Alte Rolle, „Spielwitz“, „Tore aus dem Nichts“ – Lukas Kwasniok hofft auf die Qualitäten von Luca Waldschmidt

Luca Waldschmidt beim Torschuss gegen den Siegburger SV
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Alte Rolle, „Spielwitz“, „Tore aus dem Nichts“ – Lukas Kwasniok hofft auf die Qualitäten von Luca Waldschmidt

Auch beim 7:0-Erfolg über den Siegburger SV war er einer der Leistungsträger beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt überzeugt bislang in der Vorbereitung der Geißböcke. Möglicherweise auch aufgrund seiner Positionierung.

Beim 7:0-erfolg über Siegburg war er erneut einer der stärksten beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt überzeugt bislang überhaupt in der Vorbereitung. Bereits vier Tore erzielte der Offensivspieler.

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Beim ersten Versuch konnte der gegnerische Keeper gerade noch die Hände hochreißen, beim zweiten wurde die Kugel im entscheidenden Moment abgefälscht. Dann aber war Luca Waldschmidt zur Stelle und innerhalb weniger Minuten gleich doppelt. Der ehemalige Nationalspieler schlenzte den Ball zunächst in den Winkel, um nur gute fünf Minuten später mit einem Flachschuss zu erhöhen. Bereits unmittelbar nach dem Wechsel hatte der Offensivspieler Timo Hübers das zwischenzeitliche 3:0 gegen den Siegburger SV vorgelegt. Zweifelsfrei hatte der 29-Jährige großen Anteil am verdienten 7:0-Erfolg über den Fünftligisten. Waldschmidt war zum zweiten Abschnitt gekommen und veränderte das Spiel. „Es war dann ein bisschen mehr Spielwitz mit Johannesson und Waldschmidt im Zentrum“, sagte Lukas Kwasniok nach dem Duell in Siegburg.

„Er macht unser Spiel unberechenbarer und variabler“

Der Siegener ist aktuell einer der Gewinner der Vorbereitung. Vier Tore hat Waldschmidt in den bisherigen Testspielen erzielt, überzeugte aber auch als Vorbereiter, eine Duftmarke hat er sicherlich gesetzt. Das hat der Offensivspieler in der vergangenen Saison auch, doch es fehlte die Konstanz. Aktuell ist Waldschmidt einer der Akteure, die am meisten überzeugen. Gegen Siegburg wohl auch, weil der 29-Jährige mal wieder in vorderster Front antrat. „Luca ist ein schwimmender Freigeist. Wenn er auf der Zehn spielt, dann schwimmt er gerne auf die Sechs zurück. Wenn er auf der Neun spielt, dann schwimmt er nur auf die Zehn zurück und ist dann nicht ganz so weit weg vom Tor“, erklärte Kwasniok. „Der Weg ist dann nicht ganz so weit. Wenn er dann dort in dem Raum Bälle bekommt, dann ist er näher am Tor. Er hat einen guten Abschluss.“

Ein klassischer Mittelstürmer und damit die Antwort auf die Suche nach einer weiteren Verstärkung in vorderster Front sollte er aber nicht sein. „Er wird nie der Spieler sein, der auf den ersten Pfosten durchläuft“, sagte Kwasniok. Aber: „Er macht unser Spiel unberechenbarer und variabler.“ Waldschmidt habe schon „die Qualität aus dem Nichts mit dem linken Fuß mal ein Tor zu erzielen.“ Das tat Waldschmidt am Mittwoch gleich doppelt. „Ich habe das Gefühl, dass er aktuell sehr glücklich ist, die Rolle so ausfüllen zu dürfen. Und ich hatte ich glaube sogar beim ersten Telefonat mit ihm ein Gespräch, bei dem ich ihn daran erinnert hab, dass er bei der U21-Europameisterschaft als falscher Neuner, als Freigeist-Neuner Torschützenkönig geworden ist“, so Kwasniok. „Und was vor Jahren geklappt hat, kann ja auch heute nochmal funktionieren. Wir wären alle bei Wiederholung glaube ich nicht ganz so traurig darüber.“

Das stimmt wohl. Allerdings sollte Waldschmidt genau diese Qualität dann auch über einen längeren Zeitraum beweisen. Denn es ist nicht das erste Mal, dass der Angreifer wieder in alter Rolle ran darf.

Testspielsieg des 1. FC Köln: Viele Tore, nicht ganz so viele Erkenntnisse

Ragnar Ache im Spiel gegen den Siegburger SV
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Testspielsieg des 1. FC Köln: Viele Tore, nicht ganz so viele Erkenntnisse

Mit einem verdienten 7:0-Erfolg hat der FC das dritte von vier Testspielen erwartungsgemäß deutlich gewonnen. Trotz des verdienten Siegs bleibt der Ertrag überschaubar beim 1. FC Köln: Wenige Erkenntnisse im Testspiel gegen den SSV.

Für Lukas Kwasniok scheint sich so allmählich eine Spielform herauszukristallisieren. Dennoch lieferte das Testspiel gegen den Siegburger SV nicht die ganz großen „Aha-Momente“ beim 1. FC Köln: Wenige Erkenntnisse im Testspiel gegen den SSV.

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Welche sportliche Bedeutung die Begegnung gegen den Siegburger SV für den FC haben sollte, zeigte sich eigentlich schon am Vormittag als die Kölner ohne Rücksicht auf die Beine am Vormittag eine ganz normale Trainingseinheit absolvierten. Dementsprechend vielsagend dürften auch die Erkenntnisse nach dem 7:0-Erfolg über den Mittelrheinligisten aus Siegburg ausgefallen sein. Denn so ganz großen Wettbewerbscharakter – zumindest als Vorbereitung auf den Bundesligastart – hatte das Benefizspiel im Walter-Mundorf-Stadion nicht. Der FC dominierte erwartungsgemäß einen tief stehenden Gegner, schob sich die Kugel zu und setzte auch immer wieder Nadelstiche. „Insgesamt war es ein gutes Erlebnis für die Menschen hier und für uns ein guter Test und eine gute Trainingseinheit“, sagte Lukas Kwasniok.

Waldschmidt erzielt Doppelpack

Der Trainer ließ sein Team wieder in einer 3-4-3-Formation auflaufen – mit extrem offensiven Schienenspielern. Die taktische Formation scheint sich immer mehr als Kwasnioks Weg herauszukristallisieren. Doch gerade im ersten Abschnitt fehlte im Schlussdrittel ein wenig die Gefahr. Wieder einmal blieb Imad Rondic lange hinter den Erwartungen zurück. Der Angreifer vergab in der ersten Halbzeit erneut gute Möglichkeiten. So war es Linton Maina, der eine weitere Bewerbung abgab und das nicht nur aufgrund der frühen Führung. Doch die ganz große Durchsetzungskraft fehlte auch über die Außen. „So ein bisschen Tempo und die Überzeugung am Flügel, sich auch mal im Eins-gegen-eins durchzusetzen, hat in der ersten Halbzeit einen Ticken gefehlt“, sagte der Trainer.

Auch Said El Mala lief sich einige Male fest, fand nicht den direkten Weg in die Box. Das 2:0 erzielte noch vor dem Wechsel der bis dahin unscheinbare Ragnar Ache. Nach dem Wechsel drehten die Kölner aber auch im Schlussdrittel noch einmal so richtig auf. Vor allem Luca Waldschmidt hatte sichtbar Spaß am Spiel, erzielte die Treffer zum 4:0 und 6:0, spielte aber auch eine Art falsche Neun. „Aktuell passt es da ganz gut. Ich hab das Gefühl, dass er sehr glücklich darüber ist, die Rolle so ausfüllen zu dürfen“, sagte Kwasniok. Zuvor hatte sich auch Timo Hübers in die Torliste eingetragen, zwischen Waldschmidts Doppelpack war dann auch Rondic erfolgreich. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff erzielte Isak Johannesson den 7:0-Endstand.

Zweieinhalb Wochen vor dem Pflichtspielstart stehen somit personelle Antworten noch aus, es gab aber einmal mehr Einblicke in Ideen, die Kwasniok umtreiben. Tom Krauß als zentraler Spieler der Dreierkette scheint so eine Option zu sein, genauso wie Florian Kainz im zentralen Mittelfeld. Akzente konnten aber nur wenige Akteure setzen. Ob die Begegnung gegen Arnheim am Sonntag mehr Aufschluss bringt, ist offen.  

Gelungenes Benefizspiel zu Wolfgang Overaths 80. Geburtstag: Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen den Siegburger SV 0:7

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Gelungenes Benefizspiel zu Wolfgang Overaths 80. Geburtstag: Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen den Siegburger SV 0:7

Das vierte Testspiel und der dritte Sieg: Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen den Siegburger SV 0:7. Damit kann die Mannschaft die positive Entwicklung auch nach dem Trainingslager fortsetzen.


Mit einem deutlichen Sieg im Benefizspiel gegen den Mittelrheinliga-Klub Siegburger SV startet der FC nun in die finale Phase der Saisonvorbereitung. Der nächste Test steht am Sonntag gegen Vitesse Arnheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit an. Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen den Siegburger SV 0:7. Linton Maina, Ragnar Ache, Timo Hübers, Imad Rondic, Luca Waldschmidt und Isak Johannesson trafen für die Geißböcke. Der nächste Test steht am Sonntag gegen Vitesse Arnheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit an.

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Das Testspiel zwischen dem Siegburger SV und dem 1. FC Köln am Mittwochabend im Walter-Mundorf-Stadion stand unter einem besonderen Stern. Vor 5.000 begeisterten Zuschauern ging es zwar um den Feinschliff für die kommende Saison, doch im Mittelpunkt dieses Abends stand die Würdigung einer wahren Kölner Legende. Wolfgang Overath feierte seinen 80. Geburtstag. Im Vorfeld blickte Overath im Interview mit dem Verein bewegend auf seine enge Verbindung zu Siegburg und den Geißböcken zurück: „Hier in der Gegend gibt es unerhört viele FC-Anhänger. Deshalb hat der FC schon mehrmals in Siegburg gespielt. Das ist echt super für meinen Heimatclub und der FC kann sich weiter einspielen für die ersten Spiele im DFB-Pokal und in der Bundesliga. Das Startprogramm ist nicht so einfach. Ich hoffe, dass beide Teams einen guten Tag haben und es ein schönes Spiel wird.“

FC ohne Thielmann im Kader

Und das sollte es werden. Wie schon beim 3:1-Erfolg gegen Leicester City schickte Kwasniok seine Mannschaft wieder mit einer Fünferkette aufs Feld, rotierte allerdings ordentlich das Personal. Für Marvin Schwäbe, Timo Hübers, Sebastian Sebulonsen, Isak Johannesson, Jan Thielmann, Jakub Kaminski und Luca Waldschmidt starteten Matthias Köbbing, Tom Krauß, Ragnar Ache, Florian Kainz, Said El Mala, Jusuf Gazibegovic und Imad Rondic. Überraschenderweise verzichtete Kwasniok auf Jan Thielmann. Der U-21 Nationalspieler stand gegen Siegburg nicht im Kader. Dafür kam Rohdiamant Said El Mala zum ersten Einsatz von Beginn an für den 1. FC Köln.

Gegen tiefstehende Hausherren dauerte es eine ganze Weile bis zur ersten nennenswerten Aktion durch Eric Martel. Dessen zentral plazierter Kopfball in der 5. Minute Minute striff allerdings nur die Latte des Kastens von Michael Vogel im Tor der Hausherren. In der 9. Minute dann fiel der erste Treffer durch Linton Maina nach Hereingabe von Gazibegovic. Die Flanke des Bosniers segelte einmal durch den Strafraum der Siegburger, Maina schloss sehenswert direkt aus der Luft ins untere Linke Eck ab. Er erzielte bereits sein drittes Testspieltor.

Einige gute Chancen für den FC

In der ersten Hälfte spielten die Geißböcke generell viel über die Außen. El Mala und Gazibegovic brachten die tiefstehenden Siegburger immer wieder in Bewegung und suchten Ache im gegnerischen Strafraum. Dieser kam in der ersten Hälfte auf mehrere gute Chancen, konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen. Richtig gefährlich wurde es noch einmal in der 30. Minute. Der gut aufgelegte Maina fasste sich aus knapp 20 Metern zentral vor dem Tor ein Herz, traf aber nur Imad Rondic. Dieser war sichtlich überrascht und konnte den Ball nicht kontrolliert verwerten. Trotzdem landete der Versuch am rechten Pfosten.

In der 35. Minute wurde dann Kölns Torhüter Köbbing wachgerüttelt: Ein gefährlicher Kopfball des Siegburger Neuners Alexander Sai landete knapp über dem Tor. Sonst bekam Köbbing in der ersten Hälfte nicht viel zu tun. Anders auf der anderen Seite des Feldes: Florian Kainz suchte durch einen Freistoß aus 30 Metern erneut Ragnar Ache, der das Spielgerät am Fünfer erwischte und wuchtig per Kopf ins untere rechte Eck traf – kurz vor Ende der ersten Hälfte.

Sehenswerte Partie mit mutigen Siegburgern

Kwasniok tauschte zur Halbzeit bis auf Imad Rondic und Torwart Köbbing die gesamte Mannschaft auf dem Feld aus. Die zweite Hälfte startete dann mit einer sehenswerten Kombination. Isak Johanneson überspielte das Siegburger Mittelfeld mit einem langen Ball, den Luca Waldschmidt per Kopf auf den einlaufenden Timo Hübers ablegte. Der Innenverteidiger traf den Ball gut und es zappelte zum 3:0 im Siegburger Tor. In der Folge wurde die Torschützenliste für den 1. FC Köln immer länger. Luca Waldschmidt traf doppelt, Rondic fand nach torloser erster Halbzeit ebenso das Netzt der Siegburger. Isak Johannesson setzte dem torreichen und dominanten Auftritt der Geissböcke mit einem sehenswerten Schlenzer ins obere linke Eck in der 87. Minute den Deckel auf. Trotz des eindeutigen Ergebnisses zeigten sich die Hausherren mutig. Sie kamen immer wieder auch vors Tor von Matthias Köbbing. Unterm Strich ein in der Höhe verdienter Sieg für den FC und sicher ein schönes Fußballfest zu Ehren von Wolfgang Overath.

Am Sonntag (03.08.) steht für die Mannschaft dann der nächste Test in der Saisonvorbereitung an. Dann geht es für den FC unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen den niederländischen Zweitligisten Vitesse Arnheim.

Köbbing – Paqarada (Tigges 46.) , Schmied (Hübers 46.), Gazibegovic (Telle 46.) – Krauß (Huseinbasic 46.), Martel (Heintz 46.), Kainz (Johannesson 46.) – Maina (Sebulonsen 46.) , El Mala (Kaminski 46.) – Ache (Waldschmidt 46.), Rondic – Tore: Maina (9.), Ache (43.), Hübers (52.), Rondic (72.), Waldschmidt (70., 76.), Johannesson (87.)


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Liveticker zum Testspiel des 1. FC Köln gegen den Siegburger SV: Kwasniok wechselt zur zweiten Halbzeit durch

Lukas Kwasniok fand nach dem Spiel gegen Fortuna Köln deutliche Worte
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Liveticker zum Testspiel des 1. FC Köln gegen den Siegburger SV: Kwasniok wechselt zur zweiten Halbzeit durch

Im vierten Testspiel der Vorbereitung auf die Saison testen die Geißböcke gegen den Siegburger SV. Der Bundesliga-Aufsteiger spielt am Mittwochabend im Walter-Mundorf-Stadion. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und dem Siegburger SV.

Nach dem Testspiel gegen Leicester City am vergangenen Freitag testet der FC nun gegen Siegburg. Am Mittwochabend kommt es zur Begegnung mit dem Gegner aus der Mittelrheinliga. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und dem Siegburger SV.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem Siegburger SV. Im Walter-Mundorf-Stadion trifft der FC am Mittwoch um 18 Uhr auf den Mittelrheinligisten. Der Test ist für die Spieler die vierte Chance der neuen Saison, sich zu beweisen. Bereits gegen Bergisch Gladbach machte der Trainer erkennbare Schwächen vor allem in der Kölner Defensive aus. Nach dem zweiten Testspiel gegen Fortuna Köln zeigte sich Kwasniok mit der Leistung einiger Spieler unzufrieden. Nach einer Woche Trainingslager in Bad Waltersdorf zeigte sich der Coach beim 3:1 gegen Leicester deutlich zufriedener. Im vierten Testspiel wird sich so langsam die Ausrichtung des Trainers herauskristallisieren, denn in zweieinhalb Wochen wird es für die Geißböcke im Pokal gegen Jahn Regensburg das erste Mal ernst. Kwasniok muss am Mittwoch verletzungsbedingt auf Youssoupha Niang und Julian Pauli verzichten.



Überraschendes Transfergerücht: Der 1. FC Köln soll an Rechtsverteidiger Rafik Belghali interessiert sein

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Überraschendes Transfergerücht: Der 1. FC Köln soll an Rechtsverteidiger Rafik Belghali interessiert sein

Eigentlich sucht der FC noch nach einem Innen- und einem Linksverteidiger. Nun gibt es jedoch Gerüchte um einen weiteren Spieler für rechts hinten: Der 1. FC Köln soll an Rafik Belghali interessiert sein.

Auf der Suche nach Neuzugängen könnte der FC in Belgien fündig werden: Der 1. FC Köln soll an Rafik Belghali interessiert sein. Das berichtet die belgische Tageszeitung Het Laatste Nieuws. Der Rechtsverteidiger steht momentan bei KV Mechelen unter Vertrag.

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Eigentlich war angenommen worden, dass der 1. FC Köln seine Planungen auf der Rechtsverteidiger-Position mit der Verpflichtung von Sebastian Sebulonsen abgeschlossen hat. Nun kommt jedoch ein neues Transfer-Gerücht für rechts hinten auf. So soll der FC an Rafik Belghali vom belgischen Erstligisten KV Mechelen interessiert sein. Das berichtet die belgische Tageszeitung Het Laatste Nieuws. Demnach haben die Kölner sich bei seinem Verein nach dem 23-Jährigen erkundet. Dieser absolvierte 2024/25 26 Spiele in der ersten belgischen Liga und kam dabei auf ein Tor und eine Vorlage. Außerdem kam der Rechtsverteidiger zu zehn weiteren Einsätzen in der Playoff-Phase um die Europa League in Belgien. Dabei gelang ihm ein Assist. Gerade zum Ende der Spielzeit war er unumstrittener Stammspieler.

Einige Konkurrenten für Köln

Dass die Geißböcke auch am Algerier dran sein sollen, überrascht etwas. Schließlich hat der FC gerade erst Sebastian Sebulonsen geholt und mit Jusuf Gazibegovic einen weiteren Rechtsverteidiger im Kader. Möglich wäre, dass Trainer Kwasniok den offensivstarken Sebulonsen eine Position weiter vorne sieht. Damit würde ein Kaderplatz rechts hinten frei werden, den Belghali füllen könnte. Oder die Kölner sehen den 23-Jährigen selber etwas offensiver. Dieser hatte in der vergangenen Saison auch öfter Spiele als rechter oder linker Mittelfeldspieler gemacht und sucht gerne mal den Abschluss. Trotzdem ist ein Transfer zu diesem Zeitpunkt wohl nicht der wahrscheinlichste. Schließlich haben die Geißböcke noch keine Verstärkungen für die anderen Defensivpositionen verpflichtet. Es ist wohl anzunehmen, dass diese Vorrang haben.

Außerdem gibt es im Werben um den Algerier einige Konkurrenten. Auch Werder Bremen, die nach einem Ersatz für den verletzten Mitchell Weise suchen, Ajax Amsterdam und KRC Genk sollen den Rechtsverteidiger auf dem Zettel haben. Laut dem Bericht von Het Laatste Nieuws sei Belghali selber bereit für einen Wechsel. Der Vertrag des 23-Jährigen läuft nur noch ein Jahr, Mechelen könnte daher nur jetzt noch eine ordentliche Summe für ihn bekommen. Sein Marktwert wird auf 2,5 Millionen Euro geschätzt.

Wechselgerüchte um FC-Eigengewächs: Finanziert Yann Aurel Bisseck weitere Transfers des 1. FC Köln durch Solidaritätszahlungen?

Yann Aurel Bisseck von Inter Mailand gegen Parma (Foto: Alessandro Sabattini/Getty Images)
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Wechselgerüchte um FC-Eigengewächs: Finanziert Yann Aurel Bisseck weitere Transfers des 1. FC Köln durch Solidaritätszahlungen?

Durch die Verkäufe von Max Finkgräfe und Damion Downs hat der FC schon einige Millionen Euro eingenommen. Diese braucht er auch für seine Transfervorhaben. Jetzt könnte ein bereits vor Jahren verkaufter Spieler nochmal zusätzliches Geld in die Kassen spülen: Dem 1. FC Köln winkt eine hohe sechsstellige Summe für Yann Aurel Bisseck.

Der Transfer von Marius Bülter zum FC soll kurz bevorstehen. Die Ablöse soll sich bei rund einer Millionen Euro bewegen. Jetzt könnte ein früherer Spieler den Betrag für den Angreifer fast komplett wiedereinspielen: Dem 1. FC Köln winkt eine hohe sechsstellige Summe für Yann Aurel Bisseck.

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Laut der Gazette Dello Sport ist der englische Premier League-Verein Crystal Palace sehr an Yann Aurel Bisseck interessiert. Demnach soll der FA Cup-Sieger der abgelaufenen Saison ein Angebot über 32 Millionen Euro abgeben haben. Inter Mailand sei bei dem Angebot wohl verhandlungsbereit. Denn sie würden damit ordentlich Gewinn machen. So verpflichtete die Italiener den 24-Jährigen im Sommer 2023 für gerade mal 7,2 Millionen Euro von Aarhus GF. Der Marktwert des Kölner Eigengewächs wird auf 35 Millionen Euro geschätzt, eine Einigung scheint also wirklich im Bereich des möglichen. Und dabei würde auch der 1. FC Köln mitverdienen. Es winkt eine Summe im hohen Sechstelligen Bereich. Grund dafür ist wie beim Wechsel von Florian Wirtz nach Liverpool der verpflichtende Solidaritätsbeitrag.

Anteil pro Ausbildungsjahr

Dieser soll im Fußball die Solidarität innerhalb der Fußballgemeinschaft stärken. Er geht dabei nur an Ausbildungsvereine und ist deshalb im weiteren Sinne ein Teil des Systems der Ausbildungsförderung. Wie groß der Anteil ist, hängt von der Zeit ab, wie lange ein Verein einen Spieler trainiert und ausgebildet hat. Insgesamt sind es immer bis zu fünf Prozent der gesamten Ablösesumme inklusive Bonuszahlungen. Dieser Anteil wird unter den Vereinen nach einem Schlüssel aufgeteilt. Relevant sind dafür die Kalenderjahre, in denen der Spieler seinen zwölften bis 23. Geburtstag gefeiert hat. Von zwölf bis einschließlich 15 bekommen die Vereine pro Jahr 0,25 Prozent der Transfersumme. Ab dann bis inklusive dem 23. Lebensjahr sind es 0,5 Prozent. Wenn ein Spieler – wie etwa auch Bisseck bei seiner Leihe von Köln zu Holstein Kiel – innerhalb eines Kalenderjahres wechselt, wird das Jahr anteilig bis zum Zeitpunkt des Abgangs angerechnet.

Bei Bisseck bedeutet das folgendes: Der 24-Jährige wurde seit 2007 bis zum Januar 2019 durchgängig beim 1. FC Köln ausgebildet. Dann wurde er bis zu seinem Abgang mehrfach verliehen. Diese Leihzeit wird nicht für den FC beim Solidaritätsbeitrag angerechnet. Daher zählt nur die Zeit von 2012 bis 2018 plus ein kleiner Anteil von 2019. So käme man gerundet bei 2,5 Prozent raus. Wenn der Innenverteidiger also nun für 32 Millionen zu Crystal Palace wechseln würde, würden den Kölnern rund 800.000 Euro zustehen. Sollten die Engländer ihr Angebot sogar auf 35 Millionen Euro erhöhen, also dem Marktwert des deutschen Nationalspielers, läge die Summe bei etwas unter 900.000 Euro. Mit so einem Betrag hätten die Geißböcke zum Beispiel den sich anbahnenden Transfer von Marius Bülter schon fast wieder gegenfinanziert. Dieser soll für eine Ablöse von rund einer Millionen Euro kommen. Es bliebe also mehr Geld für die noch benötigten Neuzugänge in der Defensive übrig.

Günstiger Zeitpunkt für den 1. FC Köln? Derrick Köhn wohl auf der Streichliste von Galatasaray Istanbul

OF Derrick Köhn gegen St. Pauli (Selim Sudheimer/Getty Images)
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Günstiger Zeitpunkt für den 1. FC Köln? Derrick Köhn wohl auf der Streichliste von Galatasaray Istanbul

Ein Linksverteidiger soll noch kommen beim FC. Ein kürzlich gehandelter Kandidat dafür ist Derrick Köhn. Und um den 26-Jährigen zu verpflichten, könnte es ein günstiger Zeitpunkt sein für den 1. FC Köln: Derrick Köhn ist bei Galatasaray wohl auf der Streichliste.

Es könnte eine günstige Transfer-Gelegenheit werden für den 1. FC Köln: Derrick Köhn ist bei Galatasaray wohl auf der Streichliste. Das berichtet die türkische Zeitung Sözcu. Der FC-Kandidat könnte daher vielleicht günstiger werden als bisher angenommen.

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Kandidaten hatte es schon ein paar gegeben, Derrick Köhn ist nun der nächste: Der 26-Jährige soll beim 1. FC Köln auf der Liste für die vakante Linksverteidiger-Position sein. So soll der Verein laut „Sky“ bereits ein Angebot abgegeben haben, dass Galatasaray Istanbul aber zu niedrig gewesen sein soll. Ähnlich war es zuvor schon Werder Bremen ergangen, zu denen der Linksverteidiger vergangene Saison ausgeliehen war. So soll Werder eine Option über fünf Millionen Euro nicht gezogen haben und stattdessen 3,5 Millionen Euro geboten haben. Dieses Angebot lehnte Istanbul jedoch ab. Jetzt ist der Zeitpunkt für die Kölner aber vielleicht besser. Denn laut der türkischen Zeitung Sözcu steht Köhn mit vier weiteren Profis beim türkischen Spitzenclub auf der Streichliste.

Ausländer-Regel zwingt Istanbul zum Handeln

Ein Grund dafür dürfte die neue Ausländer-Regelung in der türkischen Liga zur kommenden Saison sein. Die Regel besagt, dass die Vereine maximal 14 ausländische Spieler im Kader haben dürfen. Davon müssen zwei am oder nach dem 1. Januar 2003 geboren worden sein. In einem Jahr müssen es sogar vier der Legionäre sein. Momentan hat Galatasaray aber bereits insgesamt 16 Profis im Kader, die nicht für die türkische Nationalmannschaft spielen dürften. Daher muss der Verein Spieler abgeben. Besonders auch deshalb, weil noch Akteure wie Victor Osimhen kommen sollen.

Das könnte für die Geißböcke die Chance bieten, Köhn doch unterhalb der fünf Millionen Euro zu bekommen, die Istanbul bis jetzt immer gefordert hat und die auch dem geschätzten Marktwert entsprechen. Auch läuft der Vertrag des Linksverteidigers nur noch bis 2026. Die Kölner könnten damit also eine Marktmöglichkeit nutzen und einen Spieler verpflichten, der auf der linken Schiene offensivstark ist und in der abgelaufenen Spielzeit bereits sein Bundesliga-Niveau unter Beweis gestellt hat. So kam er für Bremen in 26 Liga-Einsätzen auf zwei Tore und zwei Vorlagen. Der 26-Jährige selber könne sich laut Sky einen Wechsel in die Domstadt vorstellen. Es gebe aber auch noch weitere Optionen aus dem Ausland und der Bundesliga. Wenn einer dieser anderen Vereine ernst macht, vor allem die aus der Bundesliga, könnte es für den FC jedoch wieder schwerer werden, finanziell mitzuhalten.

1. FC Köln testet gegen Vitesse Arnheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Florian Kainz und Linton Maina überzeugten im ersten Testspiel
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1. FC Köln testet gegen Vitesse Arnheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Das Testspiel des FC am Sonntag gegen den niederländischen Zweitligisten Vitesse Arnheim wird ohne Zuschauer stattfinden: Köln testet gegen Arnheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Allmählich biegen die Geißböcke auf die Zielgrade der Saisonvorbereitung ein. Nach dem Benefizspiel gegen den SSV Siegburg am Mittwoch wird der FC ein weiteres Testspiel am Sonntag absolvieren, allerdings unter besonderen Bedingungen: Der 1. FC Köln testet gegen Arnheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit

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Nach den bereits veröffentlichten Tests gegen Bergisch Gladbach 09, Fortuna Köln, Leicester City, Siegburger SV sowie Atalanta Bergamo steht nun ein weiterer Sparringspartner der Geißböcke in der Saisonvorbereitung fest. Noch diesen Sonntag wird die Elf von Coach Lukas Kwasniok im Franz-Kremer-Stadion gegen den niederländischen Club Vitesse Arnheim antreten. Nach dem 3:1-Erfolg gegen Championship-Teilnehmer Leicester City werden sich Kwasniok und sein Team weiter Erkenntnisse sammeln, um eine schlagkräftige erste Elf bis zum ersten Pflichtspiel in der ersten Runde des DFB-Pokals am 17. August gegen Jahn Regensburg auf die Beine zu stellen.

Wer ist der Gegner im geheimen Test?

Derzeit spielt der Club in der zweiten niederländischen Liga, der Keuken Kampioen Divisie. Die Zugehörigkeit zur Zweitklassigkeit ist vornehmlich aber nicht sportlichen Gründen geschuldet, denn im April 2024 schlitterte der Club durch eine drastische Entscheidung des niederländischen Fußballverbandes KNVB in die Krise: Dieser verkündete damals, dem Verein 18 Punkte abzuziehen, eine beispiellose, im niederländischen Profifußball noch nie dagewesene Entscheidung. Die Maßnahme kam zustande, weil es schwere Verstöße gegen Lizenzauflagen gab: Der Verband gab bekannt, dass bei Vitesse Arnheim ein großes Risiko für Sanktionsverstöße und Geldwäsche herrschte. Deshalb hat der KNVB konsequent und mit voller Härte durchgegriffen. Der Rekordabzug hat dazu geführt, dass der Klub seine sportlichen Ambitionen aufgeben musste, vier Spieltage vor Saisonende stand der Abstieg des Traditionsclubs nach 35 Jahren in der Eridivisie fest.

Jugend forscht im Test gegen den 1. FC Köln

In Arnheim stand nach dem Abstieg ein kompletter Neuanfang an. Unter dem neuen Trainer Rüdiger Rehm geht der Traditionsclub mit einer extrem jungen Mannschaft in die neue Saison, der Altersdurchschnitt liegt bei gerade einmal 22 Jahren, zum Vergleich: Beim 1. FC Köln sind es aktuell 26 Jahre. Das junge Arnheimer Team musste zuletzt im Testspiel gegen den Drittligisten Wehen Wiesbaden Lehrgeld zahlen und kassierte eine deutliche 0:4-Niederlage. Kwasniok und sein Trainerteam können die Gelegenheit nutzen, um innerhalb der Mannschaft zu rotieren und jungen Talenten wie dem 19-jährigen Fayssal Harchaoui eine Chance zu geben, sich bis zum Saisonstart in den Vordergrund zu spielen.