Hohe Intensität, beste Bedingungen und nur wenige Misstöne – So lief das Trainingslager in Kitzbühel

Trainingslager des 1. FC Köln
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Hohe Intensität, beste Bedingungen und nur wenige Misstöne – So lief das Trainingslager in Kitzbühel

Der FC ist am Freitagabend wieder in Köln angekommen. Nach einer Woche intensivem Training geht es sportlich am Montag weiter. Insgesamt war man mit der Woche in Österreich sehr zufrieden beim 1. FC Köln: So lief das Trainingslager in Kitzbühel.

Mit dem Remis der Kölner gegen Hertha BSC endete am Freitag das Trainingslager der Geißböcke. Diese sind nun wieder in Köln angekommen. Nach der Saisoneröffnung am Samstag und einem freien Tag am Sonntag startet am Montag schon wieder die vierte Woche für den FC.

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come-on-fc.com berichtet aus dem Trainingslager in Kitzbühel

Das Trainingslager in Kitzbühel war noch keine zwei Stunden am Freitag vor einer guten Woche alt, da saß eine Gruppe von Spielern um Sebastian Sebulonsen, Isak Johannesson und Co. bereits in einem kleinen Café im Zentrum der Stadt, unweit des Teamhotels. Es war ein erstes Indiz, in welche Richtung diese Woche gehen könnte. Ganz sicher kein Anzeichen von Urlaubsstimmung, schließlich war nach der Anreise kein Training oder Teamevent angesagt, die Ankunft auch noch nicht wirklich lange her. Vielmehr zeigte der Ausflug ein Beisammensein. Ein Beisammensein, bei dem beispielsweise auch die Neuverpflichtung Luka Lochoshvili vor Ort war. Die Woche in Kitzbühel diente sicherlich auch dem Formen eines Teams, einer gewissen Geschlossenheit. Nicht umsonst war das Teamevent recht früh geplant und soll dem Vernehmen nach bei den Spielern auch gut angekommen sein.

Hohe Intensität

René Wagner ist geradezu erpicht darauf, aus seiner Mannschaft inklusive Trainerteam und Staff ein „Wir“ zu formen. Möglicherweise, weil er ahnt, dass die Geschlossenheit im Zweifelsfall das Zünglein an der Waage ist. Ärgerlich nur, dass noch wichtige Positionen nicht ausreichend besetzt sind, zentrale Schlüsselrollen einfach fehlen. Jene Spieler werden also erst im Nachhinein in das Kollektiv integriert werden müssen. Das ist ehrlicherweise aber auch nichts Neues. Wenngleich dem FC wohl noch einige Spieler fehlen. Wagner sprach indes am Freitag davon, dass er stolz auf seine Mannschaft sei. Immerhin haben alle Spieler mitgezogen und das bei den Temperaturen. Das ist in der Sache natürlich richtig, aber für Fußballprofis auch eine Selbstverständlichkeit – es ist ihr Job. Dennoch: Den nahmen die Spieler zumindest in den Trainingseinheiten ernst, gaben immer Vollgas. Das 2:2 gegen Berlin sportlich einzuordnen, macht daher auch nur wenig Sinn.

Gute Stimmung auf und neben dem Platz

Die Intensität stimmte allemal. Genauso wie die Kulisse und das Wetter. Ein Tag Regen ist bei acht Tagen Alpen ein durchaus hinnehmbares Übel. Am Freitag zum Abschlussspiel hätte sich der ein oder andere Spieler sicherlich den Regen wieder herbeigewünscht, zumindest mildere Temperaturen. Denn das Thermometer durchbrach die 30-Grad-Marke doch recht früh am Morgen. Die 60 minütigen Hälften, die nahezu jeder Spieler im Duell gegen Hertha abriss, waren alles andere als eine lockere Einheit. Wie gut die Platzverhältnisse am Ende waren, können wohl nur die Spieler selbst beurteilen. Doch von Außen betrachtet machte die Anlage einen guten Eindruck. Ein Feuerwehrfest wie im Vorjahr in Bad Waltersdorf hatte es jedenfalls unmittelbar vor Trainingsbeginn nicht gegeben. Besonderes Lob fanden die mehreren Hundert Fans, die den FC auf dem Gelände in St. Johann begrüßten. Die Stimmung war gut, dass es Verpflegung vor Ort gab, kam besonders an.

Und doch gab es auch Misstöne. Unter anderem auf dem Platz zwischen den Spielern, als mal eine Spielform nicht so gut wie erhofft funktionierte. Allerdings in keinem unangenehmen Rahmen. Aber auch abseits der Anlage. So waren nicht wenige Fans enttäuscht darüber, nicht mit ihrem Hund das Gelände betreten zu dürfen. Auch sie waren die 700 Kilometer nach Kitzbühel gereist und mussten die Einheiten außerhalb der großen Fangzäune beobachten. Ärger gab es nicht mit Spielern vor Ort, vielmehr eine Enttäuschung über die Spieler, die eben nicht in Kitzbühel waren. Immerhin hatten die FC-Bosse vergeblich gehofft, noch den ein oder anderen Zugang zu präsentieren. Der Makel bleibt.

Am Donnerstagabend waren es nicht die Spieler, die geschlossen im Zentrum einen Kaffee tranken. Vielmehr hatte sich das Trainerteam (ohne den Chefcoach) noch einmal in die Stadt aufgemacht – ganz im Zeichen des Zusammenhalts.


1. FC Köln – die Transfergerüchte 2026: Abgänge, Zugänge

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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1. FC Köln – die Transfergerüchte 2026: Abgänge, Zugänge

Der Transferticker zum 1. FC Köln: Gut sechs Wochen ist das Transferfenster nun geschlossen. Doch schon nach den ersten Spieltagen zeichnet sich ab, dass der FC noch einmal nachlegen wird. Wer steht im Interesse? Welche Namen werden gehandelt? Wer könnte die Geißböcke verlassen? Alle Transfergerüchte im Überblick.

Im vergangenen Sommer hat es wieder zahlreiche Transferbewegungen bei den Geißböcken gegeben. Nun werden wohl im Winter weitere folgen. Die ersten Namen werden bereits gehandelt. Im Transferticker zum 1. FC Köln erfahrt ihr alle neuen Spekulationen und Gerüchte rund um die Geißböcke. Zudem gibt come-on-fc.com eine Einschätzung der Gerüchte und bewertet die aktuelle Relevanz und den Stand der (möglichen) Wechsel.

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Zuletzt aktualisiert am 24. Oktober 2026; 00:00 Uhr

Zugänge

SpielerPosAlterVonStatus
Eddie NketiahST27Crystal Palace🔴 kühl
Lukas NmechaST27Leeds United🟡 warm
Ianis StoicaLA23CF Estrela Amadora🔴 kühl
Jakub KaminskiLA24Benfica🔴 kühl

Diese möglichen Zugänge werden aktuell gehandelt


Eddie Nketiah von Crystal Palace (Foto: Richard Heathcote/Getty Images)
Eddie Nketiah von Crystal Palace (Foto: Richard Heathcote/Getty Images)

Eddie Nketiah, Crystal Palace, ST

Der FC will im Winter einen weiteren Stürmer verpflichten. Die „Bild“ bringt unter anderem Eddie Nketiah ins Spiel. Eine heiße Spur ist es aber noch nicht.


COFC-Einschätzung: 🔴 kühl

Mehr

Ist der 1. FC Köln an Lukas Nmecha interessiert? (Foto: George Wood/Getty Images)
Ist der 1. FC Köln an Lukas Nmecha interessiert? (Foto: George Wood/Getty Images)

Lukas Nmecha, Leeds, ST

Zuletzt hatte Thomas Kessler bestätigt, dass der 1. FC Köln den Transfermarkt für den Winter sondiert. Ein Kandidat im Sturm soll Lukas Nmecha sein. Der Angreifer steht momentan noch bei Leeds United unter Vertrag und könnte die Lücke, die durch die Dallinga-Verletzung entstanden ist, schließen.


COFC-Einschätzung: 🟡 warm

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Thomas Kessler im Trainingslager in La Nucia
Thomas Kessler im Trainingslager in La Nucia

Ianis Stoica, Estrela Amadora, LA

Die vergangene Transferphase ist erst ein paar Wochen alt, da ploppen beim 1. FC Köln bereits die Transfergerüchte für den kommenden Winter auf. Dass die Kölner nachbessern wollen, steht fest. Doch ob Ianis Stoica wirklich eine akute Verstärkung wäre, ist stand jetzt eher unwahrscheinlich.


COFC-Einschätzung: 🔴 kühl

Mehr

Jakub Kaminski muss bei Benfica erst noch in Schwung kommen (Foto: Gualter Fatia/Getty Images)
Jakub Kaminski muss bei Benfica erst noch in Schwung kommen (Foto: Gualter Fatia/Getty Images)

Jakub Kaminski, Benfica, LA

Im Sommer 2025 wechselte Jakub Kaminski auf Leihbasis aus Wolfsburg nach Köln. In der Domstadt stieg der Pole schnell zum Leistungsträger auf. Nach abgelaufener Leihe zogen die Geißböcke die Kaufoption und verpflichteten den variablen Mittelfeldspieler fest, nur um ihn wenig später teurer weiterzuverkaufen. Bei Benfica wurde Kaminski bisher jedoch noch nicht glücklich, sodass sich die Geschichte nun wiederholen könnte.


COFC-Einschätzung: 🔴 kühl

Mehr

Abgänge

SpielerPosAlterNachStatus
Rav van den BergIV22?🟡 warm

Die möglichen Abgänge im Winter

Rav van den Berg sitzt auf der Bank
Rav van den Berg sitzt auf der Bank

Rav van den Berg, IV, ?

Er sollte zum Schlüsselspieler in der Kölner Innenverteidigung werden, nun könnte das Kapitel Rav Van den Berg beim 1. FC Köln schon wieder vorbei sein. Thomas Kessler kündigte nun an, dass der Verein einem Abgang im Winter wohl nichts entgegenzusetzen hätte.


COFC-Einschätzung: 🟡 warm

Mehr
Wann öffnet das Winter-Transferfenster 2027?

Das Winter-Transferfenster der Bundesliga öffnet am 1. Januar 2027 und schließt am Montag, 1. Februar 2027, um 20 Uhr. Bis dahin müssen alle Wechsel bei der DFL eingereicht sein.

Welche Spieler werden beim 1. FC Köln aktuell gehandelt?

Stand [24. Oktober 2026] werden vier Namen gehandelt: die Stürmer Eddie Nketiah (Crystal Palace) und Lukas Nmecha (Leeds United), Linksaußen Ianis Stoica (CF Estrela Amadora) sowie Jakub Kaminski (Benfica) als möglicher Rückkehrer. Die heißeste Spur führt derzeit zu Nmecha. Die Einschätzung zu jedem Namen steht in der Tabelle oben.

Auf welcher Position sucht der 1. FC Köln Verstärkung?

Geschäftsführer Thomas Kessler hat bestätigt, dass der FC den Markt für den Winter sondiert. Im Fokus steht vor allem der Sturm, weil Thijs Dallinga verletzt ausfällt.

Kehrt Jakub Kaminski zum 1. FC Köln zurück?

Eine Rückkehr wird diskutiert, weil Kaminski bei Benfica bislang nicht glücklich geworden ist. Die Redaktion von come-on-fc.com stuft das Gerücht aktuell als kühl ein. Konkrete Gespräche sind nicht bekannt.

Was bedeutet die Ampel bei den Transfergerüchten?

[🟢 heiß: …] [🟡 warm: …] [🔴 kühl: …]. Die Einstufung nimmt die Redaktion von come-on-fc.com auf Basis der verfügbaren Quellen vor und passt sie bei jeder neuen Entwicklung an.

Wie prüft come-on-fc.com die Transfergerüchte?

Der Transfer-Journalismus hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Auch falsche Meldungen werden multipliziert und gewinnen dadurch an Bedeutung. Das macht sie nicht richtiger. Zu jedem Gerücht nennen wir die ursprüngliche Quelle, ordnen ihre Verlässlichkeit ein und ergänzen eigene Recherchen. Gerüchte, die sich als falsch herausstellen, ordnen wir dem entsprechend ein. Die Einordnung von falschen Gerüchten ist aus unserer Sich ebenfalls journalistisch sehr wichtig.

Wie aktuell ist diese Übersicht?

Die Seite wird bei jeder neuen Entwicklung aktualisiert. Das Datum der letzten Aktualisierung steht oben über der Tabelle.

Trainingslager in Kitzbühel beendet – So fällt das Fazit von FC-Trainer René Wagner aus

René Wagner spricht in der Mixed Zone
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Trainingslager in Kitzbühel beendet – So fällt das Fazit von FC-Trainer René Wagner aus

Nach einer Woche intensivem Training mit „knackigen“ Einheiten ist der FC am Freitagabend wieder zurück nach Köln aufgebrochen. Nach der Saison-Eröffnung am Samstag geht der Vorbereitungsalltag am Montag weiter für den 1. FC Köln: So fällt das Fazit des Trainingslagers von René Wagner aus.

Am Freitagmittag zeigte sich Kitzbühel noch einmal von seiner schönsten Seite. Bei strahlend blauem Himmel und deutlich über 30 Grad stand für die Geißböcke zum Abschluss des Trainingslagers noch ein echter Härtetest an. Im Koasastadion in St. Johann ging es für die Mannschaft von FC-Trainer René Wagner gegen Hertha BSC. Im Anschluss an das 2:2 äußerte sich der Kölner Coach.

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Wenige Tage vor dem Trainingslager in Kitzbühel hatte René Wagner schon intensive Tage in Österreich angekündigt. Und tatsächlich kamen seine Spieler im Trainingslager ordentlich ins Schwitzen. Und das neben den knackigen Einheiten vor allem aufgrund der sommerlichen Temperaturen. Ausgerechnet zum Abschluss am Freitag kletterte das Thermometer dann noch einmal deutlich über die 30 Grad Marke. Trotzdem gaben die FC-Profis auch im Testspiel gegen Hertha BSC noch einmal Vollgas. Einen Ausreißer nach unten gab es also auch in der letzten Einheit in Kitzbühel nicht. „Wir sind ein bisschen stolz auf die Jungs. Jeder hat Gas gegeben. Dass nicht alles funktioniert, ist völlig normal. Die Jungs hatten auch ein bisschen schwere Beine nach den Trainingstagen. Von daher war es ein sehr guter Test für uns mit einem super Gegner“, so Wagner nach dem Testspiel.

„Wir sind ein bisschen stolz auf die Jungs“

Super Gegner, weil der Zweitligist schon in der kommenden Woche in die neue Saison startet, von daher in der Vorbereitung schon deutlich weiter ein sollte. Der FC spielte über weite Strecken gut mit, hatte sicherlich auch die besseren Chancen, musste sich nach Toren von Ragnar Ache und Marius Bülter aber mit einem letztlich verdienten 2:2 zufrieden geben. Ärgerlich: Der Ausgleich fiel erst in der Nachspielzeit der mit zwei Mal 60 Minuten angesetzten Partie. Die intensive Einheit bildete den Abschluss einer anspruchsvollen Woche, in der René Wagner sein Team zu mehreren „knackigen“ Trainings bat. „Am Ende ist das Fazit, dass wir hart trainiert haben die letzten drei Wochen. Wir haben an Sachen gearbeitet, wo wir teilweise schon was gesehen haben“, so Wagner.“

Trotz der engagierten Leistung waren noch einige Abstimmungsfehler und Schwächen beim FC deutlich zu erkennen. Auch in Sachen Fitness gab es bei den Spielern deutliche Schwankungen. „Natürlich funktioniert unter den Bedingungen, wenn der Gegner in der nächsten Woche startet, nicht alles, was wir uns vornehmen. Aber wir haben noch drei Wochen vor Würzburg“, sagte der Trainer. Denn schon am 24. August steht die erste Runde des DFB-Pokals und damit das erste Pflichtspiel für die Kölner an. „Es folgen jetzt noch zwei harte Testspiele in den nächsten zwei Wochen. Und deswegen sind wir sehr, sehr zufrieden mit dem Camp. Wir freuen uns, dass wir jetzt in Köln weiter arbeiten können“.


Bericht: BVB setzt sich bei Said El Mala ein Grenze

Said El Mala wird nicht nach Brentford wechseln
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Bericht: BVB setzt sich bei Said El Mala ein Grenze

Im Trainingslager in Kitzbühel war Said El Mala einer der absoluten Aktivposten der Kölner. Auch daher scheint es aktuell keine Anzeichen für einen Wechsel zu geben. Es bleiben allerdings die Interessenten für den Spieler des 1. FC Köln: Der BVB setzt sich ein Limit bei dem Poker um Said El Mala.

Mangelnden Einsatz oder mangelnde Leistung kann man Said El Mala dieser Tage nicht vorwerfen. Und das, obwohl der Transferwirbel um den 19-Jährigen nicht abebbt. Aktuell gibt es die nächste Wende aus Dortmund.

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Said El Mala hatte Bock. Mit einem seiner obligatorischen Dribblings tankte sich er Offensivspieler durch die Abwehr der „Alten Dame“, suchte wie gewohnt den Abschluss, Fans aber nur den Giebel. Nicht die einzige Aktion im Testspiel der Geißböcke gegen Hertha BSC, bei der der 19-Jährige zeigte, dass er aktuell beim FC voll bei der Sache ist. Und damit dürfte sich ein Eindruck bei Thomas Kessler zunehmend festigen. Umso mehr ich ihm im Training zuschaue, umso weniger habe ich Interesse, ihn abzugeben.“ Der Geschäftsführer „habe richtig Lust, ihn bald wieder bei uns im Stadion zu sehen.“ Zwar sah der Ex-Keeper den Spieler nun nur im deutlich kleineren Koasastadion, das Interesse an EL Mala wird nach dem Auftritt aber ganz sicher nicht gesunken sein.

Ist der BVB aus dem Rennen?

Dass der FC aber nicht ganz klar kommuniziert, dass der Spieler trotz laufenden Vertrags definitiv in Köln bleiben wird, zeigt, dass man durchaus schwach werden würde. Allerdings nur, wenn auch die richtige Summe auf dem Kölner Tisch landet. Kessler hatte am Donnerstag in einer Medienrunde erklärt, dass die magische Grenze von 50 Millionen Euro ja nie vom FC aufgemacht worden sei. Insofern ist es auch nicht ganz klar, an welcher Ablöse der Geschäftsführer dann nachgeben würde. Wenn es nach der „Bild“ geht, steht aber wiederum fest, dass der BVB bei den kolportieren 50 Millionen aus dem Rennen wäre. Laut der Boulevard-Zeitung gäbe es bei der Borussia intern die Absprache, dass man für den U21-Nationalspieler auf keinen Fall die 50 Millionen bezahlen werde.

Wie berichtet hatte der BVB bereits eine Offerte bei den Geißböcken hinterlegt. Diese zeigten sich davon aber wenig angetan und lehnten umgehend ab. Zwar soll dem Vernehmen nach ein weiteres Angebot vorbereitet werden, doch laut „Bild“ eben nicht in der erhofften Höhe. Und nicht nur das: Beim FC soll es offenbar auch die Meinung geben, dass für den 19-Jährigen möglicherweise sogar mehr Geld drin sein könnte. Immerhin gehen die Experten fest davon aus, dass El Mala schon ab September offizieller Nationalspieler sein wird. Beim FC geht man mit der Thematik ohnehin sehr gelassen um, betont immer wieder, dass beide Varianten vorstellbar seien. El Mala wiederum soll sich einen Wechsel durchaus vorstellen können. Wie unter anderem ebenfalls die „Bild“ berichtet sollen die Dortmunder dem Spieler bereits einen Fünf-Jahres-Vertrag angeboten haben – dem Vernehmen nach mit einem Jahresgehalt von etwa fünf Millionen Euro.


Testspiel in Kitzbühel: Der 1. FC Köln spielt zum Abschluss des Trainingslagers gegen Hertha 2:2

Said El Mala beim Abschluss gegen Hertha
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Testspiel in Kitzbühel: Der 1. FC Köln spielt zum Abschluss des Trainingslagers gegen Hertha 2:2

Mit einem Unentschieden endet das Trainingslager der Geißböcke in Kitzbühel. Der 1. FC Köln spielt 2:2 gegen Hertha BSC. Dabei ging der FC gleich zwei Mal in Führung. Nach einer intensiven Woche reist die Mannschaft nun wieder nach Köln zurück.

Mit einem echten Härtetest endete das Trainingslager des 1. FC Köln in Kitzbühel. Die Kölner traten zum Abschluss gegen den Zweitligisten Hertha BSC an. Und das im Spiel zwei Mal 60 Minuten mit unterschiedlichen Teams. Die Kölner spielten nach Toren von Ragnar Ache und Marius Bülter 2:2 gegen die Berliner. Für Hertha trafen Sebastian Grønning Andersen und Selim Telib.

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Für die ersten 60 Minuten wählte René Wagner eine Aufstellung, die er ähnlich auch schon in einem internen Test unter der Woche probierte. Zwar deutete der Trainer an, dass sich aus den Aufstellungen keine Tendenz ablesen lasse, doch aus dem aktuellen Kader wäre genau diese Startelf erwartbar. Unter anderem spielte Luka Lochoshvili neben Joel Schmied in der Viererkette, Paul Okon-Engstler zentral, wenn auch in einer Raute leicht links ausgerichtet. Gideon Mensah spielte nach seiner Erkrankung noch nicht, Elias Bakatukanda hatte sich krank abgemeldet. Die ersten Aktionen gehörten aber dem Zweitligisten. Berlin versuchte es mit Weitschüssen. Josip Brekalo setzte die Kugel gleich zwei Mal deutlich über das Tor. Marten Winkler prüfte Schwäbe, war aber nicht gefährlich. Auf der anderen Seite machte es Ragnar Ache besser. Nach Vorarbeit von Jan Thielmann traf der Stürmer aus zwölf Metern ins lange Eck (8.). Auch Luka Waldschmidt suchte ebenfalls den Abschluss, setzte die Kugel aber knapp über die Latte.

El Mala trifft die Latte

Dennoch blieb auch Berlin gefährlich, versuchte es auch ab und an mit Flanken. So unter anderem nach einer Ecke durch erneut Brekalo, aber Alessio Castro-Montes klärte. Auch Jan-Luca Schuler und Kevin Sessa kamen zu Abschlüssen, mit ähnlichem Erfolg. Der FC versuchte es über die linke Seite. Said El Mala tankte sich in die Box, legte quer, doch Castro-Montes wurde im Abschluss entscheidend gestört. Zwar hatte Berlin insgesamt die Mehrzahl an Abschlüssen, die besseren hatte aber der FC. Unter anderem stecke Ache perfekt durch auf El Mala, der ging alleine aufs Tor zu, scheiterte aber am gegnerischen Keeper. Wenige Minuten später versuchte es der Offensivspieler erneut, traf aber aus 16 Metern nur die Latte. Auch in den letzten Minute vor der Pause kam Köln zu Abschlüssen, aber mit ähnlichem Erfolg. Es ging mit der knappen Führung in die Kabine.

Wie abgesprochen wechselte Wagner zur Halbzeit komplett durch, brachte bis auf Youssoupha Niang, der nach 50 Minuten für Ragnar Ache gekommen war, eine komplett neue Mannschaft auf die Platte. Die erste Aktion nach dem Wechsel gehörte dann auch dem Stürmer, der von Sebastian Sebulonsen in Szene gesetzt wurde, aber nicht schnell genug schaltete. Auf der anderen Seite probierte es erneut Winkler, doch Ron-Robert Zieler war zur Stelle (66.). Reigan Heskey probierte es aus knapp 45 Metern, nachdem der gegnerische Keeper Tim Goller zu weit aus dem Tor gelaufen war, setzte die Kugel knapp über das Tor. Der FC war nur zur Stelle. Marius Bülter traf aus kurzer Distanz die Unterlatte, anschließend hatte auch Niang Pech, als er den Ball an Goller vorbeispielte. Die Kugel prallte an den Innenpfosten und von dort erneut an Aluminium. Es blieb beim 1:0.

Bülter erneut mit der Führung

Doch der Treffer fiel auf der anderen Seite. Nach einer Flanke ging Simpson-Pusey nicht ausreichend mit hoch. Sebastian Grønning kam ungestört zum Kopfball und konnte problemlos einnicken. Auch Oluwaseun Adewumi versuchte es mit dem Kopf, doch dieses Mal war Simpson-Pusey zur Stelle. Hertha war in dieser Phase wieder das bessere Team, drückte nun sogar auf die Führung. Nach längerer Durststrecke brachte Berlin eine Flanke aus dem Halbfeld, wieder war Grønning mit einer Direktabnahme zur Stelle, doch Zieler parierte weltklasse. Der FC sorgte nur noch selten für Entlastung. Unter anderem durch Linton Maina, der über links richtig Tempo machte, ins Zentrum zog und dort mit einem eher schwachen Abschluss Goller vor keine großen Probleme stellte. Und doch ging Köln wieder in Führung. Nach einer Ecke von Linton Maina traf dieses Mal Marius Bülter mit dem Kopf (107.).

Der FC war in der Schlussphase wieder besser im Spiel, aber auch Hertha suchte weiterhin den Weg zum Tor. Unter anderem scheiterte erneut Grønning an Zieler. Und doch fiel noch der Ausgleich in der letzten Minute durch einen Schuss von Selim Telib. Am Nachmittag reist die Mannschaft zurück nach Köln. Am kommenden Freitag spielt der FC dann im nächsten Test gegen San Sebastian.

1. FC Köln (1. HZ): Schwäbe – Fürst, Lochoshvili, Schmied, Castro-Montes – Krauß, Okon-Engstler (51. Irmiev) – El Mala, Waldschmidt, Thielmann – Ache (51. Niang) (8.)
1. FC Köln (2. HZ): Zieler – Friemel, Van den Berg, Simpson-Pusey, Sebulonsen – Johannesson, Kristal – Heskey (88. Akumu), Maina, Bülter – Niang (112. Yacobi);
Tore: 1:0 Ache (8.), 1:1 Grønning (80.), 2:1 Bülter (107.), 2:2 Telib (120.)


Transfergerücht: Ist der 1. FC Köln an Vinicius Souza interessiert?

Vinicius Souza soll beim FC auf der Liste stehen
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Transfergerücht: Ist der 1. FC Köln an Vinicius Souza interessiert?

Nach der vermeintlichen Absage von Ellyes Skhiri läuft die Suche nach einem weiteren Sechser bei den Geißböcken. Der 1. FC Köln soll an Vinicius Souza interessiert sein. Das berichtet der brasilianische Transfer-Experte Pablo Oliveira.

Ellyes Skhiri wird dem Vernehmen nach nicht nach Köln kommen, auch der Deal von Edson Álvarez scheint aktuell eher unwahrscheinlich. Nun kommt ein anderer Name ins Spiel. Angeblich hat der FC dem VfL Wolfsburg ein Angebot für Vinicius Souza unterbreitet.

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come-on-fc.com berichtet täglich aus dem Trainingslager in Kitzbühel

Zu gerne hätten die Kölner in Kitzbühel einen weiteren Neuzugang präsentiert. Dazu kam es nicht. „Natürlich wäre es total schön gewesen, wenn du auf so einer Schlüsselposition auch jemanden dabei gehabt hättest“, sagte Thomas Kessler am Donnerstag in einer Medienrunde. „Du hast immer die Möglichkeit, Planpositionen schnellstmöglich zu schließen. Aber uns geht es nicht darum, das schnellstmöglich zu tun, sondern eben richtig zu tun.“ Nur was ist das richtige? Zuletzt hatten sich die Geißböcke um Ellyes Skhiri bemüht, der „Kicker“ berichtete, der Transfer sei vom Tisch, bei „Sky“ heißt es, er sei zumindest schwierig. Nach Informationen von come-on-fc.com gestalteten sich die Verhandlungen zuletzt zumindest zäh. Dennoch hatten die Kölner von Beginn an auch weitere Optionen auf dem Tisch. Und nun wird auch der nächste Name gehandelt.

Vinicius Souza im Kölner Fokus

Wie der brasilianische Transfer-Experte Pablo Oliveira berichtet sollen die Kölner ein Angebot für Vinicius Souza unterbreitet haben. Genaue Details nennt der Reporter nicht. Nur, dass der VfL das Angebot prüfe, den Spieler aber eigentlich nicht ziehen lassen wolle. Laut der „Wolfsburger Allgemeinen“ soll eine mögliche Ablöse bei rund zehn Millionen Euro liegen. Der Brasilianer hat noch vertrag bis 2030 bei den Wölfen, der Marktwert liegt laut dem Online-Portal transfermarkt.de bei rund sieben Millionen Euro. Da Wolfsburg den Spieler eigentlich nicht ziehen lassen will, ist ein Transfer stand jetzt nicht abzusehen, aber nicht unmöglich. Zumal sich der Spieler möglicherweise nicht in der 2. Bundesliga sieht. Souza spielte unter anderem schon für Sheffield United und Espanol Barcelona. Im vergangenen Sommer wechselte er zum VfL. Der FC reist am Freitag aus dem Trainingslager in Kitzbühel wieder ab.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Ein FC-Dilemma? Die komplizierte Suche nach der Schlüsselposition

Thomas Kessler am Telefon
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Ein FC-Dilemma? Die komplizierte Suche nach der Schlüsselposition

Aktuell sucht der FC noch auf mehreren Positionen nach Verstärkung. Eine offene Baustelle ist weiterhin die des Sechsers. Doch die scheint gar nicht so leicht zu schließen zu sein. Der FC befindet sich in einem Dilemma zwischen spielerischen Wunschvorstellung und wirtschaftlicher Machbarkeit. Die Suche nach dem passenden Sechser ist schwierig beim 1. FC Köln.

Die Verpflichtung von Edson Álvarez ist mindestens abgekühlt, die von Ellyes Skhiri soll vom Tisch sein. Wie heiß Rani Khedira war oder ist, ist nicht klar. Die Kölner suchen weiter nach ihrem Sechser. Und diese Suche gestaltet sich schwierig.

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Weitestgehend gutes Wetter, tolle Bedingungen, perfekte Kulisse und laut Trainer René Wagner hat auch die Intensität und natürlich die Stimmung bei und unter den Spielern gestimmt. Das Trainingslager in Kitzbühel hat ziemlich viel von „gut gelungen“ – auch, wenn die letzte Testbegegnung noch nicht gespielt ist. Mit einem Makel wird der Kölner Tross dann am Freitag aber wieder nach Hause reisen. Denn eigentlich hatte sich der FC vorgenommen, noch den ein oder anderen Spieler in Österreich zu präsentieren. Wohl gemerkt, neue Spieler. Zwar reiste mit Gideon Mensah noch ein Transfer zum Team nach, allerdings eben ein bereits lange verpflichteter, der aufgrund von Sonderurlaub und Infekt noch nicht zur Mannschaft gestoßen war. Einen Wechsel (auf Zugangsseite) gaben die Kölner in Österreich nicht bekannt. Und das, obwohl die fehlenden Schlüsselpositionen so klar benannt sind. Thomas Kessler betonte am Donnerstag in einer Medienrunde, dass man noch einen Sechser und einen Linksverteidiger suche. Weitere Transfers sind auch nicht ausgeschlossen.

Der FC will ein wenig Geduld haben

Tatsächlich soll dem Sechser eine zentrale Rolle zukommen. Gerade auf der Position im defensiven Mittelfeld „sind wir natürlich noch auf der Suche, da etwas zu realisieren“, so Kessler, der Zeitpunkt sei noch nicht da. „Da müssen wir noch ein bisschen Geduld haben.“ Die Kölner wollen einen defensiven Mittelfeldspieler verpflichten, der Verantwortung übernimmt, im Bestfall ein Leader ist, der die jungen Spieler wie Paul Okon-Engstler oder vielleicht auch Reigan Heskey lenken oder führen kann. Dazu soll der Spieler über die nötige Erfahrung verfügen und natürlich die nötige Qualität mitbringen. Man könnte meinen, dass die Suche in Zeiten der Digitalisierung ein leichtes wäre. Immerhin erklärte Kaderplaner Tim Steidten ebenfalls in Kitzbühel, wie sich das Scouting in Zeiten der Digitalisierung verändert habe und man mit einzelnen Filtern die richtigen Spieler für die richtigen Räume finden könne. Doch ganz so schnell geht es nicht.

Am Donnerstag ploppte die Meldung des „Kickers“ auf, dass Ellyes Skhiri nicht nach Köln wechseln würde. Es ist kein Geheimnis mehr, dass sich die Geißböcke um die Dienste des Ex-Spielers bemüht haben. Skhiri soll Frankfurt verlassen, der Mittelfeldspieler hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er Köln noch immer verbunden sei und die Liaison zwischen Spieler und Verein hat bereits trefflich funktioniert. Man könnte also meinen, Verhandlungen mit dem Tunesier, der wahrlich nicht die beste Saison und schon mal gar nicht die beste WM hinter sich hat, könnten schnell zu einem positiven Ergebnis führen. Haben sie offenbar nicht. Knackpunkt könnte dem Vernehmen nach – zumindest über einen langen Zeitraum – das Gehalt des Spielers gewesen sein. Ähnlich im übrigen wie bei Edson Álvarez, mit dem es auch Gespräche gegeben hat, dessen bisheriges Salär aber auch die Vorstellungen der FC-Bosse sprengen dürfte.

Nicht schnellstmöglich, sondern richtig

Aktuell fehlt den Kölnern also ein weiterer Sechser. „Du hast immer die Möglichkeit, Planpositionen schnellstmöglich zu schließen. Aber uns geht es nicht darum, das schnellstmöglich zu tun, sondern eben richtig zu tun“, sagte Kessler. Aber was ist richtig? Dass der FC nicht überschnell handelt und in blinden Aktionismus verfällt, ist wohl ein sinnvoller Schritt. In den vergangenen Jahren gab es schließlich genug Spieler, die verpflichtet wurden und weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Wenn man ehrlich ist, wurde die Lücke, die ausgerechnet Skhiri 2023 gerissen hat, nie wirklich gestopft. Und das auf einer so zentralen Position. Doch zurzeit mag man sich kaum an Saisonprognosen beteiligen, weil der Kader eben noch nicht fertig ist – gerade, weil der zentrale Punkt im Zentrum – zumindest in der gesuchten Form – noch fehlt. Und das zeigt ein wenig das Dilemma, in dem die Kölner Kaderplaner aktuell stecken könnten.

Denn mit dem Testspiel gegen die Hertha endet bereits die dritte Woche der Saisonvorbereitung für die Geißböcke und damit eine nicht unwichtige Phase. Zumal es „nur“ noch drei Wochen bis zum ersten Pflichtspiel sind. Gerade eben der zentrale Punkt des Kaders, ein wichtiger Teil der Achse, würde dem Team zum jetzigen Zeitpunkt sicher nicht schlecht tun, hätte auch im Trainingslager, in dem das Team laut Wagner enger zusammen gewachsen ist, gut getan. Doch von dem routinierten Sechser fehlt jede Spur. Die Ideallösung wäre also offenbar ein Sechser der Marke „Skhiri“ oder „Álvarez“, das aber finanziell zu bewerkstelligen. Und da wird es offenbar schwierig. „Nicht alles, was wir tun, ist ein Wunschkonzert“, so Kessler: „Wir wissen um unsere finanziellen Möglichkeiten, die sind nun mal – gerade auch im Faktor Zeit – manchmal limitiert, sodass sie uns ein Stück weit drosseln. Wenn ich unendliche Ressourcen hätte, könnte ich schon früher ins Portemonnaie greifen, um Dinge umzusetzen.“

Kessler hofft auf späte Bewegung

Möglicherweise gibt es also das Abwägen zwischen spielerischer Wunschvorstellung und wirtschaftlichen Möglichkeiten – auf einer Seite müssen Abstriche gemacht werden. Vielleicht wäre es aber auch ein günstiger Zeitpunkt, das Thema Gehaltsvorstellung zumindest in gewisser Weise zu überdenken – ohne die eigenen Prinzipien zu verlieren. Kessler betonte am Donnerstag auch, dass sich der Transfermarkt noch bewege. Heißt: Es wird noch viel passieren und möglicherweise kommt noch der passende Sechser auf den Markt. Darauf setzt der Geschäftsführer Sport der Geißböcke. Wie auch immer der Weg aussieht, es wäre gut, wenn es am Ende nach unverrichteter Sechser-Dinge nicht heißt, man sei mit dem aktuellen Kader zufrieden. Denn das war in der jüngeren Vergangenheit nicht immer ein gutes Zeichen.


Ragnar Ache arbeitet am Traum von der Premier League: „Auf dem Niveau bin ich zurzeit aber nicht“

Ragnar Ache im Trainingslager in St. Johann
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Ragnar Ache arbeitet am Traum von der Premier League: „Auf dem Niveau bin ich zurzeit aber nicht“

In der vergangenen Spielzeit gehörte der heute 28-Jährige zu den Kölner Topscorern, fiel im Saison-Endspurt allerdings aus. Im Trainingslager in Kitzbühel gibt der Angreifer wieder Vollgas für den 1. FC Köln: Ragnar Ache schielt auf die Premier League.

Im Testspiel gegen Rheinsüd wurde er noch nicht berücksichtigt, gegen Bergisch Gladbach gab es 30 Minuten, doch mittlerweile ist der Angreifer wieder voll im Spiel. Ragnar Ache arbeitet in Kitzbühel an seiner guten Form, will gefühlt eher gestern statt morgen in die neue Spielzeit starten. Kein Wunder, nachdem er das Saisonfinale verletzt verpasste.

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come-on-fc.com berichtet täglich aus dem Trainingslager in Kitzbühel

Wild gestikulierend stand der Stürmer im Mittelkreis, forderte den Ball, bekam ihn nicht. Ragnar Ache wirkte alles andere als glücklich, als der Angriff im Testspiel am Montag an ihm vorbeilief, doch das Lächeln kehrte schnell zurück. Ache wirkt locker, irgendwie befreit dieser Tage in Kitzbühel. Vielleicht auch, weil seine Situation aktuell recht komfortabel scheint. Denn, wenn über ein potenzielles Transferziel spekuliert wird, dann fällt doch oft die Kategorisierung „Backup für Ache“. Und „Backup für Ache“ impliziert in gewisser Weise, dass der Stürmer dann doch irgendwie bei den Geißböcken gesetzt ist. Nominell ist der 28-Jährige der einzige klassische Mittelstürmer im Team – wenn man den ausgemusterten Imad Rondic nicht mitzählt. Der Spieler ist aber auch einfach nur glücklich, dass er aktuell fit ist.

Viele Flanken, wenig Tore

Auch deswegen geht man es gerade besonders ruhig an. Denn der Stürmer scheint anfällig für Verletzungen. Das Finale der vergangenen Saison erlebte der Angreifer beispielsweise von der Tribüne aus. Der gebürtige Frankfurter hatte sich gegen St. Pauli am 30. Spieltag eine Muskelverletzung zugezogen, war beim Rest der Spielzeit nicht mehr aktiv dabei. Nach dem behutsamen Einstieg in diesem Sommer ist Ache nun zu 100 Prozent dabei, macht bei jeder Übung mit. Es bestehen aktuell jedenfalls wenig Zweifel daran, dass der Stürmer zu Saisonbeginn in der Startelf stehen kann. In der vergangenen Spielzeit erzielte Ache saisonübergreifend acht Tore, bereitete sieben weitere vor. Er gehörte damit zu den Topscorern der Geißböcke. In dieser Saison darf es aus Kölner Sicht gerne ein wenig mehr sein, wenn denn keine Verletzung bei dem Angreifer dazwischen grätscht.

Ein probates Mittel

Acht Tore hört sich für einen Zielstürmer, der wiederum 31 Mal auf dem Platz stand, ordentlich, aber eben nicht überragend an. Nur gehört zur Wahrheit eben auch, dass das Spiel der Geißböcke nicht nur auf den Zielstürmer ausgerichtet war. Mit den schnellen Außen, die das Dribbling nicht scheuen, um dann ins Zentrum zu ziehen und den Abschluss suchen, gab es zum Beispiel ein anderes probates Mittel, um an Tore zu kommen. Dabei wurde Ache in der Box durchaus gesucht. Zwar schlugen die Kölner recht viele Flanken (416, fünftbester Wert der Liga), von denen auch im Schnitt jede Dritte beim Mitspieler ankam (Viertbester Wert der Liga), doch Tore erzielten die Geißböcke im prozentualen Vergleich dann doch wenige. Auch, weil Aches Aufgabe durchaus im Ablegen bestand. Während der FC mehr als 400 Versuche für seine acht Treffer benötigte, kam Leverkusen nach 350 Hereingaben bereits auf neun Tore. Ein probates Mittel sind die Hereingaben aber allemal.

“Mein Traum ist die Premier League“

Denn Ache ist durchaus ein starker Kopfballspieler. Im Schnitt gewann der Stürmer in der vergangenen Saison 13 Kopfball-Duelle pro 90 Minuten, ligaweit Platz zwei hinter Berlins Andrej Ilic. Das ist bemerkenswert – vor allem, weil Ache bei einer Körpergröße von 1,83 Metern nicht zu den klassischen Kopfballriesen gehört. Was ihm an Zentimetern fehlt, macht er durch Timing und Positionierung, vor allem durch seine enorme Sprungkraft wett. Allerdings geht es dabei eben auch um lange Bälle, die der Stürmer gewinnbringend verlängert. Die Torausbeute mit dem Kopf war in der vergangenen Spielzeit mit zwei in der Liga ein wenig mau. In seiner Karriere erzielte der Angreifer insgesamt schon 15 Tore mit dem Kopf.

Unvergessen ist aber natürlich der Fallrückzieher gegen Hoffenheim. „Ich weiß bis heute nicht, wie das passiert ist. Ehrlich nicht“, sagte Ache im Interview mit den „11Freunden“ und gab zu, dass er der Kugel nur hinterherschauen wollte. „Mein Körper hat sich was anderes überlegt. Plötzlich hing ich in der Luft.“ Das Tor sorgte international für Aufsehen. Auch in England ging es viral. Und möglicherweise kommt der Stürmer seinem Traum so ein Stück weit näher. „Mein Traum ist die Premier League. Auf dem Niveau bin ich zurzeit aber nicht. Dafür muss ich fußballerisch besser werden“, so Ache. „Aber das kann ja noch werden. Schaut euch Harry Kane an: Wie alt ist er? 32. Und so gut wie nie. Der holt sich im eigenen Strafraum den Ball, spielt einen Diagonalball und steht kurz darauf wieder vorne im Sechzehner, um die Flanke einzuköpfen.“


Beispiel Fynn Schenten: Das ist der Plan hinter den Leihen beim 1. FC Köln

Erste Schritte im Profikader: Youssoupha Niang und Fynn Schenten
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Beispiel Fynn Schenten: Das ist der Plan hinter den Leihen beim 1. FC Köln

Mit Roda Kerkrade haben die Kölner einen Leih-Abnehmer für Fynn Schenten gefunden. Der Angreifer soll in den Niederlanden Spielpraxis sammeln. Ein beliebtes Konstrukt beim 1. FC Köln: Thomas Kessler erklärt die Idee der Leihen.

Während die Profis des 1. FC Köln in Kitzbühel fleißig trainieren, ist für Fynn Schenten Schwitzen bei Roda Kerkrade angesagt. Der Angreifer soll in den Niederlanden Spielpraxis sammeln und dann stärker zurückkommen.

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Fynn Schenten hat am Dienstag das Dutzend bei den Geißböcke voll gemacht. Der Offensivspieler wurde an Roda Kerkrade verliehen, ist damit der zwölfte Abgang in dieser Saison. Der Youngster hatte noch in der abgelaufenen Spielzeit sein Debüt unter Lukas Kwasniok gefeiert, blieb dann aber meist außen vor, spielte unter René Wagner gar keine Rolle mehr. „Er hat die ersten Minuten im Rhein-Energie-Stadion gesammelt bei den Profis, dann hat er in der U21 jetzt auch ein paar Mal gespielt und wir haben gesagt, okay, gerade aus der Situation heraus, schauen wir mal, dass er einen Zwischenschritt bekommt, um sich dann nochmal weiterzuentwickeln“, so Thomas Kessler. „In der jüngeren Vergangenheit gab es ja genügend Beispiele, die einen Zwischenschritt gemacht haben, dann zu uns zurückgekommen sind und gespielt haben. Das versuchen wir jetzt auch wieder.“

Weder Franz-Kremer-Stadion noch RheinEnergieStadion

Tatsächlich gab es die Beispiele wie Tim Lemperle und Jonas Urbig, die in ihren Leihen definitiv gewachsen sind. Auch einem Salih Özcan tat die Zeit in Kiel damals nicht schlecht. Dennoch dürfte gerade für einen Spieler wie Schenten, der eben schon gegen Heidenheim in der Anfangsformation gestanden hat und gegen die Bayern ran durfte, zumindest einen leichten grad der Enttäuschung verspürt haben. „Ich nehme gerne dieses Bild zur Erklärung. Es gibt das Franz-Kremer-Stadion und das RheinEnergieStadion, wenn das Franz-Kremer-Stadion irgendwann ein Stück weit zu klein wird, weil du schon viele Spiele gemacht hast, und es aber noch nicht reicht, permanent im RheinEnergieStadion zu spielen, dann musst du irgendwie schauen, dass du einen Zwischenschritt machen kannst“, erklärte Kessler. Heißt wohl: Für die Profis noch nicht gut genug, für die U21 dagegen schon.

Weitere Leihe für Elias Bakatukanda

Wie gut die Leihe Julian Pauli getan hat, wird sich dann wohl diese Saison zeigen. Der Innenverteidiger bekommt bei den Profis seine Chance. „Julian Pauli ist jetzt hier, hat eine Leihe bei Dynamo Dresden gehabt, wo er gute Leistungen gezeigt hat“, sagte Kessler. „Die Leihe von Elias Bakatukanda war am Ende leider ein bisschen durchwachsen, dass wir da schon noch schauen, dass wir vielleicht die Möglichkeit bekommen, dass er auch viel Spielzeit kommt, die auf einem höheren Niveau als Regionalliga ist.“ Der Abwehrspieler soll also wie berichtet, noch einmal verliehen werden. Doch da ist ja noch ein weiterer Spieler mit Ambitionen. „Um auf Malek (El Mala; Anm. d. Red.) zu kommen: Dadurch, dass er in den letzten zwei Jahren eigentlich viel von Verletzungspech verfolgt wurde, ist die Regionalliga aus unserer Sicht genau der richtige Schritt für ihn, um einfach kontinuierlich mit uns zu arbeiten, auch mit unserer athletischen Abteilung zu arbeiten, um ihn zu stabilisieren.“

Die Tür zu den Profis ist aber alles andere als verschlossen: „Und dann wird ihn ein gutes Regionalliga-Jahr sicherlich noch einen Schritt weiter heran bringen an die Situation, dass wir dann auch darüber nachdenken, dass er dann auch hier oben stattfindet“, sagt Kessler.


Thomas Kessler zur Kaderplanung – Skhiri wohl kein Thema mehr: „Uns geht es nicht darum, das schnellstmöglich, sondern richtig zu tun“

Thomas Kessler im Trainingslager des 1. FC Köln
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Thomas Kessler zur Kaderplanung – Skhiri wohl kein Thema mehr: „Uns geht es nicht darum, das schnellstmöglich, sondern richtig zu tun“

Am Freitag endet das Trainingslager in Kitzbühel und eigentlich war die Hoffnung groß, dass noch ein weiterer Spieler zum FC dazustößt. Das ist nicht passiert. Dennoch ist man guter Dinge, dass es noch Kaderbewegungen geben wird beim 1. FC Köln: Thomas Kessler über die Kaderplanung.

Auch weiterhin ist der FC noch auf der Suche nach neuen Spielern. Eigentlich hatten die Kölner Verantwortlichen gehofft, noch einen Sechser im Trainingslager begrüßen zu können. Das wird nun nicht mehr der Fall sein. Aber es soll noch weitere Neuverpflichtungen geben.

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Die Bilanz ist alles andere als im Gleichgewicht. Zwölf Abgänge haben die Geißböcke aktuell zu verzeichnen, auf der Zugangs-Seite sind es gerade einmal fünf. Nicht umsonst suchen die Kaderplaner der Kölner nach weiteren Neuverpflichtungen. Doch aktuell ist die Ausbeute mau. Dass der Kader noch nicht komplett sei, gab FC-Geschäftsführer Thomas Kessler am Donnerstagnachmittag auch zu. „Das haben wir aber auch vorher gesagt, dass wir in der Transferphase jetzt auch einfach ein Stück weit Geduld benötigen“, so der Ex-Keeper der Kölner. „Du hast immer die Möglichkeit, Planpositionen schnellstmöglich zu schließen. Aber uns geht es nicht darum, das schnellstmöglich zu tun, sondern eben richtig zu tun. Da, wo wir die Möglichkeit hatten, wo wir von einem Kandidaten überzeugt waren, haben wir die Situation genutzt, den jetzt auch schon dabei zu haben.“ So wie beispielsweise bei Luka Lochoshvili oder Gideon Mensah. In der Innenverteidigung und auf der Position des Linksverteidigers wurden Baustellen geschlossen, andere bleiben.

„Der Markt wird sich noch bewegen“

„Bei dem einen oder anderen müssen wir einfach ein bisschen mehr Geduld haben“, sagt Kessler. „Der Markt wird sich noch bewegen, der wird sich auch in den kommenden Wochen noch bewegen.“ Gerade auf der Sechs besteht noch Handlungsbedarf. Nachdem in den vergangenen Wochen immer wieder der Name Ellyes Skhiri fiel, hatten die Fans schon auf eine schnelle Entscheidung gehofft. Der FC wollte eigentlich einen weiteren Spieler im Trainingslager präsentieren. Dazu wird es nun natürlich nicht mehr kommen. Und auch die Rückkehr von Skhiri scheint nun wohl vom Tisch zu sein. Das berichtet zumindest der „Kicker“. Nach Informationen des Fachmagazins soll ein Wechsel zurück zum FC „nicht zur Debatte stehen.“ Thomas Kessler wollte den Namen in der Medienrunde am Donnerstag nicht kommentieren. „Ich werde auch nicht über Spieler sprechen, die nicht Spieler bei uns sind“, so der Geschäftsführer, der aber den Versuch etwas „auf der Position zu realisieren“ bestätigte. „Aber wie schon gesagt, ist der Zeitpunkt dafür leider nicht da. Da müssen wir noch ein bisschen Geduld haben“, sagte Kessler. „Natürlich wäre es total schön gewesen, wenn du auf so einer Schlüsselposition auch jemanden dabei gehabt hättest.“

Man habe sich vorher bewusst zusammengesetzt, um die möglichen offenen Positionen, die fehlenden Räume zu benennen. Auf dieser Position wird eben ein Spieler gesucht, der der Mannschaft „mehr Stabilität“ bringe. Und Kessler ist sich sicher, dass es noch Bewegungen geben wird. „Es wird sicherlich noch etwas auf der Zugangsseite passieren. Und ich kann mir auch vorstellen, dass zum Ende der Transferperiode auch nochmal der ein oder andere Kandidat kommen wird und sagen wird, vielleicht sieht er seine Zukunft dann doch auch nicht bei uns.“ Auch darüber wurde schon viel spekuliert. Namen wie Linton Maina oder Luka Waldschmidt wurden bereits spekuliert, Anzeichen für einen Abschied gibt es dort aber nicht. Vor allem Waldschmidt spielt bislang eine sehr gute Vorbereitung, glänzte in den bisherigen Testspielen – wenn auch gegen vermeintlich leichte Gegner.

„Wir wissen auch über unsere finanziellen Möglichkeiten“

„Am Ende ist nicht alles was wir tun, ein Wunschkonzert. Wir wissen auch über unsere finanziellen Möglichkeiten“, so Kessler weiter. „Und die sind nun mal, gerade auch im Faktor Zeit, manchmal legitimierend. Wenn ich unmögliche Ressourcen zur Verfügung hätte, dann könntest du auch schon tiefer in die Tasche greifen, um relativ früh da Dinge auch umsetzen. Aber das ist auch kein Beschweren, sondern es ist einfach nur der Markt, so wie er sich bewegt.“ Mit Gideon Mensah und Luka Lochoshvili hat der FC aber bereits zwei Schlüsselpositionen besetzt. Neben der Sechs soll noch ein weiterer Linksverteidiger kommen. „Wir haben das letztes Jahr so ein bisschen polyvalent mit Alessio Castro-Montes abgedeckt. Den planen wir jetzt aber schon klar rechts ein, auch mit dem Wissen, dass er links spielen kann“, sagt der Geschäftsführer. „Und dann schauen wir schon noch, dass wir da noch einen Spieler bekommen, der mit Gideon da auch im Konkurrenzkampf stehen kann.“