Nach U21-Comeback: Wird Noah Katterbach nun zur Option?

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Nach U21-Comeback: Wird Noah Katterbach nun zur Option?

Ein gutes halbes Jahr nach seinem Kreuzbandriss hat Noah Katterbach bei der U21 sein Comeback gefeiert. In der Theorie könnte der Abwehrspieler schon bald eine Option für Steffen Baumgart werden. Allerdings ist die Konkurrenz groß.

Beim 2:0-Erfolg der Kölner Reserve stand Noah Katterbach ein halbes Jahr nach seinem Kreuzbandriss wieder auf dem Platz. Er trainiert wieder voll mit den Profis des 1. FC Köln: Wird Noah Katterbach wieder zur Option?

Mit einem unterm Strich doch verdienten 2:0-Erfolg über den SV Lippstadt ist die U21 des 1. FC Köln am Samstag auf den zweiten Platz der Regionalliga West gesprungen und darf sich damit weiterhin berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg in die 3. Liga machen. Nach Vorarbeit von Emin Kujovic schob Florian Dietz den Ball Mitte der ersten Halbzeit unbedrängt am Lippstädter Keeper vorbei. Nach dem Wechsel erhöhte Justin Diehl mit seinem achten Saisontreffer auf 2:0. Die Kölner U21 war über weite Strecken die bessere Mannschaft, allerdings bekam auch Keeper Jonas Nickisch vor allem nach dem Wechsel gleich mehrfach die Chance, sich auszuzeichnen. Doch nicht nur die drei Punkte und der zweite Platz bereitete den Kölner Verantwortlichen Grund zur Freude – mit Noah Katterbach gab ein weiterer Langzeitverletzter sein Comeback unter Wettkampf-Bedingungen.

Steffen Baumgart: „Noah ist extrem gereift“

Katterbach hatte sich Ende April einen Kreuzbandriss zugezogen – damals noch im Dienste des Hamburger SV. Die Hanseaten verzichteten daraufhin auf eine feste Verpflichtung, Katterbach kehrte nach Köln zurück, obwohl er damals sein Interesse an einem Verbleib beim Zweitligisten deutlich machte. „Wenn du bei einem Klub erfolgreich bist, ist es doch verständlich, dass du bei einem Klub auch bleiben willst“, hatte Baumgart Mitte Oktober gesagt. Damals war Katterbach schon fünfeinhalb Monate nach der schweren Verletzung wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen – eine erstaunlich schnelle Genesung. Baumgart bescheinigte dem Abwehrspieler eine enorme Entwicklung. „Noah ist extrem gereift. Als Spieler, aber auch als Mensch“, sagte der Kölner Coach damals und betonte, dass die Verletzung an diesem Prozess beteiligt gewesen sei. „Das ist keine einfache Situation, die aber zum Profifußball dazu gehört. So, wie er die Situation annimmt, merkt man, dass er als Persönlichkeit gereift ist.“

Und so könnte der zweimalige Gewinner der Fritz-Walter-Medaille doch wieder ein Kandidat für den FC werden – zumindest in der Theorie. Denn die Konkurrenz ist nicht klein. Eigentlich hat sich Leart Pacarada auf der linken Abwehrseite – Katterbachs Stammposition – festgespielt. Am Samstag erhielt der Kölner Neuzugang aber eine schöpferische Pause und Dominique Heintz stand in der Startelf. Der Routinier lieferte sicherlich keine überragende, aber eine ordentliche Leistung ab. Dennoch dürfte eher Pacarada die Nase in dem Duell vorne haben. Und dann ist da noch Max Finkgräfe, der am Samstag ebenfalls mal wieder im Kader der Profis stand, aber nicht zum Einsatz kam. Für den Youngster spielte eben Katterbach bei der U21, nach 45 Minuten war – wie abgesprochen – schon wieder Schluss.

Vertragsverlängerung noch offen

Katterbach galt lange als großer Hoffnungsträger des Kölner Nachwuchses. Der 22-Jährige fiel schon in jungen Jahren durch eine ruhige, routinierte Defensivarbeit auf. Ein Spieler, der unter hohem Druck einen sauberen Spielaufbau betreibt. Nicht umsonst durchlief Katterbach seit der U16 sämtliche DFB-Juniorenteams. Früh feierte der Linksverteidiger auch sein Profidebüt, der FC verlängerte den Vertrag. Unter Steffen Baumgart kam Katterbach aber nicht zurecht. Der Abwehrspieler bestritt damals gegen Hoffenheim sein einziges Spiel, genau 15 Minuten lang.

In der U21 machte der 22-Jährige ein ordentliches Spiel. Ob er nun eine Option für die Geißböcke wird, muss sich zeigen. Der aktuelle Kontrakt läuft nur noch bis zum kommenden Sommer. „Es ist zu früh, über eine Vertragsverlängerung zu sprechen. Er kommt gerade aus einer langwierigen Verletzung. Wir möchten uns Noah anschauen und ihm die Zeit geben, die er braucht. Wenn er eine Verstärkung für uns ist und seine Zukunft hier sieht: Was spricht dann dagegen, mit ihm über einen neuen Vertrag zu sprechen?“, hatte Sportdirektor Christian Keller im Oktober dem „Geissblog“ gesagt.


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Faride Alidou: Vom Wunschspieler auf die Tribüne

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Faride Alidou: Vom Wunschspieler auf die Tribüne

Nach langem Hin und Her hat der 1. FC Köln im Sommer Faride Alidou doch noch ausgeliehen. Der Offensivspieler galt als Wunschspieler in Köln. Am Samstag stand er noch nicht mal im Kader.

Der Transfer zog sich im Sommer wochenlang. Es ging wohl unter anderem um eine Kaufoption sowie eine Rückkaufoption. Schließlich folgte die Unterschrift des Wunschspielers. Am Samstag stand Faride Alidou nicht im Kader des 1. FC Köln.

FC-Trainer Steffen Baumgart sorgte am vergangenen Samstag vor dem Spiel gegen den FC Augsburg bei seiner Aufstellung für die ein oder andere Überraschung. Und das nicht nur auf dem Platz. Denn der Kölner Coach nahm nicht nur die vier Wechsel in der Startformation vor – auch im Kader gab es eine spannende Änderung. Max Finkgräfe saß dort wieder auf der Bank, kam aber nicht zum Einsatz. Dafür musste Faride Alidou weichen, der Neuzugang stand am Samstag gar nicht erst im Kader. „Faride ist jemand, der sich aus meiner Sicht erst reinarbeiten muss und auch körperliche Defizite aufholen muss“, sagte der Coach am Samstag dem „Express“.

Alidou mit Anlaufschwierigkeiten

Die Verpflichtung des Außenbahnspieler kam spät und das nicht ohne Grund. So hatte der FC eigentlich vor, Benedict Hollerbach von Wehen Wiesbaden als schnellen Außenbahnspieler an den Rhein zu holen. Anscheinend waren die Gespräche auch weit fortgeschritten, doch die Transfersperre der FIFA machte den Geißböcken einen Strich durch die Rechnung. Hollerbach wechselte bekanntlich zu Union Berlin, in der Hoffnung dort Königsklasse zu spielen. Bislang stand der Offensivspieler allerdings nur einmal in der Startelf, kam zudem zu fünf Kurzeinsätzen. Für die Champions League ist er nicht berücksichtig. Der FC musste sich also umorientieren und stieß auf einen alten Bekannten. Denn Faride Alidou wurde schon in der Spielzeit 21/22 mit dem FC in Verbindung gebracht. Mitte August stand der Deal und der U21-Nationalspieler wurde von Eintracht Frankfurt ausgeliehen. Und das nach langem Hin und Her. Denn offenbar konnten sich die Vereine lange nicht auf die Leihmodalitäten

„Faride bringt sehr großes Potential mit. Zu seinen Stärken zählen unter anderem Geschwindigkeit, Tiefgang und das offensive Eins-gegen-Eins. Wie jeder junge Spieler hat Faride aber Entwicklungsfelder, um konstant gutes Bundesliga-Niveau zu erreichen“, sagte der Kölner Sportdirektor Christian Keller damals. „Wir haben ihm deshalb einen klaren Plan aufgezeigt, wie wir mit ihm arbeiten möchten und was er dabei einbringen muss. Dabei gab es eine Übereinstimmung der wechselseitigen Erwartungen. Entsprechend freuen wir uns, dass Faride ab sofort Teil unserer Mannschaft ist.“ Doch von diesem erstklassigen Niveau zeigte der Offensivspieler bislang wenig. Zu wenig. Alidou lief dabei für die Kölner schon sieben Mal auf, stand gegen Leverkusen sogar in der Startformation, allerdings als Stürmer. Eine Maßnahme die absolut verpuffte. Köln fand im Angriff so gut wie gar nicht statt.

Offensivspieler konnte sich in Frankfurt nicht durchsetzen

Aber auch auf den Außenbahnen tat sich Alidou bislang schwer. Der FC soll über eine Kaufoption für den geliehenen 22-Jährigen verfügen. Angeblich liegt diese bei drei bis vier Millionen Euro. Erstaunlich: Der Marktwert liegt laut Transfer-Experten unter der 2-Millionen-Euro-Grenze. Dass der FC den Spieler in der aktuellen Verfassung kaufen will, ist eher unwahrscheinlich. Der gebürtige Hamburger wechselte 2012 in die Jugend des HSV, durchlief dort sämtliche Jugendmannschaften und feierte im Oktober 21 sein Profidebüt im Duell gegen Fortuna Düsseldorf. Im vergangenen Sommer folgte der Wechsel zu Eintracht Frankfurt. Dort konnte sich Alidou aber auch nicht durchsetzen. Trotz des Erreichens des DFB-Pokalfinales und der Königsklasse kam der Außenbahnspieler nur auf 25 Einsätze, nicht einen von Beginn an.

Alidou kam mit großer Hoffnung nach Köln, dass ihm der Durchbruch nun gelingen würde. „Der FC hat mir in den Gesprächen eine ehrliche Perspektive mit auf den Weg gegeben und mir gesagt, woran ich arbeiten muss, um mich als Bundesliga-Spieler durchzusetzen. Dass der Verein auf junge Spieler setzt, hat man bereits in den letzten beiden Spielzeiten gesehen“, hatte Alidou damals gesagt. „Das war mir wichtig, gibt mir ein gutes Gefühl und ist zeitgleich große Motivation, hier zu spielen und dem FC dabei zu helfen, eine gute Saison in der Bundesliga zu absolvieren.“ Dazu ist es bislang bekanntlich noch nicht gekommen.

Und Alidou dürfte es auch weiterhin schwer haben. Durch die Rückkehr von Jan Thielmann hat FC-Trainer Steffen Baumgart eine weitere Alternative für die rechte Seite. Eine Position, die auch Dejan Ljubicic und Rasmus Carstensen schon gespielt haben. Auf der linken Seite spielen wahlweise Linton Maina, Luca Waldschmidt und Florian Kainz. Diese Wahl hat sich durch die Rückkehr von Mark Uth noch einmal verstärkt.


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Mark Uth belebt das Kölner Spiel

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Mark Uth belebt das Kölner Spiel

Mark Uth kam nach fast anderthalb Jahren zu seinem Startelf-Comeback gegen den FC Augsburg. Der Kölner Stürmer ging mit großen Erwartungen in die Partie. Auch, wenn er nicht alle erfüllen konnte: Uth bleibt der Hoffnungsträger der Kölner.

Eine Halbzeit tat er sich schwer, kämpfte sich dann aber in die Begegnung des 1. FC Köln: Mark Uth wird für die Geißböcke zum wichtigen Faktor. Der gefühlte Neuzugang strahlte gegen Augsburg Ruhe, Übersicht und Körpersprache aus.

Beeindruckend selbstkritisch sah Mark Uth seine Leistung. Schon als Sky-Reporter Thomas Wagner ihn loben wollte, schüttelte der 32-Jährige den Kopf. Nein, zufrieden war Uth mit seiner Leistung beim 1:1-Unentschieden gegen den FC Augsburg nicht – zumindest nicht gänzlich. „Ich bin sehr schwer reingekommen, hatte in der ersten Halbzeit arge Probleme. Viele Bälle sind über mich drüber geflogen und ich bin oft weggerutscht. Meiner Meinung nach war ich sehr schlecht im Spiel“, sagte der Kölner Angreifer, der als der große Hoffnungsträger in das Duell gegen die Fuggerstädter geschickt wurde. Kein Wunder, beim bitteren Pokal-Aus gegen Lautern leitete Uth die – am Ende glücklose – Aufholjagd ein. Der Routinier war nur wenige Wochen nach dem Ende einer langen Leidenszeit der Inbegriff von Wille und Körpersprache – jenen Parametern, die man offenkundig in einem Pokalspiel gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Zweitligisten braucht.

Uth steigert sich nach dem Wechsel

Uth leitete also nicht nur gegen Lautern im Pokal die Wende ein, er machte durch seinen Auftritt und natürlich auch sein Tor gleichzeitig Hoffnung auf den großen Turnover der gesamten Saison. Und dieser sollte gegen Augsburg beginnen. Schon vor dem Spiel trat Steffen Baumgart aber auf die Euphoriebremse. „Wir müssen da schon ein wenig vorsichtig sein“, sagte der Trainer und betonte, dass Uth es gegen Lautern geschafft habe, in den letzten 30 Minuten eines verlorenen Spiels für Euphorie zu sorgen. „Mark ist natürlich ein Ausnahmespieler. Er kann die Mannschaft führen und traut sich das auch zu. Die Situation ist wenn er von Anfang an aufläuft eine ganz andere. Dann läufts du gegen eine Mannschaft an, die die gleiche Frische und Mentalität hat.“

Der Trainer sollte mit seiner Warnung zunächst in Teilen recht behalten. Uth tat sich bei seinem Start-Elf-Comeback seit Juli 2022 zunächst schwer, fand nicht so recht ins Spiel und machte vor allem beim 1:1 als Statist keine besonders glückliche Figur. Auch Baumgart machte nach der Begegnung keinen Hehl daraus, dass noch mehr in Uth schlummere. Und doch strahlte der gebürtige Kölner auch schon vor dem Wechsel eine Ruhe sowie die von Baumgart geforderte Körpersprache eines Leaders aus. Uth übernahm Verantwortung, gab Anweisungen und kämpfte sich in das für ihn schwierige Spiel. Der 32-Jährige deutete in zahlreichen Situationen an, dass der Routinier mit seiner Erfahrung, seiner Übersicht und seinen fußballerischen Fähigkeiten ein entscheidender Faktor in den kommenden Wochen sein kann.

Uth: „Schade, dass wir dieses Spiel nicht gewonnen haben“

Schon im ersten Durchgang scheiterte der Offensivspieler an Augsburgs Finn Dahmen, nach dem Wechsel noch einmal. Mit ein wenig mehr Glück hätte das Kölner Eigengewächs zum Matchwinner werden können. Und das nicht nur wegen seiner Torchancen. Uth legte in einer beeindruckenden Ruhe Waldschmidt gleich zwei Bälle so perfekt in den Fuß, dass der ehemalige Nationalspieler eigentlich sein Torkonto auf vier hätte hochschrauben müssen. „Ich habe mein Spiel in der zweiten Halbzeit dann gerettet. Da waren die ersten Kontakte besser. Ich konnte die Jungs besser einsetzen“, sagte der 32-Jährige.

Uth war jedenfalls deutlich gefährlicher als die eigentlichen Stoßstürmer Davie Selke und Steffen Tigges. Zudem kam der Zehner auf eine gute Passquote von mehr als 80 Prozent. Es reichte dennoch nur zu einem Punkt. „Schade, dass wir dieses Spiel nicht gewonnen haben. In der zweiten Halbzeit hatten wir drei, vier riesen Dinger. Wenn du unten drin steckst, musst du einfach die Tore machen. Dann gewinnst du vielleicht das Spiel.“ Auch der zweite Hoffnungsträger Jan Thielmann kam nach einer Stunde zu seinem Bundesliga-Comeback, war aber bei weitem nicht so effektiv wie gegen Lautern. „Wir haben uns viele Gedanken gemacht, ob er so weit ist schon zu spielen. Wir hoffen, dass er sich Stück für Stück an die Mannschaft heran arbeitet. Er hat die Qualität, uns im Laufe der Saison ein wichtiger Pfeiler zu sein“, sagte Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung. So blieb am Ende nur der eine Punkt, der in der aktuellen Situation zu wenig ist. Es blieb aber auch die Erkenntnis und die Hoffnung, dass gerade Mark Uth dem FC noch einmal mehr fußballerischen Tiefgang verleiht.


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Hat Rasmus Carstensen das Duell gegen Benno Schmitz schon gewonnen?

Max Finkgräfe
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Hat Rasmus Carstensen das Duell gegen Benno Schmitz schon gewonnen?

Nur wenige Tage nach seiner Erkältung stand Rasmus Carstensen gegen Augsburg schon wieder auf dem Platz. Es deutet viel darauf hin, dass der Däne aktuell der Punktsieger gegen Benno Schmitz ist.

Er kam als Backup für Benno Schmitz zum 1. FC Köln, sollte aufgebaut werden, um den Druck auf den Routinier zu erhöhen. Mittlerweile hat sich die Situation geändert für Rasmus Carstensen: Aktuell ist er Stammspieler statt Herausforderer.

Steffen Baumgart hatte es am Freitag spannend gemacht. Der Kölner Trainer erklärte auf der Pressekonferenz vor dem Augsburg-Spiel, dass der Zweikampf zwischen Benno Schmitz und Rasmus Carstensen um die rechte Verteidigerposition sehr eng sei, beide ihre Stärken hätten und man über Schwächen ja nicht sprechen müsse. Tatsächlich war die Rückkehr des Dänen in die Startelf nach überstandener Erkältung alles andere als überraschend – und sie war vermutlich ein Zeichen. Denn der vermeintliche Herausforderer ist längst Stammspieler und das hat er gegen Augsburg auch untermauert. Carstensen kommt in der Liga mittlerweile auf 700 Einsatzminuten, stand in neun Liga-Spielen auf dem Feld und acht Mal in der Startelf. Einzig die Begegnung gegen Werder Bremen verpasste der Däne aufgrund seiner Gelb-Rot-Sperre. Schmitz kommt – auch aufgrund seiner Verletzung – bislang auf fünf Einsätze von Beginn an.

Carstensen schon mit 270 Flanken

Eine erstaunliche Entwicklung. Der Däne hatte im Sommer gerade seinen Leihvertrag unterschrieben, da wurde Christian Keller für diesen Transfer schon kritisiert. Nach den Verpflichtungen von Leart Pacarada, Luca Waldschmidt und Jacob Christensen die erste Skepsis an der Transferpolitik. Denn Carstensen war in Genk nicht wirklich glücklich, kam kaum zum Einsatz, hatte gegen die starke Konkurrenz keine Chance. Zuletzt wurden aber immer öfter Stimmen laut, die den kompletten Transfersommer der Kölner kritisieren. Der aktuelle Tabellenstand trägt dazu bei. Mindestens Carstensen sollte man bei dieser Pauschalkritik aber definitiv ausklammern.

Der 21-Jährige hatte wie die gesamte Mannschaft auch schon schlechte Momente – das bringt die aktuelle Krise mit sich. Carstensen ist sicherlich kein Königstransfer oder Unterschiedsspieler. Dennoch ist der Rechtsverteidiger ein Gewinn für den Kader. Wochenlang haben die Kölner Verantwortlichen im Sommer einen Backup für Benno Schmitz gesucht, taten sich offensichtlich schwer. So stand noch lange auch der Verbleib von Kingsley Schindler im Raum. Der Däne hat sich aber festgespielt, strahlt in der Offensivbewegung deutlich mehr Gefahr aus als sein direkter Konkurrent, wirkt in der Abwehr aber nicht immer sattelfesst. 27 Flanken hat Carstensen schon aus dem Spiel heraus geschlagen und gehört damit zur Top-Ten der Liga. Er ist damit in der Offensive meist ein Unruheherd. Kein Wunder, vor seinem Wechsel nach Genk legte Carstensen bei seinem Heimatverein Silkeborg insgesamt 24 Tore auf. Die direkte Torvorlage fehlt ihm beim FC noch.

Carstensen in der Offensive eine Verstärkung

Am Samstag leitete der Däne mit einem schlauen Steilpass die Kölner Führung ein. Carstensen schaltete sich immer wieder in die Offensivbewegung ein, kam auf 28 Sprints, erneut der Top-Wert beim FC. Auch in der Sprintwertung gehört der Däne zu den besten der Liga und erreicht dabei eine Geschwindigkeit von nahezu 34 Km/h. Dazu brachte Carstensen vier Flanken aus dem Spiel heraus, von denen zwei ankamen. So auch die starke Hereingabe, die Eric Martel mit einem sehenswerten Seitfallzieher aufs Tor brachte. Zwar gewann der Däne auf der anderen Seite im Schnitt nur jeden zweiten seiner Zweikämpfe, mit einem starken Block verhinderte er aber das 1:2. Mittlerweile kommt der 22-Jährige auf einen Marktwert von mehr als 4.5 Millionen Euro. Kein schlechter Wert für einen Spieler, dessen Kaufoption bei 1.5 Millionen Euro liegt. Aktuell ist Carstensen jedenfalls der Punktsieger gegen Benno Schmitz.


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Baumgarts Überraschungs-Elf: Wie wirksam waren die Wechsel?

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Baumgarts Überraschungs-Elf: Wie wirksam waren die Wechsel?

FC-Trainer Steffen Baumgart hatte am Freitag Wechsel angekündigt, er machte die Ankündigung gleich auf vier Positionen wahr. Überraschend spielte Florian Kainz zudem wieder auf der Sechs. Doch nicht jede Maßnahme zündete.

Auf der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag hatte Steffen Baumgart bereits angekündigt, dass er seine Startformation umstellen würde. Das tat er gleich auf mehreren Positionen. Glücklich war nicht jeder Wechsel und nicht erwartbar für die Anhänger des 1. FC Köln: Baumgart überrascht mit seiner Startelf.

Steffen Baumgart hatte am vergangenen Freitag auf der PK vor dem Spiel gegen Augsburg Wechsel angekündigt, der Kölner Trainer setzte nach dem trostlosen Auftritt gegen Leipzig und dem bitteren Pokal-Aus gegen Lautern seine Worte um. Auf vier Positionen brachte der Coach gegen den FCA anderes Personal und überraschte – zumindest bei einigen Wechseln. Dass Rasmus Carstensen für Benno Schmitz auf der rechten Seite starten würde, war nicht wirklich verwunderlich. Dass Dejan Ljubicic nach seinem scheinbar lustlosen Auftritt gegen Lautern der Profi sein würde, der den Platz für Mark Uth räumen müsste, war ebenfalls erwartbar gewesen.

„Luxusproblem“ in der Offensive

Doch genau mit diesem Wechsel fing dann auch das Unerwartbare an. Denn Steffen Baumgart stand mit der Andeutung, Mark Uth von Beginn an bringen zu wollen, vor einem kleinen „Luxusproblem“ – wenn man es in der aktuellen Lage so nennen darf. Uth, Florian Kainz und Luca Waldschmidt – gleich drei potenzielle Zehner hat der Coach im Kader. Drei potenzielle Zehner und drei Leistungsträger, die allesamt die Klasse der ersten Elf in sich tragen und auf die der 51-Jährige nur ungerne verzichten wollte. So musste Baumgart rotieren. Uth spielte hinter der Spitze, Luca Waldschmidt sorgte auf der rechten Außenbahn für Tempo und Florian Kainz?

Der wanderte wieder zurück auf die Sechs, neben Eric Martel. Schon gegen Bremen hatte der Kölner Trainer dieses Experiment gewagt. Damals ging es gründlich daneben. Dieses Mal war Kainz so ziemlich überall zu finden, sogar auf der linken Verteidigerposition. Der Kölner Kapitän versuchte aus der Defensive das Spiel anzukurbeln. Zwar war Kainz deutlich effektiver als noch gegen Bremen, aber sicher nicht effektiv genug, um entscheidende Impulse in der Offensive zu setzen. Zwei Mal schoss Kainz aufs Tor, gab aber immerhin vier Torschussvorlagen.

Tigges nach starker Vorlage kein Thema mehr

Als der Verein eine gute Stunde vor dem Spiel die Start-Elf bekannt gab, hatten nicht wenige mit dem Kapitän auf der Außenbahn und einer Doppelspitze gerechnet. Doch Baumgart blieb bei der Doppelsechs und einer Spitze. Dort stand nun – ebenfalls überraschend – Steffen Tigges. Zwar war Davie Selke in den Begegnungen gegen Leipzig und Lautern überhaupt kein Faktor, doch auf den Wechsel hatte unter der Woche dennoch wenig hingedeutet. Zum einen hatte der Stürmer vor dem Augsburg-Duell noch Extra-Einheiten eingeschoben, zum anderen hatte sich Baumgart noch am Freitag vor den Stürmer gestellt und betont, dass Selke auch nur Tore schießen könne, wenn er von den Mitspielern in die Position gebracht würde. Zudem hatte Tigges bei seinen wenigen Einsatzminuten in dieser Spielzeit ebenfalls nicht überzeugt. Zwar legte der 25-Jährige mit einem Geniestreich beeindruckend los, doch nach seiner Vorarbeit auf Waldschmidt, der fahrlässig vergab, tauchte der Angreifer wieder ab, wart kaum noch gesehen. Allerdings sah das bei Davie Selke, der nach einer guten Stunde kam, nicht anders aus.

Deutlich mehr Gefahr strahlte Rückkehrer Mark Uth aus, der zwar zunächst schwer in die Partie fand, schließlich aber zum Matchwinner hätte werden können. Einmal probierte es der 32-Jährige in den starken 15 Minuten nach dem Wechsel selbst, zwei Mal legte er Waldschmidt den Ball mustergültig auf, doch der ehemalige Nationalspieler vergab auch diese Möglichkeiten. Den vierten Wechsel nahm Baumgart auf der linken Abwehrseite vor. Dominique Heintz gab sein Startelf-Comeback beim FC. Der 30-Jährige hatte gerade zu Beginn des Spiels noch ein paar Probleme bei der Eingewöhnung, der ein oder andere Stockfehler schlich sich ein. Heintz suchte immer wieder den Weg in die Offensive, brachte auch vier Flanken, von denen aber keine einen Abnehmer fand. Dann war der Abwehrspieler aber maßgeblich am Augsburger Gegentor beteiligt, als Robert Gumny den 30-Jährigen links liegen ließ.

Es wird wohl wieder Wechsel geben

Während Uth und Carstensen das Offensivspiel der Kölner im Vergleich zu den Spielen zuvor deutlich belebten, hatten Heintz, Kainz auf der Sechserposition, aber vor allem Tigges nur wenig Zugriff auf die Partie. Zwar trat der FC insgesamt deutlich besser auf als noch gegen Lautern, die Prognose fällt dennoch nicht schwer: es wird auch am kommenden Samstag mit großer Wahrscheinlichkeit wieder Wechsel geben. Vor dem Spiel gegen Augsburg wiederholte der Trainer allerdings im Sky-Interview, dass man sehr gerne über die Aufstellung diskutieren dürfe, er aber sehr froh sei, dass er am Ende die Entscheidung treffe.


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Kommentar: Ordentliche Leistung, am Ende zählen aber nur die Punkte

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Kommentar: Ordentliche Leistung, am Ende zählen aber nur die Punkte

Der 1. FC Köln hat gegen Augsburg bewiesen, dass er gegen Gegner auf Augenhöhe mithalten kann. Nur reicht das eben nicht, wenn unterm Strich nicht die nötigen Punkte stehen. Ein Kommentar.

Beim 1:1 gegen den FC Augsburg hat der 1. FC Köln eine gute Reaktion auf die beiden schwachen Leistungen gegen Leipzig und Lautern gezeigt. Das macht Hoffnung. Unterm Strich steht aber nur ein Zähler gegen einen möglichen Konkurrenten im Abstiegskampf. Und das ist zu wenig. Ein Kommentar zum 1. FC Köln und dem 1:1 gegen Augsburg.

Gerade im Abstiegskampf ist bei einem Unentschieden der obligatorische Reflex, sich die Frage nach dem gewonnenen Punkt oder den verlorenen Zählern zu stellen. Für den 1. FC Köln kann es da nur eine Meinung geben. Der FC ist ein Verlierer des Spieltags.

FC zeigt Reaktion

Steffen Baumgart hatte sich vor dem Duell gegen den FCA von seiner Mannschaft eine Reaktion auf die schwachen Leistungen gegen Leipzig und Lautern gewünscht, er hat sie bekommen. Jedenfalls kann man den Geißböcken nicht den Willen oder die Leidenschaft absprechen. Genauso wenig wie eine deutlich sichtbare Leistungssteigerung gegenüber der vergangenen Spiele. Der FC war den Augsburgern in nahezu allen Belangen überlegen, in vielen sogar deutlich. Die Statistik spricht eine eindeutige Sprache. Wenn der FC gewonnen hätte, hätte sich Augsburg jedenfalls nicht beschweren dürfen. Und daraus sollte der FC Hoffnung, Mut und Motivation schöpfen. Die Geißböcke haben wie auch schon gegen Gladbach bewiesen, dass sie durchaus in der Lage sind, mit anderen Bundesliga-Teams mitzuspielen. Dass das angeblich entschlüsselte Baumgartsche System sehr wohl erfolgreich sein kann und dass Baumgart mit seinem Weg gegen Gegner auf Augenhöhe vielleicht doch nicht gänzlich falsch liegt. Der FC war gegen Augsburg konkurrenzfähig und der FCA ist in der aktuellen Form alles andere als Fallobst.

Nur stehen am Ende des zehnten Spieltags fünf Punkte auf dem Haben-Konto und der FC am Ende der Tabelle. Baumgart brachte es nach dem Spiel auf den Punkt – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn unterm Strich ist genau der zu wenig für den Aufwand, den Köln betrieb. Statt mit einem Sieg die Abstiegsränge zu verlassen, haben die Kölner die Rote Laterne übernommen. „Dann nützt es auch nicht, dass es besser war als in den Wochen zuvor“, sagte der Trainer. „Zwar haben wir einen Punkt mehr als gestern, aber das Ergebnis ist nicht so wie gewünscht.“ Gerade nach der Ankündigung, dass nun die Gegner auf Augenhöhe kommen würden und gerade in der aktuellen Situation waren drei Zähler das angestrebte, wenn auch nicht so deutlich kommunizierte Ziel. Wenn Christian Keller und Co. trotz des schweren Auftaktprogramms betonen, dass die Kölner einige Punkte haben liegen lassen, dann sind auf diesem Konto nun zwei weitere dazugekommen. Punkte, die der FC in der Endabrechnung möglicherweise dringend benötigt.

Ohne funktionierenden Sturm gewinnt man kein Spiel

Vor allem aber offenbarte das Remis einmal mehr die große Schwachstelle des 1. FC Köln. „Ohne Tore gewinnst du kein Spiel“, sagte Mark Uth. Es hätte genauso gut heißen können „Ohne funktionierenden Sturm gewinnst du kein Spiel“. Köln fehlt ein gefährlicher Stoßstürmer. Dass von 26 Torschüssen insgesamt nur drei von Steffen Tigges und Davie Selke abgegeben wurden, verdeutlicht wir lau das Lüftchen Sturm bei den Kölnern aktuell ist. Baumgarts Argument, dass die Stürmer, am Freitag sprach er von Selke, eben auch nicht alles alleine können, darf bei 31 Flanken und 26 Torschüssen nicht zählen. Unabhängig von der Diskussion um die Nöte des Kölner Sparkurses, der FC hat es im Sommer versäumt, den Angriff weiter zu stärken. Ein Problem, das offensichtlich war. Ein Problem, das mit der vermeintlichen Stärke des vorhandenen Personals abgetan wurde. Aber auch ein Problem, das sich am Ende des Tages rächen könnte. Spätestens wenn der FC die volle Transfersperre aufgebrummt bekommt und weder im Winter noch im kommenden Sommer weitere Spieler wird verpflichten dürfen.

Unterm Strich bleibt also die Erkenntnis, dass der FC durchaus mit den selbst auserkorenen Gegnern auf Augenhöhe mithalten, gegen Augsburg trotz Chancenwucher aber nicht gewinnen kann. Das mag Pech gewesen sein, nur wird danach am Ende der Spielzeit keiner mehr fragen. Dann geht es nur noch um Punkte und davon haben die Kölner weitere zwei liegen gelassen.


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Das Remis legt die Kölner Schwächen schonungslos offen

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Das Remis legt die Kölner Schwächen schonungslos offen

Trotz einer guten Leistung stand beim 1. FC Köln unterm Strich gegen Augsburg nur ein Punkt. Dass es nicht zu mehr gereicht hat, hatte Gründe. Und die sind nicht neu.

26:18 Torschüsse, 10:2 Ecken, 60:40% Ballbesitz – in nahezu jeder Statistik war der FC den Augsburgern am Samstagnachmittag überlegen – in der Torstatistik nicht. 1:1 hieß es nach 90 Minuten und das hatte Gründe. 1. FC Köln: Remis legt Schwächen schonungslos offen.

In seinen Äußerungen vor dem Spiel gegen Augsburg blieb Steffen Baumgart schon ein wenig vage. „Wir haben jetzt mit Augsburg und Bochum zwei Gegner vor uns, mit denen wir um die unteren Plätze spielen“, sagte Baumgart. „Wir müssen punkten. Es muss zu sehen sein, dass wir das mit aller Macht wollen. Die Erwartung ist, dass sich die Jungs die 95 Minuten zerreißen werden.“ Mission erfüllt kann man wohl sagen.

Nach dem Debakel gegen Leipzig und dem bitteren Aus gegen Lautern hat der FC eine Reaktion gezeigt. Die Spieler gaben sogar 97 Minuten Vollgas, allen voran nach dem Wechsel. Es war sichtbar, dass der FC gewinnen wollte. Und am Ende haben die Kölner auch gepunktet. Die Akteure haben also die Vorstellungen des Trainers erfüllt, sollte man meinen. „Bei der Anzahl der Torchancen muss das Spiel eher 3:3 als 1:1 ausgehen“, sagte der Trainer am Samstagabend. „Der eine Punkt ist nicht das, was wir uns gewünscht haben. Auf Sicht war mehr drin. Am Ende musst du mit dem Punkt leben. Die Unzufriedenheit ist aber definitiv da.“

Die Chancenverwertung bleibt weiterhin das Manko

Tatsächlich war für den FC mehr drin. Die Kölner waren von Beginn an Spiel bestimmend, hatten vor der Halbzeit eine kleine Schwächephase, drehten aber nach dem Wiederanpfiff ordentlich auf. „Wir müssen das Spiel entweder in den ersten 15 Minuten entscheiden oder in den 15 Minuten direkt nach der Halbzeit“, sagte Christian Keller. Alleine Luca Waldschmidt kam in den angesprochenen Minuten drei Mal frontal vor dem Tor frei zum Abschluss. Einmal verzog der Angreifer, einmal versprang der Ball, einmal stand FCA-Keeper Finn Dahmen im Weg. Auch Mark Uth kam zu zwei Abschlüssen mit demselben Ergebnis. Die Kölner gaben in den 90 Minuten 26 starke Torschüsse ab, erfolgreich war aber nur Linton Maina zur Kölner Führung. Der schnelle Außenbahnspieler hätte ebenfalls erhöhen können, wenn nicht müssen, als er sich bei seinem Alleingang aufs Augsburger Gehäuse in letzter Sekunde den Ball wegspitzeln ließ.

Auch wenn die 0:6-Klatsche gegen Leipzig noch durchaus präsent ist, der Chancenwucher zieht sich durch die gesamte Saison und ist ein großer Teil des Kölner Problems. Am Samstag schraubten die Geißböcke ihr Torschusskonto weiter in die Höhe – je nach Statistik, Berechnung und Auswertung belegt der FC in dieser Rangliste den zweiten bis fünften Platz. In Sachen Chancenverwertung ist der FC mit seinen acht Treffern allerdings abgeschlagener Letzter. Am Samstag lagen die Kölner mit ihrer Chancenverwertung unter dem eigenen Schnitt von 4,5 Prozent. Gerade der Sturm, von dem Sportchef Keller zu Beginn der Saison so überzeugt gewesen ist, bleibt die Schwachstelle der Geißböcke. Denn die acht Tore verteilen sich auf drei von Florian Kainz per Elfmeter, zwei von Davie Selke, zwei von Waldschmidt und eins von Maina – gerade einmal die Hälfte erzielten also etatmäßige Stürmer.

Das Spiel hätte auch in die andere Richtung gehen können

Immerhin erspielten sich Uth und Waldschmidt ihre Möglichkeiten, sie blieben aber ungenutzt. „Ich habe es schon lieber, dass wir uns Chancen erspielen und sie nicht machen als überhaupt keine Torchancen zu haben“, sagte Uth. Letzteres galt im Grunde für die Stoßstürmer. Nach zuletzt eher schwachen Leistungen von Selke erhielt Steffen Tigges am Samstag den Vorzug. Und das, obwohl Selke unter der Woche Extra-Einheiten eingeschoben hatte. Tigges startete auch furios mit einer sehenswerten Vorlage auf Waldschmidt, dann tauchte der Angreifer ab. Selke kam spät, war dann aber auch einmal mehr kein Thema in der FC-Offensive. So blieb der Kölner Angriff nahezu wirkungslos. „Dann nützt es auch nicht, dass es besser war als in den Wochen zuvor“, sagte Baumgart.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass für Augsburg auf Sicht auch mehr drin gewesen wäre. Drei Aluminium-Treffer bei denen Marvin Schwäbe nicht den Hauch einer Chance hatte, davon einer sogar an den Innenpfosten, sprechen eine deutliche Sprache. Der FC hatte gegen den FCA zwar mehr, die Fuggerstädter dagegen aber die besseren, zumindest gefährlicheren Chancen. Unter anderem vergab Torschütze Philip Tietz zwei Mal aus wenigen Metern vor dem leeren Tor. Auch Arne Engels hätte den Augsburger Siegtreffer erzielen müssen. Die Kölner Defensive stand stabiler als gegen Leipzig und Lautern, wirklich sattelfest war sie auch weiterhin nicht. Sowohl Timo Hübers als auch Jeff Chabot hatten ihre schwachen Momente, konnten nicht an die Leistung der ersten Saisonspiele anknüpfen. Das Abwehrverhalten unmittelbar vor dem 1:1 war stümperhaft. Linton Maina bekam Robert Gumny nicht geblockt, Uth und Dominique Heinz schauten beim entscheidenden Pass nur zu und Timo Hübers war viel zu weit von Tietz entfernt. Auch bei einigen Umschaltmomenten hatte der FC großes Glück, dass die Augsburger es nicht klarer, cleverer ausspielten.

Den Ansatzpunkt sieht Baumgart allerdings weiterhin in der Offensive. „Es hat in den Offensivaktionen ein Tick Ruhe gefehlt. Da merkst du, dass du dir die Sicherheit erarbeiten musst. Da würde ich ansetzen, dass die Jungs weiter Sicherheit kriegen“, sagte der Trainer. Es wird Zeit. Denn mit einem Sieg hätten die Kölner die Abstiegsplätze verlassen, jetzt belegt Köln den letzten Rang.  


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„Ohne Tore kannst du kein Spiel gewinnen“

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„Ohne Tore kannst du kein Spiel gewinnen“

Ordentlich gespielt, am Ende aber nur einen Punkt geholt. Dementsprechend war die Gefühlslage der Kölner Akteure gemischt. Die Stimmen zum Augsburg-Spiel.

Ich denke, dass es von der gesamten Mannschaft eine sehr sehr gute zweite Halbzeit war. Es ist ärgerlich, dass wir uns nicht belohnen konnten. Es war von beiden Mannschaften ein sehr gutes und spannendes Spiel. Wir haben Augsburg mit der Aktion über Außen unnötig ins Spiel kommen lassen. Da rutsche ich weg und muss einfach den Zweikampf gewinnen. Wir schauen uns die Chancen noch mal an. Ich bin der Meinung, dass wir das Tor in den nächsten Wochen auch wieder treffen. Hoffnung gibt uns, dass Jan und Mark wieder dabei sind. Das ist wichtig für uns.

Linton Maina bei Sky

Meiner

Ich bin sehr schwer reingekommen, hatte in der ersten Halbzeit arge Probleme. Meiner Meinung nach war ich sehr schlecht im Spiel. Ich habe mein Spiel in der zweiten Halbzeit dann gerettet. Da waren die ersten Kontakte besser. Ich konnte die Jungs besser einsetzen. Schade, dass wir dieses Spiel nicht gewonnen haben. In der zweiten Halbzeit hatten wir drei, vier riesen Dinger. Wenn du unten drin steckst, musst du einfach die Tore machen. Dann gewinnst du vielleicht das Spiel. Meiner Meinung nach, hätten wir das Spiel gewinnen müssen. Ich habe es schon lieber, dass wir uns Chancen erspielen und sie nicht zu machen als überhaupt keine Torchancen zu haben. Wir müssen vor dem Tor fokussierter sein. Wir wissen das alle selber. Wir spielen schon lange Fußball. Ohne Tore kannst du kein Spiel gewinnen. Es macht keinen Sinn, jetzt anderen Fußball spielen zu lassen. Wir machen genauso weiter.

Mark Uth bei Sky

Es hat in den Offensivaktionen ein Tick Ruhe gefehlt. Da merkst du, dass du dir die Sicherheit erarbeiten musst. Da würde ich ansetzen, dass die Jungs weiter Sicherheit kriegen. Aber darüber sprechen wir schon länger. Bei der Anzahl der Torchancen muss das Spiel eher 3:3 als 1:1 ausgehen. Der eine Punkt ist nicht das, was wir uns gewünscht haben. Auf Sicht war mehr drin. Am Ende musst du mit dem Punkt leben. Die Unzufriedenheit ist definitiv da. Die Wechsel in der Startelf sind gut aufgegangen. Ralle hat es gut gemacht, Heintzi war sehr stabil, Tiggi war immer fleißig. Mark war nach der Pause besser, als er besser ins Spiel reingekommen war.

Steffen Baumgart

Es war ein sehr ordentliches Bundesligaspiel mit einer ordentlichen Leistung von uns. Wir müssen das Spiel entweder in den ersten 15 Minuten entscheiden oder in den 15 Minuten direkt nach der Halbzeit. Da hatten wir eine Vielzahl an Großchancen, die wir nicht genutzt haben. Dass Augsburg auch mal zu einer Chance kommt, ist nachvollziehbar. In Summer hatten wir ein klares Chancenplus, so dass das 1:1 okay ist. Aber für uns am Schluss zwei Punkte zu wenig. Grundsätzlich sollte die Mannschaft – auch wenn sie alle enttäuscht und verärgert sind – trotzdem mit einem positiven Gefühl nach Hause gehen. Wir haben gegen einen formstarken Gegner eine ordentliche Leistung gebracht und waren für mich auch die bessere Mannschaft. Wir haben uns einfach nicht belohnt, weil wir vorne die Dinger nicht reingemacht haben. Jetzt müssen wir so weitermachen, die Tore schießen und dann holen wir auch die Punkte. Es ist wichtig, dass man Geschlossenheit zeigen. Die Mannschaft kann es schon. Bochum bewegt sich mit uns auf Augenhöhe. Das sind die Spiele, in denen wir Punkte holen müssen.

Christian Keller bei Sky

Alles zum Spiel

Einzelkritik

Die Einzelkritik gegen Augsburg

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Die Einzelkritik gegen Augsburg

Zwar hat der 1. FC Köln gegen den FC Augsburg eine deutliche Leistungssteigerung abgerufen. Die Kölner kamen dennoch nicht über ein 1:1 hinaus. Das zeigt sich auch in den Noten.

Bei dem 1:1-Unentschieden gegen Augsburg haben die Kölner eine ordentliche Reaktion auf die vergangenen beiden Spiele gezeigt. Am Ende des Tages belegt der FC dennoch den letzten Tabellenplatz. Nicht alle Spieler haben überzeugt. Die Einzelkritik der FC-Profis gegen Augsburg

Viel hat am Ende nicht gefehlt und die Kölner hätten gegen den FC Augsburg ihren zweiten Saisonsieg eingefahren. Viel hat aber auch nicht gefehlt und der FC hätte die achte Niederlage im zehnten Spiel kassiert. Drei Mal traf Augsburg gegen den FC Aluminium. Auf der anderen Seite ließen auch die Kölner zu viele Chancen liegen. Alleine Luca Waldschmidt hätte das Spiel entscheiden können, wenn nicht müssen. Das 1:1 reichte zu viel Durchschnitt. Allerdings auch zu Vieren und einer Zwei.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Augsburg

Wieder einmal höchst unglücklich. Konnte sich selten auszeichnen. War beim Gegentor genauso chancenlos, wie bei den drei Aluminiumtreffern.

Durchwachsener Auftritt beim Überraschungs-Startelf-Comeback. Ließ sich vor dem 1:1 viel zu leicht abkochen – dabei hatte Baumgart auf die Routine des Abwehrspielers gesetzt. Suchte den Weg in die Offensive. Seine fünf Flanken fanden aber keine Abnehmer.

Gewann zwei Drittel seiner Zweikämpfe und damit deutlich mehr als sein Nebenmann. Stand beim Ausgleich der Augsburger zu weit vom Torschützen entfernt. Mit einer Passquote von 94 Prozent bei stolzen 60 Pässen wichtiger Spieler im Spielaufbau. Wirkte aber in zu vielen Situationen nicht sattelfest.

Deutlich besser als gegen Lautern. Das war nicht schwer. Stabilisierte über weite Strecken die Defensive. Gewann aber im Schnitt nicht mal jeden zweiten Zweikämpf. Ein erstaunlicher Wert für Chabot. Hätte per Kopf treffen können.

Stand wieder für Benno Schmitz in der Startelf. Beackerte die rechte Seite. Sein Pass auf Waldschmidt leitete sehenswert das 1:0 ein. Brachte einige Flanken und wiederum einige zum Mitspieler. War auch in der Defensive deutlich besser als noch gegen Lautern (ebenfalls nicht schwer), verhinderte das 1:2.

Startete einmal mehr als offensiver Sechser, war aber eigentlich überall – irgendwann auch mal auf der linken Abwehrposition. Hatte in der Offensive nur wenige gute Momente.

Deutliche Verbesserung im Vergleich zu den vergangenen beiden Spielen. Wirkte konzentriert und zweikampfstark. Lief mit Abstand am meisten. Natürlich. Hatte bei seinen beiden Abschlüssen Pech.

Eigentlich wie immer: absoluter Aktivposten, oft zu unpräzise, oft im Pech. Nicht wie immer: erzielte sein erstes Saisontor. Hätte noch ein zweites erzielen müssen. Warum er sich bei seinem Alleingang von Gouweleeuw einholen ließ, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Genauso sein Zweikampfverhalten vor dem 1:1.

Kam schon nach wenigen Minuten nach starker Vorarbeit von Tigges frei zum Abschluss, verzog aber. Brachte die scharfe Hereingabe vor dem 1:0. Hatte eine Flut an Torschussmöglichkeiten, nutzte keine. Waldschmidt belebt zweifelsohne die Offensive, er muss – nein, er MUSS einige von den Dingern aber auch nutzen.

Die Impulse, die Uth gegen Lautern gesetzt hat, bekam der Offensivspieler so im ersten Durchgang nicht auf den Platz. Steigerte sich nach dem Wechsel deutlich. Hätte selber treffen können, legte Waldschmidt gleich doppelt auf, der hätte sogar treffen müssen!

Hatte nach wenigen Minuten bei der Vorarbeit für Waldschmidt seinen großen Auftritt. Tauchte anschließend aber weitestgehend unter. Kam nur zu einem Abschluss, für einen Stoßstürmer definitiv zu wenig.

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FC verschenkt wichtige Punkte

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FC verschenkt wichtige Punkte

Der 1. FC Köln hat den zweiten Saisonsieg verpasst – vielleicht eher verschenkt. Trotz spielerischer Überlegenheit und zahlreichen Chancen kamen die Kölner nicht über ein 1:1 hinaus. Allerdings rettete auch das Aluminium drei Mal für den FC.

Der FC hat im Heimspiel gegen Augsburg eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Pokal gegen Lautern gezeigt, zu den erhofften drei Punkten reichte es dennoch nicht. Der 1. FC Köln und der FC Augsburg trennen sich 1:1. Auch, weil die Kölner beste Chancen liegen ließen. Die Führung von Linton Maina (15.) glich Philip Tietz (25.) noch vor dem Wechsel aus. „Schade, dass wir das Spiel nicht gewonnen haben“, sagte Mark Uth. „Wir hatten drei, vier riesen Dinger. Wenn du unten drin stehst, musst du die dann auch machen.“

Steffen Baumgart hatte dieses Mal seine Ankündigung wahrgemacht und gleich auf mehreren Positionen gewechselt. Wie erwartet startete Mark Uth für den formschwachen Dejan Ljubicic. Deutlich überraschender stand Steffen Tigges für Davie Selke in der Anfangsformation, zudem tauschte Baumgart gleich beide Außenverteidiger aus. Für Benno Schmitz kehrte der wieder genesene Rasmus Carstensen zurück, für Leart Pacarada spielte Dominique Heintz. Trotz der Umstellung startete Köln mit nur einer Spitze und Doppelsechs. Florian Kainz übernahm neben Eric Martel diesen defensiven Part. Der FC übernahm von Beginn an die Spielkontrolle, strahlte eine ganz andere Körpersprache aus als noch gegen Kaiserslautern am vergangenen Dienstag.

Maina bringt Köln in Führung

Und tatsächlich kamen die Kölner nach einer kurzen Abtastphase zu der ersten Möglichkeit. Tigges legte per Sohle den Ball zurück, Luca Waldschmidt verzog knapp aus 16 Metern. Doch der FC blieb dran, versuchte spielerische Lösungen zu finden und fand sie. Carstensen spielte stark Waldschmidt auf der rechten Seite frei, der ehemalige Nationalspieler passte scharf ins Zentrum, den abgeblockten Ball von Jeffrey Gouweleeuw nutzte Maina zur Kölner Führung. Köln dominierte das Spiel, Augsburg baute auf Konter und wurde gefährlich. Die Kölner Hintermannschaft bekam einen Einwurf nicht geklärt und Ermedin Demirovic traf aus kurzer Distanz nur den Pfosten. Über Umwege gelang der Ball zu Phillip Tietz, der zwar einschob, aber im Abseits stand. Nur wenige Minuten später machte es der Stürmer besser. Robert Gumny setzte sich viel zu leicht gegen Maina durch, Uth und Heintz schauten ebenfalls nur zu. Fredrik Jensen brachte den Ball schließlich zum Augsburger Stürmer: 1:1.

Kurz zuvor hatte Uth noch das 2:0 auf dem Fuß, vergab mit dem Außenrist. Doch auch nach dem Ausgleich zeigten die Kölner zunächst eine gute Reaktion. Eine Flanke von Carstensen nahm Martel artistisch, FCA-Keeper Finn Dahmen war zur Stelle. Der Sechser versuchte es anschließend auch aus der Distanz, setzte den Ball aber deutlich neben das Tor. Doch Augsburg fand nun besser in die Begegnung, übernahm zunehmend das Spielgeschehen. Die beste Chance hatten die Fuggerstädter vor dem Wechsel durch eine Standardsituation. Niklas Dorsch schlenzte den Ball aus 18 Metern an die Latte, der bereit stehende Tietz schoss den Ball aus zwei Metern über das freie Tor. Aber auch die Kölner kamen noch zu einem Abschluss. Der Schuss von Florian Kainz stellte Dahmen aber vor keine großen Probleme.

FC lässt erneut beste Chancen aus

Köln erwischte auch im zweiten Durchgang zunächst den besseren Start. Waldschmidt schickte Uth mit einem Steilpass, der Kölner Angreifer traf aus kurzer Distanz die Schulter des Augsburger Keepers. Anschließend revanchierte sich Uth gleich zwei Mal. Zunächst hüpfte der Ball Waldschmidt unglücklich über das Standbein, anschließend war der Stürmer aus zehn Metern erneut nicht präzise genug. Auch Jeff Chabot kam nach einer Ecke zur Chance, wurde aber im entscheidenden Moment gestört. Köln drückte in dieser Phase auf die erneute Führung, kam immer wieder gefährlich vor das Augsburger Gehäuse. Unter anderem rettete Dahmen bei einer Hereingabe von Martel vor dem heranstürmenden Waldschmidt, genauso wie bei einem Pass von Maina auf Uth.

Nach einer guten Stunde brachte Baumgart mit Jan Thielmann und Selke zwei frische Offensivkräfte. Köln wollte weiterhin den zweiten Treffer und drückte, ging aber weiterhin zu fahrlässig mit den Chancen um. Viel zu fahrlässig. Ein Befreiungsschlag von Timo Hübers landete bei Maina, der eigentlich durch war. Eigentlich, denn Maina ließ sich von Gouweleeuw einholen und im letzten Moment den Ball wegspitzeln. Auch Waldschmidt probierte es ein weiteres Mal und verpasste knapp. Die letzte Aktion des auffälligen Angreifers. Der Chancenwucher hätte sich beinahe gerächt. Der eingewechselte Ruben Vargas nahm eine Hereingabe aus der Drehung und traf den Innenpfosten. Köln suchte weiter den richtigen Schlüssel. Schmitz, Thielmann und Hübers probierten es weiterhin – ebenfalls ohne Erfolg. Auf der anderen Seite vergab Arne Engels kurz vor Spielende aus kurzer Distanz. Es blieb beim unglücklichen 1:1. Besonders unglücklich: der FC rutschte durch das Remis auf den letzten Platz ab. Am kommenden Samstag ist der FC zu Gast beim VfL Bochum.

1. FC Köln: Schwäbe – Heintz (80. Pacarada), Chabot, Hübers, Carstensen (75. Schmitz) – Martel, Kaintz – Waldschmidt (75. Ljubicic), Uth (66. Thielmann), Maina – Tigges (66. Selke) ; Tore: 1:0 Selke (16.), 1:1 Tietz (25.)


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