0:1 gegen Union Berlin: Der 1. FC Köln verschenkt Punkte vor Weihnachten

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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0:1 gegen Union Berlin: Der 1. FC Köln verschenkt Punkte vor Weihnachten

Der FC bleibt auch im sechsten Spiel in Serie ohne Dreier. Der 1. FC Köln verliert gegen Union Berlin 0:1. Und das trotz deutlicher Dominanz und nach einem Treffer nach Standardsituation. Zu allem Überfluss sah Rav van den Berg in der Schlussphase nach einem Handspiel die Rote Karte.

Der FC wollte sich eigentlich mit einem Sieg in die kurze Winterpause verabschieden, verpasste die Chance aber und zog am Ende unglücklich den Kürzeren. Nach 80 Minuten Dominanz sah Rav van den Berg die Rote Karte und ermöglichte Union eine kurze Drangphase, die in der Nachspielzeit zum 0:1 durch Andras Schäfer führte. Der 1. FC Köln verliert gegen Union Berlin 0:1.

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Lukas Kwasniok hatte sich noch nicht so wirklich in die Karten schauen, aber einige Tendenzen in Sachen Aufstellung durchblicken lassen. Insgesamt nahm der Trainer vier Veränderungen vor. So startete erwartungsgemäß Dominique Heintz in der Innenverteidigung. Sebastian Sebulonsen übernahm dafür die rechte Schiene. Auf der linken Seite startete Kristoffer Lund, dafür begann Jakub Kaminski in der vordersten Linie. Said El Mala nahm genauso wie Luca Waldschmidt zunächst auf der Bank Platz. Und auch Ragnar Ache rotierte für Marius Bülter in die Anfangsformation. Für Denis Huseinbasic kehrte Isak Johannesson in die Anfangsformation zurück, spielte aber eine Art Zehner. Eric Martel war Teil der Doppelsechs neben Tom Krauß.

Union findet in der Offensive nicht statt

Die Geißböcke waren zunächst auf einen geordneten Spielaufbau aus, Union setzte erwartungsgemäß auf eine stabile Defensive mit Umschaltmomenten. Der FC war aber zunächst besser im Spiel. Kaminskis erster Versuch landete bei Eric Martel, dessen Schuss aber geblockt wurde (5.). Keine 60 Sekunden später probierte es der Pole erneut und fand dieses Mal Berlins Keeper Rönnow (6.). Ein scharfer Querpass von Johannesson fand im Zentrum keinen Abnehmer (8.). Erst nach gut zehn Minuten kamen auch die Eisernen zum ersten Abschluss, doch Jeong wurde noch entscheidend gestört. Der FC mühte sich weiter und hatte gute Aktionen. So war es erneut Kaminski, der mit einem Drehschuss dem Tor nahe kam (23.). Zwei Minuten später schickte Johannesson den 23-Jährigen, doch Rönnow tauchte beim Flachschuss schnell genug ab.

Auch eine Ablage von Sebulonsen auf Ache konnte die Abwehr der Eisernen rechtzeitig klären. Von Union war in der Offensive in dieser Phase wenig bis gar nichts zu sehen. Auch die Kölner taten sich in der Schlussminuten der ersten Halbzeit ein wenig schwerer, blieben zwar dominant, im Schlussdrittel passierte aber nicht mehr viel. So ging es torlos in die Pause. Der FC machte da weiter, wo er vor der Pause aufgehört hatte, spielte weiter nach vorne. Ein erster Vorstoß von Heintz fand im Zentrum genauso wenig einen Abnehmer (50.) wie der nächste Versuch von Martel (53.). Berlin näherte sich mehr oder weniger gefährlich nach Standards dem Kölner Tor an – meistens weniger gefährlich.

Van den Berg sieht Rot

Richtig gefährlich wurde ein Kopfball von Leopold Querfeld nach einer Ecke von Christopher Trimmel, den Marvin Schwäbe mit Mühe an den Pfosten lenkte (65.). Kwasniok reagierte und brachte mit Marius Bülter und Said El Mala frische Offensivkräfte, zudem kam Denis Huseinbasic für den starken Krauß. Doch so wirklich wurde die Offensive der Geißböcke dadurch auch nicht angekurbelt. Und die Kölner schwächten sich selbst. Van den Berg unterband einen Pass in letzter Linie mit der Hand und sah den roten Karton (83.). Eine sehr harte Entscheidung. Glück hatten die Geißböcke kurz darauf, als Kaminski der Ball im Sechzehner an die Hand sprang, Christian Dingert wertete es nicht als strafbar – genauso wenig wie eine Aktion von Martel ebenfalls in der Box.

Doch das Glück brachte den Kölnern am Ende auch nicht mehr viel. Denn in der ersten Minute der Nachspielzeit schlug Berlin mit dem gefühlt zweiten gefährlichen Torschuss zu. Nach einer Ecke konnten die Geißböcke nicht gut klären. Andras Schäfer traf aus der Distanz (90.+1). Der FC warf noch einmal alles nach vorne, belohnte sich aber nicht mehr. Damit verabschiedet sich der FC in die kurze Winterpause. Am 2. Januar bricht das Team dann ins Trainingslager Richtung Spanien auf, bevor am 10. Januar das Auswärtsspiel gegen Heidenheim auf dem Plan steht.

1. FC Köln: Schwäbe – Lund, Heintz (86. Özkacar), van den Berg, Sebulonsen – Martel, Krauß (68. Huseinbasic) – Johannesson – Kaminski (86. Maina), Ache (58. Bülter), Thielmann (68. El Mala) – Tore: 0:1 Schäfer (90.+1); Gelbe Karten Köln: Sebulonsen; Rote Karte: Van den Berg


Liveticker des 1. FC Köln gegen Union Berlin: Der FC verliert 0:1 gegen Union

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Liveticker des 1. FC Köln gegen Union Berlin: Der FC verliert 0:1 gegen Union

Am Samstagnachmittag steht für den FC der 15. Spieltag der Bundesliga auf dem Plan. Dabei empfangen die Geißböcke die Eisernen. Alle Informationen gibt es im Bundesliga Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Union Berlin.

Nach der 0:2-Niederlage gegen die Werkself vergangene Woche geht es für die Geißböcke am Samstag gegen das Team von Ex-Trainer Steffen Baumgart. Die Kölner treffen dann auf den Tabellenachten der aktuellen Saison: Alle Informationen gibt es im Bundesliga Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Union Berlin.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Bundesliga-Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Union Berlin. Der FC empfängt die Mannschaft von Ex-Coach Steffen Baumgart. FC-Trainer Lukas Kwasniok äußerte sich auf der Pressekonferenz zum Gegner: „Ich finde, dass bei Union Berlin nach der Übernahme von Baumi nach anfänglichem Beschnuppern und Herantasten eine gewisse Stabilität vorhanden ist. Das hat man dann auch schon am Ende der vergangenen Saison gesehen. Sie haben von den letzten zehn Spielen nur eins verloren und dann souverän mit 40 Punkten die Klasse gehalten haben. Und das ging eigentlich nahtlos in dieser Saison weiter“, so Kwasniok.



Schiedsrichter des 1. FC Köln: Christian Dingert und die Sache mit der Nachspielzeit

Christian Dingert beim 1. FC Köln.
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Schiedsrichter des 1. FC Köln: Christian Dingert und die Sache mit der Nachspielzeit

Am Nachmittag empfängt der 1. FC Köln den 1. FC Union Berlin. Mit dem Schiedsrichter gab es eigentlich gute Erfahrungen, aber auch durchwachsene für den 1. FC Köln: Christian Dingert pfeift Köln gegen Union Berlin.

Der DFB hat die Schiedsrichter-Ansetzungen für Samstag bekannt gegeben. Auch für die Begegnung des 1. FC Köln: Christian Dingert pfeift Köln gegen Union Berlin

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Sieben Minuten waren es, die auf der Anzeigetafel standen. Eine erstaunliche Nachspielzeit, die gerade die FC-Fans nicht nachvollziehen konnten und ganz sicher auch die ein oder andere Schweißperle verursachte. Kein Wunder, Köln führte 1:0 in Hoffenheim durch ein wunderbares Tor von Ex-FC-Profi Max Finkgräfe. Die Geißböcke waren drauf und dran den zweiten Sieg in Serie einzufahren und ganz nebenbei zwei wichtige Punkte, die den Abstand auf Mainz und Darmstadt bis auf sechs Zähler hätte anwachsen lassen. Doch da waren noch die sieben Minuten Nachspielzeit und die nutzte Andrej Kramaric zum späten Ausgleich: 1:1. In der vierten Minute des Nachschlags war der Traum von drei Punkten geplatzt und der FC hatte sogar noch Glück, dass die TSG nicht noch den Siegtreffer erzielte.

Lies auch: „Die Rote Karte war unnötig und verschärft die Abwehr-Misere“

Insgesamt ausgeglichene Bilanz

Wirklich glücklich waren die FC-Fans dementsprechend nicht über den Zuschlag und somit auch nicht sonderlich gut auf Schiedsrichter Christian Dingert zu sprechen. Immerhin wären die Punkte in der Abstiegssaison mehr als nötig gewesen. Allerdings befand sich die Kölner Hintermannschaft beim Gegentreffer auch im Tiefschlaf, hätte den Sieg durchaus über die Zeit retten können. Ironie des Schicksals: Im August dieses Jahres pfiff der 45-Jährige zuletzt ein Spiel der Geißböcke. Und das im Pokal gegen Jahn Regensburg. Die Kölner sahen eigentlich bereits wie der Verlierer aus. Doch in der Nachspielzeit drehten die Geißböcke die Partie nach Treffern von Eric Martel und Isak Johannesson. In Regensburg war man alles andere als glücklich über die Nachspielzeit.

Nach der blanken Statistik fällt die Bilanz der Kölner unter Schiedsrichter Christian Dingert gar nicht so schlecht aus. Der FC gewann acht der 22 Begegnungen, verlor sieben und spielte sieben Mal remis. In der Liga liegt der letzte Sieg allerdings schon einige Jahre zurück. Im Februar 22 pfiff der Schiedsrichter den 1:0-Erfolg der Kölner gegen Frankfurt, genau ein Jahr zuvor das 2:1 des FC im Derby in Gladbach. Bemerkenswert Dingert zeigte in den Spielen des FC nie Gelb-Rot oder Rot und mit insgesamt 41 auch beachtlich wenige Gelbe Karten. Also eigentlich. Denn beim Duell der Geißböcke gegen den FC Augsburg im September 23 schickte der Unparteiische FCA-Spieler Gouweleeuw vom Platz, revidierte die Gelb-Rote Karte aber, weil der Abwehrspieler noch nicht vorverwarnt war. Zwei Mal zeigte Dingert auf den Punkt. In beiden Fällen gab der Unparteiische Strafstoß für die Kölner.


Gute Standards, Intensität, stark in der Luft – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Union Berlin

Ilyas Ansah im Spiel gegen RB Leipzig
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Gute Standards, Intensität, stark in der Luft – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Union Berlin

Nach der 0:2-Niederlage in Leverkusen am vergangenen Wochenende steht für den 1. FC Köln das nächste Heimspiel auf dem Programm. Am Samstagnachmittag empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok den 1. FC Union Berlin zum 15. Bundesligaspieltag. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Union Berlin.

Mit einem guten Gefühl will sich der FC in die kurze Weihnachtspause verabschieden. Dazu sollen am 15. Spieltag noch einmal drei Punkte eingefahren werden. Doch die Aufgabe wird keine einfache. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Union Berlin.

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Form: Union Berlin blickt auf eine bislang durchwachsene, aber unterm Strich positive Saison zurück. Aus den bisherigen 14 Ligaspielen holten die Köpenicker fünf Siege, teilten sich drei Mal die Punkte und mussten sechs Mal das Feld als Verlierer verlassen. Ein Spiegelbild der Saison sind die vergangenen fünf Partien in der Liga. Nach einem 2:2 gegen den FC Bayern München und einem 1:0-Sieg beim FC St. Pauli musste Union durch zwei Gegentreffer in der Nachspielzeit eine 1:2-Niederlage gegen den 1. FC Heidenheim hinnehmen. Nur eine Woche später und drei Tage nach dem knappen Ausscheiden im Achtelfinale des Pokals gegen Bayern (2:3) gab es für die Eisernen dann beim 1:3 in Wolfsburg die dritte Niederlage in Folge. In der vergangenen Woche war Union dann gegen RB Leipzig gefordert und gewann am Ende mit 3:1. Aktuell steht das Team von Trainer Steffen Baumgart mit 18 Punkten auf dem achten Tabellenplatz.

Stärken und Schwäche

Stark in der Luft: Union Berlin ist aktuell die kopfballstärkste Mannschaft der gesamten Bundesliga. In den bisherigen 14 Ligaspielen gewannen die Jungs von Steffen Baumgart bereits 326 Kopfballduelle und stehen damit in dieser Statistik vor Mainz 05 mit 319 und vor Freiburg mit 305 auf dem ersten Rang.

Harte Spielweise: Die Eisernen zeichnen sich in dieser Spielzeit erneut durch eine intensive und harte Spielweise aus. So führte Union bislang 180 Fouls am Gegner durch und damit hinter der TSG Hoffenheim die zweitmeisten aller Teams. Zum Vergleich: Der FC steht in dieser Statistik mit lediglich 119 Fouls auf dem 16. Platz.

Starke Standards: Wie bereits in den vergangenen Spielzeiten in der Bundesliga gehört Union Berlin auch in dieser Saison zu den besten Teams nach Standards. In den bisherigen 14 Ligaspielen erzielten die Köpenicker bereits sechs Tore nach einem ruhenden Ball sowie zwei in Folge eines langen Einwurfs.

Wenig Ballbesitz: Die Köpenicker überlassen ihrem Gegner meistens den Ball und setzen auf schnelle Umschaltsituationen. Pro Partie kamen die Rot-Weißen auf durchschnittlich 39 Prozent Ballbesitz und damit auf so wenig wie kein anderes Team der Liga.

Im Fokus: Ilyas Ansah

Im Fokus: Mit Ilyas Ansah ist den Verantwortlichen von Union im vergangenen Transfersommer ein echter Coup gelungen. Der Stürmer spielte in der Vorsaison noch unter Lukas Kwasniok. Der 21-Jährige wechselte für vier Millionen Euro aus Ostwestfalen nach Köpenick und schlug dort sofort ein. In den bisherigen 14 Ligaspielen erzielte der Angreifer bereits fünf Tore und legte seinen Kollegen zwei weitere Treffer auf. Ansah zeichnet sich durch sein enormes Tempo, seinen guten Abschluss sowie sein gutes Eins-gegen-eins aus. Überdies ist der ehemalige Paderborner durch seine Körpergröße von 1,97 cm auch in der Luft eine echte Waffe. Sollte der Rechtsfuß an seine bisher gezeigten Leistungen anknüpfen, dürften in absehbarer Zeit einige große Vereine die Fühler nach dem Unioner ausstrecken.

Klares System

Formation: Trainer Steffen Baumgart lässt seine Mannschaft überwiegend in einem 3-4-2-1-System auflaufen. Dabei ist der Däne Frederik Rönnow zwischen den Pfosten gesetzt. Vor dem Schlussmann bilden Danilho Doekhi, Leopold Querfeld und Diogo Leite die Dreierkette. Auf den Schienenpositionen liefern sich Christopher Trimmel und Janik Haberer rechts sowie Derrick Köhn und Tom Rothe links ein Duell auf Augenhöhe. Im zentralen Mittelfeld ist Rani Khedira unangefochten gesetzt. Neben dem Bruder von Weltmeister Sami Khedira wechseln sich Andreas Schäfer und Aljoscha Kemlein ab. In der Offensive haben sich in den vergangenen Wochen Ilyas Ansah, Oliver Burke und Woo-Yeong Jeong festgespielt.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok über Union: „Ich finde, dass bei Union Berlin nach der Übernahme von Baumi nach anfänglichem Beschnuppern und Herantasten eine gewisse Stabilität vorhanden ist. Das hat man dann auch schon am Ende der vergangenen Saison gesehen. Sie haben von den letzten zehn Spielen nur eins verloren und dann souverän mit 40 Punkten die Klasse gehalten haben. Und das ging eigentlich nahtlos in dieser Saison weiter. Sie hatten einfach schon ihre Systematik und Formation dann auch schon gefunden, und ich hatte auch schon das Gefühl, dass sie so ein bisschen back to the Roots gegangen sind, dass Baumi sich dann auch ein wenig dem Verein in der Herangehensweise und der erfolgreichen Spielart in der Vergangenheit angepasst hat. Das macht sie jetzt so stabil und unberechenbar.“

Steffen Baumgart über den FC: „Ich glaube, jeder der weiß, was ich für eine tolle Zeit in Köln hatte, der weiß auch, dass ich da immer wieder gern hinfahre. Ich hatte bisher nur einmal als gegnerischer Trainer die Aufgabe, da zu arbeiten. Ich freue mich auf die Stadt. Ich freue mich auf die Leute drumherum. Ich habe eine sehr schöne, emotionale und aus meiner Sicht auch eine erfolgreiche Zeit gehabt. Deswegen fahre ich da schon immer wieder gern hin und freue mich auf das Spiel. Der FC ist eine Mannschaft, auf die du dich nicht zu 100 Prozent einstellen kannst. Weil Lukas schon einer ist, der sich zu jedem Gegner etwas Neues einfallen lässt. Ich würde jetzt keinen Tipp abgeben, wie aufgestellt wird, weil das sowieso nicht funktionieren wird.

Mögliche Aufstellung Union: Rönnow – Doekhi, Querfeld, Diogo Leite – Trimmel, R. Khedira, Kemlein, Köhn – Jeong, Ansah – Burke


Auf der Suche nach der Balance – so könnte der 1. FC Köln gegen Union Berlin starten

Lukas Kwasniok beim Spiel des 1. FC Köln
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Auf der Suche nach der Balance – so könnte der 1. FC Köln gegen Union Berlin starten

Nach zuletzt fünf sieglosen Spielen in Serie wollen die Geißböcke am Samstag wieder punkten. Dabei könnte ausgerechnet ein Ex-Unioner in den Fokus rücken und für die nächste Rotation sorgen. So könnte der 1. FC Köln gegen Union beginnen.

Für den 1. FC Köln steht mit dem Spiel gegen Union Berlin das letzte Pflichtspiel im Jahr 2025 auf dem Programm.  Im Vergleich zum vergangenen Auswärtsspiel in Leverkusen muss Trainer Lukas Kwasniok keinen weiteren Ausfall hinnehmen und kann sich sogar über die Rückkehr eines Innenverteidigers freuen. Ob der 44-Jährige gegen die Eisernen Veränderungen an seiner ersten Elf vornimmt oder zum dritten Mal in Folge dieselbe Startformation nominiert, wird sich spätestens am Samstagnachmittag zeigen. So könnte der 1. FC Köln gegen Union Berlin spielen.

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Zwei Tage vor dem Heimspiel gegen Union Berlin verkündete FC-Trainer Lukas Kwasniok eine positive Nachricht und bestätigte die Rückkehr von Dominique Heintz, der sich beim 1:1 in Bremen einen Muskelfaserriss im hinteren Oberschenkel zugezogen hatte. „Heintzi hat jetzt diese Woche komplett mit trainiert und auch keinen Rückschlag erlitten. Insofern stellt er auf jeden Fall eine Kaderoption dar. Jetzt freuen wir uns, dass wir eine Option mehr haben und natürlich auch Erfahrung wieder mit dazukommt“, so Kwasniok, der gegen die Eisernen weiterhin auf die Langzeitverletzten Luca Kilian, Timo Hübers und Joel Schmied, der dem FC nach der kurzen Winterpause wieder zur Verfügung stehen soll, verzichten muss.

Johannesson wieder in der Startelf?

Aber welche Auswirkungen hat die Heintz-Rückkehr? Im Tor ist Marvin Schwäbe gesetzt. Vor dem Schlussmann dürften erneut Eric Martel und Rav van den Berg beginnen. Den dritten Platz in der Dreierkette werden voraussichtlich Sebastian Sebulonsen oder Dominique Heintz unter sich ausmachen. Naheliegend ist dabei, dass Kwasniok Heintz aufgrund seiner Erfahrung in die Dreierkette stellt. Dadurch würde van den Berg auf die rechte Innenverteidigerposition rücken, Martel den zentralen Part übernehmen und der ehemalige Unioner die Rolle des linken Innenverteidigers in der Abwehrreihe einnehmen. Sebulonsen dürfte dennoch weiterhin in der Startformation stehen und auf seine etatmäßige Position des rechten Schienenspielers zurückkehren. Auf der linken Schiene hat sich aktuell Jakub Kaminski festgespielt und wird dort auch gegen die Eisernen beginnen.

Im zentralen Mittelfeld fällt die Entscheidung zwischen Tom Krauß, Denis Huseinbasic und Isak Johannesson. Nachdem sowohl gegen Pauli als auch in Leverkusen Krauß und Huseinbasic begonnen hatten und Johannesson von Kwasniok eine kleine Pause bekam, dürfte der Isländer gegen Union wieder in die erste Elf zurückkehren. Offen ist jedoch, wer dann für Johannesson weichen müsste. Da Krauß ein sehr aggressiver Spieler ist und seine Stärken vor allem gegen den Ball hat und der ehemalige Düsseldorfer eher den Blick nach vorn gerichtet hat, dürfte sich eine Kombi aus Johannesson und dem ehemaligen Schalker anbieten.

El Mala wieder über die linke Seite?

In der Offensive ist Said El Mala auf der linken Außenbahn gesetzt. Auf der rechten Seite liefern sich Luca Waldschmidt und Jan Thielmann ein Duell auf Augenhöhe. Allerdings dürfte hier Thielmann, der mehr Tempo, Intensität, aber auch Erfahrung auf der Außenbahn hat, leicht die Nase vorn haben und dadurch gegen Union wieder auf seiner gewohnten und vielleicht besten Position starten. Im Sturmzentrum hat Kwasniok die Wahl zwischen Marius Bülter und Ragnar Ache, wollte sich bei der PK jedoch noch nicht in die Karten schauen lassen. Da Bülter in den vergangenen Spielen nicht an sein Niveau aus den ersten Wochen der Saison anknüpfen konnte und Ache besonders im Hinblick auf die körperlich starke Unioner Defensive in Sachen Physis und Power ein wenig vor dem ehemaligen Unioner ist, dürfte Ache gegen Union die Chance von Beginn an erhalten.

So könnte der FC gegen Union Berlin starten

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Dominique Heintz vom 1. FC Köln

Dominique Heintz

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Rav van den Berg im Einsatz für den 1. FC Köln

Rav van den Berg

Jakub Kaminski nach seinem starken Auftritt gegen den HSV

Jakub Kaminski

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Isak Johannesson wird am Samstag wohl erstmal auf der Bank sitzen

Isak Johannesson

Sebastian Sebulonsen ist bislang einer der Gewinner unter Lukas Kwasniok

Sebastian Sebulonsen

Said El Mala beim Spiel des 1. FC Köln
Said El Mala
Ragnar Ache im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Ragnar Ache

Jan Thielmann ist erfolgreich in die Saison gestartet. (Foto: Herbert Bucco)

Jan Thielmann



Auf der Suche nach der Balance, mit Ruhe und Gelassenheit – so will der 1. FC Köln gegen Berlin punkten

FC-Spieler jubeln nach einem Tor
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Auf der Suche nach der Balance, mit Ruhe und Gelassenheit – so will der 1. FC Köln gegen Berlin punkten

Für den FC steht am Samstag die schwere Aufgabe Union Berlin bevor. Gegen die Eisernen mit dem Kölner Ex-Trainer Steffen Baumgart geht es um einen versöhnlichen Jahresabschluss. So will der 1. FC Köln gegen Union Berlin punkten.

Im letzten Pflichtspiel des Jahres steht für den FC ein schweres Duell gegen Union Berlin auf dem Plan. Nach fünf sieglosen Spielen in Folge sollen die nächsten Zähler eingefahren werden. So will der 1. FC Köln gegen Union Berlin punkten.

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So ein wenig symbolisch befand sich der Weihnachtsbaum vor der Geschäftsstelle des 1. FC Köln in mächtiger Schieflage, als die Geißböcke das letzte Mal kurz vor Weihnachten auf den 1. FC Union Berlin trafen. Ehrlich gesagt hätte er zu diesem Zeitpunkt sogar gänzlich flach liegen müssen, um auf die aktuelle Situation im Winter 23 hinzuweisen. Das Registrierungsverbot, allgemeine sportliche Tristesse und schon zu diesem Zeitpunkt das schlechte Bauchgefühl angesichts eines möglichen Abstiegs. Dieser Tage ist die Stimmungslage in Köln natürlich eine ganz andere. Auch, wenn die letzten fünf Pflichtspiele keinen Sieg hervorgebracht haben, der FC schlägt sich sehr beachtlich. „Für mich ist unsere Gesamtperformance über 14 Spiele – in Anbetracht der Tatsache, dass wir unseren Abwehrchef verloren haben – absolut passend. Ich habe mir über 14 Spiele so etwas erhofft, dass wir in dieser Konstellation sind“, sagte Lukas Kwasniok.

Es gilt, die Ruhe zu bewahren

Mit 16 Zählern und Rang zehn befindet sich der FC vor dem letzten Spieltag des Jahres absolut im Soll – zumindest auf dem Weg zum Saisonziel Klassenerhalt. „Es ist für mich als Trainer normal, dass es auch mal Phasen gibt, wo du mal vier, fünf Spiele oder auch mal acht nicht gewinnst“, sagte der Trainer. „Diese Phase kommt höchst wahrscheinlich auch ein zweites und ein drittes Mal in dieser Saison vor. Wenn du um den Klassenerhalt kämpfst, hast du überwiegend Phasen, in denen du nicht gewinnst.“ Für Kwasniok gilt es in diesen Episoden, ruhig und gelassen zu bleiben. „Es sind meistens die Vereine in dem Klassenerhalts-Kampf erfolgreich, die eben diese Ruhe bewahren“, so Kwasniok weiter. Und dennoch ist das Ziel für Samstag ein ganz klares: „Mit einem Sieg geht man gelöster in eine Pause.“ Der soll nun gegen die Eisernen eingefahren werden.

Doch der Kölner Coach warnt vor dem Gegner, „der sehr körperlich spielt und die Mannschaften aus dem oberen Tableau ärgern kann.“ Tatsächlich zeigten die Köpenicker gegen die Top-Teams starke Leistungen, hatten aber gegen vermeintliche Teams auf Augenhöhe ihre Probleme. Dennoch: „Union ist seit der Übernahme von Steffen Baumgart stabiler geworden. Sie haben letzte Saison souverän die Klasse gehalten. Daran knüpfen sie auch in dieser Saison an. Sie sind zu ihren Stärken zurückgekehrt. Baumi hat sich dem Verein etwas angepasst. Sie sind ein Team, das den Topclubs weh tun kann.“ Zum Beispiel über Standards, bekanntlich die Kölner Baustelle. 50 Prozent der Berliner Tore sind aus Standardsituationen entstanden. Kwasniok betont insbesondere die Gefahr vor den zweiten Bällen. Dementsprechend ist die Anweisung klar: „wenig Standards zulassen.“

„Darauf liegt unser Hauptaugenmerk“

Ein schwieriges Unterfangen. Denn der FC hat alleine schon die zweitmeisten Ecken der gesamten Liga verursacht. „Darauf liegt unser Hauptaugenmerk“, so Kwasniok, der aber auch andere Ansatzpunkte sieht. „Wir wollen, wie gegen St. Pauli, die Konter unterbinden, wir haben ein Heimspiel und müssen uns nicht kleiner machen, als wir sind. Wir kennen unsere Qualitäten und wissen, was auf uns zu kommt.“ Personell hat sich die Situation durch die Rückkehr von Dominique Heintz wieder ein wenig entspannt. Der FC verfügt wieder über drei gelernte Innenverteidiger und dadurch möglicherweise über einen anderen Fokus. „Wir sind auf der Suche nach der perfekten Balance. In der Vorbereitungszeit konnten wir daran lange feilen. Durch die vielen Verletzungen in der Verteidigung haben wir uns in den letzten Wochen mehr auf die Defensive konzentrieren müssen. Darunter hat das Offensivspiel gelitten.“

Das könnte nun wieder angekurbelt werden. Denn der Einsatz von Heintz könnte eine Art Domino-Effekt verursachen. Sebastian Sebulonsen wäre wieder eine Option auf den Außen, wodurch Jan Thielmann möglicherweise wieder in die vorderste Reihe rutschen könnte. Etwas sicherer scheint dagegen der Einsatz von Ragnar Ache in vorderster Front. „Er ist eine Option für die Startelf und Bülti auch“, sagte Kwasniok knapp, der aber zu zweiterem dann doch noch ein paar Worte fand. „Ich bin keiner, der etwas schön redet. Es war schon so, dass er zu Beginn der Saison in einer besseren Verfassung war“, sagte der Coach. „Es hakt, seit er Papa geworden ist. Der Schlaf wird weniger, die Verantwortung wird mehr. Er muss sich an die Situation gewöhnen.“

Damit sich Kwasniok im neuen Jahr nicht schnell an eine ungemütliche Situation gewöhnen muss, wäre ein Erfolg am Samstag schon wichtig. Und: „Dadurch, dass Weihnachten vor der Tür steht, wäre es für alle natürlich ein besinnlicheres, angenehmeres Fest“, sagte der Kölner Coach. Für „Baumi“ und Union Berlin nicht. Der ehemalige Kölner Coach wird sich vielleicht noch an den schiefen Baum vor der FC-Geschäftsstelle erinnern.

Lukas Kwasniok über mögliche Transfers und die Chancen von Nachwuchsspieler Cenny Neumann

Lukas Kwasniok bei der Pressekonferenz vor dem Duell gegen Union Berlin
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Lukas Kwasniok über mögliche Transfers und die Chancen von Nachwuchsspieler Cenny Neumann

In knapp zwei Wochen öffnet das Winter-Transferfenster. Ob die Geißböcke dort noch einmal nachlegen werden, ist nicht sicher gesagt. Stellschrauben gibt es aber sicher beim 1. FC Köln: Das sagte Lukas Kwasniok über mögliche Transfers auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Zuletzt trainierte er bei den Profis mit, am vergangenen Wochenende stand er das erste Mal im Kader der Geißböcke: Cenny Neumann ist einer der Zukunftshoffnungen bei den Geißböcken. Und offenbar darf sich der Rechtsverteidiger Hoffnungen auf mehr machen beim 1. FC Köln: Das sagte Lukas Kwasniok über mögliche Transfers auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

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Dass die Kölner im Winter Handlungsbedarf haben, hat sich in den vergangenen Monaten vor allem in der Defensive gezeigt – notgedrungen. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass uns drei bis vier Spieler ausfallen. Das war – wenn man die Spiele jetzt Revue passieren lässt – der Gamechanger in negativer Hinsicht“, sagte Lukas Kwasniok am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Union Berlin. „Wir haben hinten reaktiv basteln müssen, was dazu geführt hat, dass wir in der Offensive nicht mehr so in den Abläufen drin gewesen sind.“ Immerhin kehren nun Dominique Heintz und möglicherweise in der Wintervorbereitung in Spanien Joel Schmied wieder zurück. Für den Kölner Coach eine wichtige Entlastung. Dann sei man wieder „breiter aufgestellt“. Unter der Woche hatte der Trainer bei „Sky“ noch angedeutet, dass man aber durchaus die Augen nach einer Verstärkung in der Innenverteidigung offen hält.

„Er macht einen sehr guten Eindruck“

Für eine erste Entspannung hatte bereits die Genesung von Rav van den Berg gesorgt. „Auch da ist es so, dass Rav jetzt wieder da ist. Er muss dann eben im Rhythmus bleiben. Ich glaube, dass sich mit der Rückkehr die absolute Not dann auch etwas erübrigt“, sagte Kwasniok. Aktuell sei es noch ein wenig dünn. Doch der Trainer erklärte, dass Heintz eine Option für Samstag sei. Nach dem Abgang von Jusuf Gazibegovic stellt sich zwangsläufig die Frage, ob der FC auch noch einmal auf der rechten Abwehrseite nachbessert. „Das wird die Vorbereitung zeigen. Ich finde, dass Cenny Neumann echt einen guten Eindruck macht“, sagte der Coach. „Wenn man sich so die Geschichten von jungen Spielern anschaut, dann funktionieren die nur dann, wenn man ihnen Raum zur Entfaltung geben wird. Ansonsten wäre es für einen Lennart Karl auch ein bisschen schwieriger geworden, wenn jetzt der Woltemade-Deal geklappt hätte.“

Neumann hatte in der vergangenen Woche erstmals im Kader der Profis gestanden. Der Rechtsverteidiger trainierte auch bereits bei den Profis mit und könnte auch mit ins Trainingslager nach Spanien reisen. „Er macht einen sehr sehr guten Eindruck. Das werden wir dann im Januar noch einmal unter die Lupe nehmen und dann entscheiden, in welche Richtung es dann geht“, erklärte der Coach. „Wir haben mit Seb einen auf der Position, der einfach nicht verletzungsanfällig ist. Das heißt, du musst jetzt nicht zwangsläufig einen holen, der auf jeden Fall zu 100 Prozent vom ersten Tag dann auch sofort da ist. Wir haben uns darüber noch nicht so viele Gedanken gemacht.“ Neumann könnte also durchaus in den Planungen eine Rolle spielen.

Die Kölner werden sich aber sicherlich dennoch den Markt genau anschauen. Das hatten die Kölner Verantwortlichen in den vergangenen Wochen bereits durchblicken lassen.

Pragmatismus vor Attraktivität: Steffen Baumgart lässt bei Union völlig anders spielen als noch beim 1. FC Köln

OF Steffen Baumgart von Union Berlin (Foto: Maja Hitij/Getty Images)
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Pragmatismus vor Attraktivität: Steffen Baumgart lässt bei Union völlig anders spielen als noch beim 1. FC Köln

Mit attraktivem Offensivfußball hat Steffen Baumgart den FC vor einigen Jahren bis nach Europa geführt. In der Krise vor zwei Jahren wollte der Coach aber von diesem Fußball nicht abrücken und musste gehen. In Berlin sieht es jetzt ganz anders aus: Baumgarts Union spielt völlig anders als Baumgarts 1. FC Köln.

Zur Winterpause vor zwei Jahren ist Steffen Baumgart als Trainer der Geißböcke entlassen worden – auch, weil er nicht von seinem Spielstil abweichen wollte. Jetzt lässt der Coach jedoch deutlich defensiver spielen: Baumgarts Union spielt völlig anders als Baumgarts 1. FC Köln.

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Am Samstag ist Steffen Baumgarts letztes Spiel als Trainer des 1. FC Köln auf den Tag genau zwei Jahre her. Damals verlor der FC in einem Kellerduell mit 0:2 bei Union Berlin. Die Geißböcke standen mit nur zehn Punkten aus 16 Spielen zur Winterpause auf Platz 17 und der Glaube an die Wende mit Baumgart als Trainer war zumindest bei den Kölner Verantwortlichen verloren. Einen Tag nach der Partie gab der Verein die Trennung bekannt. Jetzt kehrt der Coach auf den Tag genau zwei Jahre später erneut an seine alte Wirkungsstätte zurück – passenderweise als Trainer von Union Berlin, also genau der Verein, durch den er zwei Jahre zuvor seinen Job in Köln verloren hatte. Aber neben dem Fakt, dass Steffen Baumgart nun bei den Köpenickern auf der Bank sitzt, hat sich seitdem noch eine weitere Sache grundlegend verändert.

Offensiver Fußball zu Kölner Zeiten

Denn als FC-Coach stand Baumgart für einen klaren Spielstil. Seine Mannschaft sollte früh pressen und hoch stehen, um dadurch frühe Ballgewinne zu erzielen und dem Gegner keinen Raum zu lassen. Dabei zeichnete sich seine Mannschaft durch eine hohe Intensität aus. Sobald der Ball gewonnen wurde, ging es schnell über die Flügel nach vorne. Insgesamt war Baumgarts Fußball ein offensiver Ansatz, der – wenn er funktionierte – viel Unterhaltung bot und den Kölner Fans viel Freude bereitete. So führte der Coach seine Mannschaft in der Saison 2021/22 bis in die Conference League.

Als der Spielstil 2023/24 aber nicht mehr so gut funktionierte, war Baumgart nicht bereit, von diesem abzurücken. Der Trainer wollte trotz des Abstiegskampfes weiter offensiven Fußball sehen. Das ging allerdings immer wieder schief. Das Pressing griff nicht mehr wie zuvor und seiner Mannschaft fehlte das Selbstvertrauen und die Qualität, um den intensiven Fußball durchzuziehen, den ihr Coach forderte. Baumgart war jedoch nicht bereits, sich anzupassen und defensiver spielen zu lassen. Das war einer der Gründe, warum der Trainer letztendlich entlassen wurde. Die Verantwortlichen trauten ihm mit seinem Spielstil die Wende nicht mehr zu. Bei Union Berlin wiederum sieht es heute ganz anders aus.

Neuer Fokus auf die Defensive

Denn Baumgart beharrt nicht mehr darauf, offensiven Fußball mit hohen Pressing spielen zu lassen. Im Gegenteil: Seine Mannschaft steht im Ligavergleich mit am Defensivsten. So agieren die Berliner aus einer kompakten Verteidigung und versuchen zu kontern. Ideen mit dem Ball gibt es eher nicht. So hat Union mit gerade mal im Durchschnitt 39 Prozent den geringsten Ballbesitz der gesamten Liga. Der 1. FC Heidenheim, in dieser Kategorie auf Rang 17, kommt bereits auf 44 Prozent. Außerdem haben die Köpenicker die schlechteste Passquote aller Teams. Gerade mal 74,2 Prozent der Zuspiele finden ihren Adressaten. Ein Beleg dafür, wie vertikal die Hauptstädter spielen.

Im Vergleich zu seiner Zeit in Köln ist es für Steffen Baumgart fast schon eine 180-Grad-Wendung. Defensive statt Offensive, Pragmatismus vor Attraktivität scheint das neue Motto des Trainers zu sein. Anscheinend hat der Coach aus seinen Stationen beim FC und in der zweiten Liga beim HSV, wo er vergangene Saison in der Hinrunde entlassen wurde, gelernt und ist nun bereit, sich für den Erfolg anzupassen. So passt der Stil viel besser zur Mannschaft von Union Berlin als seine frühere Spielidee. Ob sie aber auch reicht, um an alter Wirkungsstätte erfolgreich zu sein, genau zwei Jahre nach seiner Entlassung, wird sich erst am Samstagnachmittag zeigen. Dann wird Baumgart hoffen, dass sich der FC an der Berliner Defensive die Zähne ausbeißt.


Dominique Heintz will mit „Vollgas“ das „Weihnachtsgeschenk“ für die Fans holen

Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Dominique Heintz will mit „Vollgas“ das „Weihnachtsgeschenk“ für die Fans holen

Nach seiner Verletzung trainierte der Kölner Routinier am Dienstag erstmals wieder mit der Mannschaft. Am Mittwoch äußerte sich der 32-Jährige dann nach der Trainingseinheit des 1. FC Köln: FC Köln: Das sagt Dominique Heintz zum negativen Trend.

Nach dem Mittwochstraining sprach der Kölner Abwehrspieler über seine Rückkehr und das anstehende Duell gegen Union Berlin des 1. FC Köln: Das sagt Dominique Heintz zum negativen Trend, seiner Zeit bei Union und dem kommenden Gegner.

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Am Dienstagabend postete der Abwehrspieler noch ein Foto vom Xavier Naidoo-Konzert, am Mittwoch ackerte der Innenverteidiger hinter verschlossenen Türen, beim Geheimtraining der Geißböcke. Nach seiner leichten Muskelverletzung war der Routinier seit Ende November ausgefallen und fehlte in der Kölner Abwehr. Jetzt fühlt sich der Innenverteidiger aber wieder bereit und will seine Mannschaft so schnell wie möglich durch seine Erfahrung unterstützen. „Es wird von Tag zu Tag besser. Heute war wieder ein wichtiger Schritt. Umso mehr du mitmachst und in die Bewegung gehst, umso einfacher wird es dann auch.“, so Heintz nach der „intensiven“ Einheit am Mittwoch. „Wenn jetzt keine Schmerzen auftauchen, dann bin ich guter Dinge, dass ich am Wochenende eine Option bin.“

„Es ist eine kompakte Mannschaft“

Für den FC eine denkbar gute Nachricht, denn die Geißböcke leiden bekanntlich fast schon chronisch unter einer Innenverteidiger-Verletzungsmisere. Nun stehen Trainer Lukas Kwasniok mit Rav van den Berg, Cenk Özkacar und eben Heintz wieder drei nominelle Innenverteidiger zur Verfügung. Aber auch für Heintz ist es wieder einmal der Kampf zurück. Nach einer starken Zweitliga-Saison in der vergangenen Spielzeit hatte sich der Kölner Abwehrspieler in dieser Saison unter Lukas Kwasniok seinen Stammplatz erst wieder erkämpfen müssen. Das Auf und Ab im Fußballgeschäft ist der 32-Jährige durchaus gewohnt. Nun stehen die Chancen auf weitere Einsatzzeit – auch aufgrund der engen personellen Lage in der Defensive beim 1. FC Köln – nicht schlecht. Ob der Innenverteidiger aber bereits gegen Union Berlin auf dem Platz stehen wird, ist offen.

Für Heintz wäre es ein Wiedersehen mit seinem Ex-Club. Wirklich gute Erinnerungen wird der Abwehrspieler an seine Zeit in der Hauptstadt allerdings wohl nicht haben. Heintz wechselte im Januar 2022 vom SC Freiburg zu den Eisernen, kam dort allerdings nur auf neun Einsätze und wurde nach einem halben Jahr von Berlin aus nach Bochum verliehen. Nach einem Jahr beim VfL endete die Leihe und Heintz wechselte im Sommer 2023 zurück an den Rhein. „Es ist eine sehr gute, kompakte Mannschaft mit guten Spielern. Ich weiß, wie die Mannschaft tickt, kenne viele Spieler, mit denen ich zusammengespielt habe. Es wird eine schwierige Aufgabe“, sagt der 32-Jährige. „Union ist sehr körperlich aufgestellt. Wir müssen dagegen halten.“

„Von daher heißt es am Wochenende: Vollgas“

Alleine, weil der FC zuletzt ein wenig eingebrochen ist. „Wir tun uns ein bisschen schwer, den letzten Pass vorne an den Mann zu bringen und torgefährlich zu werden“, sagt Heintz. „Am Anfang der Saison hatten wir noch ein bisschen mehr Power vorne, wo wir den Gegner mehr überraschen konnten. Da müssen wir wieder hinkommen, dass wir uns einfache Torchancen erspielen.“ Fünf Spiele in Folge sind die Geißböcke nun sieglos. Der Vorsprung auf Rang 16 ist auf fünf Zähler geschrumpft und dieser könnte somit zum Jahresausklang bedenklich nahe kommen. „Es war uns schon vor der Saison bewusst, dass es eng zusammenrücken würde. Jede Mannschaft hat Qualität. Wir haben uns ein gutes Polster aufgebaut. Da darf man sich nicht drauf ausruhen“, sagt der Routinier.

Ein Befreiungsschlag vor Weihnachten wäre wichtig für den FC, die Fans, die Spieler. „Du möchtest natürlich das Spiel vor dem Winter positiv gestalten, damit du ein schönes Fest hast, gut in Urlaub gehen kannst“, sagt Heintz, der aber guter Dinge ist. „Wir haben das Stadion im Rücken. Wir wollen den Fans ein schönes Weihnachtsgeschenk zurückgeben. Von daher heißt es am Wochenende: Vollgas.“


Ein Rückkehrer und ein Debütant im Mannschaftstraining: Personal-Update zur Union-Vorbereitung

Fynn Schenten trainiert aktuell bei den Profis mit
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Ein Rückkehrer und ein Debütant im Mannschaftstraining: Personal-Update zur Union-Vorbereitung

Am Dienstagnachmittag ist der FC in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Union Berlin gestartet. Vor dem Duell gibt es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Dominique Heintz ist zurück im Mannschaftstraining.

Nach der Niederlage gegen Bayer Leverkusen hat nun die Vorbereitung auf das letzte Spiel des Jahres begonnen. Dazu gibt es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Dominique Heintz ist zurück im Mannschaftstraining.

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Nachdem der FC nun mit fünf Spielen ohne Sieg dasteht, wollen die Geißböcke gegen Union Berlin am kommenden Wochenende nochmal einen versöhnlichen Jahresabschluss bestreiten. Die Vorbereitung auf das Duell im Kölner Stadion startete am Dienstagnachmittag. Und dabei gab es eine positive Nachricht. Denn Innenverteidiger Dominique Heintz stieg wieder ins Mannschaftstraining ein. Der Kölner Verteidiger hatte sich Ende November im Duell gegen Werder Bremen verletzt und musste den Rasen bereits nach zwölft Minuten wieder verlassen, nachdem er sich an den Oberschenkel gefasst hatte. Der Verein bestätigte später einen „kleinen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich.“ Damit war Heintz der fünfte Ausfall in der Kölner Defensive.

Personelle Situation beim 1. FC Köln

Die Personalnot in der Verteidigung der Geißböcke stellte FC-Coach Lukas Kwasniok die vergangenen Wochen durchaus öfter vor eine große Aufgabe. Jüngst äußerte sich der Coach noch im Bezug auf anstehende Transfers im Winter zur personellen Situation: „Ich würde mir wünschen, dass wir in der Rückserie keine schweren Verletzungen davontragen. Denn das ist ja der einzige Grund, warum wir gedanklich dabei sind, vielleicht auf dieser Position des Innenverteidigers etwas zu machen. Weil wir da einfach leider ein paar schwere Verletzungen erlitten haben“, sagte Kwasniok. „Wenn da irgendwie eine Möglichkeit besteht, dann ist es ein offenes Geheimnis, dass wir uns damit beschäftigen werden.“ Nun ist also zumindest mit einer Rückkehr des Routiniers Heintz zu rechnen, der seine Aufgabe in der Bundesliga bisher sehr solide gelöst hat. Ob der Innenverteidiger gegen Berlin am Wochenende allerdings bereits wieder auf dem Platz stehen wird, ist noch offen. Ein Einsatz von Beginn an wäre aber wohl unwahrscheinlich.

Debütant bei den Profis

Das erste Mal nahm auch Fynn Schenten von der U19 der Geißböcke am Training der Profis teil. Nachdem der 18-Jährige für den Kölner Nachwuchs in der bisherigen Saison in 18 Spielen bereits 15 Tore erzielen konnte, stand er am Dienstag mit der Mannschaft von Kwasniok auf dem Platz. Der Vertrag des Stürmers endet im kommenden Sommer. Der FC möchte das Talent wohl gerne weiter an sich binden und eröffnet dem Youngster nun bereits Einblicke ins Profi-Training.

Bis auf die Langzeitverletzten kann Lukas Kwasniok gegen Berlin aus dem Vollen schöpfen. Joel Schmied, Timo Hübers und Luca Kilian trainieren auch in dieser Woche im Reha-Bereich. Die Kölner Nummer Eins Marvin Schwäbe und sein Backup im Kasten Ron-Robert Zieler traten am Dienstag gemeinsam zu einer individuellen Trainingseinheit an.

Für den FC stehen in dieser Woche noch drei weitere Einheiten an. Das Training am Mittwoch kann wieder von den Fans besucht werden. Wie mittlerweile üblich werden die Einheiten am Donnerstag und Freitag unter Ausschluss der Öffentlichkeit absolviert.