Eine Chance für beide Seiten

Luca Kilian arbeitet an seinem Comeback
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Eine Chance für beide Seiten

Luca Kilian befindet sich wieder im Mannschaftstraining der Geißböcke und könnte schon am Wochenende sein Comeback bei der U21 geben. Für den Innenverteidiger eine lang ersehnte Rückkehr und eine Hoffnung für den 1. FC Köln: Kilian-Comeback als Chance für Spieler und Club.

Nach Florian Kainz und Max Finkgräfe kehrt nun auch der dritte Langzeitverletzte zurück beim 1. FC Köln: Das Kilian-Comeback könnte man durchaus als Chance für Spieler und Club bezeichnen. Der Spieler arbeitet an seiner Zukunft, der Verein am Kader für die Rückrunde.

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Es wird wieder voller auf dem Trainingsgelände des 1. FC Köln. Mit Luca Kilian ist nun ein weiterer Langzeitverletzter Teil des Mannschaftstrainings. In der vergangenen Woche erklärte Gerhard Struber, dass Kilian wieder voll belastbar sei. Das Testspiel gegen den FC Groningen am Donnerstag kam noch ein wenig zu früh, doch nun soll der Abwehrspieler auch wieder in den Wettkampf einsteigen. „Wir wollen ihm eine geregelte Woche mitgeben, bevor er in Matchzeit kommt“, hatte der 47-Jährige erklärt. Diese Woche ist nun gestartet und am Wochenende könnte damit tatsächlich das Comeback anstehen. Allerdings eher nicht am Freitagabend gegen Preußen Münster, die Rückkehr auf den Platz wird wohl in der Regionalliga West, beim Auswärtsspiel gegen das Tabellenschlusslicht Türkspor Dortmund stattfinden.

Kilian vor schwerer Aufgabe

Damit endet eine lange und dann doch auch für die Schwere der Verletzung kurze Leidenszeit. Acht Monate nach dem Riss des Kreuzbandes kehrt der Innenverteidiger wieder auf den Rasen zurück und dann – sollte es zum Auswärtsspiel gegen Türkspor kommen – auch in die Nähe seiner Heimat zurück. Der Regionalligist trägt seine Heimspiele in Hagen aus und damit in der Nähe von Kilians Geburtsort Witten. Das Gefühl, wieder auf dem Platz zu stehen, wird dennoch sicherlich das emotionalere sein. „Die ersten drei, vier Monate ging es erstaunlich gut. Dann kam ein kleiner Knick“, sagt der 25-Jährige. „Ich habe das aber alles gut überstanden. Es war auch eine lehrreiche Zeit“, hatte Kilian Anfang September gesagt. Damals war der Innenverteidiger erstmals wieder ins Training eingestiegen. „Es macht Spaß, wieder das Grün unter den Füßen zu haben“, sagte Kilian.

Kilian hatte sich im März dieses Jahres die Verletzung im Training zugezogen. Die 1:5-Klatsche gegen Leipzig wenige Tage zuvor war dagegen wohl gar nichts. In die wichtige Phase des Abstiegskampfs konnte der Abwehrspieler nicht mehr eingreifen. Aber auch zuvor, war Kilian unter seinem oft so genannten Ziehvater Steffen Baumgart nur noch zweite Wahl. Das Abwehrduo Jeff Chabot und Timo Hübers hatte sich komplett festgespielt, Kilian sprang nur ein, wenn einer der beiden Stammspieler verletzt waren. Auch jetzt wird es der 25-Jährige wahrlich nicht einfach haben, einen Stammplatz zu erkämpfen. Mit Julian Pauli haben die Geißböcke wie im Vorjahr mit Max Finkgräfe einen Shootingstar aus dem eigenen Nachwuchs im Kader, Dominique Heintz blüht immer mehr zum wichtigen Leistungsträger auf, steht aktuell für die Wende, Timo Hübers ist in den Planungen von Gerhard Struber unumstritten.

Mehr Breite im Kader

Die Aussicht auf Einsatzzeit hält sich nach aktuellem Stand also durchaus in Grenzen. Und doch kommt das Comeback für den 25-Jährigen und vermutlich auch für den FC zum genau richtigen Zeitpunkt. Der Vertrag des Abwehrspielers läuft schließlich im kommenden Sommer aus. Aufgrund der Verletzung konnte sich Kilian nicht so wirklich ins Schaufenster spielen. In Sachen Planungen für die kommende Spielzeit dürfte der FC wohl einer der ersten Ansprechpartner sein. Kilian wechselte im August 21 zu den Geißböcken, wohl auch auf Wunsch des damals neuen Trainers Baumgart. Der kannte den Innenverteidiger noch aus gemeinsamer Zeit beim SC Paderborn und machte Kilian schnell zum Stammspieler. Nach einer starken ersten Spielzeit, verlief die zweite durchwachsen – auch aufgrund von Verletzungen.

In der vergangenen Spielzeit kam Kilian dann vor seiner Verletzung nur noch auf 13 Einsätze, davon sechs von Beginn an. Und doch werden auch die Kölner Verantwortlichen sehr glücklich über die Rückkehr sein. Dem FC fehlt offenkundig die nötige Breite im Kader – und das auch in der Innenverteidigung. Elias Bakatukanda ist ein großes Talent, doch das ganz große Vertrauen des Trainers genießt der gebürtige Kölner noch nicht. So musste gegen Hertha BSC der nominelle Sechser Eric Martel in der Abwehr aushelfen, nachdem Dominique Heintz angeschlagen vom Platz gegangen war. Die FC-Bosse werden die ersten Einsätze von Luca Kilian wohl mit Spannung verfolgen. Denn mit dieser Personalie werden wohl auch Aktivitäten auf dem Transfermarkt in Sachen weiterer Innenverteidiger zusammenhängen.


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Entwarnung bei Martel

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Restprogramm des Jahres

Leart Pacarada: „Um Max braucht man sich keine Sorgen zu machen“

Leart Pacarada vom 1. FC Köln
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Leart Pacarada: „Um Max braucht man sich keine Sorgen zu machen“

Seit Montag befindet sich Leart Pacarada wieder im Training mit der Mannschaft. Der Abwehrspieler hatte sich im Duell gegen Greuther Fürth verletzt. Für die Begegnung gegen Preußen Münster könnte es also reichen. Das sagt Leart Pacarada zum Konkurrenzkampf mit Max Finkgräfe, dem Duell gegen Preußen Münster und der aktuellen Situation.

Eigentlich hätte der Abwehrspieler mit dem Kosovo auf Länderspielreise sein sollen. Doch eine Verletzung machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Nach dem Training am Dienstag äußerte sich der Linksverteidiger. Das sagt Leart Pacarada zum Konkurrenzkampf mit Max Finkgräfe, dem Duell gegen Preußen Münster und der aktuellen Situation.

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In einem eher chancenarmen Spiel, ohne große Gefahr, sorgte Leart Pacarada am vergangenen Spieltag dann doch für so etwas wie einen kleinen Schockmoment beim Kölner Trainerteam. Der Linksverteidiger blieb nach einem Zweikampf im Duell gegen die SpVgg Greuther Fürth am Boden liegen. Die Ärzte signalisierten schnell, dass es für den Routinier nicht weitergehen würde. Pacarada zog sich eine Zerrung im Adduktorenbereich zu und konnte in der vergangenen Woche nicht trainieren. Seit Montag ist der Abwehrspieler wieder im Training, wohl schneller als vom Gerhard Struber und Co. angenommen. „Ich habe die letzte Woche genutzt, um ein bisschen zu regenerieren und wieder fit zu werden. Die letzten Tage ging es immer besser“, sagte Pacarada am Dienstag nach dem Training. „Ich kann auch wieder mit der Mannschaft trainieren, deswegen bin ich guter Dinge.“

Pacarada: „Verlierst du zwei Spiele, bist du kurz vorm Abstieg, gewinnst du zwei Spiele, bist du wieder oben dran.“

Guter Dinge, dass es für die Begegnung gegen Preußen Münster am kommenden Freitag reicht. „In Münster erwartet uns ein harter Kampf. Es wird sicherlich kein einfaches Ding, auch jetzt nach der Länderspielpause. Ich finde, das ist ein bisschen so ein Charaktertest“, sagte der Abwehrspieler. „Wir können da jetzt ein Zeichen setzen, wenn wir das absolut seriös angehen und mit der passenden Einstellung.“ Ein Zeichen setzen und gleichzeitig auch wichtige Punkte, um auch weiterhin den Anschluss an die Spitzenplätze zu halten. Vielleicht sogar noch mehr. Mit einem Erfolg würde der FC zumindest für eine Nacht sogar auf einen Aufstiegsplatz springen. „Da wird sich in der Tabelle was tun. Ich glaube aber nicht, dass es der richtige Zeitpunkt ist, da jetzt drauf zu gucken“, sagt Pacarada. Denn die Erinnerung an die letzte Länderspielpause ist noch präsent.

Da kehrten die Kölner mit einem 1:5 gegen Darmstadt sowie der Pleite gegen Paderborn zurück. „Verlierst du zwei Spiele, bist du kurz vorm Abstieg, gewinnst du zwei Spiele, bist du wieder oben dran. Es wäre nicht gut, jeden Tag auf die Tabelle zu schauen“, sagt der Abwehrspieler. Zuletzt lief es bekanntlich besser. Auch aufgrund der Umstellung in der taktischen Formation. Doch dieser Umstellung will der Routinier nicht zu viel Achtung schenken. „Es sind kleine, entscheidende Details, die Einstellung zur Stabilität, die Seriosität auf dem Platz. Kleine Dinge, die auch in fifty-fifty Situationen auf unsere Seite kommen“, sagt Pacarada, der sich in der Dreierkette sichtbar wohl fühlt. Eine Stärke, die man dem Außenverteidiger bei seinem Wechsel nach Köln nachsagte. Denn auch beim FC St. Pauli spielte Pacarada eine gute Rolle in der Dreierkette, wurde nicht umsonst von Ex-Trainer Steffen Baumgart zum besten Linksverteidiger der 2. Bundesliga ernannt.

Pacarada: „Du musst zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein“

Doch die vergangene Spielzeit lief auch für den Nationalspieler des Kosovo bekanntlich nicht immer optimal. Zwischenzeitlich verlor Pacarada seinen Stammplatz an Max Finkgräfe – auch aufgrund einer Verletzung. Und hätte sich der Youngster nicht wiederum verletzt, würde nun Pacarada möglicherweise um den Platz in der Startelf kämpfen müssen. Von daher interpretiert der Abwehrspieler in das interne Duell auch nicht zu viel rein. „Ich sehe das so, wie Fußballer alle ihre Konkurrenzkämpfe sehen. Man pusht sich gegenseitig man hilft sich gegenseitig, aber zieht sich auch dahin hoch, dass man ans Limit gehen muss. Der Fußball ist sehr schnelllebig“, sagt Pacarada. „Du musst zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und dann musst du auch liefern. Das kann in beide Richtungen relativ schnell gehen. Um Max braucht man sich keine Sorgen zu machen. Der hat noch einiges vor sich.“


Aktuell hat der Youngster ein Länderspiel mit der deutschen U20 gegen die Türkei vor sich. Dann wird der 20-Jährige aber sicher schnell wieder den Konkurrenzkampf mit Pacarada aufnehmen. Und von der Länderspielreise könnte der Routinier profitieren. Eigentlich hätte der Linksverteidiger mit dem Kosovo unterwegs sein sollen. Doch die Verletzung machte ihm einen strich durch die Rechnung. Während Finkgräfe nun in der Türkei mit der U20 spielt, kann sich der Pacarada im Training beweisen. Bei dem Abwehrspieler herrscht jedenfalls schon die Vorfreude auf das Duell in Münster. „Die Freitagabendspiele haben immer so ein gewisses Flair“, sagt Pacarada – besonders, wenn man sie gewinnt.


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Entwarnung bei Martel

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Restprogramm des Jahres

Ex-FC-Talent Jens Castrop vor Wechsel in die Bundesliga?

Jan Thielmann und Jens Castrop
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Ex-FC-Talent Jens Castrop vor Wechsel in die Bundesliga?

Ex-FC-Talent Jens Castrop steht offenbar vor dem Sprung in die Bundesliga. Der Mittefeldspieler könnte schon im neuen Jahr Bundesliga spielen. Castrop, der mit den B-Junioren des 1. FC Köln die deutsche Meisterschaft feierte, sollen mehrere Angebote vorliegen.

Mit Florian Wirtz, Jan Thielmann und Marvin Obuz feierte er beim FC die Deutsche Meisterschaft, nun ruft die Bundesliga. Ex-FC-Talent Jens Castrop steht offenbar vor dem Sprung in die Bundesliga. Das berichtet Sky.

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Die Länderspielreise mit der U21 ist auch ein wenig ein Wiedersehen mit alten Weggefährten. Zumindest für Jens Castrop. Der Mittelfeldspieler des 1. FC Nürnberg wird am Abend möglicherweise sein drittes Länderspiel für den deutschen Nachwuchs bestreiten und das gemeinsam mit einigen Akteuren, mit denen der 21-Jährige den Deutschen Meistertitel der B-Junioren 2019 gewann – mit Jan Thielmann und Jonas Urbig. Castrop gehörte zu der bemerkenswert starken Mannschaft, in der auch Tim Lemperle, Marvin Obuz und vor allem Florian Wirtz zum Einsatz kamen. Der Mittelfeldspieler galt beim FC als vielversprechendes Talent. Und ähnlich wie bei Lemperle, Urbig oder Obuz strebten die FC-Bosse auch bei dem Youngster ein Leihgeschäft am, um dem Talent möglichst viel Spielpraxis zu ermöglichen.

Diese hat Castrop beim 1. FC Nürnberg bekommen und offenbar auch gut genutzt. In der ersten Spielzeit stand der Mittelfeldspieler 31 Mal im Kader, 29 Mal auf dem Platz und davon 26 Mal in der Startelf. Kein Wunder, dass Nürnberg im Sommer 23 die Kaufoption in Höhe von kolportierten 500.000 Euro für den gebürtigen Düsseldorfer zog, erstaunlich, dass die Kölner den Akteur nicht per Rückkaufoption zurück ans Geißbockheim lotsten. Mittlerweile ist Castrop unumstrittener Stammspieler bei den Franken, kommt bereits auf 77 Pflichtspieleinsätze für den Club. Und Castrop weckt ganz offensichtlich Begehrlichkeiten. So bestätigte FCN-Boss Joti Chatzialexiou am Montag bei Sky, dass gleich mehrere Clubs an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers interessiert seien.

Wie wahrscheinlich ist ein Wechsel?

„Seitdem er bei uns ist, hatte er auch Rückschläge, aber er macht es jetzt im Training, aber auch in den Spielen viel seriöser und bestätigt, dass er eine hohe Qualität hat“, sagt Chatzialexiou. Sky bringt unter anderem den1. FC Union Berlin und Werder Bremen ins Spiel. Schon im vergangenen Sommer soll die TSG Hoffenheim Interesse an einer Verpflichtung gezeigt haben. Laut dem TV-Sender sei ein Wechsel in diesem Winter durchaus möglich. „Natürlich sind wir ein Ausbildungsverein und wissen, dass wir gute Spieler ausbilden müssen, damit wir dann auch Geld verdienen. Und zudem geht es auch darum, dass die Spieler sich entsprechend entwickeln können“, so der FCN-Boss bei Sky. „Vielleicht auch in einer anderen Mannschaft in der ersten Liga. Das ist doch der Traum eines jeden, irgendwann dort mal zu spielen. Und wenn wir es dann nicht schaffen, dann müssen die Jungs zu dem ein oder anderen Verein.“

Für einen Wechsel nennt Sky eine mögliche Ablöse in Höhe von zwei bis 2,5 Millionen Euro. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Wert des Mittelfeldspielers auf drei Millionen Euro ein. Und auch Chatzialexiou würde die Ablöse ein „wenig höher“ einstufen, als sie Sky ausruft. Castrop gilt nicht nur als technisch starker Akteur, der 21-Jährige ist auch variabel einsetzbar. Unter anderem spielte Castrop sowohl beim FC als auch in Nürnberg ab und an als Rechtsverteidiger.


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Entwarnung bei Martel

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Restprogramm des Jahres

Das U21-EM-Casting hat begonnen – nicht alle FC-Profis haben die besten Chancen

Jan Thielmann bei der U21
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Das U21-EM-Casting hat begonnen – nicht alle FC-Profis haben die besten Chancen

Für die deutsche U21-Nationalmannschaft steht am Abend der Härtetest gegen die U21 von Frankreich auf dem Programm. Für die Spieler ist es auch eine Bewerbung für das Endturnier in der Slowakei. U21-EM im Sommer: Schwinden die Chancen für einige FC-Profis?

Trotz möglichem Aufstieg könnte es das Highlight für gleich mehrere Kölner Spieler im kommenden Jahr werden. Die U21-EM im Sommer: Schwinden nun aber die Chancen für einige FC-Profis?

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Nur noch von Woche zu Woche schauen lautet aktuell das Motto beim 1. FC Köln. Soll heißen, auch nach einer Erfolgsserie wie der aktuellen bloß nicht zu früh zu viel wollen, vielmehr die Entwicklung der Saison weiter abwarten. Es soll möglichst kein Druck aufgebaut, die Erwartungshaltung nicht zu hoch gehangen werden. Dennoch wird sich der Blick der Geißböcke schon bald auch nach vorne ausrichten. Denn im kommenden Jahr steht unter Umständen eine gewisse Terminkollision im Raum. Und das, wenn die Kölner Relegation spielen müssen. Die Begegnungen sind für zwei Termine zwischen dem 22. und 27. Mai anberaumt. Just zu dieser Zeit befindet sich aber die U21-Nationalmannschaft schon in der Vorbereitung auf die Europameisterschaft in der Slowakei (9. bis 28 Juni). Die letzte Phase soll am 25. Mai beginnen.

Frankreich-Begegnung als Fingerzeig?

Für die FC-Bosse aktuell wohl nicht mehr als eine Randnotiz. Die Saison ist noch lang, es kann also noch einiges passieren und man wird sich im Fall der Fälle wohl schon einigen. Für die Spieler ist die Zeit bis zur EM dagegen nicht mehr sonderlich lang. Zumindest wird es für die Akteure nicht mehr sonderlich viele Chancen geben, sich in den Fokus zu spielen. Bis zum Turnierbeginn im Juni stehen noch drei Länderspiele für den deutschen Nachwuchs an. Das erste am Dienstagabend (18 Uhr, ProSieben Maxx) gegen Frankreich, einen der großen Favoriten auf den EM-Titel. Spieler wie Hugo Etikité, Enzo Millot oder Mathys Tel gehören zum Kader – auch, wenn die ersten beiden genannten nun verletzt ausfallen und abreisen mussten. Im März stehen zwei weitere Begegnungen auf dem Programm, den Feinschliff gibt es dann im Mai.

Bis dahin wird Bundestrainer Antonio Di Salvo wohl auch seine Stammformation für das Turnier gefunden haben wollen. Somit hat das Casting bereits begonnen. Und das lief bislang wahrlich nicht für die Kölner Profis. Die DFB-Auswahl gewann verdient gegen die U21 von Dänemark 3:0 und untermauerte damit die Ambitionen bei der EM im kommenden Sommer eine größere Rolle zu spielen als noch im vergangenen Jahr. Damals scheiterte die deutsche Mannschaft bereits in der Gruppenphase. Nun also der verdiente 3:0-Erfolg nach einer überzeugenden EM-Qualiphase. Und doch steht die Länderspielreise aus Kölner Sicht unter keinem besonders guten Stern. Jonas Urbig wird zwar auch gegen Frankreich wieder von Beginn am im Tor stehen, der Keeper hielt den Kasten gegen Dänemark auch sauber, allerdings wird mit großer Wahrscheinlichkeit Noah Atubolu im Keeper-Duell die Nase vorne haben. Der Torwart des SC Freiburg reiste mit anhaltenden Rückenbeschwerden ab.

Wie geht es weiter mit Tim Lemperle?

Sollte es bei der Torhüter-Konstellation bei den Geißböcken so bleiben, wird Ersatz-Keeper Urbig gegen den Freiburger Stammtorhüter beim Turnier in der Slowakei wohl das Nachsehen haben. Jan Thielmann saß gegen die Dänen zum ersten Mal seit einem knappen Jahr zunächst nur auf der Bank. Für das Kölner Eigengewächs startete Nnamdi Collins von Eintracht Frankfurt. Und der spielte richtig stark auf. Zwar übernahm Thielmann in der Schlussphase die Kapitänsbinde von Mannschaftskollege Eric Martel, gesetzt scheint der 22-Jährige aber nicht zu sein. Antonio Di Salvo kündigte am Montag an, nicht zu viel wechseln zu wollen. Somit bekommt der Kölner offensichtlich starke Konkurrenz. Starker Konkurrenz muss sich auch Tim Lemperle erwehren. Der Kölner Angreifer befindet sich in der Liga in absoluter Top-Form und wurde dennoch nicht von Di Salvo berücksichtigt. Das wiederum sorgte für ein wenig Unverständnis bei den FC-Verantwortlichen.

Dabei befindet sich die Lemperle-Konkurrenz in der Nachwuchs-Nationalmannschaft in Top-Form. Sowohl Youssoufa Moukoko als auch Nicolo Tresoldi zeigen im DFB-Dress eine beachtliche Bilanz auf und zahlten gegen Dänemark das Vertrauen mit Treffern zurück. Ob Lemperle somit noch auf den EM-Kader aufspringt, ist offen. Einzig Eric Martel scheint als Kapitän der U21 gesetzt zu sein. Für den Kölner Sechser lief die Begegnung gegen Dänemark auch nicht optimal. Der Mittelfeldspieler bekam einen Schlag ab und wurde ausgewechselt. Der 22- Jährige wird gegen Frankreich wieder zum Einsatz kommt. Sollte Martel im Sommer fit sein, wird der Kölner an der EM teilnehmen.

Zumindest in der Theorie könnten auch die drei U20-Nationalspieler noch auf den EM-Zug aufspringen. Für Damion Downs sollte allerdings die gleiche Konkurrenz-Situation gelten wie für Lemperle. Max Finkgräfe stand schon auf dem Zettel von Di Salvo. Allerdings ist auch hier die Kaderdichte auf der linken Außenbahn sehr groß.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Restprogramm 24

Gibt es Leihspieler?

Christian Keller spricht von potenziellen Leihen – doch die Möglichkeiten sind aktuell eher begrenzt

Elias Bakatukanda im Testspiel des 1. FC Köln
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Christian Keller spricht von potenziellen Leihen – doch die Möglichkeiten sind aktuell eher begrenzt

Im Winter wird es beim 1. FC Köln wohl auch Abgänge geben. Einmal mehr brachte Christian Keller potenzielle Leihkonstrukte bei jüngeren Spielern ins Gespräch. Doch groß sind die Möglichkeiten nicht beim 1. FC Köln: Diese FC-Profis kommen Stand jetzt für eine Leihe in Frage.

Für einige Akteure des 1. FC Köln ist die Spielzeit momentan begrenzt. Deshalb denkt Christian Keller unter anderem über ein Leihkonstrukt für die Youngster nach. Bereits in der Vergangenheit ein gutes Mittel, um Talente weiterzuentwickeln. Viele Möglichkeiten bleiben dem Sportdirektor allerdings nicht beim 1. FC Köln: Diese FC-Profis kommen Stand jetzt für eine Leihe in Frage.

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Sechs Wochen vor der Rückkehr auf dem Transfermarkt ist die Gerüchteküche in Köln noch erstaunlich kalt. So richtig ernstzunehmende Namen wurden rund um das Geißbockheim bislang noch nicht gehandelt. Spekulationen gab es in den vergangenen Wochen eher auf der Abgangsseite, da einige Verträge im kommenden Sommer oder 2026 auslaufen, es bei zweiterer Datierung noch eine gewisse Ablöse zu kassieren gäbe, wenn denn der Wechselwunsch größer als der einer Vertragsverlängerung wäre. Linton Maina, Tim Lemperle und Jonas Urbig sind einige Namen, die immer wieder genannt werden. Allerdings eher als potenzielle Transfers für den kommenden Sommer. Zudem wird dem ein oder anderen Spieler aufgrund einer mangelnden Spielzeit vielleicht so etwas wie eine kleine Verstimmtheit nachgesagt.

Elias Bakatukanda ein möglicher Kandidat

Dass der FC auch in diesem Winter Spieler abgeben wird, steht wohl fest. Zumindest, wenn die passenden Angebote ins Haus flattern. Im Interview mit dem „Geissblog“ nannte Christian Keller aber noch eine weitere mögliche Variante. Eine, mit der der Sportdirektor in der jüngeren Vergangenheit doch sehr gut gefahren ist. „Vielleicht geben wir auch jüngeren Spielern, die bislang nicht so auf ihre Einsatzzeiten kommen, über eine Leihe mehr Spielpraxis“, sagte Keller. Für den 45-Jährigen ein gängiges Mittel und offenbar auch ein erfolgversprechendes. Immerhin waren unter anderem Lemperle und Urbig in der vergangenen Spielzeit an die SpVgg Greuther Fürth verliehen, reiften dort zu Stammspielern und waren das auch bis zum Torwart-Wechsel beim FC. Urbig sitzt mittlerweile auf der Bank, Lemperle ist als Top-Torjäger unumstritten.

Dass Keller Leihkonstrukte also ins Spiel bringt, ist alles andere als verwunderlich. Nur wie realistisch ist dieses Vorhaben? Aktuell scheinen zumindest nicht sonderlich viele Spieler für eine weitere Leihe in Frage zu kommen – zumindest nicht von den angesprochenen jüngeren Akteuren. Elias Bakatukanda scheint der wahrscheinlichste Kandidat. Der Innenverteidiger gilt am Geißbockheim als großes Zukunftsversprechen. Der technisch starke Innenverteidiger feierte in dieser Spielzeit auch sein Profidebüt. Nur ist das Vertrauen nicht groß genug, auch den gebürtigen Kölner wie Julian Pauli über einen längeren Zeitraum ins kalte Wasser zu schmeißen. Sicherlich auch, weil der FC in der Innenverteidigung seine Stammbesetzung gefunden hat. Dass das Vertrauen noch nicht allzu groß ist, zeigte die Begegnung gegen Hertha BSC, als Eric Martel in der Schlussphase für den angeschlagenen Heintz in die Innenverteidigung rotierte, während Bakatukanda 90 Minuten auf der Bank saß.

Verträge müssten verlängert werden

Eine Leihe mit mehr Spielpraxis würde dem Kölner Youngster sicherlich gut tun. Mehr Spielpraxis wäre auch für Marvin Obuz eine sinnvolle Alternative. Der 22-Jährige zeigte gegen Groningen in der vergangenen Woche eine ordentliche Leistung. Gerhard Struber fand lobende Worte für den Offensivspieler, erklärte, dass der Youngster auf dem Sprung in die Mannschaft sei, betonte aber auch, dass Obuz zuletzt „ein wenig eine Spielzeit-Problematik“ hatte. Eine weitere Leihe ist also naheliegend. Zumal die vergangene zu Rot-Weiss Essen durchaus erfolgreich war. Das Kölner Eigengewächs avancierte zum absoluten Leistungsträger. RWE hätte den Offensivspieler nur zu gerne behalten. Abnehmer würde es sicherlich auch in der 2. Bundesliga einige geben. Nur ist eine Leihe zum aktuellen Zeitpunkt nicht möglich. Der Vertrag des 22-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus.

Ob Obuz den Kontrakt für eine weitere Leihe verlängern will, darf zumindest in Frage gestellt werden. Denn bislang blieb dem Offensivspieler der Durchbruch beim FC verwehrt. Eine weitere Leihe wäre die dritte. Auch die Verträge von Mathias Olesen, Maxi Schmid und vor allem Meiko Wäschenbach laufen laut transfermarkt.de noch bis zum Sommer 25, müssten also ebenfalls allesamt verlängert werden. Das ist grundsätzlich möglich. Aber auch wahrscheinlich? Auch in der vergangenen Spielzeit verlängerte der FC einige Verträge, um Leihkonstrukte anzugehen. So zum Beispiel bei Jonas Urbig. In der Theorie wäre auch für den Keeper eine weitere Leihe denkbar. Nur sind die Plätze in den beiden Bundesligen im Tor so ziemlich alle vergeben. Dass sich der junge Keeper in der unteren Tabellenregion oder einer niedrigeren Liga Spielpraxis holt, scheint ausgeschlossen.

Ein Max Finkgräfe ist als Backup für den verletzungsanfälligen Leart Pacarada ebenfalls viel zu wichtig. Zumal der Youngster nach der starken vergangenen Saison sicherlich andere Ambitionen hegt. Blieben aus dem Profikader eigentlich nur noch Rasmus Carstensen – falls der Däne im Alter von 23 Jahren noch als „jüngerer Spieler“ gilt – sowie Sturmtalent Jaka Potocnik. Der kommt wiederum in der U21 aktuell auf Einsatzzeit.


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Ein lang ersehntes Comeback – und eine große Chance für beide Seiten

Luca Kilian befindet sich wieder im Mannschaftstraining der Geißböcke und könnte schon am Wochenende sein Comeback bei der U21 geben. Für den Innenverteidiger eine lang ersehnte Rückkehr und eine Hoffnung für den 1. FC Köln: Kilian-Comeback als Chance für Spieler und Club.

Nach Florian Kainz und Max Finkgräfe kehrt nun auch der dritte Langzeitverletzte zurück beim 1. FC Köln: Das Kilian-Comeback könnte man durchaus als Chance für Spieler und Club bezeichnen. Der Spieler arbeitet an seiner Zukunft, der Verein am Kader für die Rückrunde.

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Es wird wieder voller auf dem Trainingsgelände des 1. FC Köln. Mit Luca Kilian ist nun ein weiterer Langzeitverletzter Teil des Mannschaftstrainings. In der vergangenen Woche erklärte Gerhard Struber, dass Kilian wieder voll belastbar sei. Das Testspiel gegen den FC Groningen am Donnerstag kam noch ein wenig zu früh, doch nun soll der Abwehrspieler auch wieder in den Wettkampf einsteigen. „Wir wollen ihm eine geregelte Woche mitgeben, bevor er in Matchzeit kommt“, hatte der 47-Jährige erklärt. Diese Woche ist nun gestartet und am Wochenende könnte damit tatsächlich das Comeback anstehen. Allerdings eher nicht am Freitagabend gegen Preußen Münster, die Rückkehr auf den Platz wird wohl in der Regionalliga West, beim Auswärtsspiel gegen das Tabellenschlusslicht Türkspor Dortmund stattfinden.

Kilian vor schwerer Aufgabe

Damit endet eine lange und dann doch auch für die Schwere der Verletzung kurze Leidenszeit. Acht Monate nach dem Riss des Kreuzbandes kehrt der Innenverteidiger wieder auf den Rasen zurück und dann – sollte es zum Auswärtsspiel gegen Türkspor kommen – auch in die Nähe seiner Heimat zurück. Der Regionalligist trägt seine Heimspiele in Hagen aus und damit in der Nähe von Kilians Geburtsort Witten. Das Gefühl, wieder auf dem Platz zu stehen, wird dennoch sicherlich das emotionalere sein. „Die ersten drei, vier Monate ging es erstaunlich gut. Dann kam ein kleiner Knick“, sagt der 25-Jährige. „Ich habe das aber alles gut überstanden. Es war auch eine lehrreiche Zeit“, hatte Kilian Anfang September gesagt. Damals war der Innenverteidiger erstmals wieder ins Training eingestiegen. „Es macht Spaß, wieder das Grün unter den Füßen zu haben“, sagte Kilian.

Kilian hatte sich im März dieses Jahres die Verletzung im Training zugezogen. Die 1:5-Klatsche gegen Leipzig wenige Tage zuvor war dagegen wohl gar nichts. In die wichtige Phase des Abstiegskampfs konnte der Abwehrspieler nicht mehr eingreifen. Aber auch zuvor, war Kilian unter seinem oft so genannten Ziehvater Steffen Baumgart nur noch zweite Wahl. Das Abwehrduo Jeff Chabot und Timo Hübers hatte sich komplett festgespielt, Kilian sprang nur ein, wenn einer der beiden Stammspieler verletzt waren. Auch jetzt wird es der 25-Jährige wahrlich nicht einfach haben, einen Stammplatz zu erkämpfen. Mit Julian Pauli haben die Geißböcke wie im Vorjahr mit Max Finkgräfe einen Shootingstar aus dem eigenen Nachwuchs im Kader, Dominique Heintz blüht immer mehr zum wichtigen Leistungsträger auf, steht aktuell für die Wende, Timo Hübers ist in den Planungen von Gerhard Struber unumstritten.

Mehr Breite im Kader

Die Aussicht auf Einsatzzeit hält sich nach aktuellem Stand also durchaus in Grenzen. Und doch kommt das Comeback für den 25-Jährigen und vermutlich auch für den FC zum genau richtigen Zeitpunkt. Der Vertrag des Abwehrspielers läuft schließlich im kommenden Sommer aus. Aufgrund der Verletzung konnte sich Kilian nicht so wirklich ins Schaufenster spielen. In Sachen Planungen für die kommende Spielzeit dürfte der FC wohl einer der ersten Ansprechpartner sein. Kilian wechselte im August 21 zu den Geißböcken, wohl auch auf Wunsch des damals neuen Trainers Baumgart. Der kannte den Innenverteidiger noch aus gemeinsamer Zeit beim SC Paderborn und machte Kilian schnell zum Stammspieler. Nach einer starken ersten Spielzeit, verlief die zweite durchwachsen – auch aufgrund von Verletzungen.

In der vergangenen Spielzeit kam Kilian dann vor seiner Verletzung nur noch auf 13 Einsätze, davon sechs von Beginn an. Und doch werden auch die Kölner Verantwortlichen sehr glücklich über die Rückkehr sein. Dem FC fehlt offenkundig die nötige Breite im Kader – und das auch in der Innenverteidigung. Elias Bakatukanda ist ein großes Talent, doch das ganz große Vertrauen des Trainers genießt der gebürtige Kölner noch nicht. So musste gegen Hertha BSC der nominelle Sechser Eric Martel in der Abwehr aushelfen, nachdem Dominique Heintz angeschlagen vom Platz gegangen war. Die FC-Bosse werden die ersten Einsätze von Luca Kilian wohl mit Spannung verfolgen. Denn mit dieser Personalie werden wohl auch Aktivitäten auf dem Transfermarkt in Sachen weiterer Innenverteidiger zusammenhängen.


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Eric Martel wohl für Frankreich bereit… und damit auch für Münster

Eric Martel bei der U21 des DFB
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Eric Martel wohl für Frankreich bereit… und damit auch für Münster

Eric Martel steht offenbar für das Länderspiel der U21 des DFB gegen Frankreich und damit auch für das Duell des FC gegen Preußen Münster zur Verfügung. Der Kapitän der deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaft war am Freitag gegen Dänemark angeschlagen ausgewechselt worden.

Im letzten Länderspiel des Jahres kann die U21 des DFB offensichtlich auf ihren Kapitän zurückgreifen. Der Mittelfeldspieler sei einsatzbereit heißt es. Eric Martel steht somit wohl auch für das Duell des FC gegen Preußen Münster zur Verfügung.

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Martel hatte sich am Freitag im Länderspiel der U21 gegen Dänemark verletzt. Der Sechser war nach gut 70 Minuten mit dem Knie im Boden hängengeblieben. Der FC-Profi probierte es nochmal, ließ sich aber nur Minuten später auswechseln. Später war der 22-Jährige mit einer dicken Bandage am Oberschenkel zu sehen. Die Sorge, der Mittelfeldspieler könnte einmal mehr nach einem Länderspiel auch bei den Geißböcken ausfallen, groß. Der FC bestätigte gegenüber come-on-fc.com, dass Martel einen schmerzhaften Schlag abbekommen habe. Man stünde im Austausch mit dem medizinischen Staff des DFB. Tatsächlich scheint die Verletzung nicht sonderlich gravieren. Im Härtetest gegen Frankreich (18 Uhr, ProSieben Maxx) wird Martel das Team wieder aufs Feld führen. Für den gebürtigen Bayer wäre es der 22. Einsatz im Trikot des DFB. „Eric Martel hat nach seinem Schlag gegen den Oberschenkel normal trainiert, es ist alles in Ordnung“, sagte Bundestrainer Antonio Di Salvo. 

Lemperle wieder im Training

Auch Jonas Urbig wird wieder in der Anfangsformation stehen. Der Keeper spielte schon gegen Dänemark von Beginn an. Allerdings auch, weil Noah Atubolu aufgrund von Rückenbeschwerden nicht spielen konnte. Der Keeper des SC Freiburg hat aktuell im direkten Duell gegen Urbig eigentlich die Nase vorne und sollte für das Duell gegen Frankreich zurückkehren. Allerdings reiste der Torhüter aufgrund der anhaltenden Probleme von der Nationalmannschaft frühzeitig ab. Ein Einsatz der Kölner Nummer zwei ist somit wahrscheinlich. Allerdings wechselte Di Salvo den Torhüter gegen Dänemark aus und gab dem dritten Torwart Tjark Ernst von Hertha BSC seine Chance. Ob Jan Thielmann von Beginn an zum Einsatz kommt, wird sich erst noch zeigen. Das Kölner Eigengewächs wurde am Freitag zum ersten Mal seit einem Jahr erst eingewechselt. Di Salvo kündigte an, eigentlich nicht viel wechseln zu wollen.

Neben Atubolu ist auch Tim Oermann vom VfL Bochum von der U21 abgereist. Hinter Paul Wanner steht derweil noch ein Fragezeichen. Tim Lemperle wurde wie berichtet nicht nominiert, wäre aber aufgrund seiner Rückenbeschwerden ohnehin ausgefallen. Immerhin stand der Kölner Angreifer am Montag wieder mit der Mannschaft auf dem Platz. Somit dürften sowohl Lemperle als auch Martel für die Begegnung der Geißböcke gegen Münster am Freitagabend zur Verfügung stehen (18.30 Uhr, Sky oder im Liveticker bei come-on-fc.com). Das Lazarett lichtet sich zunehmend.


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Jahresfinale für den FC

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Länderspiele der FC-Profis

Personal-Update: Gleich mehrere Rückkehrer zum Trainingsauftakt

Training beim 1. FC Köln am 18.11.24
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Personal-Update: Gleich mehrere Rückkehrer zum Trainingsauftakt

Der FC ist am Montag in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen Preußen Münster gestartet. Nach wie vor fehlen einige Spieler aufgrund der Reisen mit der Nationalmannschaft. Aber es gibt auch einige Rückkehrer beim 1. FC Köln: Tim Lemperle und Leart Pacarada wieder in Training.

Nach dem verlängerten freien Wochenende hat beim FC die Vorbereitung auf das Spiel am Freitagabend gegen Preußen Münster begonnen. Nach wie vor fehlen einige Spieler. Allerdings gab es auch ein wenig personelle Entspannung beim 1. FC Köln: Tim Lemperle und Leart Pacarada wieder in Training.

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Für den FC hat am Montagvormittag die letzte Phase des Jahres begonnen. In den Wochen bis zur Winterpause stehen insgesamt noch sechs Pflichtspiele auf dem Programm. Am Freitagabend ist der FC zu Gast bei Preußen Münster. Nach wie vor finden die Trainingseinheiten unter erschwerten Bedingungen statt, denn der FC stellt die meister Nationalspieler der 2. Bundesliga ab. Aktuell sind noch acht Spieler mit ihren Teams auf Tour. Eric Martel, sofern er denn zum Einsatz kommt, Jan Thielmann und Jonas Urbig spielen am Dienstag mit der U21 gegen Frankreich, Julian Pauli, Damion Downs und Max Finkgräfe mit der U20 in der Türkei.. Für Mathias Olesen steht am Montag das letzte Nations-League-Spiel mit Luxemburg auf dem Programm, für Denis Huseinbasic am Dienstag die Begegnung mit Bosnien-Herzegowina gegen die Niederlande.

Lemperle und Pacarada wieder dabei

Ein Großteil der Mannschaft wird somit erst am Mittwoch oder Donnerstag am Geißbockheim zurückkehren. Letzteres wäre das Abschlusstraining vor dem Duell gegen Münster. Doch es gibt auch positive personelle Nachrichten. Am Montag standen Tim Lemperle und Leart Pacarada wieder auf dem Trainingsplatz. Lemperle litt in der vergangenen Woche unter Rückenbeschwerden und verpasste dadurch nicht nur das Testspiel gegen den FC Groningen. Der Top-Torjäger der Kölner hätte im fitten Zustand möglicherweise für die U21 nachnominiert werden können. Nun bereitet sich Lemperle mit der Mannschaft auf das kommende Flutlichtspiel vor. Die Nicht-Nominierung des Angreifers hatte offenbar für ein gewisses Unverständnis gesorgt. Denn Lemperle befindet sich in Topform. Allerdings rechtfertigten die weiteren U21-Stürmer ihre Nominierung.

Leart Pacarada hatte sich im Duell gegen Greuther Fürth eine Zerrung im Adduktorenbereich zugezogen. Bei dem Linksverteidiger hatte sich laut Trainer Gerhard Struber auch Flüssigkeit um die Verletzung gebildet. Doch schon in der vergangenen Woche zeigte sich der Trainer optimistisch, dass Pacarada diese Woche zurückkehren könne. Das scheint der Fall zu seine. Ebenfalls im Training befinden sich mit Mark Uth und Luca Kilian zwei Langzeitverletzte sowie Jaka Potocnik, der von dem Trainingscamp mit der U21 Sloweniens zurückgekehrt ist. Dennoch bleiben dem FC nur sehr wenig Einheiten mit der vollen Kapelle. Einmal mehr. Schon nach der vergangenen Länderspielreise mussten die Kölner an einem Freitag ran, einige Spieler kamen nur auf eine Einheit mit dem Team. Auch, wenn die Gründe wohl andere waren, kassierte der FC damals eine 1:5-Klatsche gegen den SV Darmstadt.


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Finkgräfe nominiert

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Kölner Nationalspieler

Der FC startet in das Jahresfinale

Gerhard Struber beim Training des 1. FC Köln
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Der FC startet in das Jahresfinale

Am Montag startet der FC in die letzten Spiele des Jahres. Bis zur Winterpause hat der FC ein vermeintlich machbares Programm vor der Brust. Gerade gegen die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte haben die Geißböcke gepunktet. Das ist aber kein Freifahrtschein für den 1. FC Köln: Diese Gegner stehen für den FC noch an vor der Winterpause.

Vor der Winterpause will der FC den Anschluss an die Aufstiegsplätze halten. Die Voraussetzungen dazu scheinen nicht allzu schlecht zu sein, zumindest ist das Restprogramm der Kölner auf dem Papier durchaus machbar. Einen großen Vorteil vor den Top-Teams gibt es allerdings nicht für den 1. FC Köln: Diese Gegner stehen für den FC noch an vor der Winterpause.

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Während ein Großteil der Kölner Stammspieler mit den Nationalmannschaften unterwegs ist, war für einen weiteren Teil noch einmal Kraft holen vor dem Jahresfinale angesagt. Nun starten die Kölner in den letzten Block vor der Winterpause. Durch die jüngsten beiden Erfolg über Hertha BSC und Greuther Fürth haben sich die Geißböcke wieder in Stellung gebracht. Das Ziel bis zur Winterpause auf Tuchfühlung mit den Aufstiegsplätzen zu sein, scheint realistisch. Dann wollen die FC-Verantwortlichen auf dem Transfermarkt nachrüsten, um im neuen Jahr schlagfertig das Unterfangen Wiederaufstieg anzugehen. Doch die Erfahrung der Begegnungen nach der letzten Länderspielpause ist keine gute. Der FC kehrte mit einer 1:5-Klatsche gegen Darmstadt und einem 1:2 gegen Paderborn zurück, die erste Krise war da.

Auf dem Papier machbare Aufgaben

Das will der FC nun unbedingt vermeiden. „Wichtig ist, dass wir nicht auf eine Art betriebsblind werden. Denn ich finde, dass es trotz der zuletzt positiven Ergebnisse noch viele Aspekte gibt, an denen wir arbeiten müssen“, sagt Timo Hübers. Und zumindest auf dem Papier ist das letzte Hinrundendrittel ein machbares. Für die Kölner steht 2024 nur noch eine Begegnung gegen einen vermeintlichen Aufstiegskandidaten auf dem Spielplan. Der hat es aber in sich. Die Kölner empfangen Ende November Hannover 96. Die Niedersachsen blieben zuletzt zwei Mal in Folge sieglos, führen die Tabelle aber trotzdem an. Mit Preußen Münster und Jahn Regensburg haben die Kölner noch zwei aktuelle Abstiegskandidaten vor der Brust. Zudem stehen noch die traditionsreichen Duelle gegen den 1. FC Kaiserslautern und den 1. FC Nürnberg an. Beides Mannschaften, die sich wie der FC im Dunstkreis der oberen Tabellenplätze bewegen.

Anfang Dezember wartet dann noch das Pokalspiel gegen die Hertha auf den FC. Das Restprogramm scheint machbar, wirklich viel leichter als das der Konkurrenz ist es aber ganz sicher nicht. Spitzenreiter Hannover 96 bekommt es in den letzten Spielen des Jahres beispielsweise mit keinem Team mehr aus der Top-5 zu tun. Der SC Paderborn empfängt am letzten Spieltag des Jahres den Karlsruher SC, der sich aber mit nur einem Sieg aus den vergangenen sieben Liga-Spielen wohl eher in einer Mini-Krise befindet. Der KSC bekommt es neben den Ostwestfalen auch noch mit dem Hamburger SV zu tun, der ebenfalls kriselt, es aber sonst nur noch mit Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel zu tun hat. Fortuna Düsseldorf spielt auch gegen keinen Gegner mehr aus der Top-5. Ein großer Vorteil lässt sich für den FC also eigentlich nicht erkennen.

Formkurve spricht für den FC

Immerhin zeigten sich die Kölner im bisherigen Saisonverlauf stark gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Die einzige Niederlage kassierte der FC gegen Darmstadt, alle anderen fünf Begegnungen gingen an Köln. Die Konkurrenz ließ jeweils mindestens in zwei Begegnungen als favorisiertes Team Federn. Zudem zeigte die Formkurve der Geißböcke zuletzt nach oben. Im Gegensatz zu einigen Teams aus der Top-5. Im vergangenen Block konnte bis auf Hannover kein Aufstiegskandidat mehr als ein Spiel gewinnen. Am Ende des Tages zählen aber auch hier nur die Ergebnisse. Wie schwer die Aufgaben für die vermeintlichen Topfavoriten gegen Underdogs sind, zeigt sich sehr gut am Beispiel des kommenden Kölner Gegners. Preußen Münster hat schon alle fünf Top-Teams gespielt. Gewinnen konnte gegen den Aufsteiger aber einzig der HSV.

Nach dem Abstieg im Mai und den beiden harten Transferphasen ohne Neuverpflichtungen steht also nun das Finale eines bitteren Kölner Jahres auf dem Programm. Timo Hübers geht das Jahresfinale optimistisch an. „Wir haben gesehen, wie beflügelnd Siege sein können und dass es sich lohnt, alles dafür zu investieren“, so der Kölner Kapitän.


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Entwarnung bei Martel

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Länderspiele der FC-Profis

Wenige Torschüsse, zu viele Tore – diese Bilanz spricht dann doch für den Torwart-Wechsel

Jonas Urbig und Marvin Schwäbe beim Training
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Wenige Torschüsse, zu viele Tore – diese Bilanz spricht dann doch für den Torwart-Wechsel

Seit zwei Wochen steht nun Marvin Schwäbe beim FC im Kasten. Die Bilanz kann sich mit drei Begegnungen ohne Gegentor sehen lassen. Dennoch wird über die Personalie auch weiterhin diskutiert. Dabei könnte eine Bilanz die Entscheidung durchaus untermauern beim 1. FC Köln: Die wenigsten Torschüsse zugelassen, viele Tore kassiert.

20 Gegentreffer stehen auf dem Konto von Jonas Urbig, null auf dem von Marvin Schwäbe. Doch der Youngster war bei nahezu allen Toren chancenlos. Eine andere Rechnung hingegen könnte die Wahl der Nummer eins jedoch festigen beim 1. FC Köln: Die wenigsten Torschüsse zugelassen, zu viele Tore kassiert.

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Jonas Urbig war durchaus zufrieden mit seiner Leistung. Der Kölner Keeper stellte nach dem Erfolg der deutschen U21 fest, dass er endlich mal wieder zu Null gespielt habe. So wie zuvor beim FC sein Pendant Marvin Schwäbe. Drei Mal. Eigentlich hätte die Begegnung des 1. FC Köln gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth am vergangenen Spieltag schon in der Anfangsphase eine ganz andere Wendung nehmen müssen. Eigentlich, denn Schwäbe bewies mit einer beeindruckenden Parade gegen den Stürmer Noel Futkeu, warum er aktuell das Vertrauen als Nummer eins beim FC genießt. Der Fürther Angreifer, der einst für die U21 des FC auflief, rannte alleine auf den Kölner Keeper zu, der machte sich wiederum groß und hielt weltklasse. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass Futkeu mit dieser Chance eher fahrlässig umging und Schwäbe sonst nicht wirklich viel zu tun bekam.

Urbig mit nur einem Fehler gegen den HSV

So wird wohl auch weiterhin darüber diskutiert, ob der Grund für die drei Begegnungen ohne Gegentreffer tatsächlich an der Leistung des Torhüters, an der defensiven Ausrichtung der Mannschaft oder vielleicht doch an der Offensivschwäche der Gegner gelegen haben. Die Diskussionen, ob Schwäbe oder Urbig, reißen in den sozialen Medien jedenfalls nicht ab. Die Befürchtung, Jonas Urbig könnte nun verprellt oder degradiert den Verein frühzeitig verlassen, sind sicher nicht unbegründet. Nur rein aus dieser Sorge heraus den Torwart aber aufzustellen, wäre sicherlich auch falsch. Wie Christian Keller erst unlängst wiederholte, kommt es beim FC auf das Leistungsprinzip an. Und wer da aktuell die Nase vorne hat, sollte eigentlich nur der Trainer entscheiden, immerhin arbeitet dieser täglich mit den Spielern. Der aktuelle Erfolg gibt der Entscheidung pro Schwäbe natürlich recht.

Drei Pflichtspiele zu Null in Serie gab es zuletzt vor anderthalb Jahren – auch da hieß der Torhüter Marvin Schwäbe. Und dennoch darf die Frage erlaubt sein, warum der Keeperwechsel vollzogen wurde. Immerhin betonten sowohl Keller als auch Gerhard Struber, dass sich Urbig nichts habe zu Schulden kommen lassen (abgesehen von dem HSV-Gegentor), stark trainiere und zudem ein Torhüter nur so gut sein kann, wie es die jeweilige Abwehr zulässt. Und aktuell lässt die Kölner Defensive nicht sonderlich viel zu. Doch gerade dieses Argument stimmt nicht so ganz und verzerrt die Torwartdiskussion. Denn auch wenn die Kölner in der Zweikampfquote – gerade am Boden – zu den Schlusslichtern der Liga gehören und die Abwehr in den Begegnungen gegen unter anderem Karlsruhe und Darmstadt vogelwild wirkten, so richtig schlecht ist die Kölner Defensive wahrlich nicht.

FC mit den wenigsten zugelassenen Torschüssen, aber vielen Gegentoren

Zumindest nicht, was die im Fußball wohl nicht ganz unerhebliche Anzahl an zugelassenen Torschüssen betrifft. Denn die Kölner haben in der Liga nach zwölf Spieltagen gut 110 Abschlüsse erlaubt, also noch nicht einmal zehn pro Spiel. Auf Platz zwei folgt die Hertha mit fast 150, also rund 13 Torschüsse pro Spiel. Der Schnitt liegt in der Liga bei nahezu 14 zugelassenen Versuchen. Auch bei den Schüssen innerhalb der Box erreicht der FC den Bestwert. Bei den Abschlüssen direkt aufs Tor belegen die Geißböcke mit 51 Rang zwei, hinter Ulm mit 50. Wirklich schlecht verteidigt die Kölner Defensive also ganz offensichtlich nicht. Demgegenüber stehen dann allerdings 20 Gegentreffer – nur fünf Mannschaften kassierten mehr. Und wenn man nun Schüsse und Tore ins Verhältnis setzt, schneidet der FC überraschend schlecht ab.

Nun geht ganz sicher tatsächlich nur der Treffer gegen den HSV wirklich auf die Kappe von Urbig, der junge Keeper war wohl bei den weiteren Gegentoren chancenlos und doch ist die Gegentor-Bilanz des Torhüters bemerkenswert. So ließ die Kölner Defensive in den ersten zehn Spieltagen genau 100 Schüsse auf das Kölner Tor zu, der FC kassierte 20 Gegentreffer. Rein mathematisch ist also jeder fünfte Versuch des Gegners ein Treffer. Eine ähnliche Bilanz weist einzig Jahn Regensburg auf (30 Gegentore bei 150 Versuchen). Bei Fortuna Düsseldorf führt nur jeder 14. Versuch zum Tor – Bestwert. Im Schnitt führt in der 2. Bundesliga jeder achte Abschluss zum Gegentreffer. Der FC lag und liegt also deutlich unter diesem Schnitt.

Weniger als jeder dritte Versuch war ein Treffer

Allerdings kamen von den 100 Abschlüssen auch nur 47 direkt auf das Kölner Tor. Weniger Torschüsse auf den Kasten ließen nur Ulm und Hannover 96 zu. Bei 47 Versuchen bedeuten 20 Gegentreffern einen Schnitt von 2,35 Abschlüsse pro Tor. Das heißt deutlich weniger als jeder dritte Versuch des Gegners landete in den ersten zehn Saisonspielen auch im Kölner Kasten. Bei Hannover 96 war es dagegen fast jeder achte Versuch. Der FC ist mit diesem Wert nicht das Schlusslicht der Liga. Der Wert von Regensburg liegt bei 2,26, Darmstadt kommt auf 2,28 und Braunschweig auf 2,3, doch die Kölner liegen damit auch hier deutlich unter dem Schnitt von 3,1 und vor allem im unteren Drittel der Zweitligisten.

Dabei entsprach der xGoals-Wert der Gegner in den meisten Fällen auch der Anzahl der Gegentore. Die Qualität der Chancen ließ also die jeweiligen Treffer auch erwarten. Einzig gegen den SV Darmstadt und den Karlsruher SC fiel die Bilanz deutlich höher aus als die erwartbaren Gegentreffer. Gut möglich, dass die Kölner Defensive also dann doch gerade in der Gefahrenzone zu viel ermöglichte. Sicher war Urbig bei nahezu sämtlichen Gegentoren ohne große Chance. Auf die Gegentreffer-Bilanz mussten die Kölner jedenfalls reagieren. Und das nicht nur auf dem Torhüterposten. Und die jüngsten Maßnahmen geben Trainer und Team recht. Zuletzt ließ die FC-Hintermannschaft nur noch 13 Abschlüsse zu, ein Treffer war bekanntlich nicht dabei.


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Der heimliche Matchwinner

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle muss pausieren