Ein weiterer Abgang der Geißböcke hat einen neuen Club gefunden. Es gibt einen neuen Verein für ein Eigengewächs des 1. FC Köln: Mathias Olesen wechselt zu Greuther Fürth. Der Mittelfeldspieler wird also in der kommenden Spielzeit weiterhin 2. Bundesliga spielen.
Für einen weiteren Abgang gibt es einen neuen Verein nach der Station beim 1. FC Köln: Mathias Olesen wechselt zur SpVgg Greuther Fürth. Das gab der Verein auf der Homepage bekannt.
Mathias Olesen noch im Trikot des 1. FC Köln
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Mit dem FC feierte der Nationalspieler aus Luxemburg vor wenigen Wochen noch den Aufstieg in die Bundesliga, doch Mathias Olesen wird in der kommenden Saison 2. Bundesliga spielen. Der Mittelfeldspieler heuert bei der SpVgg Greuther Fürth an. Nachdem sich beim FC beide Seiten frühzeitig entschlossen hatten, den Vertrag nicht mehr zu verlängern, gibt es nun also den Wechsel zum Kleeblatt. In Fürth hat der 23-Jährige einen Vertrag bis 2027 unterschrieben. „Ich will dabei mithelfen, dass wir eine erfolgreiche Saison spielen. Ich weiß, dass die 2. Liga super eng ist, und hoffe, dass wir es schaffen über eine große Geschlossenheit schnell als Team zusammenzuwachsen, denn das ist der wichtigste Schlüssel, um am Ende Spiele zu gewinnen“, sagt der in Kopenhagen geborene Luxemburger.
„Er ist ein starker Kommunikator auf dem Platz“
„Mathias hat eine sehr laufstarke und robuste Spielweise und ergänzt die kreativen und spielstarken Spieler, die wir bereits haben“, sagt Fürths Sportdirektor Stephan Fürstner. „Mathias steht für ein intensives Spiel, für Leidenschaft und deshalb freue ich mich sehr, dass wir so einen Spielertyp dazubekommen. Mit seiner Arbeitermentalität wird er sich in den Dienst der Mannschaft stellen. Er ist ein starker Kommunikator auf dem Platz und wird damit auch Verantwortung übernehmen“, wird der Trainer des Kleeblatts Thomas Kleine zitiert. 2019 wechselte der Mittelfeldspieler aus Trier zum 1. FC Köln. Schließlich schaffte Olesen den Sprung zu den Profis, absolvierte insgesamt 48 Pflichtspiele. In der vergangenen Spielzeit kam der Mittelfeldspieler 18 Mal für die Geißböcke zum Einsatz, sieben Mal stand er in der Anfangsformation. Im Pokal gegen Sandhausen avancierte Olesen mit seinem Treffer zum Matchwinner.
Anschließend hatte sich der Mittelfeldspieler in einem Interview in Luxemburg über die wenige Einsatzzeit beim FC beschwert. Nun will er beim Kleeblatt erneut angreifen.
Der FC hat im Buhlen um einen Abwehrspieler offenbar das Nachsehen. Der Hamburger SV sichert sich Kölns Wunschsspieler: Der 1. FC Köln geht bei Jordan Torunarigha leer aus. Der Innenverteidiger hat sich mit den Rothosen wohl geeinigt. Eine offizielle Bestätigung steht aber noch aus.
Nach den beiden Top-Transfers in den vergangenen Wochen stockt der Transfer-Motor gerade ein wenig beim FC. Zumindest gibt es schlechte Nachrichten bei einem Wunschsspieler: Der 1. FC Köln geht bei Jordan Torunarigha leer aus. Der Abwehrspieler soll sich laut Sky-Experte Florian Plettenberg mit dem HSV einig sein.
Jordan Torunarigha im Zweikampf mit Erling Haaland (Foto: Boris Streubel/GettyImages)
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Es hatte sich bereits angedeutet, nun scheint der Deal auf der Zielgeraden. Jordan Torunarigha wechselt offensichtlich zum Hamburger SV und kommt somit nicht zu den Geißböcken. Der Abwehrspieler soll auf der Wunschliste der Geißböcke ziemlich weit oben gestanden haben. Doch wie Sky-Experte Florian Plettenberg nun berichtet, haben der Spieler und die Rothosen eine komplette Einigung erzielt. Der FC wird sich also andersweitig umsehen müssen. Schon am Wochenende hatte es erste Gerüchte über einen Wechsel des Innenverteidigers zum HSV gegeben. Die Rothosen sollten demnach im Buhlen um den 27-Jährigen die Nase vorne haben. Das könnte auch an Stefan Kuntz liegen. Der Sportvorstand des HSV hat mit dem 27-Jährigen bei der Junioren-Nationalmannschaft bereits zusammen gearbeitet. Das Kölner Interesse verwunderte nicht. Der gebürtige Chemnitzer spielte seit 2012 bei der Jugend von Hertha BSC, durchlief sämtliche Juniorenmannschaften und feierte auch sein Profi-Debüt für die Hertha.
Wie geht es in der Kölner Defensive weiter?
Im Januar 22 wurde der Innenverteidiger dann nach Belgien verliehen. Gent verpflichtete den Spieler im Anschluss für eine Ablöse von drei Millionen Euro. Aktuell wird der Marktwert des Abwehrspielers auf 4,5 Millionen Euro eingeschätzt. Nun soll es also die Einigung mit dem HSV geben. Dem FC geht damit der nächste Wunschspieler durch die Lappen. Auch Bochums Bernardo soll auf der Liste der Geißböcke gestanden haben. Der Brasilianer hat in der vergangenen Woche aber bei der TSG Hoffenheim unterschrieben. Auch Dresdens Jonas Sterner galt als potenzieller Kandidat, der Abwehrspieler spielt künftig bei Hannover. Der FC sucht auch weiterhin nach einem Abwehrspieler – und das unabhängig um die Situation von Timo Hübers. Der Kölner Kapitän hatte zuletzt angedeutet, dass er sich grundsätzlich einen Wechsel ins Ausland vorstellen könne. Konkrete Wechselabsichten gibt es aber nicht.
Neben Hübers stehen bekanntlich noch Joel Schmied und Dominique Heintz im Kader. Heintz spielte eine starke Saison. Ob der Routinier das Tempo der Bundesliga mitgehen kann, wird sich zeigen müssen. Schmied tat sich in der vergangenen Spielzeit schwer. Dazu gibt es mit Julian Pauli und Neo Telle verheißungsvolle Talente. Wie es mit Elias Bakatukanda weitergeht, ist noch nicht bekannt. Ein weiteres Transferziel der Kölner soll angeblich Clemens Riedel sein. Doch auch der Abwehrspieler wird von anderen Clubs umworben.
Mit den Verpflichtungen von Lukas Kwasniok, Ragnar Ache und Isak Johannesson hat der 1. FC Köln schon drei wichtige Personalien für die kommende Spielzeit geklärt. Die Verantwortlichen rund um Sportdirektor Thomas Kessler befinden sich jedoch auf der Suche nach weiteren Neuzugängen. Namen werden gehandelt beim 1. FC Köln: Welcher Innenverteidiger passt am besten?
Calvin Brackelmann, Clemens Riedel, Jordan Torunarigha und Javi Montero – es werden zahlreiche Namen gehandelt beim 1. FC Köln: Welcher Innenverteidiger passt am besten?
Clemens Riedel (Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)
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Calvin Brackelmann
Der 25-Jährige ist ein perfektes Beispiel dafür, wie sich ein Spieler unter Lukas Kwasniok entwickeln kann. Brackelmann, der zwischen 2018 und 2020 für die U19 und zweite Mannschaft des FC zum Einsatz kam, wechselte im Sommer 2023 vom FC Ingolstadt nach Paderborn. Bei den Ostwestfalen rotierte der Abwehrspieler zunächst immer wieder zwischen erster und zweiter Mannschaft. In der vergangenen Spielzeit änderte sich das jedoch gravierend. Brackelmann gehörte fest zum Kader von Lukas Kwasniok und kam in 22 Ligaspielen zum Einsatz, in denen er drei Treffer erzielte. Brackelmann kann sowohl als Innenverteidiger als auch als Außenverteidiger auflaufen. Allerdings hat der 25-Jährige bislang noch keine Erfahrung im deutschen Oberhaus gesammelt. Ein Pluspunkt: Kwasniok kennt den Abwehrspieler bereits, weiß, welche Stärken der Verteidiger hat.
Bei Paderborn besitzt Bracklemann noch einen Vertrag bis Sommer 2026. Daher müsste der FC für den 25-Jährigen eine Ablöse im niedrigen einstelligen Millionenbereich bezahlen.
Umworbene Innenverteidiger auf der Liste des 1. FC Köln?
Clemens Riedel
Nachdem der 21-Jährige im Sommer 2021 in die Jugend von Darmstadt gewechselt war, durchlief er zunächst die U17 und U19 der Lilien. In der Saison 2020/2021 feierte Riedel sein Zweitligadebüt und gehörte fortan zur ersten Mannschaft der Hessen. In der Folgesaison wurde der Rechtsfuß aber immer wichtiger für Darmstadt und feierte am Ende sogar den Aufstieg in die Bundesliga. Dort kam Riedel in 34 Spielen 14 Mal zum Einsatz und rotierte immer wieder zwischen Bank und Feld. Vor der vergangenen Spielzeit wurde Riedel zum jüngsten Kapitän der zweiten Bundesliga ernannt. Diese Verantwortung scheint dem gebürtigen Wölfersheimer zu liegen. Der Abwehrspieler verpasste aufgrund einer Gelbsperre lediglich eine Partie. Der 21-Jährige zeichnet sich durch ein sicheres Passspiel, gutes Zweikampfverhalten und ansprechendes Kopfballspiel aus. Vertraglich ist Riedel noch bis 2026 an die Lilien gebunden.
Eine im Arbeitspapier enthaltene Ausstiegsklausel in Höhe von zwei Millionen Euro soll bereits ausgelaufen sein. Neben dem FC sollen auch weiter Bundesligisten an den Diensten des Darmstädters interessiert sein. So zum Beispiel Borussia Mönchengladbach.
Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?
Setzt der 1. FC Köln auf Bundesliga-Erfahrung?
Jordan Torunarigha
Der gebürtige Chemnitzer wechselte im Alter von gerade einmal neun Jahren in die Jugend von Hertha BSC. Bei den Berlinern durchlief der Verteidiger sämtliche Jugendmannschaften und rückte in der Saison 2016/2017 ins Profiteam der Blau-Weißen. In dieser Spielzeit feierte Torunarigha auch seine Premiere in der Bundesliga. Bei der Hertha konnte sich der heute 27-Jährige nie als absoluter Stammspieler etablieren. Wohl auch, weil der Verteidiger regelmäßig verletzt war und sich somit immer ins Team der Herthaner zurückkämpfen musste. In der Winterpause der Spielzeit 2021/2022 ließ sich Torunarigha dann für ein halbes Jahr nach Belgien zu KAA Gent verleihen. Dort gehörte der Linksfuß sofort zum Stammpersonal. Daher zog Gent im Sommer 2022 die Kaufoption und verpflichtete den Verteidiger für drei Millionen Euro fest.
Seitdem kommt der 27-Jährige für die Belgier wettbewerbsübergreifend auf 145 Pflichtspiele, in denen er vier Treffer erzielte und sechs weitere vorbereitete. Auch sammelte Torunarigha in Belgien bereits internationale Erfahrung. Der Abwehrspieler ist sehr zweikampfstark und gut am Ball und kann das Spiel gut eröffnen. Ebenso ist der 27-Jährige sehr mutig und traut sich immer wieder in direkte Duelle mit dem Gegner. Ein weiterer Vorteil von Torunarigha ist, dass er polyvalent einsetzbar ist. Aufgrund seines linken Fußes kann Torunarigha sowohl als Innenverteidiger, als auch als Linksverteidiger spielen. Durch seinen auslaufenden Vertrag wäre der einfache nigerianische Nationalspieler ablösefrei zu haben. Allerdings sind neben dem FC auch Borussia Mönchengladbach, der Hamburger SV, der RSC Anderlecht und Olympique Marseille an Torunarigha interessiert. Die Rothosen sollen wie berichtet, die Nase vorne haben. Update: Seit Dienstagmorgen ist klar, dass der HSV wohl das Rennen gemacht hat. Torunarigha soll sich mit Hamburg einig sein, ein Medizincheck bevorstehen.
Rückkehr nach Deutschland?
Javi Montero
Der Spanier war bereits in Deutschland aktiv. In der Saison 2022/2023 lief der 26-Jährige ein halbes Jahr für den Hamburger SV auf. Bei den Hamburgern überzeugte der Verteidiger jedoch nicht und kam auf lediglich vier Einsätze in der Liga. Nach dem kurzen Abstecher nach Deutschland ging es für den Rechtsfuß über Portugal zurück in seine Heimat zum spanischen Zweitligisten Racing Santander. Dort gehörte der in Sevilla geborene Innenverteidiger bis Ende Februar zum Stammpersonal, bestritt seitdem allerdings keine Partie mehr. Montero zeichnet sich durch eine sehr robuste und abgeklärte Spielweise aus. Genau wie Brackelmann und Torunarigha ist Montero polyvalent einsetzbar und kann daher als Innenverteidiger, aber auch als Linksverteidiger spielen. Der Vertrag des Spaniers läuft bei Racing noch bis 2026, weshalb der FC für ihn eine Ablöse zahlen müsste.
Bei den gehandelten Namen fällt auf, dass der FC auf der Suche nach einem Verteidiger zu sein scheint, der im Idealfall einen linken Fuß hat und auch polyvalent zum Einsatz kommen kann. Dadurch würde Riedel eher nicht zum Anforderungsprofil der Kölner passen. Von den anderen drei Kandidaten würde besonders Torunarigha den Vorstellungen der Verantwortlichen entsprechen. Der 27-Jährige hat bereits bewiesen, dass er die Qualität für die Bundesliga hat und auch im internationalen Fußball mithalten kann. Ebenso hat der gebürtige Chemnitzer sowohl auf der Innenverteidiger- als auch auf der Linksverteidigerposition schon einige Partien absolviert und kann beide Positionen ohne großen Qualitätsunterschied spielen. Zudem wäre der Verteidiger ablösefrei zu haben. Die jüngsten Gerüchte sprechen aber eher für den HSV.
Auch wenn die reguläre Transferphase erst im Juli beginnt, laufen die Gespräche und Verhandlungen bereits auf Hochtouren. Interessante Spieler stehen einige auf den Listen. Und gleich mehrere davon auch auf mehreren. Kommt es so zum Transferkampf zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV?
Kaum ein Tag, an dem es nicht ein neues Transfergerücht gibt. Zahlreiche Mannschaften rüsten kräftig auf. Gerade die beiden Aufsteiger wollen ihren Kader noch einmal richtig verstärken. Kommt es zum Transferkampf zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV?
An Rayan Philippe sollen der 1. FC Köln und der Hamburger SV interessiert sein (Foto: Selim Sudheimer/GettyImages)
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Schon während der Rückrunde kochte die Gerüchteküche rund um den 1. FC Köln hoch. Wirklich konkret werden nur wenige Namen. Und auch zurzeit werden lose Ideen schnell als Gerücht ausgemacht. Ein Transfer von Marvin Duksch beispielsweise ist angesichts der Auswahl an Interessenten und Höhe des Gehalts wohl eher unwahrscheinlich. Auch weitere gehandelte Namen sind nicht unbedingt die wahrscheinlichste Variante für einen Transfer. Zu den Wunschspielern der Geißböcke gehört zweifelsohne Jordan Torunarigha. Der Innenverteidiger soll sogar recht weit oben auf der Liste stehen oder gestanden haben. Denn am Sonntag verdichteten sich nach und nach die Anzeichen, dass der Abwehrspieler doch eher Richtung Hamburger SV tendiert. Am Dienstagmorgen verdichteten sich die Vorzeichen, dass der HSV wohl das Rennen gemacht hat. Torunarigha soll sich wohl mit Hamburg einig sein, ein Medizincheck bevorstehen. Aus Kölner Sicht bitter, wenn es so kommt.
Das perfekte Match in der Abwehr
Denn Torunarigha wäre sicherlich aus Kölner Sicht das perfekte Match. Der Innenverteidiger ist routiniert, hat Bundesliga Erfahrung, ist polyvalent einsetzbar und hat einen linken Fuß. Auch charakterlich wird der ehemalige U-Nationalspieler als guter Mannschaftskamerad beschrieben. Dazu ist der gebürtige Chemnitzer ablösefrei zu haben. Der 27-Jährige wird Gent verlassen. Der FC hätte Torunarigha gerne, doch der Innenverteidiger soll bereits mit Hamburg einig sein. Der Abwehrspieler will diese Woche noch seine Entscheidung bekanntgeben. Es ist wahrscheinlich, dass der FC leer ausgeht. Und dem Vernehmen nach ist der Kampf um Jordan Torunarigha nicht das einzige Wettbieten zwischen den beiden Aufsteigern, die erwartungsgemäß ihre Kader im Gleichschritt aufrüsten, Bundesliga tauglich machen wollen.
Nach der Absage vom FSV Mainz ist auch Rayan Philippe wieder zu haben. Der Franzose sieht sich in der kommenden Spielzeit in der Bundesliga und wird diesen Weg sicherlich auch gehen. Die Frage ist nur wohin. Zahlreiche Clubs aus dem deutschen Oberhaus wie der 1. FC Heidenheim und Werder Bremen sind interessiert, heißt es. Wie berichtet aber auch der FC. Die Kölner suchen nach einem Angreifer. Philippe, dessen Kontrakt im Sommer 2026 ausläuft, erscheint bei einem Marktwert von 3 Millionen Euro einigermaßen erschwinglich. Der schnelle Franzose kommt in dieser Saison auf 13 Tore und sechs Vorlagen. Neben den Kölnern hat aber auch bei diesem Transfergerücht der HSV seine Finger mit im Spiel und dem Vernehmen nach ebenfalls keine schlechten Karten.
Tom Krauß in Gesprächen
Gut sieht es für den FC eigentlich bei Tom Krauß aus. Der Mittelfeldspieler kann den FSV Mainz verlassen, selbst eine Leihe erscheint durchaus realistisch. Die ersten Gespräche sollen schon stattgefunden haben. Angeblich seien die Termine sehr positiv verlaufen. Von allen Gerüchten, die die Kölner umgeben, scheint das von Krauß das realistischste. Dabei gibt es auch hier eine Komponente, die den Deal ins Wanken bringen kann: der Hamburger SV. Denn Krauß soll auch das Interesse der Nordlichter geweckt haben. Wohin es die Spieler am Ende verschlägt, ist unklar. Die aktuelle Tendenz: Mit Torunarigha stehen bei einem Akteur die Chancen sehr schlecht, bei Tom Krauß wohl gut und bei Rayan Philippe ist aktuell noch einiges drin. Es bleibt jedenfalls spannend.
Der FC arbeitet weiterhin am Kader für die kommende Saison. Damit weitere Transfers finanziert werden können, soll es auch Abgänge geben. Dementsprechend gibt es auch Gerüchte über mögliche Abgänge beim 1. FC Köln: Jan Thielmann soll zum Beispiel im Fokus von RB Leipzig stehen.
Thomas Kessler hat dieser Tage viel zu tun. Neben dem Aufbau eines wettbewerbsfähigen Kaders, geht es auch um die Verträge beim 1. FC Köln: Jan Thielmann soll im Fokus von RB Leipzig stehen. Das berichtet „Sky“. Der Kontrakt des 23-Jährigen läuft 2026 aus.
Jan Thielmann im Fokus von RB Lepizig?
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158 Mal stand Jan Thielmann in Pflichtspielen für die Geißböcke auf dem Feld, ist damit unter den aktiven FC-Profis der mit den zweitmeisten Einsätzen für Köln. Einzig Florian Kainz kann Thielmann noch überbieten. Ob weitere Spiele im FC-Trikot bei Jan Thielmann dazukommen, ist aktuell offen. Denn der Offensivspieler hat bekanntlich nur noch Vertrag bis 2026, ein Verkauf zum marktgerechten Preis würde nur noch in diesem Sommer in Frage kommen. Sollte der U21-Nationalspieler also nicht verlängern, deuten die Zeichen auf Abschied. Und offensichtlich gibt es auch einen Interessenten. Zumindest berichtet der TV-Sender „Sky“, dass Thielmann in den Fokus von RB Leipzig geraten sein soll. Zwar würden die Leipziger mehrere U21-Nationalspieler beobachten, Thielmann stünde aber auf der Liste.
Wie geht es weiter mit Jan Thielmann?
Das Kölner Eigengewächs startet diese Woche noch mit der deutschen U21 in die Europameisterschaft in der Slowakei. Thielmann gilt im DFB-Dress aktuell als Ergänzungsspieler. Beim FC blickt der 23-Jährige auf eine durchwachsene Saison zurück. Zu Beginn der Spielzeit musste Thielmann auf der rechten Abwehrseite nicht nur aushelfen, der 23-Jährige war dort fest eingeplant, sieht sich selbst aber deutlich offensiver. Erst durch die Systemumstellung von Gerhard Struber und die Verpflichtung von Jusuf Gazubegovic hat sich die Situation für Thielmann verändert. Durch die Verpflichtung des offensiv aufspielenden Lukas Kwasniok als Kölner Coach stehen die Chancen nicht schlecht, dass der FC-Profi auch offensiver eingeplant ist. Allerdings sollen sich die FC-Bosse auch weiterhin nach einem offensiven Schienenspieler umschauen.
Thielmann wird die U21-EM nutzen wollen, um sich ins Schaufenster zu stellen. Schließlich werden zahlreiche internationale Scouts vor Ort sein. Ob der Kölner aber über einen Tapetenwechsel nachdenkt, ist nicht bekannt. Bislang zählte Thielmann trotz der Vertragssituation nicht zu den ganz großen Wackelkandidaten. Für den FC würde ein Verkauf wohl frisches Geld bedeuten. Laut „Sky“ wird der Markwert des Spielers auf sieben Millionen Euro taxiert, transfermarkt.de schätzt den Marktwert auf drei Millionen Euro ein.
Im Mai haben Kölner Scouts mehrfach den schwedischen Mittelfeldspieler beobachten lassen. Kein Wunder, der 22-Jährige gilt als großes Talent. Doch konkret wird es aktuell noch nicht für den 1. FC Köln: Ist ein Transfer von Besfort Zeneli wahrscheinlich?
Er gilt als eins der größten Mittelfeldspieler-Talente Schwedens, ist mit 22 Jahren bereits Nationalspieler und stand auf dem Zettel des 1. FC Köln: Ist ein Transfer von Besfort Zeneli wahrscheinlich?
Besfort Zeneli im Zweikampf (Foto: Mark Thompson / Getty Images)
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Die Saison war erst wenige Tage alt, da machten bereits die ersten Transgerüchte rund um das Geißbockheim die Runde. Wie gewohnt manche unwahrscheinlich, andere schon sehr glaubwürdig. Unter anderem gab es recht früh deutliche Anzeichen dafür, dass die Kölner an der Verpflichtung eines jungen Schweden interessiert seien. Besfort Zeneli wurde als Objekt der Begierde ausgemacht. Kölner Scouts hatten den 22-Jährigen gleich bei mehreren Spielen in der schwedischen Fotbollsallsvenskan beobachtet. Angeblich soll auch Thomas Kessler selbst vor Ort gewesen sein. Aktuell ist es um den Mittelfeldspieler eher ruhig geworden. Das hat zwei Gründe. Zum einen weilt Zeneli bei der schwedischen Nationalmannschaft, zum anderen ist der Spieler selbst eher ziemlich relaxt, macht gar keine große Sache aus den Gerüchten, die den Spieler seit Wochen umgeben.
Traum von der Meisterschaft
Anfang vergangener Woche erklärte Zeneli, dass sieben, acht Clubs an ihm interessiert seien. Ob das Interesse aus Köln noch immer ein großes ist, ist nicht bekannt. Aktuell scheinen aber andere Namen eine größere Rolle zu spielen. Tom Krauß ist wohl ein ziemlich heißer Kandidat. Vielleicht auch, weil Zeneli sich auch einen Verbleib bei Elfsborg sehr gut vorstellen kann. „Mein Traum war es schon immer, mit Elfsborg die schwedische Meisterschaft zu gewinnen“, zitiert „Sportbladet“ den Mittelfeldspieler. „Und jetzt bekomme ich vielleicht die Chance dazu, gemeinsam mit meinem Bruder. Das hat schon Gewicht.“ Tatsächlich hatte Zeneli in der Vergangenheit bereits den Wunsch geäußert, gemeinsam mit seinem Bruder zu gewinnen. „Es bedeutet mir viel, für Elfsborg zu spielen. Ich spiele dort seit meinem fünften Lebensjahr. Und dort den Titel zu gewinnen, wäre unglaublich“, sagt er.
Die Chancen sind durchaus gegeben. Elfsborg ist aktuell Tabellenvierter und Zeneli sieht für die Herbstrunde durchaus gute Chancen. „Ich denke, wir sind gut aufgestellt. Wir haben diesen Herbst keine Europapokal-Spiele und können uns voll auf die Allsvenskan konzentrieren. Die anderen Teams außer Mjällby müssen sich mit Europa beschäftigen. Einen Wechsel will der Mittelfeldspieler aber auch nicht ausschließen, nur macht er nicht den Eindruck, als müsse das alles ganz schnell passieren. Am Dienstag steht das Länderspiel gegen Algerien an, dann reist der Mittelfeldspieler weiter nach Spanien. Erst danach wolle er „vielleicht“ mit seinem Berater sprechen.
Mit den vielversprechenden Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson ist die Erwartungshaltung für kommende Neuzugänge hoch. Und es werden bereits weitere Namen gehandelt. Aktuell gibt es diese Transfergerüchte beim 1. FC Köln.
Aktuell gibt es diese Transfergerüchte beim 1. FC Köln.
Steht Aaron Zehnter beim FC auf der Liste?
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Auf gleich mehreren Positionen muss bei der Kaderplanung der Geißböcke nachgebessert werden. Mit der Verpflichtung von Ragnar Ache vom 1. FC Kaiserslautern ist ein Platz im Sturm bereits vergeben. Auch im Mittelfeld hat der FC sich mit Isak Johannesson verstärkt. Doch auf zahlreichen Positionen muss Thomas Kessler noch ordentlich nachrüsten.
Mahamadou Diawara soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen (Foto: Picture Alliance / Sipa USA I Icon Sport)
Mahamadou Diawara, Olympique Lyon
Nach der Rückrunden-Leihe zu Le Havre kehrt der 20-Jährige nach Lyon zurück. Dort ist die Chance auf Einsatzzeit allerdings gering. Doch aus Europa soll es zahlreiche Interessenten für den defensiven Mittelfeldspieler geben. So sollen unter anderem Borussia Mönchengladbach und die Young Boys Bern ein Auge auf den 20-Jährigen geworfen haben. Der Vertag von Diawara läuft bis 2028, die Ablösesumme läge wohl bei unter zwei Millionen Euro. Eine Leihe wäre ebenfalls eine Option für die Kölner.
Der Linksverteidiger gehört zu den Spielern, die unter Lukas Kwasniok eine enorme Entwicklung durchgemacht haben. Zehnter war einer der besten Spieler der vergangenen Zweitliga-Saison. Kein Wunder, dass zahlreiche Teams auf den Abwehrspieler aufmerksamk geworden sind.
Calvin Brackelmann im Trikot des SC Paderborn (Foto: Pau Barrena / Getty Images)
Calvin Brackelmann, SC Paderborn
Auch der Innenverteidiger avancierte unter dem neuen Kölner Trainer zum Leistungsträger. Der FC sucht nach weiteren Backups für die Abwehrzentrale. Wie konkret das Interesse ist, ist bislang aber noch nicht bekannt.
Tom Krauß soll schon Gespräche mit dem 1. FC Köln geführt haben (Foto: Christof Koepsel/Getty Images)
Tom Krauß, FSV Mainz
Wie Sky am Montag berichtet, hat es zwischen Tom Krauß und Sportdirektor Thomas Kessler bereits Gespräche gegeben. Die sollen durchaus positiv verlaufen sein. Krauß könne sich demnach einen Wechsel vorstellen. Während seiner Leihe von Mainz avancierte der Mittelfeldspieler zur Stammkraft beim VfL Bochum. Der Vertrag in Mainz läuft bis 2027, die Ablöse läge bei vier Millionen Euro. Auch eine Leihe könnte demnach eine Option sein.
Jakub Kaminski soll auf der Liste der Geißböcke stehen (Foto: Stuart Franklin / Getty Images)
Jakub Kaminski, VfL Wolfsburg
Mit Kaminski soll ein weiterer Außenbahnspieler das Interesse der Kölner geweckt haben. Laut Sky-Experte Patrick Berger hat es bereits erste Gespräche zwischen den 23-Jährigen und dem FC gegeben haben. Kaminski wartete zu diesem Zeitpunkt noch auf die Trainerentscheidung der Geißböcke. Die ist gefallen. Kaminskis Vertrag läuft noch bis 2027, der Marktwert des Wolfsburgers wird aus fünf Millionen Euro geschätzt.
Jordan Torunarigha im Zweikampf mit Erling Haaland (Foto: Boris Streubel/GettyImages)
Jordan Torunarigha, KAA Gent
Eigentlich als Innenverteidiger unterwegs, ist Torunarigha auch als Linksverteidiger einsetzbar. Dennoch werden die Kölner sicherlich nach einem weiteren Backup für Leart Pacarada schauen, sollte Max Finkgräfe den Verein verlassen. Der 27-jährige Verteidiger feierte sein Profi-Debüt bei Hertha BSC, lief danach insgesamt 144 Mal für den belgischen Erstligisten KAA Gent auf. Der Abwehrspieler gilt als stark im Aufbauspiel, schaltet sich in die Offensive ein und löst Eins-gegen-eins-Duelle souverän auf. Der HSV soll aber die Nase vorne haben.
Ismail Yüksek soll auf dem Wunschzettel des FC stehen (Foto: Ahmad Mora/Getty Images)
Ismail Yüksek, Fenerbahce Istanbul
Die türkische Zeitung „Sabah“ berichtet von einem Interesse der Geißböcke an dem türkischen Nationalspieler. Allerdings hat Yüksek noch Vertrag bis 2028 und der Marktwert wird auf zwölf Millionen Euro geschätzt. Wenn überhaupt wird der Türke als Leihe interessant und wohl nur, wenn Eric Martel den Verein verlassen sollte.
Auch Rayan Philippe soll in den Fokus der Kölner geraten sein (Foto: Selim Sudheimer/GettyImages)
Rayan Philippe, Eintracht Braunschweig
Beim FSV Mainz hat es wohl nicht sollen sein. Die Rheinhessen ließen den sicher geglaubten Vertrag mit dem schnellen Offensivspieler platzen. Dennoch wird der Angreifer die Niedersachsen verlassen. Und es soll gleich mehrere Interessenten geben. Neben dem Hamburger SV eben auch der 1. FC Köln. Die besten Karten sollen dem Vernehmen nach aber die Rothosen haben.
An Besfort Zeneli soll der 1. FC Köln interessiert sein. (Foto: Mark Thompson / Getty Images)
Besfort Zeneli, IF Elsborg
Der 22-Jährige kommt in der schwedischen Liga auf acht Spiele, stand jeweils 90 Minuten auf dem Feld und bereitete drei Treffer vor. In drei Begegnungen lief der zentrale Mittelfeldspieler als Kapitän auf. Zeneli spielte bei den Junioren für die Nationalmannschaft des Kosovo, feierte aber mittlerweile sein A-Länderspiel-Debüt für die schwedische Nationalmannschaft. Der Marktwert wird von transfermarkt.de auf 2.5 Millionen Euro geschätzt. Zeneli könnte nach dem Wechsel von Dejan Ljubicic das zentrale Mittelfeld verstärken.
Clemens Riedel (Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)
Clemens Riedel, SV Darmstadt 98
Darmstadts Clemens Riedel stand in allen 33 Ligaspielen für die Lilien auf dem Platz und war dabei nicht nur Abwehrchef, sondern auch Antreiber. 21-Jährige hat sich in der abgelaufenen Zweitliga-Saison als Kapitän des SV Darmstadt 98 bewiesen. Riedel könnte eine stabile, zukunftsorientierte Lösung für die Baustelle des 1. FC Köln in der Innenverteidigung werden.
Othniël Raterink teht angeblich auf der Liste des 1. FC Köln (Foto: Fabio Deinert/Getty Images for DFB)
Othniel Raterink, Bayer 04 Leverkusen
Zuletzt stand der 19-Jährige beim Endspiel um die U19-Meisterschaft gegen den 1. FC Köln auf dem Platz – und verlor. In der kommenden Saison könnte Raterink allerdings schon mit dem Geißbock auf der Brust auflaufen. Der Rechstverteidiger, der von De Graafschap ausgeliehen ist und dort bereits in der vergangenen Sasion sein Profidebüt feierte, ist bei der U19 der Werkself Stammspieler. In Leverkusen trainierte das niederländische Talent zeitweise auch unter Xabi Alonso bei den Profis mit. Raterink kommt für Leverkusen auf 20 Einsätze in der Liga und sechs in der Youth League.
Das Transferkarussell hält nicht nur Zugänge bereit. Allerdings wird momentan nur über einen Abgang der Kölner wirklich heiß diskutiert. Max Finkgräfe könnte den FC noch in diesem Sommer verlassen.
Seit fünf Wochen heißt der Sportdirektor der Geißböcke Thomas Kessler. Der 39-Jährige tritt nun aus dem Schatten von Christian Keller. Die ersten Eindrücke sind vielversprechend und das nicht nur aufgrund der bislang getätigten Transfers beim 1. FC Köln: Sportdirektor Thomas Kessler startet vielversprechend.
Zwei Trainerwechsel, zwei verheißungsvolle Neuverpflichtungen und das geschickte Moderieren von kniffligen Themen – es weht ein neuer Wind beim 1. FC Köln: Sportdirektor Thomas Kessler startet vielversprechend.
Thomas Kessler ist seit fünf Wochen Sportdirektor des 1. FC Köln
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Die logische Konsequenz folgte nur kurze Zeit auf den mageren Auftritt. Nach dem 1:1 im Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg zogen die Kölner Verantwortlichen die Reißleine, entließen FC-Trainer Gerhard Struber und öffneten damit auch dem Aus von Christian Keller als Sportdirektor die Türen. Ausgerechnet die Begegnung gegen den Ex-Club Regensburg wurde für Christian Keller also die letzte als Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln. Nur eine kleine Randnotiz, der aktuell weitaus wichtigere Nebeneffekt: Thomas Kessler wurde befördert, zunächst zum Interims- mittlerweile zum offiziellen Sportdirektor ernannt. Die interne Beförderung wurde sicherlich von einer gehörigen Portion Skepsis begleitet, sie ist für den ehemaligen Keeper der Geißböcke aber die Chance, aus Kellers Schatten zu treten.
Gute Moderation kniffliger Themen
Der Wechsel an der Spitze ist nun einen guten Monat her und die Bilanz seit dem Engagement kann sich durchaus sehen lassen. Kessler hatte wohl maßgeblichen Anteil an der Verpflichtung von Friedhelm Funkel, wobei nicht geklärt ist, auf wessen Idee die Rückkehr des Feuerwehrmanns zurückzuführen ist. Mit Funkel hat der FC aber ganz offensichtlich eine richtige Wahl getroffen. Es ist auch davon auszugehen, dass die Handhabe in der Causa Tim Lemperle und „Roxy“ nicht geräuschlos am Sportchef der Geißböcke vorbeigegangen ist. Ob der Umgang nun der richtige war, sei mal dahingestellt, einen Nebenschauplatz, der den Aufstieg gefährdet hätte, hat der Club von seiner Seite aus unterbunden. Am Ende des Tages ist die Schlägerei kein Thema mehr in Köln und Lemperle mittlerweile Spieler der TSG Hoffenheim.
Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?
Nach dem Aufstieg hat nun der Aufbruch und eine Umstrukturierung für die neue Saison begonnen. Der FC wird bekanntlich mit einem neuen Trainer in die Bundesliga zurückkehren. Wer unterm Strich auf höchster Ebene mit wem gerne weitergearbeitet hätte, spielt schon lange keine Rolle mehr. Das erneute Aus von Funkel hat jedenfalls keine Spuren oder tiefe Kratzer hinterlassen. So wie der Abschied des 71-Jährigen moderiert wurde, können sich alle Beteiligten weiterhin gut in die Augen sehen und selbst ein Funkel-Engagement in anderer Funktion scheint zumindest nicht ausgeschlossen – wenn auch vorerst unwahrscheinlich. Der neue Coach heißt Lukas Kwasniok, war heiß umworben und weckt ähnlich wie vor vier Jahren Steffen Baumgart eine erste Euphorie, obwohl der 43-Jährige mit seiner Familie aktuell im Urlaub weilt.
Kaderplanung hat Priorität
Im Urlaub und eben nicht wie von Kwasniok selbst zunächst angedeutet in einer Auszeit. Ob der neue Coach dann auch wirklich zum FC passt, wird sich ohnehin erst im Laufe der Saison zeigen und ist ein Wagnis, das wohl jeder neue Trainer mit sich gebracht hätte. Der FC hat jedenfalls einige Mitbewerber um Kwasniok ausgestochen. Die Hauptaufgabe steht Kessler allerdings noch bevor. Der Sportdirektor muss einen wettbewerbsfähigen Kader formen. Und das ist nicht leicht. Der FC ist 2024 sang- und klanglos aus dem Fußball-Oberhaus abgestiegen, eben weil der Kader nicht Bundesliga tauglich gewesen ist. Abgehende Spieler wurden nicht adäquat er-, zu lange auf Spieler außer Form gesetzt. Aufgrund der Transferpserre wurde der Kader aber auch nicht verstärkt. Kessler muss den FC von einigen Altlasten befreien und trotz überschaubarem Budget punktuell auf Leistung, gleichzeitig aber auch auf die Breite des Kaders setzen.
Die ersten beiden Transfers sind vielversprechend. Isak Johannesson und Ragnar Ache gehörten in der Vorsaison zu den absoluten Leistungsträger der 2. Bundesliga. Ob sie diese Leistungen auch in der Bundesliga abrufen können, wird sich zeigen müssen. Kessler hat bei Ache den Deal finalisiert, die Idee mit Johannesson selbst umgesetzt und nach Informationen von come-on-fc.com dabei Improvisationsgeschick bewiesen. Denn ein anderer Deal soll eigentlich geplant und letztendlich geplatzt sein. Nur hat der FC mit den getätigten Transfers das Gros des Budgets schon investiert. Für weitere Neuverpflichtungen in dieser Größenordnung fehlt eigentlich das nötige Kleingeld. Doch Kessler wird mit Sicherheit einen Plan verfolgen. Vermutlich Geld über einige Abgänge generieren.
Der erste Eindruck ist vielversprechend
Vielleicht auf den ersten Blick schmerzhafte, vielleicht dann aber auch nötige. Dafür werden dann wiederum neue Spieler kommen. Die gehandelten Namen und die Positionen, die diese Akteure dann bekleiden, lassen zumindest darauf schließen, dass sich der neue Sportdirektor nicht von Wechselabsichten des ein oder anderen Leistungsträgers böse überraschen lassen wird. Kessler ist mittlerweile fünf Wochen im Amt. Der erste Eindruck ist vielversprechend. Doch auf den wird es am Ende der Spielzeit nicht mehr ankommen.
Zwar hat der FC mit der Verpflichtung von Ragnar Ache eine potenzielle Antwort auf die Sturmflaute der vergangenen Jahre gefunden, reichen wird ein neuer Angreifer aber voraussichtlich nicht. Deswegen muss der 1. FC Köln im Sturm noch einmal dringend nachlegen.
Mit dem Transfer von Ragnar Ache hat Thomas Kessler auf dem Transfermarkt schon einmal stark losgelegt. Doch auch wenn der Ex-Stürmer von Kaiserslautern einschlagen sollte, werden die Geißböcke noch weitere Verstärkungen brauchen. Auch im Agriff. Deswegen muss der 1. FC Köln im Sturm noch einmal dringend nachlegen.
Imad Rondic und Damion Downs vom 1. FC Köln
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Die ersten beiden Transferverpflichtungen beim 1. FC Köln klingen durchaus vielversprechend. Doch für Thomas Kessler bleibt auch weiterhin viel zu tun beim FC. Sämtliche Positionen hinter Marvin Schwäbe sind noch offen, in der Hintermannschaft soll auf mindestens zwei Positionen nachgebessert werden. Auch ohne einen möglichen Abgang von Eric Martel besteht im Mittelfeld noch Handlungsbedarf. Und auch die Offensive ist trotz der Verpflichtung von Ragnar Ache ein großes Problemfeld bei den Kölnern. Seit dem Abgang von Anthony Modeste umgibt die Geißböcke eine regelrechte Sturmflaute. Alleine in der vergangenen Spielzeit lag der xGoal-Wert der Geißböcke 18 Tore über den erzielten. Heißt: Die Qualität der Torchancen ließ 18 Treffer mehr erwarten, als die erzielten 53.
Trio des 1. FC Köln vor Abschied?
Kein Wunder also, dass die Kölner mit einem der Top-Torjäger der 2. Bundesliga nachgebessert haben. Einem robusten, Kopfball starken Mittelstürmer, also möglicherweise endlich der Antwort auf den drei Jahre zurückliegenden Modeste-Abschied. Qualititiv sicherlich eine Verstärkung – quantitativ ist der FC aber auch weiterhin nicht so richtig gut aufgestellt. Zumal es gerade im Sturm bekanntlich auch einige Abgänge geben soll. Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges schafften es in den vergangenen drei Jahren bekanntlich nicht, sich nachhaltig durchzusetzen. Und da die Verträge des Trios im Sommer 2026 auslaufen und Vertragsverlängerungen nicht angestrebet sind, gelten Wechsel in diesem Sommer als sehr wahrscheinlich. Große Steine wird man den Spielern sicherlich nicht in den Weg legen.
Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?
Jaka Potocnik schaffte in dieser Saison den Sprung bei den Profis noch nicht und ist dem Vernehmen nach auch nicht für den Profikader in der kommenden Spielzeit vorgesehen. Da man dem jungen Slowenen aber durchaus das Profi-Dasein zutraut, gilt eine Leihe als die wahrscheilnlichste Variante. Aktuell hat der Stürmer die Chance, sich bei der U21-EM ins Schaufenster zu stellen. Von den klassischen Stürmern bleiben neben Ache nach dem Abgang von Tim Lemperle nur noch Damion Downs und Imad Rondic. Rondic wurde bekanntlich im Winter Widzew Lodz verpflichtet. Zwar betonte Christian Keller, dass der Bosnier keine Soforthilfe darstelle, groß in Erscheinung ist Rondic mit einem (glücklichen) Treffer aber sicherlich nicht getreten. Zwar betonte der Berater des 26-Jährigen zuletzt, dass Rondic schon bald ein anderes Gesicht zeigen werde, die Hoffnung hält sich aber in Grenzen.
Zukunft von Downs noch nicht geklärt
Die Zukunft von Damion Downs ist wiederum noch nicht geklärt. Der Stürmer, der aktuell auf sein A-Länderspiel-Debüt bei den USA wartet, hat einen Vertrag vorliegen, diesen aber noch nicht unterschrieben. Der bisherige Kontrakt läuft im Sommer 2026 aus, ein Wechsel zu einer marktgerechten Ablöse ist aktuell nur noch diesen Sommer möglich. Der FC würde gerne mit der Option der Doppelspitze mit Ache und Downs in die Saison gehen. Ob es so kommt, ist offen. Aber selbst wenn Downs bleibt, ist der Sturm mit drei Angreifern sehr sehr dünn besetzt. Nicht umsonst halten die Kölner auch auf dieser Position die Augen offen. Zuletzt wurde über Braunschweigs Rayan Philippe spekuliert. Ein Transfer zum FC gilt aber angesichts der starken Konkurrenz als eher unwahrscheinlich.
Dass der FC auf dieser Position aber noch etwas tun muss, steht absolut außer Frage.
Die Länderspielreise hat für einen FC-Profi ein frühzeitiges Ende gefunden. Denis Huseinbasic ist von der Nationalmannschaft abgereist. Der Verband nennt mentale Probleme als Grund.
Bitteren Ende für einen FC-Profi bei der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina. Denis Huseinbasic ist von der Nationalmannschaft abgereist.
Denis Huseinbasic im Nationaltrikot (Foto: Claudio Villa/GettyImages)
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Die bisherige Länderspielbilanz der FC-Profis fällt durchaus durchwachsen aus. Während Neuzugang Isak Johannesson mit Island einen verdienten 3:1-Erfolg in und gegen Schottland feierte, gab es auch für Leart Pacarada einen Erfolg im Testspiel gegen Armenien. Der Kosovo setzte sich 5:2 durch. Zwei Testspiele, zwei Erfolge, zwei Startelf-Einsätze. Das ist der eine Teil der Länderspiel-Wahrheit. Der zweite verlief aus Kölner Sicht ein wenig enttäuschender. Damion Downs hoffte vergeblich auf sein A-Länderspiel-Debüt. Bei der 1:2-Niederlage der US-Boys gegen die Türkei saß der Kölner Stürmer nur auf der Bank. Am Mittwoch steht das nächste Spiel an. Nun hofft Downs auf eine weitere Chance gegen die Schweiz.
Huseinbasic reist ab
Auch Denis Huseinbasic blieb nur die Rolle des Zuschauers. Bosnien-Herzegowina setzte sich in der WM-Quali gegen San Marino 1:0 durch. Zum zweiten Spiel gegen Slowenien am Mittwoch wird der Kölner Profi aber nicht mehr antreten. Huseinbasic reiste von der Nationalmannschaft ab. „Der Fußballer teilte dem Trainerstab mit, dass er sich mental nicht leistungsbereit fühle“, heißt es auf der Homepage des Verbands. Huseinbasic hatte schon die letzten Spiele verpasst. Allerdings weil er kurz zuvor an einer Verletzung laborierte. Über die weiteren Hintergründe ist noch nichts bekannt. Allerdings gibt es dem Vernehmen nach schon länger Unstimmigkeiten in der Mannschaft und offenbar auch mit Trainer Sergej Barbarez.
Zuletzt soll es intern Kritik an dem Coach gegeben haben. Laut bosnischen Medien sollen Spieler auch aus persönlichen Befindlichkeiten nicht mehr eingesetzt worden sein. Ob Huseinbasic zu den Kritikern desTrainers gehört, ist Spekulation. Zum Einsatz wird der Spieler nun erst einmal nicht mehr kommen. In dieser Woche starten mit Eric Martel, Jan Thielmann für die DFB-Auswahl und Jaka Potocnik für Slowenien drei weitere FC-Profis dann in die U21-EM. Die DFB-Auswahl gehört zum erweiterten Kreis der Favoriten. Auch für Said El Mala steht bei der U19 die EM an.