Anders als geplant: Die Frauen des 1. FC Köln verlieren zum Saisonstart in Frankfurt 0:2

Pauline Bremer vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)
,
Startseite » FC-Frauen » Seite 4

Anders als geplant: Die Frauen des 1. FC Köln verlieren zum Saisonstart in Frankfurt 0:2

Zum Saisonstart der Google Pixel Frauen-Bundesliga ist der 1. FC Köln nach Frankfurt gereist. Trotz vier Neuzugängen in der Kölner Startelf hat sich die Eintracht am Samstagvormittag aber als eine Nummer zu groß erwiesen. Die Mannschaft von Britta Carlson hat eine Niederlage hinnehmen müssen. Die Frauen des 1. FC Köln verlieren zum Saisonauftakt im Stadion am Brentanobad gegen Frankfurt mit 0:2.

So hatte sich FC-Trainerin Britta Carlson den Start in die neue Spielzeit sicherlich nicht vorgestellt. Denn gegen Frankfurt fuhren die Fußballerinnen des 1. FC Köln die erste Niederlage ein.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Come-on-fc.com berichtet aus dem Frankfurter Stadion am Brentanobad

Die Vorfreude auf die neue Saison war bei den gut 3000 Zuschauern spürbar am Samstagmittag. Bei 20 Grad und einem leicht bewölkten Himmel war alles angerichtet. Mit Sophie Nachtigall, Beke Sterner, Kathy Hendrich und Seadis Heidarsdottir gaben vier Neuzugänge direkt ihr Startelfdebüt für den 1. FC Köln.

Holpriger Start

Nach einer sehr erfolgreichen Vorbereitung hatten die FC-Frauen zunächst Probleme, in die Partie zu finden. Kapitänin Marina Hegering hatte am Donnerstag bereits angesprochen, dass es in der neu formierten Abwehrreihe in den ersten Wochen noch zu Abstimmungsproblemen kommen kann. Dass es lediglich zwei Minuten dauerte, bis diese zum ersten Mal auftraten, war mit Sicherheit nicht geplant. Ein vermeintlich harmloser Ball führte zu Kommunikationsproblemen zwischen Schlussfrau Lisa Schmitz und Neuzugang Kathy Hendrich und konnte schließlich nur zur Ecke geklärt werden (2.). Bei einem Angriff der Eintracht kurz darauf fehlte die Zuordnung in der Kölner Hintermannschaft, sodass die Frankfurterin Larissa Mühlhaus erst durch eine beherzte Grätsche von Laura Vogt am Torschuss gehindert werden konnte (5.).

In der zwölften Minute passierte dann, was sich bereits angedeutet hatte. Nach einem tiefen Ball lief Laura Freigang alleine auf das Kölner Tor zu und schob die Kugel souverän an Schmitz vorbei zum 1:0 (12.). Auch im Anschluss folgte vom FC wenig. Die einzige nennenswerte Abschlusschance der Anfangsphase hatte Stürmerin Pauline Bremer. Nach einer Ecke kam sie am zweiten Pfosten frei zum Abschluss, setzte den Ball allerdings volley über das Tor (11.). Stattdessen war es immer wieder die Eintracht, die mit tiefen Bällen hinter die Kölner Dreierkette um Kathy Hendrich, Amelie Bohnen und Hegering spielte. Erst nach 20 Minuten wurde das Spiel ruhiger, auch wenn der FC weiterhin Probleme mit dem Tempo der Adlerinnen hatte und sich oft nur mit einem Foul zu helfen wusste.

Bohnen und Sophie Nachtigall sahen schon in der ersten Halbzeit die Gelbe Karte. Nachdem Lisa Schmitz kurz vor der Pause noch einmal stark gegen Freigang parierte (41.) und Mühlhaus nur den Pfosten traf (44.), schlug es erneut ein. Wieder einmal wurde die Kölner Abwehr überbrückt, Ereleta Memeti legte den Ball ab und Freigang war erneut zur Stelle und erzielte ihren zweiten Treffer der Saison (45.). Die Reaktion von Britta Carlson folgte nach der Pause. Bohnen blieb in der Kabine und mit der Einwechslung von Weronika Zawistowka, wurde auch das Projekt der Fünferkette beendet.

Kein Aufbäumen nach Jessen-Einwechslung

Die Defensive stand in Halbzeit zwei zunächst geordneter, offensiv blieben die Kölnerinnen allerdings weiterhin harmlos. Die Partie verlor an Schwung und plätscherte vor sich hin. Auch die Einwechslung von Sandra Jessen brachte nicht die gewünschte Wende. Die Kölner Toptorschützin der Vorsaison durfte für die letzten 25 Minuten ran. Sie blieb aber – so wie die gesamte Kölner Mannschaft – an diesem Tag blass.

Für das Team von Carlson hat die Partie in Frankfurt gezeigt, dass noch einiges zu tun ist. Am kommenden Freitag sind die Frauen der TSG Hoffenheim im Franz-Kremer-Stadion zum Heimauftakt zu Gast. Der nächste Härtetest und die Möglichkeit, Wiedergutmachung zu betreiben.

1. FC Köln: Schmitz – Sterner, Hegering, Bohnen (Zawistowka 46.), Hendrich, Heiðarsdóttir (Leimenstoll 66.) – Feiersinger, Vogt (Zeller 76.), Nachtigall (Elsen 76.) – Andrade (Jessen 66.), Bremer. Gelbe Karte: Bohnen (30.), Nachtigall (40.), Heiðarsdóttir (53.), Hegering (57.), Leimenstoll (82.). Tore: 1:0 Freigang (12.), 2:0 Freigang (45.)


Wo finde ich aktuelle Nachrichten zum 1. FC Köln?

Aktuelle News, Spielberichte, Transfermeldungen und Analysen zum 1. FC Köln findest du auf come-on-fc.com.

Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf den Positionen des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Wie spielten die FC-Frauen gegen Frankfurt?

Die Frauen des 1. FC Köln verloren das erste Spiel der neuen Saison im Stadion am Brentaobad in Frankfurt 0:2.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Vorfreude auf den Bundesliga-Start: Frauen des 1. FC Köln reisen selbstbewusst nach Frankfurt

Britta Carlson vom 1. FC Köln
,
Startseite » FC-Frauen » Seite 4

Vorfreude auf den Bundesliga-Start: Frauen des 1. FC Köln reisen selbstbewusst nach Frankfurt

Alles wieder auf null: Die Frauen des 1. FC Köln starten am Samstag (12 Uhr) bei Eintracht Frankfurt in eine neue Bundesliga-Saison. Das Team von Britta Carlson will beweisen, dass das zurückliegende Rekord-Jahr kein Ausrutscher war.

Trainerin Britta Carlson sehnt den Pflichtspiel-Auftakt nach den Wochen der Vorbereitung herbei.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

37 Punkte und ein siebter Platz sorgten am Ende der vergangenen Saison für strahlende Gesichter am Geißbockheim. Die Kölnerinnen spielten das erfolgreichste Jahr ihrer Vereinsgeschichte und avancierten zu einer ernstzunehmenden Größe in der Bundesliga. Zugleich legte die Mannschaft von Britta Carlson damit natürlich auch die Messlatte für die Zukunft deutlich höher. Und ebendiese Zukunft beginnt am Samstagmittag. Die FC-Frauen treten zum Start in die neue Bundesliga-Saison bei Eintracht Frankfurt an. Und die Partie beim Champions-League-Aspiranten wird direkt eine erste Standort-Bestimmung, wo der FC in dieser Saison qualitativ einzuordnen sein wird.

“Die Vorfreude ist groß“

„Die Vorfreude ist groß“, sagte die FC-Trainerin im Gespräch mit come-on-fc.com, „wir haben ein schönes Auswärtsspiel mit einem starken Gegner. Nur ein Heimspiel wäre schöner gewesen.“ Trotz einer zufriedenstellenden Vorbereitung sei die Fahrt zum Brentanobad auch eine Reise ins Ungewisse: „Am ersten Spieltag ist man nie bei 100 Prozent.“ Der Gegner wird dem FC zweifelsohne zum Start alles abverlangen – und ist mutmaßlich noch etwas eingespielter als die Kölnerinnen. Die Eintracht hat bereits zwei Pflichtspiele in der Champions-League-Qualifikation absolviert und verfügt trotz eines größeren Umbruchs über viel Qualität und internationale Erfahrung. „Frankfurt ist eine Mannschaft, die sehr stark im Ballbesitz agiert, über Kurzpassspiel kommt, aber auch extrem gut umschalten kann“, analysierte Carlson den kommenden Gegner.

Dass die Frankfurterinnen zuletzt sogar den Vorjahresfinalisten der Champions League, Olympique Lyon, in einem Testspiel mit 2:1 bezwangen, unterstreiche die Herausforderung. Doch auch die Kölnerinnen reisen mit viel Selbstvertrauen nach Frankfurt. Auf das Rekordjahr folgte jüngst die Verpflichtung von Kathrin Hendrich. Damit trägt fortan erstmals eine aktive deutsche Nationalspielerin das FC-Trikot. Dieser Umstand beflügelt die Kölnerinnen noch weiter – und erhöht die sportliche Qualität im Kader.

“Wir wollen uns im Mittelfeld etablieren“

Dennoch formulieren die Verantwortlichen bodenständige Ziele für die kommende Saison – und treten damit auch der Erwartungshaltung ein Stück weit entgegen, die sicherlich auch unter den FC-Fans herrschen dürfte: „Wir wollen uns im Mittelfeld etablieren. Etablieren heißt zunächst einmal, das zu bestätigen, was wir in der vergangenen Saison erreicht haben. Das wird schwer genug, weil alle Clubs investieren. Ich freue mich darauf, dass wir jetzt anders wahrgenommen werden”, skizzierte Carlson im Gespräch mit unserer Redaktion die Vorgabe für die neue Saison und nannte zugleich das nächste Entwicklungsziel: „Der nächste Schritt ist, die einzelnen Spielerinnen und somit auch das Team weiterzuentwickeln, noch dominanter und effizienter im eigenen Ballbesitz und Umschaltspiel zu werden.“

Personell gebe es vor dem Auftakt laut der Trainerin noch einige Fragezeichen. Sandra Jessen ist nach ihrer Verletzung wieder zurück und konnte im jüngsten Testspiel gegen Leuven bereits Einsatzminuten sammeln. Offen ist aber, ob es bei der Isländerin bereits für die Startelf reicht. Lisa Schmitz geht als aktuelle Nummer eins ins Rennen, weil Irina Fuchs nach ihrer Verletzung noch ausfällt. Definitiv fehlen werden Julia Schiffarth, Anna-Lena Stolze, Irina Fuchs, Laureta Elmazi und Paula Hoppe. Marina Hegering wird den FC derweil weiterhin als Kapitänin aufs Spielfeld führen – und wird könnte mit Kathrin Hendrich die wohl erfahrenste Innenverteidigung der Bundesliga bilden. Carlson ließ aber offen, ob Hendrich direkt in Frankfurt starten wird und betonte: „Wir haben mit Elise Stenevik, Amelie Bohnen, Merle Hokamp und Celina Degen weitere richtig gute Innenverteidigerinnen.” Dennoch dürfte auf lange Sicht kein Weg an dem Duo Hegering/Hendrich vorbeiführen, wenn beide fit sind.

Und so startet der 1. FC Köln gut ausgerüstet in eine neue Reise ins Ungewisse. Die Ansprüche sind hoch, aber ebenso die Qualität. Eine weitere Rekord-Saison muss daher keineswegs nur Träumerei bleiben.


Wo finde ich aktuelle Nachrichten zum 1. FC Köln?

Aktuelle News, Spielberichte, Transfermeldungen und Analysen zum 1. FC Köln findest du auf come-on-fc.com.

Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf den Positionen des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Wann starten die Frauen des 1. C Köln in die Saison?

Die Frauen des 1. FC Köln starten am Samstag um 12 Uhr bei Eintracht Frankfurt in eine neue Bundesliga-Saison.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Jessen feiert Comeback – FC-Frauen beenden Vorbereitung mit Sieg gegen Leuven

Sandra Jessen feierte ihr Comeback (Foto: Christof Koepsel/Getty Images for DFB)
,
Startseite » FC-Frauen » Seite 4

Jessen feiert Comeback – FC-Frauen beenden Vorbereitung mit Sieg gegen Leuven

Fünf Spiele, fünf Siege: Die FC-Frauen haben auch den letzten Test der Vorbereitung gewonnen. Beim 2:1 gegen den belgischen Verein OH Leuven überzeugte Köln über weite Strecken. Und noch eine weitere Nachricht sorgte für gute Laune beim 1. FC Köln: Sandra Jessen feiert ihr Comeback beim Testspielsieg.

Mit dem 2:1 gegen OH Leuven haben die Kölnerinnen auch das letzte Testspiel des Sommers für sich entschieden. Die Trainerin Britta Carlson war entsprechend zufrieden – auch wenn sie noch Verbesserungspotenzial sah.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Der letzte Test ist gespielt, die Vorbereitung abgeschlossen – und der 1. FC Köln geht mit einem guten Gefühl in die neue Saison. Beim 2:1 gegen OH Leuven aus Belgien, das unlängst in die dritte Runde der Champions-League-Qualifikation einzog, setzte die Mannschaft von Britta Carlson den erfolgreichen Schlusspunkt unter eine makellose Testspielserie. Fünf Partien, fünf Siege. Und neben dem Ergebnis gab es für die Kölnerinnen noch einen weiteren Grund zur Freude: Sandra Jessen feierte nach ihrer verletzungsbedingten Pause ihr Comeback.

„Guter Test zum Abschluss“

Für die Isländerin war die Partie gegen Leuven ein wichtiger Schritt zurück in den Wettkampf-Modus. Nach ihrer Pause ging es zunächst darum, wieder Spielminuten zu sammeln, Abläufe zurückzugewinnen und Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln. Dass Jessen mit ihrem Joker-Einsatz in der Schlussviertelstunde nun wieder auf dem Platz stand, dürfte deshalb mindestens ebenso wichtig gewesen sein wie das Resultat.

„Das war ein guter Test für uns zum Abschluss der intensiven Vorbereitung“, bilanzierte Carlson anschließend. Die Trainerin sah einen verdienten Erfolg ihrer Mannschaft – und hätte sich sogar noch das eine oder andere Tor mehr gewünscht. „Ein verdienter Sieg, der eigentlich auch hätte höher ausfallen müssen.“ Vor allem mit dem Auftritt vor der Pause war Carlson sehr zufrieden: „Ich glaube, wir haben es sehr, sehr gut gemacht. Gerade in der ersten Halbzeit gab es sehr viel Klarheit in der Aktion“, sagte die Trainerin. Köln habe die eigenen Vorstellungen konsequent umgesetzt und den belgischen Gegner damit vor Probleme gestellt.

Gegner mit Champions-League-Niveau

Leuven war dabei keineswegs als bloßer Sparringspartner nach Köln gekommen. Für Carlson war es deshalb genau der richtige Gegner zum Abschluss der Vorbereitung. „Noch mal einen guten Gegner zum Schluss, der in der Champions League spielt“, ordnete sie die Bedeutung des Tests ein. Umso wertvoller sei es gewesen, gegen einen solchen Gegner „noch mal ein gutes Ergebnis“ eingefahren zu haben.

Dass die Kölnerinnen trotz der intensiven Vorbereitung bis zum Schluss mit hoher Konzentration auftraten, wertete Carlson ebenfalls positiv. „Ich bin sehr, sehr zufrieden, wie die Spielerinnen alle mitgezogen haben“, sagte sie. Entscheidend sei gewesen, dass die Mannschaft versucht habe, die Dinge umzusetzen, „die wir uns vorgenommen haben.“ Auch die Belastungssteuerung spielte im letzten Test eine wichtige Rolle. „Wir konnten auch mehreren Spielerinnen 90 Minuten geben, was ganz wichtig ist, glaube ich, im Hinblick auf das, was jetzt kommt nächste Woche“, erklärte die Trainerin.

Makellose Bilanz in der Vorbereitung

Einen kleinen Wermutstropfen gab es allerdings. Beim Gegentor in der zweiten Hälfte fehlte den Kölnerinnen aus Sicht der Trainerin die notwendige Klarheit. „Ein ärgerliches Tor in der zweiten Halbzeit, wo es an Klarheit gefehlt hat“, sagte Carlson. Der Kritikpunkt blieb jedoch eine Randnotiz in einer insgesamt überzeugenden Generalprobe. Denn die Zahlen der Vorbereitung sprechen eine deutliche Sprache: fünf Spiele, fünf Siege. Köln hat damit nicht nur Selbstvertrauen gesammelt, sondern auch gezeigt, dass die neuformierte Mannschaft die Ideen ihrer Trainerin zunehmend verinnerlicht. Der 2:1-Erfolg gegen Leuven bildete dabei einen gelungenen Abschluss einer intensiven Vorbereitung.

Und mittendrin: Sandra Jessen. Ihre Rückkehr verleiht dem ohnehin positiven Ausgang der Vorbereitung eine zusätzliche Note. Noch ist der Weg zurück nicht vollständig abgeschlossen. Doch mit jeder Spielminute dürfte die Isländerin ihrem Rhythmus näherkommen. Jetzt wird aus Vorbereitung wieder Ernst. Die Testspielserie ist Geschichte, die fünf Siege bleiben – und der FC nimmt das daraus gewonnene Selbstvertrauen mit in die kommende Woche. „Wir gehen jetzt mit einem guten Gefühl in die Woche rein“, sagte Carlson. Mehr konnte sich die Trainerin zum Abschluss der Vorbereitung kaum wünschen.

Mehr zu den FC-Frauen:
>> Sieg zum Abschluss des Trainingslagers
>> Der FC verpflichtet Kathrin Hendrich


Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Bei klarem Sieg der FC-Frauen: Hendrich feiert FC-Debüt 

OF Kathrin Hendrich ist seit kurzem beim FC (Foto: Eddie Keogh/Getty Images)
,
Startseite » FC-Frauen » Seite 4

Bei klarem Sieg der FC-Frauen: Hendrich feiert FC-Debüt 

Mit 5:1 entscheiden die Frauen des 1. FC Köln das Testspiel gegen den FC Twente für sich. Ein prominenter Neuzugang war dabei das erste Mal auf dem Platz: Kathrin Hendrich gibt ihr Debüt für den 1. FC Köln.

Kathrin Hendrich hat ihren ersten Einsatz im Trikot des 1. FC Köln absolviert. Beim 5:1 im Test gegen den FC Twente wurde die Nationalspielerin nach rund einer Stunde eingewechselt. Trainerin Britta Carlson ist von ihrem Neuzugang nicht nur sportlich überzeugt.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Viel besser hätte der erste Auftritt von Kathrin Hendrich im Trikot des 1. FC Köln kaum laufen können. Zwar saß die 34-Jährige beim Testspiel gegen den niederländischen Spitzenklub FC Twente zunächst auf der Bank, doch nach rund einer Stunde durfte die neue Führungsspielerin erstmals für die Kölnerinnen auf den Platz. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie längst entschieden, der FC führte bereits deutlich. „Ich habe mich gefreut, dass ich heute schon einigen Minuten bekommen habe. Das hat echt sehr viel Spaß gemacht“, sagte Hendrich nach ihrem Debüt. Dass es am Ende ein klarer 5:1-Erfolg wurde, habe den gelungenen Einstand zusätzlich versüßt. „Natürlich ist es immer am schönsten, wenn man auch gewinnt. Heute war es sogar sehr deutlich. Ich finde, das war ein guter Test. Alle waren voll da und motiviert.“

Nur kurze Zeit zur Eingewöhnung

Für Hendrich sind es derzeit intensive erste Tage in Köln. Die Nationalspielerin ist erst spät in die Vorbereitung eingestiegen und hat bislang lediglich zweimal mit ihrer neuen Mannschaft trainiert. Dennoch habe sie sich schnell eingelebt: „Die Mädels sind alle supernett. Natürlich kannte ich auch viele schon. Das macht es dann auch einfacher.“ Auch die Trainerin Britta Carlson zeigte sich nach dem Spiel angetan von ihrem prominenten Neuzugang. Hendrich sei nicht nur sportlich eine Bereicherung. „Sie ist nicht nur spielerisch eine tolle Persönlichkeit, sondern auch als Mensch. Sie spielt seit Jahren auf Top-Niveau und tut der Mannschaft gut.“

Dass Hendrich erst zu einem relativ späten Zeitpunkt zur Mannschaft gestoßen ist, dürfte zunächst dennoch eine kleine Herausforderung darstellen. Während ihre neuen Mitspielerinnen bereits das Trainingslager absolviert und sich mit den Abläufen vertraut machen konnten, muss die erfahrene Verteidigerin einige Inhalte nun im Schnelldurchlauf aufnehmen. Aufgrund ihrer Erfahrung und Qualität dürfte dieser Rückstand allerdings schnell aufgeholt sein. Mittelfristig könnte sich damit eine äußerst routinierte Innenverteidigung beim FC herauskristallisieren. Gemeinsam mit Marina Hegering verfügt Hendrich über internationale Erfahrung auf höchstem Niveau. Sofern beide Spielerinnen fit seien, dürfte an diesem Duo kaum ein Weg vorbeiführen.

Gute Mannschaftsleistung gegen Twente

Dass Köln nicht nur individuell, sondern auch als Team bereits gut unterwegs ist, zeigte sich gegen Twente von Beginn an. Die FC-Frauen dominierten die Partie im Franz-Kremer-Stadion und gingen früh in Führung. Lydia Andrade traf bereits in der fünften Minute zum 1:0. Nachdem ein vermeintliches Eigentor der Niederländerinnen zuvor wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt worden war, legte Marina Hegering nach.

Die Innenverteidigerin staubte in der 18. Minute zum 2:0 ab, nachdem Twentes Torfrau eine Ecke von Elise Stenevik an die Latte gelenkt hatte. Noch vor der Pause erhöhte erneut Hegering per Kopf nach einer Flanke von Saedis Run Heidarsdottir auf 3:0. Zwar gelang Enschede anschließend der Anschlusstreffer, doch Sophie Nachtigall stellte noch vor dem Seitenwechsel den alten Abstand wieder her. Taylor Ziemer sorgte nach der Pause für den 5:1-Endstand.

Aufbruchstimmung – aber auch noch einiges an Arbeit

Carlson habe trotz des deutlichen Sieges keinen Anlass, bereits von einer fertigen Mannschaft zu sprechen. Zwei Wochen vor dem Bundesliga-Auftakt bei Eintracht Frankfurt sei sie „zum jetzigen Stand sehr zufrieden“. Gleichzeitig gebe es „noch viele Punkte, an denen wir arbeiten wollen“. Es sei „noch nicht alles perfekt“, und auch zum ersten Pflichtspiel werde noch nicht alles reibungslos funktionieren.

Mit Hendrich hat der 1. FC Köln übrigens nicht nur sportlich eine prominente Verstärkung verpflichtet. Die Nationalspielerin dürfte die ohnehin spürbare Aufbruchstimmung rund um die FC-Frauen weiter verstärken. Bereits mehrere Hundert Dauerkarten seien verkauft worden, teilte der Verein auf Nachfrage unserer Redaktion mit – mehr als in den vergangenen Jahren. Bis zum Ende des Vorverkaufs am Mittwoch könnten noch einige weitere Jahreskarten hinzukommen. Der FC will hoch hinaus. Bei Hendrichs Vertragsunterschrift ging es dafür sogar hoch hinaus auf den Kölner Dom. Nun soll es sportlich weiter nach oben gehen.


Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Transfer-Coup der FC-Frauen: Nationalspielerin Kathrin Hendrich wechselt zum Geißbockheim

Kathrin Hendrich, Nationalspielerin (Foto: Matthias Hangst/Getty Images)
,
Startseite » FC-Frauen » Seite 4

Transfer-Coup der FC-Frauen: Nationalspielerin Kathrin Hendrich wechselt zum Geißbockheim

Die Vorzeichen hatten sich bereits am Mittwoch verdichtet sich, dass dem 1. FC Köln ein echter Transfer-Coup gelungen sein könnte. Ungewöhnlich früh machte es der FC dann auch offiziell. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Kathrin Hendrich. Schon im vergangenen Jahr hatte die Nationalspielerin in Köln trainiert.

Es ist ein spektakulärer Transfer für den 1. FC Köln: Mit Kathrin Hendrich kommt eine aktuelle deutsche Nationalspielerin ans Geißbockheim. Ein solcher Neuzugang ist ein Meisterwerk der Verantwortlichen um Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball beim FC, und Britta Carlson, Trainerin des Bundesliga-Kaders. Hendrich unterschreibt bis 2028.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Und es ist ein Ausdruck der deutlich gestiegenen sportlichen Bedeutung des 1. FC Köln. Die Anzeichen für einen Transfer hatten sich bereits am Mittwoch verdichtet, denn da hatte bereits das Foto-Shooting rund um den Kölner Dom stattgefunden. Eine spektakuläre Bühne für einen spektakulären Transfer. Nun ist der Wechsel offiziell. „Mit Kathrin Hendrich haben wir erstmals in unserer Vereinsgeschichte eine aktuelle deutsche A-Nationalspielerin verpflichtet. Wir freuen uns sehr, dass sich Kathy für uns entschieden hat“, sagte Nicole Bender-Rummler. „Ihre sportlichen Qualitäten sind unbestritten und mit ihrer großen Erfahrung wird sie unserer Mannschaft auf und neben dem Platz enorm weiterhelfen. Trotz ihrer beeindruckenden Erfolge ist sie stets bodenständig geblieben und damit ein echtes Vorbild für junge Fußballerinnen. Wir sind überzeugt, dass sie sich bei uns schnell einleben und sich in unserem Team von Beginn an wohlfühlen wird.“

Großes Ziel vor Augen

Hendrich stand zwar noch bis Ende 2026 in den USA bei den Chicago Red Stars unter Vertrag, doch die 34-Jährige machte zuletzt keinen Hehl aus ihrer Unzufriedenheit ob der sportlichen Situation. So steht Chicago aktuell auf dem letzten Platz der US-Liga. Die Nationalspielerin hegte jedoch höhere Ambitionen – und hat persönlich auch ein großes Ziel vor Augen: Die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien. Dafür ist die Bundesliga die perfekte Bühne – und mit dem FC spielt Hendrich sicher in höheren Tabellen-Regionen als in den USA. Dafür muss die Nationalspielerin aber zweifellos deutliche Gehaltseinbußen hinnehmen. In den USA verdiente Hendrich zuletzt dem Vernehmen nach ein Gehalt im deutlich sechsstelligen Bereich – eine Summe, die für den FC keinesfalls darstellbar wäre.

Allerdings kann der FC mit seinem Standort punkten. Hendrich, die im belgischen Eupen geboren wurde, verriet vor einiger Zeit, dass sie ihre Karriere gerne in Heimatnähe beenden würde. „Meine Vorfreude ist riesig, ich kann es kaum erwarten, für den 1. FC Köln zu spielen. Mein erster Eindruck ist sehr positiv und es gab ganz viele Gründe, mich für den FC zu entscheiden“, so die 34-Jährige. „Der FC ist ein toller Verein, ich habe verfolgt, wie sich der FC entwickelt und dass der Club gerade die beste Saison der Vereinsgeschichte gespielt hat. Meine neue Mannschaft hat eine schöne Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und jungen Talenten und gleichzeitig noch viel Potenzial, um erfolgreich zu sein.“

Training im November 2025

Das Geißbockheim kennt Hendrich bereits: Im vergangenen November trainierte sie seinerzeit auf eigenen Wunsch beim FC mit, um sich für das Nations-League-Finale mit Deutschland gegen Spanien fitzuhalten. Mit der Trainerin Britta Carlson, der Torhüterin Lisa Schmitz und der Abwehr-Kollegin Marina Hegering hat der FC bereits drei alte Bekannte von Hendrich im Kader.

Das Kölner Stadion kennt Hendrich übrigens seit dem Juni auch schon: Deutschland gewann das Länderspiel gegen Norwegen mit 2:0 und qualifizierte sich damit für die WM in Brasilien. Hendrich stand die gesamten 90 Minuten auf dem Platz. “Köln, es war ein unvergesslicher Abend”, jubelte Hendrich danach auf Instagram. Fortan könnten noch viele weitere unvergessliche Momente in Köln hinzukommen.


Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Sieg zum Abschluss: FC-Frauen beenden Trainingslager mit gutem Gefühl

Britta Carlson startet mit den FC-Frauen in die Vorbereitung
,
Startseite » FC-Frauen » Seite 4

Sieg zum Abschluss: FC-Frauen beenden Trainingslager mit gutem Gefühl

Die Frauen des 1. FC Köln haben ihr Trainingslager in Lautenbach mit einem 2:1-Erfolg gegen den Grasshopper Club Zürich abgeschlossen. 1. FC Köln: Positives Fazit nach Abschluss des Trainingslagers

Matchwinnerin Sophie Nachtigall traf erstmals für ihren neuen Verein und zog ebenso wie Trainerin Britta Carlson ein positives Fazit – auch wenn die FC-Coachin noch Verbesserungspotenzial ausgemacht hat.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Der letzte Eindruck stimmt: Mit einem 2:1-(2:1)-Erfolg gegen den Schweizer Erstligisten Grasshopper Club Zürich haben die Fußballerinnen des 1. FC Köln ihr Trainingslager in Lautenbach erfolgreich beendet. Im Testspiel in Oberkirch zeigte die Mannschaft von Trainerin Britta Carlson über weite Strecken eine ordentliche Leistung und belohnte sich mit einem Sieg, bevor es zurück in die Heimat ging. Besonders erfreulich verlief die Partie für Sommer-Neuzugang Sophie Nachtigall, die mit ihrem Treffer den Sieg perfekt machte.

Erstes Tor im FC-Trikot für Sophie Nachtigall

Zunächst hatte Lydia Andrade die Kölnerinnen in Führung gebracht, ehe Zürich zwischenzeitlich ausgleichen konnte. Noch vor dem Seitenwechsel stellte Nachtigall jedoch den Endstand her und durfte sich damit über ihr erstes Tor im FC-Trikot freuen. Nach dem Schlusspfiff war der Offensivspielerin die Erleichterung anzumerken. „Ich habe jetzt lange keine Tore geschossen, deswegen ist es besser, dass ich heute getroffen habe. Für mich selber und natürlich auch wichtig, weil wir jedes Testspiel gewinnen wollen.“ Trotz des positiven Ergebnisses habe die Partie den Spielerinnen noch einmal alles abverlangt. Das Trainingslager sei insgesamt äußerst intensiv gewesen, erklärte Nachtigall mit einem Lächeln: „Ich glaube, wir sind alle sehr platt. Es war schon sehr intensiv, nicht nur durch die Hitze, sondern auch durch die Intensität im Training die ganze Woche über.“

Carlson: „müssen wieder mehr Tore machen und effizienter werden.“

Auch die Trainerin Britta Carlson zeigte sich mit dem Auftritt ihrer Mannschaft zufrieden. Die FC-Coachin habe viele positive Ansätze gesehen, gleichzeitig aber deutlich gemacht, dass die Mannschaft bis zum Saisonstart noch an ihrer Chancenverwertung arbeiten müsse: „Wir müssen wieder mehr Tore machen und effizienter werden.“ Das Trainingslager selbst bewertete Carlson insgesamt als vollen Erfolg: „Es war eine sehr gute Woche unter guten Bedingungen. Das Wetter war ein bisschen unangenehm, es war sehr heiß. Aber wir haben das nicht zum Thema gemacht und die Spielerinnen haben im Training Gas gegeben.“

Auch Nachtigall zog nach den sieben Tagen im Schwarzwald ein positives Fazit: „Man hat gemerkt, dass wir die sieben Tage gut für uns genutzt haben und mehr in die Abläufe reingekommen sind und einfach die nächsten Schritte zusammen gemacht haben. Vieles, was wir trainiert haben, haben wir auch direkt umgesetzt und es hat auch geklappt.“ Für die 22-Jährige verlief nicht nur das Trainingslager erfolgreich. Auch die Eingewöhnung nach ihrem Wechsel vom SC Freiburg zum FC sei ihr leicht gefallen. Sie habe sich vom ersten Tag an wohlgefühlt und sei in der Mannschaft bestens aufgenommen worden: „Ich bin gut angekommen, fühle mich sehr wohl und habe Spaß, lache viel mit den Mädels und das bedeutet mir viel.“

Pflichtspielstart rückt näher

Nach der Rückreise steht für die Kölnerinnen am Samstag die Saisoneröffnung vor dem Rhein-Energie-Stadion auf dem Programm. „Das ist immer etwas Besonderes, wenn da so viele Menschen extra für den FC kommen”, betonte Carlson kurz vor der Abfahrt in die Heimat, „alle werden ein bisschen müde sein. Das geht unseren Männern genauso, wenn du eine Woche Trainingslager in den Knochen hast. Aber gerade für so etwas kann man sich immer sehr gut motivieren, dass es Spaß macht, den Fans auch etwas zurückzugeben und auf die Saison einzustimmen.“

Anschließend darf die Mannschaft einige Tage regenerieren, bevor am Mittwoch die finale Phase der Saisonvorbereitung beginnt. „Da freue ich mich auf jeden Fall drauf. Ein bisschen abschalten, kurz mal regenerieren und dann können wir wieder angreifen”, erklärte Nachtigall. Der Pflichtspielstart rückt damit immer näher: Am 22. August startet der 1. FC Köln mit einem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt in die neue Bundesliga-Saison.


Zweites Testspiel, zweiter Zweitligist, zweiter Sieg – FC-Frauen gewinnen auch gegen Andernach

Laura Vogt beim Schuss
, ,
Startseite » FC-Frauen » Seite 4

Zweites Testspiel, zweiter Zweitligist, zweiter Sieg – FC-Frauen gewinnen auch gegen Andernach

Die Fußballerinnen der Geißböcke haben auch ihr zweites Vorbereitungsspiel gewonnen. Die Frauen des 1. FC Köln bezwingen Andernach 5:1 und feiern damit den zweiten hohen Erfolg gegen einen Zweitligisten. Am Wochenende geht es dann ins Trainingslager.

Auch der zweite Härtetest dieses Sommers ist für und von den Fußballerinnen des FC bestanden. Mit einem 5:1-Erfolg setzte sich die Mannschaft von Trainerin Britta Carlson am Montagabend gegen den Zweitligisten SG 99 Andernach durch.


Dabei schraubte vor allem Pauline Bremer ihr Testspieltor-Konto in die Höhe. Die Angreiferin hate bereits im ersten Test, beim 4:1-Erfolg über den VfL Bochum getroffen, nun war Bremer gleich doppelt erfolgreich. Dabei hätte die 30-Jährige schon früher treffen können, scheiterte aber vom Elfmeterpunkt. Zu diesem Zeitpunkt hätten die Kölnerinnen schon führen müssen. Anna-Lena Stolze und Laura Donhauser vergaben erste Möglichkeiten. Die Führung erzielte schließlich Elise Stenevik, nachdem Bremer noch knapp an der gegnerischen Keeperin nach einer Ecke gescheitert war. Es folgte der erste Auftritt von Bremer. Die Stürmerin wurde mustergültig in die Tiefe geschickt. Bremer ging an der Torhüterin locker vorbei und traf zum 2:0.

Auch Fußballerinnen brechen ins Trainingslager auf

Köln blieb erwartungsgemäß das Spiel bestimmende Team – und belohnte sich weiter. Dieses Mal war Dóra Zeller durch, die ungarische Nationalspielerin legte zurück und Laura Vogt brachte die Kugel erneut zu Bremer, die auf 3:0 stellte. Zoe Hasenauer, die ebenfalls schon gegen Bochum getroffen hatte, schraubte das Ergebnis weiter in die Höhe.  Ina Keller verkürzte zwar für die Gastgeberinnen, doch Vanessa Leimenstoll stellte den alten Abstand wieder her. Die Kölnerinnen gaben sich auch in der Schlussphase keine Blöße mehr, es bleib beim hochverdienten 5:1-Erfolg. Ähnlich wie bei den Profis steht nun auch für die Frauen das Trainingslager an. Das Team von Britta Carlson reist am kommenden Samstag Richtung Lautenbach, in der Nähe von Offenbach, ab. Bis zum folgenden Freitag ist die Vorbereitungsphase anberaumt. Dann kommt es noch zu einem weiteren Testspiel. Der Gegner in Oberkirch ist das Schweizer Team GC Zürich.

Für den 8. und 15. August sind noch die Vorbereitungsspiele gegen Twente Enschede und OH Leuven geplant, bevor es dann eine Woche später in der Liga bei Eintracht Frankfurt mit den Pflichtspielen losgeht.

FC-Frauen verpflichten Sædís Rún Heiðarsdóttir – Spielplan veröffentlicht

Sædís Rún Heiðarsdóttir verstärkt die FC-Frauen
,
Startseite » FC-Frauen » Seite 4

FC-Frauen verpflichten Sædís Rún Heiðarsdóttir – Spielplan veröffentlicht

Die FC-Fußballerinnen haben einen weiteren Neuzugang zu vermelden. Sædís Rún Heiðarsdóttir verstärkt die Frauen des 1. FC Köln. Die Isländerin kommt vom norwegischen Club Vålerenga an den Rhein. Heiðarsdóttir hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben.

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln vermelden den nächsten Neuzugang: Sædís Rún Heiðarsdóttir läuft in der kommenden Spielzeit für die Kölner Frauen auf. Die 21-Jährige ist isländische Nationalspielerin.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Die Kölner Fußballfrauen haben noch einmal auf dem Transfermarkt nachgelegt. Sædís Rún Heiðarsdóttir verstärkt den FC. Die 21-Jährige wechselt aus Norwegen nach Köln – und das gegen einige Konkurrenz. „Wir freuen uns sehr, dass sich Sædís Rún Heiðarsdóttir trotz weiterer attraktiver Angebote für den 1. FC Köln entschieden hat. Sie ist eine spielstarke Außenverteidigerin mit einem hervorragenden linken Fuß, bringt große Qualität bei Standards mit und verfügt über ein ausgezeichnetes Spielverständnis“, sagte Nicole Bender-Rummler. !Mit ihrem hohen Entwicklungspotenzial, ihrer Mentalität und ihrer großen Einsatzbereitschaft passt sie hervorragend zu uns und unserem Weg und wird unser Team in den kommenden Jahren nachhaltig verstärken.“ 

FC zunächst gegen Frankfurt

Die 21-Jährige wechselte im Sommer 2024 von UMF Stjarnan nach Norwegen zu Vålerenga Oslo, gewann dort das Double und qualifizierte sich so für die Champions League. In der Königsklasse warteten so attraktive Gegner wie Arsenal, Bayern München und im Folgejahr Manchester City oder Paris Saint-Germain. Die Außenverteidigerin ist auch Nationalspielerin, nahm unter anderem an der EM teil. „Der FC ist ein ambitionierter Club. Nachdem ich mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln und mit meiner Nationalmannschaftskollegin Sandra Maria Jessen gesprochen habe, hatte ich keine Zweifel mehr daran, dass ich unbedingt zum FC wechseln möchte“, so Heiðarsdóttir. „Ich hoffe, dass ich meinem neuen Team viel Energie geben kann. Ich möchte mich hier weiterentwickeln und ich kann versprechen, dass ich immer 100 Prozent für das Team, den Club und die Fans geben werde, um für viele lächelnde Gesichter zu sorgen.“  

Unterdessen wurde der Spielplan veröffentlicht. Die Kölnerinnen spielen am ersten Spieltag am Wochenende vom 21. bis 24. August gegen Eintracht Frankfurt. Das erste Heimspiel bestreitet Köln eine Woche später gegen die TSG Hoffenheim. Mitte September geht es dann zum FC Bayern München.


4:1-Erfolg im ersten Test: Ungefährdeter Auftaktsieg der FC-Frauen

Britta Carlson, Frauen-Trainerin des 1. FC Köln
, ,
Startseite » FC-Frauen » Seite 4

4:1-Erfolg im ersten Test: Ungefährdeter Auftaktsieg der FC-Frauen

Die Fußballerinnen der Geißböcke haben zum Auftakt der Vorbereitung einen verdienten Erfolg eingefahren. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen das Testspiel gegen den VfL Bochum 4:1.

Der erste Härtetest des Sommers ist bestanden. Mit einem 4:1-Erfolg beim VfL Bochum haben die Fußballerinnen des 1. FC Köln einen gelungenen Auftakt in die Vorbereitung auf die kommende Bundesliga-Spielzeit gefeiert. Gespielt wurde über vier Abschnitte à 30 Minuten, sodass das Trainerteam zahlreiche personelle und taktische Varianten ausprobieren konnte.


Lydia Andrade, Laura Feiersinger, Zoe Hasenauer und Pauline Bremer erzielten die Treffer für die Kölnerinnen, die sich über weite Strecken spielbestimmend präsentierten. Für Trainerin Britta Carlson stand das Ergebnis allerdings nicht im Mittelpunkt. Viel wichtiger war ihr, erste Erkenntnisse nach den ersten Trainingstagen zu sammeln und verschiedene Abläufe unter Wettkampfbedingungen zu testen.

Carlson zufrieden mit dem Test

„Für die paar Tage, die wir jetzt trainieren, war das echt ein guter Test“, bilanzierte Carlson nach der Partie. „Bochum hat uns extrem gut gefordert. Für den Stand der Vorbereitung ist es voll normal, dass noch nicht alles funktioniert. Aber ich wollte ein paar Dinge sehen. Mut und Intensität war mir wichtig. Wir haben auch ein bisschen ausprobiert, haben praktisch in den Vierteln verschiedene Systeme gespielt.“

Zufrieden war die Trainerin auch damit, dass ihre Mannschaft die Partie ohne Verletzungen beendete. „Es sind alle gesund durchgekommen. Und klar, es ist schön, wenn man das Spiel auch verdient gewinnt. Ich glaube, wir hätten das ein oder andere Tor noch mehr machen müssen.“

Im Fokus stand unter anderem der Neuzugang Beke Sterner. Die 23 Jahre junge Mittelfeldspielerin wechselte im Sommer von der SGS Essen nach Köln und kam in Bochum erstmals im FC-Trikot zum Einsatz. Ihr erster Eindruck fiel hinterher durchweg positiv aus: „Ich hatte von Anfang an das Gefühl: Du gehörst zum FC“, sagte Sterner. „Ich fühle mich hier pudelwohl.“

Das Sommer-Wetter habe beiden Mannschaften einiges abverlangt: „Wir hatten ein bisschen mit den Temperaturen zu kämpfen, haben uns dann aber gut auf den Gegner eingestellt, haben mit dem Ball etwas ruhiger gespielt, nicht direkt nach vorne, sondern auch mal abgewartet. Das hat dann echt gut funktioniert.“

Internationale Topspielerin zu Besuch

Während die Mannschaft auf dem Platz die ersten Schritte Richtung Saisonstart macht, sorgt am Geißbockheim auch ein prominenter Trainingsgast für Aufmerksamkeit. Keira Walsh, englische Nationalspielerin und Spielerin des FC Chelsea, nutzt derzeit die Bedingungen beim FC, um sich individuell auf die neue Saison vorzubereiten. Die Lebensgefährtin von Kapitänin Laura Feiersinger absolviert Aufwärm- und Technikübungen mit der Mannschaft, verzichtet aber bewusst auf Zweikämpfe.

„Ich kann hier alle Trainingsgeräte nutzen und Warum Up und die technischen Übungen mit der Mannschaft machen. Alles ohne Zweikämpfe, um in der Vorbereitung kein Verletzungsrisiko einzugehen“, erklärte die 29-Jährige.

Auch beim FC freut man sich über den Besuch der internationalen Topspielerin. Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball, sagte: „Keira Walsh hatte uns gefragt, ob sie sich bei uns für die neue Saison in England fit halten kann. Dabei unterstützen wir sie gerne. Sie ist eine Weltklassespielerin und eine tolle Persönlichkeit, die unser Training bereichert und von der gerade unsere jungen Spielerinnen viel lernen können.“

Parallel dazu hat sich der Kader der Kölnerinnen noch einmal verändert. Ella Touon verlässt den Verein und wechselt zu Ajax Amsterdam. Die 22-Jährige war erst im vergangenen Sommer nach Köln gekommen, konnte sich jedoch nicht nachhaltig durchsetzen und war in der Rückrunde an die SGS Essen ausgeliehen. Da sich ihre Perspektive beim FC nicht verbessert hatte, entschieden sich beide Seiten für einen Wechsel in die Niederlande. Dabei kassiert der 1. FC Köln – und das dürfte ein Novum für den Verein sein – gar eine Ablösesumme. Über die Höhe machte der FC zwar keine Angaben, aber dürfte es sich um einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich handeln.

„Hungrig, dass es wieder losgeht“: FC-Frauen sind mit großem Kader in Vorbereitung gestartet

Britta Carlson startet mit den FC-Frauen in die Vorbereitung
, ,
Startseite » FC-Frauen » Seite 4

„Hungrig, dass es wieder losgeht“: FC-Frauen sind mit großem Kader in Vorbereitung gestartet

Die Frauen des 1. FC Köln sind in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Britta Carlson begrüßte ihr Team am Sonntagmorgen zur ersten Einheit nach der Sommerpause. Dabei versammelte sich – anders als in den Vorjahren – direkt fast der gesamte Kader auf dem Trainingsplatz 2 am Geißbockheim.

Am Sonntagvormittag füllte sich das Trainingsgelände am Geißbockheim wieder mit Leben. Die FC-Frauen starteten in die Vorbereitung auf die neue Saison.


Die Aufbruchstimmung zur neuen Saison war am Sonntagmorgen fast mit Händen zu greifen. Die neue Adidas-Kollektion trug hier ebenso ihren Teil bei wie der Umstand, dass sich diesmal fast alle Spielerinnen bereits am ersten Training beteiligen konnten. Da in diesem Sommer kein großes Turnier der Nationalmannschaften anstand, konnte die Trainerin Britta Carlson fast den gesamten Kader auf dem Platz zur ersten Einheit begrüßen. Amelie Bohnen fehlte am Sonntag noch angeschlagen. „Ich hoffe, dass ich sie in zwei Wochen wieder teilintegriert im Mannschaftstraining habe“, äußerte Carlson auf Nachfrage unserer Redaktion. Der Neuzugang Laureta Elmazi wird aufgrund ihrer Kreuzbandverletzung noch für längere Zeit ausfallen. Mit Alina Kerschbaumer fehlte eine weitere Neu-Kölnerin. Die 17-Jährige weilt aktuell bei der U19-Europameisterschaft in Bosnien, bei der sie am Dienstagabend mit Österreich auf Deutschland treffen wird.

„Es war eine gute, lange Pause“

„Es ist schön, wenn du mal eine richtige Vorbereitung hast und mit allen Spielerinnen arbeiten kannst. Zum Glück haben wir auch keine großen Verletzungen aus der letzten Saison. Das ist auch immer ein gutes Zeichen, dass wir da als gesamtes Team gut gearbeitet haben.“ Carlson verriet nach der ersten Einheit auch, dass die Vorfreude auf den Trainingsstart groß gewesen sei: „Es war eine gute, lange Pause. Wir hatten als Trainerteam Zeit, ein bisschen herunterzufahren und wieder Energie zu sammeln. Ich habe mich in den letzten Tagen schon gefreut, wieder nach Köln zu kommen. Ich war hungrig, dass es wieder losgeht, und freue mich, dass ich alle wiedergesehen habe.“

In den kommenden Wochen gilt es nun, aus der teils neuformierten Mannschaft mit bislang sieben externen Neuzugängen eine neue Einheit zu formen – und dann die starke Vorsaison mit dem siebten Platz und 37 Punkten zu bestätigen. „Das wird eine sehr große Herausforderung“, ahnte die Trainerin, „weil alle Mannschaften noch mal nachrüsten, sich verbessern wollen. Wenn du die Jahre zuvor vielleicht ein Underdog warst, hast du jetzt eine andere Wahrnehmung. Die Bestätigung ist daher erst mal die größte Herausforderung.“

“Vielleicht kommt noch eine dazu…“

Die Kaderplanung sei derweil größtenteils abgeschlossen, dennoch könne noch etwas passieren bis zum Ligastart: „Vielleicht kommt noch eine dazu“, sagte Carlson am Sonntag, „aber im Großen und Ganzen sind wir durch.“ Nach dem Auftakt am Geißbockheim werden die FC-Frauen aufgrund der angespannten Platz-Situation in den nächsten Tagen für ihre Einheiten nach Frechen in den Sportpark Herbertskaul ausweichen. Am 13. Juli (17:30 Uhr) steht im Schatten des Ruhrstadions auf dem Leichtathletik-Platz das erste Testspiel beim Zweitligisten VfL Bochum auf dem Programm.

Die neue Bundesliga-Saison startet am Wochenende vom 21. bis zum 24. August. Der neue Spielplan dürfte zeitnah veröffentlicht werden.