Nicht erst seit dem Bülter-Transfer: Der 1. FC Köln geht mit reichlich Bundesliga-Erfahrung in die kommende Saison

Ron-Robert Zieler im Test gegen Fortuna Köln
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Nicht erst seit dem Bülter-Transfer: Der 1. FC Köln geht mit reichlich Bundesliga-Erfahrung in die kommende Saison

Der FC möchte zwar ein Entwicklungsklub sein, aber auch die Kölner Verantwortlichen wissen: Ohne Erfahrung wird der Klassenerhalt sehr schwer. Und inzwischen gibt es einige Spieler, die bereits öfter in der höchsten deutschen Spielklasse aktiv waren, im Kader des 1. FC Köln: Der Aufsteiger verfügt über reichlich Bundesliga-Erfahrung.

Im Kampf gegen den Abstieg kann Erfahrung ein großer Vorteil sein. Und gegenüber etwa dem Hamburger SV könnte man den auf seiner Seite haben beim 1. FC Köln: Der Aufsteiger verfügt über reichlich Bundesliga-Erfahrung.

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Nach einem Jahr zweite Liga geht es in ein paar Wochen für den FC endlich wieder in der Bundesliga los. Während einige Profis im Kölner Kader dann ihr Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse geben werden, ist das für viele Spieler beim FC nichts Neues. Denn obwohl der 1. FC Köln ein Aufsteiger ist, kommt die Mannschaft mit einer Menge Bundesliga-Erfahrung daher. Alleine 16 Akteure im Kölner Aufgebot haben schon mindestens 50 Spiele in der ersten Liga absolviert. Insgesamt kommt der Kader nach dem Transfer von Marius Bülter auf 1879 Begegnungen. Damit liegt man sehr deutlich vorm zweiten Aufsteiger Hamburger SV, der es auf gerade mal 646 bringt. Und auch im Vergleich zum Rest der Liga ist der FC damit im unteren Mittelfeld auf Platz 11 – vor Vereinen wie Bayer Leverkusen, dem VfL Wolfsburg oder dem FC Augsburg.

Erfahrene Zugänge

Einen Anteil daran haben auch die Neuzugänge. So sind Jakub Kaminski, Tom Krauß, Ron-Robert Zieler und Marius Bülter alle gestandene Bundesliga-Akteure. Sie brauchen keine Zeit zur Anpassung an das Niveau und können im Idealfall sofort funktionieren. Das Risiko ihrer Verpflichtung ist damit vergleichsweise geringer. Trotzdem haben die Kölner bei ihren Zugängen eine gute Mischung zwischen Spielern mit Erfahrung in der ersten Liga und Profis, die erst den Sprung in Deutschland schaffen müssen und wollen, gefunden. Zu letzterem passen Ragnar Ache, Isak Johannesson und Sebastian Sebulonsen.

Gleichzeitig hat der Verein auch noch einige Aktive im Aufgebot, die schon dabei waren, als der FC das letzte Mal zuvor in der Bundesliga war. Durch die Transfersperre haben die Geißböcke den Kader zum Großteil nach dem Abstieg 2023/24 zusammengehalten. Von diesen Spielern sind auch nach dem Wiederaufstieg immer noch viele am Start. Sie kennen bereits den Abstiegskampf und wissen, wie sie damit umgehen können. Natürlich mit dem Antrieb, es dieses Mal besser machen zu wollen und den Klassenerhalt zu schaffen.

Stützen in schwierigen Zeiten

Diese Erfahrung könnte für den 1. FC Köln zum Trumpf im Kampf gegen den Abstieg werden. Die gestandenen Spieler können die anderen unterstützen und idealerweise in schwierigen Zeiten vorangehen. Und dass komplizierte Phasen kommen können, ist nicht unwahrscheinlich als Aufsteiger. Zusätzlich haben die Kölner so schon viele Profis, die an die Bundesliga gewöhnt sind und nachgewiesen haben, dass sie das erforderliche Niveau mitbringen. Ein paar Akteure wie Dominique Heintz und Florian Kainz könnten dabei zwar schon über ihren Zenit sein und nicht mehr den Anforderungen (vollständig) gerecht werden. Der Großteil der anderen Spieler dürfte aber weiterhin auf dem Leistungslevel sein, dass sie bereits in der Bundesliga gezeigt haben. Und auch ohne die beiden haben die Geißböcke immer noch mehr Erfahrung als die wahrscheinlich größten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt wie St. Pauli, der Hamburger SV oder der 1. FC Heidenheim.

Kwasniok vor Partie gegen Vitesse Arnheim: „Das perfekte Testspiel!“

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Kwasniok vor Partie gegen Vitesse Arnheim: „Das perfekte Testspiel!“

Der FC testet am Sonntag gegen den niederländischen Zweitligisten Vitesse Arnheim. Trainer Lukas Kwasniok hat hohe Erwartungen an die Partie am Sonntag: Darum ist Arnheim der perfekte Testspiel-Gegner.

Allmählich biegen die Geißböcke auf die Zielgrade der Saisonvorbereitung ein. Nach dem Benefizspiel gegen den SSV Siegburg am Mittwoch wird der FC ein weiteres Testspiel am Sonntag absolvieren. Vorab erwartet der Trainer der Geißböcke eine erkenntnisreiche Begegnung mit der Mannschaft von Rüdiger Rehm: Darum ist Arnheim der perfekte Testspiel-Gegner.

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Nach dem Benefizspiel gegen den Siegburger SV blickte FC-Coach Lukas Kwasniok aus sportlicher Perspektive mit gemischten Gefühlen auf das Benefizspiel gegen den Heimatverein von FC-Legende Wolfgang Overath: “Ich glaube, dass es sich gehört, hier (in Siegburg Anm. d. Red.) das bestmögliche Gesicht zu zeigen als FC. Das ist nicht immer ganz so einfach gewesen, weil wir an ein anderes Spieltempo gewöhnt sind, weil natürlich die Rahmenbedingungen bei erst oder zweitligaspielen andere sind. Dann wirkt es immer ein bisschen langatmiger. Die Spielstruktur war da, aber ein bisschen Tempo und Überzeugung, sich im Eins-gegen-Eins am Flügel durchzusetzen, hat in der ersten Halbzeit gefehlt. Summa-Summarum war es eine gute Trainingseinheit“. Diesen Sonntag wird die Elf von Coach Lukas Kwasniok im Franz-Kremer-Stadion gegen den niederländischen Club Vitesse Arnheim antreten. Im vorletzten Test der Saisonvorbereitung erwartet die Geißböcke ein spannender Sparring-Partner. Das gilt sowohl in sportlicher Hinsicht und auch aufgrund der jüngsten Geschehnisse um die Gelbhemden, wie die Arnheimer noch genannt werden.

Vitesse Arnheim: Neuanfang nach Zwangsabstieg

Derzeit spielt der Club in der zweiten niederländischen Liga, der Keuken Kampioen Divisie. Die Zweitklassigkeit ist vornehmlich aber nicht sportlichen Gründen geschuldet, denn im April 2024 schlitterte der Club durch eine drastische Entscheidung des niederländischen Fußballverbandes KNVB in die Krise. Dieser verkündete damals, dem Verein 18 Punkte abzuziehen. Der Rekordabzug hat dazu geführt, dass der Klub seine sportlichen Ambitionen aufgeben musste. Vier Spieltage vor Saisonende stand der Abstieg des Traditionsclubs nach 35 Jahren in der Eridivisie fest. In Arnheim stand nach dem Abstieg ein kompletter Neuanfang an. Unter dem neuen Trainer Rüdiger Rehm geht der Traditionsclub mit einer extrem jungen Mannschaft in die neue Saison, der Altersdurchschnitt liegt bei gerade einmal 22 Jahren, zum Vergleich: Beim 1. FC Köln sind es aktuell 26 Jahre. Das junge Arnheimer Team musste zuletzt im Testspiel gegen den Drittligisten Wehen Wiesbaden Lehrgeld zahlen und kassierte eine deutliche 0:4-Niederlage. Kwasniok und sein Trainerteam können die Gelegenheit nutzen, um innerhalb der Mannschaft zu rotieren und jungen Talenten wie dem 19-jährigen Fayssal Harchaoui eine Chance zu geben, sich bis zum Saisonstart in den Vordergrund zu spielen.

Startelf-Experimente im „perfekten Testspiel“

Im Anschluss an die Trainingseinheit am Freitag erklärte Kwasniok seinen konkreten Plan für die Partie gegen Arnheim: “Wir werden die Spielzeit erhöhen. Jeder bekommt dann 60 Minuten und dann nähern wir uns immer mehr einer vermeintlichen Startelf an. Ich erwarte Intensität nach Ballverlusten und Gegenpressing. Weil die Holländer gleichzeitig auch einen gepflegten Ball spielen, musst du auch gut arbeiten. Deswegen ist es ein perfektes Testspiel.” Es lohnt sich also, am Sonntag ganz genau hinzuschauen, wer im Franz-Kremer-Stadion gegen die jungen Gelbhemden auflaufen wird. Neben Neuzugang Marius Bülter wird auch Said El Mala noch weitere Argumente im Konkurrenzkampf um mögliche Startelfplätze sammeln wollen.

1. FC Köln bekommt bei Wunsch-Transfer große Konkurrenz

Derrick Köhn im Zweikampf mit Karim Adeyemi
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1. FC Köln bekommt bei Wunsch-Transfer große Konkurrenz

Nach der Verpflichtung von Marius Bülter besteht noch immer Handlungsbedarf in der Defensive. Auch auf der Linksverteidiger-Position. Und der FC hat offenbar einen Wunschspieler. Doch es gibt einen Haken beim 1. FC Köln: Es gibt Konkurrenz im Buhlen um Derrick Köhn.

Auf der Suche nach einem Linksverteidiger fällt immer wieder ein Name. Doch ein Selbstläufer wird es wohl nicht beim 1. FC Köln: Es gibt namhafte Konkurrenz im Buhlen um Derrick Köhn.

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Die Verletzung von Leart Pacarada ist wohl nicht schwerwiegend. Dennoch führt der kurzfristige Ausfall den Kölner Verantwortlichen noch einmal vor Augen, wie wichtig ein Backup auf der Position des Linksverteidigers ist. Denn einen etatmäßigen Ersatz gibt es für den Nationalspieler des Kosovo im Kader der Kölner nach dem Abgang von Max Finkgräfe nicht. Zuletzt wurde vor allem Derrick Köhn als potenzieller Nachfolger des Eigengewächses gehandelt. Der 26-Jährige würde wohl weitaus mehr als „nur“ ein Backup sein, sich mit Pacarada mindestens ein Duell um die Stammposition liefern. Der FC soll tatsächlich stark interessiert sein und eigentlich auch gute Karten haben. Denn laut türkischen Medien gilt Köhn bei Galatasaray als absoluter Streichkandidat. Auch, weil die türkischen Vereine in dieser Spielzeit nur 14 ausländische Spieler im Kader haben dürfen.

Ausländer-Regel zwingt Istanbul zum Handeln

Eigentlich, weil der FC eben nicht der einzige Interessent ist. Zwar hat sich Werder Bremen aus dem Buhlen um den Linksverteidiger dem Vernehmen nach verabschiedet, dafür mischt nun aber ein anderer zahlkräftiger Konkurrent mit. Krasnodar soll ein starkes Interesse an dem Abwehrspieler haben. Das berichtet unter anderem das Online-Portal „Spor“. Und im Gegensatz zu den Kölnern soll Krasnodar bereit sein, die gewünschte Ablöse von fünf Millionen Euro an den türkischen Traditionsverein zu überweisen. Der südrussische Club will in dieser Spielzeit noch einmal aufrüsten. Finanziell dürfte das Team, für das nach wie vor Jhon Cordoba als Mittelstürmer agiert, gegenüber dem FC klar im Vorteil sein. Bleibt nur die Frage, ob Köhn in die russische Liga wechseln will.

Denn gerade nach dem Angriffskrieg auf die Ukraine ist die russische Liga bei deutschen Fußballspielern sicherlich nicht das beliebteste Ziel. Köhn würde gut ins gesuchte Profil der Kölner passen. Zudem läuft der Vertrag des Linksverteidigers nur noch bis 2026. Die Kölner könnten damit also eine Marktmöglichkeit nutzen und einen Spieler verpflichten, der auf der linken Schiene offensivstark ist und in der abgelaufenen Spielzeit bereits sein Bundesliga-Niveau unter Beweis gestellt hat. So kam er für Bremen in 26 Liga-Einsätzen auf zwei Tore und zwei Vorlagen. Der 26-Jährige selber könne sich laut Sky einen Wechsel in die Domstadt vorstellen.

Keine Zeit zu verschwenden: Neuzugang Marius Bülter absolviert erstes Mannschaftstraining

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Keine Zeit zu verschwenden: Neuzugang Marius Bülter absolviert erstes Mannschaftstraining

Kaum in Köln angekommen, geht es gleich zur Sache für den siebten Neuzugang des 1. FC Köln: Marius Bülter absolviert das erste Training mit der Mannschaft

Nach der offiziellen Verkündigung des Transfers gestern bleibt dem neuen Stürmer im Geissbock-Dress nicht viel Zeit, um sich einzuleben beim 1. FC Köln: Marius Bülter absolviert das erste Training mit der Mannschaft

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Erst gestern wurde der Wechsel von Marius Bülter zum 1. FC Köln offiziell verkündet. Bereits am Freitagvormittag absolvierte der Neuzugang nun seine erste Trainingseinheit am Geißbockheim. Viel Eingewöhnungszeit bleibt Bülter nicht. In gut zwei Wochen wartet bereits das erste Pflichtspiel im Pokal gegen Jahn Regensburg auf die Mannschaft von Lukas Kwasniok. Von Beginn an ist klar: Bülter wird beim FC keine lange Anlaufphase bekommen, sondern muss sofort Verantwortung übernehmen. Bereits am vergangenen Mittwoch im Anschluss an den 7:0-Sieg der Geissböcke im Test gegen den Siegburger SV hatte Kwasniok nur gute Worte für den 32-jährigen übrig: “Der kleinste gemeinsame Nenner bei uns ist der Hunger. Marius ist erst 5 Jahre Erstligaprofi. Für ihn ist es was besonderes für den FC vor 50.000 Menschen nochmal spielen zu dürfen. Er hat einfach eine körperliche Präsenz, einen Tiefgang, kann vorne alle Positionen spielen, ob rechts ob links, auf der Neun. Das ist schon etwas, was wir uns gewünscht haben.“

Neuzugang trifft beim FC auf einen alten Bekannten 

Mit fünf Bundesliga-Spielzeiten und 146 Einsätzen im Oberhaus gehört Bülter zu den erfahrensten Spielern bei den Geißböcken. Nun trifft er beim 1. FC Köln auf einen alten Bekannten. Die Wiedervereinigung mit Krauß dürfte für beide ein besonderer Moment im neuen Dress gewesen sein. Erinnerungen kommen hoch an sein starkes Jahr beim FC Schalke 04 in der Saison 2022/23, als er gemeinsam Krauß für die Knappen auflief und sich mit elf Treffern an die Spitze der Schalker Torschützenliste setzte. Nach dem Abstieg der Knappen führte Bülters Weg zunächst weiter nach Hoffenheim, wo er in den vergangenen beiden Jahren mit 19 Scorerpunkten in 63 Partien seine Offensivqualitäten erneut unter Beweis stellte. Fest steht auch: Der Transfer verleiht dem FC vor dem Saisonstart nochmal eine extra Portion Identifikationspotenzial. Denn mit Bülter stand heute auch ein echter Vorzeigeprofi auf dem Platz: „ich weiß genau, was für ein Privileg wir Fußballprofis haben“, zitiert der FC den Stürmer auf der Clubwebsite.

Das ist derzeit die größte Schwachstelle im Kader des 1. FC Köln 

Aktuell der einzige Linksverteidiger im Kader: Leart Pacarada
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Das ist derzeit die größte Schwachstelle im Kader des 1. FC Köln 

Die Linksverteidiger-Position ist derzeit die größte Problemzone im Kader des 1. FC Köln. Ein möglicher Ausfall von Leart Pacarada nach einer Sprungelenksverletzung im gestrigen Training verschärft diese Situation zusätzlich. 1. FC Köln: Auf dieser Position herrscht dringend Handlungsbedarf

Nachdem Leart Pacarada am Donnerstag das Training verletzungsbedingt frühzeitig abbrechen musste, vertiefen sich die Sorgenfalten bei den Verantwortlichen des 1. FC Köln: Auf dieser Position herrscht dringend Handlungsbedarf

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Die Bedeutung von Leart Pacarada für den sportlichen Erfolg des 1. FC Köln kann aktuell kaum hoch genug eingeschätzt werden. Der 30-Jährige hat sich nicht nur als verlässlicher Leistungsträger auf dem Platz etabliert, sondern nimmt auch abseits des Rasens eine zentrale Rolle in der Mannschaft ein. Als Führungspersönlichkeit fängt er die Sorgen seiner Mitspieler gekonnt auf. So auch jüngst im Trainingslager, als er sich offen dem Neuzugang Ragnar Ache annahm, der noch Anlaufschwierigkeiten im Team offenbarte. Doch ausgerechnet jetzt, in einer Phase, in der die Geißböcke ohnehin mit personellen Baustellen zu kämpfen haben, lastet auf den Schultern des Linksverteidigers besonders viel Verantwortung. Denn Pacarada ist aktuell der einzige gelernte Linksverteidiger im Kader. Umso größer nun die Sorgen, als er am Donnerstag das Training mit bandagiertem Knöchel vorzeitig abbrechen musste. Die Position droht zum echten Problemfall zu werden, sportlich, aber auch strukturell. Mit jeder Trainingsminute, die Pacarada fehlt, steigt der Druck, in der verbleibenden Transferperiode dringend nach Verstärkung zu suchen. Pacaradas Bedeutung für das Gefüge der Rheinländer war selten offensichtlicher als jetzt.

Wilde Experimente und taktische Kniffe aus der Not heraus

Die Kaderlücke auf der linken Verteidigerposition stellte prompt das Improvisationstalent von Lukas Kwasniok und seinem Trainerteam auf den Prüfstand. Flügelstürmer Linton Maina wurde etwa gegen Siegburg oder Leicester prompt mit Defensivauffgaben versehen. Das sorgte für lange Wege über die Aussenbahn und konsequent für eine enorme Beanspruchung auf dieser Position. Gegen Gegner wie Leicester City oder den Siegburger SV konnte dieser Ansatz unterm Strich aufgehen, doch die intensive Beanspruchung der Schienenspieler offenbarte im in den bisherigen Tests auch Nachteile dieser Spielanlage. Gerade in der Rückwärtsbewegung taten sich Räume auf, die gegen besser besetzte Bundesliga-Konkurrenten werden dürften. Mit Beginn der Saison könnte diese Variante daher rasch wieder ad acta gelegt werden. Ein klares Zeichen, wie dringend der FC auf dieser Schlüsselposition Transferbedarf hat, um taktisch flexibler agieren und defensiv stabil bleiben zu können. Insbesondere auch das Experiment mit Steffen Tigges als Linksverteidiger zeigt: es herrscht akuter Handlungsbedarf auf dem Transfermarkt.

Die händeringende Suche nach Verstärkung reisst noch nicht ab

Wie der Verein am Freitagmorgen bekannt gegeben hat, trainiert Pacarada nach dem Trainingsabbruch bereits wieder Individuell. Die Schlimmsten Befürchtungen sind demnach nicht eingetreten. Fakt ist aber: Aktuell klafft auf der linken Defensivseite des 1. FC Köln eine spürbare Lücke. Mit dem Wechsel von Max Finkgräfe zu RB Leipzig nach der abgelaufenen Spielzeit hat der Klub einen talentierten Linksverteidiger verloren, die entstandene Baustelle wurde bislang nicht geschlossen. Naheliegend sind die intensiven Bemühungen auf dem Transfermarkt um eine Verstärkung für die defensive Außenbahn. In den Fokus gerückt ist zuletzt Derrick Köhn, der aktuell noch bei Galatasaray Istanbul unter Vertrag steht. Der dynamische Außenverteidiger gilt als einer der heißesten Kandidaten für einen Wechsel an den Rhein und hat durch seine Erfahrung aus 27 Bundesliga Einsätzen und 14 Auftritte in der Süper Lig sicher das Zeug dazu, die Sorgen auf der linken Defensivseite der Geissböcke zu mildern.

Systemfrage beim 1. FC Köln: Vor- und Nachteile der Fünferkette mit offensiven Schienenspielern

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City
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Systemfrage beim 1. FC Köln: Vor- und Nachteile der Fünferkette mit offensiven Schienenspielern

In drei von vier Testspielen agierte der FC mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette. Dabei besetzte gegen Leicester City und den Siegburger SV unter anderem Linton Maina sehr offensiv die Schienenposition beim 1. FC Köln: Ist die Fünferkette mit Schienenspielern die Zukunft?

Mit 7:0 setzte sich der FC vergangenen Mittwoch im vierten Test gegen den Siegburger SV durch. Dabei agierte die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok das dritte Mal mit der Dreier- beziehungsweise Fünferkette, die der Coach auch in Paderborn spielen ließ. Und in dem System überzeugte in den bisherigen Testspielen auch der 1. FC Köln: Ist die Fünferkette mit Schienenspielern die Zukunft?

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Viele FC-Fans dürften sich schon am vergangenen Freitagabend gewundert haben, Linton Maina gegen Leicester City als linken Schienenspieler zu sehen. Sonst kennen ihn die Anhänger nur auf offensiveren Positionen. Gegen den englischen Zweitligisten musste der eigentliche Linksaußen dann aber das erste Mal als Außenverteidiger in der Kölner Fünferkette ran. Dass diese Position eher eine unbekannte ist, merkte man dem ehemaligen Hannoveraner jedoch nicht an. Der 26-Jährige interpretierte seine Rolle dabei aber auch sehr offensiv und schaffte durch sein enormes Tempo viel Raum für seine Mitspieler.

Und auch sein Gegenstück auf der rechten Seite, Neuzugang Sebastian Sebulonsen, überzeugte gegen Leicester als Schienenspieler mit viel Drang nach vorne. So erzielte der Norweger etwa nach wenigen Minuten die Führung für die Geißböcke und blieb auch danach ein Aktivposten. Aber nicht nur vergangenen Freitag lief der 1. FC Köln mit offensiven Schienenspielern auf. Auch ein paar Tage später gegen den Siegburger SV agierten die Geißböcke mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette.

Fünferkette auch in der Bundesliga?

Was bei dem System bisher bei allen Schienenspielern auffiel: Neben dem großen Offensivdrang legten die Außenspieler auch den Rückwärtsgang ein und nahmen dafür große Wege in Kauf. Das trifft sowohl auf Maina und Sebulonsen zu als auch auf die Alternativen Steffen Tigges auf links und Jusuf Gazibegovic auf rechts. Durch die überzeugenden Auftritte der Mannschaft in den Spielen gegen Bergisch Gladbach, Leicester und den Siegbuger SV zeigt sich, dass das System mit offensiven Schienenspielern und einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette beim 1. FC Köln funktionieren kann.

Und vielleicht kann es das für den FC ja auch in der Bundesliga. Trainer Lukas Kwasniok scheint zumindest ein Fan des Systems und auch von offensivstarken Spielern auf den Schienenpositionen zu sein. So ließ der Coach bereits beim SC Paderborn in der vergangenen Spielzeit ähnlich spielen. Dabei setzte er auf der rechten Seite auf den gelernten Mittelfeldspieler Raphael Obermair und auf der linken auf Aaron Zehnter. Beide sind weniger klassische Außenverteidiger. Sie haben ihre Stärken wie etwa auch Maina und Sebulonsen eher in der Offensive. Diese Stärken konnten die Schienenspieler in Kwasnioks System hervorragend ausspielen. So hatten die beiden einen großen Anteil daran, dass der SC Paderborn bis zum letzten Spieltag um den Aufstieg in die erste Liga kämpfte. Gemeinsam waren Zehnter und Obermair an knapp der Hälfte der Paderborner Ligatore direkt beteiligt.

Defensive Stabilität noch unklar

Wie man an Zehnter und Obermair sieht, passen auch zwei Spieler, die eher offensiv denken, auf die Schienenpositionen in Kwasnioks 3-4-2-1-System. Maina und Sebulonsen haben unter anderem gegen Leicester gezeigt, dass auch sie auf diesen Positionen spielen und offensiv überzeugen können. Klappt dies auch gegen bessere Gegner, hätte der FC auf jeden Fall viel Power im Spiel nach vorn. Allerdings bleibt fraglich, wie es gegen stärkere Mannschaften defensiv aussieht. Denn auch gegen den Siegburger SV gab es durchaus Probleme im Rückwärtsgang, die Maina mit seinem enormen Tempo noch bereinigen konnte. In der Bundesliga dürfte das Tempo ein deutlich höheres sein.

Und gerade da könnten die Kölner in den Spielen als Außenseiter vor allem in der Defensive vor größere Probleme gestellt werden. In den Testspielen bis zum Saisonstart wird sich also zeigen, ob Kwasniok das Risiko mit einer Dreierkette und zwei offensivstarken Schienenspielern eingeht oder doch auf eine defensivere Variante setzt. Gerade der Härtetest gegen Atalanta Bergamo könnte darüber mehr Auskunft liefern.

Nach Millionen-Einnahmen und -Ausgaben für Transfers: Wie viel Budget hat der 1. FC Köln noch für Neuzugänge?

Thomas Kessler sucht nach einem neuen Trainer für den 1. FC Köln
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Nach Millionen-Einnahmen und -Ausgaben für Transfers: Wie viel Budget hat der 1. FC Köln noch für Neuzugänge?

Es hat diesen Sommer schon einige Zu- und Abgänge beim FC gegeben. Und es sollen noch ein paar Spieler kommen. Diese müssen jedoch finanzierbar sein für den 1. FC Köln: Wie viel Budget ist für Transfers noch übrig?

Alleine für Ragnar Ache und Isak Johannesson hat der FC zusammen wohl zehn Millionen Euro ausgegeben, mit Max Finkgräfe und Damion Downs aber auch einiges wieder eingenommen. Nun sollen noch für die Abwehr und den Angriff weitere Neuzugänge geholt werden beim 1. FC Köln: Wie viel Budget ist für Transfers noch übrig?

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Jahrelang hat der 1. FC Köln unter dem ehemaligen Sportvorstand Christian Keller sich auf dem Transfermarkt eher zurückgehalten und wenig Geld ausgegeben. Das hatte zum Teil natürlich auch mit der Transfersperre zu tun. Aber auch wenn die Geißböcke Spieler verpflichten durften, gab es eher geringe Ausgaben. Die wirtschaftliche Konsolidierung stand im Vordergrund. Das ändert sich in diesem Sommer – auch durch die verbesserte finanzielle Situation. Direkt für die ersten beiden Neuzugänge Ragnar Ache und Isak Johannesson zahlte Sportdirektor Thomas Kessler 4,5 Millionen beziehungsweise 5,5 Millionen Euro. Und auch in den vergangenen Tagen und Wochen wurde und wird der Verein mit mehreren teuren Spielern in Verbindung gebracht. Für Danilho Doekhi etwa soll Union Berlin neun Millionen Euro wollen. Bei Ahmetcan Kaplan von Ajax Amsterdam wiederum kommt der FC nicht weiter. Die Niederländer würden nicht von ihrer Ablöseforderung von kolportierten sechs Millionen Euro abrücken. Daher stellt sich die Frage, ob die Kölner für einen Transfer in der Größenordnung von Doekhi überhaupt genügend Geld übrig hätten.

Wie viel Budget hat der FC übrig?

Insgesamt sollten ursprünglich um die zwölf Millionen Euro für Transfers zur Verfügung stehen. Das bestätigte Geschäftsführer Philipp Türoff gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ Ende Mai. Hiervon müssen die schon erwähnten Ache und Johannesson abgezogen werden, bedeutet minus zehn Millionen Euro. Für die weiteren Zugänge Tom Krauß, Ron-Robert Zieler, Sebastian Sebulonsen und Marius Bülter zahlten die Kölner dem Vernehmen nach insgesamt um die 4,2 Millionen Euro an Ablöse beziehungsweise Leihgebühr. Bei Sebulonsen sollen außerdem noch 500.000 Euro an Bonuszahlungen möglich sein. Die werden aber eher nicht in diesem Transferfenster anfallen. Bei Jakub Kaminski wiederum ist die Höhe einer möglichen Leihgebühr nicht bekannt. Die Ablöse für den Coach soll eine Millionen Euro betragen haben. Nimmt man alles zusammen wären die Geißböcke Stand jetzt bei einem ungefähren Minus von rund drei Millionen Euro – gemessen an den kolportierten zwölf Millionen, die aber ohnehin unter der Überschrift „in diesem Rahmen“ laufen.

Allerdings gab es auch bereits zwei Verkäufe, von denen der Club die Einnahmen in Transfers investieren kann. Für Damion Downs und Max Finkgräfe nimmt der FC zusammen kolportierte zwölf Millionen Euro direkt ein. Bei Downs könnten auch noch zwei Millionen Euro an Bonuszahlungen oben drauf kommen. Da mit diesen wie bei Sebulonsen auf der Zugangsseite wenn dann aber nicht in diesem Sommer zu rechnen ist, können sie nicht zum Budget dazuzählen. So hätten die Geißböcke noch insgesamt zwischen acht und neun Millionen Euro für Verpflichtungen übrig. Allerdings können die Verantwortlichen um Kessler nicht die kompletten Transfereinnahmen wieder für Neuzugänge ausgeben. So muss der Verein Beträge etwa wie Solidaritätszahlungen abgeben. Daher dürfte die Summe insgesamt niedriger liegen.

Noch mehrere Baustellen

Auf der anderen Seite gibt es aber auch Einnahmen durch Weiterverkäufe ehemaliger Nachwuchsspieler – so wie durch den Liverpool-Wechsel von Florian Wirtz (etwa 2,5 Millionen Euro). Diese Gelder werden aber auch nicht gänzlich auf dem Transfer-Tisch der Kölner landen. Es bleibt in etwa eine Summe, die Union Berlin für Doekhi fordert. Außerdem möchte der FC auch nicht nur einen neuen Innenverteidiger, sondern auch eine Verstärkung für die Linksverteidiger-Position holen. Daher ist es eher unwahrscheinlich, dass der 1. FC Köln fast sein ganzes restliches verfügbares Geld für nur einen Spieler ausgibt. Wenn dann müssten sie auf den restlichen Positionen wie bei Kaminski und Krauß mit Leihgeschäften arbeiten. Oder es müsste noch ein Profi verkauft werden. Das würde dann aber gleichzeitig auf der Position, auf der jemand geht, eine neue Baustelle aufmachen. Wenn der Verein aber seinen jetzigen Kader beisammenhält und auch Doekhi nicht holt, hat er mit um die neun Millionen Euro trotzdem noch ein ordentliches Budget übrig, um sich weiter zu verstärken.


Der siebte Neuzugang steht fest: Marius Bülter wechselt zum 1. FC Köln

Marius Bülter spielt künftig beim 1. FC Köln
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Der siebte Neuzugang steht fest: Marius Bülter wechselt zum 1. FC Köln

Es hatte sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet, nun ist es offiziell: Marius Bülter wechselt zum 1. FC Köln. Der Angreifer kommt von der TSG 1899 Hoffenheim und verstärkt den Kölner Angriff nach den Abgängen von Damion Downs und Tim Lemperle.

Dass die Kölner die Augen nach einer weiteren Verstärkung für die Offensive offen halten, hatte FC-Sportdirektor Thomas Kessler schon angekündigt. Nun sind die Geißböcke beim Liga-Konkurrenten TSG 1899 Hoffenheim fündig geworden: Marius Bülter wechselt zum 1. FC Köln.

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Bereits sechs Mal hatte der 1. FC Köln in diesem Sommer mit Ragnar Ache, Isak Johannesson, Jakub Kaminski, Tom Krauß, Ron-Robert Zieler und Sebastian Sebulonsen auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Heute folgte dann der siebte Streich von FC-Sportdirektor Thomas Kessler: Die Kölner verpflichten Marius Bülter. Der variabel einsetzbare Offensivspieler kommt für eine Ablöse von knapp unter einer Millionen Euro in die Domstadt und hat einen Vertrag bis 2027 unterschrieben.

Gesuchte Verstärkung für die Offensive

„Marius bringt nicht nur Variabilität und Bundesliga-Erfahrung mit, sondern hat in den Gesprächen mit uns auch sehr deutlich gemacht, dass er für die Aufgabe beim 1. FC Köln brennt“, sagt Sportdirektor Thomas Kessler. „Wir sind überzeugt, dass er sowohl sportlich als auch menschlich hervorragend zu uns passt. Mit seiner Qualität und Mentalität wird er den Konkurrenzkampf in unserer Offensive noch einmal erhöhen. Wir freuen uns, dass er ab sofort Teil unserer Mannschaft ist.“ Bülter soll beim FC die nach den Abgängen von Tim Lemperle und Damion Downs, den beiden besten Kölner Torjägern der vergangenen Saison, offene Planstelle in der Offensive einnehmen. Der 32-Jährige ist dabei variabel im Angriff einsetzbar, kann sowohl im Sturmzentrum als auch außen spielen. Damit macht er die Geißböcke taktisch noch unberechenbarer. Zusätzlich zu seiner Variabilität ist der Angreifer ein Spieler, der immer großen Einsatz und eine gute Mentalität zeigt.

Dieser Einsatzwille gefällt auch Trainer Lukas Kwasniok. „Dass der Spieler für uns interessant ist trotz seiner 32 Jahre, hängt einfach damit zusammen, dass er hungrig ist. Der kleinste gemeinsame Nenner bei uns ist der Hunger. Und Marius ist erst fünf Jahre Erstliga-Profi, für den ist es was Besonderes für den FC dann nochmal vor 50.000 spielen zu dürfen“, sagte der Coach bereits nach dem Testspiel gegen den Siegburger SV über Bülter. Und weiter: „Er hat einfach eine körperliche Präsenz, einen Tiefgang, kann vorne alle Positionen spielen. Den kannst du sogar als Wingback hinstellen, ohne dass das der Plan ist. Er kann in die Halbräume gehen, kann aus der breiten Position spielen, ob rechts, ob links, ob auf der Neun. Das ist das, was wir uns gewünscht haben.“

Ungewöhnlicher Karriereweg

Ausgebildet wurde Bülter in der Jugend bei Preußen Münster und dem FC Eintracht Rheine. Von dort ging es für ihn in die Oberliga zu SuS Neuenkirchen, wo er 2013/14 mit 13 Toren und 13 Vorlagen in 32 Einsätzen überzeugt. Daher zog es den Angreifer schon nach einem Jahr weiter zum SV Rödinghausen. In vier Spielzeiten in der Regionalliga West kam er auf 114 Einsätze mit insgesamt 57 Scorerpunkten. Die Belohnung: Der Wechsel in den Profi-Bereich zum 1. FC Magdeburg und im Anschluss eine gute Saison in der zweiten Liga. Daher wurde Union Berlin auf den variablen Offensivspieler aufmerksam und holte ihn zur Saison 2019/20. Mit 26 Jahren gelang Bülter so der Sprung in die Bundesliga. In zwei Jahren erzielte der Rechtsfuß in 64 Pflichtspielen acht Tore und fünf Vorlagen.

„Die Gespräche waren sehr gut“

Darauf folgte aber erstmal ein Schritt zurück in die zweite Liga zu Schalke. Im Ruhrpott blühte der Angreifer wieder auf, schoss Schalke im ersten Jahr mit zehn Toren und 13 Vorlagen zurück ins deutsche Oberhaus und spielte auch 2022/23 eine gute Runde in der Bundesliga mit zwölf Scorerpunkten in 33 Einsätzen. Damit empfahl er sich trotz des Schalker Abstiegs für einen Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse und ging zur TSG 1899 Hoffenheim. Bei der TSG kam der Offensivspieler zwar immer auf seine Einsatzzeiten, war aber nie unumstritten. Nun folgt der Schritt zum 1. FC Köln, bei dem Bülter dann weiter in der Bundesliga angreifen kann.

„Direkt bei der ersten Anfrage habe ich mir gedacht, das könnte passen. Die Gespräche waren sehr gut – und natürlich habe ich schon das ein oder andere Mal hier gespielt, der FC und das Stadion mit seiner Stimmung sind top. Damit hat das Gesamtpaket für mich gestimmt. Als ich am Mittwochabend über die Rheinbrücke gefahren bin, war das schon besonders – ich habe sehr große Lust, nach Köln zu kommen“, sagt Marius Bülter. 

„Reine Vorsichtsmaßnahme“: Darum fehlte Jan Thielmann dem 1. FC Köln im Testspiel gegen den Siegburger SV

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„Reine Vorsichtsmaßnahme“: Darum fehlte Jan Thielmann dem 1. FC Köln im Testspiel gegen den Siegburger SV

Ein FC-Profi war beim 7:0 gegen den Siegburger SV überraschend nicht im Kader: Jan Thielmann musste gegen den Fünftligisten aussetzen. Trainer Lukas Kwasniok gab aber nach der Partie Entwarnung für den Spieler des 1. FC Köln: Darum fehlte Jan Thielmann im Testspiel.

Ein erfolgreicher vierter Test war der Sieg gegen den Siegburger SV für die Kölner. Der FC musste dabei aber auf Jan Thielmann verzichten. Das sei aber kein Grund zur Panik beim 1. FC Köln: Darum fehlte Jan Thielmann im Testspiel.

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Gleich mehrere Spieler in der Offensive des 1. FC Köln konnte beim Test gegen den Siegburger SV auf sich aufmerksam machen. Zum Beispiel gab Linton Maina erneut eine gute Bewerbung für die Startelf ab und auch Luca Waldschmidt überzeugte mit gleich zwei Toren. Einer konnte die Partie gegen den Fünftligisten aber nicht für Eigenwerbung nutzen, da er nicht mal im Kader stand: Jan Thielmann fehlte überraschend auf dem Aufstellungsbogen. Das sei aber nur eine „reine Vorsichtsmaßnahme“ gewesen, wie Trainer Lukas Kwasniok nach dem Spiel sagte.

Zwicken im Oberschenkel

Demnach habe der Flügelspieler „gestern Abend so ein ganz leichtes Zwicken im Oberschenkel verspürt. Aber in keiner Form irgendwie gefährlich.“ Der FC habe aber kein Risiko eingehen wollen. Der Coach habe den früheren U21-Nationalspieler dabei sogar zurückhalten müssen. „Aber wir kennen Jan. Mit angezogener Handbremse kann er nicht. Und dann wäre es fahrlässig, ihn heute laufen zu lassen“, so Kwasniok. So muss sich Thielmann noch gedulden, bis er zu seinem zweiten Testspieleinsatz in der Vorbereitung kommt. Stattdessen durfte für ihn gegen den Siegburger SV Imad Rondic durchspielen: „Dadurch, dass Jan ausgefallen ist, musste einer aus dem vorderen Bereich 90 Minuten gehen. Und wenn Imad eins kann, dann ist es laufen.“

Bisher hat Thielmann nur im Test gegen Leicester City spielen können, denn vor dem Trainingslager hatte er noch wie Eric Martel Sonderurlaub nach der U21-EM. Jetzt dürfte der Offensivspieler darauf brennen, beim Test gegen Vitesse Arnheim am Sonntag aufzulaufen und sich seinem neuen Trainer zeigen zu können. Beim Training am Donnerstag konnte der 23-Jährige zumindest wieder normal mitwirken. Das Fehlen gestern dürfte also wirklich kein Grund zur Sorge sein.

Die nächste Neuverpflichtung für die Frauen des 1. FC Köln

Zoe Hasenauer spielt künftig für den 1. FC Köln
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Die nächste Neuverpflichtung für die Frauen des 1. FC Köln

Wenige Wochen vor dem Saisonbeginn gibt es einen weiteren Neuzugang bei den Kölner Fußballerinnen. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Zoe Hasenauer. Die 25-Jährige wechselt aus Dänemark an den Rhein.

Der FC hat eine weitere Kaderlücke geschlossen und den achten Neuzugang zu verzeichnen. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Zoe Hasenauer für die kommende Saison.

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Die Kölner Fußballerinnen stellen sich weiter für die kommende Spielzeit auf. Der FC hat einen weiteren Neuzugang zu verzeichnen. Zoe Hasenauer kommt vom dänischen Erstligisten Odense Boldklub Q an den Rhein und empfahl sich dort mit 20 Toren in den vergangenen beiden Spielzeiten – und das in 32 Begegnungen. „Zoe Hasenauer ist eine Spielerin, die unser Spiel mit ihrer guten Technik, ihrer Dynamik und ihrer Vielseitigkeit spürbar beleben wird. Sie bringt nicht nur fußballerische Klasse mit, sondern auch eine offene, herzliche Art, mit der sie menschlich sofort ins Team passen wird“, sagt Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauen- und Mädchen-Fußball beim 1. FC Köln. „Wir freuen uns sehr, dass sie jetzt Teil unserer Mannschaft ist und sind überzeugt, dass sie schnell zu einer wichtigen Stütze auf und neben dem Platz heranwachsen wird.“ 

„Ich liebe es, auf dem Platz kreativ zu sein“

Hasenauer kommt aus Kalifornien, spielte lange im Highschoolteam der Oregon Ducks sowie in der U21 der US-Nationalmannschaft. 2023 wechselte sie nach Odense. Dort überzeugte sie mit einer starken Torquote. Nun also der Wechsel an den Rhein und in die Bundesliga. „Es ist absolut aufregend jetzt hier beim FC zu sein. Ich habe Erfahrungen in den USA und Dänemark sammeln können, die ich jetzt bei meinem neuen Club einbringen möchte“, sagt Hasenauer. „Ich arbeite immer hart für den Erfolg und gleichzeitig habe ich unheimlich viel Freude am Spiel mit dem Ball und liebe es, auf dem Platz kreativ zu sein.“ Hasenauer erklärt, sie könne „es kaum erwarten, die Bundesliga und Köln besser kennenzulernen und mit meiner neuen Mannschaft erfolgreich zu sein.“