Würzburger Kickers gegen 1. FC Köln: Alle Infos zum DFB-Pokal-Spiel
Simon Bartsch
Der 1. FC Köln spielt am Abend gegen die Würzburger Kickers in der ersten Runde des DFB-Pokals. Aufstellung, Kader, Ausfälle, Form, Statistiken, Direktvergleich und die wichtigsten Entwicklungen – alles rund um das Spiel des 1. FC Köln bei den Würzburger Kickers findet ihr hier.
Der 1. FC Köln gewinnt 2:1 in Würzburg. Nach dem Rückstand dreht Isak Johannesson die Partie mit zwei Treffern und führt die Geißböcke in die nächste Pokalrunde.
Der FC startet gegen die Würzburger Kickers in die Pflichtspielsaison. René Wagner sieht sein Team gut vorbereitet und fordert einen klaren Plan für den Einzug in die nächste Runde.
René Wagner setzt auch im DFB-Pokal auf Stammkeeper Marvin Schwäbe. Der FC-Trainer will mit der bestmöglichen Mannschaft antreten. :contentReference[oaicite:0]{index=0}
Ein neuer Sechser steht schon bereit: Tom Krauß muss seine Chance beim 1. FC Köln in Würzburg nutzen
Matthias Wilhelm
Wenige Tage vor dem ersten Pflichtspiel der Saison hat der 1. FC Köln im zentralen Mittelfeld mit Ellyes Skhiri noch einmal nachgelegt. Während Paul Okon-Engstler wohl noch ein paar Wochen braucht, um sich in der Bundesliga zurechtzufinden, Isak Johannesson derzeit nicht in Topform ist und für Skhiri noch kein Einsatz von Beginn an angedacht ist, ist Tom Krauß gesetzt beim 1. FC Köln: Doch Tom Krauß muss sich in Würzburg beweisen.
Für Tom Krauß gilt es, seine Chance gegen die Würzburger Kickers zu nutzen. Denn mit der Verpflichtung von Ellyes Skhiri bekommt der 25-Jährige erhebliche Konkurrenz. Laut René Wagner kann der Tunesier durchaus ein Teil der Führungsachse sein und somit zum Stammspieler avancieren. Für Krauß heißt es Gas geben.
Die Sechser-Suche des 1. FC Köln zog sich bekanntlich über den ganzen Sommer. Insbesondere nach dem Abgang von Eric Martel bestand beim FC auf dieser Position Bedarf. Mit Paul Okon-Engstler wurde bereits früh ein talentierter Spieler verpflichtet, zunächst ist der Australier allerdings keine Soforthilfe. Namen wie Edson Alvarez oder Rani Khedira wurden gehandelt. Verpflichtet haben die Kölner nun Ex-Geißbock Ellyes Skhiri. Mit dieser Verstärkung könnte für den vermeintlich gesetzten Tom Krauß die Luft noch einmal dünner werden.
Würzburg als Chance
Trotz der Verpflichtung des Routiniers kommt ein Startelfeinsatz des Tunesiers am Montag noch nicht in Frage. Das betonte zumindest FC-Trainer René Wagner im Vorfeld der Begegnung. Stattdessen wird Krauß wie schon in der gesamten Vorbereitung zunächst als Sechser auflaufen. Während die Kölner Nummer fünf bisher unangefochten war, muss er nun beim Drittligisten erneut seine Position bestätigen. In den vergangenen Jahren haben sich die Kölner im Pokal gegen unterklassige Teams häufig schwergetan. Auch Würzburg ist kein einfaches Los. Krauß soll helfen, die Defensive zu stabilisieren und beim Spielaufbau Verantwortung übernehmen. Diese Rolle will er auch annehmen, wie er im Interview gegenüber come-on-fc im Sommer verriet.
Gerade die beiden Testspielniederlagen in Paderborn (2:3 und 3:4) haben zuletzt die Anfälligkeit der Kölner Hintermannschaft aufgezeigt. Die Würzburger Kickers sind mit vier Punkten in die Saison gestartet und belegen nach zwei Spieltagen Tabellenplatz drei. Besonders auffällig war bisher Ivan-Leon Franjic, der schon zwei Tore erzielte. Als Zehner dürfte er am Montag der direkte Gegenspieler von Krauß sein. Gegen ihn und die restliche Würzburger Offensive kann der 25-Jährige noch einmal Argumente dafür sammeln, dass er auch trotz einer Verpflichtung von Skhiri in die Anfangsformation gehört.
Krauß und Skhiri nebeneinander
Obwohl beide Spieler defensive Sechser sind, unterscheiden sich ihre Profile dennoch voneinander. Krauß ist ein klassischer Kämpfer, der sich in jeden Zweikampf wirft. Mit seinem aggressiven Spielstil ist er für jeden Gegner unangenehm. Bei Skhiri ist das anders. Der 31-Jährige geht sehr weite Wege, ist nah am Gegenspieler dran und fängt viele Bälle im Mittelfeld ab. Dazu kommt eine gewisse Torgefahr. In seiner ersten Amtszeit in Köln traf er in 118 Einsätzen 17-mal. Während Skhiri also Räume schließen kann, bevor sie sich überhaupt geöffnet haben, spielt Krauß wesentlich physischer. Eine Formation, in der die beiden nebeneinander auf dem Platz stehen, wäre möglich, aber eher untypisch.
Die defensive Ausrichtung beider könnte jedoch zulasten der Offensive gehen. Stattdessen wäre daneben ein Spieler wie Isak Johannesson eine vorstellbare Option. Der Isländer hat den Ball gerne am Fuß und profitiert davon, dass sein Nebenmann ihm den Rücken freihält. Auch Okon-Engstler könnte sich im Saisonverlauf zum Kandidaten für die Startelf entwickeln. Unklar ist zudem, ob Skhiri beim FC nach zuletzt durchwachsenen Jahren in Frankfurt wieder zu seiner alten Form findet. Sollte ihm das gelingen, kann er für die Geißböcke zum Schlüsselspieler werden. Wenn nicht, führt wohl weiterhin kein Weg an Krauß vorbei.
Aktuelle News, Spielberichte, Transfermeldungen und Analysen zum 1. FC Köln findest du auf come-on-fc.com.
Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?
Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.
Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?
Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.
Was ist mit Mikey Moore?
Der FC ist weiterhin an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert. Allerdings lässt Trainer Roberto de Zerbi den Spieler nur ziehen, wenn er einen Nachfolger gefunden hat. Auf dem Wunschzettel steht Savinho sehr weit oben. Eine Einigung mit ManCity steht noch aus.
Drei Ausfälle zum Auftakt – so könnte der 1. FC Köln in Würzburg starten
Luca Kaiser
Nach einer langen und intensiven Vorbereitung startet für den 1. FC Köln endlich die neue Pflichtspielsaison. Am Montagabend gastiert das Team von Trainer René Wagner in der ersten Runde des DFB-Pokals bei den Würzburger Kickers. Gegen den Drittligisten muss Wagner erstmals eine Startelf nominieren und dabei einige schwierige Entscheidungen treffen. So könnte der 1. FC Köln in Würzburg beginnen.
Im ersten Pflichtspiel der neuen Saison trifft der FC auf die Würzburger Kickers. Wagner kann dabei nahezu auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Entsprechend groß ist der Konkurrenzkampf auf vielen Positionen. Während sich der Trainer bei einigen Personalien bereits festgelegt hat, ließ er bei anderen die Frage noch offen, wer den Vorzug erhält.
Drei Profis stehen dem FC zum Auftakt definitiv nicht zur Verfügung. Neben den Langzeitverletzten Sebastian Sebulonsen und Timo Hübers, die sich weiterhin im Reha-Training befinden, fällt auch Luca Waldschmidt aus. Den Offensivspieler plagen muskuläre Probleme, die einen Einsatz in Würzburg verhindern. Während es auf dem Feld noch Fragezeichen gibt, ist die Entscheidung im Tor hingegen bereits gefallen. Nachdem Ron-Robert Zieler unter Wagners Vorgänger Lukas Kwasniok als Pokal-Keeper eingesetzt wurde und in den Partien gegen Jahn Regensburg und den FC Bayern zwischen den Pfosten stand, setzt Wagner in dieser Saison auf seine klare Nummer Eins. Marvin Schwäbe wird deshalb in Würzburg im Tor stehen.
Keine Startelf für Rückkehrer Skhiri
Auf der linken Abwehrseite ist Gideon Mensah gesetzt. Einen echten Konkurrenten gibt es derzeit nicht. Rechts wird Alessio Castro-Montes beginnen. Fürst überzeugte in der Vorbereitung und hinterließ dabei einen guten Eindruck. Dennoch spricht vieles dafür, dass der erfahrenere Castro-Montes den Vorzug erhält. In der Innenverteidigung stehen mit Jahmai Simpson-Pusey, Luka Lochoshvili, Rav van den Berg und Joel Schmied gleich vier Kandidaten zur Verfügung. Die besten Karten auf einen Platz in der ersten Elf haben derzeit Simpson-Pusey und Lochoshvili. Beide dürften aufgrund ihrer Erfahrungen und der Eindrücke aus der Vorbereitung gegenüber den Konkurrenten leicht im Vorteil sein.
Die voraussichtliche Aufstellung der Geißböcke
Im zentralen Mittelfeld scheint Tom Krauß gesetzt zu sein. Um den Platz an seiner Seite kämpfen Paul Okon-Engstler und Isak Johannesson. Okon-Engstler begann im Test gegen Paderborn in der mutmaßlichen A‑Elf. Johannesson durfte erst im zweiten Test auflaufen, konnte dort allerdings mit einem überzeugenden Auftritt auf sich aufmerksam machen. Deshalb ist ein Startelfeinsatz des Isländers durchaus möglich. Für Rückkehrer Ellyes Skhiri kommt ein Einsatz von Beginn an dagegen noch zu früh. Der Mittelfeldspieler wurde erst am Freitag offiziell vorgestellt und ist laut Wagner noch keine Option für die Startformation. Bei entsprechendem Spielverlauf soll der Tunesier allerdings möglichst zu seinen ersten Minuten nach der Rückkehr kommen.
Welches System lässt Wagner spielen?
Auf dem linken Flügel ist Said El Mala gesetzt. Rechts hat Linton Maina die besten Chancen. Der 26-Jährige absolvierte eine starke Vorbereitung und überzeugte insbesondere mit seiner Geschwindigkeit, die gegen einen defensiv ausgerichteten Drittligisten ein wichtiger Faktor werden könnte. Auf der Zehnerposition besitzt Jan Thielmann derzeit die besten Karten. Allerdings ist es genauso möglich, dass die beiden die Positionen tauschen. Auch das wurde in den Testspielen ausprobiert. Mit Marius Bülter und Reigan Heskey stehen Wagner allerdings weitere Alternativen zur Verfügung. Im Sturmzentrum spricht vieles für Ragnar Ache. Der Angreifer verpasste das Saisonende verletzungsbedingt, absolvierte diesmal jedoch die komplette Vorbereitung. Dabei präsentierte er sich mehrfach treffsicher und dürfte deshalb zunächst den Vorzug vor Neuzugang Thijs Dallinga erhalten. Der Niederländer ist erst seit rund einer Woche beim FC und hatte entsprechend weniger Zeit, sich an die Abläufe und seine neuen Mitspieler zu gewöhnen.
Sollte Wagner allerdings nicht im 4-2-3-1, sondern in einem 4-4-2 antreten lassen, könnte sich die Besetzung in der Offensive verändern. In diesem Fall wäre es denkbar, dass Thielmann zunächst auf der Bank Platz nimmt und Dallinga gemeinsam mit Ache im Sturmzentrum beginnt. Damit würde der Niederländer direkt bei seinem ersten Einsatz für den FC in der Startelf stehen.
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Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?
Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.
Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?
Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.
Was ist mit Mikey Moore?
Der FC ist weiterhin an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert. Allerdings lässt Trainer Roberto de Zerbi den Spieler nur ziehen, wenn er einen Nachfolger gefunden hat. Auf dem Wunschzettel steht Savinho sehr weit oben. Eine Einigung mit ManCity steht noch aus.
Am Mittwochabend hat der FC gegen die Mannschaft von Vincent Kompany einen beeindruckenden Kampfgeist bewiesen – und doch verloren. Nach dem Duell äußerten sich unter anderem Ron-Robert Zieler und Lukas Kwasniok. Die Stimmen zum Pokalspiel des 1. FC Köln gegen Bayern München.
DFB-Pokal Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München: Olise trifft – 1:4
Simon Bartsch
Am Mittwochabend steht für den FC die zweite Runde im DFB-Pokal auf dem Plan. Dabei haben die Geißböcke ausgerechnet den FCB zu Gast. Ob der aktuellen Form des Gegners eine fast unmögliche Aufgabe. Dennoch versucht der FC zu überraschen: Alle Informationen gibt es im DFB-Pokal Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Bayern München.
Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany ist am Mittwochabend zu Gast im RheinEnergieSTADION. Die Kölner wissen um die schwere Aufgabe, die ihnen bevorsteht: Alle Informationen gibt es im DFB-Pokal Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Bayern München.
Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)
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Herzlich Willkommen zum Liveticker der DFB-Pokal-Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Bayern München. Der FC empfängt am Mittwochabend die Mannschaft von Vincent Kompany. FC-Trainer Lukas Kwasniok weiß um die Stärken des Gegners: „Gegen die Bayern ist es immer schwierig. Aktuell, so gut wie unmöglich. Das ist die Wahrheit, weil sie unglaublich gut sind“, schätzt Kwasniok ein, steckt den Kopf aber nicht in den Sand: „Ich glaube, wir haben eine Mannschaft, die bereit ist für die nächste Schlacht. Wir sind kein Team, das sagt, wir haben keine Chance.“
Chance für den 1. FC Köln? Der FC Bayern München und der Pokalfluch
Luca Kaiser
Gegen den übermächtigen FC Bayern München scheinen die Geißböcke eigentlich keine Chance zu haben. Doch vielleicht gibt es dann doch so etwas wie Hoffnung für den 1. FC Köln: Der Pokalfluch der Bayern.
Geht es nach der reinen Statistik werden die Kölner am Mittwochabend im Pokal keine Schnitte gegen die Münchner bekommen. Und doch ist da ein wenig Hoffnung für den 1. FC Köln: Denn da ist noch der Pokalfluch der Bayern.
Enttäuschte Gesichter bei den Spielern des FC Bayern München nach dem Pokal-Aus gegen Leverkusen (Foto: Alex Grimm/Getty Images)
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Die Dominanz des FC Bayern München in den vergangenen Jahren ist dann doch auch beeindruckend. Seit 2010 hat es genau drei Deutsche Meister in der Fußball-Bundesliga gegeben. Borussia Dortmund holte in den 16 Jahren zwei Mal den Titel, Leverkusen bekanntlich ein Mal. Alle anderen Meisterschaften gingen Richtung Säbener Straße. Insofern erscheint es nur folgerichtig, dass die Münchner immer als Favorit in ein Duell gehen. So auch im Pokalspiel am Mittwochabend. Nur hat die Dominanz da in den vergangenen Jahren erheblich gelitten. Zwar ist der FCB mit 20 Pokalsiegen eben auch der Rekordhalter im Cup, in den vergangenen fünf Jahren war für die Bayern aber immer recht schnell Schluss.
Bitteres Aus gegen Gladbach
2020/21: In der Saison nach dem zwanzigsten Triumph im DFB-Pokal musste der FC Bayern schon früh die Segel streichen. Nach einem Sieg gegen den damaligen Viertligisten Düren reiste der FCB in der zweiten Runde nach Kiel. In einem hitzigen Spiel gingen die Münchener gleich zweimal in Führung, kassierten in der fünften Minute der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer und mussten nach einer eher ereignisarmen Verlängerung ins Elfmeterschießen. Hier trafen bei beiden Teams jeweils die ersten sieben Schützen. Beim achten Versuch der Münchner scheiterte Bayern-Mittelfeldspieler Marc Roca am Kieler-Schlussmann. Somit hatte Fin Bartels die Chance, den FCB mit seinem Elfmeter aus dem Wettbewerb zu schießen. Und diese Möglichkeit ließ sich der ehemalige Bremer auch nicht entgehen und verwandelte seinen Strafstoß sicher.
2021/22: Auch in der darauffolgenden Spielzeit gab sich Bayern in der ersten Runde keine Blöße und setzte sich mit 12:0 gegen den Bremer SV durch. In der zweiten Runde musste der FCB dann nach Mönchengladbach. Dieser Abend sollte für die Münchner jedoch richtig bitter werden. Bereits nach wenigen Minuten führten die Gladbacher durch einen Treffer von Manu Kone. In der Folge war es dann Manuel Neuer, der mit einigen Paraden seine Mannschaft im Spiel hielt. Allerdings konnte der Keeper nicht alles verhindern. Noch vor der Pause erhöhte die Borussia durch einen Doppelpack von Ramy Bensebaini auf 3:0. Nach dem Seitenwechsel ging der Horror für die Rot-Weißen dann weiter. Anstatt selbst auf die Anzeigetafel zu kommen, fingen sich die Münchner durch Breel Embolo noch zwei weitere Gegentreffer. Somit musste der FCB durch die 0:5-Niederlage in Gladbach bereits das zweite Mal in Folge frühzeitig das Ausscheiden aus dem Pokal hinnehmen.
Nur ein Mal in der Runde der letzten Acht
2022/23: Nach zwei Zweitrunden-Pleiten wollte der FCB es in dieser Spielzeit besser machen. Nach einem 5:0-Sieg gegen Viktoria Köln setzte sich Bayern in der zweiten Runde mit 5:2 beim FC Augsburg durch. In der dritten Runde ließen die Münchener in Mainz nichts anbrennen und zogen mit einem 4:0-Erfolg souverän ins Viertelfinale ein. Dort empfing der FCB den SC Freiburg und ging durch Dayot Upamecano früh in Führung. Kurz vor der Pause erzielte dann Nicolas Höfler mit einem Traumtor den Ausgleich für die Gäste. In der zweiten Halbzeit waren die Münchner die deutlich bessere Mannschaft, verpassten es jedoch, eine ihrer Chancen zu nutzen. In der 90. Minute bekamen die Freiburger dann einen Handelfmeter zugesprochen. Diesen verwandelte Lukas Höler sicher und führte die Freiburger dadurch ins Halbfinale.
2023/24: In der zweiten Saison unter Thomas Tuchel setzten sich die Bayern zunächst mit 4:0 bei Preußen Münster durch. In der zweiten Runde musste der FCB dann zum Drittligisten Saarbrücken. Thomas Müller brachte die Münchener mit 1:0 in Führung. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte erzielte Patrick Sontheimer den Ausgleich für den Underdog. Nach dem Seitenwechsel hatte der FCB deutlich mehr Ballbesitz, erspielte sich jedoch kaum nennenswerte Torchancen. So kam es, wie es kommen musste. In der sechsten Minute der Nachspielzeit wagten sich die Saarbrücker nach vorn und erzielten in Person von Marcel Gaus den Siegtreffer. Somit mussten die Münchener bereits das dritte Mal in vier Jahren in der zweiten Runde die Segel streichen.
2024/25: Vincent Kompany blickt auf eine bislang enttäuschende Pokalhistorie mit den Bayern zurück. In seinem ersten Jahr als Bayern-Coach setzte sich seine Mannschaft sowohl in Ulm als auch in Mainz zunächst mit 4:0-Toren durch. Im Achtelfinale bekamen es die Münchener dann mit dem Vorjahressieger Bayer Leverkusen zu tun. Gegen die Werkself war Bayern die bessere Mannschaft und war drauf und dran, in Führung zu gehen. Nach einem Foulspiel an Jeremie Frimpong sah Manuel Neuer in der 17. Minute die Rote Karte und stellte seine Mannschaft vor eine Mammutaufgabe. Bayern blieb jedoch sehr aktiv und spielbestimmend, allerdings ohne die größte Gefahr auszustrahlen. Mitten in der zweiten Hälfte kam dann der Nackenschlag für den Rekordpokalsieger. Nach einer Hereingabe brachte Nathan Tella Leverkusen mit 1:0 in Führung. Davon erholte sich München nicht mehr und musste am Ende das Ausscheiden im Achtelfinale hinnehmen.
Wie sieht die Defensive aus? So könnte der 1. FC Köln spielen
Luca Kaiser
Für den 1. FC Köln steht wenige Tage nach der 0:1-Niederlage in Dortmund das Heimspiel gegen den FC Bayern München im DFB-Pokal auf dem Programm. Im Vergleich zum Spiel beim BVB muss FC-Coach Lukas Kwasniok seine Startelf jedoch auf mindestens einer Position verändern. So könnte der 1. FC Köln im Pokal gegen die Bayern spielen.
Auch Tage nach der Niederlage in Dortmund sitzt der Schock über Timo Hübers Verletzung noch tief. Nach dem Ausfall des Innenverteidigers muss sich Kwasniok einen neuen Plan gegen den FCB zurecht legen. So könnte der 1. FC Köln im Pokal gegen die Bayern spielen.
Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an
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Beim Pokal-Heimspiel gegen die Bayern muss FC-Coach Lukas Kwasniok bekanntermaßen auf Abwehrchef Timo Hübers verzichten. Sportlich und menschlich ein besonders bitterer Ausfall für den FC. Hübers ist nach Luca Kilian und Rav van den Berg schon der dritte Innenverteidiger, der lange fehlen wird. Hinter einem weiteren Abwehrspieler steht noch ein Fragezeichen. „Cenk hat ein paar Knie-Themen. Wir haben ihn jetzt noch einmal ins MRT geschickt, um einfach auf Nummer sicher zu gehen. Er hat die letzten Tage trainiert, das ging schon. Ich gehe davon aus, dass er morgen im Kader sein wird, aber wir müssen noch abwarten“, so der FC-Trainer über Özkacar, der in Dortmund angeschlagen ausgewechselt wurde.
Wie sieht die Innenverteidigung aus?
Wie Kwasniok seine Defensive gegen den FC Bayern letztlich formatieren wird, ließ der 44-Jährige noch nicht durchblicken, gab aber dennoch kleine Hinweise: „Wir haben nach wie vor genug Spieler. Wenn sich die Ausfälle auf einer Position ein wenig summieren, dann musst du kreativ werden. Ich freue mich immer auf die Challenge, neue Ideen zu finden“, so der Coach. „Gegen die Bayern brauchst du Spieler, die die Box gut verteidigen, aber auch Spieler, die aktiv sind und Eier haben, rauszuverteidigen. Ich glaube, wir haben genug Alternativen, Jungs, die die Physis haben rauszuverteidigen, um auch den sich fallen lassenden Stürmern folgen zu können. Deswegen sind das jetzt auch keine klassischen Innenverteidiger, die wir für das Spiel morgen benötigen“, so Kwasniok weiter.
Wieder zurück in die Startelf kommen dürfte Joel Schmied, der in Dortmund lediglich 20 Minuten zum Einsatz gekommen war. Zudem könnte auch Tom Krauß wieder in der Startelf stehen. Der ehemalige Leipziger zeichnet sich durch seine intensive Spielweise aus und dürfte insbesondere für das Hinausrücken wichtig werden. Der dritte Platz in der Dreierkette ist offen. Präferiert der FC-Trainer einen Linksfuß, werden entweder Dominique Heintz oder Cenk Özkacar beginnen, wobei Heintz wohl die Nase vorn hätte. Dann dürften Heintz links, Krauß zentral und Schmied rechts auflaufen. Entscheidet sich Kwasniok jedoch gegen einen Linksfuß, könnte Eric Martel auf die zentrale Position in der Dreierkette rücken und Krauß die linke Innenverteidigerposition übernehmen.
Weitere Positionen sind gesetzt
So offen wie die Frage in der Dreierkette, so klar sind wohl die anderen Positionen. Lediglich bei der Besetzung des zentralen Mittelfeldes gibt es ein Fragezeichen, das hauptsächlich mit der Besetzung der Dreierkette zusammenhängt. Sollte Martel in der Abwehr beginnen, dürften dort wie in Dortmund Denis Huseinbasic und Isak Johannesson starten. Rückt Martel jedoch eine Position nach vorn, würde voraussichtlich Huseinbasic auf der Bank bleiben. Im Tor wird Ron-Robert Zieler stehen, der von Kwasniok vor Saisonbeginn als Pokalkeeper festgelegt wurde. Auf den beiden Schienenpositionen sind Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen gesetzt.
Für die Offensive gestand Kwasniok eher unüblich: „Said wird morgen beginnen.“ Die anderen beiden Positionen werden wohl wie auch in Dortmund Marius Bülter und Jakub Kaminski bekleiden. Möglich ist jedoch auch, dass Kwasniok einem oder sogar beiden eine Pause gibt und zunächst Luca Waldschmidt, Ragnar Ache oder Linton Maina das Vertrauen von Beginn an schenkt.
Oder doch die Systemumstellung auf eine Viererkette?
Wenn Viererkette, dann wären Lund und Sebulonsen auf den Außen sowie Schmied und Krauß in der Mitte die ersten Kandidaten. Auf der Sechs könnte dann Martel neben Huseinbasic beginnen und Johannesson eine Position weiter nach vorn rücken. El Mala würde dann über die linke und Kaminski über die rechte Außenbahn kommen, während Bülter die klare Spitze wäre.
Nach der Statistik hat der 1. FC Köln keine Chance, diese muss der FC aber nutzen
Simon Bartsch
Nach den nackten Zahlen brauchen die Kölner am Mittwochabend gegen den FC Bayern eigentlich gar nicht antreten. Zu eindeutig ist die Bilanz, zu klar die Dominanz der Münchner in der Liga. Und doch gibt es nur eine Marschroute: Der 1. FC Köln muss seine nicht vorhandene Chance gegen den FCB nutzen.
Den FCB ärgern und überraschen will Lukas Kwasniok mit seiner Mannschaft sicherlich. Die Aufgabe ist allerdings wahrlich keine leichte am Mittwochabend. Der 1. FC Köln muss seine nicht vorhandene Chance gegen den FCB nutzen.
Eric Martel gegen den FC Bayern München
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Dass Lukas Kwasniok ein Flutlichtspiel vor ausverkauften Haus und gegen die Creme de la Creme des deutschen Fußballs nicht als Highlight-Spiel ansieht, hat einen ganz einfachen Grund: Der Kölner Trainer erwartet einfach eine beeindruckende Dominanz des Gegners. „Ich glaube, gegen die Bayern ist tatsächlich immer schwierig und aktuell so gut wie unmöglich. Das ist die Wahrheit, weil sie einfach unglaublich gut sind“, sagte der 44-Jährige. Highlight-Spiele sind für Kwasniok die Begegnungen gegen Mannschaften, in denen er sich wichtige Punkte für den Kampf um den Klassenerhalt ausrechnet. Also die folgenden Partien gegen den Hamburger SV am kommenden Sonntag oder dann das Derby gegen Mönchengladbach vor der nächsten Länderspielpause. Das Bayern-Duell wird natürlich dennoch ein Highlight für den 44-Jährigen, ein Kracher-Spiel, vielleicht die Kür, bevor dann schon wieder die Pflicht in der Liga ansteht.
Nur vier Siege in 30 Jahren
Natürlich will der Kölner Coach auch den großen Gegner von der Säbener Straße ärgern, überraschen. Doch ist die Hürde gegen den FCB schon eine besonders hohe. Wenn es nach dem Papier geht, haben die Kölner am Mittwochabend nicht den Hauch einer Chance. Der FC Bayern scheint in dieser Spielzeit die Liga noch ein wenig mehr zu dominieren, als in den vergangenen Jahren. Der FC Bayern hat wettbewerbsübergreifend alle 13 Pflichtspiele in dieser Saison gewonnen. Zudem ist der Rekordmeister mit acht Siegen und einer Torbilanz von 30:4 in diese Spielzeit gestartet. Das ist der beste Saisonauftakt nach acht Spieltagen der Bundesliga-Historie. Die Münchner führen zahlreiche Statistiken der Liga souverän an. Von den meisten Toren, den meisten Torschüssen, dem höchsten xGoals-Wert bis hin zu den wenigsten Gegentoren, den wenigsten Schüssen aufs eigene Gehäuse und dem niedrigsten XGoals-Wert den Gegner.
Zudem ist die Bilanz der Geißböcke gegen den FCB auch alles andere als erfreulich. Der letzte Sieg bei den Bayern liegt 16 Jahre zurück, der vorletzte 27 Jahre. Damals hießen die Kölner Torschützen noch Daniel Brosinski und Fabrice Ehret sowie Khodadad Azizi und Markus Münch. Seit 30 Jahren gab es genau vier Pflichtspielsiege für Köln. In den Knochen steckt dem FC wohl auch noch die 0:8-Klatsche beim letzten Pokal-Aufeinandertreffen 2003. Überhaupt haben die Geißböcke erst eins von sechs Pokalspielen gegen den FCB gewinnen können. Das sogar mit 5:1 – allerdings 1972. Es gibt also in der Tat nur wenige Zahlen, die dem FC für das Pokalspiel am Mittwochabend Hoffnung machen können. Es gibt aber durchaus positive Beispiele für die ganz großen Überraschungen.
„In einem Spiel ist vermeintlich alles möglich“
„Wir sind jetzt kein Team, das dann von vornherein sagt, wir haben keine Chance“, so Kwasniok. „Zur Wahrheit gehört eben auch, die Bayern haben sicherlich in den vergangenen Jahren nicht ganz so im DFB Pokal performt und in einem Spiel ist vermeintlich alles möglich.“ Tatsächlich ist der FC Bayern in der Vergangenheit gerne im Pokal gestolpert. Seit 2020 hat der Rekordpokalsieger den Cup nicht mehr nach München geholt. Sensationelle Niederlagen gab es unter anderem gegen Aachen, Homburg, Weinheim oder Verstenbergsgreuth. Vor zwei Jahren war ebenfalls in der 2. Runde gegen Saarbrücken Schluss und auch im aktuellen Wettbewerb hat sich der FCB nicht so wirklich mit Ruhm bekleckert. München setzte sich nur knapp mit 3:2-Toren und einem Treffer in der Nachspielzeit gegen Wehen Wiesbaden durch. Der FC wird also versuchen, seine Chance zu nutzen. Eine Chance, die die Kölner eigentlich gar nicht haben.
Genau ein Jahr nach der Ausbootung beim 1. FC Köln: Für Jonas Urbig schließt sich ein Kreis
Luca Kaiser
Genau ein Jahr nach seiner Ausbootung kehrt das Kölner Talent nach Köln zurück – nur in anderer Rolle: Jonas Urbigs besondere Rückkehr zum 1. FC Köln. Der ehemalige U21-Keeper soll nun dem Rekordmeister gegen den FC helfen.
Vor einem Jahr war er plötzlich nur noch die Nummer zwei beim FC. Nun wird er gegen die Geißböcke auflaufen und das im Trikot des FC Bayern München. Jonas Urbigs besondere Rückkehr zum 1. FC Köln
Jonas Urbig trifft nun mit dem FC Bayern München auf den 1. FC Köln (Foto: Alexander Hassenstein/GettyImages)
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So ein wenig dürfte sich für Jonas Urbig am Mittwochabend ein Kreis schließen. Als der 1. FC Köln dann nämlich vor genau einem Jahr zur zweiten Runde des DFB-Pokals gegen Holstein Kiel auflief, da sah sich die damalige Kölner Nummer eins auf der Bank wieder. Und das nicht etwa als Pokal-Keeper, vielmehr war das junge FC-Talent etwas überraschend ausgebootet worden. Überraschend, weil Urbig vor der Saison mindestens genauso unerwartet zur neuen Nummer eins im Kölner Kasten ernannt worden war. Marvin Schwäbe hatte seinen Stammplatz im FC-Tor plötzlich verloren. Von außen eine seltsame Entscheidung. Möglicherweise mit einem Versuch, Urbig unbedingt halten zu wollen, zu erklären. An jenem 29. Oktober kehrte Schwäbe zurück in den Kasten und der Routinier gab diese Position auch nicht mehr her.
Unerwartet viele Spiele für Jonas Urbig
Schon damals ploppten die ersten Gerüchte über einen möglichen Wechsel zum FC Bayern München auf. Dieser erfolgte bekanntlich im vergangenen Winter. Seitdem ist Urbig zwar weiterhin die Nummer zwei, aber eben an der Säbener Straße beim international spielenden Rekordmeister. Und da Manuel Neuer im Pokal noch gesperrt ist, wird der 22-Jährige am Mittwochabend an alte Wirkungsstätte zurückkehren. Nach seinem Wechsel nach München musste sich der Frechener erst einmal in Geduld üben. Eine Entwicklung, die wohl abzusehen gewesen ist. Doch der Kaltstart kam schneller als gedacht. Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League verletzte sich Manuel Neuer nach rund einer Stunde. Urbig musste ohne Spielpraxis gegen Leverkusen sofort da sein, machte seine Sache ordentlich und half dabei mit, das 3:0 über die Zeit zu bringen.
Wenige Tage später feierte der gebürtige Euskirchener dann sein Bundesligadebüt. Dieses verlief jedoch nicht optimal. Nach einer 2:0-Führung verlor der FCB am Ende noch mit 2:3 gegen den VfL Bochum. Im Anschluss an diese Partie sammelte Urbig sieben weitere Bundesligaspiele sowie drei weitere Einsätze in der Königsklasse. Kurios: Da Urbig in der Hinrunde für den FC auflief und in der Rückrunde beim FCB im Kader stand, war Urbig am Ende der vergangenen Saison nicht nur deutscher Meister, sondern auch Zweitligameister. Und ähnlich viele Einsätze erhoffte sich der Keeper auch in dieser Spielzeit. Da die Münchner Urbig gern bei der Klub-WM dabeihaben wollten, verzichtete der Torwart im Sommer auf die U21-EM. Allerdings kam der 22-Jährige in den USA auf keinen Einsatz und verpasste so die Möglichkeit, Spielpraxis zu sammeln.
Urbig mit „gutem Gefühl“ nach Köln
Ähnlich mau sieht es auch in dieser Saison aus. Neben dem Einsatz in der ersten Runde des Pokals in Wiesbaden stand Urbig lediglich am vergangenen Samstag beim Auswärtsspiel in Mönchengladbach im Kasten der Münchener. Durch den Einsatz in Gladbach sollte der 22-Jährige Spielpraxis sammeln, um für das Pokalspiel in Köln bereit zu sein. Gegen Gladbach merkte man Urbig zu Beginn des Spiels die fehlende Spielpraxis an. In der letzten Situation des Spiels hatte Urbig sogar Glück, dass ihm der Ball zunächst an den Oberschenkel, erst anschließend an den Arm sprang und Gladbachs Kevin Stöger noch mehrere Meter vom Schlussmann entfernt war. Nach dem 3:0-Sieg gegen die Borussia, den Urbig selbst als „kleinen Derbysieg“ bezeichnete, sagte der Keeper, dass er mit einem „guten Gefühl“ nach Köln zurückkehre.
Das gute Gefühl werden ihm die FC-Spieler am Mittwoch auf jeden Fall nehmen wollen. Ein Duell gegen Marvin Schwäbe gibt es bekanntlich nicht. Exakt ein Jahr nach der Rückkehr in den Kölner Kasten sitzt die aktuelle Nummer eins nur auf der Bank. Denn Lukas Kwasniok setzt im Pokal auf Ron-Robert Zieler.
Große Hürde für den 1. FC Köln: Angeschlagene Defensive trifft auf brutale Offensive
Simon Bartsch
Mit dem Ausfall von Timo Hübers bricht dem FC eine Konstante in der Abwehrreihe weg. Die muss am Mittwoch aber dringend kompensiert werden. Denn mit dem FCB kommt Offensivpower pur zum 1. FC Köln: Ausgedünnte Defensive der Kölner empfängt die brutale Offensive der Bayern.
Auch nach dem 0:1 gegen Borussia Dortmund wartet eine schwere Aufgabe auf den 1. FC Köln: Die ausgedünnte Kölner Defensive empfängt die brutale Offensive der Münchner.
Eric Martel verteidigt im November 2023 gegen Harry Kane.
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Nicht viele Fans hatten sich am ersten Tag nach den Herbstferien ans Geißbockheim zum Trainingsauftakt der Kölner vor dem Bayern-Spiel verirrt. Die, die gekommen waren, stellten erleichtert fest, dass Cenk Özkacar wohl tatsächlich nur unter einem „Ganzkörperkrampf“ gelitten hatte, als er sich im Duell gegen den BVB nach einer knappen Stunde auswechseln ließ. Die Einheit am Montag beendete der Türke auch etwas früher, ein Einsatz am Mittwoch ist aber nicht gefährdet. Und so wird Lukas Kwasniok gegen den Rekordmeister am Samstag dann doch drei Innenverteidiger aufstellen können. Ob der Kölner Coach das auch tut, scheint eher unwahrscheinlich. Eher wird Eric Martel nach seinem soliden Auftritt gegen Serhou Guirassy und Co. die Chance erhalten, seine Klasse gegen Harry Kane und Co. unter Beweis zu stellen.
Bayern in der Offensive das Nonplusultra
Dennoch wiegt die Verletzung von Timo Hübers natürlich schwer. Der Innenverteidiger ist auch in dieser Spielzeit alles andere als fehlerfrei gewesen, doch Hübers war durchaus eine Konstante in der Kölner Hintermannschaft. Es wird tatsächlich schwer, im Kölner Kader aktuell einen adäquaten Ersatz für den Langzeitverletzten zu finden. Nach den Verletzungen von Rav van den Berg und Timo Hübers geht der FC in der letzten Kette schon ersatzgeschwächt in die Begegnung gegen den Rekordmeister. Zwar ist Martel in der Innenverteidigung eine starke Alternative, nur ist der 23-Jährige dann nicht Eins-zu-eins im zentralen Mittelfeld zu ersetzen. Und das ausgerechnet gegen die Bayern. Denn mit dem Rekordmeister kommt die absolute Offensivpower der Liga nach Köln.
Noch nie zuvor hat ein Bundesligist nach acht Spieltagen 30 Tore auf dem Konto gehabt. Der FCB trifft im Schnitt also pro Spiel mehr als drei Mal. Auf Platz zwei folgt Frankfurt mit 21 Treffern. Der Rekordmeister gab zudem 150 Torschüsse ab, Stuttgart folgt mit 130, der FC kommt auf 94. Der xGoals-Wert liegt bei 21 und damit die Effizienz bei +9. Keine Mannschaft hat mehr Ballbesitz, keine Mannschaft kommt auf mehr Pässe, keine auf eine erfolgreichere Quote und keine Mannschaft trifft öfter aus dem Spiel. Dazu kommen die Bayern bereits auf 23 Großchancen, die Geißböcke auf sieben. Alleine zwölf Tore hat Harry Kane schon in der Liga erzielt und damit doppelt so viele wie der direkte Verfolger Jonathan Burkardt. Insgesamt trugen sich aber schon zehn unterschiedliche Torschützen in die Goalgetterliste ein.
Immerhin gehört die Kölner Defensive zu den besseren der Liga. Erst drei Gegentore hat der FC aus dem Spiel heraus gefangen. Einzig der FC Bayern München kann da mithalten. Mit insgesamt elf Gegentoren gehören die Geißböcke auch noch zum oberen Tabellendrittel. Ob die Statistik dem Pokalspiel stand hält, wird sich dann am Mittwochabend zeigen.