Sie trainiert am Geißbockheim: Deutsche Nationalspielerin vor Wechsel zum 1. FC Köln?

Kathrin Hendrich, Nationalspielerin (Foto: Matthias Hangst/Getty Images)
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Sie trainiert am Geißbockheim: Deutsche Nationalspielerin vor Wechsel zum 1. FC Köln?

Steht der FC vor der Verpflichtung einer deutschen Nationalspielerin? Wie das für gewöhnlich gut informierte Frauenfußball-Portal „Soccerdonna“ am Wochenende meldete, könnte Kathrin Hendrich das Interesse des Bundesligisten auf sich gezogen haben. Wechselt Nationalspielerin Kathrin Hendrich zum 1. FC Köln?

Die Rahmenbedingungen würden einen Wechsel im Winter durchaus möglich machen. Hendrich trainiert aktuell bereits mit dem Bundesligisten. Wechselt Nationalspielerin Kathrin Hendrich zum 1. FC Köln?

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Der Aufschwung des 1. FC Köln in der Bundesliga ist in dieser Saison deutlich zu beobachten. Trainerin Britta Carlson hat das neuformierte Team weiterentwickelt, sodass die Kölnerinnen mit der Abstiegszone nichts zu tun haben. Stattdessen rückt sogar die vordere Tabellen-Region in Sichtweite. Der positive Neben-Effekt: Das macht den Verein auch für Spielerinnen größerer Kragenweite interessant. Im Sommer kam bereits Ex-Nationalspielerin Marina Hegering, die gemeinsame Wolfsburger und DFB-Vergangenheit mit Britta Carlson war dabei sicherlich auch hilfreich. Auch die Torhüterin und gebürtige Kölnerin Lisa Schmitz kam vor der Saison aus der Autostadt ans Geißbockheim.

Abwehrspielerin trainiert auf eigenen Wunsch in Köln

Und diese Connection könnte bald ein weiteres Mal zum Tragen kommen. Das für gewöhnlich gut informierte Frauenfußball-Portal Soccerdonna berichtete am Wochenende, dass Kathrin Hendrich unlängst bei einer Trainingseinheit der FC-Frauen gesichtet worden sei. Die aktuelle deutsche Nationalspielerin wechselte erst im Sommer nach der Europameisterschaft in die USA zu den Chicago Red Stars. Dort lief es sportlich jedoch nicht zufriedenstellend für die 33-jährige Innenverteidigerin. In der Saison, die in den USA analog zum Kalenderjahr gespielt wird, landete Chicago auf dem letzten Platz, ohne Chance auf den Sprung in die Playoffs. Hendrich befindet sich daher aktuell nicht mehr im laufenden Trainingsbetrieb.

Wie come-on-fc.com erfuhr, trainiert die Abwehrspielerin daher derzeit auf eigenen Wunsch mit den Kölnerinnen am Geißbockheim. Die erfahrene Defensiv-Spezialistin möchte sich auf diese Weise fit halten für die beiden Duelle gegen Spanien im Nations-League-Finale am 28. November und 2. Dezember. Eine dauerhafter Wechsel am Geißbockheim ist möglich. Eigentlich ist Hendrich in den USA vertraglich noch bis Ende 2027 gebunden, „aber ich habe die Möglichkeit, bereits früher wechseln zu können“, verriet die 88-fache Nationalspielerin erst Ende Oktober im kicker-Interview.

Ein Pluspunkt für den FC

Darin bekannte sie auch, dass sie sich nicht vorstellen könne, in Chicago ihre Karriere zu beenden. Eine Rückkehr in die Bundesliga sei durchaus möglich: „Es war immer im Hinterkopf, in der Nähe meiner Heimat meine Karriere zu beenden. Das wäre eine schöne Vorstellung.“ Köln würde auch hervorragend passen, wurde Hendrich doch nicht weit entfernt im belgischen Eupen geboren. Zudem absolviert sie an der Fern-Uni Hagen ihr Bachelorstudium in Bildungswissenschaft für die Zeit nach der aktiven Karriere.

In Köln hätte Hendrich zudem größere Chancen, im Blickfeld von Bundestrainer Christian Wück zu bleiben, auch hinsichtlich der WM 2027 in Brasilien. Da die Saison in den USA bekanntlich beendet ist, wäre ein Wechsel bereits im Winter durchaus vorstellbar. Hendrich müsste dafür sicherlich Einbußen beim Gehalt hinnehmen, könnte aber dabei mithelfen, den FC weiter voranzubringen. Die vielen ehemaligen Weggefährten aus Wolfsburger Zeiten und bei der Nationalmannschaft dürften ein weiterer Plusfunkt für die Geißböcke sein.

Derweil treten die FC-Frauen am Sonntagmittag ab 13 Uhr im Achtelfinale des DFB-Pokals beim Zweitliga-Spitzenreiter SC Sand an.


Frauen des 1. FC Köln reisen im Pokal zum Zweitliga-Ersten: Schwarze Serie durchbrechen für den großen Traum

Die Spielerinnen des 1. FC Köln vor dem Duell gegen Leipzig
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Frauen des 1. FC Köln reisen im Pokal zum Zweitliga-Ersten: Schwarze Serie durchbrechen für den großen Traum

Die Frauen des 1. FC Köln stehen am Sonntag vor der nächsten Bewährungsprobe: Im Achtelfinale des DFB-Pokals soll der Zweitligist SC Sand nicht zum Stolperstein werden. Dafür müssen die Kölnerinnen jedoch ihre schwarze Serie in der deutsch-französischen Grenzregion beenden.

Für einen Sieg müssen die Kölnerinnen ihre schwarze Serie in der deutsch-französischen Grenzregion beenden. Die Frauen des 1. FC Köln stehen am Sonntag vor der nächsten Bewährungsprobe.

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Der zweite Einsatz im DFB-Pokal führt die FC-Frauen in dieser Saison in die deutsch-französische Grenzregion. Nach dem deutlichen 6:0 in der ersten Hauptrunde in Kleve beim VfR Warbeyen steht auch im Achtelfinale ein Auswärtsspiel bei einem Zweitligisten an. Die Aufgabe wird diesmal jedoch deutlich schwieriger, denn es geht nach Willstätt in Baden-Württemberg, nur knapp zwanzig Kilometer entfernt von der französischen Großstadt Straßburg. Dort heißt der Gegner SC Sand, langjähriger Bundesligist und aktueller Tabellenführer der zweiten Bundesliga.

“Wir wollen in die nächste Runde einziehen“

Die FC-Frauen reisen als Favoritinnen an, doch unterschätzen dürfen und werden sie den Gegner keineswegs. Dafür besteht mit Blick in die Historie auch überhaupt kein Anlass: Die letzten Erfolge des 1. FC Köln auswärts beim SC Sand liegen eine gefühlte Ewigkeit zurück: 2011 und 2012 gelangen jeweils 2:0-Siege in der zweiten Bundesliga, seither gab es in fünf Anläufen vier Niederlagen und lediglich ein Unentschieden. Setzt sich diese Serie fort, wäre der Traum vom Pokal-Finale im eigenen Wohnzimmer wieder einmal geplatzt. In dieser Saison steigt das Endspiel am 14. Mai im Müngersdorfer Stadion.

Doch die Kölnerinnen sind fest entschlossen, ihren jüngsten Aufwärtstrend auch am Sonntag im Pokal fortzusetzen. „Wir wollen in die nächste Runde einziehen“, äußerte die Trainerin Britta Carlson ohne Umschweife, warnte aber auch davor, den kommenden Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: „Es ist eine erfahrene Mannschaft mit einem ekligen Platz. Ich glaube, keiner spielt gerne beim SC Sand. Ich kenne das auch noch aus der Zeit beim VfL Wolfsburg. Es wird sicherlich kein einfaches Spiel. Wir sind in der Favoritenrolle, mal ein bisschen anders vielleicht als in der Liga.“

“Mit jedem Spiel mehr fühle ich mich wohler“

Dabei wird der FC sicher auch auf die Qualität der eigenen Spielerinnen vertrauen. So beispielsweise von Pauline Bremer, die nach ihrer Verletzung zu Saisonbeginn mittlerweile immer besser in Fahrt kommt. „Das war natürlich super ärgerlich“, blickte die Stürmerin auf ihre ersten Wochen am Geißbockheim zurück, „aber mit jedem Spiel mehr fühle ich mich wohler.“ Zuletzt sicherte Bremer mit ihrem späten Tor zum 1:0 die drei Punkte in der Bundesliga gegen Hoffenheim.

Der SC Sand hat mit Pija Reininger und Julia Matuschewski allerdings auch zwei treffsichere Spielerinnen in ihren Reihen, die in der Liga zusammen 13 der 25 Tore für das Team erzielt haben. Die Süddeutschen hatten sich mit einem 3:0-Sieg im Zweitliga-Duell beim SV Meppen für das Achtelfinale qualifiziert.


„Überraschungsmannschaft der Saison“: FC-Frauen spielen Rekord-Hinrunde

Jubel bei den Spielerinnen des 1. FC Köln
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„Überraschungsmannschaft der Saison“: FC-Frauen spielen Rekord-Hinrunde

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln sind auf dem besten Weg, ihr Saisonziel schon vor Weihnachten zu realisieren. Nach dem 1:0-Erfolg gegen Hoffenheim und insgesamt sieben Punkten aus der englischen Woche hat das Team jetzt schon so viele Punkte gesammelt wie nach der kompletten Vorsaison. Die Frauen des 1. FC Köln spielen eine Rekord-Hinrunde.

Die Kölnerinnen spielen die beste erste Bundesliga-Halbserie ihrer Geschichte. Bereits zum aktuellen Zeitpunkt hat das Team von Britta Carlson den Punktestand der kompletten vergangenen Saison erreicht. Die Frauen des 1. FC Köln spielen eine Rekord-Hinrunde.

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Den gemeinsamen Jubel mit den Fans hatten sich die Spielerinnen nach dem Abpfiff redlich verdient. Die FC-Frauen fuhren mit dem 1:0 gegen die TSG Hoffenheim bereits den vierten Saisonsieg ein – und haben damit schon jetzt einmal mehr gewonnen als in der kompletten vergangenen Spielzeit. Mit 14 Punkten ist jetzt bereits exakt dieselbe Ausbeute erreicht wie am Ende der vergangenen Saison – und allein die Hinrunde hat jetzt noch drei Spiele. Die Kölnerinnen spielen die beste erste Bundesliga-Halbserie ihrer Geschichte. Der Rekord lag bisher bei 12 Punkten aus der Saison 2021/22.

„Ich bin total happy“

„Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, kommentierte die Trainerin Britta Carlson auf diese Umstände angesprochen, „dass wir immer besser zusammenfinden. Wir hätten sogar noch ein paar Punkte mehr haben können, aber ich bin total happy, dass wir so früh so viele Punkte haben. Genau das haben wir uns vorgenommen, dass wir so ein bisschen die Überraschungsmannschaft sind in dieser Saison und dass wir auf jeden Fall Richtung einstelligem Tabellenplatz wollen. Da sind wir mehr als auf einem guten Weg.“

Carlson lobte ihre Mannschaft für den Auftritt gegen die TSG: „Wir haben eine tolle Moral bewiesen das ganze Spiel, das Tempo hochgehalten und gehen als verdiente Siegerinnen vom Platz.“ Die Matchwinnerin war dabei ausgerechnet Pauline Bremer, die zuvor noch eine sehr gute Möglichkeit ungenutzt ließ: „Das hat mich natürlich super geärgert, weil das die Chancen sind, die wir uns erarbeiten. Die müssen wir dann einfach nutzen“, gab die Stürmerhin hinterher zu, „ich versuche mich dann einfach auf die nächste Chance zu konzentrieren. Und die war ja zum Glück drin.“

“Die beiden harmonieren immer besser da vorne“

Auch die Trainerin freute sich für ihre Angreiferin: „Pauli hat sich einfach auch belohnt, wie das gesamte Team, für die Leistung, für die Intensität. Ich hatte zwischendurch einmal kurz Kontakt mit ihr, ob es noch geht, weil sie die Woche vorher krank war. Ich hatte sie bewusst in Frankfurt in der ersten Halbzeit draußen gelassen, um sie auch nicht gleich wieder von Null auf Einhundert zu bringen. Und dann hat sie den Daumen hoch gemacht und dann war ich mir sicher, dass sie auf jeden Fall noch mal eine Chance bekommt.“

Dabei kristallisiert sich mit Bremer und Sandra Jessen ein neuer Traum-Sturm heraus: „Die beiden harmonieren immer besser da vorne zusammen, legen sich die Bälle auch gegenseitig auf, wenn es geht. Da ist dann wenig Stürmer-Egoismus, sondern es geht nur ums Team.“ Letztlich war es übrigens weniger der Sieg zum Abschluss der erfolgreichen englischen Woche, der den Spielerinnen die Teilnahme am Karnevalsauftakt am Dienstag ermöglichte. Der Elfte im Elften ist bei den FC-Frauen trainingsfrei: „Dienstag haben wir frei, weil es zwei Tage nach dem Spiel ist“, verriet Carlson und ergänzte augenzwinkernd: „Da haben die Spielerinnen ein bisschen Glück gehabt mit Karneval. Aber nach so einer Leistung hätten wir auch sonst eine Belohnung ausgesprochen.“

Dennoch betonte die Trainerin auch: „Auf Karneval können wir nur bedingt Rücksicht nehmen, weil wir am Wochenende wieder ein schweres Spiel haben und dann in die nächste Runde im Pokal einziehen wollen.“ Die FC-Frauen sind am Sonntag (13 Uhr) beim Zweitliga-Spitzenreiter SC Sand zu Gast im Achtelfinale des DFB-Pokals.


Dank Bremers spätem Treffer: Frauen des 1. FC Köln krönen Englische Woche mit zweitem Heimsieg

Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
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Dank Bremers spätem Treffer: Frauen des 1. FC Köln krönen Englische Woche mit zweitem Heimsieg

Die Fußballerinnen des FC haben die Englische Woche in der Bundesliga mit einem Heimsieg beendet: Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen gegen die TSG Hoffenheim 1:0. Die Kölnerinnen sammelten damit starke sieben Punkte innerhalb von neun Tagen und feierten den zweiten Heimsieg in diesem Zeitraum.

Dank Pauline Bremer hat der FC den nächsten Sieg eingefahren. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen gegen die TSG Hoffenheim 1:0. Der entscheidende Treffer fiel in der Schlussphase.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zum 1:1 am Mittwochabend in Frankfurt auf drei Positionen: Die Kapitänin Marina Hegering hatte ihre Erkältung auskuriert und kehrte in die erste Elf zurück. Dort standen diesmal auch Carlotta Imping und Pauline Bremer. Dafür rutschten Celina Degen, Weronika Zawistowska und Laura Feiersinger auf die Bank. Aus dem sportlichen Wiedersehen mit Selina Cerci wurde jedoch nichts. Die Ex-Kölnerin fiel beim Gegner verletzungsbedingt aus.

Die Kölnerinnen liefen zwei Tage vor dem Sessions-Auftakt in den geringelten Karnevalstrikots auf. Die Gastgeberinnen dominierten die Anfangsphase und kamen zu einer Vielzahl an Eckbällen, aus denen jeweils keine Torgefahr entstand. Das änderte sich nach einem Zuspiel von Anna-Lena Stolze in die Mitte zu Sandra Jessen, dessen Torschuss Hoffenheims Keeperin Laura Dick jedoch entschärfte (13.). Und nur wenige Momente später schlenzte Stolze den Ball aus der zweiten Reihe knapp über das Tor (13.).

Drei Wechsel zur Pause

Die beste Chance des Spiels entwickelte sich nach einer weiteren Ecke von Anna Gerhardt. Hoffenheims Torfrau konnte den Ball am ersten Pfosten nicht festhalten, für Stolze war der Winkel beim Schuss allerdings zu spitz, die Kugel flog am Tor vorbei (28.). Die Gäste aus dem Kraichgau waren erst nach über einer halben Stunde erstmals gefährlich: Irina Fuchs wehrte den Schuss von Jill Janssens aber zur Ecke ab (35.). Die Kölnerinnen, deren Spiel fast ausschließlich über den linken Flügel stattfand, hatten Glück, dass ein leichtfertiger Ballverlust Adriana Achcinskas gegen Franziska Harsch kurz vor dem Sechzehner keine Konsequenzen hatte und der Schuss der Hoffenheimerin deutlich am Kölner Tor vorbeiflog (41.). Die TSG erhöhte den Druck, Irina Fuchs wehrte Janna Grimms strammen Distanzschuss zur Seite ab (43.).

Kölns Trainerin wechselte zur zweiten Hälfte gleich dreimal aus. Kurios: Mit Degen, Zawistowska und Feiersinger kam exakt jenes Trio, das nach dem Frankfurt-Spiel noch aus der ersten Elf rotierte. Die quirlige Zawistowska tauchte nach einem Pass von Pauline Bremer frei vor Hoffenheims Keeperin auf, blieb mit ihrem Schuss aber an Laura Dick hängen (52.). Das hätte das 1:0 sein müssen. Noch eindeutiger war die Chance allerdings für Pauline Bremer, die sich nach einer Hereingabe von Sandra Jessen im Zentrum blank stehend die Ecke aussuchen konnte, aber an Dick scheiterte (56.).

Bremer erzielt den einzigen Treffer

Von der TSG war im zweiten Durchgang lange nichts mehr zu sehen, das Team fand zunächst kaum den Weg über die Mittellinie in die Kölner Hälfte. Analog zu den ersten 45 Minuten änderte sich das erst in den letzten 15 Minuten. Die Kölner Abwehr bot den Hoffenheimerinnen allerdings im wahrsten Sinne des Wortes keine Angriffsfläche. Der Treffer des Tages fiel in der 80. Minute: Laura Vogt brachte den Ball fast von der Grundlinie ins Zentrum, wo Sandra Jessen mit dem Rücken zum Tor am Fünfer ablegte zu Pauline Bremer, deren Schuss noch abgefälscht zum 1:0 einschlug.

Unterm Strich stand ein verdienter Heimsieg der FC-Frauen, die den Vorsprung auf die Abstiegszone dadurch auf elf Punkte ausbauten. Für den 1. FC Köln geht es am kommenden Sonntag (13 Uhr) im Achtelfinale des DFB-Pokals beim Zweitligisten SC Sand weiter.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt, Hegering (46. Degen), Agrez, Wiankowska – Imping (46. Zawistowska), Vogt, Achcinska (46. Feiersinger), Stolze (71. Leimenstoll) – Bremer (90.+1 Donhauser), Jessen. Tor: 1:0 Bremer (80.). Zuschauer: 1650.


„Stolz auf unser Team“: FC-Frauen schaffen in Frankfurt Historisches 

Britta Carlson beim Spiel der Frauen des 1. FC Köln in Essen
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„Stolz auf unser Team“: FC-Frauen schaffen in Frankfurt Historisches 

Die Frauen des 1. FC Köln kommen in der Bundesliga immer mehr in Tritt. Das Team von Trainerin Britta Carlson schnupperte am Mittwochabend bei Eintracht Frankfurt lange an der Sensation – doch auch trotz des späten Ausgleichs in der Nachspielzeit schafften die FC-Frauen am Brentanobad Historisches.

Am Sonntag soll direkt der nächste Dreier folgen. Dann trifft die Mannschaft von Trainerin Britta Carlson auf die TSG Hoffenheim. Die Frauen des 1. FC Köln kommen in der Liga immer mehr in Tritt.

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Spiele zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt und dem Vorläufer 1. FFC Frankfurt waren in der Vergangenheit stets klare Sachen: Am Ende von allen bisherigen Bundesliga-Duellen durften die Hessinnen jubeln, die FC-Frauen verloren ausnahmslos alle Spiele. Zumindest bis zum Mittwochabend. Die Kölnerinnen hatten sogar bis in die Nachspielzeit hinein einen Sieg vor Augen, führten durch den Abstauber-Treffer von Sandra Jessen aus der 25. Minute mit 1:0. Doch auch das 1:1 war eine historische Leistung, wie auch die Trainerin Britta Carlson nach dem Spiel betonte: „Das war der erste Punkt, den der FC jemals gegen die Eintracht geholt hat.“

„Das haben wir uns vorgenommen“

Carlson schwankte kurz nach dem Abpfiff noch zwischen den Gefühlswelten. Einerseits wirkte der späte Gegentreffer noch nach, andererseits hätte die Trainerin einen Punkt am Brentanobad vor dem Spiel sehr wahrscheinlich direkt unterschrieben. „Wenn man in der Nachspielzeit ein Gegentor bekommt, ist man natürlich erst mal ein bisschen enttäuscht“, äußerte die 47-Jährige und ergänzte: „Man muss aber ganz ehrlich sagen, dass das 1:1 aufgrund der beiden verschiedenen Halbzeiten absolut in Ordnung geht. Wir sind froh, dass wir hier gepunktet haben, das haben wir uns vorgenommen.“

Ein wenig haderte Carlson jedoch mit den vergebenen Möglichkeiten in der ersten Hälfte: „Gerade in der ersten Halbzeit haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht, hätten das 2:0 und 3:0 machen müssen, die Chancen waren da, da haben wir den Sack für uns nicht zugemacht. Uns war bewusst, dass die Eintracht in der zweiten Halbzeit sicherlich noch mal eine Schippe drauflegen wird.“ Ein mitentscheidender Vorteil für den FC sei am Mittwochabend auch die längere Vorbereitungszeit gewesen. Während der FC bereits am Freitag zuhause gegen Nürnberg spielte, trat die Eintracht noch am Sonntagnachmittag auswärts in Hamburg an.

Carlson ist stolz auf ihr Team

„Uns haben sicher auch die zwei Tage mehr gutgetan, die wir hatten in der Regeneration zum Spiel, das darf man nicht vergessen“, betonte Kölns Übungsleiterin, „deswegen haben wir von vornherein gesagt, wir wollen mutig sein und die Intensität hochhalten und das als Chance für uns nutzen. Ich glaube, das haben wir besonders in der ersten Halbzeit sehr gut umgesetzt. Insofern bin ich sehr stolz auf unser Team, dass wir hier einen Punkt geholt haben.“ Der langersehnte Aufschwung des 1. FC Köln scheint in dieser Saison endlich da zu sein – auch weil die Kölnerinnen endlich wieder eine echte Torjägerin in ihren Reihen haben. Sandra Jessen traf bereits fünf Mal und ist damit in den Top 5 der Bundesliga.

Am Sonntagnachmittag (16 Uhr) sollen idealerweise weitere Treffer der Isländerin hinzukommen. Dann kommt es zum Duell der Goalgetterinnen, wenn die TSG Hoffenheim mit Selina Cerci zu Gast am Geißbockheim sein wird. Die Ex-Kölnerin ist mit bislang sechs Toren die aktuell beste Angreiferin der Bundesliga, kann am Donnerstagabend sogar noch nachlegen, wenn die TSG den SC Freiburg empfängt.


Last-Minute-Schock: Die Frauen des 1. FC Köln verpassen Sieg gegen Frankfurt

Britta Carlson bei einem Spiel der FC-Frauen
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Last-Minute-Schock: Die Frauen des 1. FC Köln verpassen Sieg gegen Frankfurt

Die Fußballerinnen des FC haben den nächsten Dreier knapp verpasst: Die Frauen des 1. FC Köln spielen in Frankfurt 1:1. Die Kölnerinnen boten dabei über weite Phasen eine starke Vorstellung und fingen sich kurz vor Spielende den Ausgleich.

Die Frauen des 1. FC Köln spielen in Frankfurt 1:1, verpassen nur hauchdünn die Überraschung. Die Führung durch Sandra Jessen glich Nicole Anyomi in der Nachspielzeit aus.

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Der Aufwärtstrend der Kölner Fußballerinnen hält weiter an. Nach dem 3:0-Erfolgüber Nürnberg spielten die Kölnerinnen in Frankfurt 1:1-Unentschieden. Dabei war allerdings auch mehr drin. Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zum 3:0-Erfolg über Nürnberg auf drei Positionen. Celina Degen, Weronika Zawistowska und Adriana Achcińska ersetzen Pauline Bremer, Marina Hegering und Laura Donhauser. Die Gastgeberinnen starteten beherzt in die Partie, übernahmen zunächst die Kontrolle. Doch die erste Chance gehörte dem FC. Adriana Achcińska versuchte es aus der Distanz, doch Frankfurts Keeperin konnte klären. Für die Kölnerinnen ein Weckruf. Denn fortan war der FC das bessere Team. Laura Vogt probierte es aus der Drehung, traf den Ball aber nicht richtig.

FC führt zur Halbzeit knapp

Auch Sandra Jessen probierte es in der Box, die Kugel rauschte aber am langen Pfosten vorbei. Dann machte es die Stürmerin aber besser. Vogt probierte es aus der Distanz, Lina Altenburg konnte den Ball zwar abwehren, den Nachschuss verwertete Jessen aber sicher. Und der FC hätte nachlegen können, wenn nicht müssen. Unter anderem traf Adriana Achcińska aus 25 Metern nur die Latte. Kurz vor dem Seitenwechsel bekam Jessen erneut die Chance, traf aber die Kugel nicht richtig. Nach dem Wechsel wurden die Gastgeberinnen besser. Auch, weil die Kölnerinnen nun tief standen und sich weitestgehend auf die Defensive konzentrierten.

Zwar gab die Eintracht nun den Ton an, so richtig gefährlich wurde es aber nur selten. Auf der anderen Seite hatte die eingewechselte Pauline Bremer die große Chance. Den Schlenzer Richtung langes Eck fischte Altenburg aus dem Winkel. In der Schlussphase drückte Frankfurt auf den Ausgleich. Aber sowohl Nicole Anyomi als auch Remina Chiba scheiterten an der starken Kölner Keeperin Irina Fuchs. Und als es schon nach dem vierten Saisonsieg aussah, schlug die Eintracht doch noch zu. Nicole Anyomi nutzte Verwirrung im Kölner Strafraum zum späten, wenn auch letztlich verdienten Ausgleich.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt, Degen, Agrez, Wiankowska – Achcinska (46. Bremer), Zawistowska (72. Andrada; 90.+3 Imping), Vogt, Feiersinger – Jessen (90. Leimenstoll), Stolze (72. Donhauser); Tore: 0:1 Jessen (25.), 1:1 Anyomi (90.+2)


    „Haben als Team den Unterschied gemacht“: Frauen des 1. FC Köln entwickeln sich rasant weiter

    Die Frauen des 1. FC Köln jubeln nach ihrem Sieg
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    „Haben als Team den Unterschied gemacht“: Frauen des 1. FC Köln entwickeln sich rasant weiter

    Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben sich mit der bis dahin wohl besten Saison-Leistung aus der Länderspiel-Pause zurückgemeldet. Das Team dürfte mit dem Abstiegskampf in diesem Jahr nichts zu tun haben. Die Frauen des 1. FC Köln entwickeln sich rasant weiter.

    Die kommende englische Woche bietet für die Fußballerinnen des FC die Chance, schon den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen. Die Frauen des 1. FC Köln entwickeln sich rasant weiter.

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    Zu gruseliger Stimmung bestand am Freitagabend kein Grund im Franz-Kremer-Stadion – zumindest nicht bei all denen, die es mit dem 1. FC Köln hielten. Die FC-Frauen zeigten an Halloween eine souveräne Vorstellung und lieferten die bislang wohl beste Saisonleistung ab. Der Auftritt der Kölnerinnen wurde verdient mit drei Punkten belohnt. Entsprechend strahlte auch die Trainerin Britta Carlson nach dem Spiel: „Ich bin sehr zufrieden, wie das Spiel gelaufen ist. Gerade nach einem Tag Vorbereitungszeit mit der gesamten Mannschaft.“

    „Das hat die Mannschaft auch gut umgesetzt“

    Wobei Sandra Jessen sogar beim Abschlusstraining nicht dabei sein konnte. Die Stürmerin spielte noch am Mittwochabend mit Islands Nationalmannschaft in Reykjavík und kehrte erst am Donnerstag nach Köln zurück. Knapp 24 Stunden stand die Angreiferin bereits wieder in der Startelf für den FC: „Ich habe mit Sandra gesprochen. Sie hatte mir gesagt, wie die zehn Tage abgelaufen sind“, berichtete Carlson, „die waren vergleichsweise wenig intensiv, sonst hätten wir es mit ihr auch nicht gemacht. Sie ist eine Spielerin, die 30 Jahre alt ist und es damit entscheiden kann. Wenn sie mir sagt, sie fühlt sich bei hundert Prozent, dann vertraue ich ihr da.“

    Grundsätzlich ärgerte sich die Kölner Trainerin jedoch, dass nach einer Länderspiel-Pause überhaupt freitagabends bereits in der Bundesliga gespielt wird. „Alle Trainer, alle Vereine würden sich wünschen, dass dieser Freitagsspieltag nicht da ist nach einer Abstellung“, äußerte Carlson, „aber man kann es auch nicht verändern, also haben wir es so angenommen. Und ich glaube, das hat die Mannschaft auch gut umgesetzt.“

    „Sie ist immer ein bisschen unberechenbar“

    Pauline Bremer erwischte dabei ein Traum-Debüt in der Startelf, gekrönt mit einem schönen Heber-Tor zum 1:0, dem Dosen-Öffner des Abends: „Sie ist immer ein bisschen unberechenbar, man weiß nicht genau, was sie macht“, beschrieb Carlson die Vorzüge ihrer Stürmerin, „das ist manchmal nicht ganz so einfach für uns Trainer, aber auch für die Mannschaft. Aber das zeichnet sie auch aus. Sie arbeitet fürs Team, hat aber sicherlich noch Dinge, die sie besser machen muss. Das weiß sie auch und sie ist noch nicht bei hundert Prozent. Aber sie hat heute gezeigt, wie wertvoll sie schon sein kann.“

    Die Trainerin unterstrich jedoch auch die Team-Leistung: „Es ist eine Mannschaftsleistung heute wieder gewesen, wo keiner herausgestochen ist. Alle haben gemeinsam an diesem 3:0 geschraubt. Klar machen die einen immer die Tore, aber alle anderen haben die auch gut in Szene gesetzt. Das zeichnet uns auch gerade aus, dass wir keine einzelnen Spielerinnen haben, die den Unterschied machen, sondern dass wir als Team heute auch den Unterschied gemacht haben. Dieser Zusammenhalt auch neben dem Platz, den sieht man auch, der ist extrem wichtig für die Saison und das freut mich extrem.“

    Selbstbewusstsein und Selbstverständnis

    Der einstudierte Freistoß zum 2:0 freute die Carlson besonders, weil dies nicht vom Trainer-Team kam: „Wir haben immer wieder die Spieler dazu ermutigt, eigene Entscheidungen zu treffen. Das ist der nächste Schritt, es ist ein player’s game und kein Coaching-Game, dass sie noch mehr eigenständige Entscheidungen treffen. Jedes Spiel, das du gewinnst, steigert natürlich das Selbstbewusstsein und das Selbstverständnis im Spiel. Das ist heute eher aus dem Selbstverständnis entstanden, denn so haben wir die Ecke jetzt nicht trainiert.“

    Angesprochen auf die Zwischenbilanz am Freitagabend, vorübergehend plötzlich nur noch drei Punkte hinter einem Europapokal-Platz zu liegen, schmunzelte Carlson: „Ich sehe es so, dass wir ein Spiel gewonnen haben und die Serie zuhause hält. Jetzt müssen wir schnell regenerieren, auf die Tabelle gar nicht schauen. Das nächste Spiel ist Frankfurt und dann wollen wir auch versuchen, auswärts zu punkten. Aber ich glaube, wir haben uns jetzt in der Liga auch den Respekt erarbeitet, dass die auf jeden Fall wissen, dass da ein starker FC Köln kommt.“

    Mit dem Duell am Mittwochabend (19 Uhr) in Frankfurt und zum Abschluss der englischen Woche am Sonntag (16 Uhr) gegen die TSG Hoffenheim hat das Team zwei Chancen, direkt die nächsten Entwicklungsschritte zu gehen. Mit Punkten aus diesen Partien würden die Kölnerinnen weiteres Selbstbewusstsein sammeln – und den Respekt in der Liga vergrößern. Mit dem Abstieg, das kristallisiert sich immer mehr heraus, wird der FC in dieser Saison nichts zu tun haben.


    Deutlicher Heimsieg: Frauen des 1. FC Köln bezwingen Nürnberg

    Jubel bei den Spielerinnen des 1. FC Köln
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    Deutlicher Heimsieg: Frauen des 1. FC Köln bezwingen Nürnberg

    Die Fußballerinnen des FC sind mit Schwung aus der Länderspiel-Pause in die Englische Woche gestartet: Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen gegen Nürnberg 3:0. Die Kölnerinnen ließen dem Aufsteiger 1. FC Nürnberg keine Chance.

    Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen gegen Nürnberg 3:0 und plötzlich rücken sogar die Europapokal-Ränge in Sichtweite.

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    Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zur 1:5-Niederlage in München vor der Länderspielpause auf drei Positionen: Martyna Wiankowska, Laura Donhauser und Pauline Bremer ersetzten Celina Degen, Adriana Achcinska und die gelb-gesperrte Carlotta Imping. Für Bremer war es der erste Startelf-Einsatz für die Kölnerinnen. Die FC-Frauen übernahmen nach den ersten Minuten des Abtastens das Kommando und ließen den Ball in den eigenen Reihen laufen, ohne jedoch zunächst die Lücke in der gegnerischen Abwehr zu finden. Umso bemerkenswerter, dass die Kölnerinnen mit der ersten Chance direkt in Führung gingen: Anna-Lena Stolze spielte Bremer mit einem Heber in den Lauf frei. Die Stürmerin ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und chippte den Ball über die herausstürmende Torhüterin Larissa Rusek hinweg zum 1:0 ins Tor (23.).

    FC führt zur Halbzeit deutlich

    Danach dauerte es jedoch einige Zeit bis zum nächsten Aufreger: Stolze stürmte auf das Nürnberger Tor zur, scheiterte aus spitzem Winkel jedoch an Rusek (38.). Ein Querpass auf die mitgelaufene Jessen wäre in dieser Situation mutmaßlich die bessere Wahl gewesen. Doch die vergebene Chance war schnell vergessen: Keine zwei Minuten später spielte Laura Vogt von der linken Seite flach an die Sechzehner-Grenze. Martyna Wiankowska verwertete per schönem Schlenzer per Direktabnahme, die vom Innenpfosten zum 2:0 ins Tor prallte (40.). Die Kölnerinnen drückten vor der Pause aufs Tempo. Bremer traf mit einem Schuss nur den Außenpfosten (45.+1). Wenige Augenblicke später verwertete Sara Agrez eine Flanke von Anna Gerhardt per Kopf zum 3:0 (45.+1).

    Die Gäste wechselten zur zweiten Hälfte doppelt und fanden etwas besser ins Spiel. Doch mehr als eine Vielzahl an Eckbällen sprang an Ertrag nicht heraus. Die Fränkinnen blieben insgesamt zu harmlos im Offensivspiel. Die eingewechselte Weronika Zawistowska hätte beinahe den vierten Kölner Treffer erzielt, doch Rusek lenkte den strammen Schuss aus 16 Metern über die Latte (71.). Auch die ebenfalls eingewechselte Vanessa Leimenstoll scheiterte mit ihrem Kopfball an Rusek (84.). Lydia Andrade schloss ihren Solo-Lauf mit einem Schuss ab, der knapp am Tor vorbeiflog (90.+4).

    Der 1. FC Köln hat sich durch den dritten Saisonsieg in der Tabelle am 1. FC Nürnberg vorbeigeschoben und steht damit vorerst auf dem neunten Platz. Schöne Zwischenbilanz am Freitagabend zum Start ins Wochenende. Der Champions-League-Quali-Rang drei ist zumindest am Freitagabend nur noch drei Punkte entfernt. Allerdings ist der Weg in dieser Saison noch lang.

    1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt, Hegering (74. Bohnen), Agrez, Wiankowska – Donhauser (74. Leimenstoll), Vogt, Feiersinger (63. Zawistowska) , Stolze (63. Achcinska) – Bremer, Jessen (83. Andrade). Tore: 1:0 Bremer (23.), 2:0 Wiankowska (40.), 3:0 Agrez (45.+1). Zuschauer: 1335.


    FC-Frauen empfangen Nürnberg: „Haben uns Respekt unserer Gegner erarbeitet“

    Britta Carlson kassiert mit ihrem Team die zweite Niederlage
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    FC-Frauen empfangen Nürnberg: „Haben uns Respekt unserer Gegner erarbeitet“

    Die Frauen des 1. FC Köln wollen nach der Länderspiel-Pause den jüngsten Aufwärtstrend fortsetzen: Dafür ist am Freitagabend ein Heimsieg gegen den Aufsteiger 1. FC Nürnberg Pflicht. Die Frauen des 1. FC Köln empfangen Nürnberg.

    Die Trainerin kann ihre Aufstellung für Freitag nur sehr kurzfristig festlegen. Die Frauen des 1. FC Köln empfangen Nürnberg.

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    In den vergangenen Tagen war es vergleichsweise ruhig, wenn die Trainerin Britta Carlson ihre Mannschaft zum Training am Geißbockheim um sich versammelte. Gleich acht Spielerinnen des Bundesliga-Teams waren mit ihren Nationalmannschaften unterwegs: Celina Degen und Laura Feiersinger (beide Österreich), Sandra Jessen (Island), Adriana Achcińska, Martyna Wiankowska und Weronika Zawistowska (alle Polen) sowie Irina Fuchs (Schweiz) und Sara Agrez (Slowenien) fehlten zwischenzeitlich. „Die Trainingsgruppe ist kleiner, aber alle arbeiten intensiv“, konstatierte Carlson und ergänzte: „Einige haben am Wochenende zusätzlich in unserer U21 gespielt. Die Nationalspielerinnen sind am Donnerstag wieder im Training.“ Ella Touon und Amelie Bohnen standen am Sonntag in der U21-Startelf beim 8:0-Erfolg in der Regionalliga West gegen Spoho Köln.

    „Du musst relativ kurzfristig reagieren“

    Wer am Freitag gegen Nürnberg zur Verfügung stehen wird, entscheidet sich somit erst nach der Rückkehr aller Spielerinnen von ihren Nationalmannschaften: „Du musst relativ kurzfristig reagieren, weil du auch nicht weißt, in welcher Verfassung die Spielerinnen zurückkommen. Es sind ja einige, die noch am Dienstag relativ spät spielen, wie zum Beispiel die Polen in Wales, aber das betrifft unseren Gegner genauso“, äußerte Carlson und betonte zugleich: „Bei Nürnberg kommt noch die Anreise hinzu. Wir haben natürlich immer für alle Fälle Plan A, B und C im Kopf. Die Gegneranalyse werden wir erst mit der gesamten Mannschaft durchgehen. In der Kürze der Zeit ist das schon eine besondere Herausforderung.“

    Die Wege mit dem 1. FC Nürnberg kreuzen sich in dieser Saison bereits zum zweiten Mal. Im Sommer gewannen die FC-Frauen im Trainingslager in Österreich klar mit 3:0 gegen den Aufsteiger. Das Duell will die Kölner Trainerin aber nicht als Maßstab nehmen: „Das Spiel ist schon ein bisschen her und ich finde, dass Nürnberg seitdem eine gute Entwicklung gemacht hat. Sie haben vor der Länderspielpause noch einen wichtigen Sieg gegen Freiburg eingefahren. Sie haben ihre Punkte geholt und es wird ein Duell, das uns auf jeden Fall fordern wird.“

    „Wir haben uns den Respekt unserer Gegner erarbeitet“

    Die Kölnerinnen wollen ihren jüngsten Aufwärtstrend fortsetzen und den jüngsten 1:5-Ausrutscher in München vor der Länderspielpause vergessen lassen: „Wir haben gute Leistungen gezeigt und konnten auch in München eine Halbzeit mithalten. Ich glaube, wir haben uns den Respekt unserer Gegner erarbeitet.“

    Mit Blick auf die Entwicklung ihrer Mannschaft seit dem Saisonstart zog Carlson dieses Zwischenfazit: „Wir haben in der Tabelle drei Punkte zu wenig, finde ich. Das ist ein bisschen schade. Aber es ist ein Learning für uns gewesen und vom ersten Spieltag an ging es jeden Tag etwas mehr in die richtige Richtung, auch wenn die Ergebnisse anfangs nicht ganz gestimmt hatten. Wir brauchen sicherlich noch ein paar mehr, um das Selbstbewusstsein noch weiter zu stärken und die Entwicklung weiter mit Ergebnissen zu füttern. Am besten direkt am Freitag gegen Nürnberg.“


    Trotz Jessens Führungstor: FC-Frauen gehen in München nach der Pause unter

    Britta Carlson bei einem Spiel der FC-Frauen
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    Trotz Jessens Führungstor: FC-Frauen gehen in München nach der Pause unter


    Die FC-Frauen schnupperten beim amtierenden Meister und Tabellenführer bis kurz vor der Pause an einer Sensation. In der zweiten Hälfte setzte sich die Qualität von Bayern München jedoch äußerst deutlich gegen den 1. FC Köln: Deutliche Niederlage gegen Bayern München

    Ein überzeugender Auftritt der Frauen des 1. FC Köln in der ersten Halbzeit entwickelte sich im weiteren Spielverlauf zu einer klaren Angelegenheit: Deutliche Niederlage gegen Bayern München

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    Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zum 2:2 drei Tage zuvor gegen Leverkusen auf drei Positionen: Celina Degen, Carlotta Imping und Anna-Lena Stolze ersetzten Laura Donhauser, Martyna Wiankowska und Weronika Zawistowska. Das Spiel begann mit zwei identischen Szenen auf beiden Seiten: Zunächst landete ein Heber aus der Distanz von Bayerns Linda Dallmann nur an der Latte des Kölner Tores (4.). Und nur wenige Sekunden später lupfte Stolze den Ball aus der zweiten Reihe gefährlich auf das Münchener Tor, die Torfrau Maria-Luisa Grohs lenkte mit Mühe über den Querbalken (4.).
    Anna Gerhardt servierte die Ecke im Anschluss von der rechten Angriffsseite auf den ersten Pfosten, wo Sandra Jessen zum 0:1 einköpfte (5.). Hier sah Grohs wiederum nicht ganz so glücklich aus.

    FC kratzte an Sensation

    Köln blieb auch in der Folge mutig und selbstbewusst. Bayern hatte zwar mehrheitlich den Ball, doch die FC-Frauen standen sicher und ließen keine gefährlichen Torchancen des amtierenden Meisters zu. Dabei mussten die Gastgeberinnen früh auf ihre Nationalspielerin Lena Oberdorf verzichten, die nach einem Zusammenprall mit Adriana Achcinska mit dick bandagiertem Knie ausgewechselt werden musste (23.). Erst in der üppigen Nachspielzeit gelang dem Favoriten doch noch der Ausgleich: Ausgerechnet die Kapitänin Marina Hegering verpasste eine Hereingabe in den Kölner Sechzehner. Momoko Tanikawa, die für Oberdorf eingewechselt wurde, ließ noch die heranstürmende Sara Agrez aussteigen und schlenzte den Ball zum 1:1 ins Tor (45.+6).

    Bayern drehte nach der Pause auf

    Carlson wechselte zur zweiten Hälfte, brachte Ella Touon für Carlotta Imping. Doch das verhinderte nicht, dass die Gastgeberinnen nun aufdrehten. Und folgerichtig fiel der schnelle Führungstreffer: Klara Bühl schlug eine Ecke in den Sechzehner und Magdalena Eriksson köpfte in der Mitte zum 2:1 ein (53.).

    Bayern hielt das Tempo hoch – und legte einen weiteren Treffer nach: Lea Schüller konnte im Sechzehner fast von der Grundlinie unbedrängt zurücklegen und die ebenfalls blanke Kapitänin Georgia Stanway schob mühelos zum 3:1 ein (60.). Und es wurde noch bitterer für den FC: Stanway schlug eine Flanke aus dem Mittelfeld hoch in den Strafraum. Sara Agrez ließ Stine Pedersen aus den Augen, die freistehend zum 4:1 einköpfte (71.).

    Kurz vor Schluss gab es sogar noch einen Strafstoß für Bayern: Marina Hegering versetzte ihrer Gegenspielerin Pernille Harder im Sechzehner zwar einen leichten Stoß im Zweikampf, allerdings ging Harder auch sehr leicht zu Boden. Die Gefoulte selbst trat vom Punkt an und verwandelte sicher zum 5:1 (84.). Am Ende waren die Kölnerinnen mit diesem Ergebnis sogar noch gut bedient. Für den 1. FC Köln geht es nach der Länderspielpause am 31. Oktober (18:30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg weiter.

    FC Köln: Fuchs – Degen (81. Bohnen), Hegering, Agrez, Gerhardt (65. Leimenstoll) – Vogt, Feiersinger – Imping (46. Touon), Achcinska (65. Bremer), Stolze (65. Andrade) – Jessen. Tore: 0:1 Jessen (5.), 1:1 Tanikawa (45.+6), 2:1 Eriksson (53.), 3:1 Stanway (60.), 4:1 Pedersen (71.), 5:1 Harder (84., Foulelfmeter).