Neue Marktwerte: Chabot der Gewinner

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Neue Marktwerte: Chabot der Gewinner

Zwei Spieltage vor der Winterpause hat transfermarkt.de neue Marktwerte veröffentlicht. Die Kölner Krise wirkt sich natürlich auch auf den Kaderwert aus. Neben einigen Verlierern gibt es nur zwei Gewinner.

Zwei Spieltage vor der Winterpause gibt es beim Online-Portal transfermarkt.de neue Marktwerte: Jeff Chabot ist beim FC der große Gewinner, doch es gibt auch einige Verlierer.

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Nicht viele Spieler des 1. FC Köln haben in der bisherigen Saison konstant überzeugen können. Einer der wenigen Lichtblicke ist wohl einmal mehr Jeff Chabot. An dem Kölner Innenverteidiger hat die Krise jedenfalls nicht gelegen. Der 25-Jährige weist trotz des Abstiegskampfs sogar noch bessere Werte auf als in der Vorsaison. So kommt Chabot beispielsweise auf eine Zweikampfquote von 67.3 Prozent, in der vergangenen Spielzeit waren es 64. Auch bei der Passquote konnte sich der Abwehrspieler steigern, obwohl er schon in der Vorsaison mit 86.9 Prozent zu den besten Kölnern und der Liga gehörte. Aktuell steht Chabot bei 88.1 Prozent. Kein Wunder also, dass der Abwehrchef von transfermarkt.de in der neuen Bewertung höher eingeschätzt wird. Chabot erreicht einen Marktwert von 9 Millionen Euro, ein Plus von 1.5 Millionen Euro seit Oktober.

Timo Hübers verliert an Wert

Neben Chabot hat auch Rasmus Carstensen eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Der junge Däne wird nun auf drei Millionen Euro geschätzt, im Oktober waren es noch 2.5 Millionen Euro. Dem Vernehmen nach soll die festgelegte Ablösesumme bei der Hälfte des aktuellen Marktwertes liegen. Wertvollster Spieler der Kölner ist nach wie vor Dejan Ljubicic, dessen Marktwert weiterhin auf zehn Millionen Euro geschätzt wird. Bei dem Österreicher gab es demnach keine Veränderung. Genauso wenig wie bei Eric Martel (9 Millionen) und Marvin Schwäbe (7 Millionen).

Doch es gibt natürlich auch Verlierer. So werden Timo Hübers und Benno Schmitz deutlich niedriger eingeschätzt als noch im Herbst. Laut dem Portal ist Hübers noch 7.5 Millionen Euro wert, im Oktober waren es noch 8.5. Auch Schmitz hat eine Millionen Euro an Marktwert verloren. Das Portal gibt für den Rechtsverteidiger noch einen Wert von zwei Millionen Euro an, im Herbst waren es noch drei. Erwartungsgemäß haben vor allem aber die Spieler an Wert verloren, die bei Steffen Baumgart in den vergangenen Spielen eher außen vor war. Denis Huseinbasic kommt auf 4.5 Millionen Euro (-0.5 Mio €), Jacob Christensen und Steffen Tigges auf jeweils zwei Millionen (je -0.5 Mio €). Faride Alidou wird mittlerweile auf 1.8 Millionen Euro (-0.7) geschätzt und Dimitrios Limnios ist laut transfermarkt.de 900.000 Euro wert. Auch Noah Katterbach und Florian Dietz wurden um jeweils 200.000 Euro auf 800.000 Euro runtergestuft. Sargis Adamyan ist laut dem Portal noch 700.000 Euro wert.


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FC-Siege zum Jahresabschluss? Die Bilanz spricht dagegen

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FC-Siege zum Jahresabschluss? Die Bilanz spricht dagegen

Zum Jahresabschluss stehen für den FC noch die beiden Auswärtsspiele in Freiburg und gegen Union Berlin auf dem Programm. Zu gerne würde Steffen Baumgart das Jahr mit weiteren Punkten beenden, doch die Bilanz spricht klar dagegen.

Bevor sich der 1. FC Köln in die kurze Weihnachtspause verabschiedet, stehen noch die beiden Partien in Freiburg und in Berlin auf dem Spielplan. FC Köln: Auswärtssiege – die Bilanz spricht dagegen.

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Der Dank an die Fans fiel am vergangenen Sonntag ein wenig ungewöhnlich aus. „Vielen Dank für Ihre Unterstützung in diesem Jahr – und heute insbesondere für Ihre Geduld“, sagte der Kölner Stadionsprecher Michael Trippel nach dem 0:0 gegen Mainz und zum Abschluss eines insgesamt bescheidenen Heimspieljahres. Im Kalenderjahr 23 verbuchten die Kölner in der Liga ganze vier Siege im eigenen Stadion, spielten fünf Mal unentschieden und kassierten insgesamt acht Niederlagen. Und hätte der 7:1-Erfolg über Werder Bremen nicht sämtliche Mittelwerte über den Haufen geworfen, die Kölner wären im Schnitt noch nicht einmal auf ein Tor pro Spiel gekommen. Das RheinEnergieStadion war in dieser Spielzeit Lichtjahre von einer uneinnehmbaren Festung entfernt.

Insgesamt nur drei Mal in Freiburg gewonnen

Und so könnte die Vermutung nahe liegen, dass man in Köln froh ist, die beiden verbleibenden Duelle auf fremdem Boden zu bestreiten. Zum Jahresabschluss folgen nun nämlich nur noch die beiden Auswärtsspiele gegen den SC Freiburg am Sonntag (15.30 Uhr) sowie bei Union Berlin am Mittwoch (18.30 Uhr). Doch zum einen fällt die Auswärtsbilanz mit vier Siegen, sechs Unentschieden und sechs Niederlagen nur unwesentlich besser aus, zum anderen bekommen es die Kölner zum Jahresabschluss mit Mannschaften zu tun, die gerade gegen den FC nicht besonders gerne Gastgeschenke verteilen. Weder im Europa-Park-Stadion noch im Dreisamstadion und auch nicht an der Alten Försterei gab es für die Kölner in aller Regel viel zu holen.

2019 feierten die Kölner zuletzt einen Sieg in Freiburg. Eine Überraschung. Schließlich war der FC gerade erst wieder aufgestiegen und der SC, der schon lange das Image einer Grauen Maus abgelegt hat, hoffte nach einer durchwachsenen Vorsaison auf Wiedergutmachung. Tatsächlich ging Freiburg auch durch ein Eigentor von Rafael Czichos in Führung. Doch Anthony Modeste und Ellyes Skhiri in der Nachspielzeit drehten die Begegnung. Für den FC der erste Saisonsieg, vielmehr aber auch der erste Sieg in Freiburg seit ziemlich genau 23 Jahren. Im August 1996 hatte der FC im Dreisamstadion 3:1 gewonnen. Toni Polster schnürte natürlich einen Doppelpack, Holger Gaißmeyer hatte den FC in Führung gebracht. Zwei Jahre zuvor war den Kölnern der erste Erfolg in Freiburg überhaupt gelungen. Auch dort war Polster doppelt erfolgreich. Horst Heldt und Stefan Kohn trafen beim 4:2 ebenfalls. Den drei Erfolgen in Freiburg stehen 14 Niederlagen gegenüber.

Seit zehn Jahren kein Sieg mehr gegen Union

Und auch die Alte Försterei in Berlin ist für den FC alles andere als ein gutes Pflaster. 2014 gewannen die Kölner letztmalig in Berlin. Damals gab es in der 2. Bundesliga ein knappes 2:1 für den FC. Patrick Helmes erzielte die beiden Kölner Tore. Seitdem hat der FC überhaupt nicht mehr gegen Union gewonnen. Von den jüngsten zehn Duellen gewannen die Eisernen sieben, der FC keins. Union verkehrte damit die bis dato so positive Bilanz. Für den FC war es in der jüngeren Vergangenheit selten so wichtig, Serien zu beenden.


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Trainingsauftakt beim 1. FC Köln: Chabot wieder zurück, Pacarada fällt aus

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Trainingsauftakt beim 1. FC Köln: Chabot wieder zurück, Pacarada fällt aus

Der 1. FC Köln ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das Spiel gegen den SC Freiburg am kommenden Sonntag gestartet. Während Jeff Chabot wieder ins Team-Training eingestiegen ist, fällt Leart Pacarada aus.

Ein Leistungsträger scheint dem 1. FC Köln im Spiel gegen den SC Freiburg wieder zur Verfügung zu stehen, dafür fällt ein anderer Spieler aus. Das ergab der Trainingsauftakt: Jeff Chabot ist wieder zurück, Leart Pacarada fällt dagegen aus.

Am vergangenen Sonntag war nach 34 Minuten für Jeff Chabot bereits Feierabend. Der Innenverteidiger hatte sich schon in der Nacht nicht gut gefühlt, gab dann aber für die Begegnung gegen Mainz grünes Licht. Im Spiel holte ihn das Unwohlsein wieder ein, Chabot ging frühzeitig vom Platz. Für das Duell gegen den SC Freiburg scheint der Abwehrchef aber wieder zur Verfügung zu stehen. Denn Steffen Baumgart begrüßte den Innenverteidiger zum Trainingsauftakt. Auch Davie Selke trainierte wieder voll mit. Der Stürmer war in der vergangenen Woche an zwei Tagen ausgefallen, kehrte zwar vor dem Spiel gegen Mainz wieder ins Mannschaftstraining zurück, kam aber gegen den FSV nicht zum Einsatz. Für Selke spielten Steffen Tigges und später Florian Dietz in der Sturmspitze.

Pacarada fällt aus

Verzichten müssen die Kölner aber vorerst auf Leart Pacarada. Der Abwehrspieler war am Sonntag gegen Mainz zur Halbzeit gekommen und hatte seine Aufgabe besser gelöst als zuvor Dominique Heintz. Gegen den etatmäßigen Innenverteidiger hatte Pacarada seinen Stammplatz verloren. Den Einsatz am Sonntag hat der Neuzugang aber teuer bezahlt. Pacarada wird dem FC in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen, wohl erst zur Rückrunde wieder angreifen können. Der Abwehrspieler hat sich eine Muskelverletzung zugezogen. Damit dürfte Heintz auch für das Duell gegen Freiburg gesetzt sein.

Auch Sargis Adamyan wird in diesem Jahr nicht mehr für den FC auflaufen. Der Armenier ist weiterhin verletzt. In den vergangenen Spielen gehörte der Angreifer ohnehin nicht mehr zum Kader. Ob Adamyan überhaupt noch einmal für die Kölner auflauft, ist fraglich. Schließlich könnte der Stürmer als einer der Verkaufskandidaten gelten. Florian Kainz absolvierte eine individuelle Einheit, Faride Alidou nahm dafür wieder am Mannschaftstraining teil. Am kommenden Sonntag ist der FC zu Gast beim SC Freiburg (15.30 Uhr, DAZN).

 

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