Tränenreicher Abschied von Dominique Heintz, Florian Kainz und Luca Kilian – „Es war mir eine Ehre“

Abschied von Florian Kainz, Dominique Heintz und Luca Kilian
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Tränenreicher Abschied von Dominique Heintz, Florian Kainz und Luca Kilian – „Es war mir eine Ehre“

Beim letzten Heimspiel der Saison gegen den 1. FC Heidenheim gab es in der bitteren Begegnung dann doch noch einen emotionalen Höhepunkt beim 1. FC Köln: Emotionaler Abschied für Dominique Heintz, Luca Kilian und Florian Kainz.

Spieler, Ex-Spieler, Staff, Familie und Freunde standen Spalier, Eric Martel brachte T-Shirts mit der Aufschrift „Maat es joot“ und die Südkurve bedankte sich bei den Akteuren mit besonderen Worten und Bannern. Dominique Heintz und Florian Kainz sind ein letztes Mal im Kölner Stadion aufgelaufen. Auch Luca Kilian wurde verabschiedet. Mit einer emotionalen Verabschiedung endet für die drei Spieler die Zeit bei den Geißböcken.

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Es waren noch 20 Minuten zu spielen, als sich das Stadion beim Stand von 1:2 in ein Tollhaus verwandelte. Der FC hatte zu diesem Zeitpunkt gerade mit Mühe das 1:3 verhindert, sportlich gab es also gerade wenig Grund zur Freude. Und doch erhoben sich die 50.000 Fans im Stadion – und ja, 50.000 inklusive Heidenheim-Anhänger. Denn es war der Moment, in dem Florian Kainz das letzte Mal das Spielfeld als aktiver Spieler im Kölner Stadion betrat. Der 32-Jährige hat bekanntlich sein Karriere-Ende bekannt gegeben. Nun klatschte ihn noch einmal Linton Maina besonders innig ab. Ärgerlich, dass sich die Kölner nur wenige Sekunden später das 1:3 fingen. Der Abschied fiel umso emotionaler aus. „Wir hatte so viele tolle und schreckliche Momente in dem Club erlebt“, sagte Thomas Kessler nach dem Spiel. „Du warst immer einer der Verantwortung übernommen hat. Vielen Dank für alles. Wann immer du in Köln bist, komm uns besuchen.“

Die Zeit beim FC dürfte insgesamt unvergessen für Kainz sein. Der Mittelfeldspieler hatte zumindest zahlreiche emotionale Erlebnisse. Kainz stieg mit den Kölner auf und ab, spielte europäisch, erlebte mit dem FC das erste Geisterspiel der Bundesliga-Geschichte, erzielte noch in dieser Saison seinen ersten direkten verwandelten Freistoß gegen den HSV – und auch zum Derbyhelden wurde der Mittelfeldspieler vor zwei Spielzeiten. „Ich muss mich bei vielen Leuten bedanken. Für die Organisation, dass wir so einen schönen Abschied bekommen“, sagte Kainz. „Ich möchte mich bei euch Fans bedanken. Es waren nicht immer gute Zeiten, wir sind gemeinsam durch dick und dünn gegangen.“

„Der Aufstieg wurde dir genommen“

Kainz war im Januar 2019 vom SV Werder Bremen zu den Geißböcken gewechselt. Am Samstag absolvierte der Österreicher sein 205. Spiel für den FC. Der Mittelfeldspieler kam auf 28 Tore, bereitete 42 weitere vor. In dieser Spielzeit gab es allerdings nur noch wenige Einsatzminuten für Kainz. Zwar betonte der Routinier, dass das nicht der ausschlaggebende Grund für sein Karriere-Ende gewesen sei, dazu beigetragen dürfte es aber haben.

Auch Dominique Heintz bekam noch seine letzten Minuten, wurde in der 89. Minuten eingewechselt. Während Kainz seine Karriere beendet, wird der Innenverteidiger noch einmal woanders sein Glück suchen. Heintz kehrte im Sommer 2023 von Union Berlin zum FC zurück. Der Innenverteidiger übernahm sofort die Rolle des Ergänzungsspieler und identifizierte sich mit dieser auch. Auf den 32-Jährigen war aber immer Verlass. Wenn er spielte, meistens gut. Von 2015 bis 2018 hatte der Pfälzer bereits seine ersten drei Jahre beim FC, bevor der Abwehrspieler für drei Millionen Euro nach Freiburg wechselte. „Heintzi, bei dir fällt es mir besonders schwer, wir haben die Kabine geteilt“, sagte Kessler. „Der Aufstieg wurde dir genommen, weil der FC gerade Geld brauchte. Den haben wir uns letztes Jahr wieder geholt. Ihr seid immer hier zu Hause und alles alles Gute.“

„Ich möchte mich bei euch im Stadion und bei den Fans bedanken“, sagte Heintz mit den Tränen kämpfend. „Es war mir eine Ehre. Der FC wird immer einen teifen Platz in meinem Herzen haben. Das ist kein ‚Tschüss‘, es ist ein ‚bis bald‘.“

„Wir sehen uns bestimmt wieder“

Das sagte auch Luca Kilian. Der Abwehrspierl erlitt im vergangenen Sommer eine Kreuzband-Reruptur. Bereits der dritte Kreuzbandriss des Spielers. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft aus. „Leider hattest du einige Verletzungen, die auch dazu geführt haben, dass die Zeit beim FC nun endet“, sagte Kessler. Er hoffe, er werde bald wieder zurück sein und vielleicht noch einmal mit einer anderen Mannschaft im Kölner Stadion wiederkommen. „Wir sehen uns ganz bestimmt wieder“, sagte Kilian, der sich vor allem bei der aktiven Fanszene bedankte. Kilian lief 67 Mal für den FC auf, erzielte zwei Tore – vor allem das gegen Mainz ist unvergessen.

Alle drei gingen gemeinsam auf die Ehrenrunde – ein letztes Mal im Kölner Stadion, zumindest in dieser Konstellation. Und erhielten von den Fans ein „En unserem Veedel“.

Besorgniserregender Auftritt: Der 1. FC Köln kassiert eine verdiente Pleite gegen Heidenheim

Marius Bülter vom 1. FC Köln gegen den 1. FC Heidenheim
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Besorgniserregender Auftritt: Der 1. FC Köln kassiert eine verdiente Pleite gegen Heidenheim

Der FC verabschiedet sich mit einer schwachen Leistung und einer bitteren Pleite von den eigenen Fans. Der 1. FC Köln verliert im letzten Heimspiel der Saison gegen den 1. FC Heidenheim 1:3. Zuvor sorgte eine disziplinarische Maßnahme für Aufmerksamkeit.

Noch am Freitag hatte René Wagner erklärt, die Mannschaft müsse die Spannung auch im Falle des sicheren Klassenerhalts aufrecht erhalten. Das ist dem Team gegen Schlusslicht Heidenheim nicht gelungen. Der FC kassierte eine völlig verdiente Pleite gegen Heidenheim und macht damit den Kampf um den Relegationsplatz unfreiwillig spannend. Dabei boten die Kölner gerade in der Defensive eine erstaunlich schwache Leistung.

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Wirklich viel hätte die Stimmung am Sonntagnachmittag im Kölner Stadion nicht trüben können. Spätestens nach der 0:1-Niederlage des VfL Wolfsburg war das Thema Abstiegskampf für die Geißböcke dann auch ganz sicher keins mehr, Florian Kainz und Dominique Heintz schafften es noch einmal in den Kölner Kader, eine beeindruckende Choreo und das Wetter spielte ebenfalls mit. Und doch gab es schon vor der Begegnung Unstimmigkeiten. Jahmai Simpson-Pusey war laut Verein zu spät zum Anschwitzen gekommen. René Wagner fackelte nicht lange, strich den Engländer aus dem Kader und stellte seine Mannschaft um. Für den Innenverteidiger startete Joel Schmied positionsgetreu. Zudem startete Isak Johannesson für den gelbgesperrten Eric Martel und Linton Maina spielte von Beginn an für Luca Waldschmidt. Und der FC übernahm von Beginn die Initiative, ohne allerdings für Gefahr zu sorgen.

Bülter kontert Schöppner-Führung

Das übernahm die Kölner Hintermannschaft in der eigenen Hälfte. Cenk Özkacar spielte einen abenteuerlichen Fehlpass ins Zentrum zu Arijon Ibrahimovic, der überlief viel zu leicht Isak Johannesson, flankte ins Zentrum und Jan Schöppner traf zur Gäste-Führung. Doch die Reaktion folgte im direkten Gegenzug. Tom Krauß spielte die Kugel auf der rechten Seite auf Bülter, der suchte den Weg in die Box und zog aus spitzem Winkel ab, Frank Feller konnte nicht mehr parieren: 1:1 (8., 10.). Und in dem Tempo ging es weiter. Unter anderem verfehlte Budu Zivzivadze das Tor nur knapp (16.), der sich erneut zu leicht gegen Özkacar durchsetzte. Auf der anderen Seite kratzte Omar Traore den Ball von der Linie, nachdem Jakub Kaminski Shootingstar Said El Mala bedient hatte (22.). Schmied scheiterte kurz darauf mit einem Kopfball nach einem Freistoß und der anschließende Schlenzer-Versuch von Marius Bülter wurde geblockt (26.).

Doch wieder fiel die Führung für den Gast. Eren Dinkci ließ gefühlt die gesamte Kölner Hintermannschaft stehen. Erst Johannesson klärte den Ball Richtung Außenlinie, dort lauerte Ibrahimovic, der sich ebenfalls aus spitzem Winkel versuchte. Schließlich war es Kristoffer Lund, der die Kugel über die eigene Linie drückte (28.). Wieder hätten die Kölner antworten können. Eine Flanke von der rechten Seite köpfte Özkacar Stürmer Marius Bülter vor der Stirn weg und verfehlte knapp (29.). Einen Abschluss von El Mala aus kurzer Distanz blockte Kaminski unfreiwillig (38.). Vor dem Seitenwechsel hätte Pieringer sogar noch erhöhen können, doch Marvin Schwäbe tauchte ganz stark ab (43.). Es ging mit dem Rückstand in die Pause. Und aus der kam der FC mit Schwung wieder raus.

20 Minuten für Florian Kainz

Die Kölner waren zwar am Drücker, doch der Druck erzeugte so gut wie keine Gefahr. Und wieder konterten die Gäste. Unter anderem unterband Maina mit einer starken Grätsche einen gefährlichen Angriff der Heidenheimer. Es blieb eine zerfahrene Begegnung. Wagner versuchte mit Luca Waldschmidt mehr Ordnung in die Offensive zu bekommen, dabei blieb die Defensive das Hauptproblem. So stand erneut Schöppner komplett blank bei einer Hereingabe von Zivzivadze, doch der Abwehrspieler verzog deutlich (60.). Einen Schlenzer von Ibrahimovic fischte Schwäbe aus dem langen Eck (63.). Symptomatisch für den Spielverlauf: Als sich nach 67 Minuten dann mal die gefühlt perfekte Schussmöglichkeit für Luca Waldschmidt ergab, rutschte dieser einfach weg, der Ball rollte in die Box. Anschließend setzte der Offensivspieler einen weiteren Versuch abgefälscht auf die Latte (69.).

Eine gute Minute später erhoben sich dann die 50.000 Fans – 50.000 inklusive der Heidenheimer Anhänger für Florian Kainz. Der Offensivspieler wurde unter Sprechchören eingewechselt und erlebte nur wenige Sekunden später das 1:3. Dieses Mal leitete Schöppner seinen zweiten Treffer selbst mit einem Pass auf Dinkçi ein, der den aufgerückten Defensivspieler wieder fand: 1:3 (72.). Dem FC fiel auch weiterhin nicht mehr viel ein. Der nächste Höhepunkt war wohl die späte Einwechslung von Dominique Heintz in der Schlussminute. Köln verliert vollkommen verdient eine wilde Begegnung und sorgt für einen unrühmlichen Abschied aus Köln, der immerhin von den FC-Fans mit den Sprechchören „Nie mehr 2. Liga“ begleitet wurde. Mit der herben Enttäuschung im Rücken geht es nun in der kommenden Woche zum FC Bayern München.

1. FC Köln: Schwäbe – Lund (89. Niang), Özkacar (89. Heintz), Schmied (70. Castro-Montes), Sebulonsen – Krauß (59. Waldschmidt) , Johannesson – Bülter, Kaminski, Maina (70. Kainz) – El Mala; Tore: 0:1, 1:3 Schöppner (8., 72.), 1:1 Bülter (10.), 1:2 Ibrahimovic (28.)

    Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Heidenheim: Der FCH erhöht auf 1:3

    Tom Krauß vom 1. FC Köln im Duell gegen den 1. FC Heidenheim
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    Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Heidenheim: Der FCH erhöht auf 1:3

    Am Sonntagnachmittag empfängt der FC Heideheim. Dann steht für die Geißböcke das 33. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Heidenheim.

    Nach dem ärgerlichen 2:2-Unentschieden der Geißböcke gegen Union Berlin am vergangenen Wochenende steht das Duell gegen das Team von Frank Schmidt an. Im letzten Heimspiel der Saison wollen die Geißböcke heute drei Zähler sammeln und einen positiven Saisonabschluss finden.

    Live aus dem Kölner Stadion berichtet come-on-fc.com

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    Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Heidenheim. Personell kann der Kölner Trainer René Wagner, abgesehen von den beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian sowie Ragnar Ache, nahezu aus dem Vollen schöpfen. Nur Eric Martel fehlt zusätzlich wegen seiner Gelb-Sperre, Isak Johannesson ist dagegen wieder spielberechtigt.

    FC-Trainer Wagner warnt vor dem letzten Heimspiel und mahnt zur Vorsicht: „Es wird ein brutal schweres Spiel. Wenn man die Ergebnisse und Leistungen der vergangenen Wochen von Heidenheim sieht, dann geht es für uns darum, dagegenzuhalten. Für Heidenheim geht es um alles, sie werden alles reinhauen.“ Der FC hingegen hat den Klassenerhalt aufgrund des Ausgangs der Duelle der Konkurrenz bereits zu 100 Prozent sicher.

    Trainer Frank Schmidt will die Chance auf einen Dreier nutzen. „Wie es brennt und wie gedimmt es ist, spielt keine Rolle. Das Licht ist an. Und wir sehen die Chance noch. Wir rechnen nicht und rechnen uns auch nichts schön. Wir müssen ein Spiel gewinnen. Das ist das Einzige, das wir beeinflussen können“, so Schmidt vor der Begegnung mit den Geißböcken.



    Disziplinar-Maßnahme beim 1. FC Köln: René Wagner streicht Jahmai Simpson-Pusey aus dem Kader

    Jahmai Simpson-Pusey und Cenk Özkacar vom 1. FC Köln
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    Disziplinar-Maßnahme beim 1. FC Köln: René Wagner streicht Jahmai Simpson-Pusey aus dem Kader

    Gut eine Stunde vor Spielbeginn gegen den 1. FC Heidenheim gab es eine überraschende Personalie beim 1. FC Köln: René Wagner streicht Jahmai Simpson-Pusey aus dem Kader. Der Engländer war zu spät zum Anschwitzen gekommen.

    René Wagner knallharrt: Der Trainer der Geißböcke zeigt sich vor dem letzten Saisonspiel besonders konsequent. Wagner strich Jahmai Simpson-Pusey aus dem Kader. Der Innenverteidiger war zu spät zum Aufwärmen erschienen.

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    Eigentlich war viel für einen würdigen Abschied von den Kölner Fans angerichtet. Doch die Stimmung vor der Begegnung der Geißböcke gegen Heidenheim wurde ein wenig getrübt. Denn eine gute Stunde vor der Begegnung sickerte durch, dass Jahmai Simpson-Pusey nicht im Kader stehen würde. Überraschend: Der Engländer ist einer der Leistungsträger bei den Kölnern und René Wagner hatte noch am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Köln-Spiel betont, bis auf Rückkehrer Rav van den Berg gäbe es (neben der Gelbsperre von Eric Martel) keine weiteren Veränderungen. Nun aber spielte der Top-Innenverteidiger nicht. Die Info von Seiten des Clubs ließ dann nicht lange auf sich warten. „Jahmai Simpson-Pusey kam heute zu spät zum Anschwitzen und ist deshalb nicht im Kader“, hieß es in der knappen Meldung des FC.

    „Muss Konsequenzen geben“

    René Wagner wurde später bei DAZN dann deutlicher. „Wir haben die ganze Woche darüber gesprochen, dass das Spiel für uns wichtig ist. Dann müssen wir Haltung zeigen. Wenn ein Spieler zu spät ist, muss es Konsequenzen geben und die Mannschaft es zu spüren bekommen“, sagte der Trainer. Für den Innenverteidiger rotierte Joel Schmied in die Startelf. Der Schweizer hatte seit seiner Verletzung nicht mehr begonnen, stand zuletzt im Februar in der Anfangsformation. Ob die disziplinarische Maßnahme auch Folgen für das letzte Saisonspiel bei den Bayern hat, ist genauso unklar, wie die Frage nach der Zukunft. Simpson-Pusey ist bekanntlich von Manchester City ausgeliehen. Die Kölner würden den Spieler gerne fest verpflichten, allerdings haben die Sky Blues das letzte Wort. Simpson-Pusey würde den FC rund acht Millionen Euro kosten. Die Zukunft scheint aktuell offen.

    Drei Rote Karten, sechs Elfmeter – keine gute Bilanz unter Sven Jablonski

    Sven Jablonski wird die Partie des 1. FC Köln gegen Schalke leiten.
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    Drei Rote Karten, sechs Elfmeter – keine gute Bilanz unter Sven Jablonski

    Am Sonntag steht für den FC das letzte Heimspiel der Saison an. Dazu treffen die Kölner auf einen alten Bekannten. Zwölf Mal pfiff der Unparteiische die Geißböcke und das meist nicht mit einem guten Ende für den 1. FC Köln: Sven Jablonski pfeift Köln gegen Heidenheim.

    Mit dem Duell gegen Heidenheim biegt der FC auf die Zielgerade der Saison ein. Es ist das letzte Heimspiel einer durchwachsenen Saison. Der FC hat am Ende doch noch die Klasse gehalten, Heidenheim würde gerne genau in diese Richtung. Die Begegnung wird von Sven Jablonski geleitet.

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    Die besten Erfahrungen hat der FC mit dem Referee Sven Jablonski wahrlich nicht gemacht. Die Auswirkungen eines Spiels, das der 34-Jährige gepfiffen hat, machten sich sogar noch in der Folge-Saison bemerkbar. Eric Martel war in der ersten Runde des DFB-Pokals in der vergangenen Spielzeit aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre aus der Pokalrunde im Jahr zuvor gegen Sandhausen gesperrt. Die Karte zückte damals eben Jablonski im Pokal-Duell gegen Kaiserslautern. Ex-FC-Trainer Steffen Baumgart hatte Martel nach seiner ersten Verwarnung vorsichtshalber aus dem Spiel genommen. Nichtsahnend, dass sich sein Mittelfeldspieler die Gelb-Rote noch auf der Bank einfangen würde. Damals führte ein verärgerter Kick der Trinkflasche zur Karte und somit zur Sperre gegen Sandhausen.

    Drei Platzverweise, zwei gegen Florian Kainz

    Und dies blieb nicht die einzige Verwarnung im Spiel. Neben drei gelben Karten zeigte Jablonski auch Kapitän Florian Kainz den Karton – den Roten. Und das mitten in der Aufholjagd der Kölner, kurz nachdem Mark Uth das Anschlusstor geschossen hatte. Die Entscheidung konnte durchaus als eine harte gewertet werden. Auch bei weiteren Spielen lief es für den 1. FC Köln unter der Leitung von Jablonski nicht rund. Insgesamt zeigte der Unparteiische bereits drei Mal Rot gegen Kölner Spieler. Denn für Kainz war es bereits der zweite Platzverweis. 2022 hatte der Kölner Offensivspieler von Jablonski Gelb-Rot im Derby gezeigt bekommen. Ausgerechnet unter Jablonski wird der Österreicher wohl das letzte Mal mit dem Geißbock auf der Brust spielen.

    Zudem pfiff der Unparteiische sechs Elfmeter gegen die Geißböcke, immerhin aber auch drei für Köln. Auch im vorletzten Spiel unter der Leitung des Bremers gab es gegen die Kölner einen Strafstoß. Im September 2024 setzten sich die Geißböcke 3:1 auf Schalke durch. In der Schlussminute gab es einen Strafstoß und Kenan Karaman verwandelte zum 1:3. Dennoch gewann Köln. Ein seltenes Erlebnis unter Jablonski. Bereits zwölf Mal leitete der Bremer Kölner Duelle. Die Geißböcke gewannen nur zwei Spiele davon, spielten zwei unentschieden und verloren acht Begegnungen. Zuletzt gegen Hertha vor genau einem Jahr (0:1).


    Tabellenschlusslicht, schlechte Defensive und wenig Ballbesitz – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Heidenheim

    Alessio Castro-Montes im Zweikampf im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim
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    Tabellenschlusslicht, schlechte Defensive und wenig Ballbesitz – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Heidenheim

    Nach dem 2:2-Unentschieden bei Union Berlin steht für die Geißböcke der 33. Spieltag auf dem Programm. Am Sonntag empfangen die Kölner zum letzten Heimspiel in dieser Saison das Team von der Ostalb: Das erwartet den 1. FC Köln gegen 1. FC Heidenheim.

    Am Sonntag geht es für den 1. FC Köln gegen den 1. FC Heidenheim. Die Kölner hoffen im Duell gegen das Tabellenschlusslicht auf einen positiven Abschluss vor heimischem Publikum. Dies wird jedoch alles andere als einfach.

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    Form: Der 1. FC Heidenheim hat von den vergangenen sechs Ligaspielen lediglich eine Begegnung verloren. Nach zwei Unentschieden gegen Bayer 04 Leverkusen und bei Borussia Mönchengladbach schlug das Tabellenschlusslicht Union Berlin vor heimischem Publikum 3:1. Im Anschluss an eine knappe 1:2-Niederlage in Freiburg landete das Team von Trainer Frank Schmidt gegen St. Pauli einen wichtigen 2:0‑Heimsieg. Am vergangenen Wochenende war der FCH beim FC Bayern München zu Gast. In München lag Heidenheim zwischenzeitlich mit 2:0 und 3:2 vorn und kassierte erst in der zehnten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich zum 3:3. Aktuell steht das Team von der Ostalb mit 23 Zählern auf dem letzten Tabellenplatz und hat drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.

    Schwache Defensive, wenig Ballbesitz

    Schwache Defensive: Der 1. FC Heidenheim stellt mit bereits 69 Gegentreffern die schlechteste Abwehr der Bundesliga. So kassiert die Mannschaft von Frank Schmidt pro Partie über zwei Tore des Kontrahenten.

    Wenig Ballbesitz: Gemeinsam mit dem FC Augsburg hat der FCH mit lediglich 44 Prozent den drittwenigsten Ballbesitz aller Bundesligisten. Nur St. Pauli und Union Berlin kontrollieren den Ball in dieser Spielzeit noch weniger als das Team von der Ostalb.

    Im Fokus: Budu Zivzivadze

    Im Fokus: Mit Budu Zivzivadze hat Heidenheim einen Stürmer in Topform. Der Georgier kam im Januar 2025 vom Karlsruher SC zum FCH, blieb an der Brenz jedoch lange hinter den Erwartungen. Nachdem Zivzivadze in seinen ersten 29 Bundesligaspielen für Heidenheim nur zwei Treffer erzielte, kommt der 32-Jährige in den vergangenen fünf Partien gegen Union Berlin, Freiburg, St. Pauli und Bayern auf ganze fünf. Der beidfüßige Angreifer hat seine Stärken im Abschluss, im Zweikampf mit dem Gegner sowie im Erkennen von Räumen. Die Heidenheimer dürften hoffen, dass Zivzivadze seinen Lauf auch in Köln fortsetzen kann und der FCH weiter Chancen auf den Verbleib in der Bundesliga hat.

    3-3-2-2-System

    Formation: Frank Schmidt lässt seine Mannschaft in einem 3-3-2-2-System auflaufen. Im Kasten ist Diant Ramaj die klare Nummer eins. Vor dem Schlussmann bilden Jan Schöppner, Patrick Mainka und Jonas Föhrenbach die Dreierkette. Durch den Ausfall von Föhrenbach dürfte Tim Siersleben in die Startelf rücken. Auf der linken Schiene ist Hennes Behrens gesetzt. Rechts liefern sich Omar Traore und Manon Busch ein Duell auf Augenhöhe. Im zentralen Mittelfeld ist Niklas Dorch die alleinige Sechs. Auf den beiden offensiven Positionen hinter den beiden Spitzen haben aktuell Arjon Ibrahimović und Eren Dinkci die Nase vorn. In der Spitze haben sich in den vergangenen Wochen Budu Zivzivadze und Marvin Pieringer festgespielt. Heidenheim setzt im eigenen Ballbesitz auf ein schnelles Umschaltspiel und wenig Kombinationsspiel.

    Mögliche Aufstellung Heidenheim: Ramaj – Schöppner, P. Mainka, Siersleben – Busch, Dorsch, Behrens – Dinkci, Ibrahimović – Pieringer, Zivzivadze 

    Ausfälle Heidenheim: Der FCH muss in Köln auf Sirlord Conteh (Knie‑OP), Jonas Föhrenbach (Gehirnerschütterung und Nasenbeinbruch) und Leart  Pacarada (Reha nach Kreuzbandriss) verzichten. Alle anderen Profis stehen dem FCH zur Verfügung.


    Konstanz, Loyalität, ruhige Gewässer – der Blick zum FCH lohnt sich, der Weg ist für den 1. FC Köln aber schwer umsetzbar

    René Wagner und Frank Schmidt
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    Konstanz, Loyalität, ruhige Gewässer – der Blick zum FCH lohnt sich, der Weg ist für den 1. FC Köln aber schwer umsetzbar

    Vor 19 Jahren begann die Cheftrainer-Karriere von Frank Schmidt, vor wenigen Wochen, die von René Wagner. Konstanz, Ruhe, Handlungsfreiraum – in Heidenheim findet man noch das vor, was sich jeder Bundesligist wünscht. Nur wird es kein weiterer umsetzen. Auch nicht die Geißböcke: Was sich der 1. FC Köln vom FCH abgucken soll, aber nicht kann.

    Frank Schmidt und den 1. FC Heidenheim umgibt eine einzigartige Geschichte. Eine Geschichte, die sich jeder Bundesligist wünscht, die aber kein Bundesligist umsetzen kann.

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    Der Blick auf das Tableau ist für die Fans des Teams von der Ostalb gerade ein schmerzhafter. Der 1. FC Heidenheim schlittert dem Abstieg entgegen und bei allen positiven Reden, allem Optimismus und der ansteigenden Form – hilft dem FCH am Ende des Tages nur noch ein kleines Fußballwunder, um doch noch die Relegation zu erreichen. Es droht der Abstieg aus der Fußball-Bundesliga. Was sich zunächst einmal ziemlich bitter anhört, enthält aber ein Stück Fußball-Geschichte, das eigentlich so gar nicht möglich erscheint. Denn der 1. FC Heidenheim spielt aktuell in der höchsten Klasse des Landes, spielte im Vorjahr sogar europäisch. Wohlgemerkt, jener Club, der noch vor wenigen Jahren im Amateurfußball unterwegs war. Die Stadt an der Ostalb zählt rund 50.000 Einwohner. Sämtliche von ihnen würden einen Platz also im Kölner Stadion finden – wenn diese denn frei wären.

    Erfolgreiche Liaison

    Die Heidenheimer Erfolgshistorie ist stark an die Geschichte von Frank Schmidt geknüpft. Der Trainer ist aber nicht nur einfach ein Teil der Geschichte, er ist auch mit verantwortlich für den Erfolg des FCH. Der 52-Jährige ist nicht nur national dienstältester Trainer, auch europaweit gibt es keinen Coach, der länger bei seinem Verein unter Vertrag steht. Vergangene Woche deutete Schmidt erstmals das Ende seiner Laufbahn für den Sommer 2027 an, dann wird der ehemalige Junioren-Nationalspieler 20 Jahre lang bei Heidenheim beschäftigt sein. „Das ist unfassbar in der heutigen Zeit und unglaublich beeindruckend“, sagte René Wagner. „Ich weiß nicht, ob das nochmal so wiederholbar ist, weil sich der Fußball auch ein Stück weit verändert und solche Geschichten immer seltener werden.“ Die Geschichte von Schmidt ist nicht selten, sie ist einzigartig. Und sie startet auf anderer Ebene dann doch ähnlich wie die von René Wagner.

    Denn Schmidt übernimmt Heidenheim 2007 als Interimstrainer. „Mach mal zwei Spiele, wir müssen einen neuen Trainer suchen“, habe Clubchef Holger Sanwald zu ihm gesagt, verriet Schmidt einst. Die zwei Siege wurden eingefahren und Sanwald war der Meinung, Schmidt könne noch ein wenig weiter machen. Zu dieser Zeit spielte der Verein in der vierten Liga, fernab von Bundesliga und Profitum. Schon damals habe er gesagt, er wolle der Volker Finke des FC Heidenheim werden. In der Erfolgsgeschichte sind Schmidt und Heidenheim einfach untrennbar. Der Trainer führte das Team nach und nach in die Bundesliga, sogar bis in den europäischen Wettbewerb. Aus dem „wenig weitermachen“ wurden nun 19 Jahre. „Ich habe absoluten Respekt vor Franks Leistung und was die Heidenheimer in den vergangenen Jahren geschafft haben“, sagt Wagner. Und bei allem Respekt schwingt vielleicht auch ein Funken Wehmut mit.

    Heidenheim erfüllt die Sehnsucht nach mehr Konstanz

    Denn Schmidt und Heidenheim scheint so ein wenig die Symbiose zu sein, die sich wohl jeder Club wünscht. Zwei Jahrzehnte arbeitet Schmidt in dem Club als Trainer, kennt jeden Stein an der Ostalb und selbst in der größten Abstiegsnot, denkt man gar nicht daran, das Urgestein in Frage zu stellen. Ironischerweise in Zeiten, in denen sich gefühlt jeder Club der Liga mehr Konstanz in den Personalien wünscht, ein absoluter Exot. Auch der FC sprach in der jüngeren Vergangenheit immer wieder davon, an einem Trainer mal für einen längeren Zeitraum festzuhalten. Am Ende kam es doch immer anders. Unabhängig der Personen, einer gewissen Unzufriedenheit, vielleicht handwerklichen oder kommunikativen Fehlern – Gerhard Struber wurde beim FC entlassen, als er sich noch dicke auf Aufstiegskurs befand, Lukas Kwasniok als es noch ein Polster auf den Abstiegskeller hatte. Das Thema Konstanz wird in Köln wohl nie so richtig eins werden.

    Zumindest nicht in dem Ausmaß wie an der Ostalb. Es fehlt die Ruhe, die Heidenheim auch aus dem Umfeld umgibt. Und so wird vielleicht ausgerechnet der Club mit der größeren Strahlkraft, mit der längeren, der erfolgreicheren Geschichte, der höheren Mitgliederzahl, dem größeren Einzugsgebiet ein wenig neidisch Richtung Heidenheim gucken. Wohlwissend, dass eine ähnliche Geschichte in Köln wohl unmöglich erscheint. René Wagner hat den FC ebenfalls als Interims-Coach übernommen. Zunächst hieß es für zwei Tage. Nun macht er ein wenig weiter. Und die Zeichen stehen für ihn gut, dass es auch in der kommenden Saison die Geschicke bei den Kölnern leitet. Doch man muss wohl kein Prophet sein, um zu wissen, dass die Haltbarkeitszeit eines Trainers in Köln eine grundsätzlich andere ist.

    Gelbsperre und die große Qual der Wahl – So könnte der 1. FC Köln gegen Heidenheim starten

    René Wagner beim Spiel gegen Union Berlin
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    Gelbsperre und die große Qual der Wahl – So könnte der 1. FC Köln gegen Heidenheim starten

    Acht Tage nach dem Unentschieden bei Union Berlin steht für den 1. FC Köln das letzte Heimspiel in dieser Spielzeit auf dem Programm. Am Sonntagabend empfängt das Team von René Wagner den Tabellenletzten. So könnte der 1. FC Köln gegen Heidenheim beginnen.

    Gegen den FCH müssen die Kölner im Vergleich zum Spiel in Berlin einen Ausfall hinnehmen. Ansonsten hat René Wagner die Qual der Wahl.

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    Holt der 1. FC Köln gegen Heidenheim mindestens einen Zähler, ist der Klassenerhalt auch rechnerisch fix, wenn der VfL Wolfsburg und St. Pauli ihre Spiele am Samstag gewinnen. Gewinnen die beiden Clubs jedoch nicht, stünde der Verbleib in der Liga bereits vor dem Anpfiff fest. Egal wie der VfL und die Hanseaten spielen, wollen die Kölner ihr Duell gewinnen und einen positiven Abschluss vor den eigenen Fans feiern. René Wagner kann dabei fast aus dem Vollen schöpfen. Im Vergleich zum Spiel bei Union muss Köln einen Ausfall hinnehmen und eine Änderung an der Startelf vornehmen.

    Gelbsperre für Martel

    Denn Wagner wird neben den Langzeitverletzten Luca Kilian, Timo Hübers und Ragnar Ache auch auf Eric Martel verzichten. Der Mittelfeldspieler hatte in Berlin seine zehnte Gelbe Karte gesehen und ist dadurch für die Partie gegen Heidenheim gesperrt. Ansonsten stehen dem Coach alle Profis zur Verfügung. Zwischen den Pfosten wird Kapitän Marvin Schwäbe starten. Vor dem Schlussmann stellt sich die Viererkette eigentlich von selbst auf. So dürften Sebastian Sebulonsen rechts, Jahmai Simpson-Pusey und Cenk Özkacar in der Mitte sowie Kristoffer Lund links die Viererkette bilden. Eine weitere Alternative für die Linksverteidigerposition wäre Alessio Castro-Montes, der sich seit der Übernahme des Interimscoaches mit Lund ein Duell auf Augenhöhe liefert und sich somit auch berechtigte Hoffnungen auf einen Platz in der Startelf machen kann.

    Johannessons Rückkehr nach Gelbsperre

    Im zentralen Mittelfeld wird erneut Tom Krauß den Vorzug vor Felipe Chávez erhalten. Neben dem Mittelfeldspieler könnte Isak Johannesson den Platz von Eric Martel einnehmen. Der Isländer verpasste die Partie bei Union aufgrund einer Gelbsperre, ist nun aber wieder spielberechtigt. In der Offensive haben Said El Mala und Jakub Kaminski ihren Platz sicher. Bei den anderen beiden offenen Positionen kann Wagner aus Luca Waldschmidt, Marius Bülter, Linton Maina und Jan Thielmann wählen. In Köpenick erhielten Waldschmidt und Bülter das Vertrauen des FC-Trainers und zeigten eine ordentliche Leistung. Daher könnte der Coach den beiden auch gegen den FCH das Startelfmandat aussprechen.

    So könnte der FC gegen Heidenheim beginnen

    Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

    Marvin Schwäbe

    Kristoffer Lund beim Spiel des 1. FC Köln

    Kristoffer Lund

    Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

    Cenk Özkacar

    Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln

    Jahmai Simpson-Pusey

    Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

    Sebastian Sebulonsen

    Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

    Tom Krauß

    Isak Johannesson kommt beim 1. FC Köln nicht in Form?
    Isak Johannesson

    Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

    Said El Mala

    Jakub Kaminski ist einer der großen Gewinn der Saison
    Jakub Kaminski

    Luca Waldschmidt nach seinem Treffer zum 1:2
    Luca Waldschmidt

    Marius Bülter wirkt ratlos bei einem Spiel des 1. FC Köln

    Marius Bülter



    Es ist perfekt! Der 1. FC Köln hat den Klassenerhalt sicher – Wolfsburg verliert

    Die Kölner Spieler können jubeln, der Klassenerhalt ist perfekt!
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    Es ist perfekt! Der 1. FC Köln hat den Klassenerhalt sicher – Wolfsburg verliert

    Viel hatte ohnehin nicht mehr gefehlt, die Ansetzungen des 33. Spieltags sprachen auch für den Effzeh. Nun ist es auch amtlich: Der 1. FC Köln hält ganz sicher die Klasse. Und das, ohne am Samstag ins Spiel einzugreifen.

    Zweifel gab es eigentlich schon keine mehr. Und doch betonte René Wagner am Freitag relativ deutlich, dass man den Klassenerhalt mit einem Sieg dann auch rechnerisch fix machen wollte. Nun startet der FC am Sonntag in das Heimspiel gegen Heidenheim (Liveticker bei come-on-fc.com ab 16.15 Uhr) mit der Gewissheit in der kommenden Saison erstklassig zu spielen.

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    Daran hatten die Geißböcke am Samstag wenig Anteil. Die Konkurrenz tat dem Kölnern die nötigen Gefallen. Zunächst unterlag der FC St. Pauli RB Leipzig 1:2. Die Mannschaft von Alexander Blessin hätte bei den Sachsen drei Punkte einfahren müssen, um den sicheren Klassenerhalt noch erreichen zu können. Die Nordlichter schlugen sich bei RB zwar wacker, kassierten aber dennoch eine absolut verdiente Niederlage. Xaver Schlager und Willi Orban erzielten die beiden Tore für Leipzig rund um die Pause. Kurz vor Spielende verkürzte Abdoulie Cessay noch auf 1:2. Doch die Aufholjagd kam zu spät. Jackson Irvine hatte in der Nachspielzeit noch die Chance auf den Ausgleich, doch der Australier brachte die Kugel zu zentral aufs Tor. Für Pauli war es bereits das neunte sieglose Spiel in Folge. In diesem Zeitraum gab es sogar sechs Pleiten, nun zittert St. Pauli noch, den Relegationsplatz zu erreichen.

    Die Augen sind auf Wolfsburg gerichtet

    Am Abend verlor der VfL Wolfsburg dann sein Heimspiel gegen den FC Bayern München. Vincent Kompany rotierte ordentlich durch und doch setzten sich die Bayern am Ende verdient durch. Dabei hatte Wolfsburg in der ersten Halbzeit gleich mehrere gute Möglichkeiten. Die beste vergab aber Harry Kane, der einen Elfmeter verschoss. Nach dem Wechsel übernahm der FCB zunehmend die Kontrolle. Ein Traumtor von Michael Olise brachte die Bayern in Front. Trotz großer Chancen auf beiden Seiten fiel kein weiterer Treffer. Wolfsburg gab nicht auf. Unter anderem traf in den Schlussminuten Matthias Svanberg den Pfosten.

    Vor dem Heimspiel der Kölner ergibt sich damit eine besonders spannende Konstellation. St. Pauli und Wolfsburg belegen die Plätze 16 und 17 mit 26 Punkten. Der Kölner Gegner aus Heidenheim liegt auf dem letzten Tabellenplatz mit 23 Zählern. Da St. Pauli aber am letzten Spieltag die Wölfe erwartet braucht Heidenheim mindestens vier Punkte, um noch die Chance auf den Relegationsplatz zu haben. Dabei müsste das Team von der Ostalb aber auch etwas für die Torbilanz tun. Insofern dürfte Wagner damit recht gehabt haben, dass Heidenheim „volles Brett draufgehen wird“. Am Ende könnten die Kölner nun aber auch mit einer Niederlage leben. Denn der FC ist mit 32 Zählern bei dann nur noch einem ausstehenden Spiel nicht mehr einzuholen. Damit hat auch Lukas Kwasniok recht gehabt, der frühzeitig in der Saison betonte, dass er fest davon überzeugt ist, vor dem Duell bei den Bayern am letzten Spieltag durch zu sein.

    Bekanntlich ist Kwasniok nicht mehr Trainer. Die Kölner schauen nach einem beeindruckenden und euphorisierenden Saisonauftakt auf eine insgesamt durchwachsene Spielzeit zurück. Wirklich zufrieden können die Geißböcke mit vielen Leistungen und auch mit den 32 Punkten nicht sein. Es kam schließlich nicht oft vor, dass eine Mannschaft mit dieser Punktzahl schon frühzeitig die Klasse gehalten hat.

    Ein weiterer Kandidat ist raus: St. Pauli kann den 1. FC Köln nicht mehr einholen

    Leipzig gewinnt gegen St. Pauli
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    Ein weiterer Kandidat ist raus: St. Pauli kann den 1. FC Köln nicht mehr einholen

    Der FC ist dem auch rechnerischen Klassenerhalt wieder ein Stückchen näher gekommen. Und das ohne selbst aktiv zu werden. Denn RB Leipzig ließ den Kiezkickern am 33. Spieltag keine Chance. Der FC St. Pauli kann den 1. FC Köln nicht mehr einholen.

    Der Klassenerhalt ist für den FC ohnehin schon nahezu sicher. Jetzt gibt es eine Variable, die den unwahrscheinlichen Fall noch einmal verringert. Denn für den FC St. Pauli sind die Geißböcke nicht mehr erreichbar. Der Blick richtet sich jetzt am Abend auf den VfL Wolfsburg. Und die Niedersachsen empfangen den FC Bayern München.

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    So wirklich viel Zweifel gibt es nicht mehr am sicheren Klassenerhalt. Der FC St. Pauli hat einige weitere zerstreut. Denn die Kiezkicker haben den wichtigen Sieg gegen RB Leipzig verpasst. Die Mannschaft von Alexander Blessin hätte bei den Sachsen drei Punkte einfahren müssen, um den sicheren Klassenerhalt noch zu erreichen. Der Rückstand zu Rang 15 betrug vor dem Spieltag sechs Zähler. Heißt: Nur mit zwei Siegen hätte überhaupt noch die Chance bestanden, jenes rettende Ufer und auch die Geißböcke zu erreichen. Das ist seit Samstagnachmittag ganz sicher vom Tisch. Die Nordlichter schlugen sich bei RB zwar achtbar, unterlagen am Ende aber verdient 1:2. Xaver Schlager und Willi Orban trafen für Leipzig. Kurz vor Spielende verkürzte Abdoulie Cessay. Doch die Aufholjagd kam zu spät. Jackson Irvine hatte in der Nachspielzeit die Chance auf den Ausgleich, vergab aber.

    Die Augen sind auf Wolfsburg gerichtet

    Während Leipzig den dritten Platz damit sicher hat, ist für St. Pauli nur noch der Relegationsplatz möglich. Und somit wird der Blick am Abend Richtung Wolfsburg gehen. Dort kämpft die direkte Konkurrenz um wichtige Punkte. Aktuell liegen St. Pauli und die Niedersachsen punktgleich auf den Rängen 16 und 17. Die Situation will das Team von Dieter Hecking verändern. Allerdings trifft der VfL auf Bayern München und hat seit mehr als zehn Jahren nicht mehr gegen den Rekordmeister gewonnen. Das Hinspiel ging sogar mit einem 8:1 an die Bayern. Sollte der VfL ebenfalls nicht gewinnen, ist Köln ganz sicher durch. Sollten die Wölfe wiederum verlieren, ist für den 1. FC Heidenheim noch alles offen – zumindest der Relegationsplatz. Gewinnt der FCH am Sonntag in Köln, hätten alle drei Schlusslichter 26 Punkte auf dem Konto. Trainer Frank Schmidt gab sich kämpferisch, erklärte das Licht sei an der Ostalb noch an.