Frauen des 1. FC Köln wollen in Leverkusen den Derbysieg als Reaktion auf den Essen-Frust

Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
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Frauen des 1. FC Köln wollen in Leverkusen den Derbysieg als Reaktion auf den Essen-Frust

Die Frauen des 1. FC Köln treten vier Tage nach dem Heim-0:0 gegen Essen am Freitagabend (18:30 Uhr) zum Derby bei Bayer Leverkusen an – und wollen sich zur Nummer eins am Rhein küren.

Die Enttäuschung am Montagabend war greifbar, doch der Blick geht direkt nach vorne. Denn für die Frauen des 1. FC Köln steht am Freitag das Duell gegen Leverkusen an.

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Die Heimspiele gegen die Teams aus dem Tabellenkeller bringen Britta Carlson in dieser Saison zur Verzweiflung. Kurz vor Weihnachten verloren die FC-Frauen gegen Jena mit 0:1. Und im zweiten Heimspiel des jungen Jahres musste die Trainerin mit ansehen, wie ihre Mannschaft gegen die SGS Essen nicht über ein 0:0 hinauskam. Damit haben die FC-Frauen allein gegen diese beiden Teams bereits fünf Punkte liegengelassen. Statt Platz drei in der Tabelle, der zur Champions-League-Qualifikation berechtigen würde, ist es aktuell Platz acht. Damit steht das Team zwar absolut im Soll, was das ausgerufene Saisonziel eines einstelligen Tabellenplatz angeht, aber zufrieden wird damit vermutlich keiner so richtig sein am Geißbockheim.

Leverkusen in der Favoritenrolle

Am Freitagabend gibt es pünktlich zur Hochphase des Straßenkarnevals die große Chance, die Enttäuschung des Essen-Spiels in Partylaune umzuwandeln. Die Kölnerinnen könnten mit einem Sieg im Ulrich-Haberland-Stadion in der Tabelle am rheinischen Rivalen vorbeiziehen. „Das wäre natürlich ein schönes Nebenprodukt“, nimmt Carlson diese tabellarische Konstellation aus dem Fokus, „im Endeffekt geht es immer darum, dass wir uns weiterentwickeln, die Spiele gewinnen. Wo wir dann am Ende stehen, ist dann nicht relevant für uns, ob es dann nachher der vierte, fünfte, sechste, siebte oder achte Platz ist. Das ist eine Moment-Aufnahme.“

Als Duell auf Augenhöhe sieht Carlson das Derby aber trotz der tabellarischen Nähe im Derby nicht: „Leverkusen ist uns da noch ein bisschen voraus sicherlich. Ich denke auch, dass sie in der Favoritenrolle sind, das ist auch vollkommen okay. Das macht es uns vielleicht auch ein bisschen einfacher. Aber ich weiß, dass Leverkusen großen Respekt vor uns hat, dass wir uns den Respekt auch über die Saison erarbeitet haben. Sicherlich ist es unser Ziel, irgendwann auf Augenhöhe zu sein. Jetzt scheint es schon so zu sein aufgrund der Punkte, aber sicherlich sind sie uns da noch ein, zwei Jahre voraus.“

“So eine Dominanz muss bei uns in Tore umgemünzt werden“

Eine Voraussetzung für etwas Zählbares auf der anderen Rheinseite ist eine stärkere Durchschlagskraft in der Offensive. Das Angriffsspiel hakt seit der kurzen Winterpause spürbar. Exemplarisch dafür, aber nicht die alleinige Ursache, ist die Torflaute von Sandra Jessen. Die beste Kölner Schützin mit neun Treffern ist im Jahr 2026 noch ohne Torerfolg und strahl aktuell kaum mehr zwingende Gefahr in den gegnerischen Strafräumen aus. Doch auch ihre Sturm-Kolleginnen tauchen viel zu selten aussichtsreich vor den Toren auf. Dies bemängelte auch Carlson nach dem verpassten Sieg gegen Essen: „So eine Dominanz muss bei uns in Tore umgemünzt werden. Das ist sicherlich ein Faktor, an dem wir weiterarbeiten müssen.“

Viel Zeit hat die Trainerin derweil in dieser Woche, die ganz im Zeichen des Karnevals steht, nicht. Am Dienstagabend fand die traditionelle Karnevalssitzung des FC statt. Für Weiberfastnacht setzte Carlson hingegen auf die Selbstdisziplin der Mannschaft: „Sie dürfen gerne Karneval feiern, das haben sie sich erarbeitet über die Saison. Sie wissen aber auch genau, wo die Grenzen sind. Da muss ich zum Glück keine Verbote aussprechen.“

Und idealerweise können die FC-Frauen nach dem Derbysieg in Leverkusen ganz entspannt in das finale Karnevalswochenende der Session 2025/26 gehen.


Personal-Update beim 1. FC Köln: Ein Spieler wieder dabei, einer fällt aus, ein Youngster rückt auf

Ragnar Ache wieder im Training des 1. FC Köln
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Personal-Update beim 1. FC Köln: Ein Spieler wieder dabei, einer fällt aus, ein Youngster rückt auf

Der FC ist am Mittwochnachmittag in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart gestartet. Und zum Training gibt es natürlich wieder ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Ragnar Ache kehrt zurück, Isak Johannesson fehlt.

Der FC kann sich über die „Rückkehr“ eines Leistungsträgers freuen. Ragnar Ache nahm am Mittwoch bei der ersten Einheit vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart wieder voll am Training teil. Dafür fehlte Isak Johannesson, der bereits zu Wochenbeginn nicht zur Verfügung gestanden hatte.

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Am Tag nach der vereinseigenen Karnevalssitzung bat FC-Trainer Lukas Kwasniok am Nachmittag zum ersten Training der Vorbereitung auf die Begegnung gegen den VfB Stuttgart am Samstagabend. Die Kölner wollen im Duell bei den Schwaben die schwache Karnevals-Bilanz wieder aufpolieren. Der letzte Sieg am Feier-Wochenende liegt mittlerweile sechs Jahre zurück. Vor drei Jahren kassierten die Kölner eine Pleite beim VfB. Dementsprechend bekamen die Kölner am Dienstagabend einen Zapfenstreich auferlegt. Um 23 Uhr war die Karnevalssitzung für die Profis beendet. Nun gilt der Fokus komplett der Begegnung beim VfB. Und Kwasniok konnte am Mittwoch einen Spieler beim Training begrüßen, hinter dem ein dickes Fragezeichen gestanden hatte. Ragnar Ache nahm an der Einheit teil.


Johannesson fehlt im Training

Der Stürmer war am Sonntag gestützt vom Platz gegangen, hatte Schwierigkeiten mit seinem Knie. Die stellten sich aber schnell als nicht schwerwiegend heraus. Ache ist also fit für die Begegnung am Samstagabend. Isak Johannesson fehlte dagegen am Mittwoch. Der Mittelfeldspieler hatte schon zu Beginn der Woche über Unwohlsein geklagt. Ob der Isländer für Samstag fit wird, erscheint aktuell eher unwahrscheinlich, wenn auch nicht ausgeschlossen. Zudem trainierte mit David Fürst ein U19-Spieler mit, der in der vergangenen Woche beim Youth-League-Spiel gegen Inter Mailand einen ganz starken Eindruck hinterlassen hatte. Kwasniok hatte nach dem Spiel erklärt, es hätten sich einige Youngster auf seinen Zettel gespielt. Es würde an den Spielern liegen, ob sie denn dann auch darauf bleiben würden.

Ob der junge Abwehrspieler es in den Kader für Samstag schafft, muss sich dann aber auch erst noch zeigen. Im Hinspiel schlugen sich die Kölner zwar gut, kassierten am Ende dann aber doch eine 1:2-Niederlage. Weiterhin fallen Linton Maina, Alessio Castro-Montes und Jahmai Simpson-Pusey, Timo Hübers und Luca Kilian aus. Dominique Heintz arbeitet an seinem Comeback, dürfte aber für Samstag noch keine Option sein.


„Man hat das Gefühl, alles ist Willkür“ – Das sagt Jonas Hector zur VAR-Situation beim 1. FC Köln

Jonas Hector bei einem Spiel des 1. FC Köln
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„Man hat das Gefühl, alles ist Willkür“ – Das sagt Jonas Hector zur VAR-Situation beim 1. FC Köln

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ ärgert sich der ehemalige Kapitän der Geißböcke über die Schiedsrichter-Entscheidung beim 1. FC Köln im Duell gegen Leipzig: Jonas Hector ärgert sich über die VAR-Situation.

Das Handspiel von Christoph Baumgartner war im Duell der Kölner gegen Leipzig eigentlich kaum zu übersehen. Schiedsrichter Frank Willenborg hatte es nicht bemerkt. Geahndet wurde das Vergehen trotz Eingriffs des VAR nicht. Allerdings wegen einer vermeintlichen Abseitsposition von Sebastian Sebulonsen. Und die hat offensichtlich nicht nur bei den Fans für Unverständnis gesorgt.

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Auch Jonas Hector und der bekennende FC-Fan Fabian Köster diskutieren in der aktuellen Folge ihres Podcasts „Schlag & fertig“ über die Situation. Baumgartner hatte den Schussversuch tatsächlich mit der Hand gestoppt. Willenborg hatte das Vergehen zunächst nicht gesehen und weiterspielen lassen. Erst nach einigen Minuten und Ansicht der Videobilder entschied der Unparteiische schließlich auf Abseits. Das hatte gerade bei den Fans im Stadion für besonders viel Unverständnis gesorgt, denn für eine vermeintliche Abseitsstellung wird bekanntlich eine Linie gezogen. Warum wurde Willenborg also rausgerufen? Tatsächlich sollte der Unparteiische wohl auch entscheiden, ob David Raum den Ball aktiv und bewusst klären konnte, denn dementsprechend wäre es dann eine neue Spielsituation gewesen.

„Normalerweise hält er den ohne Probleme“

„Es dauert einfach wieder ewig. Da zeigt DAZN die Wiederholung und du siehst mit dem ersten Bild, es war ein Handspiel. Dann hat der Schiedsrichter gezeigt, wir schauen noch nach Abseits“, sagt Hector. „Dann zeigen sie ihm die Situation. Und er muss sie bewerten. Aber was für Bilder, die da gezeigt haben. Das kann ich nicht verstehen.“ So wurden Willenborg laut Hector Aufnahmen gezeigt, in denen das Handspiel verdeckt gewesen sei, aber nicht die Bilder, die bei DAZN die Aufklärung sofort geliefert hätten. „Dann kommt diese 3D-Animation – fünf Minuten später. Und du denkst, wer ist da jetzt für verantwortlich, dieses Bild jetzt öffentlich zu machen? Wer setzt den Zeitpunkt an?“, moniert der Ex-Kapitän der Geißböcke. „Er könnte den Punkt ja auch ein My weiter vorne setzen, wo es noch kein Abseits ist. Das ist gefühlt Willkür.“

Hector hatte das Gefühl, dass die lange Unterbrechung dem FC „den Wind aus den Segeln genommen“ habe. Und so herrschte bei einer Diskussion mit Freunden eine klare Einheit: „Alle waren sich einig, so macht das keinen Spaß. Man hat das Gefühl, alles ist Willkür“, sagt Hector. Begeistert zeigte sich der Ex-Kölner aber von dem Youth-League-Spiel der Kölner U19 vor ausverkauftem Haus. „Ich weiß nicht, wie viele Vereine da mit 50.000 das Stadion vollmachen können. Ich glaube schon, dass das für die Jungs ein geiles Erlebnis war“, sagt Hector. „Man weiß ja, dass aus dieser Mannschaft nur wenige den Sprung zu den Profis schaffen. Ein paar haben ja schon Spiele gemacht und viele werden eben nicht mehr vor so einem großen Publikum spielt. Das wird denen keiner mehr nehmen.“

Sandra Maria Jessen verlängert bei den Frauen des 1. FC Köln – „Ich habe mich in Köln verliebt“

Sandra Jessen vom 1. FC Köln
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Sandra Maria Jessen verlängert bei den Frauen des 1. FC Köln – „Ich habe mich in Köln verliebt“

Am Mittwoch gab der Verein die nächste Vertragsverlängerung bei den FC-Frauen bekannt: Die Isländerin Sandra Jessen verlängert den Vertrag beim 1. FC Köln bis Sommer 2028.

Nachdem bereits einige ihrer Mitspielerinnen ihre Verträge beim FC verlängerten, hat nun auch Torjägerin Sandra Maria Jessen ihre Unterschrift auf das neue Arbeitspapier gesetzt. Die Isländerin verlängert bis Sommer 2028.

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Nach Amelie Bohnen, Vanessa Leimenstoll, Laura Vogt und Celina Degen verlängert nun eine weitere Spielerin des 1. FC Köln ihren Vertrag. Sandra Maria Jessen bleibt den Fußballerinnen der Geißböcke bis zum 30. Juni 2028 erhalten. Um die Isländerin hatte es zuletzt Gerüchte um einen Wechsel nach England gegeben. Darauf spielt wohl auch ein Instagram-Video des FC an, in dem Jessen zunächst den Eindruck entwickelt, einen Flug nach London buchen zu wollen. Doch dann erklärt die Angreiferin, dass sie gar nicht weg wolle. Erst im vergangenen Sommer kam die Nationalspielerin Islands an den Rhein und überzeugte seitdem mit neun Bundesligatoren in 17 Duellen. Im Pokal traf die Stürmerin in zwei Begegnungen zwei Mal.

„Ich habe mich in Köln verliebt“

Für die isländische Nationalelf stand Jessen bereits bei 59 Länderspielen auf dem Rasen, erzielte sieben Treffer. Bei der Europameisterschaft in der Schweiz 2025 kam die Stürmerin in allen drei Begegnungen zum Einsatz. Für den FC netzt die 31-Jährige seit Sommer 2025 ein und fühlt sich wohl am Geißbockheim. „Ich habe hier die coolste Mannschaft mit dem besten Staff und super Fans. Der FC ist wie eine große Familie und ich wurde hier ab dem ersten Tag total unterstützt. Das gibt mir ein sehr gutes Gefühl und die Möglichkeit, meine Leistung zu bringen und damit etwas zurückzugeben“, so Jessen. “Ich habe hier alles, was ich brauche und ich könnte nicht glücklicher sein mit der Entscheidung, beim FC zu bleiben. Ich habe mich in Köln verliebt.“

Auch auf Seiten des Vereins ist man zufrieden: „Sandra Maria Jessen erfüllt unser sportliches Anforderungsprofil in jeder Hinsicht. Seit Saisonbeginn haben sich sowohl ihre Erwartungen als auch unsere mehr als bestätigt. Mit ihr konnten wir erstmals eine Mutter in unseren Kader integrieren, wobei für uns stets im Vordergrund stand, dass sie sich gemeinsam mit ihrer Familie bei uns wohlfühlt“, so Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauenfußball & FC-Akademie weiblich. „Diese positive Basis spiegelt sich auch in ihren sportlichen Leistungen wider. Entsprechend war es für uns folgerichtig, die erfolgreiche Zusammenarbeit frühzeitig mit einer Vertragsverlängerung fortzuführen.“


Rekordverdächtige und katastrophale Bilanz: Der 1. FC Köln bekommt die Standardschwäche nicht in den Griff

Christoph Baumgartner trifft zur 1:0-Führung
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Rekordverdächtige und katastrophale Bilanz: Der 1. FC Köln bekommt die Standardschwäche nicht in den Griff

Die Schwäche nach Standards zieht sich beim FC wie ein roter Faden durch die Saison. 14 Gegentore haben die Kölner in der Liga schon nach einem ruhenden Ball kassiert. Auch gegen Leipzig hat es wieder geklingelt. Der 1. FC Köln bekommt die Standardschwäche nicht in den Griff.

Es ist das Kernproblem beim FC. Mehr als 40 Prozent aller Gegentreffer fallen bei den Geißböcken nach Standards. Die Schwäche nach dem ruhenden Ball zieht sich durch die gesamte Saison. Den Schlüssel hat der Kölner Trainer bislang nicht gefunden.

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So wirklich entscheiden konnte sich Marvin Schwäbe offenbar nicht und trug damit am Sonntagnachmittag sicherlich auch eine Teilschuld an der Leipziger Führung. Der Keeper ging nach einem von David Raum getretenem Freistoß aus dem Halbfeld zu zögerlich aus seinem Kasten, sah bei dem Kopfball von Christoph Baumgartner nicht so wirklich glücklich aus. Doch es spielten noch weitere Geißböcke ein Hauptrolle. Unter anderem Kristoffer Lund, der das vorausgegangene Foul verursachte oder Eric Martel, der beim Kopfball des Österreichers nur Zuschauer war. Unterm Strich war es das 14. Standardgegentor in der Liga, das 16. der Saison. Und das ist schon fast rekordverdächtig. Absteiger Bochum kassierte beispielsweise in der Vorsaison 17 Tore nach Standards – aber in der gesamten Spielzeit.

„… dann klingelt’s“

Der FC ist damit auch weiterhin das Schlusslicht in dieser Bilanz und das doch mit einem gewissen Abstand. Zwar kommt Augsburg auch schon auf zwölf Gegentore nach einem ruhenden Ball, allerdings sechs nach einem Strafstoß. Der FC verursachte erst drei Elfmeter, die die Gegner zu Treffern nutzten. Tatsächlich hatte Lukas Kwasniok noch in der Hinrunde erklärt, dass die Bilanz ja deutlich besser aussähe, wenn man die Elfmeter abziehen würde. Aber auch dann würde der FC die Liste deutlich mit elf Gegentreffern anführen, vor Leverkusen mit acht. Das gleiche gilt für die Tore nach Ecken. Da kommt Köln auf sieben, es folgen gleich fünf Mannschaften mit vier Gegentreffern.

Mittlerweile wird auch der Kölner Coach bei dem Thema deutlicher. „Das macht mich einfach fuchsteufelswild. Wenn du als Aufsteiger in der liga bestehen willst, dann musst du dich bei Standards auch besser anstellen“, sagte Kwasniok. „Ich hatte vorher das Gefühl, wenn der Raum den halbwegs trifft und es ist kein Abseits, dann klingelt’s.“ Auch, wenn der Kölner Coach die Problematik selbst erkennt, einen Schlüssel hat Kwasniok bislang nicht gefunden. Und das, obwohl es lange bekannt ist. Denn ausgerechnet nach dem Hinspiel in Leipzig sprach der 44-Jährige das Thema erstmals an. Damals regte den Coach aber noch die Vielzahl der verursachten Standards auf. Der Trainer sprach davon, dass man einfach weniger gegnerische Standardsituationen zulassen, klarer Situationen klären müsse. Tatsächlich mussten die Kölner bislang die zweitmeisten Ecken hinnehmen (125). Nur Wolfsburg noch mehr (160).

Freistöße vermeiden die Geißböcke dann aber doch schon. Zumindest spielt der FC die wenigsten Fouls der gesamten Liga. Gegen Stuttgart werden die Kölner also erneut bemüht sein, den ruhenden Ball beim Gegner zu unterbinden. Ob die Kölner bei noch drei ausstehenden Einheiten den Schlüssel gefunden haben werden, ist eher unwahrscheinlich. Immerhin: Der VfB Stuttgart ist nicht gerade gefährlich bei Standards, erzielte erst fünf Treffer nach einem ruhenden Ball. Nicht vielle Mannschaften sind in der Liga schlechter – der FC ist eine davon.


Ansage von Tom Krauß: „Wir können uns nichts davon kaufen“ – der 1. FC Köln muss „punkten, punkten, punkten!“

Tom Krauß im Spiel gegen den FC St. Pauli
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Ansage von Tom Krauß: „Wir können uns nichts davon kaufen“ – der 1. FC Köln muss „punkten, punkten, punkten!“

Gegen Leipzig bewiesen die Kölner einmal mehr Moral, zeigten eine ordentliche Leistung gegen einen Top-Gegner. Doch auf dem Konto steht eben kein Zähler mehr. Und das vor den kommenden schweren Aufgaben. Der 1. FC Köln muss auch gegen Top-Teams punkten.

Am Tag nach der Karnevalssitzung im Maritim beginnt für den FC die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart. Die Marschroute ist klar: Es muss auch mal gegen die Top-Teams gepunktet werden. Das ist in dieser Saison „nur“ gegen Hoffenheim gelungen.

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Der Wille war den Geißböcken am vergangenen Sonntag sicher nicht abzusprechen. Die Kölner bewiesen gegen RB Leipzig einmal mehr Moral, kämpften sich gegen den Champions-League-Anwärter nach Rückstand zurück und hätten mit ein wenig mehr Fortune und vielleicht anderer Ansicht des VAR auch ein zweites Mal ausgeglichen. Unterm Strich blieb durchaus das Gefühl einer ordentlichen Leistung, aber eben auch ein leeres Punktekonto. Der FC hatte sich wieder einmal nicht für viel Aufwand belohnt – ein bekanntes Problem in dieser Spielzeit. „Wir können uns nichts davon kaufen, wenn wir sagen, dass wir wieder sehr gut gespielt, gut mitgehalten und Leipzig gestresst haben“, sagte Tom Krauß. „Das kann uns vielleicht ein bisschen Selbstvertrauen für die nächsten Wochen geben, aber am Ende steht das Ergebnis.“

„Die unteren Mannschaften schlafen nicht“

Und da sich die Geißböcke am Ende der Spielzeit nicht viel für gute Leistungen, dafür aber umso mehr für Zähler kaufen können, hat der Mittelfeldspieler am Sonntag das Ziel für die kommenden Wochen vorgegeben: Sein Team müsse „punkten, punkten, punkten“, sagte der 24-Jährige. Der Blick auf die Tabelle zeigt die Not und unterstreicht die Worte von Kölns Coach Lukas Kwasniok, der erst unlängst erklärte, dass es in der Bundesliga eigentlich nur ein Zwei-Team-Mittelfeld mit Frankfurt und Freiburg gebe, dahinter der Abstiegskampf im Grunde beginne. Heißt, ab Rang neun startet der Fight um den Klassenerhalt und tatsächlich hat eben jener Neunter, der 1. FC Union Berlin, gerade einmal sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Für die Geißböcke sind es nach dem Wochenende vier Zähler auf Rang 16. „Die unteren Mannschaften schlafen nicht“, hatte Krauß am Sonntag erkannt und wollte damit wohl auch betonen, dass die Konkurrenz das Punkten angefangen hat und damit der Kampf um den Klassenerhalt mal so richtig Fahrt aufnimmt. Vor allem die Leistungsexplosion des 1. FSV Mainz 05 ist beeindruckend. Die Rheinhessen holten aus den vier Spielen der Rückrunde neun Punkte, unterlagen eben nur dem FC. Die Mannschaft von Urs Fischer ist die zweitbeste der zweiten Saisonhälfte. Auch andere Teams „schlafen“ nicht, sorgten wie der FC St. Pauli zuletzt für Überraschungen, der gegen Stuttgart drei Mal und gegen Leipzig einfach punktete. Bis auf den abgeschlagenen 1. FC Heidenheim ist die Liga in der unteren Tabellenhälfte extrem nah zusammengerückt.

Große Herausforderungen

Und das vor besonders schweren Wochen. Auf die Begegnung gegen Leipzig folgt nun also die Partie gegen den VfB Stuttgart und damit eine Mannschaft, die den Kölnern in den vergangenen Jahren nun wirklich nicht gelegen hat. Dann kommt Hoffenheim nach Köln und nach dem Auswärtsspiel gegen Augsburg ist der BVB zu Gast. Vier Champions-League-Anwärter in fünf Begegnungen sind schon eine große Herausforderung, wenn die Konkurrenz sich zum Teil dann doch eher mit der unteren Tabellenregion beschäftigt. Augsburg etwa hat es an jenen fünf Spieltagen mit vier direkten Konkurrenten zu tun, Heidenheim immerhin mit drei. Die Tabelle wird in den kommenden Wochen ganz sicher weiter zusammenrücken. Von daher werden gute Leistungen am Ende nicht reichen, der FC muss „punkten, punkten, punkten“ – am besten schon gegen Stuttgart.


Der 1. FC Köln feiert Karneval: Das sind die besten Kostüme der FC-Profis

Said El mala und Tom Kauss
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Der 1. FC Köln feiert Karneval: Das sind die besten Kostüme der FC-Profis

Zwei Tage vor Weiberfastnacht fand im Maritim die alljährliche Karnevalssitzung der Geißböcke statt. Und traditionell nahm auch die Mannschaft daran teil. Das sind die besten Kostüme der Profis des 1. FC Köln.

Es ist eine feste Tradition, dass der FC eine eigene Karnevalssitzung veranstaltet. So auch in dieser Session. Und zu der guten Tradition gehört auch die Anwesenheit der Profimannschaft. Die Spieler verkleideten sich für die Veranstaltung am Dienstag wieder kreativ. Come-on-fc.com hat die besten und schönsten Kostüme zusammengestellt.

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Mit einem bunten Rahmenprogramm und zahlreichen Gästen feiert der FC die eigene Karnevalssitzung im Kölner Maritim. Spieler, Trainer, aber auch Vorstand und Geschäftsführung haben sich erwartungsgemäß verkleidet. Die Veranstaltung selbst beginnt um 19:48 Uhr. Zum Programm gehören unter anderem die Auftritte der Kölner Musikgruppen Paveier, Cat Ballou, Höhner oder Kasalla. Natürlich wird auch die Hymne gesungen und es gibt Interviews mit Spielern und Trainern. Neben Gästen aus der Politik und der Kölner Stadtgesellschaft sind auch zahlreiche Ex-Sportler und Vereinsfunktionäre geladen – unter anderem Hockey-Spieler Timo Wess, der Ex-Keeper Roman Weidenfeller sowie Ex-Coach Friedhelm Funkel.

Florian Kainz als Harry Potter
Florian Kainz als Harry Potter mit seiner Partnerin
Jan Thielmann, Denis Huseinbasic und Eric Martel mit ihren Partnerinnen bei der Karnevalssitzung
Jakub Kaminski bei der Karnevalssitzung des 1. FC Köln
Jakub Kaminski bei der Karnevalssitzung des 1. FC Köln
Auch Dominique Heintz kam mit seiner Frau als Mario und Luigi
Lukas Kwasniok als Mönch.
Said El Mala und Ragnar Ache bei der Karnevalssitzung des 1. FC Köln
Said El Mala und Ragnar Ache bei der Karnevalssitzung des 1. FC Köln
FC-Präsident Jörn Stobbe bei der Karnevalssitzung des 1. FC Köln
FC-Präsident Jörn Stobbe bei der Karnevalssitzung des 1. FC Köln
Alessio Castro-Montes als Formel-1-Fahrer
Geschäftsführer Sport Thomas Kessler bei der Karnevalssitzung des 1. FC Köln
Geschäftsführer Sport Thomas Kessler bei der Karnevalssitzung des 1. FC Köln
Philipp Liesenfeld bei der Karnevalssitzung des 1. FC Köln
Philipp Liesenfeld bei der Karnevalssitzung des 1. FC Köln
Said El mala und Tom Kauss
Said El Mala und Tom Kauss als Luigi und Mario
Joel Schmied mit seiner Partnerin als Figuren aus „Die Unglaublichen“
Felipe Chávez als Caesar
Neuzugang Felipe Chávez als Julius Cäsar
Timo Hübers kam mit seiner Partnerin als Radsportler.
Vorstand und Geschäftsführung des 1. FC Köln
Vorstand und Geschäftsführung des 1. FC Köln

FC reist frühzeitig nach Stuttgart

Am Mittwoch beginnt für den FC die Vorbereitung auf die Partie beim VfB. Dementsprechend wird auch die Feier für die Mannschaft sicherlich nicht lange gehen. „Es gibt schon einen Zapfenstreich“, sagte Lukas Kwasniok. „Aber wir werden die Stunden, die wir hier gemeinsam sind schon genießen. Dann gilt der Fokus aber morgen auch schon wieder dem Training und der schweren Aufgabe in Stuttgart.“ Der Kölner Coach war als Mönch verkleidet. Said El Mala und Tom Krauß kamen als die Brüder Mario und Luigi. Florian Kainz war als Harry Potter verkleidet, Joel Schmied mit seiner Partnerin als Figuren aus dem Film „Die Unglaublichen“.

Der FC wird in diesem Jahr Weiberfastnacht aus dem Weg gehen. Wie berichtet, wird die Mannschaft nach der obligatorischen Pressekonferenz und einer Vormittagseinheit (unter Ausschluss der Öffentlichkeit) sich auf den Weg nach Stuttgart machen. Dort findet am Samstagabend das Auswärtsspiel der Geißböcke statt (18.30 Uhr, im Liveticker bei come-on-fc.com). Die Kölner werden allerdings einen Zwischenstopp in Frankfurt machen und sich auf dem DFB-Gelände mit einer weiteren Einheit auf die Begegnung vorbereiten. Am Mittwoch beginnt für den FC die Vorbereitung auf die Partie beim VfB. Dementsprechend wird auch die Feier für die Mannschaft sicherlich nicht lange gehen.


Ex-Spieler des 1. FC Köln schon wieder verletzt: Justin Diehl bleibt vom Pech verfolgt

Justin Diehl bei einem seiner wenigen Auftritte bei den Profis
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Ex-Spieler des 1. FC Köln schon wieder verletzt: Justin Diehl bleibt vom Pech verfolgt

Sein Abgang im Sommer 2024 war von einigen Störgeräuschen und von der Enttäuschung der Kölner Fans begleitet. Doch beim VfB Stuttgart will es für das Ex-Talent des 1. FC Köln nicht rundlaufen: Justin Diehl wieder verletzt.

Für die Begegnung gegen seinen Ex-Club wäre Justin Diehl wohl ohnehin keine Option gewesen. Nach zahlreichen Verletzungen kämpft der 21-Jährige beim Stuttgarter Nachwuchs um den Anschluss bei den Profis. Ausgerechnet bei der Gala-Vorstellung am Wochenende folgte die nächste Verletzung.

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Das große Wiedersehen mit seinen alten Teamkollegen hätte es am Samstagabend wohl ohnehin nicht gegeben. Justin Diehl ist bekanntlich im Sommer 2024 zum VfB Stuttgart gewechselt, bei den Profis spielt das ehemalige Kölner Eigengewächs aber überhaupt keine Rolle. Sechs Mal lief der gebürtige Kölner für die erste Mannschaft der Schwaben in der Bundesliga auf, zwei Mal im Pokal, einmal im Supercup – und das in anderthalb Jahren. Beim FC kam der Stürmer bei den Profis tatsächlich auf mehr Einsatzzeit als beim VfB. Dabei war die Sorge unter den FC-Fans groß, dass man auch bei Diehl eine zumindest annähernd ähnliche Entwicklung wie bei Florian Wirtz verfolgen könne. Der mittlerweile 21-Jährige galt im Nachwuchs als großes Talent, die FC-Verantwortlichen hatten einen klaren Plan mit dem Youngster.

Erst Matchwinner, dann wieder verletzt

Dieser verfolgte andere Ziele und so landete das Talent entgegen der eigenen Vorstellungen in der Kölner U21. Zwar wurde Diehl irgendwann „begnadigt“, doch die Entscheidung dürfte schon da gegen den FC gefallen sein. Der Offensivspieler wechselte ablösefrei nach Stuttgart und hat dort Probleme sich zu etablieren. Dabei wird Diehl aber besonders vom Verletzungspech verfolgt. In seiner ersten Spielzeit beim VfB zog sich der gebürtige Kölner Verletzungen in der Schulter, am Oberschenkel und in den Muskeln zu. Verletzungen, die ihn in der Liga 19 Spieltage kosteten. Und auch in dieser Saison verpasste der Angreifer zwölf von 17 Drittliga-Begegnungen aufgrund von Verletzungen. Erst Mitte Dezember meldete sich der Offensivspieler das letzte Mal zurück.

Und am vergangenen Wochenende drehte Diehl dann endlich mal so richtig auf. Gegen 1860 München erzielte der 21-Jährige einen Treffer, bereitete den zweiten vor. Stuttgart II setzte sich 2:1 durch, Diehl avancierte zum Matchwinner, musste aber dann erneut verletzt ausgewechselt werden. Der VfB hat noch keine offizielle Diagnose bekannt gegeben, doch der Oberschenkel war einmal mehr dick einbandagiert. Es droht der nächste wochenlange Ausfall.


Fanservice des 1. FC Köln rät von Auswärtsfahrt mit der Bahn ab – Enttäuschungen bei den Anhängen

Fans des 1. FC Köln im Spiel gegen Stuttgart
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Fanservice des 1. FC Köln rät von Auswärtsfahrt mit der Bahn ab – Enttäuschungen bei den Anhängen

Enttäuschung bei vielen Fans schon vor dem Spiel in Stuttgart des 1. FC Köln: Der Fanservice rät dringend von einer Bahnfahrt ab. Hintergrund ist die erschwerte Rückreise. Das sorgt wiederum für Frust.

Statt Karnevalsvorfreude gibt es schon Tage vor dem Duell gegen den VfB Stuttgart bei einigen Fans der Geißböcke Katerstimmung. Grund ist die erschwerte Rückreise vom Spiel mit der Bahn. Denn wirklich viele Verbindungen werden nach dem Abpfiff nicht angeboten.

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Der FC wird möglicherweise auf einige Fans beim Auswärtsspiel in Stuttgart verzichten müssen. Zumindest rät der Kölner Fanservice den Auswärtsfahrern von einer Reise mit der Bahn ab. Hintergrund ist die Verbindung bei der Rückreise. „Wir raten Euch dringend von einer Bahnreise zum Auswärtsspiel in Stuttgart ab, da es im Anschluss keine vernünftige Verbindung zurück nach Köln geben wird“, heißt es in einem Post bei Instagram. Tatsächlich gibt es im Anschluss an die Begegnung nur eine realistische Zugverbindung, die mit einem Umstieg eine „normale“ Fahrtzeit von etwa zweieinhalb Stunden aufweist. Dieser Zug fährt um 20:49 Uhr vom Stuttgarter Hauptbahnhof ab. Die Fans müssten sich also schon für diese Abfahrt beeilen.

Enttäuschung bei den Fans

Am gleichen Abend werden von der deutschen Bahn noch zwei weitere Verbindungen auf der Homepage der Deutschen Bahn angeboten. Die erste um 21:11 Uhr mit drei Umstiegen. Diese Fahrt würde allerdings mehr als fünf Stunden Fahrt bedeuten. Auch für 23:13 Uhr ist eine weitere Verbindung angegeben. Die Fahrgäste wären allerdings erst gegen 6 Uhr am Sonntagmorgen in Köln. Die Enttäuschung unter dem Post ließ natürlich nicht lange auf sich warten. Fans berichten von bereits gekauften Tickets, andere denken nun darüber nach, die Auswärtsreise gar nicht erst anzutreten.

Auch bei den Profis gibt es eine etwas andere Auswärtsfahrt. Um dem Karnevalstreiben in Köln sicher zu entgehen, wird der FC bereits an Weiberfastnacht die Reise nach Stuttgart antreten. Nach der obligatorischen Spieltags-Pressekonferenz und dem Vormittags-Training bricht der Tross auf, wird aber in Frankfurt Halt machen. Dort soll dann am Freitag das Abschlusstraining vor dem Spiel gegen den VfB erfolgen. Am Samstagabend sind die Kölner zu Gast in der MHP-Arena. Die Begegnung soll um 18:30 Uhr angepfiffen werden (Liveticker bei come-on-fc.com).


Jan Thielmann trifft wieder gegen Leipzig und will „den Schwung mitnehmen“

Jan Thielmann vom 1. FC Köln feiert seinen Treffer gegen Leipzig
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Jan Thielmann trifft wieder gegen Leipzig und will „den Schwung mitnehmen“

So richtig rund läuft es in der aktuellen Spielzeit nicht für den 23-Jährigen, obwohl er unter Lukas Kwasniok gesetzt ist. Ganze 16 Duelle lagen zwischen den jüngsten beiden Treffern des Torschützen vom vergangenen Wochenende – und das trotz viel Einsatzzeit beim 1. FC Köln: Jan Thielmann trifft erneut gegen Leipzig.

Der Treffer gegen die Sachsen soll für Jan Thielmann zum Eisbrecher werden. Denn zuletzt schien der 23-Jährige nicht wirklich in Fahrt zu kommen. Den Schwung aus dem Duell gegen RB will der Kölner nun mitnehmen.

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16 Spiele wartete Jan Thielmann auf seinen nächsten Treffer. Bis der 23-Jährige am Sonntagnachmittag in der 51. Minute mit einem Schuss aus 16 Metern den Ball in den Kasten von RB-Torhüter Peter Gulacsi donnerte. Der Ausgleich zum 1:1 gegen RB Leipzig ließ die Lautstärke in Müngersdorf schlagartig in die Höhe schnellen, denn die Fans standen beim „Trömmelche“ „all parat“. Die Freude über den Ausgleich hielt allerdings nicht lange an, denn Christoph Baumgartner brauchte nur fünf Minuten zum 2:1. „Das ist unfair“, sagte Lukas Kwasniok nach der Partie, „RB hat einen Baumgartner in seinen Reihen.“

Leipzig liegt Jan Thielmann

Was für den einen ein Doppelpack, ist für den anderen Treffer Nummer drei der aktuellen Saison. Zu Beginn der Spielzeit war Thielmann stark gestartet, strich mit einem Tor und einem Assist gegen den SC Freiburg am zweiten Spieltag gleich zwei Scorerpunkte ein. Nur zwei Begegnungen später traf der gebürtige Föhrener erneut – und das ausgerechnet gegen RB Leipzig. Das Tor in Sachsen blieb aber eben dann auch das letzte – bis zum Wochenende. Ausgerechnet gegen die Mannschaft von Ole Werner kehrte Thielmann zurück. „Das freut mich natürlich. Den Ball treffe ich herausragend. Leider bringt es nichts“, sagte der 23-Jährige nach der Partie. Die Enttäuschung über das verlorene Duell war deutlich zu spüren.

Nicht die erste Enttäuschung, mit der sich der Kölner in dieser Saison konfrontiert sah. Zum Jahreswechsel schien die Stimmungslage des Rechtsaußen mehr als angespannt. So fiel Thielmann im Trainingslager in La Nucia zwar durch einen unerschütterlichen Einsatz während seiner Zeit auf dem Rasen auf, abseits des Platzes gab sich der Föhrener aber eher schmallippig. Im Duell gegen Mainz 05 büßte der 23-Jährige nach eher durchwachsenen Auftritten sogar seinen Platz in der Startelf ein, stand das erste Mal in dieser Saison nicht von Beginn an auf dem Platz. Glücklich dürfte Thielmann auch ob der zuletzt immer häufiger werdenden Einsätze in den hinteren Reihen nicht gewesen sein. Eine eher ungeliebte Rolle im Gegensatz zu seiner Lieblingsposition weiter vorne.

Dort machen dem Kölner seine Kollegen aber mächtig Konkurrenz und die Ausfälle in der Defensive des FC trugen ebenfalls dazu bei, dass der Coach seinen Rechtsaußen weiter hinten einsetzte.

Den Schwung mitnehmen

Das zeigte sich auch im Duell gegen Leipzig. So lief Thielmann am Sonntag für den verletzten Alessio Castro-Montes wieder als rechter Defensivspieler auf. Der 23-Jährige lieferte insgesamt keine gute Leistung ab, hatte seine Probleme mit den schnellen Gegenspielern, ließ die Leipziger zu oft zu Flanken kommen. Auf der anderen Seite steht aber eben auch der Treffer, der aus einer offensiveren Position herausgespielt wurde. Das Spiel verdeutlichte einmal mehr, auf welcher Position der Spieler eigentlich besser aufgehoben ist.

„Mein Vater hat gesagt, ich soll den Schwung jetzt einfach mitnehmen. Nächste Woche haben wir wieder ein schweres Auswärtsspiel in Stuttgart. Und dann müssen wir schauen, dass wir ins Punkten kommen, denn die Tabelle wird enger“, so Thielmann. Den Schwung der starken Teamleistung müssen die Kölner nun gemeinsam in die kommenden Duelle mitnehmen. Vier Punkte Polster haben die Geißböcke noch – das ein oder andere „Trömmelche“ muss aber noch erklingen.