Lukas Kwasniok und Jan Thielmann: Ein perfektes Match?

Jan Thielmann erzielte gegen Atalanta Bergamo einen Doppelpack
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Lukas Kwasniok und Jan Thielmann: Ein perfektes Match?

Zuerst die Vertragsverlängerung vor einer Woche, dann der Doppelpack gegen Atalanta Bergamo: Bei Jan Thielmann läuft es zur Zeit rund. Ein Grund dafür könnte auch der neue Trainer sein beim 1. FC Köln: Jan Thielmann könnte unter Kwasniok aufblühen.

Nachdem Jan Thielmann in den vergangenen Jahren auf vielen Positionen spielen musste, darf er nun wieder offensiver ran. Und so wird der Flügelspieler möglicherweise in der kommenden Saison ein zentraler Akteur werden beim 1. FC Köln: Jan Thielmann könnte unter Kwasniok aufblühen.

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Eine schöne Drehung mit dem Ball um den Gegenspieler herum, ein paar Schritte tiefer in den Strafraum und dann der trockene, flache Abschluss ins lange Eck: So brachte Jan Thielmann das RheinEnergieSTADION in dieser Saison das erste Mal zum Jubeln. Und seinem 1:0 ließ er dann in der 58. Minute auch noch das 3:0 folgen. Nach einem langen Ball von Krauß war der Angreifer frei durch, trickste den Torwart mit einem angetäuschten Schuss aus und schob in das dadurch leere Tor ein. Mit seinem Doppelpack und einer starken Leistung war der 23-Jährige der gefeierte Mann beim Kölner Sieg. Und bei den Eindrücken, die der frühere deutsche U21-Nationalspieler bisher in den Trainingseinheiten und Testspielen gezeigt hat, ist davon auszugehen, dass er das auch in der kommenden Saison öfter sein wird.

Thielmann ein Spieler nach Kwasnioks Geschmack

Dabei profitiert Thielmann auch von seinem neuen Trainer Lukas Kwasniok. In den vergangenen Jahren war der 23-Jährige auf nahezu allen Feldspieler-Positionen mal zum Einsatz gekommen. So half das Kölner Eigengewächs über weite Teile der abgelaufenen Spielzeit als Rechtsverteidiger aus. Sein neuer Coach machte aber von Anfang an klar, dass er Thielmann eine Position weiter vorne sieht. Was dem Angreifer mit seinem Offensivdrang eindeutig mehr liegt. Auf dem Flügel spielte er in der Vorbereitung bereits seine Torgefahr aus, bot viele Läufe an und hilft mit seinem unermüdlichen Einsatz auch im Pressing der Kölner mit.

Gerade diese Bereitschaft des 23-Jährigen, alles auf dem Platz zu lassen, begeistert auch Kwasniok. „Jan zieht seine Mitspieler mit. Das haben wir in den ersten zwei Wochen gemerkt, als er noch nicht im Training dabei war. Da hat ein Puzzlestück gefehlt. Seitdem er da ist, ist die Intensität im Training eine andere. Das ist nicht von der Hand zu weisen“, so der Coach. Der Einsatzwille des Flügelspielers passt dabei perfekt zum neuen Trainer, der genau diese Grundtugend immer wieder von seiner Mannschaft fordert. Thielmann ist in der Hinsicht ein Spieler ganz nach Kwasnioks Geschmack. Einer, der wirklich immer will. So sehr, dass Kwasniok ihn manchmal sogar eher bremsen muss. „Mit angezogener Handbremse kann er nicht. Und dann wäre es fahrlässig, ihn heute laufen zu lassen“, begründete der Coach etwa vor anderthalb Wochen, warum Thielmann nach einem leichten Zwicken im Oberschenkel nicht gegen den Siegburger SV aufgelaufen war.

Thielmann ein Teamspieler

Eine weitere Eigenschaft, die Kwasniok am Angreifer schätzen dürfte, ist, dass der 23-Jährige sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt, auch wenn er mal nicht spielt. „Das ist eine Einstellung, die mir meine Eltern schon in die Wiege gelegt haben. Fußball spielen mit einer Mannschaft macht immer mehr Spaß als für sich alleine. Wenn die ganze Mannschaft Erfolg hat, ist es schon ein besseres Beisammensein. Ich bin da, um einfach alles zu geben – auch für meine Teamkollegen“, erklärte Thielmann diese Einstellung im Interview mit come-on-fc.com. Das wird für seinen Trainer wichtig sein, da dieser schon mehrmals angekündigt hatte, keine Stammelf zu haben. So dürfte auch der Flügelspieler, gerade bei der großen Konkurrenz in der Offensive, mal auf der Bank Platz nehmen müssen. Aber trotzdem sollte der 23-Jährige, besonders wenn er seine aktuelle Form in den Pflichtspielen bestätigt, bestimmt viele Spiele absolvieren. Dafür, dass es anders kommt, passt Thielmann viel zu gut zu Kwasniok.

„Reine Vorsichtsmaßnahme“: Darum fehlte Jan Thielmann dem 1. FC Köln im Testspiel gegen den Siegburger SV

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„Reine Vorsichtsmaßnahme“: Darum fehlte Jan Thielmann dem 1. FC Köln im Testspiel gegen den Siegburger SV

Ein FC-Profi war beim 7:0 gegen den Siegburger SV überraschend nicht im Kader: Jan Thielmann musste gegen den Fünftligisten aussetzen. Trainer Lukas Kwasniok gab aber nach der Partie Entwarnung für den Spieler des 1. FC Köln: Darum fehlte Jan Thielmann im Testspiel.

Ein erfolgreicher vierter Test war der Sieg gegen den Siegburger SV für die Kölner. Der FC musste dabei aber auf Jan Thielmann verzichten. Das sei aber kein Grund zur Panik beim 1. FC Köln: Darum fehlte Jan Thielmann im Testspiel.

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Gleich mehrere Spieler in der Offensive des 1. FC Köln konnte beim Test gegen den Siegburger SV auf sich aufmerksam machen. Zum Beispiel gab Linton Maina erneut eine gute Bewerbung für die Startelf ab und auch Luca Waldschmidt überzeugte mit gleich zwei Toren. Einer konnte die Partie gegen den Fünftligisten aber nicht für Eigenwerbung nutzen, da er nicht mal im Kader stand: Jan Thielmann fehlte überraschend auf dem Aufstellungsbogen. Das sei aber nur eine „reine Vorsichtsmaßnahme“ gewesen, wie Trainer Lukas Kwasniok nach dem Spiel sagte.

Zwicken im Oberschenkel

Demnach habe der Flügelspieler „gestern Abend so ein ganz leichtes Zwicken im Oberschenkel verspürt. Aber in keiner Form irgendwie gefährlich.“ Der FC habe aber kein Risiko eingehen wollen. Der Coach habe den früheren U21-Nationalspieler dabei sogar zurückhalten müssen. „Aber wir kennen Jan. Mit angezogener Handbremse kann er nicht. Und dann wäre es fahrlässig, ihn heute laufen zu lassen“, so Kwasniok. So muss sich Thielmann noch gedulden, bis er zu seinem zweiten Testspieleinsatz in der Vorbereitung kommt. Stattdessen durfte für ihn gegen den Siegburger SV Imad Rondic durchspielen: „Dadurch, dass Jan ausgefallen ist, musste einer aus dem vorderen Bereich 90 Minuten gehen. Und wenn Imad eins kann, dann ist es laufen.“

Bisher hat Thielmann nur im Test gegen Leicester City spielen können, denn vor dem Trainingslager hatte er noch wie Eric Martel Sonderurlaub nach der U21-EM. Jetzt dürfte der Offensivspieler darauf brennen, beim Test gegen Vitesse Arnheim am Sonntag aufzulaufen und sich seinem neuen Trainer zeigen zu können. Beim Training am Donnerstag konnte der 23-Jährige zumindest wieder normal mitwirken. Das Fehlen gestern dürfte also wirklich kein Grund zur Sorge sein.

Bundesliga-Club weiterhin interessiert: Jan Thielmanns Zukunft ist offen beim 1. FC Köln

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Bundesliga-Club weiterhin interessiert: Jan Thielmanns Zukunft ist offen beim 1. FC Köln

Derzeit ranken sich viele Gerüchte um den Kader der Geißböcke. Täglich werden neue Kandidaten als potenzielle Zugänge gehandelt. Weiterhin könnten aber auch namenhafte Abgänge eine Rolle spielen beim 1. FC Köln: RB-Interesse an Jan Thielmann ist nicht vom Tisch.

Nachdem bereits Max Finkgräfe den FC in Richtung Leipzig verlassen hat, reißt auch das Buhlen um ein weiteres Eigengewächs nicht ab beim 1. FC Köln: RB-Interesse an Jan Thielmann ist nicht vom Tisch.

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Der Vertrag von Jan Thielmann (23) beim 1. FC Köln läuft noch bis 2026. Aber ob der Offensivspieler auch weiterhin für die Geißböcke aufläuft, ist derzeit noch zu hinterfragen. Bereits Anfang Juni hatte „Sky“ über Interesse von RB Leipzig an dem Flügelspieler berichtet. Erst kürzlich ist mit Max Finkgräfe bereits ein FC-Eigengewächs nach Leipzig gewechselt. In der Zwischenzeit ist es ruhig geworden in der Gerüchteküche um Thielmann. Doch nach exklusiven Informationen von come-on-fc.com hat RB Leipzig den U21 Nationalspieler nach wie vor auf der Liste, das Interesse ist nicht abgeklungen.

Thielmann: „Es ist eine Ehre, wenn so ein Verein Interesse zeigt“

Ein Abgang des 23-Jährigen würde dabei nichts geringeres als den Verlust eines Spielers auf dem besten Wege zur Identifikationsfigur bedeuten. 158 Mal stand das Eigengewächs in Pflichtspielen für die Geißböcke auf dem Feld, ist damit unter den aktiven FC-Profis der mit den zweitmeisten Einsätzen für Köln. Einzig Florian Kainz kann Thielmann noch überbieten. Und dessen ist sich Thielmann durchaus bewusst, wie er im come-on-fc-Interview äußerte: “Natürlich habe ich inzwischen schon ein paar Spiele auf dem Buckel. Vielleicht identifiziert man sich leichter mit einem Spieler, der lange dabei ist.” Thielmann selbst äußerte sich generell zu einem möglichen Interesse von Leipzig, dass während der U-21 EM aufgekommen war: „Es ist auf jeden Fall eine große Ehre, wenn so ein Verein Interesse zeigt.“

Ein klares Bekenntnis bleibt aus

Der langjährige FC-Spieler hält nichts von voreiligen Entscheidungen. Bislang zählte Thielmann trotz der Vertragssituation nicht zu den Verkaufskandidaten im Kader der Geißböcke. Zumal der FC dann auf der rechten Außenbahn noch einmal nachlegen müsste. Für den FC würde ein Verkauf dennoch frisches Geld bedeuten. Laut „Sky“ wird der Marktwert des Spielers auf sieben Millionen Euro taxiert, transfermarkt.de schätzt den Marktwert auf drei Millionen Euro ein.

„Ich habe meine Rolle gefunden“ – Jan Thielmann über die EM, Lukas Kwasniok und seine Zukunft

Jan Thielmann im Interview mit come-on-fc.com
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„Ich habe meine Rolle gefunden“ – Jan Thielmann über die EM, Lukas Kwasniok und seine Zukunft

Nach seinem Sonderurlaub arbeitet auch Jan Thielmann nun wieder mit der Mannschaft. come-on-fc.com sprach mit dem Spieler des 1. FC Köln: Jan Thielmann spricht über seine Rolle und seine Zukunft.

In den vergangenen Spielzeiten wurde der 23-Jährige auf verschiedenen Positionen ausprobiert. Das Experiment hat nun offenbar ein Ende beim 1. FC Köln: Jan Thielmann spricht über seine Rolle und seine Zukunft.

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Herr Thielmann, können Sie sich mit dem Titel des Vize-Europameisters mittlerweile anfreunden oder überwiegt die Enttäuschung über das verlorene Finale?

Jan Thielmann: Es ist für uns schon ein bitteres Ende gewesen, weil wir schon das Gefühl hatten, den Titel holen zu können. Wir wussten, wir haben eine gute Mannschaft und können weit kommen. Deshalb war es insgesamt eine sehr gute und lehrreiche EM für uns. Darauf können wir stolz sein.

Trotz des Erreichens des Endspiels lief die EM für Sie persönlich vermutlich nicht wie gewünscht. Sie hätten sich sicher mehr Spielzeit erhofft…

Natürlich sind wir Fußballer, um Fußball zu spielen. Wir wollen auf dem Platz stehen, um der Mannschaft zu helfen. Bei so einem Turnier geht es aber auch um Rollen außerhalb des Platzes und ich habe meine Rolle gefunden. Es gibt zahlreiche Geschichten über Spieler mit wenig Einsatzzeit, die aber dennoch einen großen Impact hatten. Meine Rolle war dieses Mal eine andere.

Sie haben nach dem letzten Spiel Ihr Trikot an den Bundestrainer übergeben. Welche Bedeutung hatte diese Geste?

Ich wollte ihm nach meinem letzten Spiel einfach meinen Dank und meinen Respekt aussprechen.

„Es ist schon sehr anspruchsvoll“

Und nur zwei Wochen später heißt es jetzt Vollgas unter dem neuen Trainer beim FC. Wie ist ihr erster Eindruck von Lukas Kwasniok?

Er ist sehr proaktiv, ist mitreißend. Ich habe jetzt die ersten Einheiten unter ihm absolviert. Es ist schon sehr anspruchsvoll – und es wird viel gelaufen.

Linton Maina im Zweikampf mit Jan Thielmann
Jan Thielmann im Zweikampf mit Linton Maina

Überhaupt scheint es dieser Tage sehr intensiv zu sein…

Es ist wirklich sehr intensiv, aber wir müssen uns bestmöglich auf die Saison vorbereiten. Ich bin erst seit ein paar Tagen dabei und muss mich dem Energielevel noch anpassen.

Der Coach hat zuletzt betont, dass er Sie durchaus in der Offensive sieht. Welche Rolle hat er für Sie eingeplant? Gab es schon ein Gespräch?

Wir haben während der EM kurz telefoniert und Lukas hat mir ein wenig von seinen Plänen erzählt. Ich freue mich darauf, dass ich wieder offensiver spielen kann.

Sie haben immer betont, dass sie dort spielen, wo Sie der Trainer aufstellt und sind bekannt dafür, dass Sie sich – wie ja auch in der U21 des DFB – immer in den Dienst der Mannschaft stellen. Woher kommt diese Einstellung?

Das ist eine Einstellung, die mir meine Eltern schon in die Wiege gelegt haben. Fußball spielen mit einer Mannschaft macht immer mehr Spaß als für sich alleine. Wenn die ganze Mannschaft Erfolg hat, ist es schon ein besseres Beisammensein. Ich bin da, um einfach alles zu geben – auch für meine Teamkollegen.

Tatsächlich konnte man in den vergangen zwei Jahren das Gefühl gewinnen, dass sie ziemlich durchgereicht wurden. Unter Steffen Baumgart erstmals in die Defensive, unter Timo Schultz von Sturmspitze bis Abwehr nahezu überall. In Ihrer Vita fehlen als Feldspieler wohl nur IV und LV. Das hat etwas von Allzweckwaffe. Dennoch dürfte einen Spieler mit so viel Offensivdrang die defensive Position schon ziemlich genervt haben…

Nerven würde ich vielleicht nicht sagen. Aber es fühlt sich schon besser an, wenn man auf der Position eingesetzt wird, auf der man sich besonders wohl fühlt und weiterentwickeln kann. Gerade wenn es dann auch auf einer Seite erfolgreiche Duos gibt. So wie damals Jonas Hector und Florian Kainz, die genau wussten, was der andere tut.

Ich bin ein großer Fan von Konkurrenzkampf“

Nach der Paderborn-Niederlage kam Unruhe auf und die taktische Wende. Auch für Sie persönlich. Wie haben Sie die Phase erlebt?

Wir haben zu Beginn der Saison guten Fußball gespielt, aber schlechte Ergebnisse eingefahren. Dann haben wir es umgedreht, Ergebnisse eingefahren, aber schlecht gespielt. Fußball ist ein Ergebnissport – und bis zum Winter haben wir dann ja tatsächlich kein Spiel mehr verloren.

Zwei Spieltage vor Saisonende gab es dann personelle Veränderungen. War dieser Impuls noch einmal nötig?

Man kann im Nachhinein sicher nicht sagen, ob es anders gekommen wäre, wenn es den Wechsel nicht gegeben hätte. Ich glaube, wir hätten den Aufstieg auch mit Gerhard Struber schaffen können. Wir hatten dann ein glückliches Ende.

Jetzt spielen Sie wieder offensiv. Mit Linton Maina, Florian Kainz, Said El Mala und Jakub Kaminski hat der Kölner Kader gleich mehrere Spieler, die etatmäßig links spielen, aber durchaus auch auf den rechten Flügel ausweichen können. Wie schätzen Sie die Konkurrenzsituation ein?

Ich bin ein großer Fan von Konkurrenzkampf. Denn er fördert die eigene Leistung und die vom Team. Es macht Spaß, sich mit den anderen zu messen. Man will dem Trainer schon etwas zeigen.

Mit noch jungen 23 Jahren kommen Sie schon auf 158 Pflichtspiele für den 1. FC Köln und ohne ihr Verletzungspech hätten es noch durchaus mehr sein können. In der ewigen Liste der Kölner lassen Sie Spieler wie Anthony Modeste hinter sich, können in dieser Spielzeit Lukas Podolski oder Thomas Häßler überholen – ist das eine Statistik, auf die Sie schauen?

Es ist natürlich eine schöne Statistik. Es ist doch immer ein gutes Zeichen, wenn man viele Spiele für einen Verein macht. So kann man auch eine gewisse Bindung zum Verein, zur Stadt und zu den Fans aufbauen.

Sie werden aber schon seit einigen Jahren immer wieder als eine mögliche Kölner Identifikationsfigur gehandelt. Ist das eine Rolle, die Ihnen gefällt?

Natürlich habe ich inzwischen schon ein paar Spiele auf dem Buckel. Vielleicht identifiziert man sich leichter mit einem Spieler, der lange dabei ist.

„Eine Bucket List habe ich nicht“

Sie haben immer wieder betont, wie viel Ihnen der FC bedeutet, wie wohl Sie sich fühlen. Wie groß ist die Liebe? Ihr Vertrag läuft noch bis zum kommenden Sommer. Gab es schon Gespräche? Gibt es einen Plan?

Unsere Beziehung geht noch mindestens ein Jahr. Und wir sprechen mit Sicherheit und wenn es dann beidseitig passt, dann wird das auch öffentlich gezeigt (lacht).

Während der EM wurde dann von einem Interesse von RB Leipzig berichtet.

Es ist auf jeden Fall eine große Ehre, wenn so ein Verein Interesse zeigt.

Timo Hübers sprach vor einigen Wochen offen davon, während seiner Karriere auch gerne noch im Ausland zu spielen. Gibt es noch Stationen, die Sie auf Ihrer Bucket List haben? Welche wären das, wenn Sie freie Fahrt hätten?

Eine Bucket List habe ich nicht. Wenn ich sie hätte, würde darauf stehen, möglichst gesund zu bleiben, sich nicht zu verletzten oder viele Spiele zu machen. Ich habe keine Traumvereine, bei denen ich unbedingt auflaufen muss.

Das Gespräch führte Simon Bartsch