Erfolge für Leihspieler: Said El Mala trifft erneut, Chilohem Onuoha wird zum Matchwinner

Said El Mala
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Erfolge für Leihspieler: Said El Mala trifft erneut, Chilohem Onuoha wird zum Matchwinner

Englische Woche für drei der vier Leihspieler des 1. FC Köln. Und dazu noch eine erfolgreiche: Said El Mala sammelt die nächsten Argumente und auch Chilohem Onuoha schraubt sein Scorerkonto in die Höhe. Vorfreude beim 1. FC Köln: Diese Leihspieler sind erneut erfolgreich.

Für den FC steht die Wiedergutmachung gegen den SC Paderborn an, die Leihspieler mussten zum Teil schon unter der Woche ran. Und das auch erfolgreich. Das Sommergeschäft könnte sich lohnen für den 1. FC Köln: Diese Leihspieler sind erneut erfolgreich.

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Während sich der 1. FC Köln auf die Begegnung gegen den SC Paderborn vorbereitet, waren die Kölner Leihspieler in der 3. Liga erfolgreich. Schon am Wochenende sammelte Said El Mala weitere Argumente für höhere Aufgaben beim FC. Der 18-Jährige ist bekanntlich im Sommer verpflichtet und sofort an seinen Heimatverein Viktoria Köln wieder verliehen worden. Der Stürmer soll eigentlich im kommenden Sommer ans Geißbockheim wechseln, allerdings gibt es wohl eine Klausel, dass es auch schon im Winter soweit sein kann. Bewerbungen gibt der Stürmer zahlreiche ab, wenn auch in der 3. Liga. Schon am vergangenen Wochenende bereitete der 18-Jährige gleich zwei Tore bei der wilden 3:5-Niederlage gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund vor. Der BVB führte 2:0, bevor Tyger Lobinger mit zwei Treffern und Albion Vrenezi den Spielstand drehten. In der Schlussphase ging es dann wieder in die andere Richtung.

Malek El Mala nur auf der Bank

Am Dienstagabend folgte dann ein ebenso wildes 4:4 gegen den FC Ingolstadt. Auch dieses Mal lagen die Höhenberger zurück, bevor Viktoria den Spielstand drehte, unter anderem mit einem Rechtsschuss von El Mala, der das 2:1 erzielte. Bis in die Schlussphase führte die Viktoria 4:3. Mittlerweile kommt der 18-Jährige auf drei Tore und zwei Assists. Auch Bruder Malek El Mala soll im kommenden Sommer zum FC wechseln. Der ältere der beiden Brüder hat einen schwereren Stand bei der Viktoria. In den beiden Begegnungen gegen Dortmund II und Ingolstadt stand Malek El Mala im Kader, kam aber nicht zum Einsatz. Bislang kommt der 19-Jährige auf acht Kurzeinsätze.

Zum Matchwinner avancierte dann am Mittwochabend ein weiterer Spieler, den der FC für den kommenden Sommer verpflichtet hat. Chilohem Onuoha ist aktuell an den SC Verl verliehen. Im Duell gegen Rot-Weiss Essen wurde der Offensivspieler zur zweiten Halbzeit eingewechselt. Und der 19-Jährige lieferte sofort. Nach Vorarbeit von Julian Stark traf der Stürmer mit seiner ersten Aktion zur Führung. Nur zehn Minuten später bereitete Onuoha das 2:0 für den SC vor. Nach 90 Minuten hieß es 3:1. Der U19-Nationalspieler erzielte sein zweites Saisontor und bereitete den dritten Treffer in dieser Spielzeit vor.


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Struber unter Druck

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Was hat Struber mit Finke vor?

Mysteriöse Worte: Position „wo man ihn so nicht gesehen hat“ – Was hat Struber mit Finkgräfe vor?

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln
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Mysteriöse Worte: Position „wo man ihn so nicht gesehen hat“ – Was hat Struber mit Finkgräfe vor?

Nach seiner langen Verletzung feierte Max Finkgräfe sein Comeback gegen den SSV Ulm. Allerdings eins, das er wohl schnell wieder vergessen will. Nun drängt der 20-Jährige erneut zurück und Gerhard Struber sieht in bald schon auf dem Feld, aber wohl nicht auf gewohnter Position. Welche Position soll Max Finkgräfe beim 1. FC Köln übernehmen?

Auf der Pressekonferenz am Mittwochmittag fand FC-Trainer Gerhard Struber geheimnisvolle Worte. Angesprochen auf Max Finkgräfe blieb der Coach ungenau, deutete aber mögliche Veränderungen an. Welche Position soll Max Finkgräfe beim 1. FC Köln übernehmen?

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Die Ankündigung von Konsequenzen hatte in der vergangenen Woche viel Anlass zu Spekulationen gegeben. Nach dem 1:5-Debakel gegen Darmstadt schienen Konsequenzen, zumindest Veränderungen auch mehr als angebracht. Und so wurde über diese heftig diskutiert. Hier eine personelle Reaktion, da eher die Arbeit am System. Dreier- oder Viererkette, Doppelspitze oder Doppelsechs. Spekulationen, Diskussionen und Fragen. Wer sich allerdings am Mittwoch Antworten auf der obligatorischen Pressekonferenz zum Duell gegen den SC Paderborn erhofft hatte, der wurde wohl enttäuscht. Auf die Frage nach dem System antwortete Gerhard Struber ausweichend. „Ich bin ein Fan mehrerer Systeme. Ich glaube, dass man als Trainer variabel sein muss“, sagte der 47-Jährige und deutete an, ein System finden zu wollen, das für alle Spieler passt.

Pacarada hat offensichtlich die Nase vorne

Die Frage, ob er denn in Bezug auf die Offensivkraft der Ostwestfalen an einer Lösung für die rechte Abwehrseite basteln würde, tat der Coach mit einem breiten Lächeln ab. „Basteln tue ich daheim mit meinen Kindern, aber nicht so sehr mit meiner Mannschaft. Wir haben etwas entwickelt, wir wollen stabiler werden“, sagte Struber. Zwar gab der Kölner Coach ein Update zum möglichen Personal, aber auch nur insofern, dass Dejan Ljubicic wieder eine Option sei, Mark Uth aber wohl eher bei der U21 zum Einsatz kommen werde. Auf der rechten Seite habe er einige Burschen, die „diese Aufgabe bewerkstelligen“ können, wiederholte Struber seine Worte der Vorwoche und, dass er sich die Position auf der rechten Seite offen halten wolle. Dass der Trainer sich nicht in die Karten schauen lassen wollte, kam alles andere als überraschend. Schließlich wäre das Geheimtraining unter der Woche in diesem Moment wohl ziemlich sinnfrei geworden.

In Ausrufezeichen verwandelte der Trainer die Fragezeichen, die der Auftritt gegen Darmstadt hinterlassen hatte, jedenfalls nicht. Im Gegenteil: Struber zeichnete ein ganz neues Fragezeichen. Und das hinter einem Einsatz von Max Finkgräfe. „Der Leart hat es in den vergangenen Wochen in den Spielen immer wieder sehr gut gemacht und sehr viel Verlässlichkeit ausgestrahlt und der Finke ist auf dem Weg zurück“, sagte Struber und erweckte den Eindruck, als würde der 20-Jährige an diesem Wochenende noch nicht die große Rolle von Beginn an spielen. Doch dann wurde Struber ein wenig mystisch. „Er hat wieder eine gute Trainingswoche absolviert und er ist für mich eine wichtige Option für die Außenverteidigerposition“, so Struber. „Gleichzeitig aber auch durch seinen Spielwitz und seine Dynamik in der ein oder anderen Position ein Kandidat, in die er reinspringen kann, wo man ihn in der Vergangenheit nicht gesehen hat.“

Finkgräfe im Mittelfeld?

Eine neue Rolle für Max Finkgräfe? Schon bei seinem Comeback nach langer Verletzung probierte Struber den Youngster auf ungewohnter Position aus. Finkgräfe stand gegen Ulm in der Startelf, durfte auf der rechten Seite für Jan Thielmann ran. Der Versuch scheiterte krachend. Finkgräfe erwischte einen ganz schwachen Tag, hatte Glück, nicht mit der Ampelkarte den Platz frühzeitig verlassen zu müssen. Nach 45 Minuten war das Experiment vorbei. Die rechte Verteidigerposition wird der Abwehrspieler wohl vorerst nicht mehr bekleiden. Gesehen hat man den Youngster aber auch schon im linken Mittelfeld. Und das in der vergangenen Spielzeit unter Steffen Baumgart und Timo Schultz. Eine Position, die der 20-Jährige auch schon im Nachwuchs und das sogar nicht selten bekleidete – genauso wie die Rolle als rechter Mittelfeldspieler.

Da Finkgräfe nun auch nicht unbedingt der geborene Strafraumstürmer zu sein scheint, gibt es eigentlich nur zwei Positionen, die Struber meinen könnte. Finkgräfe als Innenverteidiger, zum Beispiel in einer Dreierkette. Eine durchaus denkbare Entscheidung. Allerdings brachte der Kölner Trainer selbst die Attribute „Spielwitz und Dynamik“ auf, Eigenschaften, die wohl eher in der Vorwärtsbewegung benötigt werden. Da der Youngster zudem über einen guten Abschluss verfügt, wäre die Position im zentralen Mittelfeld vielleicht gar nicht so abwegig. Die Antwort werden wohl nur Trainer und Mannschaft kennen. Struber eröffnete zumindest neue Spekulationen. Auf einer Pressekonferenz, auf der man gerne mehr Antworten gehört hätte. Immerhin machte der Trainer Hoffnung, dass er dieses Geheimnis schon bald lüften würde: „Er wird in absehbarer Zeit auch wieder mehr an Spielzeit kommen.“

 


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Ändert Struber gegen Paderborn die Taktik?

Ljubicic zurück im Kader

Um Ruhe bemüht – bei einer Niederlage kann es aber unangenehm werden

Gerhard Struber Trainer des 1. FC Köln
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Um Ruhe bemüht – bei einer Niederlage kann es aber unangenehm werden

Die Niederlage gegen den SV Darmstadt wirkte sich nicht nur auf die Spieler des 1. FC Köln aus. Auch Chef-Trainer Gerhard Struber bekam in den Tagen nach dem desolaten Auftritt zu spüren, was eine solche Leistung seiner Mannschaft bedeutet. Denn: Auch auf Trainer Struber erhöht sich der Druck beim 1 FC Köln.

Die Kritik, der sich auch das Trainerteam angeführt von Gerhard Struber stellen musste war groß nach der Darmstadt-Pleite – und durchaus berechtigt. Der Österreicher kann laut eigener Aussage bisher mit dieser jedoch wohl umgehen. Aber: Auch auf Trainer Struber erhöht sich der Druck beim 1 FC Köln.

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Gerhard Struber ist dieser Tage – so hat es den Anschein – um ein wenig Ruhe bemüht. Nach dem bitteren 1:5 gegen den SV Darmstadt hatte Christian Keller markige Worte gefunden. Der Sportdirektor des 1. FC Köln hatte von einem „desolaten“ Auftritt der Mannschaft gesprochen, von einer „bodenlosen, fürchterlichen“ Leistung. Auch Gerhard Struber war alles andere als glücklich, wählte aber schon am Freitagabend einen etwas ruhigeren Ton und legte nun auf der Pressekonferenz am Mittwoch ebenfalls in anderer Tonlage nach. „Es ist wichtig, wenn der Matchplan an einem Tag mal nicht aufgeht, dass man sehr sachlich weiter in den Inhalten arbeitet und das mache ich mit der Mannschaft“, erklärte der Coach. „Dass Christian Keller nach dem Spiel schwer enttäuscht war, ist klar und liegt in der Natur der Sache. Dass es dann zu solchen Äußerungen kommt, da habe ich absolutes Verständnis für. Es war einfach ein richtig schlechtes Spiel. Da gibt es keine zwei Meinungen.“

FC muss ein anderes Gesicht zeigen

Doch der Trainer will sich nun ganz offensichtlich nicht mehr mit dem Debakel aufhalten, aufgearbeitet wurde das wohl schlechteste Spiel der Zweitligahistorie aber schon. „Wir haben sehr intensiv das Spiel miteinander besprochen und mehrere Phasen im Detail rausgearbeitet und versucht, daraus zu lernen, besser zu werden, um zuzulegen, dass wir so ein Spiel nicht mehr ablegen“, sagte Struber. „Wir haben uns sehr intensiv mit der Aufarbeitung beschäftigt, gleichzeitig waren die Jungs auch wieder frei und sehr optimistisch. Jetzt haben wir alle wieder eine Vorfreude auf das Spiel am Freitag“, so Struber weiter, der von einer guten Balance sprach und jetzt nicht in einen „Aktionismus und eine Trauerstimmung verfallen“ will. Vielmehr erwarte er im Duell gegen Paderborn nun die richtige Reaktion seiner Mannschaft.

Die ist auch bitter nötig. Denn die Stimmung rund ums Geißbockheim tendiert doch erstaunlich früh in dieser Zweitliga-Saison Richtung Mini-Krise. Das 2:0 gegen den SSV Ulm hatte die Geißböcke in einer trügerischen Ruhe gewogen. Denn wirklich überzeugend war der Auftritt gegen die Spatzen auch nicht. Es gab aber immerhin drei Punkte und das Gefühl, dass Gerhard Struber für sein Team die nötige Stabilität gefunden habe. Hatte er nicht, wie das Spiel am Böllenfalltor eindrucksvoll unter Beweis stellte. Und das sorgte auch bei den Anhängern der Geißböcke für kritische Töne. „Es ist normal, dass die Fans klar ihre Meinung äußern“, sagte Thomas Kessler. „Jetzt geht es einfach darum, ein anderes Gesicht zu zeigen. Wir wollen unser Heimspiel gewinnen. Wir wollen die Leute wieder auf unsere Seite ziehen.” 

Struber: „Dass man da einem Druck unterliegt, ist normal“

Kessler sprach die Fans an, gab aber auch einen klaren Auftrag an Gerhard Struber. Und der weiß, dass die Situation in Köln eine unangenehme werden kann, wenn der Erfolg ausbleibt. Auch, wenn bislang nur von dem schnellstmöglichen Aufstieg gesprochen wurde, liegt die Erwartungshaltung eher bei der direkten Wiederkehr ins Fußball-Oberhaus. Zwar nahm Keller seinen Trainer nach dem 1:5 in Schutz, das Debakel wird aber auch zwischen den Verantwortlichen und Trainer ein Thema gewesen sein. Unter großem Zugzwang sieht sich der Coach noch nicht. „Ich bin Fußballtrainer. Dass man da einem Druck unterliegt, ist normal“, sagt Struber. „Ich bin bei einem Fußballclub, bei dem es eine gewisse Normalität ist, unter Druck zu stehen. Den gibt es. Ich brauche den auch ein Stück weit. Wir können den Druck gut handlen.“

Das wird sich wohl am kommenden Freitag zeigen und darf getrost mit kleinen Fragezeichen versehen werden. Denn die Vergangenheit zeigt dann doch, dass die Mannschaft zumindest in der Vorsaison eben nicht besonders gut mit Druck umgehen konnte. Und mit einer weiteren Niederlage würde der Druck vor dem nicht weniger schwierigen Spiel bei Hertha BSC steigen. Je nach den anderen Ergebnissen könnte der Rückstand zum Relegationsplatz schon am Sonntagabend neun Zähler, der zum direkten Aufstiegsrang sogar zehn Punkte betragen. Zwar sagte der Trainer sein Zugang zu den Spielern sei der „Optimismus“, doch auch Struber sagt: „Es geht um Ergebnisse, es geht um Leistung“.

 


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Ändert Struber gegen Paderborn die Taktik?

Ljubicic zurück im Kader

Tim Lemperle ist beim FC endlich angekommen und hat gute Erinnerungen an Paderborn

Tim Lemperle vom 1. FC Köln
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Tim Lemperle ist beim FC endlich angekommen und hat gute Erinnerungen an Paderborn

Nach der Rückkehr aus Fürth hat Tim Lemperle nun auch den Durchbruch beim FC geschafft. Der Stürmer ist Stammspieler, Leistungsträger, Topscorer. Die Leihe zum Kleeblatt war offenbar der richtige Karriereschritt. Und ein Spiel gegen den SC Paderborn mimte den Beginn dazu. Tim Lemperle ist beim 1. FC Köln endlich angekommen.

Sollte Gerhard Struber am Freitag tatsächlich eine andere taktische Ausrichtung wählen, Tim Lemperle wird es sicherlich nicht treffen. Der Topscorer der Kölner (neben Linton Maina) ist wohl auch gegen den SC Paderborn gesetzt. Tim Lemperle ist beim 1. FC Köln endlich angekommen.

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Vier Tore, vier Vorlagen, Stammspieler, ein kolportiertes Interesse von Bundesligisten – für Tim Lemperle läuft der bisherige Saisonverlauf nach Plan, natürlich abgesehen von der aktuellen Situation um den FC. Doch der 22-Jährige scheint in dieser Spielzeit bei den Geißböcke endlich angekommen zu sein. Endlich, denn der erhoffte Durchbruch des Eigengewächses ließ bekanntlich ein wenig auf sich warten. Und das, obwohl der Weg so vielversprechend begann. Mit 15 Jahren wechselte der gebürtige Frankfurter zum FC, durchlief noch einige Jugendmannschaften. In seinem zweiten Jahr bei der U17 der Kölner erzielte Lemperle in 16 Spielen elf Tore und bereitete zwei weitere vor. Kein Wunder, dass der Weg zu den Lizenzspielern ein schneller war. Im Mai 2020 erhielt der damals 18-Jährige einen Profivertrag und feierte nur einen Monat später sein Bundesliga-Debüt, allerdings ein bitteres. 1:6 verloren die Kölner gegen Werder Bremen.

Erstes Zweitliga-Tor gegen Paderborn

Doch die rasante Fahrt wurde jäh gestoppt. Es folgte eine Saison mit nur einem Einsatz bei den Profis – dem Pokalspiel gegen Altglienicke. Der Junioren-Nationalspieler sammelte aber Spielpraxis in der U21, spielte 20/21 27 Begegnungen, in denen er zehn Tore erzielte, weitere sieben vorbereitete. Der FC kam wohl fortan nicht mehr an dem Stürmer vorbei. Unter Steffen Baumgart gelang Lemperle das erste Profitor gegen den VfL Bochum. Lemperle kam auf insgesamt 15 Kurzeinsätze. Doch die Entwicklung des Angreifers stagnierte. In der Folgesaison kamen noch einmal zwölf Einsätze dazu, so richtig wollten Lemperle und der Baumgartsche Fußball aber nicht mehr zusammenpassen. Der Youngster wollte und sollte spielen, beim FC war das nicht im erhofften Rahmen möglich.

Und so entstand der Plan, den Angreifer zu verleihen. Und die Leihe nach Fürth zahlt sich bislang aus. Lemperle reifte bei den Franken zu einem gestandenen Zweitliga-Profi. Und möglicherweise nimmt der SC Paderborn da eine nicht unwichtige Rolle ein. Denn natürlich sind Leihen auch immer mit Fragezeichen verbunden. Doch im Gegensatz zum FC gelang dem Youngster der Durchbruch bei den Franken bereits im ersten Spiel. Schon bei seinem Zweitliga-Debüt für das Kleeblatt lieferte der Stürmer. Gemeinsam mit FC-Keeper Jonas Urbig fertigte Fürth den SCP mit 5:0 ab. Nach einer Flanke erzielte Lemperle per Kopfball das 2:0 – ein perfekter Einstand. Abgesehen von zwei kleineren Verletzungspausen stand der Angreifer immer für die Spielvereinigung auf dem Feld, in der Regel von Beginn an.

Längst absoluter Leistungsträger

Über den Umweg Fürth ist Lemperle nun also beim FC angekommen. Der Stürmer ist einer der großen Gewinner des Saisonauftakts. Acht Scorerpunkte in neuen Spielen, die meisten Torabschlüsse der Liga. Zuletzt hob das renommierte unabhängige internationale Zentrum für Sportstudien (CIES) in Frankreich den Angreifer in die Top-10 Europas U23-Mittelstürmer. Bei Struber führt aktuell kein Weg an dem 22-Jährigen vorbei. Selbst wenn der Kölner Trainer im Duell gegen den SC Paderborn auf eine andere Formation setzen sollte, wird Lemperle mit großer Wahrscheinlichkeit von Beginn an auflaufen. Doch der Angreifer will mehr, will Bundesliga spielen. Ob das beim FC in der kommenden Spielzeit möglich ist, ist fraglich. Denn der Vertrag läuft aus, Lemperle scheint begehrt. Und es wird sicherlich noch mehr Interessenten in den kommenden Wochen geben.


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Ändert Struber gegen Paderborn die Taktik?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte um Tim Lemperle

Struber: „Basteln tue ich daheim mit meinen Kindern – nicht so sehr mit meiner Mannschaft“

Gerhard Struber auf der Pressekonferenz des 1. FC Köln
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Struber: „Basteln tue ich daheim mit meinen Kindern – nicht so sehr mit meiner Mannschaft“

Am Mittwochmittag fand die obligatorische Pressekonferenz des FC vor der Begegnung mit dem SC Paderborn statt. Trainer Gerhard Struber äußerte sich zu seinen Plänen mit dem 1. FC Köln: Das sagt Struber zum Personal, der Taktik und dem SC Paderborn.

Am zehnten Spieltag der Saison trifft der FC auf den Tabellen-Fünften, den SC Paderborn. Der Coach sprach auf der Pressekonferenz nicht nur über das kommende Duell des 1. FC Köln: Das sagt Struber zum Personal, der Taktik und dem SC Paderborn.

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Die Stimmung war am und um das Geißbockheim herum angespannt unter der Woche. Und nun ist die Frage offen, welche Veränderungen und Konsequenzen sich Gerhard Struber und die Verantwortlichen des FC überlegt haben. Am Mittwoch fand die obligatorische Pressekonferenz statt.

Das sagt Struber …

zum Personal: „Dejan Ljubicic ist fit und ready für das Spiel am Freitag. Bei Mark Uth überlegen wir, ihn ein weiteres Mal bei der U21 in Spielzeit zu bringen. Er kann das Training und die Intensität gut mitgehen und zeigt wenig Reaktionen. Das schaut bei Mark immer besser aus, dass er bald zurück ist in unserem Kader.“

zur möglichen Startaufstellung: „Grundsätzlich gibt es keinen Spieler, der bei uns gesetzt ist. Darüber entscheidet im Grunde immer die Leistung im Spiel und im Training. Der Leart hat es in den vergangenen Wochen in den Spielen immer wieder sehr gut gemacht und sehr viel Verlässlichkeit ausgestrahlt und der Finke ist auf dem Weg zurück. Er hat wieder eine gute Trainingswoche absolviert und er ist für mich eine wichtige Option für die Außenverteidigerposition. Gleichzeitig aber auch durch seinen Spielwitz und seine Dynamik in der ein oder andere Position ein Kandidat, der wo reinspringen kann, wo man ihn in der Vergangenheit nicht gesehen hat. Er wird in absehbarer Zeit auch wieder mehr an Spielzeit kommen.“

Struber: „Wir müssen stark in unseren Dingen bleiben“

zu seiner Aufarbeitung nach dem Darmstadt-Spiel: „Wie haben sehr intensiv das Spiel miteinander besprochen. Wir haben mehrere Phasen im Detail rausgearbeitet und versucht, daraus zu lernen, besser zu werden, um zuzulegen, dass wir so ein Spiel nicht mehr ablegen. Die Jungs waren sehr selbstkritisch und haben gewusst, dass vieles nicht so geklappt hat, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben uns sehr intensiv mit der Aufarbeitung beschäftigt, gleichzeitig waren die Jungs auch wieder frei und sehr optimistisch. Wir haben alle wieder eine Vorfreude auf das Spiel am Freitag.“

zu seinem Umgang mit der Niederlage: „Es ist wichtig, wenn der Matchplan an einem Tag mal nicht aufgeht, dass man sehr sachlich weiter in den Inhalten arbeitet und das mache ich mit der Mannschaft. Ich haue keine Parolen raus. Wir müssen stark in unseren Dingen bleiben und wir müssen auch kritisch sein. Dass Christian Keller nach dem Spiel schwer enttäuscht war, ist klar und liegt in der Natur der Sache. Dass es dann zu solchen Äußerungen kommt, da habe ich Verständnis Es war einfach ein richtig schlechtes Spiel. Da gibt es keine zweite Meinung. Da sind wir uns alle einig. Wir müssen die Ärmel hochkrempeln und die Dinge sehr optimistisch anzugehen. Das ist mein Zugang.“

zu seinem Plan gegen Paderborn: „Basteln tue ich daheim mit meinen Kindern, aber nicht so sehr mit meiner Mannschaft. Wir haben etwas entwickelt, wir wollen stabiler werden. Wir wollen uns gegenseitig gut unterstützen. Paderborn hat eine große Variabilität, um durchzustoßen. Es gilt, in allen Phasen ein gutes kompaktes Netz zu schaffen, um gute Ballgewinne zu starten. Da haben wir in den letzten Tagen einiges investiert. Wir wollen aber auch unsere Stärken in der Offensive wieder sichtbar machen.“  

Struber: „Das lasse ich mir noch ein Stück weit offen“

zur Taktik: „Ich bin ein Fan mehrerer Systeme. Ich glaube, dass man als Trainer variabel sein muss. Man sollte das versuchen, wo die Spieler gut abgeholt sind. Wie wir uns auf der rechten Außenverteidigerposition entscheiden werden, das lasse ich mir noch ein Stück weit offen. Wir haben da Jungs, die das bewerkstelligen und auf gutem Niveau hinkriegen können. Wir wollen das, was wir die letzten Wochen unter Beweis gestellt haben, auf ein besseres Level bringen.“

zum Gegner: „Aus meiner Sicht eine bärenstarke Mannschaft. Die Mannschaft ist sehr zusammengewachsen. Sie ist sehr klar in den Abläufen. Man erkennt die Trainerhandschrift über einen langen Zeitraum. Paderborn hat Spieler, die wissen, wie es in der Liga zugeht. Für uns gilt es, die Robustheit aufzubauen, stabil zu sein. Ich weiß, was ich von meiner Mannschaft erwarten kann.“


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Ändert Struber gegen Paderborn die Taktik?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte um Tim Lemperle

Dejan Ljubicic zurück im Kader, so ist der Plan mit Mark Uth und der möglichen Abwehrkette

Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln
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Dejan Ljubicic zurück im Kader, so ist der Plan mit Mark Uth und der möglichen Abwehrkette

Am Mittwochmittag gab es auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem SC Paderborn gute Nachrichten. FC-Trainer Gerhard Struber kündigte an, dass Dejan Ljubicic für den Kader wieder fit sei. Auch zu Mark Uth und Max Finkgräfe hat der Coach eine Idee beim 1. FC Köln: So ist der Plan mit Dejan Ljubicic, Mark Uth und einem Wechsel der Abwehrkette.

Am Mittwoch äußerte sich Gerhard Struber zu der bevorstehenden Aufgabe des 1. FC Köln: So ist der Plan mit Dejan Ljubicic, Mark Uth und der Abwehrkette.

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Die 1:5-Pleite gegen den SV Darmstadt hat beim FC Spuren hinterlassen, doch nach der Aufarbeitung ist der Fokus schon wieder auf die kommende Aufgabe gerichtet. Der FC empfängt am Freitagabend den SC Paderborn im Kölner Stadion. Und, wenn es für den Trainer der Geißböcke unter der Woche auch Lichtblicke gegeben haben sollte, dann sicherlich die Entwicklung beim Personal. Denn das Lazarett lichtet sich weiterhin. Und das nicht nur für das Training. So kündigte Struber am Mittwoch auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen die Ostwestfalen eine Kader-Rückkehr an: „Dejan Ljubicic ist fit und ready für das Spiel am Freitag“, sagte der Coach. Die ersten fünf Spiele war der Österreicher gesetzt. Im sechsten Spiel gegen Fortuna Düsseldorf fiel der 27-Jährige krankheitsbedingt aus. Unterzog sich einer Mandel-OP und fehlte auch die darauffolgenden drei Partien.

Ljubicic wird wieder zur Option

Seit Samstag trainierte Ljubicic mit der Mannschaft auf dem Platz, kehrte am Montag ins Mannschaftstraining zurück. Und scheint nun eine Option zu werden. Vielleicht auch, weil der Kölner Trainer einige Dinge im Vergleich zum Debakel am Böllenfalltor verändern muss. Der FC war gerade in der Defensive zu anfällig, entwickelte in der Offensive nicht die erhoffte Wucht wie noch zu Beginn der Saison. Ljubicic könnte tatsächlich ein Faktor werden. So weit ist Mark Uth auch weiterhin noch nicht. Zwar könnten die Kölner auch eine kreative Offensivkraft gut gebrauchen, der gebürtige Kölner ist aber noch nicht so weit. „Bei Mark überlegen wir, ihn ein weiteres Mal bei der U21 in Spielzeit zu bringen“, sagte Struber. „Er kann das Training und die Intensität gut mitgehen und zeigt wenig Reaktionen. Das schaut bei Mark immer besser aus und so, dass er bald zurück in unserem Kader ist.“

Schon länger wieder im Kader ist Max Finkgräfe. Der Linksverteidiger hatte aufgrund einer langwierigen Verletzung den Saisonauftakt verpasst und dann eine eher schwache Begegnung gegen den SV Ulm abgeliefert. Auch der 20-Jährige könnte eine Option werden, doch schien Leart Pacarada zuletzt gesetzt. „Grundsätzlich gibt es keinen Spieler, der bei uns gesetzt ist. Darüber entscheiden im Grunde immer die Leistung im Spiel und im Training“, so Struber. „Der Leart hat es in den vergangenen Wochen in den Spielen immer wieder sehr gut gemacht und sehr viel Verlässlichkeit ausgestrahlt und der Finke ist auf dem Weg zurück.“ Die Worte sprechen wohl eher für Pacarada.

Stellt Struber sein System um?

Das heißt aber ganz offensichtlich nicht, dass Finkgräfe keine Chance auf einen Startelf-Einsatz hat. „Er hat wieder eine gute Trainingswoche absolviert und er ist für mich eine wichtige Option für die Außenverteidigerposition“, so der Trainer. „Gleichzeitig ist er aber auch durch seinen Spielwitz und seine Dynamik ein Kandidat auf der ein oder andere Position, in die er reinspringen kann und auf der man ihn noch nicht gesehen hat.“ Möglich also, dass Finkgräfe eine neue Rolle übernimmt. Das könnte wiederum auch bedeuten, dass der Trainer auch mit einem anderen System spielen wird. Immerhin hatte das Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden. Zuletzt war über eine mögliche Dreierkette spekuliert worden. „Wir haben etwas entwickelt, wie wir stabiler werden. Wir wollen uns gegenseitig gut unterstützen“, sagte der Coach, ging aber nicht zu sehr ins Detail. „Es gilt in allen Phasen ein gutes kompaktes Netz zu schaffen, um gute Ballgewinne zu starten.“

Ob in einer Dreier- oder Viererkette verriet Struber nicht. „Ich bin ein Fan mehrerer Systeme. Ich glaube, dass man als Trainer variabel sein muss. Man sollte ein System versuchen, in dem die Spieler gut abgeholt sind“, sagte der Coach. Explizit sprach der Kölner Trainer aber wieder von den beiden Außenverteidigern. So auch auf der rechten Seite. „Wie wir uns auf der rechten Außenverteidigerposition entscheiden werden, das lasse ich mir noch ein Stück weit offen. Wir haben da Jungs, die das bewerkstelligen und auf gutem Niveau hinkriegen können.“


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Ändert Struber gegen Paderborn die Taktik?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte um Tim Lemperle

Im Sommer ausgemustert: Zuletzt Torschütze und Kurz-Comeback bei der U21

Nikola Soldo und Maxi Schmid
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Im Sommer ausgemustert: Zuletzt Torschütze und Kurz-Comeback bei der U21

Im Sommer wurden Nikola Soldo und Maxi Schmid bei den Profis des 1. FC Köln ausgemustert. Am vergangenen Spieltag waren beide für die U21 der Kölner im Einsatz – doch mit unterschiedlichen Vorzeichen. Bei beiden ist die Zukunft offen, nur liegt sie nicht zwingend beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Nikola Soldo und Maxi Schmid?

Beim einen fand sich kein Abnehmer, beim anderen kam das angestrebte Leihgeschäft nicht zu Stande für den 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Nikola Soldo und Maxi Schmid?

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Viel wurde in der Vorbereitung im Sommer über einen XXL-Kader, über Streichlisten und -kandidaten beim FC gesprochen. Zunächst sollte der Kader vor dem Trainingslager verkleinert werden, dann wenige Tage vor dem eigentlichen Saisonbeginn. Auch aufgrund der Verletzungen von Florian Kainz und Max Finkgräfe fiel die Verschlankung am Ende deutlich geringer aus. Zwei Spieler, die es aber getroffen hat sind Maxi Schmid und Nikola Soldo. Zwei Spieler mit unterschiedlichen Vorzeichen. Nach zwei Jahren beim FC sollten sich die Wege von FC und Soldo eigentlich im Sommer trennen, doch es gab offensichtlich keinen Abnehmer – zumindest keinen, mit dem sich der FC oder der Spieler einigen konnten. Für Maxi Schmid strebten die Kölner ein Leihgeschäft an. Auch das kam nicht zu Stande.

Soldo mit erstem FC-Einsatz seit Februar 23

Unterschiedliche Herangehensweisen mit ähnlichem Ergebnis. Beide Spieler wurden aus dem Kader der Profis gestrichen. Bei Nikola Soldo konnte die Entscheidung am Ende wohl niemanden mehr überraschen. Der Innenverteidiger war vor zwei Spielzeiten am Deadline Day in einer Nacht- und Nebel-Aktion verpflichtet worden. Der FC reagierte damit auf eine kleine Verletzungsmisere. Zwischenzeitlich war Soldo sogar Stammspieler, verlor seinen Platz aber und fand beim FC den Anschluss nicht mehr. In der vergangenen Saison war der Kroate an den 1. FC Kaiserslautern verliehen, spielte dort aber ebenfalls mehrere Wochen überhaupt keine Rolle. Im Sommer kehrte auch der Abwehrspieler zu den Geißböcken zurück. Eigentlich sollte Soldo auch bei der U21 nicht zum Einsatz kommen, war auch bis zum vergangenen Wochenende kein Teil des Kaders.

Dort blieb FC-Coach Evangelos Sbonias am Freitagabend im Duell gegen den Wuppertaler SV keine andere Wahl. Nachdem der Coach kurz zuvor Elias Bakatukanda vom Platz genommen hatte, reagierte der Trainer nun auf die Gelb-Rote Karte gegen den weiteren Innenverteidiger Neo Telle. Der Kroate trug zum ersten Mal seit Februar 23 wieder den Geißbock in einem Pflichtspiel auf der Brust. Viele weitere Spiele werden wohl nicht dazu kommen. Soldo soll auch weiterhin bei der U21 eigentlich nur trainieren, den jungen Talenten sicher keinen Platz streitig machen. Dem FC wäre ein Wechsel im Winter sicherlich die liebste Variante. Schließlich erhält der Abwehrspieler auch weiterhin Gehalt, obwohl er bei den Kölnern nicht zum Einsatz kommt. Der Vertrag läuft noch bis zum kommenden Sommer. Eine große Ablöse werden die Geißböcke nicht verlangen können und wohl auch nicht einkalkulieren.

Wie geht es weiter mit Maxi Schmid?

Anders ist die Situation bei Maxi Schmid. Der FC hat bislang an dem Angreifer festgehalten, weil die Verantwortlichen von dem Durchbruch des Angreifers lange überzeugt waren. Ob das immer noch der Fall ist, ist offen. Für Schmid sollte aus diesem Grund im Sommer aber ein Leihkonstrukt erfolgen. Im Gegensatz zu Soldo ist der Stürmer ein fester Bestandteil der U21, erzielte gegen den Wuppertaler SV am vergangenen Freitag sein zweites Saisontor. Doch auch bei Schmid scheint die Zukunft offen. Der 21-Jährige hat ebenfalls Vertrag bis zum kommenden Sommer. Bei den Profis wird es Schmid weiterhin schwer haben. Mit zwei Saisontoren hat sich der Angreifer noch nicht so richtig für mehr empfohlen, die erste Elf ist bei Struber gerade in der Offensive ohnehin gesetzt und die Kölner wollen im Winter noch einmal nachlegen.

Richtig glücklich wird Schmid über seine Rolle in der Regionalliga West aber vermutlich auch nicht sein. Der Angreifer spielte in der vergangenen Saison immerhin in der zweiten niederländischen Liga lange um den Aufstieg mit, sieht sich wohl nicht mehr in der vierten Liga. Für ein weiteres Leihkonstrukt müssten die Kölner zunächst den Vertrag mit Schmid verlängern. Der läuft ebenfalls im kommenden Sommer aus.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Welche Möglichkeiten hat Struber zur Veränderung?

Diese Verträge laufen beim FC aus

Konsequenzen angekündigt, aber kann Gerhard Struber überhaupt etwas verändern?

Gerhard Struber im Gespräch mit Thomas Kessler und Christian Keller.
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Konsequenzen angekündigt, aber kann Gerhard Struber überhaupt etwas verändern?

Die Nachwirkungen des Darmstadt-Spiels sind noch immer zu spüren. Konsequenzen und Veränderungen sind angedacht. Aber wie sollen die aussehen, beim Personal gibt es nur wenig Spielraum beim 1. FC Köln: Ändert Gerhard Struber gegen Paderborn die Taktik?

Ein langer Rapport, harte Worte und Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Es scheint ein anderer Wind am Geißbockheim zu wehen. Zudem kündigte Sportdirektor Christian Keller Konsequenzen an beim 1. FC Köln: Ändert Gerhard Struber gegen Paderborn die Taktik?

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Nach der schallenden Niederlage gegen den SV Darmstadt am vergangenen Wochenende ging ein Ruck durchs Geißbockheim. Veränderungen und Konsequenzen wurden gefordert und angekündigt – eine härtere Gangart sollte wohl eingeschlagen werden. Unmittelbar nach dem Duell gegen die Lilien mussten die Spieler des 1. FC Köln zum Rapport. 90 Minuten wurde offenbar intensiv gesprochen. „Es ist in der Besprechung definitiv auch ein bisschen lauter geworden“, sagte Eric Martel. Aber: „Das ist nicht schlimm, sondern muss vielleicht auch einmal sein, um den Kopf wieder klar zu bekommen.“ Den Kopf klar bekommen, wird aber wohl nicht die einzige Konsequenz sein. Ebenso nicht, mit Phrasen um sich zu schmeißen, wie „wir müssen ein anderes Gesicht zeigen“, oder „das darf so nicht noch einmal passieren“.

Konsequenzen wurden angekündigt, doch welche Änderungen sind möglich?

Und so war die ausführliche und „laute“ Analyse der Begegnung gegen Darmstadt wohl ein erster Fingerzeig der Konsequenzen. Wie die weiteren aussehen sollen und was hinter verschlossenen Türen besprochen wurde, ist nicht bekannt. Eric Martel betonte am Dienstag, dass der Inhalt des Gesprächs intern bleibe. Noch im vergangenen Juni hatte Christian Keller angekündigt, dass er gewisse Dinge nicht mehr durchgehen lasse. Am Freitag sprach der Sportdirektor die Konsequenzen an und erklärte, er wolle „etwas machen“. So richtig greifbar sind mögliche Maßnahmen des Sportdirektors allerdings nicht. Vielmehr wird nun über personelle und oder taktische Veränderungen auf dem Feld als Reaktion auf das 1:5 am Böllenfalltor spekuliert. Das könnte auch das kurzfristig anberaumte Geheimtraining erklären.

Dabei ist der Handlungsspielraum für Gerhard Struber auch beim Personal weiterhin eher begrenzt. Im bisherigen Saisonverlauf zeugte die Kölner Bank zumindest nicht von besonders viel Breite. Was ist also möglich? Sollte Struber bei einer seiner favorisierten Aufstellungen mit Viererkette bleiben, dürfte sich die Innenverteidigung nicht sonderlich viel ändern. Timo Hübers und Julian Pauli erwischten zwar beide nicht den besten Tag gegen Darmstadt, doch gerade der Youngster hat in dieser Spielzeit bis auf ganz wenige Ausnahmen überzeugt. Wechsel könnte es eher auf den Außenpositionen geben. Möglicherweise erhält Max Finkgräfe eine Startelf-Chance auf der linken Seite und damit den Vorzug vor Leart Pacarada, der aber insgesamt ebenfalls eine ordentliche Saison spielt. Auf der rechten Seite beginnt möglicherweise erneut die Rochade um den Startelf-Platz. Rasmus Carstensen sammelte gegen die Lilien jedenfalls wenig Argumente.

Was passiert in der Offensive?

Und damit enden eigentlich die großen Möglichkeiten der personellen Veränderungen auch schon wieder. Eric Martel ist wohl als Sechser weiter gesetzt und auch für Denis Huseinbasic gibt es bei der bisherigen taktischen Ausrichtung wenig Ersatz. Dejan Ljubicic trainiert zwar wieder mit der Mannschaft, allerdings auch erst seit dieser Woche. Insgesamt fiel der Mittelfeldspieler vier Wochen aus, ein Einsatz von Beginn an käme insofern schon sehr überraschend. Auch Mathias Olesen hat sich nicht sonderlich aufgedrängt, erhielt aber auch wenig Spielzeit, möglicherweise könnte der Luxemburger im Training überzeugen. An den Topscorern Linton Maina und Tim Lemperle führt aktuell genauso wenig ein Weg vorbei wie an Damion Downs. Nach den Leistungen der Vorwochen drängt sich zumindest kein weiterer Stürmer auf.

Bleibt noch die Personalie Luca Waldschmidt. Der Offensivspieler blieb gegen Darmstadt bis auf einen traumhaften Steckpass blass, hatte aber in den Spielen zuvor sein Torkonto ein wenig in die Höhe schrauben können. Dennoch gibt es möglicherweise die Chance für Florian Kainz, der dann erstmals nach seiner Verletzung und in dieser Spielzeit wieder in die Anfangsformation rutschen würde. Auch Mark Uth trainierte zuletzt wieder mit der Mannschaft. Ein Einsatz von Beginn an ist aber ähnlich wie bei Ljubicic nach der langen Verletzung nahezu ausgeschlossen. Große Wechsel kämen auch in der Offensive eher überraschend.

Taktikänderung als Konsequenz?

Bliebe also noch die Möglichkeit, die Taktik umzustellen. Tatsächlich ist Struber sicherlich kein Feind der Dreierkette. Auch, wenn er bei seiner letzten Station in Salzburg nahezu ausschließlich mit der Viererreihe agierte. Zuvor ließ der 47-Jährige bei RB New York die Dreierkette zwei Spielzeiten lang immer mal wieder spielen, reagierte auf Gegner und Erfolg. Erst in seinen letzten Monaten in Amerika wählte der Österreicher wieder die Viererkette. Aber ist ein Wechsel der Formation wirklich realistisch? „Ich habe schon öfters eine Dreierkette spielen lassen. Das ist auch eine Systematik, die Vorteile mit sich bringt“, sagte Struber im Sommer. „Ich glaube aber im Moment, dass die Viererkette gut auf diese Mannschaft und den Kader passt.“ Hat sich die Meinung nun geändert?

Zwar würde eine Umstellung auf Dreierkette möglicherweise die Sollbruchstelle rechter Verteidiger entlasten, dafür würde der Trainer allerdings auf drei Innenverteidiger umstellen müssen. Und so richtig hat sich Dominique Heinz bislang nicht aufgedrängt. Gegen das hohe Tempo der Hessen offenbarte der Routinier seine Schwächen, Elias Bakatukanda spielt auch weiterhin keine große Rolle. Möglich wäre aber auch Max Finkgräfe als Innenverteidiger. Schließlich betonte Struber erst vor wenigen Wochen, dass der 20-Jährige auf mehreren Positionen einsetzbar sei. In New York spielte Struber bei der Dreierkette meist ein 3-5-2-System. Die Doppelspitze ist wohl auch die wahrscheinlichste Variante für den FC. Denn einen Zielstürmer in einem Spielsystem mit Außenbahnspielern und Flanken haben die Kölner eigentlich nicht, wie die vergangene Spielzeit bewiesen hat.

So oder so: Das Personal ist auch in dieser Variante das gleiche und die Niederlage am Freitag hatte am Ende auch viel mit Qualität zu tun.


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Martel „Das darf uns nicht passieren“

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte um Tim Lemperle

Eric Martel über das 1:5-Debakel vom Böllenfalltor: „Das darf uns nicht passieren“

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Eric Martel über das 1:5-Debakel vom Böllenfalltor: „Das darf uns nicht passieren“

Nach der 1:5-Klatsche gegen den SV Darmstadt hat sich der FC abgeschottet. Die Fehler der Pleite wurden analysiert und angesprochen, der Fokus wird nun auf die Begegnung gegen den SC Paderborn gerichtet beim 1. FC Köln: Das sagt Eric Martel zur 1:5-Pleite.

Es wurde diskutiert, analysiert und nach Angaben des Sechsers auch laut beim 1. FC Köln: Das sagt Eric Martel zur 1:5-Pleite beim SV Darmstadt am vergangenen Freitag.

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Die vergangenen zwei Wochen dürften Eric Martel ein wenig wie eine Achterbahnfahrt vorgekommen sein. Zunächst löste der Kapitän der U21-Nationalmannschaft mit seinen Teamkollegen das Ticket für die Europameisterschaft in der Slowakei im kommenden Jahr. Dann führte der Sechser die deutsche Auswahl auch im Gruppenendspiel gegen Polen auf Erfolgskurs. Nach seiner Auswechslung verspielten die DFB-Kicker diese Führung noch. Und am vergangenen Freitag folgte dann das bittere 1:5 gegen Darmstadt mit dem FC. „Das haben wir uns alle anders vorgestellt. Es ist nie schön, so einen auf den Deckel zu bekommen. Unsere Ansprüche sind andere“, sagte der Sechser am Dienstag nach dem Training. Die Ansprüche sind zwar nicht genau ausformuliert, doch am Ende des Tages wäre der verpasste Aufstieg sicherlich eine herbe Enttäuschung.

Martel: „Wir müssen ein anderes Gesicht zeigen“

Gerade für den ehrgeizigen Sechser, der in der 2. Bundesliga sicherlich zu den besten Spielern auf dieser Position gehört. Martel absolviert ein enormes Laufpensum, ist zweikampf- und passstark. Und nicht umsonst ist der Mittelfeldspieler Kapitän der deutschen U21 und Mitglied des Kölner Mannschaftsrats: Martel gilt als Leadertyp, übernimmt zunehmend Verantwortung. Eine Rolle, die dem 22-Jährigen gefällt. „Ich möchte auf und neben dem Spielfeld mehr Verantwortung übernehmen, vorangehen und mich nicht verstecken“, sagte Martel im August. Dass sich der gebürtige Bayer nicht verstecken will, zeigte sich wohl auch am Montag beim Training als er mit Luca Waldschmidt verbal aneinandergeriet. Keine wilde Sache, aber sicherlich eine Nachwirkung des Debakels von Freitag.

Ein erstes reinigendes Gewitter hatte es bereits am Samstag nach der Pleite gegeben. „Es ist in der Besprechung definitiv auch ein bisschen lauter geworden“, sagte der 22-Jährige. Aber: „Das ist nicht schlimm, sondern muss vielleicht auch einmal sein, um den Kopf wieder klar zu bekommen.“ Denn der Fokus ist jetzt schon wieder auf den kommenden Freitag gerichtet. Dann steht das Heimspiel gegen den SC Paderborn auf dem Plan und Martel erwartet, „dass wir so auftreten wie in den ersten Spielen. Da haben wir es echt gut gemacht und müssen wieder daran anknüpfen und die Basics auf den Platz bringen. Wir müssen ein ganz anderes Gesicht zeigen als gegen Darmstadt.“ Das hatte zuletzt auch Gerhard Struber gefordert. Kein Wunder nach der Packung am Böllenfalltor.

Und schon wird bereits über eine taktische Ausrichtung oder Systemfehler spekuliert. „Die ersten Spiele haben gezeigt, dass unser System funktioniert. Zuletzt sind individuelle Fehler passiert und in Darmstadt war es ein inkonsequentes Zweikampfverhalten. Das darf uns nicht passieren und wir müssen wieder konsequenter werden“, sagte Martel. Tatsächlich weisen die Kölner die schwächsten Zweikampfwerte der Liga in den direkten Duellen am Boden auf. Am Freitag lag es sicherlich nicht nur am Zweikampfverhalten. Die Kölner Verantwortlichen bemängelten auch die Einstellung der Profis. Eric Martel dürften sie in diesem Punkt nicht gemeint haben.


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Schwache Defensive: Hier ist der FC Schlusslicht der Liga

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte um Tim Lemperle

Nachwirkungen für Lukas Podolski: Stadt Köln will Bußgeld erheben

Lukas Podolski hält nach seinem "Danke-Spiel" eine Fackel in der Südkurve in der Hand.
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Nachwirkungen für Lukas Podolski: Stadt Köln will Bußgeld erheben

Am 10. Oktober fand das „Danke-Spiel“ für Lukas Podolski im Kölner Stadion statt. Auf der Abschiedsrunde hielt der ehemalige FC-Spieler und Weltmeister eine Fackel in die Höhe. Nun soll es Konsequenzen geben: Droht Lukas Podolski ein Bußgeld von der Stadt Köln?

Der emotionale Abschied von Lukas Podolski im Kölner Stadion hat Nachwirkungen. Droht Lukas Podolski ein Bußgeld von der Stadt Köln?

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Der Abschiedsabend von Lukas Podolski am 10. Oktober hätte wohl kaum emotionaler ausfallen können. Zahlreiche Fans, Wegbegleiter und Fußballgrößen waren gekommen, um den Ex-FC-Profi und Weltmeister zu feiern. Nachdem das Spiel um 22:10 Uhr, in Anlehnung an Podolskis Rückennummer zehn sein Ende nahm, machte sich der 39-Jährige auf seine Runde durch das Kölner Stadion. Es folgten Liebesbekundungen und Danksagungen gegenüber den Fans, der Stadt und des 1. FC Kölns – und es flossen Tränen. Bilder, die an diesem Abend wohl unvergessen bleiben. Besondere Aufmerksamkeit widmete Podolski seiner Fankurve. Der „kölsche Jung“ kletterte auf den Zaun der Kölner Südkurve, sprach über ein Megafon zu den Fans und hielt eine brennende Pyrofackel in die Höhe.

Bußgeld für Podolski

Und dies soll nun Konsequenzen für den Spieler von Górnik Zabrze nach sich ziehen. Die Polizei bestätigte dem WDR, es „sei ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitsverfahren an die Stadt Köln übergeben worden.“ Noch ist die Höhe eines möglichen Bußgeldes nicht bekannt. Es könnte sich aber – zieht man vergleichbare Fälle heran – in einer Größenordnung von 300 bis1500 Euro bewegen. Die Ermittlungen stützen sich auf die Tatsachte, dass das Abbrennen von Pyrotechnik in deutschen Stadien verboten ist. Es handele sich allerdings um eine Ordnungswidrigkeit und nicht um eine Straftat, solange beim Abbrennen keine anderen Menschen gefährdet oder sogar verletzt werden. Podolski soll somit in den kommenden Tagen zunächst einen Anhörungsbogen der Stadt bekommen.

Auch der ehemalige Polizeidirektor und Einsatzleiter im Kölner Stadion, Volker Lange, hatte laut Bild die Pyro-Aktion kritisiert: „Erstens ist es verboten, zweitens ist er ein schlechtes Vorbild. Und drittens: Jemand, der Verantwortung beim FC übernehmen will, der sollte auch Vorbild sein – auch in solchen Punkten.“ Podolskis Zukunft beim 1. FC Köln ist bis dato noch nicht geklärt. Es sollen jedoch Gespräche zwischen dem 39-Jährigen und FC-Präsident Dr. Werner Wolf über mögliche Aufgaben beim FC geführt werden. Das kündigte Wolf zumindest im Zuge des „Danke-Spiels“ an. Der Verein weiß um die enorme Strahlkraft des Ex-Spielers. Auch wenn momentan die Strahlen wohl eher von der Pyrofackel leuchten.


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Schwache Defensive: Hier ist der FC Schlusslicht der Liga

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte um Tim Lemperle