Die nächste aufreibende Said El Mala-Gala reicht für die DFB-Auswahl nicht

Said El Mala bejubelt einen Treffer bei der U19-Nationalmannschaft
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Die nächste aufreibende Said El Mala-Gala reicht für die DFB-Auswahl nicht

Ein europäischer Traum ist geplatzt für einen Spieler des 1. FC Köln: Said El Malas Traumtag reich der DFB-Elf nicht. Das Team von Trainer Hanno Balitsch verliert in einem packenden Duell gegen Spanien 5:6.

Der Traum vom Kontinentaltitel lebt nun nur noch für die deutsche U21 weiter, die U19 scheidet im Kampf um den Titel aus – und das trotz eines packenden Spiels des Neuzugangs vom 1. FC Köln: Said El Malas Traumtag reich der DFB-Elf nicht.

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Wenn es noch Zweifel an der Klasse des künftigen Kölners gab, dürften diese jetzt wohl endgültig vom Tisch sein. Said El Mala hat bei der U19-EM in Rumänien das nächste Ausrufezeichen gesetzt. Der künftige Offensivspieler der Geißböcke avancierte ein weiteres Mal zum großen Matchwinner der DFB-Auswahl. El Mala hatte der Mannschaft von Hanno Balitsch überhaupt erst die Tür zum Halbfinale geöffnet, als er am Freitag in der Nachspielzeit das entscheidende 2:1 im letzten Gruppenspiel gegen Norwegen erzielt hatte. Gegen Spanien drehte der 18-Jährige erneut so richtig auf. Schon in der ersten Halbzeit legte El Mala Max Moerstedt die Führung für die DFB-Auswahl auf. Spanien erhöhte fortan den Druck und die DFB-Auswahl hatte Glück, dass Konstantin Heide einen Elfmeter hielt.

El Mala trifft und trifft und trifft

Genauso, als nach dem Wechsel ein Ball an den Innenpfosten sprang und von dort parallel zur Torlinie rollte. Schließlich erzielte Pablo Garcia den mehr als verdienten Ausgleich. Doch El Mala brachte Deutschland nach Vorarbeit von Robert Ramsak erneut in Führung. Wieder fand Garcia die passende Antwort, glich in der Nachspielzeit aus. Und damit nicht genug: Garcia hatte noch einen dritten Treffer im Köcher, in der 95. Minute. Doch auch dieses Mal hatte El Mala noch eine Idee auf Lager. Der Offensivspieler brachte eine Flanke aus dem Halbfeld aufs Tor, der spanische Keeper rutschte weg und Cuenca war so überrascht, dass er den Ball ins eigene Netz einschob. Es ging in die Verlängerung. Und natürlich war es erneut Garcia, der Spanien zum nächsten Treffer verhalf. Der überragende Spanier knallte einen Freistoß an den Pfosten, den Nachschuss verwertete Tomy Marques.

Die DFB-Auswahl versuchte alles, erspielte sich Chancen und hat El Mala. Der lieferte erneut die Flanke, die Moerstedt aus kurzer Distanz per Kopf über die Linie drückt. In der 104. Minute glich die deutsche Elf somit erneut aus – 4:4. Nur drei Minuten später brachte ebenfalls Moerstedt die DFB-Auswahl mit seinem dritten Treffer 5:4 in Führung. Diese währte allerdings nicht lange, denn Jan Virgili traf für die Spanier in der 113. Minute und glich aus, bevor fünf Minuten später durch Garcia das 6:5 fiel. Der Titelverteidiger gewann das packende Duell am Ende, Deutschland schied aus dem Turnier aus. Spanien trifft am Donnerstag im Finale entweder auf Rumänien oder die Niederlande.

Zwei Kölner im EM-Fieber: Was der Halbfinaleinzug der deutschen U21 für den 1. FC Köln bedeutet

Eric Martel im Duell gegen Italien (Foto: Christian Hofer/GettyImage)
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Zwei Kölner im EM-Fieber: Was der Halbfinaleinzug der deutschen U21 für den 1. FC Köln bedeutet

Der Traum vom Europameisterschaftstitel lebt bei den Kölner U21-Nationalspielern Eric Martel und Jan Thielmann. Nach dem Sieg im Viertelfinalkrimi gegen Italien steht die deutsche Mannschaft im Halbfinale. Für den FC bringt das Vor- und Nachteile: Das bedeutet der deutsche Viertelfinalsieg für den 1. FC Köln.

3:2 nach Verlängerung hieß es am Ende für die deutsche U21 im Viertelfinale gegen Italien bei der EM in der Slowakei. Damit bucht die Mannschaft um die Kölner Eric Martel und Jan Thielmann das Halbfinalticket gegen Frankreich. Für den FC bringt das Weiterkommen seiner beiden U-Nationalspieler Vor- und Nachteile mit sich: Das bedeutet der deutsche Viertelfinalsieg für den 1. FC Köln.

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Nach 120 spannenden und intensiven Minuten gegen Italien war es geschafft. Die deutsche U21 ist ins Halbfinale der Europameisterschaft eingezogen. „Ich bin mausetot und einfach überglücklich“, kommentierte Kapitän Eric Martel den Sieg nach einem engen Spiel, in dem die deutsche Mannschaft ab der 90. Minute in sogar zweifacher Überzahl agierte. Und nicht nur Martel dürfte über das Ergebnis glücklich sein: Auch der 1. FC Köln kann sich über den Halbfinaleinzug freuen. So ist es aus der Sicht des FC sicherlich auch ein Nachweis guter Arbeit, mit Martel und Jan Thielmann gleich zwei Spieler im Kader der U21 zu haben und mit Ersterem sogar den Kapitän zu stellen. Und den beiden Spielern dürfte die erfolgreiche EM Rückenwind für die kommende Bundesliga-Saison geben.

Martel verhilft Italien zur Verlängerung

Auch, wenn Thielmann bislang erst recht wenig Einsatzzeit erhielt. Allerdings hat das erfolgreiche Abschneiden seiner Spieler für den 1. FC Köln auch eine Kehrseite: Bei beiden Akteuren läuft der Vertrag nur noch bis 2026. Da die Geißböcke ablösefreie Abgänge im nächsten Jahr unbedingt vermeiden wollen, ist das Motto bei Martel und Thielmann in diesem Sommer verlängern oder zwangsläufig verkaufen. Durch das Einziehen ins Halbfinale wird die Situation auch noch länger eine ungewisse sein. Denn konkrete Verhandlungen über eine mögliche Verlängerung werden jeweils wohl erst nach dem Turnier geführt. Bis mindestens Mittwoch werden die Spieler also noch in der Slowakei sein. Da es kein Spiel um Platz drei gibt, würde eine Niederlage gegen Frankreich das EM-Aus bedeuten.

Komplizierte Vertragssituationen

Martel und Thielmann haben aktuell auf jeden Fall die Chance, sich bei dem Turnier noch mehr ins Rampenlicht und auf die Wunschzettel größerer Vereine spielen können. Gerade Martel, der bis jetzt in jedem Spiel zum Einsatz kam, dabei fast immer von Anfang an, zeigte im Turnier bis jetzt ansprechende Leistungen. Zuletzt gab es bereits Gerüchte über ein Interesse des SC Freiburg. Es ist aber davon auszugehen, dass er auch für einige andere Vereine eine Option ist. Und auch Jan Thielmann spielte bei seinem bis jetzt einzigen Startelf-Einsatz im dritten Gruppenspiel gegen England ordentlich. RB Leipzig soll an ihm dran sein.

Und auch wenn ein Titelgewinn mit der U21 und eventuellen starken Leistungen von Martel und Thielmann die Vertragsverhandlungen für den 1. FC Köln bestimmt nicht leichter machen, so hat es doch einen weiteren Vorteil für den FC: Die Verhandlungspositionen der Kölner um eine Ablösesumme, falls beide oder einer von beiden nicht verlängert, wird gestärkt, wenn Martel und Thielmann ihre Qualitäten auch auf europäischer Ebene bei der Europameisterschaft zeigen. Und so können die Geißböcke vielleicht eine höhere Summe erzielen, als es vor dem Turnier möglich gewesen wäre. Geld, dass dann dringend für einen Ersatz benötigt würde.

Nach Abgang vom 1. FC Köln: Marvin Obuz vor Rückkehr zu Rot-Weiss Essen

Marvin Obuz vom 1. FC Köln
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Nach Abgang vom 1. FC Köln: Marvin Obuz vor Rückkehr zu Rot-Weiss Essen

Noch in der vergangenen Woche bedauerte Thomas Kessler den Weggang vom 1. FC Köln: Marvin Obuz soll nun vor der Rückkehr zu Rot-Weiss Essen stehen. Der gebürtige Kölner erlebte an der Hafenstraße seine bislang erfolgreichste Zeit.

Seit Wochen steht der Abschied fest, nun gibt es offenbar einen Folgeverein auf den 1. FC Köln: Marvin Obuz steht vor der Rückkehr zu Rot-Weiss Essen. Das berichtet „RevierSport“.

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Während Lukas Kwasniok am Mittwoch offiziell beim 1. FC Köln vorgestellt wird, hat ein ehemaliger Spieler der Geißböcke möglicherweise seinen großen Comeback-Auftritt. Denn anscheinend wird Marvin Obuz zum Trainingsauftakt bei Rot-Weiss Essen erwartet. Der Offensivspieler war immer wieder mit RWE in Verbindung gebracht worden, allerdings hieß es zuletzt, dass ein Wechsel in ein Team der 2. Bundesliga wahrscheinlicher wäre. Dem Vernehmen nach habe es noch vor Saisonende Gespräche unter anderem auch mit Arminia Bielefeld und dem Karlsruher SC gegeben. Nun scheint aber RWE das Rennen zu machen. Wie die Zeitung berichtet, sollen die Angebote aber sehr „übersichtlich“ gewesen sein. „Konkrete unterschriftsreife Angebote“ hätten dem 23-Jährigen nicht vorgelegen. Interesse habe es aber aus dem benachbarten Ausland gegeben.

Kessler bedauert Abschied

Offenbar hat Obuz aber das Angebot aus Essen überzeugt. Noch am Montag könnte der Vertrag unterschrieben werden. Der gebürtige Kölner hatte in der Spielzeit 23/24 bereits an der Hafenstraße gespielt, war an den Drittligisten ausgeliehen und überzeugte restlos. In insgesamt 40 Begegnungen erzielte Obuz acht Tore, bereitete 17 weitere vor. Auch aufgrund der Leistung wollte sich der Schienenspieler beim FC durchsetzen. Doch so richtig klappte das nicht. Obuz spielte unter Gerhard Struber so gut wie keine Rolle, kam am Ende auf gerade einmal fünf Kurzeinsätze, spielte zwischenzeitlich auch in der U21. „Wenn er denn mal die Chance bekommen hat, hat er sie in einer Formation bekommen, in der er nicht zu Hause war. Dann sollte er in Testspielen glänzen, wo die eine Hälfte der Mannschaft auf Länderspielreise war und die andere Hälfte gedanklich im Feierabend“, sagte Thomas Kessler vergangene Woche.

Im Testspiel gegen den SC Verl sollte er laut Gerhard Struber seine Chance nutzen, fand aber genau wie die gesamte Mannschaft nicht statt. „Das war einfach unfair. Das habe ich Marvin auch zur Verabschiedung gesagt“, so der Kölner Sportdirektor weiter. In Essen bestand eigentlich seit dem Abschied die Hoffnung, Obuz wieder zurück zu RWE zu holen. Wirklich dran geglaubt hatten wohl nur wenige Fans. „Die Personalie Marvin Obuz tut mir persönlich sehr leid. Weil ich ihn für einen sehr guten Fußballer halte. Der leider und das passiert nun mal im Laufe einer Saison, wenn du mal unter Druck stehst, hinten übergekippt“, sagte Kessler. Nun könnte es in Essen einen Neuanfang geben.

Maina, Kaminski, Kainz? Said El Mala heizt den Konkurrenzkampf beim 1. FC Köln schon mächtig an

Said El Mala macht schon ordentlich Dampf
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Maina, Kaminski, Kainz? Said El Mala heizt den Konkurrenzkampf beim 1. FC Köln schon mächtig an

Bislang ist er einer der ganz großen Gesichter der U19-Europameisterschaft in Rumänien. Damit nährt der Offensivspieler die Hoffnung auf viel Spielfreude beim 1. FC Köln: Said El Mala heizt den Konkurrenzkampf an. Und könnte damit auch die ersten Interessenten anziehen.

Im vergangenen Sommer hat der FC bekanntlich einige junge Talente verpflichtet, die frühestens in diesem Sommer registriert werden sollten. Und ganz offensichtlich ist eins besonders interessant und wohl in naher Zukunft nicht nur für den 1. FC Köln: Said El Mala heizt den Konkurrenzkampf an.

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Die ganz große Klasse blitzte beim 5:5 gegen England auf, die eiskalte Nervenstärke beim 2:1-Erfolg über Norwegen am Freitagabend. Said El Mala zeigt bei der U19-Europameisterschaft in Rumänien ziemlich eindrucksvoll, worauf sich die Fans des 1. FC Köln in der kommenden Spielzeit freuen können. Der 18-Jährige ist einer der Garanten, dass es die DFB-Auswahl doch noch in die Vorschlussrunde, das Halbfinale gegen Spanien am Montag geschafft hat. In der Auswahl von Hanno Balitsch spielt El Mala Linksaußen, fiel in den Begegnungen vor allem durch seine Tempovorstöße, das Eins-gegen-eins und eine für sein Alter doch erstaunliche Körperlichkeit auf. Genauso wie schon in der Saison bei Viktoria Köln. Auch dort zeigte El Mala überragende Leistungen, machte auf sich aufmerksam, wurde zum jüngsten Akteur, der je in der 3. Liga zweistellig getroffen hat und ist der wertvollste Spieler der Klasse.

El Mala am Abend gegen Spanien

Zwar ist man geneigt, eine gewisse Parallele zu Marvin Obuz zu sehen, der bei seiner Leihe zu Rot-Weiss Essen ebenfalls die 3. Liga rockte, doch bringt El Mala noch eine besondere Klasse mit auf den Platz. Vor allem der Mut, immer wieder ins Eins-gegen-eins zu gehen, beeindruckt – selbst, wenn die ersten Versuche nicht funktionieren wollten. Für einen 18-Jährigen bringt der Offensivspieler zudem eine erstaunliche Robustheit und Körperlichkeit mit. „Ich freue mich sehr auf ihn, weil er einfach ein richtig guter Typ ist, der Bock hat für den FC zu spielen. Er ist einer der Gründe, warum ich es kaum erwarten kann, dass es endlich wieder losgeht“, sagte Thomas Kessler. Und die Einsätze bei der U19-Europameisterschaft untermauern die Vorfreude. Am Montagabend steht das Halbfinale gegen Spanien auf dem Programm. Gut möglich, dass El Mala dann ein weiteres Mal angreift.

Mit den Leistungen und Eindrücken hat El Mala jetzt schon den großen Konkurrenzkampf angeheizt. Denn in dieser Form wird der 18-Jährige ganz sicher kein Dauer-Kandidat auf der Bank sein. Dabei ist gerade die Position auf der linken Seite beim FC ziemlich gut besetzt. In der vergangenen Spielzeit überragte Linton Maina auf links. Der gebürtige Berliner hat seinen Vertrag beim FC verlängert, sicherlich nicht mit der Absicht, den Platz auf der Bank zu hüten. Seine zahlreichen Assists waren natürlich auch eine Bewerbung für mehr. Maina kann aber auch auf der rechten Seite spielen und würde dann möglicherweise Jan Thielmann herausfordern. Mit Jakub Kaminski sollen sich die Geißböcke ebenfalls mit einem linken Mittelfeldspieler weitestgehend einig sein. Der Pole verfügt über einen starken rechten Fuß, ist auch in der Abwehr einsetzbar. Die eigentliche Hauptposition ist aber die des Linksaußen.

Wird El Mala der Gewinner der Vorbereitung?

Und dann ist da eben noch Florian Kainz. Der Routinier bewies am Ende der vergangenen Spielzeit wieder aufsteigende Form, machte aber eben auch seine besten Spiele auf der linken Seite. Für den Österreicher wird es wohl auf der Außenbahn im schnellen Spiel von Lukas Kwasniok angesichts der Konkurrenz wenig Platz geben. Es ist also gut möglich, dass Kainz wieder ins Zentrum rücken muss. Die Konkurrenz auf der linken Seite ist jedenfalls groß. Der Weg ist sicherlich noch ein weiter und der Sprung von der 3. Liga in die Erstklassigkeit bekanntlich auch ein ziemlich großer. Bei den bisherigen Eindrücken würde es nicht wundern, wenn El Mala der große Gewinner der Vorbereitung ist. Es dürfte allerdings auch nicht mehr besonders lange dauern, bis es zahlreiche andere Interessenten gibt.


Keeper-Talent Alessandro Blazic verkündet Abschied vom 1. FC Köln

Alessandro Blazic U21 1. FC Köln
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Keeper-Talent Alessandro Blazic verkündet Abschied vom 1. FC Köln

Der 1. FC Köln und Alessandro Blazic gehen getrennte Wege: Das deutsch-slowenische Torwart-Talent wird seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern und dem Geißbockheim den Rücken kehren. Die Äußerungen von FC-Sportdirektor Thomas Kessler auf dem jüngsten Mitglieder-Stammtisch ließen bereits auf eine Trennung schließen, es folgte ein Statement des Keepers.

Die Vorzeichen waren schon seit einiger Zeit eindeutig. Es deutete sich ein Abschied an. Nun ist er klar. Der 1. FC Köln und Alessandro Blazic gehen getrennte Wege.

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Eine Trennung von Alessandro Blazic und dem 1. FC Köln könnte schon im Vorfeld des Mitglieder-Stammtischs festgestanden haben. Möglicherweise war es auch genau dieser Umstand, der Thomas Kessler zu ungewohnten Sätzen bewog. Kritische Worte in der Öffentlichkeit über eigene Spieler sind in der heutigen Zeit eine Seltenheit – und so dürften die Sätze des Funktionärs und Ex-Torhüters im Blazic-Lager nicht gut angekommen sein. Der FC, das betonte Kessler am Dienstagabend beim Mitglieder-Stammtisch, habe den Ende Juni auslaufenden Vertrag mit Blazic verlängern wollen. Im Anschluss hätte das Talent für höherklassige Spielpraxis verliehen werden sollen.

“Das ist eine Thematik, für die kann er nichts“

Der Sportdirektor erläuterte die Situation: „Das war sehr schwierig. Es gab wenig Clubs, die tatsächlich Interesse an einer Leihe hatten. Auf Alessandro ist nicht wirklich ein Club angesprungen“, äußerte Kessler. Ein möglicher Grund, den der ehemalige Keeper dafür ausgemacht haben will: „Das ist eine Thematik, für die kann er nichts, aber man kann sie auch nicht wegdiskutieren: Der Junge ist nicht mal 1,80 Meter groß“, so der Sportdirektor. „Wenn mir ein Torhüter angeboten würde, der 1,78 Meter groß ist, ich glaube, da würde ich nicht mal ins Video schauen.“ Torhüter wie Fabien Barthez (1,80 Meter) oder Iker Casillas (1,82 Meter) schafften es trotz ihrer Größe zum Weltmeister-Titel.

Darüber hinaus überraschte es, dass Kessler die Körpergröße von Blazic überhaupt thematisierte. Denn der slowenische U19-Nationalspieler überzeugte in der Regionalliga West mit starken Leistungen und stieg so direkt nach dem Aufstieg aus der U19 innerhalb weniger Wochen zur neuen Nummer eins in der U21 auf. Größen-Defizite waren in all den Monaten nach Außen kein Thema. Das konstatierte auch Kessler am Dienstagabend: „Er hat in der Regionalliga bewiesen, dass er trotz dieser Größe sehr mutig ist. Er hat sehr, sehr viele gute Spiele gemacht.“

Der Abschied von Blazic steht wohl fest

Die Worte dürften im Blazic-Lager dennoch nicht für gute Laune gesorgt haben – und den Abschied vom Geißbockheim wohl zementiert haben. Der Keeper hat zwar aktuell noch keinen neuen Vertrag unterschrieben, ein Verbleib beim FC bei derartigen Worten der Entscheidungsträger scheint ausgeschlossen. Denn Blazic verkündete am Sonntagabend seinen Abschied auf Instagram. „8 Jahre in Rot und Weiß. Ich habe viel gelernt und gegeben. Jetzt freue ich mich auf eine neue Herausforderung und gebe weiter Vollgas. Danke“, schreibt der Keeper. Und somit verliert der Verein ein Talent, dem zuletzt sogar Chancen auf den Sprung in den Profi-Kader zugetraut wurden. Das, so betonte Blazic noch im Herbst in einem Interview des Kölner Stadt-Anzeigers, sei auch sein Wunsch gewesen: „Ich würde natürlich sehr gerne hier den Sprung in den Profi-Bereich schaffen. Vor allem, weil ich jetzt seit acht Jahren hier spiele, da gäbe es kaum etwas Besseres, als hier den Durchbruch zu schaffen.“

Die Reserve des 1. FC Köln verliert das erste Testspiel

Doch daraus wird wohl nichts. Blazic, der am vergangenen Montag noch beim Trainingsauftakt der U21 auf dem Platz stand, fehlte am Samstag beim Testspiel gegen die U21 des VfL Bochum im Kader. Die U21-Fußballer des 1. FC Köln haben ihr erstes Testspiel der Sommer-Vorbereitung verloren. Der Vergleich mit dem Regionalliga-Aufsteiger der U21 des VfL Bochums in Düren endete mit 1:4 (1:2). Phil Thieltges brachte die FC-Reserve in Führung (29.). Bochum drehte die Partie aber noch vor der Pause (33./39.) und kam in der zweiten Hälfte zu zwei weiteren Toren (61./75.). „Das Ergebnis ist erst einmal zweitrangig“, konstatierte Trainer Evangelos Sbonias, „es war eine gute Trainingswoche, wir konnten allen Spielern genügend Spielpraxis geben und haben einen Korb an Aufgaben bekommen, den wir in den nächsten Wochen intensiv bearbeiten müssen. Das werden wir tun. Wir starten von null, weil wir komplett neu zusammengestellt sind. Da wird das eine oder andere eine gewisse Zeit dauern, bis das eine Rädchen ins andere greift.“ Derweil fällt Luca Lechner mit einer im Training erlittenen Sprunggelenksverletzung vorerst aus.

U21-EM: Jan Thielmann und Eric Martel vom 1. FC Köln dürfen weiter träumen

Eric Martel im Duell gegen Italien
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U21-EM: Jan Thielmann und Eric Martel vom 1. FC Köln dürfen weiter träumen

Auch weiterhin könnte es zwei Europameister geben beim 1. FC Köln: Eric Martel und Jan Thielmann dürfen auf den EM-Titel hoffen. Die DFB-Auswahl setzte sich im Viertelfinale gegen Italien 3:2 nach Verlängerung durch.

Der Traum lebt weiter für zwei Akteure des 1. FC Köln: Eric Martel und Jan Thielmann dürfen auf den EM-Titel hoffen. Gegen Italien setzte sich die DFB-Auswahl nach Verlängerung mit 3:2 durch. Die deutsche Auswahl spielte mehr als eine halbe Stunde im doppelter Überzahl, tat sich aber dennoch schwer. Eric Martel führte die Mannschaft wieder als Kapitän an, hatte aber auch seinen Anteil am späten Ausgleich.

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Die DFB-Auswahl startete souverän, gab zunächst den Ton an, hatte aber Probleme, sich Chancen zu erspielen. Nick Woltemade gab nach gut zehn Minuten einen ersten Versuch ab, der aber nicht wirklich bedrohlich wurde. Mitte der ersten Halbzeit wurde die Squadra Azzura immer besser, vor allem aber gefährlicher als die Auswahl von Antonio Di Salvo. Matteo Prati kam frei zum Abschluss, Noah Atubolu ließ die Kugel nach vorne abklatschen und Wilfried Gnonto legte den Ball im Grunde am leeren Tor vorbei. Und Prati gehörte auch die nächste dicke Chance, doch der Italiener vertändelte die Kugel. Auf der anderen Seite vergab Paul Nebel aus spitzem Winkel. Die DFB-Elf bewegte sich in dieser Phase zwar auf Augenhöhe mit dem Gegner, Italien war aber griffiger und der Führung näher.

Martel verhilft Italien zur Verlängerung

Und die Squadra Azzura kam mit mehr Schwung aus der Kabine und belohnte sich schließlich auch. Luca Koleosho zog von der linken Seite ins Zentrum, dann beherzt ab und traf ins lange Eck. Doch die Mannschaft von Antonio Di Salvo zeigte die richtige Antwort. Nach einer Ecke von Rocco Reitz stieg Woltemade am höchsten und nickte ein. Deutschland war nun wieder besser im Spiel. Auch begünstigt durch einen Platzverweis. Gnonto ließ sich wiederholt zum Foulspiel hinreißen und sah die Ampelkarte. Sieben Minuten später war der eingewechselte Nelson Weiper zur Stelle. Nach einer Flanke von Merlin Röhl verlängerte Woltemade und der Stürmer schob stark ein. Kurz vor Spielende sah Mattia Zanotti ebenfalls Gelb-Rot. Für Spannung sorgte Martel dann in der Nachspielzeit. Nach einem Foulspiel des Kölner Sechsers traf Giuseppe Ambrosino mit einem direkt verwandelten Freistoß.

In doppelter Überzahl gab die deutsche Auswahl in der Verlängerung weiterhin den Ton an, spielte den Gegner in der Box fest und hatte auch Chancen. Unter anderem scheiterte Reitz mit einem wunderbaren Schlenzer am italienischen Keeper. Wenige Minuten vor Ende der Verlängerung traf Merlin Röhl zum 3:2. Zu diesem Zeitpunkt stand Martel nicht mehr auf dem Platz. Der Kölner Sechser humpelte mit Problemen in der Leistengegend vom Platz, war beim Torjubel aber wieder sehr agil. Jan Thielmann kam unterdessen nicht zum Einsatz. „Ich bin einfach nur glücklich, dass wir im Halbfinale stehen“, sagte Martel. „Ich muss schauen, dass ich jetzt wieder fit werde, weil alles zugegangen ist.“

Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der nächste SCP-Spieler wird zum Thema

Raphael Obermair soll zum Thema beim 1. FC Köln geworden sein
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der nächste SCP-Spieler wird zum Thema

Wird der FC auf der Suche nach neuen Spielern ausgerechnet beim Ex-Club des neuen Trainers fündig? Nach Aaron Zehnter und Calvin Brackelmann wird nun der nächste Name vom SC Paderborn gehandelt. Der 1. FC Köln ist angeblich an Raphael Obermair interessiert.

Vertraut Lukas Kwasniok auf die Fähigkeiten seiner ehemaligen Mannschaft? Offenbar sind die Geißböcke an einem weiteren Spieler der Ostwestfalen dran. Der 1. FC Köln ist an Raphael Obermair interessiert. Das berichtet Sky-Reporter Marlon Irlbacher.

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Bislang wurden Paderborns Spieler Aaron Zehnter und Calvin Brackelmann mit dem 1. FC Köln in Verbindung gebracht. Nun soll der FC auch an Raphael Obermair interessiert sein. Das berichtet Sky-Reporter Marlon Irlbacher. „FC-Trainer Lukas Kwasniok und der Kapitän des SC Paderborn arbeiteten zuletzt jahrelang zusammen und pflegen ein gutes Verhältnis“, heißt es in der Meldung bei Sky. Allerdings lägen wohl die Forderungen des SC Paderborn und die Vorstellungen der FC-Verantwortlichen noch ein Stück weit auseinander. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Wert des Spielers auf 1,5 Millionen Euro ein, in dieser Höhe soll sich wohl auch die Ablöse befinden. Über die Länge des Vertrags ist nichts bekannt. Der Kontrakt dürfte aber über 2026 hinaus gehen.

Suche nach einem Rechtsverteidiger

Der gelernte Rechtsverteidiger spielt in der vergangenen Spielzeit eher eine Kette weiter vorne. Auch Kwasnioks Spielweise mit der Dreierkette geschuldet. Allerdings ist Obermair polyvalent einsetzbar, kann auch auf der linken Seite zum Einsatz kommen. Vor allem mit seinen Flanken sorgt der SCP-Spielführer für Gefahr, bereitete in dieser Spielzeit sechs Tore vor, erzielte sechs selbst. Ausgebildet unter anderem beim FC Bayern München, reichte es bei dem 29-Jährigen bislang aber noch nicht für die Bundesliga – zumindest nicht für die deutsche. Sieben Mal lief der schnelle Schienenspieler für Sturm Graz auf. Darunter auch in der Champions-League-Quali 2018 gegen Ajax Amsterdam. Der FC ist bekanntlich auf der Suche nach einem Backup für Jusuf Gazibegovic. Das betonte Thomas Kessler erst kürzlich wieder auf dem Mitglieder-Stammtisch.

Obermair wäre sicherlich eine interessante Alternative. Zumal eben auch auf der linken defensiven Seite möglicherweise eine Vakanz entsteht. Denn Max Finkgräfe liebäugelt wie berichtet mit einem Wechsel. Zwar kehrt nun auch erst einmal Rechtsverteidiger Rasmus Carstensen wieder zum FC zurück, die Wahrscheinlichkeit, dass der Däne aber noch einmal Spielzeit beim FC bekommt, ist eher gering. In der vergangenen Saison wurde auch Jan Thielmann immer wieder auf der Position des Rechtsverteidigers eingesetzt. Von diesen Plänen sind die FC-Bosse nun aber weit weg.


Lukas Kwasniok startet beim 1. FC Köln und steht vor großen Herausforderungen

Lukas Kwasniok ist neuer Trainer des 1. FC Köln
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Lukas Kwasniok startet beim 1. FC Köln und steht vor großen Herausforderungen

Für Lukas Kwasniok beginnt nun die Arbeitszeit beim FC. Der 44-Jährige wird in der kommenden Woche seine Arbeit bei den Geißböcken aufnehmen. Doch die Aufgabe wird sicher keine leichte beim 1. FC Köln: Auf Lukas Kwasniok wartet direkt viel Arbeit.

Das Training beginnt in zwei Wochen, für den Kölner Trainer geht es jetzt schon los beim 1. FC Köln: Und auf Lukas Kwasniok wartet direkt viel Arbeit.

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Erst in 14 Tagen steht die erste Trainingseinheit auf dem Programm. Der FC startet am 7. Juli mit der Vorereitung auf die kommende Saison, ab dem 4. Juli stehen die medizinischen Untersuchungen an. Für Trainer Lukas Kwasnok geht es dagegen schon diese Woche am Geißbockheim los. Am Mittwoch wird der Coach in der obligatorischen Pressekonferenz vorgestellt. Diese sollte bekanntlich erst Ende Juni stattfinden, weil der Coach noch im Urlaub weilte, die Akkus wieder aufladen wollte. Das ist nun geschehen und die Akkus werden wohl in den kommenden Tagen schon ordentlich beansprucht. Denn für den Trainer werden es arbeitsintensive erste Tage am Geißbockheim. Kwasniok wird gleich auf mehrere Baustellen treffen, die im Idealfall bis zum Beginn der Vorbereitung zumindest eingeleitet sind.

Wichtige Kaderentscheidungen

Kwasniok wird sich mit Thomas Kessler einige Gedanken über den kommenden Kader machen müssen. Zum einen sind noch einige Baustellen zu schließen. Wie berichtet wollen die Kölner mindestens in der Innenverteidigung sowie auf der Position des Rechtsverteidigers nachbessern. Eine große Lücke besteht auch auf der Keeper-Position. Marvin Schwäbe, um den es in der vergangenen Woche Gerüchte gab, braucht noch einen Ersatzkeeper und auch eine Nummer drei. Zudem wollen die Kölner auf der Sechs und in der Offensive nachlegen. Mit Tom Krauß und Jakub Kaminski sind zwei Verstärkungen gefunden, mit denennder Trainer vielleicht noch einmal sprechen will, bevor es eine Entscheidung über eine mögliche Zusammenarbeit gibt. Dazu soll wohl auch noch ein Stürmer verpflichtet werden.

Es wird aber auch um den Trainingskader und damit um die Frage gehen, welches Talent die Chance erhält, sich ebenfalls in der Vorbereitung zu beweisen. Mansour Ouro-Tagba, Malek El Mala, Chilohem Onuoha, Etienne Borie und Fayssal Harchaoui könnten zum Kader gehören, während Neo Telle und Emin Kujovic wohl verliehen werden sollen. Das geht bekanntlich nur, wenn der Vertrag verlängert wird. Auch Jaka Potocnik steht auf der Liste der Spieler, die über ein Leihkonstrukt Spielpraxis erhalten sollen. Ohnehin wird Kwasniok wohl noch einmal eine genauere Bestandsaufnahme machen.

Gespräche mit potenziellen Kandidaten

Und dann könnten da noch Gespräche mit den Ex-Spielern aus Paderborn auf dem Programm stehen. Der FC ist nach wie vor an einer Verpflichtung von Aaron Zehnter interessiert. Der Linksverteidiger würde interessant werden, wenn Max Finkgräfe wie geplant den Verein verlässt. Kwasniok und Zehnter sollen ein gutes Verhältnis gehabt haben. Gut möglich, dass der Trainer am Ende den Unterschied bei den Interessenten macht. Auch Calvin Brackelmann soll auf der Wunschliste stehen. Der Innenverteidiger brachte unter Kwasniok auch sehr starke Leistungen. Zudem dürfte es aber noch weitere Gespräche geben. Robin Fellhauer gilt beispielsweise als einer der Lieblingsspieler von Kwasniok. Der Mittelfeldspieler der SV Elversberg muss vermutlich aber auch noch überzeugt werden.

Luca Kilian hofft auf baldige Rückkehr – einen weiteren Innenverteidiger braucht der 1. FC Köln dennoch

Luca Kilian im Trikot des 1. FC Köln
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Luca Kilian hofft auf baldige Rückkehr – einen weiteren Innenverteidiger braucht der 1. FC Köln dennoch

Luca Kilian drängt auf eine Rückkehr nach seinem zweiten Kreuzbandriss. Und das auf einer Position, bei der beim FC großer Handlungsbedarf besteht. Das aber wohl unabhängig von der Rückker des Abwehrspielers. Der 1. FC Köln braucht neben Luca Kilian aber weitere Innenverteidiger.

Nach langer Verletzung hofft der Abwehrspieler auf eine verletzungsfreie Spielzeit. Und das auf einer gesuchten Position bei den Kölnern. Der 1. FC Köln braucht neben Luca Kilian aber weitere Innenverteidiger.

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Gerade zu dem Zeitpunkt, an dem der FC auf der Suche nach einem weiteren Innenverteidiger als Verstärkung für die kommende Saison in der Bundesliga ist, sieht man einen alten Bekannten auf dem Platz der Geißböcke trainieren. Nachdem Luca Kilian verletzungsbedingt (nahezu) die komplette vergangene Saison verpasst hatte, kehrt der 25-Jährige wieder zurück auf den Rasen. Nach gleich zwei Kreuzbandrissen in Folge setzte Ex-FC Sportdirektor Christian Keller im vergangenen Jahr ein Statement und verlängerte den Vertrag mit dem Innenverteidiger. „Es war ein tolles Zeichen des Vereins. Es war in dieser Situation sicher nicht selbstverständlich“, sagt Kilian im Interview mit dem „Express„. „Mir ist damals ein Stein vom Herzen gefallen, als Christian Keller mir sehr schnell nach der Verletzung signalisiert hat, dass er meinen Vertrag verlängert.“

„Ich breche sicher nichts übers Knie“

Die Situation war kompliziert. Kilian fing sich Anfag Dezember eine Reruptur des Kreuzbandes ein. Das im Jahr, in dem sein Vertrag auslief. Eigentlich wollte der Abwehrspieler die Rückrunde nutzen, um Argumente für die Zukunft zu sammeln. „Ich wäre sonst einer sehr ungewissen Zeit entgegengesteuert. Denn ich wusste, dass ich mindestens bis zum Start der Vorbereitung brauchen werde. Wenn ich dann ohne Vertrag dagestanden hätte, wäre es sicher nicht einfach gewesen, mit einem Jahr ohne Spielpraxis einen Verein zu finden“, sagt Kilian. Nun gab es die Vertragsverlängerung und für den 25-Jährigen geht es erst einmal weiter. Kilian bekommt somit erneut die Chance, eine Bewerbung abzugeben. „Ich habe mir nach der langen Verletzungspause bewusst keinen konkreten Zeitplan gesetzt. Es ist nicht unrealistisch, dass ich zum Trainingsstart mit der Mannschaft auf dem Platz stehen kann, aber ich breche sicher nichts übers Knie“, so der 25-Jährige.

Die Kölner könnten somit zum Trainingsauftakt mit einer weiteren Variante in der Innenverteidigung aufwarten. Ausgerechnet auf jener Position, auf der die Geißböcke laut Thomas Kessler bekanntlich auch noch eine Alternative suchen. Die wird es mit großer Sicherheit unabhängig der Rückkehr von Kilian geben. Denn der 25-Jährige bietet natürlich auch ein gewisses Risiko. Die Reruptur zog sich der Abwehrspieler nur wenige Wochen nach seiner Rückkehr auf den Platz zu. Beim FC wird man sehr vorsichtig mit der Verletzung umgehen, wird keinen weiteren Riss riskieren wollen. Zudem bleibt offen, inwiefern Kilian physisch aber auch psychisch auf die schwere Verletzung reagiert. Fakt ist: Der FC braucht eigentlich umgehend eine Verstärkung in der Abwehrzentrale. Im Idealfall einen Spieler, der schon Bundesliga Erfahrung aufweisen kann.

„Die Sehnsucht ist grenzenlos“

Zwar blickt auch Kilian auf einige Bundesliga-Spiele für den FC zurück, auch durchaus gute, die Leistungen waren aber auch bei dem 25-Jährigen nicht immer konstant. Kilian selbst setzt sich dabei überhaupt nicht unter Druck. „Mir ist einfach wichtig, dass ich mich gut fühle und meinem Körper wieder zu 100 Prozent vertrauen kann. Es wäre natürlich schön, wenn ich so viel wie möglich von der Vorbereitung mitmachen könnte, ich darf aber auch nicht ungeduldig werden, wenn es ein oder zwei Wochen länger dauert“, sagt der Wittener. „Die Sehnsucht ist grenzenlos und mein Ehrgeiz ist ungebrochen. Ich habe keine einfache Zeit hinter mir, aber ich glaube fest daran, dass ich wieder meine Chance bekommen werde, wenn ich hart genug dafür arbeite.“   

Der 1. FC Köln sucht einen Innenverteidiger: Was bedeutet das für Schmied, Heintz und Co?

Timo Hübers und Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln sucht einen Innenverteidiger: Was bedeutet das für Schmied, Heintz und Co?

Ein Rechtsverteidiger, Torhüter und in der Innenverteidigung – an zahlreichen Stellen sieht FC-Sportdirektor Thomas Kessler momentan großen Bedarf für Neuzugänge. Aber gerade in der Innenverteidigung hat der FC schon einige Spieler im Kader. Wenn noch einer dazu kommt beim 1. FC Köln: Was heißt ein Transfer für Heintz, Schmied und Co.?

Bis jetzt hat der 1. FC Köln mit Ragnar Ache und Isak Johannesson zwei offensivere Spieler zur neuen Saison unter Vertrag genommen. In der Defensive gab es noch keine Transfers. Dabei ist gerade in dieser noch Bedarf. Unter anderem möchte der Verein noch in der letzten Kette aktiv werden. Wenn noch ein Innenverteidiger dazukommt beim 1. FC Köln: Was heißt ein Transfer für Heintz, Schmied und Co.?

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Vor ein paar Tagen hat FC-Sportdirektor Thomas Kessler beim Mitgliederstammtisch klar kommuniziert, auf welchen Positionen der 1. FC Köln auf jeden Fall noch nachlegen muss. Neben einem weiteren Rechtsverteidiger und einem zweiten Torwart sieht er vor allem auf einer Position noch Bedarf. „In der Innenverteidigung haben wir auch noch eine Vakanz“, so Kessler. Dabei haben die Geißböcke rein von der Anzahl her genug Optionen im Kader. Wenn also ein neuer Stamm-Innenverteidiger verpflichtet wird, würde das logischerweise Auswirkungen auf die weiteren Spieler auf der Position haben.

Was bedeutet ein weiterer Transfer für Heintz, Schmied und Co.?

Keine Sorgen machen müsste sich Kapitän Timo Hübers. Beim Kölner Abwehrchef wird auch in der nächsten Saison das Motto sein: Ist Hübers fit, ist er gesetzt. Anders könnte es bei Dominique Heintz aussehen, der in der vergangenen Saison häufig der Nebenmann von Hübers in der Vierer- oder Dreierkette war. Dabei machte er seine Sache meist sehr ordentlich. Eine große Schwäche von Heintz dürfte in der Bundesliga aber deutlicher zum Vorschein kommen: Es fehlt ihm an Tempo. Gerade mal auf eine Spitzengeschwindigkeit von 31,95 km/h kam der 31-Jährige in der vergangenen Saison. Das könnte in der Bundesliga, die bekanntlich nochmal schneller als die 2. Liga ist, zum Problem werden. Es ist fraglich, wie gut Heintz das mit seiner zweifellos vorhandenen Erfahrung ausgleichen kann. Dadurch könnte Heintz von einem neuen Innenverteidiger verdrängt werden.

Auch für Winterneuzugang Joël Schmied könnte die Luft dann eng werden. Seit seinem Wechsel zum 1. FC Köln im Januar konnte er bis jetzt noch nicht nachhaltig überzeugen. Gerade zum Schluss der vergangenen Spielzeit war er nur noch Rotationsspieler. Zur neuen Saison bräuchte der Schweizer nochmal einen Leistungsschub, um auch sportlich richtig in Köln anzukommen. Neben Schmied könnte auch Luca Kilian im Laufe der nächsten Saison wieder eine Option für die Kölner Innenverteidigung werden. Der Innenverteidiger hatte sich im Dezember erneut einen Kreuzbandriss zugezogen, nachdem er zuvor bereits monatelang wegen der gleichen Verletzung ausgefallen war. Bei einem normalen Heilungsverlauf könnte er im Herbst wieder ins Geschehen eingreifen. Für ihn würde ein neuer Innenverteidiger den Weg zurück in die Mannschaft zusätzlich erschweren.

Herausforderung für Pauli und Telle

Mit Julian Pauli und Neo Telle haben noch zwei junge Talente in der abgelaufenen Saison ihr Debüt für die erste Mannschaft gegeben. Während Telle nur dreimal eingewechselt wurde, stand Pauli gerade in der ersten Saisonhälfte meist in der Startelf. Nach einer längeren Pause aufgrund einer Gehirnerschütterung kam er jedoch einige Zeit nicht mehr zum Zug. Für beide wäre es eine noch größere Herausforderung, auf Einsatzzeiten zu kommen, wenn der FC auf dem Transfermarkt in der Innenverteidigung aktiv wird. Ein neuer Innenverteidiger hätte also für nahezu alle anderen Spieler auf der Position bei den Kölnern Konsequenzen. Es zeigt sich aber auch, warum Sportdirektor Kessler unbedingt noch eine weitere Option für die Innenverteidigung holen möchte: Bis auf bei Timo Hübers steht hinter allen Innenverteidigern im Kader ein Fragezeichen, ob es für die Bundesliga reicht.