Wie sieht die erste Wagner-Elf aus? So könnte der 1. FC Köln gegen Frankfurt beginnen

René Wagner stellt das erste Mal seine Startelf auf
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Wie sieht die erste Wagner-Elf aus? So könnte der 1. FC Köln gegen Frankfurt beginnen

Matchday in Köln. Und zum ersten Mal steht René Wagner als Cheftrainer der Geißböcke an der Seitenlinie. Viel wollte der neue Trainer nicht über eine vermeintliche Startelf verraten. So könnte der 1. FC Köln gegen Frankfurt beginnen.

Für den 1. FC Köln steht am Sonntag das Duell bei Eintracht Frankfurt auf dem Programm. Im Vergleich zum wilden 3:3-Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach kann sich René Wagner gegen die Eintracht auf einige Rückkehrer freuen, muss allerdings auch den Ausfall eines Stammspielers verkraften. Durch die vielen Optionen hat der 37-Jährige bei seiner Aufstellung die Qual der Wahl.

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Der 1. FC Köln muss gegen Eintracht Frankfurt neben den Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers auch auf Eric Martel verzichten. Der Mittelfeldspieler hatte kurz nach seinem Tor im Derby nach einem Ellbogenschlag gegen Joe Scally die Gelb-Rote Karte gesehen und steht dadurch für die Partie bei der SGE nicht zur Verfügung. Allerdings kann FC-Trainer Rene Wagner auch einige Rückkehrer begrüßen. So kann der 37-Jährige bei seinem Debüt an der Seitenlinie sowohl auf die bis dato verletzten Alessio Castro-Montes und Tom Krauß als auch auf den zuletzt gesperrten Sebastian Sebulonsen zurückgreifen. Jahmai Simpson-Pusey stieg überraschend nicht in den Bus nach Frankfurt ein, bleibt aus privaten Gründen zunächst zu Hause. Die Option, dass der 20-Jährige noch nachreist, ist gegeben aber unwahrscheinlich. Schmied kehrte ebenfalls ins Training zurück, wird aber noch keine Option sein.

Offensivreihe gesetzt

Wahrscheinlich scheint, dass zumindest ein paar der Rückkehrer sofort in die Startelf rutschen könnten. Zwischen den Pfosten wird erneut Marvin Schwäbe beginnen. Vor dem Schlussmann könnte Wagner weiterhin auf ein 4-2-3-1-System setzen. Auf den beiden Außenverteidigerpositionen werden voraussichtlich Kristoffer Lund links und Sebastain Sebulonsen rechts starten. In der Innenverteidigung besteht die womöglich größte Wahl. Hier kann Wagner aus Cenk Özkacar, Rav van den Berg und Dominique Heintz wählen. Aufgrund des wahrscheinlichen Ausfalls von Simpson-Pusey bleibt es wohl wie in den vergangenen Wochen bei Cenk Özkacar und van den Berg.

Im zentralen Mittelfeld könnten aufgrund der Sperre von Eric Martel als Doppelsechs Isak Johannesson und Tom Krauß, der gegen Gladbach kurzfristig passen musste, starten. In der offensiven Dreierreihe sind Said El Mala links und Jakub Kaminski als Zehner gesetzt. Auf der rechten Außenbahn hat Wagner mit Linton Maina und Jan Thielmann zwei Optionen auf Augenhöhe. Aufgrund des eventuell leicht höheren Einsatzes sowie der Tatsache, dass Thielmann in dieser Spielzeit auf dieser Position schon mehrmals überzeugte, hat der 23-Jährige eine wohl leicht bessere Chance. Die Position des Mittelstürmers wird Ragnar Ache einnehmen. Der ehemalige Lauterer kam in der Rückrunde immer besser in Fahrt und erzielte teilweise traumhafte Tore. Besonders die Körperlichkeit sowie das Tempo des Angreifers dürften im Duell mit Frankfurts Verteidigern eine wichtige Waffe werden.

So könnte der FC gegen beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Tom Krauß überzeugt zunehmend

Tom Krauß

Isak Johannesson wird am Samstag wohl erstmal auf der Bank sitzen

Isak Johannesson

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Jan Thielmann vom 1. FC Köln

Jan Thielmann

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache



Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Gladbach: Martel vom Platz – FC in Unterzahl

Marvin Schwäbe ist ein starker Rückhalt des 1. FC Köln
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Gladbach: Martel vom Platz – FC in Unterzahl

Am Samstagnachmittag empfängt der FC im rheinischen Derby die Gladbacher. Dann steht für die Geißböcke das 27. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach.

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen den HSV am vergangenen Wochenende müssen die Geißböcke zu Hause gegen die Mannschaft von Eugen Polanski zeigen, was in ihnen steckt. Keine leichte Aufgabe für das Team von Lukas Kwasniok, denn der Erfolgsdruck ist hoch.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach. Personell wird Coach Lukas Kwasniok wohl wenige Veränderungen im Vergleich zur Begegnung gegen den HSV vornehmen. Jahmai Simpson-Pusey fällt weiterhin gesperrt aus, Jan Thielmann und Denis Huseinbasic trainierten die Woche mit und sind wieder eine Kaderoption. Tom Krauß wird wohl in der Abwehr aushelfen und ermöglicht Jakub Kaminski den Einsatz auf seiner Position weiter vorne.

Gegen Gladbach stehen die Kölner vor einer schweren Aufgabe. Denn der Druck auf den Trainer und das Team ist enorm im Kampf um den Klassenerhalt. Das weiß auch Kwasniok, sieht in der Herausforderung allerdings das Positive. „Wir nehmen das Spiel als große Chance an, auf uns aufmerksam zu machen. So tickt meine Mannschaft. Wir sehen das Derby als Gelegenheit, hier einen Boost reinzubekommen“, so der Kölner Trainer. Für Kwasniok könnte der Ausgang der Partie zu einem entscheidenden werden. Denn seit Wochen wird über einen möglichen Trainerwechsel gemutmaßt. Drei Punkte aus dem Derby würden Kwasniok den Job zunächst wohl sichern, wie es bei einem Unentschieden, einer Niederlage oder einer schlechten Leistung der Mannschaft aussieht, ist bisher offen. Kwasniok plädierte auf der Pressekonferenz für eine langfristige Zusammenarbeit auch in schweren Zeiten und lobte die Vereinsführung für ihren Umgang mit der Situation.



Erstaunlich viele Elfmeter, erstaunlich wenige Karten – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Mönchengladbach

Haris Tabakovic im Duell der Gladbacher gegen den 1. FC Köln
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Erstaunlich viele Elfmeter, erstaunlich wenige Karten – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Mönchengladbach

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen den HSV am vergangenen Wochenende steht für den FC das rheinische Derby auf dem Programm. Am Samstagnachmittag empfängt die Mannschaft von Lukas Kwasniok die Fohlen. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach.

Am 27. Spieltag kommt es zum 100. Bundesliga-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach. Gegen den Tabellenzwölften wollen die Geißböcke nach sechs Spielen ohne Sieg drei Punkte einfahren. Ein Erfolg wäre ebenfalls für Trainer Lukas Kwasniok wichtig, denn der Coach steht bei den Kölner Anhängern mächtig in der Kritik.

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Form: Borussia Mönchengladbach ist mit einem deutlichen 4:0-Heimsieg gegen den FC Augsburg ins neue Jahr gestartet. Im Anschluss blieben die Fohlen allerdings sieben Ligaspiele ohne Dreier und holten in dieser Zeit lediglich drei Punkte. Im Heimspiel gegen Union Berlin beendeten die Gladbacher ihre Sieglosserie per Elfmeter in der Nachspielzeit, bevor es in der Folgewoche eine 1:4-Niederlage beim FC Bayern München gab. Am vergangenen Spieltag empfingen die Borussen den FC St. Pauli. Gegen die Kiezkicker feierte Gladbach durch die Tore von Kevin Stöger und Franck Honorat einen wichtigen 2:0-Heimsieg. Aktuell steht die Fohlenelf mit 28 Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz.

Viele Elfmeter, wenige Karten

Viele Elfmeter: Das Team von Trainer Eugen Polanski bekam in dieser Saison bereits sieben Elfmeter zugesprochen. Nur Bayern und Mainz durften sich noch häufiger aus elf Metern probieren. Allerdings verwandelten die Borussen lediglich vier und scheiterten zweimal am gegnerischen Torwart sowie einmal am Aluminium.

Weiße Westen: Borussia Mönchengladbach spielte in dieser Spielzeit bereits zehnmal zu Null. Nur Gregor Kobel hielt seinen Kasten noch häufiger sauber als Moritz Nicolas. Die Gladbacher gehören allerdings mit 43 Gegentreffern zur unteren Hälfte aller Bundesligisten.

Wenig Karten: Die Borussen bekamen in dieser Saison lediglich 36 Gelbe Karten und damit die wenigsten aller Mannschaften. Überdies erhielten die Gladbacher zwei Rote Karten. Mit insgesamt 38 Gelben und Roten Karten erhielten die Fohlen gemeinsam mit RB Leipzig die wenigsten Kartons.

Gute Intuition: Die Elf vom Niederrhein fing in dieser Spielzeit bereits 250 Pässe des Gegners ab und damit hinter Mainz 05 die zweitmeisten der Liga. Im Durchschnitt erobern die Gladbacher rund 9,6-mal pro Partie den Ball auf diese Art und Weise.

Im Fokus:

Im Fokus: Rocco Reitz ist ein echtes Eigengewächs der Borussen. Nachdem der Mittelfeldspieler seit der U9 sämtliche Jugendmannschaften durchlaufen hatte, feierte der Rechtsfuß im Oktober 2020 sein Bundesliga- und Profidebüt bei den Fohlen. Im Anschluss an zwei Leihen nach Belgien kehrte Reitz im Sommer 2023 an den Niederrhein zurück und entwickelte sich unter dem damaligen Trainer Gerardo Seoane zum Stammspieler. Diesen Status behielt der 23-Jährige auch unter Eugen Polanski und führt die Gladbacher aufgrund der Verletzung von Tim Kleindienst in dieser Saison als Kapitän an. Aktuell steht Reitz bei wettbewerbsübergreifend 96 Pflichtspielen sowie acht Toren und sieben Vorlagen für Gladbach. Im Sommer werden sich die Wege von Reitz und Mönchengladbach allerdings trennen. Wie am vergangenen Montag bekannt wurde, schließt sich der Mittelfeldspieler im kommenden Sommer RB Leipzig an.

3-4-2-1-System

Formation: Trainer Eugen Polanski lässt seine Mannschaft in einem 3-4-2-1-System auflaufen. Zwischen den Pfosten ist Moritz Nicolas gesetzt. Vor dem Schlussmann haben sich Kevin Diks links, Nico Elvedi in der Mitte und Philipp Sander rechts in der Dreierkette festgespielt. Während Joe Scally seinen Platz auf der rechten Schiene eigentlich sicher hat, kämpfen Lukas Ullrich und Jens Castrop um den Platz auf der linken Seite. Im zentralen Mittelfeld haben Rocco Reitz und Yannick Engelhardt die Nase vorn. Für die beiden Positionen hinter der Spitze hat Polanski mit Franck Honorat, Wael Mohya, Hugo Bolin, Florian Neuhaus, Shuto Machino, Kevin Stöger, Alejo Sarco und Gio Reyna einige Optionen. Allerdings ist Honorat in dieser Saison auf einer dieser beiden Positionen eigentlich gesetzt. Im Sturm hat Haris Tabakovic die Nase vorn und ist mit elf Saisontoren und zwei Assists der beste Scorer der Fohlen in der Liga.

Mögliche Aufstellung: Nicolas – Diks, Elvedi, Sander – Castrop, Reitz, Engelhardt, Scally – Stöger, Honorat – Tabakovic


Wer läuft im Derby auf? So könnte der 1. FC Köln gegen Gladbach beginnen

Lukas Kwasniok wirkt nicht sonderlich glücklich
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Wer läuft im Derby auf? So könnte der 1. FC Köln gegen Gladbach beginnen

Matchday in Köln: Der FC trifft im Derby auf die Borussia. Und dem Kölner Coach stehen weitere Rekonvaleszenten zur Verfügung. Doch sind die Rückkehrer Optionen für die Startelf? So könnte der 1. FC Köln gegen Gladbach beginnen.

Zum 100. Mal stehen sich der FC und die Borussia in der Bundesliga gegenüber. Für die Geißböcke ist die Partie von großer Bedeutung. Denn es ist nicht gesagt, dass Lukas Kwasniok bei einer Niederlage Trainer der Geißböcke bleibt.

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Der 1. FC Köln muss gegen Borussia Mönchengladbach weiterhin auf Luca Kilian, Timo Hübers, Alessio Castro-Montes, Joel Schmied, Fynn Schenten und Jahmai Simpson-Pusey verzichten. Neben den sechs bereits in Hamburg fehlenden Profis, müssen die Kölner gegen die Elf vom Niederrhein auch ohne Sebastian Sebulonsen auskommen. Der Norweger, der erst gegen Hamburg in den Kader des FC zurückgekehrt war, sah gegen die Rothosen seine fünfte Gelbe Karte und muss dadurch im Derby aussetzen. Allerdings verkündete FC-Trainer Lukas Kwasniok zuletzt auch positive Nachrichten. Zum einen kehren Denis Huseinbasic und Jan Thielmann in den Kader der Geißböcke zurück und zum anderen nahmen Jakub Kaminski und Said El Mala nach einer kleinen Vorsichtsmaßnahme am Mittwoch ab Donnerstag wieder am Mannschaftstraining teil.

Wer spielt in der vordersten Kette?

Dadurch stellen die beiden Offensivspieler für das Spiel gegen die Fohlen Startelfoptionen dar. Zwischen den Pfosten wird Kapitän Marvin Schwäbe beginnen. Vor dem Schlussmann werden erneut Kristoffer Lund links, Cenk Özkacar und Rav van den Berg zentral sowie Tom Krauß rechts die Viererkette bilden. Zwar betonte Kwasniok, dass er den „Allrounder“ gerne im Mittelfeld haben würde, der ehemalige Schalker aufgrund der aktuellen Personalsituation in der Defensive auf der Position des Rechtsverteidigers im Moment „jedoch Gold wert für die Mannschaft sei.“

Durch das weiterhin notwendige Aushelfen von Krauß in der Abwehr sowie der Tatsache, dass Huseinbasic nach Verletzung erstmals wieder Teil des Kaders ist, dürften im zentralen Mittelfeld wieder Eric Martel und Isak Johannesson starten. Mit El Mala und Jakub Kaminski sind zwei der vier verbliebenen Positionen in der Offensive schon besetzt. Während Ragnar Ache mit hoher Wahrscheinlichkeit die Rolle des Mittelstürmers bekleiden wird, stellt sich die Frage, wer den letzten Platz in der Anfangsformation einnimmt. In den vergangenen beiden Partien gegen den BVB und beim HSV dürfte jeweils Youssoupha Niang auf der rechten Seite starten. Nach einem auffälligen Auftritt gegen Dortmund, blieb der Youngster in Hamburg eher unauffällig und wurde nach der Pause durch Linton Maina ersetzt.

Um mehr Tempo und Erfahrung ins eigene Spiel zu bringen, würde sich eine Nominierung von Maina für die Startelf gegen die Fohlen anbieten. Dann würde die Kölner Offensive aus El Mala links, Maina rechts, Kaminski als Zehner und Ache als zentralem Stürmer bestehen.

So könnte der FC gegen beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Tom Krauß überzeugt zunehmend

Tom Krauß

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel

Isak Johannesson wird am Samstag wohl erstmal auf der Bank sitzen

Isak Johannesson

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Linton Maina traf gegen die Bayern

Linton Maina

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache



Lukas Kwasniok will mit dem Derby-Sieg einen Boost auslösen und setzt auf das volle Haus

Kristoffer Lund war im Hinspiel der Unglücksrabe
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Lukas Kwasniok will mit dem Derby-Sieg einen Boost auslösen und setzt auf das volle Haus

Für viele Außenstehende ist die kommende Begegnung der Geißböcke ein Schicksalsspiel für den Trainer, für den Coach selbst eine Chance. So oder so wird das Duell gegen Borussia Mönchengladbach kein Selbstläufer: So will der 1. FC Köln im Derby punkten.

Nach sechs sieglosen Spielen in Serie will der FC am Samstag wieder einen Dreier einfahren. Und zweifelsohne würde ein Erfolg im Derby eine beflügelnde Wirkung haben. Doch einen Selbstläufer erwartet der angezählte Kölner Coach nicht.

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Selbst in den jüngsten kritischen Tagen ist Lukas Kwasniok der Spaß an der Arbeit beim 1. FC Köln in aller Regel anzusehen. Zwischen den Zeilen deutete der Trainer auch auf der vergangenen Pressekonferenz an, dass es für ihn ein Privileg sei, für einen Verein wie den FC tätig sein zu dürfen. Die Frage ist aber durchaus wie lange das noch der Fall sein wird. Auch wenn der 44-Jährige beteuert, die aktuelle Situation als Herausforderung, als Chance zu sehen, wird Kwasniok selbst wissen, dass es mit einer Niederlage im Derby eng werden dürfte. Zumindest nach außen vermittelte der Trainer aber, dass die Vorfreude auf das anstehende Duell eine große ist – und das ist Kwasniok auch durchaus abzunehmen. Mit einem Sieg am Samstagabend dürfte der Spaß an und vor allem bei der Arbeit aber wieder ein wenig größer werden.

Kwasniok setzt auf vordere „Waffen“

Denn der bislang letzte Sieg der Geißböcke liegt bereits einige Zeit zurück. Sechs Spiele in Serie gab es für den FC keinen Dreier mehr, elf Punkte aus 17 Spielen ist eine beängstigende Bilanz. Doch die Bilanz blendet der Coach bewusst aus. Der Fokus liegt wieder einmal nur auf der bevorstehenden Aufgabe. „Wir sehen diese Spiele gegen Gladbach komplett als Gelegenheit, um hier einen Boost wieder reinzubekommen“, sagte der Trainer. Doch Kwasniok weiß auch um die Schwere der Aufgabe, ahnt, dass der Gegner „sehr sehr schwer bespielbar“ ist. „Sie warten auf die Bälle, die dann eben auch reinkommen und dann sind sie sehr gut im Umschaltspiel. Sie haben zehn Mal die weiße Weste diese Saison gehabt, das spricht einfach schon auch für sie.“

Das tut es, allerdings ist die Defensive der Fohlen auch nicht die aller stabilste. 43 Tore kassierte die Mannschaft vom Niederrhein bereits und das, obwohl nach dem xGoals-Wert nur 36 Treffer erwartbar gewesen waren. „Wenn das Spiel dann offener wird, dann glaube ich, dass wir mit den Waffen, die wir vorne haben, auch den Gladbachern weh tun können“, sagte der Coach. Es gehe darum, die Abwehr des Gegners zu stressen, aber auch „eine extrem gute Konterabsicherung“ zu haben. Im Hinspiel sei man zu behäbig und zu fehlerhaft zu Werke gegangen. Das Resultat war die 1:3-Niederlage und eine gefühlte sportliche Wende. „Wir wollen das Spiel gewinnen und wenn das Wort „Revanche“ dafür herhalten muss, dann nenne ich das dann so“, sagte der Trainer.

„Wir brauchen den Support der Fans“

Spannend bleibt, welchen kreativen Plan der 44-Jährige entwickelt, um bei Ballbesitz für mehr Gefahr als zuletzt zu sorgen. Denn immer wenn der FC das Spiel machte, fehlte es an Torchancen. Wenn die Kölner auf Konter setzten, wurde es in der Regel auch gefährlich. Personell wird es wohl nicht die ganz großen Veränderungen zur Vorwoche geben. Der Trainer deutete bereits an, dass Tom Krauß wieder die rechte Seite übernimmt, damit Jakub Kaminski offensiver agieren könne. Mit Jan Thielmann und Denis Huseinbasic stehen zwei weitere Spieler zur Verfügung, die in der Vorwoche noch verletzt ausfielen. Allerdings wird den Kölnern mit Sebastian Sebulonsen ein Rückkehrer fehlen, der sich gegen den HSV die fünfte Gelbe Karte abholte.

Getragen werden soll die Mannschaft von den Fans. „Das sind die Momente, weshalb du beim FC unterschreibst. Ich weiß, welche Wucht dieses Stadion entfachen kann. In der ersten halben Stunde im Pokalspiel gegen die Bayern ist das Stadiondach weggeflogen“, so der 44-Jährige. „Genau das haben wir auch in der zweiten Hälfte gegen Mainz gespürt. Wir brauchen den Support der Fans, um unser Ziel erreichen zu können. Unsere Fans sind in der Lage dazu, uns so viel Energie zu geben, dass wir am Samstag als Sieger vom Feld gehen. Darauf freue ich mich sehr.“ Kwasniok ist eben mit Spaß bei der Sache. Noch. Obwohl, wenn es nach dem Coach geht, hält das auch noch lange an: „Ich bleibe dabei: Wir werden unser Ziel erreichen. Ich habe vor Augen, dass wir am 33. Spieltag den Klassenerhalt feiern.“ 


„Ein Moment kann alles verändern“: Das ist die größte FC-Baustelle für das Rheinderby

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„Ein Moment kann alles verändern“: Das ist die größte FC-Baustelle für das Rheinderby

Die Standardschwäche ist endlich abgelegt, doch vor dem Derby verweist FC-Trainer Lukas Kwasniok auf die nächste Baustelle: Fehlende Härte in den Duellen. Warum das Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach zur echten Härteprobe werden wird für den 1. FC Köln: „Bin total transparent“- Hier sieht Kwasniok eine große Schwäche seiner Mannschaft

Die Standardschwäche scheint überwunden, doch vor dem Derby rückt die nächste Problemzone in den Fokus. Warum das Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach zur echten Härteprobe für den 1. FC Köln wird und wo Kwasniok die größte Schwäche seiner Mannschaft ausmacht.

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Viel wurde in den vergangenen Wochen darüber diskutiert, worin ein Ausweg heraus aus der Ergebniskrise führen könnte. Thema war immer wieder die Standardschwäche der Geißböcke, hinter das Coach Lukas Kwasniok spätestens nach dem vergangenen Spieltag gegen den HSV ein Häkchen setzten kann – zumindest vorerst. Vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach wies Kölns Trainer nun eigenhändig auf eine andere Schwäche im Spiel der Geißböcke hin: “Wenn wir in einer Sache zulegen können, dann ist es meiner Meinung nach in der Zweikampfführung, in Duellen.“ Er arbeite daran, seine Mannschaft auf ein zweikampfbetontes Spiel einzustellen: “Die Probleme bei den Standards haben wir egalisiert. Wir haben viele Abschlüsse. Aber, das habe ich den Jungs auch schon heute gesagt, in einem Derby wird es eben darauf ankommen, Duelle zu gewinnen”, und schob kryptisch hinterher: “Wenn ich sie nicht gewinnen kann, dann verliere ich sie zumindest nicht.”

Gladbach dominiert die Lüfte, Ragnar Ache aber auch

Und tatsächlich trifft der FC im Duell gegen Gladbach auf eine überdurchschnittlich zweikampfstarke Mannschaft. Die Elf von Eugen Polanski dominiert zusammen mit dem VfB Stuttgart den Luftraum: 54,4 Prozent der Zweikämpfe in der Luft gehen auf das Konto der Gladbacher, während der FC hier nur auf 51,7 Prozent kommt. Dennoch gehören die Domstädter in dieser Kategorie zu den sieben besten Mannschaften der Beletage. Maßgeblichen Anteil daran hat Kopfballmonster Ragnar Ache. Der Mittelstürmer befindet sich nach 26 Spieltagen unter den drei Bundesliga-Spielern mit den meisten gewonnenen Kopfballduellen. Mit 125 erfassten Duellen liegt er knapp hinter Luka Vuskovic vom HSV (128) und Willi Orban von RB Leipzig (132).

Neben Ache spielt im Duell Mano a Mano Eric Martel eine Schlüsselrolle. Der defensive Mittelfeldspieler ist der beste Zweikämpfer auf dem Platz. Im ligaweiten Vergleich schafft er es unter die Top 20 der Duellanten. Martel langt dabei gerne auch kräftig zu: Der 23-Jährige hat in der laufenden Spielzeit bereits 34 Fouls am Gegner begangen und belegt damit den sechsten Platz in dieser Kategorie. Und Martels Robustheit und harte Gangart ist es, die sein Coach für das Derby einfordert.

Einstimmen auf eine raue Begegnung

Im Hinspiel habe man spielerische Lösungen gegen die Elf vom Niederrhein herangezogen. Beim Rückspiel am Samstag werde nun ein anderer Wind wehen, meinte Kwasniok: “Wir haben im Hinspiel versucht, mit Huseinbasic, Johannesson und Kainz im Zentrum mit drei guten Fußballern zu agieren. Das geht zu Lasten der Konterabsicherung, weil die Spieler natürlich auch irgendwann den Ball verlieren”. Winterneuzugang Felipe Chávez muss sich demnach weiter für einen ersten Startelfeinsatz gedulden. Der talentierte Peruaner kam auch gegen die passiven Hamburger nur auf einen Kurzeinsatz. Das wird sich am nächsten Spieltag nicht ändern, schlussfolgerte Kwasniok: „Deshalb bringt man gute Fußballer oftmals erst hinten raus, wenn man ein Spiel nicht komplett dominieren kann, und arbeitet mit einer gewissen Physis, mit Körperlichkeit, mit Geschwindigkeit und Robustheit ein Spiel ab.“

Kwasniok: „Im Fußball kann ein Moment alles verändern“

Wer auch immer das Privileg haben wird, im 100. Rheinderby (Anpfiff 15.30 Uhr, Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) von Beginn an mit dem Geißbock auf der Brust auf dem Rasen zu stehen, der hat insbesondere eine Aufgabe zu erfüllen: “Es gilt einfach, dass die guten Fußballer, wie Felipe, Luca, Isak, Kuba und Said, auch in der Defensive voll dagegenhalten können. Und zwar immer.” Am vergangenen Spieltag gegen den HSV wäre dies den Kölnern um ein Haar um die Ohren geflogen: “Wenn man sich anschaut, wie der Eckball in Hamburg entstanden ist – der einzige Eckball von ihnen in der 94. Minute – dann verlieren wir auf unserer linken Seite ein Duell. Wir sind dann in der Mitte einen Tick zu spät und verlieren im Fünfer fast ein Duell. Daraus resultiert der einzige Eckball. Wir waren in den meisten Momenten voll da, aber im Fußball kann ein Moment alles verändern.”


Said El Mala und Jakub Kaminski fit für das Derby und „Optionen für die Startelf“

Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz des 1. FC Köln
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Said El Mala und Jakub Kaminski fit für das Derby und „Optionen für die Startelf“

Vor dem Duell gegen Borussia Mönchengladbach gibt es positive Nachrichten beim 1. FC Köln: Said El Mala und Jakub Kaminski sind fit fürs Derby. Und laut Lukas Kwasniok sind sie auch eine Option für die Startelf.

Die erste Entwarnung deutete sich bereits beim Training hinter verschlossenen Türen an. Said El Mala und Jakub Kaminski waren bei der Einheit am Donnerstagmorgen wieder mit von der Partie. Und sie werden es auch am Samstag im Derby gegen Borussia Mönchengladbach sein (15.30 Uhr, im Liveticker bei come-on-fc.com).

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Lukas Kwasniok stellte den Spielern sogar einen Startelf-Platz für die Begegnung in Aussicht. „Sie haben gestern pausiert und heute wieder alles mitgemacht“, sagte der Coach und wurde dann noch konkreter. „Said, Kainzi und Kuba werden ganz normal dabei sein, sollte jetzt nicht noch etwas Außergewöhnliches passieren. Aber danach sieht es jetzt ja nicht aus“, sagte Kwasniok. Tatsächlich hatte sich Said El Mala am Mittwoch krank gemeldet, war dann am Donnerstag aber wieder dabei. Florian Kainz und Jakub Kaminski hatten im Training etwas abbekommen und aus reiner Vorsicht am Mittwoch individuell trainiert. Gerade bei El Mala und Kaminski wird es wohl somit keine Änderungen in der Startelf geben. Immerhin gehören die beiden zu den Topscorern der Mannschaft.

Zwei weitere Alternativen

Weitere Alternativen bieten sich zudem für den Trainer in der Breite des Kaders an. Denis Huseinbasic und Jan Thielmann fielen zuletzt aus, waren unter der Woche aber wieder im Training involviert. „Denis und Jan sind die ganze Woche dabei. Sie sind damit Kaderoptionen“, so der Trainer weiter. „Joel Schmied, Fynn Schenten und Alessio Castro-Montes stehen aufgrund von Verletzungen und Krankheiten nicht zur Verfügung.“ Das gleiche gilt für die beiden gesperrten Jahmai Simpson-Pusey, der gegen Dortmund die Rote Karte sah und Sebastian Sebulonsen, der sich gegen den HSV den fünften gelben Karton abholte. Timo Hübers und Luca Kilian werden in dieser Spielzeit sicher keine Rolle mehr spielen.

Thema wird auch die Rolle von Said El Mala sein, nachdem der Youngster nicht für die A-Nationalmannschaft berufen wurde. Lukas Kwasniok wollte sich zu der Nicht-Nominierung nicht äußern, sagte, es stehe ihm nicht zu, die Situation zu bewerten. „Ich bewerte die Leistung von Said nach innen und damit bin ich äußerst zufrieden“, sagte Kwasniok. „Alles andere liegt nicht in meiner Hand. Fakt ist, er macht eine Entwicklung. Der andere Fakt ist, wir haben in Deutschland sehr viele gute Spieler gerade im Offensivbereich. Said ist einer davon.“


Transferfrust mitten in der Derbywoche: Wird der Reitz-Abgang zum Vorteil für den FC?

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Transferfrust mitten in der Derbywoche: Wird der Reitz-Abgang zum Vorteil für den FC?

Mitten in der Derbywoche herrscht Unruhe bei Borussia Mönchengladbach. Kapitän Rocco Reitz wechselt im Sommer nach Leipzig. Fans reagieren irritiert, auch der Zeitpunkt der Bekanntgabe stößt auf Kritik – und könnte so dem 1. FC Köln in die Karten spielen: Wird der Reitz-Abgang zum Vorteil für den FC?

Mitten in der Derbywoche verlässt Kapitän Rocco Reitz Borussia Mönchengladbach Richtung RB Leipzig, was bei den Borussen-Fans für Unmut sorgt und den Zeitpunkt der Bekanntgabe kritisch wirken lässt. Kann der 1. FC Köln diese Situation im Derby zu seinen Gunsten nutzen?

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Weniger als eine Woche vor dem Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach gab der Club vom Niederrhein am Montag den Abgang von Kapitän und Eigengewächs Rocco Reitz zu RB Leipzig bekannt. Der Transfer stößt bei vielen Fans sauer auf, zudem ist der Zeitpunkt der Bekanntgabe unsensibel gewählt. Kann der Reitz-Wechsel den dringend benötigten Kölner Sieg begünstigen? Der 23-Jährige verlässt seinen Ausbildungsclub für kolportierte 23 Millionen Euro. Damit wird er zum viertteuersten Abgang in der Geschichte der Gladbacher. „Die Ablösesumme, die wir für Rocco erhalten werden, ist die höchste, die Borussia je für einen selbst ausgebildeten Spieler generieren konnte. Der frühe Zeitpunkt der Einigung hilft uns sehr bei unseren Planungen“, sagt Rouven Schröder, Geschäftsführer Sport in einer Pressemitteilung des Vereins.

Reitz: „Werde mich zerreissen“

Klar ist, dass die Fohlen mit Reitz einen ihrer Schlüsselspieler verlieren. Reitz, der mit sieben Jahren nach Gladbach kam, hat den Sprung in den Profifußball geschafft und sich nach zwei Leihstationen im Mittelfeld etabliert. In Abwesenheit von Kapitän Tim Kleindienst, der mit einer Knieverletzung auch für das Spiel gegen Köln ausfällt, wurde ihm das Kapitänsamt übertragen. Wohl niemand im Gladbacher Kader strahlt so viel Identifikationspotenzial aus wie Rocco Reitz – und ebendieser verlässt nun den Verein. „Dass Rocco bis zum Ende der Saison alles in seiner Macht Stehende tun wird, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen, darüber kann es angesichts seines Charakters und seiner Vita keinen Zweifel geben“, teilte Schröder mit.

Reitz selbst erklärte seine Entscheidung: „Ich habe mich entschieden, ab Sommer einen neuen Abschnitt in meiner Karriere zu beginnen. Natürlich kann ich verstehen, dass der eine oder andere meinen Entschluss, den Verein zu verlassen, nicht nachvollziehen kann. Diese Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen.“ Gleichzeitig betonte der zukünftige Leipziger die Bedeutung des anstehenden Duells mit Köln. „Ich kann versprechen, dass ich mich in jedem verbleibenden Spiel mit allem, was ich habe, zerreißen werde – vor allem im Derby jetzt am Wochenende.“

Ein Vorteil für den 1. FC Köln?

Es wäre sicherlich vermessen, aus den Verstimmungen rund um den Transfer einen sportlichen Vorteil für den 1. FC Köln abzuleiten. Schließlich konnten die Gladbacher am vergangenen Wochenende gegen St. Pauli einen 2:0-Sieg einfahren, obwohl ihr rotgesperrter Mittelfeldspieler nicht mitwirken konnte. Dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Wechsel für zusätzliche Spannung zwischen den Anhängern auf den Rängen und der Mannschaft auf dem Platz sorgt. Diese gilt es für Lukas Kwasniok und seine Geißböcke auszureizen, um die Wut über den Wechsel in Unsicherheit umzumünzen. Und die kann man vor einem prestigeträchtigen Spiel wie dem Derby am Samstag (Anstoß um 15:30 Uhr, abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) sicher nicht gebrauchen.

Genauso wenig wie der FC nun die Gerüchte um Said El Mala gebrauchen kann. Der Kölner Offensivspieler soll laut „Bild“ Brighton eine mündliche Zusage für einen Sommer-Wechsel gegeben haben. Ein Nebenschauplatz, den man beim FC vor dem Derby sicher gerne vermieden hätte.


Krauß, Thielmann oder Neumann – wer wird der Aushilfs-Rechtsverteidiger?

Jan Thielmann vom 1. FC Köln
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Krauß, Thielmann oder Neumann – wer wird der Aushilfs-Rechtsverteidiger?

Zuletzt machte Tom Krauß seine Sache auf der rechten Verteidigerposition gut. Doch der 24-Jährige ist eigentlich im Zentrum gesetzt. Nun gibt es mit Jan Thielmann eventuell eine andere Option für den 1. FC Köln: Wer übernimmt den rechten Verteidiger im Derby?

Vor dem Derby gegen Gladbach hat sich die Personalsituation ein wenig entspannt. Unter anderem kehrt Jan Thielmann wieder zurück und könnte vielleicht sogar zu einer Option für die Startelf werden.

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Nach wie vor ist der FC in Sachen Verletzungen und Sperren beachtlich gebeutelt. Immerhin gab es am Dienstagnachmittag ein kleines Licht am Ende des Tunnels. Denn mit Denis Huseinbasic und Jan Thielmann kehren gleich zwei FC-Profis nach ihren Verletzungen wieder zurück. Gerade Zweiterer könnte auch relativ schnell wieder zu einer ernsten Option werden. Denn die Kölner haben nach wie vor Not auf der rechten Verteidigerposition. Sebastian Sebulonsen war bekanntlich schon am vergangenen Wochenende wieder einsatzbereit, holte sich aber gegen den HSV eine ziemlich unnötige Gelbe Karte ab und fehlt damit im Derby. Da Alessio Castro-Montes aufgrund seiner muskulären Probleme ebenfalls noch keine Rolle spielt, sind die beiden nominellen Rechtsverteidiger weiterhin raus.

Kehrt Krauß zurück ins Zentrum?

Zuletzt spielte bekanntlich Tom Krauß auf der Position des Rechtsverteidigers und machte seine Sache in der Viererkette eigentlich gut. Doch der gebürtige Leipziger ist bekanntlich eigentlich auf der Sechs zu Hause und lieferte im Kölner Zentrum eben auch starke Leistungen ab. Im Jahr 2026 war Krauß über weite Strecken der beste Defensivspieler der Geißböcke – und das eben im zentralen Mittelfeld. Das auch, weil der 24-Jährige in der Zentrale als Leader voranging, die Mannschaft anpeitschte, ein Beispiel für Leidenschaft und Willen war. Eine Art, die wohl gerade zum Derby passen könnte. Da Isak Johannesson nach wie vor seine Form sucht, wäre Krauß sicher auch wieder eine Option fürs Zentrum. Dass Lukas Kwasniok dort auf Denis Huseinbasic zurückgreift, scheint dagegen eher unwahrscheinlich.

Und so könnte Jan Thielmann wieder eine Option auf der Rechtsverteidiger-Position werden. Eine Position, die der 23-Jährige schon des Öfteren gespielt hat, mit der der Vize-U21-Europameister aber nie so richtig warm wurde. Zur Erinnerung: Auch unter Timo Schultz und Gerhard Struber musste Thielmann immer wieder als Rechtsverteidiger aushelfen, eine überragende Begegnung war auf dieser Position selten dabei. Wohler fühlte sich Thielmann dabei, wenn mit einer Dreierkette gespielt wurde und der Föhrener mehr Offensiv-Optionen hatte. Eine weitere Option, wenn auch unwahrscheinlich, wäre dann wiederum Cenny Neumann. Der Youngster bekam gegen Borussia Dortmund seine ersten Minuten bei den Profis. Gegen Gladbach sollte der 19-Jährige wohl wieder im Kader stehen.

Zu einem Einsatz von Beginn an wird es vermutlich nicht kommen. Genauso wenig, dass Kwasniok wieder auf Jakub Kaminski auf der rechten Defensiv-Schiene zurückgreift.


U21 besiegt Gladbach als halbe U19: Sbonias lobt Debütanten Schenten und Fürst

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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U21 besiegt Gladbach als halbe U19: Sbonias lobt Debütanten Schenten und Fürst

Es hätte wohl kaum eine bessere Möglichkeit als das Derby in Mönchengladbach für die FC-Reserve geben können, um die jüngste Durststrecke in der Regionalliga West zu beenden. Trainer Evangelos Sbonias der U21 des 1. FC Köln äußerte sich nach dem ersten Sieg entsprechend zufrieden und lobte seine neuesten Debütanten.

Der 2:0-Sieg für die U21 der Geißböcke sei am Ende verdient gewesen. Auch wenn Trainer Evangelos Sbonias zwischenzeitlich haderte, lobte er die Leistung seiner Mannschaft.

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Es war kein fußballerischer Leckerbissen, der sich vor den 570 Zuschauern im Rheydter Grenzlandstadion abspielte. Echte Torchancen waren im rheinischen Derby zwischen den Zweitvertretungen von Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln rar gesät.

„2:0 am Ende verdient“

„In der ersten Halbzeit war es von beiden Mannschaften ein Spiel auf sehr hohem Niveau, mit viel Intensität und sehr gutem Fußball von beiden Mannschaften“, resümierte Kölns Trainer Evangelos Sbonias, der insbesondere mit dem verpassten dritten Treffer nach der Pause haderte: „Wir haben sehr viele Kontersituationen in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit, wo wir das 3:0 machen müssen, wenn wir das sauberer ausspielen. Und dann war es so, dass Borussia Mönchengladbach aufgekommen ist und wir dann ein bisschen tiefer verteidigen mussten und auch wollten, weil wir vorne extrem viel Geschwindigkeit auf unserer ersten Linie hatten mit Fynn Schenten, Nilas Yacobi und auch Bernie Lennemann.“

Sbonias ärgerte sich über „Umschaltsituationen, die wir hätten nutzen müssen“. Das 2:0 sei am Ende jedoch „verdient“ gewesen, „natürlich sind wir darüber sehr glücklich“. Lobende Worte fand der Coach für seine beiden Debütanten Fynn Schenten und David Fürst. „Fynn Schenten hat zum ersten Mal bei uns gespielt, sich defensiv brutal aufgerieben und sich voll in den Dienst der Mannschaft gestellt. Deshalb bin ich sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie er sich heute bei uns eingefügt hat.“

“Die Jungs haben das sehr gut gemacht“

In dieselbe Richtung äußerte sich Sbonias auch mit Blick auf David Fürst: „Auch er hat sich sofort eingefügt, sofort Anschluss gefunden. Er hatte gute Situationen mit dem Ball auf seiner Seite und seine Seite auch gut verteidigt.“ Der Trainer betonte auch die Rahmenbedingungen, unter denen sein Team das Derby bestritt: „Wir haben mit fünf U19-Spielern des Jahrgangs 2007 gespielt mit Mikolaj Marutzki, Patrick Kristal, David Fürst, Luis Stapelmann und Fynn Schenten. Die Jungs haben das sehr gut gemacht.“

Unterdessen muss Sbonias noch ein weiteres Spiel auf Ilias Elyazidi verzichten, der nach seiner Roten Karte in Wiedenbrück für zwei Partien gesperrt wurde. Der Coach hofft, dass mit Luca Lechner kein weiterer Ausfall dazukommt. Der Innenverteidiger musste kurz nach seiner Einwechslung verletzt vom Platz: „Er hat sich leider bei einem Pressschlag das Knie verdreht und da hoffen wir, dass es nichts Schlimmes ist.“

Vor der U21 steht nun eine große Hürde: Am Samstag (15 Uhr) ist Rot-Weiß Oberhausen zu Gast im Franz-Kremer-Stadion. Die Kleeblätter schielen als Tabellenzweiter noch ein wenig Richtung Aufstieg.