Der 1. FC Köln möchte ihn wohl abgeben: Sollte Rasmus Carstensen noch eine Chance bekommen?

Rasmus Carstensen beim 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln möchte ihn wohl abgeben: Sollte Rasmus Carstensen noch eine Chance bekommen?

Nach seiner erfolgreichen Leihe zu Lech Posen kehrt Rasmus Carstensen zum 1. FC Köln zurück. Kaum wieder da, soll der Rechtsverteidiger aber auch schon wieder abgegeben werden. Dabei sucht der Verein auf seiner Position: Sollte Rasmus Carstensen beim 1. FC Köln noch eine Chance bekommen?

Polnischer Meister darf sich Rasmus Carstensen nach seiner Halbjahres-Leihe nach Lech Posen nennen. Und an der hatte der Rechtsverteidiger als Stammspieler seinen Anteil. Trotzdem soll er beim 1. FC Köln nach seiner Rückkehr wohl keine Chance mehr bekommen und abgegeben werden. Dabei sucht der Verein auf seiner Position: Sollte Rasmus Carstensen beim 1. FC Köln noch eine Chance bekommen?

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Am Anfang sah es aus wie ein perfektes Match. Im Sommer 2023 war Rasmus Carstensen vom KRC Genk aus Belgien zum 1. FC Köln gewechselt. Eigentlich war er nur als Back-up von Benno Schmitz eingeplant. Auch hatte er bei Genk in der vorherigen Saison kaum gespielt. Doch in Köln machte es direkt Klick. In seinen ersten Monaten in der Domstadt war Carstensen Stammspieler und sorgte dafür, dass der damalige Sport-Geschäftsführer Christian Keller sich bestätigt fühlen durfte. Er hatte sich für die Verpflichtung Cartensens eingesetzt, obwohl im Verein ein Transfer auch kritisch gesehen wurde, wie Keller im November 2023 im WDR-Podcast „Einfach Fußball“ sagte: „Wir waren uns in der Runde alles andere als einig. Es gab einen, der war vehement dafür, dass wir uns mit dem Spieler beschäftigen, es gab auch andere, die nicht so überzeugt waren.“ Am Ende kam Carstensen und Keller war wegen seiner ersten Leistungen damals überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Nach und nach zum Verkaufskandidat

Aber schon in der Rückrunde verlor der Rechtsverteidiger seinen Platz in der Startelf, spielte ab dem 27. Spieltag nur noch einmal 35 Minuten. Wegen der Transfersperre zog der 1. FC Köln trotzdem die Kaufoption über 1,5 Millionen Euro, da Carstensen der einzige etatmäßige Rechtsverteidiger im Kader war, der zumindest schon ein ordentliches Niveau angedeutet hatte. Dennoch lief ihm der positionsfremd eingesetzte Jan Thielmann den Rang ab. Carstensen bekam kaum Einsätze und musste nach der Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic im Winter gehen. Die Leihe bis zum Saisonende nach Posen war gleichzeitig auch ein Eingeständnis von Christian Keller, das Carstensen nicht das Niveau erbrachte, dass der Verantwortliche in ihm gesehen hatte.

Dass der inzwischen 24-Jährige aber durchaus Potenzial hat, bewies er in Polen. Mit Lech Posen wurde er als Stammspieler Meister und überzeugte. So verdoppelte er durch die Leihe seinen Marktwert beim Portal transfermarkt.de auf zwei Millionen Euro. Eine Chance beim 1. FC Köln soll er nach seiner Rückkehr aber wohl nicht bekommen. Laut dem „Kicker“ will Köln den Spieler abgeben. Eine Leihe mit Kaufoption oder -verpflichtung seien Möglichkeiten neben einem Verkauf. Carstensen solle gerne in seine dänische Heimat zurückwollen. Ein Grund dafür, dass Köln den Spieler anscheinend loswerden möchte, ist wahrscheinlich, dass sie den Moment nutzen wollen. Carstensen hat sich bei Posen gut präsentiert, daher könnte jetzt ein guter Verkaufsmoment sein, bevor er eventuell wieder auf der Kölner Bank sitzt und sich nicht empfehlen kann.

Neue Chance statt Verkauf sinnvoll?

Sollte der Spieler unter dem neuen Trainer Lukas Kwasniok tatsächlich keine Chance erhalten, darf das Vorgehen aber zumindest hinterfragt werden. Schließlich ist der FC auf der Suche nach einem Rechtsverteidiger als Konkurrent für Gazibegovic. Vielleicht könnte Carstensen dieser mit dem Schwung von seiner erfolgreichen Leihe werden. Auch könnte er von Kwasniok profitieren, der schon in Paderborn mit zum Beispiel Raphael Obermair, um den es zuletzt auch FC-Gerüchte gab, gezeigt hat, dass er Spieler und eben auch Rechtsverteidiger besser machen kann. So könnten wenigstens Teile Vorbereitung abgewartet werden, bis sich Kwasniok einen Eindruck von Carstensen verschafft hat.

Dass die Kölner zumindest einen gewissen Wert im Rechtsverteidiger sehen, zeigt sich an ihren kolportierten Ablöse-Forderungen. Denn eigentlich wollte Lech Posen Carstensen nach seiner Leihe gerne halten. So sollen die Polen laut „Express“ bereit gewesen sein, insgesamt zwei Millionen für den 24-Jährigen auszugeben, was auch seinem geschätzten Marktwert entspricht. Dem FC war das aber zu wenig, obwohl er damit sogar noch 500.000 Euro Gewinn gemacht hätte – sollten die kolportierten Zahlen stimmen. Etwas Potenzial müssen die Kölner also doch in Carstensen sehen. Denn es ist auch fraglich, ob ein anderer Verein mehr für Carstensen bieten wird, da es bis jetzt noch keine weiteren Interessenten gibt. Dem Spieler eine richtige Chance in der Vorbereitung zu geben, könnte also durchaus sinnvoll sein. Denn auch wenn er vielleicht nicht wie am Anfang erhofft das perfekte Match ist, könnte er zumindest ein ordentliches als Back-up sein.

1. FC Köln: Bröndby scheint die Nase bei Calvin Brackelmann vorn zu haben

Calvin Brackelmann
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1. FC Köln: Bröndby scheint die Nase bei Calvin Brackelmann vorn zu haben

Der Transfermotor des FC ist zuletzt ein wenig ins Stocken geraten. Einige Wunschspieler haben mittlerweile bei der Konkurrenz angeheuert. Und es droht eine weitere Poker-Niederlage für den 1. FC Köln: Calvin Brackelmann steht angeblich vor einer Einigung mit Bröndby.

Es droht die nächste Enttäuschung auf dem Transfermarkt für den 1. FC Köln: Calvin Brackelmann steht laut dänischer Medienberichte vor einer Einigung mit Bröndby IF. Das berichtet das Portal „tipsbladet„.

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Allerdings heißt es in dem Artikel auch, dass sich der dänische Erstligist einen Kampf mit dem 1. FC Köln im Werben um den Innenverteidiger liefert. Der FC ist bekanntlich ebenfalls an der Verpflichtung des Paderborners interessiert und grundsätzlich auf der Suche nach einem Innenverteidiger, wenn es geht nach einem Linksfuß. Brackelmann hat bereits unter Lukas Kwasniok trainiert und sich unter dem neuen Kölner Coach immer weiter zu einem Leistungsträger bei den Ostwestfalen entwickelt. Der 25-Jährige hat aber nur noch ein Jahr Vertrag beim SCP. Daher sind die Verantwortlichen des Zweitligisten nicht in den allerbesten Verhandlungsposition. Dem Vernehmen nach soll die Ablöse bei rund einer Millionen Euro liegen und Bröndby bereit sein, diese auch zu bezahlen.

Bröndby spielt Conference League

Während der FC mit dem Ex-Trainer des Abwehrspielers und für Brackelmann das erste Mal Bundesliga punkten kann, ruft in Dänemark der europäische Wettbewerb. Der Tabellendritte der vergangenen Saison spielt aktuell die Qualifikation der Conference League, zuvor steht in zwei Wochen aber noch ein Testspiel gegen Hertha BSC auf dem Plan. Der gebürtige Lüneburger wechselte in der Jugend von Hansa Rostock ans Geißbockheim, schaffte dort aber den großen Sprung nicht. Über zahlreiche Stationen landete der Innenverteidiger schließlich beim FC Ingolstadt in der 3. Liga. 2023 folgte der Schritt zum SC Paderborn. für die Ostwestfalen bestritt Brackelmann bis heute 36 Spieler, erzielte drei Tore.

Sollte sich der Abwehrspieler gegen den FC und für Bröndby entscheiden, wäre es die nächste Transfer-Niederlage für die Geißböcke. Köln hatte bekanntlich schon das Nachsehen im Buhlen um Barnardo (TSG Hoffenheim), Jordan Torunarigha (Hamburger SV), Aaron Zehnter (VfL Wolfsburg), Robin Fellhauer (FC Augsburg) und Rayan Philippe (Hamburger SV). Bislang konnte Thomas Kessler Ragnar Ache und Isak Johannesson zum FC lotsen. Mit Said El Mala steht noch ein weiterer Neuzugang fest. Der Offensivspieler wurde bekanntlich vergangenen Sommer unter Vertrag genommen und umgehend an Viktoria Köln verliehen.

Das Transferfenster öffnet offiziell – gibt es diese Woche die erwarteten Transfers?

Lukas Kwasniok und Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Das Transferfenster öffnet offiziell – gibt es diese Woche die erwarteten Transfers?

Offiziell öffnet am Dienstag das Transferfenster zum zweiten Mal in diesem Sommer. Zwar ist das nun knapp zwei Monate geöffnet, trotzdem wären die FC-Bosse mit ihrer Kaderplanung gerne ein Stück weiter beim 1. FC Köln: Gibt es diese Woche weitere Transfers?

Wenige Tage von Beginn der Leistungsdiagnostik ist die Transferausbeute der Geißböcke dann doch eher mau. Es ist Sand im Getriebe beim 1. FC Köln: Gibt es diese Woche endlich weitere Transfers? Die Chancen stehen nicht schlecht, der ganz große Durchbruch ist personell aber ganz sicher nicht zu erwarten.

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Der Start war verheißungsvoll, die vergangenen Tage treiben dem ein oder anderen FC-Fan dann doch schon wieder Schweißperlen auf die Stirn. Nach den Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson ist ordentlich Sand im Getriebe des Transfer-Motors. Zuletzt mag wohl der ein oder andere Köln-Anhänger das Gefühl gewonnen haben, der Motor laufe in die falsche Richtung. Denn mit Max Finkgräfe und Damion Downs bahnen sich die Abgänge zweier Eigengewächse an, dazu ist auch der Verbleib von Eric Martel alles andere als sicher. Spieler, die wohl eine Vielzahl an Köln-Fans auch weiterhin gerne im Köln-Trikot sehen würde. Aktuell stehen auf der Abgangsseite acht Spieler, die bereits verabschiedet worden sind, zahlreiche weitere Wackelkandidaten und eben ganze zwei Neuverpflichtungen, mit Said El Mala mögen es drei sein.

Eigentlich noch viel Zeit

Das Transferfenster ist ab dem 1. Juli bekanntlich bis zum 1. September also noch zwei Monate geöffnet. Es kann noch viel passieren, es wird mit Sicherheit auch noch was passieren. Und doch stehen da aktuell die wenigen Namen auf der Haben-Seite und sollte sich das Rad nicht schnell weiterdrehen, wird der FC mit einem sehr dünnen Kader am kommenden Montag in die Vorbereitung auf die neue Saison starten. Ohne Zweifel wären Thomas Kessler und Co. mit ihren Planungen gerne schon ein gutes Stück weiter. Doch wie schon im Winter gestaltet sich auch jetzt der Transfermarkt für den FC besonders kompliziert. Vor Wochen lautete die Einkaufsliste: zwei bis drei Torhüter, ein erfahrener Innenverteidiger, mindestens ein Außenverteidiger, wenn Finkgräfe geht, ein weiterer, dazu mindestens ein, lieber zwei zentraler Spieler, einer für die Außenbahn und im Idealfall zwei Angreifer.

In einer perfekten Welt, mit gutem Budget und positiv verlaufenden Gesprächen, kommt da schon eine stolze Summe an Spielern zusammen. Eine stolze Summe, die nicht so richtig zu den zwei bisher getätigten Sommer-Transfers passen will. Dabei standen bekanntlich einige Spieler bereits auf der Liste, mit denen sogar gesprochen worden sein soll. Mit Jordan Torunarigha, Aaron Zehnter, Jonjoe Kenny und Robin Fellhauer wären die Kaderplaner jedenfalls ein ganz großes Stück weiter. Und so stellt sich durchaus die Frage, ob und wenn ja, was denn diese Woche noch so gehen könnte. Und am Ende des Tages läuft es immer wieder auf die gleichen beiden Namen raus. Tom Krauß und Jakub Kaminski sind wohl die heißesten Eisen aktuell im Feuer. Mit beiden Spielern sind sich die Kölner einig, es fehlt die Übereinkunft mit dem jeweiligen Verein.

Im Gerüchtewald wird es still

Die Chancen stehen nicht schlecht, dass es bis zur Leistungsdiagnostik am Wochenende somit zwei „Done Deals“ beim FC geben wird. Mindestens quantitativ sähe die Welt schon ein wenig besser aus. Allerdings schwingt auch viel Wehmut mit. Denn neben den geplatzten Deals gibt es eben auch zahlreiche Namen, die zwischenzeitlich gehandelt wurden, von denen man seit Wochen dann aber doch nichts mehr gehört hat. Spieler wie Besfort Zeneli, bei dem es sich möglicherweise um den angedeuteten geplatzten Deal handeln könnte. Still ist es aber auch um vermutliche Enten wie Willem Geubbels, Terry Yagbe oder Jacques Siwe geworden. Und so wird es wohl noch ein wenig dauern, bis der FC sein Kadergerüst beisammen hat. Immerhin sind es bis zum Deadline Day noch ein paar Wochen.


Damion Downs: Vertragsverlängerung oder Wechsel – was ist für den 1. FC Köln die bessere Option?

Damion Downs vom 1. FC Köln
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Damion Downs: Vertragsverlängerung oder Wechsel – was ist für den 1. FC Köln die bessere Option?

Eigentlich wollte Thomas Kessler den Vertrag mit Damion Downs verlängern, doch bislang warten die FC-Bosse vergeblich auf eine Reaktion. Nun grätscht der FC Southampton mit einem enormen Angebot dazwischen und das wäre sehr lukrativ für den 1. FC Köln: Darum macht ein Transfer von Damion Downs aktuell Sinn.

Die Zukunft sollte Damion Downs beim FC gehören. Doch mittlerweile stehen die Chancen nicht schlecht, dass der Angreifer zum FC Southampton wechselt. Das ist aber nicht die schlechteste Nachricht für den 1. FC Köln: Darum macht ein Transfer von Damion Downs dann auch durchaus Sinn.

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Bislang war die Wahrnehmung, dass sich Damion Downs aktuell voll und ganz auf den Gold Cup in den USA konzentrieren wolle. Kommuniziert hat das der Stürmer im Gegensatz zu beispielsweise Eric Martel und der U21-EM nicht so deutlich. Dafür hatte Thomas Kessler vor einigen Wochen Stellung zu der Personalie genommen. „Wir sind mit Damion im Austausch. Er konnte sich noch nicht durchringen, den Vertrag zu unterschreiben“, hatte der Sportchef auf dem Mitgliederstammtisch erklärt. Tatsächlich soll dem Angreifer etwa seit einem halben Jahr, nach Christian Kellers Sicht sogar noch viel länger, ein Vertrag vorliegen. Ein Vertrag, bei dem andere laut Ex-Sportdirektor mit „den Ohren schlackern würden“. Es ist tatsächlich davon auszugehen, dass sich der FC für eine Vertragsverlängerung mächtig gestreckt hat.

Zögern, Skepsis oder Bedenken

Kessler hätte den A-Nationalspieler der USA gerne bis 2029 gehalten. Sollte Downs der Vertrag also tatsächlich schon Monate vorgelegen haben, dann kann man das Abwarten durchaus als Zögern, Skepsis oder Bedenken interpretieren. Keller erklärte, dass der Stürmer gerne Bundesliga spielen würde. Dass der FC genau das tun wird, steht mittlerweile aber eben auch seit sechs Wochen fest. Eine Unterschrift hat die Gewissheit nicht mit sich gebracht. Und so könnte es eben genauso gut sein, dass der Stürmer einfach auf ein passendes Angebot gewartet haben. Im Mai gab es in Italien schon Gerüchte, der FC Turin habe erneut die Fühler ausgestreckt, seit einigen Wochen hält sich nun hartnäckig das Southampton-Gerücht, dass vermutlich schon lange kein Gerücht mehr ist.

So hatte Sky-Experte Florian Plettenberg erst am Samstag erklärt, dass die Gespräche mit dem Premier-League-Absteiger schon fortgeschritten seien. Worte, die man in der lokalen englischen Boulevardpresse natürlich schnell aufgeschnappt hat. Selbst die BBC fragte nun bei einem deutschen Journalisten nach, welches Paket Southampton denn da verpflichten würde. Die Zeichen stehen wohl auf Abschied und damit werden die Kölner ein weiteres Eigengewächs verlieren. Downs kam 2020 in die U17 der Geißböcke, feierte im September 2023 sein Profi-Debüt und erzielte im Derby seinen ersten Profi-Treffer. Schon damals gehörte dem schnellen Angreifer gefühlt die Zukunft. Dass der 20-Jährige den FC nun verlassen könnte, schmerzt die FC-Fanseele sicherlich und auch Thomas Kessler und Co. werden sich das anders vorgestellt haben.

Win-Win-Situation?

Nur ist das Trostpflaster alles andere als ein schlechtes. Acht Millionen Euro soll Southampton für den Stürmer bieten. Eine enorme Summe, denn der Marktwert des Angreifers wird aktuell auf sechs Millionen Euro geschätzt. Dazu hat Downs nur noch ein Jahr Vertrag, die Verhandlungsposition der Geißböcke ist also ganz sicher keine besonders gute. Und da es bislang wohl nicht die ganz große Masse an Mitbietern gibt, sind die acht Millionen schon sehr viel Geld. Mit den vier Millionen Euro, die RB Leipzig offenbar bereit ist, für Max Finkgräfe zu bezahlen, würden die Kölner rund zwölf Millionen für zwei Youngster kassieren. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird sich der Marktwert der beiden Akteure in den kommenden Monaten oder Jahren erhöhen, die gebotenen Summer übersteigen, doch aktuell würden die Einnahmen die Erwartungen wohl übersteigen und unterm Strich das kolportierte Budget von zwölf Millionen Euro verdoppeln.

„Es muss doch aber auch der Weg sein, Spieler zum richtigen Zeitpunkt abzugeben“, sagte Keller unlängst in der „Kölnischen Rundschau“, gefühlt in weiser Voraussicht. „Dann müssen gewünschte Rahmendaten wie beispielsweise Ausstiegsklauseln aber auch für den FC lohnenswert sein, ansonsten kann es unter Umständen attraktiver sein, einen Transfer zu realisieren und mit dem Transfererlös einen neuen Spieler mit ähnlichem oder bestenfalls besserem Leistungsniveau zu verpflichten.“ Und so muss sich Thomas Kessler nun wohl die Frage stellen, ob genau dieser Zeitpunkt nun gekommen ist. Ob der Zeitpunkt der richtige ist, acht Millionen Euro anzunehmen und den Großteil dann wieder in Neuverpflichtungen zu stecken. Dann müssten die FC-Bosse jedenfalls nicht mehr auf die Reaktion des Stürmers warten.

Mit großer Wahrscheinlichkeit ist frisches Budget ein Treibstoff, der den zuletzt ins Stocken geratenen Transfermotor wieder ans Laufen bringen kann.

Geht jetzt alles ganz schnell? Max Finkgräfe vor Wechsel zu RB Leipzig

Max Finkgräfe im Pokalspiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC
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Geht jetzt alles ganz schnell? Max Finkgräfe vor Wechsel zu RB Leipzig

Jetzt scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Ein weiterer Spieler verlässt in Kürze offenbar den 1. FC Köln: Max Finkgräfe steht offenbar unmittelbar vor dem Wechsel zu RB Leipzig. Der Deal könnte diese Woche noch über die Bühne gehen.

Viele Fans der Geißböcke warten auf einen Transfer-Vollzug auf der Haben-Seite. Doch nun nimmt der nächste Abschied konkretere Züge an beim 1. FC Köln: Max Finkgräfe steht offenbar unmittelbar vor dem Wechsel zu RB Leipzig. Das berichtet Sky-Reporter Marlon Irlbacher.

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Demnach stünden Spieler und der Club aus Sachen unmittelbar vor der Einigung. Finkgräfe soll in Leipzig einen langfristigen Vertrag unterschreiben, um David Raum „richtig Dampf zu machen“. Wie berichtet soll der Deal dem FC rund vier Millionen Euro bringen. Laut „Sky“ sind auch Boni für den FC möglich. Ob es eine Weiterverkaufsgebühr gibt, ist nicht bekannt. Ein Deal und eine medizinische Untersuchung könnten noch diese Woche anstehen, schreibt Irlbacher weiter. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Markwert des 21-Jährigen auf vier Millionen Euro ein. Schon am Sonntag hatte „Sky“ berichtet, dass Finkgräfe wohl einer von drei Kandidaten bei Leipzig für die Linksverteidiger-Position sei. Finkgräfe hatte in der Abstiegssaison 23/24 sein Debüt für den FC gefeiert und galt als einer der wenigen Leistungsträger.

Viele Interessenten für Finkgräfe

Für den FC lief der gebürtige Mönchengladbacher genau 40 Mal auf, erzielte ein Tor, das per Freistoß gegen die TSG Hoffenheim. Auch die Sinsheimer hatten sich für eine Verpflichtung des Abwehrspielers interessiert. Das abgegebene Angebot soll dem Vernehmen nach aber deutlich unter den Vorstellungen des FC gelegen haben. Das scheint sich bei Leipzig anders zu verhalten. Da scheinen die Kölner Verantwortlichen mitgehen zu wollen. Finkgräfe hatte den FC-Bossen vor einigen Wochen anscheinend mitgeteilt, den Vertrag beim FC nicht verlängern zu wollen. Damit war klar, dass das Eigengewächs verkauft werden sollte. Neben der TSG Hoffenheim und RB Leipzig gab es auch ein Interesse des VfB Stuttgart. Angeblich soll auch Eintracht Frankfurt an dem Youngster interessiert gewesen sein.

Der Wechsel nach Leipzig dürfte unter einem Gesichtspunkt dann doch überraschen. Beim FC war der 21-Jährige dem Vernehmen nach nicht sonderlich glücklich über die mangelnde Einsatzzeit. Möglicherweise wären die Karten unter Lukas Kwasniok neu gemischt worden. Bei RB wird sich der einmalige U20-Nationalspieler erst einmal hinter Raum einordnen müssen. Die Lücke zum Nationalspieler dürfte Stand jetzt eine große sein. Als Ersatz für Finkgräfe wurde lange Aaron Zehnter vom SC Paderborn gehandelt. Der 20-Jährige wechselt aber zum VfL Wolfsburg und nicht zu seinem Ex-Trainer. Interesse an einem anderen Linksverteidiger ist bislang nicht bekannt.

„Es war eine unglaubliche Reise…“ Eric Martel richtet nach EM-Aus emotionale Worte an die Fans

Eric Martel im Zweikampf im Endspiel der U21-EM gegen England
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„Es war eine unglaubliche Reise…“ Eric Martel richtet nach EM-Aus emotionale Worte an die Fans

Für Eric Martel und Jan Thielmann endete am Samstagabend der Traum vom Europameistertitel. Gegen England unterlag die deutsche U21 nach Verlängerung. Nun wird auf eine Vertragsverlängerung gehofft beim 1. FC Köln: Eric Martel richtet emotionale Worte an die Fans.

Nach dem EM-Aus stellt sich die Frage, wie es weitergeht mit dem 1. FC Köln: Eric Martel richtet aber erst einmal emotionale Worte an die Fans und verabschiedet sich in den Urlaub.

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Eric Martel war die Enttäuschung tief ins Gesicht geschrieben, als der Kölner Sechser nach der bitteren Endspiel-Niederlage gegen England in den Katakomben Fragen beantworten musste. Die passenden Antworten schien der Niederbayer nicht zu finden. Denn die Enttäuschung war groß. Die DFB-Auswahl hatte einen 0:2-Rückstand ausgeglichen, das Momentum auf der eigenen Seite und kurz vor Spielende noch die Latte getroffen. Auch in der Verlängerung scheiterten die Spieler von Bundestrainer Antonio Di Salvo noch einmal am Aluminium. England setzte sich 3:2 durch, glücklich, wenn auch nicht unverdient. Und die deutsche Auswahl, die bis dahin sicherlich zu den besseren Mannschaften des Turniers gehörte, ging bekanntlich leer aus.

„Es war eine unglaubliche Reise“

Mit ein paar Tagen Abstand hat sich Martel nun via Instagram zu Wort gemeldet. „Leider haben wir den Pokal nicht mit nach Hause gebracht, aber ich bin so stolz Kapitän dieser fantastischen Mannschaft gewesen zu sein“, schreibt der Sechse des 1. FC Köln. 30 Mal lief Martel für die deutsche U21 auf, davon 19 Mal als Kapitän. Das hat nun ein Ende. Denn mit dem Ende der Europameisterschaft beginnt der neue Zyklus der Junioren und da spielt der 23-Jährige in Zukunft keine Rolle mehr. „Es war eine unglaubliche Reise über zwei Jahre und wir haben es geschafft, bis ins Endspiel ungeschlagen zu bleiben. Diese Niederlage wird uns alle nur stärker machen und uns für unsere weitere Zukunft motivieren“, schreibt Martel weiter. „Jetzt heißt es, wieder Kräfte zu sammeln und die Akkus für die nächste Saison aufzuladen.“

Wo Martel die kommende Saison verbringen wird, ist weiterhin nicht geklärt und wird wohl auch in den kommenden Tagen noch nicht beantwortet sein. Zahlreiche Fans haben den Post des U21-Nationalspielers kommentiert, wünschen sich einen Verbleib beim FC. Der scheint auch tatsächlich möglich, allerdings nicht zwingend mit einer einhergehenden Vertragsverlängerung. Möglich wäre, dass Martel noch eine Spielzeit bleibt und dann im kommenden Sommer ablösefrei gehen wird. Der FC will den Spieler bekanntlich unbedingt halten, würde wohl nur bei einem weiteren unmoralischen Angebot schwach. In welche Richtung Martel tendiert, ist nicht bekannt.

Jonas Nickisch wechselt zum 1. FC Saarbrücken

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Jonas Nickisch wechselt zum 1. FC Saarbrücken

Dass der Keeper den FC verlassen würde, war bereits seit Wochen klar. Nun steht auch fest wohin es geht für den ehemaligen Keeper des 1. FC Köln: Jonas Nickisch wechselt nach Saarbrücken und spielt künftig 3. Liga.

So ein bisschen war der Wechsel ein kleines Mysterium bei den Geißböcken. Nun geht es weiter, nur nicht mehr beim 1. FC Köln: Jonas Nickisch wechselt nun nach Saarbrücken und spielt 3. Liga.

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Jonas Nickisch kam 2023 als Nachwuchskeeper zum FC und sollte die Nummer drei bei den Geißböcken werden und gleichzeitig das Tor der U21 hüten. So weit so gut, nur verlieh der FC gleichzeitig Jonas Urbig an die SpVgg Greuther Fürth. Damals gab es tatsächlich nicht wenige Fans, die sich daran störten, dass der FC einen talentierten Keeper abgab und gleichzeitig einen weiteren verpflichtete. Ein wenig weitergedacht sorgte dieser Transfer in der Tat für ein wenig Unverständnis. Denn Urbig wurde nach Fürth verliehen, um ihn später als Herausforderer nach der Leihe wieder zum FC zurückzuholen. Für Nickisch wäre in diesem Szenario keine Chance auf den Platz hinter Marvin Schwäbe gewesen. Letztlich kam es ohnehin anders. In der vergangenen Saison verlor der ehemalige U19-Nationalspieler dann seinen in der U21 sicher geglaubten Stammplatz an Alessandro Blazic.

„Ich will mich hier weiterentwickeln“

Spätestens da standen die Zeichen auf Abschied. Am Ende der Saison wurde Nickisch dann auch vom FC offiziell verabschiedet. Nun steht die neue Aufgabe bevor. Nickisch wechselt zum 1. FC Saarbrücken in die 3. Liga und will dort einen neuen Anlauf nehmen. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim 1. FC Saarbrücken. Der Verein hat große Tradition und eine leidenschaftliche Fanbasis. Ich will mich hier weiterentwickeln und einen Beitrag zu einer erfolgreichen Saison leisten“, sagt der Keeper. Ob es der 21-Jährige schafft, die Nummer eins in der 3. Liga zu werden, wird sich zeigen. „Mit Jonas gewinnen wir ein ambitioniertes Torwarttalent, das bereits in jungen Jahren eine gute Ausbildung genossen hat“, sagt Saarbrückens Torwarttrainer Frank Kackert.

Der FC hat mit Philipp Pentke, Anthony Racioppi, Nickisch und eben Blazic eine Vielzahl seiner Keeper abgegeben. Bislang ist noch keine dieser Positionen neu besetzt.

Wird Manuel Riemann beim 1. FC Köln wirklich zum Thema?

Kann Manuel Riemann ein Thema beim 1. FC Köln werden?
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Wird Manuel Riemann beim 1. FC Köln wirklich zum Thema?

Auf der Suche nach weiteren Torhütern ist es beim FC zurzeit noch verdächtig ruhig. Heiße Gerüchte gibt es jedenfalls nicht. Zuletzt machte der Name eines Ex-Keepers von Lukas Kwasniok die Runde. Ist Manuel Riemann beim 1. FC Köln ein Thema?

Zahlreiche Namen wurden bereits in der Gerüchteküche der Kölner gehandelt. Konkret wurde es zuletzt aber immer seltener. Und ausgerechnet bei den Keepern ist es bislang eher stillt. Aber: Ist Manuel Riemann beim 1. FC Köln ein Thema?

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Bereits viele Namen wurden in der Gerüchteküche rund um den 1. FC Köln gehandelt, konkret wurde es dann doch nur bei wenigen. Immerhin könnten Tom Krauß und Jakub Kaminski in dieser Woche noch vorgestellt werden. Doch ausgerechnet auf der Torhüter-Position sind gehandelte Namen eher Mangelware. Ausgerechnet, weil der FC einfach im Kasten eine offene Lücke zu beklagen hat. Hinter Marvin Schwäbe fehlen die Nummer zwei und die Nummer drei und durch den Weggang von Alessandro Blazic ist auch die Kölner Reserve quantitativ ein wenig schwach auf der Brust. Die Kölner müssen und werden auf der Torhüterposition noch einmal kräftig nachjustieren müssen. Und doch ist genau dort die Gerüchteküche bislang kalt.

Bei Bochum nach zehn Jahren ausgemustert

Auf der anderen Seite lässt die vermeintliche Stille viel mehr Raum für Spekulationen. Das Anforderungsprofil beim FC ist vermutlich ein logisches. die Kölner suchen einen erfahrenen Keeper, der bereit ist, sich auch hinter Schwäbe auf die Bank zu setzen. Das war bekanntlich ein Problem, als Timo Horn den FC verlassen hat. Nun sucht man also wieder erfahrene Keeper. So könnte beispielsweise Alexander Schwolow ein Kandidat sein. Der Keeper verlässt Union Berlin, sucht eine neue Herausforderung. Ob er die auf der Bank der Geißböcke findet, ist aber alles andere als wahrscheinlich. Und auch Manuel Riemann wurde zuletzt in den Ring geworfen. Der Ex-Torhüter des SC Paderborn wurde bei den Ostwestfalen freigestellt, um Gespräche führen zu dürfen. Der Vertrag läuft eigentlich bis 2026.

Ob die Gespräche aber in oder mit Köln stattfinden, ist vollkommen unklar. Konkrete Gerüchte gibt es bislang nicht. Riemann kennt nicht nur Lukas Kwasniok, der Keeper war auch jahrelang Schützling von FC-Torwarttrainer Peter Greiber. Ob Riemann bereit ist, auf der Bank zu sitzen, nachdem er zuletzt wieder Stammspieler war, ist komplett offen. Fakt ist: Riemann würde vom Anforderungsprofil zum FC passen, viel Erfahrung mitbringen und als Typ sicherlich eine wichtige Rolle bei den Kölnern einnehmen. Allerdings hat genau dieser „Typ“ des 36-Jährigen in der jüngeren Vergangenheit zu Problemen geführt. So wurde Riemann aus dem Spielbetrieb beim VfL Bochum geholt, nachdem es intern wohl massive Probleme gegeben hat. Der Keeper klagte und wurde schließlich wieder Nummer drei, bevor er im vergangenen Winter zum SCP wechselte.

Dort fiel Riemann zunächst durch eine unnötige Rote Karte auf, bevor er schließlich Stammspieler wurde. Zuletzt hatte Lukas Kwasniok erklärt, dass er nicht vorhabe, mehrere SCP-Spieler nach Köln zu holen. Ob Riemann eine Ausnahme ist, wird sich zeigen müssen.

Erst die Gerüchte, dann der Held – Damion Downs schießt US-Boys ins Halbfinale

Damion Downs jubelt nach seinem Treffer
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Erst die Gerüchte, dann der Held – Damion Downs schießt US-Boys ins Halbfinale

Damion Downs hat seinen Aufenthalt in den USA verlängert. Und das mit einem Erfolgserlebnis für den Stürmer des 1. FC Köln: Damion Downs schießt die US-Boys ins Halbfinale.

Nach der Final-Niederlage von Eric Martel und Jan Thielmann mit der U21 des DFB sowie dem Halbfinal-Aus der U19 um Said El Mala, gibt es noch eine Turniersieg-Hoffnung für einen Spieler des 1. FC Köln: Damion Downs schießt die US-Boys ins Halbfinale des Gold Cups.

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Damion Downs hat sein erstes Tor in einem Spiel der A-Nationalmannschaft erzielt, wenn auch im Elfmeterschießen. Der Angreifer traf mit dem letzten Schuss vom Punkt in einem zwar einseitigen und doch spannenden Viertelfinale des Gold Cups. Wenige Stunden zuvor war der Stürmer mit einer ganz anderen Nachricht in die Schlagzeilen geraten. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hatte berichtet, dass der FC Southampton bereit sei, acht Millionen Euro für den 20-Jährigen zu überweisen. Eine stolze Summe. Eine Summe, zu der die FC-Bosse wohl nicht „Nein“ sagen werden, wenn Downs denn nach England wechseln will. Die Geißböcke wollen auf dem Transfermarkt noch nachbessern, frisches Geld würde so manche Arbeit möglicherweise erleichtern.

Downs trifft vom Punkt

Downs habe zwar einen unterschriftsfertigen Vertrag vorliegen und das offenbar zu ziemlich guten Bezügen – eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen. Aktuell konzentriert sich der Stürmer ohnehin auf den Gold Cup, das CONCACAF-Äquivalent zu der Europameisterschaft. Und das nun noch mindestens eine halbe Woche länger. Im Duell gegen Costa Rica waren die US-Boys von Beginn an erwartungsgemäß überlegen, wollten die Weichen frühzeitig auf Halbfinale stellen. Doch der Underdog ging durch einen Foulelfmeter in Führung. Noch vor dem Wechsel glich Diego Luna für die USA aus. Im zweiten Abschnitt sah dann alles wie ein Selbstläufer aus. Maximilian Arfsten brachte den Gastgeber in Führung, der Ausgleich durch Alonso Martinez fiel aus dem Nichts. So ging es ins Elfmeterschießen.

Sebastian Berhalter und Kiels John Tolkin vergaben, auf der anderen Seite leisteten sich Juan Vargas, Francisco Calvo und Andy Rojas Fehlschüsse und so trat Downs, der in der 78. Minute eingewechselt wurde, zum entscheidenden Elfmeter an und verlud Costa Ricas Kult-Keeper Keylor Navas. Am Donnerstag trifft die Mannschaft um den Kölner Stürmer im Halbfinale auf Guatemala. Der Underdog setzte sich ebenfalls im Elfmeterschießen gegen Kanada durch. Im Idealfall dauert das Turnier für Downs noch bis zum 7. Juli an. Dann findet das Endspiel statt. So oder so wird der 20-Jährige Sonderurlaub erhalten und frühestens im Trainingslager zum FC dazustoßen. Wenn überhaupt, das Angebot aus Southampton klingt verlockend.

Wenige Tage vor dem Auftakt: Viele Gerüchte, nur wenige Namen sind beim 1. FC Köln aktuell wahrscheinlich

Thomas Kessler auf Spielersuche
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Wenige Tage vor dem Auftakt: Viele Gerüchte, nur wenige Namen sind beim 1. FC Köln aktuell wahrscheinlich

Nachdem in den vergangenen Wochen fast täglich ein neuer Name in der Gerüchteküche des FC aufkochte, ist es zuletzt ein wenig ruhiger geworden. So wirklich viele realistische Spieler stehen aktuell nicht auf der Liste des 1. FC Köln: Diese Gerüchte sind wahrscheinlich.

Zuletzt ist es ein wenig ruhiger geworden bei den Spekulationen um neue Akteure beim 1. FC Köln: Diese Gerüchte sind aktuell noch wahrscheinlich.

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Zahlreiche Namen wurden in den vergangenen Tagen als Neuzugänge diskutiert. Unter anderem Namen, die Lukas Kwasniok aus seiner Zeit beim SC Paderborn noch kennt. Doch der Trainer erteilte zumindest einer Flut an Neu-Kölnern aus Ostwestfalen eine Abfuhr. Dann hätte er es ja auch beim SCP weiterversuchen können, sagte der 44-Jährige mit einem breiten Grinsen im Gesicht und, dass es keinen Sinn machen würde, sechs Spieler von seinem Ex-Club zu transferieren. Eine Antwort, die zwar eine Tendenz enthielt, aber eben keine komplette Verneinung. Selbst mit viel Wohlwollen war es schließlich kein Halbes Dutzend an SCP-Akteuren, das in den Transfertickern auftauchte. Dass es am Ende dann doch der eine oder andere nach Köln schaffen könnte, verneinte der Trainer sicher nicht.

Zwei Leihen stehen vor Abschluss

Mit Raphael Obermair, Aaron Zehnter und Calvin Brackelmann sind es drei Gerüchte, die die Runde machen. Zwar tauchte auch Manuel Riemann als Name schon auf, aber selbst ein loses Interesse aus Köln gibt es dem Vernehmen nach nicht – trotz alter Verbundenheit zwischen Riemann und Ex-VfL- und FC-Torwarttrainer Peter Greiber. Von den drei gehandelten Namen wäre für den FC Zehnter sicherlich der Spieler, der Köln am ehesten weitergeholfen hätte. Nur ist der Name vom Tisch. Der VfL Wolfsburg hat das Rennen gemacht. Brackelmann wäre wiederum vielleicht am ehesten zu haben, verfügt aber noch über keine Bundesliga-Erfahrung und Obermair spielt wohl auf einer Position, die nicht zu den Akut-Vakanzen der Geißböcke zählt.

Höher im Kurs stehen aktuell nur Tom Krauß und Jakub Kaminski. Beide Akteure befinden sich wohl unmittelbar vor einer Leihe beim FC, mit beiden Spielern ist sich Köln einig und mit beiden gegnerischen Vereinen wurde und wird verhandelt. Bei Krauß hapert es aktuell wie berichtet an den Ablöse-Modalitäten. Der FC will den Mittelfeldspieler leihen, Mainz strebt eigentlich einen direkten Verkauf an. Ein mögliches Konstrukt ist eine Leihe mit dem 23-Jährigen, die an eine Kaufpflicht im Falle des Klassenerhalts geknüpft ist. So ist der vom FSV erhoffte Verkauf um ein Jahr aufgeschoben, wenn der FC nicht absteigt. Gut möglich, dass der Deal schon in der kommenden Woche über die Bühne geht. Genauso wie eine mögliche Leihe mit Kaminski. Spieler und Verein sind längst auf einem Nenner, auch der VfL Wolfsburg wird Kaminski keine Steine in den Weg legen.

Viele gehaltlose Gerüchte

Und dann wird es mit dem Konkreten schon wieder mau. Viel „Hätte, wenn und aber“ ist gerade im Umlauf. Konkret wird gerade kein Gerücht. Allerdings sind einige wie beispielsweise die gehandelten Namen aus Südamerika Lucas Monzon und Marino Hinestroza genauso unwahrscheinlich wie Akteure, deren Ablösesumme weit über dem Budget der Kölner steht. Ein Willem Geubbels wird ganz sicher nicht fest verpflichtet werden können. Ein Terry Yegbe ist sicherlich genauso unwahrscheinlich. In den kommenden Tagen dürfte es also spannend werden, wen Thomas Kessler noch alles aus dem Hut zaubern wird.