Harter Konkurrenzkampf: Neuer Nationalspieler vs. „Bester Spieler“ – Für Kwasniok kein Problem

Said El Mala und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Harter Konkurrenzkampf: Neuer Nationalspieler vs. „Bester Spieler“ – Für Kwasniok kein Problem

Sie sind aktuell die erfolgreichsten Spieler bei den Geißböcken. Und eigentlich spielen sie auf der gleichen Position beim 1. FC Köln: Dennoch gibt es keinen Konkurrenzkampf zwischen Said El Mala und Jakub Kaminski.

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Die Geschichte von Said El Mala ist eine so bemerkenswerte, die Entwicklung so eine rasante, dass der kolportierte Hype um den 19-Jährigen gar nicht mehr aufzuhalten ist. 2021 als 14-Jähriger bei einem Profiverein ausgemustert, 2024 der Weg zum Newcomer der 3. Liga, 2025 als 19-Jähriger Bundesligadebüt, Bundesligatorschütze und offenbar A-Nationalspieler. Seit Lukas Podolski hat der Begriff Shootingstar auf keinen FC-Spieler mehr so gut gepasst. Said El Mala ist das Thema des deutschen Fußballs und das spielt aktuell mitten in Köln. „Die Entwicklung von Said ist exorbitant“, sagt auch Lukas Kwasniok. Die Nominierung sei „der nächste Step in in seiner Entwicklungsstufe und die geht etwas schneller als bei anderen. Das gönnen wir ihm alle.“

„Er nimmt es an und entwickelt sich weiter“

Doch der Trainer erinnert sich auch noch an einen anderen Youngster und spricht von einem Gespräch vor dem Regensburg-Spiel zu Beginn der Saison. „Said, da erwarte ich einfach auch noch mal, dass du einen Zahn zulegst, ansonsten wird es irgendwann auch mal eng in Bezug auf den Kader“, habe Kwasniok seinem Schützling mit auf den Weg gegeben. „Das ist Said, der nimmt es dann einfach an und entwickelt sich weiter. Jetzt ist er eben mehr als nur in Anführungsstrichen dieser Unterschiedsspieler für die letzten 15, 20 Minuten, sondern er kann diese Dinge, wie man gegen Dortmund beispielsweise auch gesehen hat, schon von Beginn an abrufen.“ Und tatsächlich gibt Kwasniok dem Youngster im Grunde eine Startelfgarantie. Spricht davon, dass El Mala mehr „als eine Startelf-Option“ sei.  

Und damit ist der Kölner Trainer eigentlich bei einem kleinen Luxusproblem angekommen. Nach dem 4:1-Erfolg über den HSV adelte der Kölner Coach Jakub Kaminski als seinen „besten Spieler“. Wie berichtet, hatte Kwasniok „Kuba“ das Versprechen gegeben, vorne links zu spielen. Dort macht sich aber nun nach und nach Said El Mala breit. Kwasniok sprach von einer Problemzone, in die er so langsam reinkomme, könnte damit den Konkurrenzkampf zwischen El Mala und Kaminski meinen. Auf der einen Seite der Shootingstar, der durch seine rasante Entwicklung plötzlich sogar die Chance hat, auf den WM-Zug zu springen. Auf der anderen Seite Kwasnioks Musterschüler, der sich in Sachen Intensität zum Leistungsträger beim FC entwickelt. Kaminski hat von allen Bundesliga-Spielern die meisten Kilometer abgespult, liegt auf Rang fünf der intensiven Läufe.

„Das ist der Unterschied zu Said“

Aus keinen der beiden Spieler kann und will der Trainer verzichten. Allerdings sieht Kwasniok da auch kein großes Problem. „Das Schöne ist ja, dass Kuba tatsächlich ein Offensiv-Allrounder ist. Das ist der Unterschied zu Said, der ein Spezialist ist“, sagte Kwasniok. „Ich muss Kuba jetzt nicht erklären, warum er auf welcher Position spielt, sondern er nimmt die Aufgabe an und denkt sich, ja gut, dann schieße ich halt ein Tor von der anderen Seite“, sagt der Kölner Coach. „Das macht ihn so wertvoll und uns gleichzeitig auch relativ unberechenbar“. Zum Einsatz werden sicherlich beide kommen. Und nach den jüngsten Aussagen wohl auch von Beginn an. „Das Wichtigste ist, dass wir gute Spieler nicht daran hindern, noch besser zu werden. Das ist unser Auftrag als Trainer“, sagte der Coach. „ich glaube, wenn ich ihn jetzt wenig spielen lassen würde, dann würde ich ihn daran hindern, besser zu werden und das werde ich nicht.“


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„Stolz auf unser Team“: FC-Frauen schaffen in Frankfurt Historisches 

Britta Carlson beim Spiel der Frauen des 1. FC Köln in Essen
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„Stolz auf unser Team“: FC-Frauen schaffen in Frankfurt Historisches 

Die Frauen des 1. FC Köln kommen in der Bundesliga immer mehr in Tritt. Das Team von Trainerin Britta Carlson schnupperte am Mittwochabend bei Eintracht Frankfurt lange an der Sensation – doch auch trotz des späten Ausgleichs in der Nachspielzeit schafften die FC-Frauen am Brentanobad Historisches.

Am Sonntag soll direkt der nächste Dreier folgen. Dann trifft die Mannschaft von Trainerin Britta Carlson auf die TSG Hoffenheim. Die Frauen des 1. FC Köln kommen in der Liga immer mehr in Tritt.

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Spiele zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt und dem Vorläufer 1. FFC Frankfurt waren in der Vergangenheit stets klare Sachen: Am Ende von allen bisherigen Bundesliga-Duellen durften die Hessinnen jubeln, die FC-Frauen verloren ausnahmslos alle Spiele. Zumindest bis zum Mittwochabend. Die Kölnerinnen hatten sogar bis in die Nachspielzeit hinein einen Sieg vor Augen, führten durch den Abstauber-Treffer von Sandra Jessen aus der 25. Minute mit 1:0. Doch auch das 1:1 war eine historische Leistung, wie auch die Trainerin Britta Carlson nach dem Spiel betonte: „Das war der erste Punkt, den der FC jemals gegen die Eintracht geholt hat.“

„Das haben wir uns vorgenommen“

Carlson schwankte kurz nach dem Abpfiff noch zwischen den Gefühlswelten. Einerseits wirkte der späte Gegentreffer noch nach, andererseits hätte die Trainerin einen Punkt am Brentanobad vor dem Spiel sehr wahrscheinlich direkt unterschrieben. „Wenn man in der Nachspielzeit ein Gegentor bekommt, ist man natürlich erst mal ein bisschen enttäuscht“, äußerte die 47-Jährige und ergänzte: „Man muss aber ganz ehrlich sagen, dass das 1:1 aufgrund der beiden verschiedenen Halbzeiten absolut in Ordnung geht. Wir sind froh, dass wir hier gepunktet haben, das haben wir uns vorgenommen.“

Ein wenig haderte Carlson jedoch mit den vergebenen Möglichkeiten in der ersten Hälfte: „Gerade in der ersten Halbzeit haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht, hätten das 2:0 und 3:0 machen müssen, die Chancen waren da, da haben wir den Sack für uns nicht zugemacht. Uns war bewusst, dass die Eintracht in der zweiten Halbzeit sicherlich noch mal eine Schippe drauflegen wird.“ Ein mitentscheidender Vorteil für den FC sei am Mittwochabend auch die längere Vorbereitungszeit gewesen. Während der FC bereits am Freitag zuhause gegen Nürnberg spielte, trat die Eintracht noch am Sonntagnachmittag auswärts in Hamburg an.

Carlson ist stolz auf ihr Team

„Uns haben sicher auch die zwei Tage mehr gutgetan, die wir hatten in der Regeneration zum Spiel, das darf man nicht vergessen“, betonte Kölns Übungsleiterin, „deswegen haben wir von vornherein gesagt, wir wollen mutig sein und die Intensität hochhalten und das als Chance für uns nutzen. Ich glaube, das haben wir besonders in der ersten Halbzeit sehr gut umgesetzt. Insofern bin ich sehr stolz auf unser Team, dass wir hier einen Punkt geholt haben.“ Der langersehnte Aufschwung des 1. FC Köln scheint in dieser Saison endlich da zu sein – auch weil die Kölnerinnen endlich wieder eine echte Torjägerin in ihren Reihen haben. Sandra Jessen traf bereits fünf Mal und ist damit in den Top 5 der Bundesliga.

Am Sonntagnachmittag (16 Uhr) sollen idealerweise weitere Treffer der Isländerin hinzukommen. Dann kommt es zum Duell der Goalgetterinnen, wenn die TSG Hoffenheim mit Selina Cerci zu Gast am Geißbockheim sein wird. Die Ex-Kölnerin ist mit bislang sechs Toren die aktuell beste Angreiferin der Bundesliga, kann am Donnerstagabend sogar noch nachlegen, wenn die TSG den SC Freiburg empfängt.


Bei einem Rückkehrer kommt das Derby zu früh, ein anderer ist „mehr als eine ernsthafte Startelf-Option“

Lukas Kwasniok bei der Pressekonferenz des 1. FC Köln
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Bei einem Rückkehrer kommt das Derby zu früh, ein anderer ist „mehr als eine ernsthafte Startelf-Option“

Am Samstagabend startet Lukas Kwasniok erstmals als Trainer des FC in das Rheinische Derby. Vorab gab es noch die obligatorische Spieltags-Pressekonferenz und damit auch ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Jan Thielmann ist im Derby nicht dabei, Said El Mala aber schon.

Am Samstagabend steht das Rheinische Derby in Mönchengladbach auf dem Spielplan. Und natürlich gibt es wieder ein Update zum Personal des 1. FC Köln: Jan Thielmann ist beim Spiel bei dem Rivalen nicht dabei, Said El Mala schon.

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Jan Thielmann hatte sich fest vorgenommen, das Rheinische Derby am Samstagabend nicht zu verpassen. Allerdings hatte der Spieler wohl schon geahnt, dass es engwerden würde. Am Mikrofon von DAZN hatte der Offensivspieler angedeutet, dass die vernünftige Variante eine andere sei. Immerhin trainierte Thielmann am Donnerstag wieder mit der Mannschaft. Nur einen Tag später gab Trainer Lukas Kwasniok dann aber das Rote Signal. „Es geht unseren Jungs sehr gut. Sowohl Jan als auch Rav machen gute Fortschritte werden aber noch nicht Teil des Kaders sein“, sagte der Trainer. „Einfach, weil wir kein Risiko eingehen wollen. Gerade bei Jan, der natürlich schon mit den Hufen scharrt. Es gilt, vernünftig zu sein und den Jungen vor sich selbst zu schützen. Er wird aber Teil des Reisetrosses sein. Weil er einfach einige Derbys miterlebt hat.“

„Es ist eine tolle Geschichte“

Rav van den Berg laboriert noch immer an der Schulterverletzung, die er sich in Wolfsburg zugezogen hatte. Anders sieht die Situation bei Said El Mala aus. Der Offensivspieler wird gegen Mönchengladbach mit von der Partie sein und sicher auch zum Einsatz kommen. „Bei Said ist das gar kein Thema. Weil bei der Personalie aus einer Mücke ein Elefant geworden ist. Er hat einen Schlag auf den Knöchel bekommen, da hat man einen Eisbeutel draufgelegt. Es war also keine Amputation nötig“, sagte Kwasniok. „Er hat am nächsten Tag normal trainiert. Er wird morgen einsatzfähig sein.“ El Mala hatte am Mittwoch das Training abgebrochen. Eine MRT-Untersuchung war dennoch nötig.

Am Donnerstag folgte dann bekanntlich auch die erste Nominierung für die A-Nationalmannschaft. „Das ist jetzt der nächste Step. Es geht vielleicht schneller als bei anderen. Das gönnen wir ihm alle. Aber er macht keine Anstalten, dass sich an seiner Herangehensweise was ändert“, sagt Kwasniok. „Es ist der gleiche Said, der sagt: ,Gib mir den Ball, ich dribble‘. Wenn er sich das bewahrt, wird er weiter Steps machen. Wir freuen uns für und mit ihm. Es ist eine tolle Geschichte.“ Tatsächlich ist der Offensivspieler für den Trainer „mehr als nur ernsthafte Startelf-Option geworden“, so Kwasniok. „Das wichtigste ist es, gute Spieler nicht daran hindern, noch besser zu werden. Ich glaube, wenn ich wenig spielen lassen würde, würde ich ihn daran hindern. Insofern kann man sich ausmalen wie hoch seine Chancen sind.“


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Erstes Transfergerücht: Wie realistisch ist ein Wechsel von Milton Delgado zum 1. FC Köln?

Milton Delgado soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen
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Erstes Transfergerücht: Wie realistisch ist ein Wechsel von Milton Delgado zum 1. FC Köln?

Wenige Wochen vor der Eröffnung des Winter-Transferfensters tauchen erwartungsgemäß die ersten Gerüchte auf. Natürlich gibt es auch bei den Geißböcken nun ein Transfergerücht: Ist der 1. FC Köln an Milton Delgado interessiert?

Knapp zwei Monate vor Öffnung des Wintertransferfensters brodelt die Gerüchteküche so langsam wieder. Und auch beim FC gibt es natürlich Transfergerüchte: Ist der 1. FC Köln wirklich an Milton Delgado interessiert?

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Schon auf der Mitgliederversammlung im September haben die FC-Verantwortlichen angedeutet, dass es weitere Transfers im Winter geben könnte – zumindest das Geld dafür da wäre. Durch die Verletzung von Timo Hübers scheinen die Kölner vor allem Bedarf auf der Innenverteidigerposition zu haben. Dem Vernehmen nach befindet sich der FC auch bereits auf der Suche. Möglich würde aber auch das Interesse an einem Sechser. Je nachdem, wie es mit Eric Martel weitergeht. Nicht umsonst wurde zuletzt immer mal wieder Salih Özcan in die Verlosung geworfen. Und nun taucht ein neuer Name auf. Und dazu noch einer der überrascht. Wie der Transfer-Experte Ekrem Konur berichtet, sollen sich die Kölner mit Milton Delgado beschäftigen.

Ist ein Transfer für den FC realistisch?

Eine überraschender Name. Denn der Mittelfeldspieler ist argentinischer U21-Nationalspieler und steht bei Bocas Juniors unter Vertrag. Bislang haben die Kölner bekanntlich eher nicht auf dem südamerikanischen Kontinent gescoutet. Laut Konur hat der FC den Spieler aber auf dem Schirm. Delgado gilt als spielstarker Sechser. Möglicherweise halten die Geißböcke die Augen offen, für den Fall, dass Eric Martel den Verein verlässt. Ob Delgado für den FC aber wirklich zu einer Option wird, scheint auf den ersten Blick dann doch eher unwahrscheinlich. Der Mittelfeldspieler hat bei Bocas noch einen Vertrag bis 2028. Laut argentinischen Medien gibt es auch eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Dollar. Damit dürfte der Argentinier mindestens ein Regalfach über dem der Geißböcke liegen.

Zudem beschäftigen sich ganz andere Kaliber mit dem 20-Jährigen. Unter anderem soll laut Konur der FC Chelsea bereits die Gespräche für einen Wechsel aufgenommen haben. Auch der FC Sevilla soll bereits Kontakt zu den Beratern von Delgado aufgenommen. Weitere Clubs beobachten den Spieler ebenfalls. Dazu zählen Benfica, der FC Porto und Brighton & Hove Albion. Zudem will Bocas Delgado gar nicht abgeben, denkt laut argentinischen Medien eher an eine Vertragsverlängerung.

Zu früh? Noch nicht gut genug? Nein! Die DFB-Nominierung hat sich Said El Mala verdient

Said El Mala im DFB-Trikot
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Zu früh? Noch nicht gut genug? Nein! Die DFB-Nominierung hat sich Said El Mala verdient

Die Nominierung von Said El Mala für den A-Kader der deutschen Nationalmannschaft hat ein wenig überrascht. Die Frage, ob die Berufung für den Youngster der Geißböcke zu früh kommt, darf sicherlich gestellt werden. Doch der 19-Jährige hat bisher eben überzeugt beim 1. FC Köln: Said El Mala hat sich die DFB-Nominierung verdient. Ein Kommentar.

Mit seinen 19 Jahren ist der Kölner Shootingstar seit Wochen in aller Munde, sorgt für Diskussionen, bringt aber eben auch Leistung beim 1. FC Köln: Said El Mala hat sich die DFB-Nominierung verdient.

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Die Frage nach Willy Baumgärtner wäre in einer Quizshow vermutlich eine für die höheren Beträge. Die Antwort: Bis heute ist der 1953 verstorbene Berliner der jüngste Nationalspieler, den es für die deutsche Nationalmannschaft je gegeben hat. 17 Jahre war Baumgärtner bei seinem Debüt – übrigens auch Premier der DFB-Auswahl – damals alt. Sein letztes Spiel für Deutschland bestritt der Stürmer ein Jahr später, im Alter von 18 Jahren. Dem Vernehmen nach soll er seine gesamte Fußballer-Karriere vergeblich auf eine weitere Nominierung gewartet haben. Sollte Said El Mala in der kommenden Woche tatsächlich für die A-Nationalmannschaft gegen Luxemburg oder dann die Slowakei zum Einsatz kommen, wäre El Mala der 25-jüngste Nationalspieler Deutschlands. Der erste beim FC seit nahezu sechs Jahren.


Die richtige Entscheidung?

Die Freude ist unter den Kölner Fans natürlich ungeteilt groß. Ob die Nominierung durch Julian Nagelsmann aber zu diesem Zeitpunkt die richtige Entscheidung ist, wird heftig diskutiert. Da sind die Fans und Experten, die monieren, die Nominierung komme zu früh, El Mala habe noch keine Konstanz im Verein bewiesen, müsse erst einmal seine Leistung bestätigen und befürchten, dass der Youngster verheizt werde. Ein durchaus verständlicher Gedanke. Wie Lukas Kwasniok zu recht anmerkte, gibt es genügend Beispiele von diesen jungen, früh empor gestiegenen Hoffnungsträgern, die besonders hart auf den Boden der Tatsachen geknallt sind. Doch es gibt auch die anderen Beispiele. Jamal Musiala, Florian Wirtz und Lukas Podolski waren bei ihrer ersten Nominierung für den A-Kader jünger als es El Mala jetzt ist.

Auch Mario Götze war gerade einmal 18, als er das erste Mal für die DFB-Elf auflief, bei seinem weltmeisterlichen Final-Treffer 22 Jahre. Die Gegenfrage wird also erlaubt sein: Wären die Spieler erfolgreicher geworden, wenn man sie länger vor der DFB-Auswahl geschützt hätte? Und überhaupt: Wie wird ein junger Spieler überhaupt verheizt? Indem er das gleiche Trainingspensum, die gleichen Einsatzminuten eben nur in einem anderen Trikot absolviert, sicher nicht. Zumal der 19-Jährige wohl bei der U21 ebenfalls Training und Spielzeit bekommen hätte. Die Frage, ob es ein zu jung für die A-Nationalmannschaft gibt, ist in diesem Alter nur schwer zu beantworten. Es gibt Argumente in beide Richtungen.

Anerkennung der bisherigen Leistungen

Vielmehr könnte die Frage also lauten, ob El Mala schon gut genug für die A-Nationalmannschaft ist. Und auch darin scheiden sich die Geister. Immerhin hat der Youngster im vergangenen Jahr noch 3. Liga gespielt, ist beim FC kein Stammspieler und blickt gerade einmal auf neun Bundesliga-Spiele zurück. Doch man kann diese Bedenken auch anders lesen. El Mala hat in neun Bundesliga-Spielen bereits vier Tore geschossen. Ist mit drei Toren und zwei Vorlagen nach Einwechslungen der gefährlichste Joker der Liga. Der Offensivspieler gehört zu den Dribbelkönigen der Liga, ist der beste deutsche Dribbler. Kein anderer Spieler erzeugt im Eins-gegen-Eins so viel Torgefahr. Alle 16 Minuten sucht der Kölner im Schnitt den Abschluss. Warum sollte man dem 19-Jährigen bei so beeindruckenden Zahlen also nicht die Chance geben?

Die Nominierung für die Nationalmannschaft bedeutet nicht, dass der Youngster in seiner Entwicklung schon fertig ist. Sie bedeutet auch nicht, dass der 19-Jährige im kommenden Sommer der große WM-Held für Deutschland werden wird. Genauso wenig, dass El Mala nun der Alleinunterhalten beim FC sein muss. Die Berufung ist vielmehr eine Anerkennung des bisher geleisteten. El Mala hat sich diese verdient. Und ganz nebenbei ist es für den 19-Jährigen die Chance, einen weiteren Schritt seiner Karriere zu gehen. Nageslmann ist bekannt dafür, dass er Dinge ausprobiert, Spieler ein-, Spieler aber auch wieder auslädt. Dass der Bundestrainer nun „immer wieder mal“ U21-Nationalspieler in den Profikader holt, ist für El Mala alles andere als ein Freifahrtschein für weitere Nominierungen. Die wird es geben, wenn er weiter Leistung bringt. Dann wird er auch die Chance auf die WM bekommen. Und auf ein paar Spiele mehr als Willy Baumgärtner.

Erstes Saisonviertel absolviert: Lukas Kwasniok lässt beim 1. FC Köln Worten eben auch Taten folgen

Lukas Kwasniok beim Heimspiel des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV
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Erstes Saisonviertel absolviert: Lukas Kwasniok lässt beim 1. FC Köln Worten eben auch Taten folgen

Beim 4:1-Erfolg über den Hamburger SV wählte Lukas Kwasniok zum elften Mal in dieser Spielzeit eine unterschiedliche Startformation. Eine, die überrascht hat. Aber auch eine, die mehrere Signale aussendet. In erster Linie auch über den Trainer des 1. FC Köln: Auf Lukas Kwasnioks Wort ist Verlass.

Die Aussage des Coaches, dass es für ihn keine Stammelf gebe, hatte zu Beginn der Saison schon die ein oder anderen Fragezeichen mit sich gebracht. Doch elf verschiedene Anfangsformationen in elf Spielen sprechen eine deutliche Sprache beim 1. FC Köln: Auf Lukas Kwasnioks Wort ist Verlass.

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Als Lukas Kwasniok am vergangenen Freitag nach Florian Kainz gefragt wurde, dachte der Kölner Trainer einen Moment lang nach, um dann – ohne dabei die Miene zu verziehen – zu erklären, dass der Abnutzungskampf der Bundesliga mit einer gewissen Physis zu tun habe und es für den ehemaligen Kapitän des 1. FC Köln Spiele geben werde, wo er seine Qualität von Anfang an einbringen könne. Die Worte waren sicher mit Bedacht gewählt. Möglicherweise war die Entscheidung auch noch nicht getroffen. Doch zu diesem Zeitpunkt ahnte wohl niemand, dass Kainz nur zwei Tage später in der Anfangsformation der Geißböcke stehen und dazu noch ein richtig gutes Spiel abliefern würde.

Elf Spiele, elf Startformationen

Und aus dieser Startelf-Nominierung lassen sich einmal mehr einige Dinge ablesen. Zum einen, dass der Kölner Trainer tatsächlich die Breite des Kaders voll ausnutzen will und kann. Der 44-Jährige wird nicht müde zu betonen, dass er sämtliche Spieler im Kader früher oder später brauchen wird. Das haben andere Trainer auch schon vollmundig heruntergeleiert. Nur umgesetzt wurden diese Leiern eher selten. Damit hängt dann auch ganz stark ein Zeichen zusammen, dass Kwasniok aussendet. Auch die Spieler, die hinten dran sind, werden früher oder später ihre Einsatzchancen bekommen. Das sind keine leeren Worthülsen, die in Einzelfällen zufällig gepasst haben, vielmehr macht es die Häufigkeit mit Spielern wie Kainz, Denis Huseinbasic, Linton Maina oder Dominique Heintz zu einer Regel. Das schafft Vertrauen, hält die Akteure bei Laune.

Und drittens beweist der Trainer, dass es wirklich keine Stammelf beim FC gibt. Tatsächlich hat der Kölner Coach in elf Pflichtspielen, elf unterschiedliche Anfangsformationen beginnen lassen. Und das ganz sicher nicht, um beim Gegner für Verwirrung zu sorgen oder mal alle Jungs ranzulassen. Vielmehr bleibt sich der Kölner Coach auch dabei treu, auf jeden Kontrahenten die richtige Antwort, bei jedem Gegner den passenden Schlüssel zu finden. Kwasniok erweist sich als Taktikfuchs. Denn der Erfolg gibt dem Trainer recht. Nicht einmal hatte man in dieser Spielzeit in den Pflichtspielen den Eindruck, Kwasniok habe sich komplett verzockt. Auch bei den vier Niederlagen hatten die Fans das Gefühl, an einer Überraschung geschnuppert zu haben.

Kwasnioks Äußerungen sind keine Worthülsen

Selbst beim verdienten 1:4 gegen die Bayern war mehr möglich. Unterm Strich stehen vier Niederlagen gegen die vier Topteams der Liga. Und auch wenn Kwasniok zu recht sagt, dass die Lücke zu diesen Kontrahenten im Moment eben doch zu groß sei, bleibt das Gefühl, dass die Kölner mit ein wenig mehr Spielglück auch dort hätten punkten können. Unterm Strich stehen aber auch drei Siege gegen Mannschaften, gegen die der FC einen anhaltenden Negativtrend gestoppt hat. Zumindest waren die letzten Erfahrungen gegen Freiburg, Hoffenheim und Hamburg alles andere als gute. Kwasniok ist kein Trainer, dessen mitunter flapsigen Worte keine Substanz haben. Im Gegenteil, die meisten seiner Erklärungen, seiner geäußerten Ideen und Ansichten gehen auf.

Daraus lässt sich aber auch eine dicke Mahnung ableiten. Denn nach dem 4:1-Erfolg über den Hamburger SV fand der Kölner Coach einmal mehr den richtigen Ton, der aber in der Freude über die Punkte 12, 13 und 14 vielleicht ein wenig untergegangen ist. Kwasniok lobte den HSV in höchsten Tönen. Merkte an, wie stark die Rothosen mit „Minus zwei“, also in doppelter Unterzahl, gespielt hätten. Die Rothosen waren dem Ausgleich zu neunt nahe. „Die externen Faktoren waren heute auf unserer Seite, die brauchst du, um in der Bundesliga ein Spiel zu ziehen“, sagte der Coach. Tatsächlich war die Begegnung gegen den HSV ein 50:50-Spiel. Das Foulspiel vor dem zurückgenommenen Tor war zweifelsohne ein Foulspiel. Aber eins, das nicht jeder Videoassistent beim Auslassen als Fehlentscheidung moniert hätte.

Der Abseitstreffer zum vermeintlichen 2:2 zeigte, wie leicht sich die Kölner Hintermannschaft ausspielen ließ. Die Gelb-Roten Karten waren beide berechtigt, wären aber sicher auch nicht von jedem Schiedsrichter aus der Brusttasche gezogen worden. Am Ende war am Sonntagnachmittag auch eine gehörige Portion Spielglück dabei. Die Begegnung hätte zweifelsfrei auch anders ausgehen können. So oder so: Lukas Kwasniok hatte auch mit dieser Meinung recht.


Kader und Transfers im Vergleich: Wo hebt sich der 1. FC Köln von Borussia Mönchengladbach ab?

Thomas Kessler auf Spielersuche
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Kader und Transfers im Vergleich: Wo hebt sich der 1. FC Köln von Borussia Mönchengladbach ab?

Am Wochenende steht das erste Rheinische Derby seit der FC-Rückkehr in die Bundesliga an. Dabei stehen die Geißböcke momentan deutlich vor dem Rivalen, was auch an der Personalpolitik liegt: Die Kader und Transfers des 1. FC Köln und Gladbachs im Vergleich.

Obwohl der FC im Sommer einen deutlich größeren Umbruch hatte, stehen die Geißböcke in der Tabelle deutlich vor ihrem Rivalen: Die Kader und Transfers des 1. FC Köln und Gladbachs im Vergleich.

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Der Blick auf die Tabelle dürfte allen FC-Fans im Moment gleich doppelt Freude bereiten: Nicht nur, dass die Kölner nach neun Spielen mit 14 Punkten auf einem starken Rang sieben stehen, sie sind damit gleichzeitig acht Punkte vor Borussia Mönchengladbach. Der Rivale liegt nur auf Platz 16 und hat erst am Wochenende gegen St. Pauli seinen ersten Liga-Sieg eingefahren. Einige Gründe dafür, dass es bei den Geißböcken bisher deutlich besser läuft als bei den Fohlen, zeigen sich, wenn man sich die Kader und Transfers der beiden Vereine einmal genauer anschaut.

Kölner Transferstrategie geht besser auf

So agierte der 1. FC Köln bei den Transfers im Sommer deutlich mutiger. Dazu gehört, dass der FC den Bedarf für einen Umbruch nach dem Aufstieg erkannt hat und diesen mit elf Zu- und 14 festen Abgängen sowie mehreren verliehenen Profis radikal durchgezogen hat. Bei Gladbach hat es hingegen eher den Eindruck, dass der Verein hauptsächlich auf die Abgänge von wichtigen Spielern wie Innenverteidiger Ko Itakura, Mittelfeldspieler Julian Weigl oder Angreifer Alassane Pléa reagiert hat, dabei aber nicht die Qualität im Kader erhöhen und Lücken schließen konnte.

Außerdem verpflichtete die Borussia vor allem Profis, die in der 1. und 2. Bundesliga spielten oder früher schonmal gespielt hatten. Diese Spieler wie Shuto Machino, Giovanni Reyna, Yannik Engelhardt oder Ex-FC-Profi Jens Castrop verfügen zwar über Qualität oder zumindest Potenzial für die Zukunft. Einen großen Schritt nach vorne hat der Gladbacher Kader damit aber nicht gemacht. Auch konnten die Neuzugänge ihre Stärken bisher viel zu selten zeigen und bleiben größtenteils hinter den Erwartungen zurück. Bei den Kölnern dagegen verpflichtete Sportdirektor Thomas Kessler Spieler wie Sebastian Sebulonsen oder Kristoffer Lund, die noch nie in Deutschland gespielt hatten. Trotzdem gingen die Geißböcke das Risiko ein und wurden dafür belohnt. So sind Sebulonsen und Lund Stammspieler. Und auch weitere Neuzugänge wie Jakub Kaminski, Isak Johannesson oder Ragnar Ache erhöhten die Qualität im Kader und sind wichtige Bestandteile.

Unterschiede in der Defensive

Zumindest bei den Torhütern lässt sich aber bisher kein unfassbar großer Unterschied feststellen. So haben beide eine klare Nummer Eins mit Marvin Schwäbe beziehungsweise Moritz Nicholas, die sich in dieser Saison bisher ordentlich bis gut präsentierte. In der Abwehr hat dann aber nach dem bisherigen Saisonverlauf der FC die Nase vorn. Das zeigt sich alleine schon am Vergleich von zwölf Kölner Gegentreffern zu 18 bei den Fohlen. Die Geißböcke verfügen dabei über eine größere Breite und konnten so auch trotz Verletzungen bisher immer eine schlagkräftige Defensive aufstellen, auch wenn die Lage durch die Langzeitverletzungen von Timo Hübers und Luca Kilian gerade angespannt ist.

Bei Gladbach fehlte es bisher in der Defensive an der Qualität in der Spitze und vor allem Breite. Eigentliche Stützen wie Nico Elvedi oder Neuzugang Kevin Diks konnten noch nicht überzeugen, dahinter wird es schnell eng. Und auch auf den Außenverteidiger-Positionen gibt es nur wenige Möglichkeiten. Da hat Gladbach mit Lukas Ullrich, Luca Netz und Joe Scally nur drei etatmäßige, noch sehr junge Optionen, die bis jetzt keine guten Leistungen gezeigt haben. Hier kann der FC dagegen vor allem mit den Neuzugängen Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen überzeugen, die in den meisten Partien die Schienenpositionen ordentlich bis gut besetzten.

Viele Gladbacher Optionen in der Zentrale

Gerade im zentralen Mittelfeld ist die Borussia jedoch breit aufgestellt, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive. Spieler wie Rocco Reitz, Yannik Engelhardt, Philipp Sander, Florian Neuhaus oder Giovanni Reyna haben eine gute Bundesliga-Qualität, die sie im Pokal gegen Karlsruhe und in der Liga gegen St. Pauli zuletzt auch zeigen konnten. Davor lagen die Leistungen jedoch wie in den meisten Bereichen bei Gladbach unter den Erwartungen. Anders beim FC, wo das zentrale Mittelfeld in verschiedenen Konstellationen immer mindestens ordentlich gespielt hat. So gab es lange Zeit meistens die Kombination Johannesson mit Eric Martel. Da dieser momentan durch die Verletzung von Timo Hübers eine Position weiter hinten gefragt ist, konnten sich auch schon Tom Krauß und Denis Huseinbasic auf der Sechs empfehlen. Die Qualität ist wohl mit der von Gladbach vergleichbar, die Leistungen in der Saison sind bei den Kölnern aber trotzdem deutlich besser.

Im Angriff leidet die Borussia besonders unter der Verletzung von Tim Kleindienst, der bereits seit Monaten ausfällt. Sein Ersatz Haris Tabakovic enttäuschte zu Saisonbeginn, kam in den vergangenen Spielen aber immer besser rein. So gelangen ihm am vergangenen Wochenende zwei Tore und eine Vorlage. Ähnlich ist es bei Spielern wie Franck Honorat oder Shuto Machino. Trotzdem war die Offensive der Geißböcke bisher deutlich stärker. So spielen etwa Jakub Kaminski und Said El Mala stark auf. Zuletzt überzeugten etwa auch die vorher noch weniger gefragten Ragnar Ache und Florian Kainz. So konnte der FC etwa den Ausfall von Jan Thielmann gut auffangen.

FC-Kader passt zu Kwasniok

Insgesamt zeigt sich beim Blick auf die Kader und Transfers, dass Köln sich trotz deutlich mehr Veränderungen im Sommer viel schneller gefunden hat. Die Mannschaft ist ausgewogener und passt zu Trainer Lukas Kwasniok und seinem intensiven Fußball. Dadurch konnte dieser direkt Spielidee umsetzen und findet immer wieder Rollen, die zu den Stärken seiner Profis passen. Bei Gladbach dagegen gibt es viele Spieler, die unter den Erwartungen zurück bleiben. Gerade in der Defensive ist der Kader nur dünn aufgestellt. Auch gelang es dem inzwischen ehemaligen Sport-Geschäftsführer Roland Virkus nicht, den Kader weiterzuentwickeln. Es wurde vor allem auf Abgänge reagiert und kaum kreativere Transfers getätigt, wie es der FC erfolgreich gemacht hat.

Trotzdem gab es bei Gladbach unter Interimstrainer Eugen Polanski gerade in den vergangenen beiden Partien im Pokal gegen Karlsruhe und in der Liga gegen St. Pauli eine positive Entwicklung. Mit den beiden Siegen konnten die Fohlen Rückenwind vor dem Derby sammeln. Ob das nur an den schwächeren Gegnern lag oder die Mannschaft nun doch ihre trotz der bis jetzt enttäuschenden Saison vorhandene Qualität besser abruft, wird sich dann im Derby zeigen.

Goldenes Händchen: Das Rheinische Derby als Duell der gefährlichen Joker

Eugen Polanski und Lukas Kwasniok vor dem Rheinischen Derby
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Goldenes Händchen: Das Rheinische Derby als Duell der gefährlichen Joker

Noch in der vergangenen Spielzeit wurde die Qualität von der Bank beim FC moniert. Nur selten wurde beim Aufsteiger die große Torgefahr eingewechselt. Das ist in dieser Saison unter Lukas Kwasniok anders beim 1. FC Köln: Das Rheinische Derby als Duell der gefährlichen Joker.

In Sachen Goldenes Händchen geben sich die Trainer des kommenden Duells nicht viel. Auf der einen Seite Eugen Polanski für die Fohlen, auf der anderen Seite Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln: Das Rheinische Derby als Duell der gefährlichen Joker.

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Die Hälfte der Hinrunde ist in der Bundesliga absolviert und die Bilanz der Geißböcke kann sich durchaus sehen lassen. 14 Punkte aus neun Spielen lauten die eindrucksvollen Zahlen. Damit haben die Kölner schon jetzt drei Punkte mehr gesammelt als in der gesamten Hinrunde der Abstiegssaison vor zwei Jahren. Erst unter der Woche hatte ein KI-Supercomputer die Tabelle bis zum Saisonende mit KI berechnet, der FC wird als Tabellenzehnter nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Als ein Grund wird immer wieder die Transferpolitik der Geißböcke genannt. Der Kader wurde in der Breite verbessert, die Qualität in der Gänze angehoben. Und das führt zu einem weiteren Erfolgsfaktor. Der FC verfügt in dieser Spielzeit wieder über erfolgreiche Joker.

El Mala der erfolgreichste Joker

Zumindest hat Lukas Kwasniok in dieser Saison schon mehrfach ein Goldenes Händchen bei seinen Einwechslungen bewiesen. Die Joker der Geißböcke kommen in dieser Spielzeit auf starke neun Torbeteiligungen in der Liga. Kein anderes Team ist mit seinen Einwechselspielern erfolgreicher. Erst gegen den Hamburger SV schraubte Said El Mala diese Statistik mit einem Assist und einem Treffer weiter in die Höhe. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Einwechselspieler in Köln in der Liga einfach die meisten Minuten abreißen. So kommen Kölns Joker auf eine Einsatzzeit von 1100 Minuten, gefolgt von Heidenheim mit 1050 und Frankfurt mit 900. Dennoch ist die Bilanz beeindruckend. Gerade, nachdem der FC noch in der vergangenen Spielzeit so gut wie keine Torgefahr von der Bank nachlegte.

Allerdings sitzt der kommende Gegner dem FC in dieser Statistik schon sehr im Nacken. Nach dem Trainerwechsel von Gerardo Seoane zu Eugen Polanski haben die Fohlen auch ihre Joker-Qualitäten wieder entdeckt. Borussia kommt unter dem neuen Trainer bereits auf sieben Torbeteiligungen durch Einwechselspieler. Und diese erhielten unter dem neuen Trainer gerade einmal 550 Einsatzminuten, also etwa die Hälfte der Kölner Spielzeit. Dabei haben die Gladbacher Joker öfter getroffen. Haris Tabakovic (2), Shuto Machino, Grant-Leon Ranos und Oscar Fraulo erzielten fünf Tore, der FC kommt nur auf vier, hat aber den erfolgreichsten Joker in seinen Reihen. Said El Mala erzielte bereits drei Treffer und bereitete einen weiteren nach Einwechslungen vor. Neben El Mala traf auch Isak Johannesson in der Liga für den FC als Joker.

1. FC Köln hat wieder einen Nationalspieler: Said El Mala von Julian Nagelsmann nominiert

Said El Mala macht schon ordentlich Dampf
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1. FC Köln hat wieder einen Nationalspieler: Said El Mala von Julian Nagelsmann nominiert

Es gibt wieder einen Nationalspieler beim 1. FC Köln: Said El Mala wurde von Julian Nagelsmann für die DFB-Elf nominiert. Aber: Der Kölner Youngster hatte zuletzt mit einer Verletzung im Sprunggelenk zu kämpfen. Am Donnerstag trainierte der 19-Jährige wieder beim FC.

Nach Jonas Hector gibt es nun wieder einen A- Nationalspieler des 1. FC Köln: Said El Mala wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die DFB-Elf nominiert. Der Offensivspieler trainierte am Donnerstag wieder mit dem FC; nachdem er sich noch am Mittwoch verletzt hatte.

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    Es wurde viel darüber diskutiert, nun ist es amtlich: Said El Mala ist in den Kader der A-Elf berufen worden. Julian Nagelsmann beorderte erstmals den Kölner Shootingstar. „Ich bin sehr, sehr glücklich darüber, dass ich für die A-Nationalmannschaft nominiert wurde. Das ist eine tolle Belohnung für die harte Arbeit und bin stolz darauf, Köln im Nationaltrikot zu repräsentieren“, sagt Said El Mala zu seiner Nominierung. Der Kölner Youngster kommt in dieser Saison bereits auf vier Tore und zwei Assists. Auch gegen den Hamburger SV hatte El Mala am vergangenen Wochenende getroffen sowie einen weiteren Treffer vorbereitet. El Mala war bei der U19-EM im Sommer einer der absoluten Leistungsträger, wurde anschließend für die U21 nominiert. Nun folgt also der nächste Schritt für den Kölner Youngster.


    „Wir freuen uns, dass der Bundestrainer die Leistungen würdigt“

    „Saids Entwicklung seit seinem Wechsel zum FC ist sehr positiv und zeigt, wie zielstrebig er seinen Weg verfolgt. Die Nominierung ist das Ergebnis harter Arbeit. Gleichzeitig bleibt es eine Momentaufnahme, die ihm die Möglichkeit gibt, auf höchstem Niveau wertvolle Erfahrungen zu sammeln und sich im Kreise der besten deutschen Spieler zu zeigen“, so FC-Sportdirektor Thomas Kessler. „Wir freuen uns, dass der Bundestrainer seine Leistungen und sein Potenzial auf diese Weise würdigt – und sind stolz, mit Said einen Spieler des FC im Kader der deutschen Nationalmannschaft zu haben. Ganz Köln freut sich, wieder einen Spieler des FC im Nationaltrikot zu sehen.“ Zuletzt hatte Jonas Hector das DFB-Trikot getragen.

    „Said El Mala soll sich mit all seiner Unbekümmertheit und Unbeschwertheit bei uns zeigen. Wir haben die Talente aus unserer U 21 im Blick und wollen ihnen in Absprache mit Toni Di Salvo immer mal wieder die Chance geben, sich auch bei der A-Nationalmannschaft zu präsentieren“, sagte Nagelsmann zu der Nominierung. Der 17-jährige Lennart Karl wurde nicht nominiert. Die DFB-Auswahl trifft in den kommenden beiden Partien auf Luxemburg und die Slowakei. Mit zwei Siegen ist das direkte WM-Ticket gelöst und El Mala dem Traum von der WM-Teilnahme einen großen Schritt näher.

    Aufatmen beim 1. FC Köln: Said El Mala wieder im Training, Hoffnung auch bei Thielmann

    Said El Mala wieder im Training mit der Mannschaft
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    Aufatmen beim 1. FC Köln: Said El Mala wieder im Training, Hoffnung auch bei Thielmann

    Aufatmen beim 1. FC Köln: Said El Mala trainiert wieder mit der Mannschaft. Der 19-Jährige kam am Donnerstag mit dem Team auf den Platz. Der Shootingstar hatte sich noch am Mittwoch am Sprunggelenk verletzt.

    Das Krankenlazarett lichtet sich beim 1. FC Köln: Der Kölner Youngster Said El Mala trainiert seit Donnerstag wieder mit der Mannschaft. Der 19-Jährige hatte sich am Mittwoch in der ersten Einheit zur Vorbereitung auf das Rheinische Derby noch verletzt. Und noch ein anderer Offensivspieler kehrte wieder zurück.

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    Schon am vergangenen Sonntag hatte Jan Thielmann bei DAZN erklärt, er würde am liebsten bereits wieder für das Spiel gegen den Erzrivalen aus Mönchengladbach bereit sein. Und tatsächlich könnte das Derby in Frage kommen. Immerhin trainierte Thielmann am Donnerstag wieder mit der Mannschaft. Der Offensivspieler hatte sich einen Muskelfaserriss zugezogen. Am Mittwoch hatte Thielmann noch individuell trainiert, nun stand er zumindest im Training wieder auf dem Platz. Und auch bei Said El Mala könnte es rechtzeitig Entwarnung geben. Der Shootingstar war am Mittwoch bei der Einheit zu Boden gegangen. Der Offensivspieler hatte einen Schlag auf den Fuß abbekommen. Und sich tatsächlich auch am Sprunggelenk leicht verletzt.


    Auch Thielmann für Donnerstag fit?

    Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtete am Mittwoch von einem kleinen Riss im Außenband. Das habe eine MRT-Untersuchung ergeben. Am Donnerstag kehrte der Youngster aber wieder ins Training zurück. Das natürlich nachdem eine Einheit vom medizinischen Stab abgenickt wurde. El Mala könnte somit also in den Genuss seines ersten Derbys für den FC kommen. Ein Risiko wird man beim FC aber nicht eingehen. Schließlich stehen für El Mala dann auch Länderspiele wahrscheinlich mit der U21 bevor. Die Mannschaft von Antonio Di Salvo muss in der EM-Quali gegen Georgien und Malta ran. Zunächst aber ist der volle Fokus auf das Rheinische Derby gerichtet. Und da könnten sowohl Thielmann als auch El Mala möglicherweise zum Einsatz kommen. Für wen es am Ende reicht, werden die beiden Einheiten am Donnerstag und Freitag sowie die Reaktion darauf zeigen.