Ghana scheidet bei WM aus: Folgen nun die Verhandlungen mit FC-Wunsch Gideon Mensah?

Gideon Mensah im Zweikampf mit Luis Diaz
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Ghana scheidet bei WM aus: Folgen nun die Verhandlungen mit FC-Wunsch Gideon Mensah?

Der FC will Gideon Mensah unter Vertrag nehmen, den zweiten Transfer eintüten. Bislang war der noch bei der WM, die finalen Gespräche sollten nach dem Ausscheiden erfolgen. Und das könnte jetzt erfolgen. Denn Ghana scheiterte in der Nacht an Kolumbien. Finden der 1. FC Köln und Gideon Mensah jetzt zusammen?

Nimmt der Transfermarkt für den FC nun weiter an Fahrt auf? Gideon Mensah soll das nächste Wunschziel für einen Transfer beim 1. FC Köln sein. Und der könnte nun die Gespräche mit den Kölnern wieder aufnehmen. Denn der Spieler ist mit Ghana bei der WM ausgeschieden.

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Die Black Stars scheiterten in der Nacht zu Samstag an Kolumbien 0:1. Und Mensah hatte seine Aktien im Gegentor. Der Linksverteidiger ließ zunächst seinen Gegner, den für Jhon Cordoba eingewechselten Suarez, aus den Augen und legte dem Stürmer mit einem schwachen Block den Ball noch einmal für eine Flanke auf. Diese fand im Zentrum Jhon Arias und damit den Torschützen des einzigen Treffers (14.). So wirklich viel hatte Ghana dem Gegner nicht mehr entgegenzusetzen. Es blieb beim 0:1 aus Sicht der Black Stars und damit beim WM-Aus im Sechzehntelfinale. Ärgerlich für das Team um Mensah, für den FC allerdings erfreulich. Denn wie berichtet sind die Kölner an einer Verpflichtung des Linksverteidigers interessiert. Es hat sogar Gespräche gegeben, die über einen ersten Kontakt hinaus gehen. Bislang war die Erzählweise, dass es konkrete weitere Gespräche mit dem Spieler gibt, sobald Ghana das Turnier beendet hat. Das ist in der Nacht passiert.

Mensah wäre ablösefrei

Für ein wenig Verwirrung sorgte ZDF-Kommentatorin Claudia Neumann. „AJ Auxerre ist im Moment der Verein, bei dem Mensah unter Vertrag steht. Wenn der 1. FC Köln ihn haben will, muss er so um die vier Millionen hinblättern. So ist es zumindest kolportiert worden“, sagte die Sportjournalistin. Das entspricht allerdings nicht der Wahrheit. Der Vertrag des Linksverteidigers ist im Sommer ausgelaufen. Mensah ist aktuell vereinslos, kann also mit den Kölnern direkt verhandeln. Der FC blickt wohl gezielt auch auf ablösefreie Spieler. Mensah hatte lange für Auxerre gespielt. Nach fünf Jahren in Frankreich soll nun die Bundesliga das nächste Ziel für den Außenverteidiger sein. Der FC sucht indes mindestens einen Linksverteidiger. Nominell gibt es nach dem Abgang von Kristoffer Lund keinen Spieler für diese Position. Das soll sich mit Gideon Mensah ändern. Die Chancen auf eine baldige Verpflichtung stehen also nicht schlecht. 


Verwirrung um Kölner Wunschspieler: Scouts Ja, Gespräche Nein? Mehrere Interessenten für Chido Obi

Chido Obi soll das Kölner Interesse geweckt haben
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Verwirrung um Kölner Wunschspieler: Scouts Ja, Gespräche Nein? Mehrere Interessenten für Chido Obi

Der Name Chido Obi sorgte in den vergangenen Tagen im Umfeld des FC für ein wenig Wirbel. Der 18-Jährige gilt als großes Talent, könnte bei den Kölnern Spielpraxis sammeln und angeblich hat es bereits Gespräche gegeben. Doch ganz so nah ist ein Deal dann noch nicht für den 1. FC Köln: Ein Transfer von Chido Obi scheint ferner als gedacht.

Mit der Verpflichtung von Luka Lochoshvili hat der Transfersommer für den FC auch in Sachen neue Spieler endlich begonnen. Nachdem acht Spieler die Geißböcke verlassen haben, wurde das gefühlt auch Zeit. Selbst wenn das Transferfenster noch knapp zwei Monate geöffnet hat. Ein weiterer schneller Transfer war am Freitagabend noch nicht in Sicht. Tatsächlich scheint ein Gerücht ein wenig an Fahrt verloren zu haben. Die Gespräche zwischen dem FC und Manchester United über Chido Obi sollen laut einem Medienbericht gar nicht so konkret gewesen sein, wie in der vergangenen Woche noch kolportiert.

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Der renommierte englische Journalist Pete O‘Rourke hatte in der vergangenen Woche den Namen des „Wunderkinds“ in den Ring geworfen. Der Transfer-Experte berichtete von konkreten Gesprächen zwischen dem FC und den Red Devils. Dabei soll es um eine Leihe des Stürmers gegangen sein. Der 18-Jährige weist ein für sein Alter erstaunliches Potenzial auf, gilt schon seit vielen Jahren als eins der größten dänischen Talente. Bereits im Juniorenbereich bei Arsenal überragte der Angreifer mit Toren, traf alleine in einem Spiel gegen Liverpool zehn Mal. Beim FC wäre der Angreifer wohl auch kein direkter Backup für Ragnar Ache. Aktuell ist Obi mehr Instinkt- als Zielstürmer. Dennoch ist der Abschluss beeindruckend. Der Youngster würde dem FC wohl gut zu Gesicht stehen. Würde, denn glaubt man der renommierten dänischen Zeitung bold.dk ist der FC dann doch gar nicht so nah an einer Leihe wie zuvor kolportiert.

Laut bold.dk noch keine Gespräche

Demnach sei noch nicht mal gesagt, ob ManU den Spieler überhaupt verleihen wird. Das sei zwar wahrscheinlich, aber noch nicht sicher. Laut bold.dk hänge die Entscheidung von dem richtigen Zielverein und der möglichen Vorbereitung ab. Es kann also durchaus sein, dass sich der Spieler dort noch einmal aufdrängen kann. Und das Medium geht sogar noch weiter in Bezug auf den FC. Demnach hätten die Kölner zwar Scouts nach England geschickt, um den Spieler zu beobachten, einen Dialog habe es zwischen den Vereinen aber noch nicht, sogar „nie“ gegeben. Interessenten soll es eine ganze Menge geben, „aber zum jetzigen Zeitpunkt hat sich noch nichts Konkretes daraus entwickelt“, heißt es in dem Artikel. Die Aussagen sind also sehr widersprüchlich. Dass der FC aber grundsätzlich interessiert ist, steht wohl außer Frage.

Wenn überhaupt wäre nur eine Leihe ein Konstrukt. Das Muster kennt der 1. FC Köln natürlich bereits. Mit Jahmai Simpson-Pusey hat Thomas Kessler bewiesen, dass Leihkonstrukte mit Kaufoption funktionieren können — wirtschaftlich wie sportlich. Simpson-Pusey kam, überzeugte, wurde fest verpflichtet. Der Transfer gilt intern längst als Erfolg. Bei Chido Obi könnte Kessler auf eine ähnliche Konstruktion setzen. Eine feste Verpflichtung ist keine Option — Manchester United wird den Angreifer, dessen Marktwert auf fünf Millionen Euro taxiert wird, allenfalls auf Leihbasis ziehen lassen.


Was die Verpflichtung von Luka Lochoshvili über die Kaderplanung aussagt

Luka Lochoshvili
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Was die Verpflichtung von Luka Lochoshvili über die Kaderplanung aussagt

Der 1. FC Köln hat in diesem Sommer bereits rund 20 Millionen Euro investiert — und trotzdem sind zentrale Positionen noch unbesetzt. Wie viel Spielraum noch bleibt, lässt sich von außen nicht seriös beziffern. Was sich aber lesen lässt: Dieser Transfer-Sommer ist noch lange nicht vorbei.

Mit der Verpflichtung von Luka Lochoshvili haben die Kölner weitere Millionen investiert. Mittlerweile sind es nahezu 20 Millionen Euro. Doch noch zahlreiche Baustellen sind offen.

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So ein wenig verwunderte der finanzielle Aspekt schon. Die Kölner haben Luka Lochoshvili für etwas mehr als vier Millionen Euro unter Vertrag genommen. Einen 28-jährigen Innenverteidiger. Das überrascht insofern, dass der FC bei der Verpflichtung und Finanzierung von Jakub Kaminski nicht weit von dem Preis für den Georgier entfernt war. Ob der Abwehrspieler das Geld wert ist, wird erst der Verlauf der Saison beantworten können. Fakt ist, dass die Kölner schon ziemlich viel Geld ausgegeben haben. Alleine für die festen Verpflichtungen von Tom Krauß, Kaminski und Jahmai Simpson-Pusey legten die Geißböcke schon nahezu 15 Millionen Euro auf den Tisch. Nun weitere vier bis fünf. Wie viel tatsächlich noch in der Schatulle steckt, lässt sich von außen nicht seriös beziffern — Vereine geben selten einen genauen Einblick in ihre Finanzen. Was sich aber aus den bekannten Zahlen lesen lässt: Der FC hat in diesem Sommer bereits substanziell investiert. Interessant: Alleine die „neue“ Innenverteidigung hat den FC nahezu zehn Millionen Euro gekostet. Die Ausgaben belaufen sich also Stand jetzt auf rund 20 Millionen Euro.

Müssen die Kölner auf Abgänge schielen?

Im vergangenen Sommer gab der FC nahezu 25 Millionen für seine elf neuen Spieler aus, das Budget der aktuellen Transferphase wird ähnlich hoch eingeschätzt. Wirklich viel dürfte sich also in den Kölner Kassen zurzeit nicht mehr befinden. Und das, obwohl nach zahlreiche zentrale Baustellen offen sind. Die der Innenverteidigung war eine große, aber eben auch nicht die auf den ersten Blick wichtigste. Immerhin gibt es im Kölner Kader keinen Linksverteidiger, die Geißböcke brauchen dringend einen klassischen Sechser und einen Backup für Ragnar Ache. Auf sechs bis sieben Positionen soll noch nachgebessert werden. Die Finanzierung ist ein wichtiger Punkt, der am Ende zwangsläufig über das Zustandekommen des Deals entscheidet. Der FC wartet nach wie vor auf lukrative Abgänge.

Die Verpflichtung von Lochoshvili könnte also durchaus so interpretiert werden, dass der FC schon auf den Weggang seiner beiden Topscorer Said El Mala und Jakub Kaminski schielt – oder zumindest einen davon. Das Problem: So wirklich viel Bewegung gibt es nach wie vor nicht. Im Falle von El Mala hat sich mit Newcastle United vielmehr ein kolportierter Interessent verabschiedet. Die Magpies werden wohl Bazoumana Touré von der TSG Hoffenheim unter Vertrag nehmen. Zwar wurde auch der FC Liverpool mit dem Shootingstar in Verbindung gebracht, doch aus England ist zu hören, dass El Mala eine Option, aber nicht die erste für die Außenbahn ist.

Leihen als Werkzeug, nicht als Notlösung

Der Verkauf von Kaminski wirkt von außen betrachtet einfacher. Es muss sich „nur“ ein Abnehmer finden, der bereit ist, die Ablösesumme von 20 Millionen Euro zu bezahlen. Doch ist das Risiko mindestens so groß wie die Versuchung, auf diesen Deal zu spekulieren. Die Kölner werden nicht jetzt schon Geld ausgeben, das noch mit dem „Konjunktiv“ versehen ist. Auch deswegen scheint der Fokus auf Spielern wie Chido Obi oder Gideon Mensah zu liegen. Obi käme für Manchester United und den FC wohl nur als Leihe in Frage. Der 18-Jährige ist ein großes Talent, aber eben keine Garantie, nun auch durchzustarten. Ähnlich wie bei Simpson-Pusey oder Krauß wäre ein Großteil einer solchen Rechnung erst im kommenden Sommer zu bezahlen, vorausgesetzt es gibt eine Kaufoption. Mensah gehört zu den Spielern, die vertragslos, ablösefrei zu haben sind. Auch davon gibt es auf dem Markt einige. Es gilt, schnell zu sein. Es gilt, die richtigen Argumente parat zu haben – finanziell, perspektivisch. Für einen Club wie den FC wohl nicht immer eine leichte Aufgabe.

Thomas Kessler wird die richtige Mischung finden müssen. Die FC-Bosse wurden zuletzt nicht müde zu betonen, dass sie auch in dieser Saison wieder auf Leihkonstrukte zurückgreifen. Aber eben nicht nur. Ob die fünf Millionen für Lochoshvili bedeuten, dass die Schatulle am Ende doch größer ist als angenommen — oder ob sie schlicht das letzte größere Investment dieses Sommers waren — das wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Schwarz oder weiß ist das nicht. Selten ist es das im Transfermarkt.


„Offizielles Angebot“ für Salih Özcan: Gebürtiger Kölner vor Wechsel in die Türkei

Salih Özcan weckt mal wieder Interesse
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„Offizielles Angebot“ für Salih Özcan: Gebürtiger Kölner vor Wechsel in die Türkei

Salih Özcan wurde immer mal wieder als möglicher Neuzugang bei den Geißböcken gehandelt. Der Mittelfeldspieler ist aktuell vereinslos, der Vertrag bei Dortmund ausgelaufen. Nun zeichnet sich aber ein Wechsel ab für den Ex-Spieler des 1. FC Köln: Salih Özcan erhält ein offizielles Angebot aus der Türkei.

Wie gefühlt jede Transferphase wurde Salih Özcan auch in diesem Sommer wieder als möglicher Neuzugang gehandelt. Die ganz große Substanz hatten die Gerüchte bislang noch nicht, eine Kontaktaufnahme soll es aber schon gegeben haben. Dabei scheint ein Wechsel in die Türkei dieser Tage wahrscheinlicher.

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So ist Besiktas Istanbul nicht erst seit diesem Sommer an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers interessiert. Schon in der vergangenen Saison gab es das konkrete Interesse. Und offenbar auch Gespräche zwischen dem türkischen Traditionsverein sowie Borussia Dortmund. Der Wechsel scheiterte dem Vernehmen nach an der Ablöseforderung des BVB. Auch im Winter hatte es Kontakt gegeben, doch Özcan wollte sich in Dortmund durchbeißen. Das gelang dem gebürtigen Kölner bekanntlich nicht. Nun ist der Nationalspieler der Türkei also vertragslos und Besiktas plant den nächsten Vorstoß. Laut übereinstimmenden türkischen Medien hat der Club aus der türkischen Metropole dem Spieler ein offizielles Angebot unterbreitet. Besiktas will Özcan unbedingt verpflichten. In der Türkei wurde auch immer wieder berichtet, dass sich der Spieler einen Wechsel in die Türkei vorstellen könne. Allerdings war in der Vergangenheit auch immer wieder berichtet worden, der Spieler stünde unmittelbar vor einem Transfer. Das wiederum entsprach nicht den Tatsachen.

Özcan aktuell ohne Vertrag

Nun könnte es also einen Wechsel geben. Özcan ist in Köln geboren, wechselte früh zum FC und durchlief so ziemlich alle Nachwuchsstationen. 2019 wurde der Mittelfeldspieler an Holstein Kiel verliehen. Dort schaffte Özcan den Durchbruch als Stammspieler und kam in guter Form nach Köln zurück. Nach zwei Jahren kam dann das Angebot aus Dortmund. Beim BVB spielte der Sechser unter anderem in der Champions League gegen teams wie Manchester City oder Barcelona. Doch so richtig glücklich wurde Özcan weder beim VfL Wolfsburg noch in Dortmund. Zuletzt spielte er unter Niko Kovac keine Rolle mehr. Dass der BVB den Vertrag nicht mehr verlängern würde, stand bereits im vergangenen Sommer fest. Nun also steht das nächste Kapitel an. Ob der Mittelfeldspieler das Angebot annehmen wird, ist offen. Ein Wechsel nach Köln könnte vor allem an Gehaltsvorstellungen scheitern. Denn beim BVB hat Özcan zwischen drei und fünf Millionen Euro verdient.


Überragend im Zweikampf, gefährlich bei Standards – deswegen passt Luka Lochoshvili zum FC

Luka Lochoshvili gilt als kopfballstark und kompromisslos
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Überragend im Zweikampf, gefährlich bei Standards – deswegen passt Luka Lochoshvili zum FC

Mit Luka Lochoshvili haben die Kölner nun doch ihre erste Neuverpflichtung unter Dach und Fach gebracht. Bei wohl keinem potenziellen Neuzugang war das Anforderungsprofil im Vorfeld so genau definiert – zumindest öffentlich. Nun haben die Kölner zugeschlagen und viel Geld investiert.

Die Kölner haben nun also ihren ersten Spieler unter Vertrag genommen. Luka Lochoshvili soll die Kölner verstärken. Zwar hat der Georgier noch nie Bundesliga gespielt, doch die Werte sprechen für den Abwehrspieler.

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Wie sich das Kölner Stadion gut gefüllt anhört oder anfühlt, weiß Luka Lochoshvili bereits – wenn auch seine Erinnerungen an Köln vielleicht nicht die besten sind. Mit Georgien kassierte der Abwehrspieler eine derbe Niederlage im Achtelfinale der Europameisterschaft 2024 gegen Spanien. 1:4 hieß es nach 90 Minuten, in denen Georgien noch durch ein Eigentor in Führung gegangen war. Eine Runde später scheiterte Deutschland ebenfalls an der Furia Roja. Nun wird das Kölner Stadion zur Heimat für den 28-Jährigen, der einen Vertrag bis 2029 bei den Kölnern unterschrieben hat. Der FC hat bekanntlich einen weiteren Innenverteidiger gesucht, einen Linksfuß, erfahren, eine sofortige Hilfe. Und einen Abwehrspieler, der durchaus das Potenzial hat, zum Abwehrchef zu werden. Ob der 28-Jährige alle Erwartungen der Geißböcke erfüllen wird, wird sich erst zeigen müssen. Dem Vernehmen nach haben die Kölner rund fünf Millionen Euro für den erfahrenen Abwehrspieler bezahlt – eine hübsche Stange Geld, wenn man sie mit der Verpflichtung von Jakub Kaminski vergleicht.

Stark in den Zweikämpfen, gefährlich bei Standards

Der Blick auf die Zweitliga-Daten der vergangenen Spielzeit erscheint aufschlussreich. Lochoshvili gewann überragende 76,4 Prozent seiner Defensivduelle, das als unumstrittener Stammspieler der Nürnberger, der nur ein Spiel aufgrund einer Gelbsperre verpasste. Nur zwei Spieler waren in der vergangenen Spielzeit in der 2. Bundesliga besser. Geht der Abwehrspieler also ins Eins-gegen-eins, dann gewinnt er den Zweikampf in drei von vier Fällen. „Lochoshvili ist in der Defensive und vor allem im direkten Duell nur sehr schwer zu besiegen. Es gab kaum einen Angreifer, der im Eins-gegen-eins gut aussah“, sagt Julian Berce, Datenanalyst von ball-orientiert, der mit seinem Kollegen Christian Pöhlmann auch die Plattform „Clubfokus“ zum 1. FC Nürnberg betreibt. „Auch durchaus prominente Namen wie Ex-Nationalspieler Mergim Berisha prallten da schnell ab. Er ist sehr gut darin, seinen Körper zwischen Ball und Gegenspieler zu drücken und ist so oftmals früher am Ball.“ 

Mit einer Körpergröße von 1,92 Metern ist der Spieler auch in der Luft eine Bank, gewinnt zwei Drittel seiner Luft-Duelle. Lochoshvili ist kein Spieler, der bei Standards und hohen Bällen in Bedrängnis gerät. Für einen Bundesligisten, der in der vergangenen Saison genau in dieser Kategorie seine größten Schwächen zeigte, ist das ein konkreter Mehrwert. Vor allem, weil der Spieler auch bei Standards im Offensivbereich gefährlich wird. Lochoshvili erzielte in der vergangenen Saison fünf Tore für Nürnberg, drei nach Freistößen oder Ecken. Und das sowohl mit dem Kopf als auch mit dem Fuß. „Er hat in der Jugend sogar Stürmer gespielt und für den FCN das ein oder andere offensive Ausrufezeichen gesetzt“, sagt Berce.

„Nicht gerade spektakulär“

Auch in Sachen Antizipation gehört der Abwehrspieler zu den besseren der Liga, fängt oft die Kugel ab. Doch die Defensivarbeit ist die eine Seite der Wahrheit. Den anderen Teil der Geschichte erzählt die Arbeit nach vorne. Ein überragender Aufbauspieler war Lochoshvili in der vergangenen Spielzeit nicht. Gerade bei den Vertikalpässen schlichen sich zu oft Fehler ein, der Georgier gehört zum unteren Durchschnitt sowohl bei der Anzahl der Pässe als auch bei der Genauigkeit. „Sein Spielaufbau ist jetzt nicht gerade unfassbar spektakulär. Er hat einen ordentlichen linken Fuß, kann andribbeln und auch mal über längere Distanz den Ball anbringen, aber er wird dir keine zehn perfekten diagonal flache Pässe in die Zwischenräume spielen“, so Berce. Mit 88,8 Prozent allgemeiner Passgenauigkeit und 54,4 Prozent bei langen Bällen ist er verlässlich genug, um nicht zur Schwachstelle im Aufbau zu werden. Er gibt den Ball sicher weiter – er gestaltet ihn nur nicht aktiv. Spannend: Lochoshvili kann auch auf der linken Außenbahn spielen, unter anderem bei der EM im Nationaldress. Als Backup für die linke Seite wäre der Georgier sicher eine Alternative.

Ob der Innenverteidiger das Zeug zum Bundesliga-Spieler hat, ist offen. Seine neun Karten und seine Foulstatistik lassen aber keine Zweifel daran, dass er mit Physis und Körperlichkeit das Duell sucht. „Ich traue ihm definitiv zu, in der Bundesliga zu spielen und dass er defensiv eine absolute Bereicherung für Köln sein wird“, sagt Berce. 
Die Werte sprechen aber eine klare Sprache pro Lochoshvili.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Extrem offensiver Verteidiger mit defensiven Entwicklungsfeldern: So kann Gideon Mensah dem 1. FC Köln helfen

Gideon Mensah überzeugte gegen England
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Extrem offensiver Verteidiger mit defensiven Entwicklungsfeldern: So kann Gideon Mensah dem 1. FC Köln helfen

Ablösefrei, erfahren, WM-Teilnehmer – Gideon Mensah soll beim 1. FC Köln auf dem Zettel stehen. Der Ghanaer ist kein klassischer Linksverteidiger, sondern ein offensiver Antreiber auf der Außenbahn. Was er mitbringt, wo er Grenzen hat – und ob er zu René Wagners Spielphilosophie passt beim 1. FC Köln: Gideon Mensah – Stärken, Schwächen, Transfer?

Mit Ghana spielt Gideon Mensah aktuell noch bei der WM. Dann geht es um seine Zukunft. Denn der Linksverteidiger ist vertragslos. Das soll sich bald ändern. Und der FC könnte eine Rolle spielen.

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Die Hintermannschaft leistete gegen England ganze Arbeit. Die Black Stars verteidigten gegen Harry Kane, Jude Bellingham und Co. mit so ziemlich allem, was Ghana zur Verfügung stand und belohnten ihre Leistung mit einem Punkt. Und mittendrin: Gideon Mensah. Der 27-Jährige lief in der Fünferkette als Linksverteidiger auf. Und wer die Offensive der Three Lions irgendwie dann in Schach hält, sich so einen Punkt erarbeitet und als Stammspieler überzeugt, der braucht sich nicht wundern, wenn es dann Interessenten aus anderen Ligen gibt. Sicherlich auch, weil Mensah seit dem 1. Juli ohne Vertrag ist. Nun soll sich der FC mit dem Ghanaer beschäftigen. Nicht nur das, es hat schon ersten Kontakt gegeben. Konkret werden die Gespräche dann wohl, wenn das WM-Märchen der Black Stars zu Ende geschrieben ist. Dass der FC aber ein gesteigertes Interesse an dem ablösefreien Spieler hat, gilt als ziemlich wahrscheinlich. Denn die Kölner suchen im Grunde zwei Linksverteidiger, ein ablösefreier Nationalspieler mit reichlich Erstliga-Erfahrung kommt da wie gerufen.

Heat Map Gideon Mensah
Heat Map Gideon Mensah

Es fehlt die Gefahr im letzten Drittel

Aber wo liegen die Stärken und Schwächen des 27-Jährigen? Das Bild ist eindeutig. Zugegeben, nach dem Duell gegen England könnte man der Meinung sein, die Kölner hätten einen defensiv ausgerichteten Linksverteidiger auf dem Zettel. Dieses Bild aber aufgrund der Scorerbilanz der vergangenen Spielzeit oder eben, ob des Eindrucks aus dem England-Spiel als bare Münze zu nehmen, widerspricht der Realität. Denn Mensah ist vieles, aber sicher kein defensiv ausgerichteter Linksverteidiger. Im Gegenteil: Die Heatmap der vergangenen Saison zeigt eindeutig den Vorwärtsdrang des Ghanaers. Mensah bewegt sich die Schiene rauf und runter, ist auf Höhe des gegnerischen Sechzehners fleißig unterwegs. Mensah ist kein defensiv ausgerichteter Linksverteidiger, der primär absichert und Bälle wegklärt. Er ist ein Flügelspieler im Dress eines Außenverteidigers – und das im besten Sinne. Nahezu 80 Prozent seiner Dribblings sind dabei erfolgreich. Kaum ein Außenverteidiger der Ligue 1 kommt auf einen ähnlich guten Wert.

Ausgeprägter Offensivdrang

Mit seinen neun progressiven Pässen im Schnitt pro Spiel, gepaart mit einer Genauigkeit von 75 Prozent beschleunigt er das Spiel nach vorne verlässlich. Auch in den offensiven Duellen gewinnt Mensah – wenn auch knapp – mehr als die Hälfte (53 Prozent). Der Spieler bringt sich so regelmäßig in die Gefahrenzone, nur fehlt dann oft der finale Pass oder die gewinnbringende Flanke. In beiden Kategorien liegt er genau im Bereich des Durchschnitts der Liga. Er ist ein Carrier, kein Lieferant. Er bringt sich selbst nach vorne, schafft aber für seine Mitspieler weniger als sein Bewegungsradius vermuten lässt. So sind auch seine verhältnismäßig wenigen Scorerpunkte zu erklären. Defensiv offenbart der 27-Jährige dann doch einige Schwächen. So gewinnt Mensah im Schnitt nur jedes dritte seiner Kopfball-Duelle. Die defensiven Duelle gewinnt er zu 56 Prozent und damit deutlich seltener als die Konkurrenten auf den Außenverteidigerpositionen (Mittel bei 62 Prozent). Seine Foulquote und die acht Gelben Karten in 30 Spielen zeigen zusätzlich: er ist kein Spieler, der diszipliniert und risikoarm agiert.

Passt Mensah denn nun zum FC? Das hängt davon ab, was René Wagner von seinem Linksverteidiger erwartet. Wenn er in erster Linie die linke Seite absichern und bei Standards zuverlässig sein soll, ist Mensah möglicherweise die falsche Antwort. Wenn er aber als offensiver Motor auf der linken Seite gefragt ist – einer, der Eins-gegen-eins-Situationen sucht, das Spiel schnell macht und von einem defensiv stabilen Mittelfeld abgesichert wird – dann liefert Mensah genau das, was der FC zuletzt eher selten hatte.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Der nächster Transfer? Auch Gideon Mensah soll zum 1. FC Köln kommen

Gideon Mensah bei der Weltmeisterschaft
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Der nächster Transfer? Auch Gideon Mensah soll zum 1. FC Köln kommen

Schon seit einigen Wochen wird Gideon Mensah mit der Bundesliga in Verbindung gebracht. Und offenbar stecken die Geißböcke in Gesprächen mit dem WM-Teilnehmer. Der 1. FC Köln soll an Gideon Mensah interessiert sein.

Am Donnerstag vermeldeten die Kölner ihren ersten externen Zugang, schon bald könnte der nächste dazukommen. Und dieses Mal ablösefrei. Der FC ist an Gideon Mensah interessiert, hat schon erste Gespräche geführt.

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Am Samstag steht für Gideon Mensah bereits das nächste WM-Spiel an. Der Nationalspieler Ghanas trifft auf Kolumbien. Es geht um den Einzug ins Achtelfinale und dann möglicherweise um das Spiel gegen den amtierenden Weltmeister Argentinien – wenn der sich dann gegen die Schweiz durchsetzt, Es wäre wohl ein absoluter Höhepunkt der Karriere des Außenverteidigers. Der 27-Jährige ist unumstrittener Stammspieler der Black Stars, spielte jede Minute beim Endturnier. Wie es dann aber nach dem Turnier mit dem Linksverteidiger weitergeht, ist noch nicht klar. Denn Mensahs Vertrag ist am Dienstag ausgelaufen. Vier Jahre spielte der Ghanaer bei AJ Auxerre. Nun soll es an anderer Stelle weitergehen. Denn Mensah will sich dem Vernehmen nach umorientieren, einen neuen Weg gehen. Und der könnte den Spieler in die Bundesliga führen. Dass es Interessenten gibt, wird schon seit einigen Wochen in Frankreich gemutmaßt. Und dabei soll es sich auch um den 1. FC Köln handeln.

Mensah ist ablösefrei zu haben

come-on-fc.com kann die Meldung von „Sky“-Reporter Marlon Irlbacher bestätigen, dass der FC an dem Linksverteidiger interessiert ist. Tatsächlich befinden sich die Kölner schon in fortgeschrittenen Gesprächen. Die finalen sollen dann geführt werden, wenn Ghana das Turnier verlassen sollte. Mensah ist als Außenverteidiger extrem offensiv unterwegs, bearbeitet die komplette Schiene. Mit im Schnitt zwei Flanken pro Spiel, einer hohen Passquote ins letzte Drittel und in die Box kann von einem defensiv ausgerichteten Linksverteidiger nicht die Rede sein. Der Ghanaer sucht immer wieder den Weg in die Offensive. Der Marktwert des Spielers wird auf vier Millionen Euro geschätzt. Aufgrund der Vertragssituation wäre er allerdings ablösefrei zu haben. Aus Frankreich ist angeblich der FC Nantes an einer Verpflichtung des Nationalspielers interessiert. Der FC befindet sich in der Pole-Position.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Offiziell: 1. FC Köln nimmt Luka Lochoshvili unter Vertrag – Das sagen Thomas Kessler und der Spieler

Neuer Spieler des 1. FC Köln: Luka Lochoshvili
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Offiziell: 1. FC Köln nimmt Luka Lochoshvili unter Vertrag – Das sagen Thomas Kessler und der Spieler

Am Donnerstagmorgen hatte sich der Deal abgezeichnet, nun ist er offiziell: Luka Lochoshvili wechselt zum 1. FC Köln. Der Innenverteidiger kommt vom 1. FC Nürnberg und hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Die Kölner haben also ihren ersten Transfer der Sommerphase.

Der FC hat seinen ersten Neuzugang offiziell gemacht: Luka Lochoshvili spielt in der kommenden Saison für die Geißböcke und wird die Innenverteidigung verstärken. Lochoshvili hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Dabei soll es aber nicht bleiben. Es werden noch weitere Transfers folgen.

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Am Donnerstagmorgen tauchte der Name das erste Mal im FC-Kosmos auf, über den Tag hinweg verdichteten sich die Anzeichen und nun ist es offiziell: Auch der FC startet nun auf dem Transfermarkt durch. Zumindest ist der erste Deal vollzogen. Die Kölner haben Luka Lochoshvili unter Vertrag genommen und damit die Suche nach dem erfahrenen Innenverteidiger abgeschlossen. „Wir freuen uns sehr, dass wir Luka von unserem Weg beim 1. FC Köln überzeugen konnten. Er hat in den vergangenen Jahren auf unterschiedlichen Stationen wertvolle Erfahrungen gesammelt und bringt genau das Profil mit, das wir für diese Position gesucht haben. Mit seiner Persönlichkeit, seiner Zweikampfstärke und seiner körperlichen Präsenz – insbesondere in der Luft – wird er unserer Defensive zusätzliche Stabilität verleihen“, sagt Thomas Kessler. „Als Linksfuß komplettiert er unsere Besetzung in der Innenverteidigung und gibt unserem Kader auf dieser Position noch mehr Qualität. Wir sind überzeugt, dass Luka sportlich und menschlich hervorragend zu uns passt. Umso mehr freuen wir uns darauf, ihn künftig im FC-Trikot zu sehen.“

„Ich freue mich auf einen großen Traditionsverein“

„Als Fußballer möchte man immer so hoch wie möglich spielen. Deshalb bin ich sehr glücklich, dass ich beim 1. FC Köln in der Bundesliga meinen nächsten Schritt gehen kann. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren sehr positiv und haben mich von dem Weg überzeugt“, sagt Lochoshvili. „Ich freue mich auf einen großen Traditionsverein, die tollen Fans und mein neues Team.“ Nötig wurde der Deal, weil der FC noch auf die Rückkehr von Timo Hübers bis wohl zur Rückrunde warten muss. Damit würden die Geißböcke „nur“ mit Rav van den Berg, Jahmai Simpson-Pusey und Joel Schmied sowie den Leihrückkehrern Julian Pauli und Elias Bakatukanda in die Rückrunde starten. Nun kommt ein erfahrener Abwehrspieler hinzu. Lochoshvili sammelte in diversen europäischen Ligen seine Spielpraxis, war zuletzt beim 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga Stammspieler und ist Nationalspieler Georgiens.

Luka Lochoshvili ist kein unbeschriebenes Blatt. Der 1,92 Meter große Innenverteidiger wurde bei Dinamo Tiflis ausgebildet und hat seither in der Ukraine, der Slowakei, in Österreich und in Italien gespielt, ehe er im vergangenen Sommer nach Nürnberg wechselte. Dazu kommen 32 Länderspiele für Georgien – internationale Erfahrung, die beim FC nicht viele Zugänge mitbringen. Das RheinEnergieSTADION kennt er bereits: Im Achtelfinale der Europameisterschaft 2024 stand er dort beim 1:4 gegen Spanien auf dem Platz – die Arena, die ab dieser Saison seine neue Heimspielstätte wird. Und wer wissen will, was für ein Mensch hinter dem Abwehrspieler steckt: 2022 rettete Lochoshvili beim Spiel mit dem Wolfsberger AC gegen Austria Wien seinem bewusstlosen Gegenspieler Georg Teigl auf dem Platz das Leben – und erhielt dafür den FIFA Fair Play Award.

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Satellitenplätze statt Gleueler Wiese: Stadtrat ebnet dem 1. FC Köln den Weg

Das Geißbockheim des 1. FC Köln mit Trainingsplatz
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Satellitenplätze statt Gleueler Wiese: Stadtrat ebnet dem 1. FC Köln den Weg

Es war eine der meistdiskutierten Fragen der vergangenen Monate in Köln — jetzt hat der Stadtrat eine Antwort geliefert. Mit einer Mehrheit hat das Gremium am Donnerstag beschlossen, dem Effzeh den Bau von drei neuen Trainingsplätzen in der Nachbarschaft des Geißbockheims zu ermöglichen. Voraussetzung ist eine positive Prüfung durch die Stadtverwaltung für den 1. FC Köln: Stadtrat stimmt für drei Satellitenplätze.

„Heute beschließen wir etwas, das mehr als überfällig ist“, hatte SPD-Sportpolitiker Oliver Seeck vor der Abstimmung gesagt. Er sollte recht behalten. Nun sollen drei bestehende Flächen zu vollwertigen Trainingsplätzen umgebaut werden: der Ascheplatz „Eichenkreuzanlage“, der FC-Platz zwei auf dem Vereinsgelände sowie die sogenannte Kampfbahn am Fort Deckstein. Geplant sind Kunst- oder Hybridrasen, Drainagen, Flutlichtanlagen und Kabinen. Die Kosten trägt vollständig der 1. FC Köln.

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Mit dem Beschluss ist der 1. FC Köln nicht länger auf seinen ursprünglichen Plan angewiesen, der drei neue Trainingsplätze auf der Gleueler Wiese vorsah. Dieser Plan ist seit 2020 Teil eines laufenden Gerichtsverfahrens — das Oberverwaltungsgericht Münster will am 14. August über die Gültigkeit des damaligen Bebauungsplans entscheiden. Eine politische Mehrheit für den dazu notwendigen Pachtvertrag gibt es im Stadtrat ohnehin nicht. „Wir begrüßen den heutigen Beschluss des Kölner Stadtrats. Nach jahrelanger Blockade hat der Rat heute ein starkes Signal gesendet und ganz klar für den Sport in Köln gestimmt – und zwar ausdrücklich für den Spitzen- wie für den Breitensport gleichermaßen. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die diesem lösungsorientierten Weg zugestimmt haben. Es zeichnet einen guten demokratischen Prozess aus, dass hier im Sinne der Sache auch mit wechselnden Mehrheiten hart, aber konstruktiv um die beste Perspektive gerungen wurde“, so FC-Präsident Jörn Stobbe. „Nach diesem eindeutigen politischen Auftrag ist nun die Stadtverwaltung gefordert. Sobald die Genehmigungen vorliegen, starten wir umgehend mit der Umsetzung. Das war heute ein guter Tag, aber wirklich etwas zu feiern gibt es erst, wenn wir zur Tat schreiten können.“

Allerdings gibt es beim FC-Platz zwei einen juristischen Fallstrick: Die Fläche ist im Bebauungsplan von 2020 als Ausgleichsfläche für die ursprünglich geplanten Trainingsplätze auf der Gleueler Wiese ausgewiesen. Sollte das OVG am 14. August entscheiden, dass dieser Plan wirksam wird, müsste die Verwaltung prüfen, ob dort überhaupt ein Fußballplatz entstehen darf.

Breitensport bleibt berücksichtigt

Ein zentraler Streitpunkt in den Verhandlungen war die Frage, wie der Breitensport künftig auf den Flächen spielen kann. Der ursprüngliche SPD-Antrag sah feste Nutzungszeiten vor — wochentags ab 19.30 Uhr, am Wochenende nach Verfügbarkeit. Das sorgte bei der DJK Südwest und Ballfieber Colonia für Unmut. Im finalen Beschluss wurden die konkreten Uhrzeiten gestrichen. Stattdessen sollen die Nutzungszeiten in späteren Vereinbarungen geregelt werden. CDU-Politiker Eric Haeming betonte, die Lösung berücksichtige ausdrücklich die Bedürfnisse des Breitensports.

Für die DJK Südwest ist außerdem eine Modernisierung der Sportanlage Weiden für sieben Millionen Euro vorgesehen. Ballfieber Colonia soll auf der Kampfbahn eine eigene Naturrasen-Teilfläche für den Kinder- und Jugendfußball erhalten.

Grüne und Volt bleiben außen vor

Die Mehrheit stand, doch zwei Fraktionen verweigerten ihre Zustimmung. Die Grünen hätten den Umbau des Ascheplatzes und des FC-Platzes zwei mitgetragen — bei der Kampfbahn zogen sie eine klare Linie. Aus Klimaschutzgründen sei die Fläche tabu, so Fraktionschefin Christiane Martin, die zudem an eine frühere Abmachung erinnerte: Das damalige Ratsbündnis hatte den Weg für das neue Leistungszentrum nur freigegeben, weil Gleueler Wiese und Kampfbahn unangetastet bleiben sollten. Daran wollen die Grünen festhalten. Volt sah das ähnlich — allerdings aus einem anderen Grund. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sergen Belen gab zu bedenken, der 1. FC Köln könnte die Satellitenplatzlösung akzeptieren und dennoch weiter auf die Gleueler Wiese drängen.

Leistungszentrum kommt 2027

Parallel läuft der zweite große Baustein der FC-Pläne. Der Verein hatte Anfang Juni angekündigt, im kommenden Jahr mit dem Bau des neuen Leistungszentrums für 50 bis 60 Millionen Euro zu beginnen. Es entsteht auf einem Fußballplatz neben dem Franz-Kremer-Stadion. Die Satellitenplätze wären der zweite Schritt — und der ist nun politisch auf den Weg gebracht.


Kotya-Fofana setzt nächsten Entwicklungsschritt: Gelungener Einstand bei U21-Testspiel-Sieg

Assad Kotya-Fofana Von der U19 des 1. FC Köln
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Kotya-Fofana setzt nächsten Entwicklungsschritt: Gelungener Einstand bei U21-Testspiel-Sieg

Der nächste Entwicklungsschritt ist gemacht: Innenverteidiger Assad Kotya-Fofana gehört künftig zum U21-Kader des 1. FC Köln. Beim 6:0-Testspielsieg gegen TuS Koblenz feierte der 17-Jährige am Dienstagabend einen gelungenen Einstand, erzielte direkt sein erstes Tor und unterstrich, warum ihm die Verantwortlichen den Sprung in den Herrenbereich zutrauen.

Der 1. FC Köln setzt weiter auf die Entwicklung seiner größten Nachwuchstalente. Mit Assad Kotya-Fofana rückt einer der vielversprechendsten Defensivspieler des Nachwuchsleistungszentrums dauerhaft in die U21 auf. Der erst 17 Jahre alte Innenverteidiger ließ bei seinem Debüt im ersten Testspiel der Sommervorbereitung keinen Zweifel daran, dass er bereit ist, den nächsten Karriereschritt zu gehen.

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Kotya-Fofana jetzt in der U21

Für Assad Kotya-Fofana geht die Entwicklung in großen Schritten weiter. Der 17 Jahre alte Innenverteidiger gehört in dieser Saison nicht mehr zum U19-Aufgebot des 1. FC Köln, sondern wurde fest in die U21 hochgezogen. Dort soll der 1,96 Meter große Defensivspieler in der Regionalliga West den nächsten Schritt auf seinem Weg in den Seniorenfußball machen. Beim ersten Testspiel der Vorbereitung deutete er bereits an, warum ihm der Verein diesen Vertrauensbeweis schenkt. Auf der Anlage der Sportschule Hennef stand Kotya-Fofana gegen den Oberligisten TuS Koblenz direkt in der Startformation. Gemeinsam mit dem erfahrenen Niklas Hoffmann bildete der gebürtige Kerpener die Innenverteidigung. Nach einer Standardsituation brachte er seine Mannschaft bereits in der 13. Minute in Führung und krönte damit einen überzeugenden ersten Auftritt im U21-Trikot. Bis zur Pause ließ die Kölner Defensive kaum etwas zu, ehe beide Innenverteidiger planmäßig ausgewechselt wurden.

Bemerkenswert ist der frühe Schritt in die U21 auch deshalb, weil Kotya-Fofana altersbedingt noch eine weitere Saison für die U19 hätte auflaufen können. Es wäre allerdings bereits sein drittes Jahr in dieser Altersklasse gewesen. Nach einer starken vergangenen Spielzeit mit dem Gewinn der Deutschen U19-Meisterschaft sowie überzeugenden Auftritten in der UEFA Youth League entschieden die Verantwortlichen, dass der richtige Zeitpunkt für den nächsten Entwicklungsschritt gekommen ist. Der Technische Direktor Lukas Berg erklärte die Entscheidung mit klaren Worten: „Einen neuen Reiz zu schaffen, ist für ihn unglaublich angemessen. Er hat in seinem nummerisch ersten U19-Jahr zuletzt eine sehr gute Entwicklung hingelegt. Er hat sich daher diesen Schritt verdient.“

„Die Mannschaft war sehr engagiert“

Trotz des gelungenen Einstands ist dem jungen Abwehrspieler bewusst, dass ihm die Einsatzzeiten in der U21 nicht automatisch zufallen werden. Die Konkurrenz im Kader ist groß. Nach dem Seitenwechsel übernahmen Yannick Mausehund und Luc Dabrowski die Positionen im Abwehrzentrum und zeigten ebenfalls eine solide Leistung. Insgesamt steigerte sich die Kölner Mannschaft nach einer zunächst etwas verhaltenen Anfangsphase deutlich. Vor allem Fynn Schenten drückte der zweiten Halbzeit seinen Stempel auf und erzielte gleich drei Treffer (52./73./86.). Yannick Mausehund erhöhte zwischenzeitlich auf 5:0 (60.), ehe Kian Hekmat kurz vor dem Abpfiff den 6:0-Endstand herstellte (90.). Für Hekmat bleibt die sportliche Zukunft am Geißbockheim dennoch offen. Nach seiner Leih-Rückkehr von Fortuna Köln dürfte der 20-Jährige aufgrund der starken Konkurrenz um Spielzeit kämpfen müssen.

Interimstrainer Marcel Ivanusa zog nach dem deutlichen Erfolg ein positives Fazit: „Die Mannschaft war sehr engagiert, hat über die gesamte Spielzeit ein sehr intensives Spiel an den Tag gelegt. Wir hätten sogar noch das eine oder andere Tor mehr erzielen können. Für die Zeit, in der wir jetzt zusammenarbeiten, sind wir auf einem richtig guten Weg. Ich bin sehr zufrieden mit dem Engagement aller Spieler sehr zufrieden.“ Die Vorbereitung geht bereits am kommenden Samstag mit dem nächsten Testspiel gegen den FV Engers weiter, erneut in Hennef. Anschließend bezieht die U21 ihr Trainingslager in der Sportschule. Bis dahin hoffen die Verantwortlichen auch die Suche nach einem neuen Cheftrainer abgeschlossen zu haben.

Für Assad Kotya-Fofana bietet die intensive Vorbereitungsphase die nächste Gelegenheit, sich im Kreis der U21 weiter zu empfehlen. Sein vielversprechender Einstand hat jedenfalls gezeigt, dass er bereit ist, sich der Herausforderung im Herrenbereich zu stellen.