Zwar hat der FC den kompletten Fehlstart in die 2. Bundesliga verhindert, gegen die SV Elversberg haben die Kölner dennoch Punkte liegen gelassen. Auch, weil nicht alles rundlief beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen die SV Elversberg.
Vor dem Spiel hatte sich Gerhard Strubermehr Torgefahr, mehr Hunger gewünscht. Der Trainer war überzeugt davon, Punkte einzufahren. Wirklich zufrieden konnte Struber nicht sein mit der Leistung seines 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen die SV Elversberg.
Foto: Christof Koepsel/Getty Images
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Ein Punkt und 3:4 Tore stehen für den 1. FC Köln nach den ersten beiden Spieltagen der 2. Bundesliga auf dem Tableau – der FC ist bedenklich schwach in die neue Saison gestartet und steht somit bereits früh unter Druck. Dabei war Köln bei der SV Elversberg am Samstag die ersten 45 Minuten lang die bessere Mannschaft, dominierte den kleinsten Club der Liga nac Belieben, ließ den Gegner auch nicht ins Spiel kommen, auf der anderen Seite aber einmal mehr einige Chancen liegen und spielte das spielerische Übergewicht nicht clever genug aus. Zwar gelang Köln im ersten Abschnitt die Führung, doch die reichte nicht.
Offensive mal wieder zu harmlos, Defensive mit zu vielen Fehlern
Denn Elversberg schlug durch zwei Joker-Treffer zurück, war phasenweise dem dritten Tor näher als die Kölner dem Ausgleich. Auch, weil die Geißböcke in der Offensive lange nicht mehr stattfanden und sich in der Defensive erstaunliche, aber auch erstaunlich viele Fehler leisteten. Dementsprechend fallen die meisten Noten auch alles andere als gut aus.
So bewerten wir die FC-Profis gegen die SV Elversberg
Bekam im ersten Abschnitt wenig zu tun. Den Flachschuss von Schnellbacher hielt er souverän. Bei den beiden Gegentreffer machtlos. Rettete dann ganz stark gegen Gerezgiher.
Besserer Auftritt als noch gegen den HSV. Allerdings auch an diesem Wochenende nicht komplett überzeugend. Wurde in der Defensive lange nicht gefordert und konnte so in die Offensive investieren. Wirklich viel kam dabei aber auch nicht rum.
Gewohnt souverän im Zweikampfverhalten sowie im Spielaufbau. Rettete nach einem erschreckenden Ballverlust von Pacarada in letzter Sekunde. Bekam sonst einiges auf die Schlappen. Glich gegen drei Spieler mit einem starken Kopfball aus.
Startete mit einem Wackler gegen Schnellbacher in die erste Halbzeit, ließ den Stürmer zum Ende des ersten Abschnitts erneut zum Abschluss kommen. Hätte vor dem Ausgleich besser klären müssen, leitete so den Ausgleich ein. Verlor anschließend einen weiteren wichtigen Zweikampf im Mittelfeld und holte sich Gelb ab.
Sein abenteuerlicher Ballverlust in der Vorwärtsbewegung hätte bitter bestraft werden müssen – Hübers bügelte aus. Sah auch beim Ausgleich alles andere als gut aus. Ging viel zu zaghaft in die Zweikämpfe, klärte nicht, als er die Chance dazu hatte. Immerhin bereitete der Linksverteidiger den Ausgleich vor.
Ackerte in der Defensive viel, hielt das Mittelfeld im ersten Abschnitt dicht. Leitete zudem die Kölner Führung ein. Überzeugte einmal mehr mit der größten Laufleistung und der besten Zweikampfquote. Muss dennoch mehr in die Offensive investieren.
War vor allem im ersten Abschnitt ein Aktivposten. Lief neben Eric Martel am meisten. Zeigt sich schon verbessert zur Vorsaisson, dennoch fehlt dem Österreicher auch weiterhin der letzte Punch.
Starker Auftritt des Mittelfeldspielers. Leitete zahlreiche Kölner Angriffe stark ein. Legte die Kugel bei der Führung ganz überlegt neben den Pfosten. Hätte auch das 2:1 für Downs aufgelegt, der vergab aber.
Absoluter Aktivposten in den ersten 45 Minuten. War eigentlich überall zu finden, ohne allerdings für die großen Höhepunkte zu sorgen. Maina fehlen nach wie vor Konsequenz und Torgefahr vor dem gegnerischen Kasten. In den ersten 45 Minuten noch überall, nach dem Wechsel komplett abgetaucht.
Startete ähnlich wie gegen den HSV sehr engagiert, aber auch mit einer vergebenen Chance. Legte dann aber schick mit der Hacke auf Huseinbasic zur Kölner Führung ab. Muss mehr aus seiner Veranlagung, seinen Ideen machen.
Hätte schon nach wenigen Minuten treffen müssen. War dann lange kein Faktor. Bis Huseinbasic einen perfekten Ball spielte. Den muss Downs machen.
In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.
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Der FC hat die passende Reaktion auf die 1:2-Niederlage gegen den Hamburger SV in der Vorwoche verpasst. Der 1. FC Köln kommt bei der SV Elversberg nicht über ein 2:2 hinaus.
Der FC wartet weiterhin in der 2. Bundesliga auf den ersten Saisonsieg. Der 1. FC Köln kommt bei der SV Elversberg nicht über ein 2:2 hinaus. Und das, obwohl die Kölner im ersten Abschnitt die dominierende Mannschaft waren. Doch die Führung von Denis Huseinbasic (22.) drehten Fisnik Asllani (46.) und Frederik Schmahl (62.). Kurz vor Spielende glich Timo Hübers (84.) aus.
Timo Hübers geht zum Kopfball/Archivfoto
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Eigentlich hatte FC-Trainer Gerhard Struber keine großen Veränderungen zum HSV-Spiel angekündigt, zu Beginn standen in Elversberg dennoch zwei neue Spieler in der Afangsformation. Für Julian Pauli startete Dominique Heintz, für Luca Waldschmidt begann zunächst Linton Maina, der in der Vorwoche mit dem 1:2-Anschlusstreffer eine Bewerbung abgegeben hatte. Der Kölner Coach hatte auch die mangelnde Torausbeute moniert und betont, dass man mehr Torhunger, mehr Gier vor dem gegnerischen Tor entwickeln wolle. So richtig gelingen wollte das aber zunächst nicht. Jan Thielmann schickte Dejan Ljubicic über die linke Seite in die Box, der Österreicher legte zurück auf Tim Lemperle, der den Ball nicht richtig traf, anschließend brachte Maina die Flanke in den Sechzehner und Damion Downs war offensichtlich zu überrascht (5.). Auf der anderen Seite nutzte Luca Schnellbacher einen Fehler von Heintz, doch Jobas Urbig war zur Stelle (6.).
Huseinbasic trifft überlegt
Köln mühte sich wie schon gegen den HSV, allerdings in der Anfangsphase auch mit ähnlichem Erfolg. Erst ein Doppelpass zwischen Ljubicic und Maina brachte ein wenig Gefahr, doch der Außenbahnspieler schoss aus spitzem Winkel den gegnerischen Torwart an (15.). Der Gastgeber kam dagegen so gut wie gar nicht in Umschaltmomente. Bis Leart Pacarada einen Ball in der Vorwärtsbewegung verlor, Hübers fing den Pass von Schnellbacher in letzter Sekunde noch ab (19.). Auf der anderen Seite wurden die Kölner zielstrebiger. Eric Martel spielte Lemperle von der linken Seite frei, der legte mit der Hacke ab auf Huseinbasic und der Mittelfeldspieler legte die Kugel neben den rechten Pfosten (22.). Köln gab weiterhin den Ton an und ließ weiterhin wenig zu. Erneut spielte Lemperle den Torschützen Huseinbasic frei, doch der Versuch wurde geblockt (38.). Unmittelbar vor der Pause landete ein langer Ball etwas glücklich bei Ljubicic, der das Leder aber über das Tor jagte (45.). In der Nachspielzeit kam auch Schnellbacher zu seinem zweiten Abschluss, mit ähnlichem Erfolg.
Uth erneut verletzt vom Platz
SV-Trainer Horst Steffen wechselte zur Halbzeit doppelt und die Veränderung zeigte direkt Wirkung. Weder Pacarada noch Heintz konnten einen eigentlich harmlosen Ball entscheidend klären, Robin Fellhauer steckte durch auf den gerade eingewechselten Fisnik Asllani, der zum Ausgleich einschob (46.). Der Gastgeber war nun da, wollte mehr. Elias Baum brachte die Kugel von der linken Seite flach vors Tor, der Ball landete bei Manuel Feil, Pacarada warf sich gerade noch dazwischen (52.). Nachdem Downs im Eins-gegen-eins an SV-Keeper Nicolas Kristof noch scheiterte, traf Elversberg erneut. Feil hebelte die Kölner Hintermannschaft mit einem Lupfer auf Asllani aus, der legte quer auf Frederik Schmahl: 2:1 (62.). Filimon Gerezgiher hätte erhöhen können, aber Urbig rettete stark (63.).
Struber brachte mit Mark Uth den großen Hoffnungsträger, doch die Hoffnung fand ein schnelles Ende. Nur fünf Minuten nach der Einwechslung musste der Kölner wieder verletzt vom Platz. Für Uth kam Luca Waldschmidt. Der Angreifer gab auch umgehend einen Distanzschuss ab, zuvor wurde aber eine Abseitssituation gepfiffen. Struber wechselte erneut, brachte mit Steffen Tigges und Florian Dietz zwei weitere Stürmer. Allerdings hatten die Kölner den Faden zu diesem Zeitpunkt bereits komplett verloren. Elversberg war dem dritten Treffer näher. So musste eine Standardsituation herhalten. Bei einer Ecke von Pacarada setzte sich Timo Hübers gegen drei Gegenspieler durch und köpfte zum 2:2 ein (84.). Der FC warf noch einmal alles nach vorne. Unter anderem rettete Kristof nach einem Kopfball von Waldschmidt (90.+2). Der entscheidende Treffer wollte Köln nicht mehr gelingen. Am kommenden Sonntag ist der FC in der ersten Runde des Pokals zu Gast beim SV Sandhausen.
Für den FC steht nun auch das erste Auswärtsspiel auf dem Spielplan. Und im Vergleich zur Vorwoche gibt es zwei Veränderungen. Das ist die Startelf des 1. FC Köln gegen Elversberg.
Eigentlich hatte FC-Trainer Gerhard Struber keine großen Veränderungen angekündigt. Doch es gibt zwei Wechsel im Vergleich zur Vorwoche. Das ist die Startelf des 1. FC Köln gegen Elversberg.
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Unter der Woche hatte Gerhard Struber noch betont, dass es bei seiner Startaufstellung keinen großen Grund für Wechsel in der Begegnung gegen Elversberg im Vergleich zum Saisonauftakt gegen den HSV geben müsse. Wenn überhaupt würde man an kleineren Stellschrauben drehen. Nun gibt es allerdings doch zwei Wechsel. So startet Dominique Heintz in der Anfangsformation. Julian Pauli, der ein ordentliches Debüt in der vergangenen Woche feierte, allerdings auch am zweiten Gegentreffer nicht schuldlos war, sitzt zunächst auf der Bank. Heintz bildet also das Innenverteidiger-Duo mit Timo Hübers, neben den beiden Außenverteidigern Leart Pacarada und Jan Thielmann.
Doppelspitze mit Lemperle und Downs
Auch in der Offensive gibt es einen Wechsel. Für den in der vergangenen Woche schwach spielenden Luca Waldschmidt beginnt zunächst Linton Maina. Der Offensivspieler hatte wenige Minuten nach seiner Einwechslung den Anschlusstreffer erzielt. Im Sturm starten erneut Damion Downs und Tim Lemperle. Im Zentrum spielen wie in der Vorwoche Eric Martel, Denis Huseinbasic und Dejan Ljubicic.
Am Samstag kommt es für den 1. FC Köln zum ersten Auswärtsspiel der aktuellen Saison. Der FC trifft auf die SV Elversberg. Die Unterschiede der beiden Clubs könnten nicht größer sein. Der beschauliche Club Elversberg tritt an gegen den 1. FC Köln: Zahlen und Fakten zum Spiel gegen Elversberg.
Die Bilanz, der Marktwertvergleich, die Vereinserfolge – und wie sieht es im Mitgliedervergleich aus? Wer überträgt Elversberg gegen den 1. FC Köln? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Elversberg.
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Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln der SV Elversberg?
Wirklich viel gibt es nicht zu berichten. Die beiden Clubs trafen bisher in Pflichtspielen noch nie aufeinander. Einzig im Testspiel zum Abschluss des Trainingslagers in Donaueschingen 2021 spielten die beiden Mannschaften gegeneinander. Im letzten Testspiel des Trainingslagers gewann der FC gegen Elversberg in Bad Dürrheim 2:1. Durch Tore von Kingsley Ehizibue (28. Minute) und Anthony Modeste (43.) siegten die Geißböcke, nachdem sie zunächst durch einen Treffer von Nico Karger (14. Minute) in Rückstand gegangen waren.
Wer überträgt die Begegnung des 1. FC Köln gegen Elversberg?
Das Spiel beginnt am Samstag um 13 Uhr und wird von Sky übertragen. Auch bei SkyGo und „onefootball“ ist das Duell zu sehen. Die Highlights des Spiels sind unter anderem in der Sportschau zu sehen.
Wie sehen die Marktwertunterschiede aus?
Der Kaderwert der Kölner beläuft sich laut transfermarkt.de auf 70.2 Millionen Euro, der der Gastgeber liegt bei lediglich 13.65 Millionen. Somit ist der Kölner Kader rund fünf Mal so wertvoll. Im Einzelspielervergleich reiht sich der Mittelfeldspieler Semih Sahin (1.8 Millionen Euro) als höchst bewerteter Elversberger hinter 15 wertvolleren FC-Spielern ein. Eric Martel ist mit 7.5 Millionen Euro Marktwert der wertvollste Kölner und der wertvollste Spieler der 2. Liga.
Welche Erfolge können die Vereine aufweisen?
Die SV Elversberg stieg in der Saison 2023/24 erstmals in der Vereinsgeschichte in die 2. Bundesliga auf und konnte die Liga in der vergangenen Saison halten, nachdem sie nur zwei Jahre zuvor noch in der 4. Liga spielte. Der 1907 gegründete Verein wurde einmal Deutscher Drittligameister, zweimal Meister der Regionalliga Südwest und achtmal Landespokal-Saarland Sieger. Der FC hingegen wurde zweimal Westdeutscher Pokalsieger, viermal Deutscher Zweitligameister, gewann viermal den DFB-Pokal und wurde dreimal Deutscher Meister. Fun Fakt: Elversbergs heutiger Trainer Horst Steffen schoss 1988 sein erstes Profi-Tor in der Bundesliga für Uerdingen gegen den 1. FC Köln. Das Duell endete damals 1:1-Unentschieden.
Welche Mitgliederzahlen haben die Vereine?
Die SV Elversberg aus der saarländischen Gemeinde im Landkreis Neunkirchen kommt Stand 2023 auf eine Mitgliederzahl von 2.600. Die Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde fasst 10.000 Zuschauer, also fünf mal weniger, als die Heimstätte der Geißböcke. Die Kölner stehen mit 135.000 Mitgliedern (Stand Januar 2024) im deutschlandweiten Vergleich hingegen auf Platz vier hinter Schalke 04, Dortmund und dem FC Bayern München.
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Nach der Niederlage gegen den HSV will Gerhard Struber in Elversberg punkten. Dafür sollen jedoch nur einige Stellschrauben gedreht werden beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Elversberg spielen.
Am Samstag geht es für den FC im ersten Auswärtsspiel der Saison ins beschauliche Elversberg. Den Geißböcken fehlen weiterhin wichtige Spieler im Kader. FC-Trainer Gerhard Struber war mit der Leistung seiner Mannschaft gegen Hamburg grundsätzlich zufrieden und kündigte nur kleine Veränderungen an beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Elversberg spielen.
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Nach dem emotionsgeladenen Kracher-Duell zum Auftakt gegen den Hamburger SV ist der 1. FC Köln am Samstag zu Gast beim kleinsten Verein der Liga, der SV Elversberg. Sowohl im Bezug auf die Kaderwerte als auch die Vereinsgröße stehen sich David und Goliath gegenüber. Dennoch weiß FC-Trainer Gerhard Struber Elversberg einzuordnen: „Wir wissen, dass es ein Gegner ist, der schon daheim gegen große Gegner gewinnen konnte.“ Die SV definiere sich sehr stark über Spielbesitz und ähnele in dem Punkt dem HSV. Große Veränderungen will der Coach fürs Wochenende bei der Startelf allerdings nicht vornehmen: „Vielleicht drehen wir an der einen oder anderen Schraube. Der Kader genießt großes Vertrauen. Wir sind nicht unter Zugzwang, etwas zu verändern.“
Nur wenige Stellschrauben werden verändert
Eine Stellschraube könnte Mark Uth werden, der bekanntlich in der vergangenen Woche bei der U21 aushalf. „Mark Uth ist tatsächlich jetzt spielfähig. Wie lange das jetzt tatsächlich sein wird, werden wir sehen“, sagte Struber. „Er ist auf jeden Fall fit genug, um Spielzeit zu bekommen.“ In der Startelf wird der Kölner aber wohl noch nicht auflaufen. Wie berichtet hatte Uth die Vorbereitung individuell bestritten. Der gebürtige Kölner sollte auf Grund seiner Verletzungshistorie behutsam an die Mannschaft herangeführt werden.
Wird Uth zur Option?
Leart Pacarada wird wohl für den verletzten Max Finkgräfe auf der linken Seite starten. Das größte Fragezeichen der vergangenen Woche, wer neben Timo Hübers den zweiten Innenverteidigerposten übernimmt, dürfte gegen Elversberg nur ein kleines sein. Nach einer ordentlichen Leistung von Julian Pauli wird Struber das Vertrauen in den Youngster wohl nicht erschüttern und dem 19-Jährigen erneut den Vorzug vor Routinier Dominique Heintz geben. Ob Jan Thielmann die Defensive neben dem gesetzten Timo Hübers als rechter Verteidiger komplettieren wird, kann man in Frage stellen. Thielmann machte im Duell gegen den HSV in der Abwehr keine gute Figur, war an beiden Gegentoren der Hamburger nicht unschuldig, wird aber wohl erneut den Vorzug vor Rasmus Carstensen erhalten.
Wie in den Vorbereitungsspielen und schon gegen den HSV am vergangenen Freitag, wird Struber wohl auf einen Sechser setzen. Eric Martel ist auf dieser Position gesetzt. Die flache Raute, die der Trainer bevorzugt wird aufgefüllt mit Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic, die das Zentrum dicht halten, gleichzeitig aber für offenive Akzente sorgen sollen. Vor den beiden wird wohl Luca Waldschmidt zum Einsatz kommen. Der ehemalige Nationalspieler erwischte gegen den HSV nicht seinen besten Tag, wurde bereits nach einer knappen Stunde ausgewechselt. Eine Alternative wäre eben Uth. Der Porzer wird aber wohl nicht von Anfang an spielen. In der Offensive setzt Struber voraussichtlich wieder auf eine Doppelspitze. Vermutlich vertraut der Kölner Coach auch gegen Elversberg Tim Lemperle und Damion Downs.
Am zweiten Spieltag der Saison 24/25 kommt es am Samstag zum Duell des 1. FC Köln gegen die SV Elversberg. Beide Team könnten kaum unterschiedlicher sein. Traditionsclub und Ex-Bundesligist trifft auf kleinen Aufbauverein. Dennoch keine leichte Aufgabe für den 1. FC Köln: Wer überträgt den FC gegen Elversberg?
Bei der 1:2-Niederlage gegen den Hamburger SV trat der FC sehr dominant auf, war das bessere Team. Am Ende stand Köln aber mit leeren Händen da. Auch, weil das Offensivspiel lahmte. Eine Option wäre ein zweiter Sechser beim 1. FC Köln: Braucht der FC die Doppelsechs?
Auch wenn die Kölner gegen den HSV auf zahlreiche Chancen und Abschlüsse kamen, im Endeffekt fehlte es an der Vorwärtsbewegung beim 1. FC Köln: Braucht der FC die Doppelsechs?
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Die vergangene Saison war noch keine zwei Monate alt, da wartete der damalige FC-Trainer Steffen Baumgart mit einer Überraschung auf. Sowohl gegen den VfB Stuttgart als auch gegen Bayer Leverkusen entschied sich der Coach gegen eine Doppelsechs, dafür aber zu einer Doppelspitze. Ungewohnt für Baumgart. Denn der Trainer ließ bis dato fast ausschließlich mit einem Angreifer, dafür aber mit zwei Sechsern agieren. Ganze vier Mal hatte Baumgart in der Spielzeit zuvor die Variante mit zwei Stürmern gewählt, nun also stellte der Coach, der nicht gerade als wankelmutig gilt, dem man sogar eine gewisse Sturheit in Sachen Taktik und Ausrichtung unterstellt, um. Der Plan scheiterte. Beide Spiele gingen verloren, der FC rutschte tiefer in die Krise, auch wenn Punkte gegen die beiden Bundesliga-Top-Teams ohnehin eher unwahrscheinlich waren.
Struber setzt im Angriff auf die Doppelspitze
Das Experiment wurde wieder in die Schublade gepackt und nur noch zu besonderen Anlässen erneut herausgeholt. Auch Timo Schultz ließ mit zwei Spitzen spielen, allerdings gemeinsam mit der Doppelsechs, ohne Zehner. So richtig passte die Formation aber auch bei dem Ostfriesen nicht. Drei Punkte fuhren die Kölner im 4-4-2 mit Doppelsechs ein. Zu wenig. Und so wirkt die taktische Ausrichtung von Gerhard Struber dann doch ein wenig wie Neuland. Vor allem aber scheint sie logisch und angesichts der neuen Rolle in Liga zwei folgerichtig: Der FC gilt in der 2. Liga als einer der Topfavoriten, hat bekanntlich den wertvollsten Kader, die besten Individualspieler, wird sich über Ballbesitz definieren müssen und sollte demnach offensiver auftreten, das Spiel machen. Die Wahl einer Doppelspitze scheint also eine konsequente zu sein, die auch in den Testspielen gut funktioniert hat.
Und doch wirft gerade der Auftritt im ersten Pflichtspiel gegen den Hamburger SV einige Fragen auf. Und gleich mehrere. Die mangelnde Chancenverwertung zum Beispiel. Der FC kam auf 26, Abschlüsse, brachte 27 Flanken und hatte einen xGoals-Wert von 3,3 – auf der Anzeigetafel stand aber nur ein Treffer. Die Doppelspitze der Kölner trat höchst unterschiedlich auf. Tim Lemperle war extrem agil, spielte gerade in der Anfangsphase einige gefährliche Pässe, die unter anderem Denis Huseinbasic und Dejan Ljubicic hätten verwerten müssen. Auf der anderen Seite vergab das Eigengewächs aber selbst ebenfalls einige Hochkaräter. Damion Downs fand dagegen nicht so wirklich statt, war kein Faktor in der Kölner Offensive. Auch als Struber in der Offensive wechselte, wurde Köln nicht wirklich viel zwingender. Ein alt bekanntes Problem.
Braucht der FC einen spielerischen Sechser?
Ebenso fiel aber auf, dass der FC seine Probleme hatte, das Spiel gegen einen tief stehenden Gegner aus der Defensive anzutreiben. Eric Martel ist bekanntlich stark in den Zweikämpfen, absolviert ein extrem hohes Laufpensum. Gegen den HSV waren es fast 13 Kilometer, aus der gesamten Liga lief einzig Dejan Ljubicic mehr. Dem Kapitän der U21-Nationalmannschaft fehlt es aber an kreativen Ideen, aber auch an den spielerischen Mitteln, wenn es in die Offensive geht. Das war auch in der vergangenen Spielzeit schon auffallend. Gerade gegen die defensiv agierenden, verteidigenden Mannschaften könnte ein weiterer Sechser, ein spielerisch stärkerer Mittelfeldspieler helfen. Gerade, wenn es darum geht, mit Pässen in die Tiefe oder Steckpässen, die gegnerische Abwehr auszuhebeln.
Diese Aufgabe erfüllten in der Vergangenheit Ljubicic und Denis Huseinbasic. Beide standen auch gegen den HSV in der Startformation und sollten es ebenso in Elversberg. Doch in der aktuellen Formation agieren die beiden Profis eher auf den Halbpositionen – zumal der FC das Flügelspiel über die Außenverteidiger antreiben will. In der Offensive sah das gerade bei Jan Thielmann sehr gut aus. Der Kölner Youngster hatte seine Probleme dagegen in der Defensive. So oder so kündigte Struber an, dass es im Endeffekt ums Toreschießen ginge. Man müsse eine gewisse Gier entwickeln – auch, wenn es gegen einen tief stehenden Gegner gehe.
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Mit dem 1:2 gegen den Hamburger SV ist der FC denkbar schlecht in die neue Spielzeit gestartet. Nun benötigen die Geißböcke Punkte, um einen Fehlstart zu vermeiden. Und Gerhard Struber hat einen klaren Plan für seinen 1. FC Köln: So will der FC bei der SV Elversberg punkten.
Nach der Auftaktniederlage gegen Hamburg braucht es Zähler für den 1. FC Köln: So will der FC bei der SV Elversberg punkten.
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Wirklich viele Erfahrungswerte gibt es für den 1. FC Köln mit Spielen gegen die SV Elversberg wahrlich nicht. Erst einmal trafen die Teams aufeinander. Das vor drei Jahren – im Sommer 2021 setzte sich Köln 2:1 gegen den damaligen Viertligisten durch, die FC-Tore erzielten Kingsley Ehizibue und Anthony Modeste. Beide sind bekanntlich nicht mehr beim FC. Es gab aber durchaus Spieler, die heute noch für Köln kicken. Timo Hübers, Dejan Ljubicic oder Tim Lemperle zum Beispiel. Allerdings fand das Spiel im Rahmen des Trainingslagers in Donaueschingen statt. Die Erfahrung, im kleinsten Stadion der 2. Bundesliga zu spielen, gibt es nur bei den Leih-Rückkehrern Lemperle und Jonas Urbig. Und das sind keine besonders guten Erinnerungen. In Elversberg spielten die beiden Eigengewächse mit Fürth 1:1, das Heimspiel ging sogar 1:4 verloren.
Struber: „Wir müssen das Lenkrad in der Hand haben“
Wohlgemerkt gegen die Mannschaft, die viele Experten vor der vergangenen Saison als sicheren Abstiegskandidaten abgeschrieben hatten. Kein Wunder, Elversberg hat nicht nur das kleinste Stadion der Liga. Der Club aus dem Saarland hat rund 2500 Mitglieder, einen Kaderwert von 13,5 Millionen Euro und einen Heimatort, der weniger Einwohner aufweist, als das eigene Stadion Plätze hat. Dass Elversberg nach dem Durchmarsch von Liga vier in die 2. Bundesliga die Klasse halten würde, hatte wahrlich nicht jeder auf dem Zettel. „Der Gegner bringt viel mit, hat auch spielerisch sehr gute Leistungen gezeigt. Wir wissen, dass es ein Gegner ist, der schon daheim gegen große Gegner gewinnen konnte und sich sehr stark über Spielbesitz definiert“, sagte Gerhard Struber. „Das ähnelt dem HSV. Wir müssen das Lenkrad in der Hand haben.“
Das Lenkrad hatte der FC auch gegen den HSV in der Hand, in die Erfolgsspur fanden die Kölner gegen die Mannschaft von Steffen Baumgart dennoch viel zu selten. Zwar dominierte Köln die Begegnung, kam in nahezu allen Statistiken auf einen besseren Wert, nur eben auf der Anzeigetafel stand ein 1:2. Und das kam nicht von ungefähr. Der FC ging viel zu fahrlässig mit den wenigen guten Chancen um. Doch alleine nach dem xGoals-Wert von 3,3 hätte Köln aus jenen Möglichkeiten durchaus drei Tore erzielen können, wenn nicht sogar müssen. Auch deswegen gibt Struber eine ganz klare Marschroute für die Begegnung gegen Elversberg vor. „Wir wollen alles investieren. Wir müssen schnell ans Tore schießen kommen“, sagt Struber und zwar, in dem Moment, in dem der Schiedsrichter das Spiel anpfeife. „Wir sind in der Verantwortung, eine Leistung zu bringen, die die Wahrscheinlichkeit ins Unermessliche treibt, drei Punkte mitzunehmen.“
Der FC will in der Offensive punkten
Soll heißen: Struber will mit dem FC ein Offensivfeuerwerk abbrennen, den Abschluss suchen, den Erfolg erzwingen. Das erwartet auch der gegnerische Trainer. „Man sieht auch den Plan der Kölner, dass sie mit Wucht agieren wollen“, sagte Horst Steffen am Donnerstag und nahm Bezug auf das HSV-Duell. „Sie haben ein dominantes Spiel hinbekommen. Bis zum Schluss hatte ich das Gefühl, dass die Kölner am Drücker waren. Sie sind athletisch auf einem guten Level und stark im Pressing“, weiß der SV-Coach. Elversberg kam im Duell gegen den 1. FC Magdeburg nicht über ein Remis hinaus. „Die Mannschaft hat gekämpft, sich reingeschmissen und war läuferisch sehr gut unterwegs“, sagt Steffen. „Ich bin zuversichtlich, dass die Jungs auf das, was sie gezeigt haben, aufbauen und sich noch steigern werden.“
Für den FC ist ein Sieg schon ein kleines Muss. Auch wenn Struber betonte, dass der FC eben als FC per sé unter Druck stünde. Eine zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel wäre mehr als nur ein klassischer Fehlstart für die von Horst Steffen betitelte „Top-Mannschaft der Liga“. „Wir wollen investieren, inhaltlich an unsere Leistung anschließen und den nächsten Schritt setzen. Dann ist das Ergebnis höchstwahrscheinlich ein anderes“, sagte Struber. „Zu Hause ist es teilweise schon in eine sehr gute Richtung gegangen. Jetzt heißt es, das Ergebnis in eine Richtung zu bringen, damit wir mit einem guten Gefühl von Elversberg nach Köln zurückfahren.“ Es gab sicherlich schon einfachere Aufgaben für den FC, aber eben auch definitiv schon schwerere.
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Nur noch wenige Personalfragen sind beim FC nach wie vor offen. Während der Kader weistestgehend steht, stellt sich die Frage beim 1. FC Köln: Wie ist der Stand bei Dejan Ljubicic? Eine Tendenz gab Thomas Kessler ab.
Der Kader ist weitestgehend fest, doch es gibt auch noch offene Fragen bei den Geißböcken. Unter anderem die nach Kölns Torhüter Marvin Schwäbe sowie nach dem Mittelfeldspieler des 1. FC Köln: Wie ist der Stand bei Dejan Ljubicic?
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Das mit dem Treuebekenntnis ist beim 1. FC Köln dieser Tage so eine Sache. Noch vor wenigen Wochen gab es fast täglich eine Meldung über den Verbleib eines potenziellen Stammspielers, Leistungsträgers. Meist Spieler, die schon längst ab-, mehr weggeschrieben waren. Hier ein Angebot aus Italien, dort eins aus England – doch die meisten Spieler blieben beim FC. Bei Dejan Ljubicic ist die Sache eine andere. Der Mittelfeldspieler hatte schon im vergangenen Sommer den Wunsch offenbart, den FC verlassen zu dürfen. Der VfL Wolfsburg war mit dem Österreicher in Kontakt getreten. Bekanntlich wurde aus dem Wechsel nichts. Ljubicic blieb, fand nicht zu seine Form. Nun, ein Jahr später, wird erneut über einen Abgang des Mittelfeldspielers spekuliert. Unter anderem soll Leeds United an Ljubicic interessiert sein, dem FC für den 26-Jährigen auch ein Angebot in Höhe von rund vier Millionen Euro unterbreitet haben.
Ljubicic: „Gerüchte gehören im Fußball dazu“
Sich zum FC bekennen wollte Ljubicic bis heute nicht. In einem „Interview“ mit dem Express vermied der Mittelfeldspieler ein sicheres Treuebekenntnis, nun in einem Interview mit „90Minuten“ ebenfalls. „Gerüchte gehören dazu im Fußball. Aber ich beschäftige mich gar nicht damit. Ich bin hier in Köln, wo ich wieder gute Leistungen zeigen möchte“, sagte Ljubicic auf den Hinweis, dass es ja immer wieder Gerüchte über einen möglichen Wechsel geben würde. „Ich will den Leuten zeigen, ‚Dejan spielt wieder guten Power-Fußball‘, was mich in den letzten Jahren ausgezeichnet hat.“ Ljubicic wies auch daraufhin, dass das letzte Jahr alles andere als gut für ihn gelaufen ist. „Es gab ein paar private Themen, die nicht einfach für mich waren. Dadurch habe ich die Lust am Fußball verloren, war oft krank und bin nicht in den Rhythmus gekommen.“
Zwar will es Ljubicic seinen Zweiflern zeigen, dass der Mittelfeldspieler aber auch beim FC bleibt, ist nach wie vor nicht ganz sicher. Zumal Ljubicic in der Vergangenheit darauf hinwies, dass er sich durchaus internationalen Fußball in seiner Karriere vorstellen könne. Den wird es in Köln bekanntlich vorerst nicht geben. Beim FC hat man wiederum keine Sorge vor einem Wechsel des Mittelfeldspielers. „Ich habe keine Angst, dass Dejo uns noch verlässt. Ich fand seine Leistung gegen den HSV sehr ansprechend. Man hat gesehen, dass er deutlich im Aufwärtstrend ist“, sagte Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung auf der Pressekonferenz am Donnerstag. „Er fühlt sich wohl. Am Ende des Tages haben wir sogar ein österreichisches Trainerteam um ihn herum gebaut. Damit ihm auch an nichts fehlt.“
Ljubicic: „Das will man so schnell wie möglich vergessen machen“
Tatsächlich arbeitete Ljubicic bereits mit Assistenztrainer Thomas Hickersberger einst zusammen. Das Verhältnis zu Cheftrainer Gerhard Struber scheint ebenfalls zu passen. „Er bringt sehr viel mit. Die Philosophie, wie er Fußball spielen lassen will, gefällt uns allen in der Mannschaft“, sagte Ljubicic. „Das ist Power-Fußball nach vorne. Unter ihm wird viel Pressing gespielt, der Gegner soll früh unter Druck gesetzt werden. Von ihm und seinem Co-Trainer (Anm. d. Red. Thomas Hickersberger) können wir einiges lernen. Deshalb bin ich froh, dass sie hier sind.“ Und es ist ein Gegensatz zur vergangenen Spielzeit, die nicht spurlos an Ljubicic vorbei gegangen ist. „Es nimmt einen auf jeden Fall mit, gerade wenn man zuvor so erfolgreiche Jahre hatte. In der Saison davor habe ich mit dem 1. FC Köln international gespielt und dann läuft es gar nicht und man steigt ab“, sagte Ljubicic. „Das will man so schnell wie möglich vergessen machen.“
Und dennoch bleibt unterm Strich die Sorge, der Spieler könne den FC doch noch verlassen. Angeblich will Leeds noch einmal nachbessern. Zuletzt war es in der englischen Presse aber ruhiger um Gerüchte um den Mittelfeldspieler geworden. Ob das aber ein Beleg für einen möglichen Verbleib bei den Kölnern ist, ist offen. „Zum Glück kriegt man im Fußball – und im Leben immer neue Chancen. Deswegen konzentriere ich mich auf die neue Saison. Wir wollen erfolgreichen Fußball spielen und so viele Siege wie möglich einfahren.“ Wie lange bleibt ohnehin offen, denn der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft im kommenden Sommer aus, eine Vertragsverlängerung hat Ljubicic bislang abgelehnt. Auch der Österreicher profitiert aktuell von seinem Landsmann. Der 26-Jährige ist Stammspieler. Auch, weil Struber mit einer flachen Raute spielen lässt.
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Am Samstag trifft der 1. FC Köln im zweiten Spiel der Saison auf die SV Elversberg. Am Donnerstag äußerte sich der Kölner Trainer auf der obligatorischen Pressekonferenz des 1. FC Köln: Das sagt Gerhard Struber zum Kader, Mark Uth und Elversberg.
Es geht zum ersten Auswärtsspiel für Gerhard Struber und seine Mannschaft. In zwei Tagen steht das zweite Spiel der Geißböcke auf dem Spielplan. Vorher gab es die obligatorische Pressekonferenz beim 1. FC Köln: Das sagt Gerhard Struber zum Kader und Elversberg.
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Mit dem 1:2 im Heimspiel gegen den Hamburger SV am vergangenen Freitag hat der FC einen Fehlstart in die neue Saison hingelegt. Es ist natürlich erst ein Spiel ist absolviert, aber: „Wir stehen immer ein wenig unter Zugzwang und unter Druck. Wir sind der FC und wir wollen ins Gewinnen kommen“, sagt FC-Trainer Gerhard Struber auf der Pressekonferenz vor dem Samstagsspiel gegen die SV Elversberg. „Das kann man nicht einfach wegschieben.“ Dennoch wollen die Kölner das Tableau natürlich schon im Saarland wieder ein wenig geraderücken. Allerdings weiß FC-Trainer Gerhard Struber um die Schwere dieser Aufgabe. „Wir wissen, dass es ein Gegner ist, der schon daheim gegen große Gegner gewinnen konnte“, so Struber. „Wir wissen, dass sich der Gegner sehr stark über Spielbesitz definiert. Das ähnelt dem HSV. Wir müssen das Lenkrad in der Hand haben.“
Struber lässt sich beim Personal nicht in die Karten schauen
Das gelang den Kölnern gegen die Rothosen über weite Strecken. Der FC hatte mehr Ballbesitz, deutlich mehr Torabschlüsse, mehr Spielanteile, die besseren Momente. Unterm Strich stand dort aber ein 1:2. „Wir müssen schnell ins Toreschießen kommen. Wir benötigen einfach auch diesen Hunger und die Gier, von der ersten Minute weg ins Toreschießen zu kommen. Nicht nach dem Motto ,Die nächste Torchance kommt bestimmt noch`, sondern wenn der Schiedsrichter lospfeift, auch das Toreschießen als gewisse Normalität ansehen“, sagt Struber. „Immer dann, wenn wir unseren Prinzipien treu sind, hat man gesehen, dass sich ein Gegner schwer tut. Wir wollen die Leistung auf ein hohes Level und die Wahrscheinlichkeit Richtung Sieg dann noch höher schrauben.“
Personell kann der FC nahezu wieder aus dem Vollen schöpfen. Neben Marvin Schwäbe, der sich unter der Woche nach überstandener Krankheit wieder zurückmeldete, hat auch Mark Uth die Chance auf einen Einsatz gegen die Saarländer. „Mark Uth ist tatsächlich jetzt spielfähig. Wie lange das jetzt tatsächlich sein wird, werden wir sehen“, sagt Struber. „Er ist auf jeden Fall fit genug, um Spielzeit zu bekommen.“ Große Veränderungen in der Grundaufstellung sind allerdings nicht geplant. „Vielleicht drehen wir an der einen oder anderen Schraube. Der Kader genießt großes Vertrauen. Wir sind nicht unter Zugzwang, etwas zu verändern“, sagt der Coach, ergänzt dann aber noch: „Der Gegner ist ein anderer als der HSV. Wir wollen uns dem so entgegen stellen, dass wir eine gute Waffe haben und da vielleicht die unterschiedlichen Facetten des Kaders nutzen.“
Nach dem emotional glanzvollen Auftakt gegen Hamburg kommt nun das Auswärtsspiel beim kleinsten Club der Liga. „Am Ende geht es genauso wie gegen den HSV um drei Punkte. Dafür wollen wir alles investieren“, sagt Struber besonnen. „Es ist natürlich ein wenig anders. Wir spielen auswärts. Aber auch dort begleiten uns irrsinnig viele FC-Fans. Wir sind in der Verantwortung, Leistung zu bringen.“ Rund 2500 Fans belgleiten den FC Richtung Saarland. Und das in ein Stadion, das für 10.000 Zuschauer ausgelegt ist. Die Stimmung wird eine andere, emotional dürfte es dennoch werden.
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