Reise in die Vergangenheit: Das Spiel gegen Leicester City wird für mehrere FC-Profis ganz besonders

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Reise in die Vergangenheit: Das Spiel gegen Leicester City wird für mehrere FC-Profis ganz besonders

Wenn der FC am Abend gegen Leicester City antritt, ist es für ein paar Akteure auf Seiten der Geißböcke nicht einfach nur ein Testspiel. Denn es gibt enge Verbindungen zwischen dem Austragungsort oder dem Gegner und einigen Fußballern auf Seiten des 1. FC Köln: Das Spiel gegen Leicester wird für mehrere Spieler besonders.

Wenn am Freitag in Graz der Ball rollt, dürften sich ein paar Spieler des FC ganz besonders freuen. Zwei Akteure, die mit dem Gegner verbunden sind, und zwei Rückkehrer in die Heimat laufen wahrscheinlich am Freitag im Test auf für den 1. FC Köln: Das Spiel gegen Leicester wird für mehrere Spieler besonders.

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Es war ein sehr schwerer Moment vor etwa einem Jahr für Florian Kainz. Damals stand er kurz davor, mit dem 1. FC Köln in die Steiermark ins Trainingslager zu fahren, ganz in der Nähe seiner Heimat. Aber dazu sollte es nicht kommen. „Das war letztes Jahr schon extrem bitter. Ich habe mich einen Tag vor dem Trainingslager im Testspiel verletzt, dann bin ich operiert worden. Ich hatte mich schon sehr gefreut. Denn ich war hier schon vor 15 Jahren mit Sturm Graz im Trainingslager“, erzählt der Mittelfeldspieler nun im Interview mit come-on-fc.com. Dieses Jahr hat der 32-Jährige allerdings mehr Glück gehabt. Erneut fährt der FC zum Trainingslager in die Steiermark und dieses Mal ist Kainz mit dabei. Dabei hat er wohl schon ein paar Mal in Erinnerungen an früher geschwelgt. Zum Beispiel im Teamhotel, indem der Österreicher bereits vor über einem Jahrzehnt zu Gast war: „Im Keller hängen noch Fotos von 2010 und 2011, auf denen ich zu sehen bin. Das ist schon lustig.“

Rückkehr an alte Wirkungsstätte

Ein Highlight wird für Kainz daher auch das Spiel gegen Leicester City. Denn der Test wird in der Merkur Arena in Graz ausgetragen. Also in dem Stadion, wo er selber mit 17 Jahren sein Profidebüt für Sturm Graz gefeiert hat. Davor hatte der Linksaußen schon seit er sechs Jahre alt war für den Verein gespielt. Umso schöner ist es natürlich für ihn, jetzt nochmal in seiner Heimat aufzulaufen. „Ich freue mich einfach, dass wir hier sind und zum Testspiel dann auch ein paar bekannte Gesichter kommen – Freunde, aber auch Familie“, so Kainz.

Aber er ist nicht der einzige FC-Profi, für den das Spiel in der Merkur Arena eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte ist. Bis vor einem halben Jahr spielte auch Jusuf Gazibegovic noch bei Sturm Graz. Erst im Winter war er nach Köln gewechselt. Damals fand der Rechtsverteidiger emotionale Abschiedsworte, nachdem er zuvor über vier Jahre für die Österreicher gespielt hatte: „Meine Zeit in Graz war unglaublich und wird für immer in meinem Herzen bleiben. […] Danke an meine Mitspieler, alle im Verein und die großartigen Fans – danke, Schwoaze!“ Nun kann der 25-Jährige noch einmal in seinem alten Stadion auflaufen, wenn auch dieses Mal für den FC.

Zieler trifft auf Ex-Verein

Ron-Robert Zieler hat zwar noch nicht für Sturm Graz gespielt, aber dafür für den Kölner Gegner Leicester City. So sagte er bereits in der Halbzeitpause des Duells mit Fortuna Köln im Livestream des 1. FC Köln, dass das Spiel für ihn „auch natürlich besonders ist, weil ich ein Jahr bei Leicester war.“ 2016/17 stand der Keeper bei den Foxes unter Vertrag. Damals konnte er sich aber nicht gegen seinen Konkurrenten im Tor Kasper Schmeichel durchsetzen. Nun dürfte der Weltmeister von 2014 beim Aufeinandertreffen bestimmt auf ein paar alte Bekannte bei Leicester City treffen.

Neben Zieler hat auch Isak Johannesson eine besondere Verbindung zu Leicester City. Denn sein Vater Johannes Karl Gudjonsson spielte zwischen 2004 und 2006 für den Premier League-Absteiger. Da war der heute 22-Jährige gerade mal ein bis drei Jahre alt. Dass die Zeit aber bei ihm trotzdem hängen geblieben ist, zeigt ein Fakt, den der Mittelfeldspieler in seinem Steckbrief auf der Seite des 1. FC Köln verrät: Das erste Trikot, dass er jemals besessen hat, ist eines seines Vaters aus der Zeit bei Leicester City. Der Verein begleitet ihn also schon, seit er denken kann. Und somit dürfte es für ihn jetzt bestimmt etwas besonderes sein, genau gegen diesen Club selber spielen zu dürfen.

Die Verletzung von Julian Pauli erhöht den Transfer-Druck

Julian Pauli verletzt sich beim Training in Bad Waltersdorf
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Die Verletzung von Julian Pauli erhöht den Transfer-Druck

Spätestens mit der Verletzung von Julian Pauli besteht besonders dringender Handlungsbedarf. Der 1. FC Köln muss in der Innenverteidigung nachlegen. Der Plan bestand ohnehin, nur wird er nun noch dringlicher.

Julian Pauli musste das Trainingslager abbrechen, befindet sich längst wieder in Köln. Der 1. FC Köln muss in der Innenverteidigung nachlegen.

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Der Zweikampf sah auf den ersten Blick gar nicht so hart aus. Doch Luca Kilian und Julian Pauli trafen in einer Überzahl-Spielform offenbar so blöd aufeinander, dass der Kölner Youngster verletzt auf dem Boden liegenblieb. Die Erstversorgung erfolgte zwar schnell, die Behandlung dauerte dagegen umso länger und schon da deutete sich an, dass Pauli erst einmal nicht weitermachen könnte. Spätestens als der Innenverteidiger vom Kölner Staff gestützt den Platz im Thermenstadion in Bad Waltersdorf verließ, war klar, dass mindestens das Trainingslager für das Kölner Eigengewächs beendet war. Und tatsächlich: Pauli reiste noch am Donnerstag gemeinsam mit Youssoupha Niang zurück nach Köln zur Untersuchung. Niang wird aufgrund einer Schulterverletzung vorerst ausfallen.

Fragezeichen im Defensivverbund

Die genaue Diagnose steht aktuell noch aus, nur ließen die Szenen im Thermenstadion nichts gutes vermuten. Pauli dürfte den Kölnern mit einer Sprunggelenkverletzung erst einmal einige Wochen fehlen. Und spätestens mit dem Ausfall des 20-Jährigen wird noch einmal deutlich, wie dringend die Kölner auf dem Innenverteidiger-Posten nachbessern müssen. Denn aktuell verfügt der Kader der Geißböcke über vier komplett fitte Innenverteidiger. Allerdings ist noch nicht abzusehen, wann Luca Kilian wieder zu 100 Prozent einsetzbar ist und wie er sich nach zwei Kreuzbandrissen innerhalb eines Jahres wieder in die Mannschaft und den Wettkampf einfügt. Neo Telle wurde von Trainer Lukas Kwasniok erst einmal zurück in den Nachwuchsbereich geschickt. Zwar nannte der Trainer keine Namen, aber der Coach hatte zuletzt betont, dass einige Spieler vielleicht noch nicht so weit seien – möglicherweise eben auch Telle.

Legt der FC noch einmal nach?

Timo Hübers dürfte unter Kwasniok gesetzt sein, unumstritten ist der Abwehrspieler aber ganz sicher auch nicht. In der vergangenen Spielzeit schlichen sich immer wieder Fehler beim Kapitän ein. Joel Schmied erwischte ebenfalls nicht den besten Start nach seiner Ankunft beim FC im vergangenen Winter und muss demnach seine Bundesligatauglichkeit erst einmal beweisen. Das hat Dominique Heintz zwar schon getan, allerdings gibt es bei so manchem Fan doch Zweifel, ob es für den Routinier noch einmal zu einem Stammplatz in der Bundesliga reicht. Thomas Kessler und Kwasniok hatten in der jüngeren Vergangenheit immer wieder betont, dass auf der Innenverteidiger-Position Handlungsbedarf bestehe. Die Not hat sich nun ganz sicher noch einmal vergrößert.

Julian Pauli und Luca Kilian knallen unglücklich zusammen

In den vergangenen Tagen wurde Ahmetcan Kaplan immer wieder als mögliche Verstärkung genannt. Doch die Ablöseforderungen von Amsterdam sollen zu hoch sein. Ajax fordert offenbar rund sechs Millionen Euro – zu viel für den FC. Nun bringt die „Bild“ ein weiteres Mal Calvin Brackelmann ins Gespräch. Der Abwehrspieler des SC Paderborn stand und steht wohl nun wieder auf der Kölner Liste.

„Ich habe meine Rolle gefunden“ – Jan Thielmann über die EM, Lukas Kwasniok und seine Zukunft

Jan Thielmann im Interview mit come-on-fc.com
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„Ich habe meine Rolle gefunden“ – Jan Thielmann über die EM, Lukas Kwasniok und seine Zukunft

Nach seinem Sonderurlaub arbeitet auch Jan Thielmann nun wieder mit der Mannschaft. come-on-fc.com sprach mit dem Spieler des 1. FC Köln: Jan Thielmann spricht über seine Rolle und seine Zukunft.

In den vergangenen Spielzeiten wurde der 23-Jährige auf verschiedenen Positionen ausprobiert. Das Experiment hat nun offenbar ein Ende beim 1. FC Köln: Jan Thielmann spricht über seine Rolle und seine Zukunft.

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Herr Thielmann, können Sie sich mit dem Titel des Vize-Europameisters mittlerweile anfreunden oder überwiegt die Enttäuschung über das verlorene Finale?

Jan Thielmann: Es ist für uns schon ein bitteres Ende gewesen, weil wir schon das Gefühl hatten, den Titel holen zu können. Wir wussten, wir haben eine gute Mannschaft und können weit kommen. Deshalb war es insgesamt eine sehr gute und lehrreiche EM für uns. Darauf können wir stolz sein.

Trotz des Erreichens des Endspiels lief die EM für Sie persönlich vermutlich nicht wie gewünscht. Sie hätten sich sicher mehr Spielzeit erhofft…

Natürlich sind wir Fußballer, um Fußball zu spielen. Wir wollen auf dem Platz stehen, um der Mannschaft zu helfen. Bei so einem Turnier geht es aber auch um Rollen außerhalb des Platzes und ich habe meine Rolle gefunden. Es gibt zahlreiche Geschichten über Spieler mit wenig Einsatzzeit, die aber dennoch einen großen Impact hatten. Meine Rolle war dieses Mal eine andere.

Sie haben nach dem letzten Spiel Ihr Trikot an den Bundestrainer übergeben. Welche Bedeutung hatte diese Geste?

Ich wollte ihm nach meinem letzten Spiel einfach meinen Dank und meinen Respekt aussprechen.

„Es ist schon sehr anspruchsvoll“

Und nur zwei Wochen später heißt es jetzt Vollgas unter dem neuen Trainer beim FC. Wie ist ihr erster Eindruck von Lukas Kwasniok?

Er ist sehr proaktiv, ist mitreißend. Ich habe jetzt die ersten Einheiten unter ihm absolviert. Es ist schon sehr anspruchsvoll – und es wird viel gelaufen.

Linton Maina im Zweikampf mit Jan Thielmann
Jan Thielmann im Zweikampf mit Linton Maina

Überhaupt scheint es dieser Tage sehr intensiv zu sein…

Es ist wirklich sehr intensiv, aber wir müssen uns bestmöglich auf die Saison vorbereiten. Ich bin erst seit ein paar Tagen dabei und muss mich dem Energielevel noch anpassen.

Der Coach hat zuletzt betont, dass er Sie durchaus in der Offensive sieht. Welche Rolle hat er für Sie eingeplant? Gab es schon ein Gespräch?

Wir haben während der EM kurz telefoniert und Lukas hat mir ein wenig von seinen Plänen erzählt. Ich freue mich darauf, dass ich wieder offensiver spielen kann.

Sie haben immer betont, dass sie dort spielen, wo Sie der Trainer aufstellt und sind bekannt dafür, dass Sie sich – wie ja auch in der U21 des DFB – immer in den Dienst der Mannschaft stellen. Woher kommt diese Einstellung?

Das ist eine Einstellung, die mir meine Eltern schon in die Wiege gelegt haben. Fußball spielen mit einer Mannschaft macht immer mehr Spaß als für sich alleine. Wenn die ganze Mannschaft Erfolg hat, ist es schon ein besseres Beisammensein. Ich bin da, um einfach alles zu geben – auch für meine Teamkollegen.

Tatsächlich konnte man in den vergangen zwei Jahren das Gefühl gewinnen, dass sie ziemlich durchgereicht wurden. Unter Steffen Baumgart erstmals in die Defensive, unter Timo Schultz von Sturmspitze bis Abwehr nahezu überall. In Ihrer Vita fehlen als Feldspieler wohl nur IV und LV. Das hat etwas von Allzweckwaffe. Dennoch dürfte einen Spieler mit so viel Offensivdrang die defensive Position schon ziemlich genervt haben…

Nerven würde ich vielleicht nicht sagen. Aber es fühlt sich schon besser an, wenn man auf der Position eingesetzt wird, auf der man sich besonders wohl fühlt und weiterentwickeln kann. Gerade wenn es dann auch auf einer Seite erfolgreiche Duos gibt. So wie damals Jonas Hector und Florian Kainz, die genau wussten, was der andere tut.

Ich bin ein großer Fan von Konkurrenzkampf“

Nach der Paderborn-Niederlage kam Unruhe auf und die taktische Wende. Auch für Sie persönlich. Wie haben Sie die Phase erlebt?

Wir haben zu Beginn der Saison guten Fußball gespielt, aber schlechte Ergebnisse eingefahren. Dann haben wir es umgedreht, Ergebnisse eingefahren, aber schlecht gespielt. Fußball ist ein Ergebnissport – und bis zum Winter haben wir dann ja tatsächlich kein Spiel mehr verloren.

Zwei Spieltage vor Saisonende gab es dann personelle Veränderungen. War dieser Impuls noch einmal nötig?

Man kann im Nachhinein sicher nicht sagen, ob es anders gekommen wäre, wenn es den Wechsel nicht gegeben hätte. Ich glaube, wir hätten den Aufstieg auch mit Gerhard Struber schaffen können. Wir hatten dann ein glückliches Ende.

Jetzt spielen Sie wieder offensiv. Mit Linton Maina, Florian Kainz, Said El Mala und Jakub Kaminski hat der Kölner Kader gleich mehrere Spieler, die etatmäßig links spielen, aber durchaus auch auf den rechten Flügel ausweichen können. Wie schätzen Sie die Konkurrenzsituation ein?

Ich bin ein großer Fan von Konkurrenzkampf. Denn er fördert die eigene Leistung und die vom Team. Es macht Spaß, sich mit den anderen zu messen. Man will dem Trainer schon etwas zeigen.

Mit noch jungen 23 Jahren kommen Sie schon auf 158 Pflichtspiele für den 1. FC Köln und ohne ihr Verletzungspech hätten es noch durchaus mehr sein können. In der ewigen Liste der Kölner lassen Sie Spieler wie Anthony Modeste hinter sich, können in dieser Spielzeit Lukas Podolski oder Thomas Häßler überholen – ist das eine Statistik, auf die Sie schauen?

Es ist natürlich eine schöne Statistik. Es ist doch immer ein gutes Zeichen, wenn man viele Spiele für einen Verein macht. So kann man auch eine gewisse Bindung zum Verein, zur Stadt und zu den Fans aufbauen.

Sie werden aber schon seit einigen Jahren immer wieder als eine mögliche Kölner Identifikationsfigur gehandelt. Ist das eine Rolle, die Ihnen gefällt?

Natürlich habe ich inzwischen schon ein paar Spiele auf dem Buckel. Vielleicht identifiziert man sich leichter mit einem Spieler, der lange dabei ist.

„Eine Bucket List habe ich nicht“

Sie haben immer wieder betont, wie viel Ihnen der FC bedeutet, wie wohl Sie sich fühlen. Wie groß ist die Liebe? Ihr Vertrag läuft noch bis zum kommenden Sommer. Gab es schon Gespräche? Gibt es einen Plan?

Unsere Beziehung geht noch mindestens ein Jahr. Und wir sprechen mit Sicherheit und wenn es dann beidseitig passt, dann wird das auch öffentlich gezeigt (lacht).

Während der EM wurde dann von einem Interesse von RB Leipzig berichtet.

Es ist auf jeden Fall eine große Ehre, wenn so ein Verein Interesse zeigt.

Timo Hübers sprach vor einigen Wochen offen davon, während seiner Karriere auch gerne noch im Ausland zu spielen. Gibt es noch Stationen, die Sie auf Ihrer Bucket List haben? Welche wären das, wenn Sie freie Fahrt hätten?

Eine Bucket List habe ich nicht. Wenn ich sie hätte, würde darauf stehen, möglichst gesund zu bleiben, sich nicht zu verletzten oder viele Spiele zu machen. Ich habe keine Traumvereine, bei denen ich unbedingt auflaufen muss.

Das Gespräch führte Simon Bartsch

Kooperation mit der NFL: 1. FC Köln geht Partnerschaft mit Detroit Lions ein

Mark Uth und Marvin Schwäbe mit Spielern der Detroit Lions
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Kooperation mit der NFL: 1. FC Köln geht Partnerschaft mit Detroit Lions ein

Der 1. FC Köln geht eine Partnerschaft mit den Detroit Lions ein. Das gab der Verein am Donnerstagnachmittag bekannt. Durch die Kooperation soll die globale Reichweiter ausgebaut werden.

Schon vor einigen Wochen geisterten die ersten Eindrücke durch sie Sozialen Medien, nun gibt es die offizielle Meldung: Der 1. FC Köln geht eine Partnerschaft mit den Detroit Lions ein. Der Bundesligist und der NFL-Club wollen so mehr Reichweite erzielen und gleichzeitig das Fan-Engagement in Deutschland und den USA steigern.

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Im Rahmen der Kooperation werden werden die beiden Vereine auch Football-Camps auf dem Trainingsgelände des 1. FC Köln für Football-begeisterte Kinder und Jugendliche ausrichten. Darüber hinaus wird es Gewinnspiele und Kommunnikationsaktivitäten geben. „Neue Kooperationen sind ein elementarer Baustein, um neue Impulse zu gewinnen, neue Perspektiven einzunehmen und neue Zielgruppen zu erschließen. Mit den Detroit Lions haben wir hier einen idealen Partner gefunden, um wechselseitig unsere globalen Reichweiten auszubauen und das Fan-Engagements zu vertiefen“, sagt FC-Geschäftsführer Philipp Liesenfelt. „Köln und Detroit verbindet nicht nur der Sport, sondern auch die Geschichte als wichtiger Standort der Automobilindustrie, die in beiden Städten mit der Geschichte des Automobilherstellers Ford verbunden ist.“

Deutschland großer Markt für die NFL

Tatsächlich ist Detroit mit dem Interesse einer Kooperation auf den FC zugekommen. Außerhalb von Nordamerika ist Deutschland offenbar der größte Markt für die NFL. „Die Partnerschaft mit dem 1. FC Köln bietet für die Detroit Lions die Chance, die Popularität bei den FC-Fans zu steigern und dabei die Begeisterung für den American Football zu wecken. Umgekehrt kann der 1. FC Köln dank der Zusammenarbeit die Zielgruppe der Football-Fans in Deutschland für den Fußball erschließen und vom stark wachsenden Interesse an der NFL profitieren“, heißt es in der Meldung der Geißböcke.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir unsere erste internationale strategische Partnerschaft mit dem 1. FC Köln starten, um zwei starke Fangemeinschaften miteinander zu verbinden“, sagt Ashton Mullinix, Senior Vice President of Consumer Revenue & Analytics bei den Detroit Lions. „Diese Zusammenarbeit bringt zwei Teams mit einer stolzen Geschichte zusammen. Beide Vereine haben ihre Ligen in ihren jeweiligen Ländern geprägt und verfügen über tiefe kulturelle Wurzeln. Wir freuen uns darauf, den American Football weltweit weiterzuentwickeln und für unsere Fans in den USA und in Deutschland tolle Erlebnisse zu schaffen.“

Eric Martel bleibt beim 1. FC Köln

Eric Martel nach dem Spiel gegen Kaiserslautern
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Eric Martel bleibt beim 1. FC Köln

Der FC kann offenbar eine drohende Vakanz zu den Akten legen. Eric Martel wird dem 1. FC Köln wohl erhalten bleiben. Der 23-Jährige äußerte sich am Rande des Trainingslagers in Bad Waltersdorf zu seiner Zukunft.

Thomas Kessler hatte für das Trainingslager in Bad Walterdorf ein Gespräch mit seinem Sechser angekündigt. Das hat nicht nur stattgefunden, es scheint auch gefruchtet zu haben. Eric Martel wird dem 1. FC Köln wohl erhalten bleiben.

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Eric Martel zählt neben Jan Thielmann und Said El Mala zu den drei Nachrückern, die verspätet in die Saisonvorbereitung beim 1. FC Köln gestartet sind. Der 23-Jährige hatte nach seinem Einsatz bei der U21-Europameisterschaft noch drei Wochen Sonderurlaub und stieß erst zur Abreise ins Trainingslager zu den Geißböcken. „Die waren auch bitter nötig“, so der Sechser. FC-Trainer Lukas Kwasniok zeigte sich erfreut über die Rückkehrer im Team. Man merke die Laufbereitschaft und den Willen der Neuankömmlinge und dies wirke sich auch auf den Rest der Mannschaft aus, so der Tenor des Coaches. Und ganz offensichtlich wird der Trainer auch weiterhin von diesen Eigenschaften profitieren können. Denn Eric Martel wird dem FC zumindest für diese Saison noch erhalten bleiben „Wie ich schon gesagt habe, ich fühle mich hier sehr wohl. Ich spiele unfassbar gerne im Kölner Stadion“, so Martel. „Es macht mir jeden Tag Freude. Ich habe keine Ambitionen wegzugehen.“

Martel bleibt wohl beim FC

Damit enden wohl vorerst auch die Spekulationen um einen Wechsel. Martel war zuletzt mit dem AC Florenz in Verbindung gebracht worden. „Die Jungs machen da ihre Späße drüber. Aber in den Medien wird immer viel geschrieben, das darf man nicht alles glauben“, sagte der 23-Jährige. Auch über einen Wechsel zum SC Freiburg wurde spekuliert. Es ist aber auch davon auszugehen, dass es weitere Interessenten aus dem In- und Ausland gegeben hat. Möglicherweise entsprachen potenzielle Angebote aber nicht den Vorstellungen der Kölner, die wiederum dem Vernehmen nach bei einer entsprechenden Summe einem Abschied zugestimmt hätten. Für den FC ist Martel von großer Bedeutung. Der ehemalige Kapitän der U21-Nationalmannschaft gilt im Team als Leader und war in der vergangenen Saison nicht nur beim FC ein Leistungsträger, der 23-Jährige war einer der besten Spieler der zweiten Liga.

Nicht umsonst hat man beim FC auch auf eine Vertragsverlängerung gehofft. Diese ist alles andere als ausgeschlossen. „Der FC würde sehr gerne mit mir verlängern. Ich habe jetzt aber erst einmal gesagt, dass ich die Hinrunde abwarten will. Ich will schon sehen, wie sich das Ganze hier entwickelt“, so Martel. „Dann werden wir uns noch einmal zusammensetzen und dann noch einmal darüber reden.“ Eine Vertragsverlängerung schließe Martel definitiv nicht aus. Gespräche hatte unterdessen mit Trainer Lukas Kwasniok gegeben. Schon während der EM habe es Kurznachrichten mit Glückwünschen sowie ein Telefonat gegeben. Zudem habe der Coach Martel auch die künftige Rolle erklärt. So soll der 23-Jährige „mehr Verantwortung hier in der Gruppe übernehmen“ und „auch ein wichtiger Bestandteil in der Mannschaft weiterhin sein.“

Schockmoment bei Julian Pauli – Schreckmoment bei Ragnar Ache beim 1. FC Köln

Julian Pauli wird im Training des 1. FC Köln behandelt
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Schockmoment bei Julian Pauli – Schreckmoment bei Ragnar Ache beim 1. FC Köln

Am sechsten Tag des Trainingslagers in Bad Waltersdorf gibt es erneut personelle Veränderungen auf dem Platz. Neben einem Rückkehrer gab es auch Abreisen. Und einen Verletzungsschock beim 1. FC Köln: Julian Pauli muss verletzt vom Platz.

Schock im Trainingslager des 1. FC Köln: Julian Pauli muss verletzt vom Platz. Der Abwehrspieler verletzte sich bei einem Zweikampf und musste gestützt vom Platz.

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Direkt zu Beginn der Trainingseinheit am Donnerstagmorgen gab es einen Schreckmoment auf dem Trainingsplatz im Thermenstadion. Bei einer Spielform sank Julian Pauli zu Boden und musste auf dem Platz behandelt werden. Für den Abwehrspieler der Geißböcke ging die Trainingseinheit nicht mehr weiter. Von zwei FC-Physios gestützt verließ Pauli den Platz, konnte seinen linken Fuß nicht aufsetzen. Eine Diagnose steht noch aus. Dass der 20-Jährige am Freitagabend im Testspiel gegen Leicester City mit auflaufen wird, ist allerdings wohl eher nicht zu erwarten. Pauli hatte bislang einen starken Eindruck in den Testspielen hinterlassen. Auch im Trainingslager zog der Youngster voll mit. Nur wenige Minuten später musste auch Stürmer Ragnar Ache auf dem Platz am Fuß behandelt werden. Für den Kölner Neuzugang ging es allerdings vorerst weiter.

Ragnar Ache wird im Training behandelt
Auch Ragnar Ache musste behandelt werden

Schwäbe wieder im Einsatz

Doch es gibt auch gute Neuigkeiten vom Platz. Marvin Schwäbe, der zuletzt wegen Magen-Darm-Problemen pausieren musste, ist zurück im Training. Der Keeper war bei der Einheit komplett dabei, trainierte aber bei den Spielformen individuell. Dafür fällt Youssoupha Niang mit Schulterproblemen aus. Ebenfalls nicht mehr mit dabei sind Luis Hauser und Etienne Borie. Die beiden Nachwuchskräfte reisten bereits am Mittwoch aus dem Trainingslager ab. Hauser und Borie werden am Samstag im Kader der U21 im Spiel gegen den 1. FC Bocholt stehen. Es ist das erste Pflichtspiel des Kölner Nachwuchses in der aktuellen Saison. Jacob Christensen trainiert weiterhin individuell. Wieder voll integriert ist Luca Kilian, der mittlerweile die Einheiten komplett absolviert.

Kaplan, Gregoritsch, Scienza: Das ist an den möglichen Transfergerüchten rund um den 1. FC Köln dran

FC-Sportdirektor Thomas Kessler
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Kaplan, Gregoritsch, Scienza: Das ist an den möglichen Transfergerüchten rund um den 1. FC Köln dran

Bereits sechs Neuzugänge hat der FC diesen Sommer verpflichtet. Trotzdem möchte sich der Verein weiter verstärken. Daher gibt es auch noch einige Gerüchte über weitere Verpflichtungen beim 1. FC Köln: Das ist an den aktuellen Transfergerüchten dran.

Es ist eine sehr arbeitsreiche Zeit für FC-Sportdirektor Thomas Kessler. Nachdem er bereits einige Verpflichtungen perfekt gemacht hat, ist er speziell in der Defensive und im Sturm noch auf der Suche nach weiteren Verstärkungen. Und Gerüchte, an wem der Verein dran sein soll, gibt es einige beim 1. FC Köln: Das ist an den aktuellen Transfergerüchten dran.

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Michael Gregoritsch: Der 31-Jährige von SC Freiburg könnte die gesuchte Verstärkung im Sturm sein. Nach come-on-fc-Informationen wurde der Spieler den Kölner angeboten. Aktuell gibt es aber kein konkretes Interesse der Geißböcke. So ist auch fraglich, wie gut Gregoritsch in Lukas Kwasnioks Spielsystem passt. Der Österreicher ist eher ein Wandspieler, der Bälle festmachen kann, und weniger der bewegliche Stürmertyp, den Kwasniok bevorzugt. Daher ist ein Transfer Stand jetzt eher unwahrscheinlich.

Verstärkungen für die Defensive?

Ahmetcan Kaplan: Der türkische Innenverteidiger ist das wahrscheinlich heißeste Gerücht momentan. Nach Informationen von come-on-fc stehen die Chancen einer Verpflichtung nicht schlecht. Mit seinem starken linken Fuß und seiner guten Spieleröffnung passt er sehr gut in das vom FC gesuchte Profil. So berichtete etwa Patrick Berger von Sky von einer grundsätzlichen Einigung mit dem Spieler, der türkische Journalist Yağız Sabuncuoğlu gar bereits von einem Vierjahresvertrag. Es ist sehr gut möglich, dass schon in den nächsten Tagen Vollzug gemeldet werden kann und Kaplan der siebte Neuzugang des Sommers wird. Dafür muss sich der FC aber noch mit Ajax auf eine Ablösesumme einigen. So sollen die Niederländer laut Berger zuletzt sechs Millionen Euro gefordert haben. Die Verhandlungen seien laut dem Experten ob dieser Ablösesumme aktuell allerdings ins Stocken geraten sein. Vom Tisch ist der Deal allerdings ganz sicher noch nicht.

Kristoffer Lund: Links hinten könnte Kristoffer Lund von Palermo der dringend gesuchte neue Linksverteidiger werden. Das Gerücht kam Ende der vergangenen Woche auf. Der Transfer gestaltet sich aber kompliziert, obwohl die Kölner tatsächlich am 23-Jährigen interessiert sind. Wie die Bild berichtete, soll der FC die Verhandlungen aber vorerst abgebrochen haben wegen der hohen Forderungen der Italiener und einer schwierigen Kommunikation mit dem Verein. Es bleibt daher abzuwarten, ob sich in diesem Transferpoker nochmal etwas tut.

Interesse an Bundesliga-Profi

Leonardo Scienza: Auch an Leonardo Scienza soll der 1. FC Köln Interesse haben. Das berichtete vergangene Woche Sky. Demnach fordere der 1. FC Heidenheim allerdings eine Ablöse von zehn Millionen Euro. Zu viel für den FC. Auch haben die Geißböcke gerade auf dem linken Flügel bereits eine sehr große Auswahl. Nach Informationen von come-on-fc hatten die Kölner Scienza aber tatsächlich auf der Liste. Spätestens seit der Verpflichtung von Jakub Kaminski ist ein Transfer aber kein Thema mehr.

Joris Chotard: Ganz frisch ist das Gerücht um an Joris Chotard von Montpellier. Laut dem französischem Journalisten Marc Mechenoua soll der FC am Franzosen interessiert sein. Montpellier fordere vier Millionen Euro an Ablöse. Dass die Kölner für den zentralen Mittelfeldspieler aber wirklich ein Angebot abgeben, ist nur wahrscheinlich, wenn Eric Martel den Verein noch diesen Sommer verlässt. Auch gebe es verschiedene Konkurrenten aus der Bundesliga, der ersten französischen und der zweiten englischen Liga. Im Vergleich zur Konkurrenz dürften die Geißböcke weniger zahlungskräftig sein, was einen Transfer weiter erschweren würde.

Verhandlungen sollen stocken: Warum Innenverteidiger Ahmetcan Kaplan dennoch zum 1. FC Köln passen würde

OF Ahmetcan Kaplan von Ajax Amsterdam
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Verhandlungen sollen stocken: Warum Innenverteidiger Ahmetcan Kaplan dennoch zum 1. FC Köln passen würde

In den letzten Tagen gab es Gerüchte um ein FC-Interesse an Ahmetcan Kaplan. So soll Köln laut dem türkischen Journalisten Yağız Sabuncuoğlu bereits ein Angebot abgegeben haben, laut Sky-Experte Patrick Berger sollen die Verhandlungen aber gerade stocken. Ein Transfer des Innenverteidigers würde für die Kölner auf jeden Fall Sinn ergeben: Darum würde Ahmetcan Kaplan zum 1. FC Köln passen.

Sechs Neuzugänge gab es diesen Sommer schon in Köln, Ahmetcan Kaplan könnte der siebte werden. Und der türkische Innenverteidiger bringt einige Qualitäten mit, die die Geißböcke gut gebrauchen könnten: Darum würde Ahmetcan Kaplan zum 1. FC Köln passen.

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Mit insgesamt schon sechs Neuzugängen in diesem Transferfenster hat FC-Sportdirektor Thomas Kessler schon einige Baustellen im Kader geschlossen. Zuletzt kam Ende der vergangenen Woche Rechtsverteidiger Sebastian Sebulonsen zum FC. Aber damit ist die Planung in der Defensive noch nicht abgeschlossen. Die Kölner suchen noch einen Links- sowie einen Innenverteidiger. Und bei letzterem gibt es auch schon einen Kandidaten: Laut dem türkischen Journalisten Yağız Sabuncuoğlu soll der 1. FC Köln bereits ein Angebot für Ahmetcan Kaplan abgegeben haben. Sky-Experte Patrick Berger sprach jüngst davon, dass die Verhandlungen ins Stocken geraten seien.

Der Innenverteidiger spielt momentan noch bei Ajax Amsterdam. Diese wären bereit, ihn abzugeben, da er in der abgelaufenen Saison nur acht Einsätze, sieben davon in der Startelf, in der ersten niederländischen Liga hatte. Trotz Vertrag bis 2027 und Konkurrenz von Galatasaray Istanbul wäre der 22-Jährige damit wahrscheinlich für den FC finanzierbar. Sein Marktwert wird auf fünf Millionen Euro geschätzt. Mit Kaplan würden die Geißböcke einen Innenverteidiger holen, der Qualitäten mitbringt, die dem Verein definitiv weiterhelfen würden.

Spielstarker Verteidiger

Eine große Stärke des türkischen Innenverteidigers ist sein Passspiel. Pro 90 Minuten spielte er in der vergangenen Spielzeit ungefähr 80 Pässe, von denen starke 92 Prozent ankamen. Dabei handelte es sich aber nicht einfach nur um ein Hin- und Herschieben des Balles mit den anderen Verteidigern. Kaplan spielt auch viele Schlüsselpässe und Pässe ins letzte Drittel des Spielfeldes. Dabei durchbricht der frühere türkische U21-Nationalspieler mit seinen Zuspielen immer wieder Linien und treibt das Spiel nach vorne. Dass er viele solcher Pässe spielt, liegt neben seinen Qualitäten auch daran, dass der 22-Jährige mit Ajax bei einer Mannschaft ist, die in ihrer Liga häufig Favorit ist und somit dominanter spielt. Das zeigt sich auch daran, dass er relativ selten lange Bälle spielt, auch wenn seine Erfolgsquote bei diesen ordentlich ist.

Mit seinen spielerischen Qualitäten passt Kaplan damit sehr gut zum Spielstil des Kölner Trainers Lukas Kwasniok. Der legt einen größeren Fokus auf das Spiel mit Ball als seine Vorgänger und möchte, dass sein Team auch aktiv mitspielt. Dabei helfen könnte zusätzlich die Fähigkeit Kaplans, den Ball nach vorne zu tragen. Er dribbelt immer mal wieder an und bringt den Ball so an der gegnerischen Linie vorbei oder sorgt für Unordnung beim Gegner. Darüber hinaus passt der 22-Jährige gut ins Kölner Anforderungsprofil, weil er Linksfuß ist, wie vom FC bevorzugt gesucht.

Gute Zweikämpfe, aber auch Schwächen

Aber nicht nur im Spielerischen hat der türkische Innenverteidiger Stärken. Er ist sehr robust und verfügt über eine gute Zweikampfführung. Trotzdem gibt es bei ihm auch ein paar Einschränkungen. Kaplan hat in den vergangenen Jahren relativ wenig Fußball gespielt, da er sich bei Ajax auch wegen einer sehr langen Verletzungspause kurz nach seinem Wechsel 2022 nicht durchsetzen konnte. Der Innenverteidiger müsste also beim FC erstmal wieder Spielpraxis aufbauen und es ist keine Garantie, dass er sein Potential dann auch wirklich ausschöpft. Außerdem offenbart der 22-Jährige Schwächen bei Kopfballduellen, gewinnt nur einen sehr geringen Anteil seiner Luftzweikämpfe. Auch ist er nicht gut im Abfangen von Bällen. Trotz dieser Schwächen und Risiken könnte Kaplan ein sehr guter Deal für den 1. FC Köln sein. Mit seinen spielerischen Qualitäten und seiner Robustheit passt der Innenverteidiger gut in das Kölner Anforderungsprofil und hat auch noch Entwicklungspotenzial. Daher würde er insgesamt ein sehr spannendes Paket zum FC mitbringen.

Frust statt Bundesliga-Euphorie: Fans kritisieren Ticketvorverkauf beim 1. FC Köln – Petition für einen Stadionausbau gestartet

Das Stadion des 1. FC Köln
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Frust statt Bundesliga-Euphorie: Fans kritisieren Ticketvorverkauf beim 1. FC Köln – Petition für einen Stadionausbau gestartet

Nach dem Aufstieg war die Euphorie groß bei den FC-Fans: Endlich würde es wieder Bundesliga-Fußball im RheinEnergieStadion geben. Nach dem Early-Bird-Vorverkauf für die ersten Spiele herrscht aber Frust bei einigen Anhängern des 1. FC Köln: Die Fans kritisieren das System zum Ticketverkauf.

Am 31.8., einem Sonntag, ist es soweit: Dann findet gegen den SC Freiburg das erste Bundesliga-Heimspiel des FC seit dem Abstieg statt. Der Vorverkauf für das langersehnte Spiel frustriert nun allerdings einige Anhänger des 1. FC Köln: Die Fans kritisieren das System zum Ticketverkauf.

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Nach einer Zweitligasaison mit Höhen und Tiefen sowie schlussendlich dem Aufstieg können sich die FC-Fans endlich wieder auf Bundesliga-Fußball freuen. Und dabei wollen sie natürlich ihre Mannschaft lautstark im Stadion unterstützen, um am Ende der Saison den Klassenerhalt gemeinsam zu feiern. Doch das wird für einige Anhänger schwierig. Denn nach dem Start des nur für Mitglieder zugänglichen Early-Bird-Vorverkaufs für die ersten vier Spiele sind einige Fans frustriert. Sie konnten keine Karten ergattern und kritisieren das System des 1. FC Köln beim Ticketverkauf. So machen auf Social Media Bilder die Runde von einem virtuellen Warteraum, wo Anhänger mehr als eine Stunde voraussichtliche Wartezeit haben und am Ende keinen Platz bekamen.

FC veränderte System für 2025/26

Dabei hat der Verein für 2025/26 den Ticketverkauf extra umgestaltet, um nach eigener Aussage mehr Mitgliedern die Chance zu geben, den FC bei Heimspielen zu unterstützen. So standen beim Verkauf „Mitglieder 20+“, der vergangenen Freitag nur für Mitglieder geöffnet war, die länger als 20 Jahre im Verein sind, maximal 2000 Tickets zur Verfügung. Insgesamt sind beim Early-Bird-Vorverkauf ein Drittel der 15.000 Tagestickets pro Heimspiel, die nach Abzug von Dauerkarten, Auswärtskarten etc. übrig bleiben, verfügbar. Davon kann ein Mitglied pro Match im RheinEnergieSTADION maximal zwei kaufen. Außerdem gibt es nun einen einheitlichen Startzeitpunkt um 10:00 Uhr, der Slot um 16:00 Uhr entfällt. So möchte der 1. FC Köln eine größere Ticketanzahl im regulären Mitgliedervorverkauf für das jeweilige Heimspiel anbieten können.

Einige Fans, die zuletzt keine Karten bekommen haben, sind nicht sonderlich überzeugt vom System. Sie kritisieren zum Beispiel, dass nicht klar sei, wer wie einen Platz in der Warteschleife im virtuellen Warteraum bekommt. Bei vielen wurde eine Wartezeit von über einer Stunde angezeigt, nur damit bei noch ein paar verbleibenden Minuten das Kontingent leer war. Auch herrscht bei einigen die Meinung, es sei es in den vergangenen Jahren generell sehr schwierig gewesen, an Tickets zu kommen. Ihren Frust darüber brachten die Betroffenen auf Social Media zum Ausdruck.

Petition zum Stadionausbau

Ein Anhänger hat nun sogar eine Petition gestartet. Diese fordert, dass das Kölner Stadion von ungefähr 50.000 auf 70.000 Plätze ausgebaut werden soll. Für den Ersteller reiche die momentane Kapazität nicht aus. „Die Nachfrage nach Tickets steigt kontinuierlich und das jetzige Ticketsystem ist dafür nicht ausgelegt. Allein die Tatsache, dass viele von uns selten Erfolg haben, überhaupt Tickets zu bekommen, ist ein Zeugnis dafür. Die Erhöhung der Stadionkapazität auf 70.000 Plätze würde dieses Problem deutlich reduzieren und es uns Fans ermöglichen, unseren Verein ohne unnötige Hürden zu unterstützen“, heißt es in der Petition. Einen Ausbau des Stadions hatte der 1. FC Köln seit einigen Jahren immer mal wieder überlegt. Dabei dachte der Verein etwa über eine Erhöhung auf sogar ungefähr 75.000 Plätze nach. Dass es noch nicht zu einem Ausbau gekommen ist, liegt unter anderem auch an den dafür anfallenden Kosten. So würde wahrscheinlich mindestens ein niedriger dreistelliger Millionenbetrag fällig. Der Ausbau hat ohnehin aktuell keine Priorität.