Isak Johannesson zwischen Licht und Schatten: „Ich hoffe, dass ich der Mannschaft wieder helfen kann“

Für Isak Johannesson ist die Saison eine Achterbahn der Gefühle
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Isak Johannesson zwischen Licht und Schatten: „Ich hoffe, dass ich der Mannschaft wieder helfen kann“

Gegen Bremen überzeugte der Isländer, gegen St. Pauli eher weniger und die beiden Partien stehen symptomatisch für den Saisonverlauf des 23-Jährigen. Am Rande des Trainings sprach der Mittelfeldspieler des 1. FC Köln: Das sagt Isak Johannesson zur Situation, dem Trainer und seiner Form.

Für Isak Johannesson verläuft die bisherige Saison durchwachsen. Zuletzt stimmte die Form wieder – abgesehen von dem Duell gegen St. Pauli. Doch an die Leistungen zuvor will der Mittelfeldspieler anknüpfen. Am Mittwoch sprach Johannesson am Rande des Trainings.

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Es hatte schon viel von einem Urschrei, den Isak Johannesson da nach dem 3:1 gegen Bremen Richtung Fans losließ. Der Mittelfeldspieler der Geißböcke hatte mit freundlicher Unterstützung von Werder-Keeper Mio Backhaus zum Endstand getroffen, nachdem die Kölner zuvor in Überzahl unnötig gezittert hatten. Auch, wenn der Treffer am Ende dem Isländer nicht gut geschrieben wurde, für Johannesson ein Erfolgserlebnis einer durchwachsenen Spielzeit. Gegen St. Pauli folgte einmal mehr eine eher schwache Leistung des Mittelfeldspielers und die beiden Auftritte stehen symptomatisch für den Saisonverlauf des 23-Jährigen. Zu Saisonbeginn war Johannesson beim FC noch unumstrittener Stammspieler, nach der Länderspielpause im Herbst vergangenen Jahres mit dem bitteren Aus in der WM-Quali fiel auch die Leistung des Spielers. „Ich wusste, dass es Höhen und Tiefen geben würde. Aber die vergangenen vier, fünf Spiele war ich schon in guter Form“, sagte der Isländer am Rande des Trainings. „Ich hoffe, dass ich der Mannschaft wieder helfen kann.“

„Wir geben jetzt 100 Prozent“

Am Samstag steht nun das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen an. Eine schwere Aufgabe. „Es ist eine starke Mannschaft mit sehr guten Spielern. Sie lassen den Ball laufen. Es wird ein hartes Spiel. Ich hoffe, dass sie nach dem Pokalspiel ein wenig müde sind“, sagte Johannesson. „Dann können wir sie mit voller Energie und den Fans vor eine schwere Aufgabe stellen.“ Eine schwere Aufgabe und ein Nachbarschafts-Duell. Da hat der Mittelfeldspieler bereits seine Erfahrung gemacht – auch gegen den FC. Mit Fortuna Düsseldorf holte Johannesson in der vergangenen Spielzeit zwei Remis, erzielte in Köln sogar den späten Ausgleich in der Nachspielzeit. „Diese Begegnungen sind immer speziell. Es wird eine große Atmosphäre sein. Sie spielen um Europa, wir um den Klassenerhalt – es wird ein großes Spiel“, sagt der 23-Jährige. Ein großes und ein wichtiges. Denn es geht nach wie vor um den Klassenerhalt. Johannesson gibt sich zuversichtlich: „Wir befinden uns in einer sehr guten Ausgangsposition. Wir sind seit fünf Spielen ungeschlagen. Wir geben jetzt 100 Prozent und dann werden wir die Saison auf einer guten Position beenden.“

Johannesson selbst erlebt gerade wieder eine bessere Phase. Der Isländer performt seit einigen Wochen wieder besser – abgesehen von dem Duell gegen St. Pauli, in dem es für die gesamte Mannschaft nicht laufen wollte. An der ansteigenden Form hat auch der Trainer René Wagner seinen Anteil. „René weiß genau, was er will. Er spricht viel mit den Spielern. René bereitet uns taktisch gut vor“, sagt der Isländer. „Er macht einen guten Job.“ Und zudem wird auch die taktische Ausrichtung gegen Leverkusen gehören. Johannesson wird wohl wieder neben Eric Martel auflaufen. „Mit Eric komme ich gut zurecht. Wir haben viele Punkte gesammelt, wenn wir miteinander gespielt haben“, erklärt der 23-Jährige. „Er ist ein guter Defensivspieler, ich bin eher kreativ.“ Und beide Faktoren werden gegen den Nachbarn wieder gefragt sein.


Jonas Hector prognostiziert den Klassenerhalt des 1. FC Köln: „Mit 34 Punkten bist du safe“

Jonas Hector bei der Wahl-Arena
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Jonas Hector prognostiziert den Klassenerhalt des 1. FC Köln: „Mit 34 Punkten bist du safe“

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Nationalspieler über die Situation des 1. FC Köln: Jonas Hector über die Ausgangslage des FC vor dem Saisonfinale. Der Ex-Kapitän glaubt an den Klassenerhalt.

Das 1:1 gegen den FC St. Pauli hat Jonas Hector nicht in voller Gänze gesehen, dennoch ist für den Ex-Kapitän der Klassenerhalt doch sehr wahrscheinlich. Zu der Situation der Geißböcke äußerte sich der ehemalige Nationalspieler in seinem Podcast „Schlag und fertig“.

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Hector weilte am Wochenende auf einem Festival und hat die Begegnung der Geißböcke am Millerntor nicht live oder in voller Gänze gesehen, aber gehört, dass es spielerisch nicht die beste Leistung der Kölner gewesen sei. Dennoch sieht der ehemalige Linksverteidiger die Entwicklung beim FC recht positiv. „Es ist schön zu sehen, dass der FC relativ stabil ist – mit den fünf Punkten in drei Spielen“, so Hector. Gerade die Serie ohne Niederlagen könnte den Geißböcken nun im Abstiegskampf in die Karten spielen. „Da ist man schnell wieder bei der Frage nach dem Trend. Der FC zum Beispiel hat die letzten Spiele nicht verloren. Da hat man direkt ein anderes Selbstvertrauen“, sagt Hector weiter. „Der HSV ist in den vergangenen Wochen schon ein wenig gestruggelt und hat dann nicht dieses Selbstverständnis., Spiele zu gewinnen. Anders auch wieder Bremen, die vor zwei Monaten schon komplett abgeschrieben waren.“

„Dann bist du so gut wie gerettet“

Tatsächlich ist die Stimmung rund ums Geißbockheim aktuell eine gute. Wohl auch aufgrund des neuen Trainers. Wagner sucht immer wieder die Gespräche mit den Spielern, geht auf jeden Akteur ein. Und das könnte zum Pluspunkt werden. „Da kommt es jetzt auch ein wenig darauf an, wer die beste Stimmung hat. Da kann es passieren, dass die Mannschaften, die nicht großartig am Punkten sind, keine Siege holen, dass die die meisten Probleme bekommen“, sagt Hector. „St. Pauli wird es schwer haben, glaube ich. Gladbach hat auch ein Restprogramm, das nicht ohne ist. Der FC sollte eigentlich ganz gut positioniert sein.“ Zwischen Platz elf und 15 beträgt der Punkte-Unterschied gerade einmal einen Zähler. St. Pauli liegt auf dem relegationsplatz fünf Zähler zurück. Es dürfte also spannend werden. „Du hast noch einige direkte Duelle, du hast noch wirklich spannende Konstellationen. Gerade wenn du auf das Restprogramm von verschiedenen Mannschaften guckst. Gladbach hat zum Beispiel noch ein happiges Restprogramm.“

Die Fohlen spielen unter anderem gegen Dortmund, Augsburg und Hoffenheim. Und der FC? „Du hast noch Leverkusen und die Bayern, spielst aber noch in Berlin und hast Heidenheim zu Hause. Ich glaube, wenn du da noch einen Sieg holst, dann stehst du gut da. Mit 34 bist du safe“, sagt Hector. „Ich glaube nicht, dass Wolfsburg oder Pauli – und die spielen ja auch noch gegeneinander – noch acht Punkte holen. Dass die zwei Spiele gewinnen, zwei unentschieden spielen und keins verlieren, das sehe ich bei beiden nicht. Und dann bist du mit einem Sieg so gut wie gerettet.“

„Das ist vielleicht das Spielglück, das du brauchst“

Dabei war der Punktgewinn gegen St. Pauli ein glücklicher. Und im Nachhinein vielleicht auch nicht ganz regelkonform. Der Elfmeter sorgt bei den Kiezkickern jedenfalls für Frust. „Alexander Blessin hat es ganz gut ausgedrückt, dass er im ersten Moment das Gefühl hatte, als er auf die Bilder auf der Bank geguckt hat, es ist ein Elfmeter. Wenn du aber genau hinguckst, tritt Kaminski Mets auf den Fuß und dadurch kommt das Foul zu Stande“, sagt der Ex-Kapitän. „Da kannst du nur sagen, vielleicht hast du dir das Glück erarbeitet. Das ist vielleicht das Spielglück, das du brauchst.“ Und zwar, um am Ende die Klasse zu halten.


Ein Monat René Wagner als Cheftrainer des 1. FC Köln: In der Offensive gibt es statistische Veränderungen, in der Defensive nicht

René Wagner beim Training des 1. FC Köln
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Ein Monat René Wagner als Cheftrainer des 1. FC Köln: In der Offensive gibt es statistische Veränderungen, in der Defensive nicht

Genau ein Monat ist René Wagner nun beim FC als Cheftrainer im Amt. Fünf Punkte holten die Kölner in dieser Zeit, ohne spielerisch zu glänzen. Und doch scheint sich nicht nur etwas in der Kommunikation verändert zu haben. Zumindest nach den Zahlen: Die Statistik zum Trainerwechsel beim 1. FC Köln.

Spielerisch war die Begegnung gegen den FC St. Pauli alles andere als ein Leckerbissen. Am Ende hat der FC aber wieder einen Punkt eingefahren. Zwar ist die Statistik noch mit Vorsicht zu genießen, doch nach einem Monat René Wagner zeigen sich rein von den Zahlen schon Unterschiede.

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FC-Kapitän Marvin Schwäbe wirkte nach der Begegnung gegen den FC St. Pauli ein wenig ratlos. Er könne sich auch nicht erklären, warum man im Schlussdrittel keine Lösungen gefunden habe, so der Kölner Keeper. Tatsächlich war der Auftritt am Millerntor wohl einer der schlechteren in dieser Spielzeit. Und es dauerte nicht lange und in den Sozialen Medien kritisierten die ersten FC-Anhänger, dass sich durch den Trainerwechsel spielerisch wenig verändert habe. Die Begegnung in Hamburg war durchaus trostlos, Fans, Spieler und Verantwortliche hatten nach dem 3:1-Erfolg über Bremen auf mehr gehofft. Immerhin hatte René Wagner zuvor von einer Riesenchance bei den Kiezkickern gesprochen und meinte die Vorentscheidung im Kampf um die Klasse, die dem FC mit einem Sieg wohl gelungen wäre. Auch, wenn es gegen St. Pauli nicht unbedingt zu sehen war, hat sich durchaus etwas an der Spielweise der Kölner verändert.

Gefährlicher, aber nicht so kaltschnäuzig

Zumindest sprechen dafür die Zahlen – sofern diese nach drei Spieltagen unter René Wagner schon aussagekräftig sind. Tendenzen lassen sich aber allemal erkennen – vor allem in der Offensive. Unter Lukas Kwasniok kamen die Kölner auf einen durchschnittlichen xGoals-Wert von 1,4 pro Spiel, bei René Wagner liegt dieser mittlerweile bei 3. Die Qualität der Kölner Torchancen hat sich also wenn man so will verdoppelt. Vielleicht auch, weil sich die Anzahl der Torschüsse erhöht hat. Der FC versuchte es unter Kwasniok zwölf Mal pro Spiel, nun sind es 17 Abschlüsse. In den 27 Spielen zuvor hat sich der FC 17 Großchancen erspielt, bei Wagner waren es an den Spieltagen 28 bis 30 acht. Nur ließen die Geißböcke Gute aus. Die xGoals-Effizienz entsprach unter Kwasniok den geschossenen Toren, aktuell hinkt der FC dem xGoals-Wert von neun mit drei Treffern hinterher. Auffallend ist aber auch die Anzahl der Konter. Bei Kwasniok kamen die Geißböcke zu 24 Abschlüssen nach Kontern in 27 Spielen, nun sind es zehn in drei Partien.

Dabei ist der FC deutlich mehr auf Ballbesitz aus, auf Spielkontrolle. Dieser hat sich um zehn Prozent erhöht. Und das Spiel scheint nun deutlich intensiver zu sein. Der FC läuft deutlich mehr als unter Lukas Kwasniok, zieht mehr Sprints, mehr intensive Läufe an. In der Defensive sind in der Statistik noch keine großen Unterschiede zu erkennen. Der gegnerische xGoals-Wert ist nahezu der gleiche geblieben (1,6 : 1,8), die gefangenen Tore auch (beide 1,3). Auch die Bilanzen der prozentual gewonnenen Zweikämpfe (49% : 48%), der Anzahl der Foulspiele pro Spiel (je 8) und der gegnerischen Abschlüsse pro Spiel (13,5) ist exakt gleichgeblieben. Unterm Strich spielen die Kölner bislang kontrollierter, mit mehr Ballbesitz, dafür aber intensiver. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass in die Bilanz das Überzahl-Spiel gegen Bremen einfließt.


Medienbericht: Talent des 1. FC Köln unterschreibt angeblich bei Trabzonspor

Thierry Karadeniz im Spiel der U19 gegen Mailand
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Medienbericht: Talent des 1. FC Köln unterschreibt angeblich bei Trabzonspor

Obwohl die Ligazugehörigkeit der kommenden Spielzeit noch nicht geklärt ist, arbeiten die FC-Verantwortlichen auf Hochtouren am Kader für die nächste Saison. Bei den Junioren gibt es möglicherweise einen Abgang für den 1. FC Köln: Thierry Karadeniz unterschreibt angeblich bei Trabzonspor.

Eigentlich haben sich die Geißböcke auf die Fahne geschrieben, ihre Talente möglichst zu halten. Dass das nicht immer gelingt, ist klar. Zumal auch der Verein nicht bei jedem Nachwuchsspieler verlängern will. Thierry Karadeniz sollte eigentlich gehalten werden, doch der Spieler hat sich offenbar für einen Wechsel in die Türkei entschieden – das vermelden zumindest türkische Medien. In Köln weiß man nichts von einer Einigung.

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Denn laut türkischen Medien steht der 17-Jährige vor einem Wechsel in die Türkei. Wie „Spor“ berichtet hat sich der gebürtige Bonner mit Trabzonspor auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt. Der Offensivspieler hatte im März sein Debüt für die türkische U19-Nationalmannschaft gegeben und gegen Gibraltar direkt zwei Treffer erzielt – und das innerhalb weniger Minuten. Spätestens damit rief der Akteur zahlreiche türkische Vereine und Interessenten auf den Plan. Damals wurde der Youngster in den Medien als der türkische Mbappé beschrieben. Nun soll eine Einigung mit dem Tabellendritten der Süper Lig erzielt sein. Trabzonspor wird in der kommenden Saison wohl europäisch spielen. Ob Karadeniz dabei eine Rolle spielt, ist angesichts seiner 17 Jahre zumindest offen. Nach Informationen von come-on-fc.com weiß man beim FC von einer Einigung jedoch nichts. Allerdings ist ein Spieler mit auslaufendem Vertrag eben auch nicht dazu verpflichtet, seinen aktuellen Verein über Vertragsgespräche zu informieren – dies wäre also eine normale Art des Vorgehens.

20 Spiele für die Kölner U19

Der schnelle Linksaußen spielt aktuell in der U19 der Geißböcke. Insgesamt lief Karadeniz in dieser Saison bereits 20 Mal für die U19 auf, erzielte zwei Tore, bereitete einen weiteren Treffer vor. Unter anderem spielte der Kölner auch in der Youth League, da auch im Rekordspiel gegen Inter Mailand. Die Begegnung hatte vor ausverkauftem Haus stattgefunden. Den bisherigen Rekord hatte ausgerechnet Trabzonspor gehalten. Kardeniz wechselte 2024 von der Viktoria zu den Geißböcken. Der FC soll dem Vernehmen nach sehr an einer Vertragsverlängerung interessiert gewesen sein. In der jüngeren Vergangenheit hatten die Kölner Verantwortlichen bereits einige Verträge mit Nachwuchsspielern verlängert. So zum Beispiel Benjamin Ley, der den Geißböcken langfristig erhalten bleiben wird.

Auch David Fürst soll seinen Kontrakt verlängern. Das ist bislang nicht geschehen. Dabei soll es auch das Interesse von internationalen Clubs geben. Der Kölner Stadt-Anzeiger hatte im März von einem Interesse von Juventus Turin berichtet.


Die andere Seite des neuen Gesichts: Nur eins der vielen abgewanderten Eigengewächse des 1. FC Köln schlägt voll ein

Spielen nicht mehr beim FC: Leihspieler Jaka Potocnik sowie Tim Lemperle und Damion Downs
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Die andere Seite des neuen Gesichts: Nur eins der vielen abgewanderten Eigengewächse des 1. FC Köln schlägt voll ein

Thomas Kessler hat im Sommer einen Kader-Umbruch bei den Kölnern vollzogen. Neben den zahlreichen Neuzugängen hat aber eben auch ein gutes Dutzend Spieler den Verein verlassen. Und die Bilanz fällt durchwachsen aus. So schlagen sich die Abgänge des 1. FC Köln.

Das Gesicht der Geißböcke hat sich im vergangenen Sommer massiv verändert. Thomas Kessler wurde gerade zu Beginn der Saison für seine Transfers gefeiert. Neben den zahlreichen Neuzugängen haben aber auch viele Spieler den Verein verlassen – darunter zahlreiche Eigengewächse. Und deren Bilanz fällt nicht durchweg positiv aus.

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Für Max Finkgräfe gab es am vergangenen Wochenende das lang ersehnte Debüt. Der Linksverteidiger stand das erste Mal in dieser Saison in der Startelf von RB Leipzig. Und der ehemalige Kölner Shootingstar zahlte das ihm entgegen gebrachte Vertrauen mit einer Vorlage zurück. Das FC-Eigengewächs war im vergangenen Sommer zu RB gewechselt. Und das mit der Absicht, den nächsten Karriereschritt zu gehen. Nur war dieses Vorhaben von Skepsis begleitet. Denn dass Finkgräfe nicht viel spielen würde, stand zu diesem Zeitpunkt eigentlich bereits fest. Denn Leipzig spielte damals schon mit dem Gedanken, den Vertrag von David Raum zu verlängern. Der Nationalspieler ist auf der linken Außenbahn bei RB gesetzt. Finkgräfe spielte gegen Frankfurt von Beginn an, weil gleich mehrere Abwehrspieler ausfielen. Immerhin hat sich der 20-Jährige mit einer guten Leistung für mehr beworben.

Lemperle 15 Millionen Euro wert

Für den Abgang von Finkgräfe kassierten die Kölner vier Millionen Euro. Das doppelte war Southampton die Verpflichtung von Damion Downs wert. Doch auch der Stürmer tat sich in seinem neuen Umfeld schwer. „Ich wollte immer in England spielen. Als sich dann die Möglichkeit ergeben hat, habe ich mich gefreut, den nächsten Schritt machen zu können. Ich wollte weitere Erfahrungen im Fußball sammeln“, sagte Downs im Interview bei come-on-fc.com. Die Zeit bei Southampton bezeichnete der Stürmer als lehrreich und gut. Und das, obwohl er kaum zum Zug kam. In 14 Pflichtspielen stand Downs für die Südengländer auf dem Platz, bereitete ein Tor vor. Und damit eins mehr als bei seiner nächsten Station. Im Winter folgte die Leihe nach Hamburg. Doch auch dort will es mit der Torgefahr in den bisherigen zehn Spielen nicht so recht laufen. In den jüngsten drei Spielen gab es nur einen Einsatz und der dauerte sieben Minuten.

Auf erst drei Minuten Einsatzzeit kommt mit Neo Telle ein weiteres Eigengewächs, das den Verein verlassen hat – allerdings im Winter. Der Innenverteidiger feierte in der vergangenen Saison sein Profi-Debüt unter Gerhard Struber und wurde von dem Österreicher als „cooles Talent“ geadelt. In dieser Spielzeit hatte der Abwehrspieler Probleme, sich in der U21 durchzusetzen. Es folgte der Wechsel zu Fortuna Köln. Doch auch beim Stadtrivalen muss der Youngster viel Geduld aufbringen. Das kann man bei Tim Lemperle wiederum nicht sagen. Der Stürmer ist wohl der Kölner, der von seinem Weggang am meisten profitiert hat. Lemperle gehört bei der TSG Hoffenheim zum erweiterten Kreis der Stammspieler, den Marktwert auf 15 Millionen Euro erhöht, hat bereits sieben Tore erzielt und sich so ins Schaufenster gestellt. Internationale Topclubs sollen sich für den Angreifer interessieren.

Und auch mit Hoffenheim hat Lemperle in der kommenden Saison durchaus die Chance, in der Königsklasse zu spielen. Die zwischenzeitlich kolportierte DFB-Elf-Nominierung wird wohl vor der WM nichts mehr.

Sechs Tore für Steffen Tigges

Gemeinsam mit Lemperle spielte Marvin Obuz bereits in der Jugend des FC. Der Offensivspieler kehrte im Sommer zurück zu Rot-Weiss Essen und hat die Chance, mit dem Traditionsverein wieder Richtung 2. Bundesliga zu ziehen. In der Saison 23/24 spielte Obuz bekanntlich schon an der Hafenstraße, erzielte damals sieben Tore, bereitete 14 vor. Von dieser Bilanz ist der gebürtige Kölner dann doch ein Stück weit entfernt. In dieser Spielzeit stehen zwei Tore und fünf Assists auf dem Konto. Über die Rolle des Jokers kommt der Angreifer zurzeit nicht hinaus. Ähnlich erging es auch Mathias Olesen bei der SpVgg Greuther Fürth. Daher wurde der Mittelfeldspieler im Winter nach Graz ausgeliehen. Bei AK ist der Luxemburger unumstrittener Stammspieler und erzielte in zehn Spielen auch seinen ersten Treffer.

Regelmäßig zum Einsatz kommen Dejan Ljubicic und Steffen Tigges in der 2. Bundesliga. Ljubicic überraschte im Winter mit seinem Wechsel von Zagreb nach Schalke. Für Königsblau erzielte der Mittelfeldspieler in elf Begegnungen zwei Tore, bereitete drei vor. Tigges ist für den SC Paderborn ebenfalls vor dem Tor einigermaßen erfolgreich. Sechs Tore erzielte der Stürmer, drei Assists sammelte Tigges zudem. Auch Jacob Christensen sammelt bei Molde Spielpraxis, die er in Köln nicht mehr bekam. Chilohem Onuoha und Leart Pacarada fehlen ihren neuen Clubs seit dem Wechsel jeweils verletzungsbedingt. Florian Dietz kam bei Jahn Regensburg unterdessen in 20 Spielen zum Einsatz und erzielte ein Tor für den Drittligisten.

Abwehrtalent Justin von der Hitz blühte zwischenzeitlich beim 1. FC Nürnberg auf. Der Außenspieler war ebenfalls im Sommer in die 2. Bundesliga gewechselt. Und das, obwohl die Kölner ihn gerne behalten hätten. Nach zwischenzeitlichen Schwierigkeiten, stehen mittlerweile sechs Zweitliga-Spiele auf dem Konto sowie ein Assist.


Vorbereitungsstart vor Leverkusen: Fast volle Kapelle beim 1. FC Köln

Trainingsauftakt der Geißböcke vor dem Nachbarschafts-Duell gegen Leverkusen
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Vorbereitungsstart vor Leverkusen: Fast volle Kapelle beim 1. FC Köln

Der FC ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das Spiel gegen Bayer Leverkusen gestartet. Und es gibt keine weiteren schlechten personellen Nachrichten beim 1. FC Köln: Mit voller Kapelle in die Leverkusen-Vorbereitung.

Ohne weitere Ausfälle sind die Kölner am Dienstag in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen Bayer Leverkusen am kommenden Samstag (15.30 Uhr, im Liveticker bei come-on-fc.com) gestartet. Neben den Langzeitverletzten und Ragnar Ache war die gesamte Mannschaft dabei.

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René Wagner hat seine Mannschaft am Dienstagvormittag zum Trainingsauftakt für die kommende Begegnung gebeten. Der volle Fokus liegt auf dem Nachbarschafts-Duell gegen Leverkusen am Samstag. Gegen die Werkself wollen die Kölner gerne die Serie von fünf ungeschlagenen Spielen in Folge fortsetzen und die Konkurrenz aus dem Tabellenkeller weiter auf Abstand halten. Das Polster auf den Relegationsplatz beträgt fünf Zähler. Allerdings kassierten die Leverkusener zuletzt eine bittere Niederlage gegen Augsburg und damit einen herben Dämpfer im Kampf um die Champions-League-Platze. Zudem spielt St. Pauli gegen den 1. FC Heidenheim und könnte mit einem Sieg gegen das Tabellenschlusslicht den Rückstand auf zwei Zähler verkürzen. Zudem hat der FC vor eigenem Publikum seit 2019 nicht mehr gegen Leverkusen gewonnen, diese Serie soll also wiederum gebrochen werden.

Nur noch eine öffentliche Einheit

Personell sieht die Situation beim FC eigentlich recht gut aus. Neben den Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian fehlt nur Ragnar Ache, der dem FC wohl bis zum Saisonende nicht zur Verfügung stehen wird. Ache hat sich im Spiel gegen St. Pauli eine muskuläre Verletzung zugezogen. Wer den Stürmer ersetzt, ist noch offen. Alternativen wären unter anderem die Youngster Finn Schenten und Youssoupha Niang, die mit den Profis trainieren. In dieser Woche stehen noch drei weitere Trainingseinheiten auf dem Programm. Am Mittwoch und Donnerstag finden die Einheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, das Abschlusstraining am Freitag wird öffentlich sein. Am Samstagnachmittag steht dann das Heimspiel, das vorletzte in dieser Saison auf dem Plan. Die Kölner treffen in den ausstehenden Spielen dann noch auf Union Berlin, den 1. FC Heidenheim und am letzten Spieltag auf den FC Bayern München. Bei vier ausstehenden Spielen und fünf Punkten dürften vier Zähler aus dem Restprogramm zum Klassenerhalt reichen.


Hohe Ablösesumme: Jakub Kaminski wird auch zum wirtschaftlichen Transfercoup

Jakub Kaminski ist für den FC in jeglicher Hinsicht ein Gewinn
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Hohe Ablösesumme: Jakub Kaminski wird auch zum wirtschaftlichen Transfercoup

Jakub Kaminski ist einer der großen Kölner Gewinner der Saison. Der Spieler ruft Woche für Woche konstante Leistungen ab, ist einer der absoluten Leistungsträger des 1. FC Köln: So hoch liegt die Ablösesumme von Jakub Kaminski.

Alleine aufgrund seiner 12 Scorerpunkte und seinen konstant guten Leistungen gilt Jakub Kaminski als der Königstransfer des vergangenen Sommers der Geißböcke. Und offenbar hat Thomas Kessler einen besonders guten Deal ausgehandelt.

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Obwohl Jakub Kaminski am Freitagabend nicht direkt an einem Tor beteiligt war, immerhin den Elfmeter zum 1:1 herausholte, war der Mittelfeldspieler wieder einmal einer der besten Feldspieler. Eine Leistung, die nicht mehr verwundert. Der Pole spielt die gesamte Saison auf konstant hohem Niveau, gehört der starken Offensivreihe um Said El Mala und Ragnar Ache an. Rein sportlich ist der Spieler wohl der absolute Königstransfer der Geißböcke des vergangenen Sommers. Und der FC will auch weiterhin viel von dem Nationalspieler Polens haben. Dass Thomas Kessler die Kaufoption des Offensivspielers ziehen wird, bestätigte der Geschäftsführer Sport im Rahmen der Begegnung am Millerntor gegenüber „Sky“. Dem Vernehmen nach soll die Ablöse bei rund fünf Millionen Euro liegen – unabhängig von der Liga, in der der VfL Wolfsburg in der kommenden Spielzeit spielen wird. Ablösefrei wird der Pole beim Abstieg somit nicht.

Jakub Kaminski würde 20 Millionen Euro kosten

Und dennoch wird Kaminski auch wirtschaftlich zum Schnäppchen. Wie come-on-fc.com bereits berichtete soll im künftigen Vertrag eine Ausstiegsklausel verankert sein. Und die ist ordentlich. Laut eines Berichts des „Kickers“ liegt diese bei 20 Millionen Euro. Eine hohe Ablöse, aber bei der aktuellen Entwicklung keine ausgeschlossene. Immerhin wird der Marktwert des Spielers beim Online-Portal transfermarkt.de auf 12 Millionen Euro geschätzt. Auch hier ist Kaminski einer der großen Gewinner der Geißböcke. Im Interview mit come-on-fc.com erklärte Kaminski im vergangenen Jahr, dass er sich in Zukunft durchaus in der Premier League sehe. Dort wäre man sicherlich bereit, eine Ablösesumme in dieser Höhe für den polyvalenten Spieler zu bezahlen. Doch beim FC wird man vorerst auf einen Verbleib hoffen. Und das auch noch können. Denn auch der werdende Vater fühlt sich in der Domstadt sehr wahl

Kaminski kommt in dieser Spielzeit bereits auf zwölf Scorerpunkte. Sieben Tore erzielte der Pole, bereitete fünf vor. Gegen St. Pauli holte der 23-Jährige den Elfmeter vor dem 1:1 heraus. Kaminski schaut auf seinen besten Scorerwert in der Bundesliga.


Wenig Spielzeit unter René Wagner: Das sind bislang die Leidtragenden des Trainerwechsels beim 1. FC Köln

René Wagner wirkt nachdenklich
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Wenig Spielzeit unter René Wagner: Das sind bislang die Leidtragenden des Trainerwechsels beim 1. FC Köln

Seit einem knappen Monat ist René Wagner nun beim FC im Amt. Punktemäßig hat sich der FC stabilisiert. Doch es gibt auch Leidtragende des Trainerwechsels beim 1. FC Köln: Diese Spieler bekommen wenig Spielzeit unter René Wagner.

Auch, wenn die Begegnung gegen St. Pauli am vergangenen Freitag alles andere als eine sportliche Offenbarung war, seit der Beförderung von René Wagner hat sich die sportliche Situation beim FC verbessert. Fünf Zähler sammelten die Geißböcke unter Wagner, fünf Zähler beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz – und das vier Spieltage vor dem Saison-Ende. Zwar hat der Interimstrainer nicht an den ganz großen Stellschrauben gedreht, es gibt dennoch einige personelle Veränderungen. Und die bedeuten zwangsläufig, dass es auch Verlierer gibt.

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Denis Huseinbasic: Der 24-Jährige bekam beim Wagner-Debüt die Chance von Beginn an. Doch der Mittelfeldspieler wusste gegen seinen Jugendverein wahrlich nicht zu überzeugen. Durch die Rückkehr von Eric Martel rotierte Huseinbasic zunächst auf die Bank und am vergangenen Wochenende sogar aus dem Kader. Das könnte sich durch die Verletzung von Ragnar Ache schon im kommenden Spiel gegen Bayer Leverkusen wieder ändern, muss es aber nicht. Überhaupt ist die Saison für den siebenmaligen bosnischen Nationalspieler nicht die einfachste. Isak Johannesson und Eric Martel scheinen gerade die Nase vorn zu haben.

Wenig Spielzeit für Leistungsträger

Tom Krauß: Und das auch vor einem weiteren Mittelfeldspieler, der sich über Einsatzzeit im Jahr 2026 eigentlich nicht beschweren konnte. Krauß avancierte zu Beginn des Jahres zum unumstrittenen Stammspieler. Der 24-Jährige ging als absoluter Leader und Spieler mit Willen und Leidenschaft voran. Vor dem Duell gegen Mönchengladbach musste der gebürtige Leipziger kurzfristig passen. Zwar stand Krauß gegen Frankfurt fast 90 Minuten auf dem Platz (wohl auch, weil Martel gesperrt fehlte), anschließend folgten in der Begegnung gegen Bremen vier Minuten Einsatzzeit und gegen Pauli saß der ehemalige U21-Nationalspieler komplett auf der Bank.

Rav van den Berg: Der Innenverteidiger kam im vergangenen Sommer als Königstransfer – zumindest wirtschaftlich. Rund acht Millionen Euro ließen sich die Kölner die Dienste des U21-Nationalspielers der Niederlande kosten. So richtig eingeschlagen ist der Innenverteidiger bislang noch nicht. Und das, obwohl van den Berg eine hohe Veranlagung und viel Potenzial mitbringt. Aktuell haben Jahmai Simpson-Pusey und Cenk Özkacar die Nase vorne. Gerade Zweiterer überrascht dabei ein wenig. Der bisherige Karriereverlauf ließ nicht darauf schließen, dass sich die Situation für den Türken so entwickeln würde. Ob Wagner die Abwehr in den verbleibenden Spielen noch einmal umstellt, ist offen.

Ausbootung der Routiniers: Mit Florian Kainz und Dominique Heintz wurden zwei erfahrene Spieler im Grunde ausgebootet. Beide Akteure haben keine Zukunft mehr beim FC. Kainz hat sein Karriere-Ende bereits bekannt gegeben, der Vertrag von Heintz wird in Köln nicht verlängert. Gleichzeitig waren beide zuletzt auch nicht mehr Teil des Kaders. Aufgrund der entspannten personellen Situation musste Wagner bekanntlich Spieler aus dem Kader streichen. Die beiden Routiniers traf es gleich zwei Mal – und Wagner deutete an, dass es schwer werden würde, wieder zurückzukommen.

Youngster: Auch Fynn Schenten und Youssoupha Niang waren bei den jüngsten Spielen nicht mehr Teil des Profi-Kaders. Ebenfalls, weil der Kader aktuell sehr breit ist. Sicherlich auch, weil die beiden Angreifer bei der U21 einfach mehr Spielzeit erhalten. Gut möglich, dass sich für einen der beiden Stürmer die Situation mit dem Spiel gegen Leverkusen und durch die Verletzung von Ragnar Ache verändert.


Transfergerücht: Hat der 1. FC Köln einen Rechtsverteidiger auf dem Schirm?

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Transfergerücht: Hat der 1. FC Köln einen Rechtsverteidiger auf dem Schirm?

Seit Jahren ist die Position des Rechtsverteidigers beim FC immer mal wieder eine Baustelle. Auch aktuell läuft es defensiv nicht immer rund. Doch es könnte eventuell Abhilfe aus Frankreich geben. Ist der 1. FC Köln an Ismail Diallo interessiert?

Braucht der FC einen Backup für Sebastian Sebulonsen? Tatsächlich scheint die Position hinter dem Norweger nach wie vor eine Problemstelle zu sein. Jan Thielmann will auf der Position nicht so recht funktionieren, Jusuf Gazibegovic wurde im Winter verliehen, eine Rückkehr nach Köln gilt als unwahrscheinlich. Und so läuft offenbar die Suche nach einer Alternative.

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So wirklich glücklich wirkte Jan Thielmann in den jüngsten Vergangenheit eher selten, wenn das Kölner Eigengewächs auf der rechten Seite in der Defensive ran musste. Auch am vergangenen Freitag gegen den FC St. Pauli hatte der 23-Jährige ab und an seine Probleme im Rückwärtsgang. Längst ist klar, dass die Position des Rechtsverteidigers alles andere als die beste für Thielmann ist. Da der Föhrener aber dennoch immer wieder herhalten muss, obwohl mit Sebastian Sebulonsen ein Rechtsverteidiger verpflichtet wurde, dürften die Kölner aktuell erneut auf der Suche nach einem Backup für Sebulonsen sein. Und möglicherweise in Frankreich fündig werden. Denn das französische Online-Portal footmercato.net berichtet nun, dass die Kölner ihre Fühler nach einem französischen Talent ausgestreckt haben Ismail Diallo soll in den Fokus der Domstädter geraten sein. Der 22-Jährige steht noch bis zum Sommer bei Dijon FCO unter Vertrag, wäre dann also ablösefrei.

Im Sommer ablösefrei

Der Spitzenreiter der dritten Liga würde den Außenverteidiger gerne halten, doch halb Europa jagt den Abwehrspieler. Gleich drei deutsche Clubs sollen interessiert sein. Neben dem FC sind das Mainz und Schalke. Diallo gilt als extrem schnell und ist variabel im Defensivverbund einsetzbar. Der 22-Jährige erzielte in dieser Spielzeit bereits drei Treffer, legte weitere drei auf. Der Marktwert des Talents wird auf 600.000 Euro geschätzt. Der französische Markt scheint für den FC ein interessanter zu werden. Schon vor einer guten Woche gab es Gerüchte über ein Interesse an französischen Spielern. So sollen die Geißböcke an Martin Adeline von Troyes sowie an Giovani Versini von Pau FC interessiert sein. Adeline fühlt sich hinter der vordersten Kette am wohlsten, erzielte in 30 Ligaspielen neun Tore und bereitete neun weitere vor. Der Franzose ist rund fünf Millionen Euro wert. Versini ist gelernter Rechtsaußen, wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf einen Marktwert von vier Millionen Euro geschätzt. Der U21-Nationalspieler hat noch Vertrag bis 2028. Viel wird am Ende des Tages aber mit der Liga-Zugehörigkeit zu tun haben.


Marvin Schwäbe avanciert beim 1. FC Köln erneut zum Punkt-Garant

Wieder ein sicherer Rückhalt: Marvin Schwäbe
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Marvin Schwäbe avanciert beim 1. FC Köln erneut zum Punkt-Garant

Schon gegen Eintracht Frankfurt war er einer der großen Gewinnen, nun überzeugte er erneut im Auswärtsspiel des 1. FC Köln: Marvin Schwäbe ist erneut bester FC-Profi. Der Keeper sichert den Geißböcken mal wieder einen Punkt.

Wieder einmal überzeugt der Kölner Torhüter in einem wichtigen Duell und hat somit seinen Anteil am Punktgewinn. Für die Kölner ein Faustpfand im Abstiegskampf.

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Auch wenn die Begegnung zwischen dem FC St. Pauli und den Geißböcken keinen Sieger gefunden hatte, so wurde Luca Waldschmidt dennoch als einer der Gewinner der Partie wahrgenommen. Der Offensivspieler hatte die Kölner mit einem verwandelten Strafstoß in ein Spiel zurück gebracht, das doch verloren schien. Zwar stand es zu diesem Zeitpunkt aus Kölner Sicht 0:1, doch so wirklich viele Chancen erspielten sich die Geißböcke nicht mehr. Das 1:1 fühlte sich auch deswegen vielleicht wie ein gewonnener Punkt und nicht zwei verlorene Zähler an. Dabei stand aus Kölner Sicht noch ein weiterer Punkt-Garant auf dem Platz. Einmal mehr zeichnete sich beim FC der Keeper aus. Schon gegen Eintracht Frankfurt hatte der Keeper trotz zweier Gegentreffer maßgeblich zum Punktgewinn beigetragen. Gegen Bremen bekam Schwäbe nicht ganz so viel zu tun, hielt den Kasten aber abgesehen von einem verwandelten Elfmeter sauber.

Bülter rettet für seinen Keeper

Und nun folgte gegen St. Pauli erneut eine starke Partie des Keepers. Alleine der Reflex gegen Andréas Hountondji war Gold wert. Der Stürmer hatte Cenk Öszkacar mit einer einfachen Drehung stehen lassen und den Ball aus kurzer Distanz aufs Tor gebracht. Schwäbe fuhr mit einem bemerkenswerten Reflex noch den Fuß aus, hielt somit die Null. Kurz zuvor hatten die Protagonisten bereits im Mittelpunkt gestanden. Doch in diesem Fall war Hountondjis schlechter Kopfball keine große Gefahr. Schwäbe parierte einige weitere Abschlüsse, unter anderem einen von Lars Ritzka aus kurzer Distanz. Nur zwei Mal hatte der Kölner Keeper das Nachsehen. Zunächst rettete Marius Bülter für den seinen Torhüter auf der Linie, beim Tor von Karol Mets nach einer Ecke war Schwäbe chancen- und demnach auch schuldlos. Ausgerechnet Schwäbe ist man geneigt zu sagen. Denn im Hinspiel war es der Torhüter, der mit einem Ausrutscher den späten Gegentreffer begünstigte.

Nun aber drehte sich die Welt ein Stück weit andersherum. Schwäbe hielt, was zu halten war und gegen Hountondji vielleicht sogar ein Stückchen mehr. So stand am Ende der Begegnung trotz eines gegnerischen xGoals-Wert von 2,3 nur ein Gegentreffer. Und so konnten sich die Geißböcke am Freitag einmal mehr auf den eigenen Keeper verlassen und gleichzeitig in das Saisonfinale mit dem sicheren Gefühl gehen, einen starken Rückhalt zu haben. Sollten die Geißböcke wirklich noch einmal in Bedrängnis kommen, am FC-Kapitän hat es sicherlich nicht gelegen.