Rasmus Carstensen wechselt nach Aarhus

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Rasmus Carstensen wechselt nach Aarhus

Es hatte sich am Sonntag bereits angedeutet, nun ist der Wechsel offiziell. Der 1. FC Köln verleiht Rasmus Carstensen nach Aarhus. Der Rechtsverteidiger kehrt nach Dänemark zurück.

Bereits am Sonntag ploppte die Nachricht auf, dass der Rechtsverteidiger die Geißböcke wieder verlassen werde. Nun hat es der Verein bestätigt: Der 1. FC Köln verleiht Rasmus Carstensen nach Aarhus. Vor einigen Wochen hatte der 24-Jährige bereits angedeutet, dass er sich eine Rückkehr nach Dänemark gut vorstellen könne. Das ist jetzt der Fall.

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„Rasmus hat bei uns den Wunsch hinterlegt, wieder in seine Heimat zurückzukehren zu können. Diesem Wunsch konnten wir entsprechen, weil wir mit der Leihe zu Aarhus für alle Beteiligten eine gute Lösung gefunden haben. Wir wünschen Rasmus für die nächste Saison alles Gute und viel Erfolg“, sagt Sportdirektor Thomas Kessler. Über die Länge des Kontrakts beim FC ist nicht viel bekannt. Carstensen war zuletzt an Lech Posen verliehen, avancierte dort zum Stammspieler und Leistungsträger und wurde Meister. Posen hätte den Rechtsverteidiger gerne behalten, die Vereine konnten sich aber nicht einigen. der FC noch einen Backup für Jusuf Gazibegovic sucht, war darüber spekuliert worden, ob der Däne in Köln unter dem neuen Trainer Lukas Kwasniok noch einmal eine Chance erhalten würde. Das ist nun nicht der Fall.

Beim FC Durchbruch nicht geschafft

Ob es noch einmal der Fall sein wird, ist ebenfalls fraglich. Denn Aarhus hat eine Kaufoption, die im Vertrag verankert ist. „Ich wollte unbedingt nach Hause kommen und hoffentlich in der 3F Superliga und bei AGF etwas bewegen, da mir ein spannendes Projekt aufgezeigt wurde, in dem ich mich gut zeigen kann“, so Carstenden. „Ich hatte einige gute Jahre im Ausland und habe viel gelernt. Jetzt kommt ein besserer und reiferer Spieler nach Hause, und ich freue mich sehr darauf, bei AGF durchzustarten.“

Der Däne war 2023 auf Wunsch von Christian Keller nach Köln geholt worden. Der Rechtsverteidiger hatte zuvor seinen Durchbruch bei Silkeborg IF gefeiert, war dann nach Genk gewechselt, bekam dort aber Probleme. Auch, weil er gleich zwei routinierte Rechtsverteidiger vor der Nase hatte, die eigentlich den Verein verlassen wollten und doch in Belgien blieben. Beim FC suchte der heute 24-Jährige die nächste Chance. Nach anfänglicher Hochphase wurde Carstensen immer seltener berücksichtigt. Und schließlich bekam der Rechtsverteidiger mit Jan Thielmann einen etatmäßigen Offensivspieler vorgesetzt.

Es folgte die Leihe nach Posen und nun die nächste nach Aarhus. Der ehemalige U21-Nationalspieler lief für den FC insgesamt 28 Mal auf, bereitete einen Treffer vor. Der Marktwert liegt laut dem Online-Portal transfermarkt.de bei zwei Millionen Euro. Neben Carstensen gelten Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges als mögliche Kandidaten, die den Verein verlassen sollen.


Mit diesen großen Kader-Baustellen startet der 1. FC Köln in die Vorbereitung

Thomas Kessler soll Sportdirektor beim 1. FC Köln bleiben
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Mit diesen großen Kader-Baustellen startet der 1. FC Köln in die Vorbereitung

Mit Jakub Kaminski und Tom Krauß hat der 1. FC Köln die Neuzugänge drei und vier perfekt gemacht. Trotzdem wartet noch Arbeit auf Sportdirektor Thomas Kessler. Denn es gibt noch einige Fragezeichen beim 1. FC Köln: Das sind die größten Kader-Baustellen.

Vor wenigen Tagen ploppte die Meldung auf, dass der neue Kölner Trainer Lukas Kwasniok bereits ziemlich zufrieden mit den ihm zur Verfügung stehenden Spielern ist. Auch wenn das der Fall sein mag, ist trotzdem davon auszugehen, dass der FC noch ein paar Mal auf dem Transfermarkt zuschlagen wird. Denn es gibt noch einige Fragezeichen beim 1. FC Köln: Das sind die größten Kader-Baustellen.

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Seit vergangenem Dienstag hat das Transferfenster offiziell geöffnet. Bis zum 1. September haben die Bundesliga-Vereine nun Zeit, Spieler für die kommende Saison zu verpflichten. Und das hat der 1. FC Köln in vier Fällen getan. Ragnar Ache, Isak Johannesson, Jakub Kaminski und Tom Krauß sind neu im Verein. Gleichzeitig haben aber auch schon mehrere Akteure den FC verlassen, zuletzt Eigengewächs Max Finkgräfe zu RB Leipzig. Nicht nur deswegen gibt es im Kölner Kader noch einige Baustellen. Und die fangen im Tor an. Denn hinter Stammkeeper Marvin Schwäbe haben die Geißböcke aktuell nur Matthias Köbbing, der aber nicht als Nummer zwei eingeplant ist. Daher muss der Verein auf dieser Position definitiv noch nachbessern.

Mehr Qualität für die Innenverteidigung

Auch eine Position weiter vorne hat der 1. FC Köln Bedarf. Denn in der Innenverteidigung ist der Verein auf den ersten Blick rein zahlenmäßig zwar gut aufgestellt. Trotzdem braucht es hier noch einen Spieler mit Bundesligaformat. Aktuell scheint es unklar, wer die Stelle neben Timo Hubers adäquat ausfüllen kann. Dominique Heintz hat das in der vergangenen Saison meistens gemacht. Der Routinier hat jedoch deutliche Tempodefizite, die in der Bundesliga noch mehr zur Geltung kommen werden. Winterneuzugang Joël Schmied hat bisher auch nicht nachhaltig überzeugen können und noch kein Bundesliga-Niveau nachgewiesen. Luca Kilian wiederum kehrt nach seinem zweiten Kreuzbandriss zwar relativ bald wieder zurück, hat aber seit weit über einem Jahr quasi kein Fußball gespielt. Auf ihn kann der FC also nicht setzen.

Mit Neo Telle und Julian Pauli haben die Kölner dann noch zwei Talente, die vielleicht den Durchbruch schaffen könnten. Gerade Letzterer hat zu Beginn der abgelaufenen Zweitligasaison gute Leistungen gezeigt. Darauf zu setzen, dass einer von beiden den nächsten Schritt macht, wäre aber ein großes Risiko. Und bei Telle ist auch eher eine Leihe angedacht, sollte er seinen nur noch ein Jahr laufenden Vertrag verlängern. Thomas Kessler muss sich daher auf dem Markt nach noch einem starken Innenverteidiger umsehen. Eventuell muss er sogar noch Zweien schauen, falls der bei den Fans auch nicht unumstrittene Hübers seinen 2026 auslaufenden Vertrag nicht verlängert und möglicherweise verkauft wird.

Dünne Besetzung bei den Außenverteidigern

Nachholbedarf gibt es außerdem auf beiden Seiten bei den Außenverteidigern. Auf rechts hat der FC nur Jusuf Gazibegovic. Rasmus Carstensen kommt nach seiner erfolgreichen Leihe zu Lech Posen zwar wieder zurück, soll aber wohl abgegeben werden. Es wird über eine Rückkehr in seine dänische Heimat spekuliert. Der Wechsel nach Aarhus steht wohl bevor. Da Jan Thielmann bewiesen hat, dass er eher in die Offensive gehört, ist ein weiterer Rechtsverteidiger dringend nötig.

Zumindest etwas weniger dringend ist der Bedarf links hinten. Denn hier haben die Kölner mit Neuzugang Jakub Kaminski eine weitere Option nach dem Abgang von Max Finkgräfe. Der Pole hat schon häufiger als Linksverteidiger gespielt, auch wenn er ähnlich wie Thielmann eher in der Offensive seine Qualitäten hat. Auch wäre der 23-Jährige wohl noch offensiver als Leart Paqarada. Daher wäre es wichtig, sich auch auf dieser Position umzuschauen. Gerade ein Spieler, der noch etwas mehr defensive Stabilität mitbringt, könnte eine gute Ergänzung sein.

Zentrale Probleme?

Auf der Sechs ist der FC erstmal gut aufgestellt, gerade durch den Transfer von Tom Krauß. Aber auch hier könnte sich noch etwas tun. Denn Eric Martel hat nur noch ein Jahr Vertrag. Die Kölner wollen gerne mit ihm verlängern. Wenn es aber nicht dazu kommt, ist ein Verkauf eine Option. Dann bräuchten die Geißböcke einen Ersatz, da Martel nicht alleine durch Krauß ersetzt werden könnte. Der FC bräuchte einen neuen Anker im Mittelfeld. Ebenfalls etwas tun könnte sich noch auf der Zehner-Position. Denn gerade in der Reihe hinter dem Sturm fehlten in der vergangenen Spielzeit schon mal die passenden Ideen. Diese Planstelle dürfte aber nicht die größte Priorität sein.

Die liegt eher im Sturm. Da Damion Downs vor einem Wechsel zum FC Southampton steht und das Trio Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz ebenfalls abgegeben werden soll, hätte man hier nur zwei Spieler als klassische Mittelstürmer zur Auswahl: Neuzugang Ragnar Ache und Imad Rondic. Auf Ache ruhen dabei viele Hoffnungen. Trotzdem sind die Geißböcke hier zu dünn besetzt. Ein weiterer Stürmer ist eine Pflichtaufgabe für Sportdirektor Thomas Kessler. Eventuell braucht es sogar zwei, da Rondic bis jetzt enttäuschende Leistungen im FC-Trikot gezeigt hat. Bis zum Ende des Transferfensters steht also noch einiges an Arbeit für Kessler an.


Auch für Damion Downs platzt der Titeltraum – nächster Halt: FC Southampton

Damion Downs wird künftig das Köln-Trikot nicht mehr tragen
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Auch für Damion Downs platzt der Titeltraum – nächster Halt: FC Southampton

Auch für Damion Downs ist der Traum des Kontinentaltitels geplatzt. Die USA unterlagen Mexiko im Endspiel des Gold Cups 1:2. Nun geht es aber wohl nicht zurück zum 1. FC Köln: Damion Downs zieht es zum FC Southampton.

Nach dem EM-Halbfinal-Aus von Said El Mala mit der deutschen U19 sowie der Final-Pleite von Eric Martel und Jan Thielmann bei der U21-Europameisterschaft hat nun auch Damion Downs ein Endspiel um einen Kontinentaltitel verloren. Beim Gold Cup unterlag der Angreifer mit den USA dem Konkurrenten Mexiko 1:2. Als nächstes folgt wohl der Abschied vom 1. FC Köln: Damion Downs zieht es zum FC Southampton.

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Mit einer Enttäuschung endet die Spielzeit für Damion Downs. Der Angreifer unterlag in der Nacht zu Montag mit den USA im Endspiel um den Gold Cup dem Erzrivalen Mexiko 1:2. Downs wurde im Finale nach 70 Minuten eingewechselt. Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:1. Die frühe Führung durch Chris Richards glich Raul Jimenez nach einer halben Stunde aus. Wenige Minuten nach der Einwechslung des Noch-Kölners erzielte aber Edson Alvarez das entscheidende 2:1. Mexiko feierte damit den zehnten Sieg beim Gold Cup, die USA hat erst sieben Mal gewonnen. Downs hatte am 11. Juni sein Debüt für die US-Nationalmannschaft gefeiert und an seinem ersten großen Turnier teilgenommen. Bei den Junioren war der Angreifer auch für den DFB im Einsatz.

Knapp zehn Millionen Euro

Zum FC wird der Stürmer vorerst aber nicht mehr als Spieler zurückkehren. Denn schon für den Dienstag ist der Medizincheck beim FC Southampton anberaumt, spätestens Mittwoch soll der Deal dann auch publik gemacht werden. Der Stürmer wechselt in die zweite britische Liga, die Championship. Dem Vernehmen nach kassieren die Kölner rund acht Millionen Euro fix, plus Boni in Höhe von noch einmal etwa zwei Millionen Euro. Downs wird damit zu einem der Rekord-Abgänge der Geißböcke. Mit Lukas Podolski und Yannick Gerhardt wechselten nur zwei Eigengewächse für eine höhere Ablöse. Downs war im Sommer 2020 vom FC Ingolstadt zum FC gewechselt. Im September 2023 feierte der Stürmer sein Bundesliga-Debüt gegen Werder Bremen. Die Geißböcke befinden sich zurzeit auf der Suche nach einem neuen Stürmer.

Mission Klassenerhalt startet: Trainingsauftakt für den 1. FC Köln

Trainingsauftakt des 1. FC Köln
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Mission Klassenerhalt startet: Trainingsauftakt für den 1. FC Köln

Gleich mehrere Neuzugänge mischen sich beim Trainingsauftakt am Montag unter die Mannschaft, während weitere Transfers bereits geplant sind. Neben personellen Veränderungen stehen auch die ersten Testspiele und das Trainingslager in Österreich auf dem Programm beim 1. FC Köln: Die Geißböcke starten in die Saisonvorbereitung.

Mit frischem Wind wird die neue Spielzeit eingeläutet beim 1. FC Köln: Die Geißböcke starten in die Saisonvorbereitung.

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Bereits beim Trainingsauftakt am Montag um 14.30 Uhr auf Platz 7 am Geißbockheim tummeln sich fünf Neuzugänge auf dem Rasen. Mit Ragnar Ache, Tom Krauß, Jakub Kaminski, Isak Johannesson und Malek El Mala erhält der Kader ein neues Gesicht. Insbesondere auf der Innenverteidigerposition, den Außenbahnen im Sturm und im Tor möchte der FC aber noch nachjustieren. Gleichzeitig will man sich von einigen Spielern trennen. Laut Medienberichten steht Rasmus Carstensen unmittelbar vor einer Rückkehr nach Dänemark zu Aarhus GF, der 1. FC Köln hat den Spieler für Vertragsgespräche freigestellt. Daneben gelten Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges weiterhin als mögliche Kandidaten für einen Vereinswechsel. Damion Downs soll bereits am Dienstag in Southampton unterschreiben. Bei seiner ersten Einheit wird Lukas Kwasniok noch auf weitere Akteure verzichten müssen: Eric Martel, Jan Thielmann, Jaka Potocnik und Said El Mala stoßen aufgrund ihrer Länderspielreisen erst später zur Mannschaft dazu, Luca Kilian arbeitet individuell nach seiner Kreuzband-Verletzung.

Offene Personalfragen belasten Kwasnioks Auftakt

Für Kwasniok gestaltet sich der Start beim 1. FC Köln alles andere als ruhig. Während der Kader einerseits mit den vielversprechenden Neuzugängen weiter Form annimmt, herrscht hinter den Kulissen bei der ein oder anderen Personalfrage Unsicherheit. Die Vertragssituation mehrerer Schlüsselspieler ist weiterhin ungeklärt, allen voran die von Eric Martel, dessen Vertrag bereits im Juni 2026 ausläuft. Auch bei Jan Thielmann und Timo Hübers ist die Zukunft offen, um nur einige Beispiele zu nennen. Diese Baustellen stehen ganz oben auf der To-do-Liste von Sportdirektor Thomas Kessler. Trotz der gelungenen Transfers sind die Rahmenbedingungen für den neuen Cheftrainer also noch alles andere als optimal.

Denn zögert sich dieser Zustand weiter hinaus, könnte die aufkeimende Euphorie früh ausgebremst werden. Denn fest steht: Der neue Trainer verlangt viel von seiner Mannschaft, steht für einen intensiven, offensiv ausgerichteten und flügellastigen Fußball, der auf hohes Tempo, enorme Laufbereitschaft und mutiges Pressing setzt. Seine Teams suchen immer wieder den Weg über die Außenbahnen und bringen Flanken konsequent in den Strafraum. Für diesen Spielstil braucht es einen ausgeprägten Arbeitsethos und Aufopferungsbereitschaft – Tugenden, die nur dann entstehen können, wenn ein gefestigtes Teamgefüge vorhanden ist. Genau das ist beim FC aktuell jedoch noch nicht der Fall.

Vorbereitung im Fokus: Testspiele und Trainingslager als Grundstein für die neue Saison

Das Programm für die Vorbereitung steht bekanntlich in Teilen bereits fest: Am 12. Juli bestreiten die Geißböcke ihr erstes Testspiel gegen den SV Bergisch Gladbach. Dabei haben die Neuzugänge gleich die Chance, sich vor den Fans und Verantwortlichen zu beweisen. Eine Woche später, am 18. Juli, folgt ein weiteres Testspiel im Südstadion gegen Fortuna Köln. Anschließend reist die Mannschaft ins Trainingslager nach Österreich, um wie im Vorjahr in der Steiermark die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison zu legen. Das letzte Testspiel steht dann im eigenen Stadion am 9. August gegen Atalanta Bergamo an. Nur eine Woche später geht es dann im Pokal gegen Regensburg und wieder eine Woche später in der Meisterschaft gegen Mainz.


Stars des 1. FC Köln grillen am Sonntagabend gemeinsam an

Die Brüder El Mala und Tim Krauß
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Stars des 1. FC Köln grillen am Sonntagabend gemeinsam an

Zum Saisonbeginn haben sich die Geißböcke am Sonntagabend zum gemeinsamen Abendessen am Geißbockheim getroffen. Hier findet ihr die Bilder zum Angrillen des 1. FC Köln.

Zahlreiche Spieler sind zum Teil mit Anhang erschienen, um einen Tag vor Trainingsbeginn zusammenzukommen. Die Bilder zum Angrillen des 1. FC Köln.

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Bevor am Montag um 14:30 Uhr die erste Trainingseinheit der Geißböcke mit dem neuen Trainer Lukas Kwasniok ansteht, traf sich die Mannschaft am Sonntagabend zum gemeinsamen Angrillen am Geißbockheim. Neben den Präsidiumsmitgliedern Dr. Werner Wolf, der anlässlich des in Köln stattfindenden CSDs im „Lebe wie du bist“ T-Shirt erschien und Carsten Wettich nahmen auch nahezu alle Spieler an der Veranstaltung teil. Neben den Neuzugängen Jakub Kaminski und Tom Krauß gaben sich auch die in der vergangenen Saison and die Viktoria verliehenen Brüder Said und Malek El Mala die Ehre. Auch die beiden Winter-Neuzugänge Imad Rondic und Joel Schmied sowie FC Spieler Timo Hübers, Dominique Heintz und Florian Kainz kamen zum gemeinsamen Angrillen. U21-Spieler Neo Telle lief am Geißbockheim auf.

Trainingsauftakt am Montag

Nachdem in den vergangenen beiden Tagen die Leistungsdiagnostik begonnen hatte und die Mannschaft bis auf wenige noch im Urlaub weilende Spieler wieder zusammenfand, steht nach dem abendlichen gemeinsamen Grillen am Montag das erste Training an. Obligatorisch wird zur Saisoneröffnung mit einer Schar an Zuschauern gerechnet, die sich die erste Einheit der neuen Saison nicht entgehen lassen wollen. Ab Dienstag steht täglich ein Training um 10:30 Uhr auf dem Rasen vor dem Geißbockheim an. Zudem schiebt Kwasniok am Dienstag sowie am Donnerstag eine zweite Einheit am Nachmittag hinterher. Viel Zeit, seine Mannschaft vor dem ersten Testspiel am Samstag, den 12. Juli um 14 Uhr in der BELKAW-Arena gegen Bergisch Gladbach kennenzulernen, hat Kwasniok nicht.


Rasmus Carstensen vor Rückkehr nach Dänemark

Rasmus Carstensen verlässt den 1. FC Köln wohl erneut
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Rasmus Carstensen vor Rückkehr nach Dänemark

Rasmus Carstensen wird den 1. FC Köln wohl wieder verlassen. Der Rechtsverteidiger steht offenbar vor einer Rückkehr nach Dänemark und anscheinend wieder auf Leihbasis.

Der FC scheint einen seiner vermeintlichen Wackelkandidaten abzugeben. Rasmus Carstensen wird den 1. FC Köln wohl schon wieder verlassen. Der frisch gebackene polnische Meister soll vor einer Rückkehr nach Dänemark stehen. Das berichtet das Portal „bold.dk„.

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Demnach soll der Däne aber vor einer weiteren Leihe stehen. Über die Länge des Kontrakts beim FC ist nicht viel bekannt. Carstensen war zuletzt an Lech Posen verliehen, avancierte dort zum Stammspieler und Leistungsträger und wurde Meister. Der 24-Jährige wäre gerne in Polen geblieben, doch die Vereine konnten sich nicht auf eine Ablöse einigen. Carstensen kehrte erst einmal nach Köln zurück. Da der FC noch einen Backup für Jusuf Gazibegovic sucht, war darüber spekuliert worden, ob der Däne in Köln unter dem neuen Trainer Lukas Kwasniok noch einmal eine Chance erhalten würde. Das scheint nicht der Fall zu sein. Im Gegenteil: Carstensen wird also ein weiteres Mal verliehen und das offenbar zum Ex-Club von Yann Bisseck Aarhus GF.

Beim FC Durchbruch nicht geschafft

Schon vor einigen Wochen hieß es, dass Carstensen gerne wieder zurück in seine Heimat kehren würde. Der Däne war 2023 auf Wunsch von Christian Keller nach Köln geholt worden. Der Rechtsverteidiger hatte zuvor seinen Durchbruch bei Silkeborg IF gefeiert, war dann nach Genk gewechselt, bekam dort aber Probleme. Auch, weil er gleich zwei routinierte Rechtsverteidiger vor der Nase hatte, die eigentlich den Verein verlassen wollten und doch in Belgien blieben. Beim FC suchte der heute 24-Jährige die nächste Chance. Nach anfänglicher Hochphase wurde Carstensen immer seltener berücksichtigt. Und schließlich bekam der Rechtsverteidiger mit Jan Thielmann einen etatmäßigen Offensivspieler vorgesetzt. Es folgte die Leihe nach Posen und nun offenbar wieder nach Aarhus.

Der ehemalige U21-Nationalspieler lief für den FC 28 Mal auf, bereitete einen Treffer vor. Der Marktwert liegt laut dem Online-Portal transfermarkt.de bei zwei Millionen Euro. Neben Carstensen gelten Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges als mögliche Kandidaten, die den Verein verlassen sollen.


Ist das der Downs-Ersatz? Der 1. FC Köln ist an Timothe Nkada interessiert

Timothe Nkada soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen
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Ist das der Downs-Ersatz? Der 1. FC Köln ist an Timothe Nkada interessiert

Vier Neuverpflichtungen hat der FC schon eingetütet, schon bald soll der nächste Transfer folgen. Auf der Liste steht nach wie vor ein Angreifer und dabei könnte es sich um einen Franzosen handeln. Der 1. FC Köln ist an Timothe Nkada interessiert.

Nicht erst seit dem drohenden Abgang von Damion Downs will der FC im Angriff noch einmal nachbessern. Und eine Spur führt nun nach Frankreich. Der 1. FC Köln ist an Timothe Nkada von Rodez AF interessiert. Das berichtet das französische Online-Portal „Lefussball„.

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Demnach sei der FC an dem Stürmer nicht nur interessiert, die Kölner „bereiten ein Angebot“ vor. Interne Gespräche sollen dem vorausgegangen sein. Der 25-Jährige gilt als schneller, spielerischer Mittelstürmer. Der ehemalige U21-Nationalspieler startete seine Karriere bei Stade Rennes, wechselte anschließend nach Reims und schließlich auf Leihe nach Aalborg in Dänemark. Es folgte ein weiteres Leihkonstrukt nach US Orléans und schließlich der feste Wechsel zum FC Koper nach Slowenien. Im vergangenen Sommer kehrte der Stürmer zurück nach Frankreich, eben zu Rodez. Und in der zweiten französischen Liga startete der Angreifer mal so richtig durch. Für Rodez erzielte der Angreifer wettbewerbsübergreifend 17 Tore und bereitete fünf Treffer vor.

Marktwert liegt bei 2,5 Millionen Euro

Neben dem FC soll auch die TSG Hoffenheim an dem Angreifer interessiert sein. Anfang Juni wurden zudem der RC Lens und der FC Nantes als mögliche neue Vereine genannt. Der 25-Jährige gilt als sehr spielstark und beidfüßig. Der Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2027, der Marktwert wird auf 2,5 Millionen Euro geschätzt. Nkada könnte sich also als Investment durchaus lohnen. Vom Spieltyp ähnelt der Angreifer ein wenig Damion Downs. Der 20-Jährige Kölner steht unmittelbar vor einem Wechsel zum FC Southampton. Beim englischen Zweitligisten ist für Dienstag ein Medizincheck anberaumt, dann soll auch schon die Unterschrift erfolgen. In der Nacht zu Montag steht noch das Endspiel im Gold Cup auf dem Plan des Angreifers.

Der FC sucht auf einigen Positionen. Vor allem ein zweiter Keeper und ein weiterer Innenverteidiger sollen auf der Liste stehen. Doch durch den bevorstehenden Abschied von Downs werden die Kölner dringend auch im Angriff nachbessern müssen. Nkada wäre sicherlich ein interessanter Spieler. Der 25-Jährige steht gerade an einem weiteren Wendepunkt der Karriere und hätte nichts gegen einen Wechsel ins Ausland.


Die vier Neuverpflichtungen des 1. FC Köln starten am Geißbockheim

Tom Krauß, Isak Johannesson, Ragnar Ache starten beim 1. FC Köln
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Die vier Neuverpflichtungen des 1. FC Köln starten am Geißbockheim

Einen Tag vor dem Trainingsauftakt sind nun auch die Neuverpflichtungen in die Leistungsdiagnostik gestartet. Tom Krauß, Ragnar Ache, Isak Johannesson und Jakub Kaminski starten offiziell. Die vier Transfers nehmen Arbeit beim 1. FC Köln auf.

Am Samstag wurde Tom Krauß offiziell beim FC vorgestellt, am Sonntag steht die Leistungsdiagnostik auf dem Plan. Doch nicht nur für den vierten Neuzugang. Die Transfers nehmen am Sonntag die Arbeit beim 1. FC Köln auf.

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Mittlerweile sind vier Neuverpflichtungen beim FC vorgestellt. Thomas Kessler hat schon kräftig auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Es werden noch weitere Spieler folgen. Am Sonntagvormittag trafen Ragnar Ache, Isak Johannesson, Tom Krauß und Jakub Kaminski nach und nach am Geißbockheim zu ihrem ersten offiziellen Arbeitstag ein. In den vergangenen Tagen waren bereits die ersten Spieler dabei, nun folgen die nächsten. Die obligatorischen Tests werden bekanntlich vor dem Trainingsauftakt abgehalten.

Angrillen mit dem Team

Ebenfalls schon obligatorisch ist das Angrillen mit der gesamten Mannschaft am Tag vor dem Trainingsauftakt. Das findet am Nachmittag statt. Am Montag um 14.30 Uhr steht dann der Trainingsauftakt an. Damit beginnt die Vorbereitung der Geißböcke auf die kommende Spielzeit. Schon am kommenden Samstag wird der neue Coach Lukas Kwasniok dann auch das erste Mal seine Mannschaft im Spielbetrieb testen können. Es steht die Begegnung gegen Bergisch Gladbach auf dem Plan. Dann werden auch die Neuverpflichtungen zum Einsatz kommen. Mit Ache, Johannesson, Krauß und Kaminski sind bislang vier Spieler verpflichtet. Der FC will noch mit weiteren Akteuren nachjustieren.

Bekanntlich wollen die Kölner noch einen Innenverteidiger, auf den Außenpositionen und ganz sicher auch auf der Torhüterposition nachbessern. Dem Vernehmen nach soll es in der kommenden Woche noch einen weiteren Transfer geben.

Nächster Geldsegen für den 1. FC Köln durch Weiterverkauf?

Sebastiaan Bornauw spielt künftig für Leeds
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Nächster Geldsegen für den 1. FC Köln durch Weiterverkauf?

Mit den möglichen Verkäufen von Spielern wie Max Finkgräfe oder Damion Downs hätte der FC wieder mehr Handlungsspielraum auf dem Transfermarkt. Und jetzt bahnt sich noch ein kleines Zubrot an. Der 1. FC Köln profitiert von weiteren Verkäufen.

Mehr als 13 Millionen Euro haben die Geißböcke vor vier Jahren für den Verkauf von Sebastiaan Bornauw kassiert. Der wechselt nun zu Leeds United und müsste den Geißböcken eigentlich nun noch einmal ein wenig Geld in die Kassen spülen. Der 1. FC Köln profitiert von weiteren Verkäufen.

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Das Tor gegen den FC Schalke 04 wird wohl unvergesslich bleiben. Der FC musste gegen Königsblau gewinnen, um die Relegation zu erreichen, lief immer wieder an, um dann doch zu scheitern. Ein Treffer von Sebastian Andersson wurde aberkannt, es deutete auf eine Nullnummer. Eben bis der Belgier per Kopfball einnickte. Relegation, Klasse gehalten. Drei Monate später trug der Abwehrspieler dann aber das Trikot des VfL Wolfsburg, wechselte für mehr als 13 Millionen Euro unmittelbar vor der Abreise ins Trainingslager nach Donaueschingen und schaffte es damit in die Top-5 der Rekordabgänge der Kölner Vereinsgeschichte. Mit Boni dürfte er sich vielleicht sogar auf Rang zwei hinter Anthony Modeste einreihen.

Marktwert massiv eingebrochen

Und die Kölner werden wohl nun noch einmal ein wenig an Bornauw verdienen. Wenn auch weniger als bei Vertragsabschluss wohl gehofft. Denn dem Vernehmen nach hat sich der FC eine Wiederverkaufsgebühr bei Bornauw zusichern lassen und die soll bei zehn Prozent liegen. Da der Innenverteidiger nun die Wölfe Richtung England zu Leeds United verlässt, würde diese Klausel also greifen müssen und der FC zehn Prozent der Ablöse einstreichen. Das einzige Problem, Bornauw hat seit seinem Weggang vom FC massiv an Marktwert verloren. Der wurde im Oktober 2021 noch auf 14 Millionen Euro geschätzt, liegt nun laut transfermarkt.de bei sechs Millionen und genau diesen Betrag will der englische Club auch zahlen.

Für den FC wären das immerhin 600.000 Euro, die in die Vereinskassen fließen würden. Weitere 800.000 kassieren die Kölner aus dem festen Kauf von Galatasaray für Ismail Jakobs sowie noch einmal rund 400.000 Euro aus dem Verkauf von Jens Castrop nach Mönchengladbach. Alles in allem also an die zwei Millionen Euro. Zwar nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber als Zubrot zu den Wirtz-Millionen (Stand jetzt etwa 2,5 Millionen Euro) und den angestrebten Erlösen aus potenziellen Abgängen wie beispielsweise Max Finkgräfe (4,5 Millionen) oder Damion Downs (bis zu zehn Millionen) ein nettes Extra.

Wann kommt der Back-up für Marvin Schwäbe? Die schwierige Suche nach einer Nummer zwei beim 1. FC Köln

Marvin Schwäbe beim Training des 1. FC Köln
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Wann kommt der Back-up für Marvin Schwäbe? Die schwierige Suche nach einer Nummer zwei beim 1. FC Köln

In den vergangenen Wochen hat es beim 1. FC Köln auf jeder Position Gerüchte gegeben – fast jeder: die des Torhüters hatten wenig Substanz. Dabei muss der Verein einen neuen Back-up für Marvin Schwäbe finden. Die Suche nach einer Nummer zwei beim 1. FC Köln ist schwierig.

Eine Sache haben die bisherigen Neuzugänge des 1. FC Köln gemeinsam: Sie sind alle Feldspieler. Auf der Torwartposition gab es bis jetzt wenn überhaupt halbgare Transfergerüchte. Dabei bräuchten die Kölner unbedingt Verstärkung für die Position hinter Stammkeeper Marvin Schwäbe. Das stellt sich aber kompliziert dar: Die Suche nach einer Nummer zwei beim 1. FC Köln ist schwierig.

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Ganze vier Torhüter haben den 1. FC Köln am Ende der vergangenen Saison verlassen. Wenn man den Winterabgang von Jonas Urbig dazu nimmt, sind es sogar fünf. Bei Anthony Racioppi endete die Leihe. Der als Ersatz für Urbig geholte Schweizer hatte den Erwartungen in seiner Zeit beim FC nicht entsprochen und war sogar nach gewisser Zeit in der Torwarthierarchie hinter Philipp Pentke zurückgefallen. Dessen Vertrag war am Saisonende aber auch nicht verlängert worden, obwohl er gerne in der Domstadt geblieben wäre. „Ich hätte gerne weiter gemacht hier mit euch und den Jungs, aber so ist Fußball“, schrieb der 40-Jährige. Auch Jonas Nickisch hat den Verein nach Vertragsende verlassen, nachdem er in der letzten Saison seinen Stammplatz in der U21 an Alessandro Blazic verloren hatte. Dieser lehnte wiederum eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrages ab, obwohl der Verein gerne mit ihm verlängert hätte, um ihn dann zu verleihen.

Nur zwei Keeper im Profi-Kader

Und so bleiben nur noch zwei Torhüter im Kader der ersten Mannschaft. Zum einen Marvin Schwäbe, der als unumstrittener Stammspieler in die neue Saison geht. Mit seinen Leistungen in der abgelaufenen Spielzeit war er ein großer Rückhalt und Stabilisator in der Defensive. Und zum anderen gibt es noch Matthias Köbbing, der aber als Nummer vier angesehen wird. Somit sind zwei Stellen im Kölner Tor vakant. Gerade einen direkten Back-up zu Schwäbe zu finden, ist besonders wichtig. Denn der FC hat keinen weiteren Keeper mit ansatzweise Bundesliga-Niveau im Kader. Eine Verletzung Schwäbes wäre aktuell eine mittelschwere Katastrophe. Am Montag geht der FC also mit eigentlich einem Keeper in die Vorbereitung.

Es bleibt schwierig, einen Torhüter mit dem gesuchten Fähigkeiten zu finden, der sich ohne Beschweren auf die Bank setzt. Sportdirektor Thomas Kessler wird eine Situation wie vor der vergangenen Saison vermeiden wollen, als die Kölner Schwäbe mit der Ernennung von Jonas Urbig zur Nummer eins vor dem Kopf gestoßen haben. Der Back-up sollte Schwäbe fordern, ist aber kein direkter Herausforderer. Wenn ein jüngerer Keeper kommt, müsste dieser sich damit abfinden, wenig Einsatzzeiten zu bekommen – logischerweise schlecht für die Entwicklung. Der Anreiz dürfte also eher gering ausfallen. Ein älterer Torwart, der sich freiwillig auf die Bank setzt, ist dagegen aber meistens schon über seinen Zenit hinaus und die FC-Verantwortlichen müssten genau abwägen, ob die Leistungsfähigkeit noch ausreicht. Kurz: Es gibt nur wenige Keeper, die in das Anforderungsprofil passen.

Ein Déjà-vu?

So erinnert die Situation doch sehr an den Sommer 2023. Damals hatte Timo Horn den Verein verlassen, um bei einem anderen Verein die Nummer eins zu werden, nachdem er seinen Stammplatz an Schwäbe verloren hatte. Es musste also ein Nachfolger her. Letztendlich fanden die Kölner aber keinen passenden Kandidaten. Die Lösung: Philipp Pentke. Der war vor zwei Jahren nach Kölner Angaben als Trainingsgast beim FC und überzeugte genug, dass die Geißböcke ihn in ihrer schwierigen Lage zur Nummer zwei ernannten. Die Frage darf zumindest erlaubt sein, ob eine kurzfristige Vertragsverlängerung nicht eine Option gewesen wäre, um zumindest eine Sicherheit zu haben. Ob Pentke damit einverstanden gewesen wäre, ist aber eine ganz andere Frage.

Angeblich wollen die Kölner in der kommenden Woche einen weiteren Spieler verpflichten. Ob es sich dabei um den erhofften Keeper handelt, ist nicht bekannt. Die bisherigen Gerüchte umfassten Manuel Riemann, Alexander Schwolow, Jonathan Fischer und Marcel Lotka. Die genannten Namen sind alle durchaus möglich, aber deswegen nicht zwingend wahrscheinlich. Das Gerücht um Riemann fußt bislang einzig auf dem Engagement beim SCP in die Vorsaison. Schwolow hat Union und Lotka den BVB verlassen, weil sie eine neue Herausforderung mit mehr Spielzeit suchen. Ob sie diese beim FC als Nummer zwei finden werden, ist fraglich. Lotka wurde zudem mit 1860 in Verbindung gebracht, die Spur scheint aber erkaltet. Und Fischer wird von vielen Clubs in Europa gejagt, der Youngster hätte somit durchaus die Chance, einen Verein zu finden, bei dem er auf Einsatzzeit kommt.

Welche Lösung die Verantwortlichen dieses Mal finden, bleibt weiterhin abzuwarten. Vielleicht geht es schneller als gedacht.