Überraschende Berufung: FC-Profis für deutschen Nachwuchs im Einsatz

Nominiert für die U20: Julian Pauli und Damion Downs vom 1. FC Köln
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Überraschende Berufung: FC-Profis für deutschen Nachwuchs im Einsatz

Gleich zwei Profis des 1. FC Köln sind für die U20 des DFB nominiert worden. Und eine der beiden überrascht in der Tat. Beide haben sich durch gute Leistungen in den Fokus gespielt, aber einer stand noch für einen anderen Verband im Aufgebot: Damion Downs und Julian Pauli für die U20 des DFB nominiert.

Gute Nachricht für den 1. FC Köln: Damion Downs und Julian Pauli wurden laut „Kicker“ für die U20 des DFB nominiert. Die offizielle Bestätigung des Verbands steht jedoch noch aus.

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Während der Großteil des 1. FC Köln an einem Benefiz-Turnier im Bonner Sportpark Nord teilnemen wird, heißt es für einige FC-Profis auf Länderspielreise gehen. Und offensichtlich für mehr als noch zuletzt. Denn Bundestrainer Hannes Wolf hat laut „Kicker“ gleich zwei FC-Profis für die kommenden Spiele der deutschen U20 berufen. Davon kommt eine doch ein wenig überraschend. Und nicht etwa der Kölner Shootingstar Julian Pauli. Der Innenverteidiger überzeugte am Wochenende einmal mehr mit überragenden Werten, kam unter anderem auf die beste Passs- und Zweikampfquote. Pauli hat sich durch sein starkes Spiel, seine souveränen Aiuftritte beim FC festgespielt und nun die Einladung für die deutsche U20 für die Länderspiele gegen Rumänien und Italien erhalten. Nach seinen Leistungen beim FC winkt sein U20-Debüt. Und das vier Jahre nach seiner Premiere im DFB-Trikot. 2020 spielte Pauli in der U16 gegen Dänemark.

Harchaoui für U19 im Einsatz

Überraschender kommt die Nominierung von Damion Downs. Der Stürmer der Kölner stand noch im erweiterten Kader der US-Mannschaft für die Olympischen Spiele in Paris. Downs besitzt beide Staatsbürgerschaften, war auch schon für den deutschen Nachwuchs nominiert, spielte für den DFB aber bislang noch nicht. Das könnte sich im September ändern. Auch Pauli besitzt eine weitere Staatsbürgerschaft. Der Innenverteidiger wurde in London geboren. Neben den beiden Youngstern dürften auch Jonas Urbig Eric Martel und Jan Thielmann wieder für die U21 für die Begegnungen gegen Israel und Estland berufen werden. Martel war in den vergangenen Begegnungen Kapitän der Mannschaft von Bundestrainer Antonio di Salvo. Möglicherweise steht auch tim Lemperle wieder im Aufgebot.

Für die U19 wurde wiederum U17-Weltmeister Fayssal Harchaoui als einziger Kölner berufen. Der Mittelfeldspieler wurde von Bundestrainer Hanno Balitsch genauso nominiert wie FC-Neuverpflichtung Said El Mala, der zuletzt für seinen Heimatverein die Viktoria erfolgreich war. Das erste Mal im Pflichtspiel-Einsatz wird auch Kölns Ex-Trainer André Pawlak sein. Der neue Bundestrainer der U16 berief mit Brian Adoga und Jan Colles zwei FC-Spieler. Mit Leart Pacarada (Kosovo), Denis Huseinbasic (Bosnien-Herzegowina), Mathias Olesen (Luxemburg) und möglicherweise auch Dejan Ljubicic (Österreich) könnten noch weitere Spieler auf A-Länderspielreise gehen.



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Said El Mala

FC Leihspieler

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Jaka Potocnik

Vorbereitungsbeginn auf Schalke-Spiel: Ein Braunschweig-Torschütze fehlt

Die Spieler des 1. FC Köln nach dem Braunschweig-Duell
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Vorbereitungsbeginn auf Schalke-Spiel: Ein Braunschweig-Torschütze fehlt

Der FC ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 am kommenden Sonntag gestartet. Und es gibt ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Timo Hübers fehlt krank.

Drei Tage nach dem überragenden 5:0-Erfolg über Eintracht Braunschweig und damit dem zweiten Pflichtspiel-Sieg in Serie ist der FC in die Vorbereitung auf die kommende Partie gestartet. Am Sonntag sind die Geißböcke zu Gast beim FC Schalke 04. Vorab gab es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Timo Hübers fehlt krank.

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Nach der kurzfristigen Umstellung am Pokal-Wochende konnte Gerhard Struber am vergangenen Samstag gegen Eintracht Braunschweig wieder nahezu aus dem Vollen schöpfen. Bis auf die Langzeitverletzten standen dem Kölner Coach alle Akteure zur Verfügung. Struber rotierte also wieder zurück zu seiner vermeintlich stärksten Elf. Eric Martel und Dejan Ljubicic standen wieder in der Anfangsformation und gerade der Österreicher dankte dem Trainer die Nominierung mit einem überragenden Spiel. Nun ist die Vorbereitung auf die Begegnung gegen den FC Schalke 04 gestartet. Nachdem es am Montag noch trainingsfrei gab, bat Trainer Gerhard Struber am Dienstagvormittag bei sommerlichem Wetter zur ersten Einheit.

Hübers fehlt im Training

Allerdings fehlte ein Spieler am Dienstag krankheitsbedingt. Timo Hübers hatte sich zu der Einheit am Morgen mit einer Erkältung abgemeldet. Der Kapitän hatte mit seinem Kopfballtreffer das 5:0 gegen Eintracht Braunschweig eröffnet, bereits der zweite Treffer des Abwehrchefs in dieser Saison. Neben Jan Thielmann ist Hüber der einzige Spieler, der bislang in allen Begegnungen die komplette Spielzeit auf dem Feld stand. Ob der Innenverteidiger rechtzeitig für die Begegnung bei Königsblau fit wird, ist komplett offen. Ansonsten kann Struber bislang komplett aus dem Vollen schöpfen. Abgesehen von den Langzeitverletzten trainierten alle anderen Spieler mit.

Mit Max Finkgräfe und Florian Kainz fallen zwei potenzielle Leistungsträger aus, die beiden Stammspieler der Vorsaison werden im Frühherbst zurück im Training erwartet. Luca Kilian und Jacob Christensen erholen sich von ihren Kreuzbandverletzungen. Mark Uth fehlte am Dienstag abenfalls udn wird nach und nach wieder in die volle Belastung geführt. Spätestens in der Länderspielpause soll Uth im Training wieder voll angreifen. Der Offensivspieler hatte sich eine muskuläre Verletzung zugezogen und wird gegen seinen Ex-Verein aus Schalke noch fehlen. Am Mittwoch steht eine weitere Einheit um 10.30 Uhr auf dem Programm. Am Donnerstag ist noch einmal trainingsfrei. Die Einheiten am Freitag und Samstag finden unter ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Begegnung in Gelsenkirchen wird am Sonntag um 13.30 Uhr (Sky und Liveticker auf come-on-fc.com) angepfiffen.


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Einzelkritik

Gibt es noch Wechsel?

Gleich vier FC-Profis in der Kicker-Elf des Spieltags

Die Mannschaft des 1. FC Köln jubelt nach dem Sieg.
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Gleich vier FC-Profis in der Kicker-Elf des Spieltags

Der 1. FC Köln überagte am Wochenende gegen Eintracht Braunschweig. Die Leistung der Geißböcke blieb auch dem „Kicker“ nicht verborgen. So gibt es gleich mehrere nominierte Spieler des 1. FC Köln: Vier FC-Profis in der „Kicker“-Elf des Tages.

Auf gleich mehreren Positionen konnten die Spieler des FC gegen Braunschweig überzeugen. Nicht nur Fans und Verein sind mit der Leistung am dritten Spieltag zufrieden. Auch der Kicker ehrt die Leistung des 1. FC Köln: Vier FC-Profis in der „Kicker“-Elf des Tages.

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Die Freude und die Erleichterung war den Spielern des 1. FC Köln nach dem Abpfiff deutlich anzusehen. Gemeinsam feierten die Kölner den 5:0-Sieg über Braunschweig mit den Fans vor der Südkurve. Zu recht. Der FC war dem Tabellenschlusslicht in allen Belangen überlegen, zahlreiche Spieler überragten. Das sieht auch das Fachmagazin „Kicker“ so und stellt gleich vier Spieler der Geißböcke in die „Kicker“-Elf des Tages. So stehen mit Timo Hübers und Jan Thielmann zwei Spieler der Abwehrreihe in der Elf sowie mit Linton Maina und Dejan Ljubicic zwei Mittelfeldspieler. Ljubicic, gegen Braunschweig einer der Gewinner, in Sachen Transferpolitik möglicherweise einer der Verlierer. Zudem wurde der 26-Jährige zum Spieler des Spieltages ernannt.

Überragende Leistung auf mehreren Positionen

In der vergangenen Spielzeit gab es nur ein Spiel, in dem drei Kölner-Spieler gleichzeitig Teil der Elf waren. Nach dem 3:1 gegen Gladbach in der vergangenen Saison fanden sich Luca Waldschmidt, Florian Kainz und Eric Martel in der Aufstellung wieder. Damals stand der FC mit acht Punkten auf dem 16. Tabellenplatz und hoffte, durch den Sieg eine Wende der bisher schlechten Saison einleiten zu können. Das funktionierte bekanntlich nicht. In der weiteren Spielzeit schafften es Marvin Schwäbe (vier Mal), Max Finkgräfe (zwei Mal) und jeweils einmal Davie Selke und Faride Aidou in die Elf. Und Dejan Ljubicic: Auch in der vergangenen Spielzeit stand der Österreicher einmal in der Elf des Spieltags.

Auch für Timo Hübers und Linton Maina ist es nicht die erste Nominierung. Hübers war in der Spielzeit 22/23 sogar gleich drei Mal Teil der Auswahl, Maina immerhin zwei Mal. Für Thielmann ist die Nominierung eine Premiere. Die interne FC-Liste bei den noch für Köln aktiven Spieler führt Marvin Schwäbe mit neun Nominierungen souverän an. Hübers wurde im Kölner Dress bereits fünf Mal nominiert.



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Said El Mala

FC Leihspieler

Verlierer Transferpolitik

Deswegen kann es Gerhard Struber egal sein, „wer der Knipser ist“

Jubel beim 1. FC Köln
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Deswegen kann es Gerhard Struber egal sein, „wer der Knipser ist“

Beim 5:0 über Eintracht Braunschweig hat mit Tim Lemperle auch wieder ein Stürmer getroffen. Diesem Umstand wollte Gerhard Struber nicht zu viel Beachtung schenken. Vor dem Duell auf Schalke hilft die Gewissheit, von vielen Positionen treffen zu können jedoch sicherlich beim 1. FC Köln: Der FC entdeckt wieder die Torgefahr.

Die Torausbeute der Kölner kann sich bereits nach dem dritten Spieltag und der 1. Runde des DFB-Pokals sehen lassen. Schon zu diesem Zeitpunkt haben die Geißböcke so viele Tore erzielt wie die Stürmer in der vergangenen Spielzeit zusammen. Der FC entdeckt wieder die Torgefahr.

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In die Freude des auch in dieser Höher durchaus verdienten Siegs des 1. FC Köln über Eintracht Braunschweig hat sich am Samstagabend bei den Kölner Verantwortlichen sicher auch eine Spur Erleichterung gemischt. Denn mindestens eine Handvoll FC-Profis hatte in dem Heimspiel Dinge getan, die sie schon lange nicht mehr getan hatten. Zum Beispiel Dejan Ljubicic, der nach langer Durststrecke mal wieder ins Tor traf und das gleich doppelt. Oder Jan Thielmann, der nach starkem Pass des überragenden Ljubicic eine perfekte Flanke auf Tim Lemperle schlug, die dann auch noch zu Kölner Führung taugte. Oder eben Lemperle, der mit diesem Treffer und ganz nebenbei überragender Ballannahme und Schusshaltung, seinen ersten Treffer für den FC nach seiner Rückkehr und gleichzeitig das erste Stürmertor in dieser Saison erzielte.

Torausbeute der Stürmer in der Vorsaison genauso wie 22/23

Lange war in den vergangenen Wochen über die andauernde Torflaute, die Ladehemmung im Sturm gesprochen oder geschrieben worden. Kein Wunder. Die Kölner Stürmer betrieben zuletzt einen hohen Aufwand, rackerten, spulten Kilometer ab, einen zählbaren Ertrag gab es bislang nicht. Auch wenn die letzten drei FC-Tore der vergangenen Spielzeit, nämlich ein Treffer von Damion Downs gegen Union sowie zwei Tore von Steffen Tigges gegen Berlin und Heidenheim, eben doch auf die Konten der Stürmer ging, schien sich also ein Trend fortzusetzen. Denn die große Gefahr erzeugte der Kölner Angriff in der vergangenen Spielzeit nicht. Nur elf Tore erzielte die vorderste Front. Und nun herrschte erneut lange Flaute. Dem hat Lemperle mit einem wunderschönen Treffer vorerst ein Ende bereitet. „Jetzt könnt ihr aufhören zu schreiben, dass wir keine Stürmer-Tore erzielen”, hatte Thielmann am Samstag den Medienvertretern gesagt.

Zu einem wiederkehrenden Thema wurde die Sturmflaute in der vergangenen Saison auch, weil Köln auch sonst so gut wie keine Tore erzielte. Gerade einmal 28 waren es nach der enttäuschenden Saison in der Liga, davon erzielte der etatmäßig Sturm zwölf. Eine durchaus maue Ausbeute – auf den ersten Blick. Denn defacto war es auch nur eins weniger als in der Spielzeit zuvor. Nach dem Abgang von Anthony Modeste fehlte den Kölnern bekanntlich ebenfalls ein torgefährlicher Zielstürmer. Dennoch kam der FC am Ende der Spielzeit auf 49 Treffer in der Liga. Florian Kainz, Ellyes Skhiri und Ljubicic kamen gemeinsam auf 18, das gesamte Mittelfeld auf 28 – die vorderste Front eben auf 13.

Struber: „Es geht am Ende ja auch gar nicht darum, wer dann der Knipser ist“

Nun haben die Kölner inklusive DFB-Pokal in vier Spielen 13 Treffer, ein Stürmertor erzielt. Auch, weil die Kölner eine ganz andere Chancenverwertung als noch in der Vorsaison aufweisen. Damals kam der FC gerade einmal auf vier Prozent – jeder 25. Torschuss war ein Treffer. Am Samstagabend, zugegebenermaßen auch gegen einen eher mäßigen Gegner, lag der Wert bei 21 Prozent. Jeder fünfte Schuss zappelte im Netz – der FC zeigt sich endlich wieder kaltschnäuzig. Und die Geißböcke gingen einen großen Schritt in die Richtung einer weiteren Vorgabe von Struber. Der Trainer forderte erst vor wenigen Wochen, dass das Toreschießen eine Selbstverständlichkeit werden solle.

„Es geht am Ende ja auch gar nicht darum, wer dann der Knipser ist“, sagte Gerhard Struber. Soll heißen, wenn das Ergebnis stimmt, kann ein Stürmer auch schon mal Ladehemmungen haben. „Natürlich freue ich mich für meine Offensivkräfte, wenn sie ans Treffen kommen. Wir sind aber unberechenbar, wenn wir viele Spieler haben, die ins Treffen kommen. Das haben wir unter Beweis gestellt.“ Ob die Kölner diese Treffsicherheit auch gegen den FC Schalke 04 unter Beweis stellen können, wird sich am kommenden Sonntag zeigen. So oder so kann der FC mit breiter Brust nach Gelsenkirchen fahren. Und in dem Wissen, dass man wieder ins Toreschießen kommen kann.


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Dejos Gala-Auftritt

Stimmen zum Spiel

Ex-FC-Star Salih Özcan vor Wolfsburg-Wechsel?

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Ex-FC-Star Salih Özcan vor Wolfsburg-Wechsel?

Der VfL Wolfsburg ist offenbar an Salih Özcan interessiert. Laut übereinstimmenden Medienberichten soll es bereits Gespräche geben. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Özcan war im Sommer 2022 zum BVB gewechselt.

Laut übereinstimmenden Medien könnte es für den gebürtigen Kölner bald einen neuen Club geben: Der VfL Wolfsburg ist offenbar an Salih Özcan interessiert. Das berichten unter anderem „Sky“ sowie die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“.

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Weder beim 2:0-Erfolg über Eintracht Frankfurt noch im DFB-Pokal gegen Lübeck stand Salih Özcan beim BVB im Kader. Aus sportlichen Gründen wie Neu-BVB-Coach Nuri Sahin erklärte. Schon vor einigen Tagen soll es dem Vernehmen nach Gespräche gegeben haben. „Die Jungs wissen um ihre Situation“, sagte Sahin vor einigen Tagen. Wirklich viel Einsatzzeit wird es für Özcan beim BVB nicht mehr geben. Auch deswegen scheint ein Wechsel wahrscheinlich. Zwar hatte Özcan angekündigt, sich durchsetzen zu wollen. Das wird angesichts der schweren Konkurrenz, gerade im zentralen Mittelfeld kein leichtes Unterfangen. Denn Dortmund ist auf dieser Position mit Spielern wie Emre Can, Marcel Sabitzer, Felix Nmecha oder dem jungen Talent Kjell Wätjen quantitativ sehr gut besetzt.

Sahin: „Die Jungs wissen um ihre Situation“

Schon vor einigen Wochen soll es Interessenten aus der Türkei sowie aus Frankreich gegeben haben. Nun scheint der VfL Wolfsburg interessiert. Die Wölfe hatten sich um Ismael Doukouré von Racing Straßburg bemüht, eine Einigung konnte nicht erzielt werden. Somit passt Özcan ins Muster des VfL. Der Mittelfeldspieler war bekanntlich im Sommer 2022 für rund fünf Millionen Euro nach Dortmund gewechselt. Eine schwere Entscheidung für den gebürtigen Kölner. Für den BVB lief Özcan seitdem 70 Mal auf, stand auch mehr als 50 Mal in der Startelf. Und doch scheinen die Tage beim BVB gezählt. Zuletzt hatte es auch Gerüchte über einen Wechsel zu Hannover 96 gegeben. Das scheint angesichts der weiteren Angebote aber kein Thema zu sien.

Linton Maina im Trikot des 1. FC Köln

Einzelkritik

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Transferphase

Rote Karte, Joker, zwei Torschützen – So schlagen sich die FC-Leihspieler

Said El Mala soll bald zurück zum 1. FC Köln
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Rote Karte, Joker, zwei Torschützen – So schlagen sich die FC-Leihspieler

Für die vier Talente, die FC-Sportdirektor Christian Keller vor Saisonbeginn verpflichtet hat lief der Spieltag in ihren Ligen durchaus unterschiedlich. Von einer Roten Karte bis hin zu zwei Torschützen war alles dabei für den 1. FC Köln: So schlagen sich die FC-Leihspieler.

Über Spielpraxis sollen die vier Leihspieler des 1. FC Köln schon bald eine Option für den Profikader werden können. Das ist zumindest der Plan von Christian Keller. Diese Woche zeigten sich aber nicht alle Youngster von ihrer besten Seite und empfahlen sich für mehr beim 1. FC Köln: So schlagen sich die FC-Leihspieler.

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Nicht nur bei den Geißböcken lief am dritten Spieltag einiges rund. Nach dem 5:0-Kantersieg über Eintracht Braunschweig zeigte sich Christian Keller durchaus zufrieden mit dem Ertrag, den die Kölner aus dem Duell gezogen haben, der Sportdirektor sah allerdings auch Schattenseiten. Bei einem Blick auf die Leistungen seiner Neuverpflichtungen dürft sich Keller dieses Wochenende ebenfalls gefreut haben. Denn zwei der Talente trafen für ihren jeweiligen Verein. Aber auch bei den Leihspielern gab es nicht nur Grund zur Freude. Ein Youngster blieb auf der Bank, ein weiterer sah nach nur acht Minuten Einsatzzeit die Rote Karte – Einsatzende.

So schlagen sich die Leihspieler bisher

Mansour Ouro-Tagba: Im dritten Ligaspiel der dritte Einsatz, wenn auch nur als Einwechselspieler. Im ersten Duell gegen Hannover, bekam Ouro-Tagba 22, gegen Ulm nur drei Minuten Einsatzzeit. Am Wochenende sollte es dann beim Spielstand von 0:0 nach gut einer Stunde wieder ein wenig mehr sein für den 19-Jährigen. Sollte. Denn nach nur acht Minuten flog der Rechtsaußen mit Rot vom Platz. Ouro-Tagba kam im Zweikampf mit Berlins Florian Niederlechner zu spät und traf den Gegenspieler mit offener Sohle am Schienbein. Und so endete der Einsatz des Nationalspielers Togos bevor er richtig begonnen hatte. Regensburg kassierte im weiteren Spielverlauf noch zwei späte Gegentore und verlor gegen Hertha BSC 0:2.

Said El Mala: Für den jüngeren der beiden El Mala Brüder läuft es bei Viktoria Köln auch weiterhin rund. Der 17-Jährige erhält bei seinem Stamm- und nun auch Leihverein die erhoffte Einsatzzeit. Bereits gegen Dynamo Dresden und in der Folgewoche Waldhof Mannheim stand der Youngster 62 beziehungsweise 76 Minuten auf dem Platz. Auch im dritten Spiel der Saison stand El Mala wieder in der Startelf, erhielt vom Trainer dieses Mal 65 Minuten Spielzeit. Und in der 49. Minute zahlte der Offensivspieler das Vertrauen zurück und traf für die Viktoria zum 2:0 gegen 1860 München. Köln setzte sich 3:1 durch. Bei Said El Mala soll es dem Vernehmen nach die Option geben, den Stürmer bereits im Winter zum FC zu holen. Aktuell sammelt der 17-Jährige viele Argumente dafür. Es war bereits der zweite Treffer im dritten Spiel.

Tor unmittelbar nach Einwechslung

Malek El Mala: Zwar spielte auch der Bruder von Said in allen drei Pflichtspielen der Viktoria, allerdings immer nur als Joker. So kam Malek El Mala auch gegen 1860 erst in den Schlussminuten. Wirklich viel Spielpraxis sammelte der Mittelstürmer also nicht mehr. In drei Spielen kommt der ältere der beiden El-Mala-Brüder bislang auf 22 Minuten. Der Mittelstürmer erreicht bislang einen Marktwert von 100.000 Euro.

Chilohem Onuoha: Grund zur Freude gab es auch bei dem 19-jährigen Rechtsaußen. Onuoha gilt als eins der größten Offensivtalente im deutschen Nachwuchsfußball. Nach der Leihe zum SC Verl soll der gebürtige Berliner bei den Geißböcken an den Profikader herangeführt werden. Nun zeigte der Offensivspieler seine Qualitäten beim SC Verl. Nachdem sein Drittliga-Debüt mit zwölf Minuten gegen Wehen Wiesbaden insgesamt mau ausfiel und er gegen Aachen nur zuschauen durfte, kam Onuoha nun im Duell gegen Waldhof Mannheim für die Schlussoffensive und gab eine Bewerbung für mehr ab. Nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung traf der 19-Jährige mit einem Linksschuss zum 1:1-Ausgleich.


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Jaka Potocnik bekommt noch keine Einsatzzeit bei den FC-Profis

Jaka Potocnik saß wieder auf der Bank des 1. FC Köln
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Jaka Potocnik bekommt noch keine Einsatzzeit bei den FC-Profis

Auch am dritten Spieltag in der 2. Bundesliga gab es keine Einsatzzeit für den Youngster des FC. Jaka Potocnik stand zwar im Kader, blieb aber auf der Bank des 1. FC Köln: Darum feierte Potocnik kein Liga-Debüt.

Zum ersten Mal in dieser Saison stand der 19-Jährige im dritten Ligaspiel gegen Eintracht Braunschweig im Kader. Jedoch blieb der Slowene ohne Einsatzzeit beim 1. FC Köln: Darum feierte Potocnik kein Liga-Debüt.

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Die unglücklichen Umstände bei der Verpflichtung des Slowenen dürfte wohl auch der letzte FC-Anhänger mittlerweile kennen. Kündigung beim Ex-Verein, Unterschrift in Köln, großes Geschrei, Transfersperre der FIFA für die Geißböcke – so die Kurzfassung. Der junge Angreifer war im Januar 2022 von NK Olimpija aus der slowenischen Stadt Ljubljana zum FC gewechselt. Jaka Cuber Potocnik wurde zunächst zur U19 verfrachtet und trainiert seit der Sommerpause bei den Profis mit. In den Testspielen zeigte Potocnik durchaus eine ordentliche Leistung, machte Hoffnung auf mehr. Mehr verspricht sich wohl auch der 19-Jährige selber von der aktuellen Spielzeit. Der Youngster hat sich nämlich selbst große Ziele gesetzt.

Struber: “Da müssen sich einige noch strecken“

Sehr große Ziele: „In der Bundesliga will ich um die Meisterschaft mitspielen und im DFB-Pokal möchte ich ins Finale kommen. Ich hoffe, dass ich mit vielen Toren dazu beitragen kann“, sagte Potocnik im März vergangenen Jahres dem Geissblog. Da wird der Slowene wohl noch etwas warten müssen. Bisher gab es in der Profimannschaft des 1. FC Köln für den Offensivspieler noch keinen Einsatz. Zumindest schaffte es Potocnik am vergangenen Samstagabend gegen Eintracht Braunschweig das erste Mal in den Kader. Jedoch wechselte FC-Trainer Gerhard Struber den jungen Hoffnungsträger nicht ein, sondern brachte in der 86. Minute beim Spielstand von 4:0 für die Kölner lieber Mathias Olesen und vor allem Steffen Tigges für Eric Martel und Damion Downs.

Der Wechsel in der Offensive war für so manchen Fan in den Sozialen Medien nicht nachvollziehbar. Bei solider Führung und noch vier zu spielenden Minuten plus Nachspielzeit wäre eine Einwechslung des Youngsters durchaus vertretbar und wenig riskant gewesen. Auf die Frage, warum Struber sich gegen den 19-Jährigen und auch gegen die Einwechslung von Marvin Obuz entschieden habe, gab es eine eindeutige Antwort: „Ich gehe natürlich auf die Vorbereitung, die letzten Spiele und die Trainingsleistungen ein. Da sehe ich tagtäglich, wer da gerade wo steht“, erklärte Struber. Mit Luca Waldschmidt habe sich dann auch ein Spieler in den Vordergrund gedrängt, auch hintenraus ins Toreschießen zu kommen.

„Ich denke, wir brauchen das richtige Timing für die Jungs und nicht nur ein Vorsprung am Ende würde dann bewerkstelligen, die Spieler reinzubringen, sondern es ist am Ende immer die Leistung, die zählt und nichts anderes“, so Struber weiter. Wer sich mit seiner Leistung in den Vordergrund spiele, im Training und vor allem auch in den Spielen, der werde dann auch seine Einsatzzeit bekommen. Klar Worte des Trainers, die darauf schließen lassen, dass die Leistungen der Youngster noch nicht nach dem Geschmack des Österreichers sind. Und so kommt Struber zu einem klaren Fazit: „Da müssen sich einige dann auch schon noch ein Stück weit strecken.“ So wird der erste Einsatz bei den FC-Profis für Potocnik wohl noch auf sich warten lassen.


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Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Schwäbe, Ljubicic, Soldo, Schmid – Transfer-Woche der Wahrheit

Was passiert noch mit Marvin Schwäbe, Dejan Ljubicic, Nikola Soldo und Maxi Schmid?
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Schwäbe, Ljubicic, Soldo, Schmid – Transfer-Woche der Wahrheit

Am Freitagabend schließt das Transferfenster in Deutschland. Hinter einigen Personalien stehen aber noch Fragezeichen beim 1. FC Köln: Was passiert noch auf dem Transfermarkt?

Mit dem 5:0-Erfolg über Eintracht Braunschweig hat der FC bewiesen, dass er in der 2. Bundesliga angekommen ist. Ob aber alle Spieler dem FC nun auch treu bleiben, ist nach wie vor offen. Aktuell gibt es mindestens noch vier offene Personalien beim 1. FC Köln: Was passiert noch auf dem Transfermarkt?

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Noch vier Tage und auch die zweite Transferphase mit FIFA-Sanktion nimmt für den 1. FC Köln ein Ende. Beim nächste Transferfenster im kommenden Winter dürfen die Kölner bekanntlich nicht nur Spieler verpflichten, sondern auch umgehend registrieren, also wieder spielen lassen. So konnten es Christian Keller und Co. in Bezug auf Neuverpflichtungen ein wenig ruhiger angehen lassen. Dennoch gab es vier Spieler, die die Kölner unter Vertrag genommen haben, die allerdings umgehend weiterverliehen wurden. Ein weiterer Spieler könnte in den kommenden Tagen noch folgen. Auf der anderen Seite stehen da aber auch noch immer mindestens vier Spieler im Raum, die den FC noch verlassen könnten oder sogar sollen.

Wie geht es weiter mit Dejan Ljubicic?

Das größte Fragezeichen steht nach wie vor hinter Dejan Ljubicic. Die Ausgangslage ist auch nach dem Gala-Auftritt des Österreichers klar: Ljubicic hat noch Vertrag bis zum kommenden Sommer, ist also de facto an den FC gebunden, will diesen Kontrakt aber nicht verlängern und könnte den Verein dementsprechend 2025 ablösefrei verlassen. Will Köln bei Ljubicic Geld einnehmen, wäre ein Abgang im Sommer, spätestens aber im kommenden Winter – also wenn der FC wieder nachbessern kann – unabdingbar. Aktuell beteuern die Kölner Verantwortlichen aber, dass sie „Dejo“ unbedingt behalten, für ihn kämpfen wollen. Auf der anderen Seite hat Ljubicic seinen Wechselwunsch hinterlegt. „Entscheidend ist, was Spieler, Club und Berater besprechen. Ich glaube, dass von dem was wirklich besprochen wurde, nichts bis gar nichts nach Außen gedrungen ist“, sagte Christian Keller am Samstag am Rande des Braunschweig-Spiels.

Nach außen gedrungen war ein konkretes Interesse von Leeds United. Der englische Zweitligist soll dem FC je nach Quelle drei bis vier Millionen Euro geboten haben. Zu wenig für Christian Keller. Die „Bild“ vermeldete zuletzt, dass der Deal vom Tisch sei. In England war man dagegen davon ausgegangen, dass die „Whites“ noch einmal nachbessern würden. Der Club hat rund 170 Millionen Euro aus Transfers eingenommen und ist auf der Suche nach einem zentralen Mittelfeldspieler. Ljubicic soll lange auf einen Wechsel nach England gedrängt haben. Selbst wenn der Leeds-Deal wirklich geplatzt ist, ist ein Transfer nicht automatisch unwahrscheinlich. Struber sprach davon, für einen Verbleib zu kämpfen. Das ist wohl nur nötig, wenn es eine andere Sichtweise gibt. Auch Keller hat sich nicht zu einhundert Prozent festgelegt. Der Sportdirektor gehe „bis dato davon aus, dass Ljubicic bleibt“. Eine Sicherheit klingt anders.

Wie geht es weiter mit Marvin Schwäbe?

Eine ebenfalls komplizierte Personalie ist die von Marvin Schwäbe. Der Keeper hat bekanntlich frühzeitig – noch in der vergangenen Spielzeit – seinen Wechsel-Wunsch hinterlegt und ebenso frühzeitig mitbekommen, dass Jonas Urbig dadurch zur Nummer eins aufgestiegen ist. Eine logische Entscheidung. Nur hat Schwäbe bislang bekanntlich keinen neuen Verein gefunden. Zuletzt wurde der Keeper mit den Blackburn Rovers in Verbindung gebracht. Der englische Zweitligist hat sich offenbar aber andersweitig entschieden. So deutet sich dort die Verpflichtung von Mark Travers an. Der Ire soll von Bournemouth ausgeliehen werden, Schwäbe wäre dann keine Option mehr.

Christian Keller betonte am Samstagabend noch einmal, dass er lieber zwei erstklasssige Torhüter im Kader hätte als nur einen. Das klingt zwar sehr logisch, ist aber wohl nur die halbe Wahrheit. Denn Schwäbe kassiert natürlich auch das Gehalt eines erstklassigen Torhüters. Ein Wechsel würde auch eine, wenn auch geringe, Ablöse mit sich bringen. Zudem droht auch weiterhin die Gefahr einer Torwart-Diskussion. Und: Der FC hat sich frühzeitig für eine Vertragsverlängerung von Philipp Pentke entschieden, hat also eine etatmäßige Nummer zwei in den eigenen Reihen. „Wenn für Marvin ein attraktives Angebot kommen sollte, werden wir eine Lösung finden“, betonte Keller, erklärte aber auch, dass Konkurrenz das Geschäft belebe und es im Falle eines Verbleibs die Aufgabe von Jonas Urbig sei, sich dieser Konkurrenz zu stellen.

Was ist mit Nikola Soldo und Maxi Schmid?

Auch für Maxi Schmid und Nikola Soldo steht eine Veränderung weiterhin im Raum. Gerade Nikola Soldo wird bei den Profis keine Chance mehr erhalten. Der junge Kroate hält sich bei der U21 fit. Zum Einsatz kommt der Innenverteidiger in der Regionalliga West nicht. Sowohl Keller als auch Thomas Kessler betonten, dass man weiterhin versuche, eine Lösung zu finden. Das gilt auch für Maxi Schmid, der aber im Gegensatz zu Soldo seine Einsatzzeit in der U21 erhält. Dennoch ist auch bei Schmid ein Abgang angedacht. „Maxi hat eine gute Entwicklung genommen. Er ist aber ein Spieler, der einen weiteren Zwischenschritt sicher gebrauchen könnte“, sagte Keller, der großes Potenzial in dem Offensivspieler sieht. “Wir würden mit ihm einen Zwischenschritt gehen, aber da muss natürlich auch etwas Passendes dabei sein.“ Ein Leih-Konstrukt ist wohl die wahrscheinlichste Variante.

Gibt es noch Überraschungen?

Christian Keller hatte weitere Leihen vor einigen Tagen ausgeschlossen. Und doch stehen einige Spieler aktuell in der zweiten Reihe, die sich wohl mehr versprochen haben. Gerhard Struber betonte am Samstag, dass es Einsatzzeit für Trainingsleistung gäbe. Offenbar konnten ihn einige gerade junge Spieler dort nicht komplett überzeugen. Sie warten auf Einsatzzeit. „Außer den genannten sehe ich gerade keinen Spieler. Wir sehen ja gerade, wie sich ein quantitativ ausreichend besetzter Kader dann schnell verkleinern kann. Wir haben jetzt vier Langzeitverletzte“, sagte Keller vor knapp zwei Wochen. „Das kann schnell gehen. Wir sind quantitativ nun ausreichend, aber nicht so super gut besetzt. So dass ich jetzt von einer weiteren Leihe absehen würde, auch wenn ein Spieler, der hinten dran ist, sagen würde, ein wenig mehr Spielpraxis wäre gut. Dann muss er es halt hier schaffen.“ Mal sehen, was in den kommenden Tagen noch passiert.


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Stimmen zum Spiel

Ein 5:0 gegen das Schlusslicht – nicht mehr, aber eben auch nicht weniger

Gerhard Struber, Trainer des 1. FC Köln
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Ein 5:0 gegen das Schlusslicht – nicht mehr, aber eben auch nicht weniger

Nach dem 5:0-Erfolg gegen Braunschweig am Wochenende hat der FC etwas von seiner Leichtigkeit zurückgewonnen. Ob der Sieg die Kölner nun dauerhaft beflügelt, ist reine Spekulation. Man sollte den Erfolg nun ganz sicher nicht überbewerten, aber eben auch nicht künstlich herunterspielen. Die richtige Einordnung macht’s. Ein Kommentar zum 5:0-Erfolg des 1. FC Köln.

Der Erfolg über Braunschweig hatte nicht nur für die Fans im Kölner Stadion eine befreiende Wirkung. Auch den Spielern war die Erleichterung anzumerken. Insofern wird das 5:0 die Spieler sicherlich beflügeln. Dennoch muss der Triumph auch richtig eingeordnet sein. Ein Kommentar zum 5:0-Erfolg des 1. FC Köln.

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Gerhard Struber ballte einfach mal beide Fäuste und schrie seine Gefühlswelt in den regnerischen Nachthimmel über Köln. Dem FC-Coach war nicht nur die offenbar unfassbare Freude über den gelungenen Auftritt seiner Mannschaft anzusehen, aus dieser emotionalen Explosion sprachen Stolz, Genugtuung und ganz sicher auch Erleichterung. Zum ersten Mal seit mehr als einem Jahr hat der 1. FC Köln ein Spiel und einen Gegner wieder über 90 Minuten dominiert, einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg eingefahren und den Kölner Zuschauern – abgesehen vom Wetter – einen rundum gelungenen Fußballabend geschenkt. Zwar war Struber in der vergangenen Saison kein Teil des tristen, desolaten FC-Gebildes, der Coach hatte aber noch in der vergangenen Woche betont, dass man ja durchaus wisse, was das Abstiegsdebakel bei den Spielern angerichtet habe.

Strubers Gegenentwurf scheint logisch

Hängende Köpfe, mangelndes Selbstbewusstsein, mentale Krise und damit eine, die meist eine sportliche mit sich bringt – zumindest begünstigt. Auch das haben die Kölner in der vergangenen Saison leidvoll ertragen. Insofern ist Strubers Gegenentwurf, nämlich, dass Siege für die nötige Leichtigkeit sorgen würden, dass es sich mit Siegen besser leben lasse, ja auch durchaus logisch und oft richtig. Dass aber gerade der Zittererfolg gegen Sandhausen eine gewisse Leichtigkeit auslösen würde, war ehrlich gesagt alles andere als erwartbar. Zum einen kamen die Kölner gegen den Drittligisten – wenn auch erst nach einer guten Stunde – mal so richtig ins Schwimmen, zum anderen hat es ja auch in der vergangenen Spielzeit Erfolge wie das 3:1 gegen Mönchengladbach oder die Last-Minute-Siege gegen Bochum und Berlin gegeben, die eine Initialzündung hätten auslösen können, das aber bekanntlich nicht taten.

Dass also Siege per se eine gewisse Leichtigkeit auslösen, ist eine unrealistische Fußball-Romantik. Und doch haben am Samstagabend einige Spieler ganz offensichtlich eine mentale Blockade ablegen können. Selbst oder gerade ein Dejan Ljubicic, der beim ach so erleichternden Erfolg über Sandhausen noch nicht einmal anwesend war. Ob Leart Pacarada, Luca Waldschmidt oder Jan Thielmann – einige Akteure, die bislang weniger überzeugten, waren gegen Braunschweig wieder voll auf dem Posten. Insgesamt hat die Mannschaft bewiesen, dass in dieser Spielzeit wieder ungefährdete, verdiente Siege möglich sind, dass das aktuelle System Früchte tragen kann und dass auch die Abstiegsakteure durchaus in der Lage sind, guten Fußball zu spielen. Mit einer ähnlich erhofften Wirkung ist wohl auch mancher Wechsel in der Schlussphase zu erklären.

Der Erfolg muss richtig eingeordnet sein

Wenn Siege zur Leichtigkeit verhelfen, dann schreit doch der 5:0-Erfolg über Braunschweig nach einem Höhenflug. Oder? Nun sagte Struber in der vergangenen Woche auch, dass er kein Träumer sei. Eine wichtige Botschaft, die möglicherweise so mancher Beobachter in dem Tagen vor dem Pokalspiel noch in Frage gestellt hätte. Nämlich als Struber betonte, dass der DFB-Pokal ja durchaus ein Weg in das internationale Geschäft sein könne. Der Trainer wird aber die Wertigkeit dieses Erfolgs genau einordnen können. Er wird wissen, dass auf jeden Sieg jederzeit auch eine bittere Niederlage folgen kann. Er wird vor allem aber die Stärke des geschlagenen Gegners einordnen können. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass Braunschweig an diesem Abend eine ganze Klasse schlechter war und nicht umsonst den letzten Tabellenplatz der Liga mit nun einem Torverhältnis von 2:13, also mehr als vier Gegentoren pro Spiel, bekleidet.

Auch, wenn der FC zum ersten Mal seit Mai 23 wieder zwei Pflichtspiele in Serie gewonnen hat, zum ersten Mal seitdem auch wieder fünf Tore in einem Spiel erzielt hat und einen Gegner wirklich über 90 Minuten dominiert hat, es wäre fatal von einer Wende auszugehen. Der FC hat gegen ein hoffnungsvoll unterlegenes Tabellenschlusslicht gewonnen – mehr nicht. Schon am kommenden Sonntag erwartet die Geißböcke vor ausverkauften Rängen auf Schalke eine ganz andere Hausnummer. Und doch reisen die Kölner mit dem Gefühl nach Gelsenkirchen, selbst mit einer Niederlage nicht wieder ins Debakel abzustürzen, stehen erstmals seit mehr als einer Saison nicht mit dem Rücken zur Wand. Insofern hat der Sieg dann doch für eine gewisse Leichtigkeit des Seins gesorgt. Man sollte in den 5:0-Erfolg nun sicher kein Luftschloss bauen, herunterspielen braucht man die durchaus gute Leistung aber ganz sicher auch nicht.


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Dejos Gala-Auftritt

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Dejan Ljubicic überragt – der Wechsel steht nach wie vor im Raum

Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln
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Dejan Ljubicic überragt – der Wechsel steht nach wie vor im Raum

Nicht nur mit seinen zwei Treffern zeigte Dejan Ljubicic am Samstagabend, wie wichtig er für den FC sein kann. Auch Gerhard Struber weiß, was er an dem 26-Jährigen hat. Doch offenbar ist eine Entscheidung über den Verbleib noch nicht getroffen beim 1. FC Köln: Die Zukunft von Dejan Ljubicic ist weiter offen.

Der Gala-Auftritt von Dejan Ljubicic hat zum einen noch einmal verdeutlicht, wie wichtig der Mittelfeldspieler für den FC sein kann. Zum anderen hat sich der 26-Jährige noch einmal prominenter ins Schaufenster gestellt. Während der FC um einen Verbleib kämpft, kann sich der Österreicher einen Wechsel noch immer vorstellen. Die Zukunft von Dejan Ljubicic ist weiter offen.

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Als Gerhard Struber nach den aufwühlenden, teils beeindruckenden Minuten auf das Spielfeld schritt und strahlend seinen Mittelfeldspieler abklatschte, da wirkte Dejan Ljubicic zufrieden, aber nicht unbedingt euphorisch. Eine gute halbe Stunde zuvor hatte der Österreicher seinen Gala-Auftritt mit einem Doppelpack gekrönt. Ljubicic hatte den FC nach schönem Pass von Linton Maina bereits im ersten Durchgang mit dem 2:0 auf Kurs gebracht. Nach einer guten Stunde dann nach einem etwas glücklichen „Doppelpass“ mit Lemperle auf 4:0 gestellt. Der 26-Jährige legte anschließend den Zeigefinger vor den Mund und rannte Richtung Fans. Erleichterung, die sich auch bei Trainer Struber abzeichnete, der mit geballten Fäusten am Rand feierte. Zuvor hatte der 26-Jährige bereits das 3:0 mit einem feinen Pass auf Jan Thielmann eingeleitet.

Erste Doppelpack nach knapp zwei Jahren

Für Ljubicic, der sich in der vergangenen Spielzeit noch in einer tiefen Krise befand, dessen Marktwert laut dem Online-Portal transfermarkt.de um nahezu die Hälfte auf rund fünf Millionen Euro eingebrochen ist, ein Befreiungsschlag. Und was für einer. Ljubicic war nicht nur an den drei Treffern beteiligt, der Mittelfeldpieler eroberte zahlreiche Bälle und schaltete sofort um, leitete viele gefährliche Aktionen ein und zeigte, wie wichtig er für den FC sein kann. „Da hätte es den Abend heute auch nicht gebraucht. Ich weiß natürlich, was ich oder was der Verein an Dejo haben“, sagte Struber. „Er ist für uns ein wichtiger Ankerpunkt“. Und in dieser Form der Unterschiedsspieler, den die Kölner an anderer Stelle suchen. Allerdings hatte der Gala-Auftritt noch einen kleinen Beigeschmack.

Denn nach wie vor ist nicht geklärt, ob der Österreicher überhaupt noch einmal für den FC auflaufen wird und das Spiel gegen Braunschweig vielleicht ein beeindruckender Abschied gewesen ist. Noch in der vergangenen Woche gab es wieder viele Diskussionen um den Mittelfeldspieler, der bereits im vergangenen Sommer seinen Wechselwunsch hinterlegt hatte und in dieser Transferphase am ehesten mit Leeds United FC in Verbindung gebracht wurde. Laut der „Bild“ sind diese Gespräche beendet, doch eine Sicherheit über den Verbleib gibt es nach wie vor nicht. Dem Vernehmen nach will Ljubicic, um den es in der vergangenen Woche diverse Meldungen über Berater-Wechsel gegeben hat, nach wie vor den Verein verlassen. Ein Treuebekenntnis gegenüber dem FC vermied der Spieler bislang.

Keller: „Bis dato gehe ich davon aus, dass er bleibt“

„Entscheidend ist doch immer, was Spieler, Berater und Club besprechen und davon ist wenig bis gar nichts nach Außen gelangt“, sagte Christian Keller zwar, ein letztes Wort zum endgültigen Verbleib des Spielers ist dies aber immer noch nicht. „Bis dato gehe ich davon aus, dass er bleibt“, sagte Keller. Nur ist „bis dato“ im Fußballgeschäft bekanntlich schnell überholt. So wird wohl erst die kommende Woche Klarheit bringen. Das Transferfenster schließt bekanntlich am 30. August. Bis dahin kann wohl noch alles passieren.

Die uneindeutigen Angaben und Worte zwischen den Zeilen lassen jedoch darauf schließen, dass noch viel passieren kann. „Natürlich kämpfen wir um ihn. Natürlich wollen wir ihn hier behalten, um unsere Ziele im Auge zu behalten“, sagte Struber. Kämpfen muss man eben bekanntlich nur um jemanden, der noch nicht sicher bleibt. „Wir wissen, dass das eine spannende Woche werden wird. Es ist wichtig, dass er sich wohlfühlt“, so Struber weiter. Wohlgefühlt haben dürfte sich Ljubicic beim Spiel gegen Braunschweig und seinen zwei Treffern im heimischen Stadion allemal. Ob dies der Ausschlag für eine Entscheidung pro FC sein könnte, bliebt weiterhin offen. Denn der Österreicher hat sich sicher ins Schaufenster gestellt. Es könnte also noch weitere Angebote geben.


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