Seit vier Spielen ungeschlagen: Frauen des 1. FC Köln reisen selbstbewusst zum Tabellenführer

Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
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Seit vier Spielen ungeschlagen: Frauen des 1. FC Köln reisen selbstbewusst zum Tabellenführer

Es war ein bitteres Ende nach einem starken Auftritt: Die FC-Frauen haben den verdienten Derby-Sieg gegen Leverkusen verpasst, gaben eine 2:0-Führung noch her. Der Aufwärtstrend des Teams ist aber klar erkennbar. Die Frauen des 1. FC Köln gehen selbstbewusst ins Bayern-Duell.

Die Mannschaft von Britta Carlson kann am Sonntag gestärkt beim amtierenden Meister und Spitzenreiter Bayern München antreten. Die Frauen des 1. FC Köln gehen selbstbewusst ins Bayern-Duell.

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Im ersten Moment nach dem Schlusspfiff war für Stolz noch kein Platz in den Köpfen der Kölnerinnen. Zu enttäuscht richteten sie die Blicke zunächst Richtung Boden, konnten nicht fassen, dass sie trotz einer starken Leistung und verdienten 2:0-Führung am Ende nur mit einem Zähler den Platz verlassen müssen. Insbesondere die Art und Weise des Ausgleichs in der 89. Minute war bitter, weil die Entstehung vermeidbar war. Kölns Schlussfrau Irina Fuchs wollte einen Ball in die Spitze weit vor ihrem Tor klären, doch der Ball geriet zu kurz und landete beim Gegner. Katharina Piljic nutzte die Chance und schlug den Ball aus dem Mittelkreis in hohem Bogen ins verwaiste Tor zum 2:2-Endstand.

„Ich mache ihr da überhaupt keinen Vorwurf“

Kölns Trainerin Britta Carlson stellte sich nach dem Abpfiff vor ihre Torfrau: „Sie geht da raus und wenn sie das mit Überzeugung klärt, ist das vollkommen in Ordnung. Sicherlich kann man darüber streiten, ob sie da überhaupt hingehen muss, es war ja eine Zwei-gegen-Zwei-Situation. Aber ich mache ihr da überhaupt keinen Vorwurf, sie ist 20 Jahre alt, wurde jetzt hier von Null auf Einhundert reingeschmissen und macht das sehr ruhig, sehr souverän. Sie zeigt eine super Leistung und wir wissen als Team, dass das überhaupt kein Problem ist, dass so etwas mal passiert.“

Eigentlich hätte ihr Team das Spiel zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden haben können: „Wir hatten vorne genug Chancen, das 3:0 zu machen“, haderte Carlson mit dem Ertrag ihrer Mannschaft. Unabhängig davon fand die Trainerin jedoch lobende Worte für ihre Mannschaft: „Wir sind der gefühlte Derby-Sieger. Ich habe gesagt: Ihr dürft enttäuscht sein über das Ergebnis, aber nicht über das Spiel. Das sollte man schon differenziert betrachten. Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft, wie sie heute agiert hat.“

Haben uns „ein bisschen Respekt erarbeitet“

Die Kölnerinnen haben damit innerhalb von elf Tagen zweimal eine starke Leistung gegen eine Mannschaft gezeigt, die selbst in Richtung Top 3 der Bundesliga schielt. Der Aufwärtstrend beim 1. FC Köln ist damit unverkennbar. Die Mannschaft ist wettbewerbsübergreifend aktuell sogar seit vier Pflichtspielen ungeschlagen. „Wir haben uns jetzt in der Liga auch schon ein bisschen Respekt erarbeitet über die Art und Weise, wie wir spielen. Gegen den Ball ist es schon sehr gut und auch im Ballbesitz wird es immer besser“, hob auch Carlson am Donnerstagabend hervor.

Viel Zeit zur Erholung hat das Team aber nicht: Schon am Sonntag-Nachmittag (16 Uhr) sind die FC-Frauen in der Bundesliga wieder gefordert, dann beim amtierenden Deutschen Meister und aktuellen Tabellenführer Bayern München. Die Kölnerinnen reisen nach den jüngsten Auftritten mit Selbstbewusstsein an die Isar. Das ließ auch die Trainerin durchblicken. Angesprochen auf das Ziel für Sonntag entgegnete Carlson: „Etwas zu holen, zu punkten.“ Und nach den jüngsten Auftritten wäre es dem FC auch durchaus zuzutrauen.


Trotz 2:0-Führung: Die Frauen des 1. FC Köln geben Sieg aus der Hand

Adriana Achcińska im Zweikampf im Spiel gegen Bayer Leverkusen
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Trotz 2:0-Führung: Die Frauen des 1. FC Köln geben Sieg aus der Hand

Trotz einer 2:0-Führung sind die Fußballerinnen der Geißböcke im Wiederholungsspiel gegen den Nachbarn nicht über ein Remis hinausgekommen. Die Frauen des 1. FC Köln spielen 2:2 gegen Bayer Leverkusen.

Die Kölner Fußballerinnen haben den vierten Pflichtspielsieg in Folge verpasst. Die Frauen des 1. FC Köln spielen 2:2 gegen Leverkusen. Und das, obwohl die Mannschaft von Britta Carlson nach einem Treffer von Laura Feiersinger per Foulelfmeter sowie einem Eigentor 2:0 in Führung lagen.

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Zwar gelang den Kölnerinnen im Nachbarschaftsduell kein Frühstart wie noch beim ersten Versuch vor elf Tagen, die FC-Frauen gaben aber von Beginn an den Ton an und erspielten sich Chancen. Unter anderem scheiterte Adriana Achcińska bereits in der Anfangsphase. Auch Feiersinger kam zu einem Abschluss, scheiterte aber an der gegnerischen Keeperin. Erst nach und nach fand auch der Gast besser in die Begegnung. Gefährlich wurde unter anderem ein Versuch von Valentina Mädl, die aber nur das Außennetz traf. Die beste Chance der ersten 45 Minuten ließ Martyna Wiankowska nach einer Flanke von Weronika Zawistowska liegen, die bei ihrem Versuch erneut an der Leverkusener Keeperin Friederike Repohl scheiterte.

Ausgleich kurz vor Spielende

Nach dem Wechsel machte es Feiersinger vom Punkt besser. Nach einem Foulspiel an Sandra Maria Jessen verwandelte die Kölnerin zur insgesamt verdienten Führung. Leverkusen erhöhte den Druck, wollte den Ausgleich. Doch die Gastgeberinnen konterten und waren gefährlich. Unter anderem setzte Pauline Bremer einen Kopfball knapp neben das Tor. Nach einem Freistoß von Wiankowska vollendete Leverkusens Caroline Kehrer für die Geißböcke. Der FC schien den vierten Pflichtspielsieg in Folge einfahren zu können. Doch Leverkusen fand den Schlüssel, um wieder ins Spiel zu kommen. Und das mit Hilfe der Kölnerinnen. Nach einem Foulspiel von Wiankowska verwandelte dieses Mal Vanessa Fudalla den fälligen Elfmeter. Mit einem Kunstschuss überwand schließlich Katharina Piljic die Kölner Keeperin fast von der Mittellinie und das zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit.

Beim Gegentor machte Irina Fuchs im Kölner Kasten nicht die beste Figur. In der Nachspielzeit war Leverkusen dem entscheidenden Treffer wohl näher. Unterm Strich hätte der FC den Sieg aber durchaus verdient gehabt.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt (65. Imping), Hegering, Agrez, Wiankowska – Vogt (90. Degen), Feiersinger – Zawistowska (46 Stolze), Achcinska (65. Bremer), Donhauser (65. Leimenstoll) – Jessen; Tore: 1:0 Feiersinger (48./FE), 2:0 Kehrer (72. ET), 2:1 Fudalla (76./FE), 2:2 Piljic (88.)


„Ein wichtiger Step“: Frauen-Trainerin des 1. FC Köln Britta Carlson lobt Entwicklung ihres Teams

Britta Carlson, Trainer in der Frauen des 1. FC Köln
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„Ein wichtiger Step“: Frauen-Trainerin des 1. FC Köln Britta Carlson lobt Entwicklung ihres Teams

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben mit dem zweiten 2:1-Sieg in Folge einen großen Schritt weg vom Tabellen-Keller gemacht. Die Frauen-Trainerin des 1. FC Köln zeigte sich nach dem Abpfiff größtenteils zufrieden.

Das Comeback von Anna-Lena Stolze und das Debüt von Pauline Bremer gaben nach dem Sieg weitere Anlässe für Optimismus in den kommenden Wochen. Die Frauen-Trainerin des 1. FC Köln zeigte sich nach dem Abpfiff größtenteils zufrieden.

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Der Schock des frühen Rückstands gegen den 1. FC Union Berlin warf die Kölnerinnen nicht aus der Bahn. Das Team kämpfte sich zurück und hätte die Partie schon vor der Halbzeit entscheiden können, wenn nicht sogar müssen. „Da war ich nicht zufrieden“, konstatierte die Trainerin Britta Carlson nach der Partie mit Blick auf die ersten rund 20 Minuten, „da hat mir gefehlt, dass wir wach und präsent sind. Auch mit dem Ball war mir das zu wenig Bewegung, zu statisch und zu viele einfache Fehler.“ Carlson freute sich aber auch über die Leistungssteigerung: „Dann sind wir gut ins Spiel gekommen und hatten es gut im Griff.“ Dabei legte die Trainerin den Finger dennoch auch in die Wunde: „Wir hätten die Situationen auch besser ausspielen müssen. Du hattest viele gute Möglichkeiten, die du dann zum Schluss noch mal zu Ende spielen kannst oder musst. Den Elfmeter müssen wir machen, dann ist das Ding fast durch, aber einfach können wir ja nicht.“

„Sie kann noch viel mehr“

Trotz des Elfmeter-Fehlschusses fand Carlson aber lobende Worte für Anna-Lena Stolze, die ein starkes Comeback feierte und zuvor an beiden Toren beteiligt war: „Sie kann noch viel mehr. Ich glaube, sie war auch nervös, aber das ist auch in Ordnung. Sie hat einen ganz wichtigen Pass zum 2:1 gespielt. Da siehst du die Qualität, die sie hat. Das Selbstbewusstsein kommt mit jeder Trainingseinheit, mit jeder Spielminute, die sie bekommt. Da darf sie auch heute noch ein bisschen nervös sein. Es freut mich einfach, dass sie ihr Comeback feiern durfte. Für sie ist es schon was Besonderes, nach so langer Zeit ihr erstes Heimspiel zu machen.“

Lukas Kwasniok wird seinen Spielern ein paar Tage frei geben
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Evangelias Sbonias, U21 des 1. FC Köln
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Said El Mala erwischte beim 1. FC Köln nicht seinen besten Tag
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Stolze kam im Sommer 2024 zum FC, verletzte sich jedoch direkt am ersten Spieltag im Auswärtsspiel in Leipzig am Kreuzband. Und so konnte die Offensivspielerin erst ein Jahr später zum ersten Mal im Franz-Kremer-Stadion auflaufen. Mit Pauline Bremer feierte in der Schlussphase eine Stürmerin ihre Premiere im FC-Trikot. Gerade auf Stolze und Bremer ruhen in den kommenden Monaten große Hoffnungen. Sandra Jessen kommt in der Offensive derweil immer mehr ins Rollen. Die Isländerin traf – das Abbruch-Derby gegen Leverkusen mit eingerechnet – im vierten Spiel in Folge, offiziell steht der Sommer-Zugang nun bei drei Toren und ist damit Kölns erfolgreichste Angreiferin. Marina Hegering musste gegen Berlin zwar angeschlagen vom Feld, aber Carlson konnte nach dem Spiel schon Entwarnung geben: „Es geht schon wieder ganz gut. Sie hatte eine Kreislauf-Geschichte. Ich glaube, dass es nicht so problematisch ist. Dann haben die Waden ein bisschen zugemacht, da müssen wir kein Risiko eingehen. Dafür haben wir einen breiten Kader jetzt und konnten das ganz gut ausgleichen.“

„Heute war es aber ein wichtiger Step“

Derweil sah die Trainerin in der zweiten Hälfte insbesondere eine mentale Herausforderung für ihre Mannschaft: „Es war wenig klares Spiel von beiden Seiten. Es ging viel über Standards, viele lange Bälle. Dann musst du einfach die Ruhe bewahren. Die Sicherheit haben wir noch nicht in der Saison. Es wird von Spiel zu Spiel besser, das sieht man auch. Aber du hast noch nicht das Mindset, dass du sagst: Jetzt bringe ich das 2:1 mal ganz entspannt über die Runde. Gerade nach den kleinen Rückschlägen, die wir immer wieder hatten in den letzten Spielen. Heute war es aber ein wichtiger Step, dass wir das auch mal ein bisschen cleverer zu Ende gespielt haben.“

Nach dem Abpfiff ging der Blick auch schon direkt nach vorne. Schon am Donnerstagabend geht es mit dem Wiederholungsderby gegen Leverkusen weiter. Mit einem weiteren Erfolgserlebnis könnte der FC seinen jüngsten Aufwärtstrend eindrucksvoll untermauern.


Trotz Fehlschuss vom Elfmeter-Punkt: Frauen des 1. FC Köln schlagen Aufsteiger knapp

Die Frauen des 1. FC Köln jubeln nach ihrem Sieg
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Trotz Fehlschuss vom Elfmeter-Punkt: Frauen des 1. FC Köln schlagen Aufsteiger knapp

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben den ersten Heimsieg der laufenden Bundesliga-Saison eingefahren: Das Duell gegen den Aufsteiger 1. FC Union Berlin endete mit einem knappen, aber letztlich verdienten 2:1-Erfolg für den FC. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen gegen Union Berlin.

Das Flutlicht hielt diesmal im Franz-Kremer-Stadion wieder die ganzen 90 Minuten durch. Sorgen gab es derweil um Marina Hegering. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen gegen Union Berlin.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Aufstellung im Vergleich zum abgebrochenen Derby exakt eine Woche zuvor an selber Stelle gegen Leverkusen auf zwei Positionen. Die bisherige Stamm-Keeperin Lisa Schmitz fiel kurzfristig aufgrund muskulärer Probleme aus, wie der FC mitteilte. Dafür feierte Irina Fuchs ihre Bundesliga-Premiere zwischen den Kölner Pfosten. Zudem stand Anna-Lena Stolze erstmals nach ihrer Kreuzband-Verletzung in der ersten Elf. Martyna Wiankowska rückte dafür auf die Ersatzbank. Erwischte der FC vor einer Woche noch einen Blitzstart, waren es diesmal die Gäste, die früh jubeln durften im Franz-Kremer-Stadion. Katja Orschmann flankte den Ball aus dem zentralen Mittelfeld hoch in die Spitze. Anna Gerhardt verschätzte sich bei diesem Ball und ließ Sophie Weidauer entwischen, die den Ball an der machtlosen Irina Fuchs vorbeilegte zum 0:1 (7.).

Die Kölner Frauen erhöhten den Druck

Und die Gäste hätten beinahe sogar schnell erhöht, doch der Freistoß von Athanasia Moraitou zischte knapp am Kölner Tor vorbei (14.). Rund um die 20. Minute fanden die Kölnerinnen jedoch besser ins Spiel und erhöhten sukzessive den Druck auf den Aufsteiger. Der Ausgleich war der verdiente Lohn. Stolze zog das Foul im gegnerischen Drittel. Adriana Achcinska servierte den fälligen Freistoß lang auf den zweiten Pfosten. Die aufgerückte Marina Hegering legte den Ball per Kopf quer und die mitgelaufene Laura Vogt grätschte in der Mitte im Fünfer unbedrängt zum 1:1 in Tor (28.).

Kurz danach fast die Kopie: Abermals trat Achcinska einen Freistoß lang und hoch in den Strafraum, Hegerings Kopfball flog jedoch knapp am Berliner Tor vorbei (31.). Stolze leitete mit einem schönen Pass in die Tiefe die Kölner Führung ein. Sandra Jessen stürmte auf das Tor zu, ließ im Strafraum noch eine heraneilende Berlinerin aussteigen und schob zum 2:1 ein (34.). Kurz danach flog ein Freistoß von Achcinska nur knapp am Union-Tor vorbei (36.). Der FC hätte eine unterm Strich starke erste Hälfte in der Nachspielzeit krönen können. Unions Tomke Schneider brachte Laura Feiersinger im Strafraum zu Fall. Stolze schnappte sich die Kugel, setzte den Foulelfmeter aber mit Wucht an die Unterkante der Latte (45.+4).

Marina Hegering muss angeschlagen ausgewechselt werden

Nach der Pause entwickelte sich ein offenes Duell weitgehend ohne gefährliche Aktionen in beiden Strafräumen. Der FC verlor nach etwas mehr als einer Stunde seine Kapitänin Marina Hegering, die angeschlagen ausgewechselt werden musste, offenbar von Krämpfen geplagt. Für sie kam Pauline Bremer ins Spiel, es war der erste Pflichtspiel-Einsatz des Sommer-Neuzugangs. Laura Vogt rückte dafür aus dem Mittelfeld zurück in die Innenverteidigung auf die Hegering-Position.

Die Kölnerinnen verdienten sich den Sieg bei diesmal stabilem Flutlicht insbesondere aufgrund der starken Phase vor der Pause. Hier hätte das Spiel mit mehr Konsequenz im Abschluss schon frühzeitig vorentschieden werden können, um die letztlich folgende Zitterpartie zu vermeiden. Der FC kletterte in der Tabelle auf den zehnten Platz. Bereits am Donnerstagabend (18 Uhr) geht es mit dem Wiederholungsderby gegen Bayer Leverkusen weiter. Am kommenden Sonntag (16 Uhr) steht das schwere Auswärtsduell bei Bayern München an.

1. FC Köln: Fuchs – Imping, Hegering (67. Bremer), Agrez, Gerhardt – Donhauser, Vogt, Feiersinger (86. Degen), Stolze (62. Andrade) – Achcinska, Jessen. Tore: 0:1 Weidauer (7.), 1:1 Vogt (28.), 2:1 Jessen (34.). Zuschauer: 1665. Besonderes Vorkommnis: Stolze schießt einen Foulelfmeter an die Latte (45.+4).


Nach Flutlicht-Ausfall im Derby: FC-Frauen peilen ersten Heimsieg gegen Aufsteiger an

Die Spielerinnen des 1. FC Köln vor dem Duell gegen Leipzig
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Nach Flutlicht-Ausfall im Derby: FC-Frauen peilen ersten Heimsieg gegen Aufsteiger an

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln peilen nach dem abrupten Derby-Ende des vergangenen Wochenendes endlich den ersten Heimsieg an. Gegen den stark gestarteten Aufsteiger ist am Sonntagabend ein Sieg allerdings auch Pflicht. Die Frauen des 1. FC Köln empfangen Union Berlin.

Das Flutlicht soll diesmal halten – die Entscheidung des DFB zum jüngsten Spiel-Abbruch ist mittlerweile auch angekommen und das nächste Heimspiel steht bereits an: Die Frauen des 1. FC Köln empfangen Union Berlin.

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Eigentlich hätte es eine zeitnahe Entscheidung werden sollen. Das verkündete zumindest der 1. FC Köln zu Wochenbeginn. Die Entscheidung des DFB wurde dann aber erst am Samstagmittag offiziell verkündet. Das Spiel wird in Gänze am kommenden Donnerstag um 18 Uhr ausgetragen. Der FC teilte in dieser Woche mit, dass „ein unvorhersehbarer Materialfehler an der erst im Jahr 2023 komplett erneuerten Flutlichtanlage vorlag“. Eine „Behebung des Problems war am Sonntag in der Kürze der Zeit nicht möglich“, ergänzte der Verein, stellte aber klar: „Ab Donnerstag werden jedoch wieder alle vier Stadionmasten voll funktionsfähig sein.“

„Union ist ein selbstbewusstes Team“

Die Probe aufs Exempel steigt am Sonntagabend um 18:30 Uhr, wenn die FC-Frauen den 1. FC Union Berlin im Franz-Kremer-Stadion empfangen. Gegen den Aufsteiger zählt nur ein Sieg, auch wenn die Hauptstädterinnen mit sieben Zählern aus den ersten fünf Spielen durchaus respektabel gestartet sind. Damit liegt Union ganze vier Zähler und vier Plätze vor dem FC. „Union ist ein selbstbewusstes Team, das schon einige Punkte eingefahren hat“, sagte Kölns Trainerin Britta Carlson, betonte jedoch auch, dass sie sich und ihr Team „nicht zu sehr auf den Gegner einstellen“ wolle, sondern das eigene Spiel durchziehen wolle.

Die Übungsleiterin gewann dem Spiel-Abbruch am vergangenen Sonntag auch etwas Positives ab: „Ich hatte das Gefühl, dass uns das noch mal ein bisschen mehr zusammengeschweißt hat. Die Art und Weise, wie das Team damit umgegangen ist mit sehr viel Ruhe, Besonnenheit und Fokus, das kann uns auch noch mal helfen für die nächsten Spiele.“ Die Flügelspielerin Anna Gerhardt formulierte ihre Erwartungen an den kommenden Sonntag so: „Ich glaube, es wird wieder ein sehr spannendes Flutlicht-Spiel, bei dem nicht die Lichter ausgehen. Wir haben in den vergangenen Spielen gezeigt, was wir draufhaben. Jetzt wollen wir auf jeden Fall den ersten Heimsieg feiern.“ Bisher konnte der FC nämlich in dieser Saison noch keinen Dreier am Geißbockheim bejubeln. Das muss sich am Wochenende jedoch ändern, damit die Kölnerinnen die Bundesliga weiter von hinten aufrollen und ihren Aufwärtstrend der letzten Wochen fortsetzen können. Es wird das erste Aufeinandertreffen beider Vereine in einem Frauen-Pflichtspiel.


Entscheidung gefallen: Derby der Frauen des 1. FC Köln wird komplett wiederholt

Beim Stande von 1:0 für den FC wurde die Begegnung abgebrochen
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Entscheidung gefallen: Derby der Frauen des 1. FC Köln wird komplett wiederholt

Es war ein Kuriosum im Frauen-Derby der Bundesliga: Das Spiel der Kölnerinnen gegen den Nachbarn wurde wegen eines Flutlicht-Ausfalls im Franz-Kremer-Stadion nach rund einstündiger Wartezeit abgebrochen. Und das beim Stande von 1:0 für die Gastgeberinnen. Bitter für den 1. FC Köln: Das Derby gegen Leverkusen wird komplett wiederholt.

Eigentlich lief viel nach Plan, als die Kölner Fußballfrauen am vergangenen Sonntag das Derby gegen Leverkusen austrugen. Eigentlich. Denn die Begegnung wurde erst unter- und dann abgebrochen. Jetzt ist die Entscheidung gefallen wie es weitergeht für den 1. FC Köln: Das Derby gegen Leverkusen wird komplett wiederholt.

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Noch keine Minute war im Derby zwischen den Kölner Fußballerinnen und denen von Bayer Leverkusen am 5. Spieltag der Frauen-Bundesliga gespielt, da netzte Sandra Jessen für den FC bereits ein. Die Kölnerinnen lieferten auch weiterhin eine ordentliche Vorstellung ab, kamen zu ihren Möglichkeiten und gingen dennoch nicht als Siegerinnen vom Platz, obwohl kein weiteres Tor fiel. Das lag daran, dass nach 37 Minuten ein Teil der Flutlichtanlage ausfiel und Schiedsrichterin Annika Kost das Spiel zunächst unter- und schließlich abbrach. Im Nachgang wurde viel darüber spekuliert, wie es denn weitergeht. Wird das Spiel beim Stande von 1:0 fortgesetzt oder komplett neu angesetzt? Die Entscheidung ist nun gefallen und sie ist bitter für die Kölnerinnen. Denn das Spiel wird in Gänze wiederholt.

FC trifft keine Schuld

Zwar traf den FC für den Ausfall kein verschulden, das bedeutet aber nicht, dass das Spiel beim Stande von 1:0 ab der 37. Minute fortgesetzt werden konnte. „Da das Meisterschaftsspiel damit ohne Verschulden beider Clubs vorzeitig abgebrochen wurde, ist es nach § 18 Nr. 4 Satz 1 der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB an demselben Ort zu wiederholen. Eine „Fortsetzung“ des Spiels ab der unterbrochenen Spielminute mit dem seinerzeitigen Spielstand sieht die Rechts- und Verfahrensordnung des DFB nicht vor“, heißt es auf der Homepage des 1. FC Köln. Somit werden die Karten neu gemischt. Die Begegnung findet am kommenden Donnerstag um 18 Uhr nachgeholt. Tickets gibt es im Kölner Ticketshop. Am Sonntag findet bereits das Heimspiel gegen Union Berlin statt.

Und noch ein Hinweis des FC: Wer ein Ticket für das abgebrochene Derby erworben hatte und keine Zeit hat zum neuangesetzten Spiel zu kommen, kann sich per E-Mail an service@fc-koeln.de mit dem Betreff „Rückerstattung FC-Frauen“ wenden.


Spielabbruch im Derby: Blitztor der Frauen des 1. FC Köln wertlos?

Spielabbruch bei den Frauen des 1. FC Köln
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Spielabbruch im Derby: Blitztor der Frauen des 1. FC Köln wertlos?

Kuriosum im Frauen-Derby der Bundesliga: Das Spiel des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen wurde wegen eines Flutlicht-Ausfalls im Franz-Kremer-Stadion nach rund einstündiger Wartezeit abgebrochen. Zuvor hatte Sandra Jessen den FC nach 26 Sekunden in Führung geschossen. Bitter: Das Spiel muss möglicherweise komplett wiederholt werden.

Eigentlich ging es perfekt für die Fußballerinnen des FC los. Doch das Derby nahm ein ärgerliches Ende. Das Spiel des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen wurde nach rund einstündiger Wartezeit abgebrochen.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Aufstellung im Vergleich zum 6:0-Kantersieg im DFB-Pokal gegen den VfR Warbeyen auf zwei Positionen: Laura Vogt und Laura Donhauser kehrten in die Anfangsformation zurück, Ella Touon und Vanessa Leimenstoll saßen dafür zunächst auf der Bank. Die Kölnerinnen erwischten einen Traumstart in das Derby: Laura Donhauser konnte von der rechten Außenbahn unbedrängt in den Sechzehner flanken, Sandra Jessen setzte sich im Luftduell gegen Claudia Wenger durch und köpfte den Ball nach gerade einmal 26 Sekunden zum 1:0 ins lange Eck (1.).

Unterbrechung nach 37 Minuten

Die FC-Frauen spielten auch danach stark auf und verdienten sich die Führung in den Minuten danach. Von Leverkusen, das als Favorit in die Partie ging, kam insgesamt viel zu wenig. Doch dann folgte der Anfang vom Ende eines bis dahin vielversprechenden Abends: In der 37. Minute fiel während eines Platzregens plötzlich das Flutlicht im Franz-Kremer-Stadion aus. Zunächst hielten sich beide Mannschaften noch auf dem Rasen warm in der Hoffnung auf eine schnelle Fortsetzung. Letztlich schickte die Schiedsrichterin Annika Kost jedoch beide Teams in die Kabinen. Und dort sollten sie für rund eine Stunde auch bleiben. Letztlich entschied die Unparteiische um kurz nach 20 Uhr nach rund einstündiger Wartezeit, dass sie das Derby an diesem Abend nicht mehr anpfeifen würde.

Wie es nach dem Abbruch weitergeht, war zunächst im Franz-Kremer-Stadion nicht ganz klar: Das Spiel könnte beim Stand von 1:0 für den FC an einem anderen Tag fortgesetzt werden oder komplett wiederholt werden. In diesem Fall wäre Jessens Blitz-Tor am Ende wertlos. Wann das Derby nachgeholt wird, dürfte in den kommenden Tagen festgelegt werden. Unterdessen wurde am Sonntag auch das Achtelfinale im DFB-Pokal ausgelost. Der 1. FC Köln muss zum Zweitliga-Spitzenreiter SC Sand reisen. Die Runde der letzten 16 wird zwischen dem 15. und 17. November ausgetragen.

1. FC Köln: Schmitz – Imping, Hegering, Agrez, Wiankowska – Donhauser, Feiersinger, Vogt, Gerhardt – Jessen, Achcinska.

Tor: 1:0 Jessen (1.). Besonderes Vorkommnis: Spielabbruch beim Stand von 1:0 wegen Flutlicht-Ausfalls in der 37. Minute.


„Nicht verstecken“: FC-Frauen wollen Aufwärtstrend im Derby veredeln

Britta Carlson kassiert mit ihrem Team die zweite Niederlage
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„Nicht verstecken“: FC-Frauen wollen Aufwärtstrend im Derby veredeln

Derby-Zeit in der Frauen-Bundesliga: Die Frauen des 1. FC Köln empfangen am Sonntagabend den rheinischen Nachbarn Bayer Leverkusen im Franz-Kremer-Stadion. Die Kölnerinnen wollen ihren Aufwärtstrend nach zuletzt zwei Siegen in Folge fortsetzen.

Zuletzt lief es gut für die Mannschaft von FC-Trainerin Britta Carlson. Nach zwei gewonnenen Duellen in Folge steht nun das Derby an. Die Frauen des 1. FC Köln empfangen Bayer Leverkusen.

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Nach drei Niederlagen in Folge zum Bundesliga-Start ist der 1. FC Köln inzwischen in der Saison angekommen. Das 2:1 in Essen soll rückblickend die Trendwende eingeleitet haben. Es folgte am vergangenen Sonntag der 6:0-Kantersieg im DFB-Pokal beim Zweitligisten VfR Warbeyen. Die zwei Siege in Serie sollen in der Bundesliga am Sonntag im Derby gegen Leverkusen veredelt werden. Das Duell gegen das Spitzenteam der Bundesliga wird zugleich auch ein Gradmesser, wie stabil der jüngste Kölner Aufschwung tatsächlich ist.

“Für uns ist jedes Spiel wichtig“

Trainerin Britta Carlson äußerte darauf angesprochen: „Für uns ist jedes Spiel wichtig. Wir wollen natürlich die Leistung der vergangenen Spiele bestätigen. Auch Freiburg und Wolfsburg waren keine schlechten Spiele für uns, da haben die Ergebnisse nur nicht gestimmt. Wir wollen die Entwicklung weiter vorantreiben und hoffen, dass wir uns nach zwei Siegen weiter belohnen werden.“

Ihre Erwartungen an das rheinische Derby formuliert Carlson so: „Ich wünsche mir, dass wir das Derby einfach gut angehen, dass wir auch wie in den letzten Spielen mutig und selbstbewusst sind. Wir wissen, dass wir auf eine starke Leverkusener Mannschaft treffen, die gut in die Saison gestartet ist. Aber wir wollen uns nicht verstecken. Wir haben das ja auch in der vergangenen Saison schon auswärts in Leverkusen bewiesen, als wir ein gutes Spiel gemacht haben. Das wollen wir jetzt zuhause auch. Und es wäre natürlich schön, wenn wir unseren ersten Heimsieg und unsere ersten Punkte zuhause holen könnten.“

Carlson lobt ihre Stürmerin

Im April holte der FC im Haberland-Stadion ein 1:1 bei der Werkself. Das zu wiederholen, wird jedoch ungleich schwerer, ahnte Carlson im Vorfeld: „Es ist eine Mannschaft, die sehr aggressives Pressing spielt, auch mit dem Ball schnell versucht, ins gefährliche Drittel reinzukommen. Mit Carlotta Wamser und Valentina Mädl haben sie zwei richtig gute Neuzugänge dazubekommen, die Leverkusen noch mal stärker gemacht haben. Sie sind eine Mannschaft, die gerne den Ball hat und versucht, das Spiel zu dominieren.“

Doch der FC hat mit Sandra Jessen auch eine Spielerin der Stunde – und das just vor dem Wiedersehen mit ihrer Vergangenheit. Die Isländerin trug von 2019 bis 2021 das Bayer-Trikot – und erzielte in den jüngsten beiden Spielen für den FC jeweils einen Doppelpack. „Sie kommt nach einer kurzen Eingewöhnungszeit immer besser rein. Sie arbeitet hart im Training, ist aber auch in den Spielen immer fleißig, eine absolute Team-Playerin. Es ist natürlich schön, wenn sie sich dann wie zuletzt mit Toren belohnen kann“, lobte Carlson ihre Stürmerin.

Offen bleibt  bis zuletzt, welches Personal am Sonntag tatsächlich zur Verfügung stehen kann. Mit Zoe Hasenauer hat aber eine weitere Spielerin ihre Verletzung grundsätzlich auskuriert. Bis zu einem Bundesliga-Debüt für den FC könnte es aber noch etwas dauern: „Aufgrund der längeren Ausfallzeit hat sie aber zuletzt erstmal ein Spiel in der U21 gemacht. Da schauen wir, wie schnell sie wieder bei 100 Prozent ist.“

Tickets für das Spiel gibt es online hier: https://www.ticket-onlineshop.com/ols/fckoeln/de/frauen/channel/shop/index


„War nicht das einfachste Spiel“: Frauen-Coach Carlson lobt Gegner nach Pokal-Kantersieg

Britta Carlson fand lobende worte für den Gegner
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„War nicht das einfachste Spiel“: Frauen-Coach Carlson lobt Gegner nach Pokal-Kantersieg

Eins steht bereits nach dem ersten Auftritt fest: Die Saison 2025/26 wird erfolgreicher als die vorherige. Nach dem K.O. im Vorjahr in der ersten Runde meisterten die FC-Frauen ihre Pflichtaufgabe bei einem Zweitligisten diesmal ohne große Mühe. Die Frauen des 1. FC Köln sammeln vor allem aber viel Selbstvertrauen. Die Trainerin lobte ihre Mannschaft und den Gegner, die Kapitänin und Doppel-Torschützin haderte derweil ein wenig mit dem Untergrund.

Für den Gegner, das Zweitliga-Schlusslicht VfR SW Warbeyen war das Pokal-Duell sicherlich das Spiel des Jahres. Doch anders als im Vorjahr ging der FC diesmal nicht am Niederrhein baden. Die Frauen des 1. FC Köln sammelten viel Selbstvertrauen. 2024 schied der FC beim Zweitligisten Borussia Mönchengladbach nach Elfmeterschießen aus.

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Diesmal gab sich das Team von Trainerin Britta Carlson unweit der niederländischen Grenze in Kleve jedoch keine Blöße. Die Kölnerinnen erzielten ein halbes Dutzend Tore – und hätten noch viel deutlicher gewinnen können, eigentlich sogar müssen. Dies war auch der einzige Kritikpunkt, den Carlson nach dem Spiel ansprach: „Ich muss sagen, dass wir eine bessere Chancenverwertung brauchen und das Ergebnis sicher noch höher hätte ausfallen können.“

Lobende Worte für den Gegner

Die FC-Trainerin fand aber auf der Pressekonferenz nach dem Spiel lobende Worte für den Gegner: „Vielen Dank für die tollen Bedingungen hier, für die ganze Atmosphäre und das Spiel. Es ist sehr deutlich und verdient für uns ausgegangen. Ihr seid aber eine Mannschaft gewesen, die sich nicht nur hinten reingestellt hat, das weiß ich sehr zu schätzen. Das ist das, worauf man auch ein bisschen hinfiebert im Pokal, dass man auf einen Gegner trifft, der selbst auch eigene Aktionen hat. Insofern war es für uns nicht das einfachste Spiel, ihr habt es für uns schon recht schwer gemacht.“ Carlson ergänzte: „Großen Respekt an den Gegner, wie er uns bis zum Schluss immer wieder gechallenged hat, wir mussten dafür arbeiten, die Tore zu erzielen.“

Etwas überraschend trug sich mit Marina Hegering eine Innenverteidigerin gleich zweimal in die Torschützenliste ein. „Wir sind sehr glücklich über den Sieg. Wir hatten einen perfekten Start, sodass man relativ ruhig in das Spiel reingehen konnte“, äußerte die Kapitänin. Dem FC waren zwei Tore in den ersten drei Minuten geglückt. Hegering hatte jedoch auch zwei Kritikpunkte: „Wir haben ein paar Chancen liegengelassen, hätten es zur Halbzeit schon höher ausfallen lassen können. Der Platz war nicht einfach zu bespielen, war sehr holprig. Mit der Zeit wurde er auch immer stumpfer, weil es immer trockener wurde.“ Dennoch gab sich die ehemalige Nationalspielerin versöhnlich: „Wir freuen uns über sechs geschossene Tore.“

Die FC-Frauen konnten mit wettbewerbsübergreifend zwei Siegen in Folge nun Selbstvertrauen tanken und sind in der Saison angekommen. Dies gilt es am Sonntag zu veredeln, wenn in der Bundesliga das Nachbarschaftsduell zuhause gegen Bayer Leverkusen ansteht.


Kantersieg beim Zweitligisten: FC-Frauen springen mühelos ins Pokal-Achtelfinale

Marina Hegering für den 1. FC Köln
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Kantersieg beim Zweitligisten: FC-Frauen springen mühelos ins Pokal-Achtelfinale

Die Kölnerinnen hatten in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals keine Mühe mit dem Duell beim klassentieferen VfR SW Warbeyen und setzten sich souverän mit 6:0 (3:0) durch. Die Frauen des 1. FC Köln erreichen das Pokal-Achtelfinale.

Die FC-Frauen haben ihre englische Woche mit dem zweiten Sieg in Folge beendet: Die Frauen des 1. FC Köln erreichen das Pokal-Achtelfinale.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Aufstellung im Vergleich zum 2:1-Bundesliga-Erfolg in Essen vier Tage zuvor auf drei Positionen. Laura Vogt und Laura Donhauser rückten auf die Bank, Sylwia Matysik fehlte komplett. In Essen war sie bereits angeschlagen zur Pause ausgewechselt worden. Dafür starteten Ella Touon, Martyna Wiankowska und Vanessa Leimenstoll in die erste Elf. Anders als vor einem Jahr, als der FC in der ersten Runde im Pokal-Derby in Mönchengladbach nach Elfmeterschießen ausschied, wurden die Kölnerinnen diesmal ihrer Favoriten-Rolle beim Zweitliga-Schlusslicht in Kleve von Anfang an gerecht. Schon nach drei Minuten war die Partie nach einem FC-Doppelschlag vorentschieden.

Torefest der Kölnerinnen

Zunächst traf Vanessa Leimenstoll zum 1:0 (2.). Nur wenige Augenblicke später köpfte Marina Hegering eine Ecke zum 2:0 ein (3.). Und die Kölner Kapitänin, etatmäßige Innenverteidigerin, avancierte zur Torjägerin, ließ noch vor der Pause ihren zweiten Treffer folgen. Hegering zog in den Strafraum und vollstrecke mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zum 3:0. Zu diesem Zeitpunkt bereits überfällig (35.).

Nach der Pause baute der FC die Führung standesgemäß aus. Sandra Jessen setzte ihren Lauf dieser Woche nach den zwei Treffern in Essen fort und erhöhte per Doppelpack auf 5:0 (62./79.). Die für Jessen eingewechselte Lydia Andrade setzte den Schlusspunkt zum 6:0 (87.). Die Auslosung des Achtelfinals findet am kommenden Sonntag ab 16.30 Uhr statt bei der Sendung „Skylights: Die #SkySportShow“. Dietmar Hamann wird die Lose ziehen unter der Aufsicht des DFB-Sportdirektors Rudi Völler. Die Achtelfinals werden zwischen dem 15. und 17. November ausgetragen. Das Endspiel steigt am 14. Mai 2026 im Müngersdorfer Stadion.

1. FC Köln: Schmitz – Imping, Hegering (60. Bohnen), Agrez (46. Degen), Touon – Achcinska (46. Vogt), Feiersinger, Gerhardt, Wiankowska – Jessen (79. Andrade), Leimenstoll (60. Stolze). Tore: 0:1 Leimenstoll (2.), 0:2 Hegering (3.), 0:3 Hegering (35.), 0:4 Jessen (62.), 0:5 Jessen (79.), 0:6 Andrade (87.). Zuschauer: 640.