DFB-Pokal Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München: Olise trifft – 1:4

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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DFB-Pokal Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München: Olise trifft – 1:4

Am Mittwochabend steht für den FC die zweite Runde im DFB-Pokal auf dem Plan. Dabei haben die Geißböcke ausgerechnet den FCB zu Gast. Ob der aktuellen Form des Gegners eine fast unmögliche Aufgabe. Dennoch versucht der FC zu überraschen: Alle Informationen gibt es im DFB-Pokal Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Bayern München.

Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany ist am Mittwochabend zu Gast im RheinEnergieSTADION. Die Kölner wissen um die schwere Aufgabe, die ihnen bevorsteht: Alle Informationen gibt es im DFB-Pokal Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Bayern München.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der DFB-Pokal-Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Bayern München. Der FC empfängt am Mittwochabend die Mannschaft von Vincent Kompany. FC-Trainer Lukas Kwasniok weiß um die Stärken des Gegners: „Gegen die Bayern ist es immer schwierig. Aktuell, so gut wie unmöglich. Das ist die Wahrheit, weil sie unglaublich gut sind“, schätzt Kwasniok ein, steckt den Kopf aber nicht in den Sand: „Ich glaube, wir haben eine Mannschaft, die bereit ist für die nächste Schlacht. Wir sind kein Team, das sagt, wir haben keine Chance.“



Chance für den 1. FC Köln? Der FC Bayern München und der Pokalfluch

Enttäuschte Gesichter bei den Spielern des FC Bayern München nach dem Pokal-Aus gegen Leverkusen
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Chance für den 1. FC Köln? Der FC Bayern München und der Pokalfluch

Gegen den übermächtigen FC Bayern München scheinen die Geißböcke eigentlich keine Chance zu haben. Doch vielleicht gibt es dann doch so etwas wie Hoffnung für den 1. FC Köln: Der Pokalfluch der Bayern.

Geht es nach der reinen Statistik werden die Kölner am Mittwochabend im Pokal keine Schnitte gegen die Münchner bekommen. Und doch ist da ein wenig Hoffnung für den 1. FC Köln: Denn da ist noch der Pokalfluch der Bayern.

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Die Dominanz des FC Bayern München in den vergangenen Jahren ist dann doch auch beeindruckend. Seit 2010 hat es genau drei Deutsche Meister in der Fußball-Bundesliga gegeben. Borussia Dortmund holte in den 16 Jahren zwei Mal den Titel, Leverkusen bekanntlich ein Mal. Alle anderen Meisterschaften gingen Richtung Säbener Straße. Insofern erscheint es nur folgerichtig, dass die Münchner immer als Favorit in ein Duell gehen. So auch im Pokalspiel am Mittwochabend. Nur hat die Dominanz da in den vergangenen Jahren erheblich gelitten. Zwar ist der FCB mit 20 Pokalsiegen eben auch der Rekordhalter im Cup, in den vergangenen fünf Jahren war für die Bayern aber immer recht schnell Schluss.

Bitteres Aus gegen Gladbach

2020/21: In der Saison nach dem zwanzigsten Triumph im DFB-Pokal musste der FC Bayern schon früh die Segel streichen. Nach einem Sieg gegen den damaligen Viertligisten Düren reiste der FCB in der zweiten Runde nach Kiel. In einem hitzigen Spiel gingen die Münchener gleich zweimal in Führung, kassierten in der fünften Minute der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer und mussten nach einer eher ereignisarmen Verlängerung ins Elfmeterschießen. Hier trafen bei beiden Teams jeweils die ersten sieben Schützen. Beim achten Versuch der Münchner scheiterte Bayern-Mittelfeldspieler Marc Roca am Kieler-Schlussmann. Somit hatte Fin Bartels die Chance, den FCB mit seinem Elfmeter aus dem Wettbewerb zu schießen. Und diese Möglichkeit ließ sich der ehemalige Bremer auch nicht entgehen und verwandelte seinen Strafstoß sicher.

2021/22: Auch in der darauffolgenden Spielzeit gab sich Bayern in der ersten Runde keine Blöße und setzte sich mit 12:0 gegen den Bremer SV durch. In der zweiten Runde musste der FCB dann nach Mönchengladbach. Dieser Abend sollte für die Münchner jedoch richtig bitter werden. Bereits nach wenigen Minuten führten die Gladbacher durch einen Treffer von Manu Kone. In der Folge war es dann Manuel Neuer, der mit einigen Paraden seine Mannschaft im Spiel hielt. Allerdings konnte der Keeper nicht alles verhindern. Noch vor der Pause erhöhte die Borussia durch einen Doppelpack von Ramy Bensebaini auf 3:0. Nach dem Seitenwechsel ging der Horror für die Rot-Weißen dann weiter. Anstatt selbst auf die Anzeigetafel zu kommen, fingen sich die Münchner durch Breel Embolo noch zwei weitere Gegentreffer. Somit musste der FCB durch die 0:5-Niederlage in Gladbach bereits das zweite Mal in Folge frühzeitig das Ausscheiden aus dem Pokal hinnehmen.

Nur ein Mal in der Runde der letzten Acht

2022/23: Nach zwei Zweitrunden-Pleiten wollte der FCB es in dieser Spielzeit besser machen. Nach einem 5:0-Sieg gegen Viktoria Köln setzte sich Bayern in der zweiten Runde mit 5:2 beim FC Augsburg durch. In der dritten Runde ließen die Münchener in Mainz nichts anbrennen und zogen mit einem 4:0-Erfolg souverän ins Viertelfinale ein. Dort empfing der FCB den SC Freiburg und ging durch Dayot Upamecano früh in Führung. Kurz vor der Pause erzielte dann Nicolas Höfler mit einem Traumtor den Ausgleich für die Gäste. In der zweiten Halbzeit waren die Münchner die deutlich bessere Mannschaft, verpassten es jedoch, eine ihrer Chancen zu nutzen. In der 90. Minute bekamen die Freiburger dann einen Handelfmeter zugesprochen. Diesen verwandelte Lukas Höler sicher und führte die Freiburger dadurch ins Halbfinale.

2023/24: In der zweiten Saison unter Thomas Tuchel setzten sich die Bayern zunächst mit 4:0 bei Preußen Münster durch. In der zweiten Runde musste der FCB dann zum Drittligisten Saarbrücken. Thomas Müller brachte die Münchener mit 1:0 in Führung. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte erzielte Patrick Sontheimer den Ausgleich für den Underdog. Nach dem Seitenwechsel hatte der FCB deutlich mehr Ballbesitz, erspielte sich jedoch kaum nennenswerte Torchancen. So kam es, wie es kommen musste. In der sechsten Minute der Nachspielzeit wagten sich die Saarbrücker nach vorn und erzielten in Person von Marcel Gaus den Siegtreffer. Somit mussten die Münchener bereits das dritte Mal in vier Jahren in der zweiten Runde die Segel streichen.

2024/25: Vincent Kompany blickt auf eine bislang enttäuschende Pokalhistorie mit den Bayern zurück. In seinem ersten Jahr als Bayern-Coach setzte sich seine Mannschaft sowohl in Ulm als auch in Mainz zunächst mit 4:0-Toren durch. Im Achtelfinale bekamen es die Münchener dann mit dem Vorjahressieger Bayer Leverkusen zu tun. Gegen die Werkself war Bayern die bessere Mannschaft und war drauf und dran, in Führung zu gehen. Nach einem Foulspiel an Jeremie Frimpong sah Manuel Neuer in der 17. Minute die Rote Karte und stellte seine Mannschaft vor eine Mammutaufgabe. Bayern blieb jedoch sehr aktiv und spielbestimmend, allerdings ohne die größte Gefahr auszustrahlen. Mitten in der zweiten Hälfte kam dann der Nackenschlag für den Rekordpokalsieger. Nach einer Hereingabe brachte Nathan Tella Leverkusen mit 1:0 in Führung. Davon erholte sich München nicht mehr und musste am Ende das Ausscheiden im Achtelfinale hinnehmen.


Wie sieht die Defensive aus? So könnte der 1. FC Köln spielen

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an
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Wie sieht die Defensive aus? So könnte der 1. FC Köln spielen

Für den 1. FC Köln steht wenige Tage nach der 0:1-Niederlage in Dortmund das Heimspiel gegen den FC Bayern München im DFB-Pokal auf dem Programm. Im Vergleich zum Spiel beim BVB muss FC-Coach Lukas Kwasniok seine Startelf jedoch auf mindestens einer Position verändern. So könnte der 1. FC Köln im Pokal gegen die Bayern spielen. 

Auch Tage nach der Niederlage in Dortmund sitzt der Schock über Timo Hübers Verletzung noch tief. Nach dem Ausfall des Innenverteidigers muss sich Kwasniok einen neuen Plan gegen den FCB zurecht legen. So könnte der 1. FC Köln im Pokal gegen die Bayern spielen.

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Beim Pokal-Heimspiel gegen die Bayern muss FC-Coach Lukas Kwasniok bekanntermaßen auf Abwehrchef Timo Hübers verzichten. Sportlich und menschlich ein besonders bitterer Ausfall für den FC. Hübers ist nach Luca Kilian und Rav van den Berg schon der dritte Innenverteidiger, der lange fehlen wird. Hinter einem weiteren Abwehrspieler steht noch ein Fragezeichen. „Cenk hat ein paar Knie-Themen. Wir haben ihn jetzt noch einmal ins MRT geschickt, um einfach auf Nummer sicher zu gehen. Er hat die letzten Tage trainiert, das ging schon. Ich gehe davon aus, dass er morgen im Kader sein wird, aber wir müssen noch abwarten“, so der FC-Trainer über Özkacar, der in Dortmund angeschlagen ausgewechselt wurde.

Wie sieht die Innenverteidigung aus?

Wie Kwasniok seine Defensive gegen den FC Bayern letztlich formatieren wird, ließ der 44-Jährige noch nicht durchblicken, gab aber dennoch kleine Hinweise: „Wir haben nach wie vor genug Spieler. Wenn sich die Ausfälle auf einer Position ein wenig summieren, dann musst du kreativ werden. Ich freue mich immer auf die Challenge, neue Ideen zu finden“, so der Coach. „Gegen die Bayern brauchst du Spieler, die die Box gut verteidigen, aber auch Spieler, die aktiv sind und Eier haben, rauszuverteidigen. Ich glaube, wir haben genug Alternativen, Jungs, die die Physis haben rauszuverteidigen, um auch den sich fallen lassenden Stürmern folgen zu können. Deswegen sind das jetzt auch keine klassischen Innenverteidiger, die wir für das Spiel morgen benötigen“, so Kwasniok weiter.

Wieder zurück in die Startelf kommen dürfte Joel Schmied, der in Dortmund lediglich 20 Minuten zum Einsatz gekommen war. Zudem könnte auch Tom Krauß wieder in der Startelf stehen. Der ehemalige Leipziger zeichnet sich durch seine intensive Spielweise aus und dürfte insbesondere für das Hinausrücken wichtig werden. Der dritte Platz in der Dreierkette ist offen. Präferiert der FC-Trainer einen Linksfuß, werden entweder Dominique Heintz oder Cenk Özkacar beginnen, wobei Heintz wohl die Nase vorn hätte. Dann dürften Heintz links, Krauß zentral und Schmied rechts auflaufen. Entscheidet sich Kwasniok jedoch gegen einen Linksfuß, könnte Eric Martel auf die zentrale Position in der Dreierkette rücken und Krauß die linke Innenverteidigerposition übernehmen.

Weitere Positionen sind gesetzt

So offen wie die Frage in der Dreierkette, so klar sind wohl die anderen Positionen. Lediglich bei der Besetzung des zentralen Mittelfeldes gibt es ein Fragezeichen, das hauptsächlich mit der Besetzung der Dreierkette zusammenhängt. Sollte Martel in der Abwehr beginnen, dürften dort wie in Dortmund Denis Huseinbasic und Isak Johannesson starten. Rückt Martel jedoch eine Position nach vorn, würde voraussichtlich Huseinbasic auf der Bank bleiben. Im Tor wird Ron-Robert Zieler stehen, der von Kwasniok vor Saisonbeginn als Pokalkeeper festgelegt wurde. Auf den beiden Schienenpositionen sind Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen gesetzt.

Für die Offensive gestand Kwasniok eher unüblich: „Said wird morgen beginnen.“ Die anderen beiden Positionen werden wohl wie auch in Dortmund Marius Bülter und Jakub Kaminski bekleiden. Möglich ist jedoch auch, dass Kwasniok einem oder sogar beiden eine Pause gibt und zunächst Luca Waldschmidt, Ragnar Ache oder Linton Maina das Vertrauen von Beginn an schenkt.

Oder doch die Systemumstellung auf eine Viererkette?

Wenn Viererkette, dann wären Lund und Sebulonsen auf den Außen sowie Schmied und Krauß in der Mitte die ersten Kandidaten. Auf der Sechs könnte dann Martel neben Huseinbasic beginnen und Johannesson eine Position weiter nach vorn rücken. El Mala würde dann über die linke und Kaminski über die rechte Außenbahn kommen, während Bülter die klare Spitze wäre.

So könnte der FC gegen die Bayern spielen

Ron-Robert Zieler im Test gegen Fortuna Köln

Ron-Robert Zieler

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Denis Huseinbasic rotierte gegen Freiburg in die Startelf

Denis Huseinbasic

Isak Johannesson

Kristoffer Lund

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Said El Mala jubelt nach dem Ausgleich gegen den FC Augsburg

Said El Mala

Marius Bülter fällt weiterhin angeschlagen aus

Marius Bülter



Nach der Statistik hat der 1. FC Köln keine Chance, diese muss der FC aber nutzen

Eric Martel gegen den FC Bayern München
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Nach der Statistik hat der 1. FC Köln keine Chance, diese muss der FC aber nutzen

Nach den nackten Zahlen brauchen die Kölner am Mittwochabend gegen den FC Bayern eigentlich gar nicht antreten. Zu eindeutig ist die Bilanz, zu klar die Dominanz der Münchner in der Liga. Und doch gibt es nur eine Marschroute: Der 1. FC Köln muss seine nicht vorhandene Chance gegen den FCB nutzen.

Den FCB ärgern und überraschen will Lukas Kwasniok mit seiner Mannschaft sicherlich. Die Aufgabe ist allerdings wahrlich keine leichte am Mittwochabend. Der 1. FC Köln muss seine nicht vorhandene Chance gegen den FCB nutzen.

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Dass Lukas Kwasniok ein Flutlichtspiel vor ausverkauften Haus und gegen die Creme de la Creme des deutschen Fußballs nicht als Highlight-Spiel ansieht, hat einen ganz einfachen Grund: Der Kölner Trainer erwartet einfach eine beeindruckende Dominanz des Gegners. „Ich glaube, gegen die Bayern ist tatsächlich immer schwierig und aktuell so gut wie unmöglich. Das ist die Wahrheit, weil sie einfach unglaublich gut sind“, sagte der 44-Jährige. Highlight-Spiele sind für Kwasniok die Begegnungen gegen Mannschaften, in denen er sich wichtige Punkte für den Kampf um den Klassenerhalt ausrechnet. Also die folgenden Partien gegen den Hamburger SV am kommenden Sonntag oder dann das Derby gegen Mönchengladbach vor der nächsten Länderspielpause. Das Bayern-Duell wird natürlich dennoch ein Highlight für den 44-Jährigen, ein Kracher-Spiel, vielleicht die Kür, bevor dann schon wieder die Pflicht in der Liga ansteht.

Nur vier Siege in 30 Jahren

Natürlich will der Kölner Coach auch den großen Gegner von der Säbener Straße ärgern, überraschen. Doch ist die Hürde gegen den FCB schon eine besonders hohe. Wenn es nach dem Papier geht, haben die Kölner am Mittwochabend nicht den Hauch einer Chance. Der FC Bayern scheint in dieser Spielzeit die Liga noch ein wenig mehr zu dominieren, als in den vergangenen Jahren. Der FC Bayern hat wettbewerbsübergreifend alle 13 Pflichtspiele in dieser Saison gewonnen. Zudem ist der Rekordmeister mit acht Siegen und einer Torbilanz von 30:4 in diese Spielzeit gestartet. Das ist der beste Saisonauftakt nach acht Spieltagen der Bundesliga-Historie. Die Münchner führen zahlreiche Statistiken der Liga souverän an. Von den meisten Toren, den meisten Torschüssen, dem höchsten xGoals-Wert bis hin zu den wenigsten Gegentoren, den wenigsten Schüssen aufs eigene Gehäuse und dem niedrigsten XGoals-Wert den Gegner.

Zudem ist die Bilanz der Geißböcke gegen den FCB auch alles andere als erfreulich. Der letzte Sieg bei den Bayern liegt 16 Jahre zurück, der vorletzte 27 Jahre. Damals hießen die Kölner Torschützen noch Daniel Brosinski und Fabrice Ehret sowie Khodadad Azizi und Markus Münch. Seit 30 Jahren gab es genau vier Pflichtspielsiege für Köln. In den Knochen steckt dem FC wohl auch noch die 0:8-Klatsche beim letzten Pokal-Aufeinandertreffen 2003. Überhaupt haben die Geißböcke erst eins von sechs Pokalspielen gegen den FCB gewinnen können. Das sogar mit 5:1 – allerdings 1972. Es gibt also in der Tat nur wenige Zahlen, die dem FC für das Pokalspiel am Mittwochabend Hoffnung machen können. Es gibt aber durchaus positive Beispiele für die ganz großen Überraschungen.

„In einem Spiel ist vermeintlich alles möglich“

„Wir sind jetzt kein Team, das dann von vornherein sagt, wir haben keine Chance“, so Kwasniok. „Zur Wahrheit gehört eben auch, die Bayern haben sicherlich in den vergangenen Jahren nicht ganz so im DFB Pokal performt und in einem Spiel ist vermeintlich alles möglich.“ Tatsächlich ist der FC Bayern in der Vergangenheit gerne im Pokal gestolpert. Seit 2020 hat der Rekordpokalsieger den Cup nicht mehr nach München geholt. Sensationelle Niederlagen gab es unter anderem gegen Aachen, Homburg, Weinheim oder Verstenbergsgreuth. Vor zwei Jahren war ebenfalls in der 2. Runde gegen Saarbrücken Schluss und auch im aktuellen Wettbewerb hat sich der FCB nicht so wirklich mit Ruhm bekleckert. München setzte sich nur knapp mit 3:2-Toren und einem Treffer in der Nachspielzeit gegen Wehen Wiesbaden durch. Der FC wird also versuchen, seine Chance zu nutzen. Eine Chance, die die Kölner eigentlich gar nicht haben.


Genau ein Jahr nach der Ausbootung beim 1. FC Köln: Für Jonas Urbig schließt sich ein Kreis

Jonas Urbig trifft nun mit dem FC Bayern München auf den 1. FC Köln
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Genau ein Jahr nach der Ausbootung beim 1. FC Köln: Für Jonas Urbig schließt sich ein Kreis

Genau ein Jahr nach seiner Ausbootung kehrt das Kölner Talent nach Köln zurück – nur in anderer Rolle: Jonas Urbigs besondere Rückkehr zum 1. FC Köln. Der ehemalige U21-Keeper soll nun dem Rekordmeister gegen den FC helfen.

Vor einem Jahr war er plötzlich nur noch die Nummer zwei beim FC. Nun wird er gegen die Geißböcke auflaufen und das im Trikot des FC Bayern München. Jonas Urbigs besondere Rückkehr zum 1. FC Köln

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So ein wenig dürfte sich für Jonas Urbig am Mittwochabend ein Kreis schließen. Als der 1. FC Köln dann nämlich vor genau einem Jahr zur zweiten Runde des DFB-Pokals gegen Holstein Kiel auflief, da sah sich die damalige Kölner Nummer eins auf der Bank wieder. Und das nicht etwa als Pokal-Keeper, vielmehr war das junge FC-Talent etwas überraschend ausgebootet worden. Überraschend, weil Urbig vor der Saison mindestens genauso unerwartet zur neuen Nummer eins im Kölner Kasten ernannt worden war. Marvin Schwäbe hatte seinen Stammplatz im FC-Tor plötzlich verloren. Von außen eine seltsame Entscheidung. Möglicherweise mit einem Versuch, Urbig unbedingt halten zu wollen, zu erklären. An jenem 29. Oktober kehrte Schwäbe zurück in den Kasten und der Routinier gab diese Position auch nicht mehr her.

Unerwartet viele Spiele für Jonas Urbig

Schon damals ploppten die ersten Gerüchte über einen möglichen Wechsel zum FC Bayern München auf. Dieser erfolgte bekanntlich im vergangenen Winter. Seitdem ist Urbig zwar weiterhin die Nummer zwei, aber eben an der Säbener Straße beim international spielenden Rekordmeister. Und da Manuel Neuer im Pokal noch gesperrt ist, wird der 22-Jährige am Mittwochabend an alte Wirkungsstätte zurückkehren. Nach seinem Wechsel nach München musste sich der Frechener erst einmal in Geduld üben. Eine Entwicklung, die wohl abzusehen gewesen ist. Doch der Kaltstart kam schneller als gedacht. Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League verletzte sich Manuel Neuer nach rund einer Stunde. Urbig musste ohne Spielpraxis gegen Leverkusen sofort da sein, machte seine Sache ordentlich und half dabei mit, das 3:0 über die Zeit zu bringen.

Wenige Tage später feierte der gebürtige Euskirchener dann sein Bundesligadebüt. Dieses verlief jedoch nicht optimal. Nach einer 2:0-Führung verlor der FCB am Ende noch mit 2:3 gegen den VfL Bochum. Im Anschluss an diese Partie sammelte Urbig sieben weitere Bundesligaspiele sowie drei weitere Einsätze in der Königsklasse. Kurios: Da Urbig in der Hinrunde für den FC auflief und in der Rückrunde beim FCB im Kader stand, war Urbig am Ende der vergangenen Saison nicht nur deutscher Meister, sondern auch Zweitligameister. Und ähnlich viele Einsätze erhoffte sich der Keeper auch in dieser Spielzeit. Da die Münchner Urbig gern bei der Klub-WM dabeihaben wollten, verzichtete der Torwart im Sommer auf die U21-EM. Allerdings kam der 22-Jährige in den USA auf keinen Einsatz und verpasste so die Möglichkeit, Spielpraxis zu sammeln.

Urbig mit „gutem Gefühl“ nach Köln

Ähnlich mau sieht es auch in dieser Saison aus. Neben dem Einsatz in der ersten Runde des Pokals in Wiesbaden stand Urbig lediglich am vergangenen Samstag beim Auswärtsspiel in Mönchengladbach im Kasten der Münchener. Durch den Einsatz in Gladbach sollte der 22-Jährige Spielpraxis sammeln, um für das Pokalspiel in Köln bereit zu sein. Gegen Gladbach merkte man Urbig zu Beginn des Spiels die fehlende Spielpraxis an. In der letzten Situation des Spiels hatte Urbig sogar Glück, dass ihm der Ball zunächst an den Oberschenkel, erst anschließend an den Arm sprang und Gladbachs Kevin Stöger noch mehrere Meter vom Schlussmann entfernt war. Nach dem 3:0-Sieg gegen die Borussia, den Urbig selbst als „kleinen Derbysieg“ bezeichnete, sagte der Keeper, dass er mit einem „guten Gefühl“ nach Köln zurückkehre.

Das gute Gefühl werden ihm die FC-Spieler am Mittwoch auf jeden Fall nehmen wollen. Ein Duell gegen Marvin Schwäbe gibt es bekanntlich nicht. Exakt ein Jahr nach der Rückkehr in den Kölner Kasten sitzt die aktuelle Nummer eins nur auf der Bank. Denn Lukas Kwasniok setzt im Pokal auf Ron-Robert Zieler.


Große Hürde für den 1. FC Köln: Angeschlagene Defensive trifft auf brutale Offensive

Eric Martel verteidigt im November 2023 gegen Harry Kane.
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Große Hürde für den 1. FC Köln: Angeschlagene Defensive trifft auf brutale Offensive

Mit dem Ausfall von Timo Hübers bricht dem FC eine Konstante in der Abwehrreihe weg. Die muss am Mittwoch aber dringend kompensiert werden. Denn mit dem FCB kommt Offensivpower pur zum 1. FC Köln: Ausgedünnte Defensive der Kölner empfängt die brutale Offensive der Bayern.

Auch nach dem 0:1 gegen Borussia Dortmund wartet eine schwere Aufgabe auf den 1. FC Köln: Die ausgedünnte Kölner Defensive empfängt die brutale Offensive der Münchner.

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Nicht viele Fans hatten sich am ersten Tag nach den Herbstferien ans Geißbockheim zum Trainingsauftakt der Kölner vor dem Bayern-Spiel verirrt. Die, die gekommen waren, stellten erleichtert fest, dass Cenk Özkacar wohl tatsächlich nur unter einem „Ganzkörperkrampf“ gelitten hatte, als er sich im Duell gegen den BVB nach einer knappen Stunde auswechseln ließ. Die Einheit am Montag beendete der Türke auch etwas früher, ein Einsatz am Mittwoch ist aber nicht gefährdet. Und so wird Lukas Kwasniok gegen den Rekordmeister am Samstag dann doch drei Innenverteidiger aufstellen können. Ob der Kölner Coach das auch tut, scheint eher unwahrscheinlich. Eher wird Eric Martel nach seinem soliden Auftritt gegen Serhou Guirassy und Co. die Chance erhalten, seine Klasse gegen Harry Kane und Co. unter Beweis zu stellen.

Bayern in der Offensive das Nonplusultra

Dennoch wiegt die Verletzung von Timo Hübers natürlich schwer. Der Innenverteidiger ist auch in dieser Spielzeit alles andere als fehlerfrei gewesen, doch Hübers war durchaus eine Konstante in der Kölner Hintermannschaft. Es wird tatsächlich schwer, im Kölner Kader aktuell einen adäquaten Ersatz für den Langzeitverletzten zu finden. Nach den Verletzungen von Rav van den Berg und Timo Hübers geht der FC in der letzten Kette schon ersatzgeschwächt in die Begegnung gegen den Rekordmeister. Zwar ist Martel in der Innenverteidigung eine starke Alternative, nur ist der 23-Jährige dann nicht Eins-zu-eins im zentralen Mittelfeld zu ersetzen. Und das ausgerechnet gegen die Bayern. Denn mit dem Rekordmeister kommt die absolute Offensivpower der Liga nach Köln.

Noch nie zuvor hat ein Bundesligist nach acht Spieltagen 30 Tore auf dem Konto gehabt. Der FCB trifft im Schnitt also pro Spiel mehr als drei Mal. Auf Platz zwei folgt Frankfurt mit 21 Treffern. Der Rekordmeister gab zudem 150 Torschüsse ab, Stuttgart folgt mit 130, der FC kommt auf 94. Der xGoals-Wert liegt bei 21 und damit die Effizienz bei +9. Keine Mannschaft hat mehr Ballbesitz, keine Mannschaft kommt auf mehr Pässe, keine auf eine erfolgreichere Quote und keine Mannschaft trifft öfter aus dem Spiel. Dazu kommen die Bayern bereits auf 23 Großchancen, die Geißböcke auf sieben. Alleine zwölf Tore hat Harry Kane schon in der Liga erzielt und damit doppelt so viele wie der direkte Verfolger Jonathan Burkardt. Insgesamt trugen sich aber schon zehn unterschiedliche Torschützen in die Goalgetterliste ein.

Immerhin gehört die Kölner Defensive zu den besseren der Liga. Erst drei Gegentore hat der FC aus dem Spiel heraus gefangen. Einzig der FC Bayern München kann da mithalten. Mit insgesamt elf Gegentoren gehören die Geißböcke auch noch zum oberen Tabellendrittel. Ob die Statistik dem Pokalspiel stand hält, wird sich dann am Mittwochabend zeigen.


Eine zuletzt vermisste Qualität: Der FC profitiert plötzlich von der Breite des Kaders

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Eine zuletzt vermisste Qualität: Der FC profitiert plötzlich von der Breite des Kaders

In der vergangenen Saison wurde Gerhard Struber für seine Wechselstrategie bemängelt. Die lag mitunter aber auch an der Zusammensetzung des Kaders. Nun weht unter Lukas Kwasniok ein neuer Wind beim 1. FC Köln: Plötzlich gibt es eine Breite des Kaders.

In der Vorsaison noch eine große Schwäche, nun vielleicht eine Qualität beim 1. FC Köln: Plötzlich gibt es eine Breite des Kaders.

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Der Zeitpunkt der taktischen Umstellung war dem drohenden Unheil geboten und nicht so sehr dem Gegentreffer. Als der FC im Jahnstadion durch einen schicken Treffer von Benedikt Bauer in Rückstand geriet, reagierte Lukas Kwasniok umgehend. Allerdings eben nicht aus einem Reflex heraus. „Die Wechsel waren zur Trinkpause schon vorbereitet. Wir hatten schon in der Halbzeitpause überlegt, etwas machen zu wollen“, sagte der Coach nach dem Spiel. „Es war schon klar, dass wir auf Viererkette würden umstellen müssen. Auch im Falle des 0:0. Die Jungs waren eigentlich schon drei, vier Minuten so weit.“ Doch genau in dieser Wechselvorbereitung fiel die Führung der Gastgeber. Kwasniok blieb bei seinem Plan, brachte mit Jan Thielmann und Kristoffer Lund zwei Spieler und stellte seine taktische Formation um.

Kwasniok wechselt den Sieg ein

Und das durchaus mit Erfolg. Der FC wurde zwingender und als schließlich auch Said El Mala, Florian Kainz und Ragnar Ache kamen, nahm das Spiel bekanntlich eine andere Wendung. Gerade der Kölner Youngster El Mala sorgte mit einigen Eins-gegen-Eins-Situationen für ordentlich Tempo auf den Außen, vergaß aber ab und an, den finalen Pass zu spielen, probierte es selbst mit noch wenig Erfolg. Kainz kurbelte das Spiel mit schicken Steckpässen und einigen Flanken an und Ache wurde mit seinen beiden Vorlagen in der Nachspielzeit zum Matchwinner. „Wir haben heute gewonnen, weil die Kaderbreite entscheidend war. Wir konnten in der Offensive nachlegen und unterschiedliche Spielertypen bringen“, sagte Kwasniok. „Das war Sinn und Zweck bei der Kaderzusammenstellung, dass wir auf etwaige Situationen reagieren können.“

So blieben auch Spieler wie Tom Krauß, Jusuf Gazibegovic oder Rav van den Berg 90 Minuten auf der Bank, damit ebenfalls Akteure, die man durchaus auch in der Startelf erwarten kann. Stammspieler der vergangenen Saison wurden noch nicht einmal in den Kader berufen. Der FC scheint in der Breite nun tatsächlich stärker aufgestellt zu sein. Eins der ganz großen Mankos der Vorsaison. Dort wurde immer wieder bemängelt, dass Gerhard Struber zu spät oder zu wenig wechselte, vor allem aber von der Bank kaum noch Gefahr kam. Am Sonntagnachmittag sah das Bild anders aus. Kwasniok wechselte wenn man so will den Sieg ein, auch, wenn beide Torschützen schon zu Beginn auf dem Feld gestanden hatten. „Wir haben mit Said einen Dribbler gebracht, mit Kainzi einen Kreativen, mit Jan Emotionalität und Tiefgang und mit Ragnar einen klassischen Zielspieler“, sagte der Coach. „Deswegen ist es doch schön Trainer des 1. FC Köln zu sein. Weil du die Qual der Wahl hast“.

Dabei ist das Goldene Händchen ganz sicher nicht mit dem FC verbunden. So waren in der Vorsaison Einwechselspieler von Gerhard Struber an fünf Toren beteiligt. Kwasniok zeigte beim SC Paderborn da schon andere Fähigkeiten. Seine Einwechselspieler kamen auf 24 Torbeteiligungen. Sicher eine Sache des Kaders, vielleicht aber auch des Vereins.


Siegtorschütze Isak Johannesson: Der neue Taktgeber im Mittelfeld des 1. FC Köln?

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Siegtorschütze Isak Johannesson: Der neue Taktgeber im Mittelfeld des 1. FC Köln?

Am Ende war er der entscheidende Mann: Mit seinem Tor in der Nachspielzeit schoss Isak Johannesson den FC in die zweite Pokal-Runde. Aber auch abseits vom Treffer überzeugte der Neuzugang des 1. FC Köln: Isak Johannesson beweist sich als Taktgeber.

Ein Tor eingeleitet, ein Tor geschossen: Isak Johannesson hatte enormen Anteil am Last-Minute-Sieg der Kölner gegen Jahn Regensburg. Der Isländer deutet an, wie sehr er eine Verstärkung sein kann für den 1. FC Köln: Isak Johannesson beweist sich als Taktgeber.

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So ein Pflichtspiel-Debüt kann man für seinen neuen Verein mal machen. In der sechsten Minute der Nachspielzeit leitete Isak Johannesson mit einem schönen Chip auf Ragnar Ache den Ausgleich gegen Jahn Regensburg ein. Nur zwei Minuten später war der Isländer nach einer erneuten Kopfablage von Ache selber zu Stelle. Überlegt schob der Mittelfeldspieler aus kurzer Entfernung den Ball mit seinem schwachen rechten Fuß ein – der Siegtreffer. Danach gab es kein Halten mehr. Ausgelassen feierte der 22-Jährige mit seinen Mitspielern vor der Kurve, selbst Torwart Ron-Robert Zieler kam über den ganzen Platz gesprintet. „Wir haben bis zur letzten Sekunde dran geglaubt und ich bin sehr stolz auf die Mannschaft“, sagte Johannesson nach dem Spiel.

Spielgestalter in der Zentrale

Und nicht nur auf seine Mannschaft kann der Neuzugang stolz sein. Auch seine individuellen Leistung war gut. Neben seinem direkten Anteil an den Toren war Johannesson wahrscheinlich mit der auffälligste Kölner auf dem Platz. Während sich der FC lange schwer tat, einen Weg durch die gut organisierte Regensburger Defensive zu finden, war der 22-Jährige noch der Spieler mit den meisten Ideen. So schaltete er sich immer mal wieder gut im Spielaufbau ein und brachte den Ball nach vorne. Und auch im letzten Drittel des Spielfelds war der Isländer einer der wenigen Spieler bei den Geißböcken, der mal eine Lücke fand. So bereitete der Kölner Neuzugang fünf Torschüsse vor und hatte einen Expected-Assist-Wert von 0,51 – beides mit Abstand am meisten.

Johannesson scheint sich schnell einzufinden bei seinem neuen Verein. Dabei hatte er vor zwei Wochen im Test gegen Vitesse Arnheim noch einen rabenschwarzen Tag erlebt. In dem Spiel klappte alles nicht, was dem zentralen Mittelfeldspieler gegen Regensburg gelang. Mit einigen katastrophalen Fehlpässen und Ballverlusten im Spielaufbau verschuldete der 22-Jährige gleich mehrere Chancen und Gegentreffer. Der schwache Auftritt war damals sehr überraschend, da Johannesson bis dahin eigentlich eine gute Vorbereitung gespielt hatte. Die Fehler aus der Partie konnte der Isländer aber in der darauffolgenden Begegnung gegen Atalanta Bergamo und eben im Pokal schnell abstellen. Es scheint erstmal nur eine Ausnahme gewesen zu sein, die glücklicherweise nur in einem Testspiel passierte.

Gutes Duo mit Martel

Wenn der 22-Jährige seine Leistungen gegen Regensburg in der Bundesliga bestätigen kann, ist er für den FC eine sehr wichtige Verstärkung. Denn der Neuzugang kann der neue Taktgeber im zentralen Mittelfeld werden. Dabei ergänzt sich der Isländer gut mit seinem Nebenmann Eric Martel. Denn während Letzterer seine Qualitäten mehr in der defensiven Absicherung hat und im Spielaufbau noch Verbesserungspotenzial, ist es bei Johannesson eher andersrum. Daher dürften die beiden ein Mittelfeldduo mit Zukunft in der Kölner Zentrale sein. Zumindest gegen Regensburg waren sie schonmal spätestens mit ihren Toren die Matchwinner.


Eric Martel vom DFB gekürt, El Mala von den Fans: Wer war der wichtigste Spieler für den 1. FC Köln gegen Regensburg?

Said El Mala spielt für den 1. FC Köln
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Eric Martel vom DFB gekürt, El Mala von den Fans: Wer war der wichtigste Spieler für den 1. FC Köln gegen Regensburg?

Während mehrere Profis enttäuschten gegen Regensburg, gab es auch ein paar Spieler, die sich in guter Form zeigten. Besonders vier stachen heraus beim 1. FC Köln: Wer sollte Spieler des Spiels gegen Regensburg sein?

Eric Martel wurde vom DFB offiziell zum „Man of the Match“ beim Spiel zwischen Köln und Jahn Regensburg gekürt, Said El Mala von den FC-Fans. Aber auch Isak Johannesson und Ragnar Ache zeigten bei ihren Pflichtspiel-Debüts starke Leistungen für den 1. FC Köln: Wer sollte Spieler des Spiels gegen Regensburg sein?

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Jan Thielmann war sichtbar aufgebracht, als er wild gestikulierend auf Said El Mala einredete. Das Kölner Eigengewächs war alles andere als glücklich darüber, dass El Mala nicht nur den entscheidenden Zeitpunkt für den finalen Pass verpasste, sondern lieber selbst den Abschluss aus unvorteilhafter Position suchte. Thielmann hatte in der Tat besser gestanden. Nur war es unter anderem El Mala, der dem FC nach seiner Einwechslung Leben einhauchte. Der Youngster zog immer wieder auf der linken Seite Tempo an, suchte das Eins-gegen-Eins und fand oft den Weg in die Box. Zwar waren seine Versuche nicht von Erfolg gekrönt, dennoch war der 18-Jährige ein durchaus belebendes Element.

El Mala Spieler des Spiels der Fans

Dabei überzeugte der Youngster die Fans sogar so sehr, dass diese ihn zum Spieler des Spiels wählten, wie der Verein bekannt gab. Bei einer Abstimmung in der FC-App sammelte er 37 Prozent der Stimmen. Damit belohnten ihn die Anhänger für seine engagierte Leistung. Trotzdem sollten die Fans jetzt nicht zu viel von dem unbestritten sehr großen Talent erwarten. Denn gegen einen Bundesligisten ist es nochmal eine ganz andere Aufgabe als gegen einen Drittligisten wie Regensburg, bei dem die Spieler auch schon 75 Minuten in den Knochen hatten. Und wie beschrieben muss El Mala auch noch daran arbeiten, den richtigen Zeitpunkt für ein Abspiel zu finden. Trotzdem ist die Leistung des 18-Jährigen im Pokal vielversprechend und er wird bestimmt seine Chancen in der Liga bekommen.

Neben El Mala haben sich aber auch noch einige andere FC-Profis mit guten Leistungen gegen Regensburg hervorgetan. So wurde etwa Eric Martel zum offiziellen „Man of the Match“ gekürt und kam bei der Fan-Abstimmung auf Platz zwei. Zwar hatte der Mittelfeldspieler in der ersten Stunde noch wenig Aktionen, stopfte aber einige Löcher in der Defensive. Und nach der Stundenmarke sorgte er mit seinen Aktionen auch in der Offensive für mehr Schwung. Folgerichtig gelang ihm dann in der Nachspielzeit technisch anspruchsvoll mit einem schönen Abschluss der Ausgleich.

Vorlagengeber und Torschütze als alternative Spieler des Spiels?

Den legte ihm Ragnar Ache auf. Der Neuzugang war wie El Mala erst nach knapp 75 Minuten als Joker ins Spiel gekommen und hatte direkt einen positiven Einfluss. Mit seiner Präsenz war der Stürmer eine Anspielstation für hohe Bälle und machte diese fest. Auf genau diese Art lieferte der 27-Jährige nicht nur die Vorlage für den Ausgleich, sondern auch für den Siegtreffer. Bei der Abstimmung der Fans landete Ache dadurch auf Platz drei mit 25 Prozent. Durch seinen Einfluss auf die Partie wäre es sogar keine falsche Entscheidung, ihn auf den ersten Platz zu setzen.

Das könnte man auch beim Siegtorschützen Isak Johannesson sagen, der in der Abstimmung auf Rang vier landete. Neben dem entscheidenden Treffer leitete der Isländer auch den Ausgleich durch einen Chip in den Strafraum auf Ache ein. Dazu war der 22-Jährige über die gesamte Partie hinweg der Profi, der am meisten Ideen im Spielaufbau und im letzten Drittel hatte. So lieferte er fünf Torschussvorlagen, der Top-Wert bei den Kölnern. Insgesamt zeigte Johannesson damit ein starkes Debüt bei seinem neuen Verein. Somit gab es mit ihm, El Mala, Martel und Ache gleich vier Spieler, die im insgesamt schwachen Kölner Spiel Lichtblicke waren und sich die Auszeichnung zum Spieler des Spiels verdient hätten.