Auszeichnung für zwei Spieler des 1. FC Köln

Ragnar Ache und Said El Mala nach dem 2:1-Erfolg über Mainz
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Auszeichnung für zwei Spieler des 1. FC Köln

Bereits während der Spielzeit wurden immer wieder Profis der Geißböcke für ihre Leistungen ausgezeichnet. Nun vergab der TV-Sender DAZN seine „Season Awards“ für die auffälligsten Akteure der vergangenen Saison: Zwei Spieler des 1. FC Köln erhalten eine Auszeichnung.

In einer durchwachsenen Saison für den 1. FC Köln gab es durchaus den ein oder anderen Wow-Moment. Für diese Leistungen gab es nun die Anerkennung von DAZN.

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Die vergangenen Monate nach dem Wiederaufstieg der Geißböcke in die Bundesliga hatten sicherlich ihre Höhen und Tiefen. Erst am vorletzten Spieltag war der Klassenerhalt für René Wagner und sein Team dann auch zu 100 Prozent in trockenen Tüchern. Die beiden Abschlussduelle der Saison hinterließen dabei einen faden Beigeschmack und führten bei den Anhängern des Clubs zu harter Kritik. Doch es gab auch herausragende Momente während der vergangenen 34. Spieltage – sogar bei der 1:5-Pleite gegen den FC Bayern München am vergangenen Wochenende. Denn in der 18. Minute schnappte sich ein Kölner den Ball in der eigenen Hälfte und legte einen 60 Meter Sprint Richtung Münchner Tor hin. Said El Mala lief dabei vier Abwehrspielern des FCB davon, war nach Jamal Musialas Ballverlust einfach nicht zu halten und verkürzte zwischenzeitlich für den FC auf 1:2.

Zwei Auszeichungen bei den DAZN Season Awards 25/26

Der Kölner Shootingstar bewies mit seinem gezielten Abschluss gegen Manuel Neuer abermals sein Talent und sorgte mit seinen 13 Saisontoren für viel Aufmerksamkeit. Nicht umsonst wurde er vom TV-Sender DAZN mit dem Titel des „Rising Star – Rookie der Saison“ ausgezeichnet, denn El Mala spielte in der Vorsaison noch in der dritten Liga. Ob der 19-Jährige nach seinem kometenhaften Aufstieg auch in der kommenden Spielzeit für die Geißböcke treffen wird, ist ob des internationalen Interesses am dribbelstarken Angreifer zumindest fraglich. Doch nicht nur El Mala spielte in der Kölner Offensive eine gute Saison – und nicht nur El Mala bekam dafür den DAZN Season Award 25/26. Auch Ragnar Ache reiht sich in die Liste der Preisträger ein. Der 27-Jährige wurde für das „Tor der Saison“ ausgezeichnet.

Mit seinem Fallrückzieher im Duell gegen die TSG 1899 Hoffenheim am 21. Februar 2026 sorgte der Mittelstürmer für Aufsehen – Ache traf sehenswert und brachte die Geißböcke bereits in der 15. Minute in Führung. Der Kölner stieg vor dem gegnerischen Kasten in die Höhe und hämmerte die Kugel mit einem perfekten Fallrückzieher ins Netz. Mitspieler Cenk Özkacars Reaktion auf das Traumtor ging durch die sozialen Netzwerke. Der Türke riss die Augen auf, schlug die Hände ins Gesicht und konnte es einfach nicht fassen.

„Geht der rein, sieht es top aus“

Und auch der Angreifer selbst zeigte sich ein wenig überrascht: „Mein Körper hat sich gefühlt selbst bewegt. Geht der rein, sieht es top aus. Geht er daneben, dann lacht das ganze Stadion“, so Ache im Februar. „Das ist immer so ein 50:50-Ding. Man hat so einen Tag oder man hat so einen Tag nicht. Mein Körper hat einfach reagiert. Ich habe es auch ein, zweimal jetzt gesehen, aber ich kann es selber noch nicht so glauben, also momentan nicht.“ Damals gewann der 27-Jährige die Wahl zum Sportschau Tor des Monats Februar erdrutschartig und überholte mit 71,4 Prozent der Stimmen sogar Mario Götze und das Tor, das Deutschland 2014 zum Weltmeister machte.


Medienbericht über Kabinengespräch: Rückt der Abschied von Said El Mala näher?

Said El Mala jubelt nach der Führung
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Medienbericht über Kabinengespräch: Rückt der Abschied von Said El Mala näher?

Bei Said El Mala steht ein richtungweisender Sommer an. Der 19-Jährige hat gute Chancen, mit zur WM zu fahren. Und dann ist da noch die Frage nach seiner Zukunft und dem 1. FC Köln: Deutet Said El Mala seinen Abschied an?

Am Dienstag sickerte durch, dass Julian Nagelsmann den Kölner Top-Torjäger nun doch mit zur WM nehmen will. Am Mittwoch berichtet die „SportBild“ von den Wechselabsichten des 19-Jährigen. Demnach gäbe es nun durchaus einen Club, der bereit ist, die 50 Millionen-Euro-Marke im Bieten um den Spieler zu knacken.

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Eine große Überraschung wird es nicht mehr sein, wenn Julian Nagelsmann am Donnerstag den WM-Kader vorstellt und dabei den Namen „Said El Mala“ nennt. Die Berufung des Kölner Spielers ist längst durchgesickert. Der Traum des 19-Jährigen wird also aller voraussichtlich wahr. Said El Mala fährt zur WM. Ob er aber als Spieler des 1. FC Köln von dem Turnier zurückkehrt, ist nicht gesagt. Mindestens fraglich ist dagegen, ob der Offensivspieler nochmal das Trikot der Geißböcke tragen wird. Zuletzt ließ El Mala seine Zukunft offen, sagte vor dem Bayern-Spiel wenig und damit vielsagend, dass man sehen werde, „was passiert“. Wie die SportBild in ihrer Mittwoch-Ausgabe sowie die „Bild“ berichten, soll der Top-Torjäger der Kölner innerhalb der Kabine deutlicher geworden sein und angedeutet haben, dass es durchaus einen Verein gäbe, der bereit wäre, die vom FC kolportierte Marke von 50 Millionen Euro Schmerzgrenze zu bezahlen.

Beginnt nun das Wettbieten?

Die Fachzeitschrift spekuliert, dass es sich dabei um den FC Brentford handeln könne. Der Verein, bei dem Rav van den Bergs Bruder Sepp unter Vertrag steht, schnuppert an den internationalen Plätzen, kämpft ausgerechnet mit Brighton & Hove Albion und dem FC Chelsea darum. Also zwei Clubs, die ebenfalls an El Mala interessiert waren und in einem Fall wohl auch noch sind. Brentford ist zweifelsohne eine spannende Adresse, bei der junge Spieler entwickelt werden sollen. Möglicherweise ein Anreiz für El Mala. Allerdings ist mit einem möglichen Angebot ein Transfer sicher nicht in trockenen Tüchern. Denn sollte Brentford tatsächlich die Schmerzgrenze auf den Tisch legen, könnte das vom FC sicher erwünschte Wettbieten beginnen. Es ist längst kein Geheimnis, dass sich weitere Premier-League-Clubs mit dem Spieler beschäftigen. Auch Brighton soll den Spieler durchaus weiterhin im Auge haben, könnte wieder mit einsteigen.

Zudem soll laut Bericht auch Newcastle weiterhin interessiert sein. Vor einigen Wochen galten auch Manchester United und der FC Chelsea als Interessenten. Zweiterer soll sich aber aus dem Kreis potenzieller künftiger Arbeitgeber verabschiedet haben. Die WM-Nominierung von Nagelsmann dürfte den Ablösepreis möglicherweise auch noch mal in die Höhe treiben.


Jusuf Gazibegovic will sich beim 1. FC Köln durchsetzen: „Das Kapitel ist noch nicht geschlossen“

Jusuf Gazibegovic will es noch einmal wissen
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Jusuf Gazibegovic will sich beim 1. FC Köln durchsetzen: „Das Kapitel ist noch nicht geschlossen“

Unter Lukas Kwasniok spielte Jusuf Gazibegovic keine Rolle mehr. Der Rechtsverteidiger wechselte im Winter auf Leihbasis zurück zu Sturm Graz. Dort wurde der Spieler nun verabschiedet. Und „Gazi“ plant schon die Rückkehr nach Köln. Jusuf Gazibegovic will es beim 1. FC Köln wissen.

Beim FC wollte es zuletzt nicht mehr laufen, bei Sturm Graz war er direkt wieder Stammspieler. Jusuf Gazibegovic blickt zufrieden auf seine Leihe zurück. Doch jetzt will er es noch einmal bei den Kölnern wissen.

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Der 2:0-Erfolg über Rapid reichte am Ende nicht mehr. Sturm Graz verspielte wohl mit den fünf Unentschieden in Serie zwischen dem 26. und 30. Spieltag die Meisterschaft. Da LASK sein letztes Saisonspiel noch gewann, blieb dem Vorjahressieger nur Rang zwei. Für Jusuf Gazibegovic endet damit die Spielzeit 25/26 mit dem Vizemeister-Titel. Damit hätte der Rechtsverteidiger vor genau einem Jahr wohl kaum gerechnet, als er mit dem FC den Aufstieg in die Bundesliga perfekt machte. Damals wird der 26-Jährige auf den Durchbruch im deutschen Oberhaus gehofft haben. Es folgte bekanntlich eine schwere Hinrunde unter Lukas Kwasniok und im Winter dann die Rückkehr nach Graz auf Leihbasis. Und die hat sich für den Außenspieler gelohnt. Gazibegovic, schon in den ersten viereinhalb Jahren in Graz ein absoluter Publikumsliebling, avancierte wieder zum Stammspieler und Leistungsträger.

„Ich habe auf jeden Fall mehr gespielt als in Köln“

Zwölf Mal lief „Gazi“ für die Österreicher noch auf, neun Mal von Beginn an. Zuletzt legte er sogar zwei Tore auf. „Ich habe auf jeden Fall mehr gespielt als in Köln“, sagte der Spieler bei „Sky Austria“. „Das war aber auch nicht schwer. Ich war hier bei meinem Herzensverein.“ Bei den Fans gibt es wohl kaum einen Zweifel, dass der Nationalspieler Bosniens, der zumindest auf Abruf des WM-Kaders steht, am liebsten in Graz geblieben wäre. Doch Gazibegovic wurde verabschiedet und verabschiedete sich nun auch mit emotionalen Worten bei den Grazer Anhängern. „Es ist wieder an der Zeit, Abschied zu nehmen – und es fällt mir genauso schwer wie beim letzten Mal“, schreibt der Spieler auf Instagram. „Auch wenn ich lieber mit einem Titel gegangen wäre, bin ich froh, dass wir gemeinsam noch einmal einen schönen letzten Spieltag hatten und die Saison positiv beenden konnten. Danke, Schwoaze – ich liebe euch.“

„Ich will unbedingt spielen“

Wohin die Reise geht, steht noch nicht gänzlich fest. „Ich will den Sommer jetzt nutzen, um an meinen Sachen zu arbeiten“, so Gazibegovic weiter. „Um dann auch die paar Prozente draufzupacken, um fitter zu werden. Und dann schauen wir einfach.“ Zunächst wird Gazibegovic aber nach Köln zurückkehren, der Vertrag läuft bis 2028. Und dort will der Spieler noch einmal angreifen. „Ich will in Köln auf jeden Fall noch einmal zeigen, was ich kann. Jeder, der mich kennt, weiß wie ehrgeizig ich bin“, so Gazibegovic. „Das Kapitel ist für mich noch nicht geschlossen. Natürlich muss man mit dem Verein schauen, wie man was macht. Ich will unbedingt spielen.“ Daran haperte es bei den Kölnern bekanntlich. Im Winter 25 war der Spieler als erster Transfer nach der Sperre nach Köln geholt worden. Doch die Erwartungen, Gazibegovic könne die große Baustelle auf der rechten Seite schließen, erfüllten sich nicht – zumindest nicht zur vollsten Zufriedenheit.

Und so könnte es durchaus sein, dass es Gazibegovic auch weiterhin bei den Kölnern schwer haben wird. Eine große Kaderrolle ist für den Rechtsverteidiger bislang nicht angedacht. Das weiß auch der Spieler, der unbedingt spielen will. „Wenn das dort (in Köln, Anm. d. Red) nicht der Fall ist, dann bin ich offen für alles andere, um mir das anzuhören. Für Graz bin ich immer offen.“ Zunächst aber hofft der 26-Jährige auf Einsatzzeit bei der WM.


Kommentar: Said El Mala zur WM? Das hat er sich absolut verdient!

Said El Mala gehört zu den besten Teenagern Europas
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Kommentar: Said El Mala zur WM? Das hat er sich absolut verdient!

Nun also doch: Said El Mala fährt mit großer Wahrscheinlichkeit mit zur WM. Auch unser Autor war skeptisch, fand die Nominierung im vergangenen Herbst zu früh. Doch die Situation hat sich verändert, der Spieler hat sich verändert. Ein Kommentar zur DFB-Nominierung von Said El Mala.

Noch im März sah es nicht danach aus, als könne Said El Mala noch auf den WM-Zug aufspringen. Nun winkt dem Spieler die ganz große Bühne und dem FC der erste deutsche Nationalspieler seit Jonas Hector. Zur WM-Nominierung ein Kommentar – dieses Mal aus Gründen aus persönlicher Sicht.

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Es ist keine vier Wochen her, da sorgte Said El Mala nicht nur bei seinen Mitspielern für ordentlich Unmut. Der Offensivspieler hatte aus spitzem Winkel gegen Leverkusen den Pfosten getroffen, nicht etwa das leere Tor und hatte dabei im Rückraum auch noch mindestens Isak Johannesson übersehen. Der Isländer verschaffte seinem Frust genauso mit wilden Gesten Luft wie Jakub Kaminski nur wenige Minuten später aufgrund einer ähnlichen Situation und wie der ein oder andere Medienvertreter auf der Tribüne. Zugegeben, auch ich regte mich in der Situation auf und erklärte dem Team, dass ich als Amateur-Trainer (der ich dann irgendwann mal gewesen bin), den Stürmer alleine schon für das Übersehen der Mitspieler ausgewechselt hätte. Nun ging es in den Spielen meiner Mannschaft eher nicht um Geld und die Zuschauerzahl bewegte sich im ein- bis zweistelligen Bereich – soll heißen: Die Bedeutung war eine andere.

Viele Argument pro El Mala

Dennoch für mich ein weiteres Zeichen, dass dem FC-Torjäger zum ganz großen Spieler doch noch einiges fehlt. Nur damit das nicht falsch verstanden wird: Said El Mala ist zweifelsohne eins der größten Talente, die Köln in den vergangenen Jahren bis Jahrzehnten in seinen Reihen hatte. Das Tempo, die Dribblings, die Unbekümmertheit, dazu das große Potenzial, das zweifellos in dem Jungen schlummert – dem 19-Jährigen steht eine große Karriere bevor. Und dennoch hätte ich vor einigen Monaten noch mit absoluter Überzeugung gesagt, dass es mit der WM für El Mala einfach zu früh ist, der FC-Spieler nicht zu den 26 besten Spielern des Landes gehört. Damals befand sich der gebürtige Krefelder in einer kleinen Formdelle, schien die Leichtigkeit ein wenig verloren zu haben. Dass Bundestrainer Julian Nagelsmann im März deutliche Worte gegenüber dem Kölner Shootingstar fand, festigte meine Meinung, obwohl ich schon oft anderer war als der Coach der DFB-Elf.

Beeindruckende Tore

Am Dienstagabend sickerte durch, dass es sich der Trainer anders überlegt, seine Meinung geändert hat. Und das absolut zu recht. Auch ich muss meine Meinung revidieren. Said El Mala gehört in den WM-Kader und auch bei der WM auf den Platz, wenn auch ganz sicher nicht in einer Stammformation. Noch immer fehlt dem 19-Jährigen einiges, um jetzt schon ein ganz großer Spieler zu sein, der Eigensinn verursacht Puls, die Leistungen sind schwankend. Und doch braucht Nagelsmann, braucht die DFB-Elf einen wie El Mala. Der 60-Meter-Sprint mit anschließendem Torerfolg gegen die Bayern war nicht nur einzigartig, er war weltklasse. El Mala ließ Champions einfach stehen, schüttelte die Kimmichs, Upamecanos und Laimers locker ab und hatte die Ruhe, auch Manuel Neuer auszugucken. Wer einen solchen Spieler in seinen Reihen hat, schafft Überraschungsmomente, schafft eine Unberechenbarkeit, schafft Torgefahr.

Zudem hat sich der Youngster in den Wochen unter René Wagner durchaus weiterentwickelt. Und das nicht, weil er jetzt in vorderster Front aufläuft. Der Spieler wirkt ruhiger, abgeklärter und mitunter auch überlegter, fühlt sich auf verschiedenen Positionen wohl. Mit knapp 36 km/h dürfte der 19-Jährige der schnellste Spieler der DFB-Auswahl sein – vermutlich sogar mit Ball. Dazu der starke Abschluss und die Fähigkeit der präzisen Flanke. Mit seinen 13 Toren ist von der DFB-Elf nur Deniz Undav in der Bundesliga erfolgreicher. All diese Attribute unterscheiden mitunter die besten von guten Spielern. Der gebürtige Krefelder gehört vielleicht nicht in eine Startelf, ist eher der Joker, der die Spiele entscheiden kann. Gut möglich, dass ihm mit der Einschätzung unrecht getan wird. Es wäre nicht das erste Mal. Auch ich muss zugeben, dass ich mit meiner Einschätzung falsch gelegen habe. Said El Mala gehört in den WM-Kader. Die Nominierung hat sich der Youngster absolut verdient!


Spieler des 1. FC Köln bei der WM: Said El Mala offenbar in den WM-Kader berufen

Said El Mala ist in den WM-Kader berufen
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Spieler des 1. FC Köln bei der WM: Said El Mala offenbar in den WM-Kader berufen

Die Entscheidung ist offenbar gefallen, der Spieler soll bereits informiert worden sein. Stand jetzt könnte ein Spieler des 1. FC Köln mit zum Endturnier mitfahren. Said El Mala in den WM-Kader der DFB-Auswahl berufen.

Nun also doch: Said El Mala darf sich anscheinend Hoffnungen auf die WM-Teilnahme machen. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, wird der 19-Jährige dem WM-Kader angehören und wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann darüber informiert.

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Demnach sei El Mala sogar als einer der ersten Spieler informiert worden. Bereits über den ganzen Tag waren immer mehr Spieler durchgesickert, die es in den Kader geschafft haben oder vom Bundestrainer von der Nicht-Nominierung erfahren haben. So unter anderem auch der Ex-Kölner Chris Führich. Damit starteten bereits die ersten Spekulationen über eine mögliche Teilnahme des Kölner Shootingstars. El Mala war im vergangenen Jahr erstmals in die Nationalmannschaft berufen worden, kam aber nicht zum Einsatz und war sogar nach dem ersten Spiel (abgesprochen) zur U21 geschickt worden. Im Märt war der Angreifer dann nicht berücksichtigt worden. Nagelsmann erklärte, dass der Akteur Einsatzzeit, einen Stammplatz benötige. Den erhielt er unter Lukas Kwansiok viel zu selten. Das änderte sich aber unter René Wagner.

DFB-Kader mit El Mala

Mit 13 Toren und fünf Assists hat der Kölner allerdings mächtig Eigenwerbung betrieben. Zuletzt im Spiel gegen die Bayern, als er bei seinem 60-Meter-Sprint gefühlt der kompletten FCB-Abwehr davonlief und eiskalt vollstreckte. Ein hundertprozentiger Freifahrtschein für das Endturnier ist die Kaderberufung noch nicht. Denn es handelt sich um den vorläufigen Kader. Julian Nagelsmann kann also noch Spieler vor dem Endturnier aus dem Aufgebot streichen, der finale Kader muss erst am 1. Juni stehen. Am Donnerstag wird das Aufgebot vom Bundestrainer offiziell vorgestellt. Noch am Samstagabend im ZDF-Sportstudio hielt sich der Coach bedeckt, wollte sich nicht zu den Nominierungen konkret äußern, erklärte aber, dass er jeden Spieler anrufen wolle, der zuletzt für die Länderspiele nominiert worden ist. El Mala soll einer der ersten gewesen sein.

Damit hat der FC nach Jonas Hector wieder einen A-Nationalspieler. Stand jetzt wäre der 19-Jährige der einzige Akteur des 1. FC Köln, der es in ein WM-Aufgebot geschafft hat. Jusuf Gazibegovic ist zumindest in den vorläufigen Kader berufen. Ob El Mala nach der WM weiter im Trikot des 1. FC Köln aufläuft, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Schließlich schielt halb Europa auf den Spieler. Mittlerweile ist auch klar, dass Manuel Neuer die Nummer eins sein wird – wenn die Wade des Keeper hält. Robert Andrich und Niclas Füllkrug wurden nicht berufen.


Eric Martel beim Liga-Konkurrenten schon offiziell vorgestellt: „Der richtige Schritt“

Wie lange spielt Eric Martel noch für den 1. FC Köln?
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Eric Martel beim Liga-Konkurrenten schon offiziell vorgestellt: „Der richtige Schritt“

Schon am Morgen hatten sich die Anzeichen verdichtet, am Abend machte es nun der Liga-Konkurrent offiziell: Eric Martel wechselt vom 1. FC Köln nach Mainz. Über die Vertragsinhalte gab der Verein nichts bekannt.

Nun ist es auch offiziell: Eric Martel wurde einen Tag nach der Abschlussfeier der Geißböcke bei seinem neuen Arbeitgeber vorgestellt. Der 24-Jährige hat einen vertrag beim 1. FSV Mainz 05 unterschrieben.

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Vier Jahre lang trug er das Trikot der Kölner, nun wechselt er zum Liga-Rivalen Mainz. Eric Martel hat den Vertrag bei den Rheinhessen unterschrieben und wurde beim Konkurrenten schon vorgestellt. „Ich habe große Lust auf die neue Aufgabe hier in Mainz. Die Gespräche mit Urs Fischer und Niko Bungert haben mich davon überzeugt, dass das hier der nächste, richtige Schritt für mich ist“, sagt Martel. „Ich freue mich sehr auf die neue Saison, auf die Mannschaft, die Stadt und die Fans, und kann es kaum erwarten Anfang Juli loszulegen.“ Martel war 2022 von RB Leipzig zum FC gekommen. Noch im vergangenen Sommer wollten die Kölner den Vertrag unbedingt verlängern, Martel ließ sich bei seiner Entscheidung Zeit. Damals sollen unter anderem der SC Freiburg und Eintracht Frankfurt mindestens ein loses Interesse an dem Mittelfeldspieler gehabt haben. Nun ist es der Frankfurter Rivale aus Mainz geworden.

„Wir sind sehr froh, dass wir ihn überzeugen konnten“

„Eric ist ein Spieler, der zum einen schon eine Menge Bundesligaerfahrung mitbringt und seine Qualität bereits über mehrere Jahre nachgewiesen hat, auf der anderen Seite aber noch immer entwicklungsfähig ist und einen großen Antrieb mitbringt, sich sportlich weiterzuentwickeln und besser zu werden“, so Mainz-Sportdirektor Nico Bungert. „Wir sind sehr froh, dass wir ihn davon überzeugen konnten, das in Zukunft in Mainz zu tun. Eric ist extrem lauf- und zweikampfstark und wird uns auch charakterlich sehr bereichern.“ Über die Länge des Vertrags ist nichts bekannt. Den FC verlässt der Spieler ablösefrei. Der Kontrakt ist im Sommer ausgelaufen. Der FC hatte damals etwas mehr als eine Millionen Euro für den Mittelfeldspieler überwiesen. Laut dem Online-Portal transfermarkt.de liegt der Marktwert bei acht Millionen Euro. Eigentlich war damit gerechnet worden, dass der Sechser künftig für einen Club aufläuft, der internationale Ambitionen hat.

Beim FC hat man das Kapitel damit abgehakt und schaut sich auch weiterhin intensiv nach Alternativen um.


Kölner Stürmertausch bei Preußen Münster?

Imad Rondic trifft gegen Hannover
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Kölner Stürmertausch bei Preußen Münster?

Im Sommer enden gewöhnlich die Leihkonstrukte einiger Akteure. Darunter natürlich auch einige Leihspieler des 1. FC Köln: Imad Rondic verlässt zum Beispiel Preußen Münster, kommt dafür Mansour Ouro-Tagba zu den Adlerträgern?

Der eine geht, der andere kommt? Mansour Ouro-Tagba könnte laut der „Westfälischen Nachrichten“ ein Kandidat für die Sturmzentrale von Preußen Münster werden und einen anderen Kölner Leihspieler beerben. Eine fast schon kuriose Variante ist damit vom Tisch.

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Dass Mansour Ouro-Tagba am Wochenende bei der Zweitvertretung des VfB Stuttgart verabschiedet wurde, dürfte wohl nicht sonderlich überrascht haben. Wie bereits im November vergangenen Jahres berichtet, soll es für den Stürmer eine Kaufoption in Höhe von zwei Millionen Euro gegeben haben. Dass die Schwaben diese nicht unbedingt bei einem Stürmer der zweiten Mannschaft ziehen würden, war zu erwarten. Ouro-Tagba erzielte zwar neun Tore, bereitete weitere vor – allerdings war der Angreifer auch nicht immer Stammspieler, litt unter einigen Leistungsschwankungen. Nun folgte die Verabschiedung beim VfB. Die Stuttgarter planen nicht mehr mit dem Kölner Leihspieler, der beim FC noch Vertrag bis zum Sommer 2028 hat. Der Sprung zu den Kölner Profis dürfte für den Angreifer auch zu groß sein, der Schritt zurück zur U21 würde der Entwicklung der Spielers eher schaden.

Rondic wird Münster verlassen

Und so wird ein weiteres Leihkonstrukt wahrscheinlich. Doch wohin die Reise geht, ist unklar. Möglicherweise tatsächlich nach Münster. Denn dort steht ein Stürmer vor dem Abschied. Imad Rondic wird den Zweitliga-Absteiger wohl wieder verlassen. Der Angreifer konnte auch bei den Preußen nicht die Erwartungen erfüllen. Seine Qualität blitzte viel zu selten auf. Der 27-Jährige erzielte in 14 Spielen zwei Tore, bereitete zwei weitere vor. Die Preußen stiegen bekanntlich ab. Doch die eigene Erwartungshaltung ist eine große bei Rondic. Der Bosnier wird sicher nicht mit in Liga drei gehen. Allerdings ist die Chance sehr gering, dass der Stürmer auch beim FC unterkommt. Am Geißbockheim strebt man eine weitere Leihe, lieber noch einen Verkauf an. Doch so wirklich Eigenwerbung betrieb der Angreifer nicht. Rondic war im Winter 2025 zum FC gewechselt, in der Hoffnung die Lücke in der vordersten Front zu schließen. Das gelang dem Stürmer nicht.


Fehlte beim Abschluss des 1. FC Köln: Rav van den Berg erfolgreich operiert

Rav van den Berg wieder zurück im Training
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Fehlte beim Abschluss des 1. FC Köln: Rav van den Berg erfolgreich operiert

Bei der Abschlussfeier am Montagabend fehlte der Innenverteidiger des 1. FC Köln: Rav van den Berg wurde erfolgreich operiert. Der Abwehrspieler hatte sich im vergangenen Sommer an der Schulter verletzt, nun wurde eine Platte operativ entfernt.

Die Feier im Palais Flora am Botanischen Garten fand ohne den Abwehrspieler statt. Und das hatte einen Grund: Rav van den Berg wurde unmittelbar nach dem Saisonende an der Schulter operiert.

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Der Niederländer hatte sich im Hinspiel beim VfL Wolfsburg an der Schulter verletzt und musste anschließend operiert werden. Nun wurde eine Platte operativ entfernt, wie der Verein am Dienstagvormittag mitteilte. Die Maßnahme sei geplant gewesen und: „Der Eingriff ist gut verlaufen“, heißt es vom FC. Für van den Berg endet nun auch eine insgesamt durchwachsene Saison. Der Abwehrspieler war für mehr als acht Millionen Euro an den Rhein gewechselt, avancierte damit zum teuersten Innenverteidiger der Vereinsgeschichte. Nicht umsonst wurde der 21-Jährige fortan als Königstransfer betitelt. Doch van den Berg kam nicht richtig an. Zunächst hatte der Niederländer Eingewöhnungsschwierigkeiten, anschließend folgte die Verletzung gegen den VfL. Bei einem Foulspiel zog er sich eine Schultereckgelenksprengung zu. Van den Berg benötigte fast drei Monate für sein Ceomback.

Kaum Spielzeit unter René Wagner

Aber auch dann wollte es nicht so richtig rund laufen. Gegen Union Berlin holte sich der Abwehrspieler eine unnötige Rote Karte im Dezember ab, unter René Wagner verlor der Spieler seinen Stammplatz. Spekulationen, die Kölner wollten damit möglichen Boni aus dem Weg gehen, widersprach der Kölner Coach deutlich. Vielmehr waren die Nicht-Berücksichtigungen mit Leistungen zu erklären. Wagner wurde gegenüber dem Niederländer auch sehr deutlich, erklärte, dass van den Berg in der neuen Saison aber die Chance bekomme, sich wieder an anderen Spielern vorbeizuarbeiten. Mittelfristig plant van den Berg den Abflug in die Premier League. Das sei sein Traumziel, hatte der Abwehrspieler in der Vergangenheit mehrfach erklärt. Dafür muss aber noch eine ordentliche Leistungssteigerung her. Zunächst einmal beim FC. Denn nur als Stammspieler wird er sich in das passende Schaufenster stellen können.


Konkurrenz für den 1. FC Köln bei Silas Andersen: Trabzonspor intensiviert Interesse, Sporting steigt ein

Spielt Silas Andersen bald für den 1. FC Köln?
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Konkurrenz für den 1. FC Köln bei Silas Andersen: Trabzonspor intensiviert Interesse, Sporting steigt ein

Nun ist es auch offiziell, dass der FC auf der Position des zentralen Mittelfeldspielers aktiv werden muss. Mit Eric Martel verlässt ein Stammspieler die Kölner. Schon seit vergangener Saison geistert ein Name rund um den 1. FC Köln: Namhafte Clubs jagen Silas Andersen.

Mit dem Abschied von Eric Martel ist eine Personalie beim FC nun geklärt. Eine, die aber weitere Personalien mit sich bringt. Denn die Kölner werden auf den Abgang des Mittelfeldspielers reagieren müssen. Die ersten Namen werden bereits spekuliert. Silas Andersen soll eine heiße Spur sein. Doch der FC ist nicht der einzige Interessent.

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55 Mal lief Silas Andersen für BK Häcken auf. Wie viele Spiele noch dazukommen, ist absolut offen. Der Däne steht auf mehreren Zetteln. Unter anderem wohl auf dem der Geißböcke. Spätestens nach dem Abschied von Eric Martel ist klar, wie dringend der FC auf der zentralen Position einen zweiten Sechser neben Tom Krauß benötigt. Andersen wäre eine spannende Alternative, ist von der Veranlagung dem Straubinger ähnlich, hat aber andere Offensivqualitäten. Nicht umsonst waren die Kölner schon im Winter interessiert. Damals scheiterte ein Wechsel dem Vernehmen nach auch an der Kluft zwischen gewünschter und angebotener Ablöse. Zuvor hatten sich schon ganz andere europäische Clubs an dem Verhandlungsgeschick des schwedischen Erstligisten die Zähne ausgebissen, waren sogar mit höheren Angeboten in Höhe von sieben Millionen Euro gescheitert.

Palhinha oder Andersen?

Andersen verlängerte schließlich beim schwedischen Erstligisten seinen Kontrakt. Das kommt dem Verein zu Gute. Denn beide Seiten haben bereits erklärt, dass eine Veränderung in diesem Sommer eine Alternative für den Spieler sein könne. Die Ablöseforderung wird sich sicher nicht verringert haben. Der polyvalente Mittelfeldspieler (zentrales, defensives, linkes Mittelfeld) ist Leistungsträger bei seinem Club. Das schließt einen Wechsel nun im Sommer aber ganz sicher nicht aus. Im Gegenteil: Die Chancen für einen Wechsel stehen nicht schlecht. Glaubt man zumindest den Worten von Sportdirektor Erik Friberg. Der sagte im Interview mit dem schwedischen „Expressen“, dass er es für unwahrscheinlich halte, Andersen nach der WM noch in Häcken zu halten. Und so bringen sich die europäischen Clubs in Lauerstellung. Neben dem FC soll auch der Hamburger SV seine Fühler nach dem 21-Jährigen ausstrecken.

Doch die Konkurrenz ist eben nicht nur aus Deutschland groß. Türkische Medien berichten, dass Trabzonspor seine Bemühungen intensiviert, den Spieler unbedingt verpflichten wolle. Nun aber steigt laut der portugiesischen Zeitung „Al Bola“ noch Sporting Lissabon in das Buhlen um den Mittelfeldspieler ein. Höchste Priorität hat für die Portugiesen ein anderer Sechser. So will der Vizemeister eigentlich João Palhinha von den Bayern verpflichten. Der 30-Jährige war zuletzt an Tottenham ausgeliehen, nun plant Sporting die Rückkehr nach Portugal. Sollte das nicht klappen, ist Andersen wohl Plan B. Der Club soll von den Fähigkeiten des Spieler absolut überzeugt sein und könne sich die Verpflichtung vorstellen, heißt es in portugiesischen Medien. Der Vizemeister würde im Gegensatz zum FC europäisch spielen, nimmt an der Qualifikation der Champions League teil.

Nach Poker mit dem 1. FC Köln: Eric Martel wechselt offenbar nach Mainz

Eric Martel wechselt wohl nach Mainz
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Nach Poker mit dem 1. FC Köln: Eric Martel wechselt offenbar nach Mainz

Es war ein Abschied auf Raten, überraschend kam er am Sonntagabend jedenfalls nicht mehr. Nach dem Poker mit dem 1. FC Köln steht nun das Ziel des Mittelfeldspielers offenbar fest: Eric Martel wechselt wohl zum 1. FSV Mainz.

Am Montagabend folgte der wohl letzte offizielle Auftritt im Dienst des 1. FC Köln. Eric Martel kam in Begleitung seiner Frau zur Abschlussfeier der Geißböcke. Nun steht offenbar sein nächster Arbeitgeber fest. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, wechselt der 24-Jährige zum Ligakonkurrenten aus Mainz,

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134 Pflichtspiele stand Eric Martel für den 1. FC Köln auf dem Platz. Der Sechser entwickelte sich beim FC zum Leader, zum Leistungsträger, genoss das Vertrauen sämtlicher Trainer. In der vergangenen Spielzeit stagnierte die Entwicklung jedoch ein wenig. Und so ist es durchaus verständlich, dass Martel einen neuen Reiz in seiner Karriere setzen will. „Ich habe mich dennoch dazu entschieden, dieses Kapitel zu beenden und eine neue Herausforderung anzunehmen. Es war mir eine große Ehre, für diesen besonderen Verein spielen zu dürfen“, schrieb Martel am Sonntag auf Instagram. Diese neue Herausforderung heißt 1. FSV Mainz, wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet. Martel wird also auch in der kommenden Spielzeit Bundesliga spielen. Wohlgemerkt nur Bundesliga, nicht etwa international.

„Wir haben ihm ein wertschätzendes Angebot unterbreitet“

Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass die Rheinhessen eine insgesamt starke Rückrunde gespielt haben, diese für sich gesehen als Fünfter beendeten, an die Leistungen der Vorsaison erinnerten und somit in der kommenden Saison wohl wieder nach dem europäischen Geschäft streben. Ein Ziel, das man sich für den FC wünscht, aber nach realistischer Einschätzung und Beobachtung der aktuellen Spielzeit dann doch noch ein sehr gutes Stück weit entfernt sein dürfte. Dennoch erscheint die Herausforderung Mainz auf den ersten Blick nicht wie der ganz große Karriereschritt. Beim FC hätte man den Vertrag gerne verlängert. „Wir standen mit Eric in den vergangenen Wochen und Monaten in engem, regelmäßigem Austausch und haben ihm ein faires sowie wertschätzendes Angebot unterbreitet“, sagte FC-Geschäftsführer Thomas Kessler. Dieses wertschätzende Angebot entsprach aber nicht mehr dem des vergangenen Sommers.

Damals wollten die Geißböcke den Kontrakt unbedingt verlängern, streckten sich für den ehemaligen Kapitän der U21-Nationalmannschaft. Gerade auf der Position der „Holding Six“ herrscht bekanntlich kein Überangebot an deutschen Talenten mit großem Potenzial. Das entfaltete Martel in dieser Spielzeit aber viel zu selten. Und so muss irgendwann die Idee gereift sein, dass der Spieler dann doch nicht unersetzbar sei – selbst, wenn das einen ablösefreien Abgang bedeutet. Der FC hat sich schon im Winter nach Alternativen umgeschaut, auch interessante gefunden, aber nicht verpflichten können. Martel hatte dagegen schon im vergangenen Sommer den Wechselwunsch gehegt. Wie berichtet gab es aber nicht den erhofften Abnehmer und so blieb der Spieler beim FC. Nun gehen Verein und Spieler getrennte Wege, die sie in der kommenden Spielzeit mindestens zwei Mal wieder zusammenführen werden.