Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Leverkusen

Wer überträgt Köln gegen Leverkusen? Wie lautet die Bilanz der Teams? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Leverkusen
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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Leverkusen

17 Punkte aus 23 Spielen und Platz 16 in der Tabelle lautet die überschaubare Bilanz des FC in der bisherigen Saison. Nun folgt das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen. Alles Wissenswerte rund um die Partie gibt es hier.

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen Bayer geschossen? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Leverkusen.

Wer überträgt Köln gegen Leverkusen? Wie lautet die Bilanz der Teams? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Leverkusen

Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen?

In der Bundesliga standen sich Köln und Leverkusen bislang 71 Mal gegenüber. Die Bilanz spricht dabei für die Werkself, die 28 Partien für sich entscheiden konnte. Demgegenüber stehen 25 Unentschieden und 18 Erfolge des FC. Auch die Torbilanz spricht mit 113:92 Treffern für Bayer. Neben den Bundesliga-Duellen trafen beide Clubs noch dreimal im DFB-Pokal aufeinander; hier setzte sich Leverkusen zweimal und Köln einmal durch. Hinzu kommen zwei Spiele in der ehemaligen Oberliga West, in der es ein Remis und einen Leverkusener Sieg gab.

Wer überträgt die Begegnung des 1. FC Köln in Leverkusen im TV?

Das Spiel beginnt am Sonntag um 15.30 Uhr. Das Spiel zwischen Bayer Leverkusen und dem 1. FC Köln wird vom Streamingdienst DAZN live und exklusiv ausgestrahlt. Die Übertragung beginnt um 14.45 Uhr mit der Vorberichterstattung. Zusammenfassungen gibt es wie immer unter anderem bei der Sportschau im WDR Fernsehen.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen Leverkusen?

Zweimal setzte sich der FC mit 4:0 gegen den rechtsrheinischen Rivalen durch: Zunächst am 1. März 1980 und dann nochmal am 24. Mai 1997. 1980 schossen Gerd Strack, Herbert Neumann, Dieter Müller und Holger Willmer die Geißböcke mit ihren Toren zum Sieg. Beim deutlichen Erfolg im Jahr 1997 war Stürmer Toni Polster der gefeierte Mann: Der Österreicher erzielte beim 4:0 drei Tore, zudem traf Janosch Dziwior.

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen Leverkusen?

Insgesamt unterlag der FC dem Rivalen drei Mal mit vier Toren Unterschied: Ausgerechnet am 11. November 1997, also dem Auftakt der Karnevalssession, kassierten die Kölner eine 0:4-Auswärtspleite. Nicht besser lief es am 29. November 2014 (1:5 in Leverkusen) und am 16. Dezember 2020, als die Mannschaft des damaligen Trainers Markus Gisdol im Rheinenergiestadion ebenfalls mit 0:4 unterlag.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen Leverkusen?

Die meisten Tore im FC-Dress erzielte Klaus Allofs gegen Bayer, der ehemalige Nationalspieler war gleich sechsmal erfolgreich. Auf die doppelte Anzahl an Treffern kommt allerdings ein Akteur des Rivalen: Leverkusens Ulf Kirsten erzielte gegen den FC zwölf Tore. Davie Selke traf bereits drei Mal gegen Leverkusen, Mark Uth war sogar fünf Mal in zwei Spielen erfolgreich – allerdings in der U19.

Wer kommt auf die meisten FC-Einsätze gegen Leverkusen?

Für die Geißböcke stand keiner so oft gegen Leverkusen auf dem Feld wie Pierre Littbarski. Der Weltmeister von 1990 bestritt 26 Spiele gegen die Werkself. Auf der anderen Seite verfügt Torwart Rüdiger Vollborn mit 25 Einsätzen über die größte Derbyerfahrung.

Wie hoch liegen die Kaderwerte vom FC und von Leverkusen?

Die Online-Plattform Gool.ai berechnet den Marktwert des 1. FC Köln auf gut 83.5 Millionen Euro. Der FC liegt damit im unteren Drittel der Liga. Leverkusens Marktwert berechnet das Portal auf 565 Millionen Euro. Victor Boniface ist der wertvollste Leverkusener mit rund 80 Millionen Euro. Der Stürmer ist allerdings momentan von einer Muskelsehnenverletzung im Adduktorenbereich betroffen und wird am Wochenende nicht auflaufen. Beim FC ist Dejan Ljubicic der wertvollste Spieler mit 9.2 Millionen Euro.

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FC-Startelf gegen Leverkusen: Diehl vs. Maina und Kilian vs Hübers?

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FC-Startelf gegen Leverkusen: Diehl vs. Maina und Kilian vs Hübers?

Für große Veränderungen steht Timo Schultz in dieser Spielzeit eher nicht. Dennoch könnte gegen Leverkusen eine veränderte Startelf auflaufen. Denn Schultz hat den Konkurrenzkampf ausrufen.

Überrascht Timo Schultz nochmal mit seiner Startelf des 1. FC Köln gegen Leverkusen oder greift der Trainer wieder auf weite Teile seiner vermeintlichen Stammaufstellung zurück? So könnte der FC gegen Leverkusen spielen.

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Relativ schnell hatte sich Timo Schultz nach seinem Amtsantritt im Januar für eine Stammelf entschieden. Zumindest in weiten Teilen stellte der Trainer in den vergangenen Wochen die gleiche Mannschaft auf. Am Freitag klangen die Worte des Trainers jedoch ganz anders. Timo Schultz hat den Konkurrenzkampf in seiner Mannschaft ausgerufen, gab sich glücklich über das Luxusproblem, das sich ihm neuerdings bietet. Vor allem in der Defensive. So kehrt mit Timo Hübers zwar ein Stammverteidiger wieder in den Kader zurück, Luca Kilian löste seine Aufgabe aber in den vergangenen Wochen so gut, dass ein Einsatz von Hübers zwar wahrscheinlich, aber nicht sicher ist. Ganz im Gegenteil zu Jeff Chabot, der genauso wie Max Finkgräfe in der Hintermannschaft gesetzt ist. Auf der rechten Seite streiten sich Benno Schmitz und Rasmus Carstensen um den Platz in der Anfangsformation.

Diehl oder Maina?

Die Doppelsechs durfte auch in dieser Woche an Eric Martel und Denis Huseinbasic gehen. Der 22-Jährige erwischte gegen Stuttgart nicht seinen besten Tag. So könnte Dejan Ljubicic auch eine Position zurückgezogen werden. Denn auch auf der rechten Seite ist der Startelf-Platz nicht eindeutig vergeben. Timo Schultz empfindet Faride Alidou als belebendes Element, trotz der vergebenen Chance gegen den VfB. Auf der linken Seite treten Justin Diehl und Linton Maina in das direkte Duell. Nach seiner Vorlage zum 1:1 am vergangenen Samstag könnte Maina eigentlich die Nase vorne haben. Allerdings ist Diehl ein ständiger Unruheherd, sucht das Eins-gegen-eins und vor allem den direkten Abschluss. Die Chancen, dass Diehl sein zweites Spiel in Serie in der Startelf bestreitet, stehen nicht schlecht.

Davie Selke wird dagegen zu Beginn der Partie noch keine Rolle spielen. Der Doppeltorschütze aus dem vergangenen Jahr war lange verletzt und hat auch diese Woche keine komplette Einheit mit der Mannschaft absolviert. Als Joker könnte der Angreifer dann doch zum Einsatz kommen. So wird mit großer Wahrscheinlichkeit Jan Thielmann zunächst auflaufen.

So könnte der FC gegen Leverkusen spielen

Timo Hübers

Jeff Chabot

Benno Schmitz

Dejan Ljubicic

Dejan Ljubicic

Justin Diehl

Jan Thielmann beim 1. FC Köln wieder eine feste Größe

Jan Thielmann

„Wir müssen sehen, dass wir uns ein wenig abkapseln können“

Das sagt Jan Thielmann zu Bayer Leverkusen, dem Abstiegskampf und seiner Position im Sturm.
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„Wir müssen sehen, dass wir uns ein wenig abkapseln können“

Wie schon unter Steffen Baumgart ist Jan Thielmann auch unter Timo Schultz Stammspieler und Leistungsträger beim 1. FC Köln. Allerdings spielt der Youngster aktuell im Sturm. In einem Interview verrät Thielmann, was er von der Position hält.

Sein Einsatz und sein Willen sind unermüdlich. Auch wenn der Ertrag noch überschaubar ist, ist der 21-Jährige einer der Leistungsträger beim 1. FC Köln. Das sagt Jan Thielmann zu Bayer Leverkusen, dem Abstiegskampf und seiner Position im Sturm.

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Mit seinen 21 Jahren ist Jan Thielmann einer der großes Hoffnungsträger beim 1. FC Köln. Und die Kölner Allzweckwaffe. Thielmann spielte unter Steffen Baumgart mal auf der rechten Seite offensiv, sogar mal defensiv. Aktuell setzt Timo Schultz den Youngster in der Sturmspitze ein. Auch wenn der Ertrag bislang überschaubar ist, für Thielmann ist der Positionswechsel kein großes Problem, wenn auch eine kleine Umstellung. „Der Größenunterschied von den Gegenspielern ist beachtlich. In der Innenverteidigung spielt man schonmal gegen die Zwei-Meter-Brocken“, sagte der Angreifer dem TV-Sender „Sky“. „Ich habe es in der Jugend auch schon gespielt, deswegen war es dann nur eine kleine Umstellung und mittlerweile kenne ich die Abläufe ganz gut.“

Jan Thielmann: „Die Intensität bleibt die gleiche“

Wie schon unter Steffen Baumgart ist Thielmann auch unter dem neuen Coach gesetzt. Und das, obwohl sich seit Anfang des Jahres einiges beim FC geändert hat. „Das Spiel ist unter Timo Schultz ein anderes. Die Intensität bleibt aber dennoch die gleiche“, sagt Thielmann. „Wir sind eine intensive Mannschaft, wir können viel laufen und unser Trainer hat das jetzt ein bisschen angepasst. Wenn wir jetzt noch viel laufen und die richtigen Laufwege machen, dann kann es noch besser werden.“ Doch Schultz hat sein Augenmerk auch auf die stabilere Defensive gelegt. „Wenn du defensiv gut stehst, hast du immer bessere Chancen, als wenn du hinten Gefahr läufst, dass du direkt das erste oder zweite Gegentor bekommst“, sagt Thielmann. „Deswegen ist es ein bisschen ein risikominimierteres Spiel als noch unter Steffen.“ 

Jan Thielmann: „Deswegen schauen wir, dass wir den Fans etwas zurückgeben können“

Doch ausgerechnet jetzt bekommen es die Kölner mit dem Spitzenreiter zu tun. „Das Duell gegen Leverkusen ist immer etwas besonderes. Ich glaube nicht nur für uns, auch für die“, sagt Thielmann. „Wir müssen schauen, dass wir das auf den Platz bekommen, was uns auszeichnet. Dann wird man sehen, was dabei rauskommt.“ Denn auch gegen Leverkusen ist der FC eigentlich zum Punkten verpflichtet. Acht Zähler Rückstand zum rettenden Ufer ist viel, zwei Punkte Vorsprung auf Mainz nicht wirklich. Zumal die Rheinhessen im Duell gegen Mönchengladbach vor einer vermeintlich lösbaren Aufgabe stehen. „Da unten wird des jetzt Woche für Woche enger. Wir müssen schauen, dass wir uns vielleicht sogar ein bisschen abkapseln können und nochmal Anschluss an die oberen Plätze haben können“, sagt der 21-Jährige. „Aber die Situation ist uns bewusst und wir müssen von Woche zu Woche schauen, dass wir punkten.“

Und das nicht nur für die Mannschaft, sondern auch für die Fans. „In erster Linie ist ihnen wichtig, dass wir alles geben und für den Verein brennen. Auch wenn nicht immer alles klappt, sehen sie, dass wir für den Verein brennen. Deswegen schauen wir, dass wir den Fans schnell etwas zurückgeben können.“


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Die Kölner Chance liegt in der Brisanz

So will Timo Schultz gegen Leverkusen punkten.
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Die Kölner Chance liegt in der Brisanz

Wenn es nur nach dem Papier geht, hat der FC am Sonntag im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen nur eine geringe Chance auf Punkte. Doch genau diese wollen die Geißböcke nutzen.

Nach dem 1:1 gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende blickt der FC-Coach optimistisch auf das anstehende Duell gegen Bayer. So will Timo Schultz gegen Leverkusen punkten.

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Marvin Schwäbe saß auf dem Rasen in der Leverkusener Arena und verstand die Welt nicht mehr. Der Keeper des 1. FC Köln war einmal mehr über sich hinausgewachsen, hatte einige Großkaliber entschärft und sich zumindest bei vielen Fans wieder in Sichtweite der Nationalmannschaft gebracht. Und doch prangte dort ein dickes 3:0 für die Werkself von der Anzeigetafel. Der 1. FC Köln hatte die volle Macht der Leverkusener an diesem Nachmittag zu spüren bekommen. Nur Dank der überragenden Partie des Kölner Torhüters erlebten die Kölner nicht schon Anfang Oktober das Debakel, das dann gegen Leipzig auf die Geißböcke wenige Wochen später wartete. Auch, wenn sich kein Feldspieler mit Ruhm bekleckerte, einen großen Vorwurf konnte man dem FC nicht machen: Leverkusen spielte einfach in einer anderen Liga.

Leverkusen ist in dieser Spielzeit unberechenbar

Eine Saisonhälfte später steht fest, dass der damalige Eindruck kein flüchtiger war. Und die Werkself spielt nicht nur aus Kölner Sicht einen Fußball aus einem höheren Regalfach. 33 Pflichtspiele in Folge ungeschlagen, mittlerweile acht Punkte Vorsprung auf die Bayern, dazu weitere Rekorde wie acht Liga-Siege in Serie – auch wenn es die Kölner Fan-Seele schmerzt, ist Leverkusen in dieser Spielzeit das Non plus Ultra der Liga. Am Sonntag könnte die Werkself den Vorsprung auf zehn Zähler ausbauen. Nicht umsonst wird sich Xabi Alonso im kommenden Sommer die Crème de la Crème Europas als künftigen Arbeitgeber aussuchen dürfen. Neben den Bayern und Real Madrid befinden sich auch der FC Liverpool und Manchester City in der Verlosung um die Gunst des Erfolgstrainers.

Die Vorzeichen vor der 77. Pflichtspiel-Auflage der Partie sind also eindeutiger denn je. 44 Punkte Vorsprung – noch nie war der Abstand der beiden Clubs vor einer Partie so groß. Leverkusen kassierte erst 16 Tore in der Spielzeit, der FC hat bislang 17 geschossen. Die Werkself lässt gerade mal sieben Schüsse und nur 0,4 Großchancen pro Spiel zu. Für die lahmende Kölner Offensive spricht also am Sonntag ebenfalls nicht besonders viel. Dagegen wird die Kölner Defensive bis aufs Höchstmaß gefordert sein. Bei keinem anderen Bundesligisten gibt es so viele unterschiedliche Torschützen. Das Spiel der Werkself ist mit Dreh- und Angelpunkt Florian Wirtz sowie den schnellen Außen wie Jeremie Frimpong, technischen Feingeistern wir Palacios und einem Stoßstürmer der Marke Patrik Schick oder dem verletzten Victor Boniface nicht ansatzweise berechenbar.

Rollenverteilung ist klar definiert

Auf dem Papier ist die Ausgangslage klar definiert, die Rollen klar vergeben, Leverkusen klar im Vorteil. Und doch warnt Alonso vor dem FC: „Wir erwarten ein sehr intensives Spiel in Köln. Es ist für beide Mannschaften ein wichtiges Spiel“, sagte der Leverkusener Trainer. „Wir respektieren Köln. Das Derby müssen wir mit klarem Kopf, aber auch mit viel Herz spielen.“ Kopf und Herz also – auch dem Spanier ist die Bedeutung der Begegnung durchaus bewusst. Es ist mehr als nur eine Phrase, dass das Nachbarschafts-Duell seine eigenen Gesetze hat. Der FC hat schon so manches Mal eine Serie der Leverkusener durchbrochen. Und auch auf der Pressekonferenz am Freitag betonte Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung, dass jede Mannschaft auch mal ein Spiel verlieren würde. Warum sollte also nicht der FC die erste Mannschaft sein, die Bayer schlägt.

Bei aller vermeintlichen Übermacht sieht auch Timo Schultz eine realistische Chance, Leverkusen wehzutun. Gerade aufgrund der lokalen Nähe und damit der Brisanz der Begegnung. „Ich glaube schon, dass es am Sonntag in unserem Stadion, mit unseren Fans im Rücken ein ganz spezielles Spiel werden wird. Das Spiel geht bei Null los. Wir haben die Möglichkeit, das Spiel siegreich zu gestalten“, so Schultz, der Leverkusen „ein Stück stärker“ als Stuttgart einschätzt, aber gleichzeitig auch warnte. „Wir werden aber schon eine sehr gute Leistung brauchen.“ Schon gegen den VfB Stuttgart hatte der FC in der Vorwoche bewiesen, was mit einer guten Leistung möglich ist. „Wir sollten schon das Selbstvertrauen haben, selbst aktiv zu sein, Leverkusen zu fordern. Wir dürfen ihnen nicht viele Räume geben.“

Timo Schultz: „Wir werden unseren eigenen Plan haben“

Den starken Auftritt der Mainzer gegen Leverkusen in der Vorwoche wollte der Coach nicht als Blaupause sehen. „Wir werden unseren eigenen Plan haben und unsere eigenen Ideen haben, wie wir Leverkusen wehtun können“, sagte Schultz. Die Spiele gegen Leverkusen und Gladbach wolle man ohnehin losgelöst der Tabelle sehen, betonte Kessler. Die Kölner Chance liegt also in der Brisanz der Begegnung. Dabei fielen die Frotzeleien der vergangenen Jahre eher gering aus. „Die Werkself ist diese Saison sehr gut unterwegs und der Favorit auf zwei große Titel, in meinen Augen auf das Double. Stand heute ist das eine Mannschaft, die diese beiden großen Titel im deutschen Fußball holen muss und vielleicht auch in der Europa League noch sehr weit kommt. Ich glaube, in Europa gibt es wenige Mannschaften, die solch eine Formkurve wie Bayer Leverkusen haben“, sagte Kessler, möglicherweise auch, um ein wenig Druck vom FC abzuleiten.

Die aktuelle Tabellensituation ist aber Druck genug. Gegen Leverkusen wird es am Sonntag jedenfalls mehr brauchen, als einen überragenden Torhüter.


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Kainz plötzlich nicht mehr unantastbar?

Steht Florian Kainz gegen Leverkusen in der Startelf?
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Kainz plötzlich nicht mehr unantastbar?

Lange hat Timo Schultz an seinem formschwachen Kapitän festgehalten. Vor dem Spiel gegen Bayer Leverkusen gibt es allerdings kein Treuebekenntnis für Florian Kainz. Spielt der 31-Jährige gegen Leverkusen von Beginn an?

Nach dem ordentlichen Auftritt gegen den 1. FC Heidenheim zu Beginn des Jahres befindet sich der Kapitän des 1. FC Köln wieder im Formtief. Steht Florian Kainz gegen Leverkusen in der Startelf?

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Die Statistik gegen den VfB Stuttgart war für Florian Kainz alles andere als erfreulich. Ganze 19 Ballkontakte, spielte zehn Pässe und führte vier Zweikämpfe – auch wenn der Kölner Kapitän zumindest nominell mit Jan Thielmann eine Art Doppelspitze einnahm, lief die Begegnung bei den Schwaben einmal mehr am Kölner Kapitän vorbei. Nur einmal fiel Kainz positiv auf, als Thielmann eine scharfe Hereingabe des Mittelfeldspielers nur knapp verpasste. Doch die schwache Begegnung gegen den VfB ist alles andere als nur ein schlechter Ausreißer, Kainz Auftritt am vergangenen Samstag reiht sich in die Spiele des bisherigen Saisonverlaufs gnadenlos ein. Im Derby gegen Gladbach überzeugte der Kölner Kapitän mit zwei verwandelten Elfmetern, gegen Heidenheim als Freigeist mit Vorarbeit zur Kölner Führung. Ansonsten war wenig in den bisherigen Spielen dabei, dass an die Form der vergangenen Spielzeiten erinnern.

FC-Trainer Timo Schultz: „Auch er ist aufgefordert, im Training Gas zu geben“

Und so stellt sich bei dem 31-Jährigen die Frage, inwiefern der Kölner Kapitän seinem FC in dieser Verfassung weiterhelfen kann. Wie Steffen Baumgart bereits zu großen Teilen in der Hinrunde hält auch Timo Schultz bislang an seinem Kapitän fest, sah bis zuletzt keinen Grund für eine Veränderung und stärkte dem Kapitän den Rücken. „Ich bin sehr froh, dass wie Florian Kainz hier haben, der sowohl im Training als auch im Spiel, gerade in Stuttgart, immer vorweg geht“, sagte Schultz am Freitag. „Er hat extrem viel investiert, auch im Spiel gegen den Ball. Seine Qualitäten würden noch viel mehr zum Tragen kommen, wenn wir mehr Ballbesitz haben, wenn wir mehr im letzten Drittel sind. Da muss er sich selber auch mehr in die Verantwortung nehmen, aktiver zu sein, noch spielbestimmender zu sein.“ Davon ist aber gegen Leverkusen ähnlich wie schon gegen den VfB Stuttgart nicht zwingend auszugehen.

Unantastbar scheint Kainz nun nicht mehr zu sein. „Grundsätzlich bin ich immer froh, wenn Kainzi auf dem Platz steht. Ich schließe aber auch nicht aus – und das gilt für jeden Spieler im Kader – dass er mal auf der Bank sitzt, oder mal nicht von Anfang an dabei ist“, sagte der Trainer. „Das hat häufig auch etwas mit der eigenen Form zu tun. Aber auch mit der Taktik, was erwartet uns für ein Gegner, wie soll unser eigenes Spiel aussehen?“ Gerade bei der Form hapert es beim Kapitän. Ob Schultz am Sonntag wieder mit Florian Kainz neben Jan Thielmann beginnt, ist mindestens fraglich. „Auch er ist aufgefordert, im Training Gas zu geben. Das macht er und dann ist er ein sehr sehr wichtiger Bestandteil als Kapitän unserer Mannschaft, den wir brauchen werden, um unsere Ziele zu erreichen.“ 


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Timo Schultz und seine „Luxusprobleme“ in der Kölner Krise

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Timo Schultz und seine „Luxusprobleme“ in der Kölner Krise

Überzeugende Leistungen von Luca Kilia, die Rückkehr des Stammspielers Timo Hübers – Timo Schultz steht vor einem Luxusproblem bei der Aufstellung. Und nicht nur in der Defensive hat der Trainer die Qual der Wahl.

Kehr Timo Hübers zurück in die Startelf oder erhält Luca Kilian eine weitere Chance? Steht Justin Diehl erneut in der Anfangsformation. Der Coach des 1. FC Köln hat gleich mehrere Baustellen bei der Planung der ersten Elf gegen Leverkusen. Timo Schultz freut sich über Konkurrenzkampf.

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17 Punkte nach 23 Spieltagen, acht Zähler Rückstand zum rettenden Ufer und während die Konkurrenz den Heimspielen gegen Gladbach und Augsburg entgegenfiebert, haben die Geißböcke den in 33 Duellen ungeschlagenen Tabellenführer vor der Brust. Rosige Aussichten sind definitiv anders. So mag es erstaunlich klingen, dass im Rahmen der Begegnung gegen die Werkself auf Kölner Seite plötzlich von einem Luxusproblem die Rede ist. Dabei hat Timo Schultz durchaus recht. Der Kölner Coach spricht von dem plötzlichen Konkurrenzkampf, den auch er in den vergangenen Tagen und Wochen nicht wirklich gesehen hat. Die Stammelf stand bis aus wenige Ausnahmen durch erkrankte und gesperrte Innenverteidiger weitestgehend vor der Begegnung fest.

Setzt Timo Schultz auf Hübers oder Kilian?

Das hat sich nun aber grundlegend verändert. Schultz steht bei der Aufstellung vor der Qual der Wahl, für den Trainer eben ein ungeahntes Luxusproblem. Das sieht der Coach vor allem in der Defensive. Zuletzt fielen im Wechsel Timo Hübers und Jeff Chabot in drei Begegnungen hintereinander aus, Luca Kilian sprang ein und machte seine Sache laut Schultz tadellos. Nun steht der Trainer vor dem Problem, ob er seinem Stamm-Duo vertrauen soll oder Kilian eine weitere Chance erhält. „Luca Kilian hat drei richtig gute Spiele gemacht. Jetzt kommt Timo Hübers zurück, der mit Jeff Chabot zuvor sehr gut gespielt hat. Das fördert den Konkurrenzkampf“, sagt Schultz. „Das Luxusproblem in der Verteidigung habe ich sehr gerne.“ 

Es ist nicht das einzige Luxusproblem, vor dem der Kölner Trainer steht. Ein weiteres tat sich schon in der vergangenen Woche auf. Justin Diehl gab sein Startelf-Debüt verdrängte Linton Maina und damit einen Spieler, der unter Steffen Baumgart absoluter Stammspieler war. „Man kann da Position für Position durchgehen. Das gilt auch vorne links bei Justin und Linton“, sagte auch Schultz. Maina legte Eric Martel gegen Stuttgart immerhin den Ausgleich auf, Diehl blieb dagegen eher blass. Dennoch ist der Youngster ein belebendes Element. Auch auf der rechten Abwehrseite sei die Entscheidung sehr eng, betonte der Trainer.

Bleibt Dejan Ljubicic weiterhin in der Startelf?

Zwar sprach Schultz ein weiteres Duell um den Startplatz nicht an. Aber auch auf der rechten Offensiv-Seite ist die Personal-Entscheidung in den Außenwahrnehmung eine sehr offene. Bis zu seiner Erkrankung setzte der Kölner Coach auf Faride Alidou, zuletzt spielte dort aber Dejan Ljubicic. Alidou ist wieder im Vollbesitz seiner Kräfte, also in der Theorie eine Option für den Coach. An einem Ljubicic in Topform würde der Trainer aktuell nicht vorbeikommen, nur befindet sich der Mittelfeldspieler selbst von seiner Normalform weit entfernt. Genauso wie Florian Kainz, der aber offensichtlich erneut in der Anfangsformation stehen wird. Zudem dränge sich Sargis Adamyan auf, betonte Schultz.

Schon in der kommenden Woche dürfte das Luxusproblem dann noch eine Spur größer ausfallen. Wenn Davie Selke wieder ein Faktor für die Anfangsformation wird, wird es weitere Verschiebungen geben. Dann wäre auch Jan Thielmann wieder eine Option für die rechte Seite. Hadern will der Trainer aber nicht:  „Ich bin froh, dass es auf allen Positionen Konkurrenzkampf gibt.“ Denn das belebt bekanntlich das Geschäft.


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Das sagt Timo Schultz zu Davie Selke, zum Gegner und Florian Kainz

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Das sagt Timo Schultz zu Davie Selke, zum Gegner und Florian Kainz

Nach dem respektablen 1:1 gegen den VfB Stuttgart steht das nächste schwere Spiel auf dem Programm: Leverkusen kommt am Sonntag nach Köln. Am Freitag fand die obligatorische Pressekonferenz vor dem Spieltag statt.

Mit dem Duell gegen Leverkusen geht es für den FC weiter mit dem Hammer-Programm bis zur Länderspielpause. Der 1. FC Köln spielt in den kommenden Wochen noch gegen Leverkusen, Gladbach und Leipzig. Das sagt Timo Schultz vor dem Leverkusen-Spiel.

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Die Serie ist beeindruckend. Noch nie ist in der Bundesliga zuvor eine Mannschaft 33 Pflichtspiele in Serie ungeschlagen gewesen. Und Bayer will die Serie am Wochenende ausbauen, den Druck auf die Bayern weiter hochhalten. Dass es also eine schwere Aufgabe für die Geißböcke wird, ist allen Beteiligten klar: „Es wird eine Herausforderung gegen eine Mannschaft, die 33 Spiele lang ungeschlagen ist. Aber mit den Fans im Rücken zuhause bei uns, wird es ein spezielles Spiel. Wir werden unangenehm sein müssen“, sagte Timo Schultz am Freitagvormittag. Trotz der wahrscheinlichen Dominanz will der Trainer aber nicht den Bus parken. „Wir sollten das Selbstvertrauen haben, selbst aktiv zu sein und auch Leverkusen zu fordern. Gleichzeitig müssen wir den Gegner gegen den Ball immer wieder in Zweikämpfe verwickeln, bissig sein“, sagt Schultz.

Schultz: „Das Luxusproblem habe ich sehr gerne“

Dabei wird Davie Selke zunächst noch keine Rolle spielen. Der Stürmer trainiert nach seiner Fußverletzung wieder mit der Mannschaft, die Anfangsformation ist aber noch ein Stück weit entfernt. „Er wird noch nicht von Beginn an spielen. Aber er ist sehr wichtig für unsere Gruppe. Ich freue mich sehr, dass er wieder im Training ist“, sagte Schultz und betonte, dass auch Timo Hübers nach seiner Erkrankung wieder zurückkehrt. Die genaue Kaderplanung für das Spiel sei aber noch nicht abgeschlossen. Der Abwehrspieler wird möglicherweise auch wieder zurück in die Startelf rotieren. Luca Kilian dürfte dann wieder auf der Bank Platz nehmen. Aber: „Kilian hat drei richtig gute Spiele gemacht. Jetzt kommt Hübers zurück, der mit Chabot zuvor gut gespielt hat. Das fördert den Konkurrenzkampf“, sagt Schultz. „Das Luxusproblem in der Verteidigung habe ich sehr gerne.“ Das sieht der Trainer auch auf weiteren Positionen.

Kessler: „Jede Mannschaft verliert auch mal ein Spiel“

Ausgerechnet gegen die ungeschlagene Werkself geht es für den FC auch darum, den Abstand zu der Konkurrenz nicht gänzlich abreißen zu lassen. Dieser beträgt ohnehin schon acht Zähler. „Acht Punkte sind ein Brett, aber mit der Drei-Punkte-Regel ist man schnell wieder auf Schlagdistanz“, sagt Schultz. „Wir haben nach der Länderspielpause viele direkte Gegner. Wir brauchen richtig guten Saisonendspurt. Aber jetzt liegt der Fokus erst einmal auf Leverkusen. Da sollten wir nicht auf die Tabelle gucken.“ Denn der Blick könnte schmerzhaft werden Leverkusen hat mittlerweile 44 Punkte Vorsprung vor den Kölnern. So groß war der Abstand zwischen den Teams vor einem Duell noch nie. „Jede Mannschaft verliert auch mal ein Spiel“, betont Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung.

Dazu beitragen soll wohl auch Florian Kainz, der voraussichtlich eine weitere Chance von Beginn an erhalten wird. „Er investiert sehr viel gegen den Ball. Seine Qualitäten kommen natürlich noch mehr zur Geltung, wenn wir den Ball selbst haben. Das muss er sich und das müssen wir uns als Team erarbeiten“, sagt Schultz. Ob das bereits gegen Leverkusen der Fall sein wird, ist offen.


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Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Gut gespielt, nun zurück auf die Bank?

1. FC Köln: Deswegen muss Luca Kilian zurück auf die Bank
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Gut gespielt, nun zurück auf die Bank?

Luca Kilian stand zuletzt drei Mal in Serie in der Anfangsformation und überzeugte. Dennoch winkt gegen Leverkusen einmal mehr die Bank.

Für Luca Kilian verlief die bisherige Saison alles andere als rund. Immerhin stand der Innenverteidiger zuletzt drei Mal in Serie in der Anfangsformation. Dennoch stehen die Chancen nicht gut für einen weiteren Startelf-Einsatz gegen Bayer beim 1. FC Köln: Muss Luca Kilian zurück auf die Bank?

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Der Arbeitsnachweis konnte sich durchaus sehen lassen: Eine Passquote von mehr als 70 Prozent, eine Zweikampfquote um die 80 Prozent, dazu eine gewisse Souveränität und ab und an ein Ausflug in die Offensive. Mal abgesehen von einem verlorenen Kopfball-Duell hatte auch Luca Kilian am vergangenen Samstag großen Anteil daran, dass Top-Stürmer Serhou Guirassy seinem Ruf eines torgefährlichen Angreifers an diesem Spieltag nicht gerecht werden konnte. Guirassy brachte eben nur jenen Kopfball Richtung Tor, Kilian sah dabei nicht gut aus. Doch der Ball verfehlte das Gehäuse, wenn auch nur knapp. Ansonsten ließ Kilian nichts anbrennen und vertrat den erkrankten Timo Hübers an diesem Spieltag absolut gleichwertig.

Starkes Abwehr-Duo

Für den Innenverteidiger war die Begegnung gegen den VfB Stuttgart bereits die dritte Startelf-Nominierung in Serie – ein mittlerweile ungewohntes Gefühl. Mittlerweile, weil Kilian in der Spielzeit 21/22, also in der Premieren-Saison beim FC, gesetzt, Stammspieler neben Timo Hübers war. Kilian galt als Ziehsohn des damals neuen Trainers Steffen Baumgart, stand nur vier Mal in der Liga nicht in der Startformation. Auch in der vergangenen Spielzeit war der Innenverteidiger zunächst gesetzt, verlor in der Hinrunde zwei Mal die Nerven und sah Gelb-Rot und in der Rückrunde nach einer Muskelverletzung den Stammplatz. Den konnte er sich auch in der neuen, also der aktuellen, Saison nicht zurückerobern. Kilian spielte zunächst unter seinem „Ziehvater“, aber dann auch unter Timo Schultz keine Rolle mehr. Zu Beginn des Jahres saß der Abwehrspieler gleich vier Mal auf der Bank.

Das aber nicht ohne Grund. Denn das eigentliche Stamm-Abwehrduo um den heimlichen „Chef“ Jeff Chabot sowie Timo Hübers ist wohl eins der besten Innenverteidiger-Teams der Liga. Chabot glänzt schon die gesamte Saison, ist beim FC gefühlt der konstanteste Feldspieler. In zahlreichen Statistiken ist der 26-Jährige der beste Innenverteidiger des Landes. Unter anderem bei seiner Zweikampfquote von nahezu 70 Prozent. 215 Zweikämpfe hat Chabot für sich entschieden und damit nur zwei weniger als Timo Hübers. Kein Wunder, dass bereits Clubs aus England und der Bundesliga die Fühler nach dem Abwehrspieler ausgestreckt haben sollen. Tatsächlich haben nur acht Klubs der Liga weniger Tore kassiert als die Geißböcke. An der Kölner Abwehrzentrale liegt die FC-Krise jedenfalls nicht.

Kilian zurück auf die Bank?

Von dieser war Luca Kilian an den vergangenen drei Spieltagen ein wichtiger Teil, laut Timo Schultz in der Defensive „tadellos“. Beim 1:1 gegen Hoffenheim vertrat der 24-Jährige den erkrankten Hübers, bei der 0:1-Pleite gegen Werder ersetzte Kilian den gesperrten Chabot, um dann beim 1:1 gegen den VfB Guirassy aus dem Spiel zu nehmen, weil Hübers erneut krank fehlte. Nun kehrt der 27-Jährige wieder zurück und wird wohl auch wieder neben Chabot spielen. Der erhielt in der vergangenen Woche im Grunde vom Trainer eine Stammplatzgarantie. Davon ist Kilian trotz tadelloser Leistung ein ordentliches Stück weit entfernt. Je nach dem Ausgang der Saison und damit der Zukunft von Jeff Chabot könnte sich das in der kommenden Spielzeit aber wieder ändern.


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Warum der FC durchaus zum Party Crasher werden kann

Bricht der FC erneut die Leverkusener Serie?
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Warum der FC durchaus zum Party Crasher werden kann

Bei 33 ungeschlagenen Spielen in Serie sind die Vorzeichen vor der Begegnung des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen eindeutig. Und dennoch könnte der FC zum Spielverderber für Bayer werden.

Sechs Punkte gegen Leipzig, vier gegen die Bayern, der Pokalsieg über den VfB Stuttgart – Bayer Leverkusen eilt in dieser Saison von Erfolg zu Erfolg. 33 ungeschlagene Spiele in Folge sind nicht nur eine beeindruckende Serie, sie bedeuten den absoluten Rekord in der Bundesliga. Doch die Geißböcke haben schon oft bewiesen, dass sie Serien brechen können. Kann der FC ein weiteres Mal die Erfolgsserie von Bayer brechen?

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Keller-Kind gegen Tabellenführer, drei Saisonsiege und 17 Punkte gegen in 33 Pflichtspielen ungeschlagen, Abstiegskampf gegen Meisterschaftsanwärter – die Rollen des 1. FC Köln und von Bayer Leverkusen könnten vor dem Duell am kommenden Sonntag (15.30 Uhr, DAZN) nicht klarer verteilt sein. Auf dem Papier gibt es jedenfalls wenige Punkte, die in der Begegnung für die Geißböcke sprechen. Mit 44 Zählern war der Abstand zwischen den beiden Teams vor dem Duell noch nie so groß.

FC beendet Aufholjagd

„Die Derbys habe ich bei mir früher immer unabhängig vom Tabellenstand gesehen„, sagte Lukas Podolski am vergangenen Dienstag in der „Bild“. Das Kölner Idol umschrieb damit das Phänomen, dass Derbys angeblich ihre eigenen Gesetze hätten. Und dennoch geht der FC selbst als Gastgeber als klarer Außenseiter in die Begegnung. Ob darin auch eine Chance liegt, weil kein Fan einen Sieg erwarte, ist eher unwahrscheinlich. Schließlich geht es bei den Kölnern so oder so um jeden Punkt – unabhängig des Gegners. Der Druck dürfte also groß genug sein.

Und doch gehen die Kölner nicht gänzlich chancenlos in die Begegnung – wie die Vergangenheit zeigt. Selbst die jüngste Vergangenheit. Nach dem verkorksten Saisonauftakt inklusive Trainerwechsel zog die Werkself nämlich bereits in der Vorsaison unter Xabi Alonso das Tempo ordentlich an. Genau vor einem Jahr startete Leverkusen mit einem 5:3 im Elfmeterschießen über AS Monaco eine beeindruckende Erfolgsserie, blieb in 14 Spielen in Serie ungeschlagen. Bayer war auf einmal wieder ein Champions-League-Anwärter, hatte sich nach holprigem Start bis ins Halbfinale der Europa League durchgearbeitet.

Die Saison schien noch ein versöhnliches Ende nehmen zu können. Bis zum Auswärtsspiel beim 1. FC Köln. Ausgerechnet das 1:2 beim Nachbarn war der zweite Game-Changer der Saison. Fortan gewann Leverkusen bis zum Saisonende kein Spiel mehr, schied in der Europa League doch noch aus und musste sich mit Rang sechs in der Tabelle begnügen, rutschte nur aufgrund der besseren Tordifferenz nicht noch in die Conference League ab.

FC gewinnt als abgeschlagener Letzter

Vor etwa sechs Jahren keimte beim 1. FC Köln in größter Abstiegsnot noch einmal so etwas wie Hoffnung auf. Es war die Katastrophen-Saison der Geißböcke. Der FC belegte mit gerade einmal 17 Punkten nach dem 26. Spieltag den letzten Tabellenplatz. Wirklich viel Hoffnung auf den Klassenerhalt hatte man rund um das Geißbockheim nicht mehr, der Relegationsplatz war acht Zähler entfernt. Doch ausgerechnet das Nachbarschaftsduell gegen den Champions-League-Anwärter aus Leverkusen ließ viele Kölner wieder träumen. Und das, obwohl Bayer seit elf Auswärts-Pflichtspielen ungeschlagen war. Yuya Osako brachte den FC in Führung, Alario sah Rot, Simon Zoller erhöhte auf den 2:0-Endstand. Ein Erfolg, mit dem niemand gerechnet hatte. Erstmals seit dem zweiten Spieltag verließen die Kölner wieder den letzten Tabellenplatz, die Relegation war nur noch fünf Zähler entfernt. Am Ende reichte es trotzdem nicht.

Debüt von Jan Thielmann

Nach dem Wieder-Aufstieg war die Ausgangslage aber ähnlich. Der FC trug nach dem 14. Spieltag die rote Laterne, selbst Mit-Aufsteiger Paderborn lag vor den Geißböcken. Leverkusen kam mit der Niederlage gegen Juventus Turin nach Köln, war zuvor aber sechs Spiele in Serie ungeschlagen. Beim FC kassierte die Werkself eine weitere 0:2-Pleite. Erstmals mit dabei: Jan Thielmann. Die Torschützen hießen aber Jhon Cordoba und Sebastiaan Bornauw. Für den FC war es der Startschuss der jetzt so ersehnten Serie. Vier Spiele in Folge gewannen die Geißböcke und hielten am Ende die Klasse.

In der Spielzeit 21/22 waren die Rollen auch vergeben, aber nicht ganz so deutlich. Leverkusen spielte um die Königsklasse, wollte die Konkurrenz auf Distanz halten, die Kölner träumten am 25. Spieltag vom internationalen Geschäft. Ein Sieg bei der Werkself würde die Hoffnung nähren. Aber die Werkself hatte wettbewerbsübergreifend neun Heimspiele in Serie nicht mehr verloren. Doch tatsächlich gewannen die Geißböcke nach einem Treffer von Kingsley Schindler 1:0. Unvergessen natürlich auch das 4:0 in der Spielzeit 96/97. Damals war Leverkusen sechs Spiele ungeschlagen, hoffte noch auf die Meisterschaft. Toni Polster machte die Hoffnung nahezu im Alleingang zunichte.

Auch, wenn die Rollen vor der Begegnung am Sonntag klar verteilt sein sollten, beweisen die Spiele gegen Leverkusen, dass Nachbarschafts-Duelle tatsächlich ihre eigenen Gesetze haben. Das Gesetz der Serie scheint es jedenfalls nicht zu geben.


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DFL terminiert weitere FC-Spieltage: Wichtige Heimspiele am Samstag

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DFL terminiert weitere FC-Spieltage: Wichtige Heimspiele am Samstag

Die Deutsche Fußball Liga hat die Spieltage 27 bis 30 terminiert. Der FC muss einmal sonntags ran. Auch die beiden Heimspiele gegen Bochum und Darmstadt wurden terminiert.

Viele Fans haben bereits drauf gewartet, nun hat die Deutsche Fußball Liga die Ansetzungen der Spieltage 27 bis 30 bekannt gegeben. So spielt der 1. FC Köln an den Spieltagen 27 bis 30.

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Die Fans hatten bereit sehnsüchtig darauf gewartet, nun hat die Deutsche Fußball Liga die Begegnungen nach der Länderspielpause terminiert. Zunächst steht das schwere Programm gegen Leverkusen, Mönchengladbach und Leipzig für die Geißböcke auf dem Programm. Anschließend geht es während der Länderspielpause in ein Kurztrainingslager nach Spanien. Die Geißböcke werden dann am 31. März auf die Zielgrade der aktuellen Spielzeit einbiegen und vermutlich noch einen Schlussspurt hinlegen wollen. Gerade drei der vier terminierten Spiele könnten noch einmal maßgeblichen Anteil über den Ausgang der Saison für die Kölner haben. Zunächst sind die Geißböcke zu Gast beim FC Augsburg. Die Begegnung findet am Ostersonntag, den 31. März in Augsburg statt (15.30 Uhr, DAZN).

Der FC spielt drei Mal am Samstagnachmittag

Das wichtige Heimspiel gegen den VfL Bochum hat die DFL für Samstagnachmittag anberaumt (15.30 Uhr, Sky). Parallel dazu wird das Keller-Duell zwischen dem FSV Mainz 05 und dem SV Darmstadt stattfinden. Das Thema „Druck aufbauen“, wie es vor dem Bremen-Duell die Runde gemacht hat, wird es da also nicht geben. Eine Woche später steht für die Geißböcke dann das schwere Auswärtsspiel bei Bayern München auf dem Programm. Auch diese Begegnung wird um 15.30 Uhr am Samstag gespielt. Mainz empfängt zur gleichen Zeit die TSG Hoffenheim, Darmstadt spielt am Sonntag gegen den SC Freiburg. Das direkte Duell mit dem SV Darmstadt ist ebenfalls ein Samstagnachmittag-Spiel. Die Begegnung findet am 20. April in Köln statt.

Die Kölner Ansetzungen bis zum 30. Spieltag

24. Spieltag
1. FC Köln – Bayer 04 Leverkusen (Sonntag, 3.3., 15.30 Uhr, DAZN)

25. Spieltag
Borussia Mönchengladbach – 1. FC Köln (Samstag, 9.3., 15.30 Uhr, Sky)

26. Spieltag
1. FC Köln – RB Leipzig (Freitag, 15..3., 20.30 Uhr, DAZN)

27. Spieltag
FC Augsburg – 1. FC Köln (Sonntag, 31.3., 15.30 Uhr, Sky)

28. Spieltag
1. FC Köln – VfL Bochum (Samstag, 6.4., 15.30 Uhr, Sky)

29. Spieltag
FC Bayern München – 1. FC Köln (Samstag, 13.4., 15.30 Uhr, Sky)

30. Spieltag
1. FC Köln – SV Darmstadt 98 (Samstag, 20.4., 15.30 Uhr, Sky)


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