Diesmal nicht der Matchwinner für den 1. FC Köln – aber am Ende der Aufstiegsgarant?

Marvin Schwäbe, Torwart des 1. FC Köln
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Diesmal nicht der Matchwinner für den 1. FC Köln – aber am Ende der Aufstiegsgarant?

Auch wenn es am Ende nicht zu Punkten reichte, war Marvin Schwäbe einmal mehr der große Rückhalt der Geißböcke. Der Keeper verhinderte einmal mehr Schlimmeres für den 1. FC Köln: Wird Marvin Schwäbe der Aufstiegsgarant?

Wieder einmal war er der große Rückhalt, auch wenn es nicht zu Punkten reichte für den 1. FC Köln: Wird Marvin Schwäbe der Aufstiegsgarant?

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Die kalte Dusche kam wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff, sie kam besonders elegant. Fabian Reese wurde lang geschickt, auf seiner Seite nur halbherzig attackiert und im Grunde zum Torschuss eingeladen. Diese Einladung nahm der Berliner Topstar gerne an. Der Offensivspieler erzielte bereits sein sechstes Tor im vierten Spiel in Serie und untermauerte einmal mehr seine beeindruckende Form. Keeper Marvin Schwäbe blieb nichts, als dem Sonntagsschuss am Samstagabend nur staunend hinterherzugucken, wie er später auch erklärte. „Den trifft er überragend. Das ist kein Zufall bei ihm, das macht er schon ab und zu mal so“, sagte Christian Keller. Der Sportdirektor hatte bereits zuvor bestätigt, dass der FC ebenfalls mal ein Auge auf den gebürtigen Berliner geworfen hatte.

Reese mit Traumtor gegen den 1. FC Köln

Am Samstagabend machte der Treffer den Unterschied. Mit rund 100 km/h schlenzte Reese den Ball an den Innenpfosten. Die DFL gab die Torwahrscheinlichkeit mit drei Prozent an. Einen ähnlichen Wert dürfte auch die Wahrscheinlichkeit gehabt haben, diesen Strahl abzuwehren. Schwäbe war im Grunde chancenlos. Nachdem der Kölner Keeper in den beiden vergangenen Begegnungen mit seinen Paraden in den Schlussminuten noch zum Matchwinner avancierte, konnte der 29-Jährige am Samstag die Niederlage gegen Hertha BSC nicht verhindern. Das aber vor allem, weil die Kölner einmal mehr kaum Torgefahr entwickelten, sich im Schlussdrittel nicht wirklich in aussichtsreiche Positionen brachten und bei den wenigen Aktionen dann auch glücklos waren.

Schwäbe nutzte aber die Chance, sich gleich noch einige weitere Male auszuzeichnen. Sowohl gegen Derry Scherhant als auch gegen Marten Winkler war der Keeper mit starken Reflexen zur Stelle, verhinderte Schlimmeres und möglicherweise hätte auch Ibrahim Maza das Tor ohne Schwäbes Ballkontakt getroffen. Trotz der Niederlage war der Keeper einmal mehr der große Rückhalt der Geißböcke. Und so könnte der Hesse tatsächlich ein nicht ganz unwesentlicher Faktor im Aufstiegsrennen werden und Gerhard Struber sich einmal mehr in seiner Entscheidung für den 29-Jährigen bestätigt fühlen. Bekanntlich hatte der Trainer im Oktober die Torhüterposition umsortiert, setzte eben auf Schwäbe und nicht mehr auf den mittlerweile bei den Bayern spielenden Jonas Urbig.

Starke Werte des Kölner Keepers

Und auch wenn das Kölner Eigengewächs mal bis auf den Patzer im Auftaktspiel gegen Hamburg ohne große Fehler blieb, zahlt sich der Wechsel absolut aus. Schwäbe kassierte in seinen 18 Liga-Begegnungen gerade einmal 13 Tore und damit deutlich weniger als die Konkurrenz. Dabei ist bei Schwäbe aktuell nur jeder 14. zugelassene Schuss ein Treffer – Bestwert der Liga. Bei der SpVgg Greuther Fürth landet im Schnitt jeder sechste Schuss im Kasten. Dabei ließen die Chancen der Gegner in den Begegnungen gegen FC mit Schwäbe knapp 21 Tore erwarten. Besser ist im gleichen Zeitraum nur der HSV. Die Gegner der Rothosen hätten 28 Tore erzielen müssen, es waren 18. Mit knapp 80 Prozent hat der Kölner Keeper prozentual auch die meisten Torschüsse abgewehrt.



Doch einige Rückkehrer – Struber wird umbauen: So könnte der FC gegen Hertha spielen

Gerhard Struber bei einem Spiel des 1. FC Köln
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Doch einige Rückkehrer – Struber wird umbauen: So könnte der FC gegen Hertha spielen

Die Personalsituation hat sich pünktlich vor dem Spiel gegen die „Alte Dame“ deutlich verbessert. Trainer Gerhard Struber kann zumindest besser planen und der Coach wird seine Startelf sicherlich auch wieder ein wenig umbauen. So könnte der 1. FC Köln im Heimspiel gegen Hertha spielen.

Unter der Woche begrüßte Gerhard Struber wieder einige Rückkehrer beim Training und auch zur Abschlusseinheit am Freitag gab es wohl positive Nachrichten. Der Trainer hat nun auf einigen Position wieder die Wahl. So könnte der 1. FC Köln im Heimspiel gegen Hertha spielen.

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„Das schreit nach Einsatzzeit“, sagte Gerhard Struber am Donnerstag auf der Pressekonferenz mit einem verschmitzten Lächeln. Der Trainer der Geißböcke scheint sichtbar erleichtert, dass sich die Personalsituation bei den Geißböcken wieder ein wenig entspannt. Unter der Woche war mit Dominique Heintz ein Stammverteidiger zurückgekehrt und auch Julian Pauli ist wieder mit von der Partie und „schreit nach Einsatzzeit“. Der Youngster wird mit Sicherheit nicht beginnen, doch die Personalsituation lässt es wohl zu, dass Struber auf einige U21-Spieler verzichten kann, die in der Vorwoche noch im Kader standen. So dürfte die Dreierkette bereits feststehen. Eric Martel wird wohl wieder die zentrale Rolle übernehmen und von Joel Schmied und Heintz flankiert werden. Pauli wäre dann eine Option von der Bank.

Lemperle und Rondic wieder als Sturm-Duo?

Für Leart Pacarada würde es in diesem Fall wieder auf die Außenposition gehen. Der Linksverteidiger hatte in der Vorwoche als Innenverteidiger ausgeholfen, die Rolle auch gut gelöst. Dennoch ist eine Rückkehr auf seine Stammposition wahrscheinlich. Dann würde Max Finkgräfe wohl erst einmal wieder den Platz auf der Bank einnehmen müssen. Auf der rechten Seite ist Jan Thielmann nach einem weiteren ordentlichen Auftritt gesetzt. Auf der Doppelsechs schreit viel nach dem Siegtorschützen der Vorwoche Denis Huseinbasic. Der Mittelfeldspieler findet immer besser in Form. Gut möglich, dass Struber dem 23-Jährigen dann aber Dejan Ljubicic zur Seite stellt. Der Österreicher meldete sich am Freitag rechtzeitig im Mannschaftstraining zurück.

Auch Luca Waldschmidt wird wohl wieder auflaufen. Der Offensivspieler war zuletzt an drei Sieg-Toren direkt beteiligt. Waldschmidt dürfte dann auch wieder Tim Lemperle und Imad Rondic mit seinen Pässen und Anspielen versorgen. Das Sturm-Duo hat in der vergangenen Woche sehr gut funktioniert.

Duell gegen Hertha BSC: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Leart Pacarada beim Spiel des 1. FC Köln

Leart Pacarada

Dominique Heintz ist ein Leistungsträger beim 1. FC Köln

Dominique Heintz

Eric Martel und Jonas Urbig

Eric Martel

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Jan Thielmann nach seinem Treffer gegen Darmstadt

Jan Thielmann

Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln

Dejan Ljubicic

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic

Imad Rondic überzeugte gegen Paderborn

Imad Rondic

Luca Waldschmidt Offensivspieler des 1. FC Köln

Luca Waldschmidt

Tim Lemperle beim 1. FC Köln

Tim Lemperle



Wie wahrscheinlich ist der Aufstieg des 1. FC Köln? Die Ausgangslage ist gut, mehr aber auch nicht

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Wie wahrscheinlich ist der Aufstieg des 1. FC Köln? Die Ausgangslage ist gut, mehr aber auch nicht

Mit dem Erfolg über den SC Paderborn ist den Kölnern ein großer Schritt Richtung Bundesliga gelungen. Doch es sind noch sieben Spieltage zu gehen und das Aufstiegsrennen ist spannend wie selten zuvor. Wie wahrscheinlich ist der Aufstieg des 1. FC Köln?

Als „Big Points“ haben die Kölner den Erfolg beim SC Paderborn eingeordnet. Tatsächlich ist die Ausgangslage beim FC nach dem Erfolg eine richtig gute, aber sicher ist in der engen 2. Bundesliga noch nichts. Wie wahrscheinlich ist der Aufstieg des 1. FC Köln?

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Der Tenor der Kölner ist dieser Tage eindeutig: Der Fokus liegt auf dem kommenden Spiel und dann auf dem nächsten, bevor das nächste ansteht, werden die FC-Protagonisten nicht müde, zu betonen. „Wir haben uns in den letzten Monaten eine gute Ausgangslage erarbeitet“, sagte beispielsweise Leart Pacarada am Mittwoch. „Das nächste Spiel ist das wichtigste.“ Ähnlich hörten sich dann auch am Donnerstag die Worte von Gerhard Struber und Thomas Kessler auf der obligatorischen Spieltags-Konferenz an. An einen möglichen Aufstieg soll jedenfalls momentan kein Gedanke verschwendet werden. Kein Wunder, es sind noch sieben Begegnungen zu gehen und auch nach dem 27. Spieltag ist diese 2. Bundesliga eine der engsten, die es in ihrer Geschichte gegeben hat. Immerhin dürfen sich neun Mannschaften noch berechtigte Hoffnungen auf den Gang in Liga eins machen.

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Der Aufstiegskampf bleibt spannend

Und doch ist es in einer leicht zu euphorisierenden Stadt wie Köln kein Wunder, dass der Rechenschieber nach dem 2:1-Erfolg über den SC Paderborn am vergangenen Wochenende schon einmal herausgekramt wurde. Die Sachlage ist eigentlich recht einfach. Der FC führt die Tabelle mit einem Punkt Vorsprung vor dem Hamburger SV an, auf Rang drei folgt der 1. FC Kaiserslautern mit vier Punkten Rückstand auf den FC (und einer ähnlichen Torbilanz), Paderborn hat schon fünf Punkte Rückstand auf die Geißböcke, wenn auch die leicht bessere Torbilanz. Heißt im Umkehrschluss, Kaiserslautern braucht in den verbleibenden sieben Spielen einen Sieg und ein Remis mehr als der FC, Paderborn im Grunde zwei. Dabei haben die Kölner in dieser Spielzeit die meisten Siege eingefahren. Die Ausgangslage ist also gut, allerdings ganz sicher auch nicht überragend.

Denn schon die kommende Begegnung gegen Hertha BSC schätzen die Kölner Verantwortlichen als sehr schwer ein. Und sollten die Geißböcke gegen Hertha verlieren, Paderborn wiederum am Freitag beim Kellerkind aus Braunschweig oder Kaiserslautern am Samstag in Magdeburg gewinnen, dann sieht die Rechnung schon wieder ganz anders aus. Ganz abgesehen davon, dass der HSV die Kölner dann mit einem Remis von Rang eins verdrängen würde. Der Aufstiegskampf ist also alles andere als entschieden und entspricht ganz sicher auch nicht einer besonders hohen Aufstiegswahrscheinlichkeit. Denn bekanntlich ist jede Statistik nur so gut, wie man sie lesen will. Tatsächlich sind seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel 27 der 29 Tabellenführer des 27. Spieltags auch aufgestiegen. Eine beeindruckende Bilanz. Nur sagt diese noch nichts über den Aufstieg in dieser Spielzeit aus.

„Es wird gefährlich, wenn wir uns darauf einlassen würden“

Sollten die Kölner beispielsweise am Samstag die Tabellenführung wieder abgeben, wäre die Rechnung eine ganz andere. Denn von den Tabellenzweiten der 2. Bundesliga nach dem 28. Spieltag verpasste ein halbes Dutzend den Aufstieg – unabhängig von der Spitzenreiterposition am 27. Spieltag. Mal ganz abgesehen davon, dass der Abstand zwischen Rang eins und Rang vier erst drei Mal in der Geschichte knapper als in dieser Saison war. Und in diese Spielzeiten fallen dann auch die beiden Nicht-Aufsteiger der 2. Bundesliga, die nach dem 27. Spieltag die Tabelle noch angeführt haben. Sprich: Drei Mal betrug der Abstand zwischen Rang eins und Rang vier weniger als sechs Punkte, zwei Mal verpasste der Spitzenreiter dann den Aufstieg. In den anderen 26 Fällen betrug der Abstand im Schnitt mehr als zehn Punkte.

Insofern sind auch die Worte von Gerhard Struber eindeutig. „Rechnen tun andere. Wir wollen uns nicht mit Gedankenspielen oder mathematischen Meisterleistungen verzetteln“, sagte der 48-Jährige. „Es wird gefährlich, wenn wir uns darauf einlassen würden. Das machen wir nicht und dafür haben wir auch keine Zeit.“ Zumal der Fußball zu viele Unwägbarkeiten im Köcher hat, wie unlängst Drittligist Arminia Bielefeld dem Kölner Nachbar und Deutschen Meister eindrucksvoll im Pokal aufzeigte und für eine Aufstiegswahrscheinlichkeit das Restprogramm, die Verletztenliste, Tagesform und und und ebenfalls entscheidende Faktoren sind. Natürlich stehen die Chancen der Kölner nicht schlecht. Der FC hat den Aufstieg in der eigenen Hand und kann am Samstagabend den nächsten wichtigen Schritt gehen. Und da zum Beispiel Kaiserslautern auf einen direkten Konkurrenten trifft, würde dem FC ein Sieg weiter Luft verschaffen.

Eigentlich ist die Rechnung am Ende des Tages ganz einfach. Fahren die Kölner in den verbleibenden Spielen die gleiche Anzahl an Punkten ein wie die Konkurrenz (oder mehr), dann liegt der Aufstieg nicht mehr in der Wahrscheinlichkeit, dann ist er sicher.

 

Comeback-Plan beim 1. FC Köln: Zuversicht bei Linton Maina

Linton Maina bleibt aktuell nur die Rolle des Zuschauers
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Comeback-Plan beim 1. FC Köln: Zuversicht bei Linton Maina

Seit Anfang März fehlt Linton Maina aufgrund einer Sprunggelenksverletzung. Ein schmerzhafter Ausfall, denn der 25-Jährige ist einer der Topscorer des 1. FC Köln: Linton Maina glaubt an sein Comeback.

Er ist einer der absoluten Gewinner der bisherigen Saison. Dementsprechend fehlt der gebürtige Berliner dem 1. FC Köln: Aber Linton Maina glaubt an sein Comeback und will in dieser Saison wieder auf dem Platz stehen.

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Eigentlich war es eine beeindruckende Saison, die Linton Maina bis dato absolviert hat. Der Außenbahnspieler hat zumindest nach der durchwachsenen vergangenen Spielzeit zurück zu alter Form gefunden, ist beim FC einer der absoluten Leistungsträger und mit seinen Vorlagen auch ein Garant für den Erfolgskurs, den die Geißböcke seit Oktober letzten Jahres fahren. Doch der März hat die Spielzeit verändert. Maina zog sich im Duell gegen den Karlsruher SC eine schwere Sprunggelenksverletzung zu, fehlt dem FC seit dem Spiel gegen den Karlsruher SC. „Ich habe sofort gemerkt, dass etwas nicht so ist, wie es sich normalerweise anfühlt und etwas gerissen ist“, sagt Maina nun im Interview gegenüber fc.de. „Ich dachte zunächst, ich könnte das Spiel noch durchhalten, habe dann aber relativ schnell gemerkt, dass es keinen Sinn mehr macht.“

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„Es gibt keinen guten Zeitpunkt für eine Verletzung“

Tatsächlich war in den Folgetagen schnell klar, dass die Verletzung zu gravierend ist, dass Maina dem FC für längere Zeit fehlen würde. Ein bitterer Verlust. In einer Saison, in der die lahmende Offensive das größte Problem eines Aufstiegskandidaten ist, sind wettbewerbsübergreifend zwölf Vorlagen und fünf Tore schon ziemlich beeindruckend. Nun fehlen dem FC die Torbeteiligungen in einer nicht ganz unwichtigen Saisonphase. „Es gibt keinen guten Zeitpunkt für eine Verletzung, dieser war aber mit der blödeste, weil ich nur noch kurz mitwirken kann“, sagt der 25-Jährige. Tatsächlich spielen die Kölner um den Aufstieg und damit auch um die Zukunft des gebürtigen Berliners. Denn Maina kann sich einen Verbleib beim FC in der Theorie zwar vorstellen, allerdings nur, wenn die Kölner auch aufsteigen.

Maina sei „froh, wie es aktuell läuft. Es spielen wieder andere Spieler wie beispielsweise Luca, der in Topform ist und uns mit sehr wichtigen Toren geholfen hat.“ Doch der gebürtige Berliner würde natürlich lieber selbst wieder spielen. Gerne auch am Samstag gegen den Club aus seiner Heimat. Und Maina war als Kind sogar Fan der Hertha, wollte bei der Alten Dame spielen. „Ich hatte Poster an der Wand, war im Stadion, habe beim Training zugeguckt. Union war für mich ein bisschen zu weit weg, deshalb hatte ich mit dem Verein nicht so viel Berührungspunkte“, sagt Maina. Doch das Spiel gegen Hertha kommt noch viel zu früh. Die Verletzung ist schwerwiegender. Am Donnerstag hatte Gerhard Struber schon angedeutet, dass die Fortschritte gut seien. Und auch Maina ist zuversichtlich: „Ich bin eine Woche früher dran als geplant. Ich hoffe und denke, dass ich in den letzten Spielen noch zum Einsatz kommen kann.“