Routine statt Rochade: René Wagner setzt beim 1. FC Köln auf eine andere Marschroute im Abstiegskampf

René Wagner beim Training des 1. FC Köln
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Routine statt Rochade: René Wagner setzt beim 1. FC Köln auf eine andere Marschroute im Abstiegskampf

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Lukas Kwasniok geht der aktuelle FC-Chefcoach wohl eher auf Nummer sicher. Denn der 37-Jährige vertraut bei seiner ersten Elf eher auf die Routiniers anstatt auf die Youngster beim 1. FC Köln: René Wagner setzt auf Erfahrung und eine gewisse Eingespieltheit.

Der Ausflug in die Bundesliga dauerte für junge Talente wie Fynn Schenten oder Cenny Neumann nicht lange. Unter Lukas Kwasniok bekamen die Nachwuchsspieler der Geißböcke noch Einsatzzeit, René Wagner hingegen setzt auf die älteren und erfahreneren Akteure und hofft auf deren Routine im Klassenkampf.

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Zu Beginn der Woche ploppte mal wieder ein Transfergerücht über ein mögliches Talent auf, an dem die Kölner aktuell interessiert seien. Der 16-jährige Matej Diket soll es den Kölnern angetan haben. Mit zahlreichen Toren hat der Youngster schon Aufmerksamkeit auf sich gezogen, auch weitere Clubs aus Europa sollen interessiert sein. Unweigerlich fühlt man sich an andere Nachwuchsspieler erinnert, die bislang auf ihren Durchbruch bei den Kölnern warten. Spieler, wie Patrik Kristal, der estnischer Nationalspieler ist und in der Kölner U21 Spielpraxis sammelt. Kristal gilt als großes Talent, dem man durchaus mittelfristig den Sprung zu den Profis zutraut. Ob er gelingt, ist natürlich noch offen. Aktuell sind Spieler wie Fynn Schenten und vor allem Youssoupha Niang schon ein großes Stück weiter. Und doch nicht mehr so weit, wie es vor einigen Wochen schien. Denn unter René Wagner hat sich gerade in Sachen Aufstellung dann doch etwas verändert.

Schenten spielt aktuell keine Rolle

Fynn Schenten spielt seit seiner Erkrankung keine Rolle mehr bei den Profis, wurde seit seinem letzten Auftritt gegen den FC Augsburg nicht mehr berücksichtigt. Im Trainingslager in La Nucia hatte der Youngster den damaligen Trainer Lukas Kwasniok offenbar gänzlich überzeugt. Gegen den 1. FC Heidenheim lief der 18-Jährige bei seinem Profi-Debüt von Beginn an auf, spielte auch gegen den FC Bayern München mehr als 20 Minuten und kommt mittlerweile auf sieben Profi-Einsätze. Seit Februar spielt der Stürmer im Nachwuchs, hauptsächlich bei der U21. Eigentlich war er nun für die U19 vorgesehen, doch eine muskuläre Verletzung bremst Schenten aus. Niang war schon im vergangenen Sommer nah an Kader-Einsätzen, doch der Angreifer verletzte sich im Trainingslager, fiel lange aus. Sein Debüt gab es ebenfalls gegen Heidenheim, auch der 19-Jährige kommt mittlerweile auf sieben Einsätze. Bis zum Spiel gegen Leverkusen hatte es für den Youngster unter René Wagner nicht für den Kader gereicht.

Vermutlich aufgrund der Verletzung von Ragnar Ache wurde Niang gegen Leverkusen zur Option, kam in der Schlussphase. Aktuell deutet viel daraufhin, als würde Wagner in der heißen Saisonphase lieber auf Erfahrung statt Youngster setzen. Das erklärte der Coach zuletzt an dem Beispiel Felipe Chávez. Das Talent ist von Bayern München ausgeliehen, konnte sich bislang aber nicht durchsetzen. „Felipe ist ein Spieler, der in jedem Training Gas gibt. Er hat eine unfassbare Qualität mit dem Ball“, sagte Wagner. „Er ist aber noch sehr jung und hat wenig Bundesliga-Erfahrung. Da kann er nichts für, aber für mich als Trainer, der dafür sorgen muss, dass wir in der Klasse bleiben, greift man unter Stress auf den Spieler zurück, der die Situation schon kennt. In zehn Jahren ist er selbst der erfahrene Spieler. Dann muss der Trainer entscheiden, ob er den jungen oder den erfahrenen bringt.“

Zudem scheint Wagner ein für ihn festes Gerüst gefunden zu haben. Der Großteil der Mannschaft ist gesetzt. Vor der Saison hatte Lukas Kwasniok angekündigt, keine Stammelf zu haben, aber einen Pool aus potenziellen Start-Spielern, die zum Einsatz kommen können. Und als wollte der Trainer mit Nachdruck zu seinem Wort stehen gab es in der Hinrunde nicht zwei Spiele mit der gleichen Startelf. Das natürlich auch der Verletzungsmisere geschuldet, die setzte aber so richtig erst ab Spieltag zwölf ein. Auch Wagner wechselte bislang seine Anfangsformation immer wieder. Das aber auch aufgrund der Verletzung von Ragnar Ache oder der Sperre von Eric Martel und am kommenden Wochenende Isak Johannesson. Ganz offensichtlich ist die Marschroute für den Klassenerhalt Routine statt Rochade. Erfahrung und eine gewisse Eingespieltheit.


Der 1. FC Köln und das Verletzungspech: Der wahre Preis der Ausfälle

Ragnar Ache muss verletzt vom Platz
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Der 1. FC Köln und das Verletzungspech: Der wahre Preis der Ausfälle

Ragnar Ache kämpft nach seiner Muskelverletzung um ein Comeback, während der 1. FC Köln am Ende einer Saison voller Ausfälle um den Klassenerhalt ringt. Eine Studie der Deutschen Sporthochschule Köln zeigt nun auf, wie teuer diese sind für den 1. FC Köln: Der wahre Preis der Verletzungen.

Dass Verletzungen nicht nur den Kader, sondern auch die Tabellenlage und die finanziellen Perspektiven eines Vereins beeinflussen können, zeigt eine Studie der Deutschen Sporthochschule Köln, an der ausgerechnet FC-Kapitän Timo Hübers als wissenschaftliche Hilfskraft mitgearbeitet hat.

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Ragnar Ache zeigte sich im Interview mit Sky am Samstag, unmittelbar vor Anpfiff der Partie gegen Leverkusen, kämpferisch. „Wir arbeiten jeden Tag hart daran, mich wieder fit zu machen. Ich habe immer noch die Hoffnung, diese Saison ein Spiel zu machen“, sagte der 27-Jährige. Worte, die symptomatisch für eine Saison sind, in der einige Spieler des 1. FC Köln erhebliche Teile im Behandlungsraum verbringen. Seit dem 8. Spieltag stand den Geißböcken mit nur einer einzigen Ausnahme stets mindestens ein Akteur verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Neun Spieler allein wegen Muskelbeschwerden. Insgesamt über 30 Ausfälle verzeichneten die Rheinländer in der laufenden Spielzeit.

Jüngst hatte sich Ache eine Blessur im Spiel gegen den FC St. Pauli zugezogen. Ausgerechnet in einer Phase, in der er sich in anhaltend guter Form präsentierte und zu einem der wichtigsten Akteure in der FC-Offensive avancierte. Sein Fall steht exemplarisch für ein Problem, das auch wissenschaftlich messbar ist: Eine im Jahr 2025 veröffentlichte Studie der Deutschen Sporthochschule Köln zeigt, wie sehr Verletzungen und Spielerausfälle die Tabellenplatzierung beeinflussen können.

Verletzungen als messbarer Misserfolgsfaktor

Auffällig in diesem Zusammenhang ist ein prominenter Mitwirkender: Ausgerechnet der derzeit rekonvaleszente FC-Kapitän Timo Hübers war als wissenschaftliche Hilfskraft an einer im Jahr 2025 veröffentlichten Studie der Deutschen Sporthochschule Köln beteiligt. In der Untersuchung wurden sieben Bundesliga-Spielzeiten zwischen 2014/15 und 2020/21 analysiert, um der Frage nachzugehen, wie sich Verletzungen auf den Tabellenplatz, die Punkteausbeute und die damit verbundenen Einnahmen auswirken.

Das zentrale Ergebnis zeigt eine signifikant negative Beziehung zwischen der Schwere von Verletzungen und der sportlichen Leistung in den beiden höchsten deutschen Spielklassen. Je größer die Belastung durch Ausfälle, desto schlechter fällt die Platzierung aus. Konkret belegt die Studie für die 2. Bundesliga, dass 333 zusätzliche Verletzungstage einem Verlust von einem Tabellenplatz entsprechen. Auch die Verletzungsinzidenz wirkt sich messbar aus: 2,64 zusätzlich verletzte Spieler bzw. 0,71 pro Spieltag fehlende Akteure führen jeweils zu einem Rangverlust.

In der 1. Bundesliga liegt die Schwelle höher. Hier entspricht ein Verlust von einem Tabellenplatz 4,33 zusätzlich verletzten Spielern oder 1,62 pro Spieltag fehlenden Spielern. Insgesamt zeigt sich somit, dass sich Verletzungen in der 2. Liga schneller und deutlicher auf die Tabelle auswirken als im Oberhaus. Gleichzeitig sind die finanziellen Einbußen durch verletzungsbedingte Leistungseinbrüche erheblich – insbesondere für Teams, die in der 1. Bundesliga um die vorderen Plätze kämpfen.

Grenzen der Aussagekraft

So deutlich die Zusammenhänge auch erscheinen mögen, ganz ohne Einschränkungen lassen sich die Ergebnisse nicht übertragen. Zwar weist die Studie eine statistisch signifikante Beziehung zwischen Verletzungen und Tabellenplatz nach, sie kann jedoch keine eindeutige Kausalität belegen. Denkbar ist beispielsweise, dass sportlich schwächere Teams zugleich über eine weniger gut ausgebaute medizinische Infrastruktur verfügen, wobei das eine nicht zwangsläufig die Ursache des anderen ist.

Hinzu kommt, dass die Qualität der Ausfälle unberücksichtigt bleibt. Zwar erfasst die Untersuchung Kennzahlen wie die Spieltagsabwesenheit, sie unterscheidet aber nicht systematisch zwischen Schlüsselspielern und Ergänzungsspielern. Der Ausfall eines Leistungsträgers wird statistisch gleich behandelt wie der eines Reservisten, obwohl die sportlichen und finanziellen Folgen erheblich variieren können. Gerade beim 1. FC Köln fällt dieser Aspekt ins Gewicht, da mit Abwehrchef Hübers bereits früh in der Saison und nun zum Saisonfinale Ache zwei zentrale Akteure betroffen waren.

Zudem bleiben externe Einflussfaktoren unberücksichtigt. Trainerwechsel, Wintertransfers, taktische Anpassungen oder individuelle Formschwankungen können sowohl die Verletzungshäufigkeit als auch die sportliche Leistung beeinflussen. In der Analyse werden diese Faktoren jedoch nicht gesondert berücksichtigt.

Ohne Ache zum Ziel

Den Geißböcken bleiben drei Spieltage, um nach einer turbulenten Saison mit zwischenzeitlich erheblichen Personalsorgen dennoch den Klassenerhalt zu sichern. In der Spitze fehlten dem FC acht Spieler mit Muskelverletzungen. Bereits am kommenden Samstag gegen Union Berlin kann die Mannschaft von René Wagner ihr Saisonziel erreichen. Damit die Kölner aus Köpenick Zählbares mitnehmen, wird es erneut darauf ankommen, eine Lösung ohne ihren Zielspieler zu finden, ähnlich wie zuletzt gegen Leverkusen. Für Ache selbst dürfte ein Einsatz, wenn überhaupt, erst im Saisonendspurt gegen den FC Bayern realistisch sein. Zu wünschen wäre es ihm.


Ungewisse Zukunft und Suche nach Alternativen: Diese Spieler könnten Eric Martel beim 1. FC Köln ersetzen

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Ungewisse Zukunft und Suche nach Alternativen: Diese Spieler könnten Eric Martel beim 1. FC Köln ersetzen

Die Zukunft von Eric Martel beim 1. FC Köln ist auch drei Spieltage vor Saisonende weiter ungewiss. Der Vertrag des defensiven Mittelfeldspielers läuft im Sommer aus, Interessenten ploppen auf. Und so verwundert es nicht, dass man sich nach Alternativen umschaut beim 1. FC Köln: Wer könnte auf Eric Martel folgen?

Eric Martel gehört beim 1. FC Köln zum Stammpersonal und bestritt in der laufenden Saison bislang 29 von 31 Bundesligaspielen. Einzig am 17. sowie am 28. Spieltag musste er aufgrund einer Gelb- bzw. Gelb-Rot-Sperre pausieren. Auch wenn der gebürtige Straubinger in der Rückrunde nicht mehr ganz an die starke Hinrunde anknüpfen kann, so ist er auch unter (Interims-)Coach René Wagner nach dem Abgang von Cheftrainer Lukas Kwasniok weiter gesetzt. Hinter der Zukunft in Köln stehen aber weiter Fragezeichen. Zuletzt ploppt ein kolportiertes Interesse des VfL Wolfsburg auf.

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Auch zuletzt stand Eric Martel im rheinischen Duell gegen Bayer 04 Leverkusen (1:2) 85 Minuten auf dem Rasen. In der Schlussphase wurde er aus taktischen Gründen für eine offensivere Ausrichtung ausgewechselt. Aus Kölner Sicht ist die Situation klar. Man würde den Mittelfeldspieler gerne halten und den im Sommer auslaufenden Vertrag verlängern. Allerdings hat auch das Zögern Martels seine Verhandlungsposition beeinflusst und dem FC zu denken gegeben. Der Club beschäftigt sich längst bereits mit möglichen Optionen. Bei den aufgeführten Alternativen handelt es sich jedoch nicht um konkrete Gerüchte, sondern um eine Aufzählung möglicher Alternativen. Eine der ersten genannten war schon im Winter der dänische U21-Nationalspieler Silas Andersen vom schwedischen Erstligisten BK Häcken. Er gilt als robuster Abräumer im Mittelfeld und soll dem Vernehmen nach für eine Summe im Bereich von sieben Millionen Euro zu haben sein. Ein Angebot der Kölner in Höhe von rund vier Millionen Euro soll bereits eingegangen sein. Jedoch war dies zu wenig für den schwedischen Meister von 2022. Andersen hat seinen Vertrag mittlerweile allerdings verlängert.

Zwei alte Bekannte

Mit Ellyes Skhiri könnte ein Spieler interessant werden, der bereits von Sommer 2019 bis Sommer 2023 für den „Effzeh“ auflief. Seit seinem Wechsel zu Eintracht Frankfurt stagniert die Karriere des Tunesiers jedoch ein wenig. In der laufenden Saison kam er zwar wettbewerbsübergreifend in 31 Partien zum Einsatz, dabei stand er allerdings nur 17 Mal in der Anfangsformation. An Köln hat der laufstarke Mittelfeldmann gute Erinnerungen, war er doch unangefochtener Stammspieler und Leistungsträger. Mit bald 31 Jahren könnte der kommende Sommer für Skhiri möglicherweise die letzte Chance sein, noch einmal woanders anzugreifen und einen längerfristigen Vertrag zu unterschreiben. Sein Arbeitspapier in Frankfurt ist noch bis Sommer 2027 datiert. Daher können die Hessen ihn wohl nur noch in diesem Sommer für eine vergleichsweise angemessene Ablösesumme verkaufen. Mit CAA Stellar hat Skhiri zudem den gleichen Berater wie Köln-Neuzugang Isak Johanesson.

Ein weiterer Name mit Kölner Vergangenheit, der medial bereits genannt wurde, ist der von Yannick Gerhardt. Der Bruder von Anna Gerhardt aus der Frauenmannschaft des 1. FC Köln spielt seit mittlerweile knapp zehn Jahren beim VfL Wolfsburg, der 2016 rund 13 Millionen Euro für den gebürtigen Würselener an den Rhein überwies. Mit mittlerweile 32 Jahren hat Gerhardt viel erlebt, spielte mit den Wölfen vor einigen Jahren sogar in der Champions League. Die Realität und Gegenwart sieht allerdings anders aus. Mit 25 Punkten steht der VfL Wolfsburg auf dem vorletzten Tabellenplatz und steht somit kurz vor dem Abstieg in die 2. Bundesliga. Ob der flexibel einsetzbare Defensivmann den Weg nach fast 300 Pflichtspielen für die Niedersachsen allerdings mit antritt, erscheint mehr als nur fraglich. In Köln wäre Gerhardt im Falle einer Rückkehr sicher auf Anhieb ein Führungsspieler, der mit seiner Erfahrung und Variabilität viel Unterstützung für die jungen Spieler und Soforthilfe auf mehreren Positionen liefern kann.

Der 1. FC Köln als Karriere-Anheizer

Neben zwei Ex-Kölnern brachte DERWESTEN zuletzt weitere Namen ins Gespräch. Die Rede ist unter anderem von Mahmoud Dahoud, der wie Skhiri bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag steht. Mittlerweile 30 Jahre alt, spielt der zentrale Mittelfeldspieler seit der Ankunft von SGE-Coach Albert Riera keine Rolle mehr in den Planungen der Hessen und wird den Club nach Ablauf seines Vertrags im Sommer verlassen. Auch wenn Dahoud mit knapp 200 Bundesligaeinsätzen wie Gerhardt zuvor eine Menge an Erfahrung im deutschen Oberhaus mitbringt, dürfte seine Vergangenheit bei Borussia Mönchengladbach bei einigen Fans für Unverständnis sorgen. Der Spieler wäre zwar ablösefrei zu haben, die Kölner Verantwortlichen werden sich die Verpflichtung eines ehemaligen „Fohlen“ aber sicher überlegen.

Ein weiterer Spieler, der für die Kölner möglicherweise eine interessante Option sein könnte, ist Gerhardts Teamkollege Matthias Svanberg. Der schwedische Nationalspieler ist mit 27 Jahren noch relativ jung und hat noch einige Jahre vor sich, dazu ist er von seiner Statur und Körpergröße her Eric Martel ziemlich ähnlich. Ähnlich wie auch Gerhardt ist er kein Stammspieler in Wolfsburg und könnte sich vor allem bei einem Abstieg auf die Suche nach einer neuen sportlichen Herausforderung machen. Svanbergs Vertrag beim VfL läuft noch bis Sommer 2027, sein Marktwert wird derzeit auf rund 9 Millionen Euro taxiert. Mit Elvis Rexhbecaj hat der VfL Wolfsburg zudem bereits einen alten bekannten als Rückkehrer für das zentrale Mittelfeld verpflichtet.

Egal, wie sich Martel und/oder der 1. FC Köln entscheiden werden, mit einer Verkündung dürfte wohl nicht allzu schnell zu rechnen sein. Zu unwahrscheinlich erscheint eine Entscheidung beider Partien aktuell inmitten einer Phase, in der man um die sportliche Zukunft in der höchsten deutschen Spielklasse kämpft. Vermutlich ein entscheidender Punkt in Martels Vorstellung vom Verbleib in Köln.

Mr. Zuverlässig: Sebastian Sebulonsen will den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln und dann zur WM

Sebastian Sebulonsen will noch zur WM
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Mr. Zuverlässig: Sebastian Sebulonsen will den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln und dann zur WM

Bei der norwegischen Nationalmannschaft bangt er um das WM-Ticket, dagegen ist er ein Dauerbrenner beim 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen hofft auf den Klassenerhalt und die WM mit Norwegen. Dazu will er in den verbleibenden Spielen alles tun.

In den Fokus gerät er nur selten, dabei ist er einer der Dauerbrenner bei den Geißböcken und ruft konstant seine Leistung ab. Sebastian Sebulonsen gehört zu den Gewinnern der Saison.

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Eine erste Duftmarke setzte er im vergangenen Sommer direkt mit einem schicken Tor gegen Leicester City. Sebastian Sebulonsen war gerade erst unter Vertrag genommen. Im Trainingslager in Bad Waltersdorf wollte der Norweger einen guten Eindruck hinterlassen. Und schon im Testspiel gegen den englischen Zweitligisten in Graz waren erst wenige Minuten gespielt, als Sebulonsen einnetzte. Seitdem ist nahezu eine gesamte Saison gespielt und der Schienenspieler aus dem Stammgerüst der Geißböcke eigentlich nicht mehr wegzudenken. „Ich bewerte mich nicht gerne selbst, das überlasse ich lieber anderen. Ich bin einfach glücklich, dass ich der Mannschaft helfen kann und viel auf dem Platz stehe“, sagte der Norweger nun im vereinsinternen Interview bei „fc.de“. Auf dem Platz stand Sebulonsen oft. Der 26-Jährige stand 30 Mal im Kader, spielte 30 Mal, 27 Mal von Beginn an. Insgesamt kommt der Norweger auf mehr als 2400 Einsatzminuten. Nur Eric Martel und Jakub Kaminski spielten von den Feldspielern mehr.

„Hoffentlich zeigen wir zwei gute Leistungen“

Sebulonsen ist längst eine feste Größe. Auch, weil der Norweger auf mehreren Positionen einsetzbar ist. Der gelernte Schienenspieler lief in dieser Saison auch als Innenverteidiger auf. „Zuvor hatte ich noch nie in der Innenverteidigung gespielt, dort ist das Gefühl anfangs natürlich etwas anders als auf deiner gewohnten Position. Ich konnte dadurch aber viel lernen“, sagt Sebulonsen. „Als Innenverteidiger bist du häufiger am Ball und hast mehr Verantwortung im Aufbauspiel. Dazu verteidigst du nicht so viel nach vorne, sondern sicherst mehr nach hinten ab und organisierst das Team. Als dynamischer Spieler mag ich es, meine Geschwindigkeit zu nutzen.“ Vielleicht noch ein Manko des Stammspielers – als Schienenspieler ist Sebulonsen bislang nicht so wirklich torgefährlich. Er hat weder einen Treffer erzielt, noch einen vorbereitet. Auch, wenn sich die FC-Bosse da vielleicht ein wenig mehr versprochen hätten, das Vertrauen hat Sebulonsen allemal.

Und so wird er auch in den kommenden Spielen der Saison eine wichtige Rolle im Kölner Gebilde einnehmen. Und das Ziel ist klar – gerade gegen die direkte Konkurrenz aus Berlin und Heidenheim. „Hoffentlich zeigen wir zwei gute Leistungen und lassen es erst gar keine 50:50-Spiele werden. Unser Fokus liegt voll auf dem Spiel in Berlin. Wir wollen dort eine noch bessere Leistung als gegen Leverkusen auf den Platz bringen“, sagt Sebulonsen. Dort hatten die Kölner bekanntlich gut gespielt, standen allerdings am Ende mit leeren Händen da. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, auf das wir aufbauen können. Wenn wir das in die nächsten Partien mitnehmen und dann wieder effizienter vor dem Tor sind, werden wir auch wieder Siege einfahren“, sagt der Norweger. Und vermutlich wird bereits einer reichen, um den Klassenerhalt so gut wie sicher zu haben.

Für den 26-Jährigen gibt es aber noch ein weiteres Ziel. Der Schienenspieler könnte noch in das WM-Aufgebot von Norwegen rutschen. Dort gab Sebulonsen Ende letzten Jahres sein Debüt, war aber seitdem nicht mehr berücksichtigt worden. Das soll sich durch gute Leistungen und wennmöglich dem Klassenerhalt ändern.


Jonas Hector übt nach der 1:2-Niederlage des 1. FC Köln nicht nur an der Elfmeter-Entscheidung Kritik

Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim
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Jonas Hector übt nach der 1:2-Niederlage des 1. FC Köln nicht nur an der Elfmeter-Entscheidung Kritik

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Nationalspieler über die 1:2-Niederlage des 1. FC Köln: Jonas Hector übt nicht nur am Elfmeter Kritik. Der Ex-Kapitän findet auch Worte für die mangelnde Chancenverwertung.

Die 1:2-Niederlage gegen Bayer Leverkusen wirkte auch beim ehemaligen Nationalspieler nach Vor allem war es wieder einmal eine Schiedsrichter-Entscheidung, die der Ex-Kapitän kritisierte. Zu der Situation der Geißböcke äußerte sich der ehemalige Nationalspieler in seinem Podcast „Schlag und fertig“.

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Jonas Hector und die Linie der Unparteiischen kommen wohl nicht mehr zusammen. Zumindest nicht aktuell. Das vermeintliche Handspiel von Eric Martel sorgte jedenfalls beim Ex-Nationalspieler für Unmut. Dabei ärgerte den ehemaligen Abwehrspieler, der sich bekanntlich auch das ein oder andere Wortgefecht mit den Unparteiischen lieferte, gar nicht so sehr der Pfiff an sich. „Ich finde, dass er den Elfmeter pfeift, gar nicht so schlimm. Wenn du die Bewegung siehst, und das hat der Schiedsrichter auch mehrmals angezeigt, ist er der Meinung, die Hand geht runter zum Ball. Eric hat sich ein bisschen reingelehnt in den Ball. Da hast du eine Bewegung zum Ball“, sagt Hector. „Nur im Nachgang muss etwas passieren. Der DFB hat gesagt, die Situation war nicht strafbar. Es hätte kein Elfmeter geben dürfen. Nur, wo ist dann der Fehler passiert? Wahrscheinlich zwischen Keller und Schiedsrichter.“

„Das macht mich als Fan ratlos“

Hector hätte sich einmal mehr gewünscht, dass sich der Schiedsrichter die Szene selbst noch einmal anschaut. „Wenn das unklar ist, dann geh doch bitte noch mal raus und guck es dir an“, sagt Hector und nennt als weiteres Beispiel das Pokalspiel zwischen Stuttgart und Freiburg, wo es ähnliche Szenen gab. „Da frage ich mich schon, was das alles soll. Die Unverhältnismäßigkeit in den Entscheidungen macht mich als Fan ratlos, als Zuschauer. Das nervt mich.“ Doch Hector kritisierte nicht nur die Szene um das Handspiel. Der ehemalige Nationalspieler sprach auch über Said El Mala. Der Kölner Youngster hatte gleich mehrere gute Aktionen, die er nicht nutzen konnte. „Wenn er einen guten Tag hat, dann macht er wahrscheinlich mindestens zwei Tore“, sagt Hector. „Was ich bei ihm schade finde, ist, dass er manchmal wirklich die falsche Entscheidung trifft, wo du sagen kannst: Spiel jetzt vielleicht einmal ab und dann kriegst du den Ball ja noch mal.“

So gab es in mehreren Situationen Spieler, die sich ebenfalls ein Abspiel gewünscht hätten. Zumindest konnte man die Gestik von etwa Isak Johannesson so interpretieren. „Aber er nimmt sich die Dinger. Und wenn er dann nicht trifft, nimmst du ihn im Nachgang eben mit in die Verlosung“, sagt Hector, der generell mit der Chancenverwertung haderte. „Das sind die Spiele, die in dieser Saison verlorengehen. Egal, ob gegen Leipzig oder Dortmund zu Hause, die Spiele sind alle relativ ähnlich verlaufen, du hast immer als knapper Verlierer dagestanden. Das zieht sich wirklich durch die Saison“, so Hector. „Hättest du da mal eins oder zwei dieser Spiele gewonnen, dann hättest du jetzt gar keine Sorgen mehr drei Spieltage vor Schluss.“ 


„Lieblingsinfluencer“ Timo Hübers zwischen Comeback und neuem Vertrag: „Ich glaube nicht, dass das noch so lange dauert“

Timo Hübers arbeitet an seinem Comeback
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„Lieblingsinfluencer“ Timo Hübers zwischen Comeback und neuem Vertrag: „Ich glaube nicht, dass das noch so lange dauert“

Aktuell sind die Kölner in der Innenverteidigung wieder besser aufgestellt, als noch im Winter. Dennoch wird die Rückkehr des eigentlichen Abwehrchefs sehnlich erwartet beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Timo Hübers?

Die Bilder von der Verletzung des Abwehrspielers sind immer noch präsent. Doch Timo Hübers arbeitet mit Hochdruck an der Rückkehr in den Fußball-Alltag. Und das zuletzt in perfekter Umgebung.

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Eine Wasserstandsmeldung über die konkrete Zukunft gab es zuletzt nicht. Der Ist-Zustand: Aktuell läuft der Kontrakt des Kölner Abwehrchefs am Saisonende aus und Timo Hübers kann sich im Gegensatz zu seinen Mitspielern aktuell nicht so wirklich über starke Leistungen auf dem Platz für mehr empfehlen. Bekanntlich hat sich der Ex-Kapitän der Geißböcke im Hinspiel gegen Borussia Dortmund schwer am Knie verletzt. Gleich mehrere Bänder waren wohl gerissen, nach dem Duell stand wohl sogar die Karriere auf dem Spiel. Auch jetzt scheint noch nicht klar zu sein, wann der Abwehrspieler wieder mit der Mannschaft gegen den Ball treten, geschweige denn in den Wettkampf wieder einsteigen kann. Doch die Gespräche über eine Vertragsverlängerung laufen. „Wir sind da auf einem ganz guten Weg, uns dann auch einig zu werden“, sagt Hübers in der aktuellen Folge des FC-Podcasts von Radio Köln. „Ich glaube auch nicht, dass das noch so lange dauert.“

Zustimmung der Mitspieler

Wie immer bei schweren Verletzungen ist nicht mit Sicherheit gesagt, dass der 29-Jährige an alte Leistungen anknüpfen, auf höchstem Niveau spielen kann. Damit das gelingt arbeitet Hübers mit Hochdruck an seinem Comeback. Und ein halbes Jahr nach der Verletzung und vier Monate ohne Krücken fällt das Reha-Fazit doch gut aus. „Ich bin da auf einem richtig guten Weg. Natürlich habe ich noch ein Kraftdefizit“, sagt der Abwehrspieler. Gerade die verloren gegangene Muskelmasse gelte es nun aufzutrainieren. Aber: „Ich kann das Knie wieder voll belasten.“ Eine Erleichterung. Die vergangenen beiden Wochen arbeitete Hübers in den Bergen an seiner Rückkehr. Auf Instagram veröffentlichte der Innenverteidiger gleich mehrere Bilder, die den Niedersachsen auf dem Gravel-Bike, beim Training im Reha-Raum sowie bei ersten Ball-Übungen mit der VR-Brille zeigen.

Und die Kommentare der Kölner Mitspieler ließen nicht lange auf sich warten. Jan Thielmann schrieb mit einem Augenzwinkern einfach nur „Lieblingsinfluencer“, Likes schickten unter anderem Tom Krauß, Ragnar Ache und Marvin Schwäbe. „Ich bin ja nicht der, der auf Social Media so aktiv ist. Es ist aber ein gutes Tool um die Leute daran teilhaben zu lassen“, sagt der 29-Jährige. „Die Jungs haben sich auch gefreut.“ Ein Fan kommentierte, dass der ehemalige Kapitän offenbar den gesamten Fanshop leer gekauft habe. Denn Hübers ist gleich in mehreren Köln-Trikots zu sehen. Überhaupt sei die Anteilnahme der Fans nach der „heftigeren“ Verletzung „überwältigend“ gewesen. Das habe geholfen. Wann Hübers wieder auf den Platz zurückkehrt, ist offen. Doch schon zu Beginn des Jahres hatte er deutlich gemacht, dass die Karriere nicht beendet sei. „Das absolute Ziel ist es, wieder fit zu werden und ein paar gute Fußballjahre zu haben“, sagt Hübers.

„Die Ausgangslage ist super“

Und das wohl erst einmal in Köln. Ob Hübers ohne Verletzung weiterhin beim FC geblieben wäre, ist offen. Der Abwehrspieler hatte in der Vergangenheit angedeutet, dass ihn ein Wechsel ins Ausland generell reizen könne. Doch der Innenverteidiger betont auch, dass im Fußball nicht immer alles planbar sei. „Dass man manchmal in Dinge reinstolpert oder dass man – wenn sie einem ans Herz gewachsen sind – länger bleibt, als zunächst angenommen“, so der Ex-Kapitän. Pläne für die Karriere nach dem Fußball gäbe es schon, möglicherweise auch im Fußball.

Für den FC geht es ebenfalls um die Zukunft, aktuell um den Klassenerhalt. Und Timo Hübers hat unter dem neuen Trainer eine Entwicklung ausgemacht. „Wir wirken schon gefestigter. Die Spiele sind nicht mehr ganz so spektakulär, aber deutlich ergebnisorientierter“, sagt der 29-Jährige. „Die Serie aus vier ungeschlagenen Spielen belegt es ja.“ Aus der Niederlage gegen Leverkusen könne man mitnehmen, „dass man mit so einer Leistung die nächsten beiden Spiele gewinnen kann. Man kann es jetzt über die Ziellinie bringen. Die Ausgangslage aus Tabellensicht ist super.“ Die Vertragsgespräche werden wohl ebenfalls zeitnah über die Ziellinie gebracht.


Kommt es zum Abgang beim 1. FC Köln? Eric Martel im Fokus des VfL Wolfsburg

Wie geht es weiter mit Eric Martel?
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Kommt es zum Abgang beim 1. FC Köln? Eric Martel im Fokus des VfL Wolfsburg

Am Wochenende stand der Mittelfeldspieler aufgrund eines vermeintlichen Handspiels im Fokus. Thema bleibt aber nach wie vor die Vertragssituation des Sechsers. Nun gibt es offenbar einen Interessenten für den Spieler des 1. FC Köln: Der VfL Wolfsburg ist an Eric Martel interessiert.

Bleibt er oder gibt es den Wechsel? Die Vertragssituation von Eric Martel ist nicht geklärt. Nun bringt sich ein direkter Konkurrent in Stellung.

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Eric Martel war noch sichtbar angefressen, da war die Begegnung für den Sechser auf dem Platz schon längst beendet. Der Mittelfeldspieler war ausgewechselt worden und haderte nun von der Bank aus mit so einigen Entscheidungen von Robert Hartmann. Dass Spieler und Unparteiischer in diesem Duell nicht mehr zukommen würden, lag wohl vor allem an der Szene der ersten Halbzeit. Der 23-Jährige hatte den Ball mit irgendwas zwischen Schulter und Arm berührt, sich aber zugegebenermaßen unglücklich Richtung Kugel bewegt. Hartmann entschied auf Strafstoß, zum Ärger Martels und dem Rest des Teams. Wirklich glücklich war der Mittelfeldspieler verständlicher Weise nach der Niederlage nicht mehr. Ob er das in der kommenden Saison beim FC sein wird, ist nach wie vor offen. Der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft bekanntlich im Sommer aus. Martel hatte sich die Hinrunde Bedenkzeit erbeten, mittlerweile ist die Rückrunde fast dazugekommen.

Gespräche wurden bereits geführt

Viel Zeit, die beim FC dazu geführt hat, dass man sich durchaus nach Alternativen umschaut. Die Kölner Verantwortlichen würden den Sechser gerne halten, wissen um die Qualitäten, schätzen die Zuverlässigkeit, die Konstanz. Ein Angebot soll dem Vernehmen nach auf dem Tisch liegen. Doch der Club wird nicht ewig warten. Bislang sah es so aus, als läge der Verhandlungsdruck eher bei Martel. Denn die Interessenten standen noch nicht Schlange. Das dürfte sich in den kommenden Wochen ändern. Immerhin wäre der ehemalige Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft dann ablösefrei zu haben, einen Markt wird es für ihn geben. Und tatsächlich scheint sich nun ein direkter Konkurrent in Stellung zu bringen. Wie die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“ berichtet, soll sich der VfL Wolfsburg mit dem Kölner Spieler beschäftigen. Ein konkretes Angebot haben die Wölfe dem Mittelfeldspieler demnach noch nicht unterbreitet, Gespräche soll es bereits gegeben haben.

Dass der VfL Interesse zeigt, ist nicht überraschend. Denn die Wölfe hatten den Mittelfeldspieler schon in der Vergangenheit auf der Liste gehabt. Ein Wechsel zum VfL käme ohnehin – wenn überhaupt – nur beim Klassenerhalt der Niedersachsen zu Stande und nach dem jetzigen Stand auch überraschend. Martel hatte sich Bedenkzeit erbeten, um eine Entwicklung beim FC wahrzunehmen. Die des VfL war in dieser Saison sicherlich keine positive. Allerdings will sich Wolfsburg in der kommenden Spielzeit neu aufstellen. Namen wie Niclas Füllkrug werden gehandelt. Mit Elvis Rexhbecaj hat bereits ein zentraler Mittelfeldspieler unterschrieben. Die Chancen, dass Martel beim FC bleibt, dürften mit dem Klassenerhalt sicher steigen und daran wird der Sechser mitarbeiten. Gleichzeitig dürften sich schon bald aber weitere Clubs in Stellung bringen. „Ich habe noch keine Entscheidung getroffen. Wir sind in Gesprächen“, sagte Martel noch am Samstag. Da war die Stimmung schon wieder besser.


So holt sich der 1. FC Köln am Wochenende schon den Klassenerhalt

Said El Mala jubelt nach seinem Tor gegen Bremen
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So holt sich der 1. FC Köln am Wochenende schon den Klassenerhalt

Trotz der 1:2-Niederlage gegen Leverkusen hat sich die Ausgangslage für die Geißböcke minimal verbessert. So sehr, dass das Saisonziel am 32. Spieltag schon möglich ist. So erreicht der 1. FC Köln schon am Wochenende den Klassenerhalt.

Zwar gab es am vergangenen Wochenende eine 1:2-Niederlage und damit die verpasste Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt für die Kölner. Das kann der FC am 32. Spieltag nicht nur nachholen, sondern noch toppen. Unter Umständen ist der Klassenerhalt dann nämlich schon geschafft.

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Die Enttäuschung war nach der 1:2-Niederlage gegen den ungeliebten Nachbarn aus Leverkusen groß. Kein Wunder, die Kölner waren gegen den amtierenden Vizemeister und Champions-League-Teilnehmer über weite Strecken die bessere, insgesamt die gefährlichere Mannschaft. Dazu fühlten sich die Kölner durch den umstrittenen Elfmeter nach dem vermeintlichen Handspiel von Eric Martel um Punkte gebracht, wie es Thomas Kessler später auch formulierte. Tatsächlich wäre am vergangenen Samstag für die Kölner mehr möglich gewesen. Wenngleich zur Wahrheit natürlich auch der Chancenwucher der FC-Offensive gehört. Die Kölner ließen gleich mehrere gute Möglichkeiten liegen. Alleine der Pfostenschuss von Said El Mala schaffte es in jede Zusammenfassung des Spieltags. Besonders ärgerlich: Mit einem Sieg wären die Kölner bereits sehr nahe an ihrem Saisonziel gewesen. Dann hätte St. Pauli den FC nur noch mit drei Siegen einholen können, wenn der FC gleichzeitig nicht punkten würde.

So hält der 1. FC Köln die Klasse…

Doch bei allem Ärger über die unnötige Niederlage, hat sich die Situation im Vergleich zur Vorwoche sogar minimal verbessert. Der FC muss einen Fünf-Punkte-Vorsprung gegenüber St. Pauli und einem Sechs-Punkte-Vorsprung gegenüber Wolfsburg verteidigen. Und das bei nur noch neun zu vergebenen Zählern. Heißt: In den verbleibenden drei Spielen müssen die beiden Abstiegs-Konkurrenten fünf bzw. sechs Punkte auf den FC aufholen. Aufgrund der für ein Kellerkind herausragenden Tordifferenz sind es eigentlich sogar jeweils ein Zähler mehr. Und das scheint angesichts des bisherigen Saisonverlaufs sehr unwahrscheinlich. Zumal auch der FC mit Gegnern wie Union Berlin und Heidenheim durchaus die Chance hat, die Tabellenkonstellation noch einmal zu verbessern. Und tatsächlich können die Geißböcke den Klassenerhalt schon an diesem Wochenende perfekt machen – wenn die Konkurrenz mitspielt.

Den direkten Abstieg vermeiden die Kölner schon mit einem Sieg bei den Eisernen. Da St. Pauli und Wolfsburg am letzten Spieltag noch aufeinandertreffen, könnten nicht beide Teams die Geißböcke noch abfangen. Und aus dem gleichen Grund würde in der Theorie selbst ein Remis schon reichen, um die Ränge 17 und 18 zu umgehen. Dafür sorgt die Torbilanz. Köln steht aktuell bei einer Differenz von -8, St. Pauli bei -27 und Wolfsburg bei -25. Die Relegation wäre also mit einem Zähler schon sicher. Der sichere Klassenerhalt ist in trockenen Tüchern, wenn der FC drei Punkte einfährt und die beiden Kontrahenten beide nicht gewinnen. Auch wenn die Wölfe einen Sieg einfahren und Pauli nicht gewinnt, ist Köln aufgrund der Torbilanz so gut wie sicher durch. die beiden Kontrahenten spielen nicht nur noch direkt gegeneinander, sie haben mit den Bayern und Leipzig beide am 33. Spieltag eine besonders schwere Aufgabe vor der Brust.

Die Entscheidung würde aber ohnehin erst am Sonntag fallen. Dann spielt St. Pauli gegen Mainz, Wolfsburg ist zu Gast in Freiburg.


Auf Cristiano Ronaldo folgt Said El Mala: Testet Shootingstar des 1. FC Köln den Nike-Prototyp für das Saisonfinale?

Said El Mala beim Training mit den neuen Schuhen
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Auf Cristiano Ronaldo folgt Said El Mala: Testet Shootingstar des 1. FC Köln den Nike-Prototyp für das Saisonfinale?

Mit neuen Tretern zum Klassenerhalt? Zumindest konnte man am Dienstag den Eindruck gewinnen beim Training des 1. FC Köln: Said El Mala testet möglicherweise den neuen Nike-Prototypen. Zuletzt war Cristiano Ronaldo mit den Schuhen gesehen worden.

Said El Mala wandelt auf den Spuren von Cristian Ronaldo – zumindest was das Schuhwerk angeht. Vor nicht einmal 24 Stunden tauchten Bilder des Superstars mit komplett weißen Schuhen ohne Logo auf, am Dienstag zog Said El Mala am Geißbockheim nach.

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Bei den Schuhen wird es sich wahrscheinlich um die „Nike Mercurial Superfly 11 Next-Gen“ handeln. Die sollen offiziell erst im Sommer bis Herbst verkauft werden. Möglicherweise wird es einen Launch aber auch im Vorfeld der Weltmeisterschaft geben. Eine offizielle Ankündigung vom Hersteller gibt es bislang noch nicht. Schon in der Vergangenheit wurden Nike-Prototypen ohne Markenlogo, das scheint nun auch der Fall zu sein. Denn nun kam El Mala offenbar bereits in den Geschmack der neuen Ausrüstung. Der Kölner Youngster trainierte am Dienstag in den Nike-Schuhen und bringt sich offenbar in Schusslaune für das Saisonfinale und den erhofften Klassenerhalt. Dazu könnten Punkte am Samstag gegen Union Berlin beitragen. Der Kölner Shootingstar hatte gegen Leverkusen noch einige Chancen liegengelassen. Gegen Union würde der 19-Jährige zu gerne das Dutzend Bundesliga-Treffer voll machen.

Goldener Swoosh

Die „Nike Mercurial Superfly 11 Next-Gen“ zeichnen sich durch einen leichten Stoff und eine fein gerippte Struktur aus. Bereits geleakte Bilder des Schuhs weisen auf einen kurzen Schaft des Schuhs hin. Genauso auf einen goldenen Swoosh, der rot umrandet ist. Auf der Sohle der Schuhe befindet sich eine rote Applikation auf der Innenseite ist das „M“ der Mercurial-Reihe zu sehen. Die von El Mala und Ronaldo getragenen Schuhe sind noch komplett weiß.

Said El Mala beim Training mit den neuen Schuhen

Um den Kölner Shootingstar gab es zuletzt wieder Spekulationen um dessen Zukunft. So hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, dass sich der bisherige Top-Favorit auf einen Transfer, Brighton & Hove Albion, aus dem Poker um den Youngster verabschiedet hat. Die Südengländer waren wohl nicht bereit, die offenbar geforderte Ablöse auf den Tisch zu legen. Das Angebot der Seagulls soll dem Vernehmen nach zwischen 35 und 40 Millionen Euro gelegen haben, die Geißböcke fordern angeblich rund 50 Millionen Euro. Ob ein Verbleib damit wahrscheinlicher wird, ist allerdings nicht gesagt. Denn es gibt nach wie vor Clubs, die El Malas Entwicklung im Auge behalten. Darunter Schwergewichte wie nach wie vor Chelsea und Manchester.

Auch René Wagner testet die Schuhe
Auch René Wagner testet die Schuhe

Vorbereitungsstart vor Union: Der 1. FC Köln muss auf ein Talent verzichten

Trainingsauftakt der Geißböcke vor dem Nachbarschafts-Duell gegen Leverkusen
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Vorbereitungsstart vor Union: Der 1. FC Köln muss auf ein Talent verzichten

Der FC ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel bei Union Berlin am kommenden Samstag gestartet. Dann könnten die Kölner den Klassenerhalt sichern. Insgesamt bleibt die personelle Situation entspannt beim 1. FC Köln: René Wagner muss auf ein Talent verzichten.

Mit nur einem weiteren Ausfall ist der FC am Dienstag in die Vorbereitung auf das kommende Auswärtsspiel gestartet. Die Kölner sind am Samstag zu Gast bei Union Berlin (15.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com). Beim Training fehlte Fynn Schenten.

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Mit nahezu voller Kapelle sind die Geißböcke am Dienstagvormittag in die erste Einheit vor dem Spiel gegen Union Berlin gestartet. Die drei Langzeitverletzten Timo Hübers, Luca Kilian und Ragnar Ache sind weiterhin nicht mit von der Partie, arbeiten im Reha-Bereich. Zu den Ausfällen gesellte sich am Dienstag dann auch Fynn Schenten. Der Youngster fällt mit muskulären Problemen aus. Der 18-Jährige war am Wochenende für die U21 im Einsatz. Die Kölner Reserve spielte gegen Velbert 3:3, Schenten stand in der Anfangsformation, ging nach gut 70 Minuten vom Platz. Bei den Profis wurde der Youngster seit Ende Februar nicht mehr berücksichtigt. Ansonsten standen Wagner am Dienstag alle weiteren Spieler zur Verfügung.

Keine öffentliche Einheit mehr

Bei frühlingshaften Temperaturen arbeiten die Kölner nun am Unterfangen Klassenerhalt. Die kommenden drei Einheiten finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, nach dem Abschlusstraining am Freitag geht es dann Richtung Berlin. Am Samstagnachmittag steht dann das Auswärtsspiel, das vorletzte in dieser Saison, in Köpenick auf dem Plan. Die Kölner treffen in den ausstehenden Spielen dann noch auf den 1. FC Heidenheim und am letzten Spieltag auf den FC Bayern München. Bei drei ausstehenden Spielen und fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz dürfte womöglich schon ein weiterer Zähler aus dem Restprogramm zum Klassenerhalt reichen. Und mit einem Sieg wäre dieser auch am Wochenende schon möglich. Sollte St. Pauli gegen Mainz nicht gewinnen, der FC aber drei Punkte einfahren, wäre der Klassenerhalt für die Geißböcke sicher.