Fünf Gründe, warum es am Ende für den 1. FC Köln zum Aufstieg reicht

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln
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Fünf Gründe, warum es am Ende für den 1. FC Köln zum Aufstieg reicht

Der FC ist mit einem Sieg ins Saisonfinale gestartet. Nun warten noch sieben Hürden Richtung Aufstieg. Der Vorsprung ist nach wie vor nicht groß und dennoch stehen die Chancen sehr gut, dass es am Ende reicht. Fünf Gründe, warum der 1. FC Köln aufsteigt.

Nach der 1:2-Niederlage gegen den SC Paderborn im vergangenen Oktober hat sich diese Entwicklung nicht angedeutet. Denn nach dem 2:1-Erfolg über die Ostwestfalen deuten die Vorzeichen für die Geißböcke doch auf Rückkehr in die Bundesliga. Fünf Gründe, warum der 1. FC Köln am Ende dieser Spielzeit aufsteigt.

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Der FC kann doch Spitzenspiel: Zwar mischen die Kölner seit Monaten oben in der Spitzengruppe fleißig mit, haben mit Abstand die meisten Spiele der Liga gewonnen und doch gab es diesen kleinen, faden Beigeschmack. Ausgerechnet gegen die Top-Teams fiel den Geißböcken das Gewinnen besonders schwer. Bis zum vergangenen Wochenende hatte der FC nur eine von sieben Begegnungen gegen die Mannschaften aus der Top-Sechs für sich entschieden. Mit dem 2:1-Erfolg über den SC Paderborn hat der FC diese Bilanz schon mal deutlich aufpoliert. In den verbleibenden sieben Partien warten mit Hannover 96 und dem 1. FC Kaiserslautern ohnehin nur noch zwei weitere (tabellarisch) große Kaliber.

Lösbare Aufgaben, einige Rückkehrer

Restprogramm: Auch, wenn die Saison noch sieben Spiele vor der Brust hat, könnten bereits die kommenden Begegnungen einen vorentscheidenden Charakter haben. Denn die Kölner bekommen es in den Begegnungen gegen Hertha, Greuther Fürth und Preußen Münster zunächst mit drei Mannschaften aus der unteren Tabellenregion zu tun. Verfolger Hamburg spielt in diesem Zeitraum genauso gegen den 1. FC Nürnberg wie die weiteren Topteams SC Paderborn und der 1. FC Kaiserslautern. Auch insgesamt ist das Restprogramm für den FC im Vergleich zur Konkurrenz sicher kein verkehrtes. Einzig der HSV hat es noch leichter, spielt (abgesehen von Nürnberg) nur noch gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Sicher hätten die Kölner dennoch das Thema Aufstieg gerne schon vor den Abschlussspielen in Nürnberg und gegen Lautern in trockene Tücher gepackt.

Rekonvaleszenten: Die Kölner haben unfreiwillig bewiesen, dass die Breite des Kaders dann doch nicht ganz so schlecht ist, wie in den vergangenen Wochen oft zu hören oder zu lesen war. In Sachen Joker hat der FC noch viel Luft nach oben. Dennoch war die Mannschaft am Samstag gut genug. Und in den kommenden Wochen wird sich der Kader auch weiter in der Breite wieder der Norm annähern. Dominique Heintz dürfte schon gegen Hertha BSC wieder auf dem Platz stehen. Auch bei der Rückkehr von Luca Waldschmidt kann es sich eigentlich nur um eine Frage der Zeit handeln. Julian Pauli steht ebenfalls in den Startlöchern. Mit Timo Hübers und Damion Downs wird in den kommenden Wochen wieder weitere Qualität zur Mannschaft stoßen und mit ein wenig Glück werden auch Linton Maina und Jusuf Gazibegovic für die Crunchtime fit werden.

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Form und Moral scheinen zu passen

Moral: Leart Pacarada brachte es am Mittwoch nach dem Training auf den Punkt. „Das gibt uns sehr viel Rückenwind, vor allem, weil wir das Gefühl haben, dass man uns das nicht zugetraut hat. Das war eine echte Genugtuung. Es war ein wichtiger Sieg zum richtigen Zeitpunkt. Da kann man schon stolz auf die Mannschaft sein“, sagte der Außenverteidiger zum 2:1-Erfolg. Besonders die Umstände und Vorzeichen um und auf das Spiel waren alles andere als glücklich für die Geißböcke. Viel zu viele verletzte Spieler, die schlechte Bilanz gegen die Mannschaften von oben, der eher selten überzeugende Fußball. Und doch zeigten die Kölner eine ordentliche Leistung gegen den SCP, ließen sich auch nicht von einem Rückstand aus der Bahn werfen und bewiesen Moral. Eben jene Moral, auf die es bis zum Saisonende ankommen wird.

Aufstiegsform: Der FC zeigt in einigen Mannschaftsteilen eine beeindruckende Form. Marvin Schwäbe überzeugt etwa seit Wochen, hat in seinen bisherigen 17 Ligaspielen nur zwölf Tore kassiert. Sowohl gegen Darmstadt als auch gegen Paderborn hielt der Keeper den Sieg in der Schlussphase mit starken Paraden fest. Auch Luca Waldschmidt findet immer besser in die Mannschaft, war in den vergangenen drei Spielen immer an den entscheidenden Toren beteiligt. Mit Tim Lemperle hat der FC zudem lang vermisste Qualität zurückgewonnen. Qualität, die auch Neuzugang Imad Rondic offensichtlich stärker macht. Dazu beweisen auch Spieler wie Max Finkgräfe und Jan Thielmann ansteigende Form.

Gerhard Struber mit warmen Worten: Wie wichtig wird Denis Huseinbasic für den 1. FC Köln?

Gerhard Struber und Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln
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Gerhard Struber mit warmen Worten: Wie wichtig wird Denis Huseinbasic für den 1. FC Köln?

Auch für Denis Huseinbasic verläuft die Spielzeit bislang nicht wirklich konstant. Zuletzt blühte der Mittelfeldspieler wieder auf und erhielt nun viel Lob von Gerhard Struber. Wie wichtig wird Denis Huseinbasic für den 1. FC Köln?

Gegen Paderborn erzielte der 23-Jährige den entscheidenden Treffer, sein drittes Saisontor. Wie wichtig wird Denis Huseinbasic für den 1. FC Köln im Endspurt? Vom trainer gibt es jedenfalls viel Lob.

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Der Jubel war schon besonders ausgelassen, vielleicht auch ein wenig befreit. Denis Huseinbasic hielt sich die Finger an die Ohren, grinste über das ganze Gesicht. Kein Wunder, der 23-Jährige hatte die Kölner gegen den SC Paderborn nach Rückstand und unter schwierigen Bedingungen in Führun gebracht und letztlich sogar den entscheidenden Treffer ezielt. „Jeder weiß, dass ich eine schwere Phase hatte. Ich habe aber weiter an meine Fähigkeiten geglaubt und hatte heute das Glück auf meiner Seite“, sagte der Spieler später noch immer strahlend in der Mixed Zone der Home Deluxe Arena. Das Glück hatte der 23-Jährige auf seiner Seite, denn der Schuss war dann doch entscheidend von SCP-Abwehrmann Tjark Scheller abgefälscht worden. Möglicherweise wäre das Tor sonst nicht gefallen.

„Wir sind sehr happy, dass wir ihn so wieder zurückhaben“

So aber erzielte der Mittelfeldspieler die Führung und krönte eine gute Leistung mit dem dritten Saisontor. Dabei war der Saisonverlauf bislang alles andere als glücklich für Huseinbasic, nicht auf konstant hohem Niveau. Nach einer Verletzung im Winter folgte gegen Eintracht Braunschweig die Höchststrafe. Huseinbasic wurde ein- und vor dem Schlusspfiff schon wieder ausgewechselt. Zwar nahm Gerhard Struber die offensichtliche Fehlbesetzung später auf seine Kappe, doch so wirklich glücklich war der Spieler nicht. „Er ist auch ein Spieler, der hin und wieder ein gewisses Tal durchschreitet“, sagte der Kölner Trainer. „Es zeichnet den Denis aus, dass er dann auch kritisch mit sich ist und dran bleibt und versucht, sich zu verbessern.“ Und so ließ sich der 23-Jährige auch nicht aus der Bahn werfen, als er im März nicht für die A-Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina nominiert wurde.

Im Gegenteil, gegen Paderborn drehte Huseinbasic wieder auf. „Denis ist ein hochveranlagter Techniker, der viel mit dem Ball mitbringt und für uns auch was die Kreativität, die Spielkontrolle und in weiterer Folge auch die Dominanz angeht, viel entwickeln kann. Wir sind sehr happy, dass wir ihn so wieder zurückhaben“, sagte Struber. „Er ist jetzt im Aufwind. Wir unterstützen ihn. Wir hoffen, dass er im nächsten Spiel den nächsten Schritt setzen kann.“ Dabei geht mehr als der entscheidenden Treffer gegen einen direkten Konkurrenten doch eigentlich gar nicht. Vielleicht ein Kantersieg. „Mir ist egal, wie hoch wir gewinnen. Am Ende ist so ein Sieg mit den Emotionen für mich sogar schöner“, so Huseinbasic. Daran kann der Mittelfeldspieler gegen Hertha gerne anknüpfen.

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Aufstieg: Die nächsten drei Spiele könnten für den 1. FC Köln schon vorentscheidend sein

Gerhard Struber Trainer des 1. FC Köln
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Aufstieg: Die nächsten drei Spiele könnten für den 1. FC Köln schon vorentscheidend sein

Nach dem 2:1-Erfolg über den SC Paderborn haben die Kölner die Tabellenführung wieder übernommen und sprachen anschließend von „Big Points“. Tatsächlich geht es beim FC gerade in die richtige Richtung. Nicht nur das: Für den 1. FC Köln sind die kommenden drei Spiele vorentscheidend.

Lange war der Kampf um den Aufstieg in der 2. Bundesliga historisch eng. Auch aktuell ist das Rennen noch komplett offen. Das kann sich aber schon sehr bald ändern. Für den 1. FC Köln sind die kommenden drei Spiele vielleicht sogar vorentscheidend. Und der 1. FC Nürnberg könnte eine entscheidende Rolle übernehmen.

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Das fast schon unwirklich erscheinende Verletzungspech, die Statistik gegen die „großen“ der Liga und die fehlende spielerische Klasse der vergangenen Woche – es hat am Samstag nicht viel für einen Erfolg der Geißböcke in Paderborn gesprochen. Der FC fuhr aber nicht nur drei Punkte ein und ging nicht nur als verdienter Sieger vom Platz, vielmehr waren die Geißböcke der große Gewinner des Spieltags. Denn während die Kölner ihren zweiten Sieg gegen eine Mannschaft aus der Top-Sechs einfuhren (dazu noch einen verdienten), patzte die Konkurrenz. Abgesehen vom 1. FC Kaiserlautern, die Pfälzer setzten sich im direkten Duell gegen Fortuna Düsseldorf durch und sprangen so auf den Relegationsplatz. Der FC geht als Spitzenreiter in die letzten Saisonspiele und hat möglicherweise sogar schon mehr als ein paar Big Points eingefahren.

Berlin ist für den 1. FC Köln ein schlagbarer Gegner

Denn schon die kommenden drei Spieltage können für den FC einen vorentscheidenden Charakter haben. Zumindest auf dem Papier steht Köln vor drei lösbaren Aufgaben. Am Samstag erwarten die Geißböcke Hertha BSC im eigenen Stadion. Vor der Saison waren die Berliner als einer der Top-Favoriten im Aufstiegsrennen gehandelt worden. Immerhin verfügt die „Alte Dame“ über einen der wertvollsten Kader der 2. Bundesliga. Doch auf der Tabelle spiegelt sich das nun mal so gar nicht wieder. Berlin ist aktuell Tabellendreizehnter. Nach einer Formkrise mit sechs Niederlagen und einem Remis – inklusive Trainerwechsel – stabilisierte sich die Hertha zuletzt, gewann zwei Mal in Serie. Dennoch ist Berlin für den FC ein schlagbarer Gegner, wie die Kölner schon zwei Mal in dieser Spielzeit bewiesen haben.

Sechs Tage nach dem Berlin-Spiel reist der FC nach Fürth und trifft dort auf eine Wundertüte, den Tabellenzwölften. Am Ostersonntag steht das Heimspiel gegen Preußen Münster auf dem Spielplan. Drei unangenehme Gegner, aber für einen Aufstiegskandidaten wohl auch drei schlagbare Gegner. Zumindest ist das Programm der kommenden drei Wochen bei der direkten Konkurrenz ein anderes. Und tatsächlich nimmt der 1. FC Nürnberg eine nicht ganz unwichtige Rolle ein. Der Club spielt in den letzten sieben Spielen gegen sechs direkte Konkurrenten und in den kommenden drei Wochen gegen den Hamburger SV, den 1. FC Kaiserslautern und den SC Paderborn also der Reihe nach den Plätzen zwei, drei und vier. Für Kaiserlautern geht es zudem noch gegen den 1. FC Magdeburg und für den SC Paderborn gegen Fortuna Düsseldorf – also auch gegen weitere direkte Konkurrenz.

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Sollten die Kölner also die kommenden drei Spiele wirklich gewinnen, dürfte der FC einen sehr sehr großen Schritt Richtung Rückkehr in die Bundesliga gemacht haben. Allerdings werden die Begegnungen alles andere als Selbstläufer. Schließlich sind über die drei FC-Gegner schon andere Mannschaften aus der Top-Sechs in dieser Serie gestolpert. Auf die letzten sieben Spiele betrachtet, hat der HSV das leichteste Restprogramm. Zumindest was die Platzierungen der Gegner angeht. Das Durchschnittsranking der verbleibenden Gegner beträgt bei den Rothosen 12,5 beim FC 10,7. Damit liegen die Kölner aber auf dem dritten Platz der Top-Neun. Das Durchschnittsranking von Nürnberg beträgt 6,1 das von Kaiserslautern 9,2. Und mit den Pleiten von Paderborn und Hannover am Freitag würde die Wahrscheinlichkeit für einen Aufstieg mit den Erfolgen in den kommenden drei Siegen um ein Vielfaches steigen.

Offensive blüht auf: Die Situation von Florian Kainz wird nicht einfacher beim 1. FC Köln

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Offensive blüht auf: Die Situation von Florian Kainz wird nicht einfacher beim 1. FC Köln

Zwar zeigt die Formkurve von Florian Kainz in dieser Spielzeit im Vergleich zur Vorsaison deutlich nach oben, so richtig rund läuft aber auch diese Serie nicht für den Österreicher. Und aktuell scheinen andere Spieler die Nase vorne zu haben. Florian Kainz droht beim 1. FC Köln weiterhin die Bank.

Eine Achterbahn der Gefühle durchlebt der Routinier in dieser Spielzeit. So wirklich konstant gut läuft es aber wahrlich nicht. Florian Kainz droht beim 1. FC Köln weiterhin zunächst die Bank.

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Florian Kainz ärgerte sich nicht nur sichtlich, ein Schrei schallte über das Trainingsgelände am Geißbockheim. Dominique Heintz hatte in einer Trainingsform die Flanke von Leart Pacarada im letzten Moment noch abgefangen. Der Österreicher war sicht- und hörbar not amused. Wie glücklich der Ex-Kapitän der Kölner über den aktuellen Saisonverlauf ist, lässt sich nur schwer erahnen. Die Tabelle spricht gerade für den FC, die Kölner haben das angestrebte Saisonziel Wiederaufstieg als Tabellenführer zumindest in den eigenen Händen, würden mit der gleichen Bilanz wie im Hinrundenfinale nach nur einer Spielzeit die Zweitklassigkeit wieder verlassen. Und das ist natürlich voll im Interesse des Offensivspielers. Und doch wird die Glückseligkeit des 32-Jährigen wohl Grenzen haben.

Kainz fehlt die nötige Konstanz

Denn Florian Kainz blickt persönlich auf eine weitere durchwachsene Spielzeit zurück. In der vergangenen Saison gehörte Kainz zweifelsohne zu den Verlierern, diese Runde gleicht eher einer Achterbahn der Gefühle. Zunächst erlebte der 32-Jährige die EM in seiner Wahl-Heimat als Zuschauer, aber immerhin im Kader der österreichischen Nationalmannschaft. Ein Karriere-Highlight, wie Kainz immer wieder betonte. Vor dem Trainingslager in seiner Heimat folgte die Sprunggelenksverletzung, Kainz fiel monatelang aus, kehrte im Herbst zurück, kam aber bis Dezember nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Seitdem blitzte „Kainzi“ immer mal wieder auf, traf unter anderem gegen Düsseldorf, in einem sehr starken Spiel. „Wir müssen da nicht drumherum reden, er hat super Qualitäten im Ballbesitz und immer wieder ein gutes Auge“, sagte damals Timo Hübers.

Die Form ist im Vergleich zur Vorsaison zweifelsohne ansteigend, doch Kainz fehlt auch in dieser Spielzeit die nötige Konstanz. Gegen Darmstadt erhielt auch der Routinier im Kölner Kader die Quittung für eine schwache erste Halbzeit und Kainz wurde bereits nach 45 Minuten ausgewechselt, gegen Paderborn waren am vergangenen Samstag nur 15 Minuten drin. Und es kann gut sein, dass sich die Situation für den Offensivspieler auch in den kommenden Spielen nicht wirklich verbessert. Denn mit Luca Waldschmidt hat Gerhard Struber tatsächlich einen Akteur gefunden, der in den vergangenen Wochen zwar nicht glänzte, aber immer wieder für entscheidende Momente sorgte. So erzielte der 28-Jährige gegen Ulm und Darmstadt die entscheidenden Tore, gegen Paderborn legte er Denis Huseinbasic das 2:1 auf.

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Die Position hinter den beiden Spitzen Imad Rondic und Tim Lemperle dürfte also vorerst vergeben sein. Sollten die Kölner bei der Dreierkette bleiben, dürfte es für Kainz mit einer anderen Position aber ebenfalls schwer werden. Wenn überhaupt kommt wieder eine etwas defensivere Rolle in Frage und die hat dem 32-Jährigen in den vergangenen Wochen nur selten gepasst. Vorerst spricht nicht viel dafür, dass sich an der Situation für Kainz etwas ändert. Doch ähnlich wie bei Waldschmidt hat der Kölner Trainer auch bei seinem Landsmann schon mehrfach darauf hingewiesen, dass der Spieler noch eine ganz wichtige oder entscheidende Rolle spielen könne – bei Waldschmidt lag Struber damit genau richtig.

Schließt sich für Julian Pauli ausgerechnet gegen Hertha der Kreis beim 1. FC Köln?

Julian Pauli im Spiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC
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Schließt sich für Julian Pauli ausgerechnet gegen Hertha der Kreis beim 1. FC Köln?

Julian Pauli steht wohl unmittelbar vor seinem Comeback. Vor vier Monaten hatte sich der Abwehrspieler eine Gehirnerschütterung zugezogen. Und das im Heimspiel gegen Hertha BSC, nun steht diese Begegnung erneut an für den 1. FC Köln: Feiert Julian Pauli ausgerechnet gegen Hertha das Comeback?

Die personelle Situation könnte sich weiter entspannen. Denn es gibt einige Rückkehrer beim 1. FC Köln: Feiert Julian Pauli ausgerechnet gegen Hertha das Comeback?

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So wirklich schlimm sah der Zusammenprall gar nicht aus. Und auch der Kölner Staff und der Spieler selbst hatten das Ereignis wohl anders eingeschätzt. Denn Julian Pauli machte zunächst noch weiter. Der Kölner Innenverteidiger, die Entdeckung dieser Spielzeit war im DFB-Pokalspiel gegen Hertha BSC mit Berlins Abwehrspieler Marton Dardai zusammengerasselt. Pauli blieb zwar zunächst liegen, doch nachdem der Abwehrspieler die Tests des obligatorischen Protokolls bei Kopftreffern bestanden hatte, ging es weiter. Pauli verursachte einen Elfmeter und ging wenige Minuten später dann doch vom Platz. Was eher harmlos aussah, entpuppte sich dann doch als besonders hartnäckig. Der 19-Jährige laborierte Wochen, Monate an den Folgen der Gehirnerschütterung.

Gute Erinnerungen ans Hinspiel

Die lange Ausfallzeit ist zwar nicht die Regel, aber eben auch nicht ausgeschlossen. Gerade, wenn der Gleichgewichtssinn eine Rolle spielt. Und genau dort soll der Abwehrspieler lange noch Probleme gehabt haben. Immer wieder deutete sich eine Rückkehr an, immer wieder wurde sie verschoben. Unter anderem im Januar, doch es folgte die Ernüchterung. Gerhard Struber sprach davon, internationale Experten mit an Bord zu holen. Im Februar näherte sich der Abwehrspieler erneut dem Kader an und wurde wieder aus dem Rennen genommen. Nun ist Pauli wieder fester Bestandteil des Mannschaftstrainings. Schon in der vergangenen Woche hatte der Kölner Coach angedeutet, der gebürtige Londoner könne schon gegen Paderborn wieder zum Kader gehören. Das war noch nicht der Fall. So kam Talent Mikail Özkan zu seinem Profidebüt.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Ausgerechnet gegen Hertha BSC und dann auch noch dort, wo die Verletzungs-Odyssee begonnen hat, nämlich im Kölner Stadion, könnte es am Samstagabend zum Comeback kommen. Denn genau vier Monate nach dem 2:1-Erfolg der Kölner im DFB-Pokal stehen sich die beiden Teams im RheinEnergieStadion erneut gegenüber. Die Erinnerung an das Pokalspiel wird für Pauli vielleicht nicht die beste sein, die ans Hinspiel dagegen umso mehr. FC-Trainer Gerhard Struber ließ damals erstmals die etwas defensivere Ausrichtung agieren und auch in der Dreierkette wusste die Entdeckung der Saison zu überzeugen. Der FC gewann damals in Berlin knapp, aber verdient 1:0 und die Kölner wendeten möglicherweise personelle Konsequenzen ab. Mit dem Comeback gegen die Hertha würde sich für Pauli also ein Kreis schließen. Paulis Kontrahent aus dem Pokalspiel Dardai wird aufgrund einer zehnten Gelben Karte fehlen.

Von der Testspiel-Blamage zur Aufstiegs-Euphorie: Der FC beweist echte Siegermentalität

Die Spieler des 1. FC Köln
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Von der Testspiel-Blamage zur Aufstiegs-Euphorie: Der FC beweist echte Siegermentalität

Die Blamage gegen Verl war schnell vergessen, als der FC gegen Paderborn ein völlig anderes Gesicht zeigte. Trotz zahlreicher Ausfälle präsentierten sich die Geißböcke kämpferisch, entschlossen und aufstiegsreif. Deswegen ist der 1. FC Köln bereit fürs Aufstiegsrennen.

Beim Arbeitssieg gegen Paderborn zeigte der FC ein neues Gesicht im Vergleich zum Testspiel gegen den SC Verl. Deswegen ist der 1. FC Köln bereit fürs Aufstiegsrennen.

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Die drei Punkte gegen Paderborn fallen unter die Kategorie Big Points. Vor dem Spiel gegen Hertha BSC am Samstag führt der 1. FC Köln die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung auf den Tabellendritten Kaiserslautern an. Eine bemerkenswerte Trendwende, denn erst vor wenigen Tagen sah es noch ganz anders aus. Nach der peinlichen Testspielniederlage gegen Verl herrschte dicke Luft am Geißbockheim. Sportdirektor Christian Keller und Trainer Gerhard Struber fanden deutliche Worte, inklusive eines Straftrainings für alle Beteiligten. Die Performance am vergangenen Samstag macht das allerdings vergessen: Der 1. FC Köln ist bereit fürs Aufstiegsrennen.

FC in Paderborn: Kein Vergleich zur Verl-Blamage  

Denn am vergangenen Spieltag gegen den SC Paderborn folgte die 180-Grad-Wende, der FC zeigte sich wie ausgewechselt: Von Keeper Marvin Schwäbe im Tor bis zu Tim Lemperle und Imad Rondić in der Sturmspitze lieferte die Mannschaft eine geschlossene Leistung ab. Trotz des kurzfristigen Ausfalls von Timo Hübers und der ohnehin angespannten Kadersituation stemmte sich das Team erfolgreich gegen alle Widerstände. Coach Struber zeigte sich im Anschluss an das Spiel begeistert:

“Wir haben heute sehr hoch springen müssen, um das am Ende zu schultern. Das Spiel nur am Ergebnis festzumachen, das würde der Sache nicht gerecht. Meine Jungs haben unglaublich investiert. Wir hatten auch ein paar Herausforderungen mit den verletzten, kranken und gesperrten Spielern. In Summe ist schon einiges los bei uns und gleichzeitig haben es unsere Jungs richtig gut gemacht. Sie haben einen unglaubliche Einsatz unter Beweis gestellt. Am Ende mit dem Schulterschluss und dem Willen, das hinzubiegen und den Rückstand dann auch in die richtige Richtung zu drehen, nicht aufzugeben, das sind so mentale Themen, die für sich sprechen und die uns auf mehr hoffen lassen.”

Verletzungspech schweißt den FC zusammen

Mit Timo Hübers, Dominique Heintz und Jusuf Gazibegović fiel in Paderborn fast die gesamte Stammabwehr aus, dazu kamen weitere verletzungsbedingte Ausfälle in der Offensive, wie etwa Damion Downs oder Linton Maina. Die angespannte Kadersituation geht wohl auch an den Spielern nicht spurlos vorbei. Doch so schmerzhaft diese Rückschläge auch sind, sie scheinen etwas in der Mannschaft ausgelöst zu haben. Beim FC hat man den Eindruck, dass die Mannschaft dadurch noch enger zusammengerückt ist – eine Einschätzung, die auch Paderborns Matchwinner Denis Huseinbašić teilt: 

 “Natürlich pusht das: Für die verletzten Spieler, für die kranken Spieler, dass wir für die gewinnen. Wie zum Beispiel für Hübi. Das Teamgefühl ist so stark, dass wir auch für sie gewinnen wollen und weiter in der Tabelle hochklettern wollen.”

Struber setzt auf Stabilität

Gerhard Struber hat in dieser Saison bereits einiges an Kritik zu den Auftritten seiner Mannschaft einstecken müssen. Deshalb sind die positiven Worte über die Mannschaft sicher umso wohltuender. Sie sind eine Bestätigung für den eingeschlagenen Kurs in Richtung erste Liga und verdeutlichen, wie wichtig der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist, um in den bevorstehenden Aufstiegskrachern die nötige Stabilität zu bewahren:

“Es braucht eine Mannschaft in dieser Liga, die Stabilität mit sich bringt. Die haben wir entwickelt, und das hat auch einen gewissen Preis gehabt: Einbußen in unserer Spielkontrolle, unserer Dominanz in der ersten Phase der Saison. Das ist ein Weg, den du gehen musst. Diesen Schulterschluss, den stellen wir unter Beweis und wir gehen hier Schritt für Schritt unseren Weg. und Ob wir mit einem, zwei, oder Drei Toren unterschied gewinnen, das ist mir egal- und ich glaube auch der Mannschaft, wenn ich grade gesehen habe, wie die Jungs in der Kabine gefeiert haben.” 

Ob die Geißböcke auch nach dem kommenden Spiel gegen Hertha BSC einen Grund zum Feiern haben, wird sich am Samstag zeigen. Was ihnen jedoch jetzt schon niemand nehmen kann: der 1. FC Köln hat gegen Paderborn Einsatz und unbedingten Siegeswillen bewiesen. Ihre jüngste Leistung unter widrigen Umständen zeigt, dass sie bereit sind für den Saisonendspurt. Wenn dann noch der eine oder andere Verletzte rechtzeitig zurückkehrt, ist die angespannte Personalsituation kein Hindernis mehr – und der Aufstieg nimmt weiter Form an.


Der 1. FC Köln und seine Sorgenkinder: Auch die Rückkehr von Damion Downs ist noch ungewiss

Damion Downs im Training mit Gerhard Struber
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Der 1. FC Köln und seine Sorgenkinder: Auch die Rückkehr von Damion Downs ist noch ungewiss

Am Dienstag stieg Damion Downs wieder ins Mannschaftstraining der Geißböcke ein. Zumindest zum Teil. Ein Comeback am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Hertha BSC gilt als unwahrscheinlich. Und der Angreifer ist mit der verspäteten Rückkehr nicht alleine beim 1. FC Köln: Die Rückkehr von Damion Downs ist noch ungewiss.

Die Hoffnung war groß, dass der Stürmer schon längst wieder auf dem Platz steht, doch daraus wird wohl erst einmal nichts beim 1. FC Köln: Die Rückkehr von Damion Downs ist noch ungewiss.

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So ein wenig werden sich die Sorgenfalten bei Gerhard Struber am Dienstag wieder gelegt haben. Denn es deutet sich an, dass die Personalsituation im Laufe der Woche eine deutlich entspanntere werden dürfte. Dominique Heintz stieg etwa wieder in Teile des Mannschaftstrainings ein und könnte damit der Abwehr wieder mehr Breite verleihen. Auch die Rückkehr von Timo Hübers ist alles andere als ausgeschlossen. Zwar betrat auch Damion Downs am Dienstag wieder das Kölner Trainingsgelände, doch die Wahrscheinlichkeit, dass der Stürmer am Samstag im Heimspiel gegen Hertha BSC (20.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) wieder auf dem Platz steht, ist aktuell eher gering. Downs trainierte mit einer Manschette, grünes Licht hat er von den Ärzten noch nicht bekommen.

Lemperle, Pauli und Uth brauchten länger als erwartet

Und so reiht sich der Stürmer in eine ganze Riege an Kölner Sorgenkindern ein. Zumindest in die Riege der Akteure, deren Comeback sich länger als erhofft herauszögert. Denn die Kölner hatten zunächst durchaus gehofft, der Stürmer würde schon früher eingreifen können. Selbst die Begegnungen gegen Ulm und Darmstadt galten als theoretisch möglich, mittlerweile fehlt der Angreifer seit einem Monat. Beim Auswärtsspiel gegen Fürth soll der 20-Jährige dann aber wieder mit von der Partie sein. Downs ist wahrlich nicht der einzige Kölner Spieler, dessen Rückkehr deutlich früher erwartet worden war. Den FC umgibt nicht nur ein bemerkenswertes Verletzungspech, die Kölner haben auch alles andere als Glück, was die Rekonvaleszenz ihrer verletzten Spieler angeht.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

So warten die Geißböcke nach wie vor auf die Rückkehr von Julian Pauli. Der Innenverteidiger hatte sich Anfang Dezember im Pokalspiel gegen Hertha BSC eine Gehirnerschütterung zugezogen. Gleich mehrfach scheiterten Versuche, den Innenverteidiger wieder vollständig ins Mannschaftsgefüge zu integrieren. Erst am vergangenen Samstag war der Shootingstar der Hinrunde eine Kaderoption, wurde dann aber doch noch geschont. Auch Tim Lemperle fiel mit seiner Muskelverletzung deutlich länger aus, als zunächst angenommen. Der Kölner Torjäger hatte sich im Spiel gegen Jahn Regensburg eine Verletzung zugezogen, es zu Beginn des Jahres im Trainingslager und anschließend auch im Duell gegen die SV Elversberg versucht, um dann erneut Wochen auszufallen.

Mark Uth ist wohl das Paradebeispiel der Kölner Sorgenkinder. Der Kölner Routinier kommt in dieser Spielzeit auf sechs Kurzeinsätze und insgesamt rund 40 Minuten Spielzeit. Dagegen verpasste Uth 19 Begegnungen aufgrund von Verletzungen.