köln sammeln: Nur wenige Spieler bieten sich beim Cologne Cup an.

Es war ein bitterer Abend für den FC im Südstadion von Fortuna Köln. Beide Partien gegen die Stadtrivalen gingen mit 1:2 verloren. Aber immerhin ein paar kleine Lichtblicke gab es beim 1. FC Köln: Nur wenige Spieler bieten sich beim Cologne Cup an.

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Es war ein bisschen sinnbildlich für den bitteren FC-Abend, was sich auf dem Rasen des Südstadions kurz nach Abpfiff der letzten Partie abspielte. Die Kölner Profis und Betreuer standen sichtlich bedient vor ihrer Auswechselbank, während auf der anderen Seite des Platzes gefeiert wurde. Dort nahm nämlich Fortuna Köln, die sowohl die Geißböcke als auch die Viktoria mit 2:1 beziehungsweise 1:0 besiegt hatten, den Pokal für den Sieg im Cologne Cup entgegen. Während der Regionalligist sich also freuen durfte, konnten die Geißböcke nur zuschauen. Zu recht nach zwei insgesamt enttäuschenden Leistungen inklusive zweier Niederlagen gegen den Viert- und den Drittligisten.

Licht und Schatten bei den Spielern

Trotzdem wollte Lukas Kwasniok seiner Mannschaft den Einsatz nicht absprechen – zumindest größtenteils. „Die Haltung war absolut in Ordnung. Damit war ich schon einverstanden. Ich fand, dass der ein oder andere eigentlich eine ganz ordentliche Leistung gezeigt hat. Zwei, drei Jungs nicht ganz so“, so der Coach. Mit Letzterem könnte der Trainer zum Beispiel Jusuf Gazibegovic meinen. Der Rechtsverteidiger durfte im ersten Spiel gegen die Viktoria starten, blieb dabei aber blass und konnte kaum Akzente setzen. So konnte der 25-Jährige, der in dieser Saison bisher kaum auf Spielzeit kam, sich nicht für mehr empfehlen.

Dabei war es genau das, was Kwasniok im Vorfeld vor allem von den Spielern gefordert hatte, die sich in der bisherigen Saison noch nicht so sehr in den Vordergrund spielen konnten. Und das hatte der Trainer trotzdem bei einigen Spielern erkannt: „Manche sind gewillt, an dem Ist-Zustand etwas zu verändern und auf mehr Einsatzzeit von Beginn an zu kommen.“ So machte etwa Ragnar Ache, obwohl er gerade gegen die Viktoria einige Chancen vergab, mit zwei Treffern auf sich aufmerksam. Damit fiel der Angreifer auch seinem Trainer positiv auf. Neben ihm hob der Coach außerdem einen Routinier hervor. „Heintzi hat jetzt ein Spiel von Beginn an gemacht und heute wieder ein gutes Spiel gemacht,“ so der Coach. Für den Innenverteidiger könnte sich die Beharrlichkeit, die er trotz zu Saisonbeginn fehlender Einsatzzeit immer – auch im Test gegen die Fortuna – an den Tag legt, in Zukunft auszahlen.

„Keine Überleistung dabei“

Das gilt eventuell auch für zwei Mittelfeldakteure. „Sowohl Tom Krauß als auch Denis Huseinbasic haben im Mittefeld Gas gegeben“, meinte Kwasniok. So legte etwa Krauß Ache mit einem schönen langen Ball das Tor im ersten FC-Spiel des Abends auf. Huseinbasic wiederum zeigte sich in seiner Zeit aktiv und kam selber zu einigen Abschlüssen, auch wenn diese nicht sonderlich gefährlich waren. Ebenfalls auf sich aufmerksam machen konnte auf der linken Seite Alessio Castro-Montes. Der Schienenspieler hatte gegen die Viktoria ein paar gute Aktionen, bei denen er ordentlich Tempo ins Spiel brachte. Etwa bei seinem Abschluss kurz vor Schluss, bei dem der Belgier den Ball eroberte, in Richtung Strafraum dribbelte, dann jedoch zu unplatziert abzog. Aber auch bei diesen wenigen Spielern, die sich anbieten konnten, war für Kwasniok niemand herausragend: „Es war keine Überleistung dabei.“

Das lässt sich ebenfalls über die Talente sagen, denen der Coach eine Chance gab. So kamen aus dem Kölner Nachwuchs Maik Afri Akumu, Etienne Borie, Luc Dabrowski und Yannick Mausehund zum Einsatz, konnten jedoch nicht groß auf sich aufmerksam machen. Borie verursachte unglücklich gegen die Fortuna den Elfer zum Ausgleich, während Mausehund beim 1:0 der Viktoria schwach aussah und den Ball entscheidend abfälschte. Trotzdem hatte der Coach gerade für Letzteren auch einige positive Worte übrig. „Yannick ist es glaube ich nicht gewohnt, in der Dreierkette zu spielen. Dafür bringt er sehr viele Dinge mit.“ Trotzdem muss der 19-Jährige wie seine Kollegen aus dem Nachwuchs wohl erst noch ein paar Schritte machen, bis er wirklich bei der ersten Mannschaft Fuß fassen kann.

Der 1. FC Köln kassiert zwei Pleiten beim Cologne Cup

Timo Hübers wirkt ratlos
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Der 1. FC Köln kassiert zwei Pleiten beim Cologne Cup

Für den FC gab es beim Cologne Cup im Südstadion nicht viel zu holen. Der 1. FC Köln verliert beide Kölner Stadt-Duelle. Gegen die Viktoria und die Fortuna gab es jeweils eine 1:2-Pleite.

Bitterer Abend für die Geißböcke im Kölner Südstadion. Der 1. FC Köln verliert beide Kölner Stadt-Duelle und belegte somit beim Cologne Cup am Donnerstagabend den letzten Platz. Der Sieg ging an den Regionalligisten Fortuna Köln, der sich am Abend schon gegen die Viktoria durchgesetzt hatte.

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Der FC verlässt den Cologne Cup als sportlicher Verlierer. Der Bundesligist unterlag in seinen beiden Duellen zunächst dem Drittligist Viktoria Köln und anschließend dem Gewinner des Cups Fortuna Köln. Gegen den Regionalligisten machte der FC mit einer doch wild durchrotierten Aufstellung zunächst eine gute Figur. Nach Vorarbeit von Florian Kainz erzielte der aktive Ragnar Ache die Kölner Führung. Denis Huseinbasic hätte nach einem starken Pass von Luca Waldschmidt erhöhen können, verpasste das Tor aber. Auch Kainz vergab nach starker Flanke von Alessio Castro-Montes. Die Fortuna wurde aber immer aktiver. Und belohnte sich. Etienne Borie kam in der eigenen Box einen Schritt zu spät gegen seinen Gegenspieler, der folgende Elfmeter war vertretbar. Enzo Wirtz verwandelte sicher zum Ausgleich. Ron-Robert Zieler hatte keine Chance.

Ache erzielte zwei Treffer

Wenige Minuten später machte es der Weltmeister dem Gegner dann aber einfach. Nach einem Rückpass sprang dem Keeper der Ball unglücklich weg. Wirtz nutzte die Gunst der Stunde und traf zum 2:1. Der FC mühte sich zwar, kam aber nicht mehr zu einem gefährlichen Abschluss. Zuvor hatte der FC bereits gegen die Viktoria 1:2 verloren. Und das auch nicht unverdient. Kwasniok hatte auch in der ersten Partie schon ordentlich durchgemischt. Unter anderem starteten die Youngster Yannick Mausehund und Luc Dabrowski in der Innenverteidigung. Aber auch Linton Maina und Ache waren mit dabei. Und dem Kölner Stürmer gehörte auch die erste dicke Chance. Nach Flanke von Castro-Montes kam Ache zum Abschluss, vergab aber. Keine Minute später netzte der Stürmer nach Steckpass von Maina ein, stand aber im Abseits. Die Fortuna spielte aber auch munter mit, kam vor allem durch Standards in die Nähe des Tors, aber eben nur in die Nähe.

Erst mit einem Distanzschuss näherte sich Frank Ronstadt dem Tor von Ron-Robert Zieler an. Auf der anderen Seite scheiterte Ache aus elf Metern an Viktoria-Keeper Arne Schulz. Nach einer guten halben Stunde war der Torwart erneut der Sieger im Eins-gegen-Eins gegen den Stürmer. Den Umschaltmoment nutze die Viktoria durch Sōichirō Kōzuki dann zur Führung. Doch die Geißböcke zeigten die richtige Reaktion. Tom Krauß schickte Ache mit einem langen Ball, der setzte sich stark im Laufduell durch und traf zum 1:1. Florian Kainz hatte zum Ende der regulären Spielzeit die Entscheidung auf dem Fuß, vergab aber. Das machte die Viktoria besser. Samuele Carella stand nach einer Flanke von Fricke genau richtig und netzte mit dem Fuß zum Siegtreffer ein.


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Rückschlag für FC-Nachwuchstalent: Youssoupha Niang erneut verletzt

Youssoupha Niang im Kölner Trainingslager
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Rückschlag für FC-Nachwuchstalent: Youssoupha Niang erneut verletzt

Auf Krücken betrat am Mittwoch der Nachwuchs-Stürmer das Gelände des 1. FC Köln: Youssoupha Niang ist erneut verletzt. Somit muss der Verein wohl noch länger auf den 19-Jährigen verzichten.

Keine guten Nachrichten gab es am Mittwochmittag am Geißbockheim, der Geschäftsstelle des 1. FC Köln: Youssoupha Niang ist erneut verletzt.

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Erst vor wenigen Monaten stand das Nachwuchstalent in Bad Waltersdorf noch mit auf dem Trainingsplatz und versenkte die Bälle im Kasten der mitgereisten Torhüter, zeigte, welches Talent in ihm schlummert. Doch Youssoupha Niang konnte die Einheiten in der Steiermark nicht beenden. Der 19-Jährige musste verfrüht nach Köln zurück reisen. Beim Beachvolleyball hatte sich Niang damals an der Schulter verletzt, musste operiert werden und fiel für Wochen aus. Nun befand sich der Youngster eigentlich auf dem Weg der Besserung, trainierte sogar wieder. Doch am Mittwoch lief Niang nur wenige Minuten später auf Krücken über den Parkplatz der Geschäftsstelle.

“Jetzt muss er wieder ab in den Käfig“

Sich näher dazu äußern und erklären, um welche Verletzung es sich handele, wollte man sich am Geißbockheim nicht. Bei Niangs Verletzung soll es sich dem Vernehmen nach um eine strukturelle handeln. „Jetzt muss er wieder ab in den Käfig. In den Kraftraum“, so Kwasniok. Eine Maßnahme, die wohl auf einen längeren Ausfall des Sturm-Talents schließen lässt. Und das, obwohl Niang im Sommer so gut ins Training gestartet war. Sein Ausfall sei „sehr sehr bitter, weil er zum heutigen Tage sehr gut unterwegs war und zumindest mal eine erste Duftmarke im Profikader setzen konnte“, sagte FC-Sportdirektor im Sommer nach Niangs Schulterverletzung.

Erst im Januar hatte der Verein den Vertrag mit dem Youngster verlängert und eins seiner größten Sturm-Talente langfristig an den FC gebunden. Damals sagte der Stürmer zu seinen Ambitionen, er werde „weiter sehr hart“ an sich arbeiten, um sich seinen Traum, „im RheinEnergieSTADION aufzulaufen, zu erfüllen.“ Die Erfüllung des Traums wird nun wohl noch ein wenig auf sich warten lassen. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Besser sieht es derweil bei Rav van den Berg aus. Der Innenverteidiger befindet sich auf dem Weg der Besserung, kann wieder leicht trainieren. Möglicherweise erfolgt noch im Oktober das Comeback.


1. FC Köln vor Benefiz-Turnier: Das plant Lukas Kwasniok für den Cologne Cup

Lukas Kwasniok beim Training am Freitagvormittag.
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1. FC Köln vor Benefiz-Turnier: Das plant Lukas Kwasniok für den Cologne Cup

Nach sechs Duellen steht der FC mit zehn Zählern auf dem Konto da und belegt den sechsten Tabellenplatz. Der Saisonstart ist gelungen, nun steht erst einmal wieder eine Länderspielpause an beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok zur Pause und dem anstehenden Cologne Cup.

Das Match zwischen dem FC und dem neuen Trainer scheint zu passen. Zumindest sprechen zehn Punkte sowie das Erreichen der zweiten Runde des DFB-Pokals eine deutliche Sprache beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok zur Pause und dem anstehenden Cologne Cup.

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Mit einem breiten Grinsen klatschte FC-Trainer Lukas Kwasniok am vergangenen Freitag mit seinen Spielern ab, freute sich sichtlich über den 1:0-Sieg in Sinsheim. Und das nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Denn der neue Coach konnte in dieser Saison bereits dreimal in der Bundesliga und einmal im DFB-Pokal einen Sieg mit seiner Mannschaft verbuchen. Hinzu kommt das Unentschieden gegen Wolfsburg, bei dem die Geißböcke ebenfalls einen Zähler mitnehmen konnten. Der Start in die aktuelle Spielzeit ist durchaus geglückt. Nun steht die nächste Länderspielpause an.

„Es ist wichtig, den Kopf frei zu bekommen“

Und der Kölner Trainer ist eigentlich ein Fan. Eigentlich. „Aber nur, wenn alle Nationalspieler auch bei uns wären“, sagt der Coach. In dieser Pause fehlen mit Jakub Kaminski, Isak Johannesson und Said El Mala drei Akteure. Kwasniok sieht den Vorteil in intensiven Einheiten, dann aber auch ein paar Tagen, an denen die Spieler zu Hause individuell trainieren können. „Das ist schon ganz wichtig, um mal den Kopf frei zu bekommen und dann wieder anzugreifen“, sagt Kwasniok. Während der zweiten Länderspielpause steht für den FC am Donnerstag der Cologne Cup im Kölner Südstadion an.

Dann spielen die Geißböcke jeweils 45 Minuten gegen Viktoria Köln und Fortuna Köln. Das Benefiz-Turnier nutz Kwasniok, um seine Mannschaft noch einmal zu testen. Dementsprechend sollen gerade die Spieler zum Einsatz kommen, die zuletzt etwas hinten dran waren. „Die die weniger gespielt haben, werden jetzt mehr spielen. Es gilt trotzdem eine gewisse Vernunft“, sagt der Kölner Coach. Verheizen will der Trainer keine Spieler. So werden wohl auch einige Nachwuchskräfte zum Einsatz kommen, die unter der Woche schon mit trainiert haben. „Die Jungs machen einen richtig guten Eindruck.“

Das Turnier im Südstadion steht auch im Zeichen des Nachwuchsfußballs. Der soll mit der Veranstaltung unterstütz werden. „Kinder- und Amateurfußball ist die Basis. Deswegen gibt es für uns da auch kein Wenn und Aber. Der soziale Aspekt ist groß, der sportliche ist für die Jungs wichtig, die in den vergangenen Wochen nicht ganz so viel zum Zug gekommen sind“, sagt Kwasniok. Neben den Nationalspielern werden auch weiterhin Marvin Schwäbe, Jan Thielmann und Marius Bülter nicht dabei sein. Bei Bülter und Schwäbe geht der Coach davon aus, dass die beiden Spieler in der kommenden Woche wieder einsteigen. Bei Thielmann schaue man von Tag zu Tag. „Der Fuß ist aber nicht kaputt, aber narbenreich“, sagt der Coach.