1. FC Köln befördert Nicole Bender-Rummler und verlängert den Vertrag

Nicole Bender-Rummler spricht über den 1. FC Köln
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1. FC Köln befördert Nicole Bender-Rummler und verlängert den Vertrag

Am Donnerstagnachmittag gab der FC eine weitere Personalie bekannt. Diesmal aber nicht bei den aktiven Spielern sondern auf der Führungsebene des 1. FC Köln: Nicole Bender-Rummler wird zur Direktorin Frauen- und Mädchenfußball befördert.

Mit der Beförderung unterschreibt die 43-Jährige einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 und bleibt dem FC weitere Jahre erhalten.

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Seit 2020 hat Nicole Bender-Rummler die sportliche Leitung der Fußballerinnen des 1. FC Köln inne. Nun befördert der Club sie zur Direktorin Frauen- und Mädchenfußball. Ihr bestehender Vertrag wurde bis zum 30. Juni 2028 verlängert. Bender-Rummler fungierte von März bis Juni 2023 als Interimstrainerin der FC-Frauen. In dieser Funktion gelang der 43-Jährigen der Klassenerhalt in der Bundesliga. Dort verweilt das Team nunmehr das fünfte Jahr in Folge und liefert aktuell unter Cheftrainerin Britta Carlson eine Rekordsaison ab. Bender-Rummler spielte von 2009 bis 2017 selbst für die Frauen des 1. FC Köln. „Die Zusammenarbeit mit Thomas Kessler, der gesamten Geschäftsführung und dem Vorstand ist von großer Unterstützung und gegenseitigem Vertrauen geprägt“, so die 43-Jährige.

Das sagen Nicole Bender-Rummler und Thomas Kessler

Über ihre Arbeit und Ziele sagte Bender-Rummler: „In den vergangenen Jahren haben wir die Entwicklung und Professionalisierung des Frauenfußballs beim 1. FC Köln gemeinsam konsequent vorangetrieben und dabei wichtige Fortschritte erzielt. Gleichzeitig sehen wir weiterhin großes Potenzial für die kommenden Jahre. Der FC ist für mich seit meiner aktiven Zeit als Spielerin weit mehr als nur ein Verein und hat bis heute einen ganz besonderen Platz in meinem Leben. Deshalb freue ich mich darauf, den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit allen Beteiligten weiterzugehen“, so die neue Direktorin Frauen- und Mädchenfußball.

Die Verantwortlichen des FC zeigen sich mit der Arbeit der 43-Jährigen zufrieden: „Nicole prägt den Frauen- und Mädchenfußball beim 1. FC Köln seit vielen Jahren in herausragender Weise. Mit ihrer großen fachlichen Expertise, ihrem ausgezeichneten Netzwerk im deutschen Frauenfußball und einem klaren, lösungsorientierten Führungsstil hat sie diesen Bereich kontinuierlich weiterentwickelt und auf ein sehr professionelles Niveau gehoben“, so Thomas Kessler, Geschäftsführer Sport.

„Das zeigt sich nicht zuletzt in der aktuellen sportlich sehr stabilen Saison, in der unser Team unter der Leitung von Britta Carlson eine überzeugende Rolle in der Bundesliga einnimmt. Für uns ist der Frauen- und Mädchenfußball ein zentraler Bestandteil der strategischen Entwicklung des 1. FC Köln und von großer Bedeutung für den gesamten Standort“, sagte Kessler weiter. „Umso wichtiger ist es, diesen Bereich mit einer starken Persönlichkeit an der Spitze weiter voranzutreiben. Nicole steht genau für diese Stärke, Klarheit und Überzeugung. Sie wird in ihrer neuen Rolle als Direktorin Frauen- und Mädchenfußball noch mehr Verantwortung übernehmen und den eingeschlagenen Weg mit hoher Qualität und klarer Perspektive fortsetzen.“ 

Bender-Rummler bestritt in ihrer aktiven Karriere 107 Bundesliga-Spiele, lief 23 Mal im DFB-Pokal auf und stand 62 Mal in der 2. Bundesliga auf dem Platz. Zudem war sie sowohl U16, U18- als auch U21-Nationalspielerin.


„Haben uns anderen Matchplan vorgenommen“: Frauen-Trainerin Britta Carlson unzufrieden nach Frankfurt-Pleite

Britta Carlson bei einem Spiel der FC-Frauen
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„Haben uns anderen Matchplan vorgenommen“: Frauen-Trainerin Britta Carlson unzufrieden nach Frankfurt-Pleite

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln konnten eine Woche nach dem Sieg in Nürnberg den Hinspiel-Coup gegen Frankfurt nicht wiederholen. Trainerin Britta Carlson vom 1. FC Köln erklärte hinterher ihre Unzufriedenheit – und nahm den Pechvogel des entscheidenden Gegentors in Schutz.

Mit der Leistung ihres Teams war Britta Carlson gegen Eintracht Frankfurt nicht zufrieden. Die Trainerin benennt die Probleme im Nachgang deutlich.

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„Die Eintracht hat mehr fürs Spiel getan“, konstatierte Kölns Trainerin Britta Carlson und gab zu: „Wir haben uns schwergetan, den eigenen Rhythmus zu finden. Wir haben sicherlich kompakt gestanden in der ersten Halbzeit, damit war ich zufrieden. Trotzdem war ich nicht damit zufrieden, wie wir mit dem Ball agiert haben. Da haben wir zu schnell und zu einfache Ballverluste, die dann auch immer wieder anstrengend sind. Da haben wir uns einen anderen Matchplan vorgenommen, anstatt immer nur den Ball lang zu hauen. Das ist nicht unser Ziel gewesen“, so die 48-Jährige.

„Das hat nicht gleich funktioniert“

Carlson reagierte mit einem Doppelwechsel zur zweiten Hälfte, stellte in deren Verlauf ihr System vom 4-4-2 in ein 5-3-2 um. „Das hat nicht gleich funktioniert“, merkte die Trainerin an. Das Tor zum 1:1 sei deswegen unnötig gewesen, weil ihr Team „nicht die Intensität hatte in der Rückwärtsbewegung und viel zu einfach durch drei Pässe ein Tor zugelassen haben. Wenn wir gegen einen starken Gegner bestehen wollen, dann darf uns diese Intensität und am Limit zu spielen nicht fehlen. Das hat uns in den gewissen Situationen einfach gefehlt. Dann ist es schade, dass man sich nicht zumindest mal mit einem Punkt belohnt.“

Die Trainerin nahm Amelie Bohnen, den Pechvogel vor dem entscheidenden Frankfurter Siegtreffer, in Schutz: „Da mache ich gar keinen Vorwurf, sowas kann passieren, dass man mal über den Ball haut. Amelie hat wieder eine super Leistung gebracht wie auch schon in Nürnberg.“ Bemerkenswert war an diesem Abend, dass Carlson nach der Pause mit Sandra Jessen auch die bisher torgefährlichste Kölnerin der Saison vorzeitig vom Platz nahm. „Sandra hatte in dem Spiel wenig Aktionen“, erklärte die Trainerin auf Nachfrage von come-on-fc.com, „sie hat weder Bälle mal festmachen können, noch ist sie in die Aktionen reingekommen, die wir uns vorgestellt haben. Dann ist es manchmal wichtig, dass du eine bestimmte Umstellung hast. Auch Sandra darf mal einen schlechten Tag haben, um Gottes Willen. Dafür haben wir auch einen Kader, dass wir dann andere Spieler in die Position bringen können.“

Zwei Testspiele sind geplant

Mit der Partie hat es der 1. FC Köln zudem erstmals live ins öffentlich-rechtliche Fernsehen geschafft. Das Spiel wurde von der ARD-Sportschau übertragen. „Das haben wir uns auch verdient aufgrund der Leistungen der Saison“, merkte Carlson an. Für die Mannschaft sei die Bühne vor Millionen Zuschauern „eher eine besondere Motivation“ gewesen und kein zusätzlicher Rucksack auf den Schultern.

Bis zum nächsten Kölner Bundesliga-Auftritt wird nun allerdings viel Zeit vergehen. Das nächste Spiel findet erst nach der Länderspielpause am letzten April-Wochenende auswärts bei der TSG Hoffenheim statt. Die exakte Terminierung durch den DFB ist noch ausstehend. „Das ist echt eine lange Zeit“, sagte Carlson am Samstagabend, „deswegen werden wir am Donnerstag ein Testspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen den SC Freiburg absolvieren und dann noch ein weiteres in Eindhoven, sodass wir versuchen, im Rhythmus zu bleiben mit den Spielerinnen, die nicht unterwegs sind. Aber es wird sicherlich auch mal ein paar Tage über Ostern frei geben.“

Abwehr-Blackout nach Hegering-Blitzstart: FC-Frauen unterliegen Frankfurt knapp

Celina Degen und Anna-Lena Stolze vom 1. FC Köln
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Abwehr-Blackout nach Hegering-Blitzstart: FC-Frauen unterliegen Frankfurt knapp

Die FC-Frauen konnten den Coup aus dem Hinspiel (1:1) gegen Eintracht Frankfurt nicht wiederholen. Das Rückspiel im Franz-Kremer-Stadion endete mit einer Niederlage. Die Frauen des 1. FC Köln unterliegen Frankfurt 1:2. Dabei hatte Marina Hegering den FC nach 75 Sekunden in Führung geköpft. Ein individueller Fehler kostete am Ende den abermals möglichen Punktgewinn.

Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zum 2:1-Sieg in Nürnberg eine Woche zuvor auf zwei Positionen: Sara Agrez und Anna-Lena Stolze ersetzten Adriana Achcinska und Anna Gerhardt.

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Der Anpfiff war im Grüngürtel kaum verklungen, da ertönte auch schon das Trömmelche im Franz-Kremer-Stadion: Laura Vogt servierte eine Ecke von der linken Angriffsseite in den Sechzehner und Marina Hegering köpfte den Ball im Fünfer am ersten Pfosten ins lange Eck zum 1:0 nach 75 Sekunden (2.).

Chiba nutzt das Geschenk

Die frühe Führung spielte dem FC in die Karten und vergrößerte das Selbstbewusstsein sichtlich. Den Frankfurterinnen fehlten die Ideen, um einmal gefährlich in die Nähe des Kölner Strafraums zu kommen. Stattdessen suchten die Gastgeberinnen weiter den Weg nach vorne. Bei Pauline Bremers Flachschuss musste sich die Eintracht-Keeperin Lina Altenburg mächtig strecken, um den Ball am Pfosten vorbei zu lenken (23.).

Ansonsten bekamen die Fans im Stadion und auch die mutmaßlichen Millionen Zuschauer vor den Fernsehern der Nation – die Partie wurde auch live von der ARD-Sportschau übertragen – wenig Highlights geboten. Daran änderte sich auch nach dem Seitenwechsel zunächst nichts, sodass der Frankfurter Ausgleich aus heiterem Himmel fiel. Etonam Anyomi legte den Ball im Sechzehner zentral fast vom Elfmeterpunkt zurück zu Laura Freigang, die von der Strafraumgrenze per Schlenzer in den Winkel zum 1:1 traf (58.).

Die Kölnerinnen brachten sich danach durch einen individuellen Aussetzer selbst in Rückstand: Amelie Bohnen trat bei einer eigentlich ungefährlichen hohen Hereingabe aus dem Mittelfeld in den Sechzehner über den Ball, Remina Chiba nutzte das Geschenk und vollstreckte vom Fünfer freistehend zum 1:2 (63.). Wenig später lenkte Irina Fuchs einen vermutlich als Flanke gedachten Ball von Nadine Riesen mit den Fingerspitzen über die Latte (69.). Die Gastgeberinnen gaben in der Schlussphase zwar nicht auf und versuchten auf den Ausgleich zu spielen, fanden jedoch keine Mittel, um die Eintracht-Abwehr unter Druck zu setzen. Stattdessen liefen die Kölnerinnen in einen Konter, doch Fuchs lenkte den strammen Schuss von Rebecka Blomqvist um den Pfosten (83.).

Erst Länderspielpause, dann Hoffenheim

Für die FC-Frauen geht es erst nach der Länderspielpause am letzten April-Wochenende mit einem Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim weiter. An welchem Tag genau, hat der DFB bislang noch nicht offiziell verraten.

1. FC Köln: Fuchs – Imping, Bohnen, Hegering, Agrez (61. Degen) – Donhauser, Vogt (74. Andrade), Feiersinger, Stolze (46. Leimenstoll) – Bremer, Jessen (46. Achcinska). Tore: 1:0 Hegering (2.), 1:1 Freigang (58.), 1:2 Chiba (63.). Zuschauer: 2050.

Live im Free-TV – Frauen des 1. FC Köln empfangen Eintracht Frankfurt

Sandra Jessen vom 1. FC Köln im Duell gegen die SGS Essen
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Live im Free-TV – Frauen des 1. FC Köln empfangen Eintracht Frankfurt

Die Frauen des 1. FC Köln spielen am Samstagabend (17:55 Uhr) sehr wahrscheinlich vor einem Millionen-Publikum gegen Eintracht Frankfurt. Das Bundesliga-Heimspiel wird von der ARD-Sportschau zur besten Sendezeit live übertragen.

Stürmerin Sandra Jessen schöpft Motivation aus dem bitteren Ende des Hinspiels. Die Isländerin beendete zudem vergangene Woche gegen Nürnberg ihre Torlos-Serie.

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Die Kölnerinnen schnupperten bereits im Hinspiel an der Sensation, führten durch den Treffer von Sandra Jessen bis in die Nachspielzeit mit 1:0, ehe die Eintracht doch noch zum 1:1-Endstand traf. Die Torschützin von damals denkt ungerne daran zurück, schöpft aber zugleich auch Motivation, wie sie im Interview mit dfb.de verriet: „Wenn ich daran denke, ärgere ich mich immer noch. Dementsprechend wollen wir unbedingt punkten. Wir werden hochmotiviert in das Spiel gehen.“

“Ich glaube, das hat sie schon belastet“

Vielleicht kommt der Spielplan des Gegners den Kölnerinnen dabei auch entgegen, denn das Duell in Köln liegt für Frankfurt genau zwischen den beiden Halbfinal-Begegnungen des UEFA Women’s Europa Cup gegen BK Häcken. Die Hessinnen verloren das Hinspiel am Mittwochabend zuhause mit 0:3, das Rückspiel steigt am kommenden Donnerstag in Schweden. „Dass wir mehr Zeit zur Vorbereitung auf das Spiel haben, während die Eintracht die zusätzliche Belastung wegstecken muss, könnte sicherlich eine Rolle spielen“, vermutete Jessen entsprechend im DFB-Interview, „dafür müssen wir auf dem Platz vor allem schlau sein und unsere Chance suchen.“

Die isländische Stürmerin selbst dürfte auch wieder etwas unbeschwerter in das Duell gehen, immerhin beendete sie beim jüngsten 2:1-Erfolg in Nürnberg ihre Durststrecke nach 520 Minuten ohne Tor. Dem DFB verriet sie jedoch: „Andere Leute haben sich darüber mehr einen Kopf gemacht als ich selbst. Ich wusste, dass es irgendwann wieder funktioniert, wenn wir alle weiter hart arbeiten. Ich spüre die Unterstützung des Trainerteams und der Mannschaft. Das ist mir wichtig.“ Allerdings hatte auch Trainerin Britta Carlson kurz nach dem Abpfiff in Nürnberg gemutmaßt: „Ich glaube, das hat sie schon belastet, dass sie so lange nicht getroffen hat.“

Live-Übertragung bei der ARD

Wie dem auch sei: Mit einer treffsicheren Jessen steigen am Samstagabend jedenfalls auch die Chancen auf eine Überraschung der FC-Frauen. Die Partie beginnt zur ungewöhnlichen Anstoßzeit um 17:55 Uhr, weil diesmal auch das Erste live auf Sendung gehen wird und die Begegnung zur besten Sendezeit der Männer-Bundesliga-Sportschau live in die deutschen Wohnzimmer übertragen wird. Die Kölnerinnen spielen damit erstmals vor einem Millionen-Publikum kurz vor der 20-Uhr-Tagesschau. Auch dieser Umstand dürfte noch einmal für eine Extra-Motivation sorgen.

Die Eintracht steht aktuell mit 39 Punkten auf dem dritten Platz der Tabelle, der am Saisonende zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigen würde. Die Kölnerinnen könnten den Rückstand mit einem Dreier auf acht Punkte verkürzen. Freilich ist der dritte Platz für den FC selbst kein realistisches Ziel mehr, aber je kürzer der Abstand, desto besser wird am Saisonende das Fazit ausfallen. Zudem könnten die FC-Frauen mit einem überzeugenden Auftritt gegen eine Spitzenmannschaft die Werbetrommel für sich selbst rühren. Immerhin geht es im darauffolgenden Heimspiel nach Müngersdorf ins Rhein-Energie-Stadion gegen Werder Bremen am 2. Mai (13 Uhr).

„Haben uns gut darauf eingestellt“: Frauen-Trainerin Carlson verteilt Lob nach Sieg in Nürnberg

Britta Carlson vom 1. FC Köln
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„Haben uns gut darauf eingestellt“: Frauen-Trainerin Carlson verteilt Lob nach Sieg in Nürnberg

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln sind in Nürnberg in die Erfolgsspur zurückgekehrt und gewannen nach fünf sieglosen Spielen endlich wieder in der Bundesliga. Von Trainerin Britta Carlson gab es Anerkennung für die Leistungen.

Trainerin Britta Carlson lobte ihre Mannschaft für die Anpassung an einen oftmals destruktiven Gegner – und freute sich für die beiden Kölner Torschützinnen.

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Das Duell im Max-Morlock-Stadion war kein fußballerischer Leckerbissen für die rund 1000 Zuschauer sowie die Fans vor den TV-Bildschirmen. Die Partie war zerfahren und von vielen Unterbrechungen geprägt. „Das Spiel ist genauso gekommen, wie wir es erwartet haben, dass du gegen einen sehr destruktiven Gegner spielst, der immer wieder gefährlich ist durch seine schnellen Offensivkräfte. Wir wussten, dass es schwer wird, hier Fußball zu spielen. Wir haben uns darauf vorbereitet und gut darauf eingestellt“, analysierte Kölns Trainerin Britta Carlson.

Lob von Carlson

Die Fußball-Lehrerin ärgerte sich, dass ihre Mannschaft nach der 2:0-Führung nicht nachlegte und so früh für klare Verhältnisse gesorgt hat: „Wir müssen eigentlich das 3:0 machen, vielleicht auch das 4:0 und kriegen durch eine Unachtsamkeit bei einem schnell ausgeführten Freistoß, bei dem wir nicht präsent sind oder nicht alle den Ball anschauen, ein unnötiges Gegentor.“ Die Trainerin freute sich insbesondere für die beiden Kölner Torschützinnen Laura Donhauser und Sandra Jessen: „Laura ist eine Spielerin, die sich immer komplett fürs Team einsetzt, immer Gas gibt. Sie hatte sich schon sehr viele Möglichkeiten in dieser Saison erarbeitet, aber nicht genutzt.“

Sandra Jessen beendete ihre Torflaute in Nürnberg nach 520 Minuten. „Ich glaube, das hat sie schon belastet, dass sie so lange nicht getroffen hat, weil sie immer wieder fleißig ist“, konstatierte Carlson, „heute hat sie auch ganz viele Wege vorne mit Pauline Bremer gemacht und sich das Tor hart erarbeitet.“ Jessen ist mit nunmehr zehn Saisontreffern immer noch in den Top Ten der Torjägerliste der Bundesliga.

Frauen jetzt mit 28 Punkten

Die FC-Frauen verbesserten ihr Punktekonto mit dem Sieg am Dutzendteich auf 28 Zähler auf, sind auf dem achten Platz allerdings auch wie festzementiert. Das wiederum wird am Geißbockheim jedoch niemanden stören, denn im vergangenen Sommer hätte man diese Zwischenbilanz fünf Spieltage vor dem Saisonende sofort unterschrieben. Am Wochenende winkt den FC-Frauen die ganz große TV-Bühne: Das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt wird aufgrund der Länderspielpause der Herren-Bundesliga live in der ARD übertragen. Die Partie beginnt mit Blick auf die 20-Uhr-Tagesschau deswegen zur ungewöhnlichen Anstoßzeit um 17:55 Uhr. Dieser Rahmen dürfte zweifellos für eine Extra-Motivation bei der Mannschaft sorgen.

2:1-Erfolg in Nürnberg: Sandra Jessen beendet Torflaute und die Frauen des 1. FC Köln ihre Ergebniskrise

Die FC-Frauen jubeln nach dem Sieg
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2:1-Erfolg in Nürnberg: Sandra Jessen beendet Torflaute und die Frauen des 1. FC Köln ihre Ergebniskrise

Der 1. FC Köln hat seine Ergebniskrise beendet und nach zuvor fünf Spielen ohne Sieg wieder einen Dreier in der Bundesliga gelandet. Die FC-Frauen gewannen beim 1. FC Nürnberg mit 2:1 (2:0).

Zusätzlich zum Sieg gab es noch eine erfreuliche Begleiterscheinung: Im Duell mit dem Club endete die Torflaute von FC-Stürmerin Sandra Jessen nach 520 Minuten.

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Kölns Trainerin Britta Carlson vertraute in der Startelf wie erwartet wieder auf Marina Hegering. Sara Agrez und Weronika Zawistowska fielen kurzfristig aus, ebenso konnten Martyna Wiankowska, Sylwia Matysik, Merle Hokamp, Taylor Ziemer, Dora Zeller und Paula Hoppe nicht dabei sein, womit gleich acht Spielerinnen ausfielen. Der Aufsteiger wäre beinahe in Führung gegangen: Irina Fuchs verlor den Ball im Sechzehner nach einem Rückpass von Feiersinger leichtfertig im Zweikampf gegen Nürnbergs Emöke Papai, der Ball trudelte Richtung Torlinie, doch Amelie Bohnen klärte in letzter Sekunde und schlug die Kugel aus der Gefahrenzone (14.).

Kuriosum zu Beginn der zweiten Halbzeit

Der FC-Führungstreffer entstand wenig später nach einem Kölner Einwurf in der eigenen Hälfte durch Carlotta Imping. Die Kölnerinnen schalteten blitzschnell um. Sandra Jessen spielte den Ball am Mittelkreis in den Lauf von Laura Donhauser, die frei aufs Tor zulief und den Ball an der machtlosen Keeperin Lourdes Grzondziel vorbei zum 1:0 für den FC einschoss (19.). Und die FC-Frauen legten schnell einen zweiten Treffer nach: Pauline Bremer wurde auf dem rechten Flügel per Foul gestoppt. Anna Gerhardt servierte den fälligen Freistoß aus dem Halbfeld hoch auf den ersten Pfosten, wo Jessen unbedrängt zum 2:0 für den FC einköpfte (28.). Für die Isländerin endete mit ihrem ersten Bundesligatreffer in 2026 eine persönliche Durststrecke nach 520 Minuten ohne Torerfolg.

Die zweite Hälfte begann mit einem Kuriosum. Die Partie musste unterbrochen werden, weil die Linienrichterin Katharina Kruse nach einem Sprint plötzlich muskuläre Beschwerden verspürte und ihre Tätigkeit trotz kurzer Behandlung der FC-Betreuer nicht fortsetzen konnte. Nach rund neun Minuten übernahm die bisherige vierte Offizielle Daniela Kottmann die Fahne auf der Linie vor den Trainerbänken. Die Partie war in der Folgezeit von vielen Unterbrechungen geprägt, sodass kein richtiger Spielfluss zustande kam. Den Nürnbergerinnen fehlten zudem die Ideen, um die Kölnerinnen, die sich weit in die eigene Hälfte zurückzogen, ernsthaft unter Druck setzen zu können.

Nürnberg kommt noch einmal ran

Die kurz zuvor eingewechselte Anna-Lena Stolze scheiterte mit ihrem strammen Schuss aus spitzem Winkel an Nürnbergs Torfrau (77.). Die vergebene Chance rächte sich kurz danach. Die Nürnbergerinnen führten einen Freistoß nach einem Handspiel von Hegering vor dem Sechzehner schnell kurz aus. Nastassja Lein kämpfte sich zwischen Bohnen und Gerhardt durch und verkürzte für den FCN per Flachschuss ins Tor auf 2:1 (80.). Danach passierte jedoch in zerfahrenen Schlussminuten trotz über 14(!) Minuten Nachspielzeit nichts Spannendes mehr. Für die FC-Frauen geht es am Samstagabend (17:55 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt weiter.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt, Hegering, Bohnen, Imping (90.+5 Degen) – Achcinska, Feiersinger, Vogt (76. Stolze), Donhauser – Bremer (87. Elsen), Jessen. Tore: 0:1 Donhauser (19.), 0:2 Jessen (28.), 1:2 Lein (80.).

Mit Hegering in der Startelf: Sieglos-Serie der FC-Frauen soll in Nürnberg enden

Marina Hegering vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel/Getty Images)
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Mit Hegering in der Startelf: Sieglos-Serie der FC-Frauen soll in Nürnberg enden

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln wollen am Sonntag (16 Uhr) die Serie von zuletzt fünf Bundesliga-Spielen ohne Sieg beenden: Beim Aufsteiger Nürnberg soll im Max-Morlock-Stadion der erste Dreier seit Ende Januar gelingen. Die Frauen des 1. FC Köln treffen auf den 1. FC Nürnberg.

Die Kapitänin dürfte dabei diesmal sogar von Anfang an mithelfen. Mit Marina Hegering in der Startelf wollen die FC-Frauen einen Dreier einfahren.

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Es scheint eine überraschend schnelle Rückkehr für Marina Hegering zu werden. Die 35-Jährige feierte kürzlich ihr Comeback als Einwechselspielerin im Testspiel gegen Mainz. Am vergangenen Wochenende folgte ein 45-minütiger Einsatz gegen Bayern München nach der Halbzeit. Das Resultat: Mit Hegering auf dem Feld kassierte der FC gegen den Branchen-Primus keinen weiteren Treffer mehr.

Kandidatin für die Startelf

Die zwangsläufige Konsequenz dürfte am Sonntag in Nürnberg Realität werden: Hegering kehrt nach über vier Monaten zurück in die Anfangsformation. Trainerin Britta Carlson deutete dies gegenüber come-on-fc.com jedenfalls bereits an: „Sie ist eine Kandidatin für die Startelf, da mache ich kein Geheimnis draus. Sie gibt der Mannschaft noch mal ein bisschen mehr Struktur und übernimmt auch noch mal gern Verantwortung. Gerade in der Situation, wenn man vielleicht nicht die Sicherheit und Kaltschnäuzigkeit hat, braucht man noch mal jemanden, der alle antreibt.“

Als Ausgleich zur Erfahrung der 35-Jährigen könnte Carolin Elsen in Nürnberg wieder zum Einsatz kommen. Die 21-Jährige feierte just gegen Bayern ihr Bundesliga-Debüt im FC-Trikot als Einwechselspielerin. „Sie hat Dinge, die wir sonst in unserem Spiel nicht so haben“, charakterisierte Carlson die 21-Jährige, „sie ist eine mutige, junge Spielerin, die vielleicht noch nicht so viel nachdenkt, ins Eins-gegen-Eins gehen kann mit einem gewissen Tempo. Das Debüt hat sie sich erarbeitet über die letzten Wochen im Training. Sie hat schon lange gezeigt, was sie kann. Vielleicht ist sie jetzt auch wieder eine Kandidatin, die man durchaus bringen kann.“

FC in Favoritenrolle

Spannend wird es zu beobachten, wie die FC-Frauen in Nürnberg mit ihrer Favoritenrolle umgehen werden. Bislang blieben die Punkte zu häufig aus, wenn die Erwartungshaltung an den FC groß war, zuletzt etwa bei Union Berlin (1:2) oder gegen Essen (0:0). „Das ist eine Rolle, die für ins in dieser Saison immer mal wieder neu war“, blickte die Trainerin Britta Carlson auf ebenjene Partien zurück, in denen ihre Mannschaft zu viele Zähler hat liegenlassen. Dennoch betonte Carlson: „Ich denke, dass wir es trotzdem auch in den Spielen, in denen wir nicht die Punkte geholt haben, angenommen hatten. Das waren sicher nicht unsere besten Spiele, aber natürlich hätten wir auch diese gewinnen können. Wir müssen die Intensität hoch halten und noch mehr dafür tun, dass wir unser Tor verteidigen.“

Der 1. FC Nürnberg steht als Aufsteiger derzeit mit 19 Punkten auf dem elften Rang und hat mit sieben Zählern ein beruhigendes Polster auf die Abstiegszone. Sollte der Club gegen den FC jedoch gewinnen, hätte der Aufsteiger plötzlich sogar Sicht-Kontakt zu den Kölnerinnen, die aktuell sechs Zähler voraus auf dem achten Platz liegen. Schon allein aus diesem Selbstverständnis heraus dürften die Kölnerinnen am Sonntag entschlossen sein, den Dreier am Dutzendteich einzufahren.

Stammtorhüterin Irina Fuchs verlängert beim 1. FC Köln: „Alle haben es mir sehr leicht gemacht“

Irina Fuchs hat ihren Vertrag beim FC verlängert
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Stammtorhüterin Irina Fuchs verlängert beim 1. FC Köln: „Alle haben es mir sehr leicht gemacht“

Die mittelfristige Kaderplanung bei den Kölner Fußball-Frauen schreitet weiter voran. Auch Irina Fuchs verlängert ihren Vertrag beim 1. FC Köln. Die Stammtorhüterin hat einen Kontrakt bis 2028 bei den Geißböcken unterschrieben.

Sie kam als Talent, ist mittlerweile Stammtorhüterin bei den Geißböcken und hat nun ihren Vertrag verlängert. Auch Irina Fuchs bleibt den Kölner Fußballerinnen weiterhin erhalten. Die Keeperin hat einen Vertrag bis 2028 unterschrieben.

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Nach Amelie Bohnen, Vanessa Leimenstoll, Laura Vogt, Celina Degen, Anna-Lena Stolze, Sandra Maria Jessen und Laura Feiersinger hat nun auch Irina Fuchs ihren Kontrakt bei den Kölner Fußballerinnen verlängert. „Bereits bei der Verpflichtung von Irina Fuchs waren wir von ihrem großen Entwicklungspotenzial überzeugt. Es freut uns sehr, dass sie sich so schnell an die Frauen-Bundesliga angepasst und sich zu einem verlässlichen Rückhalt für unsere Mannschaft entwickelt hat“, sagt Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauenfußball beim FC. „Wir sind überzeugt, dass ihr Entwicklungspotenzial noch nicht ausgeschöpft ist.“  Die Keeperin kam im vergangenen Sommer zum Geißbockheim. Bereits am fünften Spieltag feierte die Schweizerin ihr Debüt beim FC.

„Es ist perfekt für mich gelaufen“

„Ich bin sehr glücklich hier und hätte vor meinem Wechsel nach Köln nicht erwartet, dass ich so schnell in der Bundesliga im Tor stehen würde. Es ist perfekt für mich gelaufen und die Vertragsverlängerung ist für mich ein Vertrauensbeweis des Clubs, über den ich mich sehr freue“, sagt Fuchs. „Köln ist meine erste Auslandsstation und alle haben es mir sehr leicht gemacht, dass ich mich von Anfang an hier super wohlgefühlt habe.“ Als Zwölfjährige war Fuchs zum FC Basel gekommen, feierte dort mit 17 ihr Debüt im Schweizer Cup. Fuchs bestritt bisher 16 Bundesligaspiele für die FC-Frauen und eins im DFB-Pokal. Sie wurde in dieser Saison zudem in den Kader für Spiele der Schweizer A-Nationalmannschaft berufen. 

Neben den nun acht Spielerinnen haben auch die Trainerinnen Britta Carlson und Jacqueline Dünker ihre Verträge in diesem Jahr schon ausgeweitet.


Trotz Hegering-Comeback vor starker Kulisse: Frauen des 1. FC Köln verlieren Heimspiel gegen effiziente Bayern

Marina Hegering für den 1. FC Köln
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Trotz Hegering-Comeback vor starker Kulisse: Frauen des 1. FC Köln verlieren Heimspiel gegen effiziente Bayern

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben sich wie erhofft teuer verkauft, doch am Ende waren sie gegen den alten und mutmaßlich auch neuen Deutschen Meister machtlos: Die Frauen des 1. FC Köln verloren das Heimspiel gegen ein effizientes Bayern München mit 0:3 (0:3).

Ein Lichtblick im Heimspiel gegen die Bayern war das Comeback von Marina Hegering nach der Pause. In der zweiten Hälfte des Duells fingen sich die FC-Frauen keinen Gegentreffer mehr ein.

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Die Kölnerinnen kehrten mit vier Spielen in Folge ohne Sieg vor der Länderspielpause auf die Bundesliga-Bühne zurück. Diese Serie konnten sie wie befürchtet gegen den Branchen-Primus aus München nicht durchbrechen. Dennoch schlugen sich die Kölnerinnen achtbar, gaben auch trotz eines klaren 0:3-Rückstands zur Pause nicht auf. Nach vorne fehlte es aber an zündenden Ideen gegen einen starken Gegner.

Vorentscheidung vor der Pause

Beide Teams begegneten sich dabei in der ersten Viertelstunde auf Augenhöhe, was ein Verdienst des gastgebenden Außenseiters war. Die Kölnerinnen liefen den Gegner hoch an und setzten diesen so unter Druck. Bitter war daher die Entstehung des Rückstands zu diesem Zeitpunkt: Ein Münchener Befreiungsschlag landete bei Pernille Harder, die frei aufs Tor zulief, Irina Fuchs keine Chance ließ und zum 0:1 einschob (21.).

Und Harder legte noch einen Treffer nach, als sie im Strafraum an den Ball kam, Celina Degen aussteigen ließ und zum 0:2 einschoss (29.). Bitter für den FC: Arianna Caruso steckte die Kugel bei einem Konter durch zu Linda Dallmann, die zum 0:3 einnetzte (38.). Damit war die Partie schon zur Halbzeit vorentschieden.

Kölns Trainerin Britta Carlson brachte zur zweiten Hälfte ihre Kapitänin Marina Hegering – und zumindest in der zweiten Hälfte blieben die Kölnerinnen ohne Gegentor. Die Versuche, eigene Torchancen zu erspielen, versandeten jedoch angesichts der starken FCB-Defensive. Irina Fuchs verhinderte zweimal stark den vierten Gegentreffer (62.). Für die FC-Frauen geht es am kommenden Sonntag (16 Uhr) beim 1. FC Nürnberg weiter.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt, Degen (46. Hegering), Bohnen, Agrez, Donhauser – Zawistowska (56. Imping), Vogt, Feiersinger – Bremer (57. Achcinska), Jessen (74. Elsen). Tore: 0:1/0:2 Harder (21./29.), 0:3 Dallmann (38.). Zuschauer: 4104.

Frauen des 1. FC Köln empfangen Bayern München: „Wir sehen immer unsere Chance“

Britta Carlson beim Training des 1. FC Köln
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Frauen des 1. FC Köln empfangen Bayern München: „Wir sehen immer unsere Chance“

David gegen Goliath heißt es am Sonntagabend ab 17 Uhr im Franz-Kremer-Stadion: Die Frauen des 1. FC Köln empfangen Bayern München. Und dabei gehen die Fußballerinnen des FC als klarer Außenseiter in das Bundesliga-Heimspiel gegen den amtierenden Meister und Tabellenführer.

Zumindest die erste Hälfte des Hinspiels dient den Kölnerinnen als Mutmacher. Im heimischen Stadion will die Mannschaft von Britta Carlson für eine Überraschung sorgen.

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Es war eine bemerkenswerte erste Hälfte damals Mitte Oktober: Sandra Jessen brachte den FC beim Branchenprimus Bayern München früh in Führung. Und das 1:0 für den FC hatte auch bis zur buchstäblich letzten Sekunde vor der Pause Bestand, ehe die FCB-Frauen noch vor der Halbzeit ausgleichen konnten. Das Duell endete am Ende deutlich mit 5:1 für München. Immerhin: Das Kölner Tor gegen Bayern hat Seltenheitswert in dieser Saison, denn die Münchenerinnen kassierten bisher insgesamt erst sechs Gegentreffer und eilen mit Riesenschritten der nächsten Meisterschaft entgegen.

“Das wollen wir auch in diesem Spiel haben“

„Wir haben sie in der ersten Hälfte sehr gut beschäftigt und weit weg von unserem Tor gehalten“, denkt Kölns Trainerin Britta Carlson gerne an die ersten 45 Minuten des Hinspiels zurück und leitet daraus für das Wiedersehen am Sonntag ab: „Das wollen wir auch in diesem Spiel haben, kompakt zu stehen, aber auch in unser Pressing reinzukommen und die Umschalt-Situationen zu nutzen.“ Kölns Trainerin ahnt weiter: „Wir werden nicht ganz so viel Ballbesitz haben, wollen wie schon im Hinspiel immer wieder den Gegner phasenweise unter Druck setzen. Wir waren eine der wenigen Mannschaften, die Bayern anders herausgefordert haben in dieser Saison.“

Carlson äußert sich trotz der jüngsten Ergebnisse mit vier Spielen in Folge ohne Sieg selbstbewusst vor dem Duell gegen den Liga-Primus: „Wir sehen immer unsere Chance. Wir wissen, dass wir gegen jede Mannschaft bestehen können. Wir gehen das Spiel realistisch an, aber wir sagen, dass wir gegen jeden Gegner punkten wollen. Wir haben ein Heimspiel und unsere Kulisse und die wollen wir nutzen, um vielleicht für eine Überraschung sorgen zu können.“

“Für die Startelf ist es sicherlich noch zu früh“

Die FC-Frauen müssen am Sonntag allerdings Martyna Wiankowska ersetzen. Die offensivstarke polnische Nationalspielerin hat sich bei der jüngsten Länderspielreise verletzt und fällt aus. Sandra Jessen wartet derweil auf ihre persönliche Befreiung. Die Isländerin ist in 2026 noch ohne Treffer und wartet insgesamt sogar seit 492 Minuten auf ihr nächstes Tor.

Kapitänin Marina Hegering ist noch keine Option für die Anfangsformation: „Für die Startelf ist es sicherlich noch zu früh“, verrät Carlson, „sie hat ihre ersten Einsatzminuten gehabt im Testspiel gegen Mainz. Sie kommt immer besser zurück. Man merkt, dass sie zurück auf dem Platz ist und uns guttut. Wir freuen uns, dass sie bald wieder die alte Marina ist, die wir sicherlich für den Saison-Endspurt noch brauchen.“