Keiner kann Derby so wie Florian Kainz

Florian Kainz jubelt im Duell gegen Borussia Mönchengladbach
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Keiner kann Derby so wie Florian Kainz

Pünktlich zum Rheinischen Derby ist Florian Kainz in Form. Pünktlich, weil der Österreicher gegen die Borussia offenbar besonders gerne spielt. Der Routinier hat einige Geschichten gegen Gladbach und für den 1. FC Köln: Wird Florian Kainz erneut zum Derbyheld?

Gegen Borussia Mönchengladbach spielt er offenbar besonders gerne, zumindest mit dem 1. FC Köln: Wird Florian Kainz erneut zum Derbyheld?

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Die Erleichterung war Florian Kainz anzusehen. Der Mittelfeldspieler rannte mit dem breitesten Lächeln über den Rasen des Kölner Stadions. Kainz bestätigte später, dass das 2:0 gegen den Hamburger SV für den Routinier im Kölner Team der erste direkt verwandelte Freistoß überhaupt gewesen sei. Die Erleichterung dürfte aber auch groß gewesen sein, weil Kainz zum ersten Mal in dieser Saison die Chance von Beginn an bekam und diese offenbar um jeden Preis nutzen wollte. Schon im ersten Abschnitt ging Kainz auf das Tor zu, hätte vielleicht früher passen können, das Tor fiel trotzdem. Nach dem Wechsel machte er es mit dem ruhenden Ball besser. Der Österreicher scheint pünktlich zum Rheinischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach mal so richtig in Form zu kommen. Vielleicht einen Tick zu früh?

Vier Tore, vier Vorlagen gegen die Fohlen

Denn in den vergangenen Derbys nutzte Kainz das Duell gegen den ungeliebten Rivalen gerne, um wieder in Form zu kommen. Vor ziemlich genau zwei Jahren empfingen die Geißböcke die Fohlen im Kölner Stadion. Der FC war in der Liga noch ohne Sieg. Sieben Spiele, sechs Niederlage lautete die bittere Bilanz. Nur ein müder Zähler war bis dahin drin. „In der Situation mit einem Punkt aus sieben Spielen wird natürlich sehr viel geschrieben und hinterfragt“, sagte Kainz damals. Dabei war es vor allem der Kapitän, der hinterfragt wurde. Die falsche Position, die falsche Form, die falsche Leistung waren damals Themen. Doch ausgerechnet gegen Gladbach platzte der Knoten. Mit zwei (eigentlich drei, einer wurde wiederholt) verwandelten Elfmetern brachte Kainz den FC auf Erfolgskurs.

Ein Jahr zuvor kamen die Kölner zwar nicht über ein torloses Remis hinaus, der Mittelfeldspieler war aber auch einer der besseren Geißböcke und zeigte nach zuvor eher durchwachsenen Leistungen eine starke Form. Zuletzt trafen die Teams im April 2024 aufeinander. Kainz hatte wieder den Faden verloren. Es wurde über die Bürde der Kapitänsbinde diskutiert. Gegen Leverkusen saß der Kapitän auf der Bank, gegen die Fohlen kehrte er zurück und fand erneut die richtigen Schlüssel. Beim 3:3 bereitete der Österreicher gleich zwei Tore vor. Insgesamt stand Kainz für den FC gleich acht Mal im Derby auf dem Platz. Von den jüngsten sechs verlor der Mittelfeldspieler mit Köln nur eins, gewann immerhin drei. Mittlerweile kommt Kainz auf vier Tore und vier Vorlagen gegen Gladbach.

„Es wird ein sehr spezielles Spiel. Ich habe schon einige Geschichten in Derbys gehabt – gute wie schlechte“, sagte Kainz am Sonntag nach dem HSV-Spiel. Zu den schlechten gehört sicherlich das 2:5 in der Spielzeit 21/22. Damals sah der Österreicher nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Zuvor hatte Kainz noch per Elfmeter den Ausgleich erzielt. Am Samstag steht das nächste Kapitel an. In Form befindet sich der 33-Jährige ganz offensichtlich.

Problemzone oder Luxusproblem? Die linke Offensive beim 1. FC Köln

Jakub Kaminski und Said El Mala
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Problemzone oder Luxusproblem? Die linke Offensive beim 1. FC Köln

Jakub Kaminski zeigte bislang gute Leistungen auf der Position vorne links. Dort drängt sich aber auch Said El Mala auf beim 1. FC Köln: Die Problemzone ist eher ein Luxusproblem.

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Eine kleine Spitze konnte sich Lukas Kwasniok dann nicht verkneifen. Der Trainer der Geißböcke war auf der Pressekonferenz nach dem HSV-Erfolg nach Jakub Kaminski gefragt worden. Kwasniok scherzte, dass der Name des Polen etwas sperrig sei und vielleicht deswegen bei den Gesängen der Fans Said El Mala vorgezogen werde. Denn in einer Sache war sich der Trainer sehr sicher. Sein bester Spieler sei eben Jakub Kaminski, erklärte Kwasniok. „Er kann auf der linken Schiene, er kann links vorne, er kann rechte Schiene, rechts vorne. Er ist ein Offensiv-Allrounder und darüber hinaus demütig, extrem lernwillig und er war der entscheidende Mann am heutigen Tage, weil er unser Spiel verändert hat“, sagte Kwasniok. Der junge Pole kommt in der Liga auf fünf Scorerpunkte, vier Tore.

„Die Position ist mir scheißegal“

Und da Kaminski also in Kwasnioks Augen der beste Spieler ist, bekommt dieser in der Liga auch die meiste Einsatzzeit. Das dürfte aber noch einen anderen Grund haben. Denn Kwasniok und Kaminski scheinen ein besonderes Match zu sein, auf einer Wellenlänge zu schwimmen. Und die Basis dieser Symbiose wird zumindest in großen Teilen das Vertrauen sein, das die beiden ineinander haben. Kwasniok hält an seinem Topspieler auch fest, wenn dieser dann mal nicht nach Wunsch oder Hoffnung performt. Dieser zahlt dem Trainer das durch einen beachtlichen Fleiß und einer Flexibilität zurück. „Das Wichtigste ist für mich, dass ich spiele. Die Position ist mir scheißegal“, sagt Kaminski. Und genau darin liegt wohl auch eine Stärke des „Offensiv-Allrounders“.

Der Pole ist an verschiedenen Stellen einsetzbar. Das ist wiederum bitter nötig. Denn Kwasniok gab auf der jüngsten Pressekonferenz zu, dass er mit Kaminski so langsam in eine „Problemzone“ kommen würde. Genauer wurde der Trainer nicht. Möglicherweise meinte der 44-Jährige, dass sein Schützling durchaus auch auf einer anderen Position Stammspieler werden könne. Zum Beispiel wie am vergangenen Sonntag auf der rechten Schiene. Vielleicht meinte der Trainer aber auch die große Konkurrenz, die sich um die vermeintliche Stammposition des Polen streitet. Denn die liegt eigentlich links vorne und Kwasniok gab zu, dass er genau jene Position Kaminski eigentlich versprochen habe. Dieses Versprechen kann der 44-Jährige alleine schon nicht halten, weil unter anderem Said El Mala auf weitere Einsatzzeit brennt und mit den Hufen scharrt.

El Mala scharrt ebenfalls mit den Hufen

Wenn er sich denn im Training am Mittwoch nicht schwerer verletzt hat. Der Kölner Stadt-Anzeiger will erfahren haben, dass sich El Mala einen kleinen Riss im Außenband zugezogen haben soll. Daher ist das Rheinische Derby fraglich. Dass die Konkurrenz auf der linken Offensive eine große sein würde, hat sich schon im Sommer abgezeichnet. Nun ist sie so groß, dass Linton Maina am vergangenen Wochenende erst zum zweiten Mal in der Liga in der Anfangsformation stand. Florian Kainz spielte erstmals von Beginn an, auf der linken Seite im Mittelfeld kam der Österreicher aber bislang nicht zum Einsatz. El Mala ist auf der linken Seite dagegen eine Waffe. Der 19-Jährige gehört zu den absoluten Dribbelkönigen der Liga. Zwei von drei Dribblings sind im Schnitt auch erfolgreich.

Zudem hat der Youngster jüngst die 35 km/h Schallmauer nur knapp unterboten. Beim FC sucht zudem keiner so häufig den Abschluss. Und der Erfolg von vier Treffern gibt den Versuchen recht. Jakub Kaminski betonte, dass El Mala von der Bank kommend doch besonders gut sei. Das stimmt. Vier der fünf Scorerpunkte sammelte der 19-Jährige nach seiner Einwechslung. Doch El Mala hat auch schon bewiesen, dass er von Beginn an ebenfalls eine Waffe sein kann. Am vergangenen Sonntag trafen beide nach der Vorarbeit des anderen. Als Duo scheint das also auch zu passen. Und das, obwohl Kaminski eben nicht auf seiner versprochenen Position vorne links gespielt hat. Zum Glück ist der 23-Jährige ja auf nahezu sämtlichen Positionen in der Offensive einsetzbar.

Last-Minute-Schock: Die Frauen des 1. FC Köln verpassen Sieg gegen Frankfurt

Britta Carlson bei einem Spiel der FC-Frauen
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Last-Minute-Schock: Die Frauen des 1. FC Köln verpassen Sieg gegen Frankfurt

Die Fußballerinnen des FC haben den nächsten Dreier knapp verpasst: Die Frauen des 1. FC Köln spielen in Frankfurt 1:1. Die Kölnerinnen boten dabei über weite Phasen eine starke Vorstellung und fingen sich kurz vor Spielende den Ausgleich.

Die Frauen des 1. FC Köln spielen in Frankfurt 1:1, verpassen nur hauchdünn die Überraschung. Die Führung durch Sandra Jessen glich Nicole Anyomi in der Nachspielzeit aus.

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Der Aufwärtstrend der Kölner Fußballerinnen hält weiter an. Nach dem 3:0-Erfolgüber Nürnberg spielten die Kölnerinnen in Frankfurt 1:1-Unentschieden. Dabei war allerdings auch mehr drin. Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zum 3:0-Erfolg über Nürnberg auf drei Positionen. Celina Degen, Weronika Zawistowska und Adriana Achcińska ersetzen Pauline Bremer, Marina Hegering und Laura Donhauser. Die Gastgeberinnen starteten beherzt in die Partie, übernahmen zunächst die Kontrolle. Doch die erste Chance gehörte dem FC. Adriana Achcińska versuchte es aus der Distanz, doch Frankfurts Keeperin konnte klären. Für die Kölnerinnen ein Weckruf. Denn fortan war der FC das bessere Team. Laura Vogt probierte es aus der Drehung, traf den Ball aber nicht richtig.

FC führt zur Halbzeit knapp

Auch Sandra Jessen probierte es in der Box, die Kugel rauschte aber am langen Pfosten vorbei. Dann machte es die Stürmerin aber besser. Vogt probierte es aus der Distanz, Lina Altenburg konnte den Ball zwar abwehren, den Nachschuss verwertete Jessen aber sicher. Und der FC hätte nachlegen können, wenn nicht müssen. Unter anderem traf Adriana Achcińska aus 25 Metern nur die Latte. Kurz vor dem Seitenwechsel bekam Jessen erneut die Chance, traf aber die Kugel nicht richtig. Nach dem Wechsel wurden die Gastgeberinnen besser. Auch, weil die Kölnerinnen nun tief standen und sich weitestgehend auf die Defensive konzentrierten.

Zwar gab die Eintracht nun den Ton an, so richtig gefährlich wurde es aber nur selten. Auf der anderen Seite hatte die eingewechselte Pauline Bremer die große Chance. Den Schlenzer Richtung langes Eck fischte Altenburg aus dem Winkel. In der Schlussphase drückte Frankfurt auf den Ausgleich. Aber sowohl Nicole Anyomi als auch Remina Chiba scheiterten an der starken Kölner Keeperin Irina Fuchs. Und als es schon nach dem vierten Saisonsieg aussah, schlug die Eintracht doch noch zu. Nicole Anyomi nutzte Verwirrung im Kölner Strafraum zum späten, wenn auch letztlich verdienten Ausgleich.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt, Degen, Agrez, Wiankowska – Achcinska (46. Bremer), Zawistowska (72. Andrada; 90.+3 Imping), Vogt, Feiersinger – Jessen (90. Leimenstoll), Stolze (72. Donhauser); Tore: 0:1 Jessen (25.), 1:1 Anyomi (90.+2)


    Youth League: U19 des 1. FC Köln gewinnt auch das Rückspiel und steht in Runde drei

    Stefan Ruthenbeck, U19 Trainer des 1. FC Köln
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    Youth League: U19 des 1. FC Köln gewinnt auch das Rückspiel und steht in Runde drei

    Die U19 des 1. FC Köln gewinnt gegen Racing FC Union Luxemburg und steht in der dritten Runde der UEFA Youth League: Die FC-Talente ließen nach dem 3:0 im Hinspiel zuhause nichts mehr anbrennen und setzten sich am Ende auch im Rückspiel vor fast 5000 Zuschauern mit 2:1 (2:1) durch. Die Europa-Reise führt den FC jetzt nach Dänemark zum FC Midtjylland.

    Die U19 des 1. FC Köln gewinnt auch das Rückspiel gegen Racing FC Union Luxemburg und erreicht die dritte Runde der UEFA Youth League.

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    Kölns Trainer Stefan Ruthenbeck änderte seine Startelf im Vergleich zum Hinspiel auf drei Positionen: Der Rechtsverteidiger Cenny Neumann stand diesmal nicht im Aufgebot. Kristiyan Irmiev rutschte auf die Ersatzbank und Benjamin Ley spielt mittlerweile bei der U17-Weltmeisterschaft in Katar. Dafür begannen im Rückspiel San-Luca Spitali, Arian Römers und Alessandro Puzzo. Neben Ley fehlten im Vergleich zum Hinspiel auch Maik Afri Akumu, der ebenfalls bei der U17-WM für Deutschland spielt sowie der verletzte Leo Isufi.

    Der FC hatte an den Eingängen kleine Flaggen an die Zuschauer verteilt, sodass sich das Stadion beim Einlaufen der Mannschaften in ein rotes Fahnen-Meer verwandelte. Zwischen den Baumkronen lugte zudem der Vollmond hindurch, was das stimmungsvolle Bild zu Spielbeginn perfektionierte. Auf den Rängen sorgte die zahlreich vertretene aktive Kölner Fanszene – wie bereits im Hinspiel – für die akustische Unterstützung.

    Schenten bringt den FC in Führung

    Den ersten Offensiv-Akzent des Abends setzten die Gäste: Nach einem schönen Zuspiel in die Spitze war Arnold Qevani frei durch, setzte seinen Schuss aus guter Position jedoch deutlich am Kölner Tor vorbei (2.). Die Gäste versteckten sich zunächst keineswegs und wirkten bemüht, den 0:3-Rückstand nach dem Hinspiel aufzuholen. Fynn Schenten hatte den ersten gefährlichen Torschuss für die FC-Talente, der jedoch ebenfalls deutlich am Luxemburger Tor vorbeiflog (9.). Die Gastgeber wurden zunehmend spielbestimmender. Arian Römers versuchte es aus der Distanz, Luxemburgs Torwart Ermal Azemi lenkte den scharfen Schuss zur Ecke ab (13.).

    Der Führungstreffer kurz danach war die logische Folge: Ein Freistoß von Jonathan Friemel von der rechten Seite segelte in den Strafraum. Azemi konnte den Ball nicht klären, das Spielgerät landete bei Puzzo, der den Ball hoch an den Fünfer legte. Fynn Schenten hatte keine Mühe, zum 1:0 einzuköpfen (16.). Danach wurde es hektisch: Die Kölner vertändelten die Kugel vor dem eigenen Sechzehner im Aufbauspiel. Ethan Yans reagierte blitzschnell und sah, dass Mikolaj Marutzki weit vor seinem Tor stand und traf aus der Distanz ins leere rechte Eck zum 1:1 (19.).

    Puzzo schiebt ein

    Die Kölner schüttelten sich schnell und Fayssal Harchaoui war maßgeblich an der erneuten Führung beteiligt. Zunächst eroberte er den Ball und bediente den mitgelaufenen Puzzo, der zum 2:1 einschob (23.). Racing besaß noch zwei gute Chancen zum Ausgleich (26./35.), doch auch der FC hätte die Führung danach noch ausbauen können (40./45.). Die Racing-Talente bewiesen auch zu Beginn der zweiten Hälfte noch Moral und schnupperten sogar am Ausgleich. Die Kölner beschränkten sich größtenteils auf die Verwaltung ihres Vorsprungs und lauerten auf Konter, die jedoch kaum stattfanden.

    Die beste Chance der zweiten Hälfte hatten allerdings die Rheinländer, doch der Distanzschuss von Römers flog knapp am rechten Pfosten vorbei (63.). Direkt danach wechselte Ruthenbeck gleich vierfach und verteilte so Spielpraxis an seine Schützlinge. Am Ergebnis änderte sich derweil nichts mehr. Die U19 trifft in der dritten Runde der Youth League auf den FC Midtjylland. Das Hinspiel, das verriet Kölns Stadionsprecher Michael Trippel bereits in der Halbzeit, findet am 26. November ab 18 Uhr im Franz-Kremer-Stadion statt. Das Rückspiel steigt am 10. Dezember in Dänemark.

    1. FC Köln U19: Marutzki – Friemel, Stapelmann, Kotya-Fofana (63. Völp), Spitali (63. Fürst) – Harchaoui, Zimmermann (63. Irmiev), Römers – Ponente-Ramirez, Puzzo (71. Karadeniz), Schenten (63. Ekweribe). Tore: 1:0 Schenten (16.), 1:1 Yans (19.), 2:1 Puzzo (23.). Zuschauer: 4974.


    Leichtes Aufatmen beim 1. FC Köln? Said El Mala wohl nicht schwerer verletzt

    Said El Mala wurde behandelt
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    Leichtes Aufatmen beim 1. FC Köln? Said El Mala wohl nicht schwerer verletzt

    Spielt Said El Mala doch noch sein erstes Rheinisches Derby für die Geißböcke? Am Mittwoch musste der Kölner Youngster das Training abbrechen. Doch offenbar gibt es zumindest eine leichte Entwarnung für den 1. FC Köln: Said El Mala wohl nicht schwerer verletzt.

    Am Mittwochvormittag die Schrecksekunde. Said El Mala hatte sich bei der ersten Einheit zur Vorbereitung auf das Rheinische Derby verletzt. Nun scheint es aber eine leichte Entwarnung zu geben für den Offensivspieler des 1. FC Köln: Said El Mala ist wohl nicht schwerer verletzt. Das berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger„. Ein Einsatz gegen Gladbach ist aber weiterhin unklar.

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    Kommt Said El Mala doch noch zur Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte? Der Kölner Shootingstar hatte sich am Mittwoch im Training verletzt. El Mala blieb hinter dem Tor liegen, wurde behandelt und verließ anschließend das Trainingsgelände mit einem dicken Eisbeutel am Fuß. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ erfahren hat, soll es am Nachmittag eine MRT-Untersuchung gegeben haben. Und offenbar ist die Verletzung nicht so schlimm wie zunächst befürchtet. So berichtet der Stadt-Anzeiger, dass sich El Mala einen Riss in einem Außenband am Sprunggelenk zugezogen hat. Am Donnerstag soll der Youngster dosiert mit trainieren, wie es weiter heißt. Doch sicherlich wird der FC kein zu großes Risiko eingehen wollen.

    El Mala bereits mit vier Saisontoren

    El Mala würde wohl zu gerne gegen seinen Ex-Verein auflaufen. Bei Borussia Mönchengladbach war der heute 19-Jährige als Juniorenspieler 2021 ausgemustert worden. Für El Mala damals ein Schock. Auch später soll Gladbach dem Vernehmen die Chance gehabt haben, die El-Mala-Brüder zurückzuholen. 2024 verpflichtete der FC die beiden und verlieh sie direkt wieder an Viktoria Köln. Nun dreht der jüngere der beiden Brüder auf. Nach seinem Treffer und seinem Assist im Duell gegen den Hamburger SV ist El Mala beim FC mittlerweile einer der Topscorer, gemeinsam mit Jakub Kaminski und Marius Bülter. El Mala erzielte bereits vier Tore und einen Assist.


    Für den 19-Jährigen steht in der kommenden Woche wohl auch eine Länderspielreise mit der deutschen U21 auf dem Programm. Dort stehen in der Länderspielpause die EM-Quali-Spiele gegen Malta und Georgien auf dem Spielplan. In der jüngeren Vergangenheit wurde El Mala von einigen Experten auch immer wieder mit der A-Nationalmannschaft in Verbindung gebracht. Trotz der guten Leistungen wäre eine Nominierung in Nagelsmanns Truppe eine große Überraschung. Ob El Mala rechtzeitig fit wird, wird wohl der Donnerstag zeigen.


    „Ich war so angespannt wie noch nie“ – Jonas Hector zittert mit den Ex-Kollegen vom 1. FC Köln

    Jonas Hector bei der Wahl-Arena
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    „Ich war so angespannt wie noch nie“ – Jonas Hector zittert mit den Ex-Kollegen vom 1. FC Köln

    In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ äußert sich Jonas Hector auch zum 4:1-Erfolg der Geißböcke über den HSV. Unter anderem spricht der Ex-Kölner über die Minuten des Zitterns nach dem 2:1. Und: Das sagt Jonas Hector zu den Schiri-Entscheidungen beim 1. FC Köln.

    Nach dem ereignisreichen Wochenende blickt der ehemalige Nationalspieler in seinem Podcast zurück auf die Geschehnisse und äußert seine Sicht der Dinge zum FC: Das sagt Jonas Hector zu den Entscheidungen beim 1. FC Köln.

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    Lukas Kwasniok und Merlin Polzin waren sich am Sonntagabend nach dem 4:1-Erfolg des 1. FC Köln über den Hamburger SV in zahlreichen Dingen einig. Vor allem aber in dem Punkt, dass „externe Faktoren“ das Spiel entschieden haben. Damit meinten die beiden Trainer zweifelsohne einige Entscheidungen des Schiedsrichter-Teams. Und während der Gewinner erwartungsgemäß gut mit den Situationen leben konnte, haderte der Unterlegene gleich mit mehreren Szenen. Für Diskussion sorgte zunächst das Tor von Fábio Vieira. Der Hamburger hatte aus der Distanz Marvin Schwäbe überwunden. Der Kölner Keeper hatte nicht den Hauch einer Chance. Allerdings gab es anschließend Klärungsbedarf. Zumindest wurde Schiedsrichter Daniel Schlager zur Ansicht der Bilder gebeten und nahm das Tor auch wieder zurück.

    „Ich verstehe die Vorgehensweise nicht“

    Eric Martel hatte zuvor von Rayan Philippe einen Arm ins Gesicht bekommen, zudem stand Ransford Königsdörffer in der Sicht von Schwäbe und dabei auch noch im Abseits. „Das Foulspiel fällt dir im Spiel vielleicht nicht auf. Das kann man also machen“, sagt Jonas Hector in der neuen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ zum Eingriff des Video-Assistenten. „Auch die Abseitssituation ist nachvollziehbar, wenn du die anführst. Ich verstehe die Vorgehensweise nicht.“ So monierte der ehemalige Nationalspieler, dass die ganze Entscheidung mehr als sechs Minuten benötigt habe. „Wenn du dir beide Szenen anguckst, kannst du doch direkt sagen, das ist Foul und das ist Abseits. Ich verstehe nicht, warum der Schiedsrichter nicht nach 20 Sekunden rausgeschickt wird und dann nach 30 Sekunden seine Entscheidung trifft“, so Hector weiter.

    Für deutlich mehr Diskussionen sorgten im Nachhinein ohnehin die beiden Platzverweise. Immanuel Pherai stellte dabei einen unrühmlichen Rekord auf. Der Offensivspieler war in der 77. Minute eingewechselt worden, sah in der 78. Minute Gelb und in der 79. Gelb-Rot. Pherai hatte zunächst einen Kölner Umschaltmoment unterbunden und war anschließend ungestüm, wenn auch unabsichtlich in Kristoffer Lund gerauscht. „Das ging flott“, stellte Hector fest. „Die Karte war aber auch gerechtfertigt. Auch, wenn er wegrutscht. Ich finde, der geht da trotzdem mit Tempo rein. Das ist absolut vertretbar.“ Die HSV-Vertreter störte es wohl auch vielmehr, dass es im ersten Durchgang wohl eine ähnliche Situation auf der anderen Seite gegeben hatte, die aber ohne Verwarnung blieb. „Wenn du es unterschiedlich bewertest, dann ist es kacke.“

    Neben Pherai ging dann auch Vieira frühzeitig duschen. Das wegen Meckerns. „Der Schiedsrichter hat ihn wohl mehrfach ermahnt, er hat dem Trainerteam Bescheid gegeben. Dennoch ist mir das in der Situation zu wenig“, so Hector, der durchaus Verständnis für die emotionale Situation um den vermeintlichen Torschützen hat. „Da hätte ich mir mehr Fingerspitzengefühl gewünscht.“ Weniger Leidenszeit hätte sich der ehemalige Kapitän der Geißböcke indes von seiner Mannschaft gewünscht. Denn nach dem Anschlusstreffer durch Dompé zitterten die Kölner sehr. „Ich war so angespannt wie noch nie, seitdem ich nicht mehr spiele“, gab Hector zu. „Ich hatte Angst, dass die das Ding noch abgeben. Mich hat das als Fan aufgeregt.“

    Die nächsten Termine für den 1. FC Köln: Fünf von sieben Spielen samstags

    Marius Bülter jubelt für den 1. FC Köln
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    Die nächsten Termine für den 1. FC Köln: Fünf von sieben Spielen samstags

    Der Rahmenkalender der Bundesliga nimmt weitere Konturen an für den 1. FC Köln: Die DFL terminiert die Spieltage bis Ende Januar. Der FC bekommt gleich mehrere Samstagsspiele.

    Das erste Saisonviertel es gespielt und der FC schlägt sich bislang besser als von vielen Experten und auch Fans wohl gedacht. Nach neun Spieltagen belegt Köln Rang sieben in der Tabelle mit 14 Zählern. Und nun startet die Liga in den Winter. Und das mit einem ordentlichen Programm – auch für den 1. FC Köln: Die DFL terminiert die Spieltage bis Ende Januar.

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    Die DFL hat am Mittag die nächsten Termine der Bundesliga bekannt gegeben. Bis Ende Januar kann nun geplant werden. Der FC hat dabei gleich fünf Samstagsbegegnungen, darunter auch wieder ein Topspiel, also eine Begegnung die um 18:30 angepfiffen wird. Zunächst spielen die Geißböcke am 6. Dezember um 15:30 gegen den FC St. Pauli. Eine Woche später steht dann das Topspiel an. Es ist das Nachbarschaftsduell in Leverkusen. Das letzte Spiel des Jahres bestreitet der FC zu Hause gegen den 1. FC Union Berlin mit Ex-Trainer Steffen Baumgart. Die Begegnung findet samstags um 15:30 Uhr statt. Den Auftakt im Januar macht dann die Begegnung gegen den 1. FC Heidenheim am 10. Januar. Ebenfalls ein Samstag, ebenfalls 15:30.

    Vier Tage später kommt es dann zum zweiten Mal in dieser Saison zum Heimspiel gegen den FC Bayern München (14.1., 20:30 Uhr). Es folgt am Samstagnachmittag das Heimspiel gegen Mainz und eine Woche später am Sonntagabend (25.1., 17:30 Uhr) das Auswärtsspiel in Freiburg.

    Die Spiele im Überblick


    10. Spieltag: Borussia Mönchengladbach – 1. FC Köln (Sa.; 8.11.2025, 18.30 Uhr)
    11. Spieltag: 1. FC Köln – Eintracht Frankfurt (Sa.; 2211.2025, 18.30 Uhr)
    12. Spieltag: SV Werder Bremen – 1. FC Köln (Sa.; 29.11.2025, 15.30 Uhr)
    13. Spieltag: 1. FC Köln – FC St. Pauli (Sa.; 6.12.2025, 15.30 Uhr)
    14. Spieltag: Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Köln (So.; 13.12.2025, 18.30 Uhr)
    15. Spieltag: 1. FC Köln – 1. FC Union Berlin (Sa.; 20.12.2025, 15.30 Uhr)
    16. Spieltag: 1. FC Heidenheim – 1. FC Köln (Sa.; 10.01.2026, 15.30 Uhr)
    17. Spieltag: 1. FC Köln – FC Bayern München (Mi.; 14.01.2026, 20.30 Uhr)
    18. Spieltag: 1. FC Köln – 1. FSV Mainz 05 (Sa.; 17.01.2026, 15.30 Uhr)
    19. Spieltag: SC Freiburg – 1. FC Köln (So.; 25.01.2026, 17.30 Uhr)


    Isak Johannesson hat viel Erfahrung mit den Derbys: „Aber das ist natürlich viel größer“

    Isak Johannesson jubelt mit dem 1. FC Köln
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    Isak Johannesson hat viel Erfahrung mit den Derbys: „Aber das ist natürlich viel größer“

    Isak Johannesson hat sowohl in Kopenhagen als auch in Düsseldorf Derbys erlebt. Da sogar gegen den FC. Der Isländer kennt auch die Schattenseiten der Rivalität. Vor allem nach seinem Wechsel zum 1. FC Köln: Isak Johannesson weiß um die Bedeutung des Derbys.

    Am Samstag steht ein besonders brisantes Duell auf dem Spielplan für den 1. FC Köln: Isak Johannesson weiß um die Bedeutung des Derbys.

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    Die Wucht der Kölner Fans hat Isak Johannesson in den vergangenen Wochen, aber auch in der vergangenen Spielzeit kennenlernen dürfen. Nach seinem Last-Minute-Treffer gegen Regensburg, nach dem Treffer gegen Wolfsburg zum Beispiel. Oder bei den stimmungsgeladenen Begegnungen wie zuletzt gegen den Hamburger SV. Mit Fortuna Düsseldorf erlebte der 22-Jährige auch schon Derbys in und gegen Köln. Doch die nächste Stufe wird der Mittelfeldspieler dann wohl am Samstagabend kennenlernen. „Ich habe ja schon Derbys gegen Köln gespielt. Aber das kommende ist natürlich viel größer. Ich freue mich darauf“, sagte Johannesson am Mittwoch am Rande der Trainingseinheit. „Ich habe schon viele wichtige Dinge über das Derby gehört. Es ist das wichtigste Spiel für Köln.“

    „Es herrscht eine große Rivalität“

    Die Magie eben jener Derbys erlebte die Kölner Neuverpflichtung auch schon in Dänemark, als er mit Kopenhagen gegen Bröndby antrat. „Zwischen den Fans herrscht eine große Rivalität. Ich mag es, genau diese Derbys zu spielen. Aber auf das gegen Gladbach freue ich mich besonders“, sagt Johannesson und liefert den Grund direkt mit. „Wir haben einen guten Start hingelegt. Wenn wir drei Punkte holen, sind wir in einer richtig guten Position vor der Länderspielpause“, sagt Johannesson. Aktuell belegen die Kölner den siebten Tabellenplatz. Mit einem Erfolg beim Nachbarn würden die Geißböcke in der Tabelle auf jeden Fall klettern. Denn Leipzig und Hoffenheim werden sich im direkten Duell so oder so Punkte abnehmen. Auch, wenn Gladbach nicht optimal in die Saison gestartet ist, wird das aber kein Selbstläufer.

    „Wir müssen uns nur auf uns konzentrieren. Aber natürlich gucken wir auch ein wenig auf Gladbach“, sagt der Isländer und weist darauf hin, dass die Borussia trotz schwerem Start eine gute Rolle spielen kann. „Mit einer guten Leistung haben wir eine gute Chance, zu gewinnen.“ Wie viel eine Rivalität unter Nachbarn bedeutet, musste der Mittelfeldspieler im Sommer ertragen. Nachdem der 22-Jährige seinen Abschied aus Düsseldorf Richtung Köln bekannt gegeben hatte, wurde er in den Sozialen Medien massiv angegangen. Johannesson sperrte zwischenzeitlich sogar die Kommentarfunktion seines Instagram-Accounts. Den Wechsel an sich bereut Johannesson auch nicht. „Ich bin sehr glücklich in so einem guten Team zu spielen. Ich bin froh, dass ich den Schritt gemacht hab.“

    Und dieser Schritt führt den Isländer am Samstagabend eben in den Borussia Park. „Die Fans werden uns natürlich wieder unterstützen. Sie werden alles geben. Wir werden alles geben“, sagt der Isländer. „Sie sind super wichtig für uns. Sie geben uns so viel Energie.“

    Trainingsabbruch beim 1. FC Köln: Verletzungssorge um Said El Mala

    Said El Mala wird beim Training des 1. FC Köln behandelt
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    Trainingsabbruch beim 1. FC Köln: Verletzungssorge um Said El Mala

    Eigentlich war der FC am Mittwoch mit nahezu voller Kapelle in die Vorbereitung gestartet. Doch nun gibt es Verletzungssorgen beim 1. FC Köln: Said El Mala musste die Trainingseinheit abbrechen.

    Wenige Tage vor dem Rheinischen Derby am Samstagabend gibt es Verletzungssorgen beim 1. FC Köln: Said El Mala musste die Trainingseinheit am Mittwoch abbrechen.

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    Sorge um Said El Mala. Der Shootingstar der Geißböcke sollte eigentlich am kommenden Samstag an seine alte Wirkungsstätte nach Mönchengladbach zurückkehren. Dort hatte der Youngster bekanntlich in der Jugend gespielt und war dann ausgemustert worden. Nun aber ist ein Einsatz mindestens fraglich. Der 19-Jährige ging nach einem Zusammenprall und einem Schlag gegen den Knöchel neben dem Tor zu Boden. Mit schmerzverzerrtem Gesicht blieb El Mala dort erst einmal liegen. Der Kölner Shootingstar wurde umgehend behandelt. Mit einem dicken Eisbeutel am Fuß humpelte der Offensivspieler vom Platz, direkt in die Kabine. Wie schwer die Verletzung des 19-Jährigen ist, ist aktuell noch nicht abzusehen.


    El Mala bereits mit vier Saisontoren

    Nach seinem Treffer und seinem Assist im Duell gegen den Hamburger SV ist El Mala beim FC mittlerweile einer der Topscorer, gemeinsam mit Jakub Kaminski und Marius Bülter. El Mala erzielte bereits vier Tore und einen Assist. Gegen Borussia Mönchengladbach dürfte das Talent besonders motiviert gewesen sein. Für den 19-Jährigen steht in der kommenden Woche wohl auch eine Länderspielreise mit der deutschen U21 auf dem Programm. Dort stehen in der Länderspielpause die EM-Quali-Spiele gegen Malta und Georgien auf dem Spielplan. In der jüngeren Vergangenheit wurde El Mala von einigen Experten auch immer wieder mit der A-Nationalmannschaft in Verbindung gebracht. Trotz der guten Leistungen wäre eine Nominierung in Nagelsmanns Truppe eine große Überraschung.

    Nun droht der Youngster möglicherweise erst einmal auszufallen. Immerhin humpelte der Offensivspieler selbständig vom Platz. Eine Wasserstandsmeldung von Seiten des Vereins könnte es im Laufe des Tages geben. Am Mittag soll der Torjäger untersucht werden.


    Personal beim 1. FC Köln: Rav van den Berg trainiert teilintegriert, es fehlen „nur“ die Langzeitverletzten

    Rav van den Berg trainiert in Teilen mit der Mannschaft
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    Personal beim 1. FC Köln: Rav van den Berg trainiert teilintegriert, es fehlen „nur“ die Langzeitverletzten

    Am Mittwoch ist der FC in die Vorbereitung auf das Rheinische Derby gestartet. Vor dem Duell gegen Mönchengladbach gibt es natürlich auch wieder ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Rav van den Berg wieder teilintegriert.

    Am Samstagabend steht für die Geißböcke das letzte Spiel von der nächsten Länderspielpause an. Und das ist ein wahres Highlight-Spiel, denn der FC ist zu Gast bei Borussia Mönchengladbach. Und dazu gibt es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Rav van den Berg wieder teilintegriert.

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    In der vergangenen Woche war er bereits beim Fußball-Tennis wieder bei der Mannschaft, diese Woche wird Rav van den Berg beim Team wieder teilintegriert trainieren. Heißt, mit angezogener Handbremse. Das hatte Trainer Lukas Kwasniok genauso in der vergangenen Woche auch angekündigt. Der Innenverteidiger wird voraussichtlich im November wieder voll belastbar sein und dann auch wieder zum Einsatz kommen. Denn Kwasniok betonte auch, dass die Geißböcke die Rückkehr des Abwehrspielers herbeisehnen. Insgesamt fehlt dem FC aktuell ein Innenverteidiger-Trio. Van den Berg hatte sich gegen Wolfsburg an der Schulter verletzt. Luca Kilian fehlt nach einer weiteren Reruptur und Timo Hübers zog sich bekanntlich gegen Dortmund eine schwere Knieverletzung zu. Der Abwehrchef fällt mehrere Monate aus. Ob er in dieser Spielzeit überhaupt noch zum Einsatz kommt, erscheint mindestens fraglich.

    Thielmann trainiert individuell

    Wie dünn die Personaldecke in der Abwehrkette ist, wurde erst wieder im Duell gegen den HSV deutlich. Nachdem Joel Schmied aufgrund von Unwohlsein zur Halbzeit ausgewechselt wurde, musste Schienenspieler Sebastian Sebulonsen die Position in der Innenverteidigung übernehmen. Auch Kristoffer Lund spielte bereits in der Abwehrzentrale. Genauso wie die nominellen Mittelfeldspieler Eric Martel und Tom Krauß. Neben den genannten Langzeitverletzten fallen auch Jan Thielmann und Youssoupha Niang weiterhin aus. Thielmann erklärte am Wochenende am DAZN-Mikro, dass er nach seinem Muskelfaserriss das Derby „anpeile“, schob dann aber hinterher: „Die vernünftige Variante ist nach der Länderspielpause wieder einzusteigen.“ Thielmann trainierte am Mittwoch individuell.

    Joel Schmied war wieder komplett mit von der Partie. Der FC trainiert in dieser Woche auch noch am Donnerstag und Freitag. Allerdings beide Einheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Begegnung gegen Borussia Mönchengladbach ist die letzte vor der letzten Länderspielpause des Jahres.