Last-Minute-Schock: Die Frauen des 1. FC Köln verpassen Sieg gegen Frankfurt

Britta Carlson bei einem Spiel der FC-Frauen
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Last-Minute-Schock: Die Frauen des 1. FC Köln verpassen Sieg gegen Frankfurt

Die Fußballerinnen des FC haben den nächsten Dreier knapp verpasst: Die Frauen des 1. FC Köln spielen in Frankfurt 1:1. Die Kölnerinnen boten dabei über weite Phasen eine starke Vorstellung und fingen sich kurz vor Spielende den Ausgleich.

Die Frauen des 1. FC Köln spielen in Frankfurt 1:1, verpassen nur hauchdünn die Überraschung. Die Führung durch Sandra Jessen glich Nicole Anyomi in der Nachspielzeit aus.

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Der Aufwärtstrend der Kölner Fußballerinnen hält weiter an. Nach dem 3:0-Erfolgüber Nürnberg spielten die Kölnerinnen in Frankfurt 1:1-Unentschieden. Dabei war allerdings auch mehr drin. Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zum 3:0-Erfolg über Nürnberg auf drei Positionen. Celina Degen, Weronika Zawistowska und Adriana Achcińska ersetzen Pauline Bremer, Marina Hegering und Laura Donhauser. Die Gastgeberinnen starteten beherzt in die Partie, übernahmen zunächst die Kontrolle. Doch die erste Chance gehörte dem FC. Adriana Achcińska versuchte es aus der Distanz, doch Frankfurts Keeperin konnte klären. Für die Kölnerinnen ein Weckruf. Denn fortan war der FC das bessere Team. Laura Vogt probierte es aus der Drehung, traf den Ball aber nicht richtig.

FC führt zur Halbzeit knapp

Auch Sandra Jessen probierte es in der Box, die Kugel rauschte aber am langen Pfosten vorbei. Dann machte es die Stürmerin aber besser. Vogt probierte es aus der Distanz, Lina Altenburg konnte den Ball zwar abwehren, den Nachschuss verwertete Jessen aber sicher. Und der FC hätte nachlegen können, wenn nicht müssen. Unter anderem traf Adriana Achcińska aus 25 Metern nur die Latte. Kurz vor dem Seitenwechsel bekam Jessen erneut die Chance, traf aber die Kugel nicht richtig. Nach dem Wechsel wurden die Gastgeberinnen besser. Auch, weil die Kölnerinnen nun tief standen und sich weitestgehend auf die Defensive konzentrierten.

Zwar gab die Eintracht nun den Ton an, so richtig gefährlich wurde es aber nur selten. Auf der anderen Seite hatte die eingewechselte Pauline Bremer die große Chance. Den Schlenzer Richtung langes Eck fischte Altenburg aus dem Winkel. In der Schlussphase drückte Frankfurt auf den Ausgleich. Aber sowohl Nicole Anyomi als auch Remina Chiba scheiterten an der starken Kölner Keeperin Irina Fuchs. Und als es schon nach dem vierten Saisonsieg aussah, schlug die Eintracht doch noch zu. Nicole Anyomi nutzte Verwirrung im Kölner Strafraum zum späten, wenn auch letztlich verdienten Ausgleich.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt, Degen, Agrez, Wiankowska – Achcinska (46. Bremer), Zawistowska (72. Andrada; 90.+3 Imping), Vogt, Feiersinger – Jessen (90. Leimenstoll), Stolze (72. Donhauser); Tore: 0:1 Jessen (25.), 1:1 Anyomi (90.+2)


    Leichtes Aufatmen beim 1. FC Köln? Said El Mala wohl nicht schwerer verletzt

    Said El Mala wurde behandelt
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    Leichtes Aufatmen beim 1. FC Köln? Said El Mala wohl nicht schwerer verletzt

    Spielt Said El Mala doch noch sein erstes Rheinisches Derby für die Geißböcke? Am Mittwoch musste der Kölner Youngster das Training abbrechen. Doch offenbar gibt es zumindest eine leichte Entwarnung für den 1. FC Köln: Said El Mala wohl nicht schwerer verletzt.

    Am Mittwochvormittag die Schrecksekunde. Said El Mala hatte sich bei der ersten Einheit zur Vorbereitung auf das Rheinische Derby verletzt. Nun scheint es aber eine leichte Entwarnung zu geben für den Offensivspieler des 1. FC Köln: Said El Mala ist wohl nicht schwerer verletzt. Das berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger„. Ein Einsatz gegen Gladbach ist aber weiterhin unklar.

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    Kommt Said El Mala doch noch zur Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte? Der Kölner Shootingstar hatte sich am Mittwoch im Training verletzt. El Mala blieb hinter dem Tor liegen, wurde behandelt und verließ anschließend das Trainingsgelände mit einem dicken Eisbeutel am Fuß. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ erfahren hat, soll es am Nachmittag eine MRT-Untersuchung gegeben haben. Und offenbar ist die Verletzung nicht so schlimm wie zunächst befürchtet. So berichtet der Stadt-Anzeiger, dass sich El Mala einen Riss in einem Außenband am Sprunggelenk zugezogen hat. Am Donnerstag soll der Youngster dosiert mit trainieren, wie es weiter heißt. Doch sicherlich wird der FC kein zu großes Risiko eingehen wollen.

    El Mala bereits mit vier Saisontoren

    El Mala würde wohl zu gerne gegen seinen Ex-Verein auflaufen. Bei Borussia Mönchengladbach war der heute 19-Jährige als Juniorenspieler 2021 ausgemustert worden. Für El Mala damals ein Schock. Auch später soll Gladbach dem Vernehmen die Chance gehabt haben, die El-Mala-Brüder zurückzuholen. 2024 verpflichtete der FC die beiden und verlieh sie direkt wieder an Viktoria Köln. Nun dreht der jüngere der beiden Brüder auf. Nach seinem Treffer und seinem Assist im Duell gegen den Hamburger SV ist El Mala beim FC mittlerweile einer der Topscorer, gemeinsam mit Jakub Kaminski und Marius Bülter. El Mala erzielte bereits vier Tore und einen Assist.


    Für den 19-Jährigen steht in der kommenden Woche wohl auch eine Länderspielreise mit der deutschen U21 auf dem Programm. Dort stehen in der Länderspielpause die EM-Quali-Spiele gegen Malta und Georgien auf dem Spielplan. In der jüngeren Vergangenheit wurde El Mala von einigen Experten auch immer wieder mit der A-Nationalmannschaft in Verbindung gebracht. Trotz der guten Leistungen wäre eine Nominierung in Nagelsmanns Truppe eine große Überraschung. Ob El Mala rechtzeitig fit wird, wird wohl der Donnerstag zeigen.


    Wird das Duell gegen den HSV wieder ein Said El-Mala-Spiel?

    Said El Mala trifft zum 1:1 gegen den FC Augsburg
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    Wird das Duell gegen den HSV wieder ein Said El-Mala-Spiel?

    Gegen den BVB zeigte er eine starke Leistung, blieb aber glücklos, gegen die Bayern war er abgemeldet. In der Begegnung mit dem Hamburger SV könnte er wieder eine entscheidende Rolle einnehmen beim 1. FC Köln: Steht Said El Mala gegen den HSV in der Startelf?

    Das Duell gegen die Rothosen könnte wieder ein Spiel für den Kölner Shootingstar werden. Gegen den FCB war der 19-Jährige zwar unauffällig, dennoch ist der Angreifer eine Waffe beim 1. FC Köln: Steht Said El Mala gegen den HSV in der Startelf?

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    So ein wenig hatte sich der Abend vielleicht wie ein Kampf allein auf weiter Flur angefühlt. Said El Mala war gegen Borussia Dortmund zumindest in der Offensive der absolute Aktivposten. Und der Shootingstar der Geißböcke hatte auch gleich zwei Mal die Chance, den FC gegen den Favoriten in Führung zu bringen. Einmal war es vielleicht sogar ein Muss. Dennoch zeigte der Dribbelkönig der Liga einmal mehr eine starke Leistung und begründete, warum er in dieser Spielzeit in aller Munde ist. Kein Wunder also, dass es gegen den FC Bayern dann die nächste Startelf-Berufung gab. Und nicht nur das, Lukas Kwasniok hatte diese ungewohnter Weise im Vorfeld schon angekündigt. Beim FCB muss man die Äußerung sicherlich nicht als Warnung verstanden haben.

    Spiel gegen den HSV auf El Mala „zugeschnitten“

    Denn auch in München weiß man um die Leistung und das Potenzial des Youngsters. Seit Wochen halten sich die Gerüchte, der Rekordmeister habe ein Auge auf den Kölner Offensivspieler geworfen. In Sozialen Medien gibt es selbst ernannte Vereinsinsider, die davon gehört haben wollen, dass El Mala eigentlich schon mit einem Bein an der Säbener Straße beheimatet ist. Demnach stünde ein Wechsel kurz bevor, El Mala solle direkt wieder nach Köln verliehen werden. Warum der FC diesen Schritt gehen sollte, ist allerdings vollkommen unklar. Schließlich hat El Mala Vertrag bis 2030, eine Ausstiegsklausel gibt es nicht. Bei weiteren guten Leistungen würde der Marktwert steigen. Dass der 19-Jährige den FC bereits vor dem Ende des Kontrakts verlassen wird, scheint aber bei der Entwicklung unausweichlich.

    Und zu dieser Entwicklung gehören auch Rückschläge und mal schwächere Auftritte. So wie der von El Mala gegen den FC Bayern München. Gegen den Rekordmeister fand der Angreifer so gut wie gar nicht ins Spiel, war aus dem Duell genommen. Symptomatisch sein Fehlpass in der zweiten Halbzeit, der zu einer Großchance für Luis Diaz führte, die der Kolumbianer fahrlässig vergab. Allerdings war das Duell gegen drückende Bayern auch nicht das für die schnellen Umschaltmomente des 19-Jährigen. Der FC sorgte meist durch Standards für Gefahr, suchte zudem immer wieder den Zielspieler Ragnar Ache, auf den die Begegnung laut Lukas Kwasniok „zugeschnitten“ war. Und dieser lieferte auch. Am Freitag deutete der Coach an, dass Ache wieder in der Anfangsformation stehen könne.

    Und El Mala? Gegen den HSV könnte der Youngster schon wieder mehr in die Partie eingebunden sein – wenn er denn von Beginn an aufläuft. Dann würde es der 19-Jährige möglicherweise mit William Mikelbrencis und Nicolás Capaldo zu tun bekommen. Gerade ersterer ist ein besonders schneller Schienenspieler. Denn auch Mikelbrencis wurde schon mit 34,5 km/h geblitzt. Im Pokal kehrte Giorgi Gocholeishvili zuletzt wieder zurück. Das Duell gegen die Rothosen wird natürlich ein ganz anderes als das gegen die Bayern werden. Der FC wird mehr Ballbesitz haben, das Spiel eher machen. So oder so wird die Aufgabe für den Youngster sicher kein Selbstläufer.


    Der 1. FC Köln steht vor einer schweren, aber lösbaren Aufgabe

    Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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    Der 1. FC Köln steht vor einer schweren, aber lösbaren Aufgabe

    Der 1. FC Köln empfängt am Sonntag den Hamburger SV. Nach den „Kracherspielen“ gegen Borussia Dortmund und den FC Bayern will der FC vor heimischem Publikum wieder Zählbares mitnehmen. So will der 1. FC Köln gegen den Hamburger SV punkten.

    Es ist die Begegnung der Traditionsclubs, die in der vergangenen Saison den Weg zurück in die Bundesliga gefunden haben. Für den FC ist es an der Zeit, im Aufsteigerduell wieder Punkte einzufahren. So will der 1. FC Köln gegen den Hamburger SV punkten.

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    Die Kölner stehen mit elf Punkten aktuell auf dem achten Tabellenplatz und könnten mit einem Erfolg den Vorsprung auf das untere Tabellendrittel ausbauen. In den bisherigen Spielen waren die Leistungen über weite Strecken mindestens stabil, die Ergebnisse zuletzt aber ärgerlich. Das 0:1 in Dortmund fiel erst in der Schlussminute. Auch beim 1:4 gegen den FC Bayern im DFB-Pokal am Mittwochabend überzeugte der FC gerade in der ersten Halbzeit über Phasen hinweg mit Präsenz, Aggressivität und klaren taktischen Abläufen. Trainer Lukas Kwasniok sieht einen klaren Entwicklungsschritt: „Wir haben in allen vier Topspielen jetzt unterm Strich keinen Punkt geholt und da versuchen wir, die Lücke einfach durch gute Arbeit nach und nach zu schließen.“ Für die Kölner gilt es nun gegen den HSV das Spiel nicht nur temporär zu kontrollieren, sondern die Dominanz über eine gesamte Spielzeit abzurufen.

    Standards als Mittel?

    Eine deutliche Steigerung zeigten die Kölner zuletzt bei den Standardsituationen, die vor dem Spiel gegen die Bayern noch als die große Schwachstelle galten. „Wir waren extrem gefährlich bei Standards, Spiele um den zweiten Ball, das hat die Bayern gestresst und das gibt uns ein gutes Gefühl“, sagte Lukas Kwasniok. Der FC erzielte gegen die Münchener sein erstes Standardtor der Saison. Eine Option, die  gegen vermutlich tiefstehende Hamburger ebenfalls ein Schlüssel zum Torerfolg werden kann.

    Die personelle Lage bei den Kölnern ist bis auf die Langzeitverletzten stabil. Kwasniok betonte am Freitag, dass die Mannschaft trotz der Belastung unter der Woche „eine gute Basis“ habe. Die Englische Woche mit Spielen am Samstag, Mittwoch und am kommenden Sonntag sehe er als gut dosiert an. Im Tor kehrt Marvin Schwäbe nach dem Pokaleinsatz von Ron-Robert Zieler in die Startelf zurück. In der Abwehr bleibt abzuwarten, ob Eric Martel wieder in die Innenverteidigerposition rückt und zusammen mit Kristoffer Lund und Joel Schmied in der Dreierkette agiert. Ansonsten bieten Dominique Heintz und Cenk Özkacar mögliche Alternativen.

    Fokus auf die Offensive

    Gegen den HSV gilt es wohl, den Fokus von der Defensive wieder eher auf die Offensive zu richten. Nach dem Bayern-Duell spricht vieles für Ragnar Ache auf der Stürmer-Position. Der Angreifer traf im Pokal und zeigte eine enorme körperliche Präsenz. Genau das hatte der Trainer zuvor immer wieder gefordert. Nun sei es wichtig für ihn, dieses Niveau aufrechtzuerhalten, sagte der Coach. Am Sonntag bekommt der 27-Jährige die Chance, seine Leistungen zu bestätigen. „Er macht einen guten Eindruck und dann ist die Wahrscheinlichkeit schon auch relativ hoch, dass er beginnt, um dann zu schauen, wie lange er durchhalten kann“, sagte Kwasniok.

    Natürlich bleibt in der Offensive Said El Mala ein potenzieller Faktor. Dieser konnte seine Leistungen bisher aber meist eher in der Jokerrolle bestätigen. Mit zwei Toren und einer Vorlage in 173 Minuten ist er in der Bundesliga der bisher wirkungsvollste Einwechselspieler. Nach zwei Startelfeinsätzen in Dortmund und gegen Bayern ohne Torerfolg könnte er gegen Hamburg wieder zu einem späteren Zeitpunkt ins Spiel kommen.

    Der Hamburger SV reist mit acht Punkten als Tabellendreizehnter nach Köln und wartet weiter auf den ersten Auswärtssieg der Saison. Im Sommer überzeugte der HSV mit vielversprechenden Transfers, wie Rayan Philippe von Eintracht Braunschweig oder Nicolai Remberg von Holstein Kiel. „Mit den Verpflichtungen haben sie extrem an Qualität dazugewonnen“, betonte Kwasniok. Er sieht im System der Hamburger eine klare Struktur. Die Variante mit einer Dreierkette und zwei defensiven Mittelfeldspielern ermögliche es dem HSV, „recht schnell eine Spieldominanz“ aus einer defensiven Kompaktheit aufzubauen. Grund für zusätzliches Selbstvertrauen ist der 1:0-Pokal-Erfolg in Heidenheim am Dienstagabend. Mit Jean-Luc Dompé kehrt zudem ein wichtiger Offensivspieler nach kurzer Verletzungspause zurück.

    FC will ein klares Zeichen im Aufsteigerduell setzen

    Trotz all dieser Faktoren will Lukas Kwasniok das Spiel nicht überhöhen. Von einer entscheidenden Weichenstellung spricht er bewusst nicht. Es gehe vielmehr darum, über die Saison hinweg konstant zu punkten, Serien mitzunehmen, Rückschläge auszuhalten und den Abstand nach unten Schritt für Schritt zu vergrößern. Trotzdem sei es wichtig, ein Statement zu setzen, um sich klar in der Liga zu etablieren. Es ist ein Duell zweier Aufsteiger, für die Ähnliches auf dem Spiel steht. Es ist zwar kein „Alles-oder-Nichts-Spiel“, aber ein Prüfstein für Stabilität und Zukunftsrichtung. Die Duelle der vergangenen Zweitliga-Saison hat jeweils der HSV knapp gewonnen. Am Sonntag wird sich zeigen, wer in der Bundesliga die Nase vorne hat.


    Flutlicht, Pokal, Bayern – und vielleicht eine große Überraschung?

    Linton Maina im Duell gegen die Bayern 2023
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    Flutlicht, Pokal, Bayern – und vielleicht eine große Überraschung?

    In der zweiten Runde des DFB-Pokals empfängt der 1. FC Köln den FC Bayern München. Nach der bitteren Niederlage am vergangenen Bundesliga-Wochenende in Dortmund folgt nun der Pokalkracher gegen den Rekordmeister. So will der 1. FC Köln die Bayern überraschen.

    Lukas Kwasniok und sein Team haben nicht gerade das Glückslos der zweiten Pokalrunde gezogen. Die Münchener gelten zurzeit als unschlagbar. Wie schon im letzten Ligaspiel gehen die Kölner also als Underdog  in die Partie. Aber nach einem mutigen Spiel in Dortmund will der FC geschlossen auftreten. So will der 1. FC Köln die Bayern überraschen.

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    Die Vorzeichen könnten klarer kaum sein: Der FC Bayern ist in der Bundesliga seit acht Spieltagen mit nur vier Gegentreffern ungeschlagen. Zuletzt überzeugte der Tabellenführer mit einem souveränen 3:0-Erfolg bei Borussia Mönchengladbach. Doch der DFB-Pokal folgt seinen eigenen Gesetzen. Auch die Bayern mussten in der ersten Runde gegen den Drittligisten Wehen Wiesbaden zittern. Erst ein später Treffer von Harry Kane zum 3:2 sicherte das Weiterkommen. Hinzu kommt, dass die Münchener in den vergangenen Spielzeiten immer wieder in den vorzeitigen Pokalrunden patzten. Ein Funken Hoffnung für die Kölner, für eine Überraschung zu sorgen?

    „Wir brauchen Kreativität in der Verteidigung“

    Allerdings ging es bei den Geißböcken in der ersten Pokalrunde ähnlich dramatisch zu. Erst in der Nachspielzeit konnte sich der FC gegen Zweitliga-Absteiger Jahn Regensburg durchsetzen. Nach der knappen 0:1-Niederlage am vergangenen Wochenende in Dortmund wollen die Kölner an die unterm Strich doch gute Leistung anknüpfen. Gerade die Defensive konnte sich in Szene setzen. Umso bitterer sind die personellen Rückschläge auf der Innenverteidigerposition. Timo Hübers verletzte sich beim BVB schwer am Knie und auch Rav van den Berg fällt weiterhin aus. Gegen die aktuell stärkste Offensive der Liga um Serge Gnabry, Harry Kane und Michael Olise gilt es für Kwasniok, eine kreative Lösung zu finden. Der Kölner Coach setze auf Spieler, die mit Mut nach vorne verteidigen, sagte der Trainer am Dienstag.

    Nach dem Hübers-Schock richtet sich der Blick auf mögliche Optionen in der Innenverteidigung. Zum Beispiel Cenk Özkacar. Der 25-Jährige, derzeit vom FC Valencia ausgeliehen, feierte beim 0:1 in Dortmund sein Startelf-Debüt in der Bundesliga und überzeugte in weiten Teilen. Gegen den BVB musste der Abwehrspieler frühzeitig ausgewechselt werden. Schon seit einigen Wochen kämpft Özkacar mit kleineren Knieproblemen. „Er hat die letzten Tage trainiert, das ging schon, aber wir wollen auf Nummer sicher gehen. Ich gehe davon aus, dass er im Kader sein wird, aber wir müssen noch abwarten.“ Ob er von Anfang an spielen kann, wird sich zeigen. Mit seiner Kopfball- und Zweikampfstärke würde der 1,90 Meter große Linksfuß genau das mitbringen, was der FC gegen die Bayern braucht.

    Mit dem Shootingstar und dem Gamechanger

    Köln wird wohl wie gewohnt in einer kompakten Dreierkette agieren. Eric Martel könnte dabei wieder zurück in die zentrale Innenverteidigerposition rücken. Als ein probates Mittel gegen die Bayern sieht der Kölner Trainer ausgerechnet eine aktuelle FC-Schwäche. „Standardsituationen können ein Schlüssel werden“, betonte Kwasniok. „Wenn du den Ball in die Luft bringst, musst du sie stressen.“ In einem Pokalspiel, in dem jeder Zweikampf, jeder Abpraller zählen kann, sind ruhende Bälle oft die Momente, in denen der Underdog zuschlägt. Allerdings haben die Kölner bislang als einziges Team der Liga noch nicht nach einem Standard getroffen.

    Über die Flügel sollen Tempo und Mut das Spiel nach vorne tragen. Einer, der mit seiner Unbekümmertheit für Gefahr sorgen kann, ist Said El Mala. Der formstarke Offensivspieler war in Dortmund einer der auffälligsten Spieler. Kwasniok bestätigt seine starken Leistungen mit dem vorzeitig ausgesprochenen Startelfeinsatz. Im Tor wird wieder Ron-Robert Zieler stehen. Der Weltmeister ist in allen Pokalspielen gesetzt und bringt Erfahrung, Führungsstärke und Ruhe in die junge Kölner Mannschaft. „Ron ist ein absoluter Gamechanger in Sachen Mentalität“, lobte Kwasniok. „Er lebt Erfolgskultur und das überträgt sich auf alle.“

    Der FC Bayern kommt mit nahezu voller Kapelle nach Köln. Als klares Saisonziel der Bayern wird das Triple formuliert. Dazu gehört zwangsläufig auch ein Sieg in der zweiten Runde des DFB-Pokals. In den vergangenen Saisons haben die Bayern ihre Erfolgskonstanz in dem DFB-Pokal-Wettbewerb missen lassen. Diese Saison wollen sie vom Gegenteil überzeugen. Das könnte den Kölnern einen kleinen Funken Hoffnung geben, gegen die vermeintlich unbesiegbaren Bayern, zu überraschen. „Vielleicht steigt unsere Chance von einem auf drei Prozent“, sagt Kwasniok.


    Personal-Update vor Bayern: „Nur“ Langzeitverletzte fehlen

    Lukas Kwasniok bereitet seine Mannschaft auf Borussia Dortmund vor (Foto: Herbert Bucco)
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    Personal-Update vor Bayern: „Nur“ Langzeitverletzte fehlen

    Am Montag ist der FC in die Vorbereitung auf das Pokalspiel gegen Bayern München gestartet. Vor dem FCB-Duell gibt es Personal-Update beim 1. FC Köln: Nur Langzeitverletzte fallen aus.

    Am Mittwochabend steht die nächste Begegnung für die Geißböcke an. Viel Zeit zur Regeneration bleibt den Kölnern nicht. Denn nur zwei Tage nach dem Fight gegen den BVB steht bereits die Vorbereitung für das Pokalspiel an. Dazu gibt es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Nur Langzeitverletzte fallen aus.

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    Vier Tage nach der schweren Aufgabe gegen den BVB steht für die Kölner die nächste Hürde an. Im DFB-Pokal geht für die Geißböcke weiter gegen den FC Bayern München. Eine nahezu unlösbare Aufgabe. Am Montag starteten die Kölner in die Vorbereitung auf die Partie. Und Trainer Lukas Kwasniok konnte nahezu den kompletten Kader begrüßen. Unter anderem kehrte auch Cenk Özkacar auf den Platz zurück. Der Abwehrspieler war gegen den BVB nach einer guten Stunde angeschlagen ausgewechselt worden. Allerdings hatte Kwasniok schon unmittelbar nach der Begegnung angedeutet, dass es sich wohl nur um einen „Ganzkörperkrampf“ gehandelt hat. Özkacar steht also für die Begegnung gegen den Rekordmeister zur Verfügung.

    Zwei schwere Spiele hintereinander

    Damit hat Lukas Kwasniok in der Defensive ein wenig Spielraum, um auf die schwere Verletzung von Timo Hübers zu reagieren. Neben Özkacar sind Joel Schmied und Dominique Heintz Optionen für die Hintermannschaft. Aber auch Tom Krauß und Eric Martel wären in der Innenverteidigung denkbar. Möglicherweise stößt auch Yannick Mausehund in der Kader. Das Talent trainierte ebenfalls erneut mit der Mannschaft. Nicht am Training nahmen die vier Langzeitverletzten teil. Timo Hübers soll im Laufe des Montags operiert werden und dann monatelang ausfallen. Rav van den Berg wird wohl im November wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren. Jan Thielmann und Luca Kilian fehlen ebenfalls weiterhin. Ansonsten kann Luka Kwasniok gegen die Bayern nahezu aus dem Vollen schöpfen. Am kommenden Sonntag folgt dann schon die nächste Aufgabe.

    Dann erwarten die Kölner den Hamburger SV im eigenen Stadion.


    Ausgeschöpftes Wechselkontingent beim 1. FC Köln wird zum Netz-Thema

    Lukas Kwasniok wechselt den entkräfteten Said El Mala aus
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    Ausgeschöpftes Wechselkontingent beim 1. FC Köln wird zum Netz-Thema

    In der zweiten Halbzeit stand die Kölner Mannschaft gegen den BVB dann doch ordentlich unter Druck. Den Punkt zu bewahren war zu diesem Zeitpunkt oberstes Ziel für Trainer Lukas Kwasniok. Somit wechselte der Coach und brachte noch einmal drei frische Akteure des 1. FC Köln: Die Wechsel werden zum Netz-Thema.

    Bevor sich Timo Hübers in der 82. Minute verletzte, hatte Trainer Lukas Kwasniok bereits fünf Mal gewechselt. Somit mussten der FC die Begegnung zu zehnt beenden. In der letzten Minute der Nachspielzeit gab es den Treffer gegen den 1. FC Köln: Die Wechsel werden zum Netz-Thema.

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    Die Gesichter waren leer, als sich die Spieler des 1. FC Köln am Samstagabend vor den rund 10.000 Fans im Dortmunder Signal Iduna Park aufbauten. Das 0:1 beim BVB fühlte sich aufgrund des späten Gegentreffers, vor allem aber auch aufgrund der Verletzung von Timo Hübers, besonders schmerzhaft an. Zumal der FC die letzten Minuten in Unterzahl agierte. Die Enttäuschung war auch bei den Anhängern groß und der Frust entlud sich in den Sozialen Medien zum Teil auch am Trainer oder seinen Wechseln. Als Hübers auf der Trage vom Platz gebracht wurde, hatte Kwasniok bereits fünf Mal gewechselt. Der FC spielte folgerichtig nur noch zu zehnt, der Druck des BVB steigerte sich noch einmal, das Gegentor lag in der Dortmunder Luft. Einzig Marvin Schwäbe schien unüberwindbar.

    „Insofern ist es müßig“

    Schien, denn das Gegentor fiel in der Nachspielzeit dann doch. Und das ausgeschöpfte Wechselkontingent wird nun in einigen Kommentaren auf Instagram und Co. moniert, die Frage, warum der Kölner Trainer alle fünf Wechsel-Möglichkeiten recht früh gezogen habe, gestellt. „Im Nachhinein kann man sich diese Frage stellen. Es war sicherlich riskant. Wir waren so unter Druck, dass ich lieber sechs als nur vier frische Beine auf dem Platz haben wollte“, sagte der Kölner Trainer und betonte, dass er auch ohne den Dreifach-Wechsel in dieser Situation vor der Verletzung noch einmal final nachgelegt hätte. „Insofern ist es müßig.“ Tatsächlich waren bereits mehr als 80 Minuten gespielt, als sich der Kölner Abwehrchef verletzte. Dass eine Coach eine Wechsel-Option für etwaige Verletzungen bis zum Spielende offen hält, erscheint nicht wirklich den Sinn von Auswechselspielern zu treffen.

    Die Diskussion erscheint unter einem anderen Gesichtspunkt schwierig. Denn noch in der vergangenen Spielzeit wurde Gerhard Struber für sein eher zurückhaltendes Wechsel-Verhalten kritisiert. Der Österreicher veränderte die Elf auf dem Platz eher punktuell und dann auch noch spät. Sein Nachfolger bewies dagegen mit seinen Wechseln in dieser Spielzeit schon mehrfach ein goldenes Händchen. Nicht umsonst kommen die Kölner auf sieben Scorerpunkte durch Joker. Einzig Bayern München ist mit drei Toren und fünf Vorlagen durch Einwechselspieler besser. Kwasnioks Plan am Samstagabend war es sicherlich auch, mit Linton Maina und Ragnar Ache wieder für mehr Entlastung in der Vorwärtsbewegung zu sorgen. Das gelang den Kölnern aber nicht mehr. Der Druck des BVB war zu groß. Die Diskussion, ob andere Einwechselspieler die Spieldynamik noch einmal verändert hätten, ist aber mindestens genauso müßig. Das kann nur der Blick in die Kristallkugel beantworten.

    Vorbild Dominique Heintz? Alessio Castro-Montes hat es beim 1. FC Köln bislang schwer

    Alessio Castro-Montes bei seinem ersten Training für den FC
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    Vorbild Dominique Heintz? Alessio Castro-Montes hat es beim 1. FC Köln bislang schwer

    Erst 26 Pflichtspiel-Minuten hat Alessio Castro-Montes seit seinem Wechsel in die Domstadt absolviert. Zuletzt war der Schienenspieler komplett außen vor beim 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes muss sich rankämpfen.

    Bis jetzt ist Alessio Castro-Montes einer der Sommerneuzugänge beim FC, der wohl am wenigsten Eindruck hinterlassen hat. Vier Spiele in Folge hat der Belgier nun keine Minute gespielt beim 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes muss sich rankämpfen.

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    Eine Einwechslung in der ersten Partie nach seinem Wechsel gegen den VfL Wolfsburg, danach zwei Mal 90 Minuten auf der Bank und zwei Mal überhaupt nicht für den Kader berücksichtigt: Alessio Castro-Montes hatte bisher einen schweren Start beim 1. FC Köln. So konnte der 28-Jährige auch bei seinem Kurzeinsatz in Wolfsburg keinen großen Einfluss nehmen und sich danach noch nicht ausreichend empfehlen. Einen Teil der Schuld dafür hatte Lukas Kwasniok bereits Anfang des Monats vor dem Spiel gegen Hoffenheim auf sich genommen. „Ich habe ihn mit der Gesamtkonstellation ein bisschen überfrachtet. Er ist gerade erst angekommen. Er hatte zwei Trainingseinheiten mit dem gesamten Kader und hat die Namen teilweise nicht gewusst“, so der Coach. „Ich habe etwas von ihm gefordert, was er in der Form gar nicht hat bringen können.“

    Wie lange braucht die Eingewöhnung?

    Dass der Belgier nach seinem späten Wechsel in die Domstadt Zeit braucht, um sich einzugewöhnen, ist völlig normal. So ist auch der mittelmäßige Auftritt gegen Wolfsburg verständlich. Um sich an ein neues System und damit eine neue Rolle anzupassen, braucht es eben mindestens einige Trainingseinheiten. Und auch der Sprung von der ersten belgischen Liga in die Bundesliga ist nicht zu unterschätzen. Trotzdem können dieses Argumente natürlich nicht ewig gelten. So langsam muss sich Castro-Montes über anderthalb Monate nach seinem Wechsel zeigen. Immerhin ist der 28-Jährige kein Talent mehr, sondern ein gestandener Profi mit Erfahrung in der Europa League und der Conference League. Von einem solchen Spieler hat sich der FC bestimmt auch kurzfristig mehr erhofft als nur einen Jokereinsatz und vier Pflichtspiele in Folge ohne eine Minute Einsatzzeit nach fünf Partien.

    So sagte Kwasniok ebenfalls vor dem Hoffenheim-Spiel, dass der Sommerneuzugang ihn zu Beginn direkt überzeugt hätte. „Beim ersten Training von ihm haben wir gedacht, wir hätten eine Mischung aus Neymar und Messi verpflichtet. Das war Wahnsinn“, sagte der Trainer. Ein großer Vergleich, bei dem man sich schon fragen kann, wieso es dann auch zuletzt gegen Augsburg zum zweiten Mal nichtmal für den Kader gereicht hat. Dabei leidet Castro-Montes aber darunter, dass die Schienenspieler-Positionen, für die er vor allem verpflichtet worden war, im Moment meistens fest in der Hand von Kristoffer Lund auf der linken und Sebastian Sebulonsen auf der rechten Seite sind. Beide lieferten bisher solide bis gute Leistungen ab. An sie muss sich der Belgier rankämpfen, um auf Einsatzzeit zu bekommen.

    Vorbild Dominique Heintz

    Ein Vorbild, wie das gelingen kann, könnte für ihn Dominique Heintz sein. Nachdem der Routinier in den ersten Saisonspielen noch komplett außen vor war, stand der 32-Jährige zuletzt zweimal in Folge in der Startelf der Kölner. In einem Interview mit Vereinsmedien äußerte der Routinier kürzlich, wie er sich wieder in den Vordergrund gespielt hat: „Ich habe schon viele Bundesliga-Spiele in meiner Karriere bestritten, bin einer der Erfahrensten bei uns im Team. Natürlich ist man dann erst einmal enttäuscht, wenn man nicht spielt und sogar auf der Tribüne sitzt. Das braucht dann auch erst einmal ein, zwei Tage, diese Enttäuschung muss man auch zulassen und daraus neue Energie schöpfen. Dann gilt es, mit positiver Energie weiter zu machen und das Ding wieder in die andere Richtung zu drehen.“

    Das zeigt, dass unter Kwasniok alle Spieler eine Chance bekommen, wenn sie im Training den nötigen Einsatz zeigen, und dass die Plätze in der Startelf nicht in Stein gemeißelt sind. Und so ist es auch wahrscheinlich, dass irgendwann auch Castro-Montes seine Chance bekommen wird, solange er sich im Training engagiert zeigt. Diese Chance muss der Belgier dann aber auch nutzen, um nicht direkt wieder außen vor zu sein.

    Denn bei seiner bislang letzten Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen, im Cologne Cup in der Länderspielpause scheint der 28-Jährige seinen Trainer nicht genügend überzeugt zu haben, trotz einzelner guter Ansätze. Ansonsten hätte der Schienenspieler gegen Augsburg wohl im Kader gestanden. Und auch in den nächsten beiden Partien könnte es für ihn schwierig werden, selbst wenn der Schienenspieler Einsatzzeit bekommen sollte. Dann geht es nämlich in der Liga gegen Borussia Dortmund und im Pokal gegen Bayern München. Nicht gerade die besten Begegnungen für Kwasniok, um einen Spieler reinzuwerfen, der bisher noch nicht wirklich angekommen sein soll.


    Mehrere Stammspieler, aber auch Enttäuschung: So schlagen sich die Sommerabgänge des 1. FC Köln

    OF Ex-FC Stürmer Tim Lemperle von der TSG 1899 Hoffenheim (Foto: Daniela Porcelli/Getty Images)
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    Mehrere Stammspieler, aber auch Enttäuschung: So schlagen sich die Sommerabgänge des 1. FC Köln

    Neben vielen Neuzugängen haben auch zahlreiche Spieler den FC im Sommer verlassen und eine neue Herausforderung gesucht. So schlagen sich die Sommerabgänge des 1. FC Köln.

    Einige Spieler haben den FC im Sommer verlassen. Während sich für einige ihr Wechsel schon ausgezahlt hat, sind andere komplett außen vor. So schlagen sich die Sommerabgänge des 1. FC Köln.

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    Tim Lemperle: Tim Lemperle blickt auf einen guten Start bei der TSG 1899 Hoffenheim zurück. Der Angreifer gehört unter Christian Ilzer zum Stammpersonal und zahlte dieses Vertrauen bislang mit guten Leistungen zurück. In wettbewerbsübergreifenden sieben Einsätzen erzielte Lemperle zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Am vergangenen Wochenende gewann Hoffenheim mit Lemperle in der Startelf mit 3:0 beim FC St. Pauli und steht dadurch mit zehn Punkten auf dem achten Tabellenplatz.

    FC-Eigengewächse mit Problemen

    Max Finkgräfe: Max Finkgräfe wartet weiterhin auf sein Pflichtspieldebüt für RB Leipzig. Nachdem der Linksverteidiger in den Vorbereitungsspielen immer wieder zum Einsatz gekommen war, stand der Linksfuß beim Pokalspiel in Sandhausen sowie zum Bundesligaauftakt gegen den FC Bayern München nicht im Kader der Roten Bullen. An den nächsten beiden Spieltagen saß der 21-Jährige wiederum 90 Minuten auf der Bank. Vor der Partie gegen den FC zog sich Finkgräfe eine Innenbandverletzung zu und fehlt RB seitdem.

    Damion Downs: Der Wechsel von Downs zahlt sich bislang nicht aus. Der US-Amerikaner kam in acht von möglichen 13 Pflichtspielen zum Einsatz. Dabei stand Downs jedoch lediglich zweimal in der Startelf. Auch gelang dem Rechtsfuß noch kein eigener Treffer und erst eine Vorlage. Am vergangenen Wochenende musste der Stürmer das Unentschieden von Southampton gegen Swansea über die komplette Spielzeit von der Bank verfolgen.

    Mehrere Stammspieler

    Dejan Ljubicic: Der Österreicher gehört bei Dinamo Zagreb zu den absoluten Leistungsträgern. In wettbewerbsübergreifend 13 möglichen Pflichtspielen stand der 28-Jährige elfmal in der Startelf und spielte nur einmal gar nicht. Bei seinen Einsätzen gelangen dem Mittelfeldspieler bereits zwei Treffer und drei Vorlagen, womit Ljubicic einen großen Anteil daran hat, dass Zagreb in der Europa League noch ungeschlagen und in der Liga Tabellenführer ist. Am vergangenen Spieltag wurde der Mittelfeldspieler allerdings erst in der 69. Minute eingewechselt und feierte am Ende einen 2:1-Heimsieg.

    Steffen Tigges: In seinem siebten Zweitliga-Einsatz für den SC Paderborn gelangen dem Stürmer am Wochenende endlich seine ersten Treffer. Mit einem Doppelpack entschied der Angreifer das Ostwestfalen-Derby gegen Arminia Bielefeld. Damit ist der SCP nach neun Spieltagen auf einem starken dritten Platz.

    Mathias Olesen: Der Luxemburger gehörte in den ersten Wochen zum Stammpersonal bei Greuther Fürth. Sowohl in der ersten Runde des DFB-Pokals als auch in den ersten sieben Ligaspielen stand der Mittelfeldspieler in der Startelf und sammelte dabei einen Treffer sowie einen Assist. Vor der Länderspielpause musste der 24-Jährige das Unentschieden von Fürth gegen Hannover aber 90 Minuten von der Bank verfolgen. Am vergangenen Wochenende verpasste Olesen dann die 0:6-Pleite in Elversberg aufgrund einer Sprunggelenksverletzung.

    Zwischen Startelf und Bank

    Marvin Obuz: Marvin Obuz wechselte im Sommer zu Rot-Weiß Essen. Beim Drittligisten kam der Offensivspieler bislang in 13 der 14 möglichen Pflichtspiele zum Einsatz und sammelte dabei zwei Treffer sowie zwei Vorlagen. Allerdings konnte sich Obuz noch nicht als absoluter Stammspieler durchsetzen. So pendelt der 23-Jährige immer wieder zwischen Startelf und Bank. Beim 1:0-Heimsieg gegen Viktoria Köln am vergangenen Spieltag stand Obuz aber 90 Minuten auf dem Platz.

    Florian Dietz: Im Sommer ging der Angreifer in die dritte Liga zu Jahn Regensburg. Dort kam Dietz zwar bereits auf acht Einsätze in neun Pflichtspielen, durfte jedoch nur selten länger als 45 Minuten ran. Auch gelang ihm noch kein einziger Treffer. So musste der Stürmer beim 1:2-Erfolg gegen den TSV Havelse das Spiel von der Bank aus verfolgen.

    Jacob Christensen: Nach seinem Wechsel zu Molde FK kommt der Däne bislang erst auf einen einzigen Einsatz. Bei den vier vergangenen Partien seiner Mannschaft stand der Mittelfeldspieler nicht einmal im Kader. Den Wechsel hat sich der 24-Jährige definitiv anders vorgestellt.