Ist das Debüt in der Nationalmannschaft für Said El Mala bereits geplatzt?

Said El Mala bei seinem ersten Auftritt für den DFB
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Ist das Debüt in der Nationalmannschaft für Said El Mala bereits geplatzt?

Said El Mala muss wohl weiter auf sein Debüt beim DFB warten. Und der FC auf seinen 44. Nationalspieler. Das berichtet zumindest der „Kölner Stadt-Anzeiger“. Demnach soll El Mala für die Begegnung gegen die Slowakei aus dem Kader gestrichen werden.

Said El Mala muss wohl weiter auf sein Debüt beim DFB warten. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, will der Bundestrainer den Kölner Youngster offenbar aus dem Kader für das „Endspiel“ gegen die Slowakei streichen. El Mala würde dann wieder bei der U21 eingesetzt werden.

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Der Traum vom ersten Länderspiel in der deutschen A-Nationalmannschaft scheint für Said El Mala geplatzt, bevor er überhaupt begonnen hat. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ erfahren hat, soll der Offensivspieler aus dem Kader für das Endspiel um den Gruppensieg gegen die Slowakei gestrichen werden und dafür mit der deutschen U21 gegen Georgien spielen. Schon bei der Nominierung hatte der Bundestrainer erklärt, dass es durchaus möglich sei, dass El Mala zum zweiten Duell bei der U21 anreist. Unter der Woche hatte Nagelsmann dem Kölner Shootingstar dann gute Leistungen im Training bescheinigt und ein paar Minuten in Aussicht gestellt. Beim schwachen 2:0 der deutschen Auswahl gegen Luxemburg kam El Mala aber nicht zum Einsatz. Bei einem deutlicheren Ergebnis wäre der 19-Jährige wohl eher zur Option geworden.

U21 trifft auf Georgien

Nun sieht es laut Stadt-Anzeiger so aus, als würde es vorerst auch keine weitere Option geben. Die DFB-Auswahl trifft am Montag in Leipzig auf die Slowakei. Der Mannschaft von Nagelsmann reicht ein Remis, um den Gruppensieg und damit auch das direkte WM-Ticket einzufahren. Bei einer Niederlage müsste Deutschland den mühsamen Weg über Playoff-Turniere gehen, an denen wohl auch Italien teilnehmen wird. Der steile Aufstieg von El Mala würde damit einen kleinen Dämpfer erfahren. Vor einigen Jahren noch in Gladbach ausgemustert, in der vergangenen Saison Newcomer der 3. Liga und in dieser Spielzeit Bundesliga-Debüt und schon vier Ligatore. Das Kapitel A-Nationalmannschaft wird demnach erst an anderer Stelle geschrieben.

Allerdings trainierte El Mala am Samstag noch mit der A-Nationalmannschaft. Eine offizielle Nachricht vom DFB gibt es bislang noch nicht. El Mala wäre der 44. Kölner Nationalspieler. Die U21 spielt am Dienstag gegen Georgien und hofft dort mit einem Sieg die Chancen auf den Gruppensieg wieder deutlich zu erhöhen.

Diese (mindestens) fünf Profis des 1. FC Köln dürfen sich Hoffnungen auf die WM machen

FC-Spieler jubeln nach einem Tor
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Diese (mindestens) fünf Profis des 1. FC Köln dürfen sich Hoffnungen auf die WM machen

Mit dem Achtungserfolg gegen die Niederlandehat Jakub Kaminski mit Polen einen großen Schritt Richtung WM-Playoffs gemacht. Auch Isak Johannesson will dieses Ziel mit Island erreichen. Und dann gibt es da noch weitere Hoffnungen. Diese Profis des 1. FC Köln hoffen noch auf die WM

Für Jakub Kaminski und Isak Johannesson sieht es aktuell nach Playoff-Turnier um das WM-Ticket aus. Said El Mala hofft erst einmal auf sein Debüt. Aber es gibt noch weitere Spieler, die das Ticket lösen wollen. Diese Profis des 1. FC Köln hoffen noch auf die WM.

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Jakub Kaminski: Mit seinem Treffer gegen die Niederlande flammte sogar die Hoffnung auf das direkte WM-Ticket für den FC-Profi auf. Mit einem Erfolg über die Elftal wäre Polen punktgleich gewesen, allerdings mit einem deutlich besseren Torverhältnis. Selbst bei einem Sieg wäre die Mannschaft um Superstar Robert Lewandowski also auf Schützenhilfe aus Litauen angewiesen und hätte selbst gegen Malta gewinnen müssen. So läuft aktuell so ziemlich alles auf die Playoffs hinaus. Dort hat Polen sicherlich nicht die schlechtesten Chancen. Allerdings könnte es dort auch sehr unangenehme Gegner geben. Italien wird beispielsweise ebenfalls Playoffs spielen – und die DFB-Auswahl ist bekanntlich ebenfalls noch nicht durch. Kaminski wäre bei einer Quali als Stammspieler sicher gesetzt.

Kommt es zum FC-Finale um die WM?

Isak Johannesson: Theoretisch kann es auch zum Duell der FC-Profis kommen. Denn auch Island befindet sich auf Playoff-Kurs. Allerdings steht den Nordlichtern noch eine besonders schwere Aufgabe bevor. Am Sonntag kommt es zum Endspiel um das Playoff-Ticket in der Begegnung gegen die Ukraine. Die Partie wird in Warschau ausgetragen. Aktuell sind die Teams punktgleich. Sollte sich Island dann auch in den Playoffs durchsetzen, würde Johannesson ziemlich sicher in den Genuss seiner ersten WM kommen. Der Mittelfeldmann ist bei Island Stammspieler und Leistungsträger.

Said El Mala: Die DFB-Auswahl steht kurz vor dem direkten WM-Ticket. Dazu muss die Mannschaft von Julian Nagelsmann am Montag gegen die Slowakei mindestens Remis spielen. Ob der Offensivspieler dann aber auch persönlich das WM-Ticket löst, muss sich erst noch zeigen. Der Weg in die USA, nach Mexiko und nach Kanada ist für den 19-Jährigen zumindest noch sehr lang. Bislang wurde El Mala erst einmal für die Nationalmannschaft nominiert und das unter der Vorgabe eines Kennenlernens, eines Reinschnupperns. Eine Tendenz ist daher noch nicht abzugeben.

Rückkehr ins Nationalteam?

Kristoffer Lund: Die US-Boys sind als Gastgeber natürlich schon qualifiziert. Eine mühsame Qualifikation müssen die Vereinigten Staaten also nicht mehr spielen. Allerdings steht vor Lund dennoch eine hohe, aber nicht unüberbrückbare Hürde. Aktuell gehört der Schienenspieler nicht zum Kader von Mauricio Pochettino. Das heißt aber nicht, dass der gebürtige Däne aber keine Chance haben wird. im Gegenteil: Sollte Lund beim FC weiter solide Leistungen abrufen (abgesehen vom Pechvogel-Auftritt im Derby), ist eine Nominierung für die WM alles andere als ausgeschlossen.

Sebastian Sebulonsen: Norwegen ist etwas überraschend auf dem besten Weg, direkt die WM-Quali perfekt zu machen. Dem Team um Superstar Erling Haaland führt die Tabelle drei Punkte vor Italien vor dem letzten Spieltag an. Eigentlich wäre es eine besondere Dramatik, dass die beiden Teams direkt aufeinandertreffen. Allerdings müsste Italien die Begegnung schon mit neun Toren Unterschied gewinnen. Selbst bei einem Sieg liegt vor Sebulonsen aber ebenfalls noch ein weiter Weg. Der Schienenspieler hat erst in der vergangenen Länderspielpause sein Debüt gefeiert, als Nachrückker. Dieses Mal ist er nicht nominiert worden. Die WM ist dennoch eine Option.

Überraschungen möglich?

Schwerer Stand: Cenk Özkacar spielte ebenfalls schon für die türkische Nationalmannschaft. Aktuell gehört Özkacar nicht zum Kader und ist wohl in seiner aktuellen Leistungskurve keine Option. Der Weg zurück ins Team ist ein weiter. Auch wenn die Türkei noch alle Chancen für eine WM-Teilnahme hat. Denis Huseinbasic und Jusuf Gazibegovic sind ebenfalls aktuell kein Thema beim bosnischen Unterfangen WM-Teilnahme. Und aktuell erhalten beide auch nicht die vielen Möglichkeiten, am Nationalteam-Status etwas zu ändern.

Mögliche Überraschungen: Springt noch ein Spieler auf den WM-Zug? Florian Kainz steht aktuell auf der Nachrück-Liste von Ralf Rangnick für Österreich. Ob das aber die Chancen auf die WM erhöht, ist fraglich. Ein Kandidat wäre eventuell Rav van den Berg, wenn der Innenverteidiger nach seiner Rückkehr noch einmal so richtig aufdreht. Auch Eric Martel wäre grundsätzlich ein Kandidat, der früher oder später das Zeug zum Nationalspieler hat. Aktuell wohl eher später. Denn das Zentrum ist in der DFB-Auswahl schon stark besetzt. Ein Hot Take wäre dann vielleicht sogar Joel Schmied, der sich beim FC durchaus in eine gute Position gespielt hat.

Vom Goldenen Händchen bis zur Standardschwäche: Fünf Erkenntnisse zum Start des 1. FC Köln

Lukas Kwasniok beim Heimspiel des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV
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Vom Goldenen Händchen bis zur Standardschwäche: Fünf Erkenntnisse zum Start des 1. FC Köln

Das erste Saisondrittel ist absolviert und die Kölner stehen besser da, als vielleicht erwartet. Das hat einige Gründe. Es läuft aber auch nicht alles rund beim 1. FC Köln: Fünf Erkenntnisse aus dem ersten Saisondrittel.

Zwölf Pflichtspiele haben die Geißböcke in dieser Spielzeit bereits bestritten, mindestens (und hoffentlich nur) 24 werden folgen für den 1. FC Köln: Das sind fünf Erkenntnisse aus dem ersten Saisondrittel der Geißböcke.

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Power von der Bank

Wie schon im Vorjahr beim SC Paderborn beweist Lukas Kwasniok weiterhin ein goldenes Händchen bei seinen Einwechslungen. So steuerten die Joker in dieser Saison bislang bereits fünf Tore sowie sechs Assists bei. Keine andere Mannschaft in der Liga kann hier bessere Werte aufweisen. Der beste Joker der Kölner und der Liga ist Said El Mala. Der Youngster erzielte nach seiner Einwechslung bereits drei Treffer und legte zwei weitere Male für seine Kollegen auf. Neben El Mala sammelten in der Liga auch Luca Waldschmidt, Ragnar Ache, Isak Johannesson und Marius Bülter mindestens einen Scorerpunkt als Einwechselspieler.

Starke Transfers

Inklusive „Leih-Rückkehrer“ Said El Mala hat FC-Sportdirektor Thomas Kessler gleich zwölf Spieler für die neue Saison verpflichtet und dem FC damit ein neues Gesicht verliehen. Der Umbruch macht sich scheinbar bezahlt. Denn ein Großteil der Akteure gehört mindestens zum erweiterten Kreis der Stammspieler. Neben El Mala sticht vor allem Stammspieler Jakub Kaminski hervor. Aber auch Isak Johannesson, Marius Bülter, Ragnar Ache, Sebastian Sebulonsen, Kristoffer Lund und Tom Krauß kommen bislang regelmäßig zum Einsatz. Rav van den Berg wird in Kürze zurückerwartet. Auch Cenk Özkacar und Ron-Robert Zieler bekommen Einsatzzeit. Einzig hinter Alessio Castro-Montes steht ein Fragezeichen.

Schwäche bei Standards

In den ersten zehn Ligaspielen offenbarte der FC große Probleme bei gegnerischen Standards. Von den bisherigen 15 Gegentreffern fielen ganze zehn und damit zwei Drittel der gegnerischen Tore nach dem ruhenden Ball. Neben drei Elfmetern kassierte der FC vier Gegentore nach Ecken sowie drei nach Freistößen. Damit ist Köln aktuell die schlechteste Mannschaft beim Verteidigen von Standardsituationen. Aus dem Spiel lässt der FC mit am wenigsten Gegentreffer aller Bundesligisten zu. Nach wie vor macht der FC aus den eigenen Standardsituationen zu wenig. Neben dem verwandelten Elfmeter von Luca Waldschmidt im Derby stehen noch ein direkt verwandelter Freistoß von Florian Kainz sowie eine erfolgreiche Ecke im Pokal auf der Toreliste.

Rotation in der Anfangsformation

Lukas Kwasniok wechselt seine Mannschaft von Spiel zu Spiel durch und hält so die meisten Spieler bei Laune. In zwölf Pflichtspielen lief immer eine andere Anfangsformation auf. Überdies überrascht Kwasniok auch immer wieder mit Spielern, die eigentlich schon abgeschrieben zu sein schienen. Das beste Beispiel hierfür ist Florian Kainz. Der Österreicher sammelte in den ersten acht Partien lediglich 79 Einsatzminuten, stand in den vergangenen beiden Spielen gegen den HSV und Gladbach jedoch in der Startelf. Gegen die Hamburger zeigte Kainz eine gute Leistung und sorgte mit einem schönen Freistoß für die zwischenzeitliche 2:0-Führung.

Probleme im Spiel gestalten

Das Derby in Mönchengladbach hat eine Schwäche im Spiel des FC aufgezeigt. So ist die Mannschaft von Lukas Kwasniok aktuell noch nicht in der Lage, eine Partie überzeugend runterzuspielen, wenn der Gegner den Kölnern den Ball überlässt. Der FC tut sich sehr schwer, gegen stabile und kompakte Defensiven zu guten Tormöglichkeiten zu kommen. Dieses Element gilt es in den kommenden Wochen zu optimieren, um auch gegen vermeintlich schwächere Gegner oder Mannschaften mit einem eher passiven Spiel Punkte einzufahren. Ähnliche Probleme waren im Ansatz auch gegen Regensburg oder Augsburg zu erkennen.

Jakub Kaminski trifft gegen die Niederlande und löst Playoff-Ticket

Jakub Kaminski spielte stark für Polen
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Jakub Kaminski trifft gegen die Niederlande und löst Playoff-Ticket

Während Said El Mala vergeblich auf sein Länderspiel-Debüt wartete, hat ein anderer FC-Profi einmal mehr überzeugt. Jakub Kaminski trifft gegen die Niederlande und löst damit mindestens das Playoff-Ticket für die WM-Endrunde.

Zwar hat Polen die Überraschung gegen die Elftal verpasst, aber dennoch das Playoff-Ticket für die WM sicher. Und ein Kölner hatte großen Anteil daran: Jakub Kaminski trifft gegen die Niederlande zur Führung. Auch Isak Johannesson befindet sich mit Island auf Kurs. Rav van den Berg und Said El Mala blieb nur die Rolle der Zuschauer.

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Nach der Begegnung blieb Said El Mala nur das Abklatschen seiner Mannschaftskollegen. Geduldig lief der 19-Jährige zu jedem Spieler. Das erhoffte Länderspiel-Debüt feierte der 19-Jährige beim 2:0-Erfolg der deutschen Auswahl nicht. Nick Woltemade hatte beide Tore gegen Luxemburg erzielt. Am Montag geht es gegen die Slowakei um das direkte Ticket zur WM. Einen starken Abend erwischte auch einmal mehr Jakub Kaminski. Der von Lukas Kwaniok zum „besten Spieler“ der Kölner geadelte Offensivspieler schnupperte mit Polen an der Überraschung gegen die Niederlande. Und Kaminski hatte großen Anteil daran. Der 23-Jährige war in einer temporeichen Begegnung von Beginn an ein Aktivposten. So kam der Kölner bereits früh zu einem ersten Abschluss, den Bart Verbruggen aber problemlos parierte. Immer wieder war der schnelle Angreifer durch, fand aber den Schlüssel nicht.

Kein Einsatz für van den Berg

Bis unmittelbar vor dem Seitenwechsel. Robert Lewandowski schickte den Kölner mit einem Vertikalpass auf die Reise und Kaminski blieb im Eins-gegen-Eins eiskalt. Nach dem Wechsel glich Memphis Depay für die Elftal aus. Die Partie verlor zunehmend an Tempo. Kaminski blieb aber weiterhin der polnische Aktivposten, wenn auch ohne die nötige Fortune. Ein weiterer Treffer fiel nicht mehr. Da Finnland überraschend gegen Malta verlor, hat das Team um Jakub Kaminski das Playoff-Ticket sicher, für den Gruppensieg wird es am letzten Spieltag nicht mehr reichen. Am Montag spielt Polen gegen Malta.

Bereits am Donnerstagabend hat Island mit Isak Johannesson einen großen Schritt Richtung Playoffs gemacht. Und am 2:0-Erfolg über Aserbaidschan hatte der FC-Profi Anteil. Johannesson legte die Führung mit einem Pass in die Tiefe auf. Am Sonntag geht es für Island im direkten Endspiel gegen die Ukraine dann um das Playoff-Ticket. Beide Teams liegen aktuell gleichauf. Rav van den Berg kam für die U21 der Niederlande derweil noch nicht zum Einsatz. Der Innenverteidiger soll beim Nachwuchs von Oranje wieder Spielpraxis sammeln. Gegen Slowenien gewann die Niederlande 2:0.

Bei Woltemades Doppelpack nur Zuschauer: Said El Mala muss auf sein Länderspiel-Debüt warten

Said El Mala könnte sein Debüt feiern
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Bei Woltemades Doppelpack nur Zuschauer: Said El Mala muss auf sein Länderspiel-Debüt warten

Said El Mala muss auf sein Länderspiel-Debüt doch noch warten. Der Offensivspieler des 1. FC Köln saß in der Begegnung der DFB-Elf in Luxemburg 90 Minuten auf der Bank. Die Mannschaft von Julian Nagelsmann gewann 2:0.

Said El Mala muss auf sein Länderspiel-Debüt doch noch warten. Der 19-Jährige kam gegen Luxemburg nicht zum Einsatz. Dabei hatte die deutsche Auswahl gerade im ersten Abschnitt nicht so richtig einen spielerischen Plan.

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Said El Mala wird frühestens am kommenden Montag im Duell gegen die Slowakei zu seinem Debüt für die deutsche Nationalmannschaft kommen. Der 19-Jährige wurde im Duell gegen Luxemburg am Freitagabend nicht eingewechselt, saß 90 Minuten auf der Bank. Die DFB-Auswahl setzte sich am Ende verdient 2:0 durch und kann mit einem Remis am Montag das WM-Ticket lösen. Dann vielleicht mit El Mala. Die deutsche Mannschaft tat sich gegen mutig aufspielende Luxemburger von Beginn an schwer. Der Gastgeber stand in der Defensive sicher und setzte immer wieder Nadelstiche in der Offensive. Die beste Chance der Anfangsphase hatte noch Florian Wirtz, dessen Schlenzer aber zu zentral auf den Luxemburger Keeper Anthony Moris kam.

Woltemade schlägt doppelt zu

Auf der anderen Seite kam vor allem St. Paulis Danel Sinani immer wieder zum Abschluss, Oliver Baumann war oft gefragt und im ersten Abschnitt der deutsche Spieler mit den meisten Ballkontakten. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel erlöste Nick Woltemade die DFB-Auswahl fürs erste. Als der Stürmer eine scharfe Hereingabe von Leroy Sané verwertete. Doch Deutschland tat sich auch weiterhin schwer. Unter anderem hätte Christopher Martins den Ausgleich erzielen müssen, als der Angreifer nach einer Hereingabe frei stehend das leere Tor verpasste. Nur drei Minuten später machte es erneut Woltemade besser. Der Angreifer wurde von Sané mit einem Steckpass bedient und erhöhte. Die Begegnung blieb weiterhin schwerfällig. Zudem fiel auch den Gastgebern im Laufe des Spiels immer weniger ein.

Erst in der Nachspielzeit musste Luxemburgs Keeper noch zwei Mal zugreifen. Die DFB-Auswahl steht also unmittelbar vor dem WM-Ticket. In Leipzig spielt Deutschland am Montag gegen die Slowakei. Mit einem Remis ist das Ticket gebucht. Möglicherweise bekommt El Mala dann die Chance auf sein erstes Länderspiel.

Said El Mala auf großen Spuren: Torjäger, Debütanten und Weltmeister des 1. FC Köln

Pierre Littbarski feierte als Spieler des 1. FC Köln den WM-Titel
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Said El Mala auf großen Spuren: Torjäger, Debütanten und Weltmeister des 1. FC Köln

Mit dem Duell gegen Luxemburg könnte Said El Mala sein Debüt in der Deutschen Nationalmannschaft feiern. Es ist der erste Kölner seit sechs Jahren, der 44. insgesamt. Darunter sind zahlreiche Legenden. Das sind die deutschen Nationalspieler des 1. FC Köln.

Der Hype ist riesig, vielleicht weil die Sehnsucht groß ist. Der FC hat wieder einen Kicker im DFB-Dress. Das sind die deutschen Nationalspieler des 1. FC Köln.

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Für Said El Mala dürfte am Abend ein Traum in Erfüllung gehen, wenn der 19-Jährige denn tatsächlich erstmals für die deutsche A-Nationalmannschaft auflaufen sollte. Zumindest eine Art Genugtuung – vor einigen Jahren noch drauf und dran, die Profi-Fußballer-Idee zu beerdigen, nun für die DFB-Elf das WM-Ticket lösen. Und auch in Köln freut man sich natürlich über den Nationalspieler, denn seit sechs Jahren lief kein FC-Profi mehr für die DFB-Auswahl auf. Zuletzt vor ziemlich genau sechs Jahren Jonas Hector. Der Linksverteidiger spielte im November 2019 das letzte Mal für die DFB-Auswahl. Und der November war für de heute 35-Jährigen zwei Mal besonders in der Nationalmannschafts-Karriere. Im November 2015 erlebte er die Anschläge in Paris hautnah im Stade de France mit, nahezu ein Jahr zuvor gab der Ex-Kapitän sein Debüt gegen Gibraltar, damals als Innenverteidiger (4:0).

Zahlreiche Welt- und Europameister

Hector kam somit erst wenige Monate nach dem WM-Titel in Brasilien zur Nationalmannschaft. Mit dabei waren aber andere Spieler, die dem FC doch sehr verbunden sind. Ron-Robert Zieler, die heutige Nummer zwei und ehemalige Juniorenspieler der Geißböcke, sowie Lukas Podolski, der damals aber bei Arsenal unter Vertrag stand. Podolski lief natürlich auch als FC-Spieler für Deutschland auf, feierte als solcher auch sein Debüt und ist gemeinsam mit Karl-Heinz Schnellinger der jüngste Nationalspieler Kölns. Beide Akteure waren bei ihrem Debüt 19 Jahre und zwei Tage alt. Podolski lief insgesamt 130 Mal für die DFB-Auswahl auf, erzielte dabei 49 Tore, 26 davon als FC-Profi. Er ist damit der Spieler, der als Geißbock die meisten Tore für die Nationalmannschaft erzielte. Ein gutes Omen für El Mala? Gegen Luxemburg war die Kölner Ikone 2006 doppelt erfolgreich.

Natürlich gibt es auch Spieler, die als FC-Akteure Welt- und/oder Europameister geworden sind. 1990 waren das Bodo Illgner, Pierre Littbarski, Thomas Häßler und Paul Steiner. Wobei Häßler in jenem Sommer zu Juventus Turin wechselte und Steiner bei der WM gar nicht erst zum Einsatz kam. 1974 spielten Wolfgang Overath, Heinz Flohe und Bernd Cullmann mit, 1954 waren es Hans Schäfer und Paul Mebus. Europameister wurden ebenfalls Cullmann, Harald Schumacher, Herbert Zimmermann, Bernd Schuster (alle 1980) und Hannes Löhr (1972). Die meisten Länderspiele als FC-Spieler absolvierte Overath (81). Die erste Berufung erhielt Jupp Röhrig (1950). El Mala kann am Freitagabend also den nächsten Meilenstein seiner Karriere gehen. Er wäre der 44. Nationalspieler des 1. FC Köln.

FC-Profi Isak Johannesson wieder auf WM-Kurs: Nun „volle Konzentration“ aufs Endspiel

Islands Nationalspieler Isak Johannesson läuft künftig im Trikot des 1. FC Köln auf.
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FC-Profi Isak Johannesson wieder auf WM-Kurs: Nun „volle Konzentration“ aufs Endspiel

Mit seiner Vorarbeit leitete Isak Johannesson einen wichtigen Erfolg von Island im Duell gegen Aserbaidschan ein. Jetzt haben die Skandinavier die Chance, den Playoff-Platz zu sichern. Isak Johannesson erhält sein Endspiel.

Bereits am Donnerstagabend war der erste Kölner Spieler mit seiner Nationalmannschaft im Einsatz. Und das erfolgreich: Isak Johannesson erhält am Sonntag mit Island sein Endspiel.

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Am Ende war es schon ein hartes Stück Arbeit, wenn auch ein verdientes. Island hat am Donnerstagabend in der WM-Qualifikation Aserbaidschan 2:0 besiegt und damit wieder einen Schritt Richtung der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in den USA, in Kanada und Mexiko gemacht. Die Nordeuropäer kletterten in der Tabelle auf den zweiten Platz und haben die Chance über die Playoffs noch am Endturnier teilzunehmen. Der Gruppensieg ist Frankreich vor dem letzten Spieltag der Gruppe D nicht mehr zu nehmen. Die Equipe tricolore gewann am Donnerstag gegen die Ukraine 4:0 und hat sich erwartungsgemäß frühzeitig für die WM qualifiziert.

Island am Sonntag gegen die Ukraine

Dahinter lauern Island und die Ukraine punktgleich auf den Rängen zwei und drei. Am Sonntag kommt es in Warschau zum Endspiel um das Playoff-Ticket. In der europäischen WM-Quali spielen die Gruppenzweiten gemeinsam mit vier Mannschaften aus der Nations League um die WM-Tickets – am Ende kommen vier Mannschaften weitern. Ein Punkt würde Island am Sonntagabend (18 Uhr) bereits reichen. Johannesson hat seinen Teil zum Erfolg über Aserbaidschan beigetragen. Der unumstrittene Stammspieler leitete mit einem schicken Vertikalpass auf Albert Guðmundsson vom AC Florenz die Führung ein. Panathinaikos-Innenverteidiger Sverrir Ingi Ingason erzielte das 2:0. Der 22-jährige Johannesson kommt mittlerweile auf 40 Einsätze für Island, erzielte dabei sechs Tore und bereitete fünf weitere vor.

Patrik Kristal unterlag mit Estland Norwegen deutlich mit 1:4. Der Kölner Youngster kam kurz vor Spielende auf ein paar Minuten. Am Freitagabend sind weitere FC-Profis im Einsatz. So spielt neben Said El Mala mit Deutschland in Luxemburg auch Jakub Kaminski mit Polen gegen die Niederlande. Für die U21 von Oranje ist derweil Rav van den Berg im Einsatz. Johannesson ist gedanklich schon beim Einsatz gegen die Ukraine. „„Starker Sieg. Jetzt erholen und auf Sonntag konzentrieren“, schrieb der Norweger auf Instagram.

Frauen des 1. FC Köln reisen im Pokal zum Zweitliga-Ersten: Schwarze Serie durchbrechen für den großen Traum

Die Spielerinnen des 1. FC Köln vor dem Duell gegen Leipzig
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Frauen des 1. FC Köln reisen im Pokal zum Zweitliga-Ersten: Schwarze Serie durchbrechen für den großen Traum

Die Frauen des 1. FC Köln stehen am Sonntag vor der nächsten Bewährungsprobe: Im Achtelfinale des DFB-Pokals soll der Zweitligist SC Sand nicht zum Stolperstein werden. Dafür müssen die Kölnerinnen jedoch ihre schwarze Serie in der deutsch-französischen Grenzregion beenden.

Für einen Sieg müssen die Kölnerinnen ihre schwarze Serie in der deutsch-französischen Grenzregion beenden. Die Frauen des 1. FC Köln stehen am Sonntag vor der nächsten Bewährungsprobe.

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Der zweite Einsatz im DFB-Pokal führt die FC-Frauen in dieser Saison in die deutsch-französische Grenzregion. Nach dem deutlichen 6:0 in der ersten Hauptrunde in Kleve beim VfR Warbeyen steht auch im Achtelfinale ein Auswärtsspiel bei einem Zweitligisten an. Die Aufgabe wird diesmal jedoch deutlich schwieriger, denn es geht nach Willstätt in Baden-Württemberg, nur knapp zwanzig Kilometer entfernt von der französischen Großstadt Straßburg. Dort heißt der Gegner SC Sand, langjähriger Bundesligist und aktueller Tabellenführer der zweiten Bundesliga.

“Wir wollen in die nächste Runde einziehen“

Die FC-Frauen reisen als Favoritinnen an, doch unterschätzen dürfen und werden sie den Gegner keineswegs. Dafür besteht mit Blick in die Historie auch überhaupt kein Anlass: Die letzten Erfolge des 1. FC Köln auswärts beim SC Sand liegen eine gefühlte Ewigkeit zurück: 2011 und 2012 gelangen jeweils 2:0-Siege in der zweiten Bundesliga, seither gab es in fünf Anläufen vier Niederlagen und lediglich ein Unentschieden. Setzt sich diese Serie fort, wäre der Traum vom Pokal-Finale im eigenen Wohnzimmer wieder einmal geplatzt. In dieser Saison steigt das Endspiel am 14. Mai im Müngersdorfer Stadion.

Doch die Kölnerinnen sind fest entschlossen, ihren jüngsten Aufwärtstrend auch am Sonntag im Pokal fortzusetzen. „Wir wollen in die nächste Runde einziehen“, äußerte die Trainerin Britta Carlson ohne Umschweife, warnte aber auch davor, den kommenden Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: „Es ist eine erfahrene Mannschaft mit einem ekligen Platz. Ich glaube, keiner spielt gerne beim SC Sand. Ich kenne das auch noch aus der Zeit beim VfL Wolfsburg. Es wird sicherlich kein einfaches Spiel. Wir sind in der Favoritenrolle, mal ein bisschen anders vielleicht als in der Liga.“

“Mit jedem Spiel mehr fühle ich mich wohler“

Dabei wird der FC sicher auch auf die Qualität der eigenen Spielerinnen vertrauen. So beispielsweise von Pauline Bremer, die nach ihrer Verletzung zu Saisonbeginn mittlerweile immer besser in Fahrt kommt. „Das war natürlich super ärgerlich“, blickte die Stürmerin auf ihre ersten Wochen am Geißbockheim zurück, „aber mit jedem Spiel mehr fühle ich mich wohler.“ Zuletzt sicherte Bremer mit ihrem späten Tor zum 1:0 die drei Punkte in der Bundesliga gegen Hoffenheim.

Der SC Sand hat mit Pija Reininger und Julia Matuschewski allerdings auch zwei treffsichere Spielerinnen in ihren Reihen, die in der Liga zusammen 13 der 25 Tore für das Team erzielt haben. Die Süddeutschen hatten sich mit einem 3:0-Sieg im Zweitliga-Duell beim SV Meppen für das Achtelfinale qualifiziert.


Fans des 1. FC Köln uneinig: Zu früh, oder genau richtig? Said El Mala steht vor seinem DFB-Debüt

Said El Mala im DFB-Trikot
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Fans des 1. FC Köln uneinig: Zu früh, oder genau richtig? Said El Mala steht vor seinem DFB-Debüt

Für Said El Mala steht am Abend möglicherweise die Premiere im Trikot der DFB-Elf an. Es wäre der erste FC-Nationalspieler seit Jonas Hector. Und dennoch gibt es weiterhin Diskussionen bei den Fans des 1. FC Köln: Kommt ein Einsatz von Said El Mala bei der DFB-Elf zu früh?

Mit 19-Jahren und gerade einmal zehn Bundesliga-Spielen kann sich der Youngster heute Abend vielleicht auf internationalem Parkett zeigen. Die Reaktionen auf seine Berufung durch Julian Nagelsmann sind zwiegepalten bei den Anhängern des 1. FC Köln: Kommt ein Einsatz von Said El Mala bei der DFB-Elf zu früh?

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Dass Said El Mala in einem neuen Umfeld keine große Eingewöhnungszeit braucht, hat er schon mehrfach bewiesen. Rein nach der Anzeigetafel beim 1. FC Köln zum Beispiel als er in seinem zweiten Liga-Spiel bereits sein Premieren-Tor in der höchsten deutschen Spielklasse erzielte. Bei seinem zweiten Auftritt für die deutsche U19-Nationalmannschaft war er gegen England ebenfalls zwei Mal erfolgreich und spielte nur ein knappes Jahr später ein starkes EM-Turnier, in dem er mit vier Toren und drei Vorlagen zum Topscorer wurde. Nun befindet sich der 19-Jährige seit fünf Tagen bei der deutschen A-Nationalmannschaft und die Chancen stehen nicht schlecht, dass der Kölner dort bereits am Abend sein Debüt geben wird. Und möglicherweise wäre angesichts der erfolgreichen zweiten Spiele eine weitere Begegnung am kommenden Montag für den Youngster ebenfalls nicht schlecht.

Erste Berufung mit 19 Jahren

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat die Erwartungen zuletzt ein wenig gebremst, erklärte, dass El Mala erst einmal mit trainieren, sich zeigen solle. Für den Offensivspieler ist die Nominierung in erster Linie schon einmal eine Ehre. „Ich bin sehr, sehr glücklich darüber, dass ich für die A-Nationalmannschaft nominiert wurde. Das ist eine tolle Belohnung für die harte Arbeit und ich bin stolz darauf, Köln im Nationaltrikot zu repräsentieren“, sagte El Mala nach der Nominierung. Von außen wird die Berufung nicht komplett gefeiert. Es gibt durchaus auch unter den FC-Fans kritische Stimmen. Ein wenig steht dort die Frage im Raum, ob die Nominierung eher Fluch oder Segen für den Youngster sei. Die Sorge, El Mala könne verheizt werden, die Berufung käme zu früh, wurde in zahlreichen Kommentaren genannt.

Rein sportlich gibt es aus Sicht des Youngsters wohl nur wenig Gründe, die gegen eine Nominierung sprechen. El Mala kann sich nach nur zehn Bundesliga-Spielen auf internationalen Parkett beweisen. Das ist früh, aber nicht außergewöhnlich früh. Jonas Hector hatte beispielsweise elf Bundesliga-Spiele auf dem Buckel, als er erstmals nominiert wurde. Allerdings hatte der Linksverteidiger damals schon ordentlich Erfahrung in Liga zwei gesammelt. Lukas Sinkiewicz hatte sogar erst sieben Bundesliga-Spiele absolviert. Auch Wolfgang Overath hatte erst fünf Bundesliga-Spiele in den Beinen, allerdings der gerade erst eingeführten Liga geschuldet. Dennoch war auch Overath 19 Jahre alt, so gerade, einen Tag nach seinem Debüt wurde das Kölner Idol 20.

Beflügelnde Wirkung?

Für Experten wie Lothar Matthäus sei eine Nominierung ohnehin nicht die Frage nach dem Alter oder den Einsätzen, vielmehr sei die Frage, ob ein Spieler gut genug sei. Und Julian Nagelsmann deutete an, dass El Mala durchaus etwas mitbringe, was die Nationalmannschaft gut gebrauchen könne. Am Donnerstagabend erklärte der Bundestrainer, dass es El Mala im Training bislang auch gut gemacht habe und dass sich der Youngster möglicherweise zeigen dürfe. Während also die Kölner Mannschaftskollegen im Kurzurlaub weilen, hat der 19-Jährige die Chance auf sein Länderspiel-Debüt in der A-Nationalmannschaft. Zwar ist die Belastung bei dem Youngster damit natürlich höher, wäre El Mala nicht von Nagelsmann nominiert worden, hätte er wohl bei bei der deutschen U21 gespielt und wohl auch mehr Einsatzzeit erhalten.

Sollte der 19-Jährige tatsächlich seine Einsatzzeit erhalten, könnten die Minuten sicherlich auch eine beflügelnde Wirkung haben. Dennoch bleibt natürlich das Thema „Hype“ um El Mala. Der würde durch eine mögliche Spielzeit und dann auch noch einen guten Auftritt nicht weniger werden. Im Gegenteil. Doch der Youngster geht mit dem bisherigen Rummel nach wie vor gut um und wird von den Kölner Verantwortlichen auch nur dosiert in Medien-Termine eingesetzt. Bislang scheint der Wirbel den Spieler nicht großartig zu beeinflussen. Denn eine der größten Stärken des Youngsters ist wohl die Unbekümmertheit. Und die hat schon eine andere FC-Ikone ganz groß gemacht.

Thomas Kesslers Zeugnis: Zwischenbilanz der Neuzugänge des 1. FC Köln

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Thomas Kesslers Zeugnis: Zwischenbilanz der Neuzugänge des 1. FC Köln

Ein Dutzend Spieler hat Thomas Kessler im Sommer unter Vertrag genommen. Die meisten haben bereits überzeugt beim 1. FC Köln: So fällt die Zwischenbilanz der Neuzugänge aus.

Zwölf Spieler haben die Geißböcke im Sommer verpflichtet. Und Thomas Kessler scheint einen guten Job gemacht zu haben. Mit 14 Zählern aus zehn Spielen ist der FC gut gestartet. Und daran haben die neuen Spieler großen Anteil. Alleine 14 der bisherigen 20 Treffer gehen auf Neuverpflichtungen zurück beim 1. FC Köln: So fällt die Zwischenbilanz der Neuzugänge aus.

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Ron-Robert Zieler im Test gegen Fortuna Köln

Ron-Robert Zieler

Kam für einen niedrigen sechsstelligen Betrag aus Hannover. Der Weltmeister von 2014 wurde als Nummer zwei verpflichtet und füllt diese Rolle ohne zu Murren aus. Im Gegenteil: Zieler ist einer der Leader des Teams, nicht umsonst auch Vize-Kapitän. Zum Dank gab es die beiden Pokal-Einsätze. Sollte Marvin Schwäbe ausfallen, bräuchte der FC nicht bangen.


Kristoffer Lund beim Spiel des 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Wurde von Palermo aus der zweiten italienischen Liga ausgeliehen. Findet sich dafür schnell in der Bundesliga zu recht. Mal abgesehen vom unglücklichen Auftritt im Derby eine durchaus vielversprechende Verpflichtung. Kam bislang in elf von zwölf Spielen zum Einsatz, davon neun Mal in der Startelf. Könnte noch an seiner Torgefahr arbeiten – bislang ohne Scorer. Der FC besitzt eine Kaufoption und würde diese Stand jetzt ziehen.


Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln

Cenk Özkacar

Der Innenverteidiger wurde vom FC Valencia ausgeliehen. Die Bilanz ist bislang durchwachsen. Zu Saisonbeginn mit nur wenigen Einsätzen. Die haben sich nach den Verletzungen von Rav van den Berg und Timo Hübers deutlich erhöht. Mit der Rückkehr von van den Berg könnte die Spielzeit wieder deutlich abnehmen. Ob der FC die Kaufoption ziehen wird, ist unklar. Dafür müsste Özkacar wohl noch einen Zahn zulegen.


Rav van den Berg im Einsatz für den 1. FC Köln

Rav van den Berg

Ein absoluter Transfercoup von Thomas Kessler. Eigentlich, denn der Abwehrspieler hat früh in der Saison bereits schwerer verletzt. Seine ganze Qualität konnte der Niederländer nicht unter Beweis stellen. Die steht allerdings außer Frage. Das sagen auch Marktwert und Einkaufspreis (rund 8 Mio.). An dem Innenverteidiger dürften die Kölner ihre Freude haben.


Sebastian Sebulonsen ist bislang einer der Gewinner unter Lukas Kwasniok

Sebastian Sebulonsen

Der Rechtsverteidiger kam für rund zwei Millionen Euro aus Bröndby. Der Saisonauftakt ist vielversprechend. Sebulonsen hatte sich vor allem durch seine intensive Spielweise zunächst festgespielt, fiel zuletzt aber der Qualität von Said El Mala zum Opfer. Denn so rotierte Jakub Kaminski auf die rechte Schiene. Dürfte auch weiterhin seine Chancen bekommen. Eine gute Verstärkung. Hat es aber noch nicht auf das Scoreboard geschafft.


Isak Johannesson dürfte gesetzt sein

Isak Johannesson

War eine der ganz frühen Verpflichtungen und eine überraschende. Kessler ließ sich den Spieler 5,5 Millionen Euro kosten. Und der 22-Jährige zahlt das Vertrauen mit konstant ordentlichen Leistungen bislang zurück. Einer der wenigen festen Stammspieler unter Kwasniok. Stand nur gegen Wolfsburg nicht in der Startelf. Auch bei dem 22-Jährigen sind die Torbeteiligungen noch überschaubar (Zwei Tore, ein Assist).


Tom Krauß vom 1. FC Köln

Tom Krauß

Wurde von Lukas Kwasniok als „Defensiv-Allrounder“ geadelt und dementsprechend bereits auf diversen Positionen eingesetzt. Dazu gehörten aber auch vier Mal 90-minütige Bankplätze. Dennoch ein verlässlicher Spieler, der der Breite des Kaders definitiv Qualität gibt. Wird sicherlich weitere Chancen erhalten. Für Krauß wurde eine Kaufpflicht im Leihvertrag verankert.


Jakub Kaminski erzielte gegen den VfL Wolfsburg den bislang spätesten Bundesliga-Treffer jemals. (Foto: Bucco)

Jakub Kaminski

Kesslers größter Geniestreich und Kwasnioks „bester Spieler“. Der junge Pole erlebt offensichtlich gerade die Form seines Lebens. Kaminski wurde aus Wolfsburg ausgeliehen, die Ablöse der Kaufoption soll bei etwa fünf Millionen Euro liegen. Spielt Kaminski so weiter, ein echtes Schnäppchen. Erzielte bereits vier Tore und legte eins auf. Ist erstaunlich variabel einsetzbar.


Alessio Castro-Montes hat sein Debüt beim 1. FC Köln gegeben

Alessio Castro-Montes

Kwasniok will in dem Belgier im Training eine Mischung aus Neymar und Messi gesehen haben. Diese Qualitäten bringt der Mittelfeldspieler bislang nicht auf den Platz. Castro-Montes bringt bislang recht wenig auf den Platz. Mehr als zwei Kurzeinsätze waren noch nicht drin. In der jetzigen Situation noch kein Zwei-Millionen-Euro-Schnäppchen.


Marius Bülter fand deutliche Worte

Marius Bülter

Kam für rund eine Millionen Euro an den Rhein. Der Saisonstart des Routiniers war vielversprechend. Zwei Tore, zwei Assists nach zwei Spieltagen. Kam nach seiner Achillessehnenreizung nicht mehr so richtig in Schwung. Gibt dem FC aber eine andere Dynamik im Spiel und ist in der Offensive variabel einsetzbar.


Ragnar Ache könnte Marius Bülter ersetzen

Ragnar Ache

Die erste Neuverpflichtung des Sommers weckte viele Erwartungen bei den FC-Fans. Schaffte es zu Saisonbeginn noch nicht in die Startelf. Wohl auch aus physischen Gründen. Scheint diese aber überwunden zu haben. Weiß mit zwei Toren und fünf Vorlagen definitiv, wo das Tor steht. Wird auch weiterhin Torgefahr ausstrahlen.


Said El Mala nach seinem Tor für den 1. FC Köln gegen den HSV

Said El Mala

Streng genommen kein Neuzugang, sondern ein Leih-Rückkehrer. Ganz streng genommen auch das nicht so recht. In jedem Fall aber der Shootingstar der Geißböcke. El Mala ist omnipräsent – und das nicht nur auf dem Platz. Dort der Dribbelkönig der Liga. Sucht erstaunlich oft den Abschluss, fand auch schon vier Mal das Tor. Jetzt winkt das DFB-Debüt.