Vier FC-Profis im DFB-Kader der U21

Eric Martel und -jan Thielmann vom 1. FC Köln
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Vier FC-Profis im DFB-Kader der U21

Gleich vier Profis des 1. FC Köln sind für die U21 des DFB nominiert worden. Wirklich überraschend kommen die Berufungen nicht. Die deutsche Auswahl trifft auf Israel und Estland.

In der kommenden Länderspielpause müssen die Geißböcke auf weitere Spieler verzichten: Vier Profis des 1. FC Köln sind für die U21 des DFB nominiert.

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In den Trainingseinheiten der Lämnderspielpause könnte es leer werden rund um das Geißbockheim. U21-Bundestrainer Antonio Di Salvo hat gleich vier Spieler der Geißböcke für die U21-Länderspiele der DFB-Auswahl gegen Isreal (4. September) und Estland (10. September) nominiert. Eric Martel, Jan Thielmann, Jonas Urbig und Tim Lemperle wurden zu den EM-Qualifikationsspielen eingeladen. Martel wird die deutsche Auswahl auch wohl wieder als Kapitän anführen. Nach sechs Spielen führt die deutsche U21-Nationalmannschaft die Gruppe D in der Quali vor Polen an. Die deutsche Auswahl ist bislang ungeschlagen. Der Gruppensieger qualifiziert sich sofort, genauso wie die drei besten Gruppenzweiten. Die weiteren Zweitplatzierten spielen die restlichen Tickets für das Turnier in der Slowakei in Playoffs aus.

Auch Downs und Pauli nominiert

Auch bei den weiteren Nachwuchsmannschaften sind FC-Spieler im Einsatz. Wie der Kicker schon vor einigen Tagen berichtet hat, sollen Julian Pauli und Damion Downs für die Spiele der U20 nominiert sein. Somit werden weitere Profis vorerst fehlen. Dejan Ljubicic hat es aktuell wieder nicht in den Kader der Nationalmannschaft Österreichs geschafft. Der Mittelfeldspieler befindet sich allerdings auf Abruf. Möglichhe Nationalspieler sind weiterhin Denis Huseinbasic (Bosnien-Herzegowina), Mathias Olesen (Luxemburg) und Leart Pacarada (Kosovo).

Für die U19 wurde wiederum U17-Weltmeister Fayssal Harchaoui als einziger Kölner berufen. Der Mittelfeldspieler wurde von Bundestrainer Hanno Balitsch genauso nominiert wie FC-Neuverpflichtung Said El Mala, der zuletzt für seinen Heimatverein die Viktoria erfolgreich war. Das erste Mal im Pflichtspiel-Einsatz wird auch Kölns Ex-Trainer André Pawlak sein. Der neue Bundestrainer der U16 berief mit Brian Adoga und Jan Colles zwei FC-Spieler.



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Said El Mala

FC Leihspieler

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Jaka Potocnik

Zweitliga-Premiere, 60.000 Fans, Emotionen- auf den FC wartet nun ein anderes Fußballfest

Linton Maina im Trikot des 1. FC Köln
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Zweitliga-Premiere, 60.000 Fans, Emotionen- auf den FC wartet nun ein anderes Fußballfest

Nach dem 5:0-Erfolg über Eintracht Braunschweig steht nun eine andere Aufgabe auf dem Programm des 1. FC Köln: Der FC ist zu Gast beim FC Schalke 04. Es ist das Duell zweier Schwergewichte der 2. Liga und es ist eine Premiere.

Gegen Eintracht Braunschweig lief beim FC viel zusammen. Allerdings auch, weil Braunschweig eben keinen guten Tag erwischte. Nun wartet eine ganz andere Aufgabe auf den 1. FC Köln: Der FC ist zu Gast beim FC Schalke 04 und steht dort vor einer ungleich höheren Hürde.

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Das 5:0 über Eintracht Braunschweig hatte Spuren hinterlassen – auch Tage nach dem Kantersieg. „Nach so einer Leistung ist es immer ein Stück weit bessere Stimmung. Es ist dann leichter in die Woche zu starten“, sagte der gut aufgelegte Jan Thielmann am Mittwoch, dem mit seiner Vorlage zum 4:0 auch eine Art persönlicher Befreiungsschlag gelungen ist. „Es macht dann einfach mehr Spaß.“ Kein Wunder, die Kölner haben nach einer leiderprobten Saison einen ungefährdeten Kantersieg eingefahren, mal wieder fünf Tore geschossen und bewiesen – wenn auch gegen einen schwachen Gegner -, dass mit den Geißböcke in dieser Spielzeit zu rechnen ist. Aber Thielmann betonte auch, dass es in dieser Saison einige Mannschaften geben würde, die oben mitspielen wollen würden. Zum Beispiel Schalke.

Umbruch auf Schalke

So hohe Ziele haben sich die Königsblauen vor der Saison nicht gesetzt. Zumindesat nicht offiziell. Schalke kommt ebenfalls aus einer aus Vereins-Sicht desaströsen Spielzeit. Erschreckend lange befand sich S04 im Dunstkreis des Abstiegskampfes. Noch am 28. Spieltag betrug der Vorsprung auf den Relegationsplatz der 2. Bundesliga gerade einmal zwei Zähler. Das ist natürlich nicht der Anspruch eines Clubs, der mit 180.000 Mitgliedern zu den beliebtesten Fußballvereinen der Welt gehört. Genauso wenig wie der des 1. FC Köln. Und so kommt es am Sonntag im 99. Duell der Teams zur unrühmlichen Zweitliga-Premiere der Begegnung der beiden Zweitliga-Schwergewichte, die sich eigentlich zu höheren Aufgaben berufen fühlen und sich in Ansätzen auch schon wieder in anderen Sphären wähnen.

Und doch nimmt man beim S04 eine längere Anlaufzeit für die erhoffte Rückkehr ins Oberhaus in Kauf. Auch, weil S04 bewusst einen Umbruch vollzogen hat, vor allem auf Entwicklungsspieler setzt. 15 Akteure hat Schalke verpflichtet, sich in Teilen neu aufgestellt. Dennoch erwartet Köln am Sonntag ein ganz anderes Kaliber als noch beim 5:0 gegen Braunschweig am Samstag. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, Schalke hat aber auch gute Spiele gemacht“, sagte Thielmann. So unter anderem beim 5:1-Erfolg ebenfalls gegen Braunschweig. Am Sonntag tat sich S04 im Duell gegen den FC Magdeburg schwer. Der FCM machte über weite Strecken das Spiel, Schalke ging dennoch durch Neuzugang Moussa Sylla in Führung, noch vor dem Wechsel drehte der Gastgeber den Spielstand. Erst in der Schlussphase gelang Schalke der insgesamt verdiente Ausgleich – die Vorarbeit kam von Neuverpflichtung Christopher Antwi-Adjei.

Letzte Spiel vor der Länderspielpause

Mit vier Zählern belegt S04 den neunten Tabellenplatz, direkt hinter dem FC. Es ist dieser Tage fast schon ungewohnt ruhig auf Schalke. Die Erwartungshaltung wird bewusst gering gehalten. Der Druck dürfte somit bei den Geißböcken liegen. Denn auch wenn es so nicht kommuniziert ist, ist der direkte Wiederaufstieg das Ziel der Kölner, eben die „schnellstmögliche“ Rückkehr ins Oberhaus. Spätestens nach dem 5:0-Erfolg gegen die Eintracht wäre für die FC-Fans alles andere als der Aufstiegskampf auch eine Enttäuschung – trotz Transfersperre. Tatsächlich hatte Köln am vergangenen Samstag viel von einem Aufstiegskandidaten, nur Braunschweig auch extrem viel von einem Abstiegskandidaten. Und so wird die letzte Begegnung vor der ersten Länderspielpause nun zu einem echten Gradmesser, zumindest kann sie die Frage beantworten, wie erfolgreich der Saisonauftakt nun wirklich ist.

Mit einem Sieg würden sich die Geißböcke im oberen Tabellendrittel festsetzen, könnten mit dem dann dritten Dreier in Serie wohl erstmals seit über einer Saison entspannt in die Ligapause gehen. „Schalke ist wie Köln ein Traditionsverein. Sie haben gute Fans, laute Fans. Das macht immer Spaß“, sagte Thielmann. „Das wird ein gutes Spiel werden.“ Ein gutes Spiel bestimmt, ein Selbstläufer wird das Auswärtsspiel auf Schalke aber ganz sicher nicht. S04 ist in der eigenen Arena vor mehr als 60.000 Zuschauern eine große Hürde. Die Königsblauen haben seit Januar nicht mehr im eigenen Haus verloren. Nach zuletzt drei Auswärtsspielen in Folge will die Mannschaft von Karel Geraerts diesen Trend nun auch umbedingt fortsetzen. Auch für den FC geht es um einen Trend. Die jüngsten sechs Spiele hat der FC gegen Schalke nicht verloren. Einen Favoriten gibt es laut Thielmann für Sonntag nicht: „Die wollen drei Punkte, wir wollen drei Punkte.“



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Said El Mala

FC Leihspieler

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Jaka Potocnik

FC und Hauptsponsor REWE verlängern Vertrag

Timo Hübers im Trikot des 1. FC Köln
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FC und Hauptsponsor REWE verlängern Vertrag

Der 1. FC Köln und Hauptsponsor REWE haben ihren Vertrag bis 2028 verlängert. Der ursprüngliche Kontrakt wäre bis 2025 gelaufen. Seit 2007 unterstützt REWE den FC.

Es hatte sich bereits angedeutet, jetzt ist es auch offiziell: Der 1. FC Köln und Hauptsponsor REWE haben ihren Vertrag bis 2028 verlängert. Das gab der Verein am Mittag bekannt.

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Bereits seit 2007 ist das Kölner Handels- und Touristikunternehmen REWE der Hauptsponsor des 1. FC Köln, ziert das Trikot der Geißböcke. Nun haben die Partner den Kontrakt bis 2028 verlängert. „Kein Haupt- und Trikotpartner hat den FC in der gesamten Vereinshistorie so lange unterstützt und kaum ein Schriftzug ist länger im deutschen Profifußball auf der Brust zu lesen“, sagte FC-Geschäftsführer Markus Rejek. „Der FC und die REWE Group pflegen diese besondere Partnerschaft durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und erfinden sie durch kreative Maßnahmen immer wieder neu. Seit 2003 ist REWE bereits Partner des FC. Mehr als 630.000 Trikots mit dem roten REWE-Schriftzug auf der Brust wurden bis heute verkauft. Laut FC würden Marketing-Studien regelmäßig zeigen, dass die Kombination 1. FC Köln und REWE zu den bekanntesten in der Bundesliga gehöre. 

Bis 2028 Trikotsponsor

In den vergangenen Jahren soll der FC durch das Sponsoring der REWE Group rund sechs Millionen Euro jährlich eingenommen haben. In der 2. Bundesliga dürften die Einnahmen deutlich darunter liegen – dem Vernehmen nach zwischen 4 und 5 Millionen. Möglicherweise im Falle des Aufstiegs aber auch darüber. „In den vergangenen 17 Jahren ist zwischen dem 1. FC Köln und REWE eine hervorragende Partnerschaft gewachsen. Daher freuen wir uns sehr, dass wir unseren gemeinsamen Weg fortsetzen und unsere Zusammenarbeit strategisch weiterentwickeln“, sagt Sven Spork, Bereichsvorstand der REWE Group. „Das Erfolgsrezept liegt in den Werten, die uns einen: Der FC und die REWE Group setzen sich mit vielfältigen Aktionen für Toleranz, Vielfalt, Integration, Inklusion und Nachhaltigkeit ein. Für vier weitere Jahre wird der Schriftzug also auf dem Trikot zu sehen sein.


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Der Stand der Leihspieler

Der Stand bei Ljubicic?

Der FC im Pokal mit Heimspiel gegen Holstein Kiel

Der DFB-Pokal
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Der FC im Pokal mit Heimspiel gegen Holstein Kiel

Die 2. Runde des DFB-Pokals ist ausgelost und der FC hat ein doch machbares Los erwischt. Der 1. FC Köln trifft im Pokal auf Holstein Kiel und das im eigenen Stadion.

Der 1. FC Köln trifft im Pokal auf Holstein Kiel.

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Gerhard Struber hatte vor der ersten Runde des Pokals schon einen großen Wunsch. “Er ist für uns eine Riesenchance, möglicherweise auch mal gegen einen ganz großen Gegner zu spielen. Und er ist eine Chance weit zu kommen, irgendwann auch über diesen Weg wieder international dabei zu sein“, sagte der 47-Jährige. Ein ganz großer Gegner ist es nicht. Es ist aber ein Bundesligist. Der FC empfängt Holstein Kiel.

Noch 17 Erstligisten in der Verlosung

Zwar gab es auch am Sonntag wieder zwei Lostöpfe – einmal mit den Bundesligisten und einmal mit Amateuren bzw. Drittligisten – aus denen die Paarungen gezogen werden. Da aber mal abgesehen vom Pokal-Aus von Bochum die ganz großen Überraschungen ausgeblieben sind, befanden sich im „Amateur“-Topf noch drei Mannschaften. Dass nur ein Erstligist in der 1. Runde die Segel gestrichen hat, gab es in der Pokalhistorie erst einmal, 2002 schied Hertha BSC aus. 2008 überstanden sogar alle Erstligisten die 1. Runde. Nun starten 17 Erst- und 12 Zweitligisten in Runde 2.

Wie ist der Weg nach Berlin?

Zum 82. Mal wird in dieser Spielzeit der DFB-Pokal ausgetragen. Das Finale findet am 24. Mai im Olympiastadion statt. Wer nach Berlin fahren will, muss zunächst fünf Runden überstehen. Die zweite wird Ende Oktober ausgetragen. Das Achtelfinale findet Anfang Dezember statt. Das Viertelfinale wird dann Anfang und Ende Februar ausgetragen, das Halbfinale am 1. und 2. April.

Welche Prämien gibt es im DFB-Pokal?

Schon das Überstehen der 1. Runde ist lukrativ. Jeder Teilnehmer erhält knapp 210.000 Euro. Ab dann wird bis zum Halbfinale jeweils verdoppelt. Der FC hat also schon mehr als 600.000 Euro eingenommen.

  • Für die erste Runde 209.453 Euro
  • Für die zwei Runde 418.906 Euro
  • Für die dritte Runde 837.813 Euro
  • Für die Viertelfinalspiele 1.675.625 Euro
  • Für die Halbfinalspiele 3.351.250
  • Der Verlierer des Finals erhält 2.880.000
  • Der Gewinner des DFB-Pokals erhält 4.320.000 Euro

Wo wird der DFB-Pokal übertragen?

Alle 63 Begegnungen werden in voller Länge bei Sky übertragen. ARD und ZDF haben sich 15 Spiele im frei empfangbaren Fernsehen gesichert – unter anderem natürlich das Finale. Welche Spiele aus der 2. Runde übertragen werden, entscheiden die Öffentlich-Rechtlichen selbst. Zusammenfassungen gibt es natürlich in der Sportschau und im Sportstudio sowie auf DAZN.

Die Pokalspiele im Überblick

Regionaliga – 2. Bundesliga
Kickers Offenbach – Karlsruher SC

3. Liga – Bundesliga
Arminia Bielefeld – 1. FC Union Berlin

3. Liga – 2. Bundesliga
Dynamo Dresden – SV Darmstadt

2. Bundesliga – Bundesliga
SC Freiburg – Hamburger SV
Hertha BSC – 1. FC Heidenheim
VfB Stuttgart – 1. FC Kaiserslautern
FC Augsburg – FC Schalke 04
TSG 1899 Hoffenheim – 1. FC Nürnberg
SC Paderborn – SV Werder Bremen
Bayer Leverkusen – SV Elversberg
RB Leipzig – FC St. Pauli
1. FC Köln – Holstein Kiel

2. Bundesliga – 2. Bundesliga
Jahn Regensburg – SpVgg Greuther Fürth

Bundesliga – Bundesliga
1. FSV Mainz 05 – FC Bayern München
Eintracht Frankfurt – Borussia Mönchengladbach
VfL Wolfsburg – Borussia Dortmund


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Der Stand der Leihspieler

Der Stand bei Ljubicic?

Bleiben Ljubicic und Schwäbe nun beim FC? Leeds und Blackburn orientieren sich um

Dejan Ljubicic im Trikot des 1. FC Köln
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Bleiben Ljubicic und Schwäbe nun beim FC? Leeds und Blackburn orientieren sich um

Ein Wechselwunsch, Angebote, ein geplatzter, dann ein geplanter Deal und nun die nächste Wende? Die Geschichte um einen möglichen Abgang von Dejan Ljubicic nähert sich einem Ende. Leeds steht vor der Verpflichtung eines Fortunen. Blackburn orientiert sich neu. Bleiben Ljubicic und Schwäbe beim 1. FC Köln?

Es waren wohl die turbulentesten Personalien der vergangenen Wochen beim 1. FC Köln, nun könnten sie bald ausdiskutiert sein. Bleiben Dejan Ljubicic und Marvin Schwäbe beim 1. FC Köln?

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Geht er oder bleibt er? Wochenlang wurde über die Personalie Dejan Ljubicic rund um das Geißbockheim heftig diskutiert und spekuliert. Hier der Wechselwunsch, da das Angebot, da andere Vorstellungen. In den Sozialen Medien wurden sogar einige Stimmen laut, die einen Abschied des Österreichers angesichts der schlechten vergangenen Spielzeit durchaus begrüßt hätten. Eine sportliche Antwort hatte der Mittelfeldspieler seinen Kritikern dann am Samstag auf dem Platz gegeben. Mit einer Gala-Vorstellung hat sich Dejan Ljubicic beim FC eindrucksvoll zurückgemeldet. Nun scheint die Geschichte um einen Wechsel in diesem Sommer zu einem Ende zu kommen. Die Vorzeichen deuten auf den Verbleib des Österreichers.

Struber: „Er ist für uns ein wichtiger Ankerpunkt“

Das wohl auch, weil der Deal nach Leeds ganz offensichtlich nicht zu Stande gekommen ist. Der 26-Jährige wäre wohl sehr gerne nach England gewechselt. Schon in der vergangenen Saison hatte Ljubicic bekanntlich Kontakt zum VfL Wolfsburg, der Wechsel platzte. Noch am Dienstag hatte die „Daily Mail“ von einem möglichen neuen Angebot aus Leeds geschrieben. Das ist aber mittlerweile überholt. Die „Whites“ haben offensichtlich einen anderen Spieler im Visier. Und den ausgerechnet beim Ligarivalen der Kölner. Fortuna Düsseldorfs Ao Tanaka soll nach übereinstimmenden englischen Medienberichten in die zweite englische Liga wechseln. Die offenbar festgeschriebene Ablöse von rund 2,5 bis 3 Millionen Euro sollen dem Ganzen nicht im Wege stehen. Wie unter anderem die „Rheinische Post“ berichtet, sei man sich im Grunde „handelseinig“. Es gäbe nur noch Details zu klären.Tanaka trainierte am Mittwoch auch nicht mehr in Düsseldorf.

Damit scheint die Personalie Ljubicic für diesen Sommer keine mehr zu sein – auf jeden Fall nicht bei Leeds, die „Whites“ hatten zwischenzeitlich auch über eine Verpflichtung von Gus Hamer nachgedacht. Weitere Angebote scheint der FC jedenfalls nicht bekommen zu haben. Welchen Wert der Verbleib für Köln hat, zeigte Ljubicic gegen Braunschweig, unter anderem mit zwei Toren sowie zahlreichen Balleroberungen und Umschaltmomenten. „Ich weiß, was wir als Club an Dejan haben. Und natürlich kämpfen wir um ihn und wollen ihn weiter hier haben, um die großen Ziele, die wir haben, im Auge halten zu können. Er ist für uns ein wichtiger Ankerpunkt“, hatte Gerhard Struber am Samstag gesagt.

Wirtschaftlich ist der Verbleib aber durchaus anders zu betrachten. Denn Ljubicic bleibt zwar beim FC, hat seinen Vertrag dem Vernehmen nach aber nicht verlängert. Heißt: Der Kontrakt läuft im kommenden Sommer aus. Der Mittelfeldspieler, dessen Marktwert das Online-Portal transfermarkt.de noch in der vergangenen Spielzeit auf zehn und aktuell auf fünf Millionen Euro schätzt, ist im kommenden Sommer ablösefrei. Der FC sieht bei einem Wechsel keinen müden Euro.

Was ist mit Marvin Schwäbe?

Auch bei den Blackburn Rovers brodelt weiterhin die Gerüchteküche. Der Zweitligist ist auf der Suche nach einem neuen Keeper. Der ist bislang noch nicht gefunden, Marvin Schwäbe soll ein Kandidat sein – laut englischer Medien aber kein wahrscheinlicher. Täglich werden bei den Rovers neue Namen gehandelt. Zuletzt wurde der Ire Mark Travers vom FC Bournemouth als mögliche Leihe gehandelt, der Deal ist aber wohl vom Tisch. Nun wollen die Rovers laut übereinstimmenden englischen Medienberichten einen Vorstoß bei Balázs Tóth wagen. Der 26-Jährige ist Keeper bei Fehervar. Dem Vernehmen nach soll es bereits Gespräche geben. Sollte die Personalie Schwäbe bei den Rovers vom Tisch sein, ist der Verbleib aber nicht gesichert. Dem Keeper sollen auch weitere Angebote aus dem Ausland vorliegen.

Christian Keller betonte am Samstagabend noch einmal, dass er lieber zwei erstklasssige Torhüter im Kader hätte als nur einen. Das klingt zwar sehr logisch, ist aber wohl nur die halbe Wahrheit. Denn Schwäbe kassiert natürlich auch das Gehalt eines erstklassigen Torhüters. Ein Wechsel würde auch eine, wenn auch geringe, Ablöse mit sich bringen. Zudem droht auch weiterhin die Gefahr einer Torwart-Diskussion. Und: Der FC hat sich frühzeitig für eine Vertragsverlängerung von Philipp Pentke entschieden, hat also eine etatmäßige Nummer zwei in den eigenen Reihen. „Wenn für Marvin ein attraktives Angebot kommen sollte, werden wir eine Lösung finden“, betonte Keller, erklärte aber auch, dass Konkurrenz das Geschäft belebe und es im Falle eines Verbleibs die Aufgabe von Jonas Urbig sei, sich dieser Konkurrenz zu stellen.



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Said El Mala

FC Leihspieler

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Jaka Potocnik

Ein möglicher Hübers-Ausfall würde die Kaderlücken offenbaren

Timo Hübers jubelt nach seinem Treffer zum 1:0.
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Ein möglicher Hübers-Ausfall würde die Kaderlücken offenbaren

Mit einer Erkältung hat sich Timo Hübers in den vergangenen Tagen krank gemeldet. Voraussichtlich kehrt der Kapitän rechtzeitig für das Schalke-Spiel auch wieder zurück. Dennoch deutet die Personalie auf ein Problem beim 1. FC Köln: Der mögliche Hübers-Ausfall offenbart die Kaderlücken.

Gegen Eintracht Braunschweig erzielte Timo Hübers das 1:0, sein zweites Saisontor. Der Kapitän ist einer der absoluten Leistungsträger bei den Geißböcken. Gegen Schalke könnte er fehlen, der Kapitän des 1. FC Köln: Der mögliche Hübers-Ausfall offenbart die Kaderlücken.

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Nein, den Stellenwert seines Kapitäns wollte Christian Keller am Samstagabend nicht an dem Tor fest machen. „Er ist Kapitän, weil er als Person ein hohes Standing in der Mannschaft hat. Er ist Kapitän, weil er konstant gute Leistungen bringt“, sagte der Sportdirektor. „Und, weil er ein kluger Kopf ist.“ Und der kluge Kopf hatte den FC gegen Braunschweig in Führung gebracht – zumindest offiziell. Denn eigentlich sprang der Ball von Timo Hübers Stirn an den Rücken von Tim Lemperle und dann erst ins Netz. Doch in der Statistik der DFL wird Hübers nun mit zwei Saisontoren aufgeführt. Der Stellenwert des Kölner Spielführers lässt sich tatsächlich nicht an den beiden Toren festmachen. Während die Kapitänsbinde in der vergangenen Spielzeit immer wieder als Ursache für die Krise des Ex-Kapitäns Florian Kainz hinhalten musste, so scheint sie nun zu beflügeln. Hübers ist ebenfalls einer der Gewinner des Saisonauftakts.

Pauli gegenüber Heintz die Nase vorne

Und so wird der kurzfristige Ausfall des 26-Jährigen doch die ein oder andere Sorgenfalte auf die Stirn des Trainers Gerhard Struber zaubern. Zwar hat sich Hübers „nur“ erkältet gemeldet und bis Sonntag sind es auch noch ein paar Tage und doch klingelt da wohl im Hinterkopf des Coachs der Gedanke, dass Hübers möglicherweise ausfallen könnte. Und spätestens in diesem Moment holt den FC die Transfersperre und der nicht gleichermaßen breit besetzte Kader dann doch wieder ein. Dass gerade die Innenverteidigung zur Sollbruchstelle werden kann, war wohl spätestens seit dem Abgang von Jeff Chabot klar. Kaum auszumalen, was passiert wäre, wenn Hübers von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch gemacht hätte. Der FC hätte nahezu blank da gestanden. Insofern ist die „Entdeckung“ von Shooting Star Julian Pauli ein wahrer Segen.

Nun aber deckt die Personalie Hübers die Schwachstelle des Kaders auf. Auch wenn Struber am Mittwoch den hochtalentierten Neo Telle aus der U21 bei den Profis mittrainieren ließ und mit Elias Bakatukanda ein weiteres Talent bereits auf der Bank bei den Profis sitzt, hat der FC zurzeit nur zwei fitte Innenverteidiger im Kader. Neben Pauli würde somit wohl Dominique Heintz auflaufen. Noch vor dem Pokalspiel gegen Sandhausen stellte sich die Frage nach der Nummer eins neben Hübers – der erfahrene Heintz oder der unbekümmerte Pauli. Die Frage ist mittlerweile beantwortet. Der 19-Jährige hat sich festgespielt, ist aus der Startelf aktuell nicht wegzudenken. Obwohl der FC gegen Braunschweig gerade in der Offensive überzeugte, war Pauli einer der besten Akteure.

Pauli gegen Braunschweig mit Bestwerten

Der 19-Jährige kam auf die beste Zweikampfquote aller Kölner (70 %), spielte die meisten Pässe, von denen nahezu 97 Prozent auch ankamen – ebenfalls Bestwert und hatte die meisten Ballkontakte von allen Akteuren. Dafür kann Heintz auf die Erfahrung von nahezu 300 Profispielen zurückblicken. Doch der Abwehrspieler hatte bei seinem letzten Auftritt in der Startelf, im Duell gegen Elversberg dagegen nicht seinen besten Tag. Der Routinier war an beiden Gegentoren beteiligt. Zudem offenbarte der Innenverteidiger einige Tempodefizite. Gerade gegen schnelle Stürmer wie Schalkes Moussa Sylla könnte dieses Manko bitter bestraft werden. Zuletzt war Heintz eher außen vor. Gegen Sandhausen kam der 31-Jährige zu einem Kurzeinsatz, bereitete auch das 3:2 vor, am Samstag saß Heintz komplett auf der Bank.

Ob Hübers wirklich ausfallen wird, wird sich wohl erst gegen Ende der Woche herausstellen. Somit ist die Frage nach einem möglichen Ersatz auch hypothetisch. Der drohende Ausfall zeigt aber, wie eng die Kölner in der Innenverteidigung aufgestellt sind. Viel darf in der Abwehr jedenfalls nicht passieren.



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Said El Mala

FC Leihspieler

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Jaka Potocnik

Deal fix: Salih Özcan wechselt zum VfL Wolfsburg

Salih Özcan trägt künftig das Trikot des VfL Wolfsburg
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Deal fix: Salih Özcan wechselt zum VfL Wolfsburg

Ex-FC-Profi Salih Özcan wechselt zum VfL Wolfsburg. Der Mittelfeldspieler wurde für ein Jahr an die Wölfe ausgeliehen. Beim BVB hätte der gebürtige Kölner nur wenige Chancen auf Spielzeit erhalten.

Es hatte sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet, nun ist es amtlich: Salih Özcan wechselt zum VfL Wolfsburg. Der gebürtige Kölner verlässt den BVB damit nach zwei Spielzeiten.

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Schon in den ersten beiden Pflichtspielen hatte der Mittelfeldspieler nicht im Kader des BVB gestanden. Aus sportlichen Gründen wie Neu-BVB-Coach Nuri Sahin vor dem Pokalspiel gegen Lübeck erklärte. Schon vor einigen Tagen soll es dem Vernehmen nach Gespräche gegeben haben. „Die Jungs wissen um ihre Situation“, sagte Sahin vor einigen Tagen. Und diese Situation hätte wohl sehr wenig Einsatzzeit bedeutet. Zwar hatte Özcan angekündigt, sich dennoch durchsetzen zu wollen, nun hat es aber den logischen Wechsel gegeben. Der gebürtige Kölner wird für ein Jahr an den VfL Wolfsburg ausgeliehen. Eine Kaufoption soll es dem Vernehmen nach nicht geben. „Nach sehr guten Gesprächen freue ich mich, nun hier in Wolfsburg zu sein. Der Verein und die Mannschaft haben definitiv die Voraussetzungen, europäisch zu spielen. Ich werde versuchen, meinen Beitrag zu leisten, Gas zu geben und meine Qualitäten auf den Platz zu bringen“, sagt Özcan.

Hasenhüttl: „Er wird uns guttun“

Schon vor einigen Wochen soll es Interessenten aus der Türkei sowie aus Frankreich gegeben haben. Nun wird Özcan weiter in der Bundesliga spielen. Der Mittelfeldspieler war bekanntlich im Sommer 2022 für rund fünf Millionen Euro nach Dortmund gewechselt. Eine schwere Entscheidung für den gebürtigen Kölner. Für den BVB lief Özcan seitdem 70 Mal auf, stand auch mehr als 50 Mal in der Startelf, wirklich durchsetzen konnte er sich nicht. Und das wäre auch nicht einfacher geworden. Denn der BVB hat im Mittelfeld noch einmal nachgelegt. „Wir freuen uns sehr, dass sich Salih Özcan dem VfL Wolfsburg anschließt. Mit seiner Mentalität und seiner Art und Weise, Fußball zu spielen, ist er die perfekte Ergänzung für unser Mittelfeld. Wir sind überzeugt, dass die Eigenschaften, die er mitbringt, unserem Spiel guttun“, sagte VfL-Cheftrainer Ralph Hasenhüttl.

Linton Maina im Trikot des 1. FC Köln

Einzelkritik

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Transferphase

Schalke-Glücksbringer Jan Thielmann: „Kopf aus und Ball rein“

Jan Thielmann im Trikot des 1. FC Köln im Spiel gegen Werder Bremen
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Schalke-Glücksbringer Jan Thielmann: „Kopf aus und Ball rein“

Nach dem 5:0-Erfolg über Eintracht Braunschweig wartet auf den 1. FC Köln ein emotionales Spiel beim FC Schalke 04. Für Jan Thielmann eine besondere Begegnung. Bei den Königsblauen erzielte er vor vier Jahren noch als Offensivspieler sein erstes Pflichtspieltor und dazu den Siegtreffer in letzter Minute für den 1. FC Köln: Darum ist Jan Thielmann der Glücksbringer gegen S04

Gute Erinnerungen hat der Youngster noch an Schalke 04. Das erste Pflichtspieltor und noch nie verloren gegen Königsblau. Zudem könnte er eine wichtige Rolle einnehmen beim 1. FC Köln: Darum ist Jan Thielmann der Glücksbringer gegen S04.

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Nach dem deutlichen Erfolg über Eintracht Braunschweig am vergangenen Wochenende wartet auf den 1. FC Köln am Sonntag wohl eine größere Herausforderung. Der FC ist zu Gast auf Schalke. Jan Thielmann wird die Reise nach Gelsenkirchen sicherlich mit der vom Trainer so ersehnten Leichtigkeit antreten können, immerhin rief auch der 22-Jährige am Samstag seine bisher beste Saisonleistung ab und legte Tim Lemperle das zwischenzeitliche 3:0 auf. Thielmann reist aber auch mit guten Erinnerungen nach Schalke und das noch nicht einmal, weil das Kölner Eigengewächs noch nie (zumindest bei den Profis) gegen Königsblau verloren hat (Vier Siege, ein Remis) und insofern eine Art Glücksbringer für die Geißböcke sein dürfte. Vielmehr erzielte der etatmäßige Offensivspieler in einer schwierigen Saisonphase seinen ersten Saisontreffer.

Thielmanns Premierentreffer gegen Schalke, aber ohne Fans

Und zudem auch den 2:1-Siegtreffer in der Nachspielzeit. „Ich hatte mich im Zentrum festgelaufen. Der Ball kam dann doch noch irgendwie zu mir. Und dann Kopf aus und Ball rein“; sagte das Eigegewächs am Mittwoch nach dem Training. „Ein schönes Gefühl.“ Ein schönes Gefühl, aber eins aus einer gefühlt anderen Welt. Der Treffer liegt mittlerweile vier Jahre zurück. Vier! Damals spielten die beiden Teams noch in der Bundesliga – auch schon gegen den Abstieg, keine ahnte, dass die Geißböcke noch einen kurzen Europa-Ausglug einstreuen würden. Vor allem aber spielten die Teams unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Corona. Auch die Fußballwelt stand still. „Es war eine turbulente Saison für uns und für Schalke. Das hat keinem so richtig Spaß gemacht“, erinnert sich der Torschütze. „Umso schöner, dass wir nun in einem vollen Stadion auf Schalke wieder spielen können.“

Dabei hat sich auch die Situation des 22-Jährigen verändert. Thielmann ist mittlerweile auf der rechten Verteidigerposition angekommen. Komplett rund läuft es noch nicht. Gerade zum Saisonauftakt gegen den HSV hatte der Youngster seine Probleme mit HSV-Außenbahnspieler Jean-Luc Dompé. „Er hat mich das ein oder andere Mal schlecht aussehen lassen“, sagte Thielmann. Aber: „Ich habe ja noch immer wenige Spiele auf der Position gemacht. Es macht trotzdem Spaß. Ich komme immer mehr rein und kann dann auch offensiver werden. Das kann auf Dauer eine Lösung sein“, so Thielmann weiter. „Wir wollen offensive Außenverteidiger haben und mit ihnen auch Torgefahr erzeugen.“ Torgefahr, die der gelernte Offensivspieler mitbringen sollte.

Thielmann gegen Schalke als Kapitän?

Erstaunlicherweise bringt Thielmann mit seinen 22 Jahren vor allem Erfahrung mit. Das Eigengewächs kommt mittlerweile auf 128 Pflichtspiele für den FC. Auf der Rekordspieler-Liste der Kölner liegt Thielmann bereits in der Top-100. Auch deswegen wurde Thielmann in den Mannschaftsrat aufgenommen. „Es ist schon mehr Verantwortung. Die Anerkennung ist schön. Meine Position ist mehr gefragt“, sagt Thielmann. Gerade bei der Eingewöhnung würde er den jungen Spielern helfen. Am Sonntag heißt es für Thielmann wieder sportliche Verantwortung zu übernehmen. Der 22-Jährige betont zwar, dass der Erfolg über Braunscheig die Stimmung schon ein „Stück weit“ verändert habe, dennoch wird die Aufgabe bei Königsblau nicht einfach.

Daran ändert auch die jüngste gute Bilanz gegen S04 nichts. „Wir müssen unsere Leistungen bringen. Da ist es egal, ob wir die letzten Spiele gewonnen haben“, sagt Thielmann und ergänzt: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, Schalke hat auch gute Spiele gemacht. Es kommt auf Momentum an.“ Und darauf bereiten sich die Geißböcke weiterhin vor. Auch am Mittwoch fehlte Timo Hübers weiterhin. Ob der Kapitän bis Sonntag fit wird, ist offen. Dann würde ein Spieler aus dem Mannschaftsrat das Amt übernehmen müssen. „Wer würde nicht gerne die Binde tragen?“, so Thielmman. Der Youngster schon. Und irgendwie würde diese Pflichtspiel-Premiere zu einem Spiel in Schalke passen.



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Said El Mala

FC Leihspieler

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Jaka Potocnik

Der Taktgeber des 1. FC Köln

Gerhard Struber und Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln
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Der Taktgeber des 1. FC Köln

Mit der Vorlage zum 5:0 hat sich Denis Huseinbasic am Samstag auch auf die „Assists“-Liste der Geißböcke eingetragen. Erstaunlich spät, denn der Mittelfeldspieler glänzt durch sein starkes Passspiel und gute Vorlagen beim 1. FC Köln: Denis Huseinbasic ist längst ein absoluter Leistungsträger beim FC.

2022 für 50.000 Euro gekommen, hat der 23-Jährige seinen Marktwert vervielfacht. Und das zu Recht, der gebürtige Hesse spielt im zentralen Mittelfeld bislang eine beeindruckende Rolle und gibt den Takt vor beim 1. FC Köln: Denis Huseinbasic ist längst ein absoluter Leistungsträger beim FC.

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Die großen Scheinwerfer gehörten nach den packenden 90 Minuten anderen: Etwa Dejan Ljubicic, der mit seinem Gala-Auftritt und zwei Toren sein fast schon vergessenes Können mal wieder komplett offenlegte und damit die Wechsel-Diskussionen noch einmal anheizte. Oder Tim Lemperle, der das so lang ersehnte erste Stürmer-Tor erzielt hatte. Oder Kapitän Timo Hübers, der mit seinem zweiten Saisontreffer das Spektakel doch überhaupt erst einleitete. Protagonisten gab es am Samstag einige, die aus einer guten Mannschaftsleistung noch einmal herausstachen. Gar nicht so auffällig, aber mindestens genauso effektiv spielte ein ganz anderer und entwickelt sich immer mehr zum Dirigenten des 1. FC Köln: Denis Huseinbasic. Der 23-Jährige ist bei den Geißböcken längst mehr als nur ein Stammspieler.

Vorarbeit hätte zu mehr Toren führen müssen

Bei einigen seiner Transfers bewies Christian Keller in den vergangenen Jahren bekanntlich nicht das beste Händchen – so lautet zumindest der Vorwurf zahlreicher Fans in den Sozialen Medien. Denis Huseinbasic ist jedenfalls ein Gegenbeispiel. Der Mittelfeldspieler kam im Sommer 2022 von Kickers Offenbach an den Rhein. Für den jungen Spieler überwies der FC damals 50.000 Euro an die Hessen. Der Marktwert des Nationalspielers von Bosnien-Herzegowina wird von transfermarkt.de auf vier Millionen Euro geschätzt, das Online-Portal Gool.ai berechnet den Wert sogar auf 4,8 Millionen Euro. Aktuell dürfte der sportliche Wert den Kölner Verantwortlichen aber durchaus lieber sein. Denn Huseinbasic dreht in dieser Spielzeit mal so richtig auf, erinnert an den Youngster, der im ersten Jahr unter Steffen Baumgart einen Raketenstart hinlegte.

Dabei stehen nach vier Spieltagen erst ein Tor und eine Torvorlage auf der Haben-Seite. Eigentlich ein sehr guter Wert und dennoch steht vor der Scorerausbeute ein „erst“. Denn es war durchaus mehr für Huseinbasic und den FC drin. Gegen den HSV ließ Tim Lemperle gleich zwei Großchancen nach starker Vorarbeit von Huseinbasic liegen. Mit genialen Steckpässen setzte der Mittelfeldspieler unter anderem Damion Downs gegen Elversberg und Sandhausen ein, in beiden Situationen versagtem dem Stürmer die Nerven. Mindestens drei Tore hätte die Kölner Offensive nach Vorarbeit des ehemaligen U21-Nationalspielers erzielen müssen. Im zentralen Mittelfeld ist der 23-Jährige der offensivere Spieler, der Akteuer, der den Takt, das Spiel vorgibt.

Besonders stark im Passspiel

Nicht umsonst kommt Huseinbasic auf eine sehr beachtliche Passquote. Laut Datenexperten sind vor allem die progressiven Pässe, also Abspiele, die in der gegnerischen Hälfte mindestens zehn Meter Richtung gegnerisches Tor erreichen, eine der herausragenden Qualitäten des Mittelfeldspielers, genauso wie die eröffnenden Abspiele ins letzte Drittel. Zudem spult Huseinbasic zahlreiche Kilometer ab, steht wie nur wenige andere für den Struber-Fußball. In dem zentralen Gebilde der Kölner ist der gebürtige Hesse längst ein absoluter Leistungsträger. Dabei aber alles andere als ein Lautsprecher. Es wirkt fast so, als genieße der Mittelfeldspieler die leisen, die unscheinbaren Momente. Insofern wird es ihn wohl nicht gestört haben, dass die Schweinwerfer an diesem Samstagabend anderen gehörten. Gegen Schalke kann das schon wieder ganz anders aussehen.



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Said El Mala

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Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Jaka Potocnik

Nur kleine Schwächen – aber die könnten gegen einen anderen Gegner teuer werden

Die Mannschaft des 1. FC Köln jubelt nach dem Sieg.
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Nur kleine Schwächen – aber die könnten gegen einen anderen Gegner teuer werden

Der 1. FC Köln überragte am Wochenende gegen Eintracht Braunschweig. Doch die Fehler, wenn es auch kleine waren, könnten gegen den kommenden Gegner Schalke 04 wieder zum Problem werden für den 1. FC Köln: Der FC hat noch seine Schwachstellen.

FC-Sportdirektor Christian Keller fand nach dem 5:0-Sieg gegen Braunschweig auch mahnende Worte. Trotz der überwältigenden Kölner Überlegenheit gab es einige Schwachstellen beim FC. Diese Schwächen könnten gegen den FC Schalke 04 Folgen haben für den 1. FC Köln: Der FC hat noch seine Schwachstellen.

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Es hatte in der Nachbetrachtung dann doch schon etwas surreales, dass FC-Trainer Gerhard Struber am Freitag noch davon sprach, dass ein Sieg durchaus die Leichtigkeit des Seins hervorbeschwören könne und die Kölner keine Woche nach dem glücklichen 3:2-Erfolg über Sandhausen mit eben jener Leichtigkeit durch das Ligaspiel gegen Eintracht Braunschweig wirbelten. Der FC spielte – wenn auch gegen einen überraschend harmlosen Gegner – erstaunlich frei auf, dann doch nicht so, als würden die Köpfe noch die vergangene Spielzeit mit sich herum tragen. Der FC dominierte den Gegner und wies eine fast schon vergessene Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor auf. Vier Mal so viele Schüsse, nahezu doppelt so viele Pässe, acht Kilometer mehr gelaufen – es gab am Samstagabend nur wenige Statistiken, die nicht überwältigend eindeutig waren. Das 5:0 war ein rundum gelungener Auftritt der Geißböcke.

Schwierigkeiten in der Defensive

Da bei den Kölnern auch viel bei Spielern zusammenlief, bei denen zuletzt eher weniger zusammenpasste, gerieten die negativen Aspekte zwangsläufig ein wenig in den Hintergrund. Einzig Christian Keller fand nach der Begegnung auch mahnende Worte, sprach von zwei, drei Unachtsamkeiten, die ihm in der Verteidigung aufgefallen seien. Nun hören sich zwei, drei Unachtsamkeiten bei einem souveränen 5:0-Kantersieg nach einem nicht prioritär zu beachtenden Detail an. Tatsächlich sprach Struber zuletzt auch vermehrt von Nackenschlägen, die den FC regelmäßig ins Wanken gebracht haben. So verspielten die Kölner eine Führung gegen Elversberg, erspielten sich immerhin einen Zähler sowie eine 2:0-Führung gegen Sandhausen und mussten dadurch unnötig lang im Pokal zittern.

Und auch das Spiel gegen Braunschweig hätte durchaus eine andere Wendung nehmen können. Und das abgesehen von der Kölner Führung durch einen Eckstoß, dessen Ausführung nicht jeder Überprüfung stand gehalten hätte. Vielmehr verteidigte die Kölner Hintermannschaft einen Angriff unmittelbar vor dem Seitenwechsel nicht gut. Fabio Kaufmann wurde in die Tiefe geschickt, Jonas Urbig eilte aus dem Kasten. Nur um wenige Zentimeter verfehlte die Hand des Keepers den Fuß des Gegners, der aber dennoch fiel. Nur fiel Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck nicht auf den Versuch des Offensivspielers rein. Es blieb beim 2:0-Halbzeitstand. Doch auch schon vor den Kölner Treffern hatten die Niedersachsen einige Momente, in denen ein einfacher Steckpass die FC-Abwehr aushebelte. Sowohl Walid Ould-Chikh als auch Marvin Rittmüller kamen so früh zu Abschlüssen.

Köln zu zaghaft in der Zweikämpfen

Da die Kölner aber nach dem Wechsel weiter drückten und auch relativ schnell trafen, Braunschweig sich dem Schicksal aber auch ergab, erübrigte sich die Sorge vor einem weiteren Nackenschlag. Und doch sind es gerade die Unachtsamkeiten, die den FC gegen andere Gegner, wie am kommenden Sonntag gegen Schalke, vor Probleme stellen können und wohl auch werden. Denn bei aller Dominanz gewann Braunschweig erstaunlicherweise nahezu 60 Prozent der Zweikämpfe und erreichten zudem einen mindestens ebenos erstaunlich hohen Wert von mehr als 60 Prozent erfolgreicher Dribblings, bei denen die Kölner zum Teil einfach nicht nah oder energisch genug am Gegner waren. Kapital schlug die Eintracht daraus bekanntlich nicht. Auch, weil es durchaus einen Grund gibt, dass Braunschweig am Tabellenende steht.

Und so hatte der FC trotz einiger kleinen Schwächen gegen Braunschweig durchaus leichtes Spiel. Die Schwächen waren gegen Braunschweig nicht der Rede wert, könnten aber gegen Schalke schon teurere Folgen haben.



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Said El Mala

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Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

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