23 eingesetzte Spieler, 20 Mal Startelf, 10 Punkte, Platz 6 – die Zwischenbilanz beim 1. FC Köln fällt stark aus

Die Kölner Spieler klatschen mit dem Gegner ab.
, ,
Startseite » #tsgkoe

23 eingesetzte Spieler, 20 Mal Startelf, 10 Punkte, Platz 6 – die Zwischenbilanz beim 1. FC Köln fällt stark aus

Mit dem 1:0-Erfolg über die TSG Hoffenheim startet für den FC die zweite Länderspielpause der Saison. Kölns Trainer Lukas Kwasniok wollte vor der Saison kein Ziel ausgeben, die Phasen zwischen den Spielen der Nationalmanschaften einzeln bewerten beim 1. FC Köln: So fällt das Zwischenfazit nach dem Saisonauftakt aus.

Ein gutes Sechstel der Saison ist gespielt, die erste Erkentnisse sind gewonnen. Die scheinen durchaus positiv beim 1. FC Köln: So fällt das Zwischenfazit nach dem Saisonauftakt aus.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Als Lukas Kwasniok bei seiner Vorstellung in Köln im Juli nach seinen Saisonzielen gefragt wurde, sagte der Kölner Trainer mit einem Lächeln im Gesicht, dass er gerne vor Gladbach landen würde. Kwasniok erklärte dann aber eine Spur ernster, dass er lieber die Phasen zwischen den Länderspielen bewerten würde. Mittlerweile sind zwei dieser Abschnitte absolviert, die Liga geht in die zweite Länderspielpause, und ein erstes Zwischenfazit ist nach sechs Spieltagen durchaus zu ziehen. Die Bilanz hat der FC am vergangenen Freitag mit einem durchaus glücklichen Sieg in Hoffenheim nochmal geschönt. Mehr Siege als Niederlagen sind für einen Aufsteiger definitiv ein beachtliches Zeichen. Ein Zeichen, dass rein rechnerisch bedeutet, dass die Kölner nach einem Fünftel bis Sechstel der Saison bereits ein Viertel einer anzustrebenden 40-Punkte-Marke eingefahren haben.

Starker Punkteschnitt

Für Köln ist es der beste Start in der Bundesliga seit neun Jahren, für einen Aufsteiger der beste seit acht Jahren. Auch das ist beachtlich, weil der FC in diesen ersten sechs Spielen nicht gerade gegen die Gegner gespielt hat, die man vor der Saison auf die Augenhöhe eines Aufsteigers eingeordnet hätte. Zum Vergleich haben die Kölner aus den Spielen gegen die bisherigen sechs Kontrahenten in den jeweils vergangenen zehn Spielen im Schnitt ingesamt 4,5 Punkte geholt – jetzt sind es zehn. Die vermeintlichen direkten Konkurrenten mit den gehandelten Abstiegskandidaten aus Hamburg, Heidenheim oder vielleicht St. Pauli kommen alle noch. Einige dieser Teams folgen im nächsten Drittel der Hinrunde, allerdings auch einige Top-Teams wie Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt und im Pokal Bayern München. Dennoch gibt es nun schon ein kleines Polster, dass sich der FC gerade vor Clubs wie dem FCH erarbeitet hat.

Die Punkteausbeute lässt Kwasniok weiter in Ruhe arbeiten. Ein wichtiges Plus. Denn der FC hat trotz des guten Starts noch viel Arbeit vor sich, wie der Kölner Coach nicht müde wird zu betonen. Alles andere wäre aber auch erstaunlich. Schließlich hat der FC einen kompletten Umbruch vollzogen, zwölf neue Spieler mehr oder weniger integriert. Zum Einsatz kamen bislang alle Neuverpflichtungen des Sommers. Mindestens sieben Transfers gehören zum erweiterten Kreis der Stammspieler und dabei sind der verletzte Rav van den Berg sowie der „Leih-Rückkehrer“ Said El Mala gar nicht mit eingerechnet. Von dem eigentlichen Profikader standen bei den Feldspielern bis auf den Langzeitverletzten Luca Kilian sämtliche Akteure bereits auf dem Platz. Kwasniok hält also sein Versprechen, allen Spielern die Chance zu geben. Und auch, dass er keine Stammelf habe.

18 Spieler bereits in der Startelf

Der Kölner Coach bleibt bei seiner Maxime, möglichst nicht ausrechenbar zu sein. Fünf verschiedene taktische Formationen in sechs Liga-Begegnungen sprechen eine eindeutige Sprache. Zudem hat Kwasniok noch nie dieselbe Startelf aufgestelt: Sieben Spiele, sieben unterschiedliche Anfangsformationen – insgesamt 20 Spieler standen bislang in der Startelf. Einzig Jusuf Gazibegovic, Florian Kainz und Alessio Castro-Montes durften noch nicht von Beginn an ran. Der Kölner Coach nutzt zudem Woche für Woche die Breite des Kaders. In allen Partien hat Kwasniok sein komplettes Wechselkontingent erschöpft. Einzig Frankfurts Dino Toppmöller und Hoffenheims Christian Ilzer erreichen den gleichen Wert. Und mit diesem Vorgehen ist der Trainer in Köln erfolgreich. Mit fünf Torbeteiligungen gibt es keinen Club, dessen Joker erfolgreicher sind.

Kwasniok hat also nicht nur emotional eine andere Kultur ans Geißbockheim gebracht. Allerdings gab der Kölner Coach auch zu, noch nicht gänzlich die richtige Balance gefunden zu haben. Seine aktuelle Kaderpolitik könnte also in Nuancen auch mit der Suche nach dem besten Gleichgewicht zu tun haben. Dabei ist die Kölner Offensive bislang extrem effizient. Nach dem xGoals-Wert wären bislang 8,5 Tore erwartbar gewesen, die Kölner haben schon elf erzielt. Einzig die Bayern, Eintracht Frankfurt und der FC Augsburg sind nach der Statistik noch kaltschnäuziger. Die elf Tore verteilen sich auf sechs Torschützen. Während Jakub Kaminski mit drei die meisten erzielte, führt Marius Bülter mit vier Punkten die Scorerliste an. Auf der anderen Seite haben die Kölner mit neun schon relaitv viele Gegentore kassiert. Auch in den Zweikampfwerten gehört der FC zu den schlechteren Teams.

Mit zehn Punkten aus sechs Spielen gegen hauptsächlich Teams, die sich allein wirtschaftlich auf dem Weg Richtung Europa wähnen oder sich dort bereits befinden, hat der FC einen starken Saisonstart hingelegt. Die nächste Phase wird dann wieder ein wenig mehr Wahrheit bringen.

Joel Schmied wird zur Konstante in der Innenverteidigung des 1. FC Köln

Joel Schmied vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » #tsgkoe

Joel Schmied wird zur Konstante in der Innenverteidigung des 1. FC Köln

Viele Experten hätten ihm die Entwicklung vielleicht nicht zugetraut. In der vergangenen Spielzeit lief es bei dem Winter-Neuzugang nicht so richtig rund. Doch es kam anders. Joel Schmied wird zur Konstante beim 1. FC Köln. Gegen Hoffenheim überzeugte der Abwehrspieler zum wiederholten Mal.

Im Sommer deutete viel darauf hin, dass sich der Schweizer erst einmal in der Bundesliga wieder an die Startelf herantasten müsste, aktuell ist er aus der Anfangsformation nicht wegzudenken. Joel Schmied wird zur Konstante in der Innenverteidigung beim 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Der Jubel glich schon ein wenig dem nach einem entscheidenden Treffer, doch Joel Schmied hatte kein Tor geschossen, er hatte eins verhindert. Der Schweizer war in einen Schussversuch von Bazoumana Touré gesprungen, hatte so ein Tor des Ivorers möglicherweise verhindert und ließ sich anschließend mal so richtig feiern, feierte sich aber auch selbst. „Ja, das ist natürlich das Schönste für einen Verteidiger, wenn man da noch reingrätschen kann und dann auch auch abgeschossen wird. Genau für das machen wir die Trainings, die harte Arbeit, das lohnt sich“, sagte Schmied. Zwar waren die Unterschiedsspieler mit Marvin Schwäbe und Said El Mala an diesem Abend andere, doch auch der Innenverteidiger hatte mit seiner starken Leistung mal wieder Anteil an den Kölner Punkten.

„Ich spüre das Vertrauen vom Coach“

Mal wieder, weil Schmied in dieser Saison zweifelsohne einer der großen Gewinner unter dem neuen Trainer Lukas Kwasniok ist. Im vergangenen Winter zum FC geholt, war der Schweizer zunächst Stammspieler, verlor den Platz aber wieder. Auch, weil sich Schmied immer wieder Unkonzentrierheiten, auch folgenschwere Fehler leistete. In den fünf Begegnungen bis zum Saisonfinale lief der Innenverteidiger nur noch zwei Mal, insgesamt eine halbe Stunde auf. Und es gab nicht wenige Experten, die dem 27-Jährigen eine schwere Saison prophezeiten, gerade weil der gebürtige Berner bis dahin noch nicht in der höchsten deutschen Klasse aufgelaufen war. Die Verpflichtungen von Tom Krauß, Cenk Özkacar und Rav van den Berg erhöhten zudem den Druck.

Nun ist der Abwehrspieler einer der absoluten Dauerbrenner. Einzig Jakub Kaminski, Eric Martel und Timo Hübers standen von den Feldspielern länger auf dem Platz, nur einmal stand Schmied nicht in der Anfangsformation. Möglicherweise profitiert der Schweizer aktuell vom Ausfall von van den Berg – doch zurzeit ist Schmied zweifelsfrei der konstanteste der Kölner Innenverteidiger. Und das liegt möglicherweise auch an Lukas Kwasniok. „Momentan bin ich zwar sehr sehr müde“, sagte der Abwehrspieler direkt nach der Begegnung. „Aber sonst geht es mir wirklich gut. Ich spüre das Vertrauen vom Coach. Ich glaube, dass wir in der Abwehr sehr variabel sein müssen“, so der Schweizer weiter. „Ich glaube, das bringt mich unglaublich weit mit diesem Coach. Ich weiß, es ist nicht alles gut, was ich mache, aber was ich mache ist dann mit 100 Prozent Leidenschaft und ich glaube, das will der Coach auch von mir sehen.“

Zumindest sind die guten Leistungen genau das, was wohl jeder, der es mit dem FC hält gerne sehen will. Die Frage ist nur noch, wie lange die Konstante die Konstanz halten kann.

Lukas Kwasniok belohnt und sendet beim 1. FC Köln positive Zeichen an die Bankdrücker

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » #tsgkoe

Lukas Kwasniok belohnt und sendet beim 1. FC Köln positive Zeichen an die Bankdrücker

Zwar hat Lukas Kwasniok schon mehrfach betont, dass er keine feste Stammelf im Kopf habe und hat das auch schon bewiesen, die Startelf-Nominierung von Dominique Heintz kam dennoch überraschend beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sendet positive Zeichen an die Bank.

Die Nominerung von Dominique Heintz kam überraschend. Doch der Innenverteidiger überzeugte einmal mehr. Gleichzeitig hat das Spiel des Routiniers aber noch einen positiven Nebeneffekt beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sendet positive Zeichen an die Bank.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Das Gespräch dürfte ziemlich unterhaltsam verlaufen sein, zumindest nachdem wie es Lukas Kwasniok am Freitagabend darstellte. Der Kölner Coach hatte nach dem Mittagessen das Gespräch mit Dominique Heintz gesucht. Der Inhalt für den Innenverteidiger kein unwichtiger. Kwasniok teilte dem Routinier mit, dass er an diesem Abend nach sechs Nicht-Berücksichtigungen erstmals auf dem Platz stehen würde und dann auch noch von Anfang an. „Er hat mich gefragt, ob ich überrascht bin und das dann auch mit so einem Lächeln“, verriet Heintz am Freitagabend nach dem Spiel in den Katakomben des Hoffenheimer Stadions. „Natürlich war ich überrascht. Ich wusste aber schon, wie er es gemeint hat. Er weiß, dass ich immer Gas gebe. Ich habe mich schon sehr gefreut. Denn damit habe ich natürlich nicht gerechnet.“

Kwasniok beweist Flexibilität

So wirklich rechnen konnte Heintz mit seiner Nominierung eigentlich auch nicht. Denn der Innenverteidiger war bislang gar kein Faktor bei den Kölnern. Befand sich zuletzt zwar im Kader, hatte aber noch nicht eine Minute in dieser Spielzeit gespielt. Und ausgerechnet gegen die spielstarke Mannschaft aus Hoffenheim sollte der Abwehrspieler zum Einsatz kommen. „Es ist doch schön, dass ich den Heintzi, mit 200 und ein paar zerquertschten Spielen noch überraschen kann“, sagte der Kölner Coach. „Wir hatten eine kurze Woche. Und im Abschlusstraining haben sich noch mal eine Dinge verändert. Jungs, die in meinen Überlegungen eine Rolle gespielt haben, haben sich raustrainiert, andere haben sich reintrainiert.“ Der Trainer untermauerte einmal mehr eine spontane Flexibilität.

Heintz Nominierung ist auch ein Zeichen an andere Spieler

Kwasniok vertraute also dem Routinier, dem vor der Saison wohl keiner viel Einsatzzeit ausgerechnet hätte. Sicherlich profitierte der Abwehrspieler auch von dem Ausfall von Rav van den Berg. Aber Lukas Kwasniok sendet mit der Nominierung des Pfälzers wichtige Zeichen. „Ich habe mich einfach wieder herangekämpft und der Trainer belohnt es dann eben“, sagte Heintz. Mit dem Startbeginn von Heintz am Freitag gegen Hoffenheim hat der Kölner Coach einmal mehr einem Spieler Einsatzzeit gegeben, der zuletzt außen vor war. So erging es bereits Denis Huseinbasic, aber auch Linton Maina. Auch Luca Waldschmidt stand bereits in der Startelf, nachdem er am Spieltag zuvor keine Rolle spielte. Heißt: Wer im Training seine Leistung bringt, der wird auch im Spiel früher oder später seine Chance bekommen.

Gerade weil der Trainer immer wieder erklärt, dass er keine fest Anfangsformation im Kopf hat, alle Spieler ihre Chance bekommen. Kwasniok hatte in der Vergangenheit bereits betont, dass er durch diese Einsätze allen Spielern das Gefühl geben könne, Teil des Erfolgs zu sein. „Es war einfach fantastisch, wie sich die Jungs in der Kabine gefreut haben. Auch die Jungs, die heute nicht zum Einsatz gekommen sind. Es macht Spaß aktuell“, sagte der Trainer. Der Erfolg gibt Kwasniok recht und zeigt Spielern, die aktuell eher wenig Chancen bekommen wie Jusuf Gazibegovic und Cenk Özkacar, dass es sich lohnt, richtig Gas zu geben. Auch davon profitiert am Ende die Mannschaft.

Kommentar zum Youngster des 1. FC Köln: Der Hype um Said El Mala ist schon längst nicht mehr aufzuhalten

Said El Mala nach seinem Treffer gegen Hoffenheim
, , ,
Startseite » #tsgkoe

Kommentar zum Youngster des 1. FC Köln: Der Hype um Said El Mala ist schon längst nicht mehr aufzuhalten

Mit seinem zweiten Saisontreffer avancierte Said El Mala am Freitagabend zu Matchwinner im Duell bei der TSG Hoffenheim. Eine einzige starke Aktion machte am Ende den Unterschied und untermauerte einmal mehr, warum der Offensivspieler als großes Zukunftsversprechen gilt. Beim FC tritt man noch auf die Euphoriebremse, doch der Hype ist längst nicht mehr aufzuhalten. Ein Kommentar zu Said El Mala beim 1. FC Köln.

Er gilt als Kölner Zukunftsversprechen, als sportlicher, aber auch wirtschaftlicher Hoffnungsträger. Beim FC ist man bemüht, den Hype kleinzuhalten. Das wird bei den aktuellen Leistungen gar nicht möglich sein. Ein Kommentar zu Said El Mala beim 1. FC Köln

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Von El Maradona bis zum „kölschen Messi“, in den Schlagzeilen die El-Mala-Gala, Poldis Kronprinz, das Kölner Wunderkind – gefühlt hat Said El Mala jetzt schon mehr Spitznamen als so manch alt gedienter Spieler in seiner gesamten Karriere gesammelt hat. Und das gerade erst mit 19 Jahren. Die Geschichte ist tatsächlich beeindruckend und gefällt vor allem dem Kölner Herz. Die beiden Brüder wurden bei Borussia Mönchengladbach einst ausgemustert und dem Vernehmen nach nicht zu den Fohlen zurückgeholt, als die Chance dazu bestand. Mindestens bei Said El Mala dürfte sich das als gravierender Fehler erweisen, denn der 19-Jährige sorgt für Furore und erinnert mit seiner Unbekümmertheit tatsächlich an Lukas Podolski, der einst ähnlich in den Fokus der Welt geriet.

Millionenschweres Zukunftsversprechen

Ohne Zweifel waren viele Entscheidungen von Christian Keller zu recht umstritten, bei manchen auch mehr als das. Sie waren nach allen heutigen Erkenntnissen einfach falsch. Entscheidungen, die heute noch nachwirken. Doch der Ex-Sportdirektor hat dem FC mit der Verpflichtung der beiden Brüder offensichtlich auch ein sehr lukratives Erbe hinterlassen. Schon in der vergangenen Spielzeit blitzte das Talent von Said El Mala in der 3. Liga auf und die FC-Bosse dürften sich wohl die Hände gerieben haben, als der Offensivspieler zunächst zum Newcomer des Jahres gewählt wurde und dann auch noch ein zweistelliges Millionen-Angebot aus England den Weg nach Köln gefunden haben soll. El Mala ist das Kölner Zukunftsverpsrechen, hat jetzt schon seinen Marktwert vervielfacht und könnte dem FC in der Tat eines Tages viel viel Geld einbringen.

Wann dieser Tag kommt, lässt sich nicht abschätzen. Vertrag haben die beiden Brüder bis 2030, ohne Ausstiegsklausel. Dass Said El Mala allerdings wirklich bis 2030 seine Zelte am Geißbockheim aufschlägt, erscheint angesichts der aktuellen Leistungen sehr unwahrscheinlich. Als aktuell bester Dribbler der Liga, mit seinen ersten beiden Saisontoren, mit seiner Eins-gegen-eins-Qualität, seinem sensationellen Auftritt mit der DFB-Auswahl bei der U19-EM sind die Scheinwerfer in dieser jungen Saison schon längst auf den Kölner Youngster gerichtet. Es ist ziemlich sicher, dass bereits die ersten Clubs angeklopft haben oder in den kommenden Tagen anklopfen werden. Der Junge ist viel zu gut, als dass er sich unter dem Radar bewegen könnte. Ganz weit aus dem Fenster gelehnt, würde sogar ein Hot Take als WM-Teilnehmer zumindest nicht überraschen.

Tritt auf die Euphoriebremse

Beim FC weiß man natürlich um die Qualität, bescheinigt dem Youngster eine große Laufbahn, tritt aber auch gleichzeitig auf die Euphoriebremse und hält ein wenig die schützende Hand über den Spieler. Der Hype soll gar nicht erst zu groß werden. Die Rede ist von „Demut“, „Fleiß“, viel „Arbeit“. Möglicherweise, weil das Ego eines Individualisten nicht über dem Team stehen soll, die Mannschaft für Lukas Kwasniok ein heiliges Gut ist. Sicherlich auch, damit der „gute Junge am Boden“ bleibt, wie es die Mitspieler erklären. Um die Entwicklung des 19-Jährigen weiter optimal voranzutreiben, werden die Geißböcke auch weiterhin El Mala einfangen, die Euphorie klein halten wollen. Die Frage ist aber doch, wie das gelingen soll, wenn der Spieler schon jetzt zum sportlichen Höhenflug ansetzt und alle Blicke auf sich zieht. Mit diesen Leistungen ist der Hype von Said El Mala nicht aufzuhalten.

Starker Auftritt des Routinier vom 1. FC Köln: Der immer wiederkehrende Dominique Heintz

Dominique Heintz vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » #tsgkoe

Starker Auftritt des Routinier vom 1. FC Köln: Der immer wiederkehrende Dominique Heintz

Am Freitagabend stand Dominique Heintz das erste Mal in dieser Saison für die Geißböcke auf dem Platz. Der Einsatz kam selbst für den Routinier überraschend. Doch der 32-Jährige machte seine Sache gut beim 1. FC Köln: Dominique Heintz kehrt erneut ins Spiel zurück.

Gänsehaut, starke Werte und ganz viel Erfahrung. Der Freitagabend in Sinsheim hielt viel bereit für den Routinier des 1. FC Köln: Dominique Heintz kehrt erneut ins Spiel zurück.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Freitagabend, Flutlichtspiel, mehr als 10.000 mitgereiste Kölner Fans in der ProZero-Arena in Sinsheim. Die Geräuschkulisse war ohrenbetäubend, als die Kölner Spieler inklusive Routinier Dominique Heintz den Rasen zum Duell gegen die TSG Hoffenheim betraten. Ein Gänsehautmoment für den 32-Jährigen, der zuletzt in den Planungen von Lukas Kwasniok keine Rolle gespielt hatte. Gegen Hoffenheim war es dann soweit. Heintz stand nicht nur im Kader der Kölner, Trainer Kwasniok ließ den Abwehrspieler sogar von Beginn an ran – und das überraschte selbst Heintz: „Da habe ich nicht mit gerechnet. Der Trainer hat es mir nach dem Mittagessen gesagt. Er hat mich auch selbst gefragt, ob ich überrascht bin. Da habe ich auch gesagt: ,Ja´. Aber wenn man im Training immer wieder Gas gibt, dran bleibt, auch wenn es schwer wird – das habe ich letztes Jahr auch gezeigt, dass ich dann auf einmal durchstarten kann – dann klappt das auch“, so Heintz.

„Richtig gute Entscheidungen“

Und der Routinier weiß, wovon er spricht. Bereits 153 Mal ist der gebürtige Neustädter im Trikot mit dem Geißbock auf der Brust aufgelaufen. Schon mehrfach in seiner Karriere war er außen vor, kämpfte sich zurück und zeigte dabei, dass er durchaus mit den jüngeren und zugegebenermaßen schnelleren Abwehrspielern mithalten kann. Seine Erfahrung macht dann eben doch wohl den Unterschied. In der vergangenen Saison stand Heintz zunächst nur als Auswechselspieler auf dem Platz, saß sogar in den ersten sieben Spielen der zweiten Liga auf der Bank. Doch der 32-Jährige bewieß seine Qualität und sicherte sich zunehmend einen Stammplatz in der Mannschaft von Gerhard Struber. „Das ist einfach Fußballschläue par excellence, die der Dominique mitbringt“, lobte Struber seinen Abwehrspieler noch im Februar. „Weil er in gewissen Situationen einfach richtig gute Entscheidungen trifft.“

Schon damals war Heintz laut Struber ein „entscheidender Eckpfeiler“ der Mannschaft, galt als Stabilisator, Vorlagengeber, vor allem aber als Konstante beim 1. FC Köln, kam auf gute Pass- und starke Zweikampfquoten. Allerdings eben in der 2. Bundesliga. Mit dem Aufstieg ins Oberhaus wurde gemutmaßt, dass Heintz die Schnelligkeit und Intensität der ersten Liga nicht (mehr) gehen könne. Am Freitagabend war das weit gefehlt. Denn der Routinier überzeugte gegen die TSG Hoffenheim, stand gegen Ex-Teamkollege Tim Lemperle und TSG-Stürmer Fisnik Asllani sicher. „Die Kölner haben es auch gut verteidigt. Die standen total eng. Ich hatte gefühlt immer am Sechzehner den Timo und den Heinzi direkt bei mir“, bemerkte auch Lemperle. Und das Gefühl des Ex-Kölners war durchaus berechtigt.

“Wenn ich gebraucht werde, dann bin ich da“

Denn mit fast 90 Prozent gewonnener Zweikämpfen war Heintz in dieser Statistik der beste Kölner. Abwehrchef Timo Hübers kam auf 53 Prozent, Joel Schmied lag bei 48 Prozent, Tom Krauß bei 46 Prozent und damit bei der Hälfte des Wertes von Heintz. Auch im Ligavergleich kann sich der Wert sehen lassen. So muss sich der 32-Jährige nicht hinter den Top-Innenverteidigern der Liga verstecken. Da führen Jeff Chabot und Dominik Kohr mit 75 Prozent die Statistik an. Die Konkurrenz muss Heintz also nicht fürchten. Den Konkurrenzkampf innerhalb seiner Mannschaft muss der 32-Jährige allerdings führen. Denn mit den Neuverpflichtungen von Rav van den Berg, Cenk Özkacar und auch Krauß bekam Heintz zu Beginn der aktuellen Saison gleich mehrere Kontrahenten und landete vorerst auf dem Abstellgleis, stand die ersten Begegnungen nichtmal im Kader von Kwasniok. Bis jetzt.

Und das lag sicherlich auch an seiner Einstellung und an den Trainingsleistungen. „Wenn ich gebraucht werde, dann bin ich da“, erklärte Heintz. Und der Routinier war da gegen die Hoffenheimer. „Ich glaube, ich habe heute ein sehr gutes Spiel gemacht, dafür, dass ich über zwei Monate kein Spiel gemacht habe. Das ist dann auch nicht immer einfach für mich. Aber mit meiner Erfahrung und meiner Qualität konnte ich das gut wett machen heute“, so der Kölner weiter, der sich über seine erneute Wiederkehr merklich freute. „Ich genieße das ungemein, in meinem Alter nochmal Bundesliga spielen zu dürfen. Das haben wir uns letztes Jahr erarbeitet. Das war nochmal ein Traum mit Köln da anzukommen und jeder weiß, wie sehr ich den Verein liebe“, fasste Heintz nach dem Duell zusammen. „Ich kriege da immer noch Gänsehaut.“ Vermutlich wird es nicht die letzte gewesen sein.

Der 1. FC Köln gewinnt in Sinsheim: Zwei Unterschiedsspieler, eine starke Mannschaftsleistung und ein bisschen Glück

Der 1. FC Köln jubelt über seinen Sieg
, ,
Startseite » #tsgkoe

Der 1. FC Köln gewinnt in Sinsheim: Zwei Unterschiedsspieler, eine starke Mannschaftsleistung und ein bisschen Glück

Schon ein wenig glücklich, aber sicher nicht unverdient hat der FC in Hoffenheim dreifach gepunktet. Das hatte verschiedene Gründe, die über die beiden Unterschiedsspieler hinaus gegangen sind. So hat der 1. FC Köln die TSG Hoffenheim geknackt.

Obwohl die Geißböcke zuletzt zwei Mal in Folge in Sinsheim gepunktet hatten, gilt die TSG als einer der Angstgegner der Kölner. Nun feierte der FC einen weiteren Erfolg in Hoffenheim. So hat der 1. FC Köln die TSG Hoffenheim geknackt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Lukas Kwasniok tigerte schon die letzten Sekunden des Spiels sichtbar aufgeregt die Linie entlang. Als Schiedsrichter Felix Zwayeer schließlich nach fünf langen Minuten Nachspielzeit das Spiel beendete, zog der Kölner Coach gefühlt jedes greifbare Staff-Mitglied in einen kollektiven Jubelkreis. Zum zweiten Mal innerhalb der vergangenen zehn Jahre hat der FC wieder ein Ligaspiel gegen die TSG gewonnen. Das sicherlich glücklich, aber für den Kölner Coach irgendwie so etwas wie eine ausgleichende Gerechtigkeit und die dann noch rein rechnerisch zu Kölner Gunsten. „So wie wir in der vergangenen Woche das Glück nicht auf unserer Seite hatten, einen Punkt mizunehmen, war der Sieg heute etwas glücklich“, sagte Lukas Kwasniok. „Heute sage ich, gut, dass wir gegen Stuttgart verloren und heute drei Punkte geholt haben, als zwei Mal ein Unentschieden.“

Zwei Spieler machen den Unterschied

Tatsächlich waren die Hoffenheimer von Beginn an die Mannschaft mit den besseren spielerischen Mitteln, gaben den Ton an, hatten ihre Chancen. Doch der FC hatte an diesem Abend gleich zwei Unterschiedsspieler in den eigenen Reihen. Zum einen Marvin Schwäbe, der schon nach wenigen Minuten bei einem Schuss von Muhammed Damar hervorragend abtauchte, der aber auch gegen Bazoumana Touré lange stehen blieb und schließlich einen Versuch von Fisnik Asllani aus dem langen Eck fischte. „In erster Linie freut es mich, der Mannschaft zu helfen. In den ersten Wochen war es nicht immer ganz so einfach“, sagte der Keeper, der gerade gegen Leipzig und Stuttgart nicht immer sattelfest wirkte. Ganz anders gegen die TSG. „Wenn man der Mannschaft helfen kann und die wissen, dass sie auch einen Rückhalt hinten drin haben, dann ist das für alle ein Gewinn.“

Das sah auch der Gegner so. „Marvin ist ein super Keeper und ein super Typ. Der hält vom Mo und von Fis zweimal den Ball super. Das ist schon ein guter Torwart“, erklärte der Ex-Kölner Tim Lemperle, der nicht seinen besten Tag erwischte. Ganz anders auf der anderen Seite, der zweite Unterschiedsspieler Said El Mala. Der Offensivspieler nutze seine zweite Möglichkeit zur Kölner Führung. Und wie. El Mala bekam von Eric Martel die Kugel, ging über die linke Seite in die Box, zog ins Zentrum und dann ab. Dabei tunnelte der 19-Jährige den deutschen Nationalkeeper Oliver Baumann. „Er ist ein guter Junge – ein Straßenfußballer und hat einfach eine Gott gegebene Gabe: Tempo und Dribbling“, sagte Kwasniok. „Er hat das Glück, dass er viel mitbringt und wir werden ihn weiterhin auf diesem Weg begleiten und sind happy, dass er bei uns ist.“

„Da ist man schon ein bisschen unter Druck“

Kein Wunder, der Treffer des U21-Nationalspielers blieb der einzige in einem intensiven Spiel. Vor allem die Sinsheimer taten viel für die Begegnung. 60:40 Prozent Ballbesitz, Torabschlüsse, Standards, XGoals – nahezu jeder Wert sprach für die Mannschaft von Christian Ilzer. Das Ergebnis nicht. „Hoffenheim hat einfach die Qualität, dann noch zwei, drei Hochkaräter zu haben“, sagte der Kölner Trainer. Der FC hatte aber die Qualität, so ziemlich alles wegzuverteidigen, was da in Richtung FC-Tor kam. Denn neben den Unterschiedsspielern Schwäbe und El Mala sorgte eine solide Defensivleistung der Hintermannschaft ebenfalls für die wichtigen Punkte. „Ich glaube, das ist so gefühlt der größte Sieg bis jetzt in der Meisterschaft, weil es war ein riesen Fight, ein Auf und Ab. Und das nach zwei Niederlagen“, sagte Joel Schmied, der die Bedeutung des Siegs noch einmal hervorhob: „Da ist man doch schon ein bisschen unter Druck, weil man auf keinen Fall in so eine Negativspirale reinfallen will .“ 

Das konnte der FC verhindern. Die Mahnung des Trainers blieb aber nicht aus: „Wir müssen der Wahrheit ins Gesicht schauen. Es war jetzt nicht locker flockig in der zweiten Liga, dass sie da durchmaschiert sind“, sagte Kwasniok. „Wir haben einen guten Mix gefunden aus Neuzugängen und Spielern, die schon ein bisschen länger dabei sind und sind heute 127 Kilometer gelaufen. Das zeigt, dass die Jungs verstanden haben, dass einzig Intensität zählt, das Quäntchen Glück. Aber eben auch ein relativ kleiner Kader.“ Und der war mit den drei Punkten ganz offensichtlich glücklich. So wie Lukas Kwasniok, der beim Gegner gerade zum Ende hin dann doch eine hohe Intensität ausgemacht hatte. Das aber wiederum mit einem breiten Grinsen kommentierte: „Willkommen in der Bundesliga.“ Da ist Kwasniok mit dem FC nun ganz sicher angekommen.

Droht mit Jan Thielmann der nächste Ausfall beim 1. FC Köln? „Das hat keinen Sinn gemacht“

Jan Thielmann in einem seiner vielen Zweikämpfe gegen Hoffenheim
, ,
Startseite » #tsgkoe

Droht mit Jan Thielmann der nächste Ausfall beim 1. FC Köln? „Das hat keinen Sinn gemacht“

Für einen FC-Profi war die Begegnung gegen die TSG Hoffenheim frühzeitig beendet. Der Offensivspieler musste nach einigen harten Zweikämpfen frühzeitig vom Platz. Droht Jan Thielmann beim 1. FC Köln auszufallen?

45 Minuten betrug der Arbeitstag des Kölner Eigengewächses. Der Offensivspieler musste schon in der Halbzeit vom Platz. Kein Wunder, nach den zahlreichen Attacken gegen den U21-Vize-Europameister. Droht Jan Thielmann beim 1. FC Köln auszufallen?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Selten hat der Begriff „Abnutzungskampf“ wohl so gut auf einen FC-Spieler gepasst, wie am Freitagabend auf Jan Thielmann. Das Kölner Eigengewächs musste mal so richtig einstecken, sammelte bei den Gegenspielern fleißig Gelbe Karten. Bei einem Volleyschuss hielt Bazoumana Toure den Schlappen drüber, war mit dem gelben Karton sicherlich noch gut bedient. Nur wenige Minuten später war es Bernardo, der den Kölner Spieler brutal von den Beinen holte und kurz vor dem Seitenwechsel langte Wouter Burger noch einmal ordentlich zu. „Es sind vier, fünf Stellen, die zum Teil auch blutig sind“, sagte der Trainer. „Da haben sich einige – sag ich mal – ausgetobt. Es hat immer den Jan getroffen. Er hat die erste Halbzeit noch zu Ende gespielt. Aber es hat dann auch keinen Sinn mehr ergeben.“

Thielmann wird untersucht

Thielmann blieb zur Halbzeit in der Kabine. Das mochte vielleicht auch TSG-Coach Christian Ilzer überrascht haben, der sich wild gestikulierend über Thielmanns Behandlungspausen auf dem Platz aufgeregt hatte. Auch Schiedsrichter Felix Zwayer sprach lange mit dem Kölner Profi. Doch die Blessuren waren dann wohl nicht mehr von der Hand zu weisen. Thielmann habe den „Knöchel dick“ und noch weitere Blessuren. Ob der Offensivspieler nun ausfallen wird, ist noch nicht klar. Da werden „weitere Untersuchungen“ Aufschluss bringen. Eine Verletzung käme für den 23-Jährigen zur absoluten Unzeit. Denn auch Thielmann gehört aktuell zu den Gewinnern unter dem neuen Trainer, hat sich festgespielt und blüht in der Offensive auf.

Das Kölner Eigengewächs fiel in der Vergangenheit immer mal wieder durch Verletzungen, auch längere, aus, verpasste so die U21-Europameisterschaft 2023. Schon damals betonte der damalige Coach Steffen Baumgart, dass man Thielmann bei der Rekonvaleszenz bremsen müsse, er immer darauf brennen, schnell zurückzukommen. Die kommenden Tage werden Aufschluss bringen.

Der Matchwinner des 1. FC Köln: Said El Mala macht weiter El Mala-Sachen

Sail El Mala gegen die TSG Hoffenheim
, ,
Startseite » #tsgkoe

Der Matchwinner des 1. FC Köln: Said El Mala macht weiter El Mala-Sachen

Mit seinem Treffer zum 1:0 avancierte der Youngster zum Matchwinner für den 1. FC Köln: Said El Mala macht gegen Hoffenheim den Unterschied. Der 19-Jährige fällt auch weiterhin durch seine Unbekümmertheit auf und entscheidet die Partie bei der TSG.

Mit einem weiteren starken Dribbling, einer feinen Einzelaktion entschied er die Begegnung in Sinsheim zu Gunsten des 1. FC Köln: Said El Mala macht gegen Hoffenheim den Unterschied.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Diesen Moment wollte der 19-Jährige noch einmal besonders festhalten. Said El Mala stellt sich vor die rund 10.000 mitgereisten FC-Fans und posierte für ein Selfie. Wenige Minuten zuvor hatte der Offensivspieler mit weit aufgerissenen Augen ins Rund geblickt, so als könnte er nicht greifen, was an diesem Abend in Hoffenheim, aber auch in den letzten Wochen und Monaten, mit ihm passiert ist. In Sinsheim war Said El Mala mit einer überragenden Aktion zum Matchwinner geworden. Nach einem Pass in die Tiefe machte der 19-Jährige über die linke Seite Tempo, zog dann nach innen, ließ dabei drei Gegenspieler stehen und vollendete eiskalt zur Kölner Führung, dem einzigen Treffer des Spiels.

Der Dribbelkünstler schlechthin

Es war nicht die einzige starke Situation des 19-Jährigen, diese war nur von Erfolg gekrönt. Aber El Mala zeigte auch in mehreren weiteren Situationen, welche Qualität in ihm steckt. „Er ist ein guter Junge – ein Straßenfußballer. Er hat einfach eine Gott gegebene Gabe, Tempo und Dribbling“, sagte Lukas Kwasniok, ohne zu sehr ins Schwärmen geraten zu wollen. Dabei bietet El Mala Woche für Woche ausreichend Gründe für Schwärmereien. In den bisherigen fünf Ligaspielen wurde der Offensivspieler immer als Joker eingewechselt und brachte jedes Mal neuen Schwung in die Begegnung. „Ich habe ihm vor dem Spiel noch gesagt, komm mit einfachen Aktionen in dein Spiel rein. Du musst nicht jedem gleich beweisen, dass du der Dribbelkünstler schlechthin bist“, sagte Joel Schmied.

Dabei ist El Mala der Dribbelkünstler schlechthin. In der Bundesliga ist er der Spieler mit den meisten Dribblings und den meisten erfolgreichen Dribblings – vor Nationalspielern wie Bayerns Michael Olise oder Dortmunds Karim Adeyemi. Der Youngster bringt damit eine Qualität mit, die es beim FC lange nicht gegeben hat. „Der tut uns natürlich gut, weil er so Situationen auflösen kann. Der Gegner weiß ganz genau, wenn er da in die Räume kommt, da müsste man mit zwei, drei Leuten dran“, sagt Dominique Heintz, bremst aber ein wenig die Erwartungen. „Ich habe zu ihm immer gesagt, dass die Anfangszeit die einfache ist. Das Wichtigste ist die Konstanz. Nicht über zwei, drei Spiele, sondern über eine halbe Saison“.

Wir sind „happy, dass er bei uns ist“

Und auch Lukas Kwasniok will den Spieler noch nicht zu hoch loben: „Wir haben schon so viele Talente gesehen, die schon im Alter von 17 zum Weltstar herbeigeredet und herbeigeschrieben worden sind, von denen hört man allen nichts mehr. Das einzige, was hilft, ist hart arbeiten und demütig bleiben und die Qualitäten, die er zweifelsohne hat, Woche für Woche abzurufen. Er hat das Glück, dass er viel mitbringt und wir werden ihn weiterhin auf diesem Weg begleiten und sind happy, dass er bei uns ist.“

Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Hoffenheim: Zwei Einsen, wenig Ausreißer nach unten

Timo Hübers im Duell gegen Hoffenheim
, , ,
Startseite » #tsgkoe

Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Hoffenheim: Zwei Einsen, wenig Ausreißer nach unten

Mit dem 1:0-Erfolg über die TSG Hoffenheim hat der FC den dritten Saisonsieg eingefahren und das Punktekonto auf zehn Zähler erhöht. Vor allen Dingen zwei Spieler boten eine besonders starke Leistung: Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim.

Der FC kann in Hoffenheim erneut gewinnen, feiert den zweiten Erfolg in den vergangenen 17 Spielen. Das sicherlich auch ein wenig glücklich und dennoch nicht gänzlich unverdient: Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 50000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Nur ein Sieg in 16 Bundesliga-Spielen stand gegen die TSG Hoffenheim zu Buche. Am Freitagabend kam ein zweiter hinzu. Die Kölner setzten sich in Sinsheim mit 1:0 durch und boten insgesamt eine ordentliche Leistung. Dabei überzeugten vor allen Dingen zwei Spieler besonders. Ausrutscher nach unten gab es eher wenige.

Gute Hintermannschaft hielt die Null

Marvin Schwäbe, Einzelkritik 1-

Marvin Schwäbe

Parierte nach wenigen Minuten bereits einen verdeckten Schuss von Damar. Stand dann lange und genau richtig als Toure vor ihm auftauchte. Tauchte richtig gut ab, als es Asllani mit einem Schlenzer Richtung langes Eck probierte. Die richtige Antwort auf die zuletzt durchwachsenen Leistungen. Hielt die Null trotz einem Hoffenheimer xGoals-Wert von 1,5.


Kristoffer Lund - Einzelkritik 3-

Kristoffer Lund

Rückte für Linton Maina in die Anfangsformation – zum ersten Mal seit dem 3:3 gegen Wolfsburg. Brachte mit einem krassen Stockfehler Lemperle ins Spiel, doch Johannesson badete aus. Wirkte auch sonst nicht immer sicher, war aber viel unterwegs.


Dominique Heintz, Einzelkritik 2-

Dominique Heintz

Rückte durchaus überraschend in die Startelf und kam nicht nur zu seinem ersten Einsatz, sondern direkt auch zum Startelfdebüt für diese Saison. Spulte seinen Stiefel im Stile eines Routiniers solide runter. Gewann starke 83 Prozent seiner Zweikämpfe, damit bester Zweikämpfer der Kölner. Suchte zudem mit langen Bällen immer wieder El Mala, fand ihn nicht immer.


Timo Hübers, Einzelkritik 3+

Timo Hübers

Solider Auftritt des ehemaligen Kölner Kapitäns. Überzeugende Passquote. In den Zweikämpfen nicht immer sicher. Hin und wieder vielleicht ein bisschen übermotiviert.


Joel Schmied, Einzelkritik 2

Joel Schmied

Entwickelt sich immer mehr zur wichtigsten Konstante in der Innenverteidigung. Solide in den Zweikämpfen. Grätschte einen Schussversuch von Toure ab, feierte sich zu Recht dafür und ließ sich zu Recht dafür feiern.


Sebastian Sebulonsen

Ließ sich viel zu leicht von einem Doppelpass vernaschen, der Toure die Chance zum Ausgleich ermöglichte, Schwäbe rettete. Hatte mit dem schnellen Hoffenheimer immer wieder seine Problemchen. Schaltete sich auch in der Offensive nicht so stark wie in den Vorwochen ein.



>>>Die Stimmen zum Spiel<<<



Isak Johannesson vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

Isak Johannesson

Sein Freistoßversuch nach gut zehn Minuten war ausbaufähig. Tat sich zunächst in der Vorwärtsbewegung schwer. Seine Rettungsaktion gegen Lemperle nach 20 Minuten war schon sehr beeindruckend. War hauptsächlich mit dem Spielaufbau aus der Defensive heraus beschäftigt. Spielte viele Pässe, nahezu alle kamen an.


Eric Martel, Einzelkritik 3+

Eric Martel

Sortierte wieder die Zentrale. Eroberte vor dem 1:0 ganz stark den Ball. Rutschte mindestens genauso stark in den Versuch von Toure, wenn auch mit Armberührung. Einen Strafstoß gab es zu Recht nicht. Einsatz gewohnt vorbildlich.


Einzelkritik Kaminski 2-

Jakub Kaminski

Startete etwas überraschend als Spitze im Kölner System. Versuchte dort sein Tempo auszuspielen – mit überschaubaren Erfolg. Wurde nach dem Wechsel auf der Außenposition besser und hätte die Vorentscheidung erzielen können, wenn nicht müssen.


Jan Thielmann, Einzelkritik 3-

Jan Thielmann

Schmerzhaftes Spiel für das Kölner Eigengewächs: Machte früh Bekanntschaft mit der Sohle von Toure. Machte anschließend mit dem Fuß von Bernardo Bekanntschaft und schließlich auch mit dem Bein von Burger. Sammelte beim Gegner ordentlich Gelbe Karten. Die harte Gangart zeigte Wirkung, hatte kaum Einfluss aufs Spiel. Musste zur Halbzeit raus.


Said El Mala, Einzelkritik 1-

Said El Mala

Nach bisher „nur“ Joker-Einsätzen stand der 19-Jährige das erste Mal in der Startelf. Sorgte von Beginn an für ordentlich Tempo. Traf zunächst noch das Außennetz. Machte es mit einer ganz ganz starken Einzelaktion zur Führung besser, als er die gesamte Hoffenheimer Hintermannschaft vernaschte. Arbeitete auch stark mit zurück und wollte gefühlt gegen jeden Mann auf dem Platz ins Eins-gegen-eins gehen. Hätte im zweiten Abschnitt das Spiel endgültig entscheiden können.


Ragnar Ache, Einzelkritik 3-

Ragnar Ache

Kam zur Pause für den arg gebeutelten Thielmann. Übernahm die Position des Zielstürmers und veränderte so ein bisschen die Spieldynamik.