Erneute Verstärkung aus Wolfsburg? So gut würde Vini Souza zum 1. FC Köln passen

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Erneute Verstärkung aus Wolfsburg? So gut würde Vini Souza zum 1. FC Köln passen

Medienberichten zufolge haben die Geißböcke offenbar den nächsten Sechser im Visier: Vini Souza vom VfL Wolfsburg. Eine erste Offerte für den brasilianischen Abräumer soll bereits abgelehnt worden sein. Doch wie gut würde Souza zum 1. FC Köln passen?

Der FC ist weiterhin auf der Suche nach Verstärkung für die anstehende Spielzeit. Gerüchten zufolge beschäftigen sich die Geißböcke mit Souza vom VfL Wolfsburg.

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Während sich die Mannschaft des 1. FC Köln mitten in der Saisonvorbereitung befindet, laufen im Hintergrund die Kaderplanungen auf Hochtouren. Nach den Verpflichtungen von Gideon Mensah, Luka Lochoshvili, Paul Okon-Engstler und Martin James möchten die Kölner den Kader noch mit einigen Profilen verstärken. Eines davon ist ein defensiver Sechser. Nachdem es in den vergangenen Tagen intensive Gerüchte um Edson Álvarez und Ellyes Skhiri gegeben hatte, sollen die Kölner nun ein Auge auf Vini Souza vom VfL Wolfsburg geworfen haben.

Erste Offerte des FC bereits abgelehnt

Nach Informationen des brasilianischen Journalisten Pablo Oliveira haben die Geißböcke dem VfL Wolfsburg ein Angebot für Vini Souza unterbreitet. Der kicker berichtet, dass es sich dabei um eine Leihe inklusive Kaufoption gehandelt haben soll. Der VfL habe das Angebot allerdings bereits abgelehnt. Ob der FC noch einmal nachlegt, bleibt offen. Klar scheint jedoch: Die Kölner beschäftigen sich mit einem Spieler, der Eric Martel ersetzen könnte. Der Sechser war in diesem Sommer nach dem Auslaufen seines Vertrags ablösefrei zum 1. FSV Mainz 05 gewechselt. Der 27-jährige Souza bringt jenes Profil mit, das Martel zuletzt verkörperte. Der Brasilianer ist ein klassischer Abräumer vor der Abwehr, der seine Stärken vor allem im Defensivspiel hat. Zweikämpfe, Ballgewinne und das Schließen von Räumen gehören zu seinen größten Qualitäten, während er offensiv eher selten in Erscheinung tritt.

Von Brasilien quer durch Europa nach Wolfsburg

Seine Karriere begann Souza bei Flamengo, wo er 2019 den Sprung zu den Profis schaffte und unter anderem die Copa Libertadores gewann. Bereits ein Jahr später wagte der Brasilianer den Schritt nach Europa und wechselte zum belgischen Zweitligisten Lommel SK. Es folgten Stationen beim KV Mechelen in der belgischen ersten Liga sowie bei Espanyol Barcelona in Spaniens La Liga, ehe Sheffield United den Mittelfeldspieler im Sommer 2023 verpflichtete. Nach insgesamt 76 Pflichtspielen in England wechselte Souza im vergangenen Sommer für rund 15 Millionen Euro zum VfL Wolfsburg. Auch dort bestätigte der 1,87 Meter große Sechser schnell sein Profil. In seiner ersten Saison absolvierte Souza 27 Pflichtspiele – 24 davon in der Bundesliga, hinzu kamen zwei Einsätze im DFB-Pokal und ein Relegationsspiel. In der Liga gewann er 139 Zweikämpfe und kam auf eine Erfolgsquote von 60,2 Prozent. Zudem entschied er 53 Luftduelle für sich, verzeichnete 55 Tacklings, 27 Interceptions sowie 94 Ballgewinne und spielte 80,8 Prozent seiner Pässe erfolgreich. Die Zahlen zeigen deutlich, warum Wolfsburg den Brasilianer nicht ohne Weiteres ziehen lassen dürfte.

Wird Souza zu Kaminski 2.0?

Sportlich würde Souza dennoch gut zum FC passen. Cheftrainer René Wagner braucht nach dem Martel-Abgang einen defensivstarken Sechser, der vor der Abwehr für Stabilität sorgt und den kreativeren Spielern den Rücken freihält. Genau dieses Profil erfüllt Souza seit Jahren – und bringt darüber hinaus die Erfahrung aus Brasilien, Belgien, Spanien, England und der Bundesliga mit. Sollte der Transfer tatsächlich zustande kommen, wäre es bereits das zweite Leihmodell zwischen dem FC und dem VfL Wolfsburg innerhalb von zwei Sommertransferperioden. Erst im vergangenen Jahr wechselte Jakub Kaminski zunächst auf Leihbasis nach Köln. Nach einer starken Saison zogen die Geißböcke die Kaufoption in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro, ehe der Pole in diesem Sommer für rund 17 Millionen Euro zu Benfica Lissabon weiterverkauft wurde. Das Modell zahlte sich damit gleich doppelt aus: Kaminski entwickelte sich sportlich zu einem Leistungsträger und bescherte dem FC gleichzeitig einen Millionengewinn. Sollte auch Vini Souza diesen Weg einschlagen und ähnlich einschlagen wie Kaminski, könnte der FC erneut einen Transfer landen, der sich nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich als echter Volltreffer erweist.


Neuer Job für Ex-Keeper Philipp Pentke, neue Vereine für Meiko Wäschenbach und Kristoffer Lund

Philipp Pentke
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Neuer Job für Ex-Keeper Philipp Pentke, neue Vereine für Meiko Wäschenbach und Kristoffer Lund

Es gibt eine neue Aufgabe für den Ex-Keeper des 1. FC Köln: Philipp Pentke wird Torwarttrainer beim Wuppertaler SV in der fünften Liga. Meiko Wäschenbach zieht es dagegen nach Aachen. Das Kölner Ex-Talent hatte zuletzt in Karlsruhe gespielt. Auch Kristoffer Lund hat einen neuen Verein gefunden.

Eine Saison hatte der Kölner Ex-Keeper auf ein neues Angebot gewartet. Nun bekommt Pentke einen neuen Job. Der 41-Jährige wird Torwarttrainer beim Wuppertaler SV.

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Die Verpflichtung beim FC war schon ein wenig kurios. Die Kölner suchten nach dem Abgang von Timo Horn 2023 nach einer neuen Nummer zwei. Es wurden viele Namen gehandelt, doch so wirklich gut verliefen die Gespräche wohl nicht. Auch, weil der Markt nicht einfach war und der potenzielle Keeper sich von vornerein mit der Rolle des Ersatzkeepers arrangieren musste. Die Rolle von Marvin Schwäbe als unumstrittene Nummer eins war klar kommuniziert. Zur gleichen Zeit hielt sich der Ex-TSG-Keeper am Geißbockheim fit – wohl auch, weil es eine Verbindung zum damaligen Geschäftsführer Christian Keller gegeben hatte. Pentke spielte über viele Jahre bei Kellers Ex-Verein Jahn Regensburg. Und als man eben keine Nummer zwei fand, wurde Pentke dann fest verpflichtet. Zwei Jahre blieb der Torhüter in Köln, ein Pflichtspiel sammelte der nun 41-Jährige in Köln aber nicht.

„Er kennt die Anforderungen auf höchstem Niveau“

Nach einer Spielzeit ohne Engagement gibt es nun für Pentke einen neuen Job. „Mit Philipp Pentke verstärken wir unser Trainerteam um einen Torwarttrainer, der über einen außergewöhnlichen Erfahrungsschatz aus dem Profi- und Leistungsfußball verfügt. Er kennt die Anforderungen auf höchstem Niveau aus eigener Erfahrung und vereint fachliche Kompetenz, Professionalität und eine authentische Persönlichkeit. Wir sind überzeugt, dass Philipp mit seinem Wissen, seiner Erfahrung und seiner täglichen Arbeit die Entwicklung unserer Torhüter nachhaltig prägen wird und freuen uns sehr, ihn beim Wuppertaler SV begrüßen zu dürfen“, wird der WSV-Vorstand Sport Lennart Strufe auf der Homepage der Wuppertaler zitiert. Schon während seiner Zeit in Köln gab der Keeper seine Erfahrung an die jungen Mitspieler weiter, war auch ohne Spielzeit ein Leader im Team.

Auch für Meiko Wäschenbach gibt es eine Veränderung, das ehemalige Talent der Geißböcke hatte den FC 2025 verlassen. Wäschenbach hatte mit der Kölner U19 den Pokal gewonnen. Die FC-Bosse hätten den Spieler gerne gehalten, zunächst aber verliehen, nachdem er unter den Coaches Steffen Baumgart, Timo Schultz sowie Gerhard Struber nicht spielte. Der Mittelfeldspieler wechselte aber lieber nach Karlsruhe. Dort sammelte der 22-Jährige 13 Einsätze in der 2. Bundesliga. Nun geht es in die 3. Liga. „Ich bin glücklich, jetzt ein Teil der Alemannia zu sein. Ich habe gesehen, was hier möglich ist und bin bereit, hier den nächsten Schritt zu gehen. Ich freue mich, alles kennenzulernen und gemeinsam erfolgreich zu sein“, so der Mittelfeldspieler bei seiner Vorstellung. Kristoffer Lund wird künftig in Birmingham spielen. Der Linksverteidiger wurde bis 2030 fest verpflichtet.


Die Said-El-Mala-Frage: So kontrovers sehen Fans des 1. FC Köln einen Transfer des Shootingstars

Said El Mala bei der Saisoneröffnung des 1. FC Köln
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Die Said-El-Mala-Frage: So kontrovers sehen Fans des 1. FC Köln einen Transfer des Shootingstars

Zwischen Autogrammen, Mannschaftspräsentationen und Kölscher Musik war auf der Saisoneröffnung des FC auch die Zukunft von Said El Mala immer wieder Gesprächsthema. Schon seit längerer Zeit beschäftigt diese Frage die Anhänger. Während bisher kein Verein bereit ist, die Forderungen der Kölner zu erfüllen, diskutieren die Fans längst darüber, welcher Weg der richtige wäre. Das denken die Fans des 1. FC Köln über Said El Mala.

Bleibt er in Köln? Wechselt er nach Dortmund? Gibt es noch weitere Interessenten? Hinter Said El Mala stehen viele Fragezeichen. Das Thema wird heißt diskutiert. Auch, weil auf der einen Seite ein Abgang sportlich schmerzhaft wäre, auf der anderen Seite aber ordentlich Geld einbringen würde. Wir haben mit einigen Fans gesprochen.

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Die lange Schlange vor dem Autogramm-Platz von Said El Mala war bezeichnend. Der 19-Jährige ist zweifelsfrei der Star der Mannschaft. Die Frage ist aber durchaus, wie lange noch. Viele Fans wünschen sich zunächst einmal einen Verbleib des Youngsters. Dazu gehört auch FC-Fan Justin. Er würde El Mala „mindestens noch ein Jahr behalten“. Der Offensivspieler habe sich inzwischen in der Bundesliga zurechtgefunden und bereits gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt. „Er kennt die Liga jetzt und hat schon gut performt. Wenn er sich weiterentwickelt, kann man beim späteren Verkauf vielleicht sogar noch mehr rausholen“, so der Kölner Anhänger. Aktuell beträgt der Marktwert laut transfermarkt.de 45 Millionen Euro und damit nur knapp weniger als die kolportierten 50 Millionen, die der FC gerne hätte.

Wäre der Verbleib eine Win-win-Situation?

Der Kölner Anhänger Martin versteht, dass der FC in den Verhandlungen hart bleibt. „Said hat einen langfristigen Vertrag bei uns und das gibt uns die Möglichkeit, auf ein Angebot zu warten, das passt“, sagt der FC-Fan. Zwar glaube er, dass Borussia Dortmund noch einmal nachlegen wird, dennoch würde er sich einen Verbleib des Angreifers wünschen. „Ich glaube nicht, dass wir so schnell einen adäquaten Ersatz finden würden, auch wenn wir viel Geld bekommen würden. Ich denke Said täte ein weiteres Jahr beim FC ebenfalls gut. Er könnte hier weiter reifen und dann vielleicht im nächsten Sommer über noch größere Vereine als den BVB nachdenken. Das wäre für beide Seiten eine Win-win-Situation.“ Tatsächlich gibt es durchaus auch beim FC Stimmen, die eine Marktwertsteigerung mindestens für realistisch halten.

Doch nicht jeder teilt diese Einschätzung. Für Dauerkarteninhaber Detlef, wird El Mala derzeit überschätzt. „Im heutigen Fußball wird nach zwei Toren und einem Assist schon vom nächsten Wunderstürmer gesprochen“, sagt er. Er sehe nicht das außergewöhnliche Talent, das die aufgerufenen Summen rechtfertige. Sollte tatsächlich ein Angebot jenseits der 30-35 Millionen auf dem Tisch liegen, wäre seine Entscheidung eindeutig: „Dann würde ich ihn sofort verkaufen.“

Dass ein Verkauf aber nur zum richtigen Preis infrage kommt, betont FC-Fan Oliver. Für ihn darf Köln jetzt nicht einknicken. „Ich würde El Mala auf keinen Fall unter Wert verkaufen. Wenn sich der Verein eine Grenze von 50 Millionen Euro gesetzt hat, dann sollte er sich auch daran halten. Wenn Dortmund das nicht zahlen will, soll er lieber bleiben.“

Auch FC-Fan Albert sieht beide Seiten der Medaille. „Entweder er bleibt bei uns und schießt seinen Marktwert weiter nach oben, weil er hier regelmäßig spielt. Oder das Angebot ist so gut, dass wir genügend Geld bekommen um Ersatz zu holen“, sagt er. Deshalb könne er mit beiden Lösungen leben: „Natürlich wäre es schön, wenn er bleibt. Aber wenn das Geld passt und er geht, ist das auch okay.“

Wie geht es weiter mit Said El Mala?

Die unterschiedlichen Meinungen zeigen die Komplexität dieser Frage. Zwar würde ein Verkauf dem FC auf einen Schlag enorme finanzielle Möglichkeiten eröffnen, gleichzeitig aber einen Spieler kosten, der sportlich nur schwer zu ersetzten wäre. Die 13 Tore und fünf Assists hatten einen maßgeblichen Anteil am Kölner Klassenerhalt. Sollte durch einen Verkauf dieses Ziel in Gefahr rücken oder sogar verfehlt werden, könnte der wirtschaftliche Schaden durch Abstieg schwerer wiegen als der temporäre Gewinn durch den Verkauf. Ein Verbleib könnte die Chance bieten, El Malas Marktwert weiter zu steigern und im nächsten Sommer für noch mehr Geld zu verkaufen – zumal Neu-Nationaltrainer Jürgen Klopp Spieler wie ihn bereits als Kandidaten für die DFB-Elf ins Spiel gebracht hat. Garantien gibt es allerdings nie. Bleibt seine Entwicklung aus oder verläuft sogar rückläufig, könnte sein Marktwert ebenso wieder sinken. Am Ende birgt deshalb jede Entscheidung Chancen und Risiken. Erst die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, welcher Weg der richtige gewesen wäre.


In welche Richtung geht es? So plant der 1. FC Köln mit Malek El Mala

Malek El Mala will es bei den Profis schaffen
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In welche Richtung geht es? So plant der 1. FC Köln mit Malek El Mala

Anstatt mit den Profis ins Trainingslager nach Kitzbühel zu reisen, blieb Malek El Mala in Köln bei der U21. Der Youngster soll sich in der Kölner „Reserve“ für höhere Aufgaben empfehlen beim 1. FC Köln: Das ist der Plan mit Malek El Mala.

Am Samstag startete Malek El Mala mit der U21 in die neue Regionalligasaison – und war alles andere als zufrieden. Geschäftsführer Thomas Kessler hat für den Youngster einen speziellen Plan für die gemeinsame Zukunft ausgearbeitet.

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Die U21 des 1. FC Köln bestritt am Samstagmittag erfolgreich den Saisonauftakt vor heimischem Publikum und gewann mit 2:1. In der Anfangsformation der „Young Goats” gegen den SC Wiedenbrück stand auch Malek El Mala. Wirklich überzeugen konnte der ältere der El-Mala-Brüder aber nicht. Für den 21-Jährigen ist ein Einsatz für den Nachwuchs der Geißböcke nichts Neues. Schon in der vorangegangenen Saison sammelte der Stürmer Spielminuten, damals noch unter Evangelios Sbonias. Doch mit neuen Details bekommt sein Einsatz für die U21 mehr Gewicht.

In einer Medienrunde äußerte sich Geschäftsführer Thomas Kessler am vergangenen Donnerstag zur Entscheidung, El Mala nicht mit ins Trainingslager der Profis nach Kitzbühel reisen zu lassen. Was nach Ausbootung klingt, folgt einem konkreten Plan für eine gemeinsame Zukunft mit El Mala. Laut Kessler gehe es darum, den Youngster behutsam aufzubauen und ihm langfristig die Möglichkeit zu geben, sich für mehr zu empfehlen. So soll El Mala hauptsächlich in der U21 eingesetzt werden. Insbesondere die Verletzungshistorie des 21-Jährigen spiele eine ausschlaggebende Rolle: „Malek muss jetzt einfach mal über einen längeren Zeitraum gesund bleiben. Er kam ja schon aus einem Jahr voller Verletzungen bei der Viktoria zu uns. Leider hat er es auch nicht geschafft, im letzten Jahr bei uns tatsächlich das ganze Jahr zur Verfügung zu stehen.“

„Eines Tages beide El Malas im großen Stadion sehen“

U21-Coach Manuel Hartmann wird die zusätzliche Option in der Offensive seiner Mannschaft sicherlich begrüßen. Die Kölner starten mit hohen Ambitionen in die hart umkämpfte Regionalliga. Wie der technische Direktor Lukas Berg zuletzt in einem Interview mit dem „Kicker“ mitteilte, sind sie auch einem Aufstieg in die dritte Liga nicht abgeneigt. Laut Kessler ist dies ein Umfeld, das perfekt zu den individuellen Zielen El Malas passt: „Viel Spielzeit in der U21 bringt ihn jedes Spiel ein Stück weiter. Die U21 spielt eben auch eine gute Rolle in der Regionalliga. Das steht auf der Hand, aber das gilt nicht nur für ihn, sondern natürlich auch für die anderen Spieler, die hier sind oder in der U21 spielen. Wir beobachten diese Prozesse permanent, und sie müssen sich dem Wettbewerb natürlich stellen.“

Dazu halten die Verantwortlichen des Vereins dem 21-Jährigen alle Türen offen, um das nächste Kapitel seiner Karriere zusammen mit seinem Bruder zu schreiben: „Wenn er über einen längeren Zeitraum hinweg das nötige Volumen mitbringt, um auf diesem Niveau wettbewerbsfähig zu sein, dann hat er sicherlich Potenzial. Wir würden uns freuen, wenn wir eines Tages beide El Malas im Trikot des FC im großen Stadion sehen würden.”

Blasser Auftakt gegen Wiedenbrück

Zum Auftakt gegen Wiedenbrück gestern gelang es El Mala noch nicht, seine Qualitäten aufblitzen zu lassen. Bis auf eine Großchance gegen Ende der ersten Halbzeit blieb er gegen den ostwestfälischen Gegner blass. Zum Matchwinner avancierte dagegen sein Teamkollege Luis Labenz, der mit zwei Toren in einer durchwachsenen Partie den erfolgreichen Start in die neue Regionalligasaison perfekt machte. Ob der Plan des Youngsters und der Verantwortlichen des 1. FC Köln in der Personalie El Mala von Erfolg gekrönt sein wird, bleibt abzuwarten.


Autogramme, Musik und Stars (fast) zum Anfassen – So lief die Saisoneröffnung des 1. FC Köln

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Autogramme, Musik und Stars (fast) zum Anfassen – So lief die Saisoneröffnung des 1. FC Köln

Bei bestem Wetter fiel am Samstag der offizielle Startschuss für die neue Spielzeit. Zahlreiche Fans waren gekommen, um die Spieler zu sehen. So lief die Saisoneröffnung des 1. FC Köln.

Die Vorfreude auf die neue Saison ist beim FC spürbar. Rund 40.000 Fans fanden am Samstag ihren Weg zur Saisoneröffnung auf den Vorwiesen des RheinEnergieSTADION. Gleich zu Beginn verkündete Stadionsprecher Michael Trippel bei strahlendem Sonnenschein einen neuen Meilenstein. Der 1. FC Köln zählt inzwischen 170.000 Mitglieder.

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Viele davon bemühten sich heute um ein Autogramme und Fotos mit ihren Lieblingsspielern. Den mit Abstand größten Andrang gab es bei Youngster Said El Mala. Auch die anderen FC-Profis sowohl des Männerteams als auch des Frauenteams nahmen sich Zeit für ihre Fans. Neben den Autogrammen sorgten auf der Bühne Acts wie Eko Fresh, Druckluft oder auch die Cheerleader des 1. FC Köln für gute Laune und Unterhaltung.

„Ich hoffe, sie hatten einen schönen Tag“

Auf die Vorstellung der beiden Kader für die neue Saison folgte mit dem gemeinsamen Singen der FC-Hymne der emotionale Höhepunkt. So auch für Neuzugang Luka Lochoshvili. „Ich verstehe zwar noch nicht alles, weil ich die Sprache noch lerne. Aber ich sehe, mit wie viel Emotionen die Menschen singen und wie viel Liebe sie für den Verein und die Stadt haben. Das ist das Wichtigste.“, sagte der Georgier. Der Innenverteidiger zeigte sich beeindruckt von der Athmosphäre. „Ich spüre sehr viel Leidenschaft und Liebe der Fans für diesen Verein. Dieses Gefühl mitzuerleben war etwas Besonderes.“ Die vielen Autogramme seien zwar „eine kleine Herausforderung für den Rücken“ gewesen, hätten sich aber gelohnt: „Manchmal unterschätzen Fußballer, wie viel solche Momente den Fans bedeuten. Ich hoffe, sie hatten einen schönen Tag.“, sagte der 28-Jährige.

Auch Cheftrainer René Wagner scheint den Austausch mit den Fans genossen zu haben. „Es ist cool für die Fans, die Spieler mal hautnah zu sehen. Bei Said war natürlich eine lange Schlange, aber ich hoffe, dass jeder sein Autogramm bekommen hat.“, sagte der Dresdner. Auch er selbst gab zahlreiche Autogramme. „Ich mache das gerne und ich freue mich natürlich auch, die Fans zu sehen. Von daher ist das ein toller Teil meines Jobs und macht sehr viel Spaß.“

Mit vielen Begegnungen, Autogrammen und einer Menge Vorfreude, stimmten sich der 1. FC Köln und seine Anhänger auf die neue Spielzeit ein. Bis zum Saisonauftakt in der 1. Runde des DFB-Pokals in Würzburg dauert es nicht mehr lange. Am kommenden Wochenende steht gegen Real Sociedad ein weiterer Härtetest im RheinEnergieSTADION vor Saisonbeginn an. Die Euphorie rund um den Verein ist jedenfalls schon jetzt deutlich spürbar.


U21 besiegt Wiedenbrück: Labenz-Doppelpack und Kitzbühel-Rückkehrer

Jubelt nach seinem Treffer gegen Rheinsüd
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U21 besiegt Wiedenbrück: Labenz-Doppelpack und Kitzbühel-Rückkehrer

Erfolgreicher Saisonstart für die FC-Reserve des 1. FC Köln: Die U21 gewann ihr Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück mit 2:1 (2:1). Luiz Labenz avancierte mit seinem Doppelpack zum Matchwinner, der dem Trainer Manuel Hartmann einen gelungenen Einstand bescherte.

Es war ein schweres Stück Arbeit, doch am Ende konnten die FC-Talente einen gelungenen Saison-Einstand feiern. Für Manuel Hartmann war es zudem ein erfolgreicher Einstand als neuer U21-Trainer.

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Während sich die Augen der 1375 Zuschauer wahrscheinlich mehrheitlich auf Malek El Mala richteten, avancierte mit Luiz Labenz ein anderer Offensiv-Spieler zum Matchwinner. Der 20-Jährige erzielte beide Treffer für die FC-Reserve. Doch der Reihe nach: Hartmann bot bei seiner Regionalliga-Premiere mit Lionel Voufack und Niklas Hoffmann zwei externe Neuverpflichtungen in seiner Startelf auf. Hoffmann avancierte dabei direkt zum Kapitän in seinem ersten Pflichtspiel-Einsatz im Geißbock-Trikot. Nilas Yacobi und Kristiyan Irmiev waren die einzigen beiden im Kader aus jenem U21-Sextett, das mit den Profis im Trainingslager in Kitzbühel weilte. Yacobi stand dabei sogar direkt in der Startelf, Irmiev kam später als Joker.

Späte Erlösung für die U21

Labenz brachte den FC früh in Führung: Zunächst spielte er den aufgerückten Cenny Neumann frei, der am Fünfer jedoch am Gäste-Torwart Marcel Hölscher hängenblieb. Labenz drosch den Abpraller zum 1:0 ins Tor (19.). Der Jubel auch auf der Tribüne war groß, denn schon traditionell weilte die aktive Fanszene dem U21-Auftakt bei und sorgte für gute Stimmung. Saban Kaptan schlug jedoch kurz danach zurück und traf zum 1:1 für die Gäste (22.).

Danach entwickelte sich jedoch mit zunehmendem Spielverlauf eine ausgeglichene Partie. Eine Punkteteilung schien die logische Folge zu sein, was für den FC zuhause sicherlich eine Enttäuschung gewesen wäre. Umso größer war dann auch der Jubel in der 83. Minute. Der eingewechselte Marvin Ajani kam einer seiner Spezialaufgaben nach, den scharfen Hereingaben von der rechten Seite in den Sechzehner. Dort stieg Labenz am höchsten und köpfte zum 2:1-Siegtreffer ein. Für die U21 geht es bereits am Freitagabend (19:30 Uhr) weiter mit dem Auswärtsspiel bei der U23 von Borussia Dortmund.


Erste Bilder: So läuft die Saisoneröffnung des 1. FC Köln

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Erste Bilder: So läuft die Saisoneröffnung des 1. FC Köln

Seit 11:11 Uhr läuft das Programm zur Saisoneröffnung des 1. FC Köln in diesem Jahr. Come-on-fc.com ist mit euch vor Ort. 1. FC Köln: Erste Bilder von der Saisoneröffnung.

Zur Saisoneröffnung am RheinEnergieSTADION strömten zahlreiche Anhänger auf die Vorwiesen. Wir haben erste Impressionen für euch vom großen Fußballfest.

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Der 1. FC Köln startete am Samstagvormittag offiziell in die neue Saison und öffnet seit 11.11 Uhr die Tore zur traditionellen Saisoneröffnung auf den Vorwiesen am RheinEnergieSTADION. Neben der Autogrammstunde der Profis aus dem Männer- und dem Frauenteam erwartet die Fans ein buntes Programm mit zahlreichen Aktionen der verschiedenen Vereinsabteilungen und Partner. Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten steht zudem ein besonderes Jubiläum: Die Tischtennisabteilung des Vereins begeht ihr 75-jähriges Bestehen.

Erste Bilder von den Vorwiesen zeigen bereits reges Treiben rund um die Autogrammstunde, zu der sich zahlreiche Fans eingefunden haben. Zu den weiteren Höhepunkten des Tages zählen die offiziellen Teamvorstellungen sowie das gemeinsame Anstimmen der Vereinshymne. Für die musikalische Untermalung sorgt ein prominent besetztes Programm auf der Bühne: Druckluft, die Cheerleader des FC, Eko Fresh, Planschemalöör, die Domstürmer sowie der Kölner Männerchor „Grüngürtelrosen“ bringen die FC-Familie in Bewegung. Auch Maskottchen Hennes IX. lässt es sich nicht nehmen, bei dem stimmungsvollen Fußballfest vorbeizuschauen. Das Programm ist noch bis 17.30 Uhr angesetzt.


Sieg zum Abschluss: FC-Frauen beenden Trainingslager mit gutem Gefühl

Britta Carlson startet mit den FC-Frauen in die Vorbereitung
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Sieg zum Abschluss: FC-Frauen beenden Trainingslager mit gutem Gefühl

Die Frauen des 1. FC Köln haben ihr Trainingslager in Lautenbach mit einem 2:1-Erfolg gegen den Grasshopper Club Zürich abgeschlossen. 1. FC Köln: Positives Fazit nach Abschluss des Trainingslagers

Matchwinnerin Sophie Nachtigall traf erstmals für ihren neuen Verein und zog ebenso wie Trainerin Britta Carlson ein positives Fazit – auch wenn die FC-Coachin noch Verbesserungspotenzial ausgemacht hat.

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Der letzte Eindruck stimmt: Mit einem 2:1-(2:1)-Erfolg gegen den Schweizer Erstligisten Grasshopper Club Zürich haben die Fußballerinnen des 1. FC Köln ihr Trainingslager in Lautenbach erfolgreich beendet. Im Testspiel in Oberkirch zeigte die Mannschaft von Trainerin Britta Carlson über weite Strecken eine ordentliche Leistung und belohnte sich mit einem Sieg, bevor es zurück in die Heimat ging. Besonders erfreulich verlief die Partie für Sommer-Neuzugang Sophie Nachtigall, die mit ihrem Treffer den Sieg perfekt machte.

Erstes Tor im FC-Trikot für Sophie Nachtigall

Zunächst hatte Lydia Andrade die Kölnerinnen in Führung gebracht, ehe Zürich zwischenzeitlich ausgleichen konnte. Noch vor dem Seitenwechsel stellte Nachtigall jedoch den Endstand her und durfte sich damit über ihr erstes Tor im FC-Trikot freuen. Nach dem Schlusspfiff war der Offensivspielerin die Erleichterung anzumerken. „Ich habe jetzt lange keine Tore geschossen, deswegen ist es besser, dass ich heute getroffen habe. Für mich selber und natürlich auch wichtig, weil wir jedes Testspiel gewinnen wollen.“ Trotz des positiven Ergebnisses habe die Partie den Spielerinnen noch einmal alles abverlangt. Das Trainingslager sei insgesamt äußerst intensiv gewesen, erklärte Nachtigall mit einem Lächeln: „Ich glaube, wir sind alle sehr platt. Es war schon sehr intensiv, nicht nur durch die Hitze, sondern auch durch die Intensität im Training die ganze Woche über.“

Carlson: „müssen wieder mehr Tore machen und effizienter werden.“

Auch die Trainerin Britta Carlson zeigte sich mit dem Auftritt ihrer Mannschaft zufrieden. Die FC-Coachin habe viele positive Ansätze gesehen, gleichzeitig aber deutlich gemacht, dass die Mannschaft bis zum Saisonstart noch an ihrer Chancenverwertung arbeiten müsse: „Wir müssen wieder mehr Tore machen und effizienter werden.“ Das Trainingslager selbst bewertete Carlson insgesamt als vollen Erfolg: „Es war eine sehr gute Woche unter guten Bedingungen. Das Wetter war ein bisschen unangenehm, es war sehr heiß. Aber wir haben das nicht zum Thema gemacht und die Spielerinnen haben im Training Gas gegeben.“

Auch Nachtigall zog nach den sieben Tagen im Schwarzwald ein positives Fazit: „Man hat gemerkt, dass wir die sieben Tage gut für uns genutzt haben und mehr in die Abläufe reingekommen sind und einfach die nächsten Schritte zusammen gemacht haben. Vieles, was wir trainiert haben, haben wir auch direkt umgesetzt und es hat auch geklappt.“ Für die 22-Jährige verlief nicht nur das Trainingslager erfolgreich. Auch die Eingewöhnung nach ihrem Wechsel vom SC Freiburg zum FC sei ihr leicht gefallen. Sie habe sich vom ersten Tag an wohlgefühlt und sei in der Mannschaft bestens aufgenommen worden: „Ich bin gut angekommen, fühle mich sehr wohl und habe Spaß, lache viel mit den Mädels und das bedeutet mir viel.“

Pflichtspielstart rückt näher

Nach der Rückreise steht für die Kölnerinnen am Samstag die Saisoneröffnung vor dem Rhein-Energie-Stadion auf dem Programm. „Das ist immer etwas Besonderes, wenn da so viele Menschen extra für den FC kommen”, betonte Carlson kurz vor der Abfahrt in die Heimat, „alle werden ein bisschen müde sein. Das geht unseren Männern genauso, wenn du eine Woche Trainingslager in den Knochen hast. Aber gerade für so etwas kann man sich immer sehr gut motivieren, dass es Spaß macht, den Fans auch etwas zurückzugeben und auf die Saison einzustimmen.“

Anschließend darf die Mannschaft einige Tage regenerieren, bevor am Mittwoch die finale Phase der Saisonvorbereitung beginnt. „Da freue ich mich auf jeden Fall drauf. Ein bisschen abschalten, kurz mal regenerieren und dann können wir wieder angreifen”, erklärte Nachtigall. Der Pflichtspielstart rückt damit immer näher: Am 22. August startet der 1. FC Köln mit einem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt in die neue Bundesliga-Saison.


Ex-FC-Profi Eric Martel durch Knieverletzung ausgebremst

Eric Martel wechselt wohl nach Mainz
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Ex-FC-Profi Eric Martel durch Knieverletzung ausgebremst

Eric Martel ist erst seit wenigen Wochen bei seinem neuen Club, dem FSV Mainz 05. Nun fällt er mit einer Knieverletzung wochenlang aus. 1. FC Köln: Bittere Nachrichten für Ex-Spieler Eric Martel

Kurz vor dem Saisonstart mit seinem neuen Verein hatte sich der Sechser in einem Testspiel verletzt. Mainz 05 hat nun die Diagnose veröffentlicht.

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Eric Martel gehörte im Sommer zu den ersten Abgängen des 1. FC Köln. Der Mittelfeldspieler absolvierte jüngst mit seiner neuen Mannschaft, dem 1. FSV Mainz 05, die Vorbereitung auf die anstehende Bundesligasaison. Zum Abschluss des Trainingslagers in Tirol testete das Team von Urs Fischer testete hierfür am Freitag gegen Shabab Ahli. Gegen den Verein aus den Vereinigten Arabischen Emiraten hatte Martel in der ersten Halbzeit Pech: Der 23-Jährige blockte im eigenen Strafraum einen Torschuss des Gegenspielers Santos de Oliveira ab und verdrehte sich dabei das Knie. Für ihn war das Spiel damit sofort beendet. Nach einer längeren Behandlung auf dem Platz konnte der Mittelfeldakteur das Feld eigenständig verlassen. Über die genaue Diagnose und die mögliche Ausfalldauer herrschte zunächst Unklarheit.

Zwangspause zum Saisonstart

Wie Mainz am Samstagmorgen nun mitteilte, hat sich der defensive Mittelfeldspieler eine Innenbandverletzung im rechten Knie zugezogen und fehlt den Rheinhessen in den kommenden Wochen. Schlimmste Befürchtungen über ein vorzeitiges Saisonaus wurden damit nicht bestätigt. Bereits einen Tag nach dem Saisonfinale der abgelaufenen Saison hatte der 1. FC Köln den ablösefreien Abgang von Martel nach Mainz bekanntgegeben. Martel spielte vier Jahre lang für den FC und absolvierte in dieser Zeit 90 Bundesliga- sowie 31 Zweitliga-Spiele für die Kölner. In der vergangenen Saison kam der gebürtige Straubinger in 31 Bundesliga-Spielen zum Einsatz. Der 23-Jährige hatte mehrfach Vertragsangebote abgelehnt, wollte sich Zeit lassen, um in Ruhe die Entwicklung bei den Kölnern abzuwarten. Diese hatte offenbar nicht seinen Planungen entsprochen. Es folgte der ablösefreie Wechsel zu den Rheinhessen. Dort wolle er den „nächsten Schritt“ seiner Karriere gehen.

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Gerüchte über einen Wechsel ins Ausland. Unter anderem soll die AC Florenz an Martel interessiert gewesen sein.


Das sind unsere Gewinner des Trainingslagers in Kitzbühel

Patrik Kristal gemeinsam mit Paul Okon-Engstler beim Training des 1. FC Köln
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Das sind unsere Gewinner des Trainingslagers in Kitzbühel

Nach einer intensiven Woche in Kitzbühel ist der FC am Freitagabend wieder in Köln angekommen. FC-Trainer René Wagner lobte den Zusammenhalt der Mannschaft und die Intensität, die das Team abgeliefert hat. Doch es gab noch mehr Erkenntnisse über die Spieler des 1. FC Köln: Das sind unsere Gewinner des Trainingslagers in Kitzbühel.

Mit dem Testspiel gegen Hertha BSC endete am Freitag das Trainingslager in Kitzbühel und die dritte Woche der Saisonvorbereitung. In Österreich konnten sich gleich mehrere Spieler in den Vordergrund spielen.

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Joel Schmied

Durch die Verpflichtung von Luka Lochoshvili hat sich der Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung deutlich verstärkt. Nach den Leistungen der vergangenen Saison, hätte man Jahmai Simpson-Pusey möglicherweise in der Rangfolge der Abwehrspieler deutlich vorne gesehen. Im Trainingslager zeigte aber der Schweizer starke Leistungen, war in den Zweikämpfen routiniert und trat auf dem Platz als Leader auf. Sowohl im internen Testspiel als auch gegen Hertha BSC bildete der 27-Jährige gemeinsam mit Lochoshvili ein starkes Abwehr-Duo. Aktuell dürfte Schmied die Nase also vorne haben.

Luka Lochoshvili

Möglicherweise liegt Schmied hauchdünn vor dem Neuzugang. Der Georgier wechselte aus der zweiten Bundesliga an den Rhein. Die fünf Millionen Euro Ablöse sorgen bei dem einen oder anderen Fan für Skepsis. Der Innenverteidiger gehört sicherlich zu der Art Abwehrspieler, gegen die ein Offensivmann höchst ungern antritt. „Locho“ überzeugt mit einer starken Physis, harten Zweikämpfen, aber auch einer Routine, die ihn im Team zum Leader macht. Dazu strahlt der 28-Jährige eine große Torgefahr bei Standards aus, war in den Testspielen schon erfolgreich und hat auch in der Defensive Lufthoheit.

Patrik Kristal

Noch vor wenigen Wochen galt der Mittelfeldspieler als sicherer Leihkandidat. Gleich mehrere Clubs aus Dänemark wurden bereits als potenzielle Interessenten spekuliert. Der A-Nationalspieler Estlands überzeugte schon in den Testspielen vor dem Trainingslager so sehr, dass er sich das Ticket nach Kitzbühel verdiente. Auch in Österreich gehörte Kristal zu den großen Überraschungen, stach aus den U21-Spielern deutlich hervor und ist damit ganz sicher ein Kandidat, der in dieser Saison sein Profi-Debüt feiern dürfte.

Paul Okon-Engstler

Besonders kurzfristig sprang der Australier noch auf dem Trainingslager-Zug auf. Der Spieler wurde offiziell am Tag vor der Abreise vorgestellt und bewies in Österreich, warum die FC-Bosse den Spieler aus Sydney verpflichtet haben. Auch wenn sich der 21-Jährige im Testspiel gegen Hertha noch nicht so wirklich zurecht fand, zeigte er insgesamt eine seht gute Leistung. In den Spielformen verteilte Okon-Engstler die Bälle, spielte gute und sichere Pässe, war immer Anspielung und forderte die Kugel nahezu unentwegt. Der erste Eindruck des Australiers ist jedenfalls ein sehr guter.

Said El Mala

Man kann sicherlich nicht sagen, dass der Offensivspieler in den Trainingseinheiten überragte oder andeutete, dass seine raketenhafte Entwicklung die nächste Stufe gezündet hat. Was man aber sagen kann: Trotz des anhaltenden Wirbels um seine Person, der unendlichen Transfergerüchte und möglichen Abschiedsgedanken Richtung Dortmund, war der 19-Jährige immer voll bei der Sache, gab Vollgas und zog sein Team dadurch mit. Als er Mitte der Woche dann doch einmal Frust schob, war dies aufgrund seiner eigenen Leistung, mit der der ehrgeizige Offensivspieler nicht zufrieden war.