Zur richtigen Zeit am richtigen Ort? Lukas Kwasniok kann beim 1. FC Köln wieder eine Euphorie auslösen

Lukwas Kwasniok soll beim 1. FC Köln auf der Liste stehen
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Zur richtigen Zeit am richtigen Ort? Lukas Kwasniok kann beim 1. FC Köln wieder eine Euphorie auslösen

Mit dem 44-Jährigen haben die Kölner Verantwortlichen einen Trainer an Bord geholt, der mit seiner Art zu begeistern scheint beim 1. FC Köln: Warum Lukas Kwasniok der folgerichtige Trainer ist.

Seit Montag weilt der neue Coach am Geißbockheim, am Mittwoch fand die offizielle Vorstellung auf der Pressekonferenz statt. Und der Nachfolger von Interims-Trainer Friedhelm Funkel könnte wie einst Baumgart eine Euphorie auslösen beim 1. FC Köln: Warum Lukas Kwasniok der folgerichtige Trainer ist.

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Die Akkus sind ganz offensichtlich wieder aufgeladen. Braungebrannt und mit breitem Lächeln im Gesicht stellte sich Lukas Kwasniok am Mittwoch ungewohnt vielen Medienvertretern in den Katakomben des Kölner Stadions vor. Und Kwasniok weiß, was er tut. Ziemlich schnell scheint der neue Trainer des 1. FC Köln rausgefunden zu haben, wie er die Fans – vielleicht sogar die Stadt auf seine Seite bekommen will. Der 44-Jährige redet unverhohlen drauf los, nimmt kein Blatt vor den Mund und spricht die Dinge aus, die man in Köln gerne hören will. Kwasniok spricht von einem Spektakel, das er den Fans bieten will, einer Unterhaltung. Es gehe um Fleiß, Willen und Intensität. Man darf durchaus verlieren, aber eben nur, wenn das letzte Hemd dabei auf der Strecke geblieben ist. Und grundsätzlich will er dann am Ende der Saison vor Gladbach stehen.

Kwasniok als Antwort

Die Worte des Trainers werden bei den Fans ankommen, denn sie wecken die Hoffnung, die richtige Antwort auf den dann doch unter dem Strich recht unansehnlichen Fußball der vergangenen Saison zu liefern. Kwasniok betont zwar, dass ausschließlich rein physische Ähnlichkeiten zu Steffen Baumgart bestehen, doch das stimmt so nicht. Seine euphorisierenden aber stets ehrlichen Worte, sein mit Spitzen gespickter Humor und das durchaus gegebene Risiko, mit seiner Emotionalität auch schonmal über das Ziel hinaus zu schießen, haben dann doch sehr viel vom heutigen Union-Coach Baumgart. Und das wird von den FC-Bossen wohl genau so auch gewollt sein. Als Baumgart 2021 das Ruder in Köln übernahm, hatte der FC mit Glück die Klasse gehalten, allerdings sportlich eher selten überzeugt. Der FC suchte die Antwort auf den destruktiven Fußball von Markus Gisdol.

Und die Kölner Verantwortlichen fanden das passende Gegenstück – eben einen emotionalen, motivierenden Trainer, der sich voll und ganz auf die Stadt, den Verein und die Fans einließ und damit deren Herzen eroberte und selbst in der größten sportlichen Krise, als die Zeichen schon lange auf „Reißleine“ standen, hatte er noch immer einen großen Teil der Anhänger auf seiner Seite. Einen ähnlichen Effekt könnte es nun wieder geben, denn Kwasniok tut auch jetzt schon viel dafür, eine Identifikation mit der Stadt, mit den Fans und dem Verein vorzuleben, spricht von seiner Vorliebe für Karneval, von seinen ersten Kindheits-Berührungspunkten in Köln und schickt eine Spitze zu den Fohlen. Mit seiner Art ist der 44-Jährige wenn man so will das Gegenstück zu den eher nüchternen Trainern Timo Schultz und Gerhard Struber, die mit Köln nie so recht warm werden wollten.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Kwasniok könnte wie Baumgart zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Allerdings war das bei Baumgart nur eine Momentaufnahme. Die Art des Rostockers rieb sich zunehmend auf, der Coach, der den FC sensationell in den Europa-Pokal führte, erreichte seine Mannschaft und eben auch viele Fans nicht mehr. Eine Gefahr, die durchaus auch bei Kwasniok besteht. Dann ist da aber noch der andere Teil der Wahrheit. Nämlich die vom Trainer angesprochenen Unterschiede zu Baumgart. Während sich der Rostocker auch durch eine gewisse taktische Sturheit, ein eindimensionales Spielsystem und der Idee, dass nur der Vorwärtsgang das richtige Mittel für die Bundesliga ist auszeichnete, setzt Kwasniok auf eine fußballerische und taktische Variabilität und Flexibilität, die zumindest auf dem Platz der große Unterschied sein kann.

Wie groß die Ähnlichkeiten zu seinem Vor-Vor-Vor-Vorgänger auch sein mögen, am Ende wird auch Kwasniok nur am Erfolg gemessen und der hängt wiederum nicht unwesentlich mit der Kaderstruktur zusammen. Da wartet auf den FC noch viel Arbeit, doch die wird entscheiden, ob Kwasniok am richtigen Ort zur richtigen Zeit ist.

Die deutsche U21 um Eric Martel steht im Endspiel der Europameisterschaft

Nick Woltemade trifft für die Deutsche U21 gegen Frankreich (Foto: Christian Hofer/Getty Images)
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Die deutsche U21 um Eric Martel steht im Endspiel der Europameisterschaft

Zwei EM-Finalisten beim 1. FC Köln: Der DFB-Nachwuchs um Eric Martel erreicht das EM-Endspiel. Die Mannschaft von Antonio Di Salvo setzt sich gegen Frankreich mit 3:0 durch.

Großer Erfolg für zwei Spieler des 1. FC Köln: Der DFB-Nachwuchs um Eric Martel erreicht das EM-Endspiel. Am Samstag geht es dann im EM-Finale gegen England.

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Thomas Kessler und Lukas Kwasniok wollten sich auf der Pressekonferenz am Mittwochnachmittag nicht über die Vertragssituation von Eric Martel und Jan Thielmann äußern. Der Fokus läge nun voll und ganz auf der Europameisterschaft, aber – und das betonte Kessler einmal mehr – sei man natürlich sehr stolz auf die beiden FC-Profis im DFB-Dress. Und diese können sich am kommenden Samstag tatsächlich zum Europameister krönen. Denn am Abend setzte sich die Mannschaft von Antonio Di Salvo mit 3:0 Toren gegen Frankreich durch. Schon in der Anfangsphase stellte die deutsche Mannschaft die Weichen auf Endspiel. Nach einem Vertikalpass von Rocco Reitz ging Nick Woltemade über die linke Seite. Die Hereingabe setzte Pau Nebel abgefälscht an die Latte, den Nachschuss musste Nelson Weiper nur noch einschieben. Sechs Minuten später war es dann Woltemade selbst, der auf 2:0 stellte, das ebenfalls im Nachschuss, nachdem er zunächst am gegnerischen Keeper gescheitert war.

Thielmann bleibt nur die Rolle des Zuschauers

Die DFB-Auswahl konzentrierte sich zunehmend auf die Defensive, geriet aber mehr und mehr unter Druck und ging Dank einer gehörigen Portion Glück mit der 2:0-Führung in die Kabine. Auch nach dem Wechsel änderte sich das Bild nicht. Frankreich war spielerisch überlegen, die DFB-Auswahl stand aber kompakt und verteidigte sicher. Und wenn der Gegner dann doch mal durchstieß, war Freiburgs Keeper Noah Atubolu zur Stelle. Kurz vor Spielende verhinderte dann das Aluminium noch den Anschlusstreffer, ehe Brajan Gruda einen Konter zum 3:0-Endstand vollendete. Während Eric Martel wieder 90 Minuten durchspielte, blieb Jan Thielmann erneut nur die Rolle des Zuschauers. Mit dem Erreichen des Endspiels ist das deutsch Team bis zum Schluss bei der EM vertreten. Erst nach dem Turnier wollen sich die beiden FC-Profis Gedanken über ihre Zukunft machen.

Das sagt Lukas Kwasniok zu der vermeintlichen Flut an SCP-Transfers

Lukas Kwasniok ist neuer Trainer beim 1. FC Köln
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Das sagt Lukas Kwasniok zu der vermeintlichen Flut an SCP-Transfers

Zahlreiche Spieler des SC Paderborn werden aktuell mit dem FC in Verbindung gebracht. Alle kommen sicher nicht zum 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zu den SCP-Gerüchten.

Nach wie vor sucht der FC nach Neuverpflichtungen. Gehandelt werden viele Namen, zuletzt gleich drei vom SC Paderborn, die helfen könnten beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zu den SCP-Gerüchten.

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Aaron Zehnter, Calvin Brackelmann und Raphael Obermair – gleich eine Vielzahl der Paderborner Spieler wurden zuletzt mit dem FC in Verbindung gebracht. Spieler, die der neue Trainer Lukas Kwasniok von seinem Ex-Verein doch direkt mitbringen sollte. Kein Wunder, wie berichtet sucht der FC gleich auf mehreren Positionen neue Spieler, die dem Kader mehr Qualität verleihen. Und gerade auf den neuralgischen Stellen in der Innen- und Außenverteidigung haben die Ostwestfalen nunmal Qualität zu bieten. Zehnter gilt als eins der größten Außenverteidiger-Talente des Landes, ist U20-Nationalspieler und war in der abgelaufenen Saison einer der überragenden Akteure der zweiten Bundesliga. Es überrascht also nicht, dass die halbe Bundesliga hinter dem 20-Jährigen her ist.

„Das hat mich auch verwundert“

Wie zuletzt berichtet wurde, soll vor allen Dingen der VfL Wolfsburg das Buhlen um Zehnter noch einmal intensiviert haben. Die nötigen Mittel sollten die Niedersachsen haben. Kölns Trumpf heißt eben Kwasniok. Der Ex-Trainer soll ein gutes Verhältnis zu dem Youngster gehabt und ihn entwickelt haben. Das gleiche gilt für Brackelmann, den der neue Kölner Coach in seiner Zeit beim SCP zum absoluten Leistungsträger geformt hat, der nun ebenfalls auf der Liste einiger Bundesligisten stehen soll. Dem Vernehmen nach hat der FC den Abwehrspieler ebenfalls auf der Liste, will mit Brackelmann die Vakanz in der Innenverteidigung schließen. Mit Obermair würden die Geißböcke zudem eine polyvalenten, erfahrenen Akteur verpflichten können, der unter Kwasniok Kapitän und Leader beim SCP war. Drei Namen, die für den FC durchaus Sinn machen würden.

Lukas Kwasniok steht diesen Gerüchten allerdings skeptisch gegenüber. „Ich war verwundert, dass so viele Namen genannt wurden. Da dachte ich: da hätte ich ja auch dort bleiben können“, sagte Kwasniok, der allerdings in Paderborn frühzeitig bekannt gegeben hatte, die Ostwestfalen verlassen zu wollen. „Ich schätze die Jungs ungemein, aber ich bin jetzt beim 1. FC Köln und das ist schon nochmal eine Kategorie höher. Da können wir nicht sechs Jungs aus Paderborn transferieren und sagen: jetzt probieren wir es mal in der Bundesliga.“ Dabei wird gerade Zehnter von Experten der Sprung in die Bundesliga durchaus zugetraut. Nicht umsonst ist das Interesse an dem Linksverteidiger so groß. Angeblich hat Wolfsburg die Nase momentan vorn. Beim FC hängt es an der Personalie Max Finkgräfe. Nur, wenn die Kölner aus einem Transfer mit dem Youngster Erlöse erzielen, wird Zehnter zur Option. Möglicherweise ist es dann aber schon zu spät.

Neuer Trainer des 1. FC Köln: Lukas Kwasniok: „Es wäre schön, wenn wir vor Gladbach landen können“

Luks Kwasniok bei der Vorstellung des 1. FC Köln
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Neuer Trainer des 1. FC Köln: Lukas Kwasniok: „Es wäre schön, wenn wir vor Gladbach landen können“

In zehn Tagen beginnt für die FC-Profis mit der Leistungsdiagnostik die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit. Am Mittwoch sprach der neue Coach über die bevorstehende Zeit beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zum Kader, dem FC und seinen Zielen.

Seit Mittwoch ist der neue Coach nun auch offiziell am Geißbockheim. Zumindest wurde er nun auch offiziell vorgestellt beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zum Kader, dem FC und seinen Zielen.

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Mit ein wenig Verzögerung ist Lukas Kwasniok am Mittwoch nun auch offiziell vorgestellt worden. Der 44-Jährige hatte bekanntlich nach seiner Unterschrift beim FC die Akkus aufladen wollen. Immerhin nicht so lange, wie vielleicht zunächst angedeutet. „Ich habe nach dem letzten Spieltag angedeutet, dass ich vielleicht eine längere Pause machen könnte. Es gibt aber im Leben immer Veränderungen. Wenn Sie sonntags in Karlsruhe verlieren und mittwochs ploppt eine unbekannte Nummer auf dem Handy auf, und sich herausstellt, dass es Thomas Kessler ist, verändern sich Dinge im Leben“, sagt Kwasniok. „Es gibt Chancen im Leben, die kommen nur einmal. Für mich war klar, ich will nach Köln.“ Und da ist der Trainer nun und die Euphorie ist spürbar.

„Ich habe gedacht, da passen zwei Dinge zusammen“

Der 44-Jährige hat klare Vorstellungen, weiß, worauf er sich eingelassen hat und freut sich ganz offensichtlich auf die Aufgabe. „Die Bundesliga ist das Ziel aller Trainerkollegen. In dieser Saison bekommen mit Horst Steffen und mir zwei Trainer aus der 2. Liga die Möglichkeit, sich erstmals in der Bundesliga zu beweisen. Das gibt es nicht oft“, sagt der Coach. „Dann muss man diese Chance nutzen, vor allem, wenn es der 1. FC Köln ist. Der FC ist einer der größten Vereine in Deutschland. Es ist ein sehr emotionaler Club. Ich habe gedacht, dass da zwei Dinge gut zusammen passen können.“ Denn Kwasniok sieht sich selbst als emotional – im Idealfall aber nur während der Spiele. „In der Emotion verliert der Mensch schon mal seine Intelligenz.“

Mit dieser Emotion will er seine Mannschaft anstecken, sie zu Höchstleistung anbringen. „Es geht mir im Spiel um Flexibilität. Wir werden nicht jeden Gegner in der Bundesliga komplett dominieren können. Das wichtigste ist, fleißig zu sein und intensiv Fußball zu spielen“, sagt Kwasniok. Denn fehlender Fleiß, so hat es der Trainer schon mehrfach betont, ist für den Coach nicht hinnehmbar. Vielmehr gehe es ihm um Leidenschaft, Willen und darum, den Zuschauern das Gefühl zu geben, das letzte Hemd zu lassen. „Wir sind in einer Showbranche und es gilt, die Symbiose zu schaffen, dass die Fans sehen, dass wir Fußball mit Herz spielen.“ Und spätestens dann kommen doch wieder die Erinnerungen an Steffen Baumgart, mit dem Kwasniok dann doch immer wieder verglichen wird.

„Da dachte ich: da hätte ich ja auch dort bleiben können“

„Ich glaube, dass wir uns auf den ersten Blick sehr ähneln. Die allergrößten sind wir nicht. Die sportliche Aktivität ist auch schon ein paar Tage her“, sagt der Trainer mit einem Lächeln. „In Bezug auf den Umgang und die fußballerische Annäherung gibt es schon Differenzen. Es gab einen Baumi 1.0 und jetzt gibt es einen Luki 1.0. Wenn wir am Ende genauso erfolgreich sind, dann nehmen wir uns gerne in die Arme.“ Ein konkretes Saisonziel will der neue Trainer dann aber nicht benennen. „Mit den Zielen ist es immer so eine Sache. Lassen Sie mich erst einmal beginnen. Die Mannschaft braucht mich nicht unbedingt, in Form von meiner Person. Sie müssen im Laufe der Vorbereitung spüren, dass sie dem Kollegen da vorne vertrauen können“, sagt Kwansiok und schiebt später doch hinterher: „Es wäre schön, wenn wir vor Gladbach landen können.“

Einen nicht ganz unwesentlichen Teil wird dabei der Kader spielen, der noch nicht final ist. „Wir werden auf der Abganseite, aber auch auf der Zugangsseite noch etwas zu vermelden haben“, sagt Kwasniok. „Wir werden etwas zaubern und ich werde die Liebe zu dieser Mannschaft gewinnen. Die Mannschaft hat die Qualität, in der Bundesliga zu bestehen und an der ein oder anderen Stelle für Spektakel zu sorgen. Das geht jetzt schon.“ Ein Übermaß an Zugängen aus Paderborn soll es jedenfalls nicht geben. „Ich war verwundert, dass so viele Namen genannt wurden. Da dachte ich: da hätte ich ja auch dort bleiben können. Ich bin jetzt beim 1. FC Köln und das ist schon nochmal eine Kategorie höher. Da können wir nicht sechs Jungs aus Paderborn transferieren und sagen: jetzt probieren wir es mal in der Bundesliga.“ 

Probieren werden es auch die jungen Spieler, denen Kwasniok eine Chance geben will. „Wenn die Jungs die Qualität haben, lass sie einfach laufen. Es wird Wellenbewegungen geben. Ich scheue mich aber nicht davor, junge Spieler ins Spiel zuwerfen. Der Deutsche Meister in der U19 ist der FC. Es wird aber eine gute Mischung geben müssen. Ich werde sie nicht davor schützen, ihre Qualität auf dem Platz zeigen zu dürfen.“ Und dann gibt es dann doch noch ein persönliches Ziel: „Ich freue mich auf die Fans. Aber die Menschen kennen mich noch nicht. Sie brauchen jemanden, der die Mannschaft zum Erfolg führt. Ich hoffe, dass die Kritiker am Ende der Zeit sagen, dass sie sich geirrt haben. Ich will sie überzeugen, dass ich der richtige war und es keine Verzweiflungstat war von Thomas.“

Verwirrung um Salih Özcan: Rückkehr zum 1. FC Köln doch möglich?

Salih Özcan (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)
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Verwirrung um Salih Özcan: Rückkehr zum 1. FC Köln doch möglich?

Es hatte sich vor einer Woche schon angedeutet, nun wird es wohl konkreter. Das Eigengewächs kehrt offensichtlich nicht zurück zum 1. FC Köln: Steht Salih Özcan vor einem Wechsel zu Besiktas? Das berichten türkische Medien.

Nicht wenige Fans hatten auf eine Rückkehr gehofft zum 1. FC Köln: Steht Salih Özcan vor einem Wechsel zu Besiktas? Das berichten türkische Medien. Demnach sei man sehr zuversichtlich, dass es schon bald ein „Happy End“ geben könne.

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Thomas Kessler schmunzelte ein wenig als die Frage nach Salih Özcan auf den Mitgliederstammtisch kam. Der Sportdirektor der Geißböcke betonte, dass er zwar privaten Kontakt zu seinem ehemaligen Mitspieler habe, es dabei aber auch in aller Regel bleibt. Nach einem richtig großen Interesse hörte sich das nicht an. Das Gerücht, dass das Eigengewächs wieder für den FC spielen könnte, hielt sich über mehrere Wochen hartnäckig. Und selbst nach Kesslers eigentlich doch recht eindeutigen Worten, ist die Thematik noch nicht vom Tisch. Obwohl sich die Geißböcke wohl mit Tom Krauß weitestgehend einig sind und mit Robin Fellhauer Gespräche führen – also gleich zwei Asse im Ärmel haben, die auf der gleichen Position spielen wie eben ein Özcan. Doch die „Sport Bild“ nennt den gebürtigen Kölner noch immer als Option, vor allem, wenn Eric Martel gehen sollte.

Ist der Transfer bald „abgeschlossen“?

Doch geht es nach türkischen Medien, dürfte das Gerücht dann zumindest für diesen Sommer bald schon der Vergangenheit angehören. Denn bei dem türkischen Nationalspieler kristallisiert sich zunehmend ein Wechsel zum Traditionsclub Besiktas Istanbul heraus. Demnach deute vieles auf ein „Happy End“, wie es beim Portal „Sporx“ heißt. Demnach befinden sich Besiktas und der BVB in Verhandlungen. Dortmund will dem Vernehmen nach fünf Euro Ablöse kassieren, also etwa die Summe, die die Geißböcke von der Borussia für Özcan erhalten haben. Der türkische Club soll dagegen auf drei Millionen gepocht haben. Vermutlich treffen sich die beiden Vereine irgendwo in der Mitte. Das Interesse an dem gebürtigen Kölner ist im jeden Fall groß. Auch, weil die Clubs der Süper Lig ab der kommenden Saison nur noch eine gewisse Anzahl an ausländischen Spieler registrieren dürfen. Gerade die türkischen Nationalspieler sind aktuell besonders gefragt.

Laut dem türkischen Medium „Fanatik“ sei es sogar Özcans Wunsch, in der Türkei zu spielen. „Es wird erwartet, dass die Verhandlungen positiv verlaufen und der Transfer bald abgeschlossen wird“, heißt es in dem Artikel von „Fanatik“. Ein Wechsel nach Köln hätte ohnehin nur mit erheblichen Gehaltskürzungen des Spielers funktioniert. Beim BVB soll der 27-Jährige rund fünf Millionen Euro im Jahr kassieren. Eine Vorstellung, die die Geißböcke ganz sicher nicht teilen werden. Gut möglich, dass der Mittelfeldspieler aber auch auf Gehalt verzichtet hätte. Es verdichten sich aber ohnehin die Anzeichen, dass Özcan in diesem Sommer nicht zum FC zurückkehrt. Der FC arbeitet dagegen weiterhin am Deal mit Tom Krauß.

Erst Stammspieler, plötzlich Wackelkandidat – Die Kaderstruktur des 1. FC wird sich verändern

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Erst Stammspieler, plötzlich Wackelkandidat – Die Kaderstruktur des 1. FC wird sich verändern

Zahlreiche Spieler haben den FC verlassen, weitere werden noch folgen und Thomas Kessler und Lukas Kwasniok arbeiten am Kader für die kommende Spielzeit beim 1. FC Köln: Bisherige Leistungsträger werden plötzlich zu Wackelkandidaten.

Die Neuverpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson sind vielversprechend und sie könnten zu einer Umgewichtung führen beim 1. FC Köln: Bisherige Leistungsträger werden plötzlich zu Wackelkandidaten.

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Für Lukas Kwasniok ist die Zeit des „Akkus aufladen“ schon wieder vorbei. Der neue Trainer des 1. FC Köln weilt bereits am Geißbockheim, wenn auch noch mit angezogener Handbremse. Denn seine Mannschaft regeneriert eben dann doch noch. Am Nachmittag steht die erste Pressekonferenz des Coachs in Köln an. Im Interview bei „fc.de“ erklärte Kwasniok aber, dass es in der Urlaubszeit durchaus auch Gespräche mit Thomas Kessler gegeben habe. Man habe sich in Sachen „Kaderplanung“ abgesprochen. Das ist auch bitter nötig. Denn der Kader des FC steht noch nicht, enthält noch zu viele Baustellen. Denn rein spielerisch war die vergangene Saison alles andere als eine Meisterleistung. Kessler hatte daher vor einer Woche erklärt, er suche in nahezu jeder Positionsgruppe.

Ungeahnte Herausforderer

Durch die insgesamt acht Abgänge ist klar, dass die Kölner ein neues Gesicht erhalten werden. Zumal es nicht bei den acht Spielern bleiben wird. Der FC muss sich vor allem in der Breite neu aufstellen, wird aber gleichzeitig auch an der Qualität des Kaders arbeiten müssen. Mit den bisherigen Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson kann das durchaus gelungen sein. Die beiden Akteure gehörten zweifelsohne zu den besten Spielern der 2. Bundesliga. Es ist also durchaus davon auszugehen, dass die Spieler verpflichtet wurden, um die erste Elf zu stärken. Und da werden noch weitere folgen. Ein erfahrener Innenverteidiger, ein weiterer zentraler Mittelfeldspieler, möglicherweise Außenverteidiger, die dann doch ein wenig mehr sind, als die kolportierten Backups.

Tatsächlich wird der Aufstieg mit seinem neuen Kader einige Veränderungen mit sich bringen. Und so kann es sein, dass Stammspieler oder Leistungsträger der vergangenen Spielzeit plötzlich eher als Wackelkandidat gelten könnten. So beispielsweise in der Innenverteidigung. Denn die war trotz der vermeintlichen Stabilität, die die Systemumstellung im vergangenen Oktober mit sich gebracht hat, nicht immer sattelfest. Tatsächlich hat selbst Timo Hübers einen Stammplatz nicht sicher, genauso wenig wie Dominique Heintz, der wohl mit dem Tempo der Bundesliga seine Probleme haben dürfte, wie auch Eigengewächs Julian Pauli oder eben Joel Schmied, der in der Rückrunde auch nicht immer den glücklichsten Eindruck gemacht hat. Sollten Kessler und Kwasniok der Glücksgriff Aaron Zehnter gelingen, dann wird Dauerbrenner Leart Pacarada einen starken Herausforderer erhalten.

Wer drängt in die Startelf?

Durch die „Rückkehr“ von Said El Mala und eine potenzielle Leihe von Jakub Kaminski wird auch der Konkurrenzkampf auf der Außenbahn stark erhöht. Linton Maina und Jan Thielmann sind potenzielle Startelf-Kandidaten, die sich dann aber ebenfalls messen müssen. Und auch durch Ache und Johannesson bekommt die Offensive noch einmal mehr Konkurrenz. Es wird spannend sein, welche Rolle sich Kwasniok beispielsweise für Florian Kainz einfallen lässt. Je nach anstehenden Neuverpflichtungen wie Tom Krauß oder vielleicht sogar Robin Fellhauer muss auch Denis Huseinbasic eine sehr überzeugende Vorbereitung abliefern. Aus der aktuellen Mannschaft scheinen nur zwei Stammplätze vergeben. Der von Marvin Schwäbe und der von Eric Martel. Und bei Zweiterem steht gar nicht fest, ob er überhaupt in Köln bleibt.

In knapp zwei Wochen legen die Kölner Profis los. Spätestens dann erhalten alle Akteure die Chance, Pluspunkte bei Lukas Kwasniok zu sammeln. Die Akkus sollten dann jedenfalls aufgeladen sein.

Testspiel-Kracher: Der 1. FC Köln testet gegen Atalanta Bergamo

Mateo Retegui, Topscorer von Atalanta Bergamo (Foto: Pier Marco Tacca/Getty Images)
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Testspiel-Kracher: Der 1. FC Köln testet gegen Atalanta Bergamo

Der Sommerfahrplan nimmt weitere Konturen an. Nun steht auch der Gegner der Generalprobe eine Woche vor dem Pflichtspiel-Auftakt in die neue Saison fest: Der 1. FC Köln testet gegen Atalanta Bergamo.

Eine Woche vor dem DFB-Pokalspiel bei Jahn Regensburg wartet auf den FC noch ein richtiger Leckerbissen. Im Kölner Stadion ist ein Champions-League-Teilnehmer zu Gast. Der 1. FC Köln testet gegen Atalanta Bergamo.

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Der Sommerfahrplan des 1. FC Köln füllt sich nach und nach. Nachdem schon das erste Testspiel gegen Bergisch Gladbach am 12. Juli bekannt geworden ist, scheint nun auch die Generalprobe vor dem Auftakt im DFB-Pokal klar zu sein. Der FC testet am 9. August im eigenen Stadion gegen den Champions-League-Teilnehmer Atalanta Bergamo. Die Norditaliener schlossen die aktuelle Spielzeit als Tabellendritter ab. Im Sommer 24 gewann Bergamo das Endspiel in der Europa League gegen Bayer Leverkusen. Der italienische Erstligist hat die Partie auf seiner Homepage mittlerweile angekündigt. Auch auf Fussball.de ist das Spiel vermerkt. Die Begegnung wird demnach am Samstag um 15.30 Uhr vor dem Auftakt ausgetragen. Die beiden Teams standen sich im UEFA-Pokal 1990/1991 gegenüber. Das Hinspiel endete 1:1 in Köln, das Rückspiel gewann Atalanta 1:0.

Ersten Termine stehen fest

Bereits am 12. Juli kommt es zum Testspiel gegen Bergisch Gladbach. „Wir freuen uns riesig, der Stadt und der ganzen Region dieses Match zu schenken“, sagt 09-Präsident Lutz Urbach auf der Homepage des Mittelrheinligisten. Der Kölner Sponsor REWE hatte zu einem Gewinnspiel aufgerufen, dort konnten Vereine ein Testspiel gegen den FC gewinnen. Bergisch Gladbach war der glückliche Gewinner. Eine Woche später geht es dann nach Österreich. In Bad Waltersdorf findet wie im Vorjahr das Trainingslager der Geißböcke statt. Der FC wird am 26. Juli wieder nach Köln zurückkehren.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Die erste Runde des DFB-Pokals ist für den 15. bis 18. August anberaumt, Gegner ist Jahn Regensburg. Eine Woche später steht dann auch die Bundesliga an. Den Spielplan der DFL wird es noch diese Woche geben. Natürlich werden die Kölner auch noch weitere Vorbereitungsspiele absolvieren. Der Trainingsauftakt ist für den 7. Juli vorgesehen, ab dem 4. Juli stehen bereits die medizinischen Leistungstests an. Aktuell sind die Geißböcke noch in der Kaderplanung. Mit Isak Johannesson und Ragnar Ache wurden die ersten Spieler bereits verpflichtet. Weitere sollen noch folgen. Der FC sucht auf ziemlich jeder Position noch nach Verstärkungen. Am Mittwoch wird der neue Trainer auch offiziell vorgestellt.


Warum SCP-Kapitän Raphael Obermair zum 1. FC Köln passen könnte

Raphael Obermair soll zum Thema beim 1. FC Köln geworden sein
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Warum SCP-Kapitän Raphael Obermair zum 1. FC Köln passen könnte

Mit Raphael Obermair sind es nun schon drei ehemalige Spieler des neuen Kölner Trainers, die angeblich auf der Liste der Geißböcke stehen. Tatsächlich ist ein Wechsel zum FC realistisch und auch nicht die schlechteste Option. Warum Raphael Obermair zum 1. FC Köln passen könnte.

Aaron Zehnter und Calvin Brackelmann wurden schon mehrfach als mögliche Neuzugänge beim FC gehandelt. Mittlerweile fällt noch ein weiterer Name eines bisherigen Paderborn-Akteurs. Warum Raphael Obermair zum 1. FC Köln passen könnte.

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Es ist alles andere als die klassische Fußballer-Karriere, die der Oberbayer dahingelegt hat. Mit 20 kickte er noch bei seinem Heimatverein in der 5. Liga, dem TSV Rosenheim. Es folgte der Wechsel zum FC Bayern München, in die zweite Mannschaft. Als es da nicht weiterging, stand Sturm Graz auf dem Programm und nach nur einem Jahr der Gang zu Carl Zeiss Jena in die 3. Liga. In Jena gelang der Profi-Durchbruch. Vielleicht auch, weil der heute 29-Jährige schon damals so ziemlich jede Position beim Drittligisten bekleidete, die gerade benötigt wurde. Auf beiden Außenbahnen turnte sich der Oberbayer aus, spielte Außenverteidiger genauso wie Außenstürmer, ließ es sich aber auch nicht nehmen, in der Innenverteidigung auf auf der Sechs auszuhelfen. Obermair spielte einfach überall.

Polyvalenz macht Obermair interessant

Diese Polyvalenz macht den 29-Jährigen auch jetzt für den FC interessant. Eigentlich auf der rechten Seite zu Hause, spielte Obermair nur im Sturm und im Tor nicht. Selbst als Zehner kam der 29-Jährige unter Lukas Kwasniok schon zum Einsatz. Dabei strahlt der noch-Paderborner dann doch eine gewisse Torgefahr aus, erzielte für die Ostwestfalen immerhin 13 Tore und bereitete 19 vor. Auch beim FC Magdeburg war er in 77 Spielen acht Mal selbst erfolgreich und gab später zu, dass er sich diese Abschlussstärke selbst gar nicht zugetraut hätte. Zwar wird der rechte Fuß als der starke des Mittelfeldspielers offiziell angegeben, tatsächlich ist Obermair aber beidfüßig unterwegs. Zumindest in der Theorie könnte der 29-Jährige also auf Positionen aushelfen, auf denen die Geißböcke suchen.

An der Flexibilität, an der Spielstärke ist Kwasniok sicher nicht gänzlich unschuldig. Der neue Kölner Trainer hat den Spieler gefördert, ihn entwickelt, stärker, zu einem routinierten Zweitliga-Spieler gemacht. Ob Obermair das Zeug zu einem Bundesligisten hat, darf zumindest hinterfragt werden. Der 29-Jährige stand zwar mal im Kader der Bayern, zum Einsatz kam der Oberbayer in der Bundesliga aber nicht. Vielleicht konnten sich die Parteien auch deswegen noch nicht auf eine Ablöse einigen. Der Marktwert liegt bei 1,5 Millionen Euro, in der Höhe soll dem Vernehmen nach auch eine Ablösesumme liegen. Der FC ist angeblich (noch) nicht bereit, so viel Geld für den 29-Jährigen hinzublättern.


Torwartsuche beim 1. FC Köln: Könnte Alexander Schwolow ein Thema werden?

Könnte Alexander Schwolow für den 1. FC Köln ein Thema werden?
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Torwartsuche beim 1. FC Köln: Könnte Alexander Schwolow ein Thema werden?

Die Geißböcke suchen unter anderem eine Nummer zwei, ein erfahrener Bundesliga-Keeper sucht derweil eine neue Herausforderung. Eine Win-Win-Situation? Könnte Alexander Schwolow beim 1. FC Köln ein Thema werden?

Zuletzt war er die Nummer zwei in Berlin, nun soll eine neue Herausforderung her. Beim FC werden gleich mehrere Keeper gesucht. Könnte Alexander Schwolow beim 1. FC Köln ein Thema werden?

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Zahlreiche Verteidiger, der ein oder andere Stürmer und einige Mittelfeldspieler – in der Gerüchteküche der Geißböcke befinden sich zahlreiche Positionen auf höchster Garstufe. Eine weitere Verpflichtung steht aber noch aus. Leise ist es bislang auf einer Position, auf der der FC dann aber doch recht großen Handlungsbedarf hat. Auf der des Torhüters. Bislang geriet einzig Marvin Schwäbe ins Gerüchtefeuer. Die Kölner Nummer eins wird aber wohl eher (noch) nicht in die USA gehen. Los Angeles FC soll ein erstes Interesse bekundet haben. Sollte Schwäbe doch wechseln wollen, würden die Kölner nahezu blank dastehen. Einzig Matthias Köbbing hat von den Ersatztorhütern verlängert, seit Sonntag steht auch der Abgang von Nachwuchskeeper Alessandro Blazic fest. Der FC muss wohl auf drei Positionen nachbesetzen.

Der FC sucht mehrere Keeper

Und genau das gestaltete sich in der Vergangenheit alles andere als leicht. Zur Erinnerung: Nach dem Abgang von Timo Horn im Sommer 2023 suchten die Kölner lange und am Ende auch vergeblich nach einer Nummer zwei, die das Anforderungsprofil der Geißböcke erfüllte. Der FC suchte einen Torhüter, der bereit war, sich hinter Marvin Schwäbe einzuordnen, gleichzeitig aber die Nummer eins auch würde herausfordern können. Und das am besten mit einer gehörigen Portion Erfahrung. Am Ende wurde es Philipp Pentke, der sich bei den Geißböcken eigentlich nur fit halten wollte. Pentkes Vertrag wurde nicht noch einmal verlängert, es wird also eine andere Lösung geben müssen. Doch bislang schwirren nicht viele Namen im FC-Keeper-Kosmos herum. Marcel Lotka wäre sicherlich interessant, soll aber im Austausch mit 1860 München sein.

Mehr als 200 Bundesliga-Einsätze

Eine Option könnte vielleicht Alexander Schwolow werden. Konkrete Gerüchte gibt es nicht. Einzig einen Hinweis der „Bild“, dass der Karlsruher SC aktuell ganz gute Karten habe, es aber auch zwei Mitbewerber aus der Bundesliga gebe. Und zwar zwei Clubs, die eine erfahrene Nummer zwei suchen würden. Und damit ist der FC vielleicht doch wieder im Rennen. Der 33-Jährige würde durchaus zu den Kölnern passen. Bei den Eisernen vertrat der Keeper den verletzten Stammtorhüter Frederik Rönnow in sieben Begegnungen. Doch Schwolow blickt selbst ebenfalls auf ordentlich Erfahrung zurück. Alleine in der Bundesliga sammelte der Keeper mehr als 200 Einsätze – unter anderem für den SC Freiburg. Anfang Mai sollen sich einige Bundesligisten für den Keeper interessiert haben, der FC war zu diesem Zeitpunkt eher nicht dabei.

Ob Köln nun aber ein interessantes Thema für den Keeper wird, ist fraglich, wenn auch sicher nicht ausgeschlossen. Allerdings winkt dem gebürtigen Wiesbadener beim KSC die Rückkehr in nahezu heimische Gefilde. Vor allem aber würde der Torhüter wohl Einsatzzeit erhalten. Die fehlte Schwolow in der jüngeren Vergangenheit. Möglicherweise auch ein Grund für seinen Wechsel. Aktuell deutet beim KSC aber viel auf eine Neuverpflichtung von Otto Hindrich hin.

Weitere Interessenten für Wunschspieler des 1. FC Köln: Wer hat die besten Karten bei den SCP-Profis?

Steht Aaron Zehnter beim FC auf der Liste?
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Weitere Interessenten für Wunschspieler des 1. FC Köln: Wer hat die besten Karten bei den SCP-Profis?

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Die nächsten beiden Transfers stehen bevor, doch um einige Wunschspieler wird wohl heftig gepokert. Und das wohl auch vom 1. FC Köln: Die nächsten Wunsch-Transfers im Fokus.

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Thomas Kessler sprach zwar keine Namen an, doch als der neue Sportdirektor der Geißböcke am vergangenen Dienstag beim Mitgliederstammtisch betonte, dass es je nach Abgängen auf den Außenverteidigerpositionen Handlungsbedarf geben könnte, war wohl ziemlich klar, wen der ehemalige Keeper der Geißböcke meinen könnte: Max Finkgräfe. Der Linksverteidiger darf den FC verlassen, soll es mittlerweile vielleicht sogar. Dafür haben die Geißböcke schon eine Alternative ins Auge gefasst. Doch ganz offensichtlich sollten sich die FC-Bosse nicht allzu viel Zeit mit der Transfer-Entscheidung lassen. Denn nach und nach gibt es weitere Anmeldungen, die sich für die Dienste des Verteidigers interessiert. Nun werden auch der 1. FC Heidenheim und der FC Augsburg in Verbindung mit dem U20-Nationalspieler gebracht.

Wer hat die besten Karten?

Damit erhöht sich die Anzahl der Interessenten aus der Bundesliga auf acht, das halbe Dutzend ist übertroffen. Neben Heidenheim, dem FCA und dem FC buhlen weiterhin der VfL Wolfsburg und Werder Bremen um die Gunst des Spielers. Und auch der FSV Mainz, der Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach haben die Fühler nach dem Spieler ausgestreckt. Mit Mainz ist also auch ein Club vertreten, der in der kommenden Spielzeit europäisch spielen wird. Der VfL Wolfsburg dürfte möglicherweise das lukrativste Angebot unterbreiten. Doch auch dem FC werden große Chancen ausgerechnet. Der Trumpf der Geißböcke heißt nach wie vor Lukas Kwasniok, der am Montag die Arbeit in Köln aufgenommen hat. Coach und Außenverteidiger sollen dem Vernehmen nach ein gutes Verhältnis haben.

Zehnter lebt das vorgegebene Spiel von Lukas Kwasniok, brachte in der abgelaufenen Spielzeit die meisten Flanken aller Erst- und Zweitliga-Spieler – und das mit großem Abstand. Der 20-Jährige gehörte in nahezu sämtlichen Laufkategorien zu der Top-10 der Liga. Zudem erzielte er drei Tore, bereitete weitere zehn vor. Das Paket Zehnter stimmt für die Kölner einfach. Der FC würde den Außenverteidiger gerne unter Vertrag nehmen, denn mit Max Finkgräfe scheint ein Youngster den Verein im Sommer sicher verlassen zu wollen. Finkgräfe hatte bereits mitgeteilt, dass er seinen Vertrag nicht verlängern wird, die TSG Hoffenheim macht mittlerweile ernst, hat bereits ein Angebot unterbreitet. Und auch in der Innenverteidigung wird der Kreis an Interessenten größer.

Calvin Brackelmann ist offenbar ebenfalls in den Fokus gleich mehrerer Clubs geraten. Wie die „Bild“ berichtet, sind der NEC Nijmegen und Dänemarks Brøndby IF an dem Abwehrspieler interessiert. Schon länger wird über ein Interesse aus England berichtet.