Konkurrenzkampf hinter der Spitze beim 1. FC Köln: Mehrere Kandidaten kämpfen um wenige Plätze

Luca Waldschmidt im Testspiel gegen Fortuna Köln
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Konkurrenzkampf hinter der Spitze beim 1. FC Köln: Mehrere Kandidaten kämpfen um wenige Plätze

Nach dem Trainingslager und den vier Testspielen gibt es schon einige Spieler bei den Kölnern, die sich für mehr empfohlen haben. Und das könnte ein kleines Problem werden. Denn gerade in der Offensive ist der Konkurrenzkampf groß beim 1. FC Köln: Die Positionen hinter der Spitze sind umkämpft.

In den bisherigen Testspielen hat Trainer Lukas Kwasniok immer stark rotiert, sodass jeder Spieler die Chance hatte, sich zu zeigen. Je weiter die Vorbereitung voranschreitet, desto härter wird aber der Kampf um die Plätze in der Startelf in den Pflichtspielen. Speziell in der Offensive auf den Außen und im offensiven Mittelfeld ist der Kader breit aufgestellt beim 1. FC Köln: Die Positionen hinter der Spitzen sind umkämpft.

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In drei von vier Testspielen hat Luca Waldschmidt bereits getroffen. Gegen Bergisch Gladbach vollendete der Angreifer mit seinem Abschluss eine schöne Kombination der Kölner. Vergangenen Freitag gegen Leicester City schlenzte er dann den Ball mit Gefühl vom Strafraumrand in die lange Ecke. Und gegen den Siegburger SV erzielte er gleich einen Doppelpack. Aber auch ab von seinen Toren machte der 29-Jährige einen guten und engagierten Eindruck und empfiehlt sich für mehr. Das muss der ehemalige deutsche Nationalspieler jedoch auch tun, um eine Chance auf einen Stammplatz zu haben. Von Lukas Kwasniok wurde der Linksfuß zwar jetzt ein paar Mal im Sturmzentrum aufgestellt, aber er kann auch eine Position weiter hinten spielen. Und dort ist der 1. FC Köln breit aufgestellt. Neben Waldschmidt melden mehrere weitere Akteure Ansprüche an. Und je nach System des neuen Trainers sind nur zwei bis drei Plätze zu vergeben.

Einige etablierte Spieler im Konkurrenzkampf

Ähnlich wie Waldschmidt hat auch Florian Kainz sich bereits treffsicher gezeigt und in der Hälfte der bisherigen Spiele ein Tor erzielt, wenn auch im Test gegen Leicester nur im Nachschuss nach seinem Elfmeter. Gerade im ersten Spiel gegen Bergisch Gladbach zeigte er sich sehr frisch und legte auch zwei Tore auf. Zusätzlich kann der 32-Jährige mit seiner Erfahrung punkten. So ist der Linksaußen mit 185 Bundesligaspielen einer der Spieler im Kader mit den meisten Partien in der höchsten deutschen Spielklasse. Aber Bundesliga-Erfahrung kann auch Linton Maina vorweisen. In der abgelaufenen Saison war der Flügelspieler einer der Schlüsselspieler beim FC, lieferte ganze elf Assists. Nach seiner Vertragsverlängerung am Ende der vergangenen Spielzeit wird er seinen Status natürlich nicht verlieren wollen. Für ihn könnte es jedoch auch eine Alternative geben. So setzte Lukas Kwasniok seinen Offensivspieler gegen Leicester in einer Fünferkette auf der linken Schiene ein, wo er eine gute Leistung absolvierte und viele Impulse nach vorne gab. Es könnte daher vielleicht ein Modell für die Zukunft sein.

Definitiv nicht mehr als Verteidiger soll Jan Thielmann eingesetzt werden. Das Eigengewächs hatte in der abgelaufenen Saison öfter rechts hinten aushelfen müssen. Jetzt sieht ihn Kwasniok aber wieder eine Position weiter vorne und hat das auch schon mit dem 23-Jährigen abgesprochen, wie dieser im come-on-fc-Interview verriet: „Wir haben während der EM kurz telefoniert und Lukas hat mir ein wenig von seinen Plänen erzählt. Ich freue mich darauf, dass ich wieder offensiver spielen kann.“ Dort muss er sich nun der großen Konkurrenz stellen, was ihn aber eher motiviert: „Ich bin ein großer Fan von Konkurrenzkampf. Denn er fördert die eigene Leistung und die vom Team. Es macht Spaß, sich mit den anderen zu messen. Man will dem Trainer schon etwas zeigen“, so Thielmann. Trotzdem würde sich auch der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler bestimmt nicht mit einem Bankplatz zufrieden geben – gerade nach der Vertragsverlängerung.

Die Neuen machen Druck

Einer der Gewinner des bisherigen Vorbereitung ist Jakub Kaminski. Der Neuzugang aus Wolfsburg war bis jetzt bei seinen Einsätzen immer einer der Aktivposten. Er leitete viele gefährliche Aktionen ein, legte im Test zum Abschluss des Trainingslagers so auch die Führung auf. Neben den Spielen überzeugt der Pole genauso im Training, zieht viele Dribblings an und sucht das Eins-gegen-Eins. Damit machte der 23-Jährige direkt klar, dass er für den FC eine echte Verstärkung sein kann. Ähnliches gelang aber auch einem weiteren Neuen, nämlich Top-Talent Said El Mala. Mit seinem starken Offensivdrang und beeindruckenden Dribblings hat der Youngster gerade in den Trainingseinheiten schon einige Male sein großes Potential gezeigt. Auch wenn sich der 18-Jährige noch an das Niveau in der Bundesliga anpassen muss und daher nicht sofort Ansprüche auf einen Stammplatz haben kann, wird er trotzdem Einsatzzeit bekommen wollen. Und für die Kölner wäre das auch sinnvoll, da sie so El Malas Entwicklung fördern.

Mit Marius Bülter gibt es nun noch eine Verpflichtung für die Offensive. Der 32-Jährige kann dabei quasi jede Position im Angriff ausfüllen. Mit seiner Variabilität, seiner Erfahrung und vor allem seinem großen Einsatzwillen ist er ein Profi ganz nach Kwasnioks Geschmack. Und Bülter ist bestimmt nicht Köln gekommen, um sich auf die Bank zu setzen. Ein weiterer Neuzugang, der eventuell den anderen den Platz hinter den Spitzen streitig machen könnte, ist Isak Johannesson. Auch wenn der 22-Jährige eher im zentralen Mittelfeld zuhause ist, kann er genauso gut eine Position weiter vorne spielen. Dort könnte der Neuzugang mit seiner Kreativität die Kölner Offensive beleben. Allerdings ist es angesichts der so schon großen Konkurrenzsituation erstmal wahrscheinlicher, dass Kwasniok den Isländer eher etwas defensiver einsetzen wird. Trotzdem könnte Johannesson im Saisonverlauf eine Option im Angriff sein, wenn die zuvor genannten Spieler ihr Leistungen nicht bringen sollten.

Kwasniok muss im Konkurrenzkampf moderieren

Wenn also alle Spieler fit bleiben und ihre gute Form aus den ersten Wochen bestätigen, steht Kwasniok vor einem Luxusproblem. Der Coach hat im Idealfall eine sehr große Auswahl in der Offensive. Das ist natürlich eine Situation, die sich jeder Trainer wünscht. Trotzdem gibt es auch das Risiko, dass es bei mangelnden Einsatzzeiten zu Unzufriedenheit kommen könnte. Fast alle der Spieler hinter den Spitzen haben auch den Anspruch, regelmäßig in der Startelf zu stehen. Damit es gar nicht erst zu Unmut kommt, muss Kwasniok den Konkurrenzkampf gut moderieren. Bis es soweit ist, haben aber erstmal alle Kandidaten in den verbleibenden Wochen der Vorbereitung Zeit, Eigenwerbung zu betreiben, damit der eigene Anspruch am Ende auch der Wirklichkeit entspricht.

Warum die Vertragsverlängerung von Jan Thielmann für den 1. FC Köln so unheimlich wichtig ist

Jan Thielmann beim 1. FC Köln
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Warum die Vertragsverlängerung von Jan Thielmann für den 1. FC Köln so unheimlich wichtig ist

Jan Thielmann verkündete auf der FC-Saisoneröffnung seine vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2028. Dabei spielt der Zeitpunkt der Verlängerung eine richtungsweisende Rolle für den 1. FC Köln: Der Thielmann-Coup kommt genau zur rechten Zeit.

Dieser Deal ist in vielfältiger Hinsicht ein kluger Schachzug von den Verantwortlichen des 1. FC Köln: Der Thielmann-Coup kommt genau zur rechten Zeit.

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Das Bekenntnis Thielmann´s zum FC gibt den Anhängern, Mitspielern und Verantwortlichen gleichermaßen Balsam auf die Seele. Kontinuität und gegenseitiges Vertrauen ist nach der quälenden Rückrunde der vergangenen Saison, dem erzwungenen Wiederaufstieg sowie dem großen Kaderumbruch unter einem neuen Trainer an der Seitenlinie ein Anzeichen für einen positiven Trend beim 1. FC Köln: „Nach dem Abstieg im letzten Jahr habe ich mich bewusst entschieden, hier zu bleiben und das wieder geradezubiegen. Wir haben uns zusammen vorgenommen, in die Bundesliga zurückzukehren. Jetzt möchte ich beim FC den nächsten Schritt machen, noch mehr Verantwortung übernehmen, aber auch spielerisch nochmal auf ein anderes Level kommen, um mit dem FC in den nächsten Jahren stabil in der Bundesliga zu spielen“, sagte Thielmann.

Abgesichert für die Zukunft

Nüchtern betrachtet bedeutet die Vertragserneuerung allerdings auch eine deutlich stärkere Verhandlungsposition für den 1. FC Köln und Thomas Kessler, sollte es entgegen aller Lippenbekenntisse in Zukunft zu einem Wechselwunsch Thielmanns kommen. Ausgestattet mit einem Arbeitspapier bis 2028 befindet sich der Club gegenüber potenziellen Interessenten nun auf einer deutlich besseren Verhandlungsbasis und sichert sich so langfristig wertvolle Perspektiven- im Gegensatz zu ablösefreien Abgängen wie etwa von Tim Lemperle, der den Verein nach Auslaufen seines Vertrages in Richtung TSG Hoffenheim verließ.

Ein deutliches Signal an die Mannschaft

Mit der Vertragsverlängerung räumt Sportdirektor Kessler endgültig alle Spekulationen um einen Abgang des Flügelspielers aus dem Weg, schob Interesse von Bundesliga-Konkurrent RB Leipzig an Thielmann erfolgreich einen Riegel vor. Ein derartiges Bekenntnis richtet nun die Aufmerksamkeit ganz auf weitere Schlüsselspieler mit ungeklärter Vertragssituation. Leistungsträger Eric Martel und Kapitän Timo Hübers zögern eine Entscheidung bisweilen hinaus. Martel will bekanntlich erst den Saisonverlauf abwarten. Jan Thielmanns Bekenntnis zum FC könnte nun einen Stein ins rollen bringen. Davon ist auch Trainer Lukas Kwasniok überzeugt: „Jan zieht seine Mitspieler mit. Das haben wir in den ersten zwei Wochen gemerkt, als er noch nicht im Training dabei war. Da hat ein Puzzlestück gefehlt“, so Kwasniok. „Seitdem er da ist, ist die Intensität im Training eine andere. Das ist nicht von der Hand zu weisen.“

Tatsächlich gilt der Offensivspieler als Akteur, der kaum zu bremsen ist. Erst in der vergangenen Woche verpasste Thielmann den Test gegen den Sieburger SV. Kwasniok deutete später an, dass der FC das Eigengewächs nicht in den Kader berufen habe, um ihn – angeschlagen – vorm eigenen Ehrgeiz zu schützen. Ähnlich hatte auch einst Steffen Baumgart nach einer langen Verletzung des damaligen U21-Nationalspielers geklungen. Zudem befindet sich Thielmann auf dem direkten Weg zur Identifikationsfigur. Der Dauerbrenner könnte in der Liste der Rekordspieler in dieser Saison Lukas Podolski oder Dirk Lottner überholen.

U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen Wiedenbrück – Sbonias zeigt sich „glücklich“

Evangelos Sbonias, Trainer der U21 des 1. FC Köln
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U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen Wiedenbrück – Sbonias zeigt sich „glücklich“

Erster Dreier für die Kölner Zweitvertretung in der Regionalliga West: Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen den SC Wiedenbrück 3:0 (2:0). Dabei überzeugte die Mannschaft von Evangelos Sbonias sportlich gegen den SCW. Sorgen bereitet die Verletzung von Etienne Borie.

Nach dem missglückten Start gegen Bocholt beim ersten Saisonspiel gegen Bocholt ist Trainer Sbonias am zweiten Spieltag deutlich zufriedener. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen den SC Wiedenbrück 3:0.

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Nach der 0:3-Niederlage der Kölner Reserve gegen den 1. FC Bocholt am vergangenen Wochenende wollte es die Mannschaft von Evangelos Sbonias am Samstag gegen den SC Wiedenbrück besser machen. Und tatsächlich: Die U21 der Geißböcke überzeugte mit einer guten Leistung und gewann die Partie 3:0. „Am Anfang war es eine hektische Phase, bis wir besser ins Spiel gefunden haben und dann haben wir mit dem Ball auch saubere Lösungen gefunden“, sagte der Coach. Und in der 37. Spielminute belohnte sich der FC. Luiz Labenz hatte die Kugel nach einer Flanke von Mikail Özkan an einen Wiedenbrücker Abwehrspieler geköpft, den zweiten Versuch schloss er aber per Außenrist ab – der Keeper der Gäste war machtlos. Im weiteren Spielverlauf bleib der FC konsequent und machte vor der Halbzeitpause das 2:0. Patrik Kristal passte zu Labenz, der den Ball auf Emin Kujovic ablegte. Aus gut 16 Metern knallte der Sechser das Spielgerät unter die Latte (45.).

Sbonias zeigt sich glücklich

Kurz vor dem Pausenpfiff kam es dann zu einem Schreckmoment bei den Geißböcken. Etienne Borie wurde bei einem Dribbling gefoult, ging zu Boden und griff sich an die Schulter. Nach einer Behandlung ging es für Borie nicht weiter. Auch nach dem Wechsel gab die Kölner Reserve den Ton an, hätte erhöhen müssen, ließ aber zwei dicke Chancen liegen. „Dann kommt eine Phase – was aber auch normal ist – wo wir tiefer verteidigen und tiefer stehen und auch die eine oder andere Situation in der Box klären oder blocken müssen“, so Sbonias. „Dann machen wir aber im richtigen Moment nach einem schönen Konter das 3:0.“ Das erledigte Safyan Touré. Es bleib beim insgesamt verdientden 3:0. „Wir sind glücklich darüber, dass wir die drei Punkte hier behalten können und eine gute Reaktion gezeigt haben“, sagte Sbonias.

1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Dabrowski (83. Mausehund), Özkan, Lippert – Kujovic, Dürholtz – Labenz (66. Touré), Kristal (83. Harchaoui), Borie (46. Süne) – Yacobi (77. M. El Mala) Tore: 1:0 Labend (37.), 2:0 Kujovic (45.), 3:0 Touré (59.).


Einer der Vorbereitungsgewinner des 1. FC Köln: Warum die Vertragskonstellation bei Tom Krauß Schule machen sollte

Tom Krauß im Testspiel gegen Bergisch Gladbach
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Einer der Vorbereitungsgewinner des 1. FC Köln: Warum die Vertragskonstellation bei Tom Krauß Schule machen sollte

Der vierte Neuzugang war Krauß bei seiner Ankunft in Köln und ist aktuell einer der Gewinner der Vorbereitung – wenn auch auf ungewohnter Position. Erstmal wechselt er aber nur leihweise, unter bestimmten Voraussetzungen greift jedoch eine Kaufpflicht. Die Details zum Krauß-Deal zeigen: Darum sind die Modalitäten sinnvoll für den 1. FC Köln.

Für Tom Krauß ist es bereits das fünfte Mal: So oft ist der Kölner Neuzugang inklusive des FC-Wechsels bereits verliehen worden. Doch dieses Mal ist es etwas anders. Denn unter bestimmten Voraussetzungen greift eine Kaufpflicht, sodass der Mittelfeldspieler fest in die Domstadt wechseln würde. Für den FC zeigt sich beim Blick auf die Details zum Krauß-Deal: Darum sind die Modalitäten sinnvoll für den 1. FC Köln.

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Seit Anfang Juli ist Tom Krauß nun Spieler des 1. FC Köln. Und bisher kam er in jedem der vier Testspiele zum Einsatz. Wie lange der Mittelfeldspieler aber bei den Kölnern bleibt, hängt auch vom Abschneiden des Vereins ab. Denn erstmal ist Krauß nur vom FSV Mainz 05 geliehen. Laut dem „kicker“ greife aber bei Klassenerhalt und einer bestimmten Anzahl an Einsätzen für den 24-Jährigen eine Kaufpflicht. Diese solle bei 3,5 Millionen Euro liegen. Zuvor würden die Geißböcke bereits 500.000 Euro als Leihgebühr bezahlen. Der ehemalige U21-Nationalspieler selber würde auf jeden Fall gerne länger in der Domstadt bleiben. „Für mich ist jetzt ganz klar, dass ich mich hier länger etabliere und nicht wieder woanders hingehe. Das ist ja auch nicht mein Ziel. Deswegen bin ich jetzt auch hier, um längerfristig zu bleiben“, so Krauß.

Sinnvolle Modalitäten für Köln

Zumindest beim Klassenerhalt wäre der Verbleib auch garantiert. Ein solches Vertragskonstrukt ist in den vergangenen Jahren immer häufiger geworden. Für den 1. FC Köln ist es aber bisher eher die Ausnahme gewesen. Dabei haben die Modalitäten einige Vorteile für den FC. Dadurch, dass ein Großteil der Ablöse wenn überhaupt erst in einem Jahr gezahlt werden muss, sind die Geißböcke in der momentan laufenden Transferperiode weiterhin handlungsfähig. Es bleibt mehr Budget übrig, um die übrigen Kaderbaustellen zu schließen. Hätten die Kölner Krauß bereits jetzt für dann vier Millionen Euro fest verpflichtet, wäre dadurch etwa das Geld, dass der Verein durch den Transfer von Max Finkgräfe eingenommen hat, direkt wieder weg.

Wenn die Geißböcke den Klassenerhalt schaffen, ist die finanzielle Situation im nächsten Sommer außerdem wahrscheinlich etwas besser, da man weiter mit den größeren Einnahmen aus der Bundesliga wirtschaften kann. So ist es gut möglich, dass die Ablöse im nächsten Sommer besser stemmbar ist. Man würde trotz der 3,5 Millionen Euro noch Geld übrig haben, mit dem man den Kader weiter für das zweite Jahr Bundesliga verstärken kann. Und wenn der Club absteigen sollte, hat man nach dem Abstieg keine finanziellen Probleme wegen des Mittelfeldspielers, weil die Kaufverpflichtung ja nur bei Klassenerhalt greift.

Ein Jahr Zeit, sich zu beweisen

Auch minimieren die Kölner so ihr Risiko. Auch wenn sie von Krauß als lauf- und zweikampfstarken Mittelfeldspieler überzeugt sind, haben sie nun ein Jahr Zeit, um zu schauen, wie er sich schlägt. Bei einem Abstieg ist es wahrscheinlich, dass Krauß nicht die Erwartungen erfüllt hat. Das ergibt sich daraus, dass für einen Abstieg logischerweise viele Spieler schlechter performen müssen. Wenn der FC jedoch die Klasse hält und der 24-Jährige die erforderliche Anzahl an Einsätzen knackt, kann es gut sein, dass der Spieler seinen Anteil daran gehabt hat. So würden die Geißböcke potenziell einen Leistungsträger weiter an sich binden. Wenn es die Kaufpflicht nicht geben würde und es nur eine Leihe wäre, hätte Krauß dann wahrscheinlich auch seinen Marktwert erhöht. Um ihn dann zu halten, müssten die Kölner nochmal mit Mainz 05 über einen festen Transfer verhandeln. Dieses Mal hätten aber die Mainzer eine stärkere Verhandlungsposition und es wäre auch gut möglich, dass andere Vereine ebenfalls Interesse zeigen. Daher ist es sinnvoll von den Verantwortlichen gewesen, die Kaufpflicht mit aufzunehmen.


Jan Thielmann verlängert beim 1. FC Köln

Jan Thielmann nach seinem Treffer gegen Darmstadt
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Jan Thielmann verlängert beim 1. FC Köln

Nach konkretem Interesse von Bundesliga-Konkurrenz: Jan Thielmann verlängert vorzeitig beim 1. FC Köln

Zwischenzeitlich gab es nach Informationen von come-on-fc.com bei RB Leipzig Interesse daran, nach Max Finkgräfe das nächste FC-Eigengewächs nach Leipzig zu holen. Heute verkündete nun der Verein: Jan Thielmann verlängert vorzeitig beim 1. FC Köln

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Noch vor wenigen Tagen berichtete come-on-fc.com, dass RB Leipzig weiterhin ein großes Interesse daran hegte, mit Jan Thielmann nach Max Fingräfe das nächste FC-Eigengewächs aus der Domstadt loszueisen. Nun hat der Verein heute aber bei der Saisoneröffnung die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Jan Thielmann bekannt gegeben. Der 23-jährige Offensivspieler erhält einen Vertrag bis 2028. Sportdirektor Thomas Kessler äußerte sich folgendermaßen über die Verlängerung mit dem langjährigen Spieler: „Jan strahlt in unseren Augen vieles von dem aus, wie wir uns den 1. FC Köln in Zukunft vorstellen: Er hat eine hohe Identifikation mit der Aufgabe, eine große Mentalität und den täglichen Willen, sich weiterzuentwickeln. Trotz seiner erst 23 Jahre bringt er mit über 100 Bundesliga-Spielen bereits eine beeindruckende Erfahrung mit. Gleichzeitig ist sein Weg noch nicht zu Ende – wir sind überzeugt davon, dass Jan noch weiteres Potenzial in sich trägt. Wir wünschen uns, dass er mit seinem Charakter und seiner Mentalität in den kommenden Jahren mehr und mehr Verantwortung übernimmt und eine Führungsrolle in unserer Mannschaft einnimmt. Wir freuen uns sehr, dass Jan diesen Weg mit uns mitgehen möchte und aktiv dazu beitragen will, den FC in der Bundesliga zu stabilisieren“

Thielmann: „Der FC ist mein Verein“

Die vorzeitige Verlängerung des U21-Nationalspielers ist auch insofern überraschend, dass er noch vor kurzem äußerte, wie Eric Martel erstmal den Saisonverlauf abwarten zu wollen, bevor er sein Arbeitspapier verlängere. Dieser Plan scheint verworfen und Thielmann spricht ein klares Bekenntnis zu seinem Ausbildungsverein aus: „Der FC ist mein Verein. Und Köln ist inzwischen meine Heimat. Nach dem Abstieg im letzten Jahr habe ich mich bewusst entschieden, hier zu bleiben und das wieder gerade zu biegen. Wir haben uns zusammen vorgenommen, in die Bundesliga zurückzukehren. Darauf bin ich sehr stolz. Jetzt möchte ich beim FC den nächsten Schritt machen, noch mehr Verantwortung übernehmen, aber auch spielerisch nochmal auf ein anderes Level kommen, um mit dem FC in den nächsten Jahren stabil in der Bundesliga zu spielen“, zitiert der FC den Spieler auf der Vereinswebsite.

Fest steht: Die Vertragsverlängerung sendet ein deutliches Signal in gleich mehrere Richtungen. Einerseits bindet der Verein mit Thielmann einen Spieler auf dem besten Wege zur Identifikationsfigur. 158 Mal stand das Eigengewächs in Pflichtspielen für die Geißböcke auf dem Feld, ist damit unter den aktiven FC-Profis der mit den zweitmeisten Einsätzen für Köln. Einzig Florian Kainz kann Thielmann noch überbieten. Dazu könnte die Verlängerung auch ein Fingerzeig für die auslaufenden Verträge von Eric Martel oder auch Timo Hübers sein.

Möglicher Transfer: Derrick Köhn und Leart Pacarada im Vergleich

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Möglicher Transfer: Derrick Köhn und Leart Pacarada im Vergleich

Leart Pacarada ist derzeit der einzige gelernte Linksverteidiger beim 1. FC Köln. Gerüchten Zufolge arbeitet man beim FC intensiv daran, Derrick Köhn ans Geißbockheim zu lotsen. Doch ist Köhn der richtige Mann für diese Aufgabe? Und worin unterscheiden sich Pacarada und Köhn?

Ein erstes Angebot des FC für Köhn soll der türkische Hauptstadt-Club bereits abgelehnt haben. Sollte der Wechsel dennoch über die Bühne gehen, hätte der FC nicht nur die nächste Lücke geschlossen, sondern auch einen Konkurrenten für Leart Pacarada verpflichtet. Worin unterscheiden sich Pacarada und Köhn?

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Gerüchten zufolge besteht konkretes Interesse an Derrick Köhn von Galatasaray Istanbul, ein erstes FC-Angebot soll der türkische Hauptstadt-Club allerdings abgelehnt haben. Galatasaray will Medienberichten zufolge für die Dienste des gebürtigen Hamburgers mindestens fünf Millionen Euro einstreichen. Soll heißen, soll der Transfer über die Bühne gehen, müssen sich Kessler und die Verantwortlichen der Gelb-Roten noch annähern. Wenn der Transfer des gebürtigen Hamburgers dennoch klappt, dann bedeutete das für den FC nicht nur das Ende einer großen Kaderbaustelle, sondern auch die Verpflichtung eines veritablen Konkurrenten für Leart Pacarada. Daher drängt sich die Frage auf: Worin unterscheiden sich Pacarada und Köhn? Wer könnte unter Trainer Lukas Kwasniok den Vorzug bekommen?

In der Position geeint, in den Stärken getrennt

Obwohl beide auf derselben Position spielen, unterscheiden sich die beiden in ihren Stärken signifikant. Während der kosovarische Nationalspieler ein technisch versierter Linksverteidiger ist, der seine Qualität vorwiegend in einer Viererkette zum Vorschein bringt, stellt der Deutsch-Ghanaer den Prototypen eines modernen, offensivfreudigen Flügelverteidigers in einer Dreier- oder Fünferkette dar. In Bezug auf die Geschwindigkeit liegt Köhn eindeutig vor Pacarada. Während Köhn in der abgelaufenen Spielzeit mit 35,81 km/h in der Spitze gemessen worden ist, kam Pacarada „nur“ auf 32,98 km/h Höchstgeschwindigkeit. Ferner wagt sich der potentielle Neuzugang häufiger ins Dribbling.

Pacarada weist jedoch in anderen Statistiken deutlich bessere Werte auf. So schlug der Kölner mit 115 Hereingaben mehr als dreimal so viele Flanken wie Köhn, der lediglich 35 vorweisen kann. Gleiches gilt für die Passquote. Während der 30-Jährige knapp 80 Prozent seiner Zuspiele an den Mann brachte, sind es bei Köhn unter 64 Prozent. Weiterhin zeigt sich Pacarada auch im Zweikampf deutlich robuster. So gewann der Kölner in der Aufstiegssaison 38 Kopfball sowie 318 Bodenduelle, während der ehemalige Bremer lediglich zehn gewonnene Kopfballduelle und 113 gewonnene Zweikämpfe auf seinem Konto verbuchte. Zwar weist Köhn ein deutlich höheres Tempo und mehr progressive Läufe auf, allerdings führt der kosovarische Nationalspieler deutlich mehr Sprints und intensive Läufe durch. In Sachen taktische Disziplin und Standards für Gefahr hat Köhn ebenso das Nachsehen. Köhn geht in seinem Spiel deutlich mehr Risiko und vernachlässigt in manchen Situationen Defensivaufgaben.

Mehr als nur ein Lückenfüller

Dennoch: Ein potenzieller Transfer von Köhn birgt jede menge Potenzial, dem Spiel des FC mehr Variabilität zu verleihen. Er würde dem Kader von Lukas Kwasniok vordergründig mehr Tempo, Tiefe und offensive Wucht auf der linken Seite bringen. Mit Pacarada, der in der Defensive und technisch deutlich stärker als der 26-Jährige ist, hätte der FC damit zwei verschiedene Verteidiger-Profile im Kader. Somit könnte man auf verschiedene Spielsituationen und Gegner flexibel reagieren. So wäre Pacarada gegen Mannschaften, in denen man viel Ballbesitz hat und das Spiel gestalten muss, die deutlich bessere Wahl. Köhn dagegen drängt sich insbesondere gegen spielerisch stärkere Teams sowie Mannschaften auf, um etwa gegnerisches Pressing durch Umschaltsituationen zu lösen. Daher scheint ein Transfer von Köhn sowohl aus sportlicher als auch aus strategischer Sicht sinnvoll und könnte dem FC im Laufe der Saison immens weiterhelfen. In erster Linie wäre auch die klaffende Kader-Lücke geschlossen, was sicher ganz weit oben auf der langen Transfer-To-Do-Liste von Thomas Kessler steht.

Weitere Optionen auf dem Transfermarkt

Auf der Suche nach Verstärkung für die linke Seite scheint Sportdirektor Thomas Kessler nicht alles auf die Köhn-Karte setzen zu können. Auch, weil der FC im Poker um Köhn mit dem russischen Club FK Krasnodar namenhafte und kapitalstarke Konkurrenz aus der ersten russischen Liga bekommen hat. Demnach steht medienberichten zufolge steht auch weiterhin Linksverteidiger Kristoffer Lund vom Serie B-Klub Palermo FC als möglicher Transfer im Raum, nachdem die Verhandlungen mit Lunds derzeitigem Arbeitgeber von Kessler aufgrund der verkomplizierenden Verhandlungen von seiten des Italienischen Klubs eigentlich bereits abgebrochen wurden. Beim Palermo FC ist der 23-jährige Lund Stammspieler, absolvierte in der abgelaufenen Saison 33 Spiele und erzielte ein Tor. In der Spielzeit davor kam der gebürtige Däne, der die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, auf immerhin zwei Tore und drei Vorlagen in 35 Partien. Neben seinen Erfahrungen in der Serie B hat der Verteidiger auch bereits sieben Länderspiele für die USA vorzuzeigen.

Saisoneröffnung des 1. FC Köln: Das sind die ersten Bilder

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Saisoneröffnung des 1. FC Köln: Das sind die ersten Bilder

Zahlreiche FC-Anhänger haben sich zusammengefunden und strotzen dem Regen auf der Eröffnungsparty des 1. FC Köln: Das sind die ersten Bilder der Saisoneröffnung

Standesgemäß beginnt man die Saison bei den Domstädtern durch das Zusammenkommen der FC-Familie. Traditionell wurde heute um 11.11 Uhr die neue Spielzeit offiziell eröffnet beim 1. FC Köln: Das sind die ersten Bilder der Saisoneröffnung

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Das sind die ersten Bilder von der FC-Saisoneröffnung

Der 1. FC Köln läutet die neue Saison traditionsgemäß auf den Stadionvorwiesen in Müngersdorf ein. Die FC-Fans dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Kölsche Bands wie Mätropolis, Fiasko, StadtRand und der Kölner Männerchor „Die Grüngürtelrosen“ sorgen für Stimmung. Auch das sportliche kommt nicht zu kurz. Bei der großen Teamvorstellung präsentieren sich die Bundesliga-Teams der Frauen und Männer, außerdem gibt es eine Autogrammstunde, einen Talk mit der sportlichen Leitung und einen Auftritt der FC-Cheerleader. FC-Anhänger erwartet heute also jede menge Unterhaltung und die Möglichkeit, Spieler und Spielerinnen nahe zu kommen.

FC setzt ein Zeichen für Inklusion

Gemeinsam mit seiner Stiftung und in Kooperation mit Aktion Mensch startet der Verein die Initiative „FC-Doppelpass“. Die Partner haben sich das Ziel gesetzt, in der Spielzeit 2025/2026 das Thema Inklusion in den Mittelpunkt zu rücken, sowohl auf als auch neben dem Platz. Gemeinsam wollen sie mehr inklusive Sportangebote etablieren und das Miteinander im Sport für alle erlebbar machen. Heute auf der Bühne der Saisoneröffnung soll es einen Talk geben zur Vorstellung dieser neuen Partnerschaft des FC mit der Aktion Mensch.

Hier herrscht Nachholbedarf für Kwasniok

Ein fester Programmpunkt zum Auftakt der neuen Saison erwartet die Fans am Nachmittag. Dann steigt das gemeinschaftliche Singen der FC-Hymne. Während Spielerinnen, Spieler und Fans die ihnen gut bekannten Zeilen anstimmen, wird einer in der Menge vermutlich noch mit den Lippen nachformen müssen: Neu-Trainer Lukas Kwasniok bekannte schon im Vorfeld der Saisoneröffnung augenzwinkernd, dass er noch fleißig am Üben sei. “Ich bin schon fleißig am üben, aber bitte darum mir nachzusehen, dass die Hymne noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist”, bat der Coach die Anhängerschaft um Nachsicht

Saisoneröffnung 2025: Der 1. FC Köln begrüßt die neue Saison

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Saisoneröffnung 2025: Der 1. FC Köln begrüßt die neue Saison

Ab 11.11 Uhr findet die Saisoneröffnung des 1. FC Köln auf den Stadionvorwiesen am RheinEnergieSTADION statt. Neben Musikacts, der Mannschaftspräsentation und einer Autogrammstunde  wird dort heute auch die neue Partnerschaft für mit der Organisation Aktion Mensch vorgestellt. 1. FC Köln: Das passiert bei der Saisoneröffnung 2025

Standesgemäß beginnt man die Saison bei den Domstädtern mit durch das Zusammenkommen der FC-Familie. Traditionell wird heute um 11.11 Uhr die neue Spielzeit offiziell eröffnet beim 1. FC Köln: Das passiert bei der Saisoneröffnung 2025

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Der 1. FC Köln läutet die neue Saison traditionsgemäß auf den Stadionvorwiesen in Müngersdorf ein. Die FC-Fans dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Kölsche Bands wie Mätropolis, Fiasko, StadtRand und der Kölner Männerchor „Die Grüngürtelrosen“ sorgen für Stimmung. Auch das sportliche kommt nicht zu kurz. Bei der großen Teamvorstellung präsentieren sich die Bundesliga-Teams der Frauen und Männer, außerdem gibt es eine Autogrammstunde, einen Talk mit der sportlichen Leitung und einen Auftritt der FC-Cheerleader. FC-Anhänger erwartet heute also jede menge Unterhaltung und die Möglichkeit, Spieler und Spielerinnen nahe zu kommen.

FC setzt ein Zeichen für Inklusion

Gemeinsam mit seiner Stiftung und in Kooperation mit Aktion Mensch startet der Verein die Initiative „FC-Doppelpass“. Die Partner haben sich das Ziel gesetzt, in der Spielzeit 2025/2026 das Thema Inklusion in den Mittelpunkt zu rücken, sowohl auf als auch neben dem Platz. Gemeinsam wollen sie mehr inklusive Sportangebote etablieren und das Miteinander im Sport für alle erlebbar machen. Heute auf der Bühne der Saisoneröffnung soll es einen Talk geben zur Vorstellung dieser neuen Partnerschaft des FC mit der Aktion Mensch.

Hier herrscht Nachholbedarf für Kwasniok

Ein fester Programmpunkt zum Auftakt der neuen Saison erwartet die Fans am Nachmittag. Dann steigt das gemeinschaftliche Singen der FC-Hymne. Während Spielerinnen, Spieler und Fans die ihnen gut bekannten Zeilen anstimmen, wird einer in der Menge vermutlich noch mit den Lippen nachformen müssen: Neu-Trainer Lukas Kwasniok bekannte schon im Vorfeld der Saisoneröffnung augenzwinkernd, dass er noch fleißig am Üben sei. “Ich bin schon fleißig am üben, aber bitte darum mir nachzusehen, dass die Hymne noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist”, bat der Coach die Anhängerschaft um Nachsicht

Die U21 des 1. FC Köln empfängt den SC Wiedenbrück

Evangelos Sbonias beim Training des 1. FC Köln
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Die U21 des 1. FC Köln empfängt den SC Wiedenbrück

Nach der Auftaktniederlage zum Saisonstart soll nun der erste Sieg her. Die U21 des 1. FC Köln will gegen den SC Wiedenbrück Wiedergutmachung betreiben.

Während auf den Stadionwiesen am Samstag die Saisoneröffnung der Geißböcke gefeiert wird, steht für den Kölner Nachwuchs ein ganz anderes Thema auf dem Programm. Die U21 des 1. FC Köln will am 2. Spieltag der Regionalliga West Wiedergutmachung betreiben. Nach dem 0:3 gegen Bocholt geht es nun gegen den SC Wiedenbrück.

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Um 14 Uhr empfängt die Mannschaft von Evangelos Sbonias im Franz-Kremer-Stadion den SC Wiedenbrück. Nach der bitteren Auftaktniederlage gegen den 1. FC Bocholt am vergangenen Wochenende will der FC ein anderes Gesicht zeigen. „Ich hoffe, dass die Lernkurve nächste Woche schnell nach oben geht und wir das dann schnell verarbeiten können“, sagte der Coach nach dem 0:3 gegen den Aufstiegskandidaten. Vor allem im zweiten Abschnitt offenbarten die Geißböcke Schwächen und auch noch die ein oder andere Abstimmungsschwierigkeit. Nun folgt also der erste Auftritt im eigenen Stadion und Sbonias kündigt an, dass es seine Mannschaft an einigen Stellen „besser machen“ wolle. Das ist auch nötig, um den Fehlstart zu vermeiden.

„Wir wollen auf jeden Fall eine Reaktion zeigen“

Und mit Wiedenbrück kommt ein unangenehmer Gegner nach Köln. Die Ostwestfalen gewannen zum Auftakt in die neue Spielzeit gegen die Zweitvertretung des FC Schalke 04 2:1 und setzten ein erstes Ausrufezeichen. Saisonübergreifend hat der SC nun fünf Spiele in Folge gewonnen. Gegen den FC will die Mannschaft des ehemaligen Profis Sascha Mölders noch einmal nachlegen. Zuletzt trafen die Mannschaften im Februar im Franz-Kremer-Stadion aufeinander. Damals setzte sich der FC 1:0 gegen die Ostwestfalen durch, den entscheidenden Treffer erzielte Meiko Sponsel, Marco Höger sah den gelb-roten Karton. Beide Spieler sind bekanntlich nicht mehr für die U21 im Einsatz. Der FC präsentiert sich mit neuem Gesicht. Unter anderem mit dem neuen Kapitän Luca Dürholtz. „Wir wollen auf jeden Fall eine Reaktion zeigen. So wie in Bocholt können wir uns im Männer-Fußball nicht präsentieren. Die Gegentore fallen zu leicht, wir sind zu sehr auseinandergefallen. Da müssen wir kompakter bleiben und als Mannschaft mehr zusammenstehen“, sagte der Neuzugang dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.