„Sieht leider nicht so gut aus“: Rav van den Berg fällt wahrscheinlich länger aus
Redaktion
Im Spiel gegen Wolfsburg fiel Rav van den Berg nach einem Foul unglücklich auf die Schulter. Jetzt muss der Verteidiger wohl erstmal aussetzen beim 1. FC Köln: Rav van den Berg droht länger auszufallen.
Es war es der zweite Einsatz von Rav van den Berg für den FC. Aber nach einem Foul von Lovro Majer ist die Lage wohl schlecht beim Innenverteidiger des 1. FC Köln: Rav van den Berg droht länger auszufallen.
Rav van den Berg im Einsatz für den 1. FC Köln
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Es war Rav van den Bergs zweiter Startelfeinsatz in Folge für den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg. Und den hatte sich der Abwehrspieler nach seiner guten Leistung gegen den SC Freiburg verdient. Aber im Gegensatz zur Partie von vor knapp zwei Wochen konnte der Innenverteidiger nicht die vollen 90 Minuten plus Nachspielzeit durchspielen. Denn in der 68. foulte ihn Lovro Majer, sodass der Kölner Neuzugang unglücklich auf seine Schulter fiel und länger behandelt werden musste. Kurz darauf kam deshalb für ihn Florian Kainz. Anscheinend ist die Verletzung des 21-Jährigen tatsächlich eine Ernsthaftere: Der Niederländer droht länger auszufallen.
Lange Pause droht
So zeigten sich besorgt die Kölner Verantwortlichen um van den Berg. „Das sieht leider nicht so gut aus. Er ist nach dem nach dem Foul sehr unglücklich auf die Schulter gefallen. Wir müssen das jetzt natürlich noch in der in der Klinik checken lassen, aber das sieht so aus, als ob er uns länger noch fehlen wird“, sagte Sportdirektor Thomas Kessler. Eine mögliche Verletzung des Schultereckgelenks steht im Raum. „Bevor ich jetzt irgendwie schon eine Diagnose abgebe, möchte ich mich zurückhalten. Aber das Schultergelenk schmerzt sehr und es ist jetzt davon auszugehen, dass es jetzt nicht irgendwie nächste Woche gleich wieder weitergeht“, so Trainer Lukas Kwasniok.
Ein längerer Ausfall des teuersten Sommer-Neuzugang wäre natürlich sehr bitter für den FC und den Spieler. So hatte Kwasniok van den Berg nach dessen Wechsel bewusst langsam an die Mannschaft herangeführt und in den ersten beiden Pflichtspielen auf der Bank gelassen, da dieser vor seinem Wechsel nur individuell trainiert hatte. Jetzt muss der Innenverteidiger womöglich länger auf seinen dritten Einsatz im Kölner Trikot warten. Die weiteren Untersuchungen werden zeigen, wie schlimm die Verletzung ist und wie lange der Innenverteidiger wirklich ausfällt.
Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg: Ache auf Kaminski – 3:3
Simon Bartsch
Am Samstagnachmittag startet der FC nach der Länderspielpause ins dritte Bundesligaspiel der Saison. Dabei trifft der Aufsteiger auf den Tabellenelften der vergangenen Saison und steht vor keiner leichten Aufgabe: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem VfL Wolfsburg und dem 1. FC Köln.
Nach dem gelungenen Liga-Auftakt gegen Mainz und Freiburg wollen die Geißböcke am Samstagnachmittag in der Volkswagen Arena überraschen. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem VfL Wolfsburg und dem 1. FC Köln.
Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Wolfsburg. Der FC ist zu Gast in der Volkswagen Arena und trifft am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr im dritten Saisonspiel der Bundesliga auf die Mannschaft von Paul Simonis. FC-Trainer Lukas Kwasniok sieht auf den FC zwar als Underdog, will aber dennoch überraschen und sieht sein Team nicht chancenlos. Nicht im Kader stehen an diesem Spieltag Linton Maina, Jusuf Gazibegovic und Dominique Heintz. Alle Informationen zum Duell gibt es hier im Liveticker.
Gibt es beim 1. FC Köln den nächsten Bundesliga-Debütanten?
Simon Bartsch
Alessio Castro-Montes ist für den Kader für die Begegnung gegen den VfL Wolfsburg nominiert worden. Eine Option für die Startelf ist der Belgier sicherlich noch nicht, wird aber vielleicht die ersten Minuten sammeln für den 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes steht vor seinem Debüt.
Einer der Gründe für den Erfolg der Geißböcke ist der breite Kader. Am Samstag könnte bereits der 20. Spieler zum Einsatz kommen für den 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes steht vor seinem Debüt.
Alessio Castro-Montes bei seinem ersten Training für den FC
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Kurz vor Toresschluss schlug der FC dann noch einmal erwartungsgemäß zu. Alessio Castro-Montes wurde am Deadline Day noch unter Vertrag genommen. Zwar hatten sich die Kölner lange mit SCP-Kapitän Raphael Obermair befasst, Castro-Montes stand aber ebenfalls auf der FC-Liste, eine besonders kurzfristige Alternative war der Belgier offenbar also nicht – wenn es am Ende mit dem Vertrag auch sehr schnell gehen musste. Der 28-Jährige soll den FC rund zwei Millionen Euro gekostet haben, der Marktwert wird auf fünf Millionen Euro geschätzt – und spätestens mit diesen Zahlen ist wohl klar, dass Castro-Montes nicht mit dem Masterplan „Bankdrücker“ verpflichtet wurde. Vielmehr wurde die Breite des Kaders qualitativ gestärkt und damit der Konkurrenzkampf noch einmal erhöht. Die Maxime ist dieser Tage „Konkurrenz belebt das Geschäft“ – und das offenbar mit Erfolg.
Feiert der nächste Kölner sein Debüt?
Sechs Punkte aus zwei Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Am Donnerstag betonte Lukas Kwasniok noch einmal, dass es doch „Spaß“ mache, allen Jungs einen Startplatz in Aussicht zu stellen. Kein Wunder, der Coach hat aktuell die Qual der Wahl. Und das nun auch auf den Außenbahnen. Mit Catsro-Montes haben die Kölner einen polyvalenten Schienenspieler bekommen, der die Offensive der Geißböcke noch einmal beleben kann. Eine Offensive, die bislang ohnehin schon ziemlich lebt. Und gerade deswegen ist in der Anfangsformation am Samstag gegen die Wölfe auf den Außenbahnen auch nicht mit großen Veränderungen zu rechnen. Er gehe das ziemlich „konservativ“ an, sagte Lukas Kwasniok, denn die Jungs auf dieser Position hätten es in den vergangenen Wochen ja auch ziemlich gut gemacht.
Dennoch ist Castro-Montes für Kwasniok ein Mann für den Kader. Nicht umsonst stieg der 28-Jährige am Freitagnachmittag auch in den Zug nach Wolfsburg. Der Belgier könnte gegen die Niedersachsen also zu den Spielern gehören, die – ganz nach Kwasnioks Credo – „hintenraus den Unterschied“ machen. Der Neuzugang erhielt nicht nur den Vorrang vor Jusuf Gazibegovic, auch Linton Maina wurde nicht für den Kader am Samstag nominiert. Der Belgier hat Trainer Kwasniok in den Einheiten während der Länderspielpause offenbar überzeugt. Und so wird der 28-Jährige wohl der 20. Spieler sein, der in dieser Saison für den FC in der Liga zum Einsatz kommt. Mehr hat kein anderer Bundesligist auf die Platte gebracht.
Der jüngste Neuzugang wäre damit der neunte Kölner Spieler, der für den FC sein Bundesliga-Debüt in dieser Saison feiern würde.
Das erwartet den FC gegen Wolfsburg: Hohe Intensität, starke Schützen
Redaktion
Für den FC steht am Samstag in Wolfsburg das 3. Ligaspiel auf dem Programm. FC-Trainer Lukas Kwasniok weiß um die Schwere der Aufgabe, will aber für eine Überraschung sorgen. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.
Mit dem Duell bei den Wölfen geht es für den FC also am Samstag weiter. Nach zwei Siegen in Folge ist die Brust breit. Doch der Gegner ist kein Leichtgewicht. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.
Maxi Arnold der Routinier beim VfL (Foto: Neil Baynes/Getty Images)
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Form: Nachdem die Wolfsburger in der Vorbereitung vier von sieben Spielen gewonnen hatten, starteten die Niedersachen mit einem 9:0-Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals beim SV Hemelingen in die neue Saison. Zum Start der Bundesliga waren die Wolfsburger dann beim 1. FC Heidenheim zu Gast und feierten einen 3:1-Auswärtssie des VfL. Am zweiten Spieltag empfing Wolfsburg Mainz 05. Gegen die Mainzer kassierte der VfL spät den Ausgleich. In der Länderspielpause absolvierten die Wolfsburger ein Testspiel gegen den SC Paderborn. Dieses verloren die Wölfe trotz erneuter Führung spät mit 1:2.
Schmerzhafte Abgänge
Neuer Coach: Genau wie der FC verpflichtete auch Wolfsburg mit Paul Simonis im vergangenen Sommer einen neuen Trainer. Der Niederländer, der zwischen 2005 und 2020 als Jugendtrainer bei Sparta Rotterdam gearbeitet hat, startete zur Saison 2020/2021 als Co-Trainer bei den Go Ahead Eagles in den Profibereich. Nach zwei Jahren zog es den 40-Jährigen im Sommer 2022 zum SC Heerenveen weiter. Im Sommer 2024 folgte dann der nächste Schritt. Simonis kehrte zu den Go Ahead Eagles zurück und übernahm dort den Posten des Cheftrainers. In seiner ersten Saison führte der Niederländer die Eagles auf Platz sieben in der niederländischen Liga. Ebenso holte Simonis mit seiner Mannschaft den Pokal und qualifizierte sich somit auch für die diesjährige Europa-League-Saison. Nach einem Jahr wechselte Simonis in diesem Sommer nach Wolfsburg und unterschrieb dort einen Zweijahresvertrag.
Späte Transferbewegung: Nachdem die Wolfsburger mit Vini Souza, Aaron Zehnter, Adam Daghim, Jesper Lindstrom, Sael Kumbedi, Jakub Zielinski und Jenson Seelt bereits sieben Spieler verpflichtet haben, legten die VfL-Bosse noch einmal nach. So nahmen die Niedersachsen am Mittwoch Christian Eriksen unter Vertrag. Der Däne blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Nach seiner ersten Profistation bei Ajax Amsterdam zog es Eriksen im Sommer 2013 für sechseinhalb Jahre zu Inter Mailand. Im Dezember 2021 löste der 33-Jährige seinen Vertrag in Mailand auf, da er aufgrund eines Defibrillators, den er sich nach seinem Zusammenbruch bei der EM 2021 einsetzen ließ, nicht in Italien spielen durfte. Anfang 2022 zog es Eriksen dann zum FC Brentford. Nach einem halben Jahr in Brentford wechselte der Mittelfeldspieler im Sommer 2022 zu Manchester United. Bei den Red Devils stand Eriksen bis zu diesem Sommer unter Vertrag. Neben seiner spielerischen Qualität bringt der 33-Jährige mit 643 Profispielen, in denen er 123 Tore erzielte und 179 weitere vorbereitete, sowie 144 Spielen für die dänische Nationalmannschaft viel Erfahrung mit.
Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg
Taktik: In den ersten beiden Ligaspielen setzte Paul Simonis auf die identische Startformation. Dabei lässt der Niederländer seine Mannschaft in einem 4-2-3-1-System auflaufen, bei dem Kamil Grabara zwischen den Pfosten steht. In der Innenverteidigung hat der VfL mit Moritz Jenz und Konstantinos Koulierakis zwei körperlich starke Verteidiger, die sowohl am Boden als auch in der Luft schwer aus dem Spiel zu nehmen sind. Auf den beiden Außenverteidigerpositionen spielen mit Kilian Fischer und Aaron Zehnter zwei Akteure, die viel Tempo und Offensivdrang mitbringen, aber auch wissen, wie man verteidigt. Mit Maximilian Arnold und Vini Souza haben die Wolfsburger eine spannende Doppelsechs. Während Arnold eher der Spielgestalter ist, übernimmt Souza eher den Defensiv-Part.
In der offensiven Dreierreihe besetzt Lovro Majer die Position des Zehners, während Patrick Wimmer und Andreas Skov Olsen über die Außen kommen. In der Spitze agiert mit Dzenan Pejcinovic ein Stürmer, der zum einen ein gutes Spielverständnis mitbringt und zum anderen die Bälle auch mal festmachen kann. Simonis setzt auf einen technisch sauberen Kombinationsfußball. In der Defensive machen die Wölfe das Zentrum sehr kompakt und versuchen, die Gegner auf die Außen zu drängen. Bei Flanken köpfen die beiden Innenverteidiger alles aus der Gefahrenzone und sorgen somit für wenig gegnerische Abschlüsse. Selbst sorgt der VfL mit Distanzschüssen für Gefahr – kein Team versuchte es bislang öfter von außerhalb des Sechszehners.
Das sagen die Trainer
Lukas Kwasniok über Wolfsburg: Wolfsburg hat sehr gute Fußballer in den Reihen. Arnold ist der Taktgeber, der den Ball in den Offensivbereich bringt, wo sie sowohl Tempo als auch fußballerische Qualität haben. Sie haben zwei sehr robuste Innenverteidiger und versuchen, fußballerische Lösungen zu finden. Es ist eine Mannschaft, die darauf fixiert ist, den Zuschauern Freude zu bereiten, den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen, um den Gegner im richtigen Moment zu überraschen. Darüber hinaus haben sie auch gute Schützen wie beispielweise Arnold und Zehnter. Es wird eine schwierige Aufgabe. Durch die zwei Siege sind wir in einer Position, wo wir sagen, dass wir als Underdog nach Wolfsburg fahren, aber sicherlich nicht chancenlos sind.
Paul Simonis über Köln: Köln ist sehr gut gestartet. Wir wollen dominant sein und haben das Spiel von Köln, aber auch unsere letzten Spiele analysiert. Wir haben etwas angepasst, um gemeinsam besser zu sein.
Die Qual der Wahl gegen Wolfsburg? So könnte der 1. FC Köln spielen
Simon Bartsch
Vor der Begegnung gegen die Wölfe steht FC-Trainer Lukas Kwasniok nahezu der gesamte Kader zur Verfügung. Es gibt also einmal mehr die Qual der Wahl. So könnte der 1. FC Köln in Wolfsburg spielen.
Ziemlich erleichtert dürfte man in Köln gewesen sein, dass es in der Länderspielpause keine größeren Verletzungen bei den Nationalspielern gegeben hat. Der Ausfall von Luca Kilian ist dagegen um so bitterer. Für FC-Trainer Lukas Kwasniok bietet sich am Wochenende dennoch wieder ein Luxusproblem. Der Coach muss aus seinem Pool an vermeintlichen Stammspielern die richtige Anfangsformation finden. So könnte der 1. FC Köln in Wolfsburg spielen.
Lukas Kwasniok gibt beim Training Anweisungen
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Eigentlich hat Lukas Kwasniok betont, dass es keine Stamm-Startelf bei ihm geben würde, vielmehr wolle der Trainer mit einem Pool an Stammspielern aufwarten, so der Tenor. Für die Begegnung gegen die Wölfe zeichnen sich dann aber dennoch einige Spieler ab, die sich wohl berechtigte Hoffnungen auf einen Einsatz in der Anfangsformation machen dürfen. So dürfte Timo Hübers erneut vor Marvin Schwäbe gesetzt sein. Nach seinem starken Auftritt gegen Freiburg könnte eine der beiden (falls Dreierkette) Innenverteidigerpositionen an Rav van den Berg gehen. Um die weitere dürften sich Cenk Özkacar und Tom Krauß streiten. Auf der Außenseiten werden wohl vorerst Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen in Frage kommen. Aber auch Neuzugang Alessio Castro-Montes könnte zur Option werden.
Wer spielt in der Innenverteidigung?
Keine Frage gibt es dagegen bei dem Sechser. Eric Martel wird im defensiven Mittelfeld wohl genauso auflaufen, wie etwas offensiver Isak Johannesson. Aktuell führt ganz sicher kein Weg an Jakub Kaminski vorbei. Der Pole befindet sich nicht nur beim FC in Topform. Auch in der Nationalmannschaft wusste Kaminski mehr als nur zu überzeugen. Auch Marius Bülter wird wohl nach seinem Gala-Auftritt gegen Freiburg gesetzt sein. Die rechte Offensivseite wird wohl eine der umkämpfen Positionen sein. Jan Thielmann hat ganz gute Chancen. Für Linton Maina war etwas überraschend am Samstag kein Platz im Kader.
Kader des 1. FC Köln: Des einen Freud, des anderen Leid
Simon Bartsch
In der vergangenen Spielzeit einer der Erfolgsgaranten, in dieser Saison erst einmal hinten dran. Linton Maina dürfte sich den Start in die Spielzeit anders vorgestellt haben beim 1. FC Köln: Nicht alle profitieren vom großen Kader.
Mit Alessio Castro-Montes rückt ein weiterer Schienenspieler in den Kader der Geißböcke, dafür wurden am Freitag gleich einige Akteure nicht für das kommende Pflichtspiel nominiert beim 1. FC Köln: Nicht alle Spieler profitieren vom großen Kader.
Alessio Castro-Montes, Linton Maina und Jusuf Gazibegovic
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Linton Maina hatte eine besondere Nachricht im Gepäck. Als der FC den Aufstieg vor gut 100 Tagen perfekt machte, erklärte der Flügelflitzer, dass er bereits zuvor seinen Vertrag verlängert habe und künftig bei einem Bundesliga-Verein spielen werde. „Auf einmal hat mir jemand das Mikro gegeben und meinte, dass ich etwas sagen soll. Das war vorher nicht so abgesprochen“, hatte der Außenbahnspieler im Sommer come-on-fc.com im Interview verraten. Im Aufstiegstaumel im Kölner Stadion war es so etwas wie das Krönchen auf einem nahezu perfekten Tag. Schließlich war Maina als FC-Topscorer einer der absoluten Erfolgsgaranten in der Aufstiegssaison.
Großer Konkurrenzkampf
116 Tage später hat Mainas Freude einen herben Dämpfer erfahren. Der 25-Jährige wurde nicht für den FC-Kader für die Begegnung gegen Wolfsburg nominiert. Eine Verletzung wie etwa gegen Mainz lag allerdings nicht vor. Damals hatte sich der Flügelspieler das Knie verdreht, fehlte im Duell gegen die Rheinhessen. Gegen Freiburg wurde Maina dann wieder in den Kader berufen, zum Einsatz kam der gebürtige Berliner aber nicht. Wenn man so will, ist der 26-Jährige Stand jetzt ein Opfer des Umbruchs beim FC geworden. Elf neue Spieler, dazu mit Said El Mala noch den Shootingstar der aktuellen Spielzeit. Immer wieder haben die Kölner Verantwortlichen betont, dass es bei den Transferaktivitäten auch darum ging, die Qualität im Kader zu erhöhen. Bislang gibt der Erfolg dem FC recht.
Tatsächlich hatte Kwasniok genau aus diesem Grund schon zu Beginn der Saison erklärt, dass er sich nicht auf eine Startelf festlegen werde. Es gebe einen Pool an Stammspielern, aus denen er wählen werde. „Es macht doch Spaß, allen Jungs auch so ein bisschen das Gefühl zu geben, dass sie beim nächsten Spiel wieder beginnen können“, sagte Kwasniok am Donnerstag auf der Spieltags-Pressekonferenz. „Denis hat das gefreut, einen anderen dann vielleicht nicht“, so Kwasniok, der Denis Huseinbasic ansprach, der im Pokal gegen Regensburg nicht im Kader stand und gegen Mainz nicht ran durfte, gegen Freiburg dann aber in der Anfangsformation auflief. Für Maina besteht die Chance natürlich auch, allerdings war mit den Verpflichtungen der Offensivspieler wie etwa Jakub Kaminski klar, dass es einen großen Konkurrenzkampf geben würde.
Wie geht es weiter mit Jusuf Gazibegovic?
Ähnlich dürfte sich aktuell Jusuf Gazibegovic fühlen. Der Rechtsverteidiger sammelte gegen Freiburg seine ersten Minuten. Doch der Bosnier fand nicht die Bindung zum Spiel, sammelte keine weiteren Pluspunkte, gab keine Bewerbung ab. Durch die Verpflichtung von Alessio Castro-Montes, der ja auch schon oft auf der rechten Verteidigerposition gespielt hat und ein von Kwasniok gewünschter Schienenspieler ist, hat sich die Situation nicht verbessert. Auch Gazibegovic dürfte es demnach aktuell schwer haben, wieder auf den Platz zu kommen. Der Kölner Trainer sieht darin noch kein großes Problem. „Weil alle [Spieler, Anm. d. Red.] eine reelle Chance haben, regelmäßig zu spielen, freuen sie sich auch miteinander über Erfolge. Und das ist ja gerade in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr.“
Wie selbstverständlich dieses Verständnis im Laufe der Saison ist, wird sich wohl erst noch zeigen müssen. Vor allem, wenn es in der Saison dann auch mal Negativ-Erlebnisse geben wird. Die Freude über die Nicht-Nominierung wird sich bei den Daheimgebliebenen sicher in Grenzen halten.
Für Trainer Lukas Kwasniok und die Geißböcke steht am Samstag das nächste Auswärtsspiel der Bundesliga auf dem Plan. Um 15:30 Uhr erfolgt der Anstoß in der Volkswagen Arena. Wer überträgt das Duell des VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Köln?
Kader für Wolfsburg – Überraschende Nicht-Nominierung beim 1. FC Köln
Simon Bartsch
Der FC ist am Freitag zum Auswärtsspiel nach Wolfsburg aufgebrochen. Gegen den VfL würden die Geißböcke gerne für die nächste Überraschung sorgen. Allerdings werden nicht alle Spieler mit nach Niedersachsen fahren. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Wolfsburg.
Zwar hat Lukas Kwasniok seinen Kader schon vor einigen Wochen reduziert. Es befinden sich aber zu viele Spieler für den einzelnen Spieltag im Team. Gleich drei Feldspieler musste der Coach daher streichen. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Wolfsburg.
Isak Johannesson ist nach seiner Verletzung für Samstag eine Option
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Der FC ist am Freitagnachmittag zum Auswärtsspiel nach Wolfsburg aufgebrochen. Die Mannschaft von Lukas Kwasniok trifft dort am Samstag auf den VfL. Eine schwere Aufgabe, für die sich der Trainer sicherlich wieder einen Masterplan zu recht gelegt hat. Keine Rolle spielt in diesem Gebilde für Samstag Jusuf Gazibegovic. Der Rechtsverteidiger stieg am Freitag nicht mit in den Mannschaftsbus und auch nicht in den Zug Richtung Wolfsburg. Mit dabei ist unterdessen Neuzugang Alessio Castro-Montes. Der letzte Neuzugang steht zum ersten Mal im Kader. Auch Isak Johannesson stieg in den Bus. Hinter dem Isländer hatte noch am Donnerstag ein Fragezeichen gestanden. Der Mittelfeldspieler hatte sich im Länderspiel gegen Frankreich einen Pferdekuss abgeholt und konnte am Donnerstag nicht trainieren.
Überraschend nicht dabei
Die größte Überraschung dürfte aber die Nicht-Nominierung von Linton Maina sein. Der Topscorer der Kölner in der vergangenen Spielzeit wurde von Kwasniok nicht berücksichtigt. Auch Dominique Heintz reiste nicht mit der Mannschaft nach Wolfsburg. Der Innenverteidiger ist damit auch im vierten Pflichtspiel in dieser Saison keine Option für den Kölner Coach. Luca Kilian fällt bis auf Weiteres aus. Der Innenverteidiger hatte sich am vergangenen Montag den dritten Kreuzbandriss innerhalb von anderthalb Jahren zugezogen.
Diese Spieler sind für Samstag mit von der Partie
Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler, Matthias Köbbing Abwehr: Sebastian Sebulonsen – Timo Hübers, Cenk Özkacar, Joel Schmied, Rav van den Berg – Kristoffer Lund Mittelfeld: Denis Huseinbasic, Isak Johannesson, Tom Krauß, Eric Martel – Said El Mala, Jakub Kaminski, Florian Kainz, Jan Thielmann, Alessio Castro-Montes Sturm: Ragnar Ache, Marius Bülter, Luca Waldschmidt
Verletzt oder nicht berücksichtigt: Luca Kilian, Jusuf Gazibegovic, Linton Maina, Dominique Heintz
Der FC braucht auch gegen Wolfsburg einen Masterplan
Simon Bartsch
Mit dem Duell bei den Wölfen startet der FC in den zweiten Block der aktuellen Bundesliga-Saison. Keine leichte Aufgabe, aber für FC-Coach Lukas Kwasniok keine unlösbare. So will der 1. FC Köln in Wolfsburg punkten.
Nach dem perfekten Saisonauftakt und mit einem kleinen Punktepolster geht es für die Geißböcke in den zweiten Block der aktuellen Spielzeit. Den Auftakt gibt es beim VfL in Niedersachen und der Kölner Trainer erwartet ein hartes Stück Arbeit. Aber einen Plan wird sich der Coach auch wieder zurecht legen. So will der 1. FC Köln in Wolfsburg punkten.
Jan Thielmann beim Torversuch gegen Wolfsburg (Foto: Oliver Hardt/GettyImages)
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13 Tage nach dem überraschend deutlichen 4:1-Erfolg über den SC Freiburg geht es für die Geißböcke mit dem Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg in der Bundesliga weiter. Und rund ums Geißbockheim entsteht der Eindruck, dass die Länderspielpause der Euphorie keinen Abbruch getan hat. Kein Wunder, nach zwei Siegen zum Auftakt belegen die Kölner mit sechs Zählern den dritten Rang der Tabelle, haben die Chance, zum ersten Mal seit nahezu drei Jahrzehnten wieder mit drei Liga-Siegen in die Spielzeit zu starten und sogar die Tabellenführung für ein paar Stunden zu übernehmen. Dass die Stimmung in Köln keine schlechte ist, ist also nur folgerichtig, aber auch nicht selbstverständlich. „In allererster Linie müssen wir etwas dazu beitragen, dann werden die Leute freudvoll ins Stadion kommen und freudvoll nach Hause gehen“, sagt Lukas Kwasniok. „Und dann supporten sie uns auswärts mit einer noch größeren Begeisterung.“
Kwasniok erwartet ein hartes Stück Arbeit
Nach Wolfsburg begleiten den FC rund 3.500 Fans. Und die will Kwasniok wieder schnell auf seine Seite bringen. „Unser Auftrag ist es, sie immer wieder davon zu überzeugen, dass wir im jeden Spiel am Anschlag sind und jedes Spiel in der Lage sind, zu gewinnen und immer ein gutes Spiel abzuliefern. Und gutes Spiel heißt auch schon mal wie gegen Mainz mit allem was du hast zu verteidigen“, sagt der Trainer. „Es kann ja sein, dass der Gegner schon mal besser ist. Aber die Zuschauer spüren ja trotzdem, dass die alles geben, wenn auch nicht alles gelingt.“ Das habe sich der Club auf die Fahnen geschrieben, so Kwasniok weiter. Das aller Wichtigste sei nun aber etwas anderes. „Wir tun jetzt gut daran, dass wir die zwei Siege abhaken. Dass sich die Menschen darüber freuen, aber in erster Linie, dass wir demütig bleiben und beim Anpfiff wieder Fußball spielen und arbeiten wollen.“
Der Kölner Coach sieht ganz offensichtlich eben jenes Stück Arbeit auf sein Team zukommen. Zwar kommen die Wölfe bislang „nur“ auf vier Zähler, die Auftritte des VfL waren aber durchaus ansprechend, das Remis gegen Mainz kann mit dem Ausgleich in letzter Minute durchaus als unglücklich bezeichnet werden. Das weiß auch Kwasniok. „Sie haben schon viele gute Fußballer in ihren Reihen. Im vorderen Bereich, auf der Sechs mit Maxi Arnold, der als Taktgeber die Bälle in den offensiven Bereich bringt. Die Spieler haben Tempo, aber auch fußballerische Qualität“, sagt der 44-Jährige. „Sie haben sehr robuste Innenverteidiger, haben da noch mal nachgelegt. Sie suchen fußballerische Lösungen. Und dann haben sie auch gute Schützen. Der Aaron Zehnter hat eine gute linke Klebe, der Arnold – da können schon einige aus der Distanz Tore erzielen.“
Die gleiche Startelf wie gegen Freiburg?
Und so kommt der Trainer zum Fazit, als „Underdog nach Wolfsburg“ zu fahren, aber „chancenlos sind wir ganz sicher nicht“, sagt Kwasniok. Personell kann der Trainer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Luca Kilian wird nach seinem dritten Kreuzbandriss bis auf Weiteres fehlen, hinter Isak Johannesson steht nach einem Pferdekuss im Länderspiel gegen Frankreich ein Fragezeichen. Aufschluss werde wohl erst die Einheit am Freitag bringen. Ansonsten ist der Kader komplett. Zumindest in der Theorie könnte also die gleiche Elf auflaufen, wie gegen Freiburg – auch, wenn Kwasniok mehrfach betont hat, keine explizite Startelf zu haben. „Ich bin jetzt kein Trainer, der obwohl er das Gefühl hat, die letzte Startelf ist die beste fürs nächste Spiel, auf keinen Fall dabei bleibt, nur damit ich mir selbst treu bleibe“, sagt der Coach. „Ich bin Pragmatiker. Und wenn ich überzeugt bin, dass vier Mal die gleiche Startelf die richtige Wahl ist, dann werde ich das tun.“
Anpassungen seien durchaus normal. Und der Konkurrenzkampf belebt ganz offensichtlich das Kölner Geschäft. „Es macht doch Spaß, allen Jungs das Gefühl zu geben, sie können es beim Spiel in die Anfangself schaffen. Denis Huseinbasic hat es zuletzt echt gefreut, ein anderer war vielleicht nicht ganz so happy“, sagt der Trainer. So wirklich lässt sich Kwasniok nicht in die Karten schauen, arbeitet wohl wieder an einem Masterplan. Das Ziel gibt der Trainer aber schon vor: „Es wäre schon ganz cool, wenn wir in Wolfsburg wieder überraschen können.“
Stammspieler des 1. FC Köln droht auszufallen – Mannschaftsrat steht
Simon Bartsch
Mit der Begegnung gegen den VfL Wolfsburg geht es für die Geißböcke am Samstag in die nächste Partie. Dabei muss Trainer Lukas Kwasniok möglicherweise die Elf umbauen beim 1. FC Köln: Ein Stammspieler droht auszufallen.
Mit der Begegnung gegen den VfL Wolfsburg kehrt der FC am Samstag aus der Länderspielpause zurück. Und möglicherweise gibt es eine personelle Veränderung im Kader des 1. FC Köln: Ein Stammspieler droht auszufallen.
Lukas Kwasniok bei der Pressekonferenz des 1. FC Köln
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Mit viel Selbstvertrauen sind die Nationalspieler von ihren Länderspielen am Wochenende heimgekehrt. Jakub Kaminski und Isak Johannesson erzielten ihre Tore, bereiteten Treffer vor. Die weiteren Akteure sammelten immerhin viel Einsatzzeit. Doch einen Wermutstropfen scheint es zu geben. „Es sind nicht alle ganze heil zurückgekommen“, sagte Lukas Kwasniok am Donnerstag auf der Spieltags-Pressekonferenz. „Isak hat heute nicht mit trainiert und ist zuletzt ja auch auch ausgewechselt worden. Er hat im Spiel gegen Frankreich schon in der ersten Halbzeit ein Eisbein abbekommen. Er hat zwar noch bis zur 70. durchgehalten. Und er hat schon Probleme. Da muss man schauen, ob es am Ende reicht für den Samstag. Wenn er am Freitag trainiert, ist er sicherlich eine Option.“
Auch Luca Waldschmidt eine Option
Ansonsten gehe es allen ganz gut, sagte der Trainer. Mit einer weiteren kleinen Einschränkung. Luca Waldschmidt habe im Training eine kleine Platzwunde davongetragen und die Einheit abgebrochen. Ein Problem stelle das aber nicht dar. Ein Einsatz ist also durchaus möglich. Aber auch von Beginn an? Zuletzt saß der Offensivspieler bekanntlich auf der Bank und das nach dem guten Auftritt gegen Mainz. „Wir stilisieren Spieler schnell in Gewinner und Verlierer. Im Fußball gibt es Wellenbewegungen und da bist du nicht nach einem Spiel ein Gewinner oder Verlierer“, sagt der Coach. „Es gibt Situationen, wo er von Beginn an auf der Platte ist, es gibt Situationen, wo er ein Spiel hinten raus entscheidet.“ Der Trainer lobte aber die jüngste Leistung des Offensivspielers im Testspiel gegen Essen. „Du machst ja nicht fünf Tore im Vorbeigehen“.
Zudem bestätigte der Coach, dass nun auch der Mannschaftsrat gewählt worden sei. Die beiden Torhüter Marvin Schwäbe und Ron-Robert Zieler standen als Kapitäne ohnehin schon fest. Nun wurden Marius Bülter aus einer Gruppe der Neuzugänge sowie Jan Thielmann von den „älteren“ Spielern hinzugewählt. Sollte es eine Pari-Situation geben, zähle Schwäbes Stimme doppelt, sagte Kwasniok.