Der FC arbeitet nicht nur am Kader für die kommende Saison, sondern auch an der Zukunft: Emin Kujovic verlängert beim 1. FC Köln und soll anschließend verliehen werden.
Der FC hat eine weitere Personalie unter Dach und Fach gebracht. Emin Kujovic verlängert beim 1. FC Köln und soll nun verliehen werden. Der Youngster unterschreibt einen Kontrakt bis 2028.
Emin Kujovic hat seinen Vertrag beim 1. FC Köln verlängert
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Damit verwirklichen die Geißböcke den ersten Teil der geplanten Vertragsverlängerungen. Neben Kujovic soll auch der Kontrakt mit Neo Telle ausgeweitet werden. Am Montag steigt das Kölner Eigengewächs in den Trainingsauftakt beim FC ein. Geplant ist, dass der 20-Jährige dann aber bei einer Leihe regelmäßige Spielpraxis auf hohem Niveau sammelt. „Emin bringt die Voraussetzungen mit, um früher oder später im Bundesliga-Fußball anzukommen. Davon sind wir überzeugt und deshalb haben wir den Vertrag mit ihm langfristig verlängert“, sagt Lukas Berg, Technischer Direktor beim FC. „Gleichzeitig haben wir mit ihm klar besprochen, dass er dafür über regelmäßige Einsätze auf hohem Niveau den nächsten Schritt machen muss. Deshalb arbeiten wir aktuell gemeinsam mit Emin an einer Leihe in einem Umfeld, in dem er die Chance dazu haben wird.“
„Ich bin überglücklich und dankbar“
Kujovic ist gebürtiger Kölner 2020 wechselte der Mittelfeldspieler von der Fortuna zum FC. 2023 gewann er mit der U19 den DFB-Pokal. „Ich bin ein Kölner Junge und hier aufgewachsen, die Fans und die Atmosphäre im ganzen Verein sind unbeschreiblich. Deshalb bin ich überglücklich und dankbar, nun meinen ersten Profivertrag unterschrieben zu haben“, sagt Kujovic. „Ich freue mich sehr auf den weiteren Weg und will über einen Zwischenschritt mein Ziel erreichen, im RheinEnergieSTADION zu spielen.“ Wohin die Reise für Kujovic nun gehen wird, ist aktuell noch unklar. Auch, wie es mit Neo Telle weitergeht. Der Innenverteidiger hatte in der vergangenen Spielzeit sein Profidebüt beim FC gefeiert. Auch für den zweiten Youngster ist ein ähnliches Modell angedacht.
Telle war am Freitag einer der ersten Spieler, die am Geißbockheim zur Leistungsdiagnostik eintrafen. Über das gesamte Wochenende werden die Spieler untersucht. Am Montag findet dann der offizielle Trainingsauftakt statt. Dann auch mit Telle und Kujovic, die sich zunächst auch Lukas Kwasniok zeigen dürfen.
Es hatte sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet. Nun herrscht offenbar Gewissheit beim 1. FC Köln: Damion Downs wechselt wohl nach Southampton. Eine Einigung soll erzielt worden sein.
Nach dem Abgang von Max Finkgräfe konkretisiert sich der nächste Abschied beim 1. FC Köln: Damion Downs wechselt wohl nach Southampton. Wie „Sky Sports UK“ vermeldet haben die Clubs eine Einigung erzielt.
Damion Downs wird den 1. FC Köln wohl verlassen
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Eigentlich sollte der Freitag der Tag der Neuverpflichtungen beim FC werden. Zumindest sind gleich zwei Medizinchecks von Jakub Kaminski, der sich bereits in Köln befindet, und Tom Krauß anberaumt. Nun aber deutet sich der nächste Abschied konkret an. Damion Downs wird den FC wohl endgültig verlassen. Der Stürmer weilt aktuell noch mit der amerikanischen Nationalmannschaft beim Gold Cup in den USA, spielt am Wochenende das Finale gegen Mexiko. Zum FC wird der Angreifer aber wohl nicht mehr zurückkehren. Denn die Kölner Verantwortlichen und der FC Southampton sollen eine Einigung erzielt haben. Demnach wird Downs in die Championship, die britische zweite Liga, wechseln.
Knapp acht Millionen Euro
Nach übereinstimmenden englischen Medienberichten soll die Ablösesumme bei 6,8 Millionen Pfund, also annähernd acht Millionen Euro liegen. Dazu kommen noch weitere Boni sowie offenbar auch eine Weiterverkaufsgebühr. Ohne diese liegt das Gesamtpaket im knapp zweistelligen Millionenbereich. Für den FC ein starker Erlös. Denn Downs geht in das letzte Vertragsjahr, die Verhandlungsposition der Kölner war also nicht die beste. Zudem kommt der Stürmer aktuell auf einen Marktwert von sechs Millionen Euro. Wie „Sky Sports“ berichtet, sind noch letzte Vertragsdetails zu klären. Das werde nach dem Finale des Gold Cups angegangen. Schon in der kommenden Woche steht anscheinend der Medizincheck an. Für den FC ist es ein unverhoffter Geldsegen, denn eigentlich wollten die Geißböcke mit ihrem Stürmer verlängern.
Und das führt wiederum zur Kehrseite der Medaille. Denn der FC wird nun auf der Position vermutlich noch einmal doppelt nachrüsten müssen. Es sollte ohnehin ein weiterer Angreifer verpflichtet werden. Nun muss ein weiterer Angreifer her, der im Idealfall dem FC direkt weiterhelfen kann. Das Trio Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz soll Köln eigentlich verlassen. Als klassische Mittelstürmer hätten die Geißböcke dann nur noch Imad Rondic und Neuverpflichtung Ragnar Ache. Sollten sich die Summen bewahrheiten, hätte der FC an zwei Eigengewächsen rund 15 Millionen Euro verdient. Ein ordentlicher Betrag.
Bei den Geißböcken wird in diesem Sommer vieles auf den Kopf gestellt. Mit dem neuen Trainer Lukas Kwasniok könnte sich auch innerhalb des Mannschaftsgefüges noch einiges ändern beim 1. FC Köln: Deswegen könnte es einen neuen Kapitän geben.
Als Sprachrohr der Mannschaft kommt dem Mann mit der Binde am Arm eine besondere Bedeutung zu – und er trägt eine besondere Verantwortung. Bisher bekleidete Abwehrchef Timo Hübers das Amt beim 1. FC Köln: Deswegen könnte es einen neuen Kapitän geben.
Timo Hübers vom 1. FC Köln (Foto: Pau Barrena / Getty Images)
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Der 1. FC Köln erlebt(e) in diesem Sommer einen Umbruch. Wenn am kommenden Montag bei der Saisoneröffnung der neu verpflichtete Coach Lukas Kwasniok die Geschicke bei den Geißböcken übernimmt, hat sich nicht nur auf Seiten des Trainerteams einiges geändert. Mit Thomas Kessler ist ein neuer Sportdirektor im Amt, der mit Hochdruck an der Kaderplanung arbeitet. Zwei Neuverpflichtungen sind bereits getätigt, einige Abgänge besiegelt und sogar das Restaurant am Geißbockheim erstrahlt in neuem Licht. Viel scheint runderneuert beim 1. FC Köln. Und so darf wohl auch die Frage nach einer Umstrukturierung innerhalb der Mannschaft gestellt werden. Gerade die Kapitänsfrage war vor der abgelaufenen Saison ein heiß diskutiertes Thema.
Im Sinne des Neubeginns
Denn nach dem Abstieg in die zweite Bundesliga und den zum Teil nicht nachzuvollziehenden Leistungsabfällen von Ex-Kapitän Florian Kainz in der Saison 2023/24 wurde über einen neuen Bindenträger diskutiert beim 1. FC Köln. Bekanntlich entschied sich Gerhard Struber im vergangenen Sommer dann dafür, Abwehrchef Timo Hübers sein Vertrauen zu schenken. Der Innenverteidiger sollte die Mannschaft auf das Feld führen. Und er machte seine Sache zu Beginn auch recht gut. Zumindest schien die „Bürde der Binde“ nicht allzu schwer auf dem 28-Jährigen zu lasten. Die Mannschaft vertraute ihrem Kapitän, auch, wenn die Leistungen nicht immer passten. Vor einigen Wochen kündigte Hübers allerdings in einem Interview an, dass er sich durchaus vorstellen könne, im Ausland zu spielen.
Und so darf sich der neue Trainer die Frage stellen, ob er den aktuellen Kapitän, der in Zukunft Wechselambitionen hegt und nur noch bis 2026 Vertrag hat, das Amt erneut anvertraut, oder ob er eben – ganz im Sinne des Neubeginns – auch auf dieser Position einen neuen Weg einschlägt. Während der laufenden Saison bewies nämlich ein anderer Spieler durchaus Führungsqualitäten, die Mannschaft vertraute ihm, folgte ihm, erlangte neues Selbstvertrauen und gewann wieder. Dieser Spieler war kein anderer als Marvin Schwäbe. Zunächst zur Nummer zwei der Geißböcke degradiert und hinter Jonas Urbig einsortiert, gelang dem Keeper das Comeback – und dies nachhaltig.
Kapitänsanwärter beim 1. FC Köln
Schwäbe hat sicherlich einen großen Teil zum direkten Wiederaufstieg der Geißböcke beigetragen. Und das eben nicht nur durch seine Glanzparaden, sondern auch durch seine Haltung auf dem Spielfeld. Die Überlegung, diesen Fels in der Brandung zum Kapitän der Kölner zu machen, ist insofern sicherlich nicht weit hergeholt, auch wenn der Trend des Kapitäns durchaus bei den Feldspielern liegt. Die Ruhe und Souveränität, die der Kölner Keeper auf dem Platz ausstrahlt, sind dennoch gute Argumente. Doch nicht nur Schwäbe könnte neben dem amtierenden Kapitän ein Anwärter auf die Binde sein.
Auch der ehemalige U21-Nationalspieler Eric Martel, der beim deutschem Nachwuchs bereits das Amt des Kapitän inne hatte, wäre durchaus ein Anwärter – wenn er denn dem 1. FC Köln erhalten bleibt. Und so wird sich Kwasniok ab Montag ein eigenes Bild von seiner Mannschaft machen können. Dann starten die Geißböcke in die Saisonvorbereitung. Welche Runderneuerung der Trainer im Köcher haben wird, bleibt bis zum Saisonbeginn spannend.
Beim einem ist es bereits offiziell, beim anderen vielleicht bald: Mit Max Finkgräfe und Damion Downs verlassen eventuell gleich zwei Eigengewächse den 1. FC Köln. Finkgräfe wechselt zu RB Leipzig, Downs soll vor einem Abgang zum FC Southampton stehen. Für die Fans frustrierend, aber wirtschaftlich wichtig für den 1. FC Köln: Diese Abgänge sind Teil des Wegs Entwicklungsclub.
Wieder verlassen mit Max Finkgräfe zu RB Leipzig und eventuell Damion Downs zum FC Southampton zwei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs den 1. FC Köln. Für die FC-Fans ein nur allzu bekanntes Gefühl. So haben in den letzten Jahren einige aufstrebende Talente den Verein verlassen. Neben dem verständlichen Fan-Frust ist aber auch die wirtschaftliche Seite wichtig für den 1. FC Köln: Diese Abgänge sind Teil des Wegs Entwicklungsclub.
Damion Downs jubelt vielleicht bald nicht mehr für den 1. FC Köln
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Es ist einer der Grundpfeiler des 1. FC Köln: „Die Förderung von jungen Spielerinnen und Spielern in der FC-Akademie ist der zentrale Baustein und eines der wichtigsten strategischen Ziele des 1. FC Köln in der Zukunft.“ So steht es im Leitbild der FC-Akademie. Und weiter: „Talente aus der Region zu sichten, auszubilden und aus dem eigenen Nachwuchs in den Profifußball zu überführen hat Tradition und erfüllt uns mit Stolz.“ Stolz konnte der Verein in den letzten Jahren zurecht sein auf seine Nachwuchsarbeit. Denn die Kölner haben einige Talente hervorgebracht, die sich im Profi-Bereich durchsetzen konnten. Spieler wie Max Finkgräfe und Damion Downs. Beide schafften aus der Akademie den Durchbruch bei der ersten Mannschaft. Damit stehen sie sinnbildlich für den Erfolg des FC in der Nachwuchsausbildung.
Fans enttäuscht über Abgänge
Für viele Kölner Fans stehen sie aber auch sinnbildlich für etwas anderes: dass der FC seine Eigengewächse zu früh verliere. Finkgräfe wechselt für ungefähr vier Millionen Euro plus Boni zu RB Leipzig und lehnte eine Vertragsverlängerung der Kölner ab. Ähnlich könnte es bei Downs aussehen: Auch ihm liegt ein neuer Vertrag vor, die Tendenz geht aber eher zu einem Abgang zum FC Southampton für acht bis zehn Millionen Euro. Für zahlreiche FC-Fans eine enttäuschende Situation. Wie schon so oft in den letzten Jahren verlassen beide Talente (im Fall von Downs vermutlich) den Verein relativ früh und sehen ihre Zukunft woanders. Gerade einmal 40 beziehungsweise 42 Spiele haben die beiden Youngster für die Profis der Kölner absolviert. Damit geht dem Verein Qualität, aber vor allem auch viel Potenzial verloren, denn beide hätten sich mit mehr Spielen beim Verein noch deutlich verbessern, den Marktwert erhöhen können.
Was aber ebenfalls schwer wiegt: Mit beiden würden potenzielle Identifikationsfiguren den Verein verlassen. Als Spieler aus dem eigenen Nachwuchs hätten sie bei einer Verlängerung direkt ein viel besseres Standing gehabt. Die Eigengewächse wissen, auf was es in dem Verein ankommt, wie die Fans ticken und es würde eine ganz andere Verbundenheit bestehen – sowohl mit dem Club, als auch mit den Anhängern.
Trotzdem auf dem richtigen Weg?
Es gibt aber auch noch einen anderen Teil der Wahrheit, den man bei den Transfers beachten sollte. Der 1. FC Köln hatte in den vergangenen Jahren immer wieder das Ziel betont, den Schritt Richtung Entwicklungsclub machen zu wollen. Die Idee ist simpel und ein wenig aus der Not geboren. So betonte Thomas Kessler vor wenigen Wochen noch, dass der FC eben nicht im ganz großen Teich mitschwimmen könne. Heißt: Im Vergleich zu den Topclubs der Liga muss der FC kleine Brötchen backen, zum Teil sehr kleine. Der Fokus liegt nun mal auf dem eigenen Nachwuchs. Auch, um sportliches oder wirtschaftliches Kapital zu schlagen. Die Idee: möglichst günstig junge Spieler langfristig binden, sie entwickeln, um entweder selbst sportlichen Erfolg mit ihnen zu feiern oder sie für eine ordentliche Summe abgeben.
Ein Prozedere, das andere Clubs bereits auf gesunde Beine gestellt hat. Kriterien für einen erfolgreichen Entwicklungsclub sind unter anderem die Anzahl der ausgebildeten Talente und eben die Durchlässigkeit dieser – also wie viele von ihnen bei den Profis ankommen. Der SC Freiburg gilt als Vorreiter, aber auch Borussia Dortmund. Allerdings ist der BVB eher mit jungen Talenten erfolgreich, die als Jungprofi zur Borussia stoßen und für sehr viel Geld den Verein wieder verlassen. Mit insgesamt sieben Profi-Debüts in der vergangenen Spielzeit scheint der FC die beiden genannten Kriterien jedenfalls zu erfüllen. Wenn auch durch die Transfersperre begünstigt. Dennoch sind Spieler wie Julian Pauli bei den Profis angekommen, um zu bleiben. Die Ausbildung an sich scheint zu funktionieren.
Eine Entwicklung ist zu erkennen
Doch für einen erfolgreichen Entwicklungsclub gibt es eben noch das dritte Kriterium: Die wirtschaftliche Entwicklung. Erzielt ein Club mit den Nachwuchsspielern Erlöse? Und da bröckelte das positive Bild in der jüngeren Vergangenheit. Der FC hat in den Vergangenheit viele junge Talente auf den Weg ins Profi-Dasein gebracht. Nur für wessen wirtschaftlichen Erfolg. Tim Lemperle, Justin Diehl, Justin von der Hitz – zahlreiche junge Spieler sind sogar in der jüngsten Vergangenheit ablösefrei gegangen. Das soll in Zukunft unbedingt vermieden werden. Und so gesehen, ist eine gewisse Entwicklung zu erkennen. Jonas Urbig hat dem FC im Winter acht Millionen fest, mit Boni rund zehn Millionen Euro eingebracht. Von einer ähnlichen Summe wird auch bei Damion Downs gesprochen – beide Eigengewächse würden es damit in die Top-5 der Rekord-Eigengewächs-Abgänge schaffen, in eine illustre Runde mit Lukas Podolski und Yannick Gerhardt.
Für Max Finkgräfe sind noch einmal vier Millionen möglich. Macht 20 bis 24 Millionen Euro für drei Eigengewächse (wenn Downs den Verein verlässt), die einst zum Nulltarif nach Köln gekommen sind. Gut möglich, dass die Spieler in wenigen Jahren ein Vielfaches wert sind. Gut möglich, dass es aber nicht alle drei nachhaltig schaffen. Und die Vertragskonstellation, ein Überbleibsel vergangener Fehler, lässt nun mal keinen anderen Spielraum zu. Wenn man so will hat der FC das beste aus einer unglücklichen Lage gemacht. Eine unglückliche Lage, die dafür nun aber mehr ermöglicht. Der FC erntet vielleicht nicht die dicksten Früchte, er erntet aber Früchte. Und das war in der Vergangenheit eher selten der Fall.
Ein weiterer Spieler hat einen neuen Verein gefunden nach seinem Abgang vom 1. FC Köln: Oliver Schmitt spielt künftig für den SV Meppen in der Regionalliga. Das gab der Verein am Donnerstag bekannt.
Der Abschied stand schon lange fest, nun folgt ein weiterer Viertligist auf den 1. FC Köln: Oliver Schmitt spielt künftig für den SV Meppen. Das gab der Verein am Mittag bekannt.
Wird künftig für Meppen spielen: Olli Schmitt
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Lange musste Oliver Schmitt auf diesen Moment warten, gegen Eintracht Braunschweig war es soweit. Der Offensivspieler gab sein Debüt bei den Profis des 1. FC Köln. Es war ein kurzer und vor allem einmaliger Auftritt. Anschließend schaffte es der gebürtige Kölner ganze zwei Mal noch in den Kader, spielte ansonsten in der U21 des FC. Zu diesem Zeitpunkt war eigentlich schon klar, dass die Tage beim FC gezählt sind. Und tatsächlich. Schmitt wird in der kommenden Saison in der Regionalliga spielen und zwar für den SV Meppen. Der Verein gab am Mittag die Verpflichtung des 25-Jährigen bekannt. Schmitt wird nun für die Emsländer auf Torejagd gehen.
„Wir sind der größte Verein in der Liga“
„Die Gespräche mit dem SV Meppen waren von Anfang an sehr positiv und sehr ehrlich. Wir haben schnell gemerkt, dass unsere jeweiligen Ziele perfekt zueinander passen“, wird Oliver Issa Schmitt auf der Homepage des ehemaligen Zweitligisten zitiert. „Deswegen freue ich mich schon sehr auf das erste Heimspiel in der Hänsch-Arena und will so schnell wie möglich die Fans und die Stadt kennenlernen. Wir sind der größte Verein in der Liga und werden das auch auf dem Platz zeigen.“ Nach dem Abstieg 2023 spielt der SV in der Regionalliga Nordost.
Schmitt wurde in Köln geboren und wechselte schon früh vom SV Deutz 05 ans Geißbockheim. Beim FC durchlief er viele Juniorenteams, bevor dann schließlich der Sprung in die Kölner U21 gelang. Von Verletzungen immer wieder zurückgeworfen wollte der Durchbruch bei den Profis nicht gelingen. Nun folgt also ein Neuanfang im Emsland. „Oliver passt perfekt in unser Anforderungsprofil. Er kann auf allen drei Offensivpositionen spielen und fühlt sich speziell auf den Außenbahnen wohl. Zudem hat er bei seinen bisherigen Stationen nachgewiesen, dass er seinen Teams auch mit Scorerpunkten weiterhelfen kann“, sagt Olufemi Smith, Sportlicher Leiter des SV Meppen.
Es hatte sich angedeutet, nun ist der Abgang offiziell vom 1. FC Köln: Max Finkgräfe spielt nun bei RB Leipzig. Der Linksverteidiger hat einen langfristigen Vertrag unterschrieben.
Nun ist der Verlust eines weiteren Nachwuchsspielers offiziell beim 1. FC Köln: Max Finkgräfe spielt nun bei RB Leipzig und verabschiedet sich besonders emotional.
Max Finkgräfe verlässt den 1. FC Köln
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Max Finkgräfe hat bei den Sachsen einen Fünfjahresvertrag unterschrieben, will bis 2030 bei RB spielen. Vor der Bekanntgabe hatte sich der Linksverteidiger noch via Instagram von den Kölner Fans verabschiedet. „Liebe FC-Familie, mir fällt es im Moment schwer, meine Gefühle so in Worte zu fassen, dass man sie als Außenstehender ansatzweise versteht“, schreibt der 21-Jährige. „Nach vier Jahren in Köln ist es für mich an der Zeit, sportlich einen neuen Weg einzuschlagen und diesen tollen Verein zu verlassen.“
„rEin Grund dafür seid ih“
Finkgräfe war im Juli 2021 zum FC gekommen, hatte einige Juniorenmannschaften durchlaufen, bevor er in der Spielzeit 23/24 sein Debüt bei den Profis gegeben hat. Gegen die TSG Hoffenheim erzielte der Linksverteidiger sein erstes Profitor. In einem durchwachsenen Jahr überzeugte der Youngster so, dass Vergleiche mit Jonas Hector herangezogen wurde, Lothar Matthäus brachte Finkgräfe sogar in Zusammenhang mit der Nationalmannschaft. In der vergangenen Saison kam der gebürtige Mönchengladbacher dann nicht mehr wie erhofft zum Einsatz. Vielleicht auch deswegen seine Begrüßungsworte bei RB. „Ich bin sehr glücklich, dass meine Zukunft in Leipzig liegt. Der Club ist für seine gute Arbeit mit jungen Spielern bekannt. Insofern fiel mir die Entscheidung nicht schwer, als ich vom Interesse von RB erfahren habe“, sagt der 21-Jährige.
Dennoch war es auch immer ein Traum des Spielers beim FC den Weg zum Profi zu schaffen. 40 Mal lief das Eigengewächs für die Geißböcke auf. „Diese Stadt, dieser Verein ist besonders! Ein Grund dafür seid ihr, die Fans, die alles für den FC geben – egal in welcher Lage sich der Verein auch befinden mag: ihr seid da“, schreibt Finkgräfe weiter. Dennoch wagt der Schienenspieler nun einen neuen Schritt. „Die Verantwortlichen um Marcel Schäfer haben mir einen klaren Weg aufgezeigt, der mich total überzeugt. Ich freue mich sehr auf den Trainingsstart in der kommenden Woche, um dann gemeinsam mit David Raum – einem aktuellen deutschen Nationalspieler – die linke Außenbahn zu beackern.“
„Wir hätten uns gut vorstellen können, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen“
Der FC kassiert rund vier Millionen Euro für den Abwehrspieler – zuzüglich einiger Boni. Auch eine Weiterverkaufsgebühr soll Teil der Vertragsgespräche gewesen sein. „Max hat uns nach offenen und transparenten Gesprächen klar signalisiert, dass er seinen Vertrag beim 1. FC Köln nicht verlängern möchte. Nach einer von gesundheitlichen Rückschlägen geprägten Phase im Nachwuchsbereich hat er bei den Profis eine sehr positive Entwicklung genommen und sich zum Bundesliga-Spieler entwickelt“, sagt FC-Sportdirektor Thomas Kessler. „Wir hätten uns gut vorstellen können, diesen Weg gemeinsam mit Max weiterzugehen – sowohl sportlich als auch menschlich hat er in den vergangenen Jahren einen großen Schritt gemacht. Da er dies leider abgelehnt hat, war für uns klar, dass wir Max gegen eine angemessene Transferentschädigung in diesem Sommer ziehen lassen werden.“
Nach einigen geplatzten Deals geht die Suche nach einem neuen Innenverteidiger weiter. Und möglicherweise gibt es in Frankreich Abhilfe. Der 1. FC Köln ist an Étienne Kinkoué interessiert.
Wird der FC auf der Suche nach einem Innenverteidiger in Frankreich fündig? Wenn es nach dem Transfer-Experten Fabrizio Romano geht, vielleicht schon. Der 1. FC Köln ist demnach an Étienne Kinkoué interessiert. Allerdings nicht der einzige Club, der die Fühler ausgestreckt hat.
Étienne Youté Kinkoué im Einsatz für Le Havre (Foto: picture alliance / REUTERS | Sarah Meyssonnier)
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Einen ersten Eindruck von zwei potenziellen Mannschaftskameraden hat sich der 23-Jährige im November vergangenen Jahres machen können. Damals war Kinkoué in den Kader der U21-Nationalmannschaft von Frankreich berufen worden. Zum Einsatz gegen Eric Martel und Jan Thielmann kam der Innenverteidiger beim 2:2 aber nicht. Es bleibt bei einem Länderspiel-Einsatz in der U21. Nun soll der FC an einer Verpflichtung des Franzosen interessiert sein. Wie Romano berichtet, darf Kinkoué den FC Le Havre im Sommer verlassen. Und das, obwohl der Abwehrspieler zu den Stammkräften gehörte. 28 Mal kam der 23-Jährige in der Liga zum Einsatz, davon 26 von Beginn an und die meisten über sie komplette Spielzeit. In die Scorerliste konnte er sich nicht eintragen.
Marktwert von 7 Millionen Euro
Der 1,96 Meter große Abwehrspieler gilt als sehr robust und kopfballstark. Laut Romano wolle der Franzose nun den nächsten Schritt gehen und Le Havre brauche wiederum Geld. Über den Nachwuchs von Troyes kam der Innenverteidiger zur U19 von Inter Mailand von dort in die zweiten Mannschaft von Olympiakos und von dort zu Le Havre. Mittlerweile wird der Marktwert des Abwehrspielers vom Online-Portal transfermarkt.de auf sieben Millionen Euro geschätzt. Romano betont, dass das Preisschild bei fünf Millionen Euro liegen würde. Vielleicht auch, weil der Vertrag des Franzosen im Sommer 2026 auslaufen wird. Dennoch viel Geld für den FC, das erst durch die erwarteten Verkäufe frei werden würde.
Und Köln befindet sich wieder einmal in großer Konkurrenz. So sollen auch der FC Burnley und Sheffield United interessiert sein. Zudem ist Kinkoué eigentlich Rechtsfuß, der FC sucht dem Vernehmen nach aber einen Linksfuß für die letzte Kette. Bislang läuft die Suche nach einem neuen Innenverteidiger nicht wie erhofft. Der FC hatte mit Bernardo und Jordan Torunarigha zwei ablösefreie Abwehrspieler auf der Liste, die mittlerweile in Hoffenheim und Hamburg unterschrieben haben. Auch Calvin Brackelmann stand oder steht auf dem Kölner Wunschzettel. Doch den Abwehrspieler des SC Paderborn zieht es wohl nach Bröndby.
Eigentlich sollte der Vertrag verlängert werden, doch mittlerweile können die FC-Bosse das Angebot des FC Southampton wohl nicht mehr zurückweisen. Damion Downs könnte für den 1. FC Köln zum Glücksfall werden.
Angeblich bezahlt der FC Southampton für den Kölner Stürmer einen zweistelligen Millionenbetrag. Und das wäre mehr als nur ein Trostpflaster. Damion Downs könnte für den 1. FC Köln zum Glücksfall werden.
Damion Downs jubelt nach dem Tor gegen Magdeburg.
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In der Nacht zu Donnerstag werden die Augen einiger FC-Fans, aber sicher auch der Kölner Verantwortlichen in die USA gerichtet sein. Damion Downs spielt dann mit den US-Boys beim Gold Cup das Halbfinale gegen Guatemala. Der Gastgeber möchte das Endspiel erreichen. Und nach dem Downs die USA mit einem cleveren Schuss vom Punkt überhaupt erst ins Halbfinale geschossen hat, dürfte es vielleicht sogar weitere Einsatzzeit geben. Selbst wenn der Kölner Angreifer einmal mehr zum Matchwinner avancieren sollte, ist es eher unwahrscheinlich, dass das wiederum mögliche Angebote für den Stürmer beim FC maßgeblich verändert. Denn das Angebot, das der FC Southampton den Kölner unterbreitet hat, ist kaum noch zu toppen.
Zögern, Skepsis oder Bedenken
Wie der „Kicker“ berichtet sollen mit diversen Boni rund zehn Millionen Euro für den FC drin sein. Und sollte Downs Lust auf Aufstiegskampf in der Championship haben, dann können die FC-Bosse wohl gar nicht anders, als das Angebot anzunehmen. Denn die zehn Millionen wären auf dem Transfermarkt vielleicht so etwas wie ein vorläufiger Gamechanger. Zur Erinnerung: Thomas Kessler und Co. haben mit Ragnar Ache und Isak Johannesson bislang zwei Transfers vermeldet. Vielversprechende, zweifelsohne, aber eben erst zwei Neuverpflichtungen und Baustellen gibt es viele. Zwei weitere könnten bald mit Leihen geschlossen werden, zahlreiche bleiben.
Und nachdem zuletzt einige Deals geplatzt, einige Poker verloren gegangen sind, müssen die Kölner wohl etwas mehr Geld in die Hand nehmen, um den Kader möglichst wettbewerbsfähig zu machen. Und sollte der „Kicker“ recht haben, dann gibt es reichlich Geld für den Angreifer. Deutlich mehr als vor wenigen Tagen noch gedacht. Der Marktwert des Stürmers liegt zwar bei sechs Millionen Euro, allerdings ein Jahr bevor der Vertrag ausläuft. Die Kölner befinden sich somit nicht in der allerbesten Verhandlungsposition. Und es ist auch wahrlich nicht davon auszugehen, dass es von einem deutschen Interessenten nur ein annähernd ähnliches Angebot gegeben hätte – vermutlich wären fünf, vielleicht sechs oder sieben Millionen möglich gewesen, mehr sicher nicht.
Win-Win-Situation?
Nun wollen die „Saints“ einen Spieler verpflichten, der in der vergangenen Saison bewiesen hat, im Profifußball angekommen zu sein, auf der anderen Seite aber eben auch „erst“ zehn Tore in der 2. Bundesliga erzielt hat. Für den englischen Zweitligisten kann Downs eigentlich nur ein Zukunftsprojekt sein. Ein Stürmer, der sich entwickeln, sein Potenzial entfalten kann, voraussichtlich wird, aber eben nicht muss. Dementsprechend sind die Reaktionen in den Fan-Foren der „Saints“ auch mit einer gehörigen Portion Skepsis versehen. Das schreckt die Verantwortlichen des Zweitligisten aber nicht ab. Im Gegenteil: Downs gilt als festes Transferziel, schwebte schon vor Wochen als der „mystische Stürmer“ durch die Fanszene.
Für den FC ist es sicherlich schmerzhaft ein weiteres Eigengewächs abzugeben. Das Trostpflaster kommt zur rechten Zeit und fällt höher aus, als gedacht. Das ist eben auch ein Teil der Arbeit als Entwicklungsclub.
Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges gehören wohl zu den Kandidaten, von denen sich der FC durchaus trennen könnte. Zu jenen Kandidaten gehörte das Trio aber in der jüngeren Vergangenheit eigentlich immer. Vertrag haben die drei noch bis Sommer 2026 beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Adamyan, Dietz und Tigges?
In der jüngeren Vergangenheit wurden Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges immer wieder mit einem verfrühten Abschied in Verbindung gebracht. Doch das Trio steht noch immer unter Vertrag beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Adamyan, Dietz und Tigges?
Wie geht es weiter mit Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges?
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Es hat ein wenig von „Täglich grüßt das Murmeltier“. Wie schon in den vergangenen Transferphasen werden wieder einmal einige bekannte Namen als mögliche Abschiedskandidaten genannt. Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz stehen ganz oben auf der Liste der Wackelkandidaten – wieder einmal. Und das kommt bekanntlich nicht von ungefähr. Im Sommer 2022 verpflichtet oder zu den Profis hochgezogen, hat sich keiner der Angreifer nachhaltig durchgesetzt. Adamyan wurde damals als Königstransfer bezeichnet, der Armenier lief 60 Mal für die Geißböcke auf, erzielte vier Tore, bereitete sieben vor. Dietz spielte 27 Begegnungen für die Kölner Profis und war drei Mal erfolgreich, Tigges spielte 81 Mal, erzielte zehn Tore, bereitete zwei weitere vor. 168 Begegnungen, 17 Treffer – wenn man so will erzielte im Schnitt einer der drei Angreifer alle zehn Spiele ein Tor.
Schweiz-Gerücht eine Ente
Eine besonders gute Bewerbung sieht anders aus. Und so verwundert es nicht, dass die Akteure fast schon obligatorisch auf der Liste möglicher Abgänge landen. Während Adamyan und Dietz zuletzt eine Leihe antreten konnten, erhielt Tigges einmal mehr die Chance, sich beim FC durchzusetzen. Genutzt hat er die Möglichkeit nicht. Vor wenigen Tagen ploppten dann aber Gerüchte auf, der Stürmer stünde auf der Liste des Schweizer Erstligisten St. Gallen. Die Zeitschrift der „Blick“ berichtete später, man habe sich nicht einigen können, die Gehaltsvorstellungen würden nicht zusammenpassen. Dem widerspricht mittlerweile die Spieler-Seite. Gegenüber der „Kölnischen Rundschau“ bestätigte Sebastian Voss, dass es „keine offiziellen Gespräche“ gegeben habe. Und Tigges Berater betonte nach einem Gespräch mit dem FC auch: „Die Chancen von Steffen, auf Einsatzzeit zu kommen, sind sehr gering. Alle Seiten sind um eine Lösung bemüht.“
Heißt, beim FC werde man dem Spieler keine Steine in den Weg legen. Die Zeichen stehen auf Abschied. Nur gibt es aktuell eben noch keine Lösung. Tigges hat genauso wie Adamyan und auch Dietz noch Vertrag beim 1. FC Köln. Und sollte es keine Abnehmer geben, ändert sich an dieser Konstellation vorerst auch nichts. So wird der Stürmer am Montag wohl am Trainingsauftakt der Geißböcke teilnehmen, genauso wie die beiden weiteren Stürmer, die das Trio komplettieren. Denn auch bei Adamyan bahnt sich gerade nicht wirklich eine Lösung an. Der Angreifer kehrt von der Leihe von Jahn Regensburg zurück. Beim FC sucht man fieberhaft nach einer Lösung, gefunden ist sie noch nicht. Sicher scheint nur, dass der Stürmer beim FC keine Chance mehr auf Einsatzzeit erhalten wird.
Dietz nach Schweinfurt?
Bei Florian Dietz deutet sich eine Lösung an. Der Stürmer wird mit dem 1. FC Schweinfurt in Verbindung gebracht. Der 26-Jährige steht auf der Liste des Aufsteigers. Für Dietz wäre es eine Rückkehr in die alte Heimatregion. Und: Seit Mai arbeitet sein Bruder Leo als Videoanalyst für den Drittligisten. Bis zum kommenden Montag wird aber auch im Fall Dietz nicht mit einer Entscheidung gerechnet. Das gesamte Trio dürfte also beim Trainingsauftakt dabei sein. Doch im Gegensatz zu den letzten Jahren ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass es noch während der Vorbereitung zur Trennung kommt.
Die Zeichen stehen auf Abschied: Max Finkgräfe und RB Leipzig haben sich offenbar auf einen Wechsel geeinigt. Der Medizincheck soll bereits am Mittwoch stattfinden. Bei Eric Martel deutet sich auch ein Abgang an, vielleicht aber kein kurzfristiger für den 1. FC Köln: So ist der Stand bei Max Finkgräfe und Eric Martel.
Bei den nächsten Spielern der Geißböcke stehen die Zeichen auf Abschied. Der eine steht unmittelbar vor einem Medizincheck, der andere will den nächsten Schritt gehen. Es muss aber kein schnelles Ende sein beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei Max Finkgräfe und Eric Martel.
Max Finkgräfe und Eric Martel noch beim gemeinsamen Training
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Wenn Lukas Kwasniok am Montag seine Spieler erstmals zu einem Training um sich versammelt, wird ein Akteur sicher nicht mehr dabei sein. Max Finkgräfe wird den FC verlassen und das ganz offensichtlich noch diese Woche. Schon in den vergangenen Tagen hatte sich der Wechsel zu RB Leipzig angedeutet. Die Sachsen waren etwas überraschend auf den Finkgräfe-Zug aufgesprungen. Bislang waren die TSG Hoffenheim und der VfB Stuttgart die gehandelten Namen, vielleicht sogar noch Eintracht Frankfurt – nun wird es RB Leipzig und wie man hört, auch auf speziellem Wunsch vom Neu-Trainer Ole Werner. Wie der „Kicker“ nun berichtet, haben sich die Seiten weitestgehend geeinigt, der Medizincheck ist offenbar für Mittwoch anberaumt, dann fehlt nur noch die Unterschrift.
Keine Vertragsverlängerung für Martel?
Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es diese dann auch am Mittwoch geben. Dem FC winken vier Millionen Euro, mit Boni mehr als fünf. Noch vor einem Jahr galt der Linksverteidiger als die große Entdeckung beim FC. Ein Shootingstar, der in einer enttäuschenden Saison der absolute Lichtblick war. Finkgräfe dominierte die Wahl zum „Golden Boy“, bis er aus der Wertung genommen wurde, bekannte sich mehrfach zum FC und wurde schon als Hector-Nachfolger und künftiger Nationalspieler gehandelt. Ein Jahr später verlässt der Linksverteidiger die Kölner im Frust. Zu wenig Einsatzzeit und damit vermutlich auch verbunden zu wenig Wertschätzung. Ob der 21-Jährige bei RB mehr spielen wird, ist eher unwahrscheinlich. Zumindest scheint es auf den ersten Blick realistischer, sich gegen Leart Pacarada durchzusetzen, als gegen Nationalspieler David Raum. Doch Finkgräfe sucht offenbar die Herausforderung und die in Leipzig.
Dort spielte bekanntlich einst Eric Martel. Der – jetzt ehemalige – U21-Nationalspieler wird aber mit großer Sicherheit nicht nach Sachsen wechseln – zumindest gibt es dafür aktuell keine Anzeichen. Dass der 23-Jährige den FC aber verlassen wird, schon. Wenn auch nicht sofort. Wie bereits berichtet, vermeldete die „Kölnische Rundschau“ am Dienstagabend erneut, dass Martel den aktuellen Vertrag aktuell nicht verlängern werde. Und das führt Thomas Kessler und Co. einmal mehr in die Situation, entscheiden zu müssen, ob man mit einem Spieler, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, in die neue Saison zu gehen. Immerhin wäre der dann wiederum ablösefrei. Die Alternativen heißt: möglichst zeitnaher Verkauf. Doch daran wäre der FC wohl nur bei einer ähnlich überraschenden Ablösesumme wie nun bei Damion Downs interessiert.
Aktuell wäre es also durchaus denkbar, dass Martel tatsächlich noch ein Jahr beim FC bleibt. Allerdings ohne Vertragsverlängerung, dafür mit der Sicherheit im kommenden Sommer ohne große Verhandlungen zwischen zwei Vereinen wechseln zu können. Am kommenden Montag wird Martel beim Training fehlen, der 23-Jährige hat Sonderurlaub. Ob er nochmal am Geißbockheim aufschlägt, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen.