Ex-Spieler des 1. FC Köln: Justin von der Hitz ist ein gutes Beispiel für den schweren Sprung zu den Profis

Justin von der Hitz bei seinem letzten Spiel für den FC
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Ex-Spieler des 1. FC Köln: Justin von der Hitz ist ein gutes Beispiel für den schweren Sprung zu den Profis

Im vergangenen Sommer hat Justin von der Hitz den FC unter viel Wirbel verlassen. Mittlerweile ist es ruhig geworden um das ehemalige Talent des 1. FC Köln: Justin von der Hitz tut sich weiterhin schwer.

Er galt als ein ganz großes Talent beim 1. FC Köln: Doch Justin von der Hitz tut sich auch bei seinem neuen Club weiterhin schwer.

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Beinahe wäre es am Montag mal wieder zu einem internationalen Einsatz gekommen. Die deutsche U20-Nationalmannschaft war zu Gast in Portugal. Justin von der Hitz hatte es dieses Mal aber nur in den erweiterten Kader der DFB-Auswahl geschafft. Erst vor vier Wochen hat der Rechtsverteidiger sein Debüt für die deutsche U20-Nationalmannschaft gegen Italien gefeiert. Dieses Mal blieb der ehemalige Kölner Hoffnungsträger in Nürnberg. Es ist deutlich stiller geworden um den U17-Weltmeister von 2023. Denn noch vor wenigen Wochen war der Wirbel groß. Von der Hitz hatte mit zwei Toren und einer Vorlage die U19 der Geißböcke im Finale gegen Leverkusen auf Kurs Deutsche Meisterschaft gebracht und einmal mehr für Unverständnis gesorgt. Unverständnis bei zahlreichen Fans, die von der Hitz gerne weiterhin beim FC gesehen hätten.

Unter Struber nicht berücksichtigt

Auch die Kölner Verantwortlichen hätten von der Hitz gerne behalten. „Wir haben im Nachwuchsbereich, unsere Verantwortlichen in der Akademie – alle haben um Justin gekämpft. Wir haben wirklich alles versucht“, sagte Stephan Ruthenbeck im Sommer dem „Express“. Kolportiert wurde aber, dass man auf Spielerseite nicht ganz so glücklich in Köln war. Wohl auch, weil man sich mehr Spiel-, mehr Einsatzzeit versprochen hatte. Trotz der immer wieder kommunizierten Baustelle auf der rechten Abwehrseite bekam der Youngster unter Gerhard Struber keine Chance. Im Gegenteil, der damalige Trainer erklärte öffentlich, dass er von der Hitz in näherer Zukunft nicht bei den Profis sehen würde, obwohl das Talent unbestritten sei.

Talent ja, aber der Schritt zu den Profis ein wenig groß, so der Tenor – für den Struber von einigen Fans in den Sozialen Medien doch kräftig kritisiert wurde. Doch ganz unrecht scheint der Österreicher nicht gehabt zu haben. Denn von der Hitz spielt bislang auch bei seinem neuen Club keine Rolle. Bislang hat der Rechtsverteidiger noch nicht eine Minute für die Profis gespielt. Bei den ersten vier Ligaspielen gehörte der Youngster noch zum Kader, seit Ende August ist er Teil der 2. Mannschaft. Bei der Qualität steht es wohl außer Frage, dass von der Hitz den Sprung schafft. Nur noch nicht jetzt, eher eben irgendwann. Der 18-Jährige ist einer von vielen FC-Talenten, die Köln in der Hoffnung auf mehr Spielzeit verlassen haben.

Auch Wäschenbach spielt keine Rolle

Meiko Wäschenbach, U19-Pokalsieger mit Köln, verließ den FC schon in der vergangenen Saison, um in Karlsruhe 2. Bundesliga zu spielen. Bei den Badenern kam Wäschenbach damals auf zwei Einsätze und drei Spielminuten. In dieser Saison steht noch kein Spiel bei den Profis auf der Liste. Auch für Justin Diehl lief es nach dem Weggang aus Köln alles andere als rund. Auch aufgrund von Verletzungen hat es der Stürmer bis heute beim VfB nicht geschafft. Dass es einige andere Beispiele gibt, steht außer Frage. Beispielsweise Jens Castrop, der zuletzt ausgerechnet bei Borussia Mönchengladbach ordentlich aufspielte. Doch das Beispiel von der Hitz zeigt wohl ziemlich deutlich, dass der Sprung zu den Profis dann doch manchmal größer ist, als es Spieler und Fans mitunter einschätzen.

Neue Marktwerte: Starker Gradmesser für Thomas Kesslers Erfolg beim 1. FC Köln

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Neue Marktwerte: Starker Gradmesser für Thomas Kesslers Erfolg beim 1. FC Köln

Dass die Kaderwerte beim FC in der Summe nach dem erfolgreichen Start höher eingeschätzt werden, kommt nicht überraschend. Allerdings ist die Steigerung extrem beeindruckend beim 1. FC Köln: Aktuelle Marktwerte als Gradmesser für Thomas Kesslers Kader Erfolg.

Nicht nur die herausragende Quote der funktionierenden Neuzugänge geht neben der Arbeit von Trainer Lukas Kwasniok größtenteils auf das Konto des neuen Sportchefs. Auch wirtschaftlich ist Stand jetzt ein mehr als guter Weg eingeschlagen worden beim 1. FC Köln: Aktuelle Marktwerte als Gradmesser für Thomas Kesslers Kader Erfolg.

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Das Lob von Michael Reschke fiel im FC-Podcast „Dreierkette“ schon auffallend groß aus. Als „außergewöhnlich“, als „kleines Fußballwunder“ beschrieb der Berater von Eric Martel die Entwicklung des 1. FC Köln und nannte gleich mehrere Namen, denen besondere Lobeshymnen gesungen werden dürfen. Vor allem aber lobte der Frechener immer wieder Thomas Kessler und eben die, die die Entscheidung getroffen haben, „Kess“ in den neuen Job zu heben. Nun ist Reschke bekanntlich ein Sympathisant der Geißböcke und vielleicht als Spieler-Berater daran interessiert, sich mit dem Sportchef gutzustellen. Doch mit dem 68-Jährigen spricht ein Experte auf dem Gebiet. Reschke war in Kaderplanungen unter anderem bei den Bayern, beim VfB Stuttgart und beim FC Schalke 04 involviert.

Zweitteuerste Transfersommer

Das Lob kommt also von einem absoluten Experten. Dabei ist die positive Entwicklung der Geißböcke natürlich auch den Laien längst aufgefallen. Von den zwölf Neuverpflichtungen gehören zwei Drittel mindestens zum erweiterten Kreis der Stammspieler. Rav van den Berg ist verletzt, Ron-Robert Zieler als Nummer zwei verpflichtet. Wenn überhaupt bleiben mit Cenk Özkacar und Alessio Castro-Montes höchstens zwei neue Spieler ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Bislang, gerade bei Castro-Montes sind die Erwartungen nach wie vor große. Gleich mehrere der neuen Akteure würden es sicherlich auch in anderen etablierten Teams der Liga in die erste Elf schaffen. Mannschaften, die an die Tür Richtung Europa anklopfen wollen.

Um einen ähnlich erfolgreichen Transfersommer in der Historie der Kölner zu finden, muss man wohl schon sehr weit zurückschauen. Wobei der Vergleich mit allen besonderen Gegebenheiten natürlich auch ein wenig hinkt. Kessler hat in diesem Sommer aber den „zweitteuersten“ Transfersommer der Kölner Geschichte verursacht, sich durch clevere Abgänge nicht verausgabt. Rund 25 Millionen Euro hat der FC für neue Spieler ausgegeben. In der Spielzeit 17/18 waren es 40 Millionen, alleine für Jhon Cordoba 17. Damals wurden aber auch Spieler verpflichtet, die eben nicht wie erhofft einschlugen. Spieler wie Vincent Koziello. Der ehemalige französische Nachwuchsnationalspieler ist zurzeit noch ohne Verein. Dass der FC mal bis zu acht Treffer in dieser Form auf dem Markt gelandet hat, ist wenn überhaupt sehr lange her.

Beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung

Das liegt auch an der Quantität an Neuverpflichtungen, für die Profi-Abteilung wurde schlicht selten in einem ähnlichen Ausmaß zugeschlagen. Vor allem aber scheint die Scouting-Abteilung einen richtig guten Job gemacht zu haben. Und das könnte sich nicht nur sportlich für die Kölner irgendwann auszahlen. Auch wirtschaftlich scheint dieser Transfersommer ein guter zu sein. Die Zahlen von transfermarkt.de entsprechen bekanntlich nicht gänzlich der Realität, sind aber durchaus als Tendenz, vielleicht als eine Art Richtwert zu sehen. Und diese liefern beeindruckende Zahlen. Rav van den Berg soll den FC rund acht Millionen Euro gekostet haben, die ist der Spieler seit dem neuesten Update auch wert. Sebastian Sebulonsen wurde für 2,5 Millionen Euro verpflichtet, ist laut Online-Portal nun vier Millionen wert.

Besonders positiv ist die Entwicklung bei Isak Johannesson. Der Isländer wurde für 5,5 Millionen verpflichtet, der Marktwert wird nun auf zehn Millionen eingeschätzt. Und Said El Mala sprengt die Rechnung ohnehin. Der Youngster wurde für rund 300.000 Euro von der Viktoria verpflichtet. Mit 18 Millionen ist er mittlerweile der viert wertvollste FC-Profi der Vereinsgeschichte – hinter Namen wie Anthony Modeste, Lukas Podolski und Jonas Hector. Alleine das Plus der festverpflichteten Spieler beläuft sich aktuell auf knapp 30 Millionen. Ein Wert, der natürlich mit Vorsicht zu genießen ist. Denn neben den Tendenzen von transfermarkt.de sind die jeweiligen Ablösen kolportiert und die angegebenen Marktwerte stark an Leistungen, Verletzungen und Erfolgen auch vom Team gekoppelt. Die Werte können also schon beim nächsten Update wieder ganz anders aussehen.

Kaderwert massiv gesteigert

Für den Moment haben die Kölner Verantwortlichen aber den Kaderwert auf mehr als 100 Millionen Euro in die Höhe geschraubt, ihn um deutlich mehr als 30 Prozent gesteigert. Er ist so hoch wie seit vier Jahren nicht mehr und damals erreichten die Kölner am Ende der Spielzeit bekanntlich die Conference League. Allerdings sind die Werte der Spieler in den vergangenen Jahren insgesamt auch deutlich angestiegen, ein Vergleich ist schwer. Der FC liegt im ligainternen Vergleich mit den 106 Millionen dennoch auf Platz 15. Und dann ist da noch ein weiterer Teil der Wahrheit. Denn unter anderem den Deal mit Said El Mala hat das Team um Christian Keller auf die Spur gebracht. Möglicherweise konnte der neue Sportdirektor zudem auch nur aufgrund des Sparkurses seines Vorgängers so viel investieren.

Dennoch: Bislang ist die Arbeit von Thomas Kessler nicht hoch genug einzuordnen. Der Sportdirektor hat den FC durchaus sportlich und wirtschaftlich in die richtige Richtung gelenkt. Mindestens für den Moment.

DFB: Said El Mala glücklos bei U21-Zittersieg – Sebulonsen feiert Länderspiel-Debüt

Said El Mala beim Spiel der deutschen U21 gegen Nordirland
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DFB: Said El Mala glücklos bei U21-Zittersieg – Sebulonsen feiert Länderspiel-Debüt

Nachdem der Kölner Shootingstar gegen Griechenland für die U21 des DFB noch für Wirbel sorgte, gelang dem 19-Jährigen gegen Nordirland weniger als zuletzt beim 1. FC Köln: Said El Mala bleibt bei DFB-Erfolg blass. Sebastian Sebulonsen feierte derweil sein Länderspieldebüt.

Der deutsche Nachwuchs hat die zweite Niederlage in Serie knapp verhindert. Das Team von Antonio di Salvo gewann gegen Nordirland 2:1. Es lief aber nicht rund aus Sicht des 1. FC Köln: Said El Mala bleibt bei dem glücklichen DFB-Erfolg blass. Zudem feierte Sebastian Sebulonsen sein Länderspieldebüt für Norwegen.

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Am Dienstagmittag war es wieder so weit. Der Hype um Said El Mala bekam eine neue Note. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Kölner Youngster auf einen Marktwert von 18 Millionen Euro ein. Damit ist El Mala der wertvollste FC-Profi des aktuellen Kaders und der viertwertvollste der FC-Historie. Das wird den Wirbel um den Kölner Hoffnungsträger sicherlich nicht eindämmen. Zumal der Wert bei den aktuellen Leistungen nur ein Zwischenwert ist. Christian Keller sprach vor wenigen Wochen davon, dass der 19-Jährige eines Tages der teuerste Transfer der Kölner Vereinsgeschichte werde. El Mala befindet sich auf einem guten Weg. Das Duell bei der U21 des DFB gegen Nordirland lief am Dienstag allerdings an dem Kölner Shootingstar lange vorbei.

Sebulonsen feiert Debüt

Auch, weil die deutsche Auswahl große Probleme mit dem Nachwuchs der Nordiren hatte. Von Beginn an war der Gastgeber die Spiel bestimmende Mannschaft und belohnte sich früh durch einen Treffer von Ruairi McConville. Auch weiterhin war die Mannschaft von der Insel griffiger, aggressiver und hätte sogar nachlegen müssen. Aber Dennis Seimen klärte im Eins-gegen-Eins gegen Patrick Kelly, den Nachschuss kratzte Noel Aséko von der Linie. El Mala hatte bis zur Halbzeit kaum gute Aktionen, konnte sein Tempo und Dribbling nicht ausspielen. Direkt nach Wiederanpfiff wurde die deutsche Mannschaft besser und der Kölner Offensivspieler kam dann auch mal durch, doch seine Hereingabe erreichte Nicolo Tresoldi nicht. Doch das Team von Antonio di Salvo tat nun deutlich mehr, war besser. Ein Treffer von Nelson Weiper zählte aufgrund einer Abseitsstellung nicht.

Nach 62 Minuten war die Begegnung für den 19-jährigen FC-Profi beendet. Die deutsche Auswahl machte weiter Druck. Assan Ouédraogo traf schließlich zum Ausgleich, Dženan Pejčinović erzielte vom Punkt das entscheidende 2:1. Unterdessen hat Sebastian Sebulonsen am Abend sein Debüt für die norwegische Nationalmannschaft gegeben. Der Schienenspieler wurde im Freundschaftsspiel gegen Neuseeland nach einer guten Stunde eingewechselt. Norwegen kam nicht über ein 1:1 hinaus. Damit enden die Länderspiele für die FC-Profis. Und das aus Kölner Sicht zum Glück ohne Verletzungen.


Vor Augsburg: Die personelle Lage entspannt sich beim 1. FC Köln – Zwei Nationalspieler zurück

Lukas Kwasniok und Marvin Schwäbe beim Training
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Vor Augsburg: Die personelle Lage entspannt sich beim 1. FC Köln – Zwei Nationalspieler zurück

Am Dienstag ist der FC in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den FC Augsburg gestartet. Die zuletzt etwas angespannt Lage nimmt ab. Das Personal-Update beim 1. FC Köln: Nationalspieler und Verletzte kehren zurück.

Nach vier freien Tagen starten die Kölner in die Vorbereitung auf die nächste Pflichtspiel-Phase. Zunächst steht für die Geißböcke die Begegnung gegen Augsburg an. Und so langsam geht es auch wieder aufwärts mit der Quantität des Personals. Die Lage entspannt sich beim 1. FC Köln: Denn die ersten Nationalspieler und auch Verletzte kehren zurück.

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Vier Tage hatten die Kölner Spieler frei, um auch mal wieder ein wenig aus dem Liga-Alltag zu entfliehen. Und einige nutzten die Zeit für einen kleinen Tripp in die Sonne. Am Dienstag geht es bei den Geißböcken dann aber schon wieder los. Am frühen Nachmittag versammelt Lukas Kwasniok seine Mannschaft um sich. Denn schon am kommenden Samstag steht das Heimspiel gegen den FC Augsburg an und zum ersten Mal ist es in dieser Saison ein Heimspiel um 15.30 Uhr. Gegen die Fuggerstädter wollen die Kölner den nächsten Erfolg einfahren, um sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen. Der FCA hat zwar das jüngste Saisonspiel gewonnen, aber so richtig rund läuft es unter dem neuen Coach Sandro Wagner noch nicht. Und genau das wird Kwasniok mit seinem Team ausnutzen wollen.

Van den Berg trainiert wieder

Und so wird der Kölner Coach erleichtert sein, dass ein Großteil des Kaders wieder beisammen ist. Am Dienstag trainierten beispielsweise die beiden Nationalspieler Isak Johannesson und Jakub Kaminski bereits wieder individuell. Johannesson hatte noch am Montag mit der Nationalmannschaft von Island einen Achtungserfolg gegen Frankreich eingefahren. 2:2 hieß es nach 90 Minuten. Allerdings haben sich die Chancen auf die WM-Teilnahme nicht massiv erhöht. Polen spielte bereits am Sonntag gegen Litauen. Kaminski hatte also bereits einen Tag mehr zur Erholung. Mit Sebastian Sebulonsen für Norwegen und Said El Mala mit der U21 des DFB sind am frühen Abend noch zwei Nationalspieler im Einsatz.

Auch die bisher drei angeschlagenen Spieler kehren diese Woche wieder zurück, Marvin Schwäbe, Jan Thielmann und Marius Bülter (teilintegriert) sind wieder mit von der Partie. Ob es für alle Spieler für Samstag reicht, wird voraussichtlich die Belastung zeigen. Rav van den Berg, Luca Kilian an Youssuopha Niang arbeiten in der Reha. Am Mittwoch ist noch eine öffentliche Einheit anberaumt. Donnerstag und Freitag wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainiert.


Marktwert-Explosion beim 1. FC Köln: Said El Mala nun wertvollster Kölner

Said El Mala, Dribbelkönig der Bundesliga
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Marktwert-Explosion beim 1. FC Köln: Said El Mala nun wertvollster Kölner

Eine Marktwert-Steigerung hat man beim FC nach dem starken Saisonauftakt durchaus erwarten können. Doch die Geißböcke legen mal so richtig zu. Vor allem ein Spieler sticht hervor beim 1. FC Köln: Said El Mala ist nun wertvollster FC-Profi.

Alle, die sich die Ruhe um den Kölner Youngster wünschen, müssen nun stark sein. Denn der Hoffnungsträger der Geißböcke wird auch weiterhin für dicke Schlagzeilen sorgen beim 1. FC Köln: Said El Mala ist nun wertvollster FC-Profi

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Zehn Punkte aus sechs Spielen und das gegen Gegner, gegen die man vor der Saison vielleicht mit dem ein oder anderen Unentschieden durchaus zufrieden gewesen wäre. Der FC ist beeindruckend in die neue Spielzeit gestartet. Und der Start ist auch dem Online-Portal transfermarkt.de natürlich nicht verborgen geblieben. Der FC ist einer der großen Gewinner des aktuellen Updates. Der FC hat seinen Kaderwert von 70 auf satte 106 Millionen Euro gesteigert. Damit grenzen die Kölner nun wieder an den HSV. Vor dem Kader-Update tat sich eine erstaunlich große Lücke zu Mitaufsteiger auf. Laut dem Online-Portal hat sich der Kaderwert um knapp 40 Prozent gesteigert. Das ist keinem anderen Bundesligisten gelungen. Allerdings ist das für Top-Teams mit einem xfachen Kaderwert auch kaum erreichbar. Der große Verlierer ist Werder Bremen mit einem Verlust von 9 Prozent.

El Mala der Große Gewinner


Und ein Großteil der Steigerung geht alleine auf Said El Mala zurück. Der Kölner Youngster ist laut dem Online-Portal nun 18 Millionen Euro wert. Zur Erinnerung, die Kölner haben den Spieler für knapp 300.000 Euro von der Viktoria über den Rhein geholt. Zu Saisonbeginn war der Offensivspieler drei Millionen Euro wert, nun hat er die Summe versechsfacht. Das wird den Hype um den U21-Nationalspieler natürlich noch einmal befeuern. Einen höheren Marktwert hatten im FC-Trikot nur Jonas Hector, Anthony Modeste und Lukas Podolski. „Schon im Sommer war sein Name gefragt. Als Bundesliga-Debütant konnte der Youngster des Effzeh mit einem imposanten Start den Vorschusslorbeeren mehr als gerecht werden. Insbesondere im Eins-gegen-eins sticht er mit seiner individuellen Qualität hervor, aber auch sein Zug zum Tor macht ihn zu einem Top-Talent auf seiner Position“, sagt Transfermarkt-Redakteur Frederic Hillmann.

Auch mit Isak Johannesson scheinen die Kölner einen Glücksgriff gelandet zu haben. Denn auch der Isländer kommt nun auf einen zweistelligen Wert, wird auf zehn Millionen Euro geschätzt. Es folgen Rav van den Berg und Eric Martel mit nun jeweils acht Millionen. Zu den weiteren Gewinnern gehören Jan Thielmann (5 Mio.), Sebastian Sebulonsen (4 Mio.), Joel Schmied (3,5.) und Marvin Schwäbe (3,5 Mio.). Wo es Gewinner gibt, gibt es meistens auch Verlierer. So auch bei den Geißböcken. Jusuf Gazibegovic kommt nur noch auf einen Marktwert von drei Millionen Euro. Als die Kölner den Rechtsverteidiger im vergangenen Winter verpflichtet haben, lag der geschätzte Wert noch bei fünf Millionen. Auch Alessio Castro-Montes ist auf 3,5 Millionen abgerutscht. Die letzte Kölner Neuverpflichtung wartet noch auf mehr Einsatzzeit. Luca Kilian ist nach seinem dritten Kreuzbandriss „nur“ noch 100.000 Euro wert.


Der nächste Block könnte für den 1. FC Köln richtungweisend werden

Lukas Kwasniok hat seinen Kader um drei Spieler reduziert
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Der nächste Block könnte für den 1. FC Köln richtungweisend werden

Am Dienstag startet der FC in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen den FC Augsburg. Auf dem Papier vielleicht nicht der attraktivste Gegner und dennoch ein wichtiges Spiel für den 1. FC Köln: Die nächsten Begegnungen werden richtungweisend.

Nach der Länderspielpause startet der FC in die nächste Phase. Und sie ist eine wichtige für den 1. FC Köln: Die nächsten Begegnungen werden richtungweisend.

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Sicher wird Lukas Kwasniok mit der Leistung seiner Mannschaft beim Cologne Cup nicht wirklich glücklich gewesen sein. Im Sommer hatte der Trainer nach einem 2:2 im Testspiel gegen Fortuna Köln sehr deutliche Worte gefunden. Jetzt gab es eine Niederlage gegen den Regionalligisten, wenn auch nach „nur“ 45 Minuten, aber auch eine Pleite gegen Viktoria Köln. Doch der Trainer fand noch am vergangenen Donnerstag dann doch ein paar Worte, die er mit einem Lächeln unterlegen konnte. „Wir freuen uns auf den nächsten Länderspiel-Block. Da ist es mir ganz wichtig zu sagen, dass wir drei Highlight-Spiele haben: Augsburg, Hamburg und Gladbach.“ Die eigentlichen Topspiele gegen Borussia Dortmund und im Pokal gegen den FC Bayern München nannte der Coach sichtlich amüsiert nicht.

Die nächsten Spiele als Gradmesser

Die Duelle gegen die Tabellenplätze neun, 14 und 17 klingen tatsächlich nicht so sonderlich nach Highlight-Spiel. Und doch steht der FC, wenn man so will, schon ein wenig vor richtungweisenden Wochen. Denn nach den sechs Begegnungen gegen Mannschaften, die sich zumindest wirtschaftlich den Plan vom internationalen Geschäft hinter die Ohren geschrieben haben, stehen nun eben Duelle gegen Teams auf Augenhöhe auf dem Spielplan. Zumindest gegen Kontrahenten, gegen die der FC auch punkten sollte, wenn nicht muss. Die Erfolge über Mainz, Freiburg und Hoffenheim hatte man vor der Spielzeit vielleicht nicht zwingend auf der Rechnung. Ein Triumph gegen den Hamburger SV und nach dem schwachen Auftakt gegen den FC Augsburg könnte da schon drin sein.

Begegnungen, die also durchaus als Gradmesser gesehen werden können. Gerade, wenn es darum geht, sich für dann das Jahresfinale im letzten Block von Mitte November bis Mitte Dezember eine gute Ausgangsposition zu erarbeiten. Den Auftakt macht das Heimspiel am kommenden Samstag gegen den FC Augsburg. Die Fuggerstädter fuhren zuletzt den zweiten Saisonsieg ein und verbesserten sich auf Rang 14. Einen Angst einflößenden Auftritt legte der FCA in dieser Spielzeit aber bislang noch nicht hin. Es folgt das Auswärtsspiel bei den starken Borussen, bevor es im DFB-Pokal gegen die Bayern geht. Im Heimspiel gegen den HSV geht es dann zum ersten Mal gegen einen Gegner, den man vor der Saison als direkten Konkurrenten im Abstiegskampf angesehen hätte.

Das letzte Spiel des kommenden Blocks ist dann das Auswärtsspiel und Derby bei der Borussia aus Mönchengladbach. Und spätestens da wartet dann wohl das wirklich wahre Highlight-Spiel – zumindest für die meisten Fans der beiden Clubs.

Auslaufende Verträge, zwei Sorgenkinder und Talente – Wird das Luxusproblem zur Baustelle beim 1. FC Köln?

Talent vs Routinier: Elias Bakatukanda und Timo Hübers
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Auslaufende Verträge, zwei Sorgenkinder und Talente – Wird das Luxusproblem zur Baustelle beim 1. FC Köln?

Mit Rav van den Berg und Cenk Özkacar hat sich der FC in der Innenverteidigung nochmal verstärkt. Im kommenden Sommer sollen Elias Bakatukanda und Julian Pauli zurückkehren. Insgesamt stehen aktuell neun zentrale Abwehrspieler auf der Liste des 1. FC Köln: Wird die Innenverteidigung zur Problemstelle?

Aktuell sorgen vor allem Joel Schmied und Timo Hübers für Stabilität in der Abwehr der Geißböcke. Zuletzt lief auch Dominique Heintz wieder auf. Und doch könnte das Gesicht der Hintermannschaft in der kommenden Spielzeit ein neues werden beim 1. FC Köln: Wird die Innenverteidigung zur Problemstelle?

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Eigentlich hätte für Julian Pauli am Dienstagabend ein Highlight auf dem Programm stehen können. Eigentlich, denn der Innenverteidiger hat sich eine muskuläre Verletzung zugezogen und wird daher nicht für die deutsche U21 zum Einsatz kommen. Der Innenverteidiger war in der vergangenen Woche für den deutschen Nachwuchs nachnominiert worden, musste dann aber noch vor dem ersten Einsatz am Freitag schon wieder abreisen. Dass das Debüt aber nur aufgeschoben und nicht aufgehoben ist, ist sehr wahrscheinlich. Denn Pauli gilt als besonders großes Abwehrtalent. Als ein Talent, auf das man bei den Geißböcken sehr große Stücke hält. Aktuell an Dresden ausgeliehen, um Spielpraxis zu sammeln, ist der gebürtige Londoner ein Puzzleteil der Kölner Zukunft.

Neun Innenverteidiger auf der Liste

Und er ist nicht der einzige. Auch Elias Bakatukanda sagt man eine Karriere als Bundesliga-Profi voraus. Der Abwehrspieler ist weiterhin bei Blau-Weiß Linz im Einsatz, soll aber ebenfalls nächste Saison nach Köln zurückkehren. Und spätestens dann tut sich bei den Geißböcken ein Luxusproblem auf. Denn mit den beiden Leihspielern stehen erstaunlich viele Innenverteidiger beim FC unter Vertrag. Die Routiniers Timo Hübers, Dominique Heintz, Joel Schmied und auch Luca Kilian, dazu die Neuzugänge Cenk Özkacar und Rav van den Berg. Auch Neo Telle ist ein Abwehrspieler, den man beim FC eigentlich gerne behalten würde. Neun Innenverteidiger, die sich in der kommenden Spielzeit um zwei bis drei Stammplätze streiten dürften. Diese Variante erscheint dann doch sehr unwahrscheinlich.

Viel eher bahnt sich wohl ein Umbruch an. Zwar sind Pauli und Bakatukanda in einem Alter, in dem eine weitere Leihe durchaus Sinn machen könnte. Ob die Spieler das aber auf Dauer wollen, ist eher fraglich. Van den Berg dürfte die mittelfristige Zukunft beim FC gehören. Joel Schmied macht sich immer wichtiger. Die Verträge der beiden Abwehrspieler laufen bis 2030 beziehungsweise 2029. Spannender dürfte die Konstellation der beiden Routiniers werden. Denn sowohl bei Hübers als auch bei Heintz laufen die Verträge aus. Der ehemalige Kölner Kapitän hatte schon im vergangenen Sommer angedeutet, dass er sich irgendwann mal Fußball im Ausland vorstellen könne. Einen genauen Zeitplan nannte er nicht, Angebote sollen aber schon vorgelegen haben. Doch beim FC ist man eigentlich von dem Abwehrspieler überzeugt.

Wie geht es weiter mit Neo Telle?

Und lässt man Hübers wirklich ablösefrei ziehen? Viel liegt wohl am Spieler. Heintz hatte zuletzt im Interview mit come-on-fc.com angedeutet, dass er sich seine Zukunft auch weiterhin in Köln vorstellen könne. Ob und wie sich der Verein eine Fortführung des Kontrakts vorstellt, ist indes unklar. Auch drei weitere Verträge laufen im Sommer aus. Özkacar ist ausgeliehen. Es gibt eine Kaufoption, doch bislang kommt der Türke noch nicht wie erhofft zu recht. Die beiden Sorgenkinder dürften wiederum Kilian und Telle sein. Kilian kämpft sich nach seinem dritten Kreuzbandriss wieder ran, die Vertragssituation ist ungeklärt, Eigenwerbung kann der Abwehrspieler zurzeit nicht betreiben. Mit Telle wollen die Kölner eigentlich verlängern und den Spieler verleihen. Doch eine Einigung ist noch nicht erzielt.

Die drohende Konkurrenz in der kommenden Saison könnte ein Grund sein. So oder so deuten die Zeichen auf Umbruch bei den Geißböcken.

Hot Take oder Cold Take beim 1. FC Köln? Der Hype um (den künftigen Nationalspieler?) Said El Mala

Said El Mala nach seinem Treffer gegen Hoffenheim
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Hot Take oder Cold Take beim 1. FC Köln? Der Hype um (den künftigen Nationalspieler?) Said El Mala

In einem neuen Format von come-on-fc.com blicken wir auf die aktuellen Gedankenspiele, Hirngespinste und Meinungen rund um den 1. FC Köln: Ist Said El Mala ein Kandidat für die DFB-Elf?

Said El Mala sorgt in Köln und darüber hinaus für Gesprächsstoff. Am Dienstagabend steht er mit der U21 gegen Nordirland auf dem Platz. Viele sehen ihn schon als Kandidaten für den Kader der A-Nationalmannschaft bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Andere wollen den Hype möglichst im Keim ersticken. Ein streitbarer Take, bei dem es sich lohnt, genauer hinzuschauen. Ein Meinungsbild rund um den 1. FC Köln: Ist Said El Mala ein Kandidat für die DFB-Elf?

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Said El Mala ist spätestens nach seinem wuchtigen Tor gegen den SC Freiburg in der Bundesliga angekommen. Nach seinem Auftritt gegen die TSG Hoffenheim werden die ersten Stimmen, die fordern, dass Bundestrainer Julian Nagelsmann den Namen des Kölner Sturmjuwels bei der Kaderplanung für die anstehende WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko auf dem Zettel haben muss, lauter. Nüchtern betrachtet: Wie viel ist dran an der Vorstellung des Supertalents in der Nationalmannschaft, ohne sich beim Blick in die Glaskugel zu verlieren? Und was könnte diesen kölschen Wunschtraum des nächsten Geißbocks mit dem Adler auf der Brust nach Jonas Hector unerfüllt lassen?

Mit kühlem Kopf durch das Rampenlicht

Vergleicht man die Kölner Medienlandschaft, die den 19-Jährigen emotionalisiert und heroisiert, mit einem Orkan, der über das Talent hinwegfegt, dann führt der Weg zur A-Nationalmannschaft für El Mala nur über ein schützendes Umfeld, das ihn sorgfältig abschirmt und eventuellen Höhenflügen vorbeugt. Lukas Kwasniok sagt dazu passend: „Wir haben so viele Talente gesehen, die schon im Alter von 17 Jahren zum Weltstar hochgeschrieben wurden, von denen hört man heute nichts mehr. Das Einzige, was hilft, ist hart zu arbeiten und demütig zu bleiben. Und dann musst du die Qualitäten, die du zweifellos hast, Woche für Woche abrufen. Darum wird’s gehen. Aber er hat das Glück, dass er viel mitbringt, und wir werden ihn auf dem Weg begleiten.“

Beim FC ist man um Ruhe um das Talent bemüht. In der Hoffnung, dass sich El Mala so eben am besten weiterentwickelt. Nur konterkariert eben jeder Entwicklungsschritt dieses Vorhaben. Und das lässt auch die Sorgenfalten auf der Stirn von El Malas Berater hinsichtlich des medialen Treibens um seinen Schützling tiefer werden. In einem Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ sagte dieser: „Es gibt leider auch ein paar Sachen, die dem Jungen und dem FC schaden. Unruhe bringen zu viele mediale Spekulationen und Influencer, die um jeden Klick und jedes Like kämpfen. Und es kommen plötzlich andere Berater, die sich früher nie für den Spieler interessiert haben, aus jeder Ecke und buhlen um Said.“

“Wir müssen ihn behutsam aufbauen“

Die Aufgabe der Medien ist es nun mal, über Leistungen und Qualität zu berichten. Wenn ein 19-Jähriger in der Bundesliga die Fans verzaubert, ist es ein relevantes Thema. Dass die Medien dabei aber auch mal ein Regalfach zu hoch greifen, steht außer Frage. Auch U21-Nationalmannschaftscoach Antonio di Salvo dämpft die Euphorie: „Wir müssen ihn behutsam aufbauen, ihm aber auch die Chance geben, zu spielen. Man sollte nicht jede Aktion hochjubeln, zumal er in seinem Alter noch nicht durchgehend konstant spielt.“

Stand jetzt scheint El Mala mit dem derzeitigen Medienrummel keine größeren Probleme zu haben. Das hat jüngst Teamkollege Linton Maina im Podcast mit Radio Köln bestätigt: „Said ist eigentlich relativ klar im Kopf. Ich glaube, dass wir es auch ganz gut machen, ihn jetzt nicht zu jedem Interview zu schicken. So etwas habe ich mit 19 Jahren auch selten erlebt: dass man so unaufgeregt ist, sich so schnell anpassen will und auch schon so viel lernt.“

El Mala: Ein echter Straßenkicker

Das Talent des Youngsters ist mittlerweile unumstritten. Mittlerweile, weil es in dem heutigen Ausmaß offenbar nicht erkannt worden ist. Die Ausbootung bei Borussia Mönchengladbach im Nachwuchsfußball ist kein Narrativ. Und auch bei den Fohlen werden im Talentscouting Menschen sitzen, die genau das hauptberuflich machen. Ob Versäumnis, krasser Entwicklungsschub oder einfach eine andere Einschätzung lässt sich heute nicht sagen. Fakt ist, dass El Mala viel mitbringt. Immer wieder wird dem 19-Jährigen das Prädikat Straßenfußballer ausgestellt. Jene Fußballer, die auf engstem Raum, mit hohem Tempo das Dribbling suchen, Lösungen finden und diese dann auch nutzen. Kicker, die im deutschen Fußball mittlerweile selten, aber dennoch dringend gebraucht werden.

Ex-DFB-Funktionär Oliver Bierhoff beschrieb in einem Beitrag zur U21-Europameisterschaft 2019 in Italien und San Marino die Notwendigkeit, den Straßenfußball in die Talententwicklung zurückzubringen: „Wir brauchen wieder mehr Variabilität, Spielfreude und Cleverness“, forderte Bierhoff damals. „Wir müssen eine Mentalität fördern, wie wir sie von früher auf dem Bolzplatz kannten: schnell, direkt, Individualität zulassend und Kreativität fördernd.“ Genau diese Eigenschaft zeichnet El Mala aus. Er selbst sagte über sich in einem Interview mit dem „Geißbockecho“: „Ich denke schon, dass man uns als Straßenkicker bezeichnen kann.“

Sein Bruder Malek bestätigt: „Als wir nicht mehr im NLZ gespielt haben, waren wir häufiger mit Freunden nach der Schule zusätzlich zum Vereinstraining auf dem Bolzplatz. Da konnten wir uns ausprobieren, viel dribbeln und Eins-gegen-Eins-Situationen spielen.“ Druck von außen verspüren die beiden dabei nicht. „Wir haben keinen Druck, sondern spielen einfach und wir machen uns keinen großen Kopf, sondern haben einfach Spaß am Fußball. Wir dürfen das machen, was wir lieben, und wir genießen es“, so Said El Mala weiter. Und das zeigt der Kölner Youngster eindrucksvoll in der Liga. Nicht umsonst ist der 19-Jährige aktuell der Dribbelkönig der Liga, eben vor Spielern wie Michael Olise oder Karim Adeyemi.

Linton Maina: „Dann werden noch viel mehr Leute Spaß mit ihm haben“

Aus rein sportlicher Sicht liefert der Spielertyp El Mala also ganz sicher Argumente dafür, seinen Namen irgendwann auf der erweiterten Liste für die Nationalmannschaft zu lesen. Daran zweifeln rund ums Geißbockheim immer weniger Menschen. Auch nicht Teamkollege Linton Maina: „Er hat einen kleinen “Schuss“ und das soll auch so bleiben. Ich glaube, das macht ihn auch so gut. Ich glaube, dass wir alle noch viel Spaß mit ihm haben werden und dass auch andere Leute noch viel Spaß mit ihm haben werden. Wenn er so weitermacht, wird er sicherlich auch irgendwann für die Nationalmannschaft spielen. Dann werden noch viel mehr Leute viel Spaß mit ihm haben.“

Das entscheidende Wörtchen ist dann aber womöglich das „irgendwann“. El Mala bringt viel mit, das steht außer Frage. Dem Kölner Youngster wird zudem ein großes Potenzial vorausgesagt. Fertig entwickelt ist er sicher nicht. Und da wird es dann vielleicht auch noch nicht reichen, der Dribbelkönig der Liga zu sein. Eine Nominierung für die WM 2026 ist nicht ausgeschlossen, aber ganz sicher auch nicht sehr wahrscheinlich. Der Offensivspieler hat noch einige Felder, an denen er arbeiten muss. Beispielsweise seine Schussgenauigkeit, seine Arbeit gegen den Ball. Das wurde in seinen 45 Minuten bei der 3:2-Niederlage der U21-Nationalmannschaft gegen die griechische Auswahl deutlich.

Da kam er zur Halbzeit, nachdem die DFB-Elf eine träge erste Hälfte gespielt hatte, und bestach durch Zielstrebigkeit, Überzeugung, Dynamik, Selbstverständnis und Unbekümmertheit, allerdings auch vielfach mit einfachen Ballverlusten und liegengelassenen hochkarätigen Chancen. Angesprochen auf die Energieleistung El Malas auf seiner starken linken Seite, ordnete Coach Di Salvio die Leistung des 19-Jährigen wie folgt ein: „Das haben wir auch erwartet. Aber leider war auch er in der einen oder anderen Situation noch zu unsauber und hätte noch cleverer agieren können.“ Ob der Youngster das Zeug zum Nationalspieler für die WM 2026 hat, liegt genauso in seinen eigenen Händen, wie die Größe des Hypes, die er damit auslösen würde.

Großes Lob von Martel-Berater an Macher des 1. FC Köln: „Das ist ein kleines Fußballwunder“

Thomas Kessler soll Sportdirektor beim 1. FC Köln bleiben
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Großes Lob von Martel-Berater an Macher des 1. FC Köln: „Das ist ein kleines Fußballwunder“

Seine zwölf Neuverpflichtungen haben im Sommer für Euphorie beim FC und den Fans gesorgt. Kein Wunder, ein Großteil der Spieler ist bereits eingeschlagen beim 1. FC Köln: Thomas Kessler erhält großes Lob vom Martel-Berater.

Er gilt schon jetzt als der Architekt des starken Saisonauftakts beim 1. FC Köln: Und das fällt nicht nur den FC Fans auf – Thomas Kessler erhält ein großes Lob vom Eric Martel-Berater Michael Reschke.

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Er war einst unter anderem Sportvorstand beim VfB Stuttgart und sportlicher Direktor bei Bayern München und dem FC Schalke 04, mittlerweile ist er Berater von Eric Martel. Und offenbar ist Michael Reschke ein Fan von der Arbeit beim 1. FC Köln. Und das trotz Leverkusener Vergangenheit. Im FC-Podcast „Dreierkette“ äußerte sich der 68-Jährige nun zu der geleisteten Arbeit der sportlichen Führung bei den Geißböcken – vor allem nach dem 32. Spieltag der vergangenen Saison. „Was sich seitdem beim FC entwickelt hat, das ist für mich unfassbar. Das ist ein kleines Fußballwunder“, sagt Reschke, der neben Lionel Souque auch Ex-Präsident Werner Wolf und Philipp Türoff namentlich erwähnte, die eine „sehr gute Entscheidung“ getroffen hätten, „Thomas Kessler in Verantwortung zu nehmen“.

„Das ist außergewöhnlich“

Nach dem Regensburg-Spiel im vergangenen Mai war der ehemalige Keeper vorerst zum Interims-Sportchef als Nachfolger von Christian Keller ernannt worden, mittlerweile ist Kess in dieser Funktion fest unter Vertrag und darf sich durchaus berechtigte Hoffnungen auf den Posten des Geschäftsführers Sport machen. Kessler hatte im Sommer zum großen Rundumschlag in Sachen Kaderplanung ausgeholt. Insgesamt zwölf Spieler verpflichtet, noch mehr Abgänge eingeleitet. „Was Thomas an Entscheidungen seitdem geliefert hat, das ist schon außergewöhnlich“, so Reschke weiter. „Angefangen mit Friedhelm Funkel, der den Aufstieg ins Ziel gebracht hat. Dann die Trainer-Entscheidung mit Lukas Kwasniok, die ich sensationell finde. Die ganze Transferarie: So eine Quote kann man eigentlich gar nicht ziehen.“

Laut Reschke habe man diese Entwicklung im Sommer nicht erwarten können. „Man muss eins realistisch sehen: So eine Quote, wie Thomas sie mit seinem Team erzielt hat, die kannst du nicht erzielen“, so der Experte weiter. „Van den Berg, Johannesson, Ache, Sebulonsen, Bülter, Kaminski, Lund und El Mala – das sind absolute Top-Transfers und das sind von zwölf gleich acht. Das ist eine Wahnsinns-Quote“. Bei den weiteren Spielern sei ebenfalls eine gute Entwicklung zu sehen. Einzig bei Castro-Montes könne er diese noch nicht einschätzen. Reschke deutete auch an, dass Thomas Kessler durchaus vor hatte aus dem starren Gebilde auszubrechen. „Das ist ja jetzt ein ganz anderer Fußball“, sagt Reschke. „Ich gehe ins Stadion und sehe die gerne spielen. Der 1. FC Köln ist in einem Tempo, das nicht möglich ist, ein gestandener Bundesligist geworden.“

„Das ist alles voller Substanz“

Auch Lukas Kwasniok erfuhr großes Lob. „Der hat vielleicht eine hemdsärmelige Art, wie er zunächst rüberkommt. Aber das ist voller Substanz. Da ist taktische Raffinesse dabei“, sagt Reschke und betont, dass dem Coach ein großer Anteil des Erfolgs beizumessen sei. Natürlich äußerte sich der Berater auch zu seinem Schützling Eric Martel. Der Vertrag des Sechsers läuft im kommenden Sommer aus. Schon im vergangenen Sommer gab es Spekulationen über einen möglichen Wechsel, „Für uns drei war klar, dass wir in diesem Kalenderjahr keine Entscheidung treffen. Die Zukunftsplanung werden wir im neuen Jahr angehen“, so Reschke. Der Spieler hatte im September im Interview mit come-on-fc.com ebenfalls betont, noch keine Entscheidung getroffen zu haben. „Dieses Jahr war ihm wichtig, er wollte helfen, den Club wieder zu stabilisieren.“

Wie es weitergeht, ist also nicht entschieden. Martel wollte sich ohnehin beim FC die Entwicklung anschauen. Und die ist wie Reschke bestätigte durchaus positiv – wenn nicht sogar außergewöhnlich.

Joel Schmied ist beim 1. FC Köln angekommen

Joel Schmied ist beim 1. FC Köln offenbar voll angekommen
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Joel Schmied ist beim 1. FC Köln angekommen

Die Erwartungen an den Abwehrspieler waren im vergangenen Winter hoch. Gehalten hat er sie lange nicht. Nun aber hat sich der Schweizer festgespielt beim 1. FC Köln: Joel Schmied ist bei den Geißböcken endlich angekommen.

Er galt im vergangenen Winter als Hoffnungsträger und später bei den ersten Fans als weiterer Fehleinkauf beim 1. FC Köln: Doch Joel Schmied ist mittlerweile in Köln angekommen und zählt zu den Stammkräften.

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Am Wochenende nutzte der Schweizer offenbar die Gunst der Stunde und verabschiedete sich in einen Kurzurlaub, den Lukas Kwasniok seinem Team ermöglichte. Noch einmal Sonne tanken, aber auch die Akkus für die bevorstehende Ligaphase aufladen. Eine Woche zuvor sah die Welt noch deutlich aufregender aus, zum Beispiel im Duell gegen Hoffenheim. Joel Schmied setzte dort beherzt zur Grätsche an, verhinderte eine weitere Großchance von Bazoumana Touré und ließ sich zu recht feiern. Der Schweizer hat sich mittlerweile in der Anfangsformation von Lukas Kwasniok festgespielt, ist aktuell beim FC in der Hintermannschaft gesetzt, dürfte also vor den nächsten hitzigen Duellen stehen und ist in dieser Verfassung sicherlich so etwas wie die große Überraschung unter dem neuen Coach. Denn mit diese Entwicklung war im Sommer so vielleicht nicht zu rechnen.

„Das ist aber nicht so leicht, wie es vielleicht auf dem Papier steht“

So wenig, dass der FC selbst noch einmal in der Innenverteidigung nachlegte. Und das nur ein halbes Jahr nachdem Schmied ans Geißbockheim gekommen war. „Man geht immer davon aus, da kommt ein neuer Spieler und der wird sofort einschlagen“, erklärt der Schweizer in der aktuellen Folge der FC eigenen Doku. „Das ist aber nicht so leicht, wie es vielleicht auf dem Papier steht.“ Gerade auch Schmied hatte in der Rückrunde seine Anpassungsschwierigkeiten, leistete sich einige Fehler und wurde von dem ein oder anderen Fan als weiterer Winter-Fehleinkauf von Christian Keller eingestuft. Auch die weiteren Verpflichtungen haben es in Köln nicht so geschafft, wie es vielleicht im Winter alle Parteien gehofft hatten. Anthony Racioppi ist gar nicht beim FC, Imad Rondic nach polen verliehen und auch Jusuf Gazibegovic spielt unter Kwasniok keine Rolle.

„Er ist ein gutes Beispiel“

Schmied hatte es zunächst auch nicht einfach. Gerade in den letzten Spielen der Saison kam er kaum noch zum Einsatz. Ein möglicher Grund: Der Familienmensch musste sich erst einmal daran gewöhnen, nicht mehr in seinem Umfeld zu sein. Der FC ist die erste Auslandserfahrung für den Abwehrspieler. „Da braucht es einfach eine Zeit“, sagt Schmied. Allerdings betont der Abwehrspieler auch, dass ihm der FC mit den Mitspielern, Trainern und dem Staff dabei geholfen haben. Dennoch: „Ich habe meine Zeit gebraucht, anzukommen. Aber jetzt bin ich überglücklich da zu sein“, sagt Schmied. Überglücklich ist der Berner wohl auch, eine so feste Rolle zu spielen. Denn der 27-Jährige kennt die Maschinerie. „Wenn man nicht performt, ist man schnell weg in dem aktuellen Business“, sagt Schmied. „Es wäre schön, wenn man mit den Spielern dann auch ein wenig mehr Geduld hat.“

Aktuell performt der Innenverteidiger. Doch der Fußball ist schnelllebig. Das musste Konkurrent Rav van den Berg erst kürzlich erfahren. Der Innenverteidiger kam als großes Versprechen, verletzte sich und muss sich nun wieder herankämpfen. Wie schnell es mit der Rückkehr in die Anfangsformation klappt, hängt eben auch den Leistungen der Konkurrenz eben um Timo Hübers und Joel Schmied. „Er ist ein gutes Beispiel, dass man sich mit harter Arbeit und gutem Fokus in eine Mannschaft einspielen kann“, lobt ihn auch Thomas Kessler. Nur ein kleiner Haken hängt zurzeit wie ein Damoklesschwert über dem Abwehrspieler. Der Schweizer hat schon vier Gelbe Karten gesammelt, die nächste würde eine kleine Pause beinhalten. Aber auch damit scheint Schmied dieser Tage klarzukommen. Und wer weiß, wenn Schmied weiter performt, stehen vielleicht schon bald die nächsten Reisen an. Dann mit der Nati, eventuell sogar zur WM im kommenden Jahr.