Diskussion um Kölner Führung – „Da hätte ich mich nicht beschweren dürfen“

Timo Hübers jubelt nach der Führung vom 1. FC Köln
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Diskussion um Kölner Führung – „Da hätte ich mich nicht beschweren dürfen“

Mit einem beeindruckenden 5:0 hat der 1. FC Köln den ersten Sieg der 2. Bundesliga eingefahren. Für einen kleinen Beigeschmack sorgte jedoch ein Treffer der Kölner: War die Führung des 1. FC Köln regelwidrig?

Der 5:0-Erfolg war absolut verdient, die Kölner gegen Braunschweig dominant, das deutlich bessere Team. Das 1:0 sorgte anschließend für Diskussionen. War die Führung des 1. FC Köln regelwidrig?

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Die Dominanz des 1. FC Köln war schon beeindruckend. Teilweise hatte der FC 70 Prozent Ballbesitz, ein Angriff folgte auf den nächsten. Und doch musste eine Ecke – die neu entdeckte Stärke der Geißböcke – als Dosenöffner herhalten. Leart Pacarada und Linton Maina standen bereit, die FC-Spieler versammelten sich im Zentrum. Maina brachte die Ecke, Hübers stieg am höchsten und nickte ein. Auf der Anzeigetafel stand Hübers, getroffen hatte aber auch Tim Lemperle, der Ball war dem Angreifer an den Rücken gesprungen und von dort ins Netz. Lemperle gab später mit einem breiten Grinsen zu, den Schiedsrichter nach dem wahren Torschützen gefragt zu haben. Es blieb bei Hübers. Große Diskussionen um den Torschützen gab es also nicht, umso mehr um den Treffer an sich.

Schering: „Das ist ein klarer Regelverstoß“

Denn wirklich regelkonform war der wohl nicht. Pacarada spielte die Kugel bei der Ausführung Maina zu, der nahm den Ball noch einmal in die Hand und legte ihn erneut zurecht. Dann führte der 25-Jährige aus: 1:0. Braunschweigs Fabio Kaufmann rannte zunächst auf den Linienrichter zu, denn wenn Pacarada den Ball schon gespielt hatte, dann wäre es ein Handspiel von Maina gewesen. Die Ecke hätte so jedenfalls nicht ausgeführt werden dürfen. „Was soll ich dazu sagen? Es ist ganz klar. Haben sie vielleicht in der Schiedsrichterschulung vergessen anzusprechen, dass man eine Eckballvariante jetzt anspielen darf und dann den Ball in die Hand nehmen kann“, sagte Kaufmann später bei Sport1. „Für mich ein klares Handspiel und anscheinend haben da viele Augen danebengeschaut.“

Selbst der Video-Assistent griff nicht ein. Kaufmann suchte bei Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck nach einer Erklärung. „Erst wollte er gar nicht mit mir reden, gibt ja die Kapitänsregel anscheinend. Und dann hat er irgendwie gemeint, dass er den Eckstoß irgendwie freigeben muss. Das ist für mich auch neu“, so der Braunschweiger Mittelfeldspieler. Ein Handspiel sah auch Eintracht-Coach Daniel Schering. „Der eine Spieler spielt den Ball, der andere Spieler nimmt ihn mit der Hand auf. Das ist ein klarer Regelverstoß.“ Schering erklärte, der Schiedsrichter habe ihm mitgeteilt, dass er den Ball da noch nicht freigegeben hätte. Tatsächlich stand Kaufmann sehr nah am Geschehen.

Keller: „Ich gehe davon aus, dass es in Ordnung war“

Doch auch FC-Sportdirektor Christian Keller stutzte, als er die Szene noch einmal auf dem Bildschirm sah, dann breitete sich aber ein Lächeln auf dem Gesicht des Sportdirektors aus. „Ich hab auch gesehen, dass sie den Ball zwei Mal hinlegen“, gab Keller zu. „Ich weiß aber nicht, was sie mit dem Linienrichter besprochen haben“, schlug der Sportchef als mögliche Erklärung vor. „Aber ich gehe davon aus, dass es schon in Ordnung war.“

Eine Absprache hatte es aber ganz sicher nicht gegeben, erklärte Pacarade nur wenige Minuten später und sah die Bilder unmittelbar nach dem Spiel auch das erste Mal. Der Linksverteidiger war selbst überrascht: „Ehrlich gesagt, habe ich das in dem Moment gar nicht so wahrgenommen. Ich war mir dessen nicht bewusst. Ich hatte mich gefragt, warum der Braunschweiger Spieler außer sich war“, so Pacarada. „Wenn ich das jetzt so sehe, sieht es schon so aus, als ob ich das extra mache. Es war nicht eingeplant. Ich kann sagen, wenn es gepfiffen worden wäre, hätte ich mich nicht beschweren dürfen.“ Die Beschwerden hielten sich aber auch beim Gegner in Grenzen. „Darum geht es gar nicht. Wir haben ein desolates Spiel abgeliefert. Wir haben uns bei allen Toren relativ blöd verhalten“, sagte Schering. In der Tat waren die Kölner so überlegen, dass der Treffer wohl nur eine Frage der Zeit war. Einen Beigeschmack hatte die Führung dennoch.  


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Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Gute Noten, Ljubicic überragt – die Einzelkritik gegen Braunschweig

Dejan Ljubicic jubelt mit dem 1. FC Köln
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Gute Noten, Ljubicic überragt – die Einzelkritik gegen Braunschweig

Mit einer überzeugenden Leistung hat der FC den ersten Dreier der Zweitliga-Saison eingefahren. Und das auch in der Höhe verdient. Viele Spieler überzeugten beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Eintracht Braunschweig.

Einen starken Auftritt krönten die Kölner mit fünf Toren, vor allem aber mit drei Punkten. Zufrieden konnte Gerhard Struber sein mit der Leistung seines 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Eintracht Braunschweig.

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Fünf Tore, drei Punkte – FC-Trainer Gerhard Struber wird mit der Bilanz, aber vor allem mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden sein. Gegen Eintracht Braunschweig zeigten sich die Geißböcke an diesem Wochenende auch einmal 90 Minuten lang dominant. Und das von Beginn an weg. 60 Prozent Ballbesitz, 22:6 Schüsse, starke Pass- und Zweikampfquote – der FC war in nahezu jeder Statistik die bessere Mannschaft. „Wir haben Braunschweig unser Spiel aufgezwungen, ob das im Ballbesitz oder im Anlaufen war – wir waren in jeder Phase des Spiels immer einen Schritt voraus“, sagte Gerhard Struber nach der Begegnung. „Wir haben vieles in die Waagschale geworfen, meine Mannschaft hat sich den Sieg auch in dieser Höhe verdient.” 

FC über 90 Minuten dominant

Und dieses Mal gab es auch keinen Nackenschlag, der das Kölner Gefüge durcheinander brachte. Im Gegenteil. Die Geißböcke spielten die starke Leistung über 90 Minuten runter. „Heute waren wir sehr überlegen, haben unseren Ertrag aus der Intensität rausgezogen“, sagte Sportdirektor Christian Keller, der aber auch einige Situationen kritisch sah. „Nichtsdestotrotz habe ich zwei, drei Szenen gesehen, wo wir unachtsam waren.“ Vor allem der „Fast-Elfmeter“ stieß Keller auf. Dennoch brachten die Kölner den Erfolg nach Hause und überzeugten durch die Bank weg. Das zeigt sich auch in den Noten.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Braunschweig

Hatte insgesamt recht wenig zu tun. Musste im ersten Abschnitt eigentlich nur einmal zugreifen. Ging hart an der Grenze gegen Kaufmann zum Ball. Ein Elfmeter wäre auch zu viel des Guten gewesen. Nach dem Wechsel im Grunde nur Statist.

Hat nach wie vor seine Schwierigkeiten in der Rückwärtsbewegung. Ließ so Ould-Chikh früh zum ersten Abschluss der Braunschweiger kommen. Auch in der Folge mit einigen Schwierigkeiten. War aber in der Offensive ein Unruheherd und belohnte eine gute Offensivleistung mit seinem Assist zum 3:0. Bislang das beste Spiel des 22-Jährigen.

Timo Hübers Einzelkritik

Ebenfalls eine gute Leistung. Allerdings mit nicht ganz so überzeugenden Werten wie sein Nebenmann. Öffnete mit seinem Kopfball das Torfestival. Klärte einige Flanken stark.

Julian Pauli Einzelkritik für den 1. FC Köln

Ein weiterer starker Auftritt des Innenverteidigers. Bekam gegen insgesamt harmlose Braunschweiger nicht besonders viel zu tun. Leitete aber mit einigen Balleroberungen direkt Umschaltmomente ein. Die meisten Ballkontakte, die beste Passquote, die beste Zweikampfquote! Stark!

Bekam in der Defensive nur sehr wenig zu tun. Hatte so in der Offensive einige Freiheiten. Schlug gute Standards, versuchte sich als Distanzschütze. Ordentlicher Auftritt.

Eric Martel Einzelkritik

Rotierte zurück in die Startelf. Wieder der souveräne Abräumer vor der Abwehr. Machte in der Defensive eine solide Begegnung. Spulte die meisten Kilometer ab, gewann viele wichtige Zweikämpfe. Das Problem bleibt die Offensive. Immerhin suchte er die Abschlüsse. Leitete mit einem schnellen Einwurf das 3:0 durch Lemperle ein.

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Und einmal mehr ein ganz starker Auftritt des 23-Jährigen. Huseinbasic wird für den FC zu einem absoluten Leistungsträger. Leitete immer wieder mit Vertikalpässen gefährliche Aktionen ein. Taktgeber, Läufer, Zweikämpfer. Da passt viel zusammen. Belohnte ich für seine gute Leistung mit dem Assist zum 5:0. Die Leistung hätte aber noch mehr verdient gehabt.

Linton Maina vom 1. FC Köln

Der FC scheint in Maina endlich einen Spieler für die Standards gefunden zu haben. Zumindest sind die Hereingaben aktuell extrem gefährlich. Überhaupt ist der aktuelle Maina eine Bereicherung für die Kölner. Erhöhte das Scorerkonto auf die Punkte vier und fünf.

Der überragende Mann auf dem Platz. Deutete schon früh mit zahlreichen Balleroberungen und Abschlüssen an, dass er in Spiellaune war. Einen perfekten Schlenzer konnte Grill noch irgendwie aus dem Giebel kratzen. Spielte Thielmann stark vor dem 3:0 frei. Erzielte selbst die Tore zwei und vier. Jetzt kann man in Köln nur hoffen, dass es sich nicht um das Abschiedsspiel gehandelt hat.

Erzielte eigentlich mit dem Hinterkopf schon das 1:0. War anschließend erneut extrem agil und spielfreudig. Setzte immer wieder seine Mitspieler gut in Szene und belohtne sich schließlich mit dem 3:0 sowie der Vorlage zum 4:0.

Arbeitete und rackerte. Suchte dieses Mal auch rechtzeitig den Abschluss, doch Braunschweigs Grill wollte nicht mitspielen. Die hohe Intensität brachte aber einmal mehr nichts Zählbares mit sich.

In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.

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Spielbericht

Liveticker zum Nachlesen

Ehemaliger FC-Trainer Christoph Daum ist tot

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Ehemaliger FC-Trainer Christoph Daum ist tot

Einer der schillernsten Trainer des deutschen Fußballs ist tot: Christoph Daum sei am Samstag „friedlich im Kreise seiner Familie verstorben“, teilte diese in einer Meldung mit. Daum wurde 70 Jahre alt.

Fußball-Deutschland hat einen seiner schillernsten Fußballtrainer verloren: Christoph Daum ist tot. Der ehemalige Trainer des 1. FC Köln unterlag einem Krebsleiden.

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Christoph Daum hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Der ehemalige Trainer des 1. FC Köln ist am Samstag verstorben. Seit Herbst 2022 hatte Daum gegen den Krebs gekämpft und öffentlich anderen Betroffenen Mut machen wollen. „Der Krebs hat sich den falschen Körper ausgesucht“, hatte der Trainer einst gesagt. Noch vor wenigen Wochen war er als Experte während der Europameisterschaft tätig, in den vergangenen Tagen war Daum öffentlich aber nicht mehr aufgetreten.

Zwei Vize-Meisterschaften mit dem FC

Daum wechselte im Alter von 22 Jahren von Eintracht Duisburg zum 1. FC Köln, dort spielte der Zwickauer in der zweiten Mannschaft, kam einmal im Pokal für die erste Mannschaft im Duell gegen Rot-Weiss Essen zum Einsatz. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere übernahm Daum diie Kölner Amateure, wurde schließlich 1985 Co-Trainer der Profis und nur ein Jahr später Cheftrainer. Damals war der Trainer gerade einmal 32 Jahre alt. Daum führte den FC gleich zwei Mal zur Vize-Meisterschaft sowie ins UEFA-Cup-Halbfinale. Während der WM 1990 wurde der Trainer überraschend entlassen. Daum heuerte beim VfB Stuttgart an. Nur ein Jahr später wurde der Coach mit den Schwaben deutscher Meister.

Nach Stationen über Beşiktaş Istanbul, Bayer Leverkusen, Austria Wien und Fenerbahçe Istanbul kehrte Daum 2006 für weitere drei Jahre zurück zum FC, führte die Geißböcke einmal mehr in die Bundeesliga. Es folgten weitere Engagements bei Eintracht Frankfurt, erneut in Istanbul, in Brügge, bei Bursaspor sowie als Nationalstrainer Rumäniens. Insgesamt kam der Diplom-Sportwissenschaftler auf mehr als 1000 Pflichtspiele als Trainer diverser Clubs. Daum feierte fünf nationale Meisterschaften sowie zwei Pokalsiege. Für den FC stand Daum insgesamt 246 Mal an der Seitenlinie. Die Kokain-Affäre hatte 2000 ein Engagement als Bundestrainer verhindert. 2017 beendete der Trainer seine Laufbahn und trat fortan gerne als Experte in Erscheinung.

„Christoph Daum war nicht nur zweimal Trainer bei uns, sondern hat sich in der Bundesliga einen Legenden-Status erarbeitet mit seinem unbändigen Ehrgeiz. Dazu war sein Tun geprägt von großer Zuversicht. Genauso hat er zuletzt gegen den Krebs gekämpft“, sagte FC-Präsident Werner Wolf. „Dass er jetzt – und mit erst 70 Jahren gehen musste, tut weh. Wir wünschen seiner Familie und all seinen Freunden ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit.“

Linton Maina im Trikot des 1. FC Köln

Spielbericht

Einzelkritik

Gerhard Struber: „Er hat heute seine Klasse unter Beweis gestellt.“

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
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Gerhard Struber: „Er hat heute seine Klasse unter Beweis gestellt.“

Der 1. FC Köln war am Samstagabend das überlegene Team. Und zum ersten Mal in dieser Saison konnten die Kölner dies auch in Tore ummünzen. Der FC gewann zu Hause 5:0 gegen Braunschweig. Nach dem Spiel äußerten sich unter anderem Christian Keller und Torschütze Tim Lemperle vom 1. FC Köln: Die Stimmen zum Braunschweig-Spiel.

Am Samstagabend spielte der FC gegen Eintracht Braunschweig 5:0. Das Team von Gerhard Struber dominierte beide Halbzeiten und ging zunächst doppelt in Führung. In der zweiten Hälfte drehten die Kölner nochmal auf und trafen weitere drei Mal. So heißt es: Drei Punkte für den 1. FC Köln: Die Stimmen zum Braunschweig-Spiel.

Was gibt es Schöneres als in einem Samstagabend-Flutlichtspiel zu spielen. Es hat tierisch Spaß gemacht. Wir sind beim 1. FC Köln. Hier muss man mit Kritik leben können. Unsere Ansprüche sind klar. Es ist klar, dass eine Unruhe entsteht, wenn es mal holprig wird. Darauf haben wir gut geantwortet. Wir wissen um unsere Stärken.

Wir hatten schon das Gefühl, viel richtig zu machen. Wir haben uns immer wieder in die Bredouille gebracht und die Spiele nicht über die Zeit gebracht. Mit Sandhausen war es das erste Mal, dass wir mit einem guten Gefühl in der Kabine saßen. An das Gefühl kann man sich schnell gewöhnen. 

Zur Frage nach dem Zweikampf mit Max Finkgräfe: Das ist die Geschichte des Fußballs. Der eine verletzt sich, der andere bekommt die Chance und umgekehrt. Für mich geht es darum, in Form zu kommen und zu zeigen, was ich drauf habe.

Leart Pacarada

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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Es war total wichtig, dass wir ein Spiel gewinnen. Wir haben auch in den Spielen davor über weite Strecken gute Spiele gemacht. Wir haben da zu wenig Ertrag rausgezogen. Heute waren wir sehr überlegen, haben unseren Ertrag rausgezogen. Nichtsdestotrotz habe ich zwei, drei Szenen gesehen, wo wir unachtsam waren. So etwas wie bei der Fast-Elfmeterszene darf nicht passieren. Man darf den Gegner nicht wieder ins Spiel bringen. 

Zur strittigen Ecke vor dem 1:0: Ich hab auch gesehen, dass sie den Ball zwei Mal hinlegen. Ich weiß nicht, was sie mit dem Linienrichter besprochen haben. 

Christian Keller

Hier in Müngersdorf ein Tor nach dem anderen vor der Kurve feiern zu können, war richtig toll. Wir hatten vorher in der Liga Punkte liegen gelassen, obwohl die Leistungen nicht schlecht waren, heute haben wir uns belohnt. Viele Elemente, die unser Spiel auszeichnen soll, hat man heute gesehen. Ein Standardtor, ein schnelles Tor nach Ballgewinn, wir sind immer wieder in die Räume im Rücken des Gegners gekommen. Es war wichtig, dass wir heute die Tore nach der Halbzeit nachgelegt und hinten souverän verteidigt haben. Wir haben heute das Herz auf dem Platz gelassen. Wir können das heute Abend richtig genießen, aber wir müssen dann auch da weitermachen. Wir wollen in den Flow kommen und uns Stück für Stück reinarbeiten in die Saison.

Timo Hübers

Wir haben es von der ersten Minute geschafft, dem Gegner den Schneid abzukaufen. Wir haben dem Gegner sofort unser Spiel aufgezwungen. In jeder Phase des Spiels waren wir immer dem Gegner einen Schritt voraus. Wir haben viele Balleroberungen gehabt, die auch zu vielen Chancen führten. Meine Mannschaft hat sich heute den Sieg auch in der Höhe verdient. Dejan Ljubicic ist für mich, die Mannschaft und den Verein ein wichtiger Spieler. Er hat heute seine Klasse unter Beweis gestellt. Ich freue mich auch, dass sich Tim Lemperle mit einem Tor für seine starke Leistung belohnt hat. Das Tor sollte ihm guttun. Macht er so weiter, werden wir sicherlich noch viel Freude an ihm haben.

Gerhard Struber

Ich denke vor der Kulisse, ist es immer ein besonders Gefühl zu treffen. Macht auf jeden Fall richtig Bock, hier zu spielen. Und sich mal richtig in einen Rausch zu spielen, das ist dann für den Verein natürlich richtig geil.

Die Aktion vor dem Tor, wo Eric Martel den Einwurf schnell ausführt, das ist nicht selbstverständlich bei dem Spielstand und er das Spiel nochmal schnell macht und wir Hunger auf mehr Tore haben. Und der Ball von Jan ist dann natürlich super.

Wir haben so viel Qualität in der Mannschaft mit Dejo und Denis oder Linton, Luca und Sargis vorne, die einem dann auch Tipps geben und sagen: „Weitermachen, dranbleiben, im nächsten Spiel kommen wieder deine Chancen.“ Das war dann auch so.

Damion wird das Gefühl vor der Kurve zu jubeln auch noch bekommen. Der ist hungrig und gibt immer Volldampf, ich denke das dauert auch bei ihm nicht mehr so lange.

Tim Lemperle

Spielbericht Braunschweig

Einzelkritik

Der 1. FC Köln feiert Kantersieg über Braunschweig

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Der 1. FC Köln feiert Kantersieg über Braunschweig

Der FC hat seinen ersten Erfolg in der 2. Bundesliga gefeiert und dazu noch einen hochverdienten und sehr souveränen: Der 1. FC Köln gewinnt gegen Eintracht Braunschweig 5:0. In einer starken Mannschaftsleistung überragte Dejan Ljubicic.

Eine Woche nach dem Pokalerfolg über Sandhausen hat der FC auch seinen ersten Sieg in der 2. Bundesliga eingefahren: Der 1. FC Köln gewinnt gegen Eintracht Braunschweig 5:0.

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Gerhard Struber hatte vor der Begegnung von einem Vierkampf um die Sechs gesprochen, er entschied sich im Grunde aber für das Stammpersonal. Im Verlgeich zum Pokalspiel gegen Sandhausen rotierten Dejan Ljubicic und Eric Martel zurück in die Anfangsformation für Mathias Olesen und Luca Waldschmidt. Und offenbar hatte der Trainer eine gute Formation, vor allem aber in der Kabine auch die richtigen Worte gefunden. Der FC übernahm von Beginn an die Initiative, spielte druckvoll nach vorne und kam umgehend zu ersten Möglichkeiten. Ljubic eroberte einen Ball, legte zurück auf Linton Maina, doch der Außenbahnspieler stellte Grill im Braunschweiger Tor vor keine großen Probleme (1.). Ljubicic spielte auch weiterhin groß auf. Nach einem tollen Doppelpass von Jan Thielmann und Tim Lemperle kam der Mittelfeldspieler aus 15 Metern zum Abschluss, Grill musste sich schon mehr strecken (14.).

Hübers trifft nach Ecke

Vor allem über Vertikalpässe kam der FC immer wieder in die gegnerische Box, oft kam das finale Zuspiel dann aber nicht an. Somit musste eine Ecke zur Führung herhalten. Maina brachte die Kugel bei einer Ecke vor die Box. Timo Hübers stieg am Höchsten und nickte ein (24.). Wunderschön herausgespielt war dagegen das zweite Tor. Denis Huseinbasic spielte Maina frei, der nutzte einen Doppelpass mit Lemperle um dann Ljubicic einsetzte: 2:0. Der FC hätte vor dem Seitenwechsel noch nachlegen können. Wieder prüfte Ljubicic den Braunschweiger Keeper (43.) mit einem schönen Schlenzer. Den anschließenden Eckball brachte Maina auf Lemperle, doch dessen Kopfball entschärfte Grill erneut (44.). Die Kölner dominierten das Tabellenschlusslicht lange nach Belieben. Erst unmittelbar vor dem Seitenwechsel tauchte Kaufmann vor Urbig auf, der Keeper kam heraus, touchierte den Braunschweiger. Einen Elfmeter gab es zu recht nicht.

FC bleibt weiter dominant

Auch nach dem Wechsel gaben die Kölner weiterhin den Ton an. Unter anderem versuchte es Leart Pacarada aus der Distanz, doch die Kugel streifte am langen Pfosten vorbei (48.). Huseinbasic spielte von der linken Seite einen flachen Ball auf Downs, der sich im Eins-gegen-eins gut durchsetzte und anschließend aus spitzem Winkel abschloss. Wieder war Grill zur Stelle (54.). Besser machte es schließlich Tim Lemperle. Ljubicic gewann einmal mehr einen Zweikampf und schickte Thielmann über die rechte Seite. Der Rechtsverteidiger brachte die Kugel weich vor die Box und Lemperle traf per Dropkick (58.) – das erste Stürmertor der Doppelspitze. Und der FC wolte mehr. Ljubicic gewann wieder einen Zweikampf, spielte den Doppelpass mit Lemperle und schob zum 4:0 ein (61.). Köln blieb aber weiterhin dran, wollte mehr. Eric Martel setzte bei einem Versuch zu hoch an (65.), der eingewechselte Luca Waldschmidt wurde von Damion Downs eingesetzt, vergab aber (71.).

Braunschweig fiel im zweiten Durchgang überhaupt nichts mehr. Es spielte nur noch der FC. Und die Eintracht dann auch noch mit den Kölnern mit. Eine Flanke von Maina brachte Braunschweigs Robet Ivanov selbst aufs Tor, verpasste das Gehäuse knapp (80.). Die anschließende Ecke wurde durch Waldschmidt gefährlich, doch beim Abschluss war Grill einmal mehr zur Stelle. Wenige Minuten vor Spielende machte es der Joker deutlich besser. Huseinbasic leitete einen Ball geschickt weiter, Waldschmidt zog ab und Ermin Bičakčić fälschte unhaltbar ab (88.). Mehr passierte in den Schlussminuten nicht mehr. Der FC feiert einen hochverdienten 5:0-Erfolg und macht in der Tabelle einen großen Sprung. Am kommenden Wochenende ist Köln zu Gast beim FC Schalke 04.


FC: Urbig – Pacarada, Pauli, Hübers, Thielmann – Martel (86. Olesen) – Maina, Huseinbasic, Ljubicic (77. Adamyan) – Downs (86. Tigges), Lemperle (66. Waldschmidt) – Tore: 1:0 Hübers (25.), 2:0, 4:0 Ljubicic (34., 61.), 3:0 Lemperle (58.), 5:0 Waldschmidt (88.)


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Struber vor dem Spiel

Der Liveticker zum Nachlesen! Der FC bezwingt Braunschweig!

Liveticker zum Spiel des 1. FC Köln gegen Eintracht Braunschweig
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Der Liveticker zum Nachlesen! Der FC bezwingt Braunschweig!

Der 1. FC Köln hat am Samstag Eintracht Braunschweig empfangen. Gegen das Tabellenschlusslicht gelang der erste Sieg. Alle Infos gibt es im Liveticker: 1. FC Köln gegen Eintracht Braunschweig.

Um 20:30 beginnt das Spiel des FC gegen Eintracht Braunschweig. Hier gibt es alle Infos zum Spiel, die Aufstellung und den Liveticker: 1. FC Köln gegen Eintracht Braunschweig.

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Der Liveticker zum Nachlesen:

Match Score
1. FC Köln
Position: 1
Matchday 3 (1st Leg) |Sat, Aug 24, 2024 | 8:30 PM
5:0
RheinEnergieStadion
Referee: Matthias Jöllenbeck
Eintracht Braunschweig
Position: 17
Match Timeline
Luca Waldschmidt
Goal
88
Mathias Olesen (Eric Martel)
Substitution
86
Steffen Tigges (Damion Downs)
Substitution
86
85
Kevin Ehlers (Jannis Nikolaou)
Substitution
85
Sidney Raebiger (Rayan Philippe)
Substitution
Sargis Adamyan (Dejan Ljubičić)
Substitution
77
Luca Waldschmidt
Yellow Card
77
66
Niklas Tauer (Walid Ould-Chikh)
Substitution
Luca Waldschmidt (Tim Lemperle)
Substitution
66
Dejan Ljubičić
Goal
61
59
Levente Szabó (Johan Gómez)
Substitution
59
Leon Bell Bell (Fabio Di Michele Sanchez)
Substitution
Tim Lemperle
Goal
58
Dejan Ljubičić
Goal
34
Jan Thielmann
Yellow Card
30
Timo Hübers
Goal
25
Match Commentary
90′ + 4′
Vielen Dank! Wir sehen uns kommende Woche auf Schalke!
90′ + 3′
Das Spiel ist aus. Der erste Dreier is da für Gerhard Struber. Hochverdienter Sieg.
90′
Drei Minuten Nachspielzeit
88′
5:0
Goal for 1. FC Köln
Luca Waldschmidt
Jetzt erhöht dann auch Waldschmidt. Wieder einmal toll herausgespielt. Huseinbasic spielt den OFfensivspieler frei. Der Versuch wird aber noch abgefälscht.
86′
Substitution
Mathias Olesen
For Eric Martel
Martel geht vom Platz, Olesen kommt.
86′
Substitution
Steffen Tigges
For Damion Downs
Tigges für Downs.
85′
Substitution
Kevin Ehlers
For Jannis Nikolaou
Ein weiterer Wechsel der Eintracht.
85′
Substitution
Sidney Raebiger
For Rayan Philippe
Wechsel bei Braunschweig
85′
Mittlerweile kommen die Kölner auf 21 Abschlüsse!
81′
Waldschmidt bekommt eine weitere Chance. Nach der Ecke kommt der Offensivspieler zum Abschluss. Grill ist da.
80′
Fast das Eigentor! Ivanov schlägt eine Flanke von Maina knapp über die Kiste.
77′
Substitution
Sargis Adamyan
For Dejan Ljubičić
Der beste Mann verlässt den Platz.
77′
Yellow Card
Yellow Card for 1. FC Köln
Luca Waldschmidt
Waldschmidt verdient sich durch hartnäckiges Foulspiel die Karte.
74′
Downs setzt Waldschmidt mit einem tollen Pass ein. Der Stürmer verfehlt das Tor. Aber Downs hatte ohnehin im Abseits gestanden.
68′
Der FC schaltet hier bislang keinen Gang zurück. Die Kölner bleiben dran.
66′
Substitution
Niklas Tauer
For Walid Ould-Chikh
Tauber kommt für Ould-Chikh
66′
Braunschweig wechselt.
66′
Substitution
Luca Waldschmidt
For Tim Lemperle
Struber bringt Luca Waldschmidt.
65′
Martel versucht es auch einfach mal aus der Distanz. Der ging aber deutlich drüber!
63′
Da ist sie vielleicht die Leichtigkeit, die Struber gefordert, sich gewünscht hat. Das sieht richtig gut aus.
61′
2:0
Goal for 1. FC Köln
Dejan Ljubičić
Ljubicic leitet den Angriff selbst ein, gewinnt das entscheidende Duell. Nach Doppelpass ist der Österreicher durch und schiebt locker ein: 4:0!
60′
Da ist also das erste Stürmertor. Und dann auch noch ein sehr schönes. Wieder hat Ljubicic seine Aktien mit im Spiel.
59′
Substitution
Levente Szabó
For Johan Gómez
Gómez geht, Szabó kommt.
59′
Substitution
Leon Bell Bell
For Fabio Di Michele Sanchez
Erster Wechsel der Gäste.
58′
1:0
Goal for 1. FC Köln
Tim Lemperle
Toooor! Thielmann geht über die rechte Seite bringt eine tolle Flanke auf Lemperle, der die Kugel per Drop-Kick nimmt und perfekt vollendet.
56′
Downs!!!! Huseinbasic spielt den Stürmer von der linken Seite stark an. Der 19-Jährige sucht erst das Eins-gegen-eins und dann den Abschluss. Aus spitzem Winkel scheitert Downs
55′
Und wieder wird die Ecke von Maina gefährlich. Das sind gute Standards. Der Ball wird länger und länger. Huseinbasic verlängert auf Downs. Da fehlen ein paar Zentimeter.
53′
Da war der FC in der Hintermannschaft nicht gut sortiert. Pauli gewinnt den Ball und leitet den Konter ein. Ljubicic schickt Lemperle wieder mit einem tiefen Ball. Der Versuch wird geblockt. Ecke.
51′
Ecke Braunschweig. Thielmann gewinnt an der Strafraumgrenze einen Zweikampf. Der Braunschweiger hätte gern mehr als die Hereingabe. Kein Wunder, die wird nicht gefährlich.
49′
Pacarada nimmt sich ein Herz und versucht es aus der zweiten Reihe. Da fehlte nicht viel.
46′
Der Ball rollt wieder.
45′ + 1′
Halbzeit in Köln! Was für ein starker Auftritt der Geißböcke. Der FC dominiert einmal mehr eine erste Hälfte, nutzt seine Chancen durch Hübers und Ljubicic und führt absolut verdient. Das war gegen Elversberg und Sandhausen nicht anders. Mal sehen, wie es weitergeht! Bis gleich!
45′
Elfmeter oder nicht? Kaufmann ist plötzlich durch. Urbig geht ins Eins-gegen-eins und der Braunschweiger fällt. Schiedsrichter Jöllenbeck sagt schnell, dass es weitergeht.
45′
Die anschließende Ecke landet bei Lemperle. Der köpft Richtung linkes unteres Eck. Grill taucht ab.
44′
Wieder Ljubicic. Der Mittelfeldspieler umkurvt mehrere Akteure, zieht ab und zwingt Grill erneut zum Eingreifen.
43′
Der FC bleibt das dominante Team, setzt nach. Mal sehen, wie es mit der von Struber erhofften "Leichtigkeit" nach dem Wechsel so ist.
39′
Der FC ist in so ziemlich allen Belangen überlegen. 65 Prozent Ballbesitz, 8:2 Schüsse. 250 zu 120 Pässe. Das sieht richtig gut aus. Aber das hatten wir in der jüngeren Vergangenheit auch öfter.
37′
Das sieht doch sehr gut aus vom FC. Die Führung ist hoch verdient.
34′
4:0
Goal for 1. FC Köln
Dejan Ljubičić
Huseinbasic leitet den Angriff ein. Der Mittelfeldspieler setzt Maina ein, der nach einem Doppelpass mit Lemperle dann Dejan Ljubicic findet. Der bleibt cool. 2:0!
34′
Die Kölner bleiben nach dem Tor dran, pressen weiter.
33′
Der FC unterbindet die Konter von Braunschweig direkt. Die Eintracht hat momentan keine Chance, in den Torraum zu kommen
30′
Yellow Card
Yellow Card for 1. FC Köln
Jan Thielmann
Thielmann holt sich berechtigt den Karton ab.
30′
Thielmann holt sich den Gelben Karton ab.
25′
3:0
Goal for 1. FC Köln
Timo Hübers
Tooooor! Timo Hübers steht bei der Ecke von Maina genau richtig. Der Kapitän köpft ein.
24′
Freistoß für Braunschweig von der rechten Seite. Der Ball wird aber locker von Hübers geklärt.
20′
Das sieht richtig gut aus. Huseinbasic erobert den Ball unnd spielt wieder einen Vertikalpass auf Lemperle, der spielt wieder auf Downs. Der 19-Jährige sucht den Weg zur Grundlinie, ist aber offenbar auch darüber hinaus.
17′
Schade! Lemperle bekommt den Ball in einem Umschaltmoment. Mit einem Ballkontakt will der Angreifer auf Downs durchstecken. Nikolaou kommt noch gerade dazwischen. Da wäre Downs durch gewesen.
15′
Beim FC klappt viel auf der rechten Seite. Ljubicic bringt den nächsten Ball in den Strafraum. Beim Abschluss von Martel ist aber wieder ein Braunschweiger dazwischen.
14′
Ein Riesending! Thielmann erobert den Ball und spielt sich mit einem schicken Doppelpass mit Lemperle durch. Der lässt einen Ball passieren, Ljubicic nimmt sich ein Herz und zwingt Grill zu einer Glanzparade.
12′
Ein starker Beginn der Kölner. Der FC kommt wieder auf rund 65 Prozent Ballbesitz und schon auf drei Abschlüsse. Der letzte Pass kommt an vielen Stellen noch nicht an.
9′
Pacarada bringt von der rechten Seite einen Freistoß in die Box. Der Ball wird geklärt. Thielmann versucht es aus der zweiten Reihe. Gefährlich wird der Schuss aber nicht.
7′
Zum ersten Mal muss Urbig zugreifen. Ein Pass von Ould-Chickh landet im Zentrum bei Gomez. Der zieht auch aus knapp 11 Metern ab. Aber der Kölner Keeper ist da.
6′
Ljubicic holt sich da wieder einen Ball. Der Österreicher schickt Downs mit einem Vertikalpass in die Spitze. Die Flanke von Downs kommt nicht an.
2′
Und auch Braunschweig kommt zum ersten Abschluss. Einen Einwurf verlängert Bicakcic. Ould-Chikh fackelt nicht lange, legt die Kugel aber deutlich über die Kiste.
1′ + 40′
Ljubicic probiert es mal aus der zweiten Reihe. Doch die Kugel geht deutlich drüber.
1′
Erste dicke Chance für den FC. Ljubicic gewinnt auf der rechten Seite den Ball und geht Richtung Sechzehner. Der Österreicher passt zurück. Maina nimmt die Kugel direkt, Grill ist zur Stelle.
1′
Der Ball rollt



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Kölns Gegner

Zahlen und Fakten gegen Braunschweig

Ex-FC-Star Salih Özcan beim BVB vor dem Aus?

Salih Özcan im Trikot des BVB
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Ex-FC-Star Salih Özcan beim BVB vor dem Aus?

Steht Salih Özcan bei Borussia Dortmund vor dem Aus? Das Kölner Eigengewächs war im Sommer 2022 für rund 5,5 Millionen Euro zum BVB gewechselt. Doch in Dortmund ist die Konkurrenz wohl zu groß.

Am Freitagabend startet auch die Bundesliga in die neue Saison. Doch auch nach dem Auftakt kann es noch Kader-Veränderungen geben. Das Transferfenster schließt in einer guten Woche. Möglicherweise bahnt sich noch bei einem Ex-Kölner ein Wechsel an. Steht Salih Özcan bei Borussia Dortmund vor dem Aus?

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Mit Nuri Sahin hat bei Borussia Dortmund in dieser Saison bekanntlich ein neuer Trainer das Zepter übernommen. Der Ex-Profi soll den BVB wieder auf Spur bringen. Dabei ist der ehemalige türkische Nationalspieler überraschend klar in seinen Ansagen. So äußerte sich Sahin jetzt sehr deutlich zu dem Wechsel von Paris Brunner. Der U17-Weltmeister hatte lange mit dem BVB verhandelt, sich dann aber zu einem Wechsel zum AS Monaco entschieden. „Wir als Verein und ich als Trainer haben Paris eine klare Perspektive aufgezeigt. Aber wir müssen auch klar sagen, dass er sich mit Serhou Guirassy, Maximilian Beier, Sebastien Haller, Youssoufa Moukoko und unseren Flügelspielern messen muss. Da muss man in gewissen Phasen auch geduldig sein“, sagte der BVB-Coach und ergänzte: „Wir können niemandem etwas schenken, wir sind Borussia Dortmund, wir wollen hocherfolgreich sein.“

Sahin: „Die Jungs wissen um ihre Situation“

Ob Salih Özcan da noch ins Dortmunder Gebilde passt, ist zurzeit mehr als fraglich. Der Mittelfeldspieler war bekanntlich im Sommer 2022 für rund fünf Millionen Euro nach Dortmund gewechselt. Eine schwere Entscheidung für den gebürtigen Kölner. Für den BVB lief Özcan seitdem 70 Mal auf, stand auch mehr als 50 Mal in der Startelf. Und doch scheinen die Tage beim BVB gezählt. Denn mit der Verpflichtung von Pascal Groß haben die Borussen einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler verpflichtet. Und das, obwohl Dortmund auf dieser Position mit Spielern wie Emre Can, Marcel Sabitzer, Felix Nmecha oder dem jungen Talent Kjell Wätjen quantitativ sehr gut besetzt ist.

Auch deswegen stand Özcan in der 1. Runde des DFB-Pokals sowie im ersten Saisonspiel der Bundesliga noch nicht einmal im Kader. „Ich treffe sportliche Entscheidungen. Bei beiden war es eine“, sagte Sahin nach dem Pokalspiel in Bezug auf Özcans sowie Youssoufa Moukoukos Nicht-Berücksichtigungen. Das galt auch für das erste Ligaspiel gegen Frankfurt. Beide Spieler waren erneut nicht im Aufgebot.

Wie die „Ruhr Nachrichten“ berichten, habe es auch Gespräche mit Özcan gegeben. „Die Jungs wissen um ihre Situation“, sagte Sahin. Eine große Chance auf viel Einsatzzeit scheint es für Özcan also nicht mehr zu geben. Dem gebürtigen Kölner sollen dem Vernehmen nach auch sehr konkrete Angebote vorliegen – vor allem aus der Türkei. Im Juli war Özcan mit einigen Clubs aus Frankreich unter anderem Olympique Lyon in Verbindung gebracht worden. Doch Özcan selbst will sich beim BVB wohl durchbeißen. Das wird eine schwere Aufgabe. Und die Zeit rennt. Das Transferfenster schließt bekanntlich in wenigen Tagen. Allerdings gibt es noch eine Hintertür. Da der Transfermarkt in anderen Ländern später schließt – in der Türkei beispielsweise am 13. September – gibt es noch die Möglichkeit zu wechseln, wenn sich tatsächlich keine Einsatzzeit abzeichnet.

Linton Maina im Trikot des 1. FC Köln

Spiel im Free-TV

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

So will der FC punkten

Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Braunschweig

Kölns Anthony Ujah gegen Chengdong Zhang von Braunschweig im RheinEnergieStadion am 10. Dezember 2012
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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Braunschweig

Am Samstagabend steht für den FC das dritte Ligaspiel der Saison an. Eintracht Braunschweig ist zu Gast im RheinEnergieSTADION. Drei Punkte sind beim Spiel gegen den Tabellenachtzehnten das Ziel beim 1. FC Köln: Zahlen und Fakten zum Spiel gegen Braunschweig.

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen Braunschweig geschossen? Wer überträgt die Eintracht gegen den 1. FC Köln? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Eintracht Braunschweig.

Kölns Anthony Ujah gegen Chengdong Zhang von Braunschweig im RheinEnergieStadion am 10. Dezember 2012
Foto: Dennis Grombkowski / Getty Images: Kölns Anthony Ujah gegen Chengdong Zhang von Braunschweig im RheinEnergieStadion am 10. Dezember 2012

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Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und dem BTSV?

Insgesamt standen sich die beiden Teams in Pflichtspiel-Duellen gegenüber 52 Mal gegenüber. Der FC entschied 32 der Begegnungen für sich. Die Niedersachsen gewannen neun Partien, elf endeten jeweils unentschieden. Die Torbilanz spricht mit 115:55 klar für den FC.

Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln gegen Eintracht Braunschweig?

Am Samstagabend beginnt die Begegnung um 20:30 Uhr. Sport1 zeigt alle Topspiele der 2. Bundesliga am Samstagabend im Free-TV. Die Übertragung beginnt bereits um 19.30 Uhr. Das Duell wird aber auch auf Sky übertragen. Ebenso kann die Begegnung auch über SkyGO, onefootball und WOW im Stream oder im „FC Radio“ sowie dem Audiostream der Sportschau verfolgt werden.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen Braunschweig?

Der liegt bereits einige Jahre zurück. Der FC setzte sich zu Hause am 08.09.1979, dem fünften Spieltag der Bundesliga, 8:0 gegen Braunschweig durch. Torschützen waren damals Bernd Cullmann (7.), Yasuhiko Okudera (32.), Jürgen Willkomm (81.) sowie Holger Willmer (87.). Dieter Müller traf in der Begegnung ganze vier Mal das gegnerische Tor (47., 66., 78., 90.). Die 0:8-Niederlage war die zweithöchste in der Braunschweiger Vereinsgeschichte. Nur gegen Borussia Mönchengladbach verlor die Eintracht mit 0:10 in der Bundesliga-Saison 1984/85 höher.

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen den BTSV?

Im Februar 1977 unterlagen die Geißböcke in Braunschweig 4:2. Nachdem in der ersten Halbzeit Frank Holzer für Braunschweig traf, glich Roger van Gool in der 23. Minute zum 1:1 aus. Die Kölner konnten das Spiel allerdings nicht drehen. In der zweiten Halbzeit trafen für den BTSV Reiner Hollmann (66.) und Wolfgang Frank (61., 77.), der gleich zweimal einnetzte. Jürgen Glowacz verkürzte den Spielstand für den FC in der 85. Minute noch auf 4:2.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen die Eintracht?

Die meisten Treffer gegen Braunschweig erzielte Hannes Löhr mit 13 Toren im Kölner Dress. Nur zwei Tore weniger schoss Dieter Müller gegen die Eintracht. Auf Seiten der Niedersachsen steht Lothar Ulsaß mit sechs Treffern gegen die Kölner auf Platz eins.

Die Vereins-Bilanz

Auf der Seite der gewonnenen Titel hat der FC die Nase vor den Niedersachsen klar vorne. Braunschweig gewann nur einmal den Titel des Deutschen Meisters, Köln hingegen drei Mal. Bei den Geißböcken stehen allerdings noch weitere Gewinne auf dem Konto. Je viermal gewann der 1. FC Köln den DFB-Pokal und wurde Zweitliga-Meister, ein Titel als Amateurmeister steht ebenfalls auf Kölns Liste. Auch im internationalen Wettbewerb ist der Vergleich eindeutig. Die Eintracht spielte fünf Mal Champions League und 16 mal Europa League. Der FC nahm 17 Mal an Spielen der Champions League und 135 Mal an der Europa League teil, spielte sechs mal Europa Conference League und zwei Mal Conference League Qualifikation.

Schiedsrichter Bilanz

Die Partie des 1. FC Köln gegen Braunschweig leitet am Sonntag Dr. Mattthias Jöllenbeck. Der 37-Jährige pfiff in seiner Karriere bereits zehn Spiele des FC. neun davon in der ersten, eins in der zweiten Bundesliga. Davon gwannen die Geißböcke drei Spiele, verloren ebenfalls drei und spielten vier Remis. Unter anderem pfiff Brand das 5:0 von Mainz 05 gegen den 1. FC Köln im Oktober 2022. Die letzte Partie, in der der Schiedsrichter auf den FC stieß, war das Duell gegen Darmstadt 98 im April dieses Jahres. Das Spiel verloren die Kölner 0:2. Insgesamt verteilte Jöllenbeck in den zehn gepfiffenen Partien 18 Gelbe und eine Gelb-Rote Karte. Im Schnitt also 1,9 Verweise pro Spiel.

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