Keine Zukunft mehr? Zwei Profis des 1. FC Köln offenbar vor dem Aus

Imad Rondic und Jusuf Gazibegovic haben wohl keine Chance mehr in Köln
,
Startseite » News » Seite 85

Keine Zukunft mehr? Zwei Profis des 1. FC Köln offenbar vor dem Aus

Der FC treibt seine Kaderplanung für die kommende Saison voran. Zwar gibt es noch keine weiteren Neuzugänge zu vermelden, allerdings scheint es schon konkrete Ideen für die Leihspieler zu geben beim 1. FC Köln: Imad Rondic und Jusuf Gazibegovic vor dem Aus.

Während die Spieler nach wie vor die Sommerpause genießen, wird hinter den Türen des Geißbockheims am Kader für die kommende Saison gearbeitet. Auf der Zugangsseite ist bislang noch nicht viel zu vermelden, bei der Abgangsseite könnte es bald weitere Namen geben. Wie die „Bild“ berichtet werden zwei Leihrückkehrer keine Chance mehr in Köln haben. Das deckt sich mit Informationen von come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Bei Imad Rondic kommt das wohl alles andere als überraschend. Der Stürmer war im Februar 2025 nach Köln gekommen. Zwar betonten die FC-Verantwortlichen damals immer wieder, dass der Stürmer nicht als Soforthilfe gedacht war, doch wird es eigentlich genau darum gegangen sein. So oder so konnte der Angreifer die Erwartungen nie erfüllen, wurde im vergangenen Sommer ausgemustert, nach Polen zu Rakow ausgeliehen. Doch auch in der Ekstraklasa wollte der Durchbruch nicht gelingen. Rondic kehrte bereits im Winter nach Köln zurück, erhielt eine neue Chance bei Preußen Münster. Zwischenzeitlich hinterließ der Bosnier auch einen guten Eindruck, aber das war wohl eher ein Ausreißer nach oben. Dass es Rondic auch in der kommenden Saison beim FC schwer haben würde, ist kein Geheimnis. Allerdings gibt es für den Stürmer in der 2. Bundesliga dem Vernehmen nach einen Markt. Nun ist dem Bosnier nach Informationen von come-on-fc.com mitgeteilt worden, dass er nicht für den Trainingsbetrieb der Profis Mitte Juli vorgesehen ist, sollte Rondic bis dahin keinen Verein gefunden haben,

Keine Chance mehr für „Gazi“?

Das gleiche gilt wohl auch für Jusuf Gazibegovic. Der Rechtsverteidiger hatte wie berichtet vor wenigen Wochen erklärt, er wolle beim FC noch einmal angreifen. „Ich will in Köln auf jeden Fall noch einmal zeigen, was ich kann. Jeder, der mich kennt, weiß wie ehrgeizig ich bin“, so Gazibegovic Mitte Mai bei „Sky Austria“. „Das Kapitel ist für mich noch nicht geschlossen. Natürlich muss man mit dem Verein schauen, wie man was macht. Ich will unbedingt spielen.“ Das wird nun offenbar nicht der Fall sein. Auch Gazibegovic soll wohl keine Chance mehr bei den Kölner Profis haben. Der Rechtsverteidiger war der erste Transfer nach der Sperre, die die FIFA dem FC auferlegt hatte. Gazibegovic galt als Königstransfer, war als Spieler mit Champions-League-Erfahrung gekommen und sollte die Lücke auf der rechten Abwehrseite schließen. Das gelang nicht, auch weil sich der Abwehrspieler zwischenzeitlich verletzte. Sowohl Rondic als auch Gazibegovic wurden im vergangenen Sommer von Lukas Kwasniok aussortiert und spielten dementsprechend keine Rolle. Gazibegovic kehrte im Winter zu Sturm Graz zurück, doch die Leihe lief aus.


Mit 17 in die U21 des 1. FC Köln: Assad Kyota-Fofana hat „sich den Schritt verdient“

Assad Kotya-Fofana beim Training der U21
, ,
Startseite » News » Seite 85

Mit 17 in die U21 des 1. FC Köln: Assad Kyota-Fofana hat „sich den Schritt verdient“

Im vergangenen Jahr wurde er mit den A-Junioren Deutscher Meister, jetzt wird er in die U21 der Geißböcke hochgezogen. Er ist eins der großen Talente des 1. FC Köln: Assad Kyota-Fofana geht den nächsten Schritt.

Er war einer der Stammspieler in der vergangenen Saison der Kölner U19, ein Leistungsträger – und das gerade einmal mit 17 Jahren. Jetzt rückt Assad Kyota-Fofana in die U21 der Geißböcke auf.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Lukas Berg wählt seine Worte in aller Regel mit Bedacht. Wenn der technische Direktor der Geißböcke also erklärt, ein Spieler habe „sich den Schritt verdient“, dann ist das keine Floskel. Es ist eine Ansage. Assad Kotya-Fofana hat sich eben jenen Schritt offenbar verdient. Der 17-Jährige wird in der kommenden Spielzeit in der Regionalliga West seine Erfahrungen sammeln. Das sei zwar nicht in Stein gemeißelt, aber der aktuelle Plan mit dem Innenverteidiger. „Es passt ja in unsere Strategie, dass wir gar nicht aufs Alter gucken, sondern auf Qualität“, erklärt Berg. „Wenn die Jungs soweit sind, dass sie vielleicht auch die ein oder andere Altersklasse überspringen können – dann machen wir das unheimlich gerne.“ Der gebürtige Kerpener spielt seit Januar 2025 in der U19 der Geißböcke, hätte damals noch in der U17 spielen können. Im Mai 2025 krönte er sich und sein Team mit den A-Junioren zum deutschen Meister, als Startelf-Spieler.

Physisch schon unheimlich weit

Assad Kyota-Fofana von der U21 des 1. FC Köln
Assad Kyota-Fofana von der U21 des 1. FC Köln

Nun folgt also der nächste Schritt. „Assad ist natürlich ein unglaublich gutes Beispiel, weil er schon als U17-Spieler sehr früh im U19-Kontext gewesen ist. Wir gucken immer darauf, dass ein Spieler nicht zu lange im gleichen Jahrgang spielt. Für Assad wäre das die dritte U19-Saison. Einen neuen Anreiz zu schaffen, ist für ihn angemessen“, sagt Berg. Dieser Anreiz soll in der U21, in der Regionalliga West liegen. Dass dieser Schritt für den 17-Jährigen nicht zu früh kommen muss, zeigt ein Blick in die Daten. Mehr als 71 Prozent der Luftzweikämpfe gingen in der U19-Saison an den Innenverteidiger. Kopfballstärke in diesem Maß ist auch auf höherem Niveau eine Waffe, die sich nicht weg trainieren lässt – sie ist entweder da oder nicht. Bei einer Körpergröße von 1,95 Metern ist sie vielleicht leichter einzusetzen. Dazu überzeugt Kotya-Fofana mit einer starken Passquote von 89 Prozent. Der Abwehrspieler ist für den Spielaufbau wichtig, weist aber auch eine beeindruckende Antizipation auf – zumindest lassen darauf die mehr als fünf abgefangenen Bälle pro 90 Minuten darauf schließen.

Physisch und fußballerisch ist der Innenverteidiger für sein Alter sehr weit. Die Zahlen bestätigen die „gute Entwicklung“, die Berg dem Spieler bescheinigt. Allerdings gibt es natürlich auch noch Entwicklungsfelder. Der Innenverteidiger spielt verhältnismäßig oft foul, sucht nicht immer die defensive Aktion und kann diese auch nicht immer für sich entscheiden. Seine langen Bälle kommen auch nicht immer beim Mitspieler an. Das sind aber keine Warnsignale, sondern vielmehr Entwicklungsfelder, die in dem Alter wohl als normal gelten. In der U19 spielte der Abwehrspieler jedenfalls eine starke Saison, war absoluter Stammspieler. Beim FC wird man wohl darauf bedacht sein, möglichst schnell den Vertrag zu verlängern. Denn der läuft nur noch bis zum kommenden Sommer. Und dann soll er den „nächsten Schritt“ doch auch in Köln machen.


Innenverteidiger für den 1. FC Köln? Deswegen lohnt sich vor allem der zweite Blick auf José Marsà

José Marsà
,
Startseite » News » Seite 85

Innenverteidiger für den 1. FC Köln? Deswegen lohnt sich vor allem der zweite Blick auf José Marsà

Auch nach der festen Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey suchen die Kölner weiterhin nach einem Innenverteidiger. Nun scheinen sie möglicherweise in Belgien fündig geworden zu sein. Zumindest ploppte am Dienstag ein Gerücht auf. Demnach seien die Geißböcke an einem Spanier interessiert. Vor allem der zweite Blick lohnt sich für den 1. FC Köln: So könnte José Marsà dem FC helfen.

Nach der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey stehen den Kölnern mit Joel Schmied, Rav van den Berg und den beiden Leih-Rückkehrern Elias Bakatukanda und Julian Pauli zum Saisonbeginn fünf Innenverteidiger zur Verfügung. Da die beiden Leihspieler sich aber erst einmal beweisen müssen, wollen die Geißböcke in der Hintermannschaft nachbessern. Eine Option wäre vielleicht José Marsà.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Das Online-Portal fussballtransfers.com warf am Dienstagabend den Namen José Marsà in den Ring. Der Innenverteidiger soll es auf die Liste der Kölner geschafft haben. Der FC wolle den Spieler für rund 1,5 Millionen Euro unter Vertrag nehmen. Ein Schnäppchen, so zumindest der Eindruck. Denn laut dem Portal transfermarkt.de ist der Spanier 3,5 Millionen Euro wert und hat noch ein Jahr Vertrag. Doch würde sich ein Transfer überhaupt lohnen? come-on-fc.com hat den Spieler mit allen Innenverteidigern der Jupiler Pro League verglichen. Dort bestritt der 24-Jährige 37 Begegnungen, erzielte einen Treffer. Doch an Toren werden Innenverteidiger selten gemessen. Auch nicht an dem Weg zum Tor – dabei ist der bei Marsà gerade besonders interessant. Mit seinen zehn progressiven Pässen, also jenen Pässen, die den Ball signifikant in Richtung gegnerisches Tor bringt, gehört er zur absoluten Spitze in der ersten belgischen Liga. Auch seine 1,38 progressive Läufe pro 90 Minuten sowie im Schnitt ein Dribbling sind für einen Innenverteidiger beeindruckend gut.

Stark über die Außen

Es sind eigentlich Werte, die eher auf einen Außenverteidiger schließen lassen. Und vielleicht liegt auch genau darin der Schlüssel der Kölner. Denn es gibt noch die andere Seite der Wahrheit. Seine Defensiv-Zweikampfquote von 59,7 Prozent ist unterdurchschnittlich schwach. Marsà verliert im direkten Duell zu häufig die Kugel. In der Luft sieht es ähnlich aus: 47,0 Prozent Luftduellquote ist für einen Innenverteidiger ein strukturelles Risiko gegen körperlich robuste Stürmer. Die Frage, ob der Spieler auf diesem Gebiet Bundesliga-Niveau erreichen kann, darf wohl durchaus gestellt werden. Allerdings auch die Frage, ob er das überhaupt muss. Seine sieben Pässe ins letzte Drittel, die progressiven Pässe sind die Werte eines Außenverteidigers. Eine Rolle, die der Spanier in seiner Karriere ebenfalls bekleidete, wenn auch in Mechelen nicht mehr so häufig. Eine Position, die der FC ebenfalls dringend benötigt. Denn mit dem Weggang von Kristoffer Lund steht kein nomineller Linksverteidiger mehr im Kader. Marsá gilt als intelligenter Mitgestalter.

Dazu passt vielleicht auch, dass der Spanier zu den fairsten Innenverteidiger der Jupiler Pro League gehört.  Nur 0,59 Fouls pro 90 Minuten, vier Gelbe Karten in der gesamten Saison. Als Linksverteidiger oder als Linksfuß in einer Dreierkette ist der Spanier, der beim FC Barcelona und bei Sporting Lissabon ausgebildet wurde, ein interessanter Kandidat. In einer Viererkette gibt es dann doch einige Felder, in denen sich der Akteur sicher noch verbessern muss.

Natürlich bilden diese Daten auch nur einen Teil der Wahrheit ab, zumal es der Vergleich der belgischen Liga ist und in einer Saison erzielt wurde.


Gibt es die El Malas nur zu zweit? „Für den Moment…“ – So geht es weiter mit Malek El Mala beim 1. FC Köln

Malek El Mala wird dem 1. FC Köln vorerst fehlen
,
Startseite » News » Seite 85

Gibt es die El Malas nur zu zweit? „Für den Moment…“ – So geht es weiter mit Malek El Mala beim 1. FC Köln

Für die U21 des 1. FC Köln hat die Sommervorbereitung bereits wieder begonnen. Mit dabei Malek El Mala. Der Offensivspieler arbeitet weiter an seiner Karriere. Dabei ist die Zukunft des Mittelstürmers alles andere als geklärt: Wie geht es weiter mit Malek El Mala beim 1. FC Köln?

Bei sommerlichen Temperaturen ist die U21 des 1. FC Köln am Dienstagvormittag in die Vorbereitung auf die kommende Saison gestartet. Neben etlichen Neuzugängen stand auch Malek El Mala mit auf dem Platz.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Die Anfield Road, die Stamford Bridge, das Tottenham Stadium – wenn es nach den Gerüchten geht, können die El Malas aktuell von den größten, von prestigereichen, altehrwürdigen Stadien für die kommende Spielzeit träumen. Für Malek El Mala stand am Dienstag erst einmal das Training auf dem Trainingsplatz im Sportpark Herbertskaul in Frechen auf dem Plan. Die U21 des 1. FC Köln ist mit dem Training in die Vorbereitung auf die kommende Saison gestartet. Noch am Morgen hatte der Verein bekannt gegeben, dass Evangelos Sbonias die Mannschaft nicht weiter trainieren werde, sondern nun als Co-Trainer von René Wagner bei den FC-Profis eine neue Funktion bekommt. Interimsweise übernehmen die bisherigen Co-Coaches Marcel Ivanusa und Tim Strenger die Leitung. Doch nicht nur der Trainerstab erscheint im neuen Gewand. Auch die Mannschaft hat ein Facelift bekommen. Neben vielen Abgängen und Neuverpflichtungen bleiben allerdings auch noch alte Bekannte. So unter anderem Malek El Mala. Der Bruder des Kölner Shootingstars Said El Mala lief ebenfalls auf dem Trainingsgelände auf.

“Der Ort, an den Malek gehört…“

Ob der 21-Jährige der Kölner U21 aber wirklich in der kommenden Saison zur Verfügung stehen wird, ist derzeit komplett offen. Dies hängt wohl auch maßgeblich mit einem möglichen Transfer des jüngeren Bruders zusammen – so zumindest eine Erzählweise. Nach Saids Absage an den FC Brentford war gemutmaßt worden, dass Malek ein Grund für den geplatzten 50-Millionen-Deal gewesen sein könnte. Die Geschichte: Die Brüder schlossen sich bisher immer denselben Vereinen an, leben zusammen. 2024 hatte Said El Mala beispielsweise dem BVB abgesagt, weil die Westfalen Bruder Malek eben nicht mit verpflichten wollten. Beim FC ging das und die El Malas streiften fortan an das Trikot mit dem Geißbock über. In Köln ist man nach wie vor von der Qualität des älteren Bruders überzeugt, wird nicht müde, dessen Qualitäten hervorzuheben. Nur ist er aktuell für die U21 vorgesehen. „Für den Moment ist das der Ort, an den Malek gehört“, sagte Lukas Berg, Technischer Direktor beim FC nach der Trainingseinheit. „Für den Moment“ hört sich aber eben auch noch nicht final an.

Dass Malek El Mala in der anstehenden Saison bei einem Verbleib der Brüder zu den FC-Profis stößt, scheint allerdings aktuell nicht in Planung zu sein. Der 21-Jährige wird sich erst einmal wieder bei der U21 beweisen müssen. In der vergangenen Spielzeit kam der Mittelstürmer nur in 13 Duellen zum Einsatz, erzielte fünf Treffer. Die Saison hätte sicherlich erfolgreicher verlaufen können, hätte das Kölner Talent nicht aufgrund von Verletzungen aussetzten müssen. „Leider hat er seit dem Winter in der Saison mehrere Muskelverletzungen gehabt. Im Winter dann auch größere, wo er längere Zeit gebraucht hat, um zurückzukommen. Am Ende hat er jetzt wieder in den Spielbetrieb mit eingegriffen, stand wieder auf dem Platz“, so Berg. „Jetzt ist das hier genau der richtige Ort, um wieder reinzustarten und sich das Rüstzeug für Höheres zu holen.“

Hohes Potenzial

Zur Wahrheit gehört nämlich auch, dass Malek eben nicht so auf sich aufmerksam gemacht hat, wie Bruder Said. Und sollten England-Deals tatsächlich an einer nicht möglichen gemeinsamen Verpflichtung scheitern, dann wäre das sportlich zumindest verständlich. Ob Höheres wiederum der Aufstieg in die Profi-Mannschaft der Geißböcke sein kann, oder eben ein Wechsel zu einem anderen Verein ansteht, ist also komplett offen. Berg hat für den Angreifer einen klaren Plan vor Augen. „Er tut sicherlich gut daran, sich hier fit zu machen. Er ist ein Spieler, der mit seinem Potenzial sicherlich nicht in die Regionalliga West gehört“, sagt der Technische Direktor. „Wir werden mit ihm darüber sprechen, wie sein nächster Schritt ist.“ Bis dahin geht Malek El Mala erst einmal mit der U21 in die Sommervorbereitung – aber eben nur für den Moment.


Transfergerücht: Ist der 1. FC Köln an diesem ehemaligen Barça-Talent interessiert?

Ist der FC an José Marsà interessiert?
,
Startseite » News » Seite 85

Transfergerücht: Ist der 1. FC Köln an diesem ehemaligen Barça-Talent interessiert?

Bislang ist es mit den Neuverpflichtungen in Köln bekanntlich mau. Auf der Suche nach Neuverpflichtungen sind die Kölner nun offenbar auf einen Innenverteidiger aufmerksam geworden: Der 1. FC Köln soll an José Marsà interessiert sein. Der Innenverteidiger spielt aktuell in Belgien.

Kommt nun Bewegung in den Transfersommer bei den Geißböcken? Gerade auf der Zugangsseite ist noch nicht viel passiert. Nun weckt aber ein Innenverteidiger das Interesse der Geißböcke. Wie „Fussballtransfers.com“ berichtet sollen die Geißböcke José Marsà auf der Liste stehen haben.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Haben die Kölner ihren Innenverteidiger gefunden? Der FC soll sich zumindest für José Marsà interessieren. Das berichtet das Online-Portal „fussballtransfers.com„. Demnach wollen die Geißböcke den Abwehrspieler unter Vertrag nehmen und hoffen auf ein Schnäppchen. Das Portal mutmaßt, dass die Kölner den Deal für knapp 1,5 Millionen Euro eintüten können, weil der Kontrakt des Abwehrspielers nur noch bis zum Sommer 2027 läuft. Der Marktwert wird von dem Online-Portal transfermarkt.de allerdings auf 3,5 Millionen Euro geschätzt. Aktuell steht der Spieler in der belgischen Jupiler Pro League bei KV Mechelen unter Vertrag, war dort unumstrittener Stammspieler in der abgelaufenen Saison.

Mehrere Clubs interessiert

In der vergangenen Saison gehörte Marsà zu den absoluten Leistungsträgern. In der Jupiler Pro League bestritt der 24-jährige Spanier 37 Ligaspiele, erzielte dabei ein Tor und legte zwei weitere auf — bemerkenswert für einen Innenverteidiger. Dazu kamen zwei Einsätze im belgischen Pokal. Insgesamt stand er damit in 39 Pflichtspielen auf dem Platz und sammelte fünf Gelbe Karten. Der Spanier wurde in der Jugend beim FC Barcelona ausgebildet. Marsà spielte aber auch für Sporting Lissabon und Sporting Gijon. Der Innenverteidiger durchlief auch einige Junioren-Nationalmannschaften. Wie berichtet suchen die Geißböcke auch weiterhin nach einem Innenverteidiger – im Idealfall einem Linksfuß. Dazu würde der Spanier passen. Allerdings interessieren sich laut „fussballtransfers.com“ auch noch weitere Clubs für den Spieler. Demnach seien zwei La-Liga-Clubs an dem Innenverteidiger sowie US Sassuolo. Der Spieler wurde in der Vergangenheit auch auf der linken Seite eingesetzt, ist also nicht nur ein klassischer Innenverteidiger. Dort spielte Marsà aber in Mechelen ausschließlich.


Nach zwei Leihen: Der 1. FC Köln will Ouro-Tagba verkaufen – es gibt einen Markt

Mansour Ouro-Tagba im Spiel für die U21 des 1. FC Köln
,
Startseite » News » Seite 85

Nach zwei Leihen: Der 1. FC Köln will Ouro-Tagba verkaufen – es gibt einen Markt

Schon vor einer guten Woche hatte sich der Abschied angedeutet, nun hat ihn Lukas Berg im Grunde bestätigt. Mansour Ouro-Tagba soll den 1. FC Köln wohl verlassen. Der Stürmer hat den Durchbruch bei seinen Leihen nicht wie erhofft geschafft.

Der Sommer 2024 war ein komplizierter für die Geißböcke. Die Transfersperre lag über dem Geißbockheim. Der damalige Sportchef Christian Keller verpflichtete dennoch Spieler, die umgehend verliehen wurden. Eins dieser Talente könnte die Kölner nun endgültig verlassen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Mit großem Aufgebot ist die U21 des 1. FC Köln am Dienstag in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Nicht mit dabei war Mansour Ouro-Tagba. Der Stürmer bhatte zuletzt bei der Zweitvertretung des VfB Stuttgart auf Leihbasis gespielt. Und dort auch einen guten Eindruck hinterlassen. Doch die Schwaben wollten die Kaufoption wie vor einer Woche berichtet nicht ziehen. Möglicherweise auch, weil eine erstaunlich hohe Ablöse bei der Kaufoption kolportiert wurde. Angeblich sollten zwei Millionen Euro überwiesen werden. Nun kehrt der Spieler zwar zurück, wird aber bei den Kölnern keine Rolle spielen. Zwei Leihen, aber der fehlende Durchbruch, lautet die Bilanz – es folgt der Verkauf. „Mit Mansour ist ganz klar die Absprache, dass wir uns verändern wollen. Es laufen schon seit langer Zeit die Gespräche“, sagte Lukas Berg, technischer Direktor der Kölner am Dienstag.

Zuerst Regensburg, dann Stuttgart — jetzt der nächste Schritt

Ouro-Tagba gehörte im Sommer 2024 zu jenen Talenten, die der FC aufgrund der Transfersperre zwar verpflichtet, aber umgehend ausgeliehen hatte. Die Leihe von Ouro-Tagba nach Regensburg endete mit einem Abbruch. Der Spieler kam fortan für die Kölner U21 zum Einsatz. Schließlich folgte die zweite Leihe zum VfB. Dort erzielte der Stürmer immerhin neun Tore. „Er hat eine gute Leihstation in Stuttgart hingelegt, wo er sich für Höheres empfehlen konnte.“ Und mit „Höherem“ meint Berg offenbar nicht eine Rückkehr ins Kölner Umfeld — sondern einen Transfer. Wie unter anderem Sky berichtet haben mit Rapid Wien und KAA Gent zwei ausländische Interessenten Kontakt aufgenommen. Beide Clubs spielen in der Qualifikation zur UEFA Conference League — könnten Ouro-Tagba also nicht nur Erstliga-Fußball, sondern auch internationales Geschäft bieten.

Beim FC selbst gibt es für den Stürmer kein realistisches Szenario mehr: Für die Bundesliga kommt er nach aktuellem Stand zu früh, zur U21 zurückzukehren wäre ein Rückschritt. Am Trainingsauftakt der Zweitvertretung nahm er deswegen gar nicht erst teil. Ein Verkauf würde dem FC eine Ablöse im mittleren bis hohen sechsstelligen Bereich einbringen — bei einem Vertrag bis 2028 und einem aktuellen Marktwert von 600.000 Euro ein vertretbares Erlös-Szenario. Berg macht aber auch deutlich, dass der FC nicht unter Zeitdruck steht. Sollte sich bis zum Start der Bundesliga-Vorbereitung kein Abnehmer finden, ist eine Überganglösung im Gespräch: „Wenn wir bis dahin noch keine einvernehmliche Lösung gefunden haben, werden wir uns darüber unterhalten, ob er da in den Trainingsbetrieb einsteigt.“ Einen Markt scheint der Spieler jedenfalls zu haben.


Trainingsauftakt der U21 mit einigen neuen Gesichtern – das sagt Lukas Berg zur Trainer-Entscheidung

Trainingsauftakt der U21 des 1. FC Köln zur Saison 2026/27
, ,
Startseite » News » Seite 85

Trainingsauftakt der U21 mit einigen neuen Gesichtern – das sagt Lukas Berg zur Trainer-Entscheidung

Die U21 des 1. FC Köln ist in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Allerdings mit neuem Personal. Evangelos Sbonias wird künftig René Wagner bei den Profis zur Seite stehen. Das Team wird vorerst von den Co-Trainern Marcel Ivanusa und Tim Strenger betreut.

Am Morgen hatte der FC überraschend den Trainerwechsel innerhalb des Vereins bekannt gegeben, am Vormittag trainierte die Kölner U21 das erste Mal ohne Evangelos Sbonias. Der bisherige Cheftrainer des Kölner Nachwuchses wird künftig das Co-Trainerteam von René Wagner ergänzen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Die Meldung kam dann doch überraschend. Evengelos Sbonais würde künftig als Co-Trainer der Profis fungieren, hieß es am Morgen aus dem Geißbockheim. „Wir haben in der Besetzung der Co-Trainer-Stelle fürs Lizenztrainer-Team sehr ausführlichen Prozess gestartet und sind den durchlaufen. Das hat seine Zeit gedauert, weil es auch um die Rolle von René Wagner herum eine professionellen Prozess gebührt“, sagte Lukas Berg am Rande des Trainings. „Da ist Laki mit gestartet und konnte sich dort durchsetzen.“ Der bisherige Trainer der U21 war von Beginn an in die Prozesse mit eingebunden, hatte offenbar einen starken Eindruck hinterlassen. Nur wenige Stunden später stand seine ehemalige Mannschaft dann in Frechen erstmals auf dem Rasen und startete in die Vorbereitung auf die kommende Saison in der Regionalliga West. Geleitet wurde die Einheit von den bisherigen Co-Trainern Mit dabei waren unter anderem Malek El Mala, der zu Beginn des Monats noch mit Bruder Said in Griechenland Urlaub machte sowie Fynn Schenten und Youssoupha Niang, die bereits erste Profi-Erfahrung sammelten.

„Wir verfallen hier nicht in Hektik“

Ob das Trainer-Team um René Wagner damit komplett ist, wollte Berg noch nicht kommunizieren. Dafür gab der technische Direktor einen Einblick, wie es bei der U21 weitergehen werde. „Auf das Szenario haben wir uns natürlich auch vorbereitet. Dennoch gebührt es auch hier auf dieser extrem wichtigen und strategischen Position, dass wir uns auch hier die Zeit nehmen für einen guten Auswahlprozess. Wir verfallen hier nicht in Hektik“, sagte Berg, der aber dennoch schnellstmöglich einen neuen Cheftrainer präsentieren wolle. Am Training nahmen auch einige Nachwuchsspieler wie der 17-jährige Assad Kotya-Fofana teil. „Das passt ja zu unserem Konzept, dass wir gar nicht so sehr aufs Alter schauen, sondern vielmehr auf die Qualität. Und wenn sie soweit sind, dass sie die ein oder andere Altersklasse überspringen können, dann machen wir das gerne“, sagte Berg. „Assad ist natürlich ein sehr gutes Beispiel, weil er auch schon als U17-Spieler sehr früh im U19-Kontext gewesen ist. Wir gucken auch immer darauf, ein Spieler nicht zu lange in einem Jahrgang zu spielen.“ Man wolle neue Anreize für den Spieler schaffen.

Auch Maik Akumu macht nun seine nächsten Schritte in der U21. Beide werden nun in der Regionalliga eingeplant sein. Der vom SC Verl gekommene Jonas Arweiler war noch nicht dabei, soll aber am Mittwoch ins Training einsteigen. Es kann durchaus passieren, dass sich auch einige Nachwuchsspieler dann in einigen Wochen bei den Profis zeigen dürfen. „Wir haben ja eine besonders komfortable Situation, dass wir mit der U“1 deutlich früher in die Vorbereitung starten. Natürlich werden wir den ein oder anderen Spieler mit in die Vorbereitung zu den Profis nehmen“, so Berg. Wer das sein wird, ist aber nicht klar. „Der Vorteil ist, dass wir für die Jungs, die mit rübergehen, schon einmal eine Vorbereitung vor der Vorbereitung haben.“


„Neuer“ Co-Trainer beim 1. FC Köln: Evangelos Sbonias ergänzt Trainerteam der Profis

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
,
Startseite » News » Seite 85

„Neuer“ Co-Trainer beim 1. FC Köln: Evangelos Sbonias ergänzt Trainerteam der Profis

Es gibt eine weitere wichtige Personalie beim 1. FC Köln: Der bisherige U21-Coach Evangelos Sbonias steigt zum Co-Trainer der Profis auf. Der 43-Jährige ergänzt das Team um Kölns Cheftrainer René Wagner. Marcel Ivanusa und Tim Strenger betreuen die U21 interimsweise.

Eine weitere wichtige Personalie ist im Trainerstab der Geißböcke geklärt. Evangelos Sbonias übernimmt den Posten eines Co-Trainers bei den Profis. Der 43-Jährige war bislang Cheftrainer der Kölner U21.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Nun folgte die Beförderung zur Unterstützung von René Wagner. „Laki hat in den vergangenen Jahren in der U21 einen hervorragenden Job gemacht, das Team in der Regionalliga West stabilisiert und stetig weiterentwickelt. Er war mit seinem Trainerteam maßgeblich daran beteiligt, dass gleich mehrere unserer Talente den Sprung aus der Akademie zu den Profis geschafft haben“, sagt Lukas Berg, der technische Direktor der Kölner. „Sein Schritt in den Trainerstab der Profis zeigt, wie eng die Verzahnung zwischen unserem Nachwuchs- und Profibereich ist, auch im Trainerteam. Wir freuen uns sehr, dass Laki nun das Trainerteam um René Wagner verstärkt und dazu beitragen kann, dass wir unsere Ziele erreichen.“ Tatsächlich hat Sbonias bei der Weiterentwicklung zahlreicher Talente mitgeholfen. In der vergangenen Spielzeit schafften unter anderem Fynn Schenten, Youssoupha Niang und Cenny Neumann den Sprung zu den Profis. Auch in den vergangenen Spielzeiten hatte die U21 immer wieder junge Spieler wie Damion Downs hervorgebracht.

„Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen“

Nun also der nächste Schritt für den Trainer. „Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen und stolz darauf, dass ich die Verantwortlichen mit meiner Arbeit in der Akademie überzeugen konnte“, sagt Evangelos Sbonias. „Umso mehr freue ich mich, an der Seite von René und des gesamten Trainerteams loszulegen und mit der Mannschaft in die Vorbereitung zu starten.“ Die FC-U21 führte Sbonias in der abgelaufenen Spielzeit mit 45 Punkten auf den zehnten Tabellenplatz. Insgesamt stand Sbonias 100 Mal als Trainer des Kölner Nachwuchses auf dem Platz. Seit 2023 ist er für die U21 der Geißböcke verantwortlich.

Zuvor hatten die Kölner schon die Rückkehr von Kevin McKenna bekannt gegeben. Auch der Kanadier unterstützt René Wagner, seinen alten Bekannten, mit dem der Coach schon bei Union Berlin und in Hamburg zusammengearbeitet hat. Wie es mit den bisherigen Co-Trainern um Lukas Sinkiewicz und Armin Reutershahn weitergeht, hat der FC noch nicht offiziell bekannt gegeben. Die bisherigen Co-Trainer Marcel Ivanusa und Tim Strenger betreuen vorerst die U21 in der Regionalliga West interimsweise. Die Mannschaft startet heute in die Vorbereitung auf die neue Saison. Nun allerdings nicht mehr mit Sbonias.


Fluch oder Mythos? Was die Geschichte des 1. FC Köln über das zweite Bundesligajahr verrät

Kölner Spieler feiern die Zweitliga.Meisterschaft
,
Startseite » News » Seite 85

Fluch oder Mythos? Was die Geschichte des 1. FC Köln über das zweite Bundesligajahr verrät

Es ist wieder so weit: Der FC geht schon zum siebten Mal in die zweite Bundesligasaison nach einem Aufstieg. Ein verflixtes zweites Jahr, sagen die einen. Alles halb so wild, meint die Statistik. Denn tatsächlich stiegen bislang mehr als doppelt so viele Aufsteiger nach ihrem ersten Jahr Bundesliga wieder ab wie nach dem zweiten. Und auch ein Blick in die FC-Geschichtsbücher zeigt, viel Grund zur Sorge besteht zumindest statistisch nicht für den 1. FC Köln 26/27: Fluch des zweiten Jahres – Fakten statt Mythos.

Laut einer alten Fußballweisheit ist die zweite Saison die kniffligste. Die Zahlen sprechen aber eine andere Sprache: Bis 2025/26 stiegen 43 Prozent der Bundesliga-Aufsteiger direkt wieder ab, während lediglich 19 Prozent nach der zweiten Spielzeit in Liga Zwei zurückkehrten. Auch Köln hat die zweiten Bundesligajahre meistens überstanden.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Ende der 90er Jahre mutierte Ewald Lienen zur Kölner Kultfigur: Zunächst führte er die Geißböcke in der Saison 1999/00 aus dem Tal der Tränen zurück in die Bundesliga. Dort erreichte er mit seiner Mannschaft im ersten Jahr den zehnten Tabellenplatz – und damit den sicheren Klassenerhalt. Von Dauer war dieses scheinbar perfekte Match allerdings nicht. In der Spielzeit 2001/02 verzettelte sich Lienen in Köln und bekam nach dem 19. Spieltag und einer Negativserie die Papiere. Eine Kehrtwende war das freilich nicht: Der 1. FC Köln stieg trotz teurer Transfers und Leihen von Spielern wie Marco Reich, Marc Zellweger, Rigobert Song und Lilian Laslandes ab – und das zum ersten und einzigen Mal in der Vereinsgeschichte im verflixten zweiten Bundesligajahr.

Abstiege nach der ersten und vierten Bundesligasaison

Unterdessen musste der Effzeh nach den Aufstiegen 2003 und 2005 schmerzhaft erfahren, dass die erste Saison für Bundesligaaufsteiger oft die gefährlichste ist. Weder Trainer wie Friedhelm Funkel, Marcel Koller, Uwe Rapolder und Hanspeter Latour noch kölsche Spieler-Ikonen wie Podolski, Lottner, Scherz oder Cullmann konnten die direkten Abstiege nach nur einem Jahr im Fußball-Oberhaus verhindern.

Runder lief es für die Kölner dagegen in der zweiten Saison nach der Bundesligarückkehr 2008. Und das, obwohl Christoph Daum „seinen“ FC vor der Spielzeit 2009/10 überraschend Richtung Fenerbahçe Istanbul verlassen hatte und sein Nachfolger Zvonimir Soldo einen Fehlstart nach Maß hinlegte: ein Punkt aus den ersten fünf Spielen – am Geißbockheim schrillten mal wieder sämtliche Alarmglocken.

Doch Soldo bekam die – nicht gerade pflegeleichte – Truppe um Typen wie Faryd Mondragón, Miso Brecko, Petit, Maniche, Milivoje Novakovic und den mal wieder heimgekehrten Lukas Podolski in den Griff. Der FC überstand die schwere zweite Saison mit 38 Punkten (13. Tabellenplatz) nach anfänglichen Fehlzündungen am Ende unfallfrei. Der Crash mit reichlich schwarzem Rauch und dem Gang in Liga Zwei folgte dann ‚erst‘ nach dem vierten Bundesligajahr 2011/12.

Zweite Jahre in der Bundesliga: Obere Tabellenhälfte und Relegation

Im zweiten Jahr nach dem fünften Aufstieg (2014) brachte FC-Coach Peter Stöger dann Historisches zustande: Der 1. FC Köln erreichte mit 43 Zählern und dem neunten Rang einen einstelligen Tabellenplatz. Das hatte es in der Domstadt zuletzt 24 Jahre vorher gegeben: Damals hieß der Kölner Trainer Jörg Berger und der FC qualifizierte sich für den UEFA-Cup. Ein ähnliches Kunststück gelang Stöger dann 2016/17 im dritten Bundesligajahr, als er sein Team um Horn, Heintz, Höger und Hector in die Europa League führte. Doch weil Freud und Leid in Köln bekanntlich eng verknüpft sind, ließ der Absturz nicht lange auf sich warten: 2018 fuhr der Fahrstuhl mit den Geißböcken an Bord wieder eine Etage tiefer – erneut nach vier Jahren in der ersten Liga.

2020/21 spielte der 1. FC Köln dann seine bis dato letzte zweite Saison nach einem Aufstieg (2019). Und diese Spielzeit war so prekär, wie es die alte Fußballweisheit prophezeit. Denn es brauchte ein Kopfballtor von Sebastiaan Bornauw am letzten Spieltag gegen Schalke, zwei Relegationsspiele gegen Kiel und ganz viel Friedhelm Funkel, um dem erneuten Abstieg mit einem blauen Auge davonzukommen.

In der nächsten Saison geht der FC nach dem Aufstieg 2025 einmal mehr in ein zweites Bundesligajahr. Sowohl statistisch gesehen als auch mit Blick auf die Vereinshistorie spricht einiges dafür, dass Köln die Klasse halten kann. Damit das aber auch faktisch eintrifft, ist Thomas Kessler gut beraten, in diesem Sommer noch einige Kader-Schwachstellen zu beseitigen. Und FC-Coach René Wagner wird beweisen müssen, dass er tatsächlich in der Lage ist, den 1. FC Köln dauerhaft in der obersten Spielklasse zu etablieren.


Jonas Arweiler unterschreibt beim 1. FC Köln – Torjäger für die U21

Jonas Arweiler wechselt zur U21 des 1. FC Köln
,
Startseite » News » Seite 85

Jonas Arweiler unterschreibt beim 1. FC Köln – Torjäger für die U21

Bei der U21 der Geißböcke wird die Kaderplanung weiter vorangetrieben. Der 1. FC Köln verpflichtet Jonas Arweiler. Der 29-Jährige wechselt vom SC Verl ans Geißbockheim und soll für das Team auf Torejagd gehen.

Die Geißböcke verstärken sich in der U21 mit einem Angreifer. Jonas Arweiler wird in der kommenden Saison für den Kölner Nachwuchs spielen. Der Routinier soll der Mannschaft im Angriff helfen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Der 1. FC Köln verstärkt die Offensive seiner U21. Vom SC Verl wechselt Jonas Arweiler an den Rhein. „Wir freuen uns sehr, dass wir Jonas und seine Tore für unser Projekt gewinnen konnten. Als Ergebnis unserer Saisonanalyse war uns klar, dass wir die sehr junge Mannschaft mit einem erfahrenen Mittelstürmer auf und neben dem Platz stabilisieren wollten“, so Lukas Berg, der technische Direktor der Geißböcke. „Mit Jonas Arweiler gewinnen wir einen Stürmer, der für die Aufgabe brennt und vergangene Saison in Verl unter Beweis gestellt hat, wie effizient er vor dem Tor ist und nicht viele Gelegenheiten braucht, um Tore zu erzielen.“ Arweiler gehörte in der vergangenen Saison zu den effizientesten Stürmern der dritten Liga, traf 14 Mal und stand 1442 Minuten auf dem Platz.

„Ich bin extrem glücklich hier beim FC zu sein“

„Ich bin extrem glücklich hier beim FC zu sein. Die Gespräche liefen mit allen Verantwortlichen extrem gut und positiv, was mir das Gefühl gibt, hier am richtigen Ort und beim richtigen Verein zu sein, um mich sportlich und menschlich weiterzuentwickeln“, sagt Arweiler. „Ich will in meine Rolle als Führungsspieler wachsen, vorangehen und für die Jungs ein gutes Vorbild für ihre nächsten Schritte sein.“ Der 29-Jährige Mittelstürmer gewann mit dem BVB 2014 die Meisterschaft in der B-Jugend und 2016 in der A-Jugend. Nach zwei Jahren in der zweiten Mannschaft der Borussen folgten für Arweiler vier Jahre in den Niederlanden. Beim FC Utrecht sowie bei ADO Den Haag und Almere City ging der Stürmer auf Torejagd, bevor er im Sommer 2022 nach Österreich zur SK Austria Klagenfurt wechselte. Dort absolvierte er 45 Bundesligaspiele. Schließlich landete Arweiler zwei Jahre später beim SC Verl. Insgesamt kam er dort auf 63 Drittligaeinsätze.

Die U21 rüstet gerade mächtig für die kommende Spielzeit auf. Allerdings hatten die Geißböcke auch einige Abgänge zu verzeichnen. Trainer Evangelos Sbonias will jetzt eine schlagfertige Truppe zusammenstellen. Der 29-Jährige soll eine wichtige Rolle bei den Geißböcken in der kommenden Spielzeit spielen.